Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Benzinpreise steigen, hier eine Lösung
-WaRRioR-
05.05.2004, 17:59
hi, hab da mal nen netten Text gefunden, lests euch doch einfach mal durch und sagt was ihr davon haltet ;) also:
Wie es aussieht, werden die Benzinpreise bis zum Sommer ein absolutes Rekordhoch erreichen - lt. Experten etwa 130.9 Ct. für einen Liter Normalbenzin oder mehr. Ihr wollt, dass die Benzinpreise sinken? Das bedarf einer intelligenten und vor allem gemeinsamen Aktion. Phillip Hollsworth hatte die folgende Idee, welche VIEL MEHR SINN MACHT, als Vorschläge, dass man an einem bestimmten Tag nicht tanken soll (wie schon mehrfach vorgeschlagen wurde).
Die Ölfirmen lachen darüber, weil sie genau wissen, dass wir uns nicht endlos selber "wehtun", indem wir kein Benzin kaufen. Irgendwann müssen wir wieder tanken. Diese Idee ist mehr eine Unbequemlichkeit für uns, als dass sie den Mineralölfirmen schadet. Aber diese neue Idee kann wirklich helfen den Benzinpreis zu senken - deshalb BITTE LESEN UND MITMACHEN!!!
Wir müssen den Mineralölfirmen zeigen, dass wir - die Kunden - die Macht haben, und nicht umgekehrt. Mit ständig steigenden Benzinpreisen müssen wir, die Kunden, anfangen zu handeln. Die einzige Möglichkeit, die Benzinpreise nach unten zu zwingen, ist, indem wir einzelnen Gesellschaften finanziell weh tun dadurch dass wir DEREN Benzin nicht kaufen. Das kann großen Einfluss auf die gesamten Benzinpreise haben und evtl. einen Preiskrieg erzwingen.
Hier ist die Idee: Für den Rest des Jahres KEIN BENZIN MEHR BEI DEN BEIDEN GRÖSSTEN ANBIETERN KAUFEN (SHELL UND ARAL)!!!!! WENN SIE KEIN BENZIN MEHR VERKAUFEN, SEHEN SIE SICH GEZWUNGEN DIE PREISE ZU SENKEN UM DIE KUNDEN WIEDER ANZULOCKEN. Wenn die beiden Großen die Preise senken, werden die anderen Firmen folgen müssen. Wenn sie dann die Preise wieder erhöhen, geht das Spiel von vorne los.
INSBESONDERE IN DER ZEIT DER ANSTEHENDEN FEIERTAGE UND SOMMERFERIEN KÖNNEN WIR VIEL ERREICHEN. DIE FIRMEN LIEBEN SOLCHE EREIGNISSE UND ERHÖHEN DANN GERNE DIE SPRITPREISE.
also ich find die Idee garned so übel, wenn viele mitmachen wirds sicher bisschen was bringen, und nen Versuch isses wert, is ja nicht so schwer mal bei ner kleinen Tankstelle zu tanken anstatt bei Shell oder Anal.
Tja, ziemlich naive Idee und nix weiter als einer der üblichen Kettenbriefe/Emails.
Es begründet sich nämlich sehr einfach: Wer bitte glaubt, das die hiesigen Mineralölunternehmen sich einzig und allein auf den Benzin/Dieselmarkt beschränken? Goggle doch mal unter dem Begriff Shell.
Da kommt sowas raus:
http://www.shell.de
Die verdienen noch mit ganz anderen Sachen Geld. Das beschriebene Prinzip wird nie funktionieren. Das betrifft alle grossen Mineralölkonzerne. Zudem hilft ein Ausweichen nicht viel: Die meisten "kleineren" Mineralölfirmen sind schon lange nicht mehr eigenständig. Aral gehört z.B. BP. Ausserdem ist der Löwenanteil an den Spritkosten nach wie vor die Steuer.
Ich sehe ein, das es Menschen gibt, die auf das Auto angewiesen sind. Doch Hand auf's Herz: Das Auto nutzen viele Menschen ledeglich aus Bequemlichkeit. Öffentliche Verkehrsmittel? Die Ausredenliste, sie nicht benutzen zu müssen und auf's Auto "angewiesen" zu sein, ist länger als mein Wunschzettel zu Weihnachten. Selbst ich erliege mitunter der Faulheit und erledige Dinge, die ich genausogut mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen kann - ich bin nur zu faul. Dann muss ich eben den Spritpreis zahlen - darf mich aber nicht beschweren.
-WaRRioR-
05.05.2004, 18:31
Okay da haste recht, überzeugt ;) Weg mit der Idee ! ;)
Wintermute
05.05.2004, 18:54
@ToXid
Sorry, aber das mit den Ausreden ist so nicht richtig. Das mag zwar in der Stadt zutreffen. Aber auf dem Land sieht das anders aus. Hier zeigt sich deutlich der Mehrwert eines Autos. Ich hätte keine Chance gehabt zuhause zu wohnen und in Calw zu studieren ohne die Erfindung "Automobil". Die kleinen Dörfer haben Anbindungen wo 2 mal am Tag ein Bus fährt. Was macht man jetzt wenn man in der nahen Stadt wohnt, aber ein netter Kollege eben auf dem Dorf wohnt? Laufen?
Es ist nicht immer so das die Leute ihr Auto nur aus Faulheit benutzen. Und ja, mich kotzen die extremen Spritpreise auch an. Ich muss halt nunmal in der Gegend herumfahren und kann nicht auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Sobald man sich etwas ausserhalb der Ballungsgebiete bewegt braucht man nunmal ein Auto. Auf 50% der Bevölkerung trifft das imho zu.
Ohne Auto gehts bei mir ebenfalls nicht. Ich wohne auf dem Land, zur Arbeit sind es ca. 65km einfache Strecke. Oftmals kann ich mit dem Zug fahren, doch wenn ich laut Dienstplan um 5.30 Uhr anfangen muß siehts schlecht aus, denn der erste Zug fährt bei uns erst um 5.30 Uhr ab. Da kommen dann nochmal 40 Minuten Fahrzeit und ca. 10 Minuten Fußweg drauf - ich würde also knapp 50 Minuten zu spät zur Arbeit kommen, das ist natürlich nicht drin und so bleibt nur das Auto.
Seit 4 Jahren fahre ich deshalb einen TDI, eine Tankfüllung (55l) reicht für ca. 900 - 1000 km und getankt wird in der Stadt, dort kostet der Liter Diesel nicht selten 5 oder 6 Cent weniger als bei uns zu Hause. Ok, ich fahre zu Jet um zu tanken, aber der Preis liegt selbst in der Stadt unter dem Niveau der Großen Konzerne.
Direkt bei Aral & Co. tanke ich schon lange nicht mehr.
Bye,
Da kann man (im Augenblick) eh nichts ändern.
Zur Zeit kaufen die USA einmal wieder sehr viel Öl und auch Benzin ein. Der Markt gibt es halt her. Und bei in den USA muß der Sprit ja billig bleiben, sonst kommt noch einer auf die wahnwitzige Idee zu sparen. http://www.computerbase.de/forum/images/smilies/frown.gif
Man muß sich damit abfinden das die Preis nicht mehr sinken. Dazu werden zu wenig neue lukrative Ölquellen erschlossen. Der Weltverbrauch wird auch nicht weiter sinken.
Insgesamt ist das ganze noch relativ gut. In den siebziger während der Ölkrise hieß es: Wenn ihr den Führerschein macht und Autofahren dürft, kostet der Liter Benzin 5,00 DM. Das sind ca. 2,56 €.
So gesehen habe ich weit über 20 Jahr unter dem vorhergesagtem Niveau getankt. :D
Einziger Milderung, so viel wie möglich durch PKW-Wahl und Fahrstil sparen. ;)
Ich habe ja geschrieben, das ich einsehe das es Menschen gibt, die auf das Auto angewiesen sind.
Ich kenne z.B. Menschen in meinem Umfeld, jung wie alt, die ohne Auto leben können und wollen. Das mag einigen seltsam anmuten (mir auch.. :D ) aber es ist tatsächlich so. Auch ich finde die Spritpreise ziemlich herb, versuche aber das durch überlegte Fahrten auszugleichen. Eins mache ich natürlich auch: Aral & Shell nach Möglichkeit meiden, die sind einfach die teuersten.
naja die aral-tankstelle 100m von unserer wohnung entfernt, verlangt schon seit ca. nem halben jahr generell 3-5 cent mehr als die nächste unabhängige tankstelle im nachbarort. lustigerweise ist die aral im nachbarort auch billiger als die hiesige aral...
aber die tankstelle geht trotzdem nicht pleite... oder ändert etwas an ihrer preispolitik. die pächter verdienen eh kaum am benzin und leben von den einnahmen aus dem shop (kein wunder bei den mondpreisen). gibt wohl immer noch genug doofe die da tanken.
ach ja markus hat mal gesungen: "kost das benzin auch 3,10 DM, scheißegal es wird schon gehen..."
Rolf:Razekahl
05.05.2004, 21:48
ich seh da ein problem darin, dass viele grosse firmen verträge bei diesen tankstellen haben und die damit schon ne ganze menge kohle einnehmen.
Da es nicht soviele Ladestellen gibt, verdienen die sowieso daran, Shell kauft bei Aral, Texaco bei BP, Jet wiederum bei Aral, Aral bei Esso. Der Sprit ist immer der gleiche, es kommt nur ein anderer Farbstoff mit rein. Von daher ist es eigentlich egal welchen Sprit man tankt, verdienen werden immer die die den Sprit vermarkten. Wenn Du mal in solch einem Umschlagwerk gewesen bist, wirst Du Dich wundern wer alles dort den Tankwagen voll macht. Immer an den gleichen Säulen, dann ein paar Tropfen Farbe rein, damit Aral das schöne blau hat, BP das schöne grün und Shell das gelb. Wenn ich mir hier die Spritpreise ansehe, falle ich schon bald in Ohnmacht wenn ich z.B. 30 Km weiter zum Ruhrgebiet fahre, dort ist der Sprit fast 6-10 ct billiger, nur weil hier an der Grenze zu Holland der Sprit so teuer ist. In Holland ist der nämlich noch teurer, deshalb kommen die Holländer zu uns zum tanken. Umgekehrt ist es bei Gas und Diesel. Da kannst Du besser nach Holland fahren. Bei Gas war es mal ganz extrem, der Preisunterschied betrug früher mal über 1,- DM, kann jetzt nicht genau sagen wie es im moment aussieht, da ich kein Autogas mehr benötige. Die Preise werden von den Großen diktiert und wenn Du nur noch bei den kleinen Freien tankst, werden denen auch die Preise erhöht, was die dann auch an die Kunden weitergeben. Also fahrt wenn Ihr die Möglichkeit habt und nicht zu faul seid alle mit dem Rad, das macht mehr Eindruck bei den Ölfirmen.
Crunchtime
05.05.2004, 22:52
hier mal eine schöne stat, wo man sehen kann, wie die preise steigen und steigen und steigen...
http://www.shell-server.de/ks/monatsstat.asp
wo soll das bloss noch hinführen? :rolleyes:
-WaRRioR-
06.05.2004, 00:00
naja, bei billig-Tankstellen ist es manchmal so, habe es heute nur von jemandem gelesen!, das das Benzin "dreckig" bzw "verschmutzt" ist, und dann z.B. beim Motorrad der Vergaser dadurch kaputt geht weil Dreck drinnenhängt.
Ja es gibt solche Tankstellen wo das Benzin nicht das "beste" ist.
Ich merke das an meinem Karren, wenn ich bei Marktkauf tanken gehe zieht der Karren deutlich schlechter und verbraucht mehr.
Wenn ich an einer großen Tanke, also JET oder Esso, dann gehts wieder deutlich besser. Da bin ich aber nicht der einzige, sagen viele meiner Kollegen auch. Warum das so ist, keine Ahnung ?!
Auch wenn ich Shell V-Power tanke geht der Karren deutlich besser, also liegt es vieleicht an dem Oktangehalt des Benzins ?!
Aber wenn das so weiter geht mit dem Spirt, wird die Wirtschaft nicht angekurbelt sondern runtergeschraubt.
Und was mich dabei am meisten aufregt ist, das die Amis den Arsch nicht vollbekommen ! Die haben Standartautos die fressen 15l durchschnitt, und bei uns sind das gerademal 8l :o
Unsere Weltpolizei kann sich halt leider alles erlauben.
Mich würde ja mal interessieren wenn die Deutschen statt mal wieder zu maulen lieber Spritsparende Autos kaufen würden...
Jeder Kleinwagen fährt heute schon 200+km/h, wer braucht das? Ich meine ich fahre auch gerne schnell, aber wenn ich mal ehrlich bin ich hätte nichts gegen ein Auto einzuwenden, dass 170-180km/h Spitze fährt und dafür weniger verbraucht.
Wenn ich auf der Autobahn meinen Golf II 55Ps ausfahre (auf gerader Strecke 170hm/h) dann gehöre ich auf jeden Fall schon zu den schnellsten 30%.
Angenommen man würde Autos nicht immer schneller und kraftvoller sondern Spritsparender bauen dann könnten wir uns diese ganze Diskussion schenken.
bitfunker
06.05.2004, 22:50
Mich würde ja mal interessieren wenn die Deutschen statt mal wieder zu maulen lieber Spritsparende Autos kaufen würden...
Jeder Kleinwagen fährt heute schon 200+km/h, wer braucht das? Ich meine ich fahre auch gerne schnell, aber wenn ich mal ehrlich bin ich hätte nichts gegen ein Auto einzuwenden, dass 170-180km/h Spitze fährt und dafür weniger verbraucht.
Wenn ich auf der Autobahn meinen Golf II 55Ps ausfahre (auf gerader Strecke 170hm/h) dann gehöre ich auf jeden Fall schon zu den schnellsten 30%.
Angenommen man würde Autos nicht immer schneller und kraftvoller sondern Spritsparender bauen dann könnten wir uns diese ganze Diskussion schenken.Schöner & guter Gedanke; unsere beiden Autos verbrauchen zusammen ca. 12 L/100km und haben zus. 150 PS. Geht prima! Getank wird beim Opel-Händler, hat seit Jahren den "billigsten" Sprit in der Stadt.
Aber nichts desto trotz: Der Sprit ist zu teuer! Ich will keine 1,30 Euro pro Liter Zahlen, auch wen ich nur 4l für 100km brauche! *Grrr*
Da lob ich mir meine geniale geographische Lage.
Ich bin stolzer BenzinTourist und fahr zum Tanken nur noch nach Österreich.
Auf diese Weise bekommt der Staat von mir keinen Cent Ökosteuer und ich spar mir pro Liter ca 20Cent. Das sind immerhin bei 50 Liter 10Euro.
TURRICAN
07.05.2004, 12:45
Auch wenn ich Shell V-Power tanke geht der Karren deutlich besser, also liegt es vieleicht an dem Oktangehalt des Benzins ?! Ja der Glaube versetzt Berge.Der ADAC hat das mal getestet und als Lüge entlarvt.Das was mit der Werbung sugeriert wurde stimmt zwar tatsächlich, aber die haben als Vergleichskraftstoff welchen mit 79 Oktan ohne Additive genommen.So etwas gibt es nur noch im tiefsten Russland und hat mit dem modernen Benzin nichts mehr zu tun.
Und was mich dabei am meisten aufregt ist, das die Amis den Arsch nicht vollbekommen ! Die haben Standartautos die fressen 15l durchschnitt, und bei uns sind das gerademal 8l Sicher gibt es noch Autos die noch 15l brauchen.Aber das ist bei den Stadtautos nicht mehr die Mehrzahl.Dort hat auch schon seit einiger Zeit das Umdenken eingesetzt.Der Kraftstoff ist dort fast genauso teuer wie bei uns (und der Preis steigt auch ständig).Dort sind nur nicht 75% vom Preis als Steueranteil draufgeknallt.
Wenn von 10 Leuten das Auto nur 5 wirklich brauchen ist das schon hoch gerechnet.Die meissten sind doch nur zu bequem.Aber über die Spritpreise meckern anstatt mal Konsequent zu sein und das Auto stehenzulassen oder abzumelden.Ich habe mich auch immer über die Abzockerei aufgeregt.Kraftstoffpreise,ständig höhere Steuer und Versicherungsbeiträge, Parkgebühren und Strafzettel.Nun habe ich vor knapp 3 Monaten einfach mein Auto abgemeldet und verkauft und mir ein Fahrrad gekauft.Ich habe es bis jetzt nicht bereut.Und das Wichtigste, mir gehen die Benzinpreise jetzt am A..... vorbei :)
Öffentliche Verkehrsmittel - das ist auch so ein Thema. Zwar werden diese gerne als billige Alternative zum Auto aufgeführt, aber die reinen Fahrtkosten (ohne Anschaffungspreis/Unterhalt Auto) sind in den meisten Fällen nicht niedriger als die eines Autos.
Ein Beispiel: bei uns zuhause kostet eine 11km Fahrt mit dem Bus sage und schreibe 5,50€! Für das Geld kann ich locker mit dem Auto fahren, und bin (Bequemlichkeit lässt grüßen) auch nicht auf die -zusätzlich zum hohen Preis- äußerst bescheidenen Fahrtzeiten angewiesen. Die Liste ließe sich lange fortsetzen, mit der Bahn sieht es gerade bei Langstrecken kein bißchen besser aus.
Umweltschonender sind sie, keine Frage. Nur liegen die Prioritäten der meisten Menschen zuerst bei anderen Dingen.
TURRICAN
07.05.2004, 14:20
Ein Auto kostet aber Unterhalt.Und wenn man sich eine Monatskarte holt wird das Busfahren bestimmt billiger.Ich hab ja kein Problem damit wenn man aus Bequemlichkeit auf das Auto nicht verzichten möchte.Dann sollte man aber nicht ständig über die steigenden Kosten meckern sondern sich Entscheiden was einem die Bequemlichkeit Wert ist.
Den Unterhalt hatte ich in der Betrachtung extra ausgeschlossen, hier im Thread geht es ja in erster Linie um den Benzinpreis. Frage ich aber was mich die Mobilität insgesamt kostet, muss ich die Faktoren natürlich einrechnen, da stimme ich mit Dir überein. Und zum Monatsticket: das ist zwar tatsächlich billiger, nimmt mir aber die (gerade beim Auto) geschätzte Flexibilität, da ich auf genau eine Haltestelle festgelegt bin.
perfekt!57
07.05.2004, 18:31
mind. 3 "lösungen" fallen mir ein:
1. "soziale mobilität": umziehen, also wohnortwechsel (geht natürlich nicht für alle) z.b. nach hier, wo wir leben. wirklich hohe lebensqualität: war mit frauchen gestern abend noch in staate luxemburg, genauer im örtchen "mersch" (vernissage im "centre national de la litteraturé"). auf dem wege zurück na klar nochmals vor der grenze zurück nach deutschland in echternach/lux satt vollgetankt wie immer:
diesel 67 cents (und sogar "powerdiesel" bei aral).
(macht mir immer noch spaß heute: 7 liter diesel/100km, bei gut 130 pumpe-düse ps: das rockt richtig gut! und also bloß 4,69 euro/100km fahren, was die reinen spritkosten angeht.)
2. öko-diesel tanken. dazu ggfls. gleich morgen einen diesel kaufen, der öko-diesel frisst: ökodiesel ist nämlich nicht teurer geworden in all der zeit. (!!!) (leider nur den wenigsten aufgefallen bisher). kostet auch in Bitburg/D nur 79,9 (!). (normales diesel 94,- ca.). (unser turbo-d läuft mit ökodiesel genauso gut und leise und sparsam wie mit anderem diesel.)
3. alternativ kann man in deutschland auch noch eine firma gründen, ein gewerbe anmelden, bei dem man viel fahren muß (und auch was schaffen in dem gewerbe!) ("eher handelsvertreter als ortfester friseur") und dann gibt es zumindest die halbe mehrwertsteuer zurück: ökodiesel kostet dann statt 79,9 nur noch 74,4. und 100 km fahren kostet 7 x 0,744 bloß noch 5,20 euro/100km.
4. alternativ gleich zweit-gewerbe in luxemburg anmelden. (und da teilweise auch arbeiten). teil des fuhrparks in lux laufen lassen (weil viel günstigere besteuerung. haben wir hier sogar im dorf - und öfters, die g- oder m-klasse mit dem gelben lux-kennzeichen... .) die m-klasse lässt sich sogar zum lkw hochrüsten, spottbilliich in der steuer in lux.. naja. (ich mag´s nicht)
p.
p.s.: wenn ich mir überlege, es gibt in restdeutschland wohl tatsächlich noch leute, die 9,5 liter eurosuper oder mehr reinschütten, zu 1,17: "die haben ja einen an der waffel, finde ich; so ein wagen käme bei mir sofort weg". 9,5 x 1,17 = 11,12 Euro/100KM: das ginge zu halbieren oder weniger: s.o.. (11,12/5,20 = "213% weniger")
(zu den vielen interessanten konstruktionen in diesem unserem lande heute gehört z.b. auch noch die, dass z.b. ein deutscher gewerbetreibender zwar aus dem deutschen sprit die halben 16% wiederbekommt, nicht aber aus luxemburger sprit. (die luxemburger haben ja auch mwst auf ihrem sprit). und ein int. amt für mwst-erstattung haben wir auch, im saarland. und auch die formulare dafür sind auch bekannt und vorhanden. aber benzin wurde per gesetz ausgeschlossen. trotzdem jeder auch in lux. alles kaufen kann, was er will und braucht für seine firma, und aus allem die mwst wiederbekommt: farben, geräte, dienstleistungen, einfach aus allem. halt EU. aber nicht von benzin: würde ja noch mehr preiswert getankt.)
roguelike
08.05.2004, 10:41
Ich betanke meinen Polo immer von Raiffeisen. Die haben wenig Personal an ihren Tankstellen und auch nicht so ein unnützen SchnickSchnack wie Brötchenbar oder Süssigkeitenkrempel. Zigaretten gibts da auch nicht, hehe :cool
Das Problem an den geforderten Kleinwagen ist ja wohl auch die Versicherung. Niemand sieht es ein, für einen kleineren Wagen mehr Versicherung zu bezahlen, was imo ja Fakt ist. Je mehr PS, desto günstiger der Beitrag. Die 4-5l, die diese Karren dann einsparen, verballern die Besitzer der Wagen garantiert dann durch die eingesparte Versicherung, was sich dann letztlich bestimmt wieder alles aufrechnet. Deutlich mehr als 2000km pro Monat fährt doch eh niemand des "Durchschnittsbürgers"....wovon auch bezahlen? :) Ich find den Ansatz daher total wirkungslos, nach kleineren Wagen zu schreien. Besser wäre es, alternative Antriebsmodelle zu perfektionieren und den gesamten Staat durch anderen Treibstoff unabhängig von den Ölbonzen zu machen. Müsste sich natürlich auch preislich was an den betreffenden Modellen ändern. Im Moment seh ich n Umstieg in eine Alternative noch nicht ein, obwohl es sicher dazu beitragen würde, unabhängig zu werden, wie oben geschrieben. Bleibt aber erstmal nur zu hoffen, daß sich auf dem Mineralölmarkt ne Besserung einstellt.
By the way....Ihr wisst schon alle, wieviel der Staat an einem Liter mitverdient ? ;)
Aries
perfekt!57
08.05.2004, 12:54
vor allem aber grüße nach göttingen!
und nach meiner erfahrung ist das so, "dass radikale umbauten gesellschaftlich so schnell nicht gehen", vor allem noch nie nach 59 jahren frieden: es ist einfach zu viel kapital gebunden in den vorhandenen techniken. daher wird es auch weiter evolutionär weitergehen.
aber die brenstofffzelle kommt. halt "so schleichend" . nicht, dass das an der brennstoffzelle läge: nein "die industrie" (also wir alle) haben ja ein interesse daran, dass es eine sinnvolle übergangsperoide von 10-20 jahren so nach und nach auf die brennstoffzellentechnologie gibt.
und "vater staat", also auch wir alle, wird mit der steuergesetzgebung (sinnvollerweise) mithelfen, den übergang vom herkömmlichen kraftstoff (-motor) "smooth" zu gestalten: niemand kann daran interessiert sein, den neuwagenkunden von heute in 2 oder 3 jahren (z.b.) "ruckartig" zu enteignen.
("das ging noch immer schief. da wollen völker geführt und geleitet sein, die gegenwart eher als stehendes jetzt empfinden.")
davon ab: alles eine frage der "lebensphasenlängsschnittanalyse" - "wo einer halt gerade steht in seiner biographie": frauchen und ich fahren mit 2 pkw zusammen rund 56.000km pro jahr. (mein letzter check ergab das vor 4 monaten) wg. kids und job und ein bißchen freizeit/erholung und weil wir nicht in der stadt wohnen zur zeit praktisch nicht zu ändern.
und ich habe die erfahrung gemacht, dass ich für mich (wir für uns) am besten fahren, wenn wir schnell die sinnvollen neuerungen/veränderungen durch/einführen: leicht kostet pkw-fahren insgesamt 50 cents/km oder mehr.
die wenigsten messen/rechnen nur wirklich richtig nach: anschaffungspreis minus verkaufserlös, allle steuern, versicherungen, reparaturen während der laufzeit, tüv-gebühren, usw. usf.:
kuck, im falle unseres wunderbaren tdi ist das so: 4,70E/100km f. Kraftstoff. Betriebskosten - nach ADAC-Listen Realkosten aber 54cent/km (und die angaben sind gut!) d.h. 54,- euro/100km. d.h. von den 54,- euro/100km sind beim adac, der ja nicht in luxemburg tanken kann, bloß normalkosten 7,2x0,92 = 6,62 euro betriebsstoff/100km gerechnet.
klar wie kloßbrühe: durch das billige tanken in lux verringere ich also meine gesamtkosten in dem beispiel lediglich von 54,00 auf 52,08 euro/100km!
und sage einer nicht, die rechnung stimmte nicht, wäre nicht wahr: am ende wird so zusammengerechnet, jeder privatmann zahlt kfz-kosten am ende so oder so ähnlich, egal ob er mit einem gebraucht-kfz von 120.000 bis 210.000km tachostand fährt, einen jahreswagen holt mit 8.000km, den bis 48.000km fährt, oder einen neuwagen holt mit 0 KM und in 4 jahren 130.000 fährt, oder in 6 jahren 180.000.
die gegenprobe beweist es: im frühjahr öfters mal die FAZ kaufen, wenn VW, BMW, usw., usf., dort ganzseitig ihre jahresbilanzen veröffentlichen: "das geld, was da auftaucht, ist das von uns ausgegebene". oder nicht?
TURRICAN
08.05.2004, 13:17
nach ADAC-Listen Realkosten aber 54cent/km (und die angaben sind gut!) d.h. 54,- euro/100km Das ist für mich einfach zu viel für die (angeblich) unbegrenzte Mobilität.Ich fahre Herrentag z.B. mit dem Zug eine Strecke von 310 km hin und am Sonntag darauf 310 km zurück für insgesammt 44 Euro( rechtzeitiges Buchen des Tickets erspart 50% des vollen Preises).Und da ist ein ÖPNV Ticket schon dabei.Insgesammt bin ich damit ca. eine dreiviertel Stunde langsamer (Zug und S-Bahn) als mit dem Auto (wenn es beim Autofahren mal nicht wieder zum Stau kommt).Das sind Bestätigungen für mich das es nicht verkehrt war das Auto abzumelden.Sicher muss man sich mehr festlegen als mit einem Auto.Aber die Kostenersparnis rechtfertigt es.Das trifft natürlich nur für mich zu.Aber ich dachte auch 10 Jahre lang das ein Auto brauche!
das fällt mir zum thema spritsparen ein:
ich kenne hier in der gegend ne tankstelle die am we nur bis 20:00 offen hat.. hatte mal das "glück" aus der not herraus nach 23:00 Uhr von der Autobahn gekommen und kaum noch sprit..dorthingefahen bin und irgendwie das gefühl hatte ich könnte da trotzdem tanken.. in der tankstelle war alles dicht und alles aus.. aber als ich aus neugier mal den zapfhahn abgenommen hab merkte ich das die pumpe angesprungen ist.. offensichtlich hatten die vergessen/oder aus technischen gründen die zapfseulen nicht ausgestellt.. hab für 45€ super getankt und konnte nicht bezahlen weil weder ein automat installiert ist noch irgendwer in der tanke gearbeitet hatte :D - bauchgefühl
wenn du ein schlechtes Bauchgefühl hast, solltest du einfach dort hinfahren und die Zeche bezahlen.
Sowas nennt man Diebstahl und sollte beglichen werden, weil damit schadest du nicht dem Staat oder den Mineralölfimen, sondern dem Pächter oder Besitzer der Tankstelle.
So ganz nebenbei....wenn die Pumpe an war....dann würde ich mir überlegen ob die Kamera-Überwachung (die heutzutage eh jede Tanke hat) nicht auch an war.
Jetzt wollte ich nochmal kurz auf Post #22 eingehen: Stichwort "Ölbonzen". Es ist absolut unbestritten das Ölfirmen wie Royal Dutch, Shell, ExxonMobile und Konsorten keine Unschuldslämmer sind, leider projeziert sich Volkes' Zorn jedoch allzu schnell auf diese vermeintlich bitterbösen Kapitalisten die die alleinige Wurzel allen Übels sind.
Das ist mitnichten so, denn wie Aries es schon richtig anmerkte: Der Löwenanteil am Sprit-Preis geht an den Staat in Form von Steuern (und die fließen nicht zurück in den Strassenbau). Eine Firma wie z.b. Shell muss auf dem Rohöl-Markt das Öl einkaufen, es raffinieren und dann weiterverkaufen....so gewaltig ist die Gewinnmarge noch nichteinmal da, andererseits reden wir hier natürlich von einer enormen Masse die umgesetzt wird und von einem sehr inelastischen Markt (--> sehr wenig Nachfrageschwankungen).
Noch was: Jedes Jahr kommt das Argument die Ölfirmen würden rechtzeitig zur Feriensaison nochmal die Preise erhöhen aufs neue raus. Das ist so gesehen auch nicht falsch (weils ja wirklich so ist) und es schmerzt die Ölfirmen bestimmt auch nicht sonderlich das zu tun. Man muss sich jedoch auch fragen WARUM die Preiserhöhung stattfindet. Und das ist nunmal nicht 100% basiert auf der Raffgier einiger weniger Ölkapitalisten (auch wenn gewissen Öko-Partei-Vertreter das gern mal so hinstellen) sondern zu einem guten Teil auch simples Angebot/Nachfrage Verhalten. Zu beginn der Ferienzeit steigt der Benzinverbrauch ganz einfach stark an, d.h. die Ölfirmen müssen mehr produzieren, d.h. sie müssen mehr Öl einkaufen und das treibt den Preis nach oben. Und jetzt komm mir keiner mit dem Argument das die Ölfirmen den ganzen Sprit auf Reserve lagern, das Argument ist irrelevant, höhere Nachfrage zieht (meistens, gewisse andere Produkte ausgenommen) einen höheren Preis nach sich.