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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : pro kontra kirchenaustritt


lamor200
15.01.2010, 10:27
Also ich bin am überlegen ob ich aus der kirche austreten soll immerhin sind es monatlich 40€ die ich sparen würde und ich bin nicht im geringsten religiös und glaube auch nicht an den lieben gott ;)

Also gibt es noch überhaupt noch gründe warum ich drinnen bleiben sollte? Weil wenn ich ja mal wieder rein will kann es doch schwierig werden denk ich mal.

Ich habe mal nicht vor kirchlich zu heiraten das ist meiner meinung nach frauen sache also die meisten wollen dies wohl tun weils denen gefällt und nicht aus christlichen hintergedanken und bevor ich kirchlich heirate und das geld zum fenster rausschmeise geh ich doch lieber mal richtig dick in flitterwochen :)

Falls ich mal kinder hab sehe ich auch kein grund warum ich diese taufen sollte... Wenn sie mal dann alt genug sind können die sich frei einen glauben zulegen und ich hab denen nichts aufgebunden. Falls sie überhaupt einen glauben brauchen :)


Es war doch mal eine ethiksteuer im gespräch also die leute die aus der kirche ausgetreten sind müssen dann diese steuer zahlen. Falls dies kommen würde, hab ich ja nichts mit einem kirchenaustritt gewonnen...


ps: bin evangelisch

honk0190
15.01.2010, 10:45
Muss man unbedingt in der Kirche sein um zu glauben?

michael22971
15.01.2010, 10:48
hallo ich bin schon vor jahren aus der kirche ausgetreten und es gibt keine nachteile nur ein vorteil 40 euro in monat mehr hi hi ich brauche kein beitrag monatlich der kirche zu zahlen um an gott zu glauben das geht auch ohne geld #lol#

riddickx
15.01.2010, 10:49
du glaubst nicht an gott und bist evangelisch oO da kann man mal sehen wie gut diese sekte die menschen manipuliert. tritt aus und schmeiss der kirche nicht noch mehr in den rachen. verschwendetes geld. wie oben schon erwähnt du brauchst kein kirchen mitglied sein um zu glauben, an was auch immer.

lamor200
15.01.2010, 10:51
natürlich nicht aber manche dinge werden dann einem wohl verwährt

aber wie schon gesagt ich glaube nicht und ich bin der meinung das ich lieber weiß. :D

michael22971
15.01.2010, 10:53
so ist es

Rayman2200
15.01.2010, 10:53
Zudem ist das nur ein Stück Papier. In deinem Fall ist es aber recht eindeutig ^^ Wüsste jetzt nicht was gegen einen Austritt sprechen sollte.

riddickx
15.01.2010, 10:54
was soll dir denn verwährt werden?`ich dachte immer die kirche lässt jeden rein, oder doch nur die zahlenden kunden? ^^ muss man mittlerweile shcon n ausweis zeigen das man mitglied ist? :D

Buttkiss
15.01.2010, 10:57
Ein Nachteil vielleicht, du kannst keine Patenschaft mehr übernehmen. Jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Trauzeuge bei einer kirchlichen Trauung darfst du allerdings weiter sein.
Die Kirche unterstützt mit einem Teil der Steuer natürlich caritative Projekte, aber das kann man anderswo tun (wenn man es dann tut).

CyberdyneSystem
15.01.2010, 11:00
Naja, es kann schon ein kontra Punkt geben. Es gibt Große unternehmen, die einen nur einstellen, wenn man in die Kirchensteuer Zahlt.

Allerdings habe ich die auch gekündigt ;)

MrPsst
15.01.2010, 11:06
Und als nächstes schaffen wir dann noch die Sozial Versicherung ab :freak


Manche sind echt Kurzsichtig

Zitat Riddickx .... schmeiss der kirche nicht noch mehr in den rachen. verschwendetes geld. wie oben schon erwähnt du brauchst kein kirchen mitglied sein um zu glauben, an was auch immer.

Ja ich bin auch nicht Gläubig, weis nicht mehr genau wann ich das letzte mal in der Kirche war, ich glaube es war die Taufe meiner Nichte.
Aber Kirche ist ja nicht nur das, die Kirche kümmert sich ja in unserem Land auch um andere Dinge, Kindergärten, Schulen, Krankenhauser, Sozialeinrichtungen, Seelsorge, Kinderheime, Altenheime, usw

Wenn ihr sowas Ausbelendet und so einen Quatsch schreibt wie zB Riddickx ist das einfach Hohl und Ignorant.


Möchte gar nicht Wissen was für Kosten auf uns zu kommen würden wenn es diese Einrichtungen nicht gäbe

Ich glaube du hast noch keine Kinder, dann wüsstest du zB wie schwer es ist einen guten Kindergarten Platz zubekommen.

Flo89
15.01.2010, 11:06
Also ich bin am überlegen ob ich aus der kirche austreten soll immerhin sind es monatlich 40€ die ich sparen würde und ich bin nicht im geringsten religiös und glaube auch nicht an den lieben gott ;)
[...]
Nicht falsch verstehen, aber: Bist du bescheuert?

Gibt doch überhaupt keinen Grund in der Kirche zu sein. Weder als Gläubiger, noch als Atheist :)


Zum Thema "Kirche tut auch soziale Dinge mit dem Geld":
Circa zehn bis 20 Prozent der Ausgaben der christlichen Kirchen werden für soziale Zwecke ausgegeben, der Rest geht für die Kirchen und vor allem für Verwaltung/Gehälter drauf.

damn80
15.01.2010, 11:12
Ja ich bin auch nicht Gläubig, weis nicht mehr genau wann ich das letzte mal in der Kirche war, ich glaube es war die Taufe meiner Nichte.
Aber Kirche ist ja nicht nur das, die Kirche kümmert sich ja in unserem Land auch um andere Dinge, Kindergärten, Schulen, Krankenhauser, Sozialeinrichtungen, Seelsorge, Kinderheime, Altenheime, usw

Wenn ihr sowas Ausbelendet und so einen Quatsch schreibt wie zB Riddickx ist das einfach Hohl und Ignorant.


Möchte gar nicht Wissen was für Kosten auf uns zu kommen würden wenn es diese Einrichtungen nicht gäbe

Ich glaube du hast noch keine Kinder, dann wüsstest du zB wie schwer es ist einen guten Kindergarten Platz zubekommen.
das ist ja alles schön und gut
man darf dabei aber auch nicht vergessen das mit der steuer der riesenverwaltungsapparat und die gesamte kirche an sich bezahlt wird, das was da quasi dem volke zu gute kommt ist nur n ganz ganz kleiner teil

also wenn du was gutes tun willst dann spende die hälfte deines kirchensteuer betrages jeden monat ner anderen organisation, die decken davon sicherlich auch noch andere kosten aber sicher nicht so viele wie die kirche



bin leider erst letztes jahr ausgetreten

mich würde aber mal interessieren was wäre wenn ein grossteil austritt???
vielleicht würde die politik dann ne zwangssteuer einführen

F_GXdx
15.01.2010, 11:17
Diese beknackte Margot Käßmann ist doch eigentlich der beste Grund überhaupt um endlich auszutreten, meinst du nicht? So einer zahlst du dein Geld? Na dann...

Deliberation
15.01.2010, 11:20
Ich bin vor vielen Jahren bereits aus der Kirche ausgetreten. Anlass war meine Arbeit als Zivi in der hiesigen Kirchengemeinde. Was da ohne Verstand Geld rausgeworfen wurde, brachte mich echt zum kotzen. Und in anderen Fällen hatte der Pfarrer keine Zeit, eine im Sterben liegende Frau auf ihre Anfrage zu besuchen und ihr Trost zu spenden.

Es mag ja sein, dass Kirchen viele soziale Einrichtungen tragen oder wenigstens mittragen. Aber seit meinen Zivijahren frage ich mich, ob nicht ein privater Träger viel effizienter als eine Kirche wäre. Zudem bringen mir die meisten sozialen Hilfsleistungen meiner örtlichen Kirche nichts. Ich bin weder Spätaussiedler, noch alleinerziehende Mutter, noch Rentnerin. Selbst interessante Veranstaltungen, wie Museumsbesuche mit Mitgliedern der Gemeinde, kann ich nicht mitmachen, da sie zu solch intelligenten Terminen wie "Mittwoch Nachmittag" stattfinden. Welcher arbeitende Mensch kann denn damit was anfangen?

Und kirchlich heiraten? Die romantische Partnerin könnte das vielleicht wollen. Aber dann tritt man halt wieder ein und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kirchengemeinde etwas dagegen haben könnte. Bei den sinkenden Mitgliederzahlen!?

Und wie bereits mehrfach erwähnt wurde, für den eigenen Glauben braucht man die Kirche gar nicht und Du glaubst ja gar nicht.

Wozu solltest Du also in der Kirche bleiben?

Einen möglichen Nachteil gibt es allerdings doch: wenn Du Dich bei einem kirchlichen Arbeitgeber bewirbst, musst Du in den meisten Fällen in der Kirche sein. Ich halte das zwar für Diskriminierung, Freunde von mir haben das aber schon erlebt, dass sie trotz hervorragender Qualifikation abgelehnt wurden, weil sie nicht in der Kirche sind.

Noch ein Grund, Kirche doof zu finden. Ein Verein, der Mitgliedschaft vor Qualifikation setzt, kann nicht bestmöglichst performen. So jemandem sollte man sein Geld echt nicht anvertrauen.

lamor200
15.01.2010, 11:24
mich würde aber mal interessieren was wäre wenn ein grossteil austritt???
vielleicht würde die politik dann ne zwangssteuer einführen

Das habe ich doch schon mit der ethiksteuer erwähnt.

Weiss darüber jemand bescheid?
Wenn diese steuer kommen würde und ich aus der kriche schon drausen bin bin, bezahl ich ja trotzdem aber ich kann nicht kirchlich heiraten wenn ich will, patenonkel machen usw.
Also bezahlt man ja dann trotzdem aber man darf diverse sachen nicht machen. Dann doch lieber drinnen bleiben...

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/ethik-steuer-um-austritte-zu-bremsen/

Ach und ich bin schon in einem großen unternehmen und denen ist das völlig egal^^

drago-museweni
15.01.2010, 11:26
Ich habe mal nicht vor kirchlich zu heiraten das ist meiner meinung nach frauen sache also die meisten wollen dies wohl tun weils denen gefällt und nicht aus christlichen hintergedanken und bevor ich kirchlich heirate und das geld zum fenster rausschmeise geh ich doch lieber mal richtig dick in flitterwochen :)



Das beweist das du keine Ahnung davon hasst, denn meistens gehen Hochzeiten gehen(mehr als) positiv aus, und kostet dann am Ende Garnichts und hasst sogar noch einiges übrig, die Verwandten zahlen meist mehr als bei einer Standesamtlichen Hochzeit, da emotionaler und schöner (Ich fliege damit nach NY.)

lamor200
15.01.2010, 11:29
@drago-museweni
soll ich einfach drauf hoffen das mir meine verwandte und freunde viel geld zustecken? LOl was bist du für einer^^
heiraten des geldes wegen... hört sich auch gut an :)
aber mal ganz abgesehen davon hab ich überhaupt keine lust da richtig alles durch zu organisieren. Das alles ist ja auch mit SEHR viel arbeit verbunden.
Also doch lieber die flitterwochen und wenns sein muss eben mit dem geld was ich selbst verdient hab und nicht welches das ich zugesteckt bekommen hab :)

Ford_Fairlane
15.01.2010, 11:33
Ein paar Gründe in der Kirche zu bleiben:
1. Keine andere Organisation hat einen so hohen Output an Geldern für soziale Zwecke (Diakonie, Jugendarbeit, Kindergärten, Krankenhäuser etc.)
2. Wenn man Kinder hat und diese in der Kirche sind ist es oft einfacher eine Betreuungsstelle für diese zu finden , da viel oft der Kirche zugehörig sind.

Wenn ich das lese was der ein oder andere so schreibt so denke ich mir das man diesen Personen den Zugang zu diesen Leistungen dann verwehren sollte, mal sehen wie es dann aussieht, aber das macht die Kirche nicht. Auch ein Grund der dafür spricht.....
Das man Leistungen der Kirche nicht direkt für sich nutzt (nicht könne oder wollen) ist auch etwas dünn als Argument da sich das direkte Umfeld in dem man lebt dadurch in der Regel positiv verändert, denkt mal drüber nach wie es ohne wäre, in meinem Geburtsort ist eine grosse psychiatrische Klinik in kirchlicher Hand, na wenn die weg wäre, bestimmt angenehm für die Leute die in den Städten drum herum leben. Integrierte Mitbürger oder Aussiedler, nutze ich nicht, aber wenn dann was ist weil sich niemand kümmert, dann ist das Geschrei groß.
Ich bin nicht sonderlich gläubig oder so, aber das ist in meinen Augen kein ausreichender Grund aus der Kirch eauszutreten, zuerst sollte man mal sehen was die alles machen. Es gibt wichtigeres wie 40€ mehr in der Tasche die in vielen Fällen für unnützes Zeug ausgegeben werden. Und natürlich gibt es auch vieles was in der Kirche geradezu nach verbesserung schreit, aber schreit teilweise der Egoismus gepaart mit kurzsichtigkeit. Will hier keinen beleidigen....

Flo89
15.01.2010, 11:38
Einen möglichen Nachteil gibt es allerdings doch: wenn Du Dich bei einem kirchlichen Arbeitgeber bewirbst, musst Du in den meisten Fällen in der Kirche sein. Ich halte das zwar für Diskriminierung, Freunde von mir haben das aber schon erlebt, dass sie trotz hervorragender Qualifikation abgelehnt wurden, weil sie nicht in der Kirche sind.

Das halten sogar die meisten Menschen für Diskriminierung, allerdings ist die Kirche vom Antidiskriminierungsgesetz nicht betroffen. Die dürfen per Gesetz diskriminieren :)

drago-museweni
15.01.2010, 11:40
@lamor200 ich sage ja nicht wegen des Geldes heiraten aber wenn du oben schon jammerst wegen Geld zum Fenster raus, wemma ne geizige Verwandtschaft hat geht's Negativ aus aber die müssen dann schon sehr geizig sein.

Du musst ja nicht organisieren macht zumeist die Frau. ^^

Ja des ist hald alles Ansichtssache, ich würde aus der Kirche nicht austreten denn die paar Kröten tun mir nicht weh.

hamju63
15.01.2010, 11:57
Also ich bin am überlegen ob ich aus der kirche austreten soll immerhin sind es monatlich 40€ die ich sparen würde und ich bin nicht im geringsten religiös und glaube auch nicht an den lieben gott ;)


Mal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass man, auch wenn man gläubig ist, nicht gezwungen sein sollte, für seinen Glauben eine Steuer zu zahlen, spricht für jemanden, der dazu auch noch Atheist (nicht im geringesten gläubig) ist, gar nichts dafür, freiwillig in der Kirche zu bleiben und denen Steuern zu zahlen.

Asnahme:
Du willst die Kirchen und ihre Einrichtungen freiwillig unterstützen.

Was die Kirchen aber überhaupt nicht nötig haben, denn die Kirchen sind zusätzlich zu ihrem erheblichen vorhandenen Vermögen auch einer der größten Arbeitgeber Deutschlands und erzielen durch ihre wirtschaftlichen Aktivitäten auch abseits der Kirchensteuer erhebliche Einnahmen.

Ich selber, ebenfalls nicht gläubig, bin vor 20 Jahren, als ich nach dem Studium in den Beruf eingetreten bin, auch sofort aus der Kirche ausgetreten.

Das Einzige, was Du Dir eventuell (kommt im Zweifelsfall auf die Kirchengemeinde an) abschminken musst, ist eine kirchliche Trauung (mal abgesehen davon, dass ich niemandem empfehle, zu heiraten ... aber das ist ne andere Geschichte :) )

Black Sun
15.01.2010, 11:57
Tritt aus, es gibt keine Nachteile, erst recht wenn du nicht gläubig bist.

Wer ne soziale Ader hat und sich frag, wohin mit der eingesparten Kohle, na da gibt es in jeder Gemeinde/Komune genug Vereine und Stiftungen die damit was anfangen können.

Die Tafeln, freie Träger von Kindertagestätten ect., da weiß man auch gleich wer es bekommt.

CoolHandLuke
15.01.2010, 12:17
Muss man unbedingt in der Kirche sein um zu glauben?

Denke, sowas nennt man "Schwarzglauben" - das ist genau das gleiche wie wenn man einen Fernseher bereithält aber kein GEZ zahlt. Vielleicht senden die Kirchen ja auch Kirchensteuerfahnder aus, um Schwarzgläuber zu überführen.

Sir_Sascha
15.01.2010, 12:18
es gibt da noch einen Nachteil: Wenn du im Sarg liegst, wird nicht der Pastor am deinem Grabe die Rede schwingen. Der kommt dann nicht. Wobei... du bist ja nicht mehr unter den Lebenden und somit sollte es dir dann egal sein... nicht aber deinen Angehörigen.

Ich bin der Meinung, daß diese Entscheidung jeder für sich selbst treffen muss.

/edit: Schwarzglauben... sonst gehts noch ja? lol

e-ding
15.01.2010, 12:28
Ein paar Gründe in der Kirche zu bleiben:
1. Keine andere Organisation hat einen so hohen Output an Geldern für soziale Zwecke (Diakonie, Jugendarbeit, Kindergärten, Krankenhäuser etc.)

...und keinen so hohen Input an direkten und indirekten Subventionen, die, geschätzt ohne Kirchensteuer, bei einer Summe von etwa 15Mrd. € pro Jahr liegen. Die Kirche macht eine Menge in sozialen Bereichen, lässt sich dies aber auch, unabhängig von der Kirchensteuer, gut finanzieren. Eine direkte Finanzierung ohne die Kirche wäre finanziell gesehen problemlos möglich, würde jedoch eine aufwändige Umstrukturierung mitsichbringen.


2. Wenn man Kinder hat und diese in der Kirche sind ist es oft einfacher eine Betreuungsstelle für diese zu finden , da viel oft der Kirche zugehörig sind.


Das ist traurig, da eben auch diese Betreuungseinrichtungen vorwiegend nicht durch die Kirche und ihre Mitglieder finanziert werden, sondern durch die gesamte Bevölkerung.


@topic
Wer auf Kirchendienstleistung Wert legt, sollte auch dazu angehalten sein, den Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Wer nicht, kann auch gut drauf verzichten. Wer einem Glauben anhängt, muss sich fragen, ob dafür eine Organisation notwendig ist oder er eben nicht.

Vielleicht sollte man die Kirchensteuer eher als Vereinsbeitrag sehen, der einem die Möglichkeit gibt, an den entsprechenden Vereinsriten und Vereinsdienstleistungen teilzuhaben.


Eine Ethiksteuer sehe ich skeptisch. Wofür soll diese gedacht sein? Ich verstehe denn Sinn hinter dieser Idee nicht.

MFG

Flo89
15.01.2010, 13:27
es gibt da noch einen Nachteil: Wenn du im Sarg liegst, wird nicht der Pastor am deinem Grabe die Rede schwingen. Der kommt dann nicht. Wobei... du bist ja nicht mehr unter den Lebenden und somit sollte es dir dann egal sein... nicht aber deinen Angehörigen.
[...]
Es gibt auch weltliche Trauerredner. Und dass auf meiner Beerdigung kein Geistlicher Schwachsinn (aus Sicht eines Atheisten) redet, sehe ich als Vorteil an.

Deliberation
15.01.2010, 13:29
Ehrlich gesagt finde ich das Pastoren-Geschwafel bei Beerdigungen ziemlich überflüssig. Der setzt sich doch sowieso mit Angehörigen zusammen, um überhaupt Material für seie Grabrede zu haben. Und nun mal logisch gedacht: warum halten die Angehörigen die Grabrede dann nicht gleich selbst!? Mit dem Pastor hat man doch Wissen aus zweiter Hand.

Brigitta
15.01.2010, 13:56
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=265473

Steht auf 13 Seiten alles schon drin. Bringt neue Argumente.