El Sadr Aufstand in Irak

Simple Man

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Wie denkt ihr darüber?
Auf einmal kippt die ganze stimmung und alle wollen die amis aus dem Land haben. Zivile Geiseln wurden auch schon genommen.

Ein Abzug der Amerikaner wäre aber fatal für die Demokratie in Irak. Mit gut zureden wird man da nichts bewirken.
 
Tja, die wollen es nicht anders:

Als starke Reaktion wäre jetzt ein sofortiger Rückzug der Amis und Konsorten anzusehen... nach dem Motto: "Ihr wollt uns nicht? - BITTESCHÖN! Fresst Staub!"

DAS wäre wirklich mal ne richtig starke Aktion: Die Amis verzichten auf das Öl (auf das sie es sowieso abgesehen haben) und überlassen das Land dem Chaos...

Mal schauen, wann die nach Hilfe rufen ;)

Ne, Leute, das ist natürlich Quatsch, da würde es die Zivilbevölkerung treffen und die kann wirklich nix dafür... echt präkere Situation da unten...
 
Den Amis geht es doch gar nicht um eine Demokratie. Das einzige, was die wollen, ist das Öl.
Was anderes wollten die nie, mal von der Tatsache abgesehen, dass Master Bush seinen Privatkrieg gegen Sadam endlich gewinnen kann, d.h. Hussein soll zum Tode verurteilt werden. Dafür brauchen sie vielleicht eine Demokratie, um ein unabhängiges Gericht zu haben, dessen Urteil dann auch anerkannt wird.

Wenn, dann ist die Demokratie nur ein Mittel zum Zweck, danach wird das Land ausgebeutet und wie im Golfkrieg fallen gelassen.
 
"DAS wäre wirklich mal ne richtig starke Aktion: Die Amis verzichten auf das Öl (auf das sie es sowieso abgesehen haben) und überlassen das Land dem Chaos..."

Das ist doch eigentlich die normale Reaktion der Amis wenns Probleme gibt.
Erst schaffen Sie Probleme dann hinterlassen Sie noch mehr Probleme.

Würd mich nicht Wundern wenn dein Sackaasmuss war wird ;)
 
Mart schrieb:
Den Amis geht es doch gar nicht um eine Demokratie. Das einzige, was die wollen, ist das Öl.

Ich denke, was die Amis wollen (oder Bush in dem Fall ... Clinton hätte so ne Scheisse nicht abgezogen, der hatte ein ausgefülltes Sexleben ;)), sollte uns egal sein... das Volk im Irak aber nicht! Nur, was kann man denn schon tun? Nichts...
 
Ohne Amerikaner kann man irak aber abschreiben. Die würden sich doch selbst alle töten... Die US Soldaten im Irak versuchen zumindest zu helfen, aber die irakis wollen nur dass sie abziehen, egal was dannach komme.

Und an wen sollte das Land übergeben werden? in 4 Monaten soll es soweit sein

Wenn der Aufstand nun nicht rasch niedergeschlagen wird, dann gibts keine Demokratie oder Wiederaufbau für Irak.
 
Mart schrieb:
Den Amis geht es doch gar nicht um eine Demokratie. Das einzige, was die wollen, ist das Öl.
Was anderes wollten die nie, mal von der Tatsache abgesehen, dass Master Bush seinen Privatkrieg gegen Sadam endlich gewinnen kann, d.h. Hussein soll zum Tode verurteilt werden. Dafür brauchen sie vielleicht eine Demokratie, um ein unabhängiges Gericht zu haben, dessen Urteil dann auch anerkannt wird.

Wenn, dann ist die Demokratie nur ein Mittel zum Zweck, danach wird das Land ausgebeutet und wie im Golfkrieg fallen gelassen.


IMO ein völlig unqualifizierter Beitrag welcher von einer wenig differenzierten Sichtweise der Geschehnisse zeugt!

Ich war von anfang an gegen den Krieg im Irak. Nicht, dass er nicht früher oder später nötig gewesen wäre (der Irak war und ist ein Pulverfass, welches eine ganze Region zur Explosion bringen kann). Aber die Art, wie der Krieg begründet wurde und wie sich die USA über die Beschlüsse der UN hinweg gesetzt haben, war alles andere als richtig.

Aber nun ist es geschehen und die USA setzten sich ein um in diesem Land etwas zu ändern. Es ist völlig legitim, dass es ihnen dabei auch um das Öl geht. Man kann von keinem Land verlangen aus reinder Nächstenliebe seine Soldaten zu opfern nur um ein Land, welches etliche tausend Kilometer weit entfernt liegt , zu befrieden. Das die Amerikaner daraus für sich auch einen Vorteil ziehen wollen ist in Ordnung!

Wenn Bush Saddam zum Tode verurteilen wollte, dann könnte er das auch in den USA machen. Er ist für den Tod amerikanischer Soldaten verantwortlich und hat in großem Stil Menschenrechte verletzt. Die parallele hierzu wäre das Gericht von Nürnberg nach dem zweiten Weltkrieg. Damals wurden hochrangige deutsche Militärs und Funktionäre der NSDAP von einem rein alliierten Tribunal zum Tode veruteilt. Das geschah ohne, dass sich irgendwer darüber aufgeregt hat! Keiner hat den Alliierten das Recht streitig gemacht über diese Menschen zu urteilen. Von ein paar verbohrten Idealisten mal abgesehen. Warum sollte es jetzt anders aussehen, wenn Saddam vor ein amerikanisches Tribunal gestellt werden würde?

Sicher ist die politik der amerikaner in vielen Punkten stark zu kritisieren. Sicher haben sie Fehler gemacht. Was du machst, hat aber nicht viel mit Kritik zu tun.
 
Otternase schrieb:
"DAS wäre wirklich mal ne richtig starke Aktion: Die Amis verzichten auf das Öl (auf das sie es sowieso abgesehen haben) und überlassen das Land dem Chaos..."

Das ist doch eigentlich die normale Reaktion der Amis wenns Probleme gibt.
Erst schaffen Sie Probleme dann hinterlassen Sie noch mehr Probleme.

Würd mich nicht Wundern wenn dein Sackaasmuss war wird ;)

Und wer könnte ihnen das verdenken?
Die Amerikaner haben dem irakischen Volk die Freiheit zu Füßen gelegt. Dieses Angebot scheint ja nicht auf Interesse zu stoßen ...

Bestanden denn im Irak vor dem Krieg keine Probleme? Heute sterben im Irak sicher weniger Leute als noch wärend der Dikatur Saddam Husseins, wo Folter, Hinrichtungen und ethnische Säuberungen quasi an der Tagesornung waren ...

Immer schön beide Seiten der Medallie betrachten lieber Otternase.
 
Man hätte sich zumindest etwas Dankbarkeit erwartet, aber die Iraker haben es verpatzt. Ihnen wurde erst der kleine Finger geboten, um auf die Beine zu helfen, aber sie regten sich ja sofort nach dem Krieg auf, und wollten die ganze Hand.

Die Begründung der Amerikaner für den Krieg war falsch. Das war ein Eigentor. Aber da hat auch die UNO geschlammpt. Sie lässt einfach viel zu viel zu und greift nicht in die Politik der anderen länder, wo die bevölkerung unterdrückt wird. Wird immer viel blablabla gemacht, aber das klartext reden, das passiert nie.

Amerika hat in 2 Jahren das Problem Afghanistan und "fast" Irak gelöst. Bush hätte sofort die UNO in den Irak einladen müssen, dann wäre es nicht zu solchen ausschreitungen gekommen. Die Uno hat nur zugeschaut und sinnlos irgendwelche protestbriefe verfasst, aber den Menschen ging es dadurch nicht besser. Aber jetzt schön um Rwanda Massaker trauern....
 
Dieser Artikel Der Anfang vom Ende gibt dir vielleicht ein wenig Aufschluss darüber, warum die Iraker so " undankbar " sind.
Im übrigen ist die Formulierung " die Iraker " eine unzulässige Verallgemeinerung. Es gibt sicherlich genung Menschen dort, die froh sind das Saddam weg ist.
Cerberus
 
Hab den Artikel gerade durchgelesen ...
Sicher einige Ansätze sind darin richtig und gut formuliert, aber alles in allem würde ich eher sagen, dass auch dieser Artikel nur eine weitere Form blinden Antiamerikanismuses ist. Wenn auch auf einem hohen sprachlichen Niveau.

Generell stören mich Begriffe wie "Imperium" (ein wirklich objektiver Autor würde nie ein solches Wort benutzen um die USA zu beschreiben) und "libanonisierung" (was er damit meint, darauf geht der Autor gar nicht ein und es sicher auch kein Begriff, der jeden geläufig sein sollte).

aber weder hatte er nähere Kontakte zu Netzwerken des Terrors noch war er in Proliferation verwickelt oder gar im Besitz von Massenvernichtungswaffen.

Es gibt weder Beweise dafür, noch dagegen. Diese Aussage ist genau so falsch wie die der USA ("Es gab/gibt Massenvernichtungswaffen und Kontakte zur El Kaida"). Es fehlt hier das Wort vermutlich!

Aber in einigen Jahrzehnten wird man sich vielleicht noch einmal den "Katechon" Saddam zurückwünschen.

Völliger Schwachsinn. Saddam hat das Volk unterdrückt, hat zehn- wenn nicht sogar hundertausende von Menschen getötet/töten lassen. Kein normal denkender Mensch würde sich so einen Diktator zurück wünschen.

und so der Region Stabilität, Ruhe und Sicherheit gegeben hat.

Was ist bitte Ruhig daran, dass Shiiten und Kurden tag für tag Angst haben mussten von Saddams Handlangern verschleppt zu werden, denkst du die haben sich sicher gefühlt?

Statt ihn gewaltsam aus dem Amt zu jagen, Chaos zu stiften und den Irak dadurch zu "libanonisieren", wäre es besser gewesen, den politisch-wirtschaftlichen Druck auf ihn zu erhöhen und ihn auf diese Weise durch sein eigenes Volk zu Fall zu bringen.

Dies wurde nach Desert Storm versucht. Das Ergebnis war, dass Saddam es so oder so immer wieder geschafft hat an Geld zu kommen. Das Volk nagte am Hungertuch. So ging es zehn Jahre und trozdem ist es nie zu einer ernstzunhemenden Revolte gekommen.
Außerdem: Man male sich mal aus in was für einem Bludbad eine solche Revolte geendet hätte ... Das Irakische Volk hätte den Republikanischen Garden sicher nicht so einen vernichtenden Schlag versetzen können wie die Militärmacht der USA. Es hätte tausende von Opfern gegeben und der Konflikt hätte sich sicher über Jahre hinweg fortgesetzt. Hinterher wäre dann der Streit darum los gegangen, wer die Macht im Land bekommt: Kurden, Shiiten, ... Auch hier wäre es vermutlich zu einem Bürgerkrieg gekommen, da das sabile Element fehlen würde.

Und trotz aller Schönfärberei ist man auch in Afghanistan keinen Schritt weiter gekommen.

Was erwartet der Autor? Das innerhalb von zwei Jahren ein Land, welches jahrzentelang durch den Krieg geprägt wurde komplett befriedet wird?

Zunächst als sie die Wut des Mobs der Straße unterschätzte und ihn bei all seinen Plünderungen, Brandschatzungen und Gewaltorgien gewähren ließ; sodann, als sie jedes Gespür für die Kultur des Landes vermissen ließ, Häuser und Türen auftrat und in die Gemächer der Frauen eindrang; ferner als sie glaubte, auch dem Irak eine von Exilanten gebildete Regierung aufs Auge drücken und dem Land eine von abendländischen Prinzipien und Werten diktierte Verfassung verordnen zu können.

Erst wirft er den USA vor nichts getan zu haben. Und dann machen sie etwas und dann wird ihnen das wieder vorgeworfen ?!
Die gebildete Regierung war von anfang an als Übergangsregierung definiert. Solch ein Schritt ist fast immer nach einem Krieg notwendig um das Machtvakuum sofort aufzufüllen. Eine Wahl lässt sich wohl kaum innerhalb von ein paar Wochen nach einem Krieg durchführen.
Es musste eine vorgeschriebene Regierung geben!

Das nur ein paar Beispiele als Begründung für meine Meinung über den Text.
 
DerDaedalus schrieb:
Sicher einige Ansätze sind darin richtig und gut formuliert, aber alles in allem würde ich eher sagen, dass auch dieser Artikel nur eine weitere Form blinden Antiamerikanismuses ist. Wenn auch auf einem hohen sprachlichen Niveau.
Wenn man wie du, jede kritische Auseinandersetzung mit amerikanischer Außenpolitik, hier im besonderen der Irakkrieg, mit blindem Antiamerikanismus gleichsetzt und bei Seite wischt, ist das keine Diskussionsbasis.
Du wirst noch das zweifelhafte Vergnügen haben die Früchte dieser Politik zu ernten. G.W. Bush und seine Administration haben mit ihrem Imponiergehabe und dem Irakkrieg dem islamistischen Terrorismus einen großen Gefallen getan. Diese Administration hat ihnen die Argumente geliefert die sie benötigten für ihren Glaubenskrieg gegen den westlichen Imperialismus, gegen den großen Satan USA und seine Vasallen.
Ich hoffe inständig, das dass nicht Eintritt was ich befürchte. Ein internatinaler Konflikt auf terroristischer Basis den der Westen mit keiner HighTech Armee der Welt gewinnen kann. :(
Cerberus
 
Als wenn die Islamisten die "Gründe" die G.W.Bush ihnen geliefert hat, gebraucht hätte um ihren "Kampf gegen die amerikanischen Imperialisten" zu führen ...
Denkst du etwa, dass der Plan das WTC in Schutt und Asche zu legen erst mit der Ernennung Bushs zum Präsidenten aufgekommen ist? Waren die blutigen Anschläge auf amerikanische Botschaften in Afrika eine Folge einer hellseherischen Vorraussicht Bin Ladens, welcher damals schon wusste, dass ein gewisser G.W. Bush ihm das Leben schwer machen würde ... ?

Ich habe nichts dagegen wenn man sich kritisch gegenüber den USA äußert, ich selber beführworte selbiges sogar. Nur hat dieser Artikel nichts mit konstruktiver Kritik zu tun! Wenn man was kritisieren will, dann sollte man selber auch wissen, wie es besser geht, die einzigen Vorschläge die aber in diesem Artikel gemacht werden sind eher ein Witz?
Eine weiter Fortsetzung des Embargos zum Beispiel ... Ein Embargo, was vielen tausend Menschen den Hungertot gebracht hat (ich verzichte mal darauf mich auf Schätzungen zu verlassen, die sogar von mehr als 1 Mio Toten sprechen)? Ein Embargo, dass Saddam Hussein nicht daran gehindert hat sein Privatvermögen immer weiter anwachsen zu lassen?

Alles was ich gemacht habe, ist diesen Artikel mal ein bisschen kritischer zu betrachten und ich habe dir mehrere Beispiele genannt wo dieser Artikel, meiner Meinung nach, Tatsachen falsch wiedergibt oder sie verdreht um die USA in ein schlechtes Licht zu rücken. Wenn du diese Argumente nicht wiederlegen kannst, dann solltest du dich damit zurück halten mir hier eine schlechte Diskussionsbasis vor zu werfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deadlus, es ist doch Schwachsinn USA & Demokratie/Freiheit in einem Atemzug/Satz zu nennen.
Den amerikanischen Administratoren geht es um handfeste wirtschaftliche Interessen und um nichts, aber auch um GAR NICHTS anderes.
Die Masse des irakischen Volkes WÜNSCHT einen islamischen Gottesstaat! Warum wird dies aber von der USA verweigert? Warum werden HANDVERLESENE US-LAKEIEN einzig zugelassen zu den Wahlen? Warum muß es eine von der USA verfasste Verfasung sein? Warum machen die USA hier genau den gleichen fehler den sie vor über 30 Jahren schon in Vietnam gemacht haben? Auch da gab man dem Willen des Volkes nicht nach!
Nun sollen sie damit leben was SIE und nur SIE angerichtet haben. Ich hoffe das die Spanier dort unten demnächst abziehen, ich hoffe das sobald Lakai Nr. 1 (Blair) gestürzt ist dann auch GB unmittelbar abziehen werden.
Es war ein so ungerechter Krieg, ein so falscher Krieg, ein so zurecht getürkter, erstunken und erlogener Krieg der in der Weltgeschichte seines gleichen sucht.
Laßt die Amis ganz alleine damit fertig werden (sie schaffen es nicht), um in Zukunft solchen ereignissen vorzubeugen.
Wer ein so großes Maul hat und auf die Staatengemeinschst scheißt wie Bush drauf geschissen hat, soll zusehen wie er die Suppe auch wieder auslöffelt die er sich eingebrockt hat.
Die Situation wie sie nun dort unten ist, haben andere schon von anbeginn kommen sehen. Sie ist wahrlich nicht ungewöhnlich.
 
Die Masse des irakischen Volkes WÜNSCHT einen islamischen Gottesstaat!

Dieser Wunsch kam erst nach Beendigung des Krieges auf! Vor allem, weil die Besatzer in wichtigen Bereichen des zivilen Lebens Lücken gelassen haben (medizinische Versorgung, Rechtssprechung, etc ...) Diese Lücken wurden schnell von (meist) radikalen Islamisten ausgefüllt, welche somit eine gute Grundlage hatten um Menschen für sich zu gewinnen. Dies ist sicher nicht der einzige Grund dafür aber ein gutes Beispiel.
Sicher sind hier die Versäumnisse der Besatzer ein Grund dafür, dass es so aussieht wie es im Moment ist.
Aber du musst immer beachten, dass das Volk im Irak im Moment mit vielem unzufrieden ist und das sie so unzufrieden sind, macht sie zu einem leichten Opfer von Propaganda (VON BEIDEN SEITEN). Ob der momentane Ruf nach einem solchen Gottesstaat wirklich das ist, was das Volk längerfristig will, wage ich zu bezweifeln.

Nun sollen sie damit leben was SIE und nur SIE angerichtet haben.

Was haben SIE denn angerichtet? Sie haben einen Diktator gestürtzt, der in der Vergangenheit versucht hat Länder zu erobern, der kurdische Dörfer mit Giftgas ausgelöscht hat, .... (muss ich wirklich alles aufzählen).
Egal wie die Zunkunf unter der Besatzung der USA auch für den Irak aussehen mag, besser als damals ist es allemal!

Es war ein so ungerechter Krieg, ein so falscher Krieg, ein so zurecht getürkter, erstunken und erlogener Krieg der in der Weltgeschichte seines gleichen sucht.

Gibt es einen gerechten Krieg? In wie fern ungerecht? Weil die Rep. Garden keine Chance gegen die Übermacht der USA hatten? Es gab tausendfach schlimmere und ungerechtfertigte Kriege als diesen hier. Erlogen, da geb ich dir recht. Die Amis hätten einfach sagen sollen "Der Hussein muss weg" und das Thema lügen wäre erledigt.

Deadlus, es ist doch Schwachsinn USA & Demokratie/Freiheit in einem Atemzug/Satz zu nennen.

Das ist das beste Beispiel für eine totale Verallgemeinerung!
Die USA sind das Land, welches verhinder hat, dass ein gewisser kleiner Mann aus Österreich Europa zu einem großdeutschen Reich formt! Das solltest du nie(!) vergessen!
Was Bush dort im Moment macht ist etwas anderes, zugegeben, aber DIE USA haben sehr viel mit Demokratie und Freiheit gemein!
 
Der Daedalus schrieb:
Was haben SIE denn angerichtet? Sie haben einen Diktator gestürtzt, der in der Vergangenheit versucht hat Länder zu erobern, der kurdische Dörfer mit Giftgas ausgelöscht hat, .... (muss ich wirklich alles aufzählen).
Egal wie die Zunkunf unter der Besatzung der USA auch für den Irak aussehen mag, besser als damals ist es allemal!
Richtig, sie die USA haben einen Diktator gestürzt, den sie, die USA hofiert und militärisch unterstützt haben, als es darum ging das Regime im Iran zu stürzen. Muß ich dir das Bild zeigen wo Don Rumsfeld Saddam die Hand schüttelt? Irak respektive Saddam hat alle möglichen Arten der Unterstützung von den USA bekommen, inklusive Satellitenaufklärung und das Knowhow zur Herstellung von B und C- Waffen. Soll ich sie dir hier anpinnen?

Gibt es einen gerechten Krieg?
Vorsicht Glatteis! Die Bushadministration behauptet von sich ihn zu führen. Beweise?

Die USA sind das Land, welches verhinder hat, dass ein gewisser kleiner Mann aus Österreich Europa zu einem großdeutschen Reich formt!
So, die USA also!? Biste dir da ganz sicher das dem so ist? Wer hatte wohl den höchsten Blutzoll zu tragen?
Aber du hast Recht. Ich halte mich zurück. Die Geschichte und die Zeit werden zeigen ob ich recht behalte. Ich hoffe für dich, das du die Realität auch in Zukunft so vortrefflich ausblenden kannst.
Cerberus
 
Wenn USA abzieht, dann wird es in Irak schlimmer als in Iran zugehen. Frauen, Bildung, Rechte und alles was für uns selbstverständlich ist, kannst du abschreiben.

Es gibt keine ordentlich funktionierenden Staaten die auf eine Religion aufbauen. Fanatische Auslegung des Islams schon garnicht. Wenn die unten jetzt schnell nix auf die Beine stellen, dann will ich garnicht wissen, was die machen werden, wenn die Welt nicht mehr soviel Erdöl von ihnen braucht. Wird noch dauern, aber dann bleibt ihnen nur noch der Sand... Und für den werden die weststaaten keine 34 Dollar bezahlen.

Wir haben ja gesehen, was die Taliban aus Afghanistan gemacht und weiter machen wollten.
 
@cerberus und daedalus
jaja, der gerechte krieg. das römische reich hat genauso "gerechte" präventivkriege geführt wie die usa ("sie könnten uns ja angreifen...")

es kann keinen gerechten krieg geben. ein krieg ist eigentlich immer von mindestens einer seite aus betrachtet ungerecht. z.b., indem ein land einfach so ohne stichhaltige beweise angegriffen wird (z.b. irak-krieg), oder, bei rückschlagung eines angriffes, zu weit gegangen wird (z.b. 2. wk, hiroshima+nagasaki, teilung deutschlands).

in einem punkt gebe ich cerberus ganz explizit recht.
die usa sind (in europa jedenfalls) erst in den krieg eingestiegen, als dieser für die deutschen schon längst verloren war. da hat der daedalus in geschichte nicht aufgepaßt oder zuviel james ryan geschaut/ mohaa und rtcw gezockt. die beteiligung der su am wwII wird ja leider tatsächlich heruntergespielt bis zum gehtnichtmehr, bzw. der anteil der usa zu sehr hervorgehoben.

zum thema:
es war doch nur eine frage der zeit, bis die besatzungstruppen was auf die fresse kriegen, 'tschuldigung.
ich weiß nicht mehr in welcher zeitung, aber ich meine mal vor ein paar tagen gelesen zu haben: "us-kampfjets bombardieren moschee in bagdad". weiß die army denn nicht was sie da tut? das erzeugt doch bei der islamischen bevölkerung eine ähnliche stimmung als wenn ich im iran ein mädchen angucke ohne es vorher geheiratet zu haben.

ich sehe vor meinem geistigen auge folgende karikatur aus meinem sozi-schulbuch über den afganistankrieg:
ein großer us-panzer, danach ein kleiner britischer, und last and least die un-müllabfuhr.

wenn die amis irgendwann abziehen (und vermutlich auch schon vorher) wird es so ausgehen wie im kosovo, wo sich nach den kampfeinsätzen alles nur umgekehrt hat: dort kriegen hauptsächlich nicht mehr die albaner von den serben auf die fresse sondern andersrum. im irak wird sich in zukunft wohl der zorn der schiiten, die von saddam unterdrückt wurden, auf die sunniten, wo der saddam afaik selber einer von war, richten. und irgendwo werden sich dann die hilfsorganisationen ausheulen, weil auf sie geschossen wird und das angebot der hilfe von den irakern nicht wirklich angenommen wird, weil sie zu sehr mit ihren eigenen ethnischen konflikten beschäftigt sind.

bin jetzt müde
:n8: @all
 
Ok , letztens ma wieder ( versehentlich ) Nahrichten geglotzt!

Meldung: Aufstände im Irak!

Interview mit einem irakischen Muffti der da labert von wegen , die Amerikaner töten unsere Frauen und KInder ( hmm , hahahahaha Scherzkeks ). Selbst wenn es so wäre , unter Saddam wäre er für diese öffentliche aussage auch noch nach langer Folter getötet worden!

Dann fordert er Schiiten und Suniten dazu auf gemeinsame Sache gegen den weissen Teufel zu machen! Hmm , wo war dieser Widerstand gegen Saddam!
PS: Und wenn man sich mit dem Teufel einlässt , veränderst du nicht den Teufel , der Teufel verändert dich!

Dann , verschanzt sich der Oberömmel der da irgenwie der Oberwarlord in Priesterkleidung is in ner Moschee , ( wo er auch herangezüchtet wurde ) , und hetzt von da aus gegen die Alliierten! Und dann beschwert sich da irgendein Muff darüber , das die Moscheen beschossen werden! Ach , sagte ich Moscheen , ich meinte natürlich Terroristen Bootcamps ! Wer die Tempel Gottes zu Höllentoren verwandelt aus denen die Gewalt sprudelt kommt garantiert ned ins Nirvana!
 
@ Der Daedalus

Wer hier nee Einseitige sichtweise hat zeigst du doch gerade. Die Amis biegen sich alles so zurecht wie sie es brauchen. Erst setzten sie sich über die UNO dann verlangen sie den Freibrief für ihre Soldaten das sie nie vor ein Tribunal kommen , also Rechtsfrei Morden. Und zu guter letzt werden sie das Land ausbeuten und in Trümmern zurücklassen. Das schlachtfeld wird dann den Europäern überlassen und die neuen Probleme.
Die USA haben sich nie mit dem Religion und Mentalität der Menschen dort auseinandergesetzt. Das macht doch die Probleme, ihr Auftreten mit Gewalt, also nichts anderes was Sadam auch gemacht hat. Die Menschen hatten unter Sad.. Angst und jetzt unter den Amis nur das sie jetzt öffentlich zurückschlagen.
All die Versprechungen das sich alles ändern wird geht langsam den Bach runter.
Kein Strom, Wasserversorgung, Infrastruktur. Erst die Lebensardern zerboben und sich dann Wundern das es nicht so leicht wieder hinzubiegen ist bei den Alten Anlagen.
Zudem nehmen sie vorwiegend Amerikanische Firmen ins Boot die von tuten und blasen keine Ahnung haben. Erst jetzt werden Firmen wie Siemens und ander alteingessessene geholt was längst hätte passieren müssen.

Die Amis haben sich erst um die Eigenversorgung mit Öl gekümmert , die Zeit die sie da eingestezt haben hätten sie in das geleuterte Volk investieren müssen dann wäre vieleicht nicht diese Verzweiflung in Hass umgeschlagen. Die Befreier nicht die Besatzer und somit Gegner ;)

Es war richtig das was Passieren mußte um das Land zu retten nur die Vorgensweise der USA war das schlimmste was man machen konnte

Gruß
Otternase
 
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