Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klimaschutz
Homeboy7
07.04.2008, 13:55
... ich erarbeite gerade mit meiner Klasse ein Referat über die globale Erwärmung und uns ist bewusst geworden, wie schnell sich das Klima auf der Erde schon verändert hat. Eisbären zum Beispiel können normalerweise zwischen 50 und 70 km weit schwimmen, jedoch haben Forscher sehr viele ertrunkene Tiere gefunden, da es keine Eisschollen zum Ausruhen mehr gibt.
Diesen Sommer soll es gerüchten zu Folge sogar 0,5 - 0,8 Grad wärmer werden als im Vorjahr. Klingt vielleicht nicht unbedingt atemberaubend aber es ist sehr entscheidend für die Pflanzenwelt.
Und deshalb will ich von euch wissen wie ihr dazu steht? Ist euch der ganze Zirkus zu viel und fühlt ihr euch in eurer Freiheit z.B. durch die Umweltplaketten eingeschränkt? Oder Findet ihr es ein sehr ernstzunehmendes Thema und helft der Umwelt wo ihr nur könnt?
Oder seid ihr der Meinung, dass die Politiker (besonders die grünen) maßlos übertreiben?
Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen.
Vielen Dank,
Homeboy7
Ich denke, dass besonders "Bündnis 90/Die Grünen" nicht übertreiben, sondern mit viel Sachverstand an bestimmte Umweltthemen herangehen. Prinzipiell nervt mich aber blinder Aktionismus, wie zum Beispiel im Fall der Plaketten. Da wird dann erst im Nachhinein festgestellt, dass der Nutzen unter Umständen nicht in dem erwarteten Maße vorhanden sein könnte und auch die Umsetzung ist mehr als fragwürdig.
Ich war kürzlich zum Beispiel in einer Besenwirtschaft auf dem Land. Um dorthin zu kommen, muss man durch eine kleine Gemeinde fahren, in der die Plakette eingeführt wurde. Man hat also zwei Möglichkeiten: entweder man kauft eine Plakette oder man nimmt einen größeren Umweg in Kauf. Beides leuchtet mir als Umweltschutzmaßnahme nicht sonderlich ein. Denn ohne die Plakette wäre der Weg der selbe, mit könnte er sogar länger werden und mehr Abgase verursachen.
Insofern bin ich für Maßnahmen, die den Effekte der globalen Erwärmung vermindern. Sie sollten aber sorgfältig geplant und kommuniziert werden und vor allem effektiv sein.
Habe nicht abgestimmt, da keine Auswahl auf mich zutrifft.
Für den Klimaschutz tut in Deutschland zwangsläufig jeder etwas durch z.B. Ökosteuer. Auch sonstige Gesetze wie Mülltrennung und andere Regelungen begünstigen den Umwelt- und Klimaschutz.
Was der durchschnittliche Bürger letztendlich bewirken kann ist aber zu vernachlässigen. Selbst über die Masse von bis zu 82 Mio ergibt sich nur ein Bruchteil an möglichem Klimaschutz gegenüber dem, was die Industrie erreichen kann.
Daher müsste der Punkt, den ich auswählen würde verstärkt auf die Pflichten der Unternehmen eingehen. Hier sind die größten Verschmutzer und Verbraucher, deren Anteil die 82 Mio Einwohner Deutschlands in den Schatten stellt.
edit: Diese Umweltplakette für das Auto ist ja nicht wirklich für den Klimaschutz. Die Regierung hat irgendwann Grenzwerte für die Feinstaub-Belastung festgelegt. Die Werte konnten in einigen Städten nicht eingehalten werten. Die Plakette ist jetzt einfach zur Korrektur. Indem nur noch schadstoffarme Autos dort fahren dürfen, werden vermutlich die vorher festgelegten Grenzwerte dann auch erreicht. An ausgeblasenem CO2 ändert die Plakette ja nichts bzw. wie Tankred schon sagt erhöht sich der Ausstoß durch Umwege noch.
abulafia
07.04.2008, 15:36
Die Diskussion ist sehr kritisch zu sehen. Es wird implizit unterstellt, dass es in der Natur so etwas wie einen "richtigen" Zustand gäbe. Es ist ein dynamisches, chaotisches System, das sich für unsere Wahrnehmung nur so langsam verändert, dass wir den eindruck haben, es wäre stabil oder eingeschwungen.
Der Mensch hat wenige Parameter nun etwas verändert, und es scheint eine Reaktion u geben.
Die globale Erwärmung hat nur ein Imageproblem. Es wird neue Arten geben, und andere Sterben aus. Es gibt kein natürliches Recht zu überleben, auch nicht als knuddeliger Eisbär.
Es wird sich ein neuer Zustand einschwingen, ob der für menschliches Überleben denn bequemer oder ungünstiger ist, ist nur eine subjektive Bewertung.
Wenns wärmer wird, braucht das Eisbärenfell auch niemand mehr. Ist also ein ganz natürlicher Vorgang.
Naja, dummerweise sorgt die globale Erwärmung ja langfristig für ein kälteres Klima. ;)
Der Natur als Gesamtheit kann das Klima gleich sein. Ob auf der Erde nun Eisbären leben oder nicht, ob es Sturmfluten gibt oder eine Eiszeit: Es ist alles schon einmal da gewesen und "die Natur" hat es überlebt.
Bei den Wetter- bzw. Klimaveränderungen, die uns derzeit Sorgen bereiten, geht es vielmehr darum, dass sie das Leben der Menschen beeinträchtigen. Wenn flache, bewohnte Landstriche überschwemmt werden, dann ist das eine Bedrohung. Gleiches gilt für die Ausdehnung von Wüsten.
Wir Menschen fürchten uns vor Unannehmlichkeiten, vor den Kosten für Umsiedliungen, wir befürchten Ernteausfälle, Hungersnöte und Unwetterschäden. Dabei gilt es abzuwägen, was vorteilhafter ist: Investitionen in den Klimaschutz im Vorfeld, um die Auswirkungen zu lindern, oder Investitionen für die Beseitigung eingetretener Schäden.
Das Bewusstsein und die finanziellen Mittel sind weltweit nicht unbedingt vorhanden. Außerdem fällt es leicht, zunächst mit dem Finger auf andere zu zeigen, bevor man selbst etwas macht. Doch darin liegt der Schlüssel. Wenn die breite Mehrheit nicht mitmacht, werden wir Probleme bekommen. Es mangelt aber auch an Einsicht, denn der PC läuft den ganzen Tag, unabhängig von der konkreten Nutzung. Die Heizung wird aufgedreht, obwohl man sich ebenso gut wärmer anziehen könnte usw.
Ich denke, erst wenn die Energie sich noch weiter verteuert hat, wird ein allmählicher und spürbarer Wandel im Verbrauch sichtbar werden Und das wahrscheinlich nur dort, wo ohnehin übermäßig viel verbraucht wird.
Man kann es sich einfach machen und das Abschmelzen der Gletscher oder der Eisplatten in der Artkis als normale Schwankung abtun. Das mag ja stimmen. Aber wir Menschen sind nicht so anpassungsfähig, wie es die damit verbundenen Veränderungen erfordern. Wir werden dafür bluten müssen.
Deshalb betreibt die Menschheit ja auch vor allem "Umweltschutz" und nicht "Naturschutz", denn es ist unsere Umwelt, die wir schützen (müssen). Unter Natur wird hingegen der Zustand der Erde ohne Einfluss des Menschen verstanden. Insofern ist "Natur" schon ein möglicher Diskussionsbegriff, denn der Umweltschutz bezieht sich ja offensichtlich darauf, den Einfluss des Menschen auf die Natur zu verringern.
Ja und nein. Man will diejenigen Auswirkungen verringern, die wir - in Bezug auf die Menschen - als negativ bewerten. Die Menschen brauchen die Eisbären nicht unbedingt. Wir fühlen uns aber besser, wenn sie nicht aussterben.
Es gibt viele andere Bereiche wie die Land- oder Forstwirtschaft, wo die Menschen sehr wohl Einfluss nehmen und auch keine Anstalten machen, das zu ändern. Bei der Landwirtschaft ist die Sache klar, weil sie die Ernährung sichert. Aber auch in unseren Wäldern sorgen Jäger dafür, dass bestimmte Dinge "im (gewünschten) Gleichgewicht" bleiben. Wenn die Population an Wildschweinen unserer Meinung nach zu stark ansteigt, dann wird sie dezimiert. Ein krasser Eingriff, den man nicht zurückschrauben wird.
Die Beeinflussung der Umwelt an sich ist nicht das Problem. Sogar ein Staudammprojekt kann sinnvoll sein. Leider schlagen die Menschen oft über die Stränge (z. B. durch die übertriebene Rodung von Wäldern ohne entsprechende Wiederaufforstung), sodass sich negative Konsequenzen ergeben. Teilweise wissen wir nicht genug über die Zusammenhänge, teilweise ist es den Menschen aber auch einfach egal, etwa weil das Geld lockt oder weil der Überlebenskampf ein umweltfeindliches Verhalten erzwingt.
"Klimaschutz" ist noch so ein Wort :D
Da passt ja auch sehr gut, was abulafia sagt. Wir sind nur eine Momentaufnahme im Bezug auf die Geschichte der Erde. Das Klima muss man nicht schützen. Das hat sich über die Millionen Jahre schon so oft geändert und die Erde hat es nicht gestört.
Nur die Lebewesen darauf waren unterschiedlich, sofern überhaupt vorhanden.
Letztendlich ist es ein "angenehmes Klima für Menschen Schutz". Aber ob wir das Klima überhaupt so stark beeinflussen können, wie es sich zur Zeit schon verändert bzw. wir vor haben diese Veränderung aufzuhalten, wird sich erst noch zeigen.
In erster Linie bedeutet Klimaschutz für mich effizientere (nicht weniger) Energienutzung. Ich glaube dieser Modebegriff "Green IT" steht für etwas ähnliches. Fortschrittliche Technologien für geringere Umweltbelastung, denn die Umwelt ist der Ast auf dem wir sitzen. Ihn abzusägen stört den Baum nicht - aber uns.
... Teilweise wissen wir nicht genug über die Zusammenhänge, teilweise ist es den Menschen aber auch einfach egal, etwa weil das Geld lockt oder weil der Überlebenskampf ein umweltfeindliches Verhalten erzwingt.
Ich stimme Dir zu, aber ist das nicht ein Widerspruch? Einerseits "erzwingt" der Überlebenskampf ein umweltfeindliches Verhalten. Andererseits macht die zerstörte Umwelt den Überlebenskampf noch härter.
Letztlich fasziniert mich der Mensch schon aufgrund dieser Eigenart. In der Natur gibt es so viele Beispiele, wie ein Element ins andere greift und der natürliche Kreislauf auf faszinierende Weise funktioniert. Stelle einen Mensch dazu und schon zerstört er die Umwelt, in der er eigentlich leben sollte bzw. er stört das Gleichgewicht.
So wäre wohl der beste Klimaschutz, den Menschen ganz abzuschaffen. :D
Mit "Überlebenskampf" meine ich nicht uns Europäer. Ich dachte an Regionen, die an Wüstengebiete grenzen und wo die Menschen die letzten vorhandenen Bäume fällen, um nachts damit zu heizen. Sie berauben sich damit direkt ihrer Lebensgrundlage, wissen sich aber nicht anders zu helfen. - Auch die Bauern, die irgendwo Wälder abfackeln, um Agrarflächen zu gewinnen, machen das oft aus der Not heraus. Langfristig wäre es wohl günstiger, wenn man ihnen Geld für ihren Lebensunterhalt geben oder sie umsiedeln würde. Aber so sägen wir (als Menschen) an dem Ast, auf dem wir sitzen.
Ich dachte mir schon, dass Du nicht uns fetten Europäer im Stadt-Dschungel meinst. ;)
Aber das ist eben das Problem. Wenn die Leute alle Bäume fällen, dann haben sie in Zukunft eben gar nichts mehr zum heizen. Und ich gebe Dir recht, finanzielle Hilfe wäre ein Mittel, um auch dort Umwelt- bzw. Klimaschutz durchzusetzen. Ich erinnere dabei aber nur an Brasilien. War nicht erst kürzlich Sigmar Gabriel dort, um sich die gerodeten Flächen anzusehen, auf denen jetzt der Rohstoff für unsere Biospritbeimischung angebaut wird? Ganz zu schweigen von den Flächen, auf denen Soya für uns tolle Gutmenschen angebaut wird. Kuhmilch aus der Region? Wie ekelig, Soya-"Drinks" sind doch viel besser. :rolleyes
Homeboy7
07.04.2008, 17:08
CPat: Du sagst, dass die Plaketten eine Art Korrektur für die CO2-Emissionen sind. Aber das ist der Natur doch egal ob du nun die Stadt verpestest oder ein Dorf...
Mit den Plaketten habe ich das auch so verstanden, dass diese nur für Dieselfahrzeuge gelten sollten aufgrund der Feinstaubwerte. Warum Benziner das jetzt auch haben müssen, ist mir ein Rätsel.
Also ich persönlich finde es verdammt albern und es ist nur wieder mal eine Abzocke!
In Europa ist Finnland das Land mit der höchsten Walddichte (76 Prozent). Es verfügt über 22 Mio. Hektar Wald. Nur Schweden hat noch 5 Mio. Hektar mehr Waldfläche. Die Finnen betreiben seit dem Zweiten Weltkrieg eine nachhaltige Forstwirtschaft. Der jährliche Zuwachs überstieg in den vergangenen 40 Jahren die Einschläge um 20-30 Prozent, sodass die Holzvorräte heute auf dem Höchststand sind. Innerhalb von 30 Jahren wurden die Holzschutzflächen verdreifacht, sodass im Jahr 2000 gut 10 Prozent aller Waldflächen entweder geschützt waren oder nur eingeschränkt forstwirtschaftlich genutzt werden konnten.
Brasilien verfügt über riesige Waldbestände, die nur teilweise holzwirtschaftlich genutzt werden (Edelhölzer). Fast 80 Prozent der brasilianischen Wälder zählen zu den tropischen Tieflandregenwäldern des Amazonasgebietes. Die landwirtschaftliche, mineralische und industrielle Erschließung der Region hat die Wälder der südlichen Bundesstaaten weitgehend zerstört.
Allein im Jahr 2004 wurden im Brasilien 26.000 km² Regenwald vernichtet (Zum Vergleich: Das Bundesland Brandenburg ist 29.478 km² groß). Allerdings ging die Vernichtung im Jahr 2006 auf 14.000 km² zurück.
Ursachen und Auswirkungen: http://de.wikipedia.org/wiki/Illegaler_Holzeinschlag
CPat: Du sagst, dass die Plaketten eine Art Korrektur für die CO2-Emissionen sind. Aber das ist der Natur doch egal ob du nun die Stadt verpestest oder ein Dorf...
Ich sagte sie sind eine Korrektur zugunsten die Feinstaub-Richtlinien, nicht für die Reduzierung der CO2-Emissionen.
Einzig die Feinstaub-Messungen an bestimmten Punkten in Städten werden dadurch geringer ausfallen und darum geht es ja bei der ganzen Aktion. Schließlich hat man zuvor die Grenzwerte noch selbst festgelegt, die dann in vielen Städten überschritten wurden.
Dass die Feinstaub-Werte dafür anderswo ansteigen scheint belanglos.
Die Plakette verringert aber weder das Gesamtaufkommen an Feinstaub, noch an CO2. Die Regelung hat also keinerlei Nutzen für den Klimaschutz. Aber der Bürger darf wieder ein wenig bluten für nichts.
Die Plakette hat einen punktuellen Nutzen und entlastet primär die Menschen in Ballungsgebieten, die durch hohe Feinstaub-Konzentrationen belastet werden. Eine großartige Veränderung des Gesamtaufkommens an Feinstaub sehe ich zunächst nicht. Aber wenn die Spitzenwerte abgesenkt und auf ein "erträgliches" Maß reduziert werden können, profitieren letzten Endes alle davon. Denn auch wer selbst nicht in den betroffenen Gegenden wohnt, kommt vieleicht auf dem Weg zur Arbeit dort vorbei.
...und sitzt am Arbeitsplatz neben einem Laserdrucker, der eine vielfach höhere Partikelemission hat. :D
Ich finde es arm wenn man es als natürlich abstempelt wenn so viele Tierarten durch die "Klimaerwärmung" bedroht sind.
Natürlich gab es schon früher in erdgeschichtlicher Zeit klimatische Schwankungen, aber beachtet bei eurer Ignoranz das diese äußerst langsam vonstatten gingen und von unserem Planeten selbst bewirkt wurden.
Die Natur hatte ausreichend Zeit sich daran anzupassen, konnte sie es nicht war es natürlich das Arten ausstarben und neue den freigewordenen Platz einnahmen!
Das was wir durch unsere Verpestung anrichten wirkt sich in wenigen Jahren bzw. Jahrzehnten aus, kein natürlicher Prozess kann so schnell darauf mit "Abwehrmaßnamen" reagieren!
Denn das was wir machen sind Stoffe in die Luft zu pusten vor Jahrmillionen, Stoffe die eigentlich gebündelt irgendwo in unserem Planeten lagern damit sie den Planeten nicht schaden und genau wir holen das raus und stuerzen unsere Natur, das Klima und schließlich uns selbst in eine Katastrophe!
Das ein Eisbär und jedes andere Tier mit einer Nahrungskette und der Ökologie verbunden ist und das wir das ganze System schon seit Jahrzehnten durcheinander bringen sollte da einleuchten!
Es geht ja nicht um den Eisbär, es geht um die ganze Region! Spitzbergen und jene Permafrostgegenden die. ua. auch die Heimat der Eisbären sind beinhalten massive gebundene Methanvorräte, mit dem verschwinden des Eises wird jenes viel stärkere Treibhausgas freigesetzt.
Schließlich wenns zu spät ist werden wir dummen Menschen (bzw. unsere Ignoranz) feststellen das unsere Ökonomie und Wirtschaft deshalb nicht mehr funktionieren kann.
So wirkt sich schließlich das schädigen des Systems auf uns selbst aus ...
Ich empfehle es euch zu Standorten zu gehen wo ihr hautnah sehen und fühlen könnt wie unser Einwirken aussieht, Orte wie Kabul ect.
Ihr verlangt das die Natur sich daran anpassen soll? Aber am Besten ohne uns zu Schaden ... ?
Es ist aber natürlich, dass Arten aussterben, wenn sich das Klima ändert. Das war in der Vergangenheit schon so und wird voraussichtlich auch so bleiben. Es gibt aber auch genug Lebewesen, die sich anpassen. Das ist unsere Erde - willkommen. Der tägliche Kampf um's Überleben, der einem als zivilisierter Stadtmensch kaum mehr bewusst ist.
Und es ist egal wie schnell sich das Klima ändert - die Natur passt sich an. Nur die Art der Anpassung dürfte sich unterschieden.
Aktuell ist wieder ein Klimawandel, wobei ja schon angemerkt wurde, dass sich seit Millionen Jahren das Klima durchweg wandelt - es gibt kein Soll-Wert, den es mal hat und mal nicht. Nur wer hat dir gesagt, dass der aktuell recht flotte Wandel nicht durch unseren Planeten bewirkt wurde? Ich will nicht sagen, dass du falsch liegst aber genauso kann niemand deine Aussage bestätigen.
Und Abwehrmaßnahmen kommen genauso, wie die Erde sie vorsieht. Wie Tankred schon sagte ist der Mensch ja im Grunde ein kleiner Parasit. Von dem es fast 7 Milliarden gibt und der verdammt viel Energie in Form von Nahrung zu sich nimmt, Dreck macht und überhaupt auf jedem Fleck der Erde was zu sagen haben will. Wir schaden unserer Umwelt damit aber so sind wir nunmal.
Was also, wenn das so weiter geht? Überbevölkerung, Brandrodung, Hunger, Krankheiten. Meinst du nicht das sind alles längst "Abwehrmaßnahmen"? Die Natur reagiert auf den Menschen und passt sich an. Viren passen sich an, um länger gegen unsere Medikamente stand zu halten und uns zu schaden.
Sind das keine Abwehrmaßnahmen der Natur? Und diese Maßnahmen gibt es schon ewig. Je mehr Menschen, desto mehr werden von den o.g. Dingen auch betroffen sein.
Die Natur sorgt schon für ihr eigenes Gleichgewicht und wenn es letztendlich heißt, dass irgendwelche Bakterien über die Erde 'herrschen'.
Sollte es sich irgendwann herausstellen, dass der aktuelle Klimawandel tatsächlich und ausschließlich durch menschliche Einflüsse geschaffen wurde, ist das nicht auch eine "Abwehrmaßnahme"? Letztendlich kommt alles wieder auf uns zurück. Wir schaden uns selbst und entweder bestehen wir die neuen klimatischen und sonstigen Aufgaben oder der Mensch war wohl doch nicht das Non Plus Ultra.
Die Erde wurde nicht für den Mensch gemacht. Sie ist einfach da und wir müssen mit klar kommen - genauso wie jedes andere Lebewesen.
Die Veränderungen sind schon dramatisch. Man muss sich nur die Entwicklung der arktischen Eisfläche ansehen. Die Schwankungen mögen normal sein. Aber die Durchschnittswerte gehen kontinuierlich zurück.
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/111810/index.html
Nonoheida
07.04.2008, 20:52
"Ich tu' was ich nur kann für den Klimaschutz!"
ja! ich fresse keine tiere mehr!
Was hat Vegetarismus mit Klimaschutz zu tun? <- die Frage ist ehrlich gemeint, nicht provozierend.
Nonoheida
07.04.2008, 21:05
Die Energiemengen, die durch die weltweite Nutztierhaltung verbraucht werden, sind also immens.
Für die Produktion von 1 kg Fleisch benötigt man 13000 – 100000 Liter Wasser; für 1 kg Getreide lediglich 1000 – 2000 Liter. Für die Produktion von 1 kg Fleisch sind je nach Art bis zu 16 kg Getreide bzw. Hülsenfrüchte nötig.
Das Grundwasser wird über die Fäkalien der Tiere mit Ammoniak verseucht (ebenso die Luft - siehe Klimaproblematik); auch Hormone und Antibiotika gelangen so in den ökologischen Kreislauf und in unser Grundwasser.
Antibiotika und Hormone, die auf Fischfarmen verwendet werden, gelangen direkt ins Meer. Zur Fischerei muss auch gesagt werden, dass diese durch Überfischung die Nahrungsketten im Meer zerstört und sich Delphine, Meeresschildkröten, Haie und kleinere Wale oft in den Netzen verfangen und elendiglich zugrunde gehen.
Vielen Dank für die Erläuterung. Das mit dem Wasser habe ich auch schon mal irgendwo gelesen. Bei Fischen ist die Lage gerade durch Überfischung und dubiose Fangmethoden auch nicht gerade rosig, das stimmt. Greenpeace hat hierzu übrigens einen interessanten Fischratgeber herausgebracht:
http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei/artikel/fischerei/
Dort steht in einer extrem kurzen Liste, bei welchen Fischarten der Verzehr noch unbedenklich ist.
Friday13
07.04.2008, 21:15
muss doch einfach sein das wir auch mal unser umwelt was zu gute tun und da sollte einfach jeder auch mal nur auf sich schauen
Diese ganze " Schützt unser Klima Geschwafel " geht mir auf den Zeiger.
Das was wir im Moment erleben wäre so oder so gekommen. Denn vor tausenden von Jahren hat es ähnliche Ereignisse gegeben. Der Mensch beschleunigt diesen Prozess nur.
Deutschland soll ja laut der EU eine Vorreiterrolle in sachen " Klimaschutz " übernehmen.
Aber wer steigt aus der Kernenergie aus und baut statt desen neue Kohlekraftwerke ?
- Genau DEUTSCHLAND.
Deshalb hab ich für (Mir geht dieser Zirkus auf die Nerven - ich tu nichts dagegen!) gestimmt.
Gruß
surfix
Was hat Vegetarismus mit Klimaschutz zu tun?
Vegetarismus ?
Ist das eine neue Art einer Diktatur oder Gesellschaftsform ? ;)
Klimaschutz hin oder her.
Wie soll man ein System schützen, welches insich nie stabil war ?
Wir hätten es gerne so. Nur ist dem nicht so.
Unsere Kultur hatte das Glück, das es relativ stabil war.
Was wir tun können, ist, das wir nicht noch mehr dazu beitragen, dass es nicht zu instabil wird und wir uns unsere eigene Lebensgrundlage wegnehmen.
Grimsdottîr
08.04.2008, 01:13
keshkau:
Man muss sich nur die Entwicklung der arktischen Eisfläche ansehen. Die Schwankungen mögen normal sein. Aber die Durchschnittswerte gehen kontinuierlich zurück.
Dass die Eisbedeckung der Arktis abnimmt, ist tatsächlich so. Inwiefern diese Schwankungen (die einzig wirklich robusten Daten sind gerade mal 30 Jahre alt, weil die Satellitenbeobachtungen erst 1978 starteten) einzigartig sind, herrscht keine Einigkeit. Einerseits gibt es die Experten des Alfred-Wegener-Instituts für Polarforschung, die sagen, dass eine eisbedeckte Arktis während des Holozäns eine Anomalie ist. Andererseits will ein Forscherteam entdeckt haben, dass die Arktis seit 15 Mio. Jahren permanent von Eis bedeckt ist. Ziemlich widersprüchliche Resultate und dies obschon beide aus dem Jahre 2007 stammen.
Links zusätzliche Informationen: http://climatereview.wordpress.com/2008/02/23/ewige-arktis/
wiesel201
08.04.2008, 01:56
Ich tu' was ich nur kann für den Klimaschutz!
Mir ist es egal, es ist sowieso zu spät ...
Wenn wir Fahrrad fahren sollen, dann auch die Politiker!
Mir geht dieser Zirkus auf die Nerven - ich tu nichts dagegen!
Ich finde das Angebot an Antwortmöglichkeiten sehr dürftig. Eigentlich gibt es bei Dir nur 3 Varianten (die 2. und die 4. Antwort sind nicht wirklich unterschiedlich):
1. totaler Umweldschutz ohne Kompromisse
2. Man macht nur mit, wenn die Politiker es aktiv vorleben
3. Kein Interesse
Ganz ehrlich, die meisten werden sich nicht wirklich in eine dieser Kategorien einfügen. Deine Umfrage solltest Du etwas erweitern. Solche Extrempositionen wirst Du mit zunehmendem Alter der Befragen immer weniger finden...
Homeboy7
08.04.2008, 16:21
Zurück zum Thema "Feinstaub"
jetzt erklärt mir doch mal, aus welchem Auspuff beim Benziner Feinstaub in die Umwelt gelangt?
Also würde es doch bei den Plaketten auch reichen, wenn nur Dieselfahrzeuge sie bekämen, oder?
2. Man macht nur mit, wenn die Politiker es aktiv vorleben
Eigentlich sollte jeder es so vorleben. Nur ich kann es einfach nicht verstehen, dass Frau Merkel einen Audi S8 mit 12 Zylindern (Langversion mit über 2.000 kg Gewicht) unter dem Arsch braucht - mit sicherlich auch keinen guten Abgaswerten - nur um schnell von A nach B zu kommen (ein Beispiel).
Reicht da nicht auch ein ganz normales Auto? Eins, das nicht übermotorisiert ist? Eine Rhetorische Frage, die allen mal zu denken geben sollte...
zum Feinstaub:
Der wurde erfunden, damit die Gemeinden mittels Plaketten für sog. Umweltzonen Geld verdienen können.
Der Sinn der Zonen wurde nie wirklich erklärt. Ein umweltschützenden Nutzen bringen die in keinster Weise.
zu Fr.Merkels Auto:
Sie kann schon aus sicherheitstechn. Gründen in keinem umweltfreundl. Kleinwagen durch die Gegend kutschiert werden.
Ihr jetziger Wagen ist wegen der Panzerung so schwer, und die Übermotorisierung ist bei solchen polit. Größen nicht ohne Grund.
Der Rest der Regierungsflotte, also die normalen Beamten könnten jedoch auf umweltfreundl. Gwefährte umsteigen.
Fr. Merkel kann gar nicht mit gutem Beispiel vorangehen, selbst wenn sie wollte.
Ihr Personenschutz und der Wähler haben was dagegen. ;)
Naaaja, Feinstaub ist schon schädlich, genauer gesagt krebserregend. Homeboy7 hat aber die richtige Frage gestellt, was haben nicht-Diesel-Fahrzeuge damit zu tun!?
Und was die Zonen anbetrifft, so wäre mir ein frühzeitiger Druck auf die Automobilindustrie gut gewesen, der zum Einbau von Rußfiltern führt. Unglaublich, wie vor allem deutsche Firmen sich davor gedrückt haben.
Feinstaub mag zwar krebserregend sein, aber warum dann Massnahmen, um allen Geld abzuknöpfen.
Der Autofahrer läßt sich immer gut melken...
Diese Umweltzonen bringen doch nichts. Man könnte sie also sein lassen.
Aber Nein, man verdient sich ne goldene Nase daran. Der Umwelt ist aber nicht geholfen.
Feinstaub interessiert sich nicht für Umweltzonengrenzen... ;)
Und ob die neuen Grenzwerte für die Fahrzeuge was bringen, sei mal dahin gestellt.
Die restl. mio. Fahrzeuge haben noch die alten Grenzwerte. Mit Platketten und Umweltzonen werden die Abgase auch nicht weniger.
Ich halte die Maßnahme ja wie gesagt auch nicht gerade für optimal. Leider "reagiert" der Mensch aber vor allem auf monetäre "Anreize".
Es werden eher viele Dingen unter dem grünen Deckmantel eingeführt oder verkauft.
Ob dahinter wirklich ein richtiges Umweltinteresse steckt, weiss ich nicht.
Die Verlogenheit bei diesem Thema ist doch ein Faktor, warum viele nicht oder nur zögerlich mitmachen.
Umweltinteresse spielt bei den "Ökotrend" nicht immer eine Rolle.
Ja viele Unternehmen kommen aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus wenn es um Umwelt und Ökologie geht, Stichwort sei hier z.B. der CO2 Emissionshandel, welcher mit den Kyoto-Protokoll eingeführt wurde. Eigentlich sollte es positive Anreize zur Energieeffizienz liefern, herausgekommen ist eine Verschlimmerung!
Das mit der Umweltplakette ist genau so ein Fall, es geht da vor allem um wirtschaftliche Anreize und nicht um die Umwelt.
Das Problem ist also wirklich das unsere Politik im Namen der Umweltkatastrophe uns faule Eier verkaufen.
Loesung des Problems? Es gibt keine, solange unsere Wirtschaft Gewinn ueber alles andere stellt ist ein wirklich effektiver globaler Umweltschutz nicht moeglich.
So gesehen ist die Katastrophe die wir uns da kochen unvermeidlich!
Da die Rohstoffe dieser Welt auf absehbare Zeit zur Neige gehen, sollte man sich lieber auf die Weltraumerschließung konzentrieren statt riesige Projekte in den hiesigen Klimaschutz zu investieren. In Sachen Expansion und Ausbeutung war der Mensch schon immer besser als darin, ein Gleichgewicht zu seiner Umwelt zu etablieren.
BessenOlli
08.04.2008, 21:16
Das Wort "Klimaschutz" ist absurd. Vor was soll man das Klima schützen? Vor Veränderungen? Wer unterscheidet, welche der seit jeher vorkommenden Änderungen okay sind und welche nicht? Wer maßt sich an, das "ideale" Weltklima festzulegen?
PS: Umweltschutz ohne sinnlosen Aktionismus und Abzocke ist gut.
Du fragst, wer sich das anmaßt. Das kann ich Dir sagen: Frage mal die Niederländer.
Ungefähr die Hälfte des Landes liegt weniger als einen Meter über, rund ein Viertel des Landes unterhalb des Meeresspiegels (gemessen bei Amsterdam). Die flachen Gebiete werden in der Regel durch Deiche vor Sturmfluten geschützt, die insgesamt eine Länge von ca. 3.000 km haben.
Es wird nicht danach gefragt, welches "Klima" objektiv gesehen gut oder schlecht ist. Denn auf diese Frage gibt es keine richtige Antwort. Man kann aber fragen, welche klimatischen Verhältnisse für die Menschen günstig bzw. ungünstig sind. - Und da ist die Antwort eindeutig. Wenn die Pole langsam abschmelzen und deswegen der Meeresspiegel steigt, dann stehen die Niederlande irgendwann unter Wasser. Das ist eine konkrete Bedrohung des menschlichen Lebensraums und deshalb ist die Veränderung des Klimas ein Thema. Der Schutz bezieht sich nicht auf das Klima, sondern auf die Menschen, die vor den Folgen einer Kimaveränderung geschützt werden sollen. "Klimaschutz" bedeutet, dass wir den gegenwärtigen Zustand des Klimas vor Veränderungen schützen wollen, die für uns Menschen unangenehm sind.
BessenOlli
08.04.2008, 23:36
Es wird nicht danach gefragt, welches "Klima" objektiv gesehen gut oder schlecht ist. Denn auf diese Frage gibt es keine richtige Antwort. Man kann aber fragen, welche klimatischen Verhältnisse für die Menschen günstig bzw. ungünstig sind.
Dann soll man es doch bitte "Zivilisationsschutz" oder "Küstenschutz" nennen. Oder schützt man das Wasser vor dem Kontakt mit holländischer Erde? Für mich bleibt es dabei: Der Begriff "Klimaschutz" zeugt von Panikmache und sinnlosem Aktionismus. Wobei ich sogar glaube, dass da teilweise ein richtiges System hinter steckt. Nach dem Motto "Tut was ich sage, gebt mir euer Geld - ich will doch bloß das Klima (die Welt) retten! Und wenn meine Prognosen sich nicht bestätigen, dann weil ich erfolgreich war. Und falls sie eintreten, dann hatte ich Recht und ihr seid schuld."
Das Klima ist doch nicht für den Menschen da.
Als ob wir eine wirkliche Rolle auf diesem Planeten spielen würden.
Wir stellen uns nur auf diese Stufe und behaupten das.
Es steht natürlich ausser Frage, das die betroffenen Gegenden geschützt werden sollten.
Aber...
Wir hatten in unserer Entwicklung relativ viel Glück, was das Klima anging.
Die Zeiten der Stabilität sind evtl. vorbei.
Es wird Verluste geben, an Land und später vllt. auch an Leben. Wir erleben vllt. gerade den Anfang.
Evtl. können wir es verhindern oder hinauszögern.
Aber wenn das Klima kippt, dann wars das.
Tja, viele vielleicht und eventuells in den Sätzen.
Wer weiss, wo das alles hinführen wird...
Klimaschutz wird das genannt, weil das übergeordnete Thema Klimawandel ist. Der Mensch ist dabei der Faktor, der den Klimawandel in Form von globaler Erwärmung seit der Industrialisierung deutlich beeinflusst. Klimaschutz ist also ein treffender Begriff, denn er beschreibt die Reduktion der vom Mensch verursachten Effekte, die Klimawandel verursachen. Also "Schutz" des "Klimas" vor menschlichen Einflüssen.
Dann müsste die Erde nicht nur vor uns geschützt werden, nein, wir müssten auch noch in der Masse abnehmen.
Denn je mehr wir werden, desto schwieriger wird das Unterfangen.
Erhoffen wir das Beste und erwarten das...
...naja, wir werden sehen.
Nochmal, beim Klimaschutz wird nicht das Klima geschützt, es soll der Wandel des Klimas verhindert werden. Und das macht man nicht, um die Erde zu schützen, sondern weil der Mensch in einem veränderten Klima nicht lebensfähig wäre.
BessenOlli
09.04.2008, 00:04
@ Tankred
Du glaubst also wirklich, wir können es wirklich berechnen, wie sich all die menschlichen Faktoren auf das Weltklima auswirken - kaum 200 oder 300 Jahre nachdem die Menschen aufgehört haben, in die Straßen zu schei**en und Seife für gefährlich zu halten?
Nochmal, beim Klimaschutz wird nicht das Klima geschützt,
Wie kannst du das selber so schreiben und gleichzeitig so tun, als sei der Begriff "Klimaschutz" sinnvoll?
Und das macht man nicht, um die Erde zu schützen, sondern weil der Mensch in einem veränderten Klima nicht lebensfähig wäre.
Dir ist aber bekannt, dass der Mensch von der Wüste bis zur Arktis schon alles erfolgreich besiedelt hat? Wenn eine Spezies mit einem veränderten Klima keine Probleme haben wird, dann ist es der Mensch.
Wie kannst du glauben, der Mensch könne das Klima ernst beeinflussen und sogar über viele Jahrzehnte vorhersagen, aber bei Hochwasser dann einfach aussterben?
Weil ich den Begriff oben erklärt habe.
BessenOlli
09.04.2008, 00:17
@ Tankred
Achso. Dann erkläre ich hiermit, dass ich zukünftig vom "Freiheitsschutz" spreche, wenn ich eigentlich nur billigere Spritpreise einfordern will. Da ich das hier nun erklärt habe, ist es ja dann nach deiner Logik kein Unsinn mehr. Klingt ja auch irgendwie richtiger dann.
@BessenOlli
Ich muss mich doch sehr wundern, wenn Du schreibst: „Tu was ich sage, gebt mir euer Geld – ich will doch bloß das Klima retten.“ Was ist denn das für ein kruder Ansatz? Da steht doch nicht jemand mit der Spardose in der Hand, der sich an den Maßnahmen bereichert. Ich sehe steuerfinanzierte Zuschüsse für die Wärmedämmung im Haus als sinnvolle Investition, nicht als Bereicherung.
Die Frage ist auch nicht, ob wir das alles wirklich so berechnen können. Wir wissen, dass sich seit dem Beginn der Industrialisierung zahlreiche Umweltfaktoren verschlechtert haben (Luft, Wasser Boden). Die Emissionen der Schornsteine und Autos gehen auf die Kappe der Menschen. Darüber kann man nicht hinwegsehen, weil der Zusammenhang offensichtlich ist. Wenn wir die Dinge weiterlaufen lassen wie bisher, nur weil wir etwas nicht „exakt berechnen“ können, dann wird das kein gutes Ende nehmen.
Die Gletscher in den Alpen haben seit 1850 bereits die Hälfte ihrer Fläche eingebüßt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es vor tausenden von Jahren schon einmal gletscherfreie Alpen gab. Denn wir müssen uns im Hier und Jetzt mit den Folgen herumschlagen. http://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherschmelze
Das Klima ist doch nicht für den Menschen da.
Als ob wir eine wirkliche Rolle auf diesem Planeten spielen würden.
Wir stellen uns nur auf diese Stufe und behaupten das.
Ich glaube, du unterschätzt die Menschen etwas. 6,6 Milliarden Menschen wiegen zwar nur etwa 462 Millionen Tonnen, aber schau dir mal Europa, Japan oder die USA in Google Earth genauer an. Das grau der Urbanisierung ist sehr deutlich.
Es ist nicht einfach, einen allumfassenden Blick auf die Erde zu werfen und dabei alle Menschen mit einzubeziehen. Mir reicht die Tatsache, dass wir die Ressourcen dieses Globus in einer Geschwindigkeit umwandeln, die die Natur nicht mal ansatzweise verarbeiten kann.
Ich verzichte wann immer es geht auf das Auto. Auch habe ich schon gewisse Glühbirnen ausgewechselt.
Auch der Wechsel von Glüh-Obst will wohl überlegt sein, denn nicht immer bringen Energiesparlampen das was sie versprechen.
Ich bin auch etwas verwirrt über BessenOlli s Aussagen, da sich mir nicht erschließen will wo der Unterschied zwischen Klima- und Umweltschutz sein soll. Für mich hängt das alles zusammen und ist voneinander abhängig.
@Odium:
Es geht nicht um die Masse (Gewicht) sondern um die Masse (Anzahl). ;)
Letztens kam eine Sendung, bei der wurde gesagt, das die Welt, so wie sie jetzt ist, gut 8 Mrd. Menschen ernähren könnte.
Verändert sich das Klima stark und verringert dabei die Anbauflächen für Nahrungsmittel, so sinkt die ernährbare Anzahl wahrscheinlich auf ca. 2 Mrd.
Jetzt kann 3x geraten werden, wie diese Anzahl erreicht wird...
Je mehr Menschen es auf der Welt gibt, desto mehr wollen auch am Wohlstand teilnehmen.
Wenn alle so leben wollten wir wir, dann bräuchten wir 3 Planeten.
Die haben wir aber nicht...
Wenn wir was für die Umwelt tun wollen, so können wir das gerne tun.
Die Menschheit hat schon oft bewiesen, dass sie nicht Willens oder fähig ist was aus den Fehlern zu lernen.
Wir werden an der Aufgabe vllt. auch scheitern.
Die Vorsätze mögen nobel sein, aber...
...die Geschäftemacherei dahinter, das schamlose Ausnutzen...
Tja, das wird der Sache evtl. das Genick brechen.
Ich steh dem Thema Klimaschutz eher kritisch gegenüber...
Wie soll man etwas schützen, was man nicht versteht?
Das es einen Klimawandel gibt, ist ja unbestritten, aber wodurch wird der verursacht?
Die klimatischen Zusammenhänge der Erde kennt der Mensch nicht.
Beispielsweise gibt es Studien, die belegen, dass das Magnetfeld der Erde langsam aber stetig schwächer wird. Der magnetischen Pole sind ständig in Bewegung, und werden immer schneller. Zur Zeit bewegt sich der magnetische Nordpol mit etwa 40km/Jahr auf Sibirien zu. Zu beginn der Aufzeichnungen 1970 waren es nur 10km/Jahr. Das sind messbare Fakten!
Welche Auswirkungen hat das auf das Klima? Schließlich schützt uns das Magnetfeld der Erde vor den bösen Sonnenwinden. Ohne das Magnetfeld würde es hier so aussehen wie auf dem Mars.
Ist das vielleicht eine Wirkung des Klimawandels? Oder ist das vllt. sogar die Ursache?
Kein Mensch weiß das.
Fakt ist nur, dass es schon früher große Klimaschwankungen gegeben hat, die sicher nicht durch von Menschen produziertes CO2 ausgelöst wurden.
Man kann auch an hand der verbrannten Mengen Kohle, Erdöl und Erdgas die emittierten Mengen CO2 errechnen. Diese machen aber nur ca. 5% der durch Verrottung umgesetzten Mengen aus. Können diese paar Prozente wirklich eine so großen Einfluss haben?
Der größte CO2-Speicher sind die Weltmeere, diese können über die Bildung von Ca-Bicarbonat gigantische Mengen an CO2 aufnehmen oder aber auch wieder ausstoßen.
Aus Bohrkernuntersuchungen antarktischer Gletscher wurde das Klima der letzten Jahrhunderttausende rekonstruiert und dabei die erstaunliche Tatsache gefunden, dass die letzten Eiszeiten jeweils durch einen raschen Temperaturanstieg und raschen Anstieg des CO2-Gehalts beendet wurden. Dieser wurde sicher nicht von Menschen verursacht.
Darüberhinaus liegen zuverlässige Untersuchungen über das Klima, zumindest in Europa, seit der letzten Eiszeit vor. Und da zeigt sich ein laufendes Pendeln zwischen wärmeren Perioden und kälteren. Wobei die wärmeren für die Menschen vorteilhafter waren. Die kälteren Perioden haben zu Hungersnöten und Völkerwanderungen geführt. Die letzte Kaltperiode hat sich übrigens im 16. Jhd. ereignet, als sogenannte kleine Eiszeit bekannt. Damals wuchsen die Gletscher in den Alpen kräftig an und begruben z.B. den hochgelegenen Goldbergbau in den Zentralalpen. Die Stollen kommen erst heute langsam durch das Zurückweichen der Gletscher wieder zum Vorschein. Es war also davor deutlich wärmer, sogar wärmer als heute!
Oder hat sich von euch schon mal jemand gefragt, warum Grönland eigentlich Grönland heißt (grön=grün), obwohl doch Weißland eigentlich viel passender wäre? Ganz einfach: Als die Wikinger im 10. Jhd. Grönland entdeckten war es grün! Also muss es zu der Zeit auch wesentlich wärmer gewesen sein als heute!
Doch egal ob der jetzige Klimawandel nun natürlichen Ursprungs ist, oder vom Menschen verursacht oder zumindest begünstigt wurde, aufhalten können wir ihn mit Sicherheit nicht. Wenn überhaupt, dann nur etwas verlangsamen.
Und das der Klimawandel wirklich so negative Folgen haben wird, wie in den von den Medien so oft gezeigten Klimaprognosen ist auch nicht sicher. Den Klimaprognosen sind nicht viel mehr als reine Spekulation. Wie soll man das Klima der nächsten jahrzehnte voraussagen, man man nichtmal zuverlässig das Wetter der nächsten drei Tage voraussagen kann?
Vulture_Culture
17.04.2008, 17:46
Klimaschutz ist was sehr wichtiges. Überlegt mal: durch die Klimaveränderungen kann die MENSCHHEIT zugrunde gehen <:-( :(Deswegen haben wir auch Sonnenkollektoren aufm Dach;)
/home/tool
17.04.2008, 17:53
Wenn ich das hier (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,547716,00.html)so lese, kannste die Sonnenkollektoren wieder abmontieren. Sollte Mutter Natur diesen Riesenfurz wirklich rauslassen (und davon ist auszugehen), dann brauchen wir uns wohl um die durch den Menschen verursachte Klimaveränderung keine Sorgen mehr zu machen.
Die Frage ist allerdings: hat der Mensch dafür gesorgt, dass es in Sibirien wärmer wird? 70:30 auf ja...
Und dabei dürfte Sibirien nicht einmal ein Einzelfall sein.
Ich bin mir sicher in Kanada gibt es ebenfalls genügend solcher gefährdeten Stellen!
Tja wenn schon ein Bruchteil von diesem Volumen in die Luft kommt haben Kritiker dann Recht das CO2 nur einen verschwindend unbeachtbaren Anteil an der Erderwärmung hat!
Die Frage ist natürlich wirklich was haben wir Menschen daran beigetragen?
Ich bin mir sicher einen ganz großen Teil - spätestens mit solchen Methan-Meldungen sollte doch klar sein das dies eine Folge von unseren Eingreifen in die Atmosphäre ist.
Es ist eine Kettenreaktion die wir angestoßen haben bzw. erheblich beschleunigen.
Ohh man glaubst du wirklich, dass wir paar Menschen durch gerade mal 2 Jahrhunderte Industrialisierung, wirklich das gesamte Klima der Erde durcheinander bringen können? Ziemlich arrogant.
Es gibt einfach viel zu viele Faktoren die das Klima beeinflussen, als das man die jetzige Veränderung an ein bisschen CO2 festmachen kann.
ObServer88
18.04.2008, 17:54
Ich finde es interessant, dass einige Studien sogar schon sagen, dass die Temperaturen in Deutschland steigen weil unsere Luft durch das steigende Umweltbewusstsein immer sauberer wird und die Sonnenstrahlung verstärkt auf die Erde trifft. Wie mans macht macht mans wohl falsch (siehe auch E10 Sprit ;))
wenn ich mir so überlege was es alles heist was man nicht soll und es dann 5 oder 10 Jahre später nochmals vergleicht dann frage ich mich ob wir und überhaupt umstellen sollten
Nee umstellen müssen wir nichts, wenns der Natur zu viel wird entledigt sie sich unserer und fängt noch mal von vorne an.
Was sind schon 5000 Jahre Erdgeschichtlich gesehen.
Nichts, erdgeschichtl. betrachtet.
Aber bevor der letzte Mensch auf Erden wandelt, wird die Plattentektonik die Kontinente noch um einiges verschoben haben.
oder
Wir werden uns im kommenden Wandel gegenseitig an die Gurgel gehen.
Dann dauert es nicht mehr so lange.
Mutter Natur sind beide Möglichkeiten egal. ;)
So gerne wir es uns auch wünschen...
...aber wir können nichts ungeschehen machen. Das Klima wird nicht mehr so werden, wie es mal war.
Und da das nicht geht, können wir auch nichts schützen.
Wir können höchstens unsere zerstörerische Lebensweise auf diesem Planeten überdenken.
Das Klima ist auch nie so geblieben wie es einmal war.
Einen Grund dafür nennst du schon.
perfekt!57
22.04.2008, 21:48
und es passiert was, durch handeln:
„Masdar City“: Öl-Scheichs bauen erste CO2 freie Stadt
Es klingt wie ein Märchen. Eine Stadt ohne CO2-Ausstoß, ohne Autos, ohne Müll, ohne Verschmutzung. Kein Märchen: 2015 sollen die ersten Bewohner in „Masdar City“ einziehen. Ausgerechnet die Scheichs der Vereinigten Arabischen Emirate geben ihre Öl-Dollar für die innovativste Stadt der Welt aus. Öl-Barone als Vorreiter für den Klimaschutz? Die Pläne stammen vom Londoner Star-Architekten Sir Norman Foster (http://www.fosterandpartners.com/). Den Visionen folgt die Realität. Seit Mitte Februar laufen die Bauarbeiten ..."
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/04/22/masdar-city/stadt-ohne-co2,geo=4339310.html
sorry für meinen sarkasmus: na also geht doch. endlich mal eine gute neuigkeit. das die nicht aus deutschland kommt, ist doch gar nicht so schlimm. werden wir halt demnächst zu den neuen weltwundern hinreisen. ... aus unseren schrebergärten und vorstadtsiedlungen mit "öko-gedächtnis-kollektoren" blauschimmernd auf den dächern, "wir waren aber die ersten!" "ja und?" . und alles ganz ohne herrn trittin zu fragen:mad.
"leadership through vision". nennt man das, glaube ich. der nämliche nf, der kürzlich auch schon für den "spaceport america" verantwortlich zeichnete. (norman foster). --- könnte man glatt eine news/einen eigenen thread von machen. demnächst hinfliegen wäre wohl mal angesagt, für alle jungen leute zumindest, oder?
"Die Energie für die Stadt der Zukunft liefern riesige Photovoltaik-Anlagen, beispielsweise auf den Hausdächern, oder Reststoff-Kraftwerke. „Verschiedene Solarkraftwerke werden das Sonnenlicht bündeln und Hitze erzeugen“, beschreibt Khaled Awad, Direktor für Nachhaltige Entwicklung bei der ausführenden Baufirma. „Die Hitze wird dann in Kälte für Klimaanlagen umgewandelt und für die Entsalzung von Meerwasser genutzt.“
Auch das Thema Müll haben die Planer im Griff. Der Plan: Sämtlicher Müll soll wiederverwertet oder kompostiert werden.
„Einen Teil werden wir in Energie umwandeln, in sogenannten Grundlast-Kraftwerken“, beschreibt Awad. „Das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung der Reststoffe entsteht, wird als Pflanzendünger in den Gewächshäusern eingesetzt."
http://www.bild.de/BILD/news/fotos/sonstige-ausland/2008-04-22-masdar-city/solaranlagen-quer-9086153,templateId=renderScaled,property=Bild,height=225.jpg
Auf den Häusern der Stadt: Photovoltaik-Anlagen. Die Dächer sollen Schatten spenden und die Bevölkerung vor der großen Hitze der Wüste schützen.
http://www.bild.de/BILD/news/fotos/sonstige-ausland/2008-04-22-masdar-city/szene-strassencafe-quer-9086152,templateId=renderScaled,property=Bild,height=225.jpg
Viel Grün, Straßencafés und Wasserläufe, die die Stadt wie Lebensadern durchziehen
Auch die ausgeklügelte Architektur spielt eine entscheidende Rolle in Sachen Klimaschutz. Durch die optimale Ausrichtung der Häuser für die Belüftung, enge Straßen, günstige Verschattungen und energieeffiziente Beleuchtung sowie Klimatechnik können große Mengen an Energie eingespart werden. Während eine Stadt in der Größe von „Masdar City“ herkömmlich 550 Megawatt verbraucht, liegt die Vorzeige-Stadt bei 160 Megawatt. Eine Stadt, entstanden am Reißbrett. Gewachsene Strukturen wird es zukünftig wohl nicht mehr geben – dem Klima zuliebe.
.
und ein "web content officer" wird auch schon gesucht für dort http://www.masdaruae.com/text/vacancies.aspx
.
BILD...
Die Photovoltaik anlagen wachsen natürlich auf Bäumen wa?
Eine Stadt ohne CO2-Ausstoß, ohne Autos, ohne Müll, ohne Verschmutzung.
Da fehlt das "ohne Menschen", nur dann ist es möglich.
Wird wohl eher Co2 neutral gemeint sein. Also soviel Grünzeugs, dass Co2 bindet wie die Stadt erzeugt. Denn eine CO2 freie Stadt ist definitiv nicht möglich, denn oh graus, wir atmen es aus. ^^ Aber schon da blicken die meisten ja nimmer durch beim unterschied zwischen kein CO2 und Co2 neutral.
Ach ja, wenn das ganze nicht als politisches Machtspielchen mißbraucht würde, könnte man da ja mal drüber diskutieren, aber so ist sowieso nur das Öko, von dem die Regierungen glaubt es sei Öko. Siehe Dieselsprit, der mit Partikelfiltern auch nicht weniger sauber ist als ein Benziner, sowieso weniger Co2 ausstösst, da bei gleicher Leistung weniger Verbrauch und trotzdem höher besteuert. Siehe "Ökostrom" bei dem unendlich energieaufwendige Solarpanels produziert werden um dann an wenig geeigneten Stellen aufgebaut zu werden, der durch Wasserkraftwerke entsteht, die ganze Unterwasserwelten verändert/zerstört, siehe Windparks denen hunderte Großvögel zum Opfer fallen usw. Aber das A-Kraftwerk ist furchtbar böse. Da ists völlig egal, das es rein mathematisch betrachtet die höchste energieausbeute pro Tonne Abfall produziert. Zugegebenermaßen ist es nicht das gelbe vom Ei und gewissen Risiken bestehen unbestreitbar, aber was in der Politik damit betrieben wird, hat mit objektivem Umweltschutz rein gar nichts zu tun.
hey..
die natur is immer im wandel.. desshalb sterben ja auch Tiere aus und andere können sich durchsetzten...
die Erde wird ja schon wohl daduchrch kommen.. ( in der carbonzeit betrug der CO2 Gehalt in der luft über 18%.. ) nur könnte man sich fragen ob der Mensch etwas unternehmen kann und ob man das alles so dramatisch sehen sollte..
ich glaube schon das die Menschen - wenn sie denn nur einmal richtig anfangen würden- so einiges verändern können... Daher uss eigentlich jeder etwas tun damit etwas erreicht wird..
gruß
edit:
Ich glaube man sollte sich noch nicht soo viele Gedanken machen und sich erstmal ein bisschen beruhigen, die Umweltforschung fördern und gucken was die Zukunft so an neuen Technologieen bringt die umweltfreundlich zu nutzen sind...
Ich glaube man sollte sich noch nciht soo viele gedanken machen und sich erstmal ein bisschen beruhigen, die Umweltforschung fördern und gucken wasd die zukunft so an neuen technologieen bringt die umweltfreundlcih zu nutzen sind...
Genau, und mit dem Lernen einer einigermaßen verständlichen Rechtschreibung fangen wir an.
wie schon geschrieben, wir sollten nicht warten, die Natur kommt auch ohne uns zurecht.
Wieso ohne uns?
Nur weils ein paar Grad Celsius wärmer werden könnte stirbt die Menschheit lange nicht aus.
Die Probleme werden sich von selbst regeln.
41149512
30.04.2008, 12:07
Es ist schon drastisch aber was kann man groß machen? Ich kann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und weniger Strom verbrauchen das vom Kraftwerk um die Ecke kommt etc. etc. aber bringen tut es nix da niemals alle Menschen mitmachen werden, das klappt nie.
Anpacken müssen das Problem ganz andere wir die normalen Menschen können es Ihnen nur immer und immer wieder sagen in Form von Protesten etc.
Alternative Energien ist das Stichwort aber der Weg dorthin ist noch sehr sehr lang und wir "normalen Menschen" können da nur abwarten.
Nebenbei: Habe letztens auf meinem Lieblings Comedysender "Kanal telemedial" nen Typen gesehen der aus Wasser mit einer vorrichtung Energie gewinnt und als nachteil nur das Wasser etwas kälter wird? also mit nem teich im Garten könnt man sein ganzes Haus versorgen....nunja wer "Kanal Telemedial" kennt wird erahnen das es wahrscheinlich nur irgendein Säufer ist aber wenn an der Idee was dran wäre? Er hat sich das ganze sogar in den USA Patentieren lassen, event. ist ja doch was dran das wäre natürlich die größte Erfindung unserer Zeit. Ohen Aufwand aussß Teich Energie gewinnen.....vielleicht hatter aber auch nur zuviel gehabt den abend.
Alternative Energien ist das Stichwort aber der Weg dorthin ist noch sehr sehr lang und wir "normalen Menschen" können da nur abwarten.
Das spiegelt ziemlich genau die Mentalität der meisten "normalen Menschen" wieder.
Sollen doch erst mal die anderen was tun ich komm dann schon nach. Immer mit dem Finger auf andere zeigen bringt keinen vorwärts wann wird das endlich begriffen.
PS: die normalen Menschen(wie immer man die klassifiziert) sind glaub ich in der Mehrzahl und wenn die anfangen sich um solch Dinge wie den Klimaschutz zu engagieren geht am ehesten was
Schon mein Physiklehrer hat uns vor knapp 8 prophezeit, wenn auch teilweise eventuell als Scherz, dass die Saudis einfach so unglaublich reich sind mit ihren Öl.. und danach auch noch als Energielieferant Milliarden verdienen, da sie den Sand vor der Haustür gleich zu Solarzellen verarbeiten. o_O
/home/tool
30.04.2008, 20:18
Nur weils ein paar Grad Celsius wärmer werden könnte stirbt die Menschheit lange nicht aus.
Die Probleme werden sich von selbst regeln.
Das widerspricht sich. Wenn die Natur Ihre Probleme geregelt hat, ist der Mensch hoffentlich Geschichte.
Quatsch, es sind bloß zuviel Menschen und eben das wird sich regeln, entweder nimmt die Menschheit selbst es in die Hand ( Krieg) oder die Natur ( Katastrophen).
bullshit :headshot
Es sind viele menschen aber nicht zu viele.. ihre ansprueche an die Umwelt sind nur zu hoch, teils viel zu hoch (du koenntest zB statt 6 pcs nur 1 haben oder zumindest nur einen laufen lassen und das auch nur wenn du ihn brauchst).
Anstatt uns gegenseitig abzumetzeln sollten wir lieber gemeinsam sparsamer mit unseren resourcen umgehen.
Ausserdem gibt es auch noch andere Methoden das rasante Wachstum der Menschen etwas zu bremsen (siehe chinas 1 kind politik) aber auch das bringt sehr viele Probleme mit sich ( siehe demographischer Wandel)
Kommt drauf an wie man das ganze sieht:
Wenn man davon ausgeht, die Menschen zu ernähren/unterhalten ohne die Natur zu zerstören und zu beeinflussen, dann sinds schon lange zu viele Menschen.
Wenn man allerdings die Natur ignoriert, werden noch einige Milliarden auf diesen Planeten passen.
Und das mit dem gemeinsam und sparsam mit den Ressourcen umgehn wird niemals geschehen, da kann man auch noch so hoffen, das ist nicht mit dem menschlichen Egoismus vereinbar.
hm das ist leider wahr dass es kaum mit dem menschlichen egoismus zu vereinen ist..man kann zumindest nicht auf den guten Willen zaehlen, jenachdem laesst sich vllt ein bisschen ein umdenken durch steuern und/oder erhoehte energiepreise erreichen.
Ohne gentechnik waere es moeglich knapp 11 milliarden menschen yu ernaehren , allerdings nur wenn man die flaechen auch optimal nutzt und sie nicht zB fuer biofuels vergeudet.
gruesse Jones
das ist wahr...
die landwirte werden ja immermehr zu energiewirten daher werden die lebensmittel wieder teurer usw..
die politiker sollten ,bevoer sie ein neues gesetzt verabscheiden erstmal gucken was für auswirkungen das alles hat...
aber wie auch schon von anderen gesagt man selber muss anfangen.. denn wenn wir nciht anfangen wer solls dann tun..?
Performator
09.05.2008, 11:50
Klimaschutz, dieses Unwort, wir können das Klima nicht schützen.
Wir müssen aber die Verschwendung von Primärenergie reduzieren.
Wo verschwende ich Primärnenergie?
Primär für den Weg zur Arbeit. Hin und rück 50km.
50km pro Arbeitstag * 220 Arbeitstage,
bei 8l Super auf 100 km sind das 880l pro Jahr.
Macht dann 1300€, davon 900€ Steuern,
oder 8800 kW Primärenergie. 40kW jeden Tag.
Das war aber nicht meine Motivation seit dem 4. Mai den Weg zur Arbeit mit dem
Elektrorad zu fahren. Meine Gesundheit ist nicht gut. Ursache Bewegungsmangel.
Mit dem Auto von RE nach BO ist nur noch nervend,
dauert in Schnitt 45 Min von Haustür bis Schreibtisch.
Mit dem Elektrorad, neudeutsch Pedelec, sind es 65 Min. Mukkibuden Training auf dem Weg zur Arbeit.Kein schwitzen kein hecheln, genußvolles radeln in diesem geilen Mai.
Nicht gelabert, getan und Spaß dabei.
Für hin und rück brauche ich gemessene 0,8 kWh aus der Steckdose.
Ca. 2,5 kW Primärenergie statt 40 kW mit dem Auto.
Dann ist da noch da Thema heizen.
1000l Heizöl kosten 800€, die können durch 1,2t DSK für ca. 300€ ersetzt werden.
Aber bitte nicht im Kohleofen verbrennen. Smog im Pott, nein danke.
DSK Kohle produziert in Heizkraftwerken Wärme, Strom ist das Nebenprodukt.
Kohle BHKW statt Großkraftwerke, 80% Wirkungsgrad statt 40%.
Der Heizwert der nicht genutzten Abwärme der heutigen Kraftwerke ist fast doppelt so groß
wie der Heizwert der zur Heizung verschwendeten Menge an Gas und Öl.
Wir können ohne Atomkraftwerke mit dem heutigen Stand der Technik die zentralen Kraftwerke ersetzen, sie verballern 60% der Primärenergie, den CO2 Ausstoß halbieren, und haben noch nicht einmal angefangen Sparpotentiale zu nutzen.
Stellt sich die Frage, warum tun wirs nicht wenn s doch so effizient ist?
Die Stromerzeuger sind doch hinter dem Geld her wie der Teufel nach der Seele, also warum verzichten sie drauf, wo ist der Haken?
wiesel201
10.05.2008, 01:56
also warum verzichten sie drauf, wo ist der Haken?
Es würde erst einmal viel Geld kosten. Und gut verdienen läßt sich schließlich auch so, solange im Energiebereich Monopol- bzw. Oligopol-Verhältnisse herrschen...
Das ist für mich nun wieder zu einfach gedacht.
Auch wenns nicht ganz zum Thema passt, aber schon der gute alte Marx wusste das Kapital bei Gewinnzuwächsen von 100% und mehr vor nichts zurückschreckt.
Warum also nicht die alten Werke weiterbetreiben und mit Fördermitteln der EU neue bauen?
Gute Idee.
Jede Stadt und Gemeinde sollte seine Stromversorgung in die eigene Hand nehmen.
Da diese dann nur noch kostendeckend und nicht gewinnorientiert arbeiten hätte man zudem, bei günstigeren Preisen, in kürzester Zeit das Oligopol der Energieriesen gebrochen.
Um das ganze zu finanzieren nimmt man die Kohlesubventionen.
Diese wird samt Kohlebergbau abgeschafft.
Das Stromnetz geht wieder an den Staat zurück.
@Perfomator
Was willst du denn mit der teuren Deutschen Steinkohle?
Steinkohle kostet 60-70€/t
und was bitte schön ist mit den arbeitern im bergbau??
ansonsten gute idee..
Ich weiß das dies die Bergleute nicht gern hören, aber die Umwelt weiter schädigen um einer zugegebener Maßen großen Gruppe von Menschen die Arbeit zu sichern ist sicher nicht der richtige Weg.
BessenOlli
10.05.2008, 20:31
@ Peiper
Dass jede Gemeinde/Stadt ihr Stromnetzt selbst verwaltet halte ich für eine tolle Idee. Ohnehin fände ich eine wesentlich weitreichendere Unabhängigkeit von Städten in D. und Europa allgemein wüsnchenswert. Also Abstimmungen unter den Bürgern, eigene Gesetze usw... wie in einem bestimmten Land, was ich nicht zu nennen brauche. *g*
Was die besagten Bergleuchte angeht: Wenn es nach mir ginge, würden fast alle Subventionen abgeschafft. Die für Kohle, die, die in der dritten Welt die Landwirtschaft ruinieren, die für China und noch so ein paar irrsinnige Sachen.
@tomyy
Handwerk und Industrie sind doch händerigend auf der Suche nach Fachkräften.
Würde ja schon mal einen großen Teil abschöpfen.
Den Rest kann man dann zur Beseitung von Bergschäden und zur Verhinderung derselben einsetzen.
Leider wird das eine Utopie bleiben.
Da Politik und Wirtschaft inzwischen so verflochten sind, Personal und Posten werden, für jedermann sichtbar, hin- und hergeschoben, wird sich nichts ändern.
wiesel201
14.05.2008, 01:16
Ohnehin fände ich eine wesentlich weitreichendere Unabhängigkeit von Städten in D. und Europa allgemein wüsnchenswert. Also Abstimmungen unter den Bürgern, eigene Gesetze usw... wie in einem bestimmten Land, was ich nicht zu nennen brauche. *g*
Gegen Abstimmungen hätte ich ab und an auch nichts, "eigene Gesetze" von Städten halte ich jedoch, gelinde gesagt, für reichlich bescheuert. Innerhalb eines Staates muß es wenigstens so etwas wie Rechtssicherheit geben...
Speedy1986
19.05.2008, 21:19
Also ich habe immer noch keinen Führerschein mit 21 Jahren und fahre nur Fahrrad.
Das ist mein Beitrag zum Klimaschutz :D
Zak McKracken
24.05.2008, 20:25
Meine Meinung dazu, ich finde diese Klimaschutzaktionen absolut bescheuert. Die deutschen Politiker tun ja so als ob Deutschland die Erde retten kann. Wir trennen den Müll und haben in Deutschland schadstoffarme Fahrzeuge auf den Straßen, was wollen wir denn noch?
Wir sind im gegensatz zur USA und China so ein kleines Ländchen, dass was wir an Schadstoffe einsparen verbraucht der Ami und die Chinapuben gleich 50fach mehr, bzw. stoßen höher aus.
Am Erdklima kann der Mensch nichts ändern, in den Milliarden von Jahren gab es so einige Klimaänderungen.
Klimaschutz, dass doch alles ein Witz.
Gruß.
BessenOlli
25.05.2008, 12:59
@ Zak
Du solltest nicht über "Schadstoffe" schreiben, wenn du an CO2 denkst. Jedenfalls nicht, wenn du Deutschland als umweltfreundlicher als die USA darstellen möchtest.
In den USA gab es lange Katalysatoren und bleifreies Benzin, als man bei uns noch verbleit tankte und Katalysatoren von US-Importfahrzeugen wegen Sicherheitsbedenken sogar demontierte(!). Auch haben die USA Kern- statt Kohlekraftwerke und nicht abertausende Dieselfahrzeuge, die bei uns ohne Partikelfilter erbgutverändernd durch die Städte rußen. Und sogar NAturschutzgebiete (Nationalparks) haben die bösen Amis erfunden.
Finde es daneben, so zu tun, als sei CO2 ein "Schadstoff". Das Gegenteil ist der Fall.
All das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die USA immer noch Umweltverschmutzer Nr. 1 sind.
Evtl. hat sie China schon überholt.
So sauber und umweltfreundlich, wie du sie darstellst, sind die auch nicht... :rolleyes
Wer nun sauberer ist, soll jetzt auch nicht zur Diskussion stehen.
Wenn Klimaschutz betrieben werden soll, dann müssen sich alle daran beteiligen und nicht nur vereinzelte Länder.
Das Klima an sich können wir nicht schützen, eher kann der vom Menschen verursachte Einfluss minimiert werden.
Es kann zumindest versucht werden.
Doch das alles findet nur halbherzig statt. Entweder wir tun es oder wir lassen es sein.
Zak McKracken
25.05.2008, 13:54
@BessenOlli
Klimaschutz für USA zu teuer
Präsident Bushs Umweltberater warnt vor Wirtschaftkrise
Ein US-Regierungsvertreter hat Teile der UNO-Vorschläge zur Bekämpfung des Klimawandels als zu teuer zurückwiesen. Der Umweltberater von Präsident George W. Bush, James Connaughton, warnte vor einer weltweiten Wirtschaftskrise.
Der jüngste Klimabericht der Vereinten Nationen (UNO) enthalte Maßnahmen zur Senkung des Schadstoffausstosses, die sehr kostspielig würden, weil es an notwendiger Technologie mangle, sagte Connaughton in einer Telefon-Konferenz.
Diese Szenarien würden die weltweite Wirtschaftsleistung um bis zu drei Prozent schmälern. «Dies würde natürlich eine globale Rezession nach sich ziehen, und das ist wohl etwas, was wir vermeiden wollen», meinte der Chef des Rats für Umweltfragen im Präsidialamt.
Kriege sind anscheinend billiger.:freak
http://saved.im/mjc4mda1dnpw/23.html
Nicht nur CO2 (Kohlenstoffdioxid) sondern auch Methan CH4, Distickstoffoxid N2O und wie sie alle heißen spielen eine Wichtige Rolle.
Kyoto-Protokoll
Einige Staaten wie die USA und Australien hatten zunächst das Protokoll zwar unterzeichnet aber nicht ratifiziert...
Kohlenstoffdioxid macht außerdem etwa 60 % des vom Menschen verursachten zusätzlichen Treibhauseffekts aus.
und jetzt kommst du mit Nationalparkts und Benzin bleifrei:rolleyes
Gruß.
Das Kyoto Protokoll ist auch Schwachsinn², genauso ist es immernoch nicht bewiesen das CO2 irgendeinen Einfluss auf das Klima hat bzw. diese ganze Treibhauseffektsache ist nicht durchdacht.
Einen Treibhauseffekt wie wir ihn aus dem Treibhaus kennen kann es nicht geben, da hier viel zu viele Faktoren wirken z.B. gibt es im Treibhaus keine Luftmassenverschiebung, diese sind auf der Erde ständig in bewegung.
Übrigens im Gegenteil zu allen Berechnungen und Erwartungen ist der Südpol dabei sich abzukühlen, dass passt irgendwie auch nicht in die ganzen Horror-Szenarien...
In welchem Kontext haben die USA die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels denn abgewiesen?
Vielleicht weil sie einfach viel zu uneffizient sind? Ich weiß es nicht, aber immer die USA als Bumann darstellen geht auch nicht.
BessenOlli
25.05.2008, 15:41
@ Osi
Hast du dazu gute Quellen? Genaue, internationale Zahlen kenne ich zur "richtigen" Luftverschmutzung nämlich nicht. Was China angeht stellt sich für mich allerdings grundsätzlich schonmal die Frage, wie genau da die Zahlen überhaupt sein können - denn in China wird wohl kaum etwas Negatives transparent für die westliche Öffentlichkeit sein.
@ Zak
Wie ich angenommen hatte ist für dich "Luftverschmutzung" die Beschreibung für angeblich klimaverändernde Gase. Da scheiden sich unsere Geister. Und ja: Dass man jemals Blei ins Benzin gemischt hat, finde ich schlimmer als CO2 Emissionen. Denn Blei ist für den Menschen im Gegensatz zu CO2 auch in sehr geringen Mengen akut gefährlich.
Und von Kyoto halte ich bekanntlich gar nichts. Eigentlich sind wir ja gerade hier im Thema auch an dem Punkt, wo man einsieht, dass ohne China solche Abkommen völliger Unsinn sind. Auserdem bin ich nach wie vor für ein Protokoll, was sich nicht an den Werten von 1991 orientiert, sondern am Verhältnis "Anteil an der Weltwirtschaft : Anteil an den weltweiten Emissionen". Das wäre für mich die einzig faire Lösung, auf deren Basis man dann schrittweise die Grenzwerte verschärfen könnte. Dabei geht es mir dann aber hauptsächlich um wirklich Schadstoffe, nur begrenzt um CO2.
Ich spreche von Umweltverschmutzung. Die Luft ist nur ein Aspekt der Sache. ;)
Aber du willst mir doch nicht wahrmachen, dass die Nation der größten Energieverschwender überhaupt so umweltfreundlich ist ?
Sie mag zwar Fortschritte machen, aber es ist noch viel zu tun.
Einige Zahlen stehen hier (http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/79322/index.html).
Was China angeht, muss ich dir Recht geben. Aber die Entwicklung zeigt eine eindeutige Tendenz.
Denn viel Rücksicht nehmen die für ihren wirtschaftl. Aufschwung nicht gerade.
@ oSi
Ist auch die Frage, ob sich die westlichen Länder überhaupt erdreisten dürfen genau das von China zu fordern. Denn ganz klar waren wir während der Industrialisierung noch einen ganzen Zacken rücksichtsloser. Auch darauf baut unter anderem unsere Überlegenheit heute auf. Denn wenn wir heute erhöhten Umweltschutz von Ländern wie China fordern, dann auch, weil wir wissen, dass wir damit unserem Vorsprung noch ein wenig weiter erhalten können. Sicher steckt die westliche Welt hier in einer Zwickmühle. Umweltschutz auf der einen Seite, moralische Verantwortungen auf der anderen. Jedenfalls wird der moralische Aspekt für meinen Geschmack allzu oft gern unter den Teppich gekehrt. Hätten wir uns vor 100-60 Jahren umweltfreundlicher Verhalten, sehe vieles heute auch nicht so schlimm aus. Das einzige womit wir uns hier entlasten können ist, dass uns die Zusammenhängen zur damaligen Zeit nicht in dem Maße bekannt waren wie es China heute ist.
Zum Thema USA muss ich Olli mal verteidigen. In Schutz nehmen sollte man sie sicher nicht. Aber meines Erachtens wäre es sinnvoller, erstmal vor der eigenen Haustüre zu kehren. Denn eines sieht man immer wieder: Die angeblichen bösen Amis (oder auch Chinesen) werden gerne mal genutzt, um von den eigenen Fehlern und Defiziten abzulenken. Zudem haben wir die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen. Somit sind unsere Lösungsansätze auch nicht der Schlüssel zu den Problemen, was gerne aber mal so dargestellt wird.