PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst vor der Zukunft... ?


GaBBa-Gandalf
25.02.2010, 01:22
Hallo liebe Gemeinde....

Ich und meine Freundin spielen seit einiger Zeit mit dem Gedanken uns ein Haus zu kaufen.
Da einige Arbeitskollegen in den selben Alter sind wie ich, habe ich hier und da mal mit denen über mein Vorhaben gesprochen... Einer von denen hat auch schon mit den Gedanken gespielt und sein Vater, welcher in der Wirtschaft als Berater tätig ist, gefragt, was er davon hält ein Haus bzw. eine Immobile in der aktuellen Zeit zu kaufen.

Dieser hat nun empfohlen derzeit in keine Immobilie zu investieren, da er für Deutschland keine rosigen Aussichten sieht...

Seine Argumentation waren u.a. wie folgt:

...In der gegenwärtigen Situation NIEMALS !!!
Deine Ängste und Zweifel sind mehr als berechtigt

Lass doch einfach mal die Nachrichten selbst der systemgläubigsten und bis
ins Kleinste manipulierten Medien in den letzten beiden Jahren sprechen:

Anfang 2008: Das betrifft uns nicht, nur Amerika ("Immobilienkrise")

Herbst 2008: Unsere Spareinlagen garantiert der deutsche Staat mit
Steuern und Bankengarantien in Milliardenhöhe (Verschuldung steigt
exorbitant, aus der Immobilienkrise wird "Bankenkrise")

2009: Die Wirtschaft erlebt den größten Einbruch in der
Nachkriegsgeschichte, Banken werden mit immer weiteren Milliarden gerettet,
geben aber der Wirtschaft keine Kredite, sondern zocken weiter (aus
Bankenkrise wird "Finanzkrise")

2010: Politische Systeme sind im Zerfallen (Osteuropa, GB, Griechenland
... es kommen weitere), man spricht schon offen vom drohenden Zerfall des
EURO - vor 2 Jahren wurde noch von stabilste Währung der Welt getrötet (aus
Finanzkrise wird "Weltwirtschaftskrise").. Ich höre auf, denn wir sind in
Wirklichkeit in einer ausgemachten "Systemkrise" und der Weg in einen neuen
Sozialismus oder noch schlimmere Diktatur ist vorgezeichnet.

Interessant ist nur, wie diese Medien- und Politik-Verbrecher weiter die
Menschen verdummen und belügen und immer langsam und gezielt auf kommende
Veränderungen einstimmen z.B. "Schulden werden auf spätere Generationen
verschoben - unsere armen Enkelkinder", "Die Krise ist noch nicht vorbei,
aber Deutschland wird gestärkt aus der Krise hervorgehen", "Griechenland
wird nicht durch deutsche Steuergelder gerettet", "Inflation in ferner
Zukunft st nicht auszuschließen" usw. immer schön scheibchenweise, daß es
der dumme Michel nicht merkt.
Derartige Propaganda gab es aber in der deutschen Geschichte schon
mehrfach. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Ich glaube denen kein Wort
mehr, aber über 90% der Deutschen ...., denken nach
wie vor, daß es der Staat schon "richten" wird. Möglicherweise ein fataler
Trugschluss.

Vor ein paar Wochen war es undenkbar, daß in den Medien offen gegen den
EURO geschrieben wurde. Wo führt das hin? Ich weiß es nicht, habe leider
keine "Glaskugel", aber eine klare Meinung, die aus intensiver
Beschäftigung / Lesen der Zusammenhänge entstanden ist (keine
"Verschwörungstheorie", sondern Geschichte, Fakten und reale ungeschönte
Wirtschaftsdaten).

Ich rechne mit einer Währungsreform noch in diesem Jahrzehnt und hoffe
sehr, daß es nicht zu einer Hyperinflation mit Verelendung der breiten
Masse kommen wird. Jedenfalls die Zeche zahlt der kleine Mann, vorrangig
der ehrliche Steuerzahler. Leiden werden die Ärmsten der Gesellschaft.

...

Es
wird auch Gewinner aus der Krise geben. Das werden diejenigen sein, die
rechtzeitig vorgesorgt haben.

Wie ? Nach meiner Meinung so:

1. Absolute Schuldenfreiheit! Schuldensklaven sind im Hamsterrad
gefangen und werden im schlimmsten Fall alles verlieren, weil sie nicht
zurückzahlen können. Die Zinsen werden sie erdrücken. Die Lebenshaltungskosten steigen
weit stärker als die Löhne.

...

8. Bargeldvorrat an kleinen EURO-Scheinen (5 + 10 €) für mindestens 14
Tage, falls Bankfeiertage kommen. EURO-Anlagen nur kurzfristig als
Tagesgeld bzw. auf dem Girokonto in Höhe von 3 Monatsgehältern für lfd. Ausgaben,
ggf. etwas mehr zum Ansparen für größere notwendige Anschaffungen oder
Urlaub. Ausnahme: 10€ Silbermünzen - hier unbegrenzt kaufen, soviel man
kann und bekommt!!

9. Vermögenssicherung (Ersparnisse) und Altersvorsorge nur in
Sachwerten. Was alles dazu gehört bedarf einer individuellen Einschätzung. Definitiv nicht dazu gehören: Festgelder, Anleihen,
Lebensversicherungen, Bausparverträge, Geldmarkt-, Renten- und
Immobilienfonds....

Ebenfalls wurde geraten sich folgende Artikel durchzulesen:

Euro-Propaganda: „Die Deutschen sind schuld“ (http://www.gevestor.de/geldanlage/details/select_category/18/article/euro-propaganda-die-deutschen-sind-schuld.html)
Quelle: http://www.gevestor.de

oder auch den Artikel siehe Anhang...

Wenn man sich dies so durchliest bekommt man Angst vor der Zukunft....

Aber zurück zu meinen Vorhaben... Was meint ihr dazu?
Haus kaufen oder warten?

KoreaEnte
25.02.2010, 01:30
Ich halte garnichts von dieser Untergangsstimmung, aber wenn man glaubt, dass eine große Inflation bevorsteht, dann würde ich doch sofort ein Haus kaufen und einen hohen Kredit aufnehmen, den ich dann durch die Hyperinflation, mit einem Tagesgehalt in einer Rate zurückzahlen kann ;)

Zum Thema Hauskauf: Da halte ich generell nichts von, aber das muss jeder selber wissen. Wenn man Angst vor der Zukunft hat, sollte man auf jeden Fall so flexibel wie möglich bleiben, da stört ein Haus natürlich.

GaBBa-Gandalf
25.02.2010, 01:33
So einfach ist das nicht mit der Inflation und das man ein Haus dann mit einem Monatslohn (im Extremfall) abzahlen kann... Da gibts wohl gewisse Absicherungen der Banken...

Ansonsten sehe ich ein Hauskauf auch als eine gewisse Altersvorsorge und ich würde halt "in meine Taschen" investieren...

Agent 1
25.02.2010, 01:52
Fass doch mal kurz zusammen was deiner meinung nach gegen den Hauskauf spricht.
Ob du nun in zehn jahren die mite nichtmehr zahlen kannst oder die Zinsen, macht in meinen augen keinen großen unterschied. Ob du aber in Zwanzig jahren ein eigenheim hast oder weiterhin mite zahlst hingegen schon.

Anwalt Dr.Gonzo
25.02.2010, 02:10
Aha, also Inflation und Währungreform droht. Nun gut, nehmen wir das mal kurz an:

Was spricht dann gegen einen Hauskauf?

Inflation bedroht nur reales Geld. Für Schulden ist eine Inflation doch optimal.
Was wäre dann die Alternative?

Das Geld sparen? Es wär ja dank Inflation weg. Während Immobilien und Hartgüter dann das einzige von Wert wären. Und die Schulden aufs Haus wären ja, dank Inflation, auch nichts mehr Wert.

Kurzum das Szenerio ist schon sehr fragwürdig, aber die Schlüsse daraus sind völlig daneben.

Alles wird gut...

Doc

AudiRS6+
25.02.2010, 02:16
Ein Haus interessiert sich nicht für eine Inflation, wenn es erstmal gebaut ist.

Sollte die Welt natürlich untergehen und die Massen Brandschatzend durch die Strassen ziehen,
werden sie dein Haus natürlich abbrennen - Das ist schlecht.


Aus heutiger Sicht ist ein Eigenheim genau das, was es vor 5 Jahren auch war.

Lass dich nicht verrückt machen...

Leon
25.02.2010, 02:27
Ich halte ebenfalls nix von der Schwarzmalerei. Bei mir und meiner Frau geht es in wenigen Wochen mit dem Hausbau los. Rund 255.000 EUR kostet uns die Doppelhaushälfte inkl. Grundstück.

Ich zahle dann nur unwesentlich mehr an die Bank, wie ich jetzt an meinen Vermieter bezahle und in 20 Jahren gehört die Hütte mir. Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Altersvorsorge als ein Haus. Und was die Flexibilität angeht, dass muss jeder selber wissen.

Gut wir beide haben einen Krisensicheren Job. Wenn man ein Haus kaufen will, dann jetzt, denn die Zinsen sind unschlagbar günstig.

1668mib
25.02.2010, 02:38
@Leon: Glaub mir, wenn der Weltuntergang kommt sind die Jobs auch nicht mehr sicher :P

KL0k
25.02.2010, 07:30
natürlich sind die zinsen unschlagbar günstig - weil die seifenblase des wirtschaftssystems droht zu platzen. und es bedarf keines weltuntergangs um zweifelnd in die zukunft zu blicken..

RubyRhod
25.02.2010, 08:06
Wenn diese Gründe die Entscheidenen sein sollen, dann kauf dir endlich das Haus.

Wenn du dir gar nicht die Frage stellst, ob du genug Geld dafür hast, damit du dich nicht schon in jungen Jahren zu sehr verschuldest und wenn du glaubst, dass deine Freundin dich nicht am Ende sitzen lässt, dann sind alle anderen Gründe doch nun wirklich von geringer Bedeutung.

Mach dir lieber Gedanken, was du machst, wenn du das Haus hast, sie dich aber nicht mehr will - auch wenn es deiner Meinung nach unwahrscheinlich ist.

Also ich schließe mich KoreaEnte an:
Weltuntergangsstimmung verbreiten ist mit Sicherheit nicht das, was angebracht ist.

Btw finde ich den 9. Punkt lustig - zwar sollst du dir kein Haus kaufen/bauen, aber deine Altersvorsorgung in Sachwerten anlegen - ein Haus ist also kein Sachwert? Vielleicht zählt es zu den Tieren?

laresx5
25.02.2010, 08:23
Wer mit 20Jahren abzahlung rechnet, sollte auch einen Job haben der in etwa 20 Jahre sicher ist.
In der freien Wirtschaft kann ich mir das nicht vorstellen. Mit der Wirtschaftkrise haben viele Leute Arbeit und verschuldetes Eigentum verloren, weil sie die Raten nicht mehr zahlen konnten.

Für jemanden in der Privatwirtschaft würde ich eine maximale Verschuldung von 10Jahren empfehlen, wenn er unter 40ist.

Wenn ich ein Beamter wäre, könnte ich auch auf 20Jahre planen, wenn ich unter 30Jahre alt bin.

Alles andere wäre mir persönlich zu riskant, man hat halt wenn man älter wird, keine 2.Chance.

Terrordrome
25.02.2010, 08:57
wenn dein/euer Einkommen ausreicht, warum nicht?

Die Immobilienpreise sind doch auf einem absoluten Niedrigstand. Ich muss nur mal an nen Bankautomaten gehen, dort hängen bei verschiedenen Banken oft zu verkaufende Immobilien.
Immer häufiger sehe ich dort neuere große Häuser, mit großem Grundstück, oft ein gutes Stück unter 100000€.

CoolHandLuke
25.02.2010, 09:00
Hmmmm die Quelle oben scheint wieder so eine Goldanleger Seite zu sein - von daher mit Vorsicht zu genießen;-)

Allerdings habe ich auch Bedenken, was die Zukunft anbelangt. In erster Linie sind es jetzt Fragen, ob und was ich für einen Job nun nach meinem Studium annehmen muss. Die Bundesagentur für Arbeit ist hier ja bekanntlich und wie sich dann auch tatsächlich herausstellte nicht wirklich daran interessiert, Arbeitssuchende in hochwertige, seriöse und sinnvolle Arbeitverhältnisse zu vermitteln. Ihnen geht es in erster Linie nur darum, Leute möglichst schnell aus der Statistik der Arbeitslosen zu bekommen. Inzwischen bekomme ich fast täglich per Post Zwangsbewerbungen (="VermittlungsVORSCHLÄGE" = "Aufforderungen zum Bewerben"), denen man recht zeitnah nachkommen muss, möchte man keine Sperren und Kürzungen riskieren. Da sind dann auch teilweise ganz unpassende Angebote dabei. Als Softwaretester für Direktmarketing, Callcenter und Adressoptimierung - Dinge, die man schon aus ethischen Gründen nicht tun sollte. Jedenfalls sammeln sich fast nur Abfallangebote beim Arbeitsamt, die dann jedem, der nur irgendwas mit den Anforderungen zu tun hat, zugeschickt werden.

Wo sind all die sinnvollen Stellen? Warum habe ich studiert? Sollte ich nochmal ein Studium anfangen oder mich, wenn der Druck vom Amt noch größer wird, doch bei Sklavenarbeit / Leiharbeit melden? Hmmm

So wie mir geht es sicher auch einigen anderen. Aber damit muss man sich wohl abfinden. Es ist eine logische Konsequenz und Entwicklung in diesem Land bzw. ein Produkt der Zeit.

1. Absolute Schuldenfreiheit! Schuldensklaven sind im Hamsterrad
gefangen und werden im schlimmsten Fall alles verlieren, weil sie nicht
zurückzahlen können. Die Zinsen werden sie erdrücken. Die Lebenshaltungskosten steigen
weit stärker als die Löhne.


Wenn es zu diesem großen Crash kommen sollte, dann spielen diese alten Schulden womöglich keine Rolle mehr.

zazie
25.02.2010, 09:17
@GaBBa-Gandalf:

Schon nur ein flüchtiger Blick auf die verlinkten Dokumente bzw. Sites zeigt, dass es sich bei gevestor.de um einen (in meinen Augen äusserst zweifelhaften) Doom-Trader handelt. Der macht den Leute Angst, um an ihr Geld zu kommen.

Wenn ich schon nur lese, dass die allen Ernstes hochspekulative Optionen promoten, krieg ich das Kotzen. Etwas vornehmer ausgedrückt: Bei diesen Vorschlägen ist äusserste Vorsicht angebracht ;)

Man kann diesen Gevestor.de (die noch unter vielen andern Namen auftritt ...) aber auch mit ihren eigenen Waffen schlagen:

Zuerst zur Quelle (http://www.wai.de/emails/26112009/2469031.htm), ganz unten im Impressum:

Impressum
GeVestor ist ein Unternehmensbereich der
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Theodor-Heuss-Str. 2-4 · D-53177 Bonn
Tel.: 02 28 - 95 50 180 · Fax: 02 28 - 36 96 001
USt.-ID: DE812639372 | Amtsgericht Bonn, HRB 8165 | Vorstand: Helmut Graf
© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

In diesem verlinkten Dokument (ebenfalls ein schönes Beispiel fürs Angstmachen als Geschäftsmodell) heisst es wörtlich:

Handeln Sie jetzt.
Hier ist Ihr Plan, mit dem Sie die Inflation besiegen:

(...)
Dann ist Ihr Geld nicht einmal das Papier wert, auf dem es gedruckt ist.

Aber es geht auch anders:

Was ist mit einem Haus - was ist mit Immobilien? Ein Haus bleibt ein Haus, ein Grundstück bleibt ein Grundstück - auch wenn der Euro nichts mehr wert ist. Wenn alle Festgeldkonten und Lebensversicherungen den Bach heruntergegangen sind: Das Haus steht noch - und wahrscheinlich ist es begehrter als jemals zuvor!(...)

Wenn sogar die Hyper-Experten von GeVestor.de zu einer Immobilie als inflations- und krisensicherer Anlage raten, kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. :D Ich wohne übrigens zur Miete.

Die Edith meint, es würde sie nicht wundern, wenn der Vater deines Bekannten sich bei dir demnächst melden würde. Als Berater :rolleyes

DugDanger
25.02.2010, 10:59
@ Threadsteller


komischer Text, der da "vom Vater deines Freundes". Könnte glatt ein Propaganda Text von Attack oder so sein.

Haus kaufen, Zinsen festschreiben, glücklich sein.

MrPsst
25.02.2010, 11:20
Na ja es kommt auch darauf an wo du deine Immobilie steht. Also zB Frankfurt an der Oder oder Frankfurt am Main, diese Städte haben eine unterschiedliche Wachstum Prognose und damit auch eine andere Immobilien Nachfrage.

Ich denke das zum Beispiel die Immobilien Preise in den Frankfurter Taunus Vororten die nächsten 15 Jahre auf jedenfall stabil bleiben oder sogar noch steigen werden.


Das Problem mit dem Euro was du an sprechen willst, ist nicht der Euro an sich. Ich glaube schon das es nötig war einen Euro in Europa einzuführen. Da der Euro dann einen Gegenpol zum Dollar oder vielleicht in Zukunft auch zum Yuan bilden soll.

Das Problem mit dem Euro ist das sein Grundmodell noch aus Zeiten des Kalten Krieges stammt, und sich Heute aber in einer Globalisierung wieder findet.

Das ist das Problem sage ich immer wieder hier , Die Globalisierung,

Wenn ich mir USA, Japan, Europa anschaue wir haben alle die gleichen Probleme

Durch die Rationalisierung und Ausgliederung unserer Industrie in diese Billiglohn Länder, ausserhalb unseres Binnenmarktes. Fehlen in all diesen Ländern die Arbeitsplätze und damit fehlen den Staaten und Kassen ihre Einzahler (Steuern, Gebühren, Versicherungen).

Das ist das Primäre Hauptproblem

Und in der Zickmühle steckt jeder hier ob Staat, Wirtschaft oder Bürger.
Hier werden in anderen Threads über Harz 4 Diskutiert, irgendeiner soll mehr Geld zahlen.

Hmm nur wer ?

Der Staat hat weniger Geld weil es mehr Arbeitslose gibt die nicht mehr Steuern zahlen können

Die Wirtschaft kann nicht mehr zahlen da es sonst in dem Globalen Wettbewerb, nicht mehr Konkurrenz fähig sind.

Und dem Bürger kann man auch nicht mehr, mehr nehmen da er Steuerlich schon ausgenommen wird wie eine Ente.


Ich habe die EU eigentlich so verstanden als einen Großen Wirtschaftlichen Binnenmarkt.

Das heißt das die Güter die wir Konsumieren auch Größtenteils hier (EU) Produziert werden.
Also wenn die Produktion in Deutschland zu teuer geworden ist, das sie nicht gleich nach China ausgelagert wird sondern nach Griechenland, Estland Rumänien usw. Damit diese Länder dadurch einen Gewissen Wirtschaftlichen Aufschwung bekommen, von dem dann auch wieder der Deutsche Arbeitsmarkt profitiert.

Damit wäre auch Gewährleistet das diese Produkte auch Europäischen Umwelt- , Arbeitsschutz- und Qualitäts- Standards entsprechen.

Ich finde es zum Beispiel Kontra Produktiv wenn man hier die Umweltstands ständig nach oben Schraubt, und dadurch die Kosten für die Produktion und Löhne nach oben treiben, um dann zu sehen wie die Wirtschaft unsere Konsumgüter in China unter Bedingungen herstellt die hier Verboten sind. Um sie dann mit Riesigen Containerschiffen um die Welt zu schippern (40000 Barrel Schiffsdiesel brauch so ein Schiff für so eine Fahrt).

Ein weiteres Problem ist das China ihre Währung künstlich niedrig hält um damit ihre Güter günstig zu machen und ausländische Teuer.

All das ist für mich eine Art Wettbewerbs Verzerrung zu Gunsten der Chinesen auf kosten unserer Gesellschaft.


Ich würde mir das Geld das uns Fehlt nicht hier in unserer Gesellschaft holen sondern, bei den die es Verursachen.

In Form von einer Art Globalisierungs Abgabe, mit der dann die Löcher in den Arbeitslosen Kassen und Sozial Kassen gestopft werden.

Corto
25.02.2010, 12:56
Könnte glatt ein Propaganda Text von Attack oder so sein

Die heißen attac - und was das übersetzt heist darfst du nun selbst rausfinden. Leider nix mit "angriff" oder so, auch wenn das natürlich gut zur "Propaganda" passen würde...

Heiner Geißler ist auch ein demagoge von der Bande :evillol

GaBBa-Gandalf
25.02.2010, 14:29
Danke fuer die unterschiedlichen Meinungen...

Gesucht wird im Rhein-Main-Gebiet, Naehe Darmstadt...
Da sind natuerlich die hoechsten Grundstueckspreise - leider - die auch in der aktuellen Kriese statts nach unten zu fallen eher nach oben gehen.

Bsp: ein Reihenmittelhaus mit 5x5m "grossen" Garten kostet hier gebraucht schon um die 250.000 Euro

Die Freundin und ich (welche auch heiraten wollen), verdiehnen relativ gutes Geld und haben einen (wieder das wort) relativ sicheren Job...

Ich hoffe immer noch, dass die Preise im unseren Gebiet weiter fallen - aber ich glaube da fast nicht dran.

Ansonsten ist es sehr schwer gute Meinungen zu erfahren... Die Gefahr im Internet ist, dass jeder was anderes schreibt und man nicht weiss, was man glauben soll...

Jedoch gilt nur den Mutigen der Erfolg.... oder ist das nicht mehr so?

Die andere Seite ist natuerlich, dass die Entwicklung des Euros momentan wirklich nicht berauschend aussieht...

Ursache an allen vielleicht die Bilderberger Konferenz...?

MrPsst
25.02.2010, 15:03
Ursache an allen vielleicht die Bilderberger Konferenz...?

Zuviel Zeitgeist Panik mache

Ich finde das der Typ der diese Filme macht, genau das Typische Amerikanische Weltbild hat. Was der in seinen Filmen so rein interpretiert über die Europäer und seiner komischen Verschwörungs-Theorie.

Ich glaube an den Mist nicht

Das die USA die Weltmacht übernehmen will ja ja, wenn ich da an die Franzosen denken würde, die würden eher Kollektiven Selbstmord begehen bevor sie sich von den Amerikanern regieren lassen würden.

Außerdem was macht ein Otto Schily dort

glaube nicht das er so was Unterstützen würde, wenn was dran wäre.

zazie
25.02.2010, 15:36
... Bilderberg-Konferenz ...

Es würde hier zu weit führen (und auch zu einer Auseinandersetzung ganz anderer Art in diesem Thread), die Mär von der Bilderberg-Konferenz und andere Weltverschwörung-Theorien zu widerlegen.

Aber ich möchte an deinem Beispiel erneut auf die Struktur hinter solchen Theorien hinweisen. Ob's um "Jetzt kommt der endgültige Wirtschafts-Crash", "Am 29. April 2010 geht die Welt unter", "Die jüdische Weltverschwörung" oder "Die Bilderberg-Konferenz" geht - es ist immer das gleiche Muster dahinter: den Leuten wird Angst gemacht, nicht offen, sondern versteckt hinter allerlei (pseudo-)intellektuellem Schmalz.

Warum ?

Leute, die verunsichert sind, lassen sich leichter manipulieren, sei es mit gesundheitlichen Bedenken, wirtschaftlichen Interessen oder politischen Absichten. Es ist deshalb kein Zufall, dass (hier bei uns) hinter den Verschwörungstheoretikern häufig Akteure vom äussersten Rand des politischen Spektrums auftauchen (meistens von ganz rechts, z.B. bei "Bilderberg" oder der "jüdischen Verschwörung").

Aber meistens geht's um Geld. Kein Mensch würde ernsthaft ein paar hundert Euro für irgendeine Kupfermatte ausgeben, die unters Bett gelegt das Wohlbefinden steigern soll, wenn er oder sie nicht vorher mit Berichten über schädliche "Strahlen" oder ähnliches verängstigt und damit "heilsbereit" gemacht worden wäre. Und was sind ein paar Euros im Vergleich zur Gesundheit, nicht wahr ...

Oder denk an all die Frauen, die sich irgend einen farbigen Stein zum PC legen, weil das gegen die schädliche Strahlung hilft. Am schönsten ist es, wenn sie dann am Handy der Kollegin erzählen, wie sicher und gesund sie jetzt sind :D

Lass dich nicht kirre machen. Begegne Leuten, die dir angeblich uneigennützig, aber rhetorisch geschickt Angst vor undurchsichtigen und unübersichtlichen Gefahren machen, mit gesunder Skepsis. Setze deinen Verstand ein und bleibe selbstbewusst.

Zur Not hilft vielfach die simple Frage: OK, mal angenommen, es ist so, wie die sagen, und ich tue, was sie sagen. Wer profitiert dann ? Ich oder die ?

Wenn die Antwort lautet: "Ich kriege das Seelenheil und die meine Euros", würde ich definitiv aussteigen ;)

freak01
25.02.2010, 16:03
@GaBBa-Gandalf:

danke für den recht informativen (vermutl. jedoch nicht ganz objektiven) Artikel ! :)

OMaOle
25.02.2010, 19:57
Ich(wir) haben ein Haus für das wir noch etwa 15 Jahre abzahlen müssen. Wenn möglich gehts auch schneller. Die option sollte man sich bei der Finanzierung offenhalten.

Und wenn die Welt am 29 April doch untergeht sind auch die Schulden mit untergegangen:evillol.

Also was solls.

No Risk, no...

MrPsst
25.02.2010, 20:10
Schulden müssen ja nicht unbedingt schlecht sein, man kann sie Steuerlich nutzen. Sie sollten aber für den Notfall schon durch Rücklagen gedeckt sein .

Doc Foster
25.02.2010, 23:23
Ob du dir ein Haus leisten kannst, wird dir nur ein seriöser Bankberater beantworten können. Kein vernünftiger Mensch würde seine Meinung dabei von einem Computerforum beeinflussen lassen.

Dieser ganze Krisenmüll muss doch mit dir nichts zu tun haben, wichtig ist lediglich eure persönliche Situation zu beleuchten.
Einige Fragen wurden schon angerissen:

- Wie sicher ist der Job, wie sicher das aktuelle Einkommen?
- Wie gut hat man gegen Arbeitslosigkeit / Berufsunfähigkeit vorgesorgt?
- Wer kann ggf. untersützen?
- Ist das Haus auch ohne Partner bezahlbar?

etc...

IDONTTALK
26.02.2010, 01:16
Also ich würde auch jetzt in unsere Gegenwart auch kein Haus kaufen usw.Denn die Arbeitsverhältnisse werden immer schlechter.Wo ich früher im Monat um die 50 Überstunden gemacht habe,und jetzt sehe ich das ich froh sein kann das ich überhaupt noch meine 8 Stunden täglich zusammenbringe.Vieleicht gibt es noch Arbeitsplätze wo man noch gut bedient wird,aber im Generellen siehts verdammt schlecht aus mit der Arbeit.
Und es wird TAG für TAG schlechter.

PS:Aber falls ihr das nötige Kleingeld habts,zumindest für die Vorfinanzierung und sie auch gute Job verhältnisse haben,warum dann nicht?Aber das müsst ihr schon selbst entscheiden.

Doc Foster
26.02.2010, 09:00
aber im Generellen siehts verdammt schlecht aus mit der Arbeit.
Und es wird TAG für TAG schlechter.


Wieso schließt du von deiner persönlichen Situation auf die Allgemeinheit? Es gibt genug Arbeitnehmer, die sich um ihren Arbeitsplatz noch keine allzu großen Sorgen machen müssen. Wenn es so wäre, wie du schreibst, dann wäre unsere Binnennachfrage schon längst zusammen gebrochen.

KL0k
26.02.2010, 09:38
genau... schön die augen verschließen vor den steigenden zahlen und der schwächelnden wirtschaft.

OMaOle
26.02.2010, 10:33
naja, es lässt sich nicht alles verallgemeinern.
Ich bin im öffentlichen Dienst und schiebe ständig 150-200 Überstunden vor mir her, ohne einer Möglichkeit davon runterzukommen.(Ueropa lässt grüßen)

Meiner Frau gehts noch schlechter, im privaten Gewerbe, 200 Überstunden ersatzlos gestrichen
derzeit auf Kurzarbeit gesetzt. Geht aber voll macht 20-25 Überstunden im Monat für lau.
Was anderes finden, ohne Vermittlungsgutschein aussichtslos.

Doc Foster
26.02.2010, 12:21
Ich bin im öffentlichen Dienst

Und hast damit in der Regel einen sicheren Job.

Was anderes finden, ohne Vermittlungsgutschein aussichtslos.


Dann hat die werte Gattin wohl (leider) eine für den Arbeitsmarkt nicht wirklich wertvolle Qualifikation. daran kann man arbeiten...

IDONTTALK
26.02.2010, 22:50
Wieso schließt du von deiner persönlichen Situation auf die Allgemeinheit? Es gibt genug Arbeitnehmer, die sich um ihren Arbeitsplatz noch keine allzu großen Sorgen machen müssen. Wenn es so wäre, wie du schreibst, dann wäre unsere Binnennachfrage schon längst zusammen gebrochen.

Naja ich denke das ich nicht der Einzige bin der es so geht.Und wie ich auch in meinem Text oben geschildert habe,das es mitsicherheit noch Arbeitsplätze gibt wo man gut bedient ist.Aber wenn man im generellen Europa betrachtet,wird man schon sehen das die Arbeit sehr knapp geworden ist...(Oder ich bin BLIND ? )...Junge mach die Augen auf.Siehst du nicht wie die Arbeitslosigkeit in die Rekordhöhen steigen?Warum denn wohl?Weil es zu viel Arbeit gibt?Es ist nicht mehr so wie früher.

Aber dennoch gibt es noch die Eine oder die andere Unternehmen die noch sicherlich genug Arbeit haben.

Mfg

h@mster
26.02.2010, 23:53
Naja Miete = Geld verbrennen. Wenn man das Geld hat sich was zu kaufen, dann ist Miete einfach nur DUMM. Da gibts wohl nur wenig Situationen, in denen sich eine lang Mietzeit rechtfertigen lässt.

Zur Überbrückung etc. ist mieten eine feine Sache, sonst reine Geld Verschwendung.

CoolHandLuke
27.02.2010, 01:06
naja, in Anbetracht nicht ganz so rosiger Jobaussichten wäre es meiner Meinung nach in vielen Fällen nicht sonderlich schlau, sich in Form von Eigenheimen an einen bestimmen Ort zu binden. Ich vermute eher, dass ich alle 3 bis 5 Jahre meinen Arbeitgeber wechseln werden muss, da auch insgesamt die Dauer von Beschäftigungen kürzer zu werden scheinen - von daher würde sich hier nur eine Wohnung zur Miete anbieten.

Man zieht ja in der Regel dort hin, wo man einen Arbeitsplatz hat - oder man muss weite Strecken beim Pendeln in Kauf nehmen.

OMaOle
27.02.2010, 08:43
Und hast damit in der Regel einen sicheren Job.

Jopp, solange die Leute noch mit dem Feuer spielen und sich beim Auto fahren falsch verhalten...:evillol



Dann hat die werte Gattin wohl (leider) eine für den Arbeitsmarkt nicht wirklich wertvolle Qualifikation. daran kann man arbeiten...

Der ist klasse, wir haben auch schon an Schulungen von 22.00Uhr bis Mitternacht gedacht.:freak

68Marcus69
27.02.2010, 11:18
@GaBBa-Gandalf

Dir wird wohl niemand zu 100% das Richtige sagen können.

Wenn du deine Finanzierung des Hauses auf gute Pfeiler siehst und das Geld besitzt um ein Haus zu bauen, kann ich dir nur raten baue.
Der riskierte Wert ist nur der Betrag der über deine jetzige Miete liegt, dafür bekommst du aber einen guten Gegenwert.
Wenn du dir sicher bist, dass deine Firma und deine Stellung in der Firma auf gesunden Fundamenten stehen und dies auch für deine zukünftige Frau gilt, wüsste ich nicht was dagegen spricht zu bauen.

Natürlich sollten ein paar Absicherungen zu Beginn getan sein, Risiko-Lebensversicherungen für beide und Kredit auf beide Namen als Beispiel.

Sei froh, dass du die Möglichkeit in Betracht ziehen kannst.
In meiner Region ist das Bauen und der Hausbesitz so teuer, dass ich, trotz sehr guten Einkommens, niemals darüber nachdenken könnte. Nur eine Eigentumswohnung käme in Betracht.

Spielkind
27.02.2010, 13:43
Die Rendite für ein Hauskauf ist heute schon denkbar schlecht und liegt meist unterhalb einer vernünftigen Anlage. Ein Bekannter hat ein gebrauchtes Haus gekauft und sich über dessen "Wertsteigerung" über die bisherige Lebensdauer beklagt. Die "Wertsteigerung" liegt jedoch über die Jahre herunter gebrochen lediglich bei 2,5%. Und der Großraum Stuttgart ist nicht dafür bekannt preiswerten Wohnraum zu bieten.

Immobilienpreise werden meiner Meinung nach zukünftig eher fallen statt steigen. Den Grund sehe ich in der langfristigen Anlage der Immobilie und der durch die Demoskopie der Bevölkerung verursachten Nachfragerückgang nach Wohnraum. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass wir immer weniger werden in Deutschland. Man kann den Leerstand in den neuen Ländern teilweise schon beobachten.

Im Gegenzug werden Mieten sinken, weil der vorhandene Wohnraum vermietet werden muss und das Angebot, da die Häuser und Wohnung nun einmal da sind, größer sein wird als die Nachfrage nach Wohnraum. Es gibt zwar einen Trend nach exklusiven Wohnraum, der der sinkenden Nachfrage entgegentritt. Dies wird durch Zusammenlegung von Wohnraum erreicht, was zu einer künstlichen Verknappung führen soll. Aber auch hier wachsen die Mietpreise nicht mehr ins Unermessliche.

Nicht zu verachten ist der finanzielle Aufwand und auch der persönliche Zeitaufwand den "Status Quo" des Hauses oder der Wohnung zu erhalten. Dächer halten etwa 40 Jahre, Wasserleitungen halten auch oft kein Leben lang. Das sind Sanierungskosten die 40, 50 Tausend Euro ausmachen, welche zu den Darlehenskosten mitgerechnet werden müssen.

Was wenn wir wieder vor einer Hochzinsphase stehen und Darlehenszinsen von 10% oder gar 15% anfallen? Das war in den 70-igern schon einmal so und meine Eltern hat das damals beinahe die Existenz gekostet.

Langfristige Geldanlagen wie z.B. Lebensversicherungen halte ich für dumm, denn sie spiegeln nicht das schwankende Zinsniveau wieder. Nur kurz- oder max. mittelfristige und breit gestreute Anlagen sind geeignet um effektiv auf veränderte Bedingungen zu reagieren.

Die beruflichen Aussichten in Deutschland sehen für Facharbeiter, Techniker und Ingenieure gut bis sehr gut aus. Denn das teilweise versagende Bildungssystem, in Verbindung mit der sinkenden Geburtenrate sorgt für zu wenig qualifizierten Nachwuchs. So habe ich auch jetzt in der Rezession keine bewusste Angst und sehe meinem Lebensabend eher sorglos entgegen. Ich fühle mich eher unbewusst getrieben und sehe mich eher durch den immer größer werdenden Kostendruck belastet.

drago-museweni
27.02.2010, 17:12
Naja ganz so ist es nun auch nicht mit den Dächern die halten schon viel länger wenn ich mich so umschaue in der Gegend, so schnell braucht man kein neuen Dachstuhl mal ein paar Ziegel aber selbst die nicht da die eh schon sehr lange halten.

Wasserleitungen sind schon seit über 20Jahren zumeist aus Kunststoff da gibt's auch keine Probleme, und wenn ist das nicht so dramatisch wenn in Leerrohren verlegt wurde, eine Heizung kann schon mal kommen aber das ist auch nicht so oft.

Was Ihr immer mit eurer Rendite habt, ich habe nicht vor das Haus zu verkaufen wenn ich eins hätte und mitnehmen kann man sein Geld auch nicht also Wayne juckt's dann.

Mittlerweile gibt's wohl nirgends mehr was wo man schön verdienen kann ohne andauernd umstellen zu müssen bei dem ganzen Anlagenmisst, die wo dabei Gewinn machen sind die Berater, ich bin froh mit dem was ich habe und verzichte auf die Theoretischen renditen.


Das beste an einem eigen Heim ist man kan damit machen was man will, Innenumbau, Musik, Staubsaugen am Sonntag usw.

MrPsst
27.02.2010, 18:25
Naja man kann es ja auch so sehen

Entweder ich zahle 20 Jahre Miete und hab danach nichts

Oder ich zahle anstatt Miete meinen Immobilien Kredit ab und hab dann mein Eigentum

Spielkind
27.02.2010, 23:42
Nur das die Miete weniger ist als das Darlehen und die Zinsen für das Eigentum. Wer ein Haus kauft um darin zu leben, es also zu verbrauchen und nicht erwartet es je verkaufen zu müssen, ist ein Kauf Okay.

Ändert sich jedoch das persönliche Umfeld und man ist gezwungen das Haus oder die Wohnung zu verkaufen, tut man sich heute schon schwer den ehemaligen Kaufpreis zu erhalten. Bsp.: Eine Bekannte kaufte sich in den 90-igern eine Eigentumswohnung. Damaliger Kaufpreis: 220000 Mark. Nun ist sie gezwungen die Wohnung zu verkaufen. Der erwartete Verkaufspreis beträgt ca. 80000 Euro. Rechnet man für die 15 Jahre noch die bezahlten Darlehenszinsen mit ein, hätte sie in Miete billiger gelebt. Und das alles wird wegen der Demoskopie in Deutschland nicht besser werden.

Wer heute ein Haus oder eine Wohnung kauft muss sich bewusst sein, dass er, wie bei einem Auto, mit Wertverlust leben muss. Ein Haus ist heute bereits eine Sparanlage mit Verlust. Nur erzählt das einem keiner, denn Immobilienmakler sind wie Bankberater oder Versicherungen: Sie wollen alle nur unser Bestes: Unser Geld. Eine ganze Industrie lebt davon, dass die Kunden nicht oder falsch rechnen oder nur mit dem Bauch denken. Es ist für mich Okay wenn jemand ein Haus kaufen möchte. Ich möchte nichts indoktrinieren. Ich kann es nur nicht nachvollziehen.

KoreaEnte
28.02.2010, 00:40
Es ist für mich Okay wenn jemand ein Haus kaufen möchte. Ich möchte nichts indoktrinieren. Ich kann es nur nicht nachvollziehen.

Sehe ich ganz genauso. Eigentlich können heutzutage nurnoch Beamte ein Haus kaufen, alle anderen Jobs sind einfach nicht mehr zu 100 % sicher und daher ist ein Haus immer auch ein gewisses Risiko, die Rechnung mit dem Haus abbezahlen statt Miete zahlen geht also nicht auf, selbst wenn der Betrag komplett identisch sein sollte.

drago-museweni
28.02.2010, 11:13
Gegen die Arbeitslosigkeit kann man sich aber versichrn vor allem beim Hauskauf, und nach 20 Jahren hat man wenigstens ein Haus und bei der Miete nichts. Klar birgt ein Hauskauf ein gewisses Risiko ich werde diese aber später mal eingehen weil ich platz brauche.

hamju63
02.03.2010, 12:17
Bau Dir ruhig ein Haus, aber sie zu, dass Du es ALLEINE hinstellst.

Das größte Problem wirst Du nämlich bekommen, wenn Du Dich NACH Inangriffnahme des Projektes von Deiner Freundin (oder schlimmer noch: dann eventuell Ehefrau) trennst, bzw. sie sich von Dir.

Das Risiko ist wesentlich höher als alles was irgendwie mit Beruf oder Gesundheit zu tun hätte !

Spielkind
02.03.2010, 12:59
Damit rechnet ja keiner. Eine Beziehung sollte schon so gefestigt sein, dass man vertrauensvoll aufeinander und miteinander bauen kann. Ein eigenes Haus macht für mich nur in Verbindung als Familie mit Kindern Sinn. Was will ich (man) alleine in einer Hütte mit 6 oder 7 Zimmern? Kinder können ein Risiko sein, wenn dann für einige oder gar für lange Zeit ein Zahltag wegfällt...

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es geht oft schief aber eben auch oft gut. Warum nicht, bei den vielleicht 50% der Beziehungen leben, die alle Höhen und Tiefen des Lebens gekonnt umschiffen? Diese Hoffnung lasse ich mir nicht nehmen...

BobbyBest
02.03.2010, 13:22
Ich finde ein Faktor wurde in der Diskussion überhaupt nicht berücksichtigt.
Unabhängig von der wirtschaftlichen Situation ist ein Immobilienkauf bzw. der Besitz selbiger immer mit gewissen Risiken verbunden.

Beispielsweise kann es immer zu unvorhergesehenen Schäden kommen (vor allem Wasserschäden), die nicht durch die Versicherung(-en) abgedeckt werden (selber erlebt).

Dann steht man doch da und fragt sich warum man sich das angetan hat...

Coretraxx
02.03.2010, 19:15
der andere Faktor sind die laufenden Kosten für das Haus dh.
Versicherungen,
Steuern( davon gibt es ein paar)
Instandsetzungskosten zb. Heizkessel, der nach 10 Jahren erneuert weden MUSS ( Kosten um 10000 Euro), weil der Gesetzgeber sich immer neue Ideen einfallen lässt um es dem Bürger schwieriger zu machen.

und

und ...

nicht umsonst heißt es " ein Haus ist eine ewige Baustelle "

und wer sich für die nächsten 25 Jahre das leisten kann, warum nicht :D

Spielkind
03.03.2010, 23:30
Die Zinsen sind am Boden und bleiben wohl noch für längere Zeit am Boden. Das ist die Einschätzung meiner Bank. Der deutsche Staat, als auch die EU ist nicht so überschuldet, dass sie Preistreibend wirken würden. Daran ändert auch Griechenland nichts.

Niedrige Zinsen sind für Schuldner gut, dafür aber weniger für Gläubiger, da sie für ihr eingelegtes Kapital weniger Zinsen bekommen. Eine stabile Geldpolitik mit geringer Teuerung ist im Interesse fast aller und eine Hyperinflation wird durch die Geldpolitik wohl verhindert.

Ich würde einen Hauskauf nicht von der Gelegenheit abhängig machen. Ein Hauskauf sollte immer mit dem Kopf und am Bedarf gemessen werden. Rennen 3 kleine Wackele durch die Wohnung ist ein Haus sicher angebrachter als bei einem Single mit max. Bedarf von 3 Zimmern.

Alles in Allem sehe ich keinen Grund es zu überstürzen. Besser das Ende der Rezession abwarten, genau alles durchrechnen und bevor die Zinsfieberkurve wieder zu sehr ansteigt, zuschlagen. Rendite, Wertsteigerungen einer Immobilie kann man sich wohl in (fast) ganz Deutschland abschminken. Ergo ist meiner Meinung nach eine Immobile als Geldanlage denkbar ungeeignet. Ich habe genug Beispiele in meinem Bekanntenkreis die auf die (leeren) Versprechungen der Immobilienhaie hereingefallen sind. Vielleicht noch als Steuersparmodell? Aber wozu Geld verbrennen nur um es nicht dem Staat geben zu müssen?

20 bis 30% Eigenkapital wird meines Wissens nach gern gesehen.

ThomasSilent
08.03.2010, 14:53
Ich denke ein Haus ist die beste Investition welche man tätigen kann. Sollte eines Tages das ganze System zusammenbrechen hast du wenigstens deine eigenen vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Mal abgesehen davon verdoppelt sich der Immobilienwer alle 20Jahre. Das ist natürlich nur eine sehr sehr grobe Faustformel der Investitionsrechnung, aber ein Quäntchen Wahrheit steckt schon dahinter.

Also dann mal ein fröhliches "schaffe schaffe Häusle bauen"

mal abgesehen davon würde ich nicht so viel Wert auf die Aussagen welche dir gegeben wurden legen. Auch der beste Finanzexperte hat keine Glaskugel um in die Zukunft zu schauen. Langfristig ist ein Haus eine wirklich gute Sache - schafft unabhängigkeit und spart (auch wenn erst nach 20-30Jahren) auch noch Kosten. Anscheinend gibt es zurzeit auch günstige Kredite (am besten Faule von einer halbinsolventen Bank :P *Spaß* )

Odium
09.03.2010, 08:37
Ich seh das genau andersrum. Alles, bloß kein Haus. Nicht, weil der Arbeitsplatz unsicher sein könnte, sondern weil die Zeiten vorbei sind, in der man sein Leben mit einem Arbeitsplatz mit genau einem Partner an einem Ort verbracht hat. Der Arbeitsmarkt erfordert Flexibilität. Entweder man ist derjenige, der bereit ist, seinen Wohnort zu wechseln, oder der andere macht es. Mit einem Eigenheim an der Backe wird das schwierig, weil man sich dann mit Mietern rumschlagen muss oder Verluste durch den Kauf entstehen.
Dazu kommt noch die demographische Entwicklung: Singlehaushalte nehmen zu, Ehen werden seltener geschlossen und häufiger geschieden. Das reduziert die Zahl der möglichen Käufer für den 120m² Bau.

Man kann sich einen Abend mal hinsetzen und sich eine eigene Formel dafür bauen. Sollte beinhalten: Aufsummierte Mietzahlungen, Kaufpreis eines Hauses, Versicherungskosten für Haus bzw. Mietwohnung, Inflation bzw. persönlicher Abzinsungsfaktor, Arbeitsplatzwechsel, Risiko einer Naturkatastrophe bzw. andere Gefahren für das Haus, eigenes Einkommen.
Dann kann man ja immer noch die subjektiven Kriterien einfließen lassen, z.B. ob man mit anderen Parteien sein Leben lang zusammenwohnen will oder ob man ein Haus nicht aus Absicherungsgründen, sondern aus Prestigegründen kaufen will. Bei den meisten ist das ja sowieso der Fall, da sollte man sich nicht selbst belügen.

Meiner Meinung nach ist unser Leben inzwischen zu schnelllebig geworden, als das ein Eigenheim noch eine sinnvolle Investition ist. Aber das ist schwer zu verallgemeinern; es gibt auch viele Menschen, die sind mit einem x-beliebigen Job zufrieden und legen höchsten Wert darauf, auf jeden Fall in einer Region zu bleiben, bei ihren Freunden und Familie - selbst wenn die Wirtschaft da aus dem letzten Loch pfeift.

Das beste ist, wenn man sich täglich mit Nachrichten und Wirtschaft beschäftigt und jeden Monat intensiv seine Finanzen überprüft. Keine Vermittler wie Banken oder Anlageberater, sondern Eigeninitiative und Engagement. Das ganze ist ja keine schwarze Magie und ich bin sicher, dass man nach 5 Büchern über Börse, Volkswirtschaft und Co. eine bessere Performance bei weniger Risiko haben wird, als wenn man stumpf einfältig zur Bank geht oder sich da 500m² mit Dach zulegt.
Und die Finanzkrise hätte das wahrscheinlich auch verhindert ;)

PS: Ich hab zu häufig gesehen, wie das Haus, a.k.a. "meine Altersvorsorge", seine Funktion nicht erfüllt hat. Meine 1. Schwester zog in den letzten Jahren vier mal um. Die hat zwei Häuser gekauft, eins in den USA, eins hier. Das in den USA wurde 2 Monate vor Beginn der Hypothekenkrise verkauft. Macht aber nix, sie hat sich trotzdem darüber geärgert, 30.000$ weniger als gewünscht zu bekommen. Drei Paare kenne ich, die haben wegen Scheidung das Haus verkaufen müssen. Bei einer Scheidung blieb die Frau im Haus zurück, während der Mann ihren Unterhalt und die Abzahlung weiter bestreit, haha.
Nee, mir wird niemals nicht jemand so was aufdrücken. Wenn man zur Miete wohnt und, aus welchen Gründen auch immer, an den Rand des Existenzminimums kommt, haben wir immer noch das Wohngeld und den Sozialstaat. Hat man Eigentum, sieht das ganze etwas anders aus. Ob das gerecht ist oder nicht, bleibt wohl Geschmackssache.

ThomasSilent
09.03.2010, 09:23
gut odium, diesen punkt habe ich total vergessen...

es wird ja immer mehr flexibilität am arbeitsplatz verlangt, da muss dann wohl jeder selber abwägen wie sicher sein arbeitsplatz ist usw

Odium
17.03.2010, 12:47
Ich leg nochmal nach:
http://www.stern.de/wirtschaft/news/arbeitsmarkt-jede-zweite-neueinstellung-nur-noch-befristet-1551526.html

47% kriegen befristeten Vertrag - da stell ich mir das schwierig vor, ein Häusle hochzuziehen.

th3o
17.03.2010, 14:09
unsere gesellschaft ist schon irgendwie paradox:

1) wird vom menschen zunehmende flexibilität in allen bereichen erwartet...sei es im denken oder in der wahl seiner arbeit.

2) führt diese flexibilität dazu, dass bestimmte aspekte des bürgerlichen lebens, wie etwa eine intakte familie, eine funktionierende ehe usw. in gefahr geraten, weil sie auf basis von "flexibilität" nicht mehr ohne weiteres funktionieren.
damit aber fällt der sicherheit-aspekt weg, der dem menschen aber insofern wichtig ist, als er dadurch identität mit sich selbst gewinnt und erst aufgrund dieser identität mit sich selbst überhaupt gute arbeit leisten kann.
das system untergräbt sich somit selbst.

3) dass diese immer deutlicher werdenden risse bemerkt werden zeigen die debatten, die sich um subventionen von familien drehen.
der markt lebt praktisch schon vor, dass eine bestimmte form der familie nicht mehr funktioniert.
das bürgerliche bewusstsein aber versucht so lange es geht den spagat zu schaffen zwischen der traditionellen vorstellung von ehe/familie und einem spätkapitalistischen arbeitsbegriff.

schöne alte-neue-welt.
:)

OMaOle
23.03.2010, 20:32
es wird ja immer mehr flexibilität am arbeitsplatz verlangt, da muss dann wohl jeder selber abwägen wie sicher sein arbeitsplatz ist usw

Die Sicherheit des Arbeitsplatzes ist es ja aber nicht allein, solange Menschen Fehler machen ist meiner sicher, trotzdem ist das erste Haus pfutsch. Nein keine Scheidung, Möglichkeiten ein Haus zu verlieren gibt es wohl so viele wie Gründe eins zu bauen.

Ob es nun der böse Kapitalismus ist oder private Gründe sicher ist so ne Bude nie, das sollte man sich vorher klar machen und nicht so viel Herzblut reinstecken.

Alles materielle ist ersetzbar, die Gesundheit aber eben nicht.

Wer mein neues Haus haben will, der kann es kriegen. ;) Zumindest für 210000 €, oder widerspreche ich mir da selbst?

MrPsst
23.03.2010, 20:50
Odium
PS: Ich hab zu häufig gesehen, wie das Haus, a.k.a. "meine Altersvorsorge", seine Funktion nicht erfüllt hat. Meine 1. Schwester zog in den letzten Jahren vier mal um. Die hat zwei Häuser gekauft, eins in den USA, eins hier. Das in den USA wurde 2 Monate vor Beginn der Hypothekenkrise verkauft. Macht aber nix, sie hat sich trotzdem darüber geärgert, 30.000$ weniger als gewünscht zu bekommen. Drei Paare kenne ich, die haben wegen Scheidung das Haus verkaufen müssen. Bei einer Scheidung blieb die Frau im Haus zurück, während der Mann ihren Unterhalt und die Abzahlung weiter bestreit, haha.
Nee, mir wird niemals nicht jemand so was aufdrücken. Wenn man zur Miete wohnt und, aus welchen Gründen auch immer, an den Rand des Existenzminimums kommt, haben wir immer noch das Wohngeld und den Sozialstaat. Hat man Eigentum, sieht das ganze etwas anders aus. Ob das gerecht ist oder nicht, bleibt wohl Geschmackssache.



Naja da fehlen aber noch ein Paar Infos

Wo stehen die Häuser, Ein Haus in Detroit wird bestimmt nicht mehr so viel Wert sein, wie ein Haus in Miami oder Palm Beach. Außerdem ist das ja bekannt das die USA jetzt nicht gerade (in diesem Fall) ein Immobilien Traum Land ist.

Also zB bei uns Hochtaunus Kreis (liegt bei Frankfurt am Main) wenn du hier eine Immobilie zum richtigen Zeitpunkt kaufst, wirst du auf jedenfall auch Gewinn mit der Immobilie machen. In Ost Deutschland auf dem Land würde ich mir auch nichts holen, es kommt halt immer auf die Lage drauf an.

Das mit der Scheidung ist wohl auch Quatsch, da fehlt ein Ehe-Vertrag wenn du nicht willst das deine Ex was von deinem Haus bekommt.

Wenn du kein Haus hast wird dann halt dein Vermögen aufgeteilt, ist doch dann das gleiche.

Spielkind
23.03.2010, 23:14
Also zB bei uns Hochtaunus Kreis (liegt bei Frankfurt am Main) wenn du hier eine Immobilie zum richtigen Zeitpunkt kaufst, wirst du auf jedenfall auch Gewinn mit der Immobilie machen...Auch hier oder in allen Ballungszentren wird sich das Preisniveau nivellieren. Rendite mit einer neuen Immobilie ist heute eine Illusion. Und wenn noch eine Wertsteigerung erzielt wird ist die Verzinsung meist kümmerlich. Die abnehmende Bevölkerungszahl in D-Land wird für eine sinkende Nachfrage nach Wohnraum bei stagnierendem Angebot sorgen.

Wegen der Bildungsmisere bilden wir leider einen Grundstock von Hilfsarbeitern mit niedrigsten Löhnen heran die sich hochpreisigen Wohnraum nicht leisten werden können. So wird die Nachfrage nach Häusern zukünftig auch eher geringer ausfallen.

Das Argument das bezahlbarer Wohnraum in den Städten rar ist gilt nicht, denn die Mietimmobile muss wie jede Investition ihre Kosten sowie eine Rendite einspielen. Da eine Immobilie eine langfristige Anlage ist und wir zum Ende des Jahrzehnts mit sinkenden Bevölkerungszahlen rechnen müssen wird weniger in Mietimmobilien investiert. Das ist nicht unsozial das ist nachhaltiges Wirtschaften. So maximiert man heute seinen Gewinn durch Verknappung des Angebots und bereitet sich parallel auf die zukünftig abnehmende Nachfrage vor.
...da fehlt ein Ehe-Vertrag wenn du nicht willst das deine Ex was von deinem Haus bekommt...Na, da musst du aber gut aussehen, wenn du dir solche Ansichten leisten kannst?! Ein Lebensgefährte der mir einen Ehevertrag vorschlägt, liebt mich nicht, ich bedeute ihm nichts oder nicht so viel wie sein Geld. Menschen die ihr Leben mit mir Verbringen haben auch Zugriff auf mein Gespartes und mein Eigentum. Ich teile alles und erwarte dasselbe. Das nennt man Vertrauen. Und ich bin schon oft auf die Nase gefallen. Aber Vertrauen ist die Grundlage und Unverzichtbar für jede Partnerschaft.

Odium
24.03.2010, 01:55
MrPsst: Man wird nie "auf jeden Fall" Gewinn mit Immobilien machen, denn auch dieser Bereich wird zunehmend unberechenbarer. Es könnte sogar sein, dass der erwartete Bevölkerungsschwund in Ostdeutschland durch Zuwanderung aus den neuen EU-Ländern weniger stark ausfällt und die Preise aufgrund dieser Fehleinschätzung dort steigen.

Was den Ehevertrag wegen dem Haus angeht, ist das auch nicht so einfach. Es gibt noch eine ganze Menge Partner, die würden allein den Gedanken an so einen Vertrag als Vertrauensbruch sehen und nicht mitspielen. Dazu kommt noch die Möglichkeit, dass er dann in 15 Jahren vor Gericht, wegen geändeter Umstände, als sittenwidrig gilt.

Gerade als Mann wär ich heute vorsichtig. Scheidungsrate knapp über 50%, 70% der Scheidungseinreichungen kommen von den Frauen und dann gehen auch fast immer die Kinder mit ihr weg (bzw. man verlässt selbst das Haus, zahlt wieder Miete & Unterhalt ;)). Es gab schon bessere Zeiten für einen Immobilienkauf.

SIDESTRE4M
24.03.2010, 15:07
Wer mit dem Ehevertragsgedanken schon Misstrauen sehen will, der ist so naiv, dass es sich schon nicht lohnt geheiratet zu werden. Das Totschlagargument mit dem Geld ist mehr wert, bla, zählt für mich nicht.

Ich habe Scheidungen gesehen. Einmal die von meinen Eltern und die von meinem Stiefvater. Wer sich solch illusorischen Wolkenschlössern wie "die ewige Liebe" hingibt, ist in meinen Augen nicht reif für die Ehe. Sobald es dann mal kriselt, zerbricht dieser Traum urplötzlich und dann ist das Gekreische groß und so manch einer wundert sich heute noch, wie sich Menschen ändern können und wie man auf die dumme Idee gekommen ist, diese Person zu heiraten.
Ich habe gesehen, dass Menschen an den Folgen zerbrechen, da sich Ehestreits über Jahre hinweg ziehen und die Leute rechtfertigen ihre teils niederträchtigen Forderungen und vorgehensweisen mit den absurdesten Begründungen. Da geht es nicht mehr um Gerechtigkeit sondern da kommt der eine oder andere schonmal auf die Idee, irgendwelche Racheakte umzusetzenderweise in Bares umzumünzen. Es zeigt sich oft ein ekelhaftes Bild verschiedener Persönlichkeiten der Beteiligten.
Wer dieses Risiko zugunsten der rosaroten Brille der Liebe eingehen will und mglicherweise blind in sein Elend läuft. Nur zu. ;)

Wer mir Pessimismus vorwerfen will, dem gilt das hier:
"At some point the world shits on all of us. Ignoring this fact doesn't make you an optimist but an idiot. ;)"

Stefan_Sch
25.03.2010, 23:18
Ebenfalls wurde geraten sich folgende Artikel durchzulesen:

Euro-Propaganda: „Die Deutschen sind schuld“ (http://www.gevestor.de/geldanlage/details/select_category/18/article/euro-propaganda-die-deutschen-sind-schuld.html)
Quelle: http://www.gevestor.de

oder auch den Artikel siehe Anhang...

Wenn man sich dies so durchliest bekommt man Angst vor der Zukunft....

Was für dumme Artikel. Dümmer geht es schon fast nicht mehr! Aber leider darf in der heutigen Zeit jeder Trottel Kommentare zu einem Thema von sich geben.

Aber zurück zu meinen Vorhaben... Was meint ihr dazu?
Haus kaufen oder warten?

Was hat der Hauskauf mit der Eurodebatte zu tun? Ein Haus solltest du dir dann kaufen, wenn du ausreichend Eigenkapital besitzt und die Finanzierung auf einem soliden Fundament steht.

OMaOle
26.03.2010, 05:15
Was hat der Hauskauf mit der Eurodebatte zu tun? Ein Haus solltest du dir dann kaufen, wenn du ausreichend Eigenkapital besitzt und die Finanzierung auf einem soliden Fundament steht.

Wenn man dann nicht gerade nen Job beim Circus hat kann eigentlich nichts mehr schief gehen.:D

Wenn das wirklich so viele Probleme gäbe wie hier teilweise geschrieben wird, warum entstehen dann noch immer so viele Eigenheimsiedlungen aufm Land?
Alles arme fehlgeleitete Irre? Wohl kaum, und letztlich was ist schon ohne Risiko im Leben?:freak:freak:freak

=dragon=
26.03.2010, 13:57
Seit 1913 ging`s im Grunde weltweit bergab, als die FED aus Privatbanken gegründet wurde.

Diese Banken können die Welt beeinflussen wie es ihnen gefälllt.
Sie leihen den Staaten Geld, sie produzieren Geld, durch Schulden, die dann wieder von neuen Schulden zurückgezahlt werden sollen.

Im Grunde:

Wir Deutsche haben die Banken gerettet, indem wir uns von den Banken Geld geliehen haben, um die Banken zu retten.
Und für diese Rettung der Banken von ihrem eigenen geschaffenen Geld, zahlen wir ihnen Steuern!

Das hab ich mir nicht ausgedacht! So funktioniert heute das Bankenwesen!

Wer das noch nicht genau wusste..

Je mehr man das kapiert, desto weniger ist man verwirrt, aber die Wut steigt..zu Recht.

Shader
26.03.2010, 14:41
unsere gesellschaft ist schon irgendwie paradox:



2) führt diese flexibilität dazu, dass bestimmte aspekte des bürgerlichen lebens, wie etwa eine intakte familie, eine funktionierende ehe usw. in gefahr geraten, weil sie auf basis von "flexibilität" nicht mehr ohne weiteres funktionieren.
damit aber fällt der sicherheit-aspekt weg, der dem menschen aber insofern wichtig ist, als er dadurch identität mit sich selbst gewinnt und erst aufgrund dieser identität mit sich selbst überhaupt gute arbeit leisten kann.
das system untergräbt sich somit selbst.



Nicht nur das, eine Arbeit die den Menschen nur als "Arbeitstier" sieht und entsprechende Flexibilität und Anstrengungen verlangt macht die Gesellschaft bzw. den Menschen auch krank( bei manchen physisch Berufen sowieso und auch psychisch). Studie der Bundespsychotherapeuten Kammer (http://www.bptk.de/show/3445401.html).
Solche hohen Anforderungen funktionieren auf Dauer nur bzw. werden akzeptiert wenn man auch einen entsprechenden Ausgleich (bei vielen der Faktor Geld aber das muss es nicht unbedingt sein) erhält. Doch das funktioniert in manchen Arbeitsbereichen Deutschland genau so wenig oder man will es nicht: Siehe den Leiharbeitsmarkt. Dafür hat Deutschland aber gewisse Rahmen geschaffen damit es trotzdem funktioniert (ALG II und den Arbeitszwang).


. Es könnte sogar sein, dass der erwartete Bevölkerungsschwund in Ostdeutschland durch Zuwanderung aus den neuen EU-Ländern weniger stark ausfällt und die Preise aufgrund dieser Fehleinschätzung dort steigen.

Wenn es so wäre dann müssten manche Gebiete in Ostdeutschland schon strahlen und warum soll es diese Zuwanderungen aus Osteuropa geben? Der tschechische Wohlstand ist z.B. enorm gestiegen (das Vorzeigeland Osteuropas). Tschechen findest du in Ostdeutschland höchstens um massenweise Schokolade zu kaufen - sonst nicht. Ich vage zu behaupten das für einen Tschechen, die Ostdeutschen-Verhältnisse als nicht akzeptabel ansehen. Da wären die Tschechen nicht allein, für die z.B. Polen war beliebte Ziele Island, Irland, Niederlande ... nicht Deutschland.
Die Realität über das Ostdeutsche-Bevölkerungsverhältnis ist jedenfalls negativ.
In der EU ist es keine Dorflandschaft in Polen die mit am Meisten schrumpft oder vergreist sondern Spitzenreiter ist z.B. die Region Chemnitz (20%) und entsprechend sieht die Stadt (das ehemalige Deutsche Manchester) auch aus (ich bin derzeit in Chemnitz lebhaft). Link (http://www.heise.de/tp/blogs/8/146933)
Ostdeutsche-Städte pulsieren an sich nur durch Studenten, Chemnitz kann durch die Uni noch etwas Moderne zeigen. Dresden und Leipzig sind auch nur wegen der Studentenkultur so etwas wie attraktiv - aber nicht genug, Leipzig und Dresden müssen jährlich Programme auffahren um Studenten aus den Alten Bundesländern oder aus dem Ausland anlocken zu können. Gäbe es Studiengebühren in den Ostdeutschen Unis und Hochschulen wäre es noch katastrophaler.

@zum Thema
Ein Hauskauf ist eine hohe finanzielle Belastung und Verantwortung.
Ähnlich wie es Odium sieht sollte man sich für den Notfall zumindest die Option einer Flexibilität offen halten, mit einem Haus an der Backe hat man das nicht und wie erschwinglich ein vieles Hin und Her pendeln mit den Auto in 10 bis 20 Jahren ist, wissen wir auch absolut NICHT. Große Teile unserer Wirtschaft und Politiker wenden den Blick in die Zukunft und der Frage Rohstoffkosten, Rohstoffverfügbarkeit und mögliche Alternativen offensichtlich ab.
Wenige Länder sind da weiter, in GB wird aktuell zumindest in Öffentlichkeit mal der Peak-Oil Effekt von der Wissenschaft und die Bedeutung von der Überschreitung des Peak-Oil diskutiert.

Ebenfalls ist die Pflege und Wartung eines Hauses, wenn man z.B. unter ALG II fällt eine weitere Belastung. Niemand kann dir sagen wie sich der Arbeitsmarkt und die Sozialförderung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickelt. Der Schritt muss sehr gut durchdacht sein.
Aber, das darf man auch nicht vergessen, ein eigenes Haus (gehört dir aber erst nach erfolgreicher Tilgung der Hypothek) kann einem auch Freude bringen, kann ein Gegenstand der Familie und Nachkommen sein.

Doc Foster
26.03.2010, 19:32
Zu dem Vergleich Tschechien-Ostdeutschland:

BIP / Kopf: 12.304 (Tschechien) zu 22.840 (OstDtl.)

Und hier zum Nachlesen:

http://www.euractiv.de/innovation-und-infrastruktur/artikel/diw-studie-mehr-grips-statt-gips-002004

=dragon=
01.04.2010, 12:53
Angst vor der Zukunft?

Ja, schon.

Weil mir die Entwicklung unserer Gesellschaft und unserer Politik überhaupt nicht gefällt.
Weil sich irgendwann die Frage stellt, lässt man sich benutzen und versklaven, nur um nicht ins kriminelle abzurutschen oder ist man konsequent.

Dieser Scheideweg ist ja schneller erreicht als man denkt.

Ashantor
01.04.2010, 13:27
Nope, sehe gelassen in die Zukunft.

Deutschland verschuldet sich und hebt die Steuern an, das ist schon seit Jahren so.
Man regt sich ständig über die Preise auf, dies und das, man hat nicht genug.

Ich zahl Wohnung und Leben für mich allein, lebe ganz gut, kann mir oft was leisten,
scheine im Job eine fest etablierte Position zu haben, die mir auch niemand
streitig machen würde.

Ich mache (noch) gerne überstunden um mich "wertvoller" zu machen,
möglicherweise daher auch meine Gelassenheit bezüglich meiner Position.

Mir persönlich geht es gut. Verbesserungswürdig? Klar! Aber man kann durchaus
mit allem Leben, was einem so entgegengeworfen wird.

Was Deutschland und seine Politik macht ist mir relativ, solange ich noch davon leben kann,
lebe ich eben davon.

TECC
14.05.2010, 07:45
Zum Thema Hauskauf wollte ich noch etwas sagen.
- Wenn alles an Wert verlohren hat, nehmen sie dir dein Hab und Gut... und dann auch dein Haus...

Das hat nichts mit "Untergangsstimmung" zu tun, man sollte sich mal jenseits des TVs ( Der im Grunde für
Propaganda und Gerhirnwäsche Zwecke entwickelt wurde ) mit diesem Thema beschäftigen bzw. nicht dem
Mainstream folgen, vll. ist ja doch etwas dran....

MKatrix
14.05.2010, 14:20
die währung wird scheitern sei es euro dollar etc

es ist unmöglich die schulden mit zinsen zu zahlen das geht mathematisch garnicht !


ich hoffe das system kackt richtig ab.

bin vorsorgt mit viel edelmetallen..vorwiegend silber bißchen gold
gehe dann auf tausch handel

die masse der menschen wissen nicht wie kaput das system ist wie geld funktioniert und warum es scheitern muss

http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ

Fu Manchu
14.05.2010, 16:52
...bin vorsorgt mit viel edelmetallen..vorwiegend silber bißchen gold
gehe dann auf tausch handel ...

Du willst also später Silber/Gold gegen Brot tauschen? :D

Feilst du dann Späne von deinen Münzen ab? Oder eine Münze gegen ein Brot? Oder eine Münze gegen 100 Brote, die du dann aufhebst? Das wird nicht klappen, das Edelmetall hält man, um zu überbrücken, nicht um später damit zu handeln und zu tauschen.

th3o
14.05.2010, 17:14
Das Problem liegt überhaupt darin, dass man sich einbildet Gold oder ein bloßer Papierfetzen mit Zahlen drauf hätte "Wert" oder "Tauschwert". Das einzige was es gibt ist Gebrauchswert. Praktische Anwendung oder praktischer Konsum von Lebensgütern/Lebensmitteln/Mittel um Bedürfnisse zu befriedigen. Geld und/oder Gold sind nur Fetische an die man glaubt und die man mit scheinbar übernatürlichen (daher gespenstischen) Attributen wie Wert ausstattet.

Pandora
14.05.2010, 17:24
Sehe ich ganz genauso. Eigentlich können heutzutage nurnoch Beamte ein Haus kaufen, alle anderen Jobs sind einfach nicht mehr zu 100 % sicher und daher ist ein Haus immer auch ein gewisses Risiko, die Rechnung mit dem Haus abbezahlen statt Miete zahlen geht also nicht auf, selbst wenn der Betrag komplett identisch sein sollte.

Ohne Risiko kein Spiel ;)

Ich kenne viele Leute die so denken und was haben sie davon, nach 60 Jahren leben sie mit ihrer kleinen Rente die kaum reichen wird auf 70qm (das Applekeyboard kennt keine Hochzahlen :freak) und fahren ihren 10 Jahre alten Golf. Wirklich toll, da gehe ich doch lieber ein gewisses Risiko ein als am Ende so zu enden, denn wirklich schlechter kann es mir selbst nach einer Privatinsolvenz nicht gehen :p

Aber dieses Sicherheitsdenken ist ja sowieso eine typisch deutsche Eigenschaft, nur ob das nun so gut ist naja ...

@top
Wenn ihr ein Haus kaufen wollt und glaubt das ihr es schafft, dann tut es auch ;)
Ich meine irgendwer muss ja noch positiv denken, wo kommen wir denn da hinn wenn alle den Weltuntergang beschwören, da kann die Welt ja nur noch untergehen :p

Einfach immer positiv denken und gelassen in die Zukunft blicken, ist der einfachste und entspannteste Weg in die Zukunft. Was hast du davon dir immer und immer wieder den Kopf zu zerbrechen, am ende bist du nur völlig zermürbt und ärgerst dich das du nicht doch was gemacht hast ...

.

MrPsst
15.05.2010, 13:05
Angst vor der Zukunft?

Ja, schon.

Weil mir die Entwicklung unserer Gesellschaft und unserer Politik überhaupt nicht gefällt.
Weil sich irgendwann die Frage stellt, lässt man sich benutzen und versklaven, nur um nicht ins kriminelle abzurutschen oder ist man konsequent.

Dieser Scheideweg ist ja schneller erreicht als man denkt.



Deine Aufgabe in unserer Gesellschaft ist das du Konsument und Steuerzahler bist . Sonst wollen die Politiker nichts von dir.

sunset_rider
19.05.2010, 12:52
Naja. Über Steuern wird aber ganz real ins Leben der Menschen eingegriffen.
In Griechenland haben Verbrecher den Staat bankrott gewirtschaftet. Es werden aber nicht wenigstens die Schuldigen vor einem Tribunal verurteilt, wie das bei jedem zünftigen krieg im Anschluss der Fall sein sollte. Man setzt dafür bei uns die Mehrwersteuer hoch. Betroffen sind vor allem kleine Einkommen. Der kleine Marvin aus dem Plattenbau muss künftig um seinen Krippenplatz fürchten, weil die alleinerziehende Mutter plötzlich 6% weniger Geld hat. Und der Staat gibt nicht etwa Geld für Klein-Marvin, sondern sendet die Millarden locker in andere Länder.

Für mein moralisches Verständnis ist das ein derartig schreiendes Unrecht, dass man sich dagegen auflehnen muss. Griechenland retten ist ja gut und richtig, das ganze aber unter laschen nicht gesicherten Sanktionen zu tun, halte ich für finanzielle Perversion.
Wenn ich griechischer Politiker wäre und locker drauf, würde ich einfach weiterwirtschaften wie zuvor. Offenbar habe ich ja nichts zu befürchten. :freak2


Zum Haus: Ich würde mir eine Bank suchen, die den Zins möglichst bereits jetzt angibt und nicht "frei" an irgendwelche Bezugszahlen knüpft wie es etwa bei gewöhnlichen Sparbüchern der Fall ist.

th3o
19.05.2010, 13:00
"Für mein moralisches Verständnis ist das ein derartig schreiendes Unrecht, dass man sich dagegen auflehnen muss. Griechenland retten ist ja gut und richtig, das ganze aber..."

Aus diesem Grund taugt Moral auch nicht als Bewertungs- oder Beurteilungsparameter, denn mit gerecht, ungerecht etc. hat die Situation in Griechenland und die Reaktion der Euroländer darauf überhaupt nichts zu tun, sondern es geht um knallharte ökonomische Interessen auf beiden Seiten und um die Bewahrung der Stabilität des Euroraumes nach Außen. Und das zählt nun mal mehr als klein-Marvin. Sobald man sich von diesem Moralballast freigemacht hat kann man etwas klarer sehen.

sunset_rider
19.05.2010, 13:08
Wo sind denn dann die Grenzen? Ist dann auch Krieg erlaubt, um den Staatshaushalt zu sanieren?
Die Regierung handelt wider dem Grundgesetz. Die wirtschaften inzwischen mit Summen, die derart unrealistisch sind, dass sich die eigenen Reihen langsam fragen, ob das noch realistisch ist.

Die selbsternannten Gutmenschen in unserer Gesellschaft erheben sich immer über die alten Generationen. Ich frage mich nur, ob wir unser Grundgesetz und unser Volk soviel mehr achten als es damals der Fall war. Wie MrPsst geschrieben hat, ist das Volk nach wie vor zu manipulierendes Stimmvieh.

Ich bin absolut nicht gegen die Rettung Griechenlands. Ich verstehe nur nicht, warum die Schuldigen nicht zur Rechenschaft gezogen werden und unser Geld abgesichert wird?

alffrommars
19.05.2010, 13:48
das geld is doch nun eh weg und kommt nie wieder, wurden ja auch keine bedingungen dafür festgelegt.
einfach mal paar milliarden abgedrückt und gut ist.
damit griechenland dann die rechnungen für panzer und hubschrauber an deutschland begleichen kann *lach*

beim eigenen volk wird der gürtel aber immer enger geschnallt und gekürzt was das zeug hält.

und das es nach der nrw wahl den bach runter geht war sowas von klar!
jetzt kommen sie auf den trichter

- pkw maut
- 25% mwst. und tierfutter mswt. anzugeleichen

naja die lkw fahrer bei uns in thüringen wirds freuen wenn sie zu dritt nebeneinander fahren können ohne das von hinten einer drängelt^^

schon alleine mit den mautkosten kann man dann von dresden nach köln mit der bahn fahren und spart sich die spritkosten^^

ich bin mal gespannt wie lange das hier noch gut gehn soll :confused

zumal ja sparkurs in der regierung von 2012 bis 2016 angesagt is wenn ich mich nich irre ...
jedes jahr 10 milliarden mehr sparen, 10 + 10 = 20 + 10 = 30 + 10 = 40 + 10 = 50 + 10 = 60
macht ja nur 210 milliarden was im grundgesetz verankert wurde^^

den aktuellen koalitionsvertrag kann man nach nem dreiviertel jahr in den papierkorb werfen weil da eh nur sachen drin stehn die nich eingehalten werden weil sie nicht eingehalten werden können!

edit:
und mit dem euro kommt griechenland nie wieder aus der sch*** raus und macht die eurozone damit kaputt!
die müssen zurück zu ihrem eigenen geld oder sie reissen alle anderen länder langsam aber sicher mit!
portugal und spanien warten ja nur drauf!

sunset_rider
19.05.2010, 15:51
ich bin mal gespannt wie lange das hier noch gut gehn soll :confused



Vielleicht ist das gar nicht so schlecht. Man kann jeden Menschen bis zu einem bestimmten Grad reizen, bis er sich wehrt. Wenn ich unter der Hand höre, was im SPD-Lager teilweise an den Stammtischen abgeht, wirds demnächst knallen. Auch wenn ich persönlich nicht mitmarschieren würde. Etwas Revolution hin und wieder bereinigt politische Fehlbildungen. Insofern ist das rausgeworfene Geld vielleicht sogar rentabel angelegt.

Ich frage mich nur, was pasisert, wenn die Griechen mehr wollen und weitere Staaten die Hände aufhalten. Denn wie wir ja vorhin gelesen haben, ist Moral unnützer Balast. Als Politiker würde ich also prassen und wegschaffen, was geht. ;) Der dumme Michel zahlt doch sowieso die Zeche. Insofern verstellt Moral vielleicht wirklich den Blick aufs Wesentliche. :rolleyes

Minute|Man
14.06.2010, 06:05
Die Flamebeiträge hab' ich mal ignoriert. -> ff. bezieht ich zur Abwechslung direkt auf den Thread:

Ein Immobilenkauf ist eine gute Geldanlage. Selbst wenn alles kollabiert (wird's aber nicht), hast du ein Haus, indem du wohnen kannst. Und wie schon gesagt wurde: Untergangsstimmung hilft keinem weiter. (Und so schwarz ist die Zukunft ja nun auch wieder nicht)

Ansonsten kannst du ja auch mal einen 2. Berater, z.B. bei einer Bank/Bausparkasse konsultieren. Die geben auch kompetente Beratung.

Boonanza
15.07.2010, 13:37
mal was aktuelles zum thema (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32957/1.html)

Domi16
28.07.2010, 19:54
Ich hab keine Angst vor der Zukunft da ich anständig für mein G8-Abi lerne, meine Eltern gut (kp, was das genau heißt) verdienen und unser Haus schon bezahlt ist, und wenn ich ma später selbst mein Geld verdiene, sowieso ins Ausland will.

Ich finde eigentlich sind die (deutschen) Politiker schon die größten Witzfiguren: Vor der Wahl noch ,,niedrigere Steuern - Konjunktur ankurbeln..''...es wurden keine Steuern gesenkt, die Konjunktur hat trotzdem angezogen und Goldmansachs & co KG gehts auch wieder richtig gut.