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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?


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BodyLove
21.02.2004, 17:33
Ja hallo,

Einleitung:
Wie ihr wohl ebenfalls mitgekriegt haben solltet, gab es diese Woche ein Prozess, wegen einem, der zu dicht auf eine Frau auf der A5 auffuhr, diese vor Schreck das Lenkrad umriss und direkt auf einen Baum am Straßenrand reinfuhr, welches der Frau und ihrem Kind das Leben kostete.

Es ist zwar sehr tragisch, dass 2 Menschen auf diese Art und Weise ihr Leben lassen mussten, aber wessen Schuld war es? War es die Schuld des Mannes, weil er zu schnell und zu dicht auffuhr, oder doch vielleicht die Schuld der Frau, weil sie eben das Auto lenkte. Wenn ich, auf der A5 entlang fahre, und jedesmal, wenn ich dicht aufgehfahren werde so eine reagieren würde, so müsste ich schon längst tot sein. Imho trägt die Frau eine Teilschuld. Natürlich hätte der Fahrer anhalten müssen, um der Frau zu helfen. Natürlich durfte der Mann auch nicht der Frau so dicht auffahren. Aber das sind Dinge, die laufend im Straßenverkehr passieren. Wer sich damit nicht auseinander setzen kann, bzw. nicht die Nerven dazu hat, der sollte imho nicht auf der linken Spur fahren.

Ich bin der Meinung, dass wer auf der Linken Spur fährt, sollte auch Gas geben, bzw. nach dem Überholvorgang auch Platz machen, für Autos, die schneller fahren, als die meines. So mache ich das. So handeln aber nicht alle. Einige fahren Stur auf der linken spur, obwohl die Linke Spur längst frei ist. Man darf nicht zu dicht auffahren, lichthupe und Blinker darf man nicht einsetzen, rechts überholen ist ebenfalls verboten. Ja, was darf man denn? Anstatt einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung bin ich dafür, das Volk besser aufzuklären, wie man auf der Autobahn sich zu verhalten hat. Wer aus meinem Raum kommt, der kennt die A5. Am Darmstädter Kreuz, in Richtung Frankfurt ist eine 4 Spurige Autobahn, welches keinem Tempolimit unterliegt. Generell fahren die Leute auf dieser Autobahn, bis auf die linke bzw. 1ste spur, mit ca. 150km/h. Es gibt einige, die fahren noch langsamer, aber bleiben permanent auf der zweiten stehen, weil sie denken, die zwei spuren rechts davon, sind nur für LKWs zugeteilt. Um jetzt, dieses Auto zu überholen, müsste ich, nach Gesetz, ganz links auf die schnelle Spur wechseln. Auf der Spur fahren die Autos meist mit ca 200km/h, wenn nicht sogar noch schneller. In der Hinsicht finde ich die Idee in GB gut, da man dort auf allen Spuren, rechts oder links das langsame Auto überholen darf.


Irgendwie hat der Staat nur auf so einen Prozess gewartet, um das Volk gegen "Raser" aufzuhetzen. Dazu werden Mittel wie Fernsehen, Medien, Radios etc, benutzt um Menschen, die gegen ein generelles Tempolimit sind, als herzlos, unanständig, arrogant und naiv darzustellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Volk dies Befürwortet. Auch die Autoindustrie wird sich hüten, so etwas zu fordern. Aber alle, Automobilclubs, die Polizei etc, werden es befürworten. Letztens habe ich ein Bericht gesehen, wo ein Polizist meint, dass er für ein generelles Tempolimit ist, denn selbst wenn nur 10 Menschenleben dadurch gerettet werden würden, hätte es sich gelohnt. Dies ist ein Argument, gegen den man kein Gegenargument bringen kann. Das ist eigentlich ein KO in der ersten Runde. Was soll man dagegen sagen?

Es macht den Eindruck, als wäre jede Instanz für einen Tempolimit nur das Volk nicht.


Somit würde ich einen Mod bitten, hierfür eine Umfrage in diesem Thread zu implementieren, um vergleichen zu können, ob ich mit meiner These richtig liege, oder nicht. Bitte dann auch, die dazu gehörige Meinung posten. Ich würde gerne die Vor- und Nachteile erläutern. Dies geht aber nicht ohne die Hilfe weiterer Meinungen von Usern.

Marauder
21.02.2004, 17:51
Tempolimit generell auf 130km/h zu beschränken ist absolut daneben, denn 40% der Bundesautobahnen unterliegen schon nem Tempolimit.

Die doofen Politiker, auch die ketzerischen GRÜNEN, sollten sich mal besser um wichtigere Dinge kümmern.

greez:)

RonnySteele
21.02.2004, 17:54
Generell 130km/h max auf Autobahnen? Bin ich voll dafür. Und Verdopplung der Punkte u.
Geldstrafen bei Geschwindigkeitsübertretungen gleich noch obendrauf. Schaut euch
mal um hier in Europa. Überall gibbet Tempo-Limits, die doch letztenendes zur
Verkehrssicherheit beitragen sollen. Nur wir in Deutschland kriegen das mal wieder
nicht gebacken. Deutschland einig Raserland.
:n8

-Ronny

TURRICAN
21.02.2004, 18:02
Irgendwie hat der Staat nur auf so einen Prozess gewartet, um das Volk gegen "Raser" aufzuhetzen. Dazu werden Mittel wie Fernsehen, Medien, Radios etc, benutzt um Menschen, die gegen ein generelles Tempolimit sind, als herzlos, unanständig, arrogant und naiv darzustellen.
Das bezweifle ich.Der Staat verdient doch nicht schlecht an dem Mehrverbrauch durch schnelles Fahren und Staus durch Unfälle die durch diese Fahrweise entstehen.

Auch wenn ich mich wieder mal unbeliebt mache.Ich bin für ein generelles Tempolimit von ca 160 kmh (ich fahre wo es möglich ist zur Zeit auch 200 kmh).Wenn das erstmal von allen angenommen wird ist die Fahrt wesentlich entspannter.Ich bin mal 300 km auf der Autobahn aus Spritspargründen ca 130 kmh gefahren.Nicht nur das ich nicht wesentlich später angekommen bin, nein ich war auch nicht so fertig als wenn ich mit ca 180 kmh wo man ja auf mehr Sachen achten muss gefahren wäre.Und eingeschlafen bin ich dadurch das man öfter LKWs überholen muss auch nicht.Aber einfach war es für mich nicht ;) .Man könnte ja......
250 kmh (wo die meissten Fahrzeuge gottseidank abgeregelt sind) halte ich für unsinnig,gefährlich und natürlich unwirtschaftlich.

Als gutes Beispiel muss ich hier mal die USA ins Spiel bringen.Dort dient das Auto im Regelfall aber auch nicht als Potenzprothese.Da haben viele einen V6 oder V8 drinn.Deswegen müssen sie sich nicht permanent beweisen wie toll ihre Autos sind von den Strafen und Verklagungsmöglichkeiten mal ganz abgesehen.So schlecht ist das garnicht 500 Miles mit 75 mph (natürlich mit Tempomat) zu fahren auch wenn dir auf 100 Miles nur 1 Auto begegnet (Ok ich war mit einem Bekannten unterwegs.Alleine sieht das vielleicht anders aus.Aber so gross ist Deutschland ja nicht.).

value
21.02.2004, 18:02
Es wäre natürlich sehr wünschenswert wenn sich alle Leute "richtig" und sozial auf einer Autobahn, oder allgemein im Strassenverkehr benehmen würden - die Praxis zeigt jedoch das dies mit Sicherheit nicht der Normalfall ist, und es müssen Maßnahmen ergriffen werden. Eine Aufklärungskampagne oder ähnliches sind wohl kaum sehr effektiv, und kosten dazu noch eine Menge Geld.
Und das in Deutschland erst reagiert wird wenn es zu spät ist, und die Medien zur Meinungsmache missbraucht werden ist auch nichts neues.
Dies ist eigentlich nur ein Fall von Vielen wo ähnlich vorgegangen wird.
Es scheitert wie immer an der Ignoranz einiger Teile dieser Bevölkerung.

LaNa19
21.02.2004, 18:16
*blub* 3-2-1...Thema vergessen ( spreche wohl von Tagen ;-)).
Aber mal off-topic an die älteren Semester...ich beschäftige mich seit ca. 2 Jahren mit Politik und allem Ähnlichen...und kann behaupten das ich mich recht gut auskenne!

Allerdings reicht es mir jetzt schon und ich kann alles nichtmehr hören...war das schon vor 10 Jahren inner Politik so? oder hab ich ne Chance das mich das Ganze beschäftigen mit dem Thema Politik mich nichtmehr zum Run richtung Wand bringt um mein Kopf dagegen zu schlagen?

Tiu
21.02.2004, 18:17
Eine Geschw. Begrenzung halte ich nicht unbedingt für eine "gute" Lösung. Das was fehlt, sind konsequente Gesetze!

Trunkenheit am Steuer = Fahrverbot auf Lebenszeit
Überholen im Überholverbot = Fahrverbot auf Lebenzeit
Drängeln / Verkehrsgefährdung = Fahrverbot auf Lebenszeit
Nicht einhalten der Geschw. Begrenzung = 1 Monatslohn strafe zahlen (das tut auch einem Millionär weh)
So könnte man das lustig fortsetzen.

Autofahren ist charakter sache. Und Leute die eben nicht den entsprechenden charakter haben müssen eben dazu gezwungen werden oder den Lappen abgeben.

Keine Toleranz mit Intoleranz!

BodyLove
21.02.2004, 18:19
Ich bitte nochmals drum, wer mir ein negatives Karma zuteilen möchte, der soll dies tun. Aber schreibt eure Begründung mit rein. Dies ist hier ein Diskussionsforum, speziell dieses Thema ist zum diskutieren da. Danke.:)

Auch wenn ich mich wieder mal unbeliebt mache.Ich bin für ein generelles Tempolimit von ca 160 kmh.
Du machst dich nicht unbeliebt, sondern ich.
Ich bin mal 300 km auf der Autobahn aus Spritspargründen ca 130 kmh gefahren
Das würde ich befürworten. Für Autos, die generell viel Schneller fahren können, sollten eine zusätzliche Steuer zahlen. Wer sich geleitet fühlt, auf Geld zu achten, der fährt sowieso nicht schneller als 130. Ich gehöre zu dieser Gruppe. Mein Corsa schluckt ab Tempo 130 das Benzin wie ich das Wasser. Ich bin gegen ein generelles Limit, weil man einer Person eine gewisse Freiheit nimmt, aber für eine besteuerung von vielleicht Benzin bzw. Auto, wenn dieser stärker motorisiert ist.
.Da haben viele einen V6 oder V8 drin. Wieso haben sie denn dann eine V8 Maschine? Die Geschwindigkeit erreiche ich auch ohne Probleme. Die Deutschen würden hier viel klüger und rationaler handeln. Dann würden wesentlich weniger Menschen einen M3, C320, BMW 330i, Passat V6, Porsche Turbo, Audi RS4, usw kaufen. Ist imho etwas, wogegen die Autoindustrie ist.
Eine Aufklärungskampagne oder ähnliches sind wohl kaum sehr effektiv, und kosten dazu noch eine Menge Geld. Ist aber genau das, was man kann. Ein generelles Tempolimit einzuführen, wird sich der Kanzler sehr hüten, um wieder gewählt worden zu sein. Denn, 1%mehr Mehrwertsteuer juckt dem Einzelnen recht wenig, weil er nicht sieht, was ihm entgeht. Aber mehr Einkommenssteuer merkt er sehrwohl, weil er sieht, was ihm entgeht. Solche dinge merkt sich der Mensch im Unterbewusstsein. Die meisten sind imho gegen ein generelles Tempolimit.

LaNa19
21.02.2004, 18:22
Body wollte nur kurz eines deiner Argumente entkräften! Leute würden sich trotzdem weiter protzige Autos kaufen mit denen sie locker 250 fahren können...mein Beweis sind alle anderen Länder...

Weiss zwar nicht warum,aber Leute tun es eben *g*

BodyLove
21.02.2004, 18:26
Es wird leute geben, die das tun, keine Frage. Aber nicht in dem Mase, wie sie hätten tun können, gebe es kein generelles tempolimit.

Ich ehrlich gesagt, würde zum beispiel zu einem kleineren Motor greifen, weil ich nicht wert drauf legen würde, 2sek schneller auf tempo 130 zu kommen. :)

Ich denke in Deutschland wird es anders sein.

Wie wäre denn ein System wie in Dänemark? ein auto ist ein luxusgut. Gleich 200% Steuer drauf?

Tiu
21.02.2004, 18:28
Wie wäre denn ein System wie in Dänemark? ein auto ist ein luxusgut. Gleich 200% Steuer drauf?

Toll, haben wir eben noch ein paar arbeitslose mehr. Aber vielleicht reicht ja die Mehreinnahme der Steuer um ein paar Arbeitsamtjobs zu schaffen.

LaNa19
21.02.2004, 18:31
Body aber es reicht langsam auch mal wirklich! Autos sind heute schon purer Luxus...ganz zu schweigen,dass das Thema übermorgen ja eh schon wieder vom Tisch ist.

TURRICAN
21.02.2004, 18:36
Wieso haben sie denn dann eine V8 Maschine? Die Geschwindigkeit erreiche ich auch ohne Probleme. Die Deutschen würden hier viel klüger und rationaler handeln. Dann würden wesentlich weniger Menschen einen M3, C320, BMW 330i, Passat V6, Porsche Turbo, Audi RS4, usw kaufen. Ist imho etwas, wogegen die Autoindustrie ist.
Es gibt eben Leute die nicht auf das "meiner ist schneller als deiner" fixiert sind.
Durch die Grösse des Landes geht es dort mehr um Laufleistungen und Laufkomfort der Motoren als um Geschwindigkeit.Und durch den Komfort im Fahrzeug (Klima,Tempomat,Automatikgetriebe u.s.w.) wird es auch nicht grade leichter.Die Auswahl auch zu kleinen Motoren (für Stadtautos) zu greifen ist auch erst in den letzten Jahren gekommen.
Body aber es reicht langsam auch mal wirklich! Autos sind heute schon purer Luxus...ganz zu schweigen,dass das Thema übermorgen ja eh schon wieder vom Tisch ist.
Ich empfinde das Auto nicht als Luxus.Es ist noch so billig das man anstatt mit dem ÖPNV mit dem Auto in der Stadt rumgurkt.

Morgoth
21.02.2004, 18:38
130 Begrenzung auf Autobahn ist schon sinnvoll. Es reicht völlig, vor allem wenn man bedenkt, dass meist eh 20 km/h schneller gefahren werden wird. Argumente dafür: weniger Stress, weniger Verbrauch, weniger Gefahr.
Aber wenn man schon dabei ist, sollte ein generelles Überholverbot für LKW eingeführt werden. Was glaubt Ihr, wie sehr es manche Leute nervt, wenn sie ganz gemütlich über die Trasse schweben und schert so ein Mistkerl von Fernfahrer heraus um seinen 5km/h langsameren Frontmann zu überholen. Das schafft Zorn, und wenn der LKW dann nach 3 km wieder eingeschert ist wirds Pedal durchgetreten.

Ich würds so machen wie in Italien: LKWs nur rechte Spur, Busse/PKW mit Anhänger rechte und mittlere Spur, PKWs alle Spuren. Und die Carabinieri immer spitz drauf, dass sie wen erwischen. Übrigens: im Land von Ferrari, Lamborghini und Maserati ist bei 130 Ende.

Gruß
Morgoth

uboot
21.02.2004, 18:42
Lächerlich @130Limit. Mich nervts schon so ständig in der Stadt mit 50 unso. Autobahn möchte ich weiter so schnell wie ich will fahren dürfen. Ab 180 fängt der Spaß doch erst an :)

BodyLove
21.02.2004, 18:44
@lana Das ist ja das Ganze. Die dänen meinen, wir wären verwöhnt und lebten in einem Paradies. Dies hätte eigentlich eine rethorische Frage sein sollen. Komisch dass man es nicht so aufgefasst hat.:)

@Morgoth Eine generelle Beschränkung der LKW Geschwindigkeit auf 80hm/h wird schon lange diskutiert, aber wurde bisjetzt nicht durchgesetzt.

Wie wäre es, wenn man diese digitalen Km.anzeigen weiterführt. Bei Staus, oder stockendem Verkehr wird die km/h auf die gewünschte Zahl begrenzt, bei freiem Verkehr, vor allem nachts, gilt die normale bzw. kein Limit.

Morgoth
21.02.2004, 18:48
Ja, die sind schon schön. Zeigen 120 km/h an und man steht gerade in einem 50km-Stau...

@body: LKWs dürfen nicht schneller als 80km/h fahren. Oder meinst Du eine Abregelung?

Gruß
Morgoth

TURRICAN
21.02.2004, 18:59
Lächerlich @130Limit. Mich nervts schon so ständig in der Stadt mit 50 unso. Autobahn möchte ich weiter so schnell wie ich will fahren dürfen. Ab 180 fängt der Spaß doch erst an
Ehrlich,in deinem Alter (wenn die 1985 im Profil stimmen) hab ich auch noch so gedacht ;).Aber du wirst feststellen das es immer schnellere gibt.Aber grade Leuten die seit grade mal 1 Jahr den Führerschein haben und die sich noch was Beweisen müssen aber Fahrzeugkontrolltechnisch überhaupnichts auf dem Kasten haben sind das Problem.Sieht man ja jedes Wochenende.Aber wenn du vorher nicht stirbst lernst du das auch noch.Ich musste es auf die harte Tour lernen (275% Versicherungsbeitrag, Nachschulung) aber ich lebe noch.Ein paar Bekannte hatten nicht das Glück....

Queen
21.02.2004, 19:02
Bundesweites Tempolimit auf Autobahnen von 130 km/h - eindeutig ja.
Bundesweites Überholverbot für LKW - eindeutig nein.

Durch eine konstante Geschwindigkeit von 130 km/h kommt man zügig, umweltschonend und streßfrei voran. Der Zeitverlust ist weitaus nicht so groß wie das gern als Gegenargument hervorgebracht wird. Leider schaffen es viele Fahrer aufgrund von nicht vorausschauendem Fahrstil nicht ihre Reisegeschwindigkeit konstant zu halten.

Weithin wird der Verkehr auf unseren Straßen künftig immer stärker zunehmen, das wird zur Folge haben, daß auf vielen Strecken Geschwindigkeiten im Bereich der 200 km/h gar nicht mehr längere Zeit gefahren werden können, da die Verkehrsdichte dies einfach nicht zuläßt bzw. zulassen wird.

Aus demselben Grund ist auch ein grundsätzliches Überholverbot für LKW nicht sinnvoll. Bei jeder kleinen Steigung würden sich Schlangen von LKW´s bilden, weil der LKW an der Spitze die Steigung vielleicht nur mit 69 km/h bewältigen kann. Ein Überholverbot würde das Überholen trotz Verbot geradezu herausfordern.

Tempolimit 130 km/h: Ja
Überholverbot für LKW: Nein


Bye,

uboot
21.02.2004, 19:07
Ehrlich,in deinem Alter (wenn die 1985 im Profil stimmen) hab ich auch noch so gedacht ;).Aber du wirst feststellen das es immer schnellere gibt.Aber grade Leuten die seit grade mal 1 Jahr den Führerschein haben und die sich noch was Beweisen müssen aber Fahrzeugkontrolltechnisch überhaupnichts auf dem Kasten haben sind das Problem.Sieht man ja jedes Wochenende.Aber wenn du vorher nicht stirbst lernst du das auch noch.Ich musste es auf die harte Tour lernen (275% Versicherungsbeitrag, Nachschulung) aber ich lebe noch.Ein paar Bekannte hatten nicht das Glück....

Ähm ich muss mir gar nix beweisen. Ich fahre z.B. nur sehr selten mit mehren im Auto, und allein deshalb kann dieses Argument nicht ziehen. Wenn ich Auto fahre, dann möchte ich dabei Spaß haben. Es soll kein ödes von A nach B kommen werden. Mir ist A und B egal mir ist die Fahrt wichtig :)
Und genau diese muss Rallye like abgehen. Das muss sein und das wird in 5 Jahren auch so sein. Nur hoffentlich dann mal mit nem Auto was in die 300er kommt.

Morgoth
21.02.2004, 19:10
Die LKWs, die Steigungen - auch beladen - nicht mit 80 km/h schaffen, gehören nicht auf Straßen. Wenn ich solchen Schleudern begegne, dann seh ich zu, dass ich weg komme. Allein das äußere Erscheinungsbild sollte genügend Aufschluss über die Qualität der inneren Werte geben.

Gruß
Morgoth

Queen
21.02.2004, 19:14
Du weißt selbst daß auf unseren Straßen massenhaft Schrott-LKWs rumgurken. Würde man die alle aus dem Vekehr ziehen, dann hätte der Güterverkehr und somit auch die Konsumenten sehr bald ein ernsthaftes Problem.


Bye,

TURRICAN
21.02.2004, 19:15
Ähm ich muss mir gar nix beweisen. ................................................................................ ................................................................................ ...Mir ist A und B egal mir ist die Fahrt wichtig
Und genau diese muss Rallye like abgehen. Das muss sein und das wird in 5 Jahren auch so sein. Nur hoffentlich dann mal mit nem Auto was in die 300er kommt.

Da brauch ich ja nichts zu zu sagen.Du wirst es sowieso nicht Verstehen wollen.Ich hoffe nur das keine Leute so dumm sind bei dir einzusteigen.Wenn du dich alleine mit einem Baum oder ähnlichem zu nem schönen Crash triffst hab ich da kein Problem mit.Das kannst du wegen meiner auch mit 300 machen.Ist halt immer das selbe.Das Auto nicht mal bei 30 kmh unter Kontrolle haben aber 300 fahren wollen.....

uboot
21.02.2004, 19:17
Was für nen Schrecken ist dir denn über den Weg gelaufen?

Queen
21.02.2004, 19:19
Und genau diese muss Rallye like abgehen. Das muss sein und das wird in 5 Jahren auch so sein. Nur hoffentlich dann mal mit nem Auto was in die 300er kommt.

Sorry, wenn du tatsächlich ein derartiges Fahrverhalten an den Tag legst gehört dir unverzüglich die Fahrlizenz entzogen.


Bye,

uboot
21.02.2004, 19:25
Ich gefährde niemanden. Und mit Alkohol im Blut auch net. Also schon immer höchste Konzentration. Sicherheitstraining habe ich auch absolviert.

Ist halt bei euch schade, dass hier keinen Spaß am Fahren entwickeln könnt. :|

TURRICAN
21.02.2004, 19:28
Was für nen Schrecken ist dir denn über den Weg gelaufen?
Ich erkenne mich und so wie ich früher dachte in dir wieder.Deswegen weiss ich das du das was du geschrieben hast Ernst meinst......Und das ist für mich erschreckend.Deswegen könnten wir das Thema "Führerschein erst ab 25 Jahren" auch eröffnen ;) .
Ist halt bei euch schade, dass hier keinen Spaß am Fahren entwickeln könnt
Doch das geht aber auch mit einem Cabrio bei 50 kmh oder gemütliches Cruisen mit einem Oldtimer.

uboot
21.02.2004, 19:32
Hm das kann ich mir nicht vorstellen. Wo bleibt da das Adrenalin?

TURRICAN
21.02.2004, 19:36
Hm das kann ich mir nicht vorstellen. Wo bleibt da das Adrenalin?
Das hole ich mir beim Paintballspielen.Da bekomme ich mehr davon als beim Rasen.

uboot
21.02.2004, 19:38
Hm das stimmt. Auch ne sehr nette Sache. Aber ein bisschen Speed Feeling auf der Straße ist nicht weniger schlecht.

Tiu
21.02.2004, 19:39
Seit wann wurde die Autobahn gebaut um Adrenalin zu versprühen?
Ehrlich, GENAU wegen solchen Leuten, gehörten die von mir auf der ersten Seite gemachten Gesetzesänderung noch HEUTE eingeführt.

Cerberus
21.02.2004, 19:43
Lächerlich @130Limit. Mich nervts schon so ständig in der Stadt mit 50 unso. Autobahn möchte ich weiter so schnell wie ich will fahren dürfen. Ab 180 fängt der Spaß doch erst an :)
Stimmt, solange du nicht andere dabei in Gefahr bringst.
Wenn du dich mit 180/200 etc. von der Piste schießt und die "Schwarzen Essenmarken" empfängst, ist das ausschließlich deine Sache.
Cerberus

Tiu
21.02.2004, 19:46
Stimmt, solange du nicht andere dabei in Gefahr bringst.
Wenn du dich mit 180/200 etc. von der Piste schießt und die "Schwarzen Essenmarken" empfängst, ist das ausschließlich deine Sache.
Cerberus

Wenn es ja so wäre! So long.
Meist sieht der Mist ja so aus, dass ANDERE die Marken in empfangen nehmen!

BodyLove
21.02.2004, 19:53
@body: LKWs dürfen nicht schneller als 80km/h fahren. Oder meinst Du eine Abregelung?
Gruß Morgoth

Offiziell ja, inoffiziell nein. Einige Unternehmen setzen den Limit meist etwas höher, als offiziell eingebracht, zum Beispiel auf 88Km/h. Aus diesem Grund kommen auch diese "Überholversuche" zu stande.

@Flowy

Auf der Autobahn soll man kein Adrenalin verspüren, sondern man soll schnell von A nach B gelangen. Um Adrenalin zu verspüren, sollte man Gokart fahren. aaDer Grund, wieso gegen den Tempolimit bin ist nicht, dass mein Adrenalin weniger wird, sondern es wird mir eine EntscheidungsFreiheit weggenommen, welches ich nicht mehr einlösen könnte, um einen Termin rechtzeitig zu erreichen, selbt wenn die Verkehrsdichte eine höhere Geschwindigkeit zulassen würde.

Ich bin für strengere Gesetze. Aber bin gegen ein generelles Tempolimit.

@Queen
Bundesweites Überholverbot für LKW - eindeutig nein.
Wieso? Du bist der Meinung, dass 10 - 20km/h bei Autos nicht groß ist, aber 8km/h mehr tolerierst du? das ist aber ein wenig paradox. Das müsstest du mir beser erklären. Denn die Durschnittsgeschwindigkeit von LKWs ist sowieso, laut einer Studie, 83km/h. Max sollen einige 88km/h fahren dürfen.

Queen
21.02.2004, 20:01
@Queen

Wieso? Du bist der Meinung, dass 10 - 20km/h bei Autos nicht groß ist, aber 8km/h mehr tolerierst du? das ist aber ein wenig paradox. Das müsstest du mir beser erklären. Denn die Durschnittsgeschwindigkeit von LKWs ist sowieso, laut einer Studie, 83km/h. Max sollen einige 88km/h fahren dürfen.

Ehrlich gesagt, weiß ich jetzt nicht ganz worauf du hinaus willst. Was hat denn die Geschwindigkeit mit einem Überholverbot für LKW zu tun?


Bye,

uboot
21.02.2004, 20:03
Hm weiß gar net was ihr habt. Denkt wohl das junge Leute schnell Unfälle verursachen. Ich tippe eher auf alte Leute, die mit unsicherem Verhalten glänzen. Wenn ich irgendwo schnell hin will, dann darf das nicht durch ein Tempo Limit gebremst werden.

Tiu
21.02.2004, 20:05
Hm weiß gar net was ihr habt. Denkt wohl das junge Leute schnell Unfälle verursachen. Ich tippe eher auf alte Leute, die mit unsicherem Verhalten glänzen.

Genau, daher führen auch die 18 - 25 Jährigen die Unfallstatiskik an. Wahrscheinlich weil ein Rentner zu langsam gefahren ist.

uboot
21.02.2004, 20:07
l0l ich sag mal nix mehr. Aber jedem das Seine!

LaNa19
21.02.2004, 20:07
Man! Ignoriert oder bannt ihn doch einfach...aber macht mir doch nicht die bis dahin interessante Diskussion kaputt!

Daria
21.02.2004, 20:15
Ein bundesweites Tempolimit auf 130 km/h wird genau die Leute treffen, die sowieso schon sauer auf den Staat sind - die kleinen bis mittelständlerischen nämlich.

Ihr glaubt doch nicht im Ernst das sich ein Großverdiener (der das Geld habt sich das entsprechende Auto zu kaufen) mit einem Internationalen Führerschein (der nicht eingezogen werden kann) sich von 130 km/h abhalten lässt?

Der Otto-Normal-Verbraucher mit seinem Golf GTI wirds schmerzen, aber die Limousinen die euch mit 260 km/h auf der linken Spur überholen wird das kaum mindern.

BodyLove
21.02.2004, 20:26
Ehrlich gesagt, weiß ich jetzt nicht ganz worauf du hinaus willst. Was hat denn die Geschwindigkeit mit einem Überholverbot für LKW zu tun?


Bye,


Wenn jeder LKW dieselbe Geschwindigkeit besitzt, so müsste keiner Überholen.;)

Mein Vorschlag hat man gänzlich ignoriert. Wie wäre den ein dynamisches tempolimit? wo die Verkehrsdichte es erfordert, wird die Limit gesenkt, und wenn es eben frei fahrt ist, so wird das Limit aufgehoben.

Morgoth
21.02.2004, 20:31
Großverdiener lassen fahren. Und diese dicken Limousinen sind im seltensten Fall diejenigen, die am Heizen sind. Sie fahren vielleicht nicht unbedingt 130, aber seltenst über 200.

Gruß
Morgoth

LaNa19
21.02.2004, 20:37
Wir stehn mal wieder vor dem Problem,dass man einfach nix über einen Kamm scheren kann^^

Morgoth
21.02.2004, 20:42
@body:
die Idee ist gut, nur reguliert sich die max. Geschwindigkeit ganz von alleine. Wenn die Piste voll ist, kann auch ein Raser und Drängler nichts ausrichten. Es gibt zwar noch die Extremfälle, die selbst dann noch wie die Bekloppten schroten, aber die sind sehr selten.

Gruß
Morgoth

Queen
21.02.2004, 20:49
Wenn jeder LKW dieselbe Geschwindigkeit besitzt, so müsste keiner Überholen.;)

Mein Vorschlag hat man gänzlich ignoriert. Wie wäre den ein dynamisches tempolimit? wo die Verkehrsdichte es erfordert, wird die Limit gesenkt, und wenn es eben frei fahrt ist, so wird das Limit aufgehoben.

Naja, LKW´s besitzen genauso wie PKW´s Motoren unterschiedlicher Leistung. Von eher schwach für einen LKW bis Monstermäßig reicht die Palette. Daß jeder LKW Bergaufwärts oder an einer Steigung seine ca. 80 km/h halten kann, ist nicht möglich - zumal auch unterschiedliche Lasten transportiert werden.

Ich bin gegen ein Überholverbot für LKW weil sich, wie bereits weiter oben erwähnt, an jeder kleinen Steigung endlose LKW-Schlangen bilden würden weil der LKW an der Spitze aufgrund Leistungsmangel den Berg hinauf nicht mit ca. 80 km/h bewältigen kann. Für einen leistungsstarken Sattelschlepper dahinter, der auch beladen schneller fahren könnte, wäre ein Überholverbot inakzeptabel - Zeit ist nunmal Geld und je früher der Spediteur seinen Sattelschlepper wieder beladen und auf neue Fahrt schicken kann, desto wirtschaftlicher das Fahrzeug.


Ein dynamisches Leitsystem wird ja teilweise schon verwendet. Beispiel die A9 Berlin - München. Hier gibt es an etlichen Stellen die Möglichkeit ein Tempolimit nach momentaner Verkehrsdichte kurzfristig zu erlassen. Oftmals wird ein Limit von 100 oder 120 km/h gesetzt, manchmal auch weniger. Diese Leitsysteme schlucken aber auch viel Geld, somit werden sie nur gezielt aufgebaut um die Lage auf Verkehrsreichen Strecken im Griff zu behalten.


Bye,

olly3052
21.02.2004, 21:00
Warum reglementieren?

Ich bin mal mit einem Dienst Benz von Berlin nach Hamburg gefahren.
Die Bahn war so gegen 21.00h ziemlich leer und somit konnte ich locker größtenteils mit 240 km/h fahren.

Das Ganze entspannt mit leiser Radiomusik.

Ohne Lichthupe; Blinker links und dichtem Auffahren.
Wenn ich einen PKW vor einem anderen Hindernis gesehen habe, bremsbereit sein und alles war gut.

Daß das ökonomisch, sowie ökologisch völlig unsinnig ist, laß ich mal außen vor.

Daa war absolut nix mit Streß. Wenn ich mit dem Ford KA meiner Schwester mit 140 km/h über die Bahn fliege, bin ich wesentlich verspannter und muß das Radio schon ziemlich laut stellen.

Gruß

olly3052

ALCx
21.02.2004, 21:41
Da hier anscheinend fast alle für das Tempolimit sind, mal wieder einer der absolut dagegen ist.

Ich fahre zwar nur selten Autobahn, aber ich bin strikt gegen den 130km/h Schwachfug. Wenn ich schon mal weite Strecken zurücklegen muss, habe ich keinerlei Bock darauf mit 130 km/h durch die Gegend zu zuckeln -> selbst mit meinem kleinen, alten Stadtflitzer nicht.
Ich hasse nichts mehr, als auf einer 4 Spur breiten Autobahn, wo ich kilometerweit schauen kann, wo nur ganz rechts ein einziger Laster fährt, 130km/h zu fahren -> ja, solche Strecken gibt es bereits in Deutschland. Auf der Autobahn will ich so schnell fahren wie ich will(bzw. mein Auto zulässt), der aktuellen Verkehrssituation natürlich angepasst.

Ich hoffe das sämtliche Versuche, so eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland einzuführen, an der riesen Autolobby kläglich scheitern werden.

Dann bin ich schon eher für ein Überholverbot für LKW's...die Unfallgefahr schlechthin auf der Autobahn.

uboot
21.02.2004, 21:57
Juchu ich bin nicht allein :)
Zu ALCx kann ich nur komplett dito sagen!

Morgoth
21.02.2004, 21:58
Seltsam, dass es in anderen europäischen Ländern so wunderbar funktioniert...

@flowy:
ich glaube nicht, das ALCx wie ein Wahnsinniger über die Bahn fegt. Vielleicht stimmtst Du ihm zu, aber ob er Dir zustimmt?

Gruß
Morgoth

uboot
21.02.2004, 22:05
Wer verdammt nochmal sagt ob ich wie ein Wahnsinniger über die Bahn fegt? Wenn Wahnsinnig für dich 180-240km/h sind, dann für dich ja, für ihn nein und für mich auch nicht nein. Eben genauso, wie er geschrieben hat.

Morgoth
21.02.2004, 22:16
Mich nervts schon so ständig in der Stadt mit 50 unso.
Ab 180 fängt der Spaß doch erst an.
Und genau diese muss Rallye like abgehen.
Nur hoffentlich dann mal mit nem Auto was in die 300er kommt.
Aber ein bisschen Speed Feeling auf der Straße...

Frage beantwortet?

Gruß
Morgoth

olly3052
21.02.2004, 22:19
Im Moment schreibt ihr aneinander vorbei.

@Morgoth,
er will Dir schreiben, daß er auch in jungen Jahren in der Lage ist, sehr schnell zu fahren und das Ganze ohne Rüpeleinen.

Halt schnell, aber gesittet.

Gruß

olly3052

ALCx
21.02.2004, 22:27
Halt mal ... auch wenn ich gegen das Tempolimit bin, heisst das noch lange nicht, das ich absolutes Rasen für gerechtfertigt halte! Wenn es so gut wie keinen Verkehr gibt und es kilometerlang auf einer 3 spurigen Autobahn gradeaus geht, habe ich nichts dagegen auch mal kurz 240 zu fahren(ab 200km/h hat man sein Fahrzeug in einer Gefahrensituation, erfahrungsgemäß, eh nicht mehr unter Kontrolle). Alles eine Sache wieviel Verkehr ist, ob Kurven sind, was für Wetter ist und wieviele Spuren eine Autobahn hat. Ich gehöre garantiert nicht zu denen, die auf der Autobahn halbe Rennen fahren. Ich passe meine Geschwindigkeit der aktuellen Situation an und wenn einer meint schneller fahren zu müssen, lasse ich den ganz einfach vorbei. Gibt genug Chaoten, die bei Nebel, Regen und Nachts meinen 180 und schneller fahren zu müssen, da muss selbst ich den Kopf schütteln.

uboot
21.02.2004, 22:39
Ja genau bei Regen ist ja sowieso unmöglich so schnell. Aber wenn rechts in regelmäßigen Abständen LKW normal fahren, dann kann man da noch nett mit 200 links dran vorbei. Und mit 50@Stadt nervt stimmt, aber habe ich gesagt, dass ich da 100 fahre? :D

svenullrich
21.02.2004, 22:44
Tempolimit Nein danke !!! Warum. Jeder sollte sich bewusst sein wie schnell
er sein Auto unter Kontrolle hat. Dafür ist jeder in der Fahrschule gewesen.
Nennt sich vorausschauned fahren, Energiebogen etc. Was mich auf deutschlands Autobahnen nervt sind die notorischen linksfahrer. War heute erst wieder auf
der Autobahn. links : Stoßstange an Stoßstange rechts: 2km frei bis zum
nächsten LKW oder Gespann 80km/h. Wie schön wären 130 km/h
gewesen die regel war 90 -100kmh. Wenn schon EU Gleichheit auch deren
Rechte und Führescheinprüfungen. Die sind hier in deutschland um
einiges Strenger als in anderen Ländern!
Was ich teilweise nicht verstehe sind die tolen Schilderbrücken die bei
besten wetter und freier Strecke immer noch ein tempolimit von
100Km/h anzeigen obwohl es weder Anwohner noch Baustellen gibt.
Nürnberg richtung Heilbronn ist das beste Beispiel. Bei Besten Wetter Sonntags
120 km/h. Geht dort anscheinend nicht abzustellen. :D :D
Tempolimit an Gefahrenstellen oder der Nachtruhe wegen ist natürlich OK.
Aber generelles Verbot finde ich unsinnig. Wenn einer schneller fahren
will soll dies an erlaubter Stelle tun, denn es ist sein Geld, vorausgesetzt
er Gefährdet damit andere Nicht! Wer natürlich meint an Gefahrenstellen
(Baustellen etc.) schneller als erlaubt zu fahren sollte ab 15km/h nicht
nur ein paar Euros Zahlen müssen sondern gleich mal etwas Laufen.
Ich hab selbst mal als Elektriker an der Autobahn gearbeitet und es ist
wirklich schon nicht tool wenn ein LKW mit 80km/h vorbei zieht.

IntelOut
21.02.2004, 22:44
Zwischen Rasen und Rasen ist ein Unterschied.

An Stellen die besonders Unfallträchtig sind, bin ich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung, und auch Messung !

Wenn es allerdings die Uhrzeit und Verkehrslage erlauben, sollte man großzügig drüber hinweg sehen. Aber dann kommen solche Argumente: ... es könnte ja ein Betrunkener morgens um 3 Uhr auf die Straße torkeln ...

Wer fährt schon mit 55 oder 60 km/h um die Uhrzeit, wenn der normale Bürger im Bett liegen sollte ?

Generelles Tempolimit auf 130 heiße ich nicht gut, denn dann würde man insgeheim versuchen bei Langstrecken die Leute zur Bahn zu dirigieren. Und die sind bekanntlich teuer und haben meist Verspätung.

In Frankreich haben sie auch Tempolimit und auch in allen anderen Staaten ...
... trotzdem haben sie wesentlich höhere Unfall Zahlen.

Ich habe das die letzten Jahre in Köln gesehen, auf den Autobahn Ringen.
Da knallt das fast Stündlich oder am laufendem Band - trotz Geschwindigkeitsregelung usw. ...

IntelOut
21.02.2004, 22:47
@swenullrich

die begründen das dann damit, das es zur Geräuschreduzierung dient ...
geringere Geschwindigkeit = geringerer Lärmpegel ...

svenullrich
21.02.2004, 22:54
Ist doch klar hier in Nürnberg auch 80km/h Stadtautobahn und jeder meint
er könne Schlafen. Aber in Umfellt von Städten und dichtbebauten Orten
finde ich es Trotzdem Ok (Lärm). Aber z.b. Nürnerbg - Regensburger Autobahn viel Wald und Wiesen wenig Verkehr. 130Km/h ?? Klar zum gemüdlichen
Rollen ists OK aber warum muss alles erst Verboten werden.
Und mal ehrlich welches Auto fährt nur 130 KM/h max??
Gerade die kleinen Autos fahren oft am Agressivsten.
Edit @ Geräuschreduziehrung im Wald??? In Stadtdnähe OK!! Aber dort ist nur
Ne Biomülldeponie und Wald sonst nix.

Blutschlumpf
21.02.2004, 23:22
Ich bin prinzipiell dagegen.
Ich bin letztens mit nem neuen Benz (E-Kl.) nachts 200 gefahren, da war ich sicherlich nicht mehr Risiko für meine Umwelt als mit 100kmh in nem Ford Fiesta anno 1987 (wo mal sich der Straße bei 100 schon sehr nah fühlt ums mal positiv auszudrücken :D).

Was meiner Meinung nach verändert werden sollte, sind die Kontrollen in punkto "verkehrsbehinderndes" Fahren, also mit 100 auf der leinken Spur.
Desweiteren sollte man rechts überholen dürfen. Hab letztens mal auf ner 3-spurigen mit konstant 125km/h auf der rechten Spur dutzende Autos überholt, die mit 100 links fuhren, obwohl rechts und Mitte frei waren.
Sowas sollte genau so streng geahndet werden wie mit 200 in ner Baustelle.

Und an alle, die meinen, dass 130 km/h die Sicherheit erhöhen würde.
Diese Diskusion hab ich die Woche im TV verfolgt, da hatten die Stats, dass Autobahnfahren in Deutschland ohne Limit sicherer ist als im Rest Europas mit Speedlimit.

@Flowy:
Gib doch den Führerschein freiwillig ab (falls du überhaupt einen hast)

Tiu
21.02.2004, 23:31
Eigentlich sinnlos. In 2-3Wochen spricht kein Schwein mehr darüber.
Wer in Deutschland eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen einführen will beginge den gleichen politischen Selbstmord wie ein US-Präsident der die Waffengesetzte verschärfen würde.

Kein Land dieser Erde hat auch nur annähernd eine so hohe Autobahndichte wie Deutschland. Warum? Zum Spaß für freie Bürger? Wir sind das Land des Automobils! Otto, Daimler, Diesel, Wankel, A.Opel, F.Porsche uvm.

Es glaubt doch wirklich niemand ernsthaft, dass man uns hier mit Geschwindigkeitsbegrenzungen kommen wird.
Na den Aufschrei aus der Bevölkerung und der Automoilindustrie will ich hören und sehen.

TURRICAN
22.02.2004, 00:07
Tempolimit Nein danke !!! Warum. Jeder sollte sich bewusst sein wie schnell
er sein Auto unter Kontrolle hat. Dafür ist jeder in der Fahrschule gewesen.

Das ist mir neu das man in der Fahrschule lernt sein Auto unter Kontrolle zu haben.Da bekommt man nur die grundlegenden Sachen beigebracht.
Wer fährt schon mit 55 oder 60 km/h um die Uhrzeit, wenn der normale Bürger im Bett liegen sollte ?
Und das bestimmst du wer ab 0.00 Uhr im Bett zu liegen hatt oder wie soll man das Verstehen?
Ich bin letztens mit nem neuen Benz (E-Kl.) nachts 200 gefahren, da war ich sicherlich nicht mehr Risiko für meine Umwelt als mit 100kmh in nem Ford Fiesta anno 1987 (wo mal sich der Straße bei 100 schon sehr nah fühlt ums mal positiv auszudrücken ).
Und woran machst du das fest?In dem Benz wird dir durch Motorlautstärke,Fahrgeräusch,Federungskomfort,überdimensionierte Leistung usw nur vorgegaukelt das du alles besser unter Kontrolle hättest.Sicher ist die Technik besser das du z.B. bei 100 kmh mit dem Benz obwohl er schwerer ist schon 10 Meter ehr zum Stehen kommst als mit dem Ford.Allerdings steht dagegen das du mit dem Ford 100 kmh fährst und mit dem Benz 200 kmh.Da hebt sich der Vorteil mehr als auf.Die Physik kannst du nicht ausschalten.Das der Ford technisch in Ordnung ist setze ich mal vorraus.
Es glaubt doch wirklich niemand ernsthaft, dass man uns hier mit Geschwindigkeitsbegrenzungen kommen wird.
Die Regierung macht so verrückte Sachen und alle jammern bloss.Das würde sich auch bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 kmh nicht ändern glaube ich.

Tiu
22.02.2004, 00:31
Die Regierung macht so verrückte Sachen und alle jammern bloss.Das würde sich auch bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 kmh nicht ändern glaube ich.

ABF
Auto, Bier, Fußball
Diese Dinge verbietet oder beschneidet niemand ungestraft in Deutschland!

perfekt!57
22.02.2004, 03:34
da müsste ich mir ja wieder eine lizenz holen. tacho 300 mit dem motorrad kann man sehr gut bis ans 100m schild vor der BAB-ausfahrt anstehen lassen und dann immer noch locker und angstfrei - und weil spaß macht was leicht und angstfrei geht - "noch die ausfahrt kriegen".


geschwindigkeit und emotion: gleich gehen die halt nicht bei zwei menschen zusammen. und darum gehts schätze ich.

300km/h sind 82m/s. für 1000m braucht man immer noch ca. 12,2 sekunden: das ist immmer noch ziemlich langsam, wenn man es mal erlebt hat, sich gewöhnte. und bei einem motorrad ist der anhalteweg wg. des viel schlechteren cw-wertes (verhältnismässig kleine masse von fahrer plus fahrzeug, "aber sehr zerklüfteter oberfläche" - anders als beim pkw, der guten cw 0,3 mit 1,6 tonnen beharrungsvermögen paart) tatsächlich deutlich kürzer.

tacho 260 mit dem pkw sind auch geil, und fahre ich nicht so locker wie tacho 300 mit dem bike. (tacho 300 mit dem bike fahre ich im sommer oft, ca. 3x pro woche. ergibt sich einfach so. habe die leere bab richtung belgien direkt vor der haustür mit eigener abfahrt. einfach laufen lassen bei der rückkehr von der bummeltour)

und ich fahre (fast) immer defensiv und angepasst, finde ich: mit dem pkw bloß immer mitschwimmen im verkehr, bloß nicht überholen. von hier nach spanien und zurück mit tacho 130: da vergisst man die zeit, besonders wenn man sich unterhält, ist objektiv subjektiv viel schneller da, als wenn man mit 180 oder mehr links ins lenkrad beisst:

die kunst des reisens besteht nach meiner erfahrung unbedingt darin, den tempomat intelligent zu nutzen: immer 1-2 km/h den tempomat langsamer einstellen als der verkehrsfluß ist. dann muß ich nie überholen, mich nur wenig nach vorne konzentrieren, werde aber überholt: ankommen praktisch ohne gemerkt zu haben, das man die fahrarbeit bewältigt hat; gespräch, feature im deutschlandfunk gehört, mal endlich wieder den lohengrin gehört, historische aufnahme, furtwängler dirigierte, (1939, berlin, staatsoper u.d.l), oder einen anhalter mitgenommen, oder, oder, oder, besser geht es nicht!

was will ich sagen: alles hier in dem thread finde ich richtig: fahren ist emotion, fahren macht spaß, schnell fahren kann noch mehr emotion sein, rausch, allmachtsgefühle fördern usw. usf.. das ist nicht verkehrt, "in sehr kleinen dosen". und fahren ist immer: sicher ankommen, rücksicht nehmen, mir anvertrautes leben transportieren., usw.:

immer im frühjahr wird hier bei uns am nürburging zu den ersten rennen parallel auch ",ein polizei-fahrsicherheitstrainings-event-für-die-massen" veranstaltet:

da stellte ich letztes jahr fest, wie wichtig das für mich ist wach zu bleiben, "dem jetzt möglichst wenig vorurteile gegenüber zu haben":

die polizisten da tun heute nichts weniger, als den bikern die freude am schnell fahren nehmen zu wollen. die sind heute prima aufgeklärt, selbstironisch augenzwinkernd sogar: fahren ist freude, und schnellfahren ist oft mehr freude. sagt die polizei, weiß die polizei. können die beamten heute glatt zugeben. wollen ja ihre zielgruppe auch ehrlich erreichen.

die werben heute, zu meinem erstaunen, praktisch nur noch dafür, dass man sich reif und erwachsen verhält und weiß, was man tut. "defensiv und möglichst immer im rahmen der gesetze". all uns fahrern mit offenen 150-ps-bikes nun ständig (null auf 200 in 7,7 sekunden. beachte 200: wer von euch hat das schon erlebt, fährt das, gelegentlich bis öfters? 0-100 in 8,9: das ist total lahm) predigen zu wollen, "dass über einen die hölle hereinbricht, weil man 90 fährt auf landstaße mit einer offenen 900er oder 1000er, wo nur 80 erlaubt sind", das hat eh noch nie gezogen, machten sich die verkehrserzieher sowieso nur lächlich mit.

für mich wird aber täglich und zunehmend wichtiger, dass die anderen, die evtl. anders sind als ich, anders empfinden, durch mich nicht aufgeschreckt oder aufgeregt werden. alle sollen so ans ziel kommen dürfen, wie sie gerade drauf sind. und alle sollen heil bleiben. ich auch.

dow
22.02.2004, 06:51
Meiner Meinung nach würden sich wirklich viele Unfälle vermeiden lassen wenn die notorischen Links und Langsamfahrer mal ordentlich abgestraft würden.
Bin zur Zeit mindestens 40Tkm/Jahr auf der A4 unterwegs und Freitag der Pendlerverkehr ist der pure Hass.

Wenn man in der Woche fährt, trifft man die Leute, die wirklich viel Autobahn fahren, bei denen eine kurze Lichthupe und sie fahren rüber
-> wenn jemand hinter mir ran kommt und Lichthupe gibt muss er schneller sein, warum soll ich ihn nicht vorbei lassen -> logisch oder?

Zum Donnerstag/Freitag fahren die Pendler oder Vati's die bei uns im Osten wohnen und zur Arbeit rüber fahren, wenn man hinter denen ran kommt und Lichthupe gibt fahren die nicht rüber sonder fühlen sich persönlich angegriffen, dass ein blöder raser drängelt. Am besten wird man dann noch auf brave 130 ausgebremst. Oder die Leute, die bei plötzlichem Scheinwerferlicht im Rückspiegel den besten Moment finden, um den LKW, der schon 30min vor ihnen her fährt mit 10km/h mehr zu überholen.

Genau das sind auch die Leute die Freitag bei 140km/h mit 5m Abstand Kolonne fahren und denken es kann nichts passieren -> sowas wird man bei Dauerrasern oder Vielfahrern (fast) nie erleben.

Ausser wenn man von den anderen auf die Palme gebracht wird -> so manchen Freitag ist es mir dann auch sch....-egal ob ich mit 200 auf der falschen Seite überhole.

-> bei Verkehrsbehinderung oder Abstandsünden (das eine führt zum anderen) stärker durchgreifen

dow

BodyLove
22.02.2004, 15:09
Naja, LKW´s besitzen genauso wie PKW´s Motoren unterschiedlicher Leistung. Von eher schwach für einen LKW bis Monstermäßig reicht die Palette. Daß jeder LKW Bergaufwärts oder an einer Steigung seine ca. 80 km/h halten kann, ist nicht möglich - zumal auch unterschiedliche Lasten transportiert werden.

Ich wusste das dieses Argument kommt. Wollte die Antwort aber nicht vorgreifen. Bei wirklich anspruchsvollen Steigungen wird die Spur meist auf 3Spuren erweitert. Ich bin gegen ein Überholverbot für LKWs, aber für ein besseres Einhalten der vom Gesetz vorgegebenen 80km/h. Denn wie gesagt, bei einer Steigung verstehe ich diese Handlung. Aber bei einer geraden Strecke, wil ein LKW einen anderen LKW überholen, nur weil der 1- 3 km/h langsamer ist. Imho verstehe ich diese Vorgehensweise nicht, wie die meisten hier. Das Argument, "Ihr hasst uns LKWs, aber wollt rechtzeitig euer Essen haben" zieht bei mir nicht. Dies ist ein Argument ohne jegliche Fakten und Beweise. Also ein Argument, welches aus der Luft gegriffen wurde.

Ein dynamisches Leitsystem wird ja teilweise schon verwendet. Beispiel die A9 Berlin - München. Hier gibt es an etlichen Stellen die Möglichkeit ein Tempolimit nach momentaner Verkehrsdichte kurzfristig zu erlassen. Oftmals wird ein Limit von 100 oder 120 km/h gesetzt, manchmal auch weniger. Diese Leitsysteme schlucken aber auch viel Geld, somit werden sie nur gezielt aufgebaut um die Lage auf Verkehrsreichen Strecken im Griff zu behalten.

Höhe Frankfurt gibt es diese digitalen Anzeigen auch. Ich Befürworte das.

Mal was ganz anderes. Was haltet ihr von einer PKW-Maut für Autobahnen?

Ps: Wäre ein Mod so nett, und würde eine Umfrage implementieren?

Cyberbernd
22.02.2004, 15:46
Hi

Wieso keinen Mittelweg und ein Tempolimit 160 Kmh ?


Ich finde immer diese Tempounterschiede zwischen linker und Rechter Spur am Schlimmsten.

Rechts: LKWs ~90 bis 100 Kmh

Links. juhu...nur Bleifuss...250Kmh am besten....

Wenn man dann selber weite Strecken im PKW fährt ist es einfach nur nervig dieses ewige hin und her.

Ich versuche dann immer so ~160 zu fahren.

Aber sobalt man mal links rüber muß um eine LKW Kolonne zu überholen sitzt einem gleich einer hintendrauf.....der so tut als hätte ich nix anderes zu tun als ihm vor der Nase rumzufahren.

Mit der Zeit Kotzt einen das richtig an.

Und ja..mein Wagen ist auch mit 205Kmh angegeben aber trotzdem sehe ich es nicht ein einen "Alarmstart" einzulegen bloß weil ich mal ein paar LKWs überholen muß.

Mit 160 limit wäre halt der Tempo Unterschied nicht so groß.

Gruß Cyberbernd

olly3052
22.02.2004, 16:45
Mal was ganz anderes. Was haltet ihr von einer PKW-Maut für Autobahnen?

Ps: Wäre ein Mod so nett, und würde eine Umfrage implementieren?

Was hältst Du davon, einen neuen thread zu eröffnen?

Gruß

olly3052

/edit:

Da es ein anderes, wenn auch verwandtes Thema ist, das in einem Neuem besser aufgehoben ist.

edit end/

BodyLove
22.02.2004, 16:48
Et Pourquoi?

Ist natürlich auch möglich, falls es Probleme gibt. :)

Queen
22.02.2004, 17:27
Aber bei einer geraden Strecke, wil ein LKW einen anderen LKW überholen, nur weil der 1- 3 km/h langsamer ist. Imho verstehe ich diese Vorgehensweise nicht, wie die meisten hier. Das Argument, "Ihr hasst uns LKWs, aber wollt rechtzeitig euer Essen haben" zieht bei mir nicht. Dies ist ein Argument ohne jegliche Fakten und Beweise. Also ein Argument, welches aus der Luft gegriffen wurde.

Das Argument ist keineswegs aus der Luft gegriffen.

Ich selbst habe schon Güter mit einem LKW über 7,5t zulässigem Gesamtgewicht samt Anhänger kreuz und quer durch die Republik transportiert. Bei der ein oder anderen Fahrt (gleich ob beladen oder nicht) konnte ich schnell feststellen, daß es nicht wenig Möglichkeiten gibt einen vorausfahrenden langsameren LKW zu überholen. Auch wenn der Tempounterschied nur 3 oder 4 km/h beträgt (oftmals ist der Unterschied auch höher), warum soll ich da hinterher zockeln? Außerdem dauert es deutlich länger bis ein LKW, gleich ob beladen oder nicht, wieder auf Geschwindigkeit kommt. Der PKW dagegen, der wegen meinem Überholmanöver vielleicht mal kurz bremsen muß, gibt anschließend Gas und ruckzuck hat er den selben Speed wie vorher.

Ein Berufskraftfahrer der beispielsweise Tausende von Kilometer quer durch Europa fährt und dem der Disponent wegen der Fahrzeit im Nacken sitzt, wird kaum einem langsameren vorrausfahrendem LKW oder Gespann hinterher fahren. Denn wenn er von seinen 85 km/h auf beispielsweise 77 km/h runterbremsen müsste und diese Geschwindigkeit wegen einem grundsätzlichen Überholverbot beibehalten müsste, würde das für ihn und für die Spedition einen deutlichen Zeitverlust nach sich ziehen. Denn plötzlich macht er keine 85 Kilometer die Stunde sondern nur noch 77. Bei hohen Distanzen ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor. Zeit ist Geld und außerdem kann eine nicht termingerechte Lieferung für die Spedition eine Konventionalstrafe nach sich ziehen. Der LKW schert aus und überholt - ganz klar.

Ich würde es genauso machen bzw. machen wollen.


Bye,

BodyLove
22.02.2004, 18:08
Ein Berufskraftfahrer der beispielsweise Tausende von Kilometer quer durch Europa fährt und dem der Disponent wegen der Fahrzeit im Nacken sitzt, wird kaum einem langsameren vorrausfahrendem LKW oder Gespann hinterher fahren. Denn wenn er von seinen 85 km/h auf beispielsweise 77 km/h runterbremsen müsste und diese Geschwindigkeit wegen einem grundsätzlichen Überholverbot beibehalten müsste, würde das für ihn und für die Spedition einen deutlichen Zeitverlust nach sich ziehen. Denn plötzlich macht er keine 85 Kilometer die Stunde sondern nur noch 77.

Wann trifft denn dieser Tempounterschied zu? Jeder Zulieferer möchte kostenoptimiert die Ware von A nach B transportieren. Dies wird gewährleistet, wenn man, wie du schon sagtest, die Ware so schnell wie möglich transportiert. Nur was wäre, wenn jeder LKW 80km/h fahren würde? Gebe es die Überholvorgänge bei gerader Strecke?

Bei hohen Distanzen ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor. Zeit ist Geld und außerdem kann eine nicht termingerechte Lieferung für die Spedition eine Konventionalstrafe nach sich ziehen. Der LKW schert aus und überholt - ganz klar.
Ohne einen Geschwindigkeitsunterschied, gebe es auch keine Überholungen. Um ein LKW ein anderes Überholen kann, gehen schon mal einige Kilometer flöten. So lange dürfte aber kein Überholvorgang dauern. Bei PKWs würden die meisten wahrscheinlich sofort drängeln. Bei Lkws hat man natürlich ein wenig Schiss, was zu verstehen ist.

Ich habe es ja schon erwähnt. Ich bin für 80km/h für LKWs auf Autobahnen. Nicht mehr, und aber vor allem auch nicht weniger. Ein generelles Überholverbot, speziell bei Steigungen halte ich für verkehrt.

Tiu
22.02.2004, 18:39
BodyLove:
Ein LKW ist eben keine Rennmaschine und zudem noch an 80Km/h (offiziell) geknebelt. Deine Nerven würde ich gerne einmal sehen, wenn auf der A7 (Kasseler Berge) so ein Russen LKW Marke Ural Baujahr 41 (ok ist übertrieben) mit 40 Km/h (ohne Übertreibung) vor Dir herzuggelt. Schön wenn man gerade an den Bergen, wo man überholen könnte fast immer ein Überholverbot für LKW´s hat. Also versucht man den möglichst schnell auf gerader Strecke zu überholen um nicht 3 km weiter am nächsten Anstieg wieder hinter dem zu kleben.

Morgoth
22.02.2004, 18:45
Ich sag es nochmal: solche Schrottmühlen haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen. Die sind eine Gefahr für alle Verkehrstelnehmer. Direkt an der Grenze anhalten, Thema erledigt. Zwar Pech für den Spediteur, aber der hat schließlich für den ordnungsgemäßen Zustand seines Fuhrparks zu sorgen.

Gruß
Morgoth

Queen
22.02.2004, 19:20
Wann trifft denn dieser Tempounterschied zu?.......Nur was wäre, wenn jeder LKW 80km/h fahren würde?
Der Tempounterschied tritt häufiger ein als dir das möglicherweise klar ist und was wäre wenn ist unerheblich.

Ich habe es ja schon erwähnt. Ich bin für 80km/h für LKWs auf Autobahnen. Nicht mehr, und aber vor allem auch nicht weniger.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für schwere LKW auf Autobahnen beträgt bereits 80 km/h. Eine Mindestgeschwindigkeit von 80 km/h läßt sich nicht durchsetzen, da eine Vielzahl an LKW´s diese nicht erreichen.

Ein generelles Überholverbot, speziell bei Steigungen halte ich für verkehrt.
In Ordnung, so sehe ich das auch - allerdings unabhängig der topographischen Gegebenheiten.


Ich sag es nochmal: solche Schrottmühlen haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen. Die sind eine Gefahr für alle Verkehrstelnehmer. Direkt an der Grenze anhalten, Thema erledigt. Zwar Pech für den Spediteur, aber der hat schließlich für den ordnungsgemäßen Zustand seines Fuhrparks zu sorgen.

Auch ein für den öffentlichen Straßenverkehr uneingeschränkt tauglicher LKW muß nicht zwangsläufig eine Geschwindigkeit von 80 km/h konstant fahren können. Zu unterschiedlich sind die nicht kalkulierbaren Faktoren (Ladezustand, Motorleistung, Anhängerbetrieb, Luftwiderstandswerte, Bereifung etc.).

Betreffend tatsächlicher Schrottmühlen stimme ich dir zu. Sie gehören ohne Rücksicht aus dem Verkehr gezogen.


Bye,

R2D2
22.02.2004, 19:38
Ich bin auch für tempolimit 130 weil bei der Vekehrsdichte biste eh nur gas bremsen kommste dir ja vor wie auf nem schaukelpferd.
Allgemeines Überholverbot für Lkws nein

Lieber ne vierte spur auch wenn ich jetzt wieder von den grünen eins auf die Mappe kriege,werden wir früher oder später eh haben die vierte spur,haben wir ja auch teilweise schon.

BodyLove
22.02.2004, 20:04
eine vierte(?) bzw. eine weitere Spur? das kostet viel zu viel. Es ist einfach nicht ökonomisch. Hatte mal gelesen, dass 1km Autobahn 10Mio DM kostet. ;)

Simple Man
22.02.2004, 22:07
Hier reden einige Leute schlecht über LKWs, aber haben überhaupt keine Ahnung. Unqualifizierte und nicht objektiv sondern subjektiv durch die Medien informierte Menschen sollten mal 1 Woche ohne die LKWs auskommen. Alles würde zusammenbrechen. Versucht nur mal eine Großstadt mit 1 Mio Einwohner mit Grundnahrung ohne LKWs zu versorgen. Wer bringt die ganzen Cd Rohlinge aus dem werk? etc etc etc

Starre Regelungen bringen hier überhaupt nichts. Außerdem fahren die meisten LKWs nicht mit 80 km/h sondern 85-88 km/h. im Grunde sind LKW Fahrer sehr gute Fahrer, aber jeder baut scheiße

bonestorm333
22.02.2004, 22:28
total der schwachsinn. deutschland verdient gut am spritverkauf und auch der tourismus wird dadurch gefördert. es kommen schließlich ne menge leute jedes jahr nach deutschland um mal gaszugeben.
klar stressen die drängler aber arschl****** gibts immer...!!!!
wenn wir 130 auf der autobahn bekommen sollten, können wir auch die autoproduktion umstellen. dann bauen wir nur noch einheitswagen, die max 140 oder so fahren. deutsche autofirmen würden weniger autos absetzen, was der sowieso schon angeschlagen wirtschaft noch mehr "hilft".
stattdessen müsste den lieferverkehr und gütertransport auf die schiene zwingen, indem man horrende preise für LKWs verlangt. die bahn ist sowieso umweltschonender. Effekt der sache wären freiere straßen. man hätte mehr platz und drängler würden nicht mehr so auffallen und man könnte insgesamt schneller fahren. die meisten schweren unfälle werden meistens von LKWs verursacht und nicht von rasern.

so jetzt hab ich bestimmt nen total unzusamhängenden text zusammengereimt.
schönen abend

Leisetreter
22.02.2004, 22:43
Also ich stehe einem generellen Tempolimit nicht sehr aufgeschlossen gegenüber und zwar aus mehreren Gründen:

Bei welchen Geschwindigkeiten treten bitte die meisten Unfälle auf? Sicherlich nicht im Hochgeschwindigkeitsbereich, was allerdings selten so wahrgenommen wird, weil Unfälle mit sehr hoher Geschwindigkeit meistens spektakulär sind und deshalb von den Medien (und damit uns :rolleyes ) bevorzugt wahrgenommen werden. Unfälle treten wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei dichtem Verkehr bzw. schlechten Witterungsbedingungen auf und nicht wenn Autofahrer mit 200km/h über die leere Autobahn düsen.

Ich kann trotz meiner Zugehörigkeit zur sogenannten hochgefährdeten Gruppe (18-25Jahre) auf eine unfall- und knöllchenfreie Zeit zurückblicken und das obwohl ich schnell und, beruflich bedingt, häufig (bislang ca250.000km) Auto fahre.

Auch habe ich schon die ein oder andere wirklich knifflige Situation erlebt, jedoch immer noch dank vorausschauender Fahrweise gemeistert. Diese Situationen kamen immer doch Unaufmerksamkeit der anderen Fahrzeugführer zustande, es ist ein erhebenes Gefühl, wenn man einen LKW mit 180km/h überholt und ca. 100m davor ein mit Tempo 110 fahrender PKW plötzlich ohne zu blinken 20m vor einem auf die linke Spur wechselt und dann noch nicht einmal Gas gibt. (geben kann)

Hier mag jetzt der ein oder andere einwerfen, daß diese Situation bei Tempo 130 ja gar nicht erst gefährlich geworden wäre, wär sie aber auch nicht wenn der Fahrer einfach rechts bleibt und eine größere Lücke abwartet.
Man sieht, es gibt immer zwei Sichtweisen.

Ich wende mich jedoch ausdrücklich gegen Drängelei im Straßenverkehr, dieses Vergehen müßte intensiver verfolgt und auch härter bestraft werden, genauso wie die Mißachtung des Rechtsfahrgebot, was in meinen Augen auch an Nötigung grenzt.
Insbesondere in den letzten Tagen ist mir extrem aufgefallen wieviele Fahrer doch einfach links bleiben, auch wenn sich von hinten ein deutlich schneller bewegendes Fahrzeug nähert und das obwohl rechts eine 2km große Lücke ist. :rolleyes

Das Tempolimit ist in meinen Augen eher eine Glaubensfrage als wirklich rationell diskutierbar und die perfekte Lösung gibt es nun wirklich nicht.

btw: Andere Länder (mit Tempolimit) haben nicht umbedingt eine besser Unfallstatistik.

Simple Man
22.02.2004, 22:58
stattdessen müsste den lieferverkehr und gütertransport auf die schiene zwingen, indem man horrende preise für LKWs verlangt. die bahn ist sowieso umweltschonender. Effekt der sache wären freiere straßen. man hätte mehr platz und drängler würden nicht mehr so auffallen und man könnte insgesamt schneller fahren. die meisten schweren unfälle werden meistens von LKWs verursacht und nicht von rasern.

Hier sieht man sehr gut, dass du überhaupt keine Ahnung hast... du siehst alles nur schwarz weiß und bist wohl der Ansicht dass jede Farbrik, jedes kleines Unternehmen einen Bahnhof neben sich hat. Einfach nur furchtbar unwissend!

Tiu
23.02.2004, 00:05
Ich sag es nochmal: solche Schrottmühlen haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen. Die sind eine Gefahr für alle Verkehrstelnehmer. Direkt an der Grenze anhalten, Thema erledigt. Zwar Pech für den Spediteur, aber der hat schließlich für den ordnungsgemäßen Zustand seines Fuhrparks zu sorgen.


Naja, es ist ja nicht nur der alte Russen oder Polen LKW der mit 40Km/h die Steigung hoch krebst. Ein LKW mit 11 Tonnen wird es am Berg immer leichter haben (entsprechende PS vorausgesetzt) als der gleiche LKW mit 25 Tonnen Ladung.

Leisetreter
23.02.2004, 00:27
Eigentlich schweift diese Diskussion ja mächtig ab, wenn wir nun über LKWs diskutieren, aber ich hätte einen einfachen Vorschlag für die Problematik in Bezug auf LKWs am Berg: Einfach eine Abhängigkeit der zulässigen Gesamtlast von der PS-Stärke.

Tiu
23.02.2004, 12:06
Eigentlich schweift diese Diskussion ja mächtig ab, wenn wir nun über LKWs diskutieren, aber ich hätte einen einfachen Vorschlag für die Problematik in Bezug auf LKWs am Berg: Einfach eine Abhängigkeit der zulässigen Gesamtlast von der PS-Stärke.

Naja, der Steigungswinkel spielt da auch noch eine sehr große Rolle. Aber den kann man ja schlecht in die o.g. Formel mit integrieren. :cool

Morgoth
23.02.2004, 13:19
Naja, es ist ja nicht nur der alte Russen oder Polen LKW der mit 40Km/h die Steigung hoch krebst. Ein LKW mit 11 Tonnen wird es am Berg immer leichter haben (entsprechende PS vorausgesetzt) als der gleiche LKW mit 25 Tonnen Ladung.

Natürlich. Aber ein 40-Tonner sollte immer in der Lage sein, auch bei voller Beladung die 80km/h an unseren kleinen Bergen zu schaffen.

Gruß
Morgoth

Tiu
23.02.2004, 14:12
Natürlich. Aber ein 40-Tonner sollte immer in der Lage sein, auch bei voller Beladung die 80km/h an unseren kleinen Bergen zu schaffen.



Ähm, wenn wir die LKW´s mit 1000PS oder besser noch mit Leopard2 Motoren ausrüsten, sollte das kein Problem sein. Nur möchte ich dann nicht wissen, wie in Zukunft die Preissteigerungsrate in D sein wird.

Wintermute
23.02.2004, 14:49
Es ist bewiesen das sich die Unfälle nur verlagern und nicht reduzieren bei einer generellen Temporeduzierung. Bei der kriecherei schlafen die Leute ein und fahren in den Graben oder fangen an mit den Gedanken abzuschweifen oder exzessiv Radio zu hören und zu telefonieren. Ein paar Nachbarländer machen es vor und sind dabei die Limits von 80-130 km/h wieder zu erhöhen ...
wer genügend Hirn im Kopf hat um eine Kupplung kommen zu lassen sollte theoretisch auch ohne Probleme 200 km/h oder mehr fahren können ohne sich und andere Umzubringen. Ist leider nicht so, ich weiß. ;)

Ich für meinen Teil fahre seit 5 Jahren mit 4 Rädern in der Gegend herum und davon 4 Jahre mit Autos von fast 200PS oder weit darüber. Und dementsprechend bin ich auch auf der AB unterwegs. Bis jetzt habe ich nicht auch nur 1 Kratzer in mein oder ein anderes Auto gefahren und bin defensiv aber teils mit über 250 km/h unterwegs. Das hat mich trotzdem nie dazu bewegt jemanden zu nötigen etc. Ich bin eher entspannter unterwegs je mehr Leistung ich zur Verfügung habe. Bremse ich halt von 250 auf 150 runter. Ist doch egal. Man kann ja schnell wieder hochbeschleunigen ( lassen wir Vernunft + Wirtschaftlichkeit mal aus dem Spiel, darum gehts ja auch nicht ;) ).
Man muß nur vorausschauend fahren und dumme Aktionen wie mit 200 an einer Kolonne von 2 Lkws und 3 Pkws vorbeidonnern unterlassen, dann passiert auch nix. Und ein gewisses Restrisiko hat man mit 150 genau wie bei 250. Wenn da der Reifen platzt ist meist Sense.

Tempolimits geben den Leuten nur wieder einen Grund mehr über den sie sich aufregen können. Vernünftiger werden sie dadurch auch nicht. Die Deppen die mit 100 durch die Stadt heizen wirds immer noch geben. Und nur ein kleiner Prozentsatz der tödlichen Unfälle findet auf Autobahnen statt...

@graka:
Würde man deine drakonischen Strafen für zu schnelles fahren etc. einführen würde sich auch nicht viel ändern. Aber in diesem Zuge könnte man doch den Leuten all ihre Eigenverantwortung nehmen und alles komplett reglementieren? :rolleyes
btw: Was machst du wenn vor dir einer rauszieht, dich schneidet und dann blitzt auch schon der Abstands-knipser auf der Brücke und du bist auf Lebenszeit den Lappen los? Das Geschrei möchte ich dann nicht hören ...
Fühl dir nicht auf den Schlips getreten, aber übertriebene Bestrafung hat in den seltensten Fällen was verändert. In China bekommt man fürs Hacken das Hirn rausgeschossen. Es machen immer noch welche ... :) War zwar jetzt ein krasses Beispiel aber ich denke du weißt was ich damit sagen möchte.

bonestorm333
23.02.2004, 15:20
Hier sieht man sehr gut, dass du überhaupt keine Ahnung hast... du siehst alles nur schwarz weiß und bist wohl der Ansicht dass jede Farbrik, jedes kleines Unternehmen einen Bahnhof neben sich hat. Einfach nur furchtbar unwissend!


ja, du weißt das aber natürlich viel besser...! ich hab gar nicht gesagt, dass man LKWs verbieten sollte, aber man kann den fernverkehr auf die schiene verlagern und an bestimmten punkten auf kleinere LKWs oder so umladen. das hätte auch schon einen gewissen effekt. und die fabriken würden trotzdem immer an ihre waren kommen und diese auch wieder verschicken können. Die autobahnen wären jedenfalls freier.

Morgoth
23.02.2004, 15:24
Das ist utopisch. Die Bahn ist viel zu unflexibel. Es wird zwar daran gearbeitet, z. B. mit sich selbst steuernden Modulen, aber bis das serienreif ist und den Normalverkehr nicht mehr stört...

Gruß
Morgoth

Tiu
23.02.2004, 15:28
@graka:
Würde man deine drakonischen Strafen für zu schnelles fahren etc. einführen würde sich auch nicht viel ändern. Aber in diesem Zuge könnte man doch den Leuten all ihre Eigenverantwortung nehmen und alles komplett reglementieren? :rolleyes
btw: Was machst du wenn vor dir einer rauszieht, dich schneidet und dann blitzt auch schon der Abstands-knipser auf der Brücke und du bist auf Lebenszeit den Lappen los? Das Geschrei möchte ich dann nicht hören ...
Fühl dir nicht auf den Schlips getreten, aber übertriebene Bestrafung hat in den seltensten Fällen was verändert. In China bekommt man fürs Hacken das Hirn rausgeschossen. Es machen immer noch welche ... :) War zwar jetzt ein krasses Beispiel aber ich denke du weißt was ich damit sagen möchte.

Nein, weiß ich nicht.

1.) Kompromisslose Strafen würden zu 100% die Leute zum nachdenken bewegen. Ich behaupte auch gar nicht, dass dann niemand mehr besoffen Auto fahren würde, aber es würden hundertprozentig WENIGER Leute solche oder andere Dinge tun. Das Problem ist nämlich, dass wir alle nicht nur eine Chance haben den Lappen wieder zu bekommen, sondern ZIG Chancen.
btw, meinem Onkel wurde zum 5. Mal der Führerschein wegen Trunkenheit abgenommen. Schön, weil das ganze aber über Jahrzehnte verstreut ist, waren die Taten zum Teil verjährt. Er fährt und säuft heute wieder!
Wer bei einer Geschw.-Begrenzung von 130 km/h mit 160 oder 180 durchbrettert, zahlt ein paar 100 Euros und läuft einen Monat zu fuss. Schön? Aber was hält ihn davon ab, es das nächste mal wieder zu tun? Wieviele der heutigen Autofahrer halten sich denn an die Geschw.-Begrenzung? Wieviele mehr würden es aber tun, wenn man dafür den Lappen auf Lebenzeit verlieren würde?

2.) Das mit dem rausziehen auf der Bahn zieht nicht, da die Fahrzeuge über mehre 100m beobachtet und gefilmt werden. Die Polizei ist in der Beweispflicht. Eine geblitzte Geschw. überschreitung ist eindeutig, zu dichtes Auffahren nicht!

Und ich bleibe dabei, Autofahren oder generell ein Fahrzeugführen ist Charaktersache. Wer diesen Charakter nicht aufbringen kann, hat im Strassenverkehr nichts verloren.

Blutschlumpf
23.02.2004, 15:37
@graka:

Das bringts wirklich, einmal zu schnell gefahren und Lappen für immer weg.

Vielleicht solltest du mal weiterdenken, dass du dann im Laufe der nächsten Jahre der Hälfte aller Deutschen den Führerschein wegnimmst.
Und man sollte nicht vergessen, dass für viele ein dauerhafter Führerscheinentzug auch arbeitslosigkeit bedeutet.

Das errinnert mich nur an ne Reportage, wo man nem 10 Jährigen irgendwo in Afrika die Hand abgehackt hat, weil er seiner Schwester das Kopftuch runtergerissen hat.
Total weltfremd, unüberlegt, übertrieben und sinnlos, da die Nachteiele die Vorteile deutlich überwiegen.

Tiu
23.02.2004, 15:49
Das bringts wirklich, einmal zu schnell gefahren und Lappen für immer weg.
Vielleicht solltest du mal weiterdenken, dass du dann im Laufe der nächsten Jahre der Hälfte aller Deutschen den Führerschein wegnimmst.
Und man sollte nicht vergessen, dass für viele ein dauerhafter Führerscheinentzug auch arbeitslosigkeit bedeutet.

Unter den von mir gemachten Voraussetzungen würden kaum 50% (oder auch nur annähernd) der Leute den Führerschein verlieren. Wer sich über die Konsequenzen im klaren ist wird sich anpassen! Und das wird mehr als nur die Masse sein.


Total weltfremd, unüberlegt, übertrieben und sinnlos, da die Nachteiele die Vorteile deutlich überwiegen.
Bei Übertrieben gebe ich Dir bedingt recht. Doch wenn alle Vernunft versagt, was bleibt? Ein Leck mich am Arsch gedanke?

Zudem! Habe ich geschrieben, bei Geschwindigkeitsüberschreitungen 1 Monatslohn strafe und nicht Lappen für immer weg!

hapelo
23.02.2004, 17:40
Ich fahre selber oft (zu) schnell, würde einem Tempolimit auf 130 km/h aber durchaus zustimmen, da höhere Tempi nicht stressfrei zu fahren sind, und man auch nicht deutlich Zeit spart. Ich kann in 4,5h von Berlin nach Düsseldorf fahren, mit konstant etwa 130 - 140, oder mit 180 - 210 (wenn möglich) und einmal nachtanken, was ich bei gemächlicher Fahrweise nicht brauche. Ich verliere beim Tanken so viel Zeit, dass ich keine Minute eher da bin.

tacho 300 mit dem motorrad kann man sehr gut bis ans 100m schild vor der BAB-ausfahrt anstehen lassen und dann immer noch locker und angstfrei - und weil spaß macht was leicht und angstfrei geht - "noch die ausfahrt kriegen".
Sorry, aber das kann unmöglich dein Ernst sein.
Wenn Du gut bremsen kannst - und damit meine ich das Niveau eines Profis - dann kannst Du auf 200m deine Karre von 300 auf 200 km/h runterbremsen. Aus Tempo 300 erwischst Du nach 100 Metern keine mir bekannte Ausfahrt, dafür bist Du viel zu schnell. Selbst Alex Barros bremst deutlich früher.
Wenn wir schon beim Bremsen sind - deine Ausführung zum Thema Bremsweg und Luftwiderstand ist zwar richtig, Du vergisst aber den Schwerpunkt eines Motorrades - gerade einer aktuellen 1000er Sportmaschine. So hebt nämlich meist das Hinterrad ab, bevor das Vorderrad blockiert. Bei Choppern mag das anders sein, aber die rennen keine 300. ;)

LaNa19
23.02.2004, 18:11
Kann gelöscht werden

Morgoth
23.02.2004, 18:22
Gerade wegen Leuten, die auf der Autobahn - auch bei freier Strecke - mit 300km/h rasen (anders kann man das nicht mehr nennen), sollten härtere Strafen und vor allem ein generelles Limit eingeführt werden.
Oder man holt solche Leute grundsätzlich von der Straße.

Gruß
Morgoth

Wintermute
23.02.2004, 18:44
Und ich bleibe dabei, Autofahren oder generell ein Fahrzeugführen ist Charaktersache. Wer diesen Charakter nicht aufbringen kann, hat im Strassenverkehr nichts verloren.

Das sage ich auch. Wer schnell unterwegs ist und niemanden dabei gefährdet ist imho mit nichts zu belangen. Ich halte mich Grundsätzlich an alle Limits. Würden das sämtliche Leute tun müßte man so eine Diskussion gar nicht führen.

@morgoth:
Wenn ich Beispielsweise mit einem RS4 mit 250 km/h unterwegs bin kann ich Problemloser von 250 auf 150 runterbremsen als wenn jemand in seinem 1.9.er A4 mit 190 dahinbrettert. Der Wagen ist einfach Spurstabiler und bremst besser. Ich würde das auf einer freien Autobahn nicht rasen nennen wenn jemand 300 fährt...

BodyLove
23.02.2004, 18:45
Gerade wegen Leuten, die auf der Autobahn - auch bei freier Strecke - mit 300km/h rasen (anders kann man das nicht mehr nennen), sollten härtere Strafen und vor allem ein generelles Limit eingeführt werden.
Oder man holt solche Leute grundsätzlich von der Straße.


Wieso? Vor allem wenn die Fahrbahn frei ist? Ich bin für mein Leben verantwortlich. Nicht der Vater Staat. Bei freier Fahrbahn sehe ich den Sinn eines Tempolimit nicht. Wie wäre es, man nimmt die Leute aus der Straße heraus, die sowohl körperlich, als auch psysisch nicht in der Lage sind, auto in "durchschnittlicher" Art und Weise zu fahren? Man lässt auch niemanden an einen Flugzeug, wenn er Angst hat mit 900Km/h zu fliegen?

So oder so, ich sehe es so wie Graka, dass so etwas, egal wie sinnvoll es vielleicht sein könnte, nie durchgesetzt werden kann.

Tiu
23.02.2004, 18:58
Das sage ich auch. Wer schnell unterwegs ist und niemanden dabei gefährdet ist imho mit nichts zu belangen.


Richtig, daher bin ich auch gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung!


Ich halte mich Grundsätzlich an alle Limits. Würden das sämtliche Leute tun müßte man so eine Diskussion gar nicht führen.


Auch richtig, der Fakt ist nur, dass es sehr (zu) viele nicht tun

Leisetreter
23.02.2004, 19:25
Auch richtig, der Fakt ist nur, dass es sehr (zu) viele nicht tun

Richtig! Bestes Beispiel dafür die A2 zwischen Hannover und Braunschweig: Ständig dicht befahren sind dort in der Anfangszeit desöfteren Unfälle passiert, deshalb hat man das Tempo auf 120km/h limitiert. Nun fahre ich da auf dem Weg nach Berlin doch sehr oft lang und muß immer erstaunt feststellen wieviele doch ohne Rücksicht auf Ihren Führerschein (ich sage jetzt ausdrücklich nicht "ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer"!!) langbrettern. Ich fahre immer so zwischen 120 und 130 und wundere mich dann wieviele Autos einen doch so überholen und nicht etwa mit 10km/h mehr sondern mit ca.150-160km/h. (Tempo200+ Flitzer sind eine äußerst seltene Spezies)
Ich bin im übrigen ganz entschieden dafür dort das Tempolimit des nachts aufzuheben, so wie man es auch um Hannover macht.

btw: Das mit dem Ermüden durch monotones Geschwindigkeitsfahren kann ich nur bestätigen, im Gegensatz zu Deutschland habe ich in den Niederlanden oder Frankreich schon oft vorm Sekundenschlaf gestanden.
Was dann aber zu einer gemütlichen Kaffeepause führte - auch eine Möglichkeit um Arbeitsplätze in der Gastronomie zu schaffen.
Achso, und nein ich war da nicht länger unterwegs als sonst schon innerhalb Deutschlands.

Morgoth
23.02.2004, 19:26
300 km/h=83,33 m/s. Bei 1s Reaktionszeit (ist absolut realistisch) legt man also bis zum Einsetzen des Bremsens diese Strecke zurück. Dann noch der Bremsweg.
Was ist, wenn bei dieser Geschwindigkeit doch noch ein Hindernis auftaucht? Dann ab in die Eisen. Und dann?
Ja, jeder ist für sein Leben selbstverantwortlich. Aber der Staat hat Sorgfaltspflicht. Er muss dafür sorgen, dass niemand gefährdet wird. Wer zu schnell unterwegs ist, gefährdet IMHO andere - egal, ob Strecke frei oder nicht.
Da sollte man sich natürlich darüber unterhalten, was zu schnell ist. Und ich sage, 130 ist Maximum.
Ich fordere jetzt keine extrem strengen Strafen für diese Überschreitungen. Da halte ich einen gewissen Rahmen für angemessen, z. B. Fahrverbot 1 Monat erst ab 200km/h. Das ist noch realistisch.

Wer aber schon sagt, er fährt immer mal wieder 300 (und dann auch noch behauptet, er könne sein Fahrzeug beherrschen, was IMHO absoluter Unsinn ist), gehört für mich schnellstens aus dem Verkehr gezogen.

Gruß
Morgoth

olly3052
23.02.2004, 19:52
was soll ich Dir schreiben Morgoth...

Es gibt solche Menschen. Der den ich meine fährt seit 25 Jahren soll schnell es geht.
Seit ein paar Jahren auch so um die 300 km/h.

Kein Unfall. keine Anzeige. Er hats halt drauf.

Ich bin 2500km in einem Stück mit ihm gefahren. Du kannst mir glauben, ich habe ca. 10 Kilo Flüssigkeitsverlust in dieser Zeit erlitten.
Er aber nicht. Weil er das im Griff hat und kaum zu glauben, auch bei dem Tempo kann er vorrausschauend fahren .

Ich wage von mir zu behaupten, daß bis 250 km/h auch zu können, ohne zu drängeln.
Natürlich nicht in der Rushhour, aber wenn es halt leer ist.

Ich halte grundsätzlich nichts von Reglementierung seitens des Staates, wo es absolut unangebracht ist.

Die bestehenden Gesetze reichen zur Genüge, um in diesem Lande für Fehlverhalten bestraft zu werden.
Da braucht es keine weitere 130 km/h Beschränkung.

Eher die Nachschulung von alten Hasen, um zu sehen, ob sie nicht immer noch mit den Ti.... lenken oder ob der Jungspunt keine Ahnung von Sicherheitsabstand hat, oder ob Opa Schultze mit seiner drei cm dicken Brille noch was sehen kann etc...

Kontrolle der Fahrkünste der Probanten finde ich wesentlich sinnvoller, als Tempolimit.

Wie schon einige Vorposter bemerkten, wird es auch bei niedrigerem Tempo Unfälle mit Todesfolge geben, die aus Fahrfehlern resultieren.
Nichts anderes ist die Ursache des Unfalles mit Rudi Raser und Mutti und Kind.

GRuß

olly3052

TURRICAN
23.02.2004, 20:17
Wenn ich Beispielsweise mit einem RS4 mit 250 km/h unterwegs bin kann ich Problemloser von 250 auf 150 runterbremsen als wenn jemand in seinem 1.9.er A4 mit 190 dahinbrettert.
100%ig bremst der A4 Fahrer mit 190 kmh schneller auf 150 kmh runter als du mit nem RS4 von 250 auf 150.Das der A4 Fahrer noch eine wesentlich kürzere Strecke bei 190 kmh in der Reaktionszeit zurücklegt kommt noch dazu.Heutzutage sind die Bremsanlagen so ausgelegt das auch ein 10 jähriges Kind eine Vollbremsung machen könnte.
Es gibt solche Menschen. Der den ich meine fährt seit 25 Jahren soll schnell es geht.
Seit ein paar Jahren auch so um die 300 km/h.

Kein Unfall. keine Anzeige. Er hats halt drauf.

Ich glaube er hat nur Glück gehabt.Das kann man ja schon sagen wenn man heute 10 Jahre ohne (unverschuldeten) Unfall schafft.

Morgoth
23.02.2004, 20:50
Eher die Nachschulung von alten Hasen, um zu sehen, ob sie nicht immer noch mit den Ti.... lenken oder ob der Jungspunt keine Ahnung von Sicherheitsabstand hat, oder ob Opa Schultze mit seiner drei cm dicken Brille noch was sehen kann etc...

Nachschulung?
Ich habe auch schon mal eine Nachschulung machen müssen. Zu schnell (abzüglich Toleranz 71 statt erlaubten 50 außerhalb der Ortschaft - 1 km/h langsamer und mir wären 721 DM erspart geblieben).
Da habe ich mit einigen anderen Patienten gesessen. Ältere wie jüngere. War für alle scheinbar ne Riesengaudi. Für mich nicht: sind Monatssold Nr. 2 u. 3 für drauf gegangen (war da grade beim Bund).
Nachschulung bringt selten etwas. Den meisten ist es echt woschd. Und da gilt das gleiche wie für Sicherheitstraining: ein Tag da mitgemacht, nächsten Tag wieder alles vergessen.

Zu Deinem Chauffeur:
es gibt solche Menschen. Die bleiben selbst bei 300 km/h noch eiskalt. Die haben keine Angst. Die gibt es tatsächlich. Ich nenne sie "Eisvögel". Ich bin so einer. Ich bin auch schon öfters so schnell (OK, nicht 300, aber 250 (limitiert)) gefahren. Inzwischen habe ich aber realisiert, dass es nichts bringt. Es ist unvernünftig, verantwortungs- und sinnlos. Mehr nicht.
Leider scheint nicht jeder zu dieser Erkenntnis zu kommen. Sonst wäre ja alles in Ordnung.

Wie schon einige Vorposter bemerkten, wird es auch bei niedrigerem Tempo Unfälle mit Todesfolge geben, die aus Fahrfehlern resultieren.
Nichts anderes ist die Ursache des Unfalles mit Rudi Raser und Mutti und Kind.


Ja, ein Fahrfehler. Stimmt. Absolut korrekt. Aber wäre dieser Fahrfehler auch passiert, wenn Rolfi nicht gerast wäre?

Heutzutage sind die Bremsanlagen so ausgelegt das auch ein 10 jähriges Kind eine Vollbremsung machen könnte.

Schön wärs.

Gruß
Morgoth

BodyLove
23.02.2004, 21:03
Nachschulung in dem Sinne bringt nichts. Viel sinnvoller wär ein Test, wo die körperlichen - und psysischen Eigenschaften kontrolliert werden. Bei zu langsam drückt man ein Auge zu, bei zu schnell werden beide augen aber hellwach.

Bei meiner Nachschulung (nachts um 3 über eine rote Ampel gefahren. Nirgendswo Menschen. Es gab nur ein Auto, welches 100Meter hinter mir war. Dieser war leider ein Streifenwagen) habe ich ehrlich gesagt nichts gelernt, was ich auch davor nicht wusste. Das einzige, was ich gelernt habe ist, dass ich, wenn ich vorhabe über rot zu fahren, kurz auf den Rückspielen zu schauen.

edit:
Ja, 10jährige Kinder können eine Vollbremsung hinlegen. was muss den dafür gegeben sein? nichts großartiges. gute spurstabilität. gute Reifen. gute Bremsen. Das kind muss noch nicht mal viel kraft aufwenden, um das Lenkrad festzuhalten und um das Bremspedal zu betätigen.

Morgoth
23.02.2004, 21:23
(nachts um 3 über eine rote Ampel gefahren. Nirgendswo Menschen.)

Man darf nicht über rote Ampeln fahren. Auch nicht nachts, wenn Du niemanden gefährdest.
Das ist auch so eine Regel. Die rote Ampel regelt den Verkehr. Sie verhindert "mögliche" gefährliche Situationen. Auch wenn sie "wahrscheinlich" gar nicht auftreten, weil sonst niemand auf den Straßen unterwegs ist.
Ist es nicht so ähnlich mit einer generellen Tempobegrenzung? Sie verhindert "mögliche" gefährliche Situationen. Auch wenn sie "wahrscheinlich" gar nicht auftreten, weil sonst niemand auf den Straßen unterwegs ist.

Ja, 10jährige Kinder können eine Vollbremsung hinlegen. was muss den dafür gegeben sein? nichts großartiges. gute spurstabilität. gute Reifen. gute Bremsen. Das kind muss noch nicht mal viel kraft aufwenden, um das Lenkrad festzuhalten und um das Bremspedal zu betätigen.

Eine Vollbremsung aus 250 km/h? Den will ich sehen, der das zu 100% hinbekommt. Ohne seitliches Ausbrechen oder Schlingern. Is nich. Kannste mir glauben. Auch nicht mit modernen elektronischen Assistenten. Die können auch nicht alles wegstecken.

Gruß
Morgoth

BodyLove
23.02.2004, 21:29
auf einer geraden Strecke ist es sehrwohl möglich, ein Auto von 250 auf 0 herunterzubremsen. Den Bremsweg würde ich gerne, welches wohl allein auf ca 250meter liegen würde. Die Helferlein bringen bis auf Abs nichts, um dies zu verhindern. Da wir aber jetzt von einer geraden Strecke ausgehen, wüsste ich nichts, welches, bei einem gut balancierten Auto, zum ausbrechen des Hecks führen könnte. Dies ist nur dann möglich, wenn die Reifen / Bremsen / Balance unterschiedlich bzw. schlecht eingestellt sind.

Das mit dem Roten Ampeln ist mir natürlich bewusst. Aber auch die Polizisten wollten mir kein Strafzettel geben. Sie mussten leider.

Morgoth
23.02.2004, 21:40
auf einer geraden Strecke

Zeige mir eine Strecke in Deutschland, die wirklich gerade ist.
Jede Straße in Deutschland ist uneben und hat eine Neigung. Die ist eingeplant, so werden Straßen gebaut. Diese Neigung sorgt für eine Gewichtsverlagerung. Eine kontrollierte Vollbremsung ist so gut wie nie möglich.

Dies ist nur dann möglich, wenn die Reifen / Bremsen / Balance unterschiedlich bzw. schlecht eingestellt sind.

Wie verschiedenste ADAC-Tests zeigten, hat der für seine sportlichen Fahrzeuge bekannte Hersteller BMW ein arges Problem mit seinen Bremsen. Sind sie warm, verlängert sich der Bremsweg um einige Meter.
Es ist ziemlich gefährlich, auf die richtige fahrdynamische Einstellung des Fahrzeuges zu vertrauen.

Das mit dem Roten Ampeln ist mir natürlich bewusst. Aber auch die Polizisten wollten mir kein Strafzettel geben. Sie mussten leider.

Laberei vom Paketdienst Grün-Weiß. Das habe ich schon oft genug gehört. "Wir wollen ja eigentlich nicht, aber wir müssen." So zieht man sich persönlich aus der Verantwortung. Wenn sie es nicht wollen, warum haben sie es denn dann nicht übersehen?

Gruß
Morgoth

Blutschlumpf
23.02.2004, 21:43
Laberei vom Paketdienst Grün-Weiß. Das habe ich schon oft genug gehört. "Wir wollen ja eigentlich nicht, aber wir müssen." So zieht man sich persönlich aus der Verantwortung. Wenn sie es nicht wollen, warum haben sie es denn dann nicht übersehen?
Die müssen schon, oder glaubst du, dass einer von denen nachts freiwillig aus dem warmen Auto aussteigen würde um dann auch noch ein paar Meter zu laufen ? :D

Morgoth
23.02.2004, 21:46
:watt

Gruß
Morgoth

BodyLove
23.02.2004, 21:56
Zeige mir eine Strecke in Deutschland, die wirklich gerade ist.
Jede Straße in Deutschland ist uneben und hat eine Neigung. Die ist eingeplant, so werden Straßen gebaut. Diese Neigung sorgt für eine Gewichtsverlagerung. Eine kontrollierte Vollbremsung ist so gut wie nie möglich.Wie verschiedenste ADAC-Tests zeigtener für seine sportlichen, hat Fahrzeuge bekannte Hersteller BMW ein arges Problem mit seinen Bremsen. Sind sie warm, verlängert sich der Bremsweg um einige Meter.
Es ist ziemlich gefährlich, auf die richtige fahrdynamische Einstellung des Fahrzeuges zu vertrauen.
A5 Darmstadt Frankfurt. So eine gerade Strecke erlebt man nicht allzu häufig. Das die Bremsen an Leistung verlieren ist klar, aber man macht normalerweise keine 5 Vollbremsungen. Vertrauen sollte man generell auf das, was man zu leisten vermag. Aus diesem Grund habe ich auch an einem Fahrtrainingsprogramm der ADAC teilgenommen. 2 meiner Vorderreifen mussten bei einer Vollbremsung daran glauben. Non ABS sei dank.





Laberei vom Paketdienst Grün-Weiß. Das habe ich schon oft genug gehört. "Wir wollen ja eigentlich nicht, aber wir müssen." So zieht man sich persönlich aus der Verantwortung. Wenn sie es nicht wollen, warum haben sie es denn dann nicht übersehen?
Ich auch. Woher wohl?:rolleyes Nur ist dies auch nicht verwunderlich. einmal haben die sogar ein Auge zugedrückt. Nachts mit 70 in einer 30erZone. Also, nur dummgeschwätzt ist es auch nicht. Zudem hatte ich weder Fahrzeugschein, noch führerschein bei mir.;)

Tiu
23.02.2004, 23:37
Vor ca. 20 Jahren, hat man bei uns eine Kreuzung (außerorts) verlegt, weil diese zu gefährlich erschien. Man konnte zwar nach links 900m schauen, dafür aber nach rechts nur 50m. Zudem war die Kreuzung auf drei Seiten von Wald umgeben. Nie war ein Unfall passiert.
Dann verlegte man die Kreuzung so, dass sie nur noch von 2 seiten von Wald umgeben war, und auf der gegenüberliegenden Richtung (nicht Vorfahrt) hatte man nun nach rechts ca. 500m Sichtweite und nach links ca. 400m Sichtweite.
Innerhalb von nur 2 Jahren, starben 9 Menschen und 16 Schwer- bzw. Schwerstverletze fröhnen heute dem Rollstuhl bzw. liegen in Pflegeheimen oder sind Berufsunfähig.

Was war passiert?
Die Sichtweite war passiert. Nun konnte man aus 200m Entfernung vor der Kreuzung ja schon sehen, was von links oder rechts kommt. Nur wurde nicht mehr angehalten wie zuvor bei der "angeblich" zu gefährlichen Kreuzung, sondern nach dem Motte "den schaff ich noch" durchgebrettert.
Und das alles, obwohl 500m vor der Kreuzung Tempo 60 galt, obwohl Schilder weit vorher auf die Kreuzung aufmerksam machen, obwohl 4 Stopschilder angebracht sind und zusätzlich noch einmal STOP auf rotem Grund auf der Fahrbahn aufgemalt war.

Vor ca. 5-6 Jahren, hat man dann aus der Kreuzung einen Kreisverkehr gemacht. So richtig hübsch-hässlich mit einem großen Hügel in der Mitte.
Aber glaubt ihr es hört auf? Fast jede Woche sieht man neue Reifenspuren am und auf dem Hügel und zwar aus allen 4 Richtungen.
Vor 2 Jahren ist ein Idiot bei Nebel so auf den Hügel gebrettert, dass er gegenüber mehrer 12 Meter hohe Tannen um 2 Meter kürzte! Sein Tempo das er drauf hatte kenne ich nicht, aber um ein Auto ca. 30m weit und 10m hoch zum fliegen zu bringen, da mag sich jeder selbst ausrechnen was der drauf hatte.
Wir reden hier von einer Bundesstrasse! So einer sieht auch bei Nebel innerorts keine Zebrastreifenschilder vor dem Zebrastreifen.

BodyLove
23.02.2004, 23:46
Solche Geschichten kenne ich leider auch zu Genüge. Ist nichts verwunderliches. Ich gebe zu, ich halte mich nie exakt an das, was gegeben ist, aber an solche Dinge halte ich mich. 30er Zone wird halt 35 Gefahren. Bei 50er eben 55. Ist in imho für mich an der "Toleranzgrenze". Stopschild halte ich auch nicht so, wie ich es in der Fahrschule gelernt habe, aber immernoch so, dass ich die Gewissheit habe, dass ich auch kein weiteres Auto behindere. Und genau hier ist doch der Punkt. Andere Autos behindern. Dieses Problem ist auch nicht behoben, gebe es keine LKWs in Deutschland. Es gibt imho, meist sind es Frauen, oder auch ältere Menschen, die mit 100km/h, durch die Autobahn fahren. Autobahnen sind keine Rennstrecken, aber 130 ist imho Pflicht. Wer dies nicht fahren kann, so soll diese Person doch bitte die Landstraße nutzen.

Worauf Graka, so denke ich, hinaus wollte ist, dass man sich in einer Situation zu sicher ist, welches eben zum Verhängnis führen kann.

hapelo
24.02.2004, 01:11
300 km/h=83,33 m/s. Bei 1s Reaktionszeit (ist absolut realistisch) legt man also bis zum Einsetzen des Bremsens diese Strecke zurück. Dann noch der Bremsweg. Ich fahre auf der Autobahn - etwa 130, vielleicht ein wenig mehr, ich sehe den LKW vor mir, ich schaue in den Spiegel - kommt keiner, ich ziehe nach links raus (ich hab's ja nicht eilig), das dauert etwa 6 Sekunden ... in dieser Zeit ist jemand mit Tempo 300 bereits auf meiner Höhe, obwohl er vorher nicht zu sehen war.
Ich glaube bei dem Tempo spielt die Reaktionszeit kaum eine Rolle - Gefahr erkannt und reingerauscht ist wohl "treffender". Der Bremsweg dürfte bei etwa 360m liegen - Top-Bremsen und deren Beherrschung vorausgesetzt.

Man sollte mehr Rennstrecken wie die Nordschleife freigeben, damit sich jeder austoben kann, der das für nötig hält. Nur bitte nicht auf der Autobahn - ich will noch nicht sterben !

Leisetreter
24.02.2004, 01:49
Also nun versteift euch man nicht auf Fahrer, die mit 250-300km/h über die Autobahn fahren. (rasen?!)
Davon gibt's imho nur verdammt wenige und sicherlich bin ich höchstens 5-10mal von jemandem mit mehr als 250km/h überholt worden, falls überhaupt so oft, und das trotz reichlich zusammengefahrener Kilometer meinerseits.
Es gibt ja auch seitens der Hersteller eine freiwillige Beschränkung auf max250km/h, was allerdings keinen darin hindert mittels einer Tuningschmiede und dem passenden Chip diesen "Mißstand" zu beseitigen.

TURRICAN
24.02.2004, 10:44
Eine Vollbremsung aus 250 km/h? Den will ich sehen, der das zu 100% hinbekommt. Ohne seitliches Ausbrechen oder Schlingern. Is nich. Kannste mir glauben. Auch nicht mit modernen elektronischen Assistenten. Die können auch nicht alles wegstecken.
Also ich kann auf der Autobahn zumindest von 220 kmh (schneller musste ich noch nicht) auf 0 herrunterbremsen (mit ABS) und dabei auf einer Spur bleiben.Nicht das ich das jeden Tag mache aber mir hat es keine Probleme bereitet.Setz dich mal in einen Trabant mit Trommelbremsanlage (wenns geht noch simplex) und brems von 100 auf 50.Da weiss man erst was Bremskraft heisst.Und in der Spur bleibt das Auto nie obwohl die Bremsanlage technisch in Ordnung ist.Dagegen sind moderne Bremsanlagen von Fahrzeugen die eine gewisse Höchstgeschwindigkeit haben spielend zu bedienen.

Aber eins kann ich mir nicht verkneifen.Wenn du meinst von 250 kmh keine vernünftige Vollbremsung machen zu können, warum bist du dann schon so schnell gefahren?Diese Frage drängt sich mir förmlich auf ;) .Oder hast du es erst später festgestellt als du es machen musstest?

Also nun versteift euch man nicht auf Fahrer, die mit 250-300km/h über die Autobahn fahren. (rasen?!)
Davon gibt's imho nur verdammt wenige
Ja Gottseidank ! Aber das ist nur so weil Fahrzeuge mit diesen Leistungen teuer im Kaufpreis und/oder in der Unterhaltung sind.Mit 200 kmh sind schon einige mehr unterwegs.

Wintermute
24.02.2004, 10:56
@turrican:
Das mit dem runterbremsen war jetzt nich zum nachrechnen gepostet. Wollte damit nur zum Ausdruck bringen das Fahrzeuge die auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind auch deutlich stabiler Bremsen. Ich meinte eher den Notfall wenn man voll reinstiefeln muß. Wo dir beim 1.9er A4 das Heck wegfliegt beisst Beispielsweise der RS4 seinen Hintern noch in den Asphalt ohne das man was zutun muß. :)
Das du es schaffst von 200 auf 0 zu bremsen und in der Spur zu bleiben glaube ich dir gleich. Bloß geht das mit einem Sportwagen meist deutlich schneller und sogar einfacher als mit "A zu B Transport-Kleinwagen" oder Limo.

Ich sehe das mit dem Glück nicht so. Habe genug Beispiele in meiner Umgebung. Auch Leute die nun teilweise zwischen 50-60 Jahre alt sind und darunter einer der sein ganzen Leben lang auch schon bretterte was geht. Kein einziger Unfall. Glück? Nein! Erinnert ihr euch an den TT als er ständig aus der Kurve flog nach release? Der Freak hat es fertiggebracht den Wagen bei 140 in einer AB-Kurve nochmal ( genauer gesagt 3 mal ) abzufangen. Das kann nicht jeder? Genau. Hier steckt der Hund begraben. Die Leute sehen Autofahren nicht als Vollbeschäftigung an sondern als "Transport von A nach B". Nur wenige konzentrieren sich wirklich aufs Autofahren oder gehen mit dem neuen Auto mal zu einem Sicherheits/Limittraining oder mal auf die Nordschleife um zu sehen wie sich das Fahrzeug in Extremsituationen verhält. Das hier ständig irgendwas passiert ist ja wohl klar. Wenn es den Menschen mal bewußt werden würde das sie bei ihrem "Transport von A nach B" mal locker eine Familie ausradieren können wenn sie an der Heizung rumfummeln ( bei 100 km/h kann ja nicht viel passieren... ) und auf die mittlere Spur abdriften, dann würde sich schon viel erledigt haben. :(
Es gibt genug solche Beispiele die vermeintlichen "Rasern" nicht passieren.

Und wenn man sich mal etwas eingehender mit dem Auto auseinandersetzt ist man gleich ein "Autogeiler Depp". Was ich schon für lange Gesichter gesehen habe. Wie, ich muß meine dicke Winterjacke in deinem Auto ausziehen? Was, ich darf meine Beine nicht aufs Armaturenbrett legen? Anschnallen muß ich mich auch noch? Ich darf dein Auto nicht Barfuß fahren? Warum prüfst du denn jedesmal beim Tanken deinen Reifendruck? Warum kaufst du denn teure Reifen, die billigen tuns doch auch? Warum fährst du nicht mit Allwetterreifen rum? Warum hast du immer Licht an, da gehen doch die Birnen früher kaputt? Warum schnallst du dich denn auch beim rangieren an, bei 25 km/h kann man sich doch noch auf dem Lenkrad abstützen ( don´t try this at home )?

Und die Liste könnte ich noch ums doppelte verlängern. Wie viele Leute achten auf so etwas? 1 von 20? oder Weniger? :(
Hier müsste man ansetzen um schon im Vorfeld Verantwortung zu vermitteln. Nicht erst später "rehabilitieren". Das funktioniert in allen möglichen Anwendungsbereichen selten.

@Hapelo:
Ich für meinen Teil würde keine 300 Fahren wenn ich einen PKW hinter einem LKW erblicke. Siehe oben "verantwortung vermitteln". ;) Ich finde es halt Schade das es ein paar hirnlose Rasertrottel gibt die sämtliche "Schnellfahrer" verunglimpfen und öffentlich in ein schlechtes Bild rücken. Ich finde es radikal zu sagen "alle die über 130 fahren rasen und gefährden ihre Umwelt". Das ist ein genau so ungenaues Pauschalurteil wie zu sagen "alle Araber sind Terroristen". :)

Morgoth
24.02.2004, 11:45
Aber eins kann ich mir nicht verkneifen.Wenn du meinst von 250 kmh keine vernünftige Vollbremsung machen zu können, warum bist du dann schon so schnell gefahren?Diese Frage drängt sich mir förmlich auf ;) .Oder hast du es erst später festgestellt als du es machen musstest?

Exakt. Jugendliches Ungestüm. Ich war halt noch ein wenig dumm.

Gruß
Morgoth

Damokles
24.02.2004, 12:21
Ich bin vollkommen dafür!

Das Überholverbot für LKW's auf 2-Spurige Autobahnen beschränken. Bei 3-Spurigen sollen sie es ruhig machen dürfen.


Ich habe auch schon unverschuldet 2 Unfälle mitgemacht und bei beiden war der Grund jugendlicher Übermut.

Daher mein Vorschlag:
Führerschein ab 18 inkl. Beschränkung @ 80 Km/h. Zur Disco muss man keine 150 km/h rasen und um von A nach B zu kommen auch ned. Wer mit 20 meint .. sein 2 Jahre altes Auto unter Kontrolle zu haben, irrt gewaltig.

Dann ab 25 Jahren, Geschwindigkeitsbeschänkung aufheben. Meinetwegen auch schon ab 23.

Wintermute
24.02.2004, 12:22
Exakt. Jugendliches Ungestüm. Ich war halt noch ein wenig dumm.

Gruß
Morgoth

Keiner kann von heute auf Morgen alles lernen und perfekt beherrschen. Und manch einer ( oder eher jeder ) schlägt manchmal über seine Stränge. Menschliche Natur ist nunmal nicht zu reglementieren. Meistens kommt man ja noch recht glimpflich weg und die meisten lernen auch draus. Es wird immer welche geben die es nie kapieren. Da helfen dann aber auch alle Schulungen, Regeln, Gesetzt und Strafen nichts mehr. Die machens eher noch schlimmer ( "ich laß mir doch nichts vorschreiben!" :( ).

@Damokles:
Genau richtig. Man muß sich selbst objektiv sehen und wissen was man kann und was nicht. Dazu gehört auch sich einzugestehen das man nach 2 Jahren und meinetwegen 40 000 Kilomteren noch keinesfalls "gut" fahren kann. Wenn man sich nicht 150% sicher ist und 3 mal nachgeprüft hat ob die Situation sicher ist sollte man einfach mal vom Gas gehen. Lieber 10 mal zu oft nachgeschaut und etwas langsamer gemacht als einmal zu wenig.
Die meisten wissen ja noch nicht mal wie es sich anfühlt wenn der Wagen ausbricht bis sie in eine kritische eine Situation kommen. Und learning by doing geht bekanntermaßen hierbei schief. ;)
Die Beschränkungsidee ist mir auch schon oft durch den Kopf gegangen. Allerdings dann lieber auf 75 PS als auf eine bestimmte Geschwindigkeit. Irgendwo muß man ja auch den Umgang mit selbiger lernen. Und weiter als 140 kommt man auch selten ( außer anlauf, Berg, Rückenwind etc. ... ).
Was ich halt immer heftig finde sind die Leute die gleich zum 18ten ihren 325er BMW bekommen, einen Porsche habe ich auch schon erlebt. Das ist ja schon fast Mord einem Fahranfängen sowas in die Hand zu geben. :eek:

Tiu
24.02.2004, 13:29
Keiner kann von heute auf Morgen alles lernen und perfekt beherrschen...............

Man muß sich selbst objektiv sehen und wissen was man kann und was nicht. Dazu gehört auch sich einzugestehen das man nach 2 Jahren und meinetwegen 40 000 Kilomteren noch keinesfalls "gut" fahren kann. Wenn man sich nicht 150% sicher ist und 3 mal nachgeprüft hat ob die Situation sicher ist sollte man einfach mal vom Gas gehen. Lieber 10 mal zu oft nachgeschaut und etwas langsamer gemacht als einmal zu wenig.


Nun, dem jugendlichen Leichtsinn (und den hatte ich auch ganz gewaltig) kann man kaum mit argumenten Herr werden. Da ist jedes gesprochene Wort reine Sauerstoffverschwendung.

Wie viele Leute sind Dir schon begegnet, die von sich aus behaupten "schlechte" Autofahrer zu sein? Mir begegnen immer nur Leute die glauben besser, sicherer, toller, umsichtiger .................... zu fahren als alle anderen. Alles Selbstüberschätzung.
Wer weiß denn wie er reagiert, wenn plötzlich wirklich ein Reh auf der Strasse ist?
Hält er stur drauf? Bremst er? Lenkt er? Schaut er in den Rückspiegel um sich zu versichern das bei einer Vollbremsung auch keiner hinter ihm ist?
Wie reagiert jemand, wenn urplötzlich ein Vogel auf die Windschutzscheibe klatscht? (Ich lag dabei fast auf dem Beifahrersitz vor Schreck!)
Wie reagiert man auf nicht vorhersehbare Ereignisse?

Zudem, komisch ist ja gerade, dass die meisten schweren Unfälle nicht irgendwo weit weg von zuhause passieren, sondern genau in der Umgebung in man sich ja angeblich so toll auskennt! Dort wo man ja angeblich weiß, mit wieviel Km/h die Kurve genommen werden kann, wo man angeblich weiß, dass man an der Stelle überholen kann.
Das Schiksal ist nun einmal, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist, und dies zur Selbstüberschätzung führt.

TURRICAN
24.02.2004, 14:47
Erinnert ihr euch an den TT als er ständig aus der Kurve flog nach release? Der Freak hat es fertiggebracht den Wagen bei 140 in einer AB-Kurve nochmal ( genauer gesagt 3 mal ) abzufangen. Das kann nicht jeder? Genau. Hier steckt der Hund begraben. Die Leute sehen Autofahren nicht als Vollbeschäftigung an sondern als "Transport von A nach B". Nur wenige konzentrieren sich wirklich aufs Autofahren oder gehen mit dem neuen Auto mal zu einem Sicherheits/Limittraining oder mal auf die Nordschleife um zu sehen wie sich das Fahrzeug in Extremsituationen verhält
Weil es die wenigsten können finde ich ja das eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf ca 160 kmh sinnvoll ist.Und es ist Glück wenn man 25 Jahre keinen Unfall hatte.Es gibt Situationen da ist nichts mehr zu machen selbst wenn du Profirennfahrer mit allen Lizenzen bist.So dumm wie es manchmal läuft.... das kann man nicht alles Einplanen.Das gilt besonders für Großstädte.

Leisetreter
24.02.2004, 15:15
Wer weiß denn wie er reagiert, wenn plötzlich wirklich ein Reh auf der Strasse ist?
Hält er stur drauf? Bremst er? Lenkt er? Schaut er in den Rückspiegel um sich zu versichern das bei einer Vollbremsung auch keiner hinter ihm ist?


Ich hab gebremst und draufgehalten da mir Autos entgegenkamen, es ist trotzdem durch die Windschutzscheibe meines Autos gedrungen, dankbarerweise auf der nichtbesetzten Beifahrerseite.
Ähm und hinter sich schauen bei einer Vollbremsung?! - Wer das macht hat den entscheidenen Moment schon längst verpaßt, im übrigen muß der Hintermann genügend Abstand halten um angemessen reagieren zu können.

bitfunker
24.02.2004, 15:20
Hi! Mir ist schon ganz schwummerig, weil ich der letzten halben Stunden den ganzen Thread in einem Rutsch gelesen habe. Ich denke, es ist wenig sinnvoll, auf die ganzen Unterthemen einzugehen (dann bin ich morgen noch beim Tippen), die sich im Verlauf der Diskussion ergeben haben.
Daher nur ein "Statement":
Ich bin kurzgesagt selbst jemand, der gerne mal einen Tick schneller fährt, als es die Rennleitung gerne hätte und auch so Späße wie Überholen und flottes Kurvenfahren mag. Die Pappe habe ich seit 1994, keinen Punkt bisher und nur drei Strafzettel. Fahrerfahrung habe ich Kilometermäßig reichlich, doch passierte es auch mir, der ich mich doch als recht erfahrenen Fahrer sehen würde, dass ich nicht jede Situation (z.B. der schon gennate Vogel auf der Scheibe) unter Kontrolle habe. Der Unterschied zu einem Anfänger dürfte eher da liegen, dass ich inzwischen unbewußt besser reagieren kann, d.h., die Kiste nicht komplett verreiße, sondern nur vor Schreck von Gas gehe.
Gegen 130km/h auf Autobahnen spricht imho nur, dass es etwas schade wäre um die ganze, jahrzehntelang aufgebaute, extrem teure Infrastruktur (vierspurige Autobahnen, div. Verkehrsleitsysteme usw.). Man müßte wohl einige Strecken wie die schon genannte A5 bei FFM wieder zurückbauen, um die Tempobeschränkung verständlich zu machen - denn Tempolimit 130 würde auf dieser Strecke (vier Spuren, breit, fast schnurgerade) keiner einsehen.
Ich hatte auch schon Kisten, die potentiell über 200km/h schafften und das habe ich mit ca 19-20 Jahren auch gerne mal genutzt - warum, weiß ich bis heute nicht. Es hat halt Spaß gemacht auf unserer Provinzautobahn A 65 ein wenig abzuheizen (kein Tempolimit!).
Vor zwei Jahren habe ich mal 5 Wochen konsequent ein Gegenexperiment auf der doch recht stark befahrenen A5 Karlsuhe-Baden-Baden gemacht. Mußte jeden Tag zum Praktikum und zurück. Ich bin konsequent zuwischen 100 und 110km/h gefahren und mußte feststellen, dass ich 1. kaum länger für die Strecke brauchte als mit einem Schnitt von 140km/h (mehr war aufgrund des Verkehrs eh nicht drin!), 2. deutlich weniger verbrauchte (6l/100km mit einem Ford Mondeo!) und 3. viel entspannter ankam, da ich schön mit anderen langsamen Fahrzeugen (Transporter, usw.) mitschwimmen konnte. Seit dem bin ich von jeglicher Schnellfahrerei größtenteils geheilt. 130km/h ist für mich die optimale Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen.

BodyLove
24.02.2004, 17:53
Mal ein kurzes Fazit für jeden, der glaubt, die Strafen bei Vergehen sei noch sanft. Ich bekam heute ein Brief von der Justizbehörde, dass ich wegem Rechts überholen, eine Betrag von 200Euro in die Staatskasse einzuzahlen hätte. Am "lustigsten" an der Sache war, dass der Ankläger einige Punkte dazugedichtet hat, wohingegen ich dagegen plädierte. Und jetzt kommst, obwohl er keine Zeugen hatte, ich aber weitere 3, haben sie dem Ankläger geglaubt.

Ich habe sowohl der Polizeibehörde, als auch der Justizbehörde ein "schönes" Brief geschickt, worin ich die Fehler hargenau aufspielte, und mir meine Missgunst des deutschen Rechtssystems Luft verschaffte.

Ehrlichkeit lohnt sich nicht aus. Ich werde ab sofort lügen wo es nur geht.

Morgoth
24.02.2004, 18:07
Leider ist das ein Missstand im Verkehrsrecht: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Dazu ein Beispiel: Drängler tut, was er nicht lassen kann: er drängelt. Der genötigte ist natürlich stinksauer, fährt aber erstmal heim und geht am nächsten Tag zur Polizei, um Anzeige zu erstatten.
Wenige Tage später erhält er die Nachricht, dass er seinerseits vom Drängler angezeigt wurde - am Tag vor seiner eigenen Anzeige. Mit dem Ergebnis, dass er blechen musste und der Drängler davon kam.
Das sind Rechtssprechungen, die ich nicht verstehen kann.

Aber Du hast Rechts überholt? Du weißt, dass das nicht erlaubt ist. Warum hast Du es also getan? Da brauchst Du Dich nicht über eine Strafe zu wundern. Die hinzugedichteten Punkte sind da doch völlig unerheblich.

Gruß
Morgoth

BodyLove
24.02.2004, 19:41
Es ist mir bewusst, dass es gesetzwidrig war, rechts zu überholen. Nur, es war nicht auf der Autobahn, sondern in einer Bundesstraße, und rechts gab es keine Autos. Wir standen an einer Ampel. Er beschleunigte, ich hinterher. Ich wollte vorbei, er bog nicht rechts ab, obwohl er es konnte.Ich gab Gas, blinkte rechts, überholte ihn, und jetzt kommst, vor ihm soll ich eine Vollbremsung durchgeführt haben, ihn von der Straße gedrängelt haben, und und und.

Dies alles steht ja auch im Brief drin. Meine Aussage, obwohl ich Zeugen hatte, wird völlig ignoriert. Mit einer Strafe für Rechtsüberholen kann ich leben. Aber, mit solch einer Strafe, die auch noch 200Euro kosten soll, welches nicht mal geben würde, wenn ich in einer 30er zone mit 60 durchbrettere, halte ich für zu hart. Aber auch die 200Euro jucken mich nicht wirklich, wenn ich das Geld nur für das Rechts überholen gezahlt hätte, mich nervt es halt nur, dass ich für etwas zahlen soll, was ich nicht getan habe. Auf ein Gerichtsverfahren habe ich ehrlich gesagt keine Lust, weil ich ja schon zugab, ihn rechts überholt zu haben. Als ich heute im Polizeirevier war, sagte der Polizist mir, dass das Rechtsüberholen schon Nötigung im Straßenverkehr sei.

Am liebsten würde ich (nicht wirklich;))dem Kerl eins auf die Fresse geben, dann blechen und vors Gericht gehen, dort auf Bewährung draussen sein, aber dann wüsste ich, wofür ich dies alles zu tragen habe.

Naja, der Justiz habe ich ein "nettes" Brief zukommen lassen, über den sie bestimmt Freude haben werden.

Das beste ist, bzw. war, dass ich, hätte ich gelogen ohne Ende, ich nichts zu zahlen brauchte, aus Mangel an Beweisen. So habe ich mich selbst ins Bein geschossen. Auch dem Polizisten habe ich das zukommenlassen, dass ich das nächste Mal, der Polizei nicht mehr die Wahrheit sagen werde. Er hat mich nur noch traurig angeguckt, und hat mich rausgelassen. Beim rausgehen habe ich geschrien, dass ich den Glauben an die Deutsche Justiz heute verloren habe.

Jetzt bin ich gespannt, was von der Justizbehörde kommt. Das was sie gefordert haben, habe ich erledigt. Für meine 200Euro will ich auch ein wenig Spass haben. :D

LaNa19
24.02.2004, 22:39
traurig aber immer lügen! Du weisst grundsätzlich von nix!!!!!!

Wintermute
24.02.2004, 23:05
@Turrican:
Natürlich hatte er den ein oder anderen leichten Unfall. Alles andere wäre wirklich pures Glück gewesen. Allerdings alle bei niedriger Geschwindigkeit und nicht selbstverschuldet ( Stadt ).

Ich habe auch gelesen das man auf 160 begrenzen sollte ( wer das jetzt schrieb weiß ich gerade nicht mehr ). Der TT ist aber bei 140 bei leichtem anbremsen abgehauen. Das wäre so auch passiert ( ist aber ein einzelfall und deswegen hier nicht relevant ).

Über den Sinn von schnellem Fahren brauch man nicht reden. Es gibt keinen "logischen". :rolleyes

Es macht einfach nur Spaß. Auf langen Strecken pendele ich mich je nach dem welches Auto ich fahre zwischen 120 und 160-180 ein. Mit meinem alten 60 PS Golf war 110-120 Ideal, mit einem Mx-5 ( 1.9er ) ist Reisegeschwindigkeit angenehme 150 und mit meinem aktuellen Leon zieht man gemütlich zwischen 160-180 im 6.Gang eingeklinkt seine Runden wenn wenig los ist und schaltet erst gar nicht mehr. Und mit einem WRX STI kann man nur eines: Drauf und so schnell wie es geht, anders ist der Motor kaum zu fahren :D Es kommt imho immer auf die Auslegung des Fahrzeugs an an. :)

Alles über 200 ist nur für den Spaß und die Freude am Fahren. Ich finde das ist Sinn genug wenn man dies gewissenhaft tut. Und zwar allein im Auto ohne Ablenkung bei entsprechenden Verkehrsverhältnissen.
Wenn ich die Trottel sehe die erst recht heizen wenn Leute an Bord sind um zu zeigen was für tolle Hechte sie sind bekomme ich einen 2m dicken Hals. Erst neulich ist einer mit einem vollbesetzten BMW gegen einen Baum geflogen. Alle Tot. Und er hatte auch noch gesoffen... das ist das Allerletzte :(

Und gegen Alkohol kommt auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung an. Ich möchte nochmal betonen: Ein Großteil der tödlichen Unfälle passieren auf der Landstraße. Und nicht auf der AB. Es sind meist nicht die AB-Heizer die so etwas verursachen, sondern unaufmerksamkeit oder besoffene Idioten die mit 160 über die Landstraße brettern. :(

Haike
24.02.2004, 23:22
[set sarkasmus="True"]
Alles klar, lösen wir die Probleme einfach so:
Tempo 100 auf allen autobahnen = Weniger Unfälle
50€ pro Schachtel Zigaretten = Krankenkassenentlastung weil weniger Folgeschäden und weniger Krebstote
Alkoholverbot = Weniger Unfälle, weniger gewalt und Krankenkassenentlastung
Komplettes ausgehverbot nach 22Uhr = Geringere Kriminalitätsrate
...
Und dann können wir alle schön zu Hause sitzten und uns zu tode langweilen....
[set sarkasmus="False"]

Ich bin der Meinung, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung bis auf einen einschnitt in die persönliche Freiheit gar nix bringt. Denn das Problem auf den Autobahnen sind die Raser und Drängler ... und die interessieren sich 'nen sch... für Geschwindigkeitsbegrenzungen. Muss ich immer wieder Feststellen, wenn ich mal hier über die Autobahn fahre, wo 120 Höchstgeschwindigkeit ist, und ich trotzdem noch ständig Autos mit 180+ an mir vorbeiziehen sehe....

bitfunker
25.02.2004, 08:44
@Haike: Ich sehe nicht nur "Raser" und "Drängler" als Problemgruppe, sondern alle, die sich im Straßenverkehr unverantwortlich verhalten, und dazu zähle ich persönlich auch die Spezies der "Verkehrserzieher", die überholende Fahrzeuge absichtlich auflaufen lassen, beim überholt werden auf der Landstraße plötzlich Gas geben (besonders gefährlich), usw. Oder die der "unsicheren Schleicher", die mit 40km/h vom Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn auffahren.

Ich behaupte, wie schon oben geschrieben, dass ich einen halbwegs vernünftigen Fahrstil habe, aber es ist nicht selten, dass ich auf den 25km Landstraße, die ich täglich zur Arbeit fahre, 3-4 Autos überhole ("Rekord" liegt bei 6 Autos an einem Morgen :D). Wer auf einer schnurgeraden, sehr gut einsehbaren Landstraße bei guten Witterungsverhältnissen mit 50km/h rumschleicht, ist für mich fast genau so verkehrsgefährdend wie einer, der mit 160km/h drüberfetzt. Der 160-Fahrer kann die Situation nicht mehr kontrollieren, der 50km/h-Fahrer provoziert Überholmanöver und Auffahrunfälle --> Beide gefährden sich und andere Verkehrsteilnehmer immens.

@BodyLove: Wenn Du 'ne Rechtschutzversicherung hast, gib das ganze zum Anwalt und lass ihn die Sache erledigen. Wenn icht, kannst Du dir auch eine zumindest grundlegende Rechtsberatung beim ADAC geben lassen. Einfach anrufen und fragen - geht meist auch ohne Mitgliedsnummer.

dow
25.02.2004, 08:45
mhm,

also ich denke ehrlich gesagt nicht, dass die Raser das Problem sind, bzw. vielleicht einer von zehn.
Viele die ständig Autobahn fahren sind meist etwas schneller, allerdings wie in meinem letzten Post sind das auch die, die genug Abstand halten, zumindest so lange wie der Vordermann auch mal rüberfährt.
Und die meisten Raser fahren selbst gleich rüber wenn eine Lichthupe von hinten kommt und müssen nicht noch x Autos überholen, weil sie denken, dass sie sonst bremsen müssen.

Problem sind eher die Leute die viel zu langsam fahren, durchgehend Links fahren und es nicht schaffen in Spiegel zu schauen bevor sie überholen bzw. generell mal einen Blick in den Rückspiegel zu werfen.

Irgendwann ist die Geduld nunmal zu Ende wenn jemand nicht rüber fahren will.
Dann überholt man einfach rechts -> was passiert: Es gibt eine Lichthupe und wilde Gesten, statt, dass sich der überholte denkt, dass er hätte auch rüber fahren können, da genug frei war dazu.

dow

LaNa19
25.02.2004, 11:35
Es stimmt leider wirklich ich bin schon so oft auf der a5 Frankfurt gefahren und das ist ja wohl die Rennstrecke Deutschlands->also ich würde unter 200 nie auf die Linkeste *g* Spur fahren^^

Und das Problem sind die LEute die mit 120 überholen und ich komme mit ca. 200 angeschossen!!! Ohne das sie in den Rückspiegel schauen...wirklich da hab ich schon Blut und Wasser geschwitzt! Diesen Leuten gehört der Führerschein auf ewig entzogen!An sich sind Schelciher grundsätzlich Schlimmer als Raser

Wintermute
25.02.2004, 11:40
Ich denke das eine Extrem ist nicht besser als das Andere. :(

Pinguin
25.02.2004, 12:07
Sicher ist eine Beschränkung auf 130 km/h sinnvoll. Vor allem, wenn man bedenkt, wie rücksichtslos sehr, sehr viele Autofahrer drängeln. Das ist in keinem Land so schlimm wie in Deutschland. Und je höher die Geschwindigkeit, desto gefährlicher ist das.

olly3052
25.02.2004, 12:34
Bist Du jemals in Portugal Auto gefahren? Ich denke nicht, sonst hättest Du soetwas nicht geschrieben. Auch in Italien geht es hoch her.

Dagegen sind deutsche Autofahrer Waisenknaben.

Apropos Portugal. Das gesamte Straßennetz Portugals wird von den Bewohnern als Autobahn gesehen.

Wo deutsche Autofahrer nur eine Fahrspur pro Richtung sehen, machen Portugiesen zwei draus.

Also Pinguin, woher hast Du Dein Wissen?

So nebenbei haben wir dieses Jahr mit die wenigsten Verkehrstoten seit Einführung der Statistik vor 50 Jahren.

Gruß

olly3052

TURRICAN
25.02.2004, 12:55
Und das Problem sind die LEute die mit 120 überholen und ich komme mit ca. 200 angeschossen!!!
Dann bist du das Problem nicht der welcher 120 kmh fährt.Was meinst du warum es die Richtgeschwindigkeit von 130 kmh gibt.Wenn der Fahrer mit 120 überholen muss ist die Autobahn ebend nicht so leer das man mit 200 kmh fahren kann.Das ist auch noch ein Grund für eine Beschränkung.Damit die Leute nicht sagen können "Hier kann man doch unbegrenzt fahren.Warum kommt der Blödmann hier mit seinen lächerlichen 120 kmh auf die linke Spur.Das ist meine weil ich grad 200 kmh fahre.Wenn er nicht so schnell kann/will hat er sich gefälligst hinter dem mit 80 kmh fahrenden LKW einzuordnen.".
Vor allem, wenn man bedenkt, wie rücksichtslos sehr, sehr viele Autofahrer drängeln. Das ist in keinem Land so schlimm wie in Deutschland.
Also in Ungarn ist es auch schlimmer als hier.Wenn die dann noch ein deutsches Kennzeichen sehen......

EDIT: Wie schon gesagt ich fahre auch mit 200 kmh auf der Autobahn und rege mich auf wenn ich wegen einem Überholenden voll in die Eisen muss.Aber wenn ich in Ruhe drüber Nachdenke weiss ich das ich wenigstens genauso Schuld an der Situation habe wie der Überholende.

LaNa19
25.02.2004, 12:59
Ich wusste schon was ich schriebe...und deins ist lächerlich! Wenn LEute zu Dumm zum in den Rückspiegel schaun sind...sind sie das Problem! Ich geh auch ne links rein,wenn grad einer dabei ist mich zu überholen^^

Denk ja net ich denk nicht nach

TURRICAN
25.02.2004, 13:03
Denk ja net ich denk nicht nach
Mach ich nicht.Das mit dem Blödmann ist das was ich im ersten Moment denke.Leider werde ich im Auto zu einem anderen Menschen.Aber ich arbeite drann.

LaNa19
25.02.2004, 13:10
Irgendwie reden wir glaub aneidner vorbei...ich glaube wir haben die gleiche Sichtweise ;-)

BodyLove
25.02.2004, 13:26
@olly

Das Problem ist, dass die Deutschen sich zu krampfhaft auf das Gesetz stützen. Bei jeglicher "kleinigkeit" wird man, siehe mein Bsp. angezeigt, man wird dumm angeschwatz undsoweiter. Wenn man in Italien, Portugal und auch der Türkei, so Auto fahren würde, wie es hier getan wird, so könnte man nicht mal aus der Stadt herausfahren, weil man ganz einfach überfordert wäre. Hier in Deutschland wird zu passiv gefahren. Ob das Gut oder Schlecht ist, liegt nicht an mir zu entscheiden. Weil aber die Menschen hier in Deutschland, sich zu stark aufs Gesetz vertrauen, achten sie imho auch weniger auf den Verkehr. In Italien, Türkei, Spanien, Portugal, Griechenland (Komisch, dass alle diese Länder am Mittelmeer liegen), sind die Menschen konzentrierter, wacher als hier. Dort muss man hellwach sein. Man muss sich durchdrängeln, hupen, anschwatzen...

Dort wagen die Menschen sich auch nicht auf die Straße, die denken, dass sie das nicht bewältigen könnten. Hier kann jeder, der 2000Euro hat, Auto fahren. Auch hier halte ich mich zurück eine Meinung darüber zu bilden. In der Gesamtheit würde ich sagen, dass die Fahrer, die in den Ländern Auto fahren, bessere Autofahrer sind, als die hier in Deutschland. In meinen Augen, ist man kein guter Autofahrer, wenn man alle Gesetze hargenau achtet. Viel mehr ist man ein Guter Fahrer, wenn man weiss, wie man Auto zu fahren hat, ohne jedes mal das Regelbuch aufzuschlagen.

Ehrlich gesagt, macht mir Autofahren in solcher Atmosphäre auch viel mehr Spass. 4 Spurige Straße, eine Ampel? ach machen wir daraus 5spurig. Ach 6. Man da ist doch noch die Standspur, die man nutzen kann. Am ende hat man 8 "Spuren". Das Gesetz dort ist nicht so streng, bzw. wird nicht so streng geahndet. Ich persönlich finde das gut. Wieso werden denn dort auf den Autobahnen nicht 250 gefahren? weil sie keine Autos haben, die das nicht schaffen? nein. Weil sie das nicht nötig haben. Ich denke, dass auch ein Teil der Bevölkerung die Autobahn, als eine Art Freiheit sieht, welches sie im normalen Straßenverkehr nicht haben. Es wird, wegen dieser Ordnung wut aufgebaut, welches sich auf der Autobahn entlädt.

Wer schon in Rom, Istanbul, Madrid auto gefahren ist, der weiß, wie schön Autofahren sein kann. Alles ist viel emotionaler. Einfach lustiger und freier.

TURRICAN
25.02.2004, 13:34
Wer schon in Rom, Istanbul, Madrid auto gefahren ist, der weiß, wie schön Autofahren sein kann. Alles ist viel emotionaler. Einfach lustiger und freier.
Dann weisst du ja auch wie die Karren dort aussehen.Bei der Fahrweise ist schnell mal ne Beule drinne.Da sieht man das nicht so eng.
Und das willst du auf Deutschland übertragen wo doch bei den meissten das liebste Kind das Auto ist?Passt irgenwie nicht zusammen oder?!

PS: Wenn du mal in die Gesichter der Fahrer dort guckst wo es wirklich so zugeht siehst du da nichts lustiges oder gar entspanntes.Im Gegenteil die sind nur am Schimpfen weil jeder meint er hätte die Strasse gepachtet.Fast wie in Deutschland aber Gottseidank nur fast (im positiven Sinn für Deutschland).

bitfunker
25.02.2004, 14:05
Bin letztes Jahr eine Woche auf Kreta mit einem Kleinwagen rumgegurkt. Meine Güte, was eine Freude. Die Hauptstraße besteht größtenteils aus je einer Spur + Standstreifen. Wenn der Standstreifen frei ist, fährt man darauf, wennn ein schnelleres Fahrzeug von hinten kommt, bis es überholt hat. Wenn man der Überholende ist und der vorne pennt, gibt man kurz und mit ausreichend Abstand ein (Licht-)hupzeichen von sich. Platz Braucht einen Tag Eingewöhnung, dann hat man's drauf. Macht richtig Spaß!

Aber dort kurven auch viel weniger Autos rum als bei uns. Wenn man sich einen Kilometer straße mit vielleicht 10 Fahrzeugen teil, die zwischen 60 und 90km/h fahren, funzt das Prinzip bestens. Wenn man sich jedoch mit 1000 Fahrzeugen rumschlagen müßte, die 100+ auf dem Tacho haben, gäbe es wahrscheinlich an jeder Ecke einen Unfall.

Tiu
25.02.2004, 14:23
Wer schon in Rom, Istanbul, Madrid auto gefahren ist, der weiß, wie schön Autofahren sein kann. Alles ist viel emotionaler. Einfach lustiger und freier.


Bei meinem letzten Rom besuch (95´) war ich aber auch froh, wieder lebend zuhause angekommen zu sein! Fußgänger in Rom zu sein, ist wie Sackhüpfen auf einem Minenfeld.

BodyLove
25.02.2004, 14:39
Dann weisst du ja auch wie die Karren dort aussehen.Bei der Fahrweise ist schnell mal ne Beule drinne.Da sieht man das nicht so eng.
Und das willst du auf Deutschland übertragen wo doch bei den meissten das liebste Kind das Auto ist?Passt irgenwie nicht zusammen oder?!

PS: Wenn du mal in die Gesichter der Fahrer dort guckst wo es wirklich so zugeht siehst du da nichts lustiges oder gar entspanntes.Im Gegenteil die sind nur am Schimpfen weil jeder meint er hätte die Strasse gepachtet.Fast wie in Deutschland aber Gottseidank nur fast (im positiven Sinn für Deutschland).

eine Beule im Auto hatte ich nie. Und in Rom fahren nicht nur alte Klapperkisten rum. Auf die Gesichter achte ich generell beim Auto fahren nicht.;) Aber mit entspannter meine ich, dass sie es gelassen sehen. Speziell bei Großstädten muss man halt auf der hellwach sein. Ich glaube ich sah damals auch nicht gerade sehr nett aus. Geflucht habe ich auch. Aber ich empfand es als "Flair dieses Verkehres" und nicht als böswillig.

Aber dort kurven auch viel weniger Autos rum als bei uns. Wenn man sich einen Kilometer straße mit vielleicht 10 Fahrzeugen teil, die zwischen 60 und 90km/h fahren, funzt das Prinzip bestens. Wenn man sich jedoch mit 1000 Fahrzeugen rumschlagen müßte, die 100+ auf dem Tacho haben, gäbe es wahrscheinlich an jeder Ecke einen Unfall.
Jein. Im gesamten Land hast du natürlich recht. Aber zum Beispiel in Rom, Istanbul etc. ist die Verkehrsdichte enorm. Auch dort passieren Unfälle, aber nicht in dem Maße, wie es vielleicht in Berlin der Fall ist. Bei kleinen Remplern geht man halt gemeinsam was trinken, ist mir passiert. Natürlich hat er die Reperatur bezahlt.

Ich selbst bin durch Italien, Türkei, Spanien mit meinem Auto rumgefahren, um einfach die Länder kennen zu lernen. Es macht höllisch spass, weil man vor allen dingen, langsam fährt, aus Angst um sein Auto.:)

Bei meinem letzten Rom besuch (95´) war ich aber auch froh, wieder lebend zuhause angekommen zu sein! Fußgänger in Rom zu sein, ist wie Sackhüpfen auf einem Minenfeld.Klar. Ich sagte nicht, dass Fußgänger einfach haben. Aber die Römer haben sich darauf eingestellt. Ich denke sie hätten es abgeschafft. Nur diejenigen, die sowas fordern, fahren selbst so.

bitfunker
25.02.2004, 18:19
@BodyLove: Ich weiß worauf du hinaus willst, aber ich habe von Kreta(!) geredet. Kann man imho eher weniger mit Großstadt-Metropolen vergleichen... ;)

Beckz
06.03.2004, 15:23
130 auf der Autobahn pffff. Was spricht dagegen nachts auf ner 3 spurigen Autobahn 250 zu fahren? Geht schön flott und man bleibt hell wach. Keine Gefahr einzuschlafen.

Die meisten Unfälle passieren auf der Autobahn wegen dichten auffahrens und nicht wegen Leuten die zügig auf der Autobahn mit Rücksicht auf den fließenden Verkehr fahren.

Schon mal mit 130 durch ganz Frankreich gefahren. Besser kann man nicht schlafen.

Und zum Thema lebenslang Führerschein weg wegen eines verstoßes. SO EIN BLÖDSINN. Kann doch jeden mal passieren EIN SCHILD zu übersehen und dann gleich den Lappen für immer weggeben (BESCHEUERT HOCH 10).

Ok das ist meine Meinung. Desweiteren macht es mir spass auf ner gut ausgebauten Autobahn mal ab und an schnell zu fahren NATÜRLICH nur wenn es der Verkehr her gibt. Schön Tag noch...

Vampy
06.03.2004, 15:38
Da muss ich Beckz voll recht geben. :daumen

neo-bahamuth
07.03.2004, 16:08
Jupp bei 130 pennen viele beim Fahren, aber wenn ich bei 230kmh penne dann reicht ein kleiner Ruck am Lenkrad und ich mach mehr Salti als ein Zirkusartist.
Also ich weiß nicht ob ich nen kleineren Motor will (momentan nen 2,5l R6 von BMW :D) Wenn ich mit 4 Leuten + Skiausrüstung in die Alpen fahr will ich in den Pässen nicht nur im 1. und 2. Gang fahren weil die Karre zuviel zerren muss.
Wobei mir da der neue 500 PS starke 5,5L V10 des neuen M5 wesentlich besser passen würde :D

Tiu
07.03.2004, 16:31
Und zum Thema lebenslang Führerschein weg wegen eines verstoßes. SO EIN BLÖDSINN. Kann doch jeden mal passieren EIN SCHILD zu übersehen und dann gleich den Lappen für immer weggeben (BESCHEUERT HOCH 10).


Das hat doch nichts mit einem Schild zu tun!
Wer besoffen Auto fährt macht das vorsätzlich
Wer im Überholverbot (durchgezogene Linie) überholt macht das vorsätzlich.
An Kreuzungen weiß man das dort 60 max. 80 erlaubt sind. Wer dort mit 120 durchbrettert macht das vorsätzlich.
Wer innerorts mit 80 düst macht das vorsätzlich.
Wer rechts überholt macht das vorsätzlich weil er keine Lust hat zu warten bis der Vordermann fertig ist.
Wer drängelt und zu dicht auffährt macht das vorsätzlich.
etc.etc.etc.

Alle diese Dinge und noch viel mehr sind charaktersache!
Wer bewiesen hat das er nicht den nötigen Charakter besitzt zum führen eines Kraftfahrzeuges gehört aus dem Verkehr gezogen!

dow
07.03.2004, 17:32
@graka0815

Es gibt nicht nur innerorts Blitzer für Geschwindigkeitsbegrenzungen!

Und so ein Schild kann man sehr wohl übersehen, genauso kannst du auf der Autobahn mal ein Schild übersehen, weil du eben gerade zwischen zwei Autos bist oder von irgendwas anderem stark abgelenkt wirst.

Oder was auf der A4 mal ewig Sache war,
100 wegen Markierungsarbeiten, irgendwo Glauchau->Gera.
Dann fährst du und fährst du und nach x km immernoch nichts, dann drückt man wieder drauf weil man sich irgendwann so vor kommt als hätte man das Schild übersehen.
Habe ich zweimal so gemacht, beim dritten mal wusste ich, dass es kein Aufhebungsschild gibt, aber da gab es die verdammte Beschränkung schon drei Wochen ohne das da mal irgendwo jemand etwas markiert hätte.
-> Hab das Schild ab da ignoriert, glaube es stand gut 1-2Monate.

/edit

noch ein Bsp.:
Verdammte Abzock-Baustellen auf der Autobahn,
50m lang, 100 und 80 Schild davor, kein Bauarbeiter zu sehen.
Als Baustelle nur durch die Warnbaken auf dem Standstreifen zu erkennen,
man kann aber wirklich alles übersehen, ausser den Sch.... Blitzer dazwischen.

dow

Damokles
07.03.2004, 18:44
Was heißt Abzocke-Baustellen?

Wo kommen wir denn hin, wenn jeder selbst entscheiden kann ob die Geschwindigkeitsbegrenzung berechtigt ist oder nicht, ob die Baustelle dort sein muss oder nicht?

Herzlichen Glückwunsch Rechtsstaat.

dow
07.03.2004, 18:57
ist mir schon klar, dass man sich allgemein daran halten sollte, Rechtsstaat eben.

Aber die sollen sich verkneifen sowas aufzubauen, die 50m waren jetzt einfach so aus der Luft gegriffen, es gibt solche Baustellen auch hin und wieder mit 10 warnbaken länge, das sind nur ein paar autolängen.
Da muss es doch möglich sein wenn ewig keiner arbeitet die Schilder abzubauen oder wenigstens rumzudrehen.
Ok, bei einer 2-Tage Baustelle werde ich nicht verlangen alle Schilder abends wieder abzubauen.
Aber gerade als Vielfahrer auf deutschen Autobahnen merkt man dass diese Baustellen manchmal Wochen stehen ohne das gearbeitet wird.

Könnte man sogar Umweltschutz als Gegenargument nehmen, jeder stellt sich auf die Bremse, damit man 80km/h bekommt um dann sofort wieder zu beschleunigen.

dow

wop
07.03.2004, 19:19
Was spricht dagegen nachts auf ner 3 spurigen Autobahn 250 zu fahren?

1. ein gesunder Menschenverstand

2. die Straßenverkehrsordnung - danach muß man seine Geschwindigkeit der Sichtweite anpassen.

Weil das für Dich anscheinend bisher unbekannt war will ich es noch etwas näher erläutern:
Es gibt leider auf Autobahnen verlorene Fahrräder samt Dachträger, Sofas, LKW-Reifenkarkassen und einiges mehr. Selbst wenn man Nachts bei 160 - 180 km/h noch eine geringe Chance hat dem auszuweichen, ist diese bei 250 km/h definitiv 0.

Wenn Du jetzt vermutest, ich gehöre zur Schleicherfraktion, liegst Du falsch.
Ich habe bis 2001 mehrere Jahre eine ZZR 1100 gefahre, damit sind locker auch Geschwindigkeiten oberhalb 250 km/h möglich.


wop

Tiu
07.03.2004, 22:24
@graka0815

Es gibt nicht nur innerorts Blitzer für Geschwindigkeitsbegrenzungen!

Und so ein Schild kann man sehr wohl übersehen, genauso kannst du auf der Autobahn mal ein Schild übersehen, weil du eben gerade zwischen zwei Autos bist oder von irgendwas anderem stark abgelenkt wirst.


Was hat das was ich geschrieben habe mit Schildern zu tun?
Gar nichts!

Beckz
07.03.2004, 23:35
1. ein gesunder Menschenverstand

2. die Straßenverkehrsordnung - danach muß man seine Geschwindigkeit der Sichtweite anpassen.

Weil das für Dich anscheinend bisher unbekannt war will ich es noch etwas näher erläutern:
Es gibt leider auf Autobahnen verlorene Fahrräder samt Dachträger, Sofas, LKW-Reifenkarkassen und einiges mehr. Selbst wenn man Nachts bei 160 - 180 km/h noch eine geringe Chance hat dem auszuweichen, ist diese bei 250 km/h definitiv 0.

Wenn Du jetzt vermutest, ich gehöre zur Schleicherfraktion, liegst Du falsch.
Ich habe bis 2001 mehrere Jahre eine ZZR 1100 gefahre, damit sind locker auch Geschwindigkeiten oberhalb 250 km/h möglich.


wop


Ja verstehe dich was du sagen willst. Aber ich rede von einer freien Autobahn wo mein Fernlicht in Aktion ist. Dann geht das schon!

Queen
08.03.2004, 00:33
2. die Straßenverkehrsordnung - danach muß man seine Geschwindigkeit der Sichtweite anpassen.

Auf Autobahnen sieht die Sache etwas anders aus. Bei Abblendlicht braucht der Fahrer seine Geschwindigkeit nicht zwingend der Reichweite des Abblendlichtes anpassen, wenn:


die Rücklichter eines vorrausfahrenden Fahrzeugs einwandfrei erkennbar sind und ein ausreichender Abstand eingehalten werden kann,
die Fahrbahn mit rückstrahlenden Leiteinrichtungen versehen ist und zusammen mit fremdem Licht Hindernisse rechtzeitig erkannt werden können


(StVO, § 18, Absatz 6)


Bye,

wop
08.03.2004, 04:51
@QUEEN
ja ist schon richtig.
Aber auf Sichtweite bei Dunkelheit fahren würde ca. 60 - 80 km/h bedeuten - und das verlangt keiner. Aber bei ca. 160 km/h ist Schluß, wenn man dabei oder darüber in einen Unfall verwickelt wird kriegt man vor Gericht mindestens Teilschuld und Versicherungen werden wg. grober Fahrlässigkeit Leistungen verweigern. (darüber gibts auch Urteile)

Es sind doch meist nur 1 - 2 Minuten, wo man mit 250 km/h und Fernlicht brettern kann, danach muß man schon wieder abblenden, um einen Entgegenkommer oder Vorrausfahrer nicht zu blenden - es wird dann aber voll weiter gebrettert, man verläßt sich schlicht auf seinen Schutzengel.

Ich hab hier übrigens so eine Autobahn vor der Haustür - Bremen-Bremerhaven - wo man Nachts/Frühmorgens öfter freie Bahn hat. Wenn man das Fahrzeug dazu hat, macht es schon Spaß mal zu testen was geht. Im Sommer Frühmorgens, wenns schon Hell ist, macht es aber wesentlich mehr Spaß als bei Dunkelheit.

wop

wop

Morgoth
08.03.2004, 10:51
die Rücklichter eines vorrausfahrenden Fahrzeugs einwandfrei erkennbar sind und ein ausreichender Abstand eingehalten werden kann,



Wie neulich ein Test des ADAC (oder wars AvD?) gezeigt hat, kann man Entfernung und Geschwindigkeit in der Dunkelheit nur sehr viel schlechter abschätzen als bei Licht. Aus dem Grund sollte vielleicht nicht die StVO eingreifen, sondern der gesunde Menschenverstand.

Gruß
Morgoth

Wintermute
08.03.2004, 11:48
Ich finde es auch sehr anstrengend Nachts mit über 200 über eine AB zu donnern. Da ists in der Morgendämmerung doch angenehmer und sicherer. Allerdings zum Thema Fahrräder etc. auf der Bahn: Da fährt man nachts mit 160 genauso drauf wie mit 220 oder 230.
Ich bin mal am helllichten Tage relativ schnell aber noch unter 200 über eine leichte Kuppe gefahren. Und auf einmal lag ein BMW vor mir auf dem Dach. Kam gerade noch so dran vorbei. Man könnte nun sagen: wäre ich doch nur langsamer gefahren, dann wäre das nicht so knapp geworden. Solche Ereignisse sind aber nicht berechenbar. Wäre der BMW 2 Meter weiter vorne gelegen hätte ich ihn auch mit 140 voll mitgenommen. Und ohne ESP hätte ich den TT auch ungespitzt in den BMW gerammt. Hier könnte man also wieder anfangen über die Leute zu meckern die kein ESP in ihrem Fahrzeug haben (und mir dann ernsthaft erzählen wollen das sie ihr auto bei 190 noch abfangen können wenn es kräftig ausbricht *wälz*). Klar hat der Wagen leicht mit dem Heck gewedelt. Aber dank elektronik in einem kontrollierbaren Rahmen.

Ich hoffe mein post ist nicht zu zweideutig. Nochmal eine Verdeutlichung damit ich nicht Mißverstanden werde: Geschwindigkeit ist nur einer von vielen Faktoren und selten alleine die Unfallursache.

Morgoth
08.03.2004, 12:45
Natürlich ist die Geschwindigkeit nicht alleine im Spiel. Aber:

- eine niedrigere Geschwindigkeit kann einige Unfälle vermeiden
- eine niedrigere Geschwindigkeit lässt viele Unfälle weit weniger dramatisch ausgehen

Das Fahrrad triffst Du, egal ob mit 160 oder 220. Nur hast Du bei 160 eine höhere "Chance", aus dem Unfall unbeschadet herauszukommen, als bei 220. Mit ein wenig Pech enden beide tödlich, mit Glück kommt man ohne Kratzer davon. Aber ich vertraue nicht auf mein Glück (hab ich eh nicht ;) ), sondern auf meine Fähigkeiten und die Physik, und beide sagen mir, bei 160 komme ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit besser davon als mit 220.

Gruß
Morgoth

Wintermute
08.03.2004, 14:08
Wahr, wahr.
Ich wollte aber eher ausdrücken: In wie weit läßt sich das unvermeidliche Verhindern? Aber ich glaube jetzt wird es zu philosophisch ;)

Queen
08.03.2004, 17:09
Aus dem Grund sollte vielleicht nicht die StVO eingreifen, sondern der gesunde Menschenverstand.

Ja, das ist schon klar.

Ich habe nichts Gegenteiliges gesagt, nur die Aussage von wop präzisiert.


Bye,

flow
20.03.2004, 20:04
bla.. das bringt nich wirklich was.. lieber härter strafen... es hält sich doch eh fast niemand an begrenzungen... wenn in einer baustelle nur 60 ist fahr ich auch nur 60.. hab schon genug punkte .. merk aber wie selbst LKWs drängeln und bis auf 50cm dicht auffahren... bin eher dafür ein überholverbot für LKWs einzuführen.. was wiederrum ein problem ist... diese LKW überholt LKW manöver finden meist eh nur statt damit die brummifahrer ein bissel abwechselung haben und nicht am steuer einpennen.. must mal fragen wieso die das machen.. um nich durchzudrehen... die speditonen planen auf die minute genau.. die fahrer werden überfordert..

Der Daedalus
21.03.2004, 11:37
Oh man, wieder so ein gteistloser Beitrag von dir.

Wenn du dich immer an die Regeln hältst, warum hast du dann so viele Punkte?

Wenn ich bedenke, dass ich dir unter umständen mal auf der Autobahn begegnen könnte ... Naja zum glück hab ich vier Airbags ...

bitfunker
21.03.2004, 22:35
hab schon genug punkte Wirst Du auch verdient haben. Blos die Karmapunkte werden sich wohl bei dir eher verringern als zunehmen. In diesem Thread (http://forumbase.de/showthread.php?t=63398&page=5) hast du ja schon ausführlich gezeigt, was für eine Art von Verkehrsteilnehmer du bist.
@Der Daedalus: Laß' gut sein, da ist nichts mehr zu machen!

10tacle
22.03.2004, 08:23
Jetzt muss ich auch mal was zum Thema los werden. Ich hab nicht alle Postings durchgelesen nur so ein paar.

Ich bin gegen die Beschränkung auf 130km/h, denn sie bekämpft nicht die Ursache von Raserei sondern ermöglicht den Behörden einfach Kohle zu machen.
Was habt ihr gegen das schnell fahren? Sofern man vorrausschauend fahrt und immer Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer nimmt ist das doch okay.
Wenn ich mit dem Firmenwagen mit 250km/h über die Autobahn fahre bin ich hoch konzentriert und versuche so gut es geht die Gefahren abzuschätzen.

Natürlich sollte man Leute die mit 300km/h über die Autobahn rasen und dann noch mit Handy am Ohr und Lichthupe direkt für immer aus dem Verkehr ziehen, den mit Zeitdruck im Nacken kann sich keiner 100% auf den Verkehr konzentrieren und schon gar nicht mit Handy am Ohr.

Was sollte denn die begrenzung auf 130km/h wirklich bringen? Würde man lieber mal viel befahrene Autobahnen ausbauen damit sich der Stau verringert wäre gescheiter wie überall Geschwindigkeitsbegrenzungen aufzustellen.

Was ich noch gut finden würde, das man elektrische Geschwindigkeitsschilder aufbaut und je nach Verkehrslage die Geschwindigkeit vorgibt, sollte also der Verkehr in ein paar Kilometern stärker werden gibt man eine Beschränkung auf 130km/h bei freier Autobahn wie z.B. in der Nacht oder am frühen Morgen hebt man es wieder auf! Aber das ist ja zu teuer für unseren Staat.

TURRICAN
22.03.2004, 10:48
Ich bin gegen die Beschränkung auf 130km/h, denn sie bekämpft nicht die Ursache von Raserei sondern ermöglicht den Behörden einfach Kohle zu machen.
Na da brauchen die Behörden bestimmt keine Begrenzung auf 130 km/h für.Die stellen sich einfach Nachts versteckt an eine Tempo 30 Zone und lasern oder ähnliches.

Morgoth
22.03.2004, 11:06
Ich bin gegen die Beschränkung auf 130km/h, denn sie bekämpft nicht die Ursache von Raserei ...

Sag mir eine Möglichkeit, die Ursachen (schnelle Autos, Fahrer die meinen jederzeit ihr schnelles Auto zu beherrschen zu können, Fahrer die denken: "Was schern mich die andern? Hauptsache ich bin schnell!") zu bekämpfen und ich bin sofort dafür.
Schwierig, was?
Man muss die Leute da treffen, wo es weht tut, und das ist der Geldbeutel. Hohe Geldstrafen bei Raserei, das würde helfen. Dazu muss man aber erstmal ein Limit einführen, um überhaupt Raserei zu definieren. 130km/h ist ein sehr sinnvolles Limit (versteht mich nicht falsch: ich will nicht, dass man 1000€ zahlen muss, wenn man 150 fährt, aber bei Geschwindigkeiten über 200 könnte man darüber schon reden).


Wenn ich mit dem Firmenwagen mit 250km/h über die Autobahn fahre bin ich hoch konzentriert und versuche so gut es geht die Gefahren abzuschätzen.

Um wie viel wetten wir, dass Dir das bei 130 km/h um Längen besser gelingt?

Natürlich sollte man Leute die mit 300km/h über die Autobahn rasen und dann noch mit Handy am Ohr und Lichthupe direkt für immer aus dem Verkehr ziehen, den mit Zeitdruck im Nacken kann sich keiner 100% auf den Verkehr konzentrieren und schon gar nicht mit Handy am Ohr.

Absolut korrekt. Du sprichst aber den Zeitdruck an. Wenn man keinen Zeitdruck hat, warum fährt man dann mit absolut unvernünfitgen Geschwindigkeiten von weit über 200 km/h? Dann reicht doch auch viel weniger.

Was sollte denn die begrenzung auf 130km/h wirklich bringen? Würde man lieber mal viel befahrene Autobahnen ausbauen damit sich der Stau verringert wäre gescheiter wie überall Geschwindigkeitsbegrenzungen aufzustellen.

Ein weiteres, aber ganz anderes Thema. Ausbau bringt nichts, die Autobahnen bieten Platz genug.
Die Beschränkung auf 130km/h wird aber auch Staus vermeiden helfen. Denn Raser verursachen Staus, z. B. wenn sie auf ein "Hindernis" treffen und in die Eisen steigen. Habt Ihr schon mal erlebt, wie sich dahinter dann plötzlich alles verlangsamt? Schon gerät der Verkehrsfluss ins Stocken, und bei viel Verkehr ist der Stau da.

Gruß
Morgoth

Mac_Leod
22.03.2004, 11:58
Wie soll man dann bitte noch seine Ninja mal richtig ausfahren können ?
130 währen echt zu wenig.
Außerdem ist der ADAC viel zu stark dagegen, glaub nicht das sich da was ändert in nächter Zeit.


Grüße

Wintermute
22.03.2004, 11:59
Unter Zeitdruck und hetze passieren viele negative Dinge. Zum Beispiel rennt man eine Oma über den Haufen ;) weil man um die Ecke flitzt ohne vorher nachzuschauen oder man latscht ohne Nachzudenken auf einen Zebrastreifen und sämtliche Leute müssen eine Vollbremsung hinlegen. :eek: Da kann man auch nix dagegen machen. Außer nicht so stressig leben...aber das ist einfach gesagt und schwer umgesetzt.

Manche Leute sehen es halt etwas enger mit der Geschwindigkeitsbegrenzung, manche nicht. Und alle ab 200 macht keinen Sinn sondern nur noch Spaß. Darüber brauch´ man auch nicht diskutieren. Wenn alle so vernünftig wie Morgoth wären dann würden sich die 130 sicher lohnen (das ist jetzt kein Sarkasmus!). :)

Aber das ist eben der Punkt wo Vernunft aufhört und persönliche Prioritäten und Spaß/Hobbies anfängt. Braucht denn hier jeder einen so schnellen Rechner und eine Stromfressende Grafikkarte? Nur zum Zocken? Das ist doch unvernünftig und braucht Strom und schädigt die Umwelt. Brauch man ein Riesengroßes Haus das die Umwelt verschandelt und dazu auch noch so viel Strom verbraucht wie ein Dorf? Nein? Ist auch nicht verboten. :) Ist es verboten mit 70km/h mit dem Rennrad einen Berg runter zu heizen und dabei 100 Prozentig nicht mehr ausweichen oder Bremsen zu können wenn jemand aus dem Wald auf die Straße latscht? Auch nicht. :(

Man kann ALLES machen solange es in einem vom gesunden Menschenverstand kontrollierten Rahmen bleibt.
Klar, mit Geschwindigkeiten über 200 ist schnell jemand Tot wenn man nicht aufpasst und (vor allem) dies unverantwortlich tut (enge AB-Kurven, an Kolonnen vorbei, bei Nebel, ...). Aber das geht beim Motorboot fahren auch wenn man sich nicht an die Bojen hält. Und wenn einem der Sack Zement vom Gerüst fällt kann das auch schlecht ausgehen. Ich glaube meine Auslegung ist nun klar. :)

Wenn man alles normt und sämtliche "verrückten" Sachen aus der Welt verbannt (Schnelle Autos, Roadster, Grafikkarten mit 5 Kühlkörpern, Kompressorkühlung, Stiefel-Saufen :D , Bier-Bong, etc. ...) dann könnte man der Sache Herr werden. Aber wer ist dann noch glücklich?
Manche Leuten würde es wirklich betreffen wenn nur noch auf 130 begrenzt würde (auch mich) weil es mit einfach ein Stück Lebensqualität bedeutet (mir meine Geschwindigkeit, dem anderen seine Harley oder seinen Fallschirmsprung).

Verantwortungsbewußtsein vor Reglementierung. Half schon immer besser ...

[focusbiker]
22.03.2004, 14:16
Man sollte vielleicht auch mal berücksichtigen, wie die bisherigen Geschwindigkeitsbegrenzungen befolgt werden.
Leute, die rasen wollen, tun dies wahrscheinlich auch bei einem Tempolimit von 130 km/h, es gibt auch genügend Leute, die ja bereits bestehende Tempolimits auf der Autobahn konsequenter Weise mißachten! Die werden sich nicht ändern. Wenn man manchmal auf der Autobahn unterwegs ist und beispielsweise durch eine Baustelle fährt, wo nur 80 km/h erlaubt sind, gibt es hier auch genügend Menschen, die drängeln und schubsen. Jetzt erklär mir mal einer, wie man diese Leute dazu bringen will, sich an die 130 km/h zu halten, da geht wahrscheinlich nicht viel, wie hier ja schon das ein oder andere Beispiel in diesem Thread zeigt.

Ganz davon abgesehen, ist dieses Thema wohl so etwas wie eine "Heilige Kuh", was sicher nicht in näherer Zukunft angetastet wird, dazu ist die Autofahrer-Lobby bei uns in Deutschland zu groß. Autohersteller, Automobilclubs und meiner Meinung nach die Politiker selbst haben kein sehr großes Intresse an solch einer Regelung.

Das einzige, womit man wahrscheinlich ein wenig Bewußtsein für die eigene Selbstüberschätzung bewirken kann, ist die Pflicht regelmäßig an Fahrsicherheitskursen, wie sie ja sämtliche Automobilclubs u.a. anbieten, teilzunehmen, dort bekommt man schließlich die Grenzen der eigenen Fahrleistungen aufgezeigt, sodass der ein oder andere vielleicht umdenkt, ein Garantie ist dies sicherlich aber auch nicht.

Ob höhere Strafen was bewirken, wage ich auch zu bezweifeln, Schocktherapie wäre da wahrscheinlich die beste Variante, den Leuten muß vermittelt werden, dass sie mit rücksichtsloser Raserei und Drängelei das eigene Leben und vor allem das der anderen gefährden, hier sollte man vielleicht ansetzen. Kurse für schon auffällig gewordene Fahrer, wo denen mal verdeutlicht wird, was sie alles anrichten können....

Der Daedalus
22.03.2004, 17:31
Man sollte vielleicht auch mal berücksichtigen, wie die bisherigen Geschwindigkeitsbegrenzungen befolgt werden.
Leute, die rasen wollen, tun dies wahrscheinlich auch bei einem Tempolimit von 130 km/h, es gibt auch genügend Leute, die ja bereits bestehende Tempolimits auf der Autobahn konsequenter Weise mißachten! Die werden sich nicht ändern. Wenn man manchmal auf der Autobahn unterwegs ist und beispielsweise durch eine Baustelle fährt, wo nur 80 km/h erlaubt sind, gibt es hier auch genügend Menschen, die drängeln und schubsen. Jetzt erklär mir mal einer, wie man diese Leute dazu bringen will, sich an die 130 km/h zu halten, da geht wahrscheinlich nicht viel, wie hier ja schon das ein oder andere Beispiel in diesem Thread zeigt.

Das ist kein Argument, was gegen Tempo 130 spricht! Nicht das ich diese Initiative beführworten würde. Du kannst aber ein Gesetzt nicht deswegen ablehnen, weil sich viele nicht dran halten würden.
Willst du das Fahren unter Alkohol legalisieren, nur weil es Leute gibt, die sich nicht an das Gesetz halten?
Willst du das Kopieren von Software, Musik, etc. legalisieren, nur weil über 50% der Leute dies macht?

[focusbiker]
22.03.2004, 17:53
Wo habe ich denn geschrieben, dass ich das Gesetz ablehnen würde? :confused

Hab nur aufgeführt, warum es schwierig werden wird, solch ein Gesetz auf den Weg zu bringen!

Die Tatsache, dass es zu Zeit so ist, dass sämtliche Diskussionen, die in diese Richtung gehen, von den Politikern im Keim erstickt werden, spricht jawohl Bände!

Edit(h):
Vielleicht hab ich mich da oben etwas merkwürdig ausgedrückt! :D

Mit dem Hinweis, auf die derzeitige Situation auf den Straßen, wollte ich verdeutlichen, dass man generell erstmal den Typus des Rasers in den Griff bekommen sollte, da diese sich so oder so nicht an ein Tempolimit halten würden. Kapice?
Denn die sind der Grund für allen Übel, würde es notorische Raser und Drängler nicht geben, wäre die Diskussion hinfällig....

Morgoth
22.03.2004, 18:08
Wenn alle so vernünftig wie Morgoth wären dann würden sich die 130 sicher lohnen (das ist jetzt kein Sarkasmus!).

Solange Du das "vernünftig" auf die Fahrerei beziehst, dann gebe ich Dir Recht. Ich habe genügend Laster, die alle vollkommen unvernünftig sind. ;)

Aber das ist eben der Punkt wo Vernunft aufhört und persönliche Prioritäten und Spaß/Hobbies anfängt.(...)

Ist klar. Ich habe es auch nicht gerne, wenn ich in meinen persönlichen Freiheiten beschnitten werde. Was ich aber "zu Hause" für unvernünftige Dinge tue, ist etwas anderes, als ob ich rausgehe und mit meinem Verhalten im Strassenverkehr andere gefährde.
Gefahr gibt es überall, ich kann auf dem Fußweg ins Stolpern kommen und mit Schwung auf den Jägerzaun fallen, dessen Spitzen sich mir dann in die Gedärme bohren. Ein gewisses Risiko gehört nunmal zum Leben.
Aber durch die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden die Gefahren für andere (nicht unbedingt für mich) reduziert. Das ist der Punkt.

Ist es verboten mit 70km/h mit dem Rennrad einen Berg runter zu heizen

Wenn Du dabei die zulässige Geschwindigkeit überschreitest, dann ja. Fahrräder sind Fahrzeuge und unterliegen den gleichen Regeln wie Kraftfahrzeuge.

Verantwortungsbewußtsein vor Reglementierung. Half schon immer besser ...

Absolut korrekt. Aber wo kein Verantwortungsbewusstsein herrscht, müssen Regeln her.

Zum Schluss: wer ein schnelles Auto hat und damit unbedingt schnell fahren will, soll auf den Nürburgring. Es gibt auch andere Rennstrecken, wo der Privatfahrer mal drauf darf.

Gruß
Morgoth

TheShaft
22.03.2004, 18:14
Generell 130km/h max auf Autobahnen? Bin ich voll dafür. Und Verdopplung der Punkte u.
Geldstrafen bei Geschwindigkeitsübertretungen gleich noch obendrauf. Schaut euch
mal um hier in Europa. Überall gibbet Tempo-Limits, die doch letztenendes zur
Verkehrssicherheit beitragen sollen. Nur wir in Deutschland kriegen das mal wieder
nicht gebacken. Deutschland einig Raserland.
:n8

-Ronny

in deutschland gibts im eu-vergleich am wenigsten tote im straßenverkehr, deshalb stelle ich mal den sinn eines generellen tempolimits in frage...

10tacle
22.03.2004, 18:18
Mit dem Hinweis, auf die derzeitige Situation auf den Straßen, wollte ich verdeutlichen, dass man generell erstmal den Typus des Rasers in den Griff bekommen sollte, da diese sich so oder so nicht an ein Tempolimit halten würden. Kapice? Denn die sind der Grund für allen Übel, würde es notorische Raser und Drängler nicht geben, wäre die Diskussion hinfällig....
Ganz genau, überall 130 bekämpft nicht die ursache, die Drängler werden weiter rasen und leider haben solche Menschen auch immer verdammt viel Glück das wohl eher einer geblitzt wird der mit 140km/h irgendwo auf der Autobahn fährt wie so einer.

Wie man die Ursache bekämpfen kann ist natürlich schwer, aber so eine Art Schockteraphie war schonmal ein Anfang, Fahrsicherheitstrainings wäre auch sinnvoll. Am Sinnvolsten wäre aber die bessere Aufklärung in der Fahrschule, ich hab mein Lappen zwar schon ein paar Jährchen weis also nicht wie es zur Zeit ist bei uns wurde aber das Thema gar nicht angesprochen.


Ein weiteres, aber ganz anderes Thema. Ausbau bringt nichts, die Autobahnen bieten Platz genug. Die Beschränkung auf 130km/h wird aber auch Staus vermeiden helfen. Denn Raser verursachen Staus, z. B. wenn sie auf ein "Hindernis" treffen und in die Eisen steigen. Habt Ihr schon mal erlebt, wie sich dahinter dann plötzlich alles verlangsamt? Schon gerät der Verkehrsfluss ins Stocken, und bei viel Verkehr ist der Stau da.
Wieso beschränken wir dann nicht auf 100km/h oder gar 80km/h auf Autobahnen? Da kann man dann noch besser reagieren, verhindert noch mehr Staus und schont noch mehr die Umwelt!

guillome
22.03.2004, 19:07
ich bin auch gegen ein tempo limit.
"freie fahrt für freie bürger"!!
meistens regelt sich die geschwindigkeit durch den immer stärker werden verkehr von selbst und auf den meisten autobahn kilometern herrscht sowieso schon tempo 120 oder noch weniger.

Der Daedalus
22.03.2004, 19:38
@Focus Biker:

Ich wollte dir das nicht vorwerfen ... Aber es ist nun mal so, dass viele so denken, wie ich es oben beschrieben hab. Ich war der Meinung, dass auch du so denkst, wenn ich da falsch lag, dann sorry ...


@Topic:

Generell würde ich sagen, dass ein solchen Tempo Limit nicht nötig ist, denn 130 ist auf jeden Fall ein zu niedriges Limit. Oft genug ist es möglich auch mit 180 oder mehr völlig sicher über Deutschlands Autobahnen zu fahren.
Aber wenn ich sehe, was für Idioten auf der Straße rumfahren, so frage ich mich echt, ob ein solches Limit nicht sinnvoll wäre. Auch wenn sie sich nicht dran halten, so wäre es doch wieder eine Möglichkeit mehr den Leuten eine Strafe aufzubrummen, welche dann irgendwann (hoffentlich) zum verlust des Führerscheins führt.

War heute morgen mal wieder unterwegs auf der A29. Eigentlich eine schöne strecke, übersichtlich, gute Fahrbahn und oft nicht viel los. Ich fahr "gemütlich" mit 160 über die Autobahn, da kommt von hinten ein Passat Kombi. Links waren ca. alle 150m LKW, so dass ich auf der rechten Spur geblieben bin. Den Passat-Fahrer schien das zu stören. Er fuhr so dich auf, dass ich seine Scheinwerfer nicht mehr im Spiegel sehen konnte ... aber schon seine Hände, die die ganze Zeit irgendwelche beleidigenden Gesten gemacht haben anstatt, wie es bei der Geschwindigkeit angemessen war, am Lenkrad zu sein.
So ging das etwas mehr als einen Kilometer lang. Zwischendurch habe ich mal kurz das Bremspedal angetippt um dem hinter mir zu zeigen, dass es auch sowas wie nen mindestabstand gibt. Hat ihn aber nicht gestört ...
Als ich dann irgendwann endlich eine Lücke zwischen zwei LKW's gefunden habe, die lang genug war um den anderen vorbei zu lassen, hab ich eingeschert, aber meine Geschwindigkeit nicht großartig verringert, da er mit seinem Passat ja eigentlich schnell dran vorbei sein sollte ... denkste ... er fährt neben mich, bleibt da und zwingt mich so zu einer Vollbremsung, denn sonst wäre ich unter nen LKW gefahren ... Und was macht der da neben mir ... schaut zu mir rüber und zeigt mir nen Vogel ...

So an Leute wie z.B. Flow stell ich nun die Frage, wer wohl das Sicherheitsrisiko in dieser Situation war ...

10tacle
22.03.2004, 19:48
Sowas finde ich auch zum kotzen! Ich fahr eigentlich bei jeder möglichkeit nach Rechts nur dann so Idioten die Versuchen dich auszubremsen, warum auch immer, verderben dir den ganzen Spaß am Autofahren.
Oder so typische Benzfahrer die mit 200km/h auf der linken Spurr fahren obwohl rechts alles frei ist. Wenn ich dann mit 220 ankommen und die gehen nicht auf die Seite wo sie schon seit 5 Minuten fahren könnten. Sowas verdirbt einem echt den Spaß.

Aber ne gute Möglichkeit um zu dicht auffahrende Autos zu mehr Abstand zu zwingen. Macht doch einfach mal die Frontscheibe sauber, ruck zuck bremst der Hintermann ab und lässt etwas mehr Platz.

Der Daedalus
22.03.2004, 22:10
Ich werd mir mal ne Kammera Atrappe bauen ... und die hinten rein ... Das hält die Leute wohl auf Distanz
Lustig wäre auch ein "Bitte folgen" Schild ;)

Şilent³şniper
22.03.2004, 22:52
Sowas finde ich auch zum kotzen! Ich fahr eigentlich bei jeder möglichkeit nach Rechts nur dann so Idioten die Versuchen dich auszubremsen, warum auch immer, verderben dir den ganzen Spaß am Autofahren.
Oder so typische Benzfahrer die mit 200km/h auf der linken Spurr fahren obwohl rechts alles frei ist. Wenn ich dann mit 220 ankommen und die gehen nicht auf die Seite wo sie schon seit 5 Minuten fahren könnten. Sowas verdirbt einem echt den Spaß.

Aber ne gute Möglichkeit um zu dicht auffahrende Autos zu mehr Abstand zu zwingen. Macht doch einfach mal die Frontscheibe sauber, ruck zuck bremst der Hintermann ab und lässt etwas mehr Platz.


Wenn ich mal fragen dürfte?

Wann muss man 220 Km/h auf der Autobahn fahren? 160 reichen doch vollkommen und die Benz Fahrer, über die können wir zusammen meckern ;)

10tacle
22.03.2004, 23:49
Na wenn die Autobahn frei ist! Wieso soll ich mit 130 oder 160 über die Autobahn gurken wenn fast kein Verkehr ist, da schläft man ja ein.

porn()pole
22.03.2004, 23:59
Ich werd mir mal ne Kammera Atrappe bauen ... und die hinten rein ... Das hält die Leute wohl auf Distanz
Lustig wäre auch ein "Bitte folgen" Schild ;)

Lustig wäre es sicher schon, aber da haste ganz schnell ein Verfahren wegen Amtsanmaßung am Hals... ist ungefähr das Gleiche, wie wenn du mit ner Polizeiuniform durch die Stadt rennst! Letzteres dürfen nichtmal Polizisten außerdienstlich, wobei sie sich aber jederzeit in den Dienst versetzen können, wenn es notwendig sein sollte... das versteh mal einer ;)

@LittleJackAss

Klar reizt es einen, mal richtig draufzudrücken, wenn die Bahn frei ist, aber irgendwie isses trotzdem unnötig... jenseits der 200 macht es auch irgendwie überhaupt keinen Spass mehr auf Dauer, weil man sich bei den Geschwindigkeiten wirklich konzentrieren muss (sollte) ... nix mit nebenher Kippe anstecken oder CD wechseln... ich fahr lieber konstant zügig, und nicht Vollgas, wenn Platz ist nur um dann wieder runterzubremsen, weil irgendein Affe die Spur blockiert... ;)

10tacle
23.03.2004, 09:02
Ja gut ich bin Nichtraucher und hab ein mp3 Autoradio mit Bedienung am Lenkrad. Von daher kann ich schonmal 12 Std. am Stück fahren, achne der Tank wird ja auch mal leer :D
Wenn ich so schnell fahre was ja auch nicht täglich vorkommt habe ich auch eine aufrechte Sitzposition und immer beide Hände am Lenkrad und fahr nicht so lässig mit einer Hand wie so Opel- & VW Club Typen meistens (will nicht alle über einen Kamm scheren).
Wenn ich auf dem Handy dann ein Anruf bekomme (Fernsprecheinrichtung!!) dann bremse ich auch ruter auf 120-140 und nimm dann erst ab, denn auch mit Fernsprecheinrichtung ist es sehr riskant zu telefonieren.

flow
24.03.2004, 01:47
Autobahnrasen macht halt spass.. den 4te gang bis 200 Km/h mit 7500 umdrehungen pro min dröhnt der Twin Cam 16V .. vom sound allein wird man erregt :P dann schmeist man den 5ten rein und ab gehts :P bis zur nexten bremsung.. wo man wieder von 120 auf 200 im 4ten hochzieht und allen dicken BMWs im rückspiegel davon zieht.. das kickt irgendwie.. zugegeben das is peinlich.. aber es macht spass... :P

Der Daedalus
24.03.2004, 08:38
Wenn es mal nur das wäre ... solang der Abstand eingehalten wird und man halt früh genug bremst wenn man einen Wagen vor sich sieht, dann ist das ja auch in Ordnung. Hohl ja auch gerne mal das letzte aus meinem Auto raus, aber dann gefälligst nur da, wo es sicher ist ...
Aber Leute wie der, den ich ein paar Posts zuvor beschrieben hab, die machen das ganze so gefährlich!

10tacle
24.03.2004, 21:17
Auweia die Regierung und ihrer Länder will demnächst die wahrscheinlich nutzlosen Toll-Collect Station zur Verkehrüberwachung inkl- Blitzanlagen umfunktionieren.
Möglich würde die dann durch ein neuartiger Mikrochip in der TÜV Plakette der wie beim Maut System eindeutige Singnale sendet uns so jedes Auto zu idetifizieren ist.

Bevor das wirklich kommt fahr ich davor nochmal zum TÜV damit ich für 2 Jahren noch keine Spyplakette bekomme.

Morgoth
24.03.2004, 21:35
...ein neuartiger Mikrochip in der TÜV Plakette...

c't gelesen, was?

Dann denk mal nach was nächste Woche für ein Datum ist.

Zumindest hoffe ich dass es damit zusammenhängt.

Gruß
Morgoth

10tacle
24.03.2004, 23:17
Dann denk mal nach was nächste Woche für ein Datum ist.
Hä? Ich steht auf'm Schlauch. (EDIT: Achso jetzt hab ich es kapiert. :D . Aber eine der unten genannten Seiten hat es ja auch vermeldet. Vieleicht haben die auch die c't gelesen)

Ich hab es in der c't gelesen und gestern auf einer Internet Seite (Spiegel, FAZ oder Süddeutsche irgendwas davon)

Der Daedalus
25.03.2004, 07:54
Bevor sowas durchkommt muss es erstmal entsprechende Gesetze geben, welche sicher gegen das GG verstoßen würden ... eine Klage vorm Verfassungsgericht und die Sache ist vom Tisch ...

AlphaXi
25.03.2004, 12:49
Ich würde mich schon ziemlich aufregen, wenn so eine Regelung durchkommt.
Auf der Autobahn kann man die Karre wenigstens noch richtig ausfahren ohne geblitzt zu werden.
Allerdings fahre ich ziemlich wenig Autobahn, also wärs eigentlich auch wieder nicht so schlimm.
Viel schlimmer wäre da schon so ein Überwachungssystem, durch dass man die vorgegebene Geschwindigkeit immer brav einhalten muss.

Morgoth
25.03.2004, 14:10
@LJA: ich hoffe wirklich, dass es so ist wie ich denke. Ich hoffe es wirklich...

Gruß
Morgoth

P. S.: wie wärs mit back to topic?

phil.
03.04.2004, 03:03
Wir bräuchten keine Geschwindigkeitsbegrenzung wenn die Toleranz und Akzeptanz gegenüber den anderen Straßenteilnehmern größer wäre.
Ich lese hier von Schnecken, die mit 120 ein LKW überholen. Man regt sich darüber auf, daß abgebremst werden muß. Häufig wird daraus der notorische Linksfahrer.

Wer gibt nur den Schnellfahrer das Recht auf Freiheit. Gibt es nicht ein genauso ein Recht auf langsam fahren.
Der Langsamfahrer behindert, was macht der Schnellfahrer?

Geschwindigkeit ist relativ, also sind Zahlenwerte irrelevant. Als Richtline gibt es Tempolimits bei der ein gefahrloses Fahren möglich ist. Wie schon gesagt, Tempolimt nicht Minimalgeschwindigkeit.
Auch diese und andere Straßeschilder haben ihre Sinn auch wenn man den Hintergrund selber erkennt. Die wenigsten sich Straßenbauer. ;)
Regeln sind für eine Gemeinschaft notwendig, wenn sie funktionieren soll. Jeder hat sich daran zu halten, ob es einem paßt oder nicht. Die grenzenlose Freiheit darf es auch im Straßenverkehr nicht geben.

Wenn einer schnell fahren möchte gerne. Mit welcher Ignoranz kann man aber behaupten alleine für sich verantwortlich zu sein.
Selbst wenn kein anderer (ausser natürlich der Fahrer) an einem Raserunfall beteiligt ist, schadet er.
Haben gerade die 18 bis 25 jährigen schon soviel für die Gemeinschaft geleistet um die Kostern für das Zusammenflicken im Krankenhaus zu rechtfertigen. Mal die weiteren Kosten außer aucht gelassen.

Es gibt kein anderen öffentlichen Bereich wo so extrem unterschiedliche Persönlichkeiten und Altersstrukturen aufeinander treffen.
Das viele Jugendliche aber auch Ältere in ihrer Denkensweise unbeirrt bleiben und keine Argument etwas bewirken ist mir klar.
Schließlich habe ich früher selber mal so gedacht und auch gehandelt. :(

Aber irgendwann wird jeder gelassener, oder es erwischt in vorher. :rolleyes
Also ihr Jugendlichen, meckert nicht auf die Alten und umgekehrt auch nicht. Bleibt cool und locker und toleriert den anderen. :cool

PS: Bin mit einen NSU 1000CC 40 PS angefangen. Inzwischen fahre ich einen BMW mit 115PS, zwischendurch auch mal 140.
Meine Durchschnittsgeschwindigkeit ist nur geringfügig gestiegen. Zu Beginn mangels Autobahnen in der näheren Umgebung, nun geht es aufgrund des Verkehrs kaum noch schneller.
Mein Fazit: Keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, jedoch schärfere Kontrollen und höherer Strafen.
Wer dieses nicht zahlen möchte fährt zum Nürnburg Ring. Ist letztentlich günstiger und auch mit Kick. :D

Tod
03.04.2004, 14:13
Schlimm sind bei uns die selbsternannten Verkehrserzieher, die meinen, sie alleine wüßten, wie man auf deutschen Autobahnen zu fahren hat.
Es gibt ein Rechtsfahrgebot, an das man sich halten muß, wenn man langsamer fahren will, als auf der Überholspur; zumal dann, wenn auf der rechten Platz ist.
Auch einen schneller fahrenden kann man mit seiner Kriecherei nötigen und dadurch in gefahr bringen. Es gibt bekloppte Raser, ja, aber viele können einfach kein Auto fahren und meinen, sie müßten mit 120 auf der linken Spur eiern, nnur um nicht hinter einen LKw herfahren zu müssen. Grausam. Vor allem haben viele offenbar vergessen, daß es das Gaspedal gibt und man damit beschleunigen kann.
Ach was soll's... wir werden es nicht mehr ändern können...

b.

Morgoth
03.04.2004, 16:24
...aber viele können einfach kein Auto fahren und meinen, sie müßten mit 120 auf der linken Spur eiern...

Genau das sind die Sprüche, die häufig von "Schnellfahrern" kommen und mir tierisch auf die Nüsse gehen. Was hat denn bitte "schnell fahren" mit "Auto fahren können" zu tun?
Vielleicht meinst Du es nicht so, aber ich bekomme wirklich regelmäßig Bluthochdruck wenn ich so etwas höre.

Gruß
Morgoth

Tod
03.04.2004, 16:27
So war es in der Tat nicht gemeint. Ich meine nur, daß es sowohl Rücksichtslose gibt, als auch solche, die einfach nicht schneller fahren können, wenn es angebracht ist, bzw nicht auf der linken Spur fahren, wenn es nicht sein muß.
Ich mag es auch nicht, wenn Drängler, ungeachtet der Verkehrsverhältnisse, fahren wie es ihnen paßt; das gilt aber gleichermaßen für solche, die sich ebenso negativ den Verhältnissen anpassen, indem sie alle aufhalten und notorisch links schleichen.

b.

Morgoth
03.04.2004, 17:13
So war es in der Tat nicht gemeint.

Dann ist es ja gut.

Gruß
Morgoth

Rolf:Razekahl
23.04.2004, 08:18
@Phil99
in einigen punkten gebe ich dir recht, auf deutschlands autobahnen herrscht zu wenig tolleranz. sei es von schnellfahrern, die dicht auffahren oder langsamfahrern die nicht rechts fahren...
wie du schon sagst ist geschwindigkeit relativ, da du ja wie du schon geschrieben hast erst einen kleinen scherbel gefahren bist der sich bei höheren geschwindigkeiten weit aus sicherer verhält als dein neues fahrzeug. wenn ein gennerelles tempolimit eingeführt wird ist das verhältniss -bei "älteren fahrzeugen" ohne abs, hinten k scheibenbremsen, kein esp...- geschwindigkeit zu risiko weitaus höher als bei einem "neueren" das diesa features besitzt. das ist ein problem das der staat in vielen bereichen hat. einfach nicht flexibel handeln.
das regel für eine gemeinschaft notwendig sind seh ich ja ein, jedoch ist es doch auch so dass der staat den willen des volkes vertriitt, und wenn ich mich auf autobahnen befinde - schaue man sich die flensburger kartei an... - denke ich nicht das das volk mit einem tempolimit einverstanden ist.

also ich persönlich zähle zu der jüngeren gruppe der autofahrer, bin seit 4 jahren dabei und hab schon einige tausend km autobahn hinter mir.
in einem generellen tempolimit sehe ich nicht viel sinn, da auf einer 3 spurigen autobahn mit wenig verkehr was soll ich da mit 130 rumeiern - für mich dies öde und ich suche beschäftigung - was wieder zur ablenkung fürht, jedoch soll das nicht heissen, das bei entsprechenden verkehrslage sowie streckenbeschaffenheit die begrenzung sinnlos ist. das muss halt individuell gestaltet werden.
vielmehr sehe ich einen sinn darin videoüberwachungswagen einzusetzen, und leute wie drengler, linksfahrer... welcher die von der 3. spur auf die abfahrt vor anderen rüberziehen... rausfischen und entsprechend bestrafen.
ich erwarte von jedem der meint mit 120 einem lkw überholen zu müssen sich danach wieder rechts einzuordnen. genau so wie ich erwarte, wenn es mir nach langsamfahren ist mich einen solchen überholvorgang ohnen nötigen... abschließen zu lassen.

georg_willi
15.03.2007, 19:46
*wiederbeleb*
Nun sieht es wohl so aus, als würde sich ein Ende in dieser Debatte abzeichnen. Leider mit dem Vorwandt der Umwelt etwas Gutes zu tun. Andere Argumente finden kein Gehör. Oder vielleicht noch, dass Deutschland Schlusslicht in der EU ist, was dieses Thema betrifft. Versteht mich nicht falsch - auch ich bin für stärkere Einbindung des Umweltschutzes in das Gesetz(Sanktionen für Umweltverschmutzer, Autos ohne Kat..), aber ich finde, dass Alternativen zu kurz kommen oder gar nicht erwähnt werden. Ich zb hab seit 7Monaten meinen Führerschein und hab mir mit einem BMW 320i(E36, also keine feuchten Augen bekommen) einen Traum erfüllt. Normal würde dieser mit einigen Anstrengungen 9Liter nehmen. Durch diverse Behandlungen* habe ich ihn auf 6Liter im Stadtverkehr runter bekommen. Außerdem bin ich der Meinung, dass man in den Fahrschulen umweltfreundliches Fahren einführen sollte - alle, die ich kenne bekamen in der Fahrschule zu hören :" in der Ortschaft fahren wir im Dritten":rolleyes Meine Karre hat 150Ps und es gibt keine Probleme 50Kmh im Vierten zu fahren.
Ich bin absolut gegen dieses Limit. Das ist meiner Meinung nach ein Einschnitt in meine Freiheit. Wozu würde es dann noch Atuos geben, die schneller fahren können? Marken wie Porsche und Lotus sind dann völlig sinnlos geworden, es sei denn man hat eine Rennstrecke in der Nähe.
Man könnte mir jetzt die Vernachlässigung der Sicherheit machen(Fahranfänger und 150PS..). Ich persönlich habe ein Sicherheitsfahrtraining(zT sportlich) absolviert und bin der Meinung, dass mir das viel gebracht hat. Wäre doch gut, wenn man so etwas gesetzlich vorschreiben und gleichzeitig die Erlaubnis für >130Kmh auf freien Autobahnen bekommen würde.

*Behandlung:
1. Keramiklegierung der Motorinnenwand: Das ist eine Art Öl, die man in den Motor kippt. Nach etwa 80km hat sich das festgesetzt. Weitere Vorteile: Ölwechsel nur alle 40000km nötig(den Blick des Kfz-Mechanikers vergess ich nie); Selbst wenn man das Öl komplett ablassen würde, könnte man noch etwa 50km fahren bis sich der Motor fest fährt.
2. Spezielles Öl. Wird angeblich in der Formel 1 benutzt.

Die Kosten: Keramiklegierung 150€, Öl 50€/L. Es wird empfohlen diese Behandlungen alle 6 Jahre zu wiederholen, denn es ist leider nicht für die Ewigkeit.

OMaOle
16.03.2007, 08:45
Hab da mal ne Frage, auf wieviel Prozent der deutschen Autobahnen kann man den noch unbegrenzt schnell fahren? Denke mal mehr als 10% werdens nicht sein.

Deshalb denke ich 130km/h reichen aus, auch damit kann man sich todfahren und ich weis wovon ich rede.

Der Deutsche braucht nun mal enge Regeln und Richtlinien, die er dann doch nicht einhält.

OMaOle

Wintermute
16.03.2007, 09:40
Vom ADAC/Avd:

nsgesamt gelte aber auf weniger als 20 Prozent der deutschen Autobahnen freie Fahrt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit aller Pkws im gesamten Autobahnnetz liege bei unter 117 km/h. Zudem geschähen mehr als 95 Prozent aller Unfälle bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h.

Deswegen nach wie vor:
Bitte freie Fahrt.

weiterhin:
Beispiele aus anderen europäischen Ländern zeigen, dass eine starre Obergrenze für das Autobahntempo die Sicherheit nicht zwangsläufig erhöht. So lag 2004 die Zahl der tödlich Verunglückten pro eine Milliarde gefahrener Autobahn-Kilometer in Tschechien bei 11,09, in Österreich bei 6,6 und in Deutschland nur bei 3,17. Bessere Ergebnisse erzielten Frankreich (2,93), die Niederlande (2,06) und Großbritannien (1,7).

Auch für den Umweltschutz würde ein generelles Tempolimit auf Autobahnen keine erkennbaren Verbesserungen bringen. Nur verhältnismäßig wenige Pkw führen mit so hohen Geschwindigkeiten, dass sich eine solche Begrenzung bei der Schadstoffemission bemerkbar machen würde.

Quelle: http://www.focus.de/auto/unterwegs/co2-ausstoss_nid_41687.html

Ich weiß, nicht die beste Quelle, Focus hat aber brav abgeschrieben bei den seriösen anderen. ;)
Imho alles eine riesige Moralrakete voller heisser Luft die da wieder abgeschossen wird. :rolleyes

Auf der anderen Seite:
Die richtigen Männer bringen sich auf der Schwarzwald Hochstraße um, nicht auf der AB. ;)

sturme
16.03.2007, 09:55
In Österreich leben wir schon lange mit Tempo 130 - mit unserem generell lockereren Zugang zu Gesetzen als in Deutschland (;)) werden von der Polizei aber Geschwindigkeiten bis 150 toleriert (sämtliche Diskussionen um eine Anhebung auf 160 km/h sind deshalb eigentlich nicht mehr als heiße Populismus-Luft). Das ist völlig ok so - wer schneller fahren will, muss eben sämtliche Radarfallen kennen und/oder es sich leisten können, die Strafe zu bezahlen. Die meiste Zeit allerdings ist ohnehin nicht viel mehr Geschwindigkeit drin - und von kurzen Sprints auf 200 hat man nüchtern betrachtet eigentlich garnichts, außer einem unnötig höheren Verbrauch und einen marginalen Zeitvorteil.

Drängler gibt es aber genauso - und Unfälle bei dieser Geschwindigkeit enden ebenso fatal.

le_chef
16.03.2007, 12:42
nein bin dagegn in anderen ländern wo es beschränkt ist passiert mehr als in deutschland

-oSi-
16.03.2007, 14:55
Ich bin gegen eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 130km/h auf den Autobahnen.
Es geht mir nicht um Freie Fahrt, für freie Bürger.
Nein, es bringt nicht viel. Weder aus sicherheitstechn., noch aus umweltpolitscher Sicht.
Wo kann man denn bitte noch wirklich so schnell fahren, wie man will oder kann, und das auf längeren Strecken ?
Fast nirgendwo mehr. Dazu sind die Strassen viel zu voll geworden.

Vielmehr sollte eine 0,0 Promill Grenze für alle eingeführt werden.
Das bringt viel mehr; sicherheitstechnisch gesehen.
Umweltpolitisch würde es mehr bringen, wenn der Verkehr fliessender gestaltet wird.
Die Staus verpesten viel mehr die Luft, das die paar Raser.

OMaOle
16.03.2007, 16:25
Einverstanden, für eine 0,0 Promillegrenze für alle verzichte ich auf das Tempolimit, denn wie Du schon sagst oSi wo kann man s noch noch fahren. Die Verückten hält auch ein Verbot nicht auf, sie könnten allerdings härter bestraft werden was wiederum nicht zu verachten ist.

Umweltpolitisch ist s ein Flopp, genau wie die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60km/h für LKW bei bestimmten Smogwarnstufen. Die blasen dann noch viel mehr Schadstoffe in die Luft als bei 80 km/h. Ein Umweltfreak muss aber eben kein Techniker sein.

OMaOle

MikeSunShine
16.03.2007, 17:49
Ich bin auf jeden Fall gegen ein Tempolimit und ich kann auch nicht verstehen dass da jetzt so gegen gehetzt wird... und das am liebsten noch von Leuten die noch garnicht Auto fahren dürfen und nicht wissen wie das ist wenn man mit 130 auf einer Autobahn rumtuckert und die Kilometer nicht weniger werden...
Ich bin der Meinung dass man ein flüssiges Fahren auf einer freien Autobahn nicht durch ein generelles Tempolimit verhindern sollte.
Außerdem kann man uns die schon ewig ohne Tempolimit fahren und damit aufgewachsen sind nicht mit denen vergleichen die es schon haben wie zum Beispiel die USA!! Dort hat man eine ganz andere Mentalität die kennen das nicht anders und so leben die auch!! Wir sind "Auto"-Deutschland und nicht "Roadtrip von München nach Augsburg"- oder "Roadtrip auf Arbeit"-Deutschland! Es gibt so viele Wochenend-Pendler die jedes Wochenende eh schon viel Stunden auf der Autobahn verbringen und das nicht weils Spaß macht...
Und außerdem glaubt ihr im Ernst dass dicke V6 V8 V10 Motoren bei 120/130 sparsam sind??? :lol Wohl kaum... 15L gehen da durch ob man will oder nicht und das ist bei mir nicht sparsam... Ein großes Fahrzeug was Sicherheit, Raumgefühl und Komfort bietet ist nur sparsam wenns in der Garage steht!

MFG

!"§$%&/()
16.03.2007, 18:23
Na das autos mit 3 liter V6 oder 5 liter V10 mit Mitlerer Drehzahl weniger verbrauchen ist Klar ! Das kommt der Umwelt zugute. Den wir können uns keine neue Erde kaufen wir haben nur eine.
Andersrum Fahren die wenigstens Vorausschauent und Rechnen mit der Dumheit anderer. Gerade auf Autobahnen sind echt Hirnies unterwegs. Gaspedal durch latschen ,Hirn ausschalten.
Da ist die Politik gefordert wen es der Mündige Bürger nicht hinbekommt.

Rasemann
16.03.2007, 19:22
Ähem, also ich als Ösi kann dazu nur sagen, daß ihr das einzige Land der Welt ohne Begrenzung seid.

Mit unseren 130 kann man gut leben.
150 sind toleriert und bis 180(Tacho gut 190 also) gibt man den Schein nicht ab.

Auf der anderen Seite war das entspannteste Fahren in Schweden im Urlaub:
90 oder 110, NULL Verkehrsdichte und dadurch HÖHEREN SCHNITT als auf den 1000km durch Deutschland mit teilweise 210 aber meistens 120 oder 60(Stau).

Der Verbrauch ging in Schweden so in den Keller, daß ich dachte meine Tankuhr hängt.
6,5 Liter statt 8,5-10 mit einem 2.0 133PS Benziner(Carina GLI, 92er BJ)

Bei meinen Reisen habe ich festgestellt, daß umso schneller gefahren werden will umso dichter der Verkehr ist.
Wahrscheinlich, weil man sich "aufgehalten" vorkommt.
Die Dänen fahren am blödesten von ganz Europa, die Deutsch recht gut, die Ösis am 2. blödesten, am besten die Italiener, die machen SOFORT zackig und eindeutig platz, wenn sie auch nur glauben überholt werden zu wollen.

Darüber sollte man auch nachdenken.

sturme
16.03.2007, 19:35
und das am liebsten noch von Leuten die noch garnicht Auto fahren dürfen und nicht wissen wie das ist wenn man mit 130 auf einer Autobahn rumtuckert und die Kilometer nicht weniger werden...
Genau das ist der Trugschluss den viele begehen - die noch nicht (oder nicht lang) autofahren und daher glauben, mit 170+ könne man ordentlich durchrasen und Stunden früher am Ziel sein. Das entspricht nicht der Realität - sehr selten kann man diese Geschwindigkeit ausfahren und wird dann nicht erst recht wieder gewaltig eingebremst weil es ein Elefantenrennen gibt oder sonstige Autofahrer "normal schnell" überholen. Unterm Strich kommst du mit einem relaxten Fahrstil kaum später ans Ziel, aber diese Größe das einzusehen muss man scheinbar erst einmal erlangen.

@MikeSunShine: Dass V6/V8/V10 bei 130km/h nicht sparsam wären ist völliger Quatsch. Auf die Drehzahl und den Gasfuß kommt's draufan, mit einem modernen Porsche bleibst du so ganz locker unter 10 Liter, ob du das nun glaubst oder nicht.

Rasemann
16.03.2007, 19:57
@Sturme

"Dass V6/V8/V10 bei 130km/h nicht sparsam wären ist völliger Quatsch. Auf die Drehzahl und den Gasfuß kommt's draufan, mit einem modernen Porsche bleibst du so ganz locker unter 10 Liter, ob du das nun glaubst oder nicht."

Die 10 Liter sind eben das Problem.
Ein 90PS Diesel Kompakter bis untere Mittelklasse bleibt dabei unter 6 Liter und läuft auch 180 Spitze.
Der allermeiste Treibstoff wird in der Stadt verfahren, etwa 2/3.
Und dort braucht der Porsche 15-20 Liter und der 90 Ps Diesel 7 Liter und ein Hybrid 4-5 Liter.
Aber auch mein alter 90PS Pajero Diesel braucht in der Stadt 12-15 Liter(Eigenerfahrung)

Man sollte bedenken, daß die Autos blöderweise immer größer und schwerer werden.
Vor allem der Trend zum SUV ist ökologischer Wahnsinn.(bin diesbezüglich auch ein Sünder).
Aber zum Arbeitfahren(15km Stadtverkehr) hab ich mir einen Daihatsu Sirion 4WD gekauft, braucht 5-6 Liter in der Stadt.
Der Corolla 4WD meiner Frau verbrät 10 Liter!
(Ja ich liebe Allrad, habe aber kein Geld für einen Audi Quattro)

sturme
16.03.2007, 20:09
Ich sprach ja auch von Autobahn-Verbräuchen bei 130km/h. Allerdings kannst du auch innerstädtisch mit einem Porsche verhältnismäßig sparsam unterwegs sein, du musst nur ein gehöriges Maß Disziplin an den Tag legen. ;)

Ich bin dagegen, Sportwagen zu verbannen - die machen ohnehin den Minimalanteil im Straßenverkehr aus. Aber ein V8 oder V10 gehört bitte auch nur dort hinein - und nicht in einen fetten SUV, der die Leistung zum Wegfahren benötigt. Das Problem sind die Mittelklasse-SUVs (und leistbarere kleinmotorisierte Bullen wie der Touareg V6), die mit ihrem Gewicht und ihrer Bauhöhe prinzipbedingt auch mit nicht so starken Motoren ordentlich viel Sprit fressen, und das durch leistbare Kaufpreise auch noch massenweise.

PS: Verschließt sich mir irgendwie der Sinn, weshalb ich im Stadtverkehr einen 4WD-Kleinwagen brauchen sollte. :rolleyes Und 4WD hin oder her, 10 Liter für einen Corolla sind schlichtweg zuviel, sowas kauft man sich doch nicht.

DerWitwenmacher
16.03.2007, 21:08
Also, meine Meinung dazu, wie auch schon viele von euch es vorher kundtaten.
Ich bin gegen ein generelles Tempolimit, aber auf bestimmten Streckenabschnitten auf Grund der Streckenführung dafür.
Und das jetzt eine Diskussion wegen dem CO2-Ausstoß stattfinden ist einfach nur "Panikmache" der Politiker um von wichtigeren Themen abzulenken. zudem glaube ich nicht, dass Vater Staat daran interssiert ist, dass irgendein Autofahrer Sprit spart. Bedeutet immerhin weniger Steuereinnahmen!
Klar ist, je schneller ich fahre desto mehr Energie (=höherer Schadstoffausstoß) muss ich hineinstecken und so teurer wird es. Nur wer fährt schon schneller als 200? Ok, die notorischen Arschkriecher *würg* ich auch ab und zu.
Aber! Trotzdem würde ich sagen, dass die Durchschnittgeschwingkeit eher, wenn möglich, dann bei 150-180 liegt, was meines erachtens sehr angenehm ist. Alles höhere bedeutet eigentlich nur Stress am Steuer, leider! Und ich gebe zu, wenn ich mal ein bißchen "fliege" habe ich tierische Angst, dass mir nicht doch mal eine "schlafende Blindschleiche" nach links rüber zieht. So lege ich gerne meine Kilometer nachts zurück. Ja, ich weiss. "Blindflug"
So, um jetzt auf das CO2-Problem zurück zukommen.
1. Vor Jahren sah ich einen Bericht wie es Forschern gelang eine Start-Stop-Automatik zu entwickeln, in dem Anlasser und Lichtmaschine, verschleissfrei, vereint wurde. Und warum gibts das bei modernen Autos nicht? Muss ein warmer Motor unbedingt in der Stadt an einer roten Ampel weiterlaufen? Eigentlich nicht! Und schon wäre das Problem, der Feinstaubbelastung, in Städten zu einem Teil gelöst.
2. Spritsparende Fahrweise. Ich fahre seit fast 11 Jahren Auto und es erschreckt mich, immer wieder, welche Meinungen über moderne Motoren kusieren und ich jedes Mal erlebe, wenn ich mit Freunden mitfahre: "Niedertourig fahren? Um Gottes willen! Das ist schlecht für den Motor und macht ihn kaputt!" usw. usw. Versucht die mal zu erziehen! Ich habe es aufgegeben!

Und nun werde ich ein bißchen virtuell rasen :evillol

sturme
16.03.2007, 21:15
Muss ein warmer Motor unbedingt in der Stadt an einer roten Ampel weiterlaufen? Eigentlich nicht! Und schon wäre das Problem, der Feinstaubbelastung, in Städten zu einem Teil gelöst.
Der automatisch sich abschaltende Motor (Bsp. Eco-Golf, 3L-Lupo) war der Kundschaft oftmals zu "unheimlich".

Rasemann
16.03.2007, 21:57
@sturme

Auch auf der Autobahn mit 130 sind 10 Liter zu viel.
Nicht wegen dem CO2, sondern einfach wegen dem Rohstoff und der giftigen Abgase.
CO2 ist ungiftig.

Warum braucht man ein Auto über 50PS?
Ist doch "EIGENTLICH" völlig sinnfrei.

Ja... mein letztes Auto mit 50 PS war ein "Golf I"
Sogar mein arbeitfahrensuperspar3Zylinderminiauto hat 54Ps. und um 100kg mehr als ein einser Golf.

Warum ich Allrad fahre?
Ein Teil meiner "Stadtkilometer" liegt auf einer argen Bergstrecke die so gut wie nicht vom Winterdienst betreut wird.
Wegen 3 km will ich nicht für mehrere Wochen Scheeketten anlegen damit ich heim komme.

10Liter stadtverbrauch für einen 1300kg Corolla Kombi 4WD mit 110 PS Benziner sind nicht schlecht.
Selbst der kleinste Porsche hat nach Werksangabe 14,8 Liter verbrauch.
Und zur Werksangabe kann man getrost 20% dazurechnen.

Der Überlandverbrauch gilt übrigens für 90km/h konstant und ob da eine 245PS Maschine wirklich mit 7,7 Liter auskommt....da hat sogar so mancher Kleinwagen zu kämpfen...

Wegen massenhaft Leistbar beim Touareg: wieviel verdienst du bitte?
So eine Schüssel kostet immerhin 50.000 Euro aufwärts, das waren einmal 100.000 DM oder 700.000 Schilling.


Und irgendwelche Auswirkungen auf die Umwelt MUSS es haben, wenn Milliarden TONNEN pro Jahr verbrannt werden.

OMaOle
17.03.2007, 09:36
Nun wäre ja mal interessant wie groß der Anteil der Spritfresser am Gesamt PKW Aufkommen im Staate ist.
Wenn man hier so liest könnte man denken jeder zweite fährt Porsche oder n V10.
Träumen heißt ja noch nicht haben.

OMaOle

sturme
17.03.2007, 11:04
Wegen massenhaft Leistbar beim Touareg: wieviel verdienst du bitte?
So eine Schüssel kostet immerhin 50.000 Euro aufwärts, das waren einmal 100.000 DM oder 700.000 Schilling.
Das ist richtig; massenhaft leistbar meine ich in Relation zum Durchschnittssportwagen - und so extrem oft, wie man Touaregs durch die Gegend fahren sieht, bekommt man durchaus den Eindruck dass es so schlecht der Bevölkerung nicht gehen kann. Abgesehen davon bedeutet ein fetter Wagen in der Einfahrt ja nicht immer, dass ihn sich der Besitzer auch tatsächlich leisten kann. ;)

MikeSunShine
17.03.2007, 17:26
@sturme

Touareg, Cayenne, Q7, X5, X3, ML oder G sind alles Verkaufsschlager die gehen weg wie warme Semmeln!!...

Ein moderner normaler Porsche verbraucht auch maximal nicht so viel weil er verhältnismäßig leicht ist. Ich meinte nicht die doch geringen Anzahl an Sportwagen sondern die doch recht hohen Anzahl an dicken Jeeps und ähnlich schweren Oberklassefahrzeugen. Diese Fahrzeuge "fressen" ob man will oder nicht unverhältnismäßig viel Kraftstoff...!!!

Für mich währe ein Tempolimit ein Grund das Auto im Urlaub stehen zu lassen und weit enfernt wohnende Verwandte weniger bis garnicht mehr zu besuchen. Weil dann machen anstrengende lange fahrten garkeinen Spaß mehr, sind tot langweilig und nur ne last... und da "geh ich nicht hin"! Dafür hab ich keinen Urlaub... :rolleyes 8L auf 100km gespart >> geh ich einen trinken von...

willi42
17.03.2007, 18:07
Fahr zwar gerne mit dem Motorrad schneller, aber eine Begrenzung auf 130 macht natürlich Sinn.
Es wird weniger Benzin verbraucht und die Strasse wird besser genutzt, da die Abstände geringer sind.
Ich glaub dennoch nicht, dass eine Begrenzung kommt, da die Entscheidungsträger sich von unserem Geld dicke Kisten leisten können und Zugeständnisse an die Industrie machen müssen. Von der werden sie ja schliesslich geschmiert.

Götterwind
17.03.2007, 18:20
@willi42
Noch geringere Abstände?! Oft werden Abstände gefahren, die auch für 130 zu knapp sind, und das ist dann noch nicht mal drängeln. Mal angenommen du brauchst ne halbe Sekunde bis du endlich bremst, dann hast du bei Geschwindigkeit 130 immerhin schon gut und gern 20m zurückgelegt, ohne zu bremsen. Dazu kommt dann noch der Bremsweg. ;)

@topic
Ich habe es am Dienstag ausprobiert. Auf den 1000km bis Paris habe ich im Vergleich von 140 zu 160 (wenn es ging) keine Zeit gespaart, nur mehr Sprit verblasen.

sturme
17.03.2007, 18:47
Für mich währe ein Tempolimit ein Grund das Auto im Urlaub stehen zu lassen und weit enfernt wohnende Verwandte weniger bis garnicht mehr zu besuchen. Weil dann machen anstrengende lange fahrten garkeinen Spaß mehr, sind tot langweilig und nur ne last... und da "geh ich nicht hin"! Dafür hab ich keinen Urlaub... :rolleyes 8L auf 100km gespart >> geh ich einen trinken von...
Interessant, wie das deutsche Familienleben an Tempolimits zu hängen scheint... jetzt wird mir plötzlich erst die ganze Tragweite der Debatte bewusst und auch die gesellschaftspolitischen Konsequenzen!



:p

Rasemann
17.03.2007, 19:41
Umso langsamer, desdo schneller!

Schon einmal darüber gewundert, warum man auf einer langen Reise immer wieder die selben "Schleicher" überholt?

So überbevölkert wie unsere Straßen sind hat angasen außer Spaß gar keinen Sinn.
Streng kontrollierte 110 wie in Schweden sind ideal.
Da nerven nicht einmal LKWs. Weil man nur recht selten einen überholen muß!

Laut Bordcomputer komme ich mit "volle Kanne"(160+) und "schleichen"(120-140) auf langen Fahrten auf genau den selben Schnitt, aber mit 2 Liter weniger verbrauch.

F!o
17.03.2007, 21:42
laut Bordcomputer darfst du nicht gehen.
Der Stimmt meistens eh nicht.
Rein Rechnerisch hast du definitiv eine Spritersparnis im Vergleich zu 120 - 160+

Blutschlumpf
17.03.2007, 23:04
Hmm, 3 Jahre verstrichen, ich bin immer noch Bahnfahrer, nicht vernünftiger als früher und imer noch dagegen zu beschränken.
Es gibt für Autofahrer doch quasi kaum was risikofreieres als eine deutsche Autobahn. Die Wahrscheinlichkeit hier zu verunglücken ist um ein vielfaches geringen als überall sonst im Straßenverkehr.

Warum soll man das limitieren ? Der Großteil der Autobahnen ist doch eh schon aufgrund von Baustellen und was wasweisich nicht frei. Selbst an Stellen die man vermutlich mit 180 noch spielend schaffen würde sind doch schon teilweise Limitierungen auf 100.

Zum Thema Spritsparen:
Ich wette wenn man nur die Hälfte aller unnötigen Staus verhindern würde könnte man ein zigfaches von dem einsparen was an Mehrverbrauch bei Tempo 200 anfällt.
Ich bin letzte Woche nach Paris gefahren. Weder in Belgien noch in Frankreich haben die es so mit Baustellen übertrieben wie hier, ich kann mich so direkt nur an eine auf ~600km erinnern.
Im Gegensatz dazu in Düsseldorf: 2 km gefahren, schon die ersten Baustellen. Man erneuert die Ventilation in den Tunneln der A46. Natürlich wird da nicht dort abgesperrt wo gearbeitet wird, sondern erstmal die gesammte Strecke beidseitig für ein paar Monate.

Ich arbeite bei einem ISP. Wenn hier Arbeiten anstehen die den Produktivbetrieb einschränken, dann passieren die idR nachts wenn nichts los ist. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit sollte man meinen. Wenn hier ne Leitung dicht ist muss halt ne dickere oder zusätzliche her. Warum kommt das den deutschen Straßenplanern nicht in den Sinn ?
Ich glaube auch viele Menschen hier in Deutschland würden gerne den ein oder anderen Euro mehr zahlen wenn das Geld auch in Maßnahmen gesteckt werden würde die für den Fahrer einen Nutzen darstellen, zum Beispiel Ausbau des Autobahnnetzes und Senkung der Fahrzeiten durch Stauvermeidung.

willi42
18.03.2007, 02:46
[QUOTE=Götterwind;2651020]@willi42
Noch geringere Abstände?! Oft werden Abstände gefahren, die auch für 130 zu knapp sind, und das ist dann noch nicht mal drängeln. Mal angenommen du brauchst ne halbe Sekunde bis du endlich bremst, dann hast du bei Geschwindigkeit 130 immerhin schon gut und gern 20m zurückgelegt, ohne zu bremsen. Dazu kommt dann noch der Bremsweg. ;)

Informier dich mal.
Bei höheren Geschwindigkeiten steigt der erforderliche Abstand exponentiell an. Von daher wird eine Autobahn bei geringeren Geschwindigkeiten wesentlich besser genutzt. Es kann bei geringeren Geschwindigkeiten definitiv mehr Verkehr abgewickelt werden. Dies ist wissenschaftlich erwiesen.

Razor23
18.03.2007, 03:02
Bei höheren Geschwindigkeiten steigt der erforderliche Abstand exponentiell an.

Der eigentlich erforderliche Abstand ja, der gesetzlich vorgeschriebene nein.

Razor23
18.03.2007, 03:13
Ein moderner normaler Porsche verbraucht auch maximal nicht so viel weil er verhältnismäßig leicht ist. Ich meinte nicht die doch geringen Anzahl an Sportwagen sondern die doch recht hohen Anzahl an dicken Jeeps und ähnlich schweren Oberklassefahrzeugen. Diese Fahrzeuge "fressen" ob man will oder nicht unverhältnismäßig viel Kraftstoff...!!!

Das ist eben nicht der Fall.

Es steht dir frei, das Gewicht oder die Motorleistung als unnötig zu bezeichnen, wobei dir klar sein muss, dass kein Hersteller zum Spass Bleielemente verbaut und der Kunde keine schlechteren Fahrleistungen, als bei einem leichteren Auto haben möchte, ergo ein stärkerer Motor nötig ist.

Aber es ist schlichtweg falsch, den Spritverbrauch eines modernen Motors, der 250-400 PS leistet als unverhältnismäßig darzustellen. Rechne dir doch mal das Verhältnis von Leistung und Verbrauch aus. Dann wirst du merken, dass man für ein "paar" Liter mehr Verbrauch eine ordentliche Mehrleistung geboten kriegt.

-oSi-
18.03.2007, 10:42
Es kann bei geringeren Geschwindigkeiten definitiv mehr Verkehr abgewickelt werden. Dies ist wissenschaftlich erwiesen.
Unter Laborbedingungen, und das bestimmt nur mit Computermodellen.
In der Realität nicht umsetzbar.
Solange der Stress den Alltag regiert, wird das nie was werden.

Wer kennt es nicht ?
Man hält extra mal etwas mehr Abstand zum Vordermann und schon nutzt der nächste "Idiot" diesen Abstand, um einzuscheren...

MikeSunShine
18.03.2007, 11:14
...Interessant, wie das deutsche Familienleben an Tempolimits zu hängen scheint... jetzt wird mir plötzlich erst die ganze Tragweite der Debatte bewusst und auch die gesellschaftspolitischen Konsequenzen!...

Na jetzt übertreib mal nicht! :rolleyes Ich spreche für mich!! Mir machen lange fahrten "überhaupt" keinen Spaß und ich könnt kotzen wenn ich dran denke was Ostern wieder passiert! Das eintönige aus dem Fenster gucken macht mich wahnsinnig... Da kommen Spurwechsel, Überholen und flüssiges Fahren gerade recht! Dann macht es auch bisschen Spaß! Denn es heißt ja "Freude am Fahren"...

@Razor23

Das ist richtig und steht auch nicht zur Frage... Mehrleistung muß man immer mit Kraftstoffmehrverbrauch bezahlen. Aber es ist einen Tatsache dass ein 1500-1700 kg Sportwagen wie ein normaler Porsche z.B. mit 300 PS und bedingt durch die Fahrzeugbauweise und Form besonders niedrigen Luftwiederstand weniger verbrauchen "kann" als ein 300 PS starker und 2,5t schwerer SUV/Jeep/Limousine.

Wintermute
18.03.2007, 18:24
Die fetten SUV und Sportwagen über 200PS machen einen Miroben-Anteil der Fahrzeuge hier in D aus. Über den Verbrauch eines Gallardo oder einer AMG M-Klasse braucht man gar nicht reden, da davon so gut wie keine verkauft werden. Haupt Anteilseigner an den Emissionen ist der "Mainstream". So wie fast immer. Eine wirkliche Lösung wird imho nur ein anderer Brennstoff und bis dahin eine brauchbare Auswahl an Hybridfahrzeugen bringen, kein Tempolimit.

GaBBa-Gandalf
18.03.2007, 18:47
Um Gottes willen. Bitte kein Tempolimit. :freak2


Zum Verbrauch:

Bitte liebe Hersteller setzt Elektromotoren in die fahrzeuge und alles wird gut.
Aber da haben die Ölkonzerne halt was dagegen.

sturme
18.03.2007, 18:48
@MikeSunShine: Ich wollte dich ja auch einfach ein bisschen provozieren und deine Einstellung in Frage stellen. :p

Wenn für dich Spurwechsel auf einer schnurgeraden Autobahn schon Spaß bedeuten, ist das deine Sache. Spaß kommt auf einer Autobahn imo aber für die wenigsten Leute auf - den sucht man eher auf der Landstraße. Was mich auch irritiert ist, dass du von "belastenden" Fahrten unter einem Tempolimit sprichst - als belastend empfindet man in der Regal allerdings genau die umgekehrte Gegebenheit, nämlich wenn man sich selbst durch seinen unrhythmischen Fahrstil in Stresssituationen bringt. Flüssiges Fahren steht im Widerspruch zu deiner Einstellung.

Hybridmotoren bringen in der Stadt einen Vorteil - gerade auf der Autobahn allerdings genau garkeinen. Desweiteren sind Hybrid-Autos in der Produktion dermaßen umweltbelastend, dass es fast schon wie ein Witz anmutet wie sie gehyped werden, wenn es nicht so traurig wäre.

Blutschlumpf
18.03.2007, 22:39
Sicherlich ist es auf dt. Autobahnen was stressiger, aber ich glaube die Gefahr auf ner Autobahn im Ausland bei konstanten 120kmh über Stunden hinweg mit Tempomat zu fahren ist eher höher als niedriger weil man nach ner Weile einfach abschaltet und jegliche Konzentration verliert. Dann bremmst einer und Zack gibts nen Crash.

Wintermute
18.03.2007, 23:02
So geht´s mir jedesmal in der Schweiz. Karre pennt im 6. bei 130 fast ein, Freundin pennt nebendran und ich muß diese schnurgeraden Dinger entlangkriechen und werd´ nach spätestens 30 Minuten müde. :freak

@Sturme:
Jau, in der Stadt. Beim Stop and Go wird meist mehr Sprit verblasen (auf die große Masse gerechnet).

MikeSunShine
18.03.2007, 23:39
@sturme

Längeres Fahren im Allgemeinen!! Ob mit oder ohne Tempolimit Stau oder nicht... ich finds belastend und da ist mir ungleichmäßig ohne Tempolimit und Stau im Vergleich lieber... :cool

Razor23
19.03.2007, 00:28
Mag jetzt provokant klingen, aber die meisten Unregelmäßigkeiten auf unbeschränkten Strecken lassen sich ja schon dadurch vermeiden, dass die Polizei endlich mal härter gegen diejenigen vorgeht, die mit ihrer niedrigen Geschwindigkeit (gegen die ja ansich nichts zu sagen ist, solange niemand den Anspruch erhebt, wegen 10 km/h Geschwindigkeitsdifferenz zum LKW mit eben diesen 10 km/h mehr auf der linken Spur überholen zu dürfen, obwohl der restliche Verkehr deutlich schneller fließt) und ihrem unverantwortlichen Spurwechselverhalten (also ohne zu gucken mit 110-130 auf die linken Spur, wo 160-250 gefahren wird) den ganzen Verkehr aufhalten.

Aber die Medien werden schon dafür sorgen, dass es nur die "bösen Raser und Drängler" gibt und der Durchschnitts-Mittelspurschleicher weiter vor sich hinträumen kann und den restlichen Verkehr aufhalten darf.

Viele sind wohl der Meinung, wer langsam fährt, kann schon aus Prinzip nichts falsch machen und wer schneller als der Durchschnitt unterwegs ist, trägt automatisch eine Schuld. Dabei sind in der Realität die Schnellfahrer schon aus Selbstschutz viel aufmerksamer und bremsbereiter, während die Sonntagsfahrer von Vorfahrtrechten und Rechtsfahrgebot entweder nichts wissen wollen oder diese Regeln konsequent ignorieren.

MikeSunShine
19.03.2007, 07:30
@ Razor23

Das ist richtig!

4 Spurige Autobahnen sind das Schlimmste da geht nicht voran! Rechts die Lkws dann die Pkws die nicht zwischen den Lkws fahren wollen aber genau so schnell fahren und dann die die halt so ca um die 120/130 fahren, bleibt noch einen Spur für schnellere... die sich aber ständig vor 140 Fahrern in Acht nehem müssen!

-oSi-
19.03.2007, 07:36
Jo, das Verhalten kenne ich.
Mein Bruder war auch mal so ein "Autobahnschleicher".

Da wurde mir ab und zu beim "Überholen" recht mulmig, als ich hinten saß.
Wie dicht die dann ans Heck kommen...
Also Nummernschilder erkennen ist dann nicht mehr.


Seit dem ich ihm das gesagt habe, wie gefährlich doch dieser Fahrstil ist, ist er nicht mehr so.

linkser
19.03.2007, 12:47
4 Spurige Autobahnen sind das Schlimmste da geht nicht voran! Rechts die Lkws dann die Pkws die nicht zwischen den Lkws fahren wollen aber genau so schnell fahren und dann die die halt so ca um die 120/130 fahren, bleibt noch einen Spur für schnellere... die sich aber ständig vor 140 Fahrern in Acht nehem müssen!
wo gibts denn in deutschland über längere strecken 4 spurige autobahnen? ich kenne spontan jetzt nur ein paar kmeterchen im kölner ring, bei frankfurt und bei stuttgart.
da sind doch 2 spurige-autobahnen deutlich gefährlicher, weil da nämlich die 110km/h fahrer direkt auf die 200km/h fahrer treffen. darf ich jedes mal auf der a81 beobachten, wenn dann die schweizer audis von hinten mit 200 angeknallt kommen und es dann doch häufiger zu engen situationen kommt...

Dabei sind in der Realität die Schnellfahrer schon aus Selbstschutz viel aufmerksamer und bremsbereiterdas hilft im zweifel ihnen aber auch nicht. wenn ich auf der a3 beobachte, wie auf der linken spur kolonne mit max. 30m abstand bei 150km/h gefahren wird, da kann man noch so tolle bremsen, aufmerksam und bremsbereit sein, wenn da nur irgendwer mal plötzlich abbremst dann knallts aber ohne wenn und aber.
Vorfahrtrechtenvorfahrt ist kein recht sondern eine berechtigung :)

ich bin nach wie vor gegen ein tempolimit, weil es eh an allen gefährlichen stellen schon tempolimit gibt. man kann ja z.b. im ruhrgebiet kaum noch irgendwo unlimitiert fahren. und das auch zu recht, bei sehr hohem verkehrsaufkommen ist ein tempolimit einfach notwendig, um mehr unfälle zu verhindern.
bei mir in der nähe auf a46 gibts jetzt seit 1 jahr ein 120er tempolimit, seitdem gab es dort ca. 1/4 weniger unfälle als in den jahren davor.

EDIT: und als beispiel für die unsinnigkeit eines tempolimits will ich mal die a81 nennen, da ist je weiter man sich von stuttgart entfernt immer weniger los, auch zu rush-hour zeiten. da würde ich auch einschlafen, wenn ich da nur 130 fahren dürfte, vorallem weil es da noch nichtmal wirklich lkws gibt, die man überholen kann.

Wintermute
19.03.2007, 12:52
Genau. An den richtigen Stellen. Generell erlaubt oder generell beschränkt ist in fast allen Themengebieten eine dämliche Aktion.

-oSi-
19.03.2007, 14:41
wo gibts denn in deutschland über längere strecken 4 spurige autobahnen? ich kenne spontan jetzt nur ein paar kmeterchen im kölner ring, bei frankfurt und bei stuttgart.
4 spurige Autobahnen stellen den größten Teil dar.

Zum Verständnis: 4 Spuren -> 2 Spuren je Richtung

Du sprichst von 8 spurigen Autobahnen, und die sind wirklich sehr rar.

OMaOle
19.03.2007, 15:03
Bei einem generellen Tempolimit könnten aber auch ne Menge Schilder weg, das dünnt zumindest den deutschenSchilderwald etwas aus.

linkser
19.03.2007, 15:36
@osi
les dir nochmal den beitrag von mikesunshine durch, er spricht von 4 spuren in jeder richtung ergo eine achtspurige autobahn. gehe normalerweise bei der angabe vierspurig auch von 2+2 aus, aber mikesunshine meint 4+4. oder steh ich jetzt komplett aufm schlauch?

so und jetzt sind hoffentlich alle verwirrt :D

Simon
19.03.2007, 15:38
Tempolimit ja, aber nicht bei 130, sondern bei 160.

Mit 160 km/h Limit könnte sogar ich mich anfreunden, obwohl ich auch eher zu denen gehöre, die bei freier Strecke ihr Auto gerne weitestgehend ausfahren.
Die Kleinwagen schaffen eh meistens kaum mehr und die schnelleren Kisten werden so zumindest nicht dazu genötigt mit 130 km/h auf der Autobahn zu schleichen.

So hätte man gut eine Chance die wirklichen "Raser" ab 200 km/h an jeder(!) Stelle mit Blitzern ranzubekommen.

Ob dadurch die Autobahnen sicherer werden, wage ich mal zu bezweifeln. Ich hab während meiner Ausbildungszeit 30-40.000 km pro Jahr auf der Autobahn mit (wenn möglich) Vollgas verbracht und es ist nie etwas passiert. Und letztes Jahr fährt mir eine Dame reiferen Alters mein Auto in der 30er Zone zu einem wirtschaftlichen Totalschaden.

mfg Simon

Razor23
19.03.2007, 16:55
Tempolimit ja, aber nicht bei 130, sondern bei 160.

Genauso ein Unsinn. Es kann nicht sein, dass die Politiker dann über ihre persönliche Wohlfühlgeschwindigkeit abstimmen.

Natürlich fände ich 160 besser als 130, aber man bedenke mal, dass es auch bei der Verkehrssicherheit Nachteile geben wird, wenn wir 160 statt unbegrenzt einführen:

- Viele sind der Meinung, es gibt bei guten Wetter- und Straßenbedingungen keinen Grund deutlich langsamer als zulässige Höchstgeschwindigkeit zu fahren, man fühlt sich also schnell genötigt, schneller zu fahren als man eigentlich will... auf unbegrenzten Autobahnen wird einem nichts vorgegeben, also fährt jeder so wie er es für angemessen hält

- Ein Tempolimit führt immer dazu, dass die Aufmerksamkeit diesbezüglich abnimmt, dass man bei erreichter zHg nicht mehr in den Rückspiegel guckt, weil "es darf ja niemand schnelleres kommen", wenn es doch der Fall ist, kracht es...
EDIT---------------------
Genau. An den richtigen Stellen. Generell erlaubt oder generell beschränkt ist in fast allen Themengebieten eine dämliche Aktion.

Richtig.

Spätestens nachts wird sich jeder, der nicht aus Überzeugung, Spritsparwut oder Angst/fehlender Erfahrung so oder so nicht schneller fahren will fragen, wieso er auf einer perfekt ausgebauten Strecke ohne viel Verkehr einen Roadtrip mit gemütlichen 100 veranstalten soll, wenn er die Strecke in der hälfte der Zeit zurücklegen kann.

Ich wäre eher dafür, so manche gut ausgebaute, auf Kilometer schnurgerade Strecke nachts freizugeben. Hier im Rhein-Main-Gebiet gibt es zig Autobahnen, die von der Fahrbahnbeschaffenheit und -breite zumindest bei wenig Verkehr locker für 130 oder unbegrenzt geeignet wären, stattdessen ist dort wegen 2x2 Stunden täglicher Rushhour 24/7 Schnarchertempo 100 angesagt.

EvilMoe
19.03.2007, 16:58
Meine Meinung dazu:

Ich bin ganz klar gegen Tempolimits.

Ich nenne mal zwei Gründe:
- Die ganzen Autos sind nicht schuld am CO2 Ausstoß! Es gibt auch noch andere Wirtschaftliche Zweige wo mehr getan werden sollte.

- Die ganzen schweren Unfälle passieren nur, weil es zuviel Idioten gibt. Ich mein damit nicht die Raser. Bsp; Wenn man eine Kurve hat, in der man nicht sieht ob von hinten was kommt, jetzt vllt mal auf einer dreispurigen Autobahn, dann fahr ich nicht mit 130/140 links rüber nur weil ich 20 km/h schneller fahre als der auf der mittleren Spur. Auf der linken Spur wird eben schnell gefahren, da kommen Autos mit 200 und mehr an. Wenn ich weiß, dass ich so schnell nicht fahren möchte/kann, dann lass ich es einfach. Außerdem sollten die ganzen Leute mal mehr blinken und in den Spiegel gucken. Die Leute die sich über "Drängler" und "Raser" aufregen sind die, die in 300m Entfernung hinter einem LKW herfahren und ihn dann plötzkich einfällt, wenn man mit 160 ankommt: "ach ich überhol mal den lkw, hupps da kam ja ein Auto".

Die Raser, die wirklich rücksichtslos sind, wird man auch nicht durch ein Tempolimit stilllegen können.

Razor23
19.03.2007, 17:05
@EvilMoe:

Full ACK!

Zu Hochgeschwindigkeitsunfällen gehören in den meisten Fällen (außer bei Schleuderunfällen) zwei!

Und was ist das naheliegenste Unfallszenario? Richtig, jemand zieht unerwartet auf die Spur des Schnellfahrers und diese kann wegen der hohen Differenzgeschwindigkeit, die der Spurwechsler im Rückspiegel aber erkennen kann, nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Und da braucht man nicht vom eigentlich Schuldigen abzulenken - dem Spurwechsler - und dem Schnellfahrer nur wegen seiner Geschwindigkeit eine nicht vorrausschauende Fahrweise vorwerfen. Man kann ja nun schlecht jedesmal, wenn sich mehr als ein Auto auf der rechten Spur befindet präventiv auf 120 runterbremsen. Die Bremsbereitschaft ist bei Schnellfahrern jedenfalls höher als die Bereitschaft, den Rückspiegel richtig zu benutzen, den Blinker zu setzen und verdammt nochmal die Vorfahrt auf der linken Spur zu beachten.

Der Bußgeldkatalog sagt folgendes:

Zum Überholen ausgeschert und dadurch nachfolgenden Verkehr gefährdet 40 €
2 Pkt.

Wie das bei einem Unfall ausschaut, könnt ihr euch ja dann ausrechnen.

addl1970
19.03.2007, 17:45
Recht so Razor23!

Aber wie sieht denn die Realität aus? Die Autobahnen können mit noch so vielen Spuren ausgebaut werden - es wird generell nur links und (oder nur in Ausnahmefällen) in der Mitte gefahren. Leute wir haben ein Rechtsfahrgebot! Wenn das mit dem Tempolimt klappen würde, warum hat man z. B. auf der A2 Probleme mit 130 bei 120 erlaubt, mal eine LKW zu überholen (hey, ich bin noch einer der Verrückten die wirklich Rechts Fahren! Ich ziehe meist nach 5 x Blinken raus - es sei denn es geht wirklich nicht!

Probiert das mal auf der A 14 / A 4 / A 13 / A 17 / A 72 da geht sowas plötzlich.

Blinken - kurze Lichthupe vom Hintermann - Fahren - Einscheren! (wenn man gut drauf ist, Danke; mit kurz Rechts und Links geblinkt) - geht teilweise auch mit LKW!

Übrigens soll es auch mal ein Land gegeben haben wo 100 auf Autobahnen und 80 auf Landstrassen das Limit waren - damals waren die Devisen für das Rohöl der Grund mit niedrigeren Geschwindigkeiten zu Sparen. Das wurde noch durch die Einstellung der Instandhaltungsmassnahmen auf den Strassen unterstützt. Also doch mal ein Modell für unser "notleidendes Land". Merke: " Aus der Vergangenheit lernen, heisst siegen lernen" - oder so ähnlich. (;-)) hey das war Ironie!

linkser
19.03.2007, 18:12
Die ganzen Autos sind nicht schuld am CO2 Ausstoß! sagen wir es mal so, die autos tragen gut dazu bei, jedoch bringt ein tempolimit sehr sehr wenig, weil die autos dann a) immer noch fahren, nur langsamer und b) viell. jetzt gerade zu dieser sekunden max. 5%-10% aller autos, die gerade fahren, >130km/h fahren.

Außerdem sollten die ganzen Leute mal mehr blinken und in den Spiegel gucken
und es sind nicht immer nur "die schleicher", die nicht blinken, nicht in die spiegel gucken usw...ich habe schon unendlich oft beobachtet, dass gerade die, die eigentlich dauernd linke spur fahren und dann zwischendurch doch mal auf die mittlere spur wechseln, weil von hinten ein noch schnellerer kommt, aus prinzip nicht rechts blinken. sorry, aber das geht auch nicht, weil wenn ich dann auf der rechten bin, dann kann ich vorher noch so oft in den rück/außenspiegel gucke, wenn ich dann auf die mittlere will und der ohne vorwarnung auch rüberzieht, dann gibts auch kaltverformung.
auf deutschen autobahnen wird halt häufig jedweder anstand über bord geworfen, hauptsache man kann seine geschwindigkeit durchziehen (d.h. auch: ich fahr nur 110, aber auch: ich fahr 170), kann noch nen bisschen schneller fahren oder sonstwas.

Razor23
19.03.2007, 18:41
sagen wir es mal so, die autos tragen gut dazu bei, jedoch bringt ein tempolimit sehr sehr wenig, weil die autos dann a) immer noch fahren, nur langsamer und b) viell. jetzt gerade zu dieser sekunden max. 5%-10% aller autos, die gerade fahren, >130km/h fahren.

Es sind wohl deutlich weniger als 5%:

"Auf dem gesamten deutschen Straßennetz sind 99 Prozent der Strecken limitiert"

Und bekanntlich fährt auch nur ein geringer Teil der Autofahrer mehr als 130, dort wo dies erlaubt ist, mit der Geschwindigkeit sinkt dann nochmals die Anzahl derer, die das entsprechende Tempo fahren (150 vielleicht noch 15%, 180 nur noch 5%, 250 vielleicht gerade noch 0,05%).

Und genau diese mit zunehmendem Tempo sinkende Anzahl ist auch ein Grund dafür, wieso das weiter oben angesprochene Tempolimit 160 eigentlich grober Unfug ist, da ja schon die wenigsten heutzutage überhaupt 160 fahren. Einerseits betrifft es wenige, andererseits gibt es aber auch wenig Gründe, 160 statt unlimitiert einzuführen. Denn die Unfälle bei Tempo 200+ sind ja nun eher eine Seltenheit.

Und Alleine die Möglichkeit, so schnell fahren zu können, wie wir möchten, sollte uns doch eine Menge wert sein.

"Durch eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung könnte nur 0,3 Prozent CO2 eingespart werden und das nur auf den Straßenverkehr bezogen."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tempolimit

-oSi-
19.03.2007, 18:58
Übrigens soll es auch mal ein Land gegeben haben wo 100 auf Autobahnen und 80 auf Landstrassen das Limit waren - damals waren...
Erinnert mich an die DDR. :D


Hier im Rhein-Main-Gebiet gibt es zig Autobahnen, die von der Fahrbahnbeschaffenheit und -breite zumindest bei wenig Verkehr locker für 130 oder unbegrenzt geeignet wären, stattdessen ist dort wegen 2x2 Stunden täglicher Rushhour 24/7 Schnarchertempo 100 angesagt.
Wird auf diesen 100er Strecken viel geblitzt ?
Falls ja, dann weiss ich warum da nur 100 km/h erlaubt sind.
Dort werden die Kassen gefüllt...


---
Jetzt, wo die Spritpreise jenseits von Gut und Böse sind, wird sowieso vielerorts langsamer gefahren.
So tragen die hohen Spritpreise zu weniger CO2-Ausstoss bei. ;)

Sgt.Samson
20.03.2007, 14:59
Ich bin für ein Tempolimit auf allen deutschen Autobahnen. Mehr als der Co²-Ausstoß begründet sich meine Meinung auf dem Aspekt der Sicherheit. Das Problem was EvilMoe schon angesprochen hat, würde nicht mehr bestehen. Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen jenen, die auf der linken Spur schnell fahren und den zumeist LKW mit 80-100 km/h auf der rechten Spur ist zu groß. Die Autobahnen die ich hier kenne sind zumeist zweispurig und es bleibt keine andere Möglichkeit für die Fahrer von Fahrzeugen mit Anhäger, Wohnmobilen oder langsamen/älteren Kleinwagen, als dort zu überholen.

Eventuell könnte man bei dreispurigen Teilabschnitten über eine Limiterhöhung auf 160 km/h nachdenken.

Entspannteres Fahren bedeutet sichereres Fahren.

Geschwindigkeiten jenseits der 180 sind für die Rennstrecke, aber nicht für den sowieso schon überfüllten und hektischen deutschen Straßenverkehr.

Razor23
20.03.2007, 15:18
es bleibt keine andere Möglichkeit für die Fahrer von Fahrzeugen mit Anhäger, Wohnmobilen oder langsamen/älteren Kleinwagen, als dort zu überholen.

Natürlich dürfen diese Fahrzeuge überholen. Aber sie dürfen das nur, wenn sie niemanden dabei gefährden. Wenn während ihres Überholvorgangs jemand schnelleres ankommt, haben sie niemanden behindert (vorausgesetzt sie überholen mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von mindesten 20 km/h und wechseln anschließend unmittelbar wieder nach rechts) oder gefährdet (vom Gas gehen und normales bremsen ist zumutbar). Wer aber rauszieht, obwohl hinten jemand direkt mit 250 ankommt und schon voll auf die Bremse muss, provoziert einen Unfall. Viele warten ja leider nicht auf eine große Lücke, sondern verschätzen sich zu allem Überfluss noch.

Unfälle passieren nicht, weil jemand ordnungsgemäß überholt und ein Schnellfahrer pennt. Unfälle passieren, weil jemand langsames die Vorfahrt grob missachtet, der Schnellfahrer nicht rechtzeitig zum stehen kommt und es kracht. Die Schuldfrage kannst du dir mittels der StVO selbst beantworten.

Geschwindigkeiten jenseits der 180 sind für die Rennstrecke, aber nicht für den sowieso schon überfüllten und hektischen deutschen Straßenverkehr.

Wo ist das Problem? Bei viel Verkehr wird man sooft eingebremst, dass Tempo über 180 sowieso nicht möglich ist. Und nachts braucht es keine Rennstrecke, um gefahrlos 250 zu fahren - vorausgesetzt die paar Fahrzeuge auf der rechten Spur benutzen ihren Rückspiegel - nur wo setzen wir jetzt an? Den Schnarchen, die gefährliche Spurwechsel vollziehen entgegenkommen und den Verkehr um sie rum zwangsentschärfen oder hier Aufklärung betreiben und solche Aktionen härter bestrafen. 100€ und 3 Punkte.. dann hat sich das gefährliche Rausziehen ganz schnell erledigt, Medienwirksamkeit vorausgesetzt.