Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum haben einige Menschen Angst vor dem Zahnarzt?
PowerSupport
02.12.2008, 17:22
Neulich hat mir ein Bekannter wieder erzählt, er hätte tierische Angst davor...Warum konnte er mir allerdings auch nicht sagen..."ist halt so"..
Also ich meine Zahnschmerzen sind schlimm - aber doch nicht der Zahnarzt!
Die Betäubungen wirken heute so gut - egal ob der bohrt, eine Wurzelbehandlung macht oder auch jegliche andere Behandlung- man merkt doch da überhaupt nichts!! Die Spritze tut nichtmal weh, weniger als ne Impfung oder ne Blutabnahme! Und Schmerzmittel zur Nachbehandlung bekommt man sowieso!
Es gibt sogar Ärtzte die machrn "Narkosetage", wo jegliche Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt wird...
Kann mir jemand mal erklären, wovor die Leute Angst haben?
Wenn der Zahn vereitert ist, schlägt leider kaum eine Spritze an. Davon ab, dass auch viele Angst vor Spritzen haben. Ist ins Zahnfleisch auch nicht wirklich angenehm. Wer mal 5 Spritzen nacheinander bekommen hat, weiß was ich meine. ^^
Auch das Bohrgeräusch raubt vielen schon den letzten Nerv. Zudem alles auch eine pers. Erfahrungssache.
Ich pers. lasse mir übrigens gar keine Betäubung bei normaler Zahnbehandlung (Bohren, Plomben) geben.
Vollnarkose würde ich mir niemals geben lassen, wenn nicht gerade der Kiefer zersägt werden muss, örtliche Betäubung oder leichte Sedierung reicht auch da meist.
relam 75
02.12.2008, 17:37
Die Angst kam seit der ersten Nervenentzündung in der Zahwurzel ;)
3h Behandlung Betäubung hilft auch nicht und dann kommt der auch noch mit so einer spitzen Feile und hobelt da ewig rum , ist ja auch nicht so das es weh getan hat :rolleyes seit dem ist es aus mit der Freundschaft :D
MFG
maddin91
02.12.2008, 18:08
Die Angst kam seit: "Ja, wir bohren, aber das tut überhaupt nicht weh". Zack, rein das Ding - die schlimmste Art von Schmerz, die ich kenne. Daher die Angst.
Ich hatte kein Loch mehr seit ich 4 bin. Letztes Jahr aber hat mir mein Zahnarzt gegen Aufpreis (100€) so eine "Lackierung" oder sowas gegeben: "Bevor du 18 bist, dann bekommst du noch Rabatt von der KK". Ich: "Ok, los gehts".
Na toll und dann hat sich unter der Lackierung Karies gebildet und bei mir musste gebohrt werden. Die letzten Jahre habe ich mir immer so gut die Zähne geputzt, dass ich nie wieder ein Loch kriege. Dann packt der Kerl diese achsotolle Lackierung drauf und darunter bildet sich Karies - nicht zu fassen.
Ich dann: "Was bringt die Lackierung, wenn sie Karies erzeugt statt zu vermindern". Er: "Eine gute Frage". Und zack packt er mir den Bohrer rein um ja nichts erklären zu müssen.
Begründung genug wegen Angst vorm Zahnarzt? ;)
Wirklich Angst hab ich vorm Zahnarzt nicht aber es ist doch der Arzt um den ich den weitesten Bogen mache...
Spritzen usw machen mir normalerweise gar nix aus...immer rein damit, passt schon.
Aber wenn mir einer im Mund rum werkelt find ich das nich dolle.
Dazu kommt das ich als Kind recht schlechte Zähne hatte und oft beim ZA war...und der war n ziemlicher Schlächter (aus der Sicht eines 8 jährigen Jungen mit Zahnschmerzen:))
Ich geh aber auch heute nur zum ZA wenn ich was hab, sonst nicht. Die halbjährlichen Erinnerungen ans die Kontrolle wurden immer direkt entsorgt.
Ich denke das wird sich aber ändern weil sobald ich kein Student mehr bin und die Härtefall Regelung nich mehr zieht wirds ohne den Bonus teuer wenn was is.
Musste in den letzten zwei Jahren schon zwei Kronen haben (einmal Zahn abgebrochen einmal beim bohren eingerissen).
Inzw hab ich aber zum Glück nen echt guten Zahnarzt! Allein das der mir das Zahnfleisch vor der eigentlichen Spritze mit so nem Spray betäubt hat hat mich überzeugt als ich nach gut 6 Jahren das erste mal wieder beim ZA war weil einer abgebrochen war.
Grundsätzlich ist das Problem beim ZA das man selbst nicht sieht was der macht, dass macht immer n ungutes Gefühl weil man völlig die Kontrolle abgeben muss, das der Mundraum sehr empfindlich is und das die Geräte so wiederliche Geräusche machen. :)
fi**en32
02.12.2008, 18:37
bei mir gings los als meine weißheitszähne raus mussten und die noch unter dem fleisch waren...
schrecklich sowas ...
vollnarkose is bei mir seit dem ein muss
lieber lass ich mir von nem tierarzt am bein operieren als zum zahnarzt zu gehn
Wintermute
02.12.2008, 18:39
Mein erster Zahnarzt, den ich mitbekommen habe, war der Meinung, dass Spritzen scheisse sind. Alles andere an Erklärungen erübrigt sich nun wohl ... waren nur 1x dort, allerdings bin ich hinterher kaum aus der Türe zu zerren gewesen, wenns Richtung Zahnarzt ging. Egal wie sehr betäubt wird, diese Aversion bekomme ich nicht mehr weg.
@dene_mudda
Da warst Du wohl einer überflüssigen IGEL-Leistung aufgesessen. ;)
Bei mir stand auch mal so was als Zahnreinigung an. Außer teuren Spesen und stark blutener "Fresse" nix gewesen. ^^
Mit steigendem Alter und folglich steigenden Problemen und Erfahrungen wird das auch nicht besser.
Ich hatte allerdings "lustige" Erfahrungen mit meinen 4 Weißheitszähnen beim Kieferorthopäden (Stichwort Kiefer fräsen und Zahn vertikal durchbohren/zertrümmern) und sehe den einfachen Zahnarzt inzwischen ziemlich locker. A la was einen nicht umhaut macht nur stärker. :D
man_in_the_Box
03.12.2008, 02:16
Viele werden wohl auch in der Kindheit/ frühe Jugend schlechte Erfahrungen gemacht haben, daher sicher auch die Angst.
Geht mir ähnlich, als Kind bin ich halt einfach hingegangen, was musste das musste, ein paar Tage später war das wieder vergessen. Aber als ich in der Jugend ne feste Spange bekam wars vorbei. Beim einbauen der Spange, nachstellen gingen die sehr brutal ohne Rücksicht auf einen als Patient vor. Ein paar mal machte ich das mit und dann war die Angst schon zu gross wieder dahin zugehen, hatte zur Folge das die mir das Ding natürlich wieder rausrissen und mich mit nicht geraden Zähnen nach Hause schickten.
Danach hab ich 9 Jahre lang keine Zahnpraxis mehr von innen gesehen.
Viele kriegen schon Angst wegen dem Geräusch des Bohrers,
Doug Heffernan aus King of Queens wollte auch nicht zu Deacon's Zahnarzt gehen, da er Ihm angeblich mit Absicht weh tut, weil er verärgert ist, dass Doug Carrie gekriegt hat und nicht er. :lol
Ängste vor dem Zahnarzt kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Man sollte halt mal die Zähne zusammenbeißen und die Prozeduren über sich ergehen lassen, anstatt jahrelang mit einem löchrigen oder gar faulendem Esszimmer durch das Leben schreiten.
Ich habe jetzt persönlich keine Angst vorm Zahnarzt, aber das ist halt alles eine Frage der Erfahrungen, die man in seinem Leben gesammelt hat. Wirklich gerne gehe ich da auch nicht. Jeder wird sowas haben. Ich gehe zum Beispiel absolut ungern zum Augenarzt...
lg
Ängste vor dem Zahnarzt kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Man sollte halt mal die Zähne zusammenbeißen und die Prozeduren über sich ergehen lassen, anstatt jahrelang mit einem löchrigen oder gar faulendem Esszimmer durch das Leben schreiten.
Ich kann dir sagen, Menschen gehen noch mit ganz anderen Dingen nicht zum Arzt. Da kann es schonmal vorkommen, dass z.B. der Brustkrebs so lange ignoriert wird, bis sich der Krebs in der Brust soweit ausgebreitet hat, dass sie ein faulendes Geschwür darüber gebildet hat. Kein Witz, sowas kommt regelmäßig vor und warum? Natürlich aus Angst vor den Konsequenzen, der Behandlung und den Ärzten.
Die Angst vorm Zahnarzt ist im Prinzip nichts anderes, nur dass es nicht um Leben und Tod geht.
Bad Mo-Fo
07.12.2008, 12:09
Kann mir jemand mal erklären, wovor die Leute Angst haben?
davor dass jemand an empfindlichen, nervenreichen Körperstellen einen Bohrer aufsetzt ?
Die vorstellung jemand bohrt dir, mit der besten Narkose der Welt, ins Auge macht einen doch auch nicht ruhiger oder ?
Ausserdem ist der Reiz am Zahn ein anderer als eine Schnittverletzung oder ähnliches, Schmerzen ziehen sofort in den Kopf und/oder in die Kiefer.
Ich kann die ANgst verstehen, da man wohl beim Zahnarzt seine schlimmsten erfahrungen bei Ärzten überhaupt sammeln kann, viele bohren und ziehen um Geld zu verdienen, auch wenn man den Zahn hätte anders behandeln können.
Ich selbst hab eine Ärztin gefunden die einen Zahnarztbesuch nicht mehr zur Qual macht
Turbostaat
07.12.2008, 13:52
Aufgrund von schlechten Erfahrung mit nicht nur einem Zahnarzt. Entweder gingen diese unfreundlich und wie "Schlachtvieh" mit mir um oder aber sie hatten kein Feingefühl oder sonstiges. Einer wollte mir sogar grundlos Zähne ziehen.... :rolleyes
Ich bin jetzt seit kurzem (1,5 Jahren) bei einem Zahnarzt bei dem ich mich wieder relativ wohl fühle, auch wenn ich manchmal grundlos noch bammel habe. Dann wird etwas Zahnstein weggemacht und auch die Zahnreinigung geht problemlos vonstatten, schmerzfrei, unblutig, und danach geht es einem gut, nicht so wie bei dem letzten wo ich dann massives Zahnfleischbluten hatte und ich dann mit einem lapidaren "Das kann passieren, falls es sich in 2 Tagen nicht bessert oder sie Schmerzen / Entzündungen haben, machen sie einen neuen Termin". :rolleyes
Auch die Erfahrung bei Kieferorthopäden hätte ich mir mit 12-13 schenken können. Dort wurde man nur als reine Geldquelle angesehen die man nur abschöpfen brauch. Diese Erfahrungen sind jetzt zwar auch mehr als 10 Jahre her, aber dennoch verbinde ich mit dieser Gruppe von Arzt meistens negatives.
Daher gehe ich nicht allzugerne hin
Tito_2000
07.12.2008, 16:41
Nunja, wenn man mit so einem Bohrer oder ähnlichem schon allein an den Zähnen behandelt wird, wird dieses sehr laute und hochfrquente Geräusch über den Kiefer bis ins Gehör übertragen, musste ich letztens beim Kieferorthopäden festellen, scheisse laut, und hochfrequent zum verrückt werden, schlimmer als diese ganzen verdammten AWACS Teile im Landeanflug
Sag ich Dir...
Sobald ich nur dran denke schnellt die Herzfrequenz gen ungeahnte Höhen.
Schweißausbrüche, Panik... alleine der Geruch... :eek: :freak
Und warum?
Schlechte Erfahrungen als Kind.
Und ich kann ab-so-lut es nicht haben diese Geräusche zu hören oder die Vibrationen des Bohrers im Kopf zu spüren.
Da kann man auch gleich mich bei lebendigen Leib schälen...
Normalerweise empfinde ich so eine Angst/Panik nie.
Aber legt sich bei mir der Panikschalter um.
Unkontrollierbar.... das einzige was Hilf ist Vollnarkose... und die ist verdammt teuer. :freak
Ist halt ne ganz normale Angststörung. ;)
Und ich habe nur vor Vollnarkosen Angst...:lol
[Ist aber ernst gemeint]
Gruß FIL11
Dirty_Harry
10.12.2008, 16:20
Denke mal das die einfach Angst vor Schmerzen haben.
Ich selber find den Zahnarzt am chilligsten von allen Ärzten, musst doch nur den Mund aufhalten und dann entspannen ;)
War auch nur beim Zahnarzt, wegen der Standarduntersuchung, damit ich meinen Stempel ins Heft bekomme xD
Hatte noch nie etwas an den Zähnen :D
hab auch keine Probleme mit Zahnärzten.
muss uach immer mal wieder hin, da ich irgendwie ziemlich miese Zähne hab... egal ob putzen, zahnseide, professionelle zahnreinigung... jedes Jahr is wieder was...
DAnn hatte ich mal nen Zahnarzt, der sich im nachhinein als totaler Stümper herausstellte.
Der sagte mir, ich müsse 3 Blomben aus der Kinheit neu gemacht bekommen. DAs glaubt man dann ja auch.. Also macht er sie neu.
keine 2 JAhre später, mussten alle 3 Blomben neu gemacht werden, da sie bereits zrebrökelten und unter 2en hat sich KAries gebildet, sodass ich jeweils ne Wurzelbehandlung gebraucht hab und einer der beiden Zähne soweit zerstört war, dass eine Krone her musste... DANKE dafür!! (wenigstens können diese beiden Zähne nie mehr weh tun -.-)
Spritzen? immer her damit!! Borhren? Warum nicht. Mit nem medizinischen Lötkolben das Zahnfleisch veröden, damit es zu bluten aufhört? Na klar!! DAfür bin ich doch gekommen :D
ne im ernst: Ich find den ganzen Stuff den die da haben ziemlich interessant, wie das alles geht und was man warum macht etc. Ich bin den Arzt eigentlich die ganze Zeit am Volllabern (so gut es halt geht mit dem reden wenn dir einer mit irgendwas im Mund rumfuchtelt) was er gerade macht etc...
Kottenpipel
12.12.2008, 14:15
Ich musste mir einmal separat den rechten und linken Mundraum örtlich narkotisieren lassen;
dafür bekam ich hintereinander zwei Spritzen in den Gaumen.
Die erste schob der Herr Doktor schön langsam tief ins Fleisch, die zweite rammte er mir wie
einen Dolch zwischen die Zähne. Kommentar: "Ah, hier gehts irgendwie leichter!" :evillol
Außerdem finde ich es schlimm, wenn die Ärzte Mundgeruch haben...
bei der Behandlung kann man nur durch die Nase atmen und es stinkt! ×P
Serenejia
14.12.2008, 18:50
Nunja, ich war früher auch eine Panikpatientin, zum Glück hat sich die Panik aber inzwischen zu einer normalen Angst gewandelt.
Der Grund, warum ich solche Panik hatte, liegt lange zurück.
Als Kind (5 Jahre) musste ich mal wieder zum Zahnarzt (Wie so oft zuvor auch) und da hat mich eine Zahnärztin + deren Helferin mal OHNE Betäubung behandelt.
Bis auf das ich da normale Angst hatte war ich einigermaßen ruhig an dem Tag.
Die dumme Ärztin war wohl nihct sehr kinderfreundlich und meinte nur trocken:
Soooo schlimm kann es ja gar nicht sein, da braucht man keine Betäubung.
Dann gings los: Sie bohrte, es schmerzte, die Angst in mir wurde stärker dank der Schmerzen, ich zappelte rum und versuchte mich aus der Lage zu befreien, doch diese dumme Assistentin hielt mich fest.
Als meine Mutter dann endlich einschnitt und der Ärztin mit Folgen drohte wenn ich nicht losgelassen werden würde, wars schon zu spät und ich hatte mir einen wortwörtlichen "Knacks" weggeholt.
Jahrelang konnte ich mich nicht an dieses Erlebnis erinnern, es wurde wohl verdrängt.
Die Foilgen blieben aber jahrelang:
Musste etwas bei meinen Zähnen oder meinem Mund gemacht werden, so musste es bei mir unter Vollnarkose gemacht werden, sonst wäre es nicht gegangen.
Daraus ergab sich, das ich mehrmals als Kind unter Vollnarkose gelandet bin und operiert wurde.
Dann war ich eine zeitlang (von 1995 - 2002) gar nicht beim Zahnarzt, bie, ich hielt lieber die Schmerzen aus.
Als dann 2002 alle vier Weißheitszähne bei mir (sie steckten noch im Zahnfleisch) Probleme machten und ich mehrere Entzündungen bekam, bei denen die Schmerzen unmenschlich stark waren, musste ich doch wieder zum Zahnarzt.
Da mussten zunächst die Entzündungen behandelt werden, was dank einiger Probleme bis April 2003 dauerte, und dann machte mir mein Zahnarzt den Vorschlag, alle vier aus dem Zahnfleisch unter Vollnarkose rauszuschneiden, da sie mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter Probleme machen würden und dem stimmte ich zu.
Also lag ich Mai 2003 wieder unter Vollnarkose, und danach war ich dann wegen den Nachwirkungen der Narkose eine Woche von der Schule befreit.
Seit 2003 musste ich zum Glück nicht mehr operiert werden unter Vollnarkose, teilweise kann man flache Löcher auch schon bei mir ohne Betäubung machen, aber bei allem anderen braiche ich eine Spritze, sonst mache ich es psychisch gesehen nicht mit.
Auch habe ich inzwischen eine Überkronung der beiden oberen vorderen Zähne hinter mir und eine Wurzelbehandlung.
Sogar ohne Begleitung kann ich inzwischen zum Zahnarzt gehen, was meinen Zahnarzt auch sehr erfreut hat, er war nämlich der Arzt, der mich immer unter Vollnarkose operiert hat und deswegen meine Probleme genauestens kannte und kennt.
Diese verschüttete Erinnerung hat mir dazu noch gezeigt, warum ich grundsätzlich eine Abneigung gegen weibliche Ärzte habe.
Auch heute lasse ich mich nicht von weiblichen Ärzten behandeln...
Angst vorm Zahnarzt kann viele Ursachen haben, bei mir war es wohl tatsächlich ein in der Kindheit ausgelöstes Trauma.
Das die wiedergekommene Erinnerung wahr ist, hat mir meine Mutter auch bestätigt, sie ist also nicht von meinen Hirn zusammengereimt worden.
Tja, schlechte frühere Erfahrungen oder einfach natürliche Ängste... ist wie mit Frauen und Spinnen. :D
Ist aber auch nicht wirklich angenehm, wenn der Zahnarzt Dir fünf Spritzen reinjagt und sich anschließend auf einen 2 Meter langen Hebel hängt, um Deinen Zahn auszugraben. :p
Martin.P
14.12.2008, 19:12
Eigentlich habe auch nicht wirklich ein Problem damit, aber bin dennoch angespannt. Einmal verspürte ich Schmerzen als er mir ein Zahn schlief, nur wie soll man was sagen, wenn er diesen verfluchten Schleifer im Mund hält..... Oder es tat ziemlich weh, als er mir über den Vorderen großen Zähne mir ne Spritze gab, was für ein Stechender Schmerz:heul.
Killiecrankie
14.12.2008, 19:19
Welch ein Zufall,
morgen bekomm ich einen Zahn gezogen. Angst hab ich keine weil es schon der 2. ist den ich innerhalb eines Jahres gezogen bekomme.
Vor der Spritze hab ich auch kein Schiss, nur hoffe ich das er diesmal keine 45 min. braucht den Zahn rauszukloppen wie das letzte mal. Ok, dafür hatte ich aber auch 2 Tage gelben Schein bekommen :D.
Serenejia
14.12.2008, 19:21
Tja, schlechte frühere Erfahrungen oder einfach natürliche Ängste... ist wie mit Frauen und Spinnen.
Ist aber auch nicht wirklich angenehm, wenn der Zahnarzt Dir fünf Spritzen reinjagt und sich anschließend auf einen 2 Meter langen Hebel hängt, um Deinen Zahn auszugraben.
Nun, ich persönlich habe keine Probleme mit Spinnen, Schlangen und dergleichen.
Mein Freund hält sich ja auch einen Skorpion, mit welchen viele Frauen Probleme hätten, ich aber nicht.
Aber ich soll ja sowieso eine ziemlich seltsames "Weibchen" sein.
Sagt mir zumindest immer jeder.
Back to Topic: Im Bezug auf Spritzen: An sich hatte ich davor auch niemals Angst, aber aöls bei mir die beiden vorderen Zähnchen gemacht werden mussten musste er mir genau zwischen diesen beiden vorderen, oberen Zähnen zwei Spritzen ins Zahnfleisch setzen.
Das hat doch schon ziemlich weh getan.
Zudem wurde wohl nebenbei durch die Spritze noch mein Tränenkanal gereizt, denn mir schossen automatisch Tränen in die Augen.
Ich gehe auch immer gerne zu Zahnärzten, da diese immer sagen was für schöne weiße Zähne ich habe. ;)
Mr. Bolivia
15.12.2008, 06:14
Die Frage habe ich mir auch immer gestellt und seit meinem letztem Eingriff weiß ich auch wieso!
Vor ungefähr einem Monat habe ich mir meine Zähne machen lassen und dabei hatte ich trotz Betäubung manchmal tierische Schmerzen. Da die Behandlung nicht nur einmalig war, hatte ich vor jeder weiteren Sitzung Angst, dass dieser fiese Schmerz mich wieder quälen wird!
Gruß Carlos
Funkenschlag
15.12.2008, 22:46
Die Angst resultiert bei den meisten garantiert nur aus schlechten persönlichen Erfahrungen oder daher weil für einige der Mund eine Intimzone darstellt.
Ist auch nicht einfach den perfekten Zahnarzt zu finden. Man kann im Prinzip schon umdrehen wenn einer trotz Wunsch einen die Betäubung ausreden will oder ständig unter Zeitdruck ist.
Eigentlich habe ich keine Angst, aber letztes Jahr hat er bei mir sogar gleich 2 Löcher gefunden. Das war das erste mal das ich überhaupt Löcher hatte. Naja ich hoffe er findet morgen keine.
Mit Zähne ziehen hab ich auch nicht soo das Problem. Meine Weisheitszähne waren schneller draußen als die Wirkung der Spritze gebraucht hat. Und als kleiner Junge einmal mussten Milchzähne raus damit die neuen kommen können.
Ich mag die Spritzen aber nicht, die hasse ich!
Meine Weisheitszähne waren schneller draußen als die Wirkung der Spritze gebraucht hat.
Meine sind noch drin, obwohl meine Ärztin auch schon meinte die müssen bald raus, da sie an die Backenzähne drücken, aber ich merke davon noch nichts! :p
Spartaner117
22.12.2008, 22:04
War heute beim genannten Mediziner, und da ist mir natürlich sofort dieser Thread eingefallen.
Dem Zahnarztbesuch begegne ich eigentlich mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist das Gefühl toll, mit fachlich geprüft guten Zähnen wieder rauszugehen. (Sollte zumindest so sein).
Auf der Gegenseite ist der Schmerz im Zahn einer der ekligsten überhaupt. Lieber ne brennenden Fleischwunde als ein Bohrer im Zahn.
Gerade wenn die Spritze noch nicht wirkt oder es ohne gemacht wird. Brrrrr.
Aber ne nette Arzthelferin. :D
Tapeworm
22.12.2008, 23:48
Wenn ich zwischen 1 woche eingewachsener zehnagel + entfernung und einem zaharzt besuch von 1h wählen könnte, ich würde den zehnagel wählen.
Ängste vor dem Zahnarzt kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Man sollte halt mal die Zähne zusammenbeißen und die Prozeduren über sich ergehen lassen, anstatt jahrelang mit einem löchrigen oder gar faulendem Esszimmer durch das Leben schreiten.
finde ich ehrlich gesagt ziemlich scheisse diese äußerung.
das hat nix mit zähne zusammenbeissen oder einfach mal durchstehen zu tun... das ist wie jemand mit höhenangst aufm eiffelturm aussetzen.
streß pur, angstzustände etc., ich verkrampfe mich aufm stuhl und habe blaue flecken weil ich mir ins eigene fleisch kneife falls es weh tun sollte. ich schwitze komplett durch und fühle mich danach as wäre ich n marathon gelaufen...total kaputt...
narkose oder schlafspritze und machen lassen, wäre sehr toll wenn das so einfach ginge...dann hätte ich kein problem mit dem ganzen kram. leider übernimmt das meine krankenkasse nicht und ich hab schon ne zusatzprivatversicherung dazugenommen.
auch bei mir traumatische erlebnisse als kind. milchzahn ziehen "da brauchen wir keine betäubung".
ich den zahnarzt gebissen, weil es halt höllisch weh tat. ich glaub nichmal doll. Das schwein nimmt n stahlfingerling und legt meine unterlippe über meine unteren zähne....rest könnt ihr euch denken. dazu stank er nach käse weil dauernd käsebrötchen gegessen hat und alki war er glaub ich auch.
mein jetztiger zahnarzt ist zwar ok, aber ist für mich immer noch die hölle.
wenn jemand n guten typ fürn zahnarzt im bereich HH/Pinneberg hat der auch angstpatienten macht und das soagr vllt mit schlafspritze etc.pp dann imemr her damit...denn meine zähne machen wieder ärger...
suppenkönig
23.12.2008, 08:26
Ich hab eigentlich gar keine Angst vorm Zahnarzt. Ich bin mein ganzes Leben schon bei einer jungen, die richtig sympathisch ist und sich sehr engagiert. Wenn ich aber kurz vorm Termin meine Zähne noch mal begutachte und ich an die Spritze ins Zahnfleisch denke, wird mir mulmig. Spritzen sind eigentlich kein Problem, ich könnt mir selbst ne Spritze in die Armvene rammen, wenns notwendig wäre, aber mir gefällt die Vorstellung aus irgendeinem Grund nicht, dass das Zahnfleisch punktiert wird. Ähnlich wie bei einer Lumbalpunktion, die ich schon hatte (Seltsamerweise verdammt schmerzhaft).
Deswegen hab ich einmal auf eine Spritze verzichtet als ich ein Loch hatte, das gebohrt werden sollte. Ich bin zwar nicht wirklich tot umgefallen davor, aber da ist mir die Spritze lieber.
Und an die "Stellt-euch-nicht-so-an" Sager: Wenn ihr einmal eine schwere Phobie hättet (eine leichte Angststörung aber schon nötig), dann würdet ihr diejenigen am liebsten ins Maul schlagen. So habe ich vor jahren gedacht, als ich eine mittelschwere Angststörung (nicht sehr spezifische) hatte.
Gruß