Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie stellt ihr euch Gott vor?
peacerpeaces
19.05.2004, 15:33
Hi,
Es gibt ja verschiedene Auffassungen und Vorstellungen wie Gott aussieht oder was er ist! Die eine wird von der Kirche überliefert die andere durch Freunde, die nächste durch einen anderen Glauben!
Wer auch immer er oder es ist, keiner von uns hat ihn/es je gesehen aber mich würde interessieren wie ihr ihn/es euch vorstellt!
Ich definiere Gott als es, weil ich glaube es ist einfach eine Kraft und es ist vollkommen egal ob man diese Kraft "Gott", "Alah" oder sonst wie nennt.
Ich hab vor 2 Jahren in Galileo gesehen wie sie bei einem sterbenden Menschen im Krankenhaus Sensoren aufgebaut haben. (der lies das auch zu) als er starb konnte gemessen werden das energie den Raum verließ, also stelle ich mir vor dass jeder Mensch zu einem Teil aus Energie besteht.
In dieser Energie sind unsere Eigenschaften gespeichert, unsere grundsätzlichen Lebenszüge und die kehren nach dem Tod sozusagen wieder zurück in die gemeinschaft von viel Energie, manche phoetiker haben diesen Energiefluss "Gaja" genannt!
Für mich ist es ein Energieball in dem wir alle mal waren und wiederhinkommen, irgendwie gefällt mir die Vorstellung und ich kann damit ganz gut umgehen.
Natürlich ist das alles Spekulation und es ist für mich die leichteste Erklärung um ein bißchen was von unserem Leben zu verstehen!
Wer anderer Meinung ist bitte gleich tippen, ich freu mich auf viele Meinungen und verschiedene Vorstellungen! Aja, und die Atheisten sagen bitte auch ihre Meinung, und erzählt mir nicht ihr glaubt an nichts weil an nichts glauben ist auch schon wieder Glaube! :P hehe
also ich freu mich,
mfg,
peacer
Nun, zu erst mal will ich auf ein Gebot hinweisen: Bekannterweise soll man sich kein Bild von Gott machen.
Dann will ich mich mal zu deinen Energieaussagen äußern: Ich halte es durchaus für fragwürdig, ob man denn so sicher sagen kann dass eine von einem Sterbenden ausgehende Energie einen Raum verlässt. Alle Faktoren, die zur Energieübertragungen führen (Bsp Wärme, Strahlung / Wellen, Bewegungen, etc.) sicher zu messen und zu bestimmen ist enorm schwer. In der Tat findet zwischen Raum und Umgebung ja immer ein gewisser Energieaustausch statt.
Weiterhin wage ich zu bezweifeln, dass, wenn überhaupt vorhanden, eine Art Lebenseenergie gleichzusetzen wäre mit anderen Formen "normaler" Energie, denn normale Energie kann auch umgesetzt werden und insofern ist es unwahrscheinlich, dass normale Energie als Träger von Wesenszügen angesehen werden kann. Ach ja: Materie ist Grunde auch nur eine Form von Energie (das wird zumindest behauptet), insofern besteht der Mensch letzendlich auch in seiner Gesamtheit aus verschiedenen Formen von "normaler" Energie. Und Gott nur als diese Energie zu bezeichnen wäre wohl für wahre Christen inakzeptabel.
Ob es tatsächlich eine andere Form von Energie, eine Art Lebensenergie gibt, bezweifele ich persönlich, aber da muss sich wohl jeder seine eigene Meinung bilden und man muss durchaus offen für verschiedene Ansichten sein. Denn schließlich hättte man im Gegensatz nur "normalen" Energie sicher Nachweisprobleme.
Crunchtime
19.05.2004, 17:01
meiner meinung nach ist "gott" nur ein gehirngespenst
als die leute damals net wussten, wieso zb ein gewitter auftrat, haben sie es auf götter geschoben etc..
sie wussten einfach net die wissenschaftliche erklärung dafür..mehr net..und so dumm wie sie waren, ahebn sie dann halt zb opfergaben *ROFL, wie dumm muss man sein* etc gegeben, um diesen "gott" (ich delach mich) zu sänftigen etc
to my mind, sind die alle voll crazy....
und in der heutigen gesellschaft kann man sehr gut sehen, dass diese SEKTEN (hoffentlich ahbe ich jetzt net die aggro fans verstimmt :P) nur die dummen menschen ausnutzen etc
naja, wer glaubt, es gäbe einen allmächtigen schöpfer etc... dann bist du ein freak2
so, nun überschwemmt mich mit schlechtem karma *gg*
aber dafür kommt ihr in die hölle ;) ;)
*net mehr ausm lachen rauskomm*
Besser hätt ichs nich sagen können.
Was unterscheidet das Christentum von den Sekten? Nix! Nur, weil man den christlichen Glauben als normal ansieht ist alles andere falsch? Ich kenne viele Leute in Sekten...vorwiegend bei den "Zeugen Jehovas", die tun mir echt leid, weil sie nicht wissen, worauf sie sich einlassen. So und nich weniger empfinde ich für die Christen.
Ich bin evgl. getauft, aber ich glaube nicht an Gott.
Denke ich bekomm ne Menge schlechtes Karma, aber wenn man genau drüber nachdenkt ist es doch nich so abwegig, oder?
Mfg,
Holodan
/edit:
Schlechtes Karma? Nein. Jedoch ein editierten post, da Du den vorherstehenden post in Gänze gequotet hast. Das ist unnütz und die Übersicht leidet!
edit end/
das mit der vom gerade sterbenden ausgehenden energie halte ich auch für sehr fragwürdig, und WENN es denn eine energie gibt, dann kann man die bestimmt nicht mit den normalen physikalischen messgeräten messen.
ich glaube, dass ich mir gott nicht vorstellen kann. ich glaube zwar nicht mehr an ihn, aber wenn ist er etwas überirdisches dass man sich nicht vorstellen kann.
man sollte aber nicht über die urteilen, die an gott glauben, denn in dieser frage gibt es kein richtig und falsch. denn es kann keiner beweisen, dass es gott nicht gibt und es kann keiner beweisen, dass es gott gibt.
es gibt sehr wohl unterschiede zwischen manchen sekten und den christlichen kirchen, aber das ist ja nicht thema des threads. nur als beispiel: wenn ich aus der katholischen kirche austrete und dann anderen erzähle, dass es da scheiße war, werde ich nicht von allen katholen mit psychoterror verfolgt. wenn ich das gleiche bei den zeugen jehovas mache, wird die reaktion eine etwas andere sein.
es gibt sehr wohl unterschiede zwischen manchen sekten und den christlichen kirchen, aber das ist ja nicht thema des threads. nur als beispiel: wenn ich aus der katholischen kirche austrete und dann anderen erzähle, dass es da scheiße war, werde ich nicht von allen katholen mit psychoterror verfolgt. wenn ich das gleiche bei den zeugen jehovas mache, wird die reaktion eine etwas andere sein.
Komplett vergleiche ich die christliche Kirche nich mit Sekten, mir geht es nur darum, dass man genausogut an Sekten glauben kann wie an Gott. Ich verbiete ja niemanden den Glauben an Gott, jeder soll daran glauben, an das er meint. Aber jeder dem ich das erzähle quatscht mich mindestens 3 Stunden voll damit, was er in der Kirche gelernt hat und will mir damit beweisen, dass es Gott gibt.
Besonders die kathlolische Kirche is da sehr streng. Ich habe in einer Messe (musste hin) in der Kirche gesagt, dass ich nicht an Gott glaube und ich wurde sofort rausgeschmissen und habe gehört, wie der Prarrer leise gesagt hat: "Ungläubiger Bastard!"
Was soll ich also davon halten? "Entweder du glaubst an Gott, oder du bist ein Bastard und wir wollen nix mit dir zu tun haben!"?
Mfg,
Holodan
Wie stellt ihr euch Gott vor?
Gar nicht.
Ich bin getauft (evgl.) und auch Konfirmiert...muss sagen, dass ich zweiteres bereuhe, war rausgeschmissene Zeit.
Egal, das ist ein anderes Thema.
Ich glaube nicht an gott...DENN: Mir gibt jeglicher glaube immer das Gefuehl, mein Leben nicht selbst im Griff zu haben...dass ich nicht selbst ueber das entscheiden kann was mir zustoest, sondern nur "Gott".
Ein Grund aus dem ich nicht an Gott glaube.
Ein Zweiter waere, dass einfach zu viele grausame Sachen in meiner Verwandschaft/Freundeskreis passiert sind, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass da oben ein "Allmaechter" ohhhhh sooooo guetiger "Gott" sitzt.
ohman...so oft das boese "G"-Wort gesagt :D
so denn ;)
peacerpeaces
19.05.2004, 18:14
hehe... danke für die vielen antworten!
@holodan findest du nicht das deine Geschichte bissl dick aufgetragen ist? kann ich mir ned vorstellen das dich gleich jemand deswegen aus der kirche schmeißt!
Das mit der Energie, naja keine ahnung wie die das gemessen haben, es ist einfach interessant, man kann sich darüber gedanken machen oder auch nicht, ich habs eben versucht und mit diesem gedanken kann ich ganz gut leben!
weil diese kraft ja nicht heißt das Gott energie ist sondern das Gott in uns allen ist! und wir eigentlich zusammen göttlich sind! hehehe naja, also das war jetz weit hergeholt,
najo ich freu mich auf weitere antworten!
mfg,
peacer
@holodan findest du nicht das deine Geschichte bissl dick aufgetragen ist? kann ich mir ned vorstellen das dich gleich jemand deswegen aus der kirche schmeißt!
Ich habs auch nich glauben können, aber mein Kumpel hats auch gehört. Es war genau so, wie ichs beschrieben hab. Weiß selber nicht, was mit dem Pfarrer los war. Als mein Vater aber dann mit ihm "freundlich" ;) geredet hat kam er an und hat sich entschuldigt.
War auch besser für ihn, denn beleidigen lasse ich mich von dem nicht.
Mfg,
Holodan
@Holodan:
Zuerst einmal ist es in der Tat wahr, dass sich die Menschen Naturphänomene als das Werk Gottes erklär(t)en. Allerdings ist das kein Element mehr des modernen Glaubens, zumindest nicht im Christentum. So wird dort Gott nur als "Verursacher" unser Lebenswelt betrachtet.
Da es sich bei Gott um eine "übernatürliche" Existenz handeln würde, die nicht in den Rahmen der naturwissenschaftlichen Gestezte passt, könnte diese Existenz also auch nicht durch jene widerlegt oder bewiesen werden, wie schon angedeutet wurde.
Weiterhin sagt die moderne christl. Lehre, dass der Glauben einem keine Freiheiten entzieht. Und schließlich hat ja jeder die Freiheit, über seinen Glauben zu entscheiden. Dass einige Glaubensrichtungen, teils mehr, teils weniger, durchaus übertreiben und die Naturwissenschaften an sich in Frage stellen, zur Ausgrenzung und zum Fanatismus neigen ist wohlbekannt, aber bei der Diskussion um eine mögl. Existenz Gottes vollkommen unerheblich.
Und es gibt/gab auch geachtete Persönlichkeiten, auch Wissenschaftler, die gläubig waren (vielleicht nicht streng katholisch), beispielsweise Albert Einstein und angeblich auch Stephen Hawking.
Gott......
Ich glaube nicht an die art von gott, die uns die kirche vermitteln will. was aber nicht heist, das ich nicht an gott glaube. ich denke, es gibt eine macht, die das universum erschaffen hat. allerdings glaube ich nicht, das diese macht unser leben bestimmt, sich die evolution ausgedacht hat und sie vollbringt schon gar keine wunder.
ich denke eher ab und zu darüber nach, ob wir nicht ohne diese ganzen religionen besser dran wären. es kann doch jeder an einen gott glauben, wie er will, aber erst die religionen verursachen die ganzen probleme. ich kann mir nicht vorstellen, das einer der an einen gott glaub, sich zu nem djihadd (ka, wie man das schreibt) oder zu nem kreuzzug aufrafft. es sind die kirchen, die die leute dazu veranlassen, sie machen aus gott nämlich Allah, Jahwe, Ganesha, Gott, oder Shiva und erst das führt zu problemen.
Das war vielleicht etwas off topic, aber das iss meine meinung zu gott und religion.
MfG DasNeX
bitfunker
19.05.2004, 19:08
Ich wußte doch, dass die Diskussion nicht zum ersten Mal durch FB geistert: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=17960 Ein paar interessante Ansätze sind dort schon zu finden, wenngleich die grundlegende Fragestellung eine andere ist.
Cerberus
19.05.2004, 21:37
Selbst wenn es das gäbe, was ihr Gott nennt. Was wolltet ihr damit anfangen?
Schon mal daran gedacht, das sich diese Frage unserem Ereignishorizont völlig entzieht. Mir stellt sich diese Frage nur bedingt, denn:
"Was mühst du deinen schwachen Geist mit Plänen für die Ewigkeit!"
Vieleicht gibt es das was wir Gott nennen. Aber es nicht unser "Gott" und wir sollten es vermeiden ihn zu reklamieren und auf ihn zu berufen. Wohin das führt, können wir derzeit erleben.
Cerberus
Ich stell ihn mir gar nicht vor.
Wenn überhaupt ein überlegenes Wesen existiert, daß uns lenkt, dann will ich es irgendwann treffen und ihm in den Hintern treten für seine Manipuliererei.
Ich schließe mich im übrigen an und halte as Christentum, die Juden und alle anderen Religionen für reine Sekten - mit Ausnahme des Buddhismus. Den kann man wohl nicht so direkt dazu zählen.
Gott, bzw der chritliche Glaube ist nichts weiter als eine Strömung, die sich im Altertum durchgesetzt hat, nachdem die Menschen ihrer Götter und vor allem ihrer gottgleichen Herrscher überdrüssig geworden sind.
Da gab es eine geheimnisvolle Sekte unter den Straßen Roms... sowas wirkt immer anziehend.
Daß Jesus gelebt hat, ist nicht zu bezweifeln, das ist geschichtlich belegt. Aber wenn überhaupt, dann war er ein Außerirdischer und kein Gottessohn...
Meine Güte... ein riesen Thema, das ich auch immer mit meinem Vater führe, wenn Weihnachten ist. Da treffen zwei Welten aufeinander: der christlich erzogene Atheist, der das im eingebleute Gewissen nicht los wird, und der gläubige Katholik mit Nahtoderfahrung...
Religion ist Opium fürs Volk.
Die Werte, die die meisten Religionen vermitteln, sind ja gut. Nur werden sie immer scheiße umgesetzt.
Religion ist am Ende des Lebens oftmals der letzte Haken, an den man sich klammern kann vor dem Ungewissen. Selbst Albert Einstein, der ja die religion verteufelte, wird nachgesagt, am Ende seines Lebens ein tiefgläubiger Mensch geworden zu sein...
Ich will nicht an Gott glauben. Aber meine Erziehung hat mit das sehr schwer gemacht...
peacerpeaces
20.05.2004, 01:21
hmm... ihr seit abgetrifftet vom thema! ich wollte hier nicht die religionen ansprechen, für mich haben religionen nur bedingt etwas mit Gott/Allah wem auch immer zu tun! Sie beziehen sich auf ihn/es aber er/es selber ist das was wir uns persönlich unter ihm/es vorstellen.
Schreibt mir nicht wie sch***e die katholische Kirche ist oder die Juden oder was auch immer! Religionen sind was anderes, ich halte von der Kirche auch nicht sehr viel obwohl ich in letzter zeit schon wieder etwas mehr bezug dazu bekommen hab!
Ich verurteile die Kreuzzüge und den ganzen Schmorfu (wie auch immer man das schreibt) der unter dem Namen Gottes durchgeführt wurde. Gott kann für unser irdisches Handeln nichts, er/es hat uns nur das leben gegeben und wir sind die jenigen die was draus machen sollen!
das ist wie wenn du einem kind ein stück Knettmasse gibst, entweder es formt irgendwas daraus oder es wirft es in den Müll, was man daraus macht ist einem selbst überlassen!
Sagt mir einfach an WAS ihr glaubt und vielleicht auch in bezug auf Gott was ihr euch unter ihm vorstellt nicht den vergleich den die Kirche anstellt mir Gott und Satan oder Himmel und Hölle.
*gespanntwart*
mfg,
peacer
@b-runner, auf den Threat bin ich auch gestoßen, aber das ist ein anderes topic und es ist schon lange her, dass darüber gesprochen wurde und inzwischen gibt es viele neue User mit vielen neuen Meinungen!
hmm... ihr seit abgetrifftet vom thema!
Tut mir leid, das sehe ich anders. Deine Frage wurde hier bisher sehr präzise beantwortet. Die Antwort auf die Frage, wie jemand Gott jetzt sieht, kann imho nicht davon getrennt werden, wie dieser jemand ursprünglich an das Thema Gott herangeführt worden ist, und damit hast Du das Themenfeld Religion insgesamt automatisch mit dabei. Eine vollständige Trennung würde weiterhin die individuelle persönliche Entwicklung unberücksichtigt lassen und damit Deiner Frage eine Menge Tiefgang nehmen. ;)
Um in Deinem Beispiel zu bleiben: Wir bekommen in der Regel eben kein Stück Knetmasse aus der Packung, sondern eine vorgefertigte Knetfigur namens Gott. Erst die Frage, ob und wie wir diese umformen, liegt in unserem Ermessensbereich.
Da Du offenbar ein konkretes Gottesbild zu haben scheinst, beschreibe uns das doch bitte einmal detaillierter, vielleicht hilft das ja, die Diskussion auf Deine konkrete Problemstellung einzugrenzen.
Abschließend meine Sicht: Ich habe kein Bild von Gott. Ich wünsche mir manchmal, es gäbe einen gütigen lenkenden Gott. Das würde das Leben manchmal sicherlich einfacher machen. Ich bin jedoch überzeugt, dass es ihn oder so etwas nicht gibt. Für mich ist es eine reine Fiktion, ein Erklärungsversuch für aus beschränkter Perspektive nicht erklärbare Phänomene. Und auch sicherlich der Versuch, Teile der persönlichen Verantwortung auf ein höheres Wesen abwälzen zu können. Wenn die Idee eines Gottes erst heute auftreten würde, wäre es für mich ein Mittelding aus urban legend und Verschwörungstheorie. Schlicht eine einfache Lösung für komplizierte Probleme, wenn man sich der Komplexität nicht stellen möchte, stellen kann, oder möchte, dass sich andere der Komplexität nicht stellen, was dann auch in die Richtung von Religion (im Sinne eines vorgegebenen und sanktionierten Gottesbildes, was ja durchaus der Geschichte und leider auch noch der Gegenwart entspricht) als Macht- und Herrschaftsinstrument geht.
Ciao, Tiguar
stimme blutrichter in allen punkten zu, bin der selben meinung :daumen
meine Eltern haben mich nie zu einer Religion gedrängt, mein Vater war Evangelisch und meine Mutter ist Katholisch, sie haben mir die freie wahl gelassen welche ich wähle oder ob ich überhaupt keine will und so bin ich bis heute ungetauft und keiner Religion/Sekte beigetreten, da ich keinen rechten sinn in ihnen sehe
habe aber auch nichts gegen Leute die in ihrer Religion aufgehen oder ihnen etwas gibt, wie halt oder zuversicht
wenn ich z.b. arbeitslos bin gehts mir genauso beschissen als ob ich jetzt eine Religion habe oder keine, ein gebet zu einem Gott bringt mir auch keinen Job, mut und zuversicht kann man sich auch anderst machen :rolleyes
perfekt!57
20.05.2004, 06:32
die frage ist gut. und durchaus mittelbar beantwortetbar: man kommt ihm näher, wenn man betet.
was tiguar z.b. machte, war die andere hälfte menschlicher möglichkeiten: er hat ihn betrachtet.
gebet und betrachtung müssen aber hand in hand gehen. komme ich mit der betrachtung nicht mehr weiter, muß das gebet her - und umgekehrt.
und nur weil dies wissen anscheinend für viele verloren ging, ist nicht wahr, "dass es gott nicht gibt, dieser nicht zu finden wäre, dieser nur etwas (aus-)gedachtes wäre, welches (unreflektierte) nöte der dummen erklärt(e)(erklären hülfe): all wrong.
gott ist realität.
bete. und bete demütig. und bete so lange, bis gott kommt. und er wird kommen, das ist gewiss, und heilsversprchen. nur das "wann" läßt gott in seiner machtvollkommenheit, so wie er sich uns gegenüber machtlos machte, damit wir einen eigenen willen haben (können), einen freien willen, der auch den namen "eigener, freier wille" verdiente. (denn wenn gott sich uns gegenüber nicht so gemacht hätte, dann verdienten wir die bezeichnung "freie geschöpfe nach gottes ebendbild" nicht. ganz logo. also
bete, so wirst du finden.
und die mühsal und das leiden und die ungewissheit und die fragen, und der konflikt zur um/mitwelt, welche(r) darin liegen kann/ wird: alles vollkommen positiv. denn dieses leiden ist nicht leiden an gott - sondern an uns selbst, an unseren unvollkommenheit(en): das sind die alten schlacken, welche durch dies feuer des inneren leidens noch aus unserer person ausgeschieden werden sollen, damit der neue "inwendige" mensch geschafffen wird - der dann äußerlich wird, aufsteht und geht und ausruft: halleluja!
hat man den durchbruch aber erst einmal geschafft, so wandelt man in herrlichkeit - und betet täglich freudig weiter - mehr noch, wird freudig die kleine arbeit übernehmen, alles tägliche tun zu einem praktisch gewordenen gebet, zu tätiger andacht, zu ausweis tätigem gedenkens seiner gnade und herrlichkeit werden zu lassen. und natürlich nicht perfekt, sondern in form von wachstum, mit der zeit immer mehr.
und das nicht etwa worte - sondern meine mir zu teil gewordene gewissheit. und wir sind nicht alleine. millionen andere menschen haben es auch schon erlebt. und würden sich "bonhoevermässig" (jesusmässig!) eher martern oder hinrichten lassen, als die existenz gottes zu leugen. denn die existenz der sonne oder meines atmens würde ich auch nicht geleugnet sehen wollen; das wäre genauso dumm.
bete, bete zusätzlich zu deiner schon vorhandenen betrachtung, und du wirst die herrlichkeit schauen. (wirklich. und ganz sachlich. das ist kein wortgeklingel, believe me). halte dich fern von bloß denkerisch, spalterisch, seziererischem hochmut etwa. der dreht sich immer bloß um sich selbst - wird eben nicht tätig... . wärmt, liebt, hilft, tröstet nicht - voraussetzungslos.
wie gesagt, die instrumente der gotteserkenntnis - und daraus abgeleitet der lebensfreude - sind allen menschen mitgegeben. es braucht nicht erst noch "weitergehende forschung über unser 4-dimensionales raum-zeit-kontinuum hinaus", "in alle bekannten 11 dimensionen hinein", "in erkenntnissräume vor dem urknall oder ins unendlich schwache rauschen, welche physikalsich am ende aller zeiten stehen mag/soll/wird": so wie ich jetzt wasser mit der hand schöpfen kann, weil mich dürstet, und weil ich geschöpf der schöpfung bin, für das durststillung vorgesehen ist, so kann ich gott jetzt erkennen, (mittels geduldigem gebet - im wechsel mit betrachtung und tätiger arbeit für das leben), weil aus seiner gnade heraus diese möglichkeit endlich ganz erkennen zu können und dürfen in mich gelegt wurde, als man mich und meine art schuf. so einfach.
aktiv-passiv tausch tut auch not, partiell: nicht "ich tue etwas" -sondern "ich erfahre etwas", mir wird etwas zu teil weil und dadurch, dass ich mich im gebet hingebe - das ist klar, ich sagte es oben bereits; das lag in meiner handlungsanweisung begründet und in diese eingeschlossen: auch hier begegnet der anfänger sich selbst, in dem er seinen ängsten begegnet (beachte). ("wie kann das sein? wozu tut das not? wer will/braucht das schon? machen die meisten, die man kennt doch auch nicht?" aber wer sind schon die meisten....)
hatte ich also schon gesagt: bete, so wirst du finden? hatte ich also schon gesagt: wie schön das ist, am ende gefunden zu haben, dadurch, dass gott mich ergriff, sich zeigte, dadurch, am ende gefunden worden zu sein, einverstanden zu sein damit endlich, es gar nicht selbst hätte machen zu können - ich wiederhole: und freudig und staunend dastehen zu können über das wunder der gelassenheit und freude darüber, das einverständnis damit, dass es passiv geschah, gefunden worden zu sein - nicht es selbst gemacht zu haben, "es hart selbst erkämpft haben zu müssen" - so wie ich selbst und so wie viele andere ja auch in diesen prozess ursprünglich einmal hineingingen... in der erwartung "hart dafür sich was abringen zu müssen"... .
i wish you a pleasant journey my friend. and keep on traveling!
eins noch: das braucht einen klaren kopf. niemals nicht ist das "durch mittel" zu erreichen/zu verstärken oder zu beschleunigen: verstehe: gott ist eh' schon da, der geht bereits neben dir. er will und wird dich in seine arme holen (nehmen), wenn er entscheidet, du bist soweit.
Ich wünsche mir manchmal, es gäbe einen gütigen lenkenden Gott. Das würde das Leben manchmal sicherlich einfacher machen. Ich bin jedoch überzeugt, dass es ihn oder so etwas nicht gibt. Für mich ist es eine reine Fiktion, ein Erklärungsversuch für aus beschränkter Perspektive nicht erklärbare Phänomene. Und auch sicherlich der Versuch, Teile der persönlichen Verantwortung auf ein höheres Wesen abwälzen zu können.
Ciao, Tiguar
Genau! Nur weil wir etwas nicht verstehen, heißt das noch lange nicht, daß es irgendein Gott erschaffen haben muß. Man könnte meinen, wir haben keine einzige Zeit der Aufklärung durchgemacht, wenn man sich das Gerede einiger Gläubiger anhört.
Ich muß dazu sagen, daß es mir nicht darum geht, Anhänger eines betimmten Glaubens zu diskreditieren. Solange jemand mit einem friedlichen Glauben seinen Seelenfrieden findet, ist das völlig ok. Wir alle streben nach Glück und der inneren Ruhe, und jeder hat andere Wege, dies zu erreichen. Wenn einem der Glaube dabei hilft, ist das ne gute Sache.
Aber Gott ist ein Erklärungsversuch. Ich bin kein Theologe und in der Bibelkunde nicht mehr besonders fit. Aber alleine die Regeln, die Judentum und Christentum aufgestellt haben... das riecht nach Kontrolle: "Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben." (besser geht es nicht). Wie schon oben gesagt, die Werte, die einige Religionen vermitteln sind durchaus lebenswert, werden aber in den meisten Fällen auch kontraproduktiv eingesetzt.
Ich kann ein guter Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen oder an Gott zu glauben!
Wir verstehen hauptsächlich den Ursprung allen Lebens nicht und die geheimnisvolle vis vitalis, die allem Lebenden innewohnt. Diese Phänomene lassen sich noch nicht wissenschaftlich erklären und deshalb setzt man auf einen Gott, der alles erschaffen haben muß... Warum wohl kommt die Urknall-Theorie von einem Jesuiten-Pater? Ich am ehesten mit dem christlichen Glauben und dem Schöpfungsgedanke in Einklang zu bringen.
Und das Auftreten des Menschen in der Evolution wird von den Gläubigen jetzt auf einmal als eine Art creatio secunda bezeichnet... das ist doch albern!
Cerberus
20.05.2004, 08:51
Wie stellt ihr euch Gott vor?
Laß alles fallen was man dir über Religion beigebracht hat. Sieh dich um im Universum, im Kleinen wie im Großen. Mach das was Werner Heisenberg in seinem Buch: Schritte über Grenzen beschrieben hat. Denke unmögliches. Vielleicht wirst du dann finden und erfahren wonach du suchst. Beschreiben kann man es allerdings nicht, dafür ist unser Wortschatz unzureichend.
Im übrigen stimme ich Tiguar uneingeschränckt zu. Es ist ein Herrschafts-u. Machtinstrument. War es schon immer und wird es immer sein.
Cerberus
Ps: Ich halte mich, nach eigener Einschätzung für einen sehr religiösen Menschen.
Das hat aber nichts mit den vorherrschenden Religionen zu tun bzw gemeinsam.
Eigentlich bin ich ein religiöser Atheist. ;)
Also ich muss ein Lob loswerden...wer immer das Christentum erfunden hat hat echten Respekt verdient. Die ganze Menschheit so an der Nase herm zu führen. Wahnsinn, wer schafft das heut schon, außer die Präsidenten und unser lieber Herr Schröder?! :D
Ich denke auch, dass wenn jemand heute das Christentum erfunden hätte, er auch als Scharlatan und Lügner bezeichnet werden würde. In schwierigen Zeiten haben sich die Menschen früher einfach an jemanden wenden wollen, der ihnen dann evtl. helfen sollte.
Doch erst jetzt merken einige, dass sowas "evtl." (für die Gläubigen ;) ) reiner Mist ist.
Trotzdem gibt es immernoch viele Gläubige und der Vatikan hat auch nicht an Macht verloren. Doch gäbe es einen Gott, würde er zumindest den Papst so leiden lassen? Und ich weiß genau was jetzt kommt:
"Das geht nicht, Gott meinte wir sollen alles selber regeln!"
Sowas, wie auch der Satz "Gottes Wege sind unergründlich" ist einfach nur eine Ausrede, um Gott zu verteidigen. Und wenn er wegen nem Apfel so nen Aufstand gemacht hat...oh man. :D Dafür lässt er uns im Stich. Was für ein Gott!
Mfg,
Holodan
-=|Vegeto|=-
20.05.2004, 10:19
Es gibt Gott, aber nach der Bibel solll man sich kein Gottesbild machen.
Ich glaube nich an Gott oder sonst eine spirituelle Macht.
Wie schon erwähnt wurde, denke ich Gott war einfach ein Versuch dinge zu erkären die man sich früher nicht anders erklären konnte (mangels kentnisse von Chemie, Pysik, Biologie usw.).
Ich bin zwar kat. getauft, daß aber mehr weil meien Oma das so wollte. Einen Tag nach meinem 18ten Geburtstag bin ich dann aus der Kirche ausgetreten.
Der letzte (echte) Gottsdienst den ich mitgemacht hab war die Komunion und das nur wegen der Kohle die es geschenkt gab (immerhin fast 1000DM, mit 9 Jahren ne Menge Geld).
Ich bin jedoch so tollerant das ich keine Religion irgendwie als falsch anseh...jeder wie er mag. Ich mag es nur nich wenn man mich quasi mit Gewalt zum Glauben zurück drängen will, da reagier ich allergisch drauf.
cu all
lufkin
ich halte nichts von religionen, und ich glaube auch nicht an gott. das hindert aber nicht daran, mir vorzustellen, wie er/sie/es im falle einer tatsächlichen existenz aussehen würde. und zwar kriege ich da nicht das gottesbild aus dem kopf, das man so in der kindheit mitkriegt (alter mann mit weißem haar usw.), manchmal frage ich mich aber: was wäre, wenn gott z.b. die gestalt eines huhns hätte? würde er sich dann nicht vielleicht mit den irdischen hühnern solidarisieren und sich auf nicht besonders nette art an uns menschen rächen?
Ich denke wenn es Gott gäbe wäre es ein Alien, aber ich weiß nicht, wie Aliens aussehen, also weiß ich nicht wie Gott aussehen würde. :alien
Mfg,
Holodan :D
Gott ist ein Alien. Und es sitzt, schön getarnt, irgendwo im All und lacht sich über uns nen Ast.
Ich kann nicht verstehen, warum sich Menschen aus "unseren" Breiten Gott (Jahwe / Jehova etc) antun. Das ist der Gott der für andere Breiten zuständig ist.
Psalm 82: " Und Jahwe sitzt inmitten unter den Göttern"
Heißt, das Gott (Jahwe / Jehova) nicht der einzige Gott ist, sondern das es andere Götter gibt. So gibt es zig Bibelverse die genau dies bestätigen.
Von daher mache ich mir gar keine Vorstellung über Gott, sondern über meine Götter! :p
Heilsa Asatruar
Von daher mache ich mir gar keine Vorstellung über Gott, sondern über meine Götter! :p
Heilsa Asatruar
Betest Du auch Deine eigene, persönliche, heidnische Gottheit an? :D
(Hast Du schon mal von Robert Rankin den Brentford-Zyklus gelesen? Da kommt sowas vor, ist herrlich amüsant, vor allem sein Erstwerk "Der Antipapst").
vieleicht ist Gott ja auch eine Frau, so wie in Dogma :p
Betest Du auch Deine eigene, persönliche, heidnische Gottheit an? :D
(Hast Du schon mal von Robert Rankin den Brentford-Zyklus gelesen? Da kommt sowas vor, ist herrlich amüsant, vor allem sein Erstwerk "Der Antipapst").
Beten weniger, opfern schon!
Ob es GOTT gibt keine Ahnung.
Wie ich ihn mir Vorstelle?
Tja wie soll man sich so jemanden vorstellen?
Entweder ist der Allmächtig und will uns nicht helfen, dann ist er eher SATAN,
Oder er will aber kann nicht, dann ist er nicht GOTT.
Entweder ist der Allmächtig und will uns nicht helfen, dann ist er eher SATAN,
Oder er will aber kann nicht, dann ist er nicht GOTT.
Weder noch. Wenn man der Bibel glauben schenken mag, dann hat Gott die Welt den Menschen untertan gemacht, damit sie eigenverantwortlich mit ihr und ihrem Leben umgehen... ich frag mich nur... WOZU?
Weder noch. Wenn man der Bibel glauben schenken mag, dann hat Gott die Welt den Menschen untertan gemacht, damit sie eigenverantwortlich mit ihr und ihrem Leben umgehen... ich frag mich nur... WOZU?
Weil dem alten Scheißer langweilig war!? :D Wenn es ihn gäbe, wärs vielleicht so. Er hat gehofft, wir bauen viel Mist worüber er sich dann kaputtlachen kann und wenn es ihm zu langweilig wird schickt er Osama Bin Laden oder nen Tornado auf die Welt.
Erinnert mich an die Lupe, die die Ameise verbrennt. ;)
Mfg,
Holodan
Erinnert mich an die Lupe, die die Ameise verbrennt. ;)
Mich auch :D Deshalb auch mein Post weiter oben.
Ich meine, denk mal drüber nach. Warum? Warum sind wir hier? Wenn es einen göttlichen Willen und eine göttliche Vorsehung gibt, hab ich sie noch nicht erkannt. Was, wenn nicht Amüsement ist der Grund für sowas? Oder wie ein goßer Zoo...
Könnte auch wie in einigen Büchern sein: Die Erde ist nix als die Diplom-Arbeit einiger Hippie-Aliens.
Finde das alles ziemlich beknackt. Ich hoffe, daß sich der Scheier lichtet, wenn ich dereinst in die Grube fahre. Vielleicht komme ich ja da hin, wo ich immer hinwollte: MEIN Garten eden, wo es immer kaltes Paulander und kaltes Tannzäpfle gibt, Triumph-Schokolade, einen Gyrosbaum und Rheinischen Sauerbraten mit Smmelknödeln, alle Frauen, die ich mir immer gewünscht hab usw :D
Wer weiß...?
Otternase
20.05.2004, 19:43
Bei Gott fehlt mir der Glaube. Ist vieleicht banal aber was ich Sehen , Hören und Riechen, Fühlen usw. ist für mich erklärbar alles andere Spekulation.
Gott oder der Glaube der daraus entstanden ist, ist wohl sehr ausgeklügelt das sieht man daran das andere Religionen außer Kat oder Eva. nicht viel platz haben in der Westlichen Welt wo das Geld regiert.
Allerdings soll jeder Glauben was er will solang man mich damit nicht belästigt.
Gruß
Otternase
Finde das alles ziemlich beknackt. Ich hoffe, daß sich der Scheier lichtet, wenn ich dereinst in die Grube fahre. Vielleicht komme ich ja da hin, wo ich immer hinwollte: MEIN Garten eden, wo es immer kaltes Paulander und kaltes Tannzäpfle gibt, Triumph-Schokolade, einen Gyrosbaum und Rheinischen Sauerbraten mit Smmelknödeln, alle Frauen, die ich mir immer gewünscht hab usw :D
Wer weiß...?
Wie kommt man denn bitte auf sowas?
Das haste doch hier auch alles schon, musst es nur richtig angehen.
Wenns dann da nix besseres gibt, dann gibt es HUNDERT Prozentig KEINEN Gott.
Das waer naemlich dann alles viiiiiel schoener, sowas kriegste ja hier auf "Erden" auch alles. :D
Ambrosia, oder wie das heisst, DAS muesste es da geben ;) (wie heisst diese "Goetterspeise" der alten Griechen denn jetzt?;) )
Also ich weiss nicht so recht, hab mir das alles nochmal ueberlebt.
Eigentlich sind doch diese ganzen schoepfungsgeschichten, wie vorher schon mal beschrieben, auch nur Versuche der altertuemlichen Menschheit, das entstehen eines Universums und der Lebewesen zu erklaeren.
Ich kann dem ganzen halt nix abgewinnen, es gibt als gegenbeweis dieser these einfach diese "Evolutionsgeschichten" aus den Naturwissenschaften. Die sind mir in der Hinsicht erst mal Beweis genug, dass DAS nicht Gott war.
Ist zwar kein Beweis gegen seine Existenz, aber schon ein erster Ansatzpunkt...denk ich ;)
so denn ;)
Stimmt, die leckeren Sachen gibt es hier auch. Aber die kosten Geld :D
Nee, mal im Ernst, ich halte von Religion nicht viel und von Gott demnach auch nichts. Das ist mir alles "zu weit weg". Ich glaube auch nur das, was eindeutig bewiesen werden kann oder zumindest einigermaßen plausibel ist. An Gott ist nichts Plausibles und auch nichts Erklärbares, geschweige denn etwas Logisches. Das sind nur Versuche, Bildungslücken zu füllen, derentwegen sich die Kirchen schon oft in der Geschichte bis auf die Knochen blamiert haben.
Wie gesagt: wenn ich mir Gott vorstellen soll und also davon ausgehen soll, daß einen gibt, dann ist es ein Alien, das hier "Tierversuche" macht und seit n paar Millionen Jahren mit nem pangalaktischen Donnergurgler vorm Universe-TV sitzt und sich einen abkichert.
Es gibt da so einen kleinen boshaften Witz:
Ein Mann stirbt und kommt in die Hölle. Doch statt des erwarteten Fegefeuers und Höllenqualen kommt er an einen wunderschönen Strand, mit Palmen und blauen Wasser. Überall fröhliche Menschen und hübsche Frauen. Und während er sich völlig erstaunt umsieht, kommt er bei seiner Erkundungstour an eine Mauer. Er folgt dieser Mauer und entdeckt nach eíniger Zeit einen kleinen Spalt und guckt durch. Dort sieht er grauenhaftes: Flammen überall, angekette Menschen die verbrennen und unsägliche Qualen erleiden. Erschüttert wendet sich der Mann ab und blickt plötzlich auf eine grosse Gestalt mit 2 Hörnern. Verunsichert fragt der Mann:"Bist du der Teufel?" Mißmutig tönt es von oben:"Ja, wer sonst?" Der Mann fasst sich ein Herz: "Ich verstehe das nicht. Wenn das die Hölle ist, wieso bin ich an so einem schönen Ort?" Der Teufel raunzt:"Wieso, passt Dir etwas nicht...?" "Doch, doch" versichert der Mann, "alles soweit in Ordnung, aber was ist mit den Menschen hinter der Mauer?" "Och" sagt der Teufel, "das sind die Katholiken, die wollten das so...."
Ich denke da so wie einige hier: Gott gibt es nicht. Gott ist eine Erfindung zur Sicherung der Macht und des Missbrauchs der selbigen. Wir können froh sein, das die Kirche heutzutage nichts mehr zu melden hat. Was im Namen Gottes (egal welcher Religion) schon alles für Grausamkeiten begangen worden sind und begangen werden - nein, etwas wie Gott kann ich darin nicht erkennen.
Wer auch nur ein bisschen Geschichtskundig ist, weiß was im Namen Gottes so alles angerichtet wurde. Unterdrückung Andersdenkender, Folterung, Ermordung, ja Ausrottung ganzer Völker. Das kann, sofern es einen Gott geben sollte, Gott bestimmt nicht gewollt haben.
Alleine der Papst. Wie pervers das ganze doch ist. Da wird hinter verschlossenen Türen um Macht gekämpft. Der alte Mann wird doch nur noch als Aushängeschild durch die Gegend geschoben - alles schön im Namen Gottes. Und welchen Stellenwert Frauen haben, darüber will ich gar nicht erst reden.
Jeder der an Gott glauben will, soll es von mir aus tun und glücklich werden - aber bitte einen weiten Bogen um mich machen. Meine Glückseligkeit liegt nicht im finden von Gott - sondern bei Freunden, Spaß am Leben und dem Willen mehr aus sich selbst zu machen.
Achso ja. Da es Gott nicht gibt, hat er also kein Aussehen.
P.S.: Dogma ist ein klasse Film!
Warum machst Du eine Religion für etwas verantwortlich das "Menschen" angeblich im Namen der Religion tun? Was kann die Religion dafür?
Ich versuche mal deine Frage zu beantworten:
Steht in der Bibel irgendwo, das Frauen als Hexen zu verbrennen sind?
Steht in der Bibel irgendwo, das Schwule und Lesben als Aussätzige zu behandeln sind?
Steht im Koran irgendwo, das man Gott durch Bombenattentate findet?
Steht im Koran irgendwo, Ungläubige gleich reihenweise abzuschlachten?
Ich denke doch wohl eher nicht.
Das sind nur einige Beispiele dafür, wie im Namen einer Religion und damit ihres Gottes gehandelt wird. Frei Nach dem Motto: "Willst Du mein Bruder nicht sein, so schlag ich Dir den Schädel ein."
Es ist doch so: Der Mensch hat Gott erschaffen. (Ich hab das schon so richtig geschrieben, es ist nicht umgekehrt!). Gott ist eine bequeme Begründung, das eine Gruppe von Menschen sich aufschwingt über andere zu herrschen. Es geht nur um Macht.
In erster Line kann natürlich die Religion als solches nichts dafür. Die Menschen füllen sie aus. Doch auf welcher Grundlage? Auf der ihrer Religion! Darum mache ich eine oder die Religionen für viel Ungemach in der Weltgeschichte verantwortlich.
Ich muss es mal so sagen: Selbst wenn ich an die Existenz einer höheren Wesenheit glaube oder es diese vielleicht sogar gibt (ich möchte nicht Gott sagen), so wird mir jedesmal regelrecht schlecht, wenn ich im Fernsehen z.B. Berichte über Kirchentagungen sehe. Da stehen diese selbstgerechten alten Säcke (ich habe da noch nie Frauen gesehen), beweihräuchern sich gegenseitig und reden einfach nur dummes Blech. Das kann kein "Gott" wollen.
Bluerock
24.05.2004, 15:04
Na Gott ist soll unvorstelltbar sein !!!!
bitfunker
24.05.2004, 15:44
Wie stellt ihr euch Gott vor? - Guten Tag, mein Name ist...!
Sorry, ich weiß, die Pointe ist alt, aber ich find's halt witzig! :D Im Ernst: Ich sehe das etwas globaler: Jedes Volk glaubt an irgendwen oder irgendetwas. Warum? Nun ich denke, dass der Mensch auf Dauer etwas braucht, an das er glauben kann. Viele Dinge kann man mit "Das war Gottes Wille!" o.ä. leicht erklären. Übergeorndete Fragen wie "Wie ist die Welt entstanden?" "Woher kommt der Mensch?" Was ist der Sinn des Lebens?" konnte man jahrhundertelang damit beantworten und "beiseite legen". Schicksal, Glück und Pech sind hierfür nicht ausreichend.
Ich versuche mal deine Frage zu beantworten:
Steht in der Bibel irgendwo, das Frauen als Hexen zu verbrennen sind?
Steht in der Bibel irgendwo, das Schwule und Lesben als Aussätzige zu behandeln sind?
Steht im Koran irgendwo, das man Gott durch Bombenattentate findet?
Steht im Koran irgendwo, Ungläubige gleich reihenweise abzuschlachten?
Darum wieder meine Frage, warum machst Du die Religion dafür verantwortlich was Menschen tun? Was kann die Religion dafür?
Albert_Wesker
24.05.2004, 16:36
Ich stelle mir Gott als einen alten faulen Sack vor, der über alles was wir tun denken bescheid weiß. Die Geschtalt Gottes ist unvorstellbar. Hoffentlich sehe ich ihn wenn ich sterbe dann kann ich ihn in den Hintern treten weil er nichts gegen die hohen CPU Preise unternomen hat :). Ne scherz doch....
@GRAKA0815
Ich weiß, meine Antwort wird dich nicht zufrieden stellen, aber ich habe erstmal eine Gegenfrage:
Hätte das kirchliche System von jahrhunderterlanger Unterdrückung und Verfolgung inkl. der Hexenverbrennung auch ohne Religion so gut funktioniert?
Wären islamistische Terrorgruppen auch ohne Religion so stark?
Meine Sichtweise ist: Ja, die Religion ist verantwortlich dafür. Sie wurde von Menschen geschaffen und von Menschen ausgenutzt. Bisweilen habe ich das Gefühl, Religion gibt es kaum um etwas gutes zu tun.
Ich kann ledeglich mit Dir übereinstimmen (und darauf willst du sicher hinaus) das die Religion an sich bzw. der Glaube als solches im Ursprung nicht für die Greueltaten der Menschheit verantwortlich ist. Doch Religion lebt nur durch den Menschen und der macht daraus leider was ganz anderes....
Und das was er daraus macht lässt sich leider nicht von Religion trennen.
@GRAKA0815
Ich weiß, meine Antwort wird dich nicht zufrieden stellen, aber ich habe erstmal eine Gegenfrage:
Hätte das kirchliche System von jahrhunderterlanger Unterdrückung und Verfolgung inkl. der Hexenverbrennung auch ohne Religion so gut funktioniert?
Wären islamistische Terrorgruppen auch ohne Religion so stark?
Meine Sichtweise ist: Ja,
Meine Sichtweise ist nein. Die Begründung ist auch ganz einfach.
Selbst in der Antike, als es (bis auf Echnaton den Ketzerkönig) keine Religionskriege gab, haben sich die Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen die Köpfe eingeschlagen. Einen Grund wird sich immer finden um unliebsame Gegner etc. los zu werden! Hitler konnte das auch ganz ohne eine Begründung im Religösen Spektrum.
Die Greueltaten, ob christliche, islamische oder welche Glaubensrichtung auch immer, werden von Menschen im Namen einer Religion bzw. Gott, Allah vollzogen.
Genau hier muß man unterscheiden:
Gott, oder wie man ihn auch immer nennen mag, ist (soll) ein übernatürliches Wesen sein. In den meisten Religionen mit nur einem Gott stellt dieser das "Gute" da.
Die Religion ist der Glaube an etwas übernatürliches in Form eines, oder mehrerer Wesen, oder auch der Widergeburt.
Die Kirchen dagegen sind von Menschen geschaffene Gemeinschaften, die den Religionen ihren Charakter und Interpretation auferlegen.
Insofern habe ich auch große Probleme mit Kirchen, die vor allem Bücher (Bibel, Koran) zu ihrem Vorteil interpretieren und ausleben. Solche Phasen gibt und gab es in jeder Religion bzw. Kirche.
Heutzutage werden Interessen im Namen des Wohlstandes und Demokratie mit Gewalt durchgesetzt. Im letzten Jahrhundert mußte die Herkunft (Rasse) als Grund herhalten.
Man braucht dazu keine Religion oder Gott mehr.
Die christlichen Großkirchen haben sich an der Basis schon geändert. Der blinde Glauben an Kirche und Klerus ist vielfach nicht mehr gegeben. Die Obrigkeit hinkt dem, wie auch in der Politik, noch nach.
Jeder soll sich sein eigenes Bild von Gott machen, oder es lassen, wenn er nicht glaubt.
Vorrangig für ein gemeinsames Zusammenleben verschiedener Glaubensrichtungen, ist die Toleranz und der Respekt gegenüber Andersdenkenden. Ob man sich diese aus einem Gottesglauben heraus, oder menschlichem Handeln vollzieht ist zweitrangig.
AlexInstabil
24.05.2004, 19:19
Ich glaube nich an Gott sondern an Buddha ich möchte auch die erleuchtung erlangen und so. Und dann ins Nirwana kommen.
:D
Nein war nur ein Scherz.
Also wenn es das BÖSE gibt dann gibt es auch das GUTE also gibts es auch TEUFEL und GOTT. Also man kann noch lange Philosophieren. Egal.
Gott ist ein Geist, meiner meinung nach
Also wenn es das BÖSE gibt dann gibt es auch das GUTE also gibts es auch TEUFEL und GOTT. Also man kann noch lange Philosophieren. Egal.
Gott ist ein Geist, meiner meinung nach
Aha, also es gibt Gut und Böse und daher auch Gott und den Teufel, die diese Eigenschaften verkörpern? Klingt irgendwie...nicht sehr einleuchtend.
Wenn ich böses tuhe handle ich im Namen des Teufels, tuhe ich gutes handle ich im Namen Gottes. Ahja. :rolleyes
Mfg,
Holodan
peacerpeaces
24.05.2004, 20:07
@AlexInstabil, entschuldige aber deine behauptung is hier wirklich besonders sinnvoll angebracht! Bitte schreib mehr um uns etwas davon zu erklären!
@GRAKA ich muss dir voll und ganz zustimmen!
Im Grunde ist Religion und Gott von dem zu Unterscheiden was der Mensch daraus gemacht hat! Eigentlich will ich ja wissen was ihr euch persönlich darunter vorstellt oder wie ihr euch wünschen würdet wie es sein sollte!
Der Mensch hat mit der Kirche die Vorstellung eingeengt und, dass ist das was hier Toxid eigentlich anspricht.
Wie ich mir Gott vorstelle hab ich ganz am anfang geschrieben. Der Bezug auf Dinge die im Namen Gottes passiert sind ist falsch, weil er hat ja wirklich nichts mit Hexenverbrennungen zu tun, das ist alles das was die Menschen gemacht haben und sich halt ein ordentliches Moto ausgesucht haben, damit sichs gut anhört.
Früher ist Religion und Glaube als Druckmittel eingesetzt worden, deswegen ist auch viel blödsinn passiert, aber heutzutage spielt Religion oder Glaube in der Politik bis auf die kulturellen Unterschiede keine Rolle! (also ich mein das so das heutzutage die Kirche nicht mehr besonders viel mitredet)
Aber genau da will ich von euch wissen ob ihr denn dann überhaupt noch an irgendetwas glaubt, ihr müsst das ja nicht Gott nennen oder allah, aber an irgendwas werdet ihr euch doch festhalten, ok ja ihr könnt auch an die zukunft glauben!
Meine Meinung: Religion und Glaube ist gut, das braucht ein mensch, ihr definiert nur Religion falsch!
Religion ist einfach wie ein Buch das du einem Menschen gibst, er lernt, schreibt eine Arbeit und je nach dem wie gut er gelernt hat um so besser is die arbeit, aber es liegt am Menschen. Das Buch ist nicht schuld wenn die Arbeit schlecht ausfällt. Genauso is die Religion nicht schuld wenn die Menschen sich einbilden sie müssen anderen den schädl einhauen.
so mir tun die finger weh, :P
cya,
peacer
Endurance
24.05.2004, 20:18
Wie ich mir Gott vorestelle ist doch ganz klar: Jung dynamisch, gut aussehend. Kurzum ich gucke in den Spiegel, denn Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild. Dementsprechend muß er viele Abbilder haben, u.a. auch das eines Sadam Hussein und Osama Bin Laden (keine angenehme Vorstellung, aber muß man akzeptieren).
CU
Wär schön, wenn wir hier einen Theologen, der uns mal ein wenig in die Religionsgeschichte entführen könnte.
Wie phil sehr treffend ausgeführt hat, muß ganz klar zwischen Religionen und deren Kirchen unterschieden werden. Es gibt zwar die christliche Religion, aber auch dort viele Kirchen (Protestanten, Katholiken und in Amiland eine ganze Reihe von ihnen). Von all diesen Kirchen, hat sich jede ihre Form gegeben, von der sie überzeugt ist, das richtige Glaubenskonzept aus der Religion abgeleitet zu haben.
Das Problem ist auch, daß die Gesetzbücher der Religionen natürlich interpretiert werden müssen, weil zB die Bibel nur in Metaphern geschrieben ist.
So ist zB der Satz "eher paßt ein Kamel durchs Nadenör..." nicht wörtlich zu nehmen, denn das Nadelör war ein sehr engel Tor in der damaligen Stadtmauer Jerusalems, durch das kein Kamel paßte, sondern grade mal so ein Mensch. Die Bibel ist ein Geschichtsbuch, genausowenig der Koran, über den sich ja sogar Islam-Forscher und Gelehrte streiten wie Waldorf und Stadler. Besonders um die Kuren über die kleidung der Frau...
Gott ist für viele Gläubige nicht nur tradierter Glaube, sondern durch Erzählungen überlieferte Tatsache, nicht zuletzt bestätigt durch die Geburt Jesu Christi (war übrigens Aramäer).
Leider können wir nicht in die Vergangenheit reisen, um zu sehen, wie Jesus auf einem Hoverboard gen Himmel gedüst ist, um zu beweisen, daß er ein Alien ist...
Rest s.o. im Thread...
Endurance
25.05.2004, 10:23
@blutrichter: Du hättest lieber nich die Theorie aufstellen sollen, Jesus sei ein alien. Zuletzt schreit noch jemand: "Ich wurde von Außerirdischen entführt. Die sahen alle aus wie Jesus" :D.
Nochmal Back to topic:
Ich dachte, dass hier solle eine Diskussion werden, wie man sich Gott vorstellt und nicht, wie der Glaube zu Gott steht oder wie die Glaubensrichtungen aussehen. Wie gesagt, ich persönlich stelle mir Gott vor als ein Wesen mit vielen Gesichtern. Für jeden eines. Wobei ich nicht an die Allmächtigkeit eines solchen Geschöpfes Glauben möchte, da riecht es sonst überall nach göttlicher Intervention und die Vorstellung mein Leben nicht unter eigener Regie führen zu dürfen gefällt mir gar nicht so. Ich habe bewußt nicht das Wort "Kontrolle" gewählt, denn Kontrolle ist nur eine Illusion, ein von der Begrenztheit des menschlichen Gesites geschaffener Begriff um sein eigenes Ego zu stärken. Niemand kann vorhersagen, was passieren wird und kann deshalb auch keine Vorkehrungen für die zukünftigen Ereignisse treffen. Aber da ich jetzt wohl selbst etwas abschweife beende ich an dieser Stelle mein Geschwafel :D.
CU Endurance
@ Endurance
(oder er sieht aus, wie der junge Jack Palance... :) aus einem Buch von Robert Rankin, sehr zu empfehlen)
Zum Topic: Man muß schon ein wenig die religiösen Hintergründe etc reden, denn je nach Glaubenshintergrund hat das natürlich Einfluß auf die Sicht auf Gott.
Die katholische Kirche bemüht sich ja wenigestens redlich, ein modernes bild von Gott zu schaffen. Den Rachegott gibt es ja angeblich nicht mehr, der im Altertum und Mittelalter aber sehrwohl dazu benutzt wurde, um die Inquisition und andere Schrekcen durchzusetzen; und auch in der Bibel stehen ja genug Schauergeschichten. Grade die Story um Abraham, der seinen Sohn opfern soll... toller Test der Glaubensfestigkeit! Was für ein Käse! Aber auch hier muß man natürlich aufpassen, denn es muß längst nicht alles so überliefert sein, wie es stattgefunden haben soll, denn die Bibel wurde erst sehr viel später als Buch oder in Schriften verfaßt, vorher waren das alles mündliche Überlieferungen. Und Du weißt ja, wie das ist mit der Flüsterpost ;)
Der Eine Gott kann genausogut ein Hirngespinst sein, wie die anderen Götter der Römer, Griechen usw. und wurde vll nur irgendwann so groß und mächtig durch mündliche Überlieferung. Dafür spricht viel: hab das oben schonmal geschrieben: irgendwann wurden die Römer bspw ihrer eigenen Vielgötterei überdrüssig, weil es nichts zum anfassen gab und praktisch jeder Kaiser oder Herrscher vorher gottgleich war. Die wurden den Menschen zu ähnlich.
Und der Christengott, war in den Untergrund geflüchtet... war geheimnisvoll und hatte kein Bildnis! Das wirkte anziehend. Und die Christen und Juden waren alles keine Meßbuben damals, so wie das in vielen Filmen immer dargestellt wird, sondern ein ganz schön herzhafter Haufen, um es mal milde auszudrücken.
Tja, und irgendwann wurde der Christengott hoffähig, weil er immer mehr Anhänger gefunden hat und das Zeichen Gottes sogar auf die Schilde römischer Soldaten im Bürgerkrieg gepinselt wurde...
Usw usw usw
Du siehst: das Gottesbild oder die Vorstellung von Gott hängt ganz wesentlich mit der geschichtlichen und religiösen Bildung und Entwicklung zusammen.
Damokles
25.05.2004, 10:48
Gott ist ein Hirngespinnst für diejenigen die in ihrer Not an etwas glauben müssen um sich neu zu motivieren oder jemanden die Schuld für die Not geben zu können.
Sorry aber genau das ist meine Meinung.
Und es kommt noch krasser: Ich bin auch der Meinung das jede Kirche als Sekte im Sinne der Definition bezeichnet werden kann. Das schließt die katholische und evangelische Kirche nicht aus! Die beiden haben es nur geschafft im Laufe der Zeit sich extrem zu manifestieren.
Wenn es einen Gott geben würde ... warum hindert er mich nicht daran diese Kritik über ihn zu schreiben, oder warum verhindert er nicht Hungersnöte etc ....
Fakt ist ... die Evolution lässt sich zu 100% naturwissenschaftlich beweisen. Da brauch ich nix mit Adam und Eva.
Wie gesagt ... das ist meine Meinung und ich akzeptiere auch die Meinung Anderer.
So und jetzt bin ich gespannt welches und wieviel Karma ich für meine Meinung kassiere. :rolleyes
Gott ist ein Hirngespinnst für diejenigen die in ihrer Not an etwas glauben müssen um sich neu zu motivieren oder jemanden die Schuld für die Not geben zu können.
Sorry aber genau das ist meine Meinung.
Wie gesagt ... das ist meine Meinung und akzeptiere auch die Meinung Anderer.
So und jetzt bin ich gespannt welches und wieviel Karma ich für meine Meinung kassiere. :rolleyes
Ruhig Blut! Wird schon nicht viel passieren. Ich steh Dir da bei, ich sehe das nämlich genauso!
Zu Deinem Punkt, warum Gott nicht...
Da hat sich die Kirche ja was ganz schlaues einfallen lassen: das jüngste Gericht. Denn die Erde ist den Menschen untertan, und was sie mit ihrem Leben oder dem Planeten anstellen, ist ganz alleine ihre Verantwortung... aber das wissen wir mittlerweile auch ohen Gott...
Wer Gött lästert, wird im Himmel dafür seine Strafe erfahren, oder wie auch immer. In jüngster zeit versucht die Kirche ja anders zu ködern: Keiner kommt in die Hölle, die gibt es nicht. Gott liebt alle, auch die Mörder, aber gerichtet werden sie schon irgendwie blablabla... alles Taktik.
Die Bibel und andere Bücher sind voll mit so Zeugs, sind alles politische Reden. Nicht weiter.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es gibt Werte aller Religionen, die lebenswert und beachtenswert sind... aber dafür sollten wir langsam keine Religion mehr brauchen. Was wir brauchen ist einander. Das muß endlich in die Köpfe rein. Entweder wir machen es so, oder gar nicht. Dann handeln wir wieder nach Darwin.
Ich bin auch der Meinung das jede Kirche als Sekte im Sinne der Definition bezeichnet werden kann. Das schließt die katholische und evangelische Kirche nicht aus! Die beiden haben es nur geschafft im Laufe der Zeit sich extrem zu manifestieren. Sekte (http://www.net-lexikon.de/Sekte.html)und Kirche gleich zu setzen finde ich schon etwas weit hergeholt. Dazu sollte man sich vor allem Definition und Verhalten ansehen
Hierzu eine Definition:
Eine Sekte (lat. sequi, Folge, Richtung, Denkweise, Partei, Schule) bezeichnet eine religiöse Gruppierung, die im Widerstreit mit ihrer Umgebung sowie insbesondere etablierter Religionen steht.
Wenn es einen Gott geben würde ... warum hindert er mich nicht daran diese Kritik über ihn zu schreiben, oder warum verhindert er nicht Hungersnöte etc .... Warum wird Gott immer dafür verantwortlich gemacht. In den Lehren der meisten (christlichen) Religionen kann der Mensch und die Menschheit sein Schicksal selber bestimmen. Gott lenkt nicht und greift nicht ein.
Das ist das Schizophrene. Man glaubt nicht an Gott weil man befürchtet eingeschränkt zu sein. Man glaubt nicht, macht aber Gott für negative Umstände verantwortlich, weil er nicht eingegriffen hat.
Fakt ist ... die Evolution lässt sich zu 100% naturwissenschaftlich beweisen. Da brauch ich nix mit Adam und Eva. Fakt ist auch, daß alle großen Kirchen wissenschaftliche Theorien anerkennen, incl. Urknall und Entstehung des Lebens. Das Unterscheidet auch die (christlichen und meisten jüdischen) Kirchen von Sekten.
Im übrigen ist ein Gottglaube bei Wissenschaftlern besonders Astronomen sehr verbreitet. ;)
Wenn man über Unzulänglichkeiten der Religionen und Kirchen spricht, sollte man nicht althergebrachtes nachplappern.
So ganz kann ich mir nicht des Eindrucks verwehren, daß Menschen die an Gott glauben etwas mittleidig belächelt werden. Da ist mir die Toleranz vieler Religionsanhänger doch so langsam lieber.
Wie ich schon gesagt habe, sind m. M. vor allem die Mitglieder der großen christlichen Kirchen offener, toleranter und eigenständiger in ihrem Denken geworden. Von Ausnahmen natürlich abgesehen.
Ich gestehe jedem zu sich seinen eigenen Eindruck von Gott zu verschaffen, wenn er glaubt. Nichts anderes machen Religionen und Kirchen, nur das sich hier mehere mit änlichen Ansichten zusammenfinden.
Nachtrag:
Dieses ist ein offener Thread, in dem jeder sachlich seine Ansichten vortragen kann. Auch wenn ich hier eine ziemlich konträre Meinung vertrete, werde ich hier keinen aufgrund seiner Meinung beurteilen. ;)
Damokles
25.05.2004, 12:07
Ich bin auch der Meinung das jede Kirche als Sekte im Sinne der Definition bezeichnet werden kann. Das schließt die katholische und evangelische Kirche nicht aus! Die beiden haben es nur geschafft im Laufe der Zeit sich extrem zu manifestieren.
.....
Sekte und Kirche gleich zu setzen finde ich schon etwas weit hergeholt. Dazu sollte man sich vor allem Definition und Verhalten ansehen
Hierzu eine Definition:
Eine Sekte (lat. sequi, Folge, Richtung, Denkweise, Partei, Schule) bezeichnet eine religiöse Gruppierung, die im Widerstreit mit ihrer Umgebung sowie insbesondere etablierter Religionen steht.
Wer gibt wem das Recht, urteilen zu können, welche Religion rechtens ist und welche nicht? Nur weil eine Religion jung ist muss sie nicht im Widerstreit zu den älteren Religionen stehen und selbst wenn diese Religion andere Glaubensansätze hat, so ist sie noch lange nicht als Sekte zu klassifizieren.
Der Begriff Sekte wird sehr schnell von der evangelischen und katholischen Kirche (sog. etablierten Religionen) verwendet um andere Glaubensrichtungen als Sekte abzustempeln und somit für verboten zu erklären. Dabei sind die beiden meiner Meinung nach die größten Sekten.
Warum wird Gott immer dafür verantwortlich gemacht. In den Lehren der meisten (christlichen) Religionen kann der Mensch und die Menschheit sein Schicksal selber bestimmen. Gott lenkt nicht und greift nicht ein.
Das ist das Schizophrene. Man glaubt nicht an Gott weil man befürchtet eingeschränkt zu sein. Man glaubt nicht, macht aber Gott für negative Umstände verantwortlich, weil er nicht eingegriffen hat.
Ich glaube kaum das der Mensch für alle Hungersnöte und die dafür verantwortlichen, zumeist wetterbedingten Ursachen verantwortlich gemacht werden kann.
Gott wird verantwortlich gemacht wenn ein "Wunder" passiert, wenn es eine super Ernte gibt, viele Kinder etc. Warum sahnt "Gott" nur die Lorbeeren ein? Wenn es ihn geben sollte, warum darf man ihn dann nicht für negative Ereignisse in dieser Welt verantwortlich machen?
[focusbiker]
25.05.2004, 12:16
Hat nicht jeder, wenn er denn dran glaubt, seine eigene Vorstellung von Gott?
Suum cuique.
ABER:
Ich finde, dass es nicht gerechtfertigt ist, die Kirchen als "Blödsinn" oder gar "Sekten" darzustellen. Man sollte den sozialen Status der Krichen mal berücksichtigen, diese leisten hier sehr viel - ganz im Gegenteil zu den Jehovas o.ä.
Diejenigen, die an Gott glauben, sollten mit Toleranz behandelt werden, genauso wie es toleriert werden sollte, dass jemand nicht an Gott glaubt. Das eine oder andere zu verpöhnen, zeugt nicht gerade von großer sozialer Kompetenz. Jeder kann seine Meinung vertreten, ohne dem anderen aber zu nahe zu treten.
@phil.: Kann deiner Meinung nur voll und ganz zustimmen! :)
@Damokles: Wo steht geschrieben, dass Gott nur für die "guten Sachen" verantwortlich gemacht wird? Schon mal was von den "Sieben Plagen" gehört?
Nochmal die Edit(h):
Auch, wenn jetzt der falsche Eindruck entstanden sein mag: Ich kann von mir behaupten, dass ich eigentlich nicht weiß, an was ich glauben soll, befinde mich da eher im Zwiespalt, die Meinung der christlichen, jüdischen, muslimischen o.ä. Religionen, kann ich jedenfalls größtenteils nicht teilen.
Jedoch stell ich mir manchmal die Frage, in welcher Form "es eine höhere Macht" gibt! Don´t know! :confused
Cerberus
25.05.2004, 12:25
Sekte und Kirche gleich zu setzen finde ich schon etwas weit hergeholt. Dazu sollte man sich vor allem Definition und Verhalten ansehen
Hierzu eine Definition:
Eine Sekte (lat. sequi, Folge, Richtung, Denkweise, Partei, Schule) bezeichnet eine religiöse Gruppierung, die im Widerstreit mit ihrer Umgebung sowie insbesondere etablierter Religionen steht.
Ich darf darauf hinweisen, das die Christen im "alten Rom" auch als Sekte galten.
Richtig ist, das es eine Frage der Definition ist. Richtig ist aber auch, das es eine Frage der Machtverhältnisse ist. ;)
Back to Topic
Es macht keinen Sinn sich eine Vorstellung von Gott zu machen. Grund, dieses Wesen ist vermutlich so Abstrakt, dass wir es mit unserem unzulänglichen Hirn nicht fassen, geschweige denn beschreiben können.
Außerdem bleibt für mich noch die Frage der Existenz. Exestiert "Gott" überhaupt nach unserer Definition, denn wir verbinden existieren ja mit Leben? ;)
Es ist und bleibt eine Glaubenssache, die jeder für sich selbst endscheidet.
Cerberus
Damokles
25.05.2004, 12:27
']
ABER:
Ich finde, dass es nicht gerechtfertigt ist, die Kirchen als "Blödsinn" oder gar "Sekten" darzustellen. Man sollte den sozialen Status der Krichen mal berücksichtigen, diese leisten hier sehr viel - ganz im Gegenteil zu den Jehovas o.ä.
Diejenigen, die an Gott glauben, sollten mit Toleranz behandelt werden, genauso wie es toleriert werden sollte, dass jemand nicht an Gott glaubt. Das eine oder andere zu verpöhnen, zeugt nicht gerade von großer sozialer Kompetenz. Jeder kann seine Meinung vertreten, ohne dem anderen aber zu nahe zu treten.
Nothing more to say. Akzeptanz und Toleranz ist wichtig.
@Damokles: Wo steht geschrieben, dass Gott nur für die "guten Sachen" verantwortlich gemacht wird?
Selbiges hab ich nie behauptet. Nur wurde gemeint, das man Gott nicht für die schlechten Sachen verantwortlichen machen darf, dabei macht man es zumindest teilweise bei den guten Sachen.
Ach, das Bild Gottes wandelt sich in der Geschichte ständig.
Erst Rachegott, jetzt gütiger Gott...
Mit einer anständigen Ethik, bräuchten wir das alles nicht mehr.
Deus Ex...
Wie stellt ihr euch Gott vor?
Bitte wer? :D
Angenommen, ich wäre jetzt gezwungen, mir Gott vorzustellen, an den ich aus Prinzip und langjähriger Erfahrung nicht glaube, dann sähe er aus wie der fiese Fettsack aus Austin Powers 2. Hinter nem Busch versteckt, nachdem er eine prall gefüllt Brieftasche auf die Gasse gelegt hat, mit nem Bindfaden dran um wegzuziehen (klingt stark nach der Sache mit dem Apfel, gell?).
Außerdem hat Douglas Adams (besser Oolon Colluphid in seinem Buch "Lieber Gott, das wars dann wohl") eindeutig bewiesen, dass es ihn nicht gibt.
So long, and thanks for all the fish!
Gruß
Morgoth
Außderdem existiert ein Gott nur, solange an ihn geglaubt wird ("Small Gods" - terry Pratchett) :D
[focusbiker]
29.05.2004, 08:50
Außderdem existiert ein Gott nur, solange an ihn geglaubt wird ("Small Gods" - terry Pratchett)
Das stimmt, genauso verhält sich das auch mit dem Weihnachtsmann, Nikolaus und dem Christkind! ;)
Gottvater
21.06.2004, 23:43
So wie es ist !
- Gott ist nicht der alte Mann mit dem Bart ! -
Gott - oder göttlich ist das, wie Menschen miteinander umgehen.
Güte -
Verständnis -
Verzeihen -
Lassen -
Liebe -
Nicht -
Hass - Neid - Missgunst - Egoismus
Nicht mehr und nicht weniger ist Gott !!!
PuppetMaster
22.06.2004, 23:36
So muss es wohl sein. Gott ist bloß soviel wie ein halber Mensch.
Hallo,
ich glaube an Gott den er hat alles erschaffen. Alles auf dieser Welt ist ein Beweis dafür das es Gott gibt, den nichts kann einfach so entstehen. Ich kann tausend Beweise aufzählen das Gott existiert aber einer soll mir mal einen Beweis bringen das es ihn nicht gibt. Wer kann in einen Apfel einen ganzen Apfelbaum verstecken.
Wer kann eine Fliege erschaffen und genau unsere Lunge Milliardenfach verkleinert in eine Fliege intergrieren. Wenn jemand so etwas kann dan entschuldige ich mich bei Ihm tausendmal und streite ab das es Gott gibt. Okay jetzt werden manche wieder sagen wir haben Gott noch nie gesehen, aber stellt euch mal eine Eisenbahn vor die mehrere Wagons hat. Die Wagons ziehen sich gegenseitig. Eine Frage wer zieht aber den ganzen Zug? Die Antwort ist leicht eine Kraft diese Kraft ist auf keinem Wagon auf nichts angewiesen. Diese Kraft bringt den Zug erst in Bewegung. Genauso kann man Gott beschreiben, den Gott ist eine Kraft das uns Menschen überhaupt erst Leben lässt. Gott gibt uns uns die Kraft unsere alltäglichen Sachen zu verrichten wie Essen, Bewegung alles. Gott ist auf niemanden angewiesen im Gegenteil wir sind von Gott abhängig den ohne ihn könnten wir nicht Leben. Gott gibt uns unsere Lebensenergie. Unsere Emotionalen Gefühle wie Liebe. Manche Menschen sagen viel negatives über Gott aber sie müssen Ihre Herzen öffnen und die göttliche Liebe von Gott hineinlassen. Dann werden diese Leute auch merken das man sich besser und wohler in seinem Leben fühlt. Gott ist Gott und hat auch keine Menschlichen Merkmale wie viele Leute behaupten. Wenn ein Mann einen Stuhl herstellt sieht er doch nicht aus wie der Stuhl oder? Also wenn Gott uns erschaffen hat kann er doch nicht so aussehen wie wir. Gott braucht doch keine Menschliche Gestalt wenn er sie erschaffen hat, Gott braucht keine Finger. keine Gesicht wie eines Menschen Gott ist einfach nur Gott! Er hat auch keinen Sohn, den wenn Jesus sein Sohn wäre dann müsste Jesus Eigenschaften von Gott haben. Dann würden sich doch Jesus und Gott streiten Jesus würde sagen Nein heute soll es regnen und Gott würde sagen nein Heute wird es sonnig. Also diese Behauptung das Jesus Gottes Sohn wäre kann nicht stimmen, weil es sonst 2 Götter wären. Ich bin nicht rassistisch oder ungehorsam gegenüber der Bibel aber ich vertrete hier nur meinen Meinung und meine Gedanken. Warum braucht Gott überhaupt einen Sohn wieso? weswegen? warum? Wenn er doch das ganze Universum bis hin zur letztem Atom erschaffen hat. Gott braucht gar nichts nicht uns, nicht Jesus. Gott ist so allmächtig das er nichts braucht. Wir brauchen Gott um Leben zu können in dieser wie auch in der anderen Welt. Ich glaube auch nach dem Leben nach dem Tod und das es in der nächsten Welt eine hohes Gericht gibt wo mann für seine Guten und für seine schlechten Taten (Sünden(die man auf der Erde vollbracht hat belohnt oder bestraft wird. Es ist schön wenn man sich mit seiner Religion auseinander setzt und auch die positiven und die schönen Sachen aus den anderen Religionen für sich verwenden kann. Den es heißt ja nicht wenn jetzt einer Christ ist und sagt meine Religion ist die richtige der Islam und Budhidmus ist falsch. Das ist eine falsche Einstellung den wenn einer Christ ist und entdeckt im Islam z.b. wenn man sich mit dem Koran auseinandersetzt eine Verse im Koran wo richtig ist kann man als Christ nicht sagen das es falsch ist, weil auch wenn man dieser Religion nicht angehört das was in dieser Verse drin steht richtig ist. Deswegen sollte man auch die postiven Zitate von anderen Religionen für sich verwenden können.
Das war meine Beitrag über dieses schöne Thema
Ich wünsche euch ein schöne Zeit un euerem Leben und macht das beste
den jeder Tag kann dein bester Tag sein. Nutze jede Stunde, jede Minute, sogar
jede Sekunde deines Lebens aus. Den Leben ist etwas kostbares was dir Gott geschenkt hat damit du das beste daraus machst.
PuppetMaster
23.06.2004, 01:09
Ich glaube auch nach dem Leben nach dem Tod und das es in der nächsten Welt eine hohes Gericht gibt wo mann für seine Guten und für seine schlechten Taten (Sünden(die man auf der Erde vollbracht hat belohnt oder bestraft wird.
Was soll das bringen? Wieso soll man nach einer fiktive Belohnung _nach_ dem Tod streben? Wie stellst du dir diese "Belohnung" vor? Und warum sollte das dem Menschen vorbehalten sein?
Ich wünsche euch ein schöne Zeit un euerem Leben und macht das beste
den jeder Tag kann dein bester Tag sein. Nutze jede Stunde, jede Minute, sogar
jede Sekunde deines Lebens aus. Den Leben ist etwas kostbares...
Soweit kann ich dir allerdings uneingeschränkt zustimmen.
Hallo,
ich glaube an Gott den er hat alles erschaffen. Alles auf dieser Welt ist ein Beweis dafür das es Gott gibt, den nichts kann einfach so entstehen. Ich kann tausend Beweise aufzählen das Gott existiert aber einer soll mir mal einen Beweis bringen das es ihn nicht gibt. Wer kann in einen Apfel einen ganzen Apfelbaum verstecken.
1)
Willkommen
2)
Nur, weil Du keine andere Erklärung dafür hast, muß es nicht gleich irgendein ein Überwesen sein. Ich könnte Dich genauso gut auffordern, mir zu beweisen, daß es Gott gibt, daß er alles erschaffen hat, aber das wirst Du nicht können, denn es einfach zu behaupten und zu sagen, daß es gar nicht anders sein kann, ist kein Beweis, sondern eine Vermutung und Glaube. Glaube heißt: nicht wissen.
Wir können uns derzeit eben schlecht vorstellen, mal nicht linear zu denken. Aber weil wir es tun, stellen wir unweigerlich die Frage: "Und wer hat Gott erschaffen?" "Woher kommt Gott?"
3) Wozu soll Gott uns dann erschaffen haben, hm? Zur eigenen Laune? Unterhaltung? Ich sehe keinen Sinn darin! Wenn er nur sich selbst braucht...
4) Dir auch noch einen schönen Tag usw :)
dmncstmpfl
23.06.2004, 09:35
So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben:
1. Laut der Bibel darf man sich von Gott ja gar kein Bild machen.
2. Hier schreiben einige es gäbe keine Beweise für seine Existenz. Klar: Es handelt sich ja auch um einen Glauben. Und wenn man an etwas glaubt braucht es keine Beweise...;)
Ich persönlich glaube an die Wissenschaft. Und da gibts Beweise.
Ich persönlich glaube an die Wissenschaft. Und da gibts Beweise.
:eek: Du ungläubiger Thomas, Du! :D
Das ist auch so ein geiler Trick, der heute eigentlich nicht mehr ziehen sollten: "Selig sind die nicht sehen und doch glauben..." Au Mann!
dmncstmpfl
23.06.2004, 10:15
naja...aber so ist es doch: Alle die, welche an irgendeine Religion glauben, glauben an etwas das sie nicht sehen und auch nicht beweisen können.
Oder hab ich das irgendwie missverstanden?
Und sobald ich jemand sehe, der Blinde, Krebskranke, AIDS-Kranke heilt oder Essen regenen lässt über Afrika, und sich als Gott/Jesus/wenauchimmer ausgibt, dann werde ich sofort an ihn glauben, versprochen ;)
Echt? Ich würd erstmal schauen, ob da nicht irgendwo n Raumschiff um die Erde kreist. ;)
perfekt!57
23.06.2004, 10:46
Wie stelle ich mir Gott vor?:
Meist gar nicht. Glaube ist Tun. Praktisches Tun. Und dazu gehört halt auch die Begegnung mit der eigenen Spiritualität.
"Gott (als "Höhere Macht") wirkt und entwickelt sich durch mich", weil ich mithelfe, mitheile, von mir absehe, so ich Kraft habe, mich darum bemühe "für das Leben da zu sein, mehr als für mich selbst" (eh unmöglich, aber Ansporn).
Das Leben immer ein Duallismus: Aktivität und Ruhe, Zweifel und Gewissheit, Frage und Antwort, Kontemplation und Extase. Und am besten immer in Balance.
Und da ich die Antworten nicht selber machen konnte, mußte ich warten können, dass sie zu mir kamen. (Und sie kommen, so ich nur den Zustand der Demut in mir soweit erreiche, dass sie kommen... .)
Und es gab/ wirklich nichts Schöneres als die Momente bis Stunden der absoluten Gewissheit, des völligen Erfüllt-Seins, wenn ich von Gott ergriffen wurde (was mir einige Male passierte), gerade so, wie die Bibel das Vorkommniss beschreibt: erfüllt von absoluter Liebe, absoluter Gewissheit, absoluter Hingabe, absoluter Freude, absolutem Glück: "Gott ist da. Er hat mich gefunden. Mich angennommen, sich mir offenbart, endlich! Danke!"
So ungefähr. Da ich die Leiter "nach da oben" nicht anllegen kann, "muß ich warten, bitten, das Gott herniedersteigt". Wer das nicht glaubt, soll es probieren: Die Verheißung ist von Ihm selbst zugesagt: "Suche, so wirst Du finden, klopfe an, so wird Dir aufgetan"
Das ist also wörtlich gemeint und wahr. Und "gefunden werden" konnte ich halt nicht selber machen. Keiner kann es.
Noch Mal: diese Welt ist auch eine spirituelle Welt. Und Gott wie ich Ihn verstehe ist nach wie vor mehr und größer, als alle Weltreligionen zusammen Ihn beschreiben und erfassen können.
Es gibt aber "die Möglichkeit nach oben." Wer das nicht wahrhaben will, zu Ego ist, das auch nur zuzulassen als Möglichkeit oder gar Glauben zu wollen, bringt sich um einen wesentlichen Teil seiner menschlichen Lebens- u. Lebensgestaltungsmöglichkeiten. Das steht fest.
Und auch ich hätte es auch nicht geglaubt, wenn ich es am Ende nicht selbst erlebt hätte. "Saulus wird zum Paulus", das beschreibt, was ganz normal passieren kann.
Ein Letztes jetzt: "Junge Männer, ich empfehle Sterbebegleitung". Ich empfehle Sterbebegleitung wirklich für jeden Mann als ein aktiv aufzusuchendes Ziel bald im Leben: sollte man mal gemacht haben. Wie Kinder zeugen, Zähne putzen. Das Leben besteht aus dauerndem Anfang und hat ein (individulles) Ende - und auch das ist als Übertritt erlebbar, gestaltbar:
"Zivilisatorisches Wissen at it's best... ." (Nicht nur "für alte Indianer im Film" - für jeden jungen Mann hier auch!)
Und was will uns der Autor damit sagen?
Glaube ist nur dann praktischen Tun, wenn man glaubt. denn dann sollte man, im günstigsten fall, nach dem Glauben leben und handeln.
Hamsterlilly
02.07.2004, 10:54
Ist es letztendlich nicht egal, wie wir uns in vorstellen, oder ob wir ihn uns überhaupt materiell vorstellen?
Wer dran glaubt und es ihm hilft, dann ist es das Richtige. Ich glaube weniger an die Kirche, möchte mich aber auch nicht großartig zu dieser Institution äußern, weil ich einfach wenig Ahnung habe.
Aber wer an Gott in welcher Form auch immer glaubt oder auch nicht, aber anderen ihren Glauben lässt, tut niemandem weh.
Vielleicht ist Gott auch mein Automechaniker?? Wenn der meine Bremsen nicht so gut in Schuss halten würde, hätte ich Gott bestimmt schon kennengelernt. ;)
Damokles
02.07.2004, 11:10
Hallo,
ich glaube an Gott den er hat alles erschaffen. Alles auf dieser Welt ist ein Beweis dafür das es Gott gibt, den nichts kann einfach so entstehen.
Frag mal meine Eltern .. wie ich entstanden bin. Ich glaube damals vor 25 Jahren war Gott nicht dabei ;) sondern nur Vater und Mutter.
Ich kann tausend Beweise aufzählen das Gott existiert aber einer soll mir mal einen Beweis bringen das es ihn nicht gibt.
Ich lästere gerade über ihn übelst ab. Soll er mich doch bitte bestrafen. (Ich melde mich dann morgen nochmal ... wenn mal wieder nix dergleichen passiert ist)
Wer kann in einen Apfel einen ganzen Apfelbaum verstecken.
Wer kann eine Fliege erschaffen und genau unsere Lunge Milliardenfach verkleinert in eine Fliege intergrieren.
Sowas nennt man .. Evolution, Mutation, natürliche Auslese. Hat was mit Zeit, Physik, Chemie und Biologie zu tun.
Hamsterlilly
02.07.2004, 11:27
Kaum ein Mensch meint, dass gerade du, ich oder irgendwer hier von Gott erschaffen worden ist. Dann müsste ich meinen Vater ja Gott nennen und das ist er nicht.
Kein Gott macht einen kranken Gesund wenn er zu ihm betet...aber was ist mit den Menschen die diesen kranken unterstützen und ihm die Kraft geben zu kämpfen und letztendlich die Krankheit zu bekämpfen?? Auch die sind nicht Gott, richtig! Aber vielleicht durch irgendeine Fügung, Schicksal oder sonstiges an die Seite dieses kranken Menschen gegeben worden.
Man kann es sich immer drehen, wie man es gerne hätte...alles nur reine Biologie, Physik, Evolution und Vererbung, aber wenn man möchte kann man auch immer mehr drin sehen. "Gott" kann man doch mehr als Sammelbegriff dafür sehen, an was die Menschen so glauben, oder?
Also ich glaube auch nicht an Gott. Aber die Leute, denen dieser Glaube in schwierigen Zeiten hilft, sollen das gerne tun. Nur finde ich es schade, wenn Glaube ausartet: ich sage nur: Kreuzzüge, radikale Islamiste, Missionare, Glaubenskriege...
Leider bringen Religionen viel Gewalt und Leid...anstatt zu helfen. Contra überwiegt meiner Meinung nach klar...
@Adler: ein "Beweis", dass es Gott nicht gibt: es gibt mehrere Religionen. Jede hat ihren eigenen Gott (oder Götter), der dies oder das gemacht haben soll. Na ja, welche Religion hat denn Recht?
Ich glaube auch nicht dran, aber dennoch kann der Glaube Berge versetzen... ;)
Und es gibt bis heute die mystische "vis vitalis"... aber sind wir wieder beim Thema: wir verstehen es nicht... also woher kommt's? Ein Gott muß her!
13thAngel
02.07.2004, 11:47
']
ABER:
Ich finde, dass es nicht gerechtfertigt ist, die Kirchen als "Blödsinn" oder gar "Sekten" darzustellen. Man sollte den sozialen Status der Krichen mal berücksichtigen, diese leisten hier sehr viel - ganz im Gegenteil zu den Jehovas o.ä.
Sorry aber dem kann ich nicht ganz Folge leisten. Ich kann nicht jemandem seinen derzeitigen sozialen Status (der mit Sicherheit vorhanden ist) hoch anrechnen, selbst wenn er/sie/es sich in den letzten vielleicht 50 Jahren sehr dafür engagiert hat, dafür aber über Jahrhunderte hinweg, Kriege, Menschenverfolgung(Hexenverbrennung nur als Beispiel genannt) und Völkermorde mitverschuldet und mitverantwortet hat. Kein Gericht dieser Welt würde in solch einem Fall Amnestie gelten lassen.
Zum Thema:
Ich glaube nicht an Gott! Deswegen stelle ich ihn mir auch nicht vor. Aber ich respektiere diejenigen die an ihn/sie/es glauben, weil ich denke diese Menschen haben vielleicht wirklich einen Grund dafür (mal abgesehen von der Erziehung die nicht wirklich einen Grund darstellt) und vielleicht ändere ich im Laufe meines Lebens (bin gerade erst 22) meine eigene Einstellung zu diesem Thema. Was ich bisher allerdings erlebt habe lässt mir keine Zweifel daran, dass es soetwas wie "Gott", in welcher Form auch immer, für mich nicht gibt und in naher Zukunft auch nicht geben wird.
Der Glaube an etwas, das wir nicht 100% belegen können, ist die größte Schwäche der Menschheit und zugleich ihr Verhängnis!
13thAngel
02.07.2004, 11:59
So wie es ist !
- Gott ist nicht der alte Mann mit dem Bart ! -
Gott - oder göttlich ist das, wie Menschen miteinander umgehen.
Güte -
Verständnis -
Verzeihen -
Lassen -
Liebe -
Nicht -
Hass - Neid - Missgunst - Egoismus
Nicht mehr und nicht weniger ist Gott !!!
wenn dem so wäre kann ich nur sagen, dann hat Gott uns seit langer Zeit den Rücken zugekehrt und existiert nur noch in einzelnen Menschen!
Schau dich mal in unserer Welt um (nicht Feundeskreis oder Familie oder so, sondern wirklich einen objektiven Blick auf die Welt werfen), und dann sag mir wie oft du die positiven und wie oft die negativen Punkte erlebt/erfahren/mitbekommen hast!
Hamsterlilly
02.07.2004, 12:09
Wenn ich alles was in der Welt geschieht auf einen Gott zurückführe, wäre dieser ein sadistischer, perverser, böser .... ähm... Gott.
Hunger, Kriege, Vergewaltigungen, Morde.
Hexenverbrennung, Folter, Kriege "im Namen des Herrn"...das hat sich die Kirche zuzuschreiben. In Irland schlagen sich heute noch Katholiken und Protestanten die Köpfe ein, islamische Extremisten sprengen sich freiwillig in die Luft, da sie glauben auf der anderen Seite wird es belohnt und da warten Jungfrauen auf sie und meine Uroma hätte mich glaub ich in ein Mädchenkloster geschickt wo es noch Prügelstrafe gibt, hätte sie erfahren, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin.
Wenn der Glaube ausartet, dann hat es nichts mehr mit glauben zu tun. Denn glauben heißt nicht wissen und somit kann ich doch niemandem das aufdrängen, was ich glaube.
tt-fabian
02.07.2004, 12:16
Naja, ich finde diese Frage schon einwenig komisch. Man kann sich Gott nicht wirklich vorstellen. Man muss an in glauben, oder eben nicht. Das bleibt jedem selbst überlassen.
Ist es nicht verboten zu sagen und zu denken wie Gott ausssieht? Laut Bibel eigentlich schon, denn wir hatten so etwas mal vor Ewigkeiten im Religions-unterricht und später in Ethik besprochen und da hieß es es sei verboten.
MfG AND1
Wer gibt mir jetzt einfach neg KArma ohne Namen und Text ?
MfG AND1
Ist es nicht verboten zu sagen und zu denken wie Gott ausssieht? Laut Bibel eigentlich schon, denn wir hatten so etwas mal vor Ewigkeiten im Religions-unterricht und später in Ethik besprochen und da hieß es es sei verboten.
MfG AND1warum sollte das verboten sein? ist die Bibel ein Gesetzbuch?
dann dürfte es ja auch keine Bilder/Fresken von Gott in kirchen auf gemälden oder sonst wie geben :rolleyes
btw ich brauch mir Gott nicht vorstellen, glaube nicht an ihn ;)
es gibt keine Bilder von Gott in der Kirche nur von Jesus.
öhm und was ist mit der Schöpfung von Michelangelo? (keine ahnung wie der Dom/Kirche oder was auch immer heißt)
soweit ich weiß ist da Gott abgebildet, als alter Mann mit rausche Bart
http://www.kloster-metten.de/mgm/Image1.gif
grade das Bild gefunden ;)
Gott mit ein paar Engeln bei der Erschaffung von Sonne, Mond und Vegetation
Ich glaube nicht das es heute in einer Kirche Gott abgebildet gibt, das es Bücher oder Zeitschriften gibt die Gott abgebildet haben schon aber warum nicht ?
Es ist eine Sünde für einen Christen Gott in irgend einer Weise abzubilden.
Aber ich weiß auch das früher die Kirche das Gebot gebrochen hat, und man munkelt auch das sie (die Kirche) ein Gebot gelöscht bzw so geändert haben praktisch um das Abbild Gottes zu rechtvertigen.
FreddyMercury
03.07.2004, 13:10
@Trajan
Die Kirche hat sehr viel Mist gebaut, bis Luther die Bibel übersetzt hat. Das ist für mich auch ein Grund gegen die Kirche zu sein. Ich persönlich glaube auch an Gott. Ein großes Problem ist, dass Gott immer als der Böse Gott und strafende Gott angesehen wird. Aber wer sich die betreffenden Stellen in der Bibel mal durchliest (was heute eh NIEMAND mehr tut) wird bemerken, dass dem nicht so ist ;)
airwick10
03.07.2004, 21:52
Also ich stell mir Gott so 1,75 m groß vor mit leichtem Bartwuchs und kurzen Haaren, er selbst ist ziemlich intelligent und äußerst humorvoll. Er trägt seine Klamotten Baggy und wirkt auf mädchen ziemlich anziehend. Er ist außerdem noch Arbeitslos weil es im moment wenig jobs am Markt gibt. Mehr kann ich leider nicht sagen.
Euer Freund und Helfer ;)
peacerpeaces
27.10.2004, 20:11
Danke euch allen für die Teilnahme an dieser Diskussion,
sehr interessant das alles zu lesen bis auf die paar unqualifizierten Aussagen! :P
aber jede Meinung und Vorstellung zählt,
grüße
peacer
PuppetMaster
27.10.2004, 20:57
Sehr interessant finde ich das hier:
http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=165
ich stell mir gott vor wie diesen ignoranten misser aus der truman show. schön hochnäsig, desinteressiert bei wirklich relevanten dingen und den bezug zur realität verloren. :rolleyes
Suschiwurst
27.10.2004, 23:34
Ich frage mich andauernd, wie Leute behaupten können, Gott sei männlich...
Meiner Meinung nach müsste Gott so "neutral" sein, also ungeschlechtlich ! Sonst hätte "er" ja keinen Grund gehabt, Frauen zu erschaffen bzw. das Geschlecht zu definieren !
Nebenbei ist es kein Wunder, dass jeder sich mal überlegt, wie Gott wohl aussieht bzw. was er/sie/es (ich bleib jetzt mal bei er ! ) ist auch unter Christen, die sich irgendwann einmal bestimmt die Frage gestellt haben: "Warum eigentlich ?". Genau so ist es bei Engeln, beim Nikolaus bzw. Weihnachtsmann oder beim Osterhasen.
Und das beste Beispiel sind die griechischen bzw. römischen Götterbilder
P.S.1
Gut zu wissen, dass es doch Bilder von Gott gibt, also welche über die man im Religionsunterricht einmal diskutieren könnte... :D
P.S. 2
Für mich ist GOTT s******, also stark pigmentiert, (ich wollte hier keinen angreifen, denn ich habe selbst Freunde) und ungeschlechtlich bzw. auch gar keine Person, sondern einfach nur ein schwarzer Fleck, der mal unterm Asitoaster eingepennt ist. :)
Allerdings könnt ich mir Gott auch als Frau vorstellen, wer mir ein gutes Gegenargument bringen kann... kein Problem
porn()pole
27.10.2004, 23:39
Meiner Meinung nach müsste Gott so "neutral" sein, also ungeschlechtlich ! Sonst hätte "er" ja keinen Grund gehabt, Frauen zu erschaffen bzw. das Geschlecht zu definieren !
:confused
Das musst du jetzt aber näher erläutern... mir fehlt da irgendwie die Logik!
Suschiwurst
28.10.2004, 00:07
Ja schon klar das war ein Widerspruch in sich, wie ich gerade bemerkt habe ! :p
also wenn Gott männlich wäre, hab ich mir zumindest gedacht, dann wäre er auf die Idee gekommen, dass alle Männer (in dem Sinne) sich allein fortpflanzen können...
aber dies würde ja auch bei einer ungeschlechtliche Rasse gelten
ansonsten einfach meinem Post keine Beachtung schenken ! Soen Wirrwarr kommt bei mir zu nachts häufiger mal vor :cool
con_er49
28.10.2004, 00:57
Es gibt keinen Gott .
Und bei der Evolution des Menschen sind so viele Fehler passiert .
Die Menschen sind die einzigen auf der Welt , die sich durch Raub und Mord Kleidung verschaffen müssen .
Da muß Gott wohl ganz schlecht gelaunt gewesen sein , als er den Menschen erschaffen hat .
Sie sind auch die einzigsten , die viele Millionen , wenn nicht Milliarden ihrer Artgenossen dahin gemordet haben .
Und das nicht weil sie Hunger hatten , sondern aus purer Gier nach Macht und Gold .
Wir leben von den Ressourcen , die in Millionen Jahren entstanden sind . Wie das Erdoel .
Und wieso sollte ein Erschaffer der Welt , so einen Menschen wie Jesus auf diese Welt schicken ? Nach all den vielen Millionen Jahren !
Von dem man von seiner Geburt erfährt . Und erst wieder nach ca. 30 jahren .
Und ist nicht jede Kirche ein Götzentempel . Wie das goldene Kalb . Der mit viel Blut und Tränen errichtet worden sind in früheren Tagen . Oder heute mit der Kirchensteuer .
Und da ich ja im Gebet quasie über SMS mit ihm reden kann , und er ja keine Funklöcher kennt .
Wozu braucht es da eine Pastor , der studiert hat .
Und wozu eine Orgel ? Weil sie als einzigstes Musikinstrument in der Lage ist , Töne bis runter bis 20 Hz zu erzeugen .
Und die erzeugen Angst .
Ich könnte hier ewig so weiter schreiben ....
Ps. Ich habe die nächstenliebe erfahren dürfen in einem kirchlichem Kinderheim . Und durfte meine eigene Kotze essen .
Gar nicht, für mich gibt es etwas, aber wenn ist das kein Gott oder so.
Willüüü
onkel ben
28.10.2004, 08:27
Ich glaube auch nicht dran, aber dennoch kann der Glaube Berge versetzen... ;)
Und es gibt bis heute die mystische "vis vitalis"... aber sind wir wieder beim Thema: wir verstehen es nicht... also woher kommt's? Ein Gott muß her!
in der bibel steht: man soll sich kein bild von gott machen!
onkel ben
ps: da denk ich lieber an schoene frauen als an gott :D
getreu nietzsche: "gott ist tot"
es hat nie einen gott gegeben und es wird nie einen geben. "gott" und die kirche spielen mit den ängsten der menschen und stellen den menschen in ihren dienst. sie versklaven ihn.
wie bakunin schon sagte soll der mensch aber ein freier geist sein und dem schliesse ich mich an. glaube hellwalker könnte noch besseres dazu schreiben.
meine empfehlung: hört nicht auf einen vorgegebenen weg, lebt nicht nach irgendwelchen angst-mustern. zieht euer ding durch und tut was für euch das beste ist...und um jetzt auch noch adam smith zu erweitern...tut auch das beste für die allgemeinheit. das alles kommt aus der willenskraft...und nicht aus einem fiktiven glaubensbekentniss
EDIT: argh! ich bringe k4li um, warum loggt der sich nicht aus!...hier ist natürlich th3o
getreu nietzsche: "gott ist tot"
Wenn's das Karma im P&G noch geben würde, dann gäb das garantiert positives von mir.
peacerpeaces
28.10.2004, 14:59
@ con_er49
Ich hab hier nicht nach der Kirche gefragt!
Was ist denn die Kirche? Vom Menschen erschaffen, stimmts oder hab ich recht?
Und wer hat dich in dem katholischen Kinderheim betreut? Menschen oder? (auch wenn du das nicht so siehst das sie solche waren, aber es waren wohl Menschen)
Also Gott kann nicht wirklich was dafür was die Menschen aus dem machen was sie glauben zu verstehen. Ich glaube an Gott in einer ganz eigenen Form die der der Kirche in deren biblischen Vorstellung wahrscheinlich nicht entspricht! Wie ich mir Gott vorstelle hab ich weiter vorne erklärt. Er/es ist auf jedenfall nichts menschliches sondern für mich etwas imaterielles.
Glaubst du an das Schicksal? wieso sollte das nicht Gott heißen? Man könnte ja auch das Schicksal anbeten!
ahh.. mir fällt grad wieder so viel ein, aber muss weg. Werde das mal zu gegebener zeit posten!
mfg
peacer
deadzoneman
28.10.2004, 23:01
Gott?
ich weiß nich genau, obs schon gesagt wurde, aber ich hab keinen bock die 5 seiten dazu durchzulesen ;):
also der typische Gott der katholischen Kirche is ja von verschiedenen Religionen zusammengeklaut (will damit aber niemanden beleidigen oder so). is nur einfach belegbar. die haben aus so allen relegionen was genommen, damit es vielen menschen einfacher wird, konvertiert zu werden. und da is ja meistens das typische bild vom rauschebartträger im weißen bettlagen und dem weisen lächeln (is zum beispiel von Zeus und Odin/Wotan abgekupfert).
wenn ich an einen gott glauben würde, dann sähe er aus wie odin, schätz ich mal. oder vielleicht auch tyr oder thor, also irgendwer der alten nordischen götter.
aber ich glaube nich an gott, nur an eine eingeschränkte art des schicksals, und wie peacerpeaces schon sagte, warum kann man das nich gott nennen?, ging meinetwegen auch. dann sieht mein schicksal halt wie mein opa aus, ist mir auch egal.
ich bin immer der meinung, das es für eine person zigmilliarden arten von schicksalen gibt, wobei jede sekunde millionen davon wegfallen.
ich denke mir es immer so, dass, wenn einer z.b. für ne prüfung lernt und z.b. ne 2 bekommt, statt der 6 (wenn er nich gelernt hätte) dann hat er mehrere milliarden möglichkeiten von schicksalsmöglichkeiten vernichtet, sich aber mindestens genauso viele wieder erschlossen. also ein selbstbestimmbares schicksal (chaos-theorie: es lässt sich nichts vorherbestimmen). lässt sich schlecht erklären, aber ich hoffe man versteht halbwegs was ich meine.
peacerpeaces
29.10.2004, 00:32
naja du siehst das auch etwas zu eng, aber mit dem schicksal hast du recht und genau so ist es! Gott läßt sich für meine begriffe nicht formen nicht einordnen, nicht bestimmen oder berechnen!
Er/es ist aber auch nicht so wie du gemeint hast ein Opa weil ich ihn mir wie gesagt gar nicht menschlich vorstelle!
Er/es ist für mich eine riesige ansammlung an energie!
Ok jetzt mal ganz zum Anfang:
Meine Vorstellung beruht sich auf tatsachen die ich für meine art von Vorstellung verwende.
Also ich hab mal in Galileo oder so gesehen wie sensoren in einem Krankenhaus im Raum eines sterbenden aufgestellt wurden. Dieser hat das für wissenschaftliche Zwecke zugelassen! Als der Mensch starb empfingen die Sensoren Energie die den Raum verließ.
Damit hab ich mir dann ein Bild gemalt und das sieht so aus:
Ich stelle mir vor, dass unsere Seele so etwas ist wie eine Energie mit eigenschaften, irgendwoher muss ja unser Charakter unsere Ausstrahlung kommen sonst wären wir alle gleich und für mich ist das die Seele (Energie).
Nun auf tatsachen dieser geschichte ist es nun so das unsere Seele (energie) nach dem tot den Körper verlässt und weiters hab ich mir dann dazugedichtet, dass diese Energie sich vereinigt mit einem Haufen anderen Energien. Also sozusagen ein haufen Seelen auf einem Haufen! :P
Und da pack ich dann was von der Bibel ein, "In jedem Menschen ist Gott"!
naja also ist dieser Haufen voller Energien mit "Gott" zu bezeichnen und meiner vorstellung nach wird aus genau diesem Energiehaufen die Energie für neues Leben genommen!
Ich weiß da spielt die Theorie von "Gaja" mit, aber ich hab mir alles etwas umgereimt und ich kann mit dieser Vorstellung leben. Unser leben ist so komplex so verworren und viele Dinge so unerklärlich, da halte ich diese Theorie für mich als richtig, weil ich damit leben kann.
Und an irgendetwas glaubt der Mensch!
Selbst wenn jemand glaubt das er an nichts glaubt dann glaubt er daran das er an nichts glaubt, also hat er für sich auch seinen glauben gefunden! :heilig
mfg
peacer
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Hör nie auf anzufangen und fang nie an aufzuhören! :kuss
Selbst wenn jemand glaubt das er an nichts glaubt dann glaubt er daran das er an nichts glaubt, also hat er für sich auch seinen glauben gefunden! :heilig
Und was ist mit dem, der weiß das er an nichts (religiöses) glaubt?
PuppetMaster
29.10.2004, 01:17
Jub, da gibts nen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen "ich glaube an nichts" und "ich glaube nicht".
Ich stell mir Giott wie den Inhalt eines leeren Eimers vor :rolleyes :rolleyes
13thAngel
29.10.2004, 09:44
Ich stell mir Giott wie den Inhalt eines leeren Eimers vor :rolleyes :rolleyesIch glaube dein Eimer war vorher mit Alkohol gefüllt und du hast ihn gerade leer gemacht was? :D
Ne mal im Ernst, es ist schon irgendwie grotesk, dass der Mensch sich vor Angst vor Unheil
in selbiges flüchtet um Schutz zu erfahren. So seh ich es zumindest.
Ich glaube, wie ich auch schon weiter vorne geschrieben habe, nicht an Gott,
aber ich könnte mir vorstellen, dass Gott eine Art Sinnbild der Menscheit ist/sein könnte.
Es gibt dazu ein, wie ich finde, sehr gutes, neues Lied der Toten Hosen, welches "Beten" heißt.
In dem Lied heißt es u.a.
"wenn ich in dir und du in mir bist, wer ist ich und wer ist du?"
(Bitte keine Äusserungen über Musik der Hosen die Glaubhaftigkeit der Texte
und und und. Das ist einfach das, was ich daraus für mich interpretiere.)
Das sagt eigentlich nichts und doch wieder alles aus.
Nämlich die Verkörperung "Gottes" in jedem der an ihn glaubt
und wiederum die Verkörperung eines Jeden, der glaubt, durch "Gott".
Dadurch ist für mich die Frage nach dem "Wer" (wer sind wir und wer ist "Gott")
viel wichtiger als die Frage wie könnte Gott aussehen oder wie stelle ich ihn mir vor.
Weil solange mir niemand diese Frage beantworten kann, ist "Gott", für mich,
nichts weiter als eine durch den Menschen geschaffene "Lüge"/Illusion
und/oder eine Möglichkeit Taten/Fehler zu begründen.
Das Synonym "Gott" wurde daher m.M.n. erschaffen um die Taten
und Entscheidungen der Menschheit zu rechtfertigen.
Dass das sehr pauschalisiert und überspitzt ist weiß ich
und das es auch die andere Seite gibt weiß ich auch.
Genauso könnte man natürlich auch davon ausgehen, das die Bedeutung "Gott" und der damit
verbundenen Glaube "zweckentfremdet" wurde, weil der Glaube der Menschen an "Gott" ausgenutzt wurde/wird.
Soviel dazu.....
GaBBa-Gandalf
29.10.2004, 09:51
Ich glaub an ausserirdische aber nicht an gott, dann sehe die welt wohl anders aus und es gebe kein kapitalismus.
Achja noch was zur Kirche:
Das sind die ältesten Betrüger auf Erden.
Vor hunderten von Jahren konnte man für gold sich ein reines gewissen kaufen.
(Kopfschüttel...)
Und die heiligen haben selbst gesündigt.
sogar einige heutige Pfarrer haben schon kleine Kinder sex... missbraucht.
Nicht alle, aber es kam schon vor siehe medien.
Also die Kirche an man sich in den A*** stecken...(Punkt)
Gott muss, wenn man einigen Lieder glauben mag, ein weiblicher Dj sein ;-))
... , if god is a DJ, Life is ...
Pink
Text (http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/God-Is-a-DJ-lyrics-Pink/F3FE4C8BCF41D58248256DCE0013CB33)
... God is a girl, wherever you are...
Groove Coverage
Text (http://www.lyrics007.com/Groove%20Coverage%20Lyrics/God%20Is%20A%20Girl%20Lyrics.html)
Aber steht in der Bibel nicht geschrieben, dass man sich kein Bild von Gott machen soll ??
13thAngel
29.10.2004, 11:47
In der Bibel steht noch so einiges anderes. Aber was in der Bibel steht ist halt sehr stark interpretierbar.
In der Bibel steht noch so einiges anderes. Aber was in der Bibel steht ist halt sehr stark interpretierbar.
Wie bei einem Horoskop.
13thAngel
29.10.2004, 12:29
Wie bei einem Horoskop.
So siehts aus. Wobei ich die Bibel nicht mit einem Horoskop gleichsetzen möchte.
Nukleareswinterkind
29.10.2004, 14:37
Ich glaube zwar nicht an Gott würde mir ihn aber als ein großen Mann mit weißem Bart vorstellen.
Ich weiß zwar nicht wo das Bildnis des Teufels herkommt aber warum gibt es kein Bildnis von Gott? Gut ich weiß, dass in der Bibel steht, dass man sich kein Bildnis von Gott machen darf aber warum nicht?
peacerpeaces
29.10.2004, 14:37
alsooo... lieber viper wenn du meinen text gelesen hättest hättest du auch verstanden das es mir hier nicht um die kirche geht! und ich werd jetzt nicht nochmal alles hinschreiben wirf einfach einen blick weiter rauf! :D
Die Bibel mit einem Horoskop zu vergleichen is auch grotesk weil ich finde die Bibel ist so etwas wie ein radgeber, sie wurde von vielen Menschen geschrieben und jeder hat irgendeine Geschichte mit Moral reingepackt. Einfach ein guter Ratgeber. und wie handhaben Menschen einen rat? Entweder sie nehmen ihn an oder sie lassens bleiben. alles sehr einfach.
zu dem was graka gesagt hat. also Glaube muss ja nicht immer Religiös sein, du kannst ja auch daran glauben dass sich dein pc über nacht in das absolute highend gerät des jahres 2020 verwandelt!
das ist ja das schöne, menschen können Glauben was sie wollen im warsten Sinne des wortes. Und du könntest somit auch jeden Glauben mit "Gott" oder mit dem was du darunter verstehst bezeichnen.
Glaube ist alles interpretationssache und wie ich Gott für mich interpretiere hab ich ja weiter oben geschrieben!
thats it...
mfg
peacer
Die Bibel mit einem Horoskop zu vergleichen is auch grotesk weil ich finde die Bibel ist so etwas wie ein radgeber, sie wurde von vielen Menschen geschrieben und jeder hat irgendeine Geschichte mit Moral reingepackt. Einfach ein guter Ratgeber. und wie handhaben Menschen einen rat? Entweder sie nehmen ihn an oder sie lassens bleiben. alles sehr einfach.
Nicht unbedingt, vielleicht "will" sie ein Ratgeber sein, jedoch unterstelle ich der Bibel, dass sie "vergleichbar" mit einen totalitärem System, einen Anspruch auf totale Unterwerfung, bedingungslosem Glauben etc. erhebt. An diesem Punkt ist sie kein Ratgeber mehr, sondern ein Gesetzbuch.
zu dem was graka gesagt hat. also Glaube muss ja nicht immer Religiös sein, du kannst ja auch daran glauben dass sich dein pc über nacht in das absolute highend gerät des jahres 2020 verwandelt!
Verwechsel "wissen" nicht mit "wünschen"! ;)
Glaube ist alles interpretationssache und wie ich Gott für mich interpretiere hab ich ja weiter oben geschrieben!
Glaube, ist das sich wegstehlen wollen aus der eigenen Verantwortung.
ich respektiere auch den glauben der religiös gläubigen und halte sie in keinster weise für minderwertig denkende.
leider sind mir aber gestalten untergekommen die aber damit überhaupt nicht klar kamen dass ich nicht religiös gläubig bin. das wiederum finde ich widerspricht sich eigentlich mit ihrer ach so tollen nächstenliebe ;) es gibt einige sachen wo man das christentum so auseinander nehmen könnte dass kein auge mehr trocken bleibt. denn es ist wirklich widersprüchlich, manchmal heuchlerisch und äusserst lückenhaft.
der sinn des lebens besteht für mich darin, dass man versucht mit sich selbst im reinen zu sein...und zwar nicht durch einen von aussen vorgegebenen weg, sondern durch einen von einem selbst gewählten und evaluierten.
BlackBox
29.10.2004, 20:21
Warum haben hier eigentlich so viele eine negative Sicht auf Gott? Ob existent oder nicht, seht ihn doch mal als eine nützliche Erfindung des Menschen an (ich spreche nicht von der römisch katholischen Kirche o.Ä.). Religion stiftet Gemeinschaft, Zusammenhalt. Die "Neuerfindung" von Gott durch Jesus gibt jedem Menschen zig Ratschläge für friedliches, tolerantes, erfülltes Leben. Ein Gott ist etwas, an dem sich jeder festhalten kann, was jeder zu seinem Lebensinhalt machen kann, aus dem jeder Trost, Zuversicht, Mut schöpfen kann.
Wenn er will. Wenn nicht, dann eben nicht. Dann ignoriert man ihn einfach, ohne ihn deshalb zu "verteufeln".
Um das ganze mal extrem zu verbildlichen: wenn jemand seine Bierflasche lieber mit dem Feuerzeug (oder seinem Fingernagel freak2 ) aufmacht, statt mit nem Flaschenöffner, kann er das machen. Deshalb prangert er doch die Existenz des Flaschenöffners nicht an! Und wenn ich will, kann ich natürlich auch meinen Nachbarn mit einem Flaschenöffner umbringen, wird schon irgendwie gehen, aber dafür war er nicht gedacht (der Flaschenöffner). Womit ich Gott natürlich NICHT mit einem Flaschenöffner oder irgendeinem Gegenstand vergleichen will! :rolleyes
Mit einer anständigen Ethik, bräuchten wir das alles nicht mehr.
Für unsere Ethik ist Gott (bzw. die Bibel, die es ohne den Glauben an Gott nicht gäbe) meiner Meinung nach auch verantwortlich. Schließlich stellen die 10 Gebote die Grundfesten jedes menschlichen Zusammenlebens dar, die hier zum ersten mal niedergeschrieben wurden. Da fängt doch Ethik/Moral an. Für mich ist meine (christliche) Religion meine Ethik, und für jeden anderen könnte sie es auch sein. Ich würde sogar sagen, ohne Religionen gäbe es keine Ethik, denn aus jeder Ethik, die entwickelt würde, würde irgendwann eine Religion entstehen.
Aber um auf's Thema zurückzukommen ('tschuldigung peacer):
Gott stelle ich mir nicht vor, weil es mir nichts bringt. Gott ist da oder nicht, ich weiß nicht, was stimmt, denn ich bin auch so ein ungläubiger Thomas. Ich würde gern an Gott glauben, aber werde ständig eines (scheinbar) Besseren belehrt. Ich kann sozusagen nur Gott "wissen" (wenn Glaube = nicht wissen), denn zu glauben weil es schön wäre, ohne eine Bestätigung, widerstrebt mir. Gott existiert als dunkler Punkt hinter meiner Stirn, als Gedanke, ich kann meine Gedanken aber nicht mit einem Stift aufmalen. Woran ich glauben kann, das ist Jesus, denn der hat gelebt. Und ich glaube daran, dass das, was im Neuen Testament steht, von ihm gesagt wurde. Also lebe ich danach (versuche es), bin also kein Atheist (s.o.) Von Jesus wiederum habe ich eine klare (stereotype) Vorstellung: junger Mann um die 30, schulterlange braune Haare, Bart, weißes Gewand :) . Das ist natürlich albern, aber so steht das Bild seit frühester Kindheit in meinem Kopf und wird wohl immer dort stehen bleiben. Wenn man so will, ist Jesus mein Gott, aber das ist er für jeden anderen Christen eigentlich auch (zumindest zu 1/3 ;) ). Ich habe auch Angst vor Gott, denn: ich kann nicht an ihn glauben, aber ich weiß ja nicht, dass er nicht Existiert, ich sehe es nur nicht. Existiert er also doch (was ich irgendwie hoffe, aber eben nicht glaube), habe ich ihm Unrecht getan, und sollte mich vor ihm verantworten. Und wer möchte sich schon vor Gott für etwas Unrechtes verantworten? Zugegeben, die beiden letzten Sätze spiegeln eine sehr menschliche Betrachtung von Gott wider (der ja gar nicht menschlich ist/sein kann) und klingen wahrscheinlich frömmer, als ich bin :D . Aber so ist das eben, wie ich finde :)
Zum Thema "warum hat Gott uns geschaffen?" ('tschuldigung nochmal, peacer):
Weil er uns was Gutes tun wollte! :) Er gab uns allen immerhin das Leben, und alles, was wir damit anfangen können. Das ihr in diesem Forum schreibt und diskutiert, hättet ihr dann auch Gott zu verdanken. Schonmal ein Grund, warum es sich lohnt, zu leben ;)
Gruß BlackBox
Wer das bis zum Schluss gelesen hat, bekommt ein Lob von mir! *lob*
Für unsere Ethik ist Gott (bzw. die Bibel, die es ohne den Glauben an Gott nicht gäbe) meiner Meinung nach auch verantwortlich. Schließlich stellen die 10 Gebote die Grundfesten jedes menschlichen Zusammenlebens dar, die hier zum ersten mal niedergeschrieben wurden. Da fängt doch Ethik/Moral an. Für mich ist meine (christliche) Religion meine Ethik, und für jeden anderen könnte sie es auch sein. Ich würde sogar sagen, ohne Religionen gäbe es keine Ethik, denn aus jeder Ethik, die entwickelt würde, würde irgendwann eine Religion entstehen.
Das ist ansich gar nicht mal so richtig. ;)
Unsere heutige Moral / Ethik leitet sich zwar bis zu einem gewissen grade aus dem Christentum ab, jedoch verdanken wir unsere heutige Ethik / Moral "nahezu" ausschließlich den Denker und Philosophen aus der Zeit der Aufklärung die sich von den christlichen Dogmen gelöst hatten. Aber auch diese Denker und Philosophen haben das Rad nicht neu erfunden, sondern Wurzeln ausschließlich aus den Denkern des Antiken Roms / Griechenlands (Platon, Aristotheles, Cicero, Tacitus etc.).
Nur gerade hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. Denn durch die "christliche" Verwässerung, kommt erst die permanente Gut - Böse Einteilung wie wir sie tag täglich erleben. Ist gut gut weil es gut ist? ist böse böse weil es böse ist? Woher wissen wir eigentlich was gut und was böse ist? Kann auch gutes böse sein? Oder böses gutes bewirken? Bedingen sich beide denn nicht? Wenn es kein böses gäbe, woher wüßte ich denn dann das ich gut bin? Umgekehrt natürlich auch.
Aber gerade da liegt die Antwort drinnen. Das eine kann ohne das andere nicht sein, weil dann beide nicht existieren würden. Schade, dass das "Böse" im christlichen so verteufelt wird, eine verteufelung, welche die Antiken Völker so nicht gekannt haben dürften.
BlackBox:
----Ich habe auch Angst vor Gott, denn: ich kann nicht an ihn glauben, aber ich weiß ja nicht, dass er nicht Existiert, ich sehe es nur nicht. Existiert er also doch (was ich irgendwie hoffe, aber eben nicht glaube), habe ich ihm Unrecht getan, und sollte mich vor ihm verantworten. Und wer möchte sich schon vor Gott für etwas Unrechtes verantworten?----
und genau diese angst die du empfindest ist der grund weshalb ich in keinster weise religiös gläubig bin. angst lähmt den menschen sowohl physisch wie auch psychisch und ist genau das was den menschen in eine form zwängt. die angst ist das instrument der religion. ohne angst wäre die religion nutzlos.
und mein leben ist mir zu kurz und zu wertvoll als dass ich es immer in einer subtilen und latenten angst verbringen möchte. und mich vor einer, auf irrationalität und fiktion beruhenden gestalt verantworten...das erst recht nicht.
BlackBox
29.10.2004, 23:24
@ GraKa
Was ich meinte ist: Religion, bzw. die "Erfindung" eines Gottes und eine Gemeinschaft um selbigen ist der Ursprung von Moral, Regeln für das Zusammenleben werden manifestiert (z.B. in Form der 10 Gebote). Natürlich ist nicht unsere gesamte Ethik in der Bibel begründet, das habe ich nicht gesagt. Aber die Kirche nimmt natürlich auch Erkenntnisse der Aufklärer auf und vermengt sie mit urchristlichen Ansichten. Deshalb hat die reformierte Kirche auch keine Moralvorstellungen aus dem Mittelalter mehr (behaupte ich). Die Aufklärer berufen sich dabei auf den Verstand des Menschen, die Christen weiterhin auf Gott/Jesus. Das gilt, denke ich, auch für jede andere Religion, und die Gut/Böse Thematik ist sehr auf das Christentum bezogen, sie gehört nicht zwingend zu einer Religion dazu.
Das jede Ethik eine Religion nach sich zieht, ist natürlich nur eine Behauptung von mir, die ich nicht beweisen kann :). Das kommt auch auf die Definition von "Religion" an. Denn wie peacer sagte, auch wer an nichts glaubt, glaubt an etwas, also auch die Aufklärer und Philosophen, nämlich an ihre eigenen Weltbilder, die sie entwickelt haben. Die Nichtexistenz eines Gottes kann der Aufklärer so wenig beweisen wie die Herrschaft des Verstandes über das Leben des Menschen, also kann er auch nicht wissen, sondern nur glauben. Was für mich auch eine Form von Religion ist (nach meiner persönlichen Betrachtungsweise).
@ th3o:
Angst ist nicht die Bedingung für eine Religion, es ist der Glaube. Wenn Menschen eine Religion für sich ausnutzen, dann bedienen sie sich der Angst, indem sie die Religion bzw. ihre Schriften entsprechend auslegen. Wenn man religiös ist, heißt das aber nicht zwingend, einer Kirche anzugehören bzw. sich der von dieser Kirche betriebenen Instrumentalisierung des Glaubens zu unterwerfen. Meine eigene Angst resultiert aus meinen Zweifeln, die ich habe, weil ich zwischen glauben und nicht-glauben stehe, denn mir wurde die Religion durch meine Erziehung in die Wiege gelegt, und von der Mehrheit der Menschen sofort wieder ausgeredet. Meine "Schuldgefühle" entstehen, weil ich mich vor Gott wie vor jedem Menschen verantworten will (wenn es ihn gibt), das liegt aber an meinem persönlichen Charakter. Außedem gehöre ich dem Christentum an, in dem es praktisch 2 völlig unterschiedliche Gottesbilder gibt, und in dem ich mich vor Gott verantworten sollte. In anderen Religionen muss das nicht so sein, außerdem bietet jede die Möglichkeit der persönlichen Auslegung. Und wie schon gesagt: den Sinn einer Religion sehe ich darin, Gemeinschaft zu stiften und Mut, Trost, Hoffnung zu spenden. Weil Menschen ein Bedürfniss danach haben, und Glaube ist eine Möglichkeit, es zu befriedigen. Menschen in eine Form zu zwängen oder ein Leben lang in Angst zu halten ist nicht die Intention der Religion, sondern derer, die sie ausnutzen.
naja also blackbox
bevor wir uns hier im kreis drehen...
das was ich geschrieben habe ist nur meine sicht der dinge. leider hast du mit dieser erziehungsgeschichte eine kleine hürde. dennoch, versuch dich so viel wie möglich von etwas zu lösen wo du dir bewusst bist, dass es dir "eingetrichtert" wurde. das macht den freien menschen aus. nämlich, dass er entscheiden kann was gut für ihn ist.
dass die eltern für das kind das einige zeit übernehmen ist völlig normal, allerdings müssen sie dem kind auch soviel platz lassen damit sich dieser später (wie du jetzt) selbst für einen weg entscheiden kann. DAS ist dann gute erziehung.
du hast etwas davon geschrieben dass die religion den menschen mut, hoffnung und trost spenden möchte. gewiss das tut sie. aber man sollte sich fragen WARUM menschen auf die religion zurückgreifen sollen wenn sie diese 3 besagten sachen möchten. meiner ansicht nach ist es wie folgt:
mut - schöpft man aus der ureigenen kraft des verstandes wenn man an sich glaubt. an SICH und nicht an etwas anderes
hoffnung - stirbt zuletzt, die hoffnung ist IMMER im menschen vorhanden und nur der wille kann es aktivieren. der wille wiederrum kommt ausschliesslich aus dem wunsch etwas besser zu machen, von etwas mehr zu haben o.ä. und diese triebe sind evolutionsbedingt. nicht glaubensbedingt.
trost - ist etwas privates und sollte weder von gegenständen noch von institutionen, noch von fiktiven gedankengebilden gespendet werden sonder ausschliesslich von engen vertrauten. auch hier sehe ich die rolle eines glaubens nur sehr sekundär.
und die tatsache, dass die religion in puncto trostspenden punkten kann liegt einfach darin, dass sie oftmals die letzte bastion ist an der sich ein mensch klammert in der not.
die religion verkörpert für mich keinen fortschritt, keine innovation, keine kreativität, keinen freien geist, keine toleranz gegenüber nichtgläubigen, keine toleranz gegenüber anderen kulturen...nein...ich möchte mich nicht reduzieren lassen.
BlackBox
30.10.2004, 00:24
Also solange die Religion die genannten Dinge spendet, egal warum, hat sie doch ihre Aufgabe erfüllt :) .
dass sie oftmals die letzte bastion ist an der sich ein mensch klammert in der not. Genau das ist doch der Punkt: an die Religion kann man sich halten, wenn man sonst nichts mehr hat. Was ist daran nachteilig?
Hoffen kann man natürlich immer, aber eine Religion (egal welche) gibt einem viele gute Gründe mehr, zu hoffen. Und Mut schöpfe ich persönlich vor allem dann, wenn ich nicht allein bin, und ein Gott kann durchaus Einsamkeit vertreiben. Wenn man an einen Gott glaubt, ist man ja von seiner Existenz überzeugt, also ist er für den Gläubigen nicht mehr fiktiv, nur für dich als Außenstehenden.
Was ich sagen will ist einfach, dass der Glaube an einen Gott seine Vorteile haben kann. Natürlich muss man nicht glauben, und natürlich hat die Religion weder die Befriedigung von irgendwelchen Bedürfnissen erfunden, noch ersetzt sie evolutionsbedingte Triebe. Ihre Auslegung und Auslebung des Einzelnen ist auch ein anderes Thema.
Ich hatte nicht die Absicht, hier Predigten zu halten oder Boardies zu missionieren ;), und deshalb geh ich jetzt erstmal schlafen.
:n8
@ GraKa
Was ich meinte ist: Religion, bzw. die "Erfindung" eines Gottes und eine Gemeinschaft um selbigen ist der Ursprung von Moral, Regeln für das Zusammenleben werden manifestiert (z.B. in Form der 10 Gebote). Natürlich ist nicht unsere gesamte Ethik in der Bibel begründet, das habe ich nicht gesagt. Aber die Kirche nimmt natürlich auch Erkenntnisse der Aufklärer auf und vermengt sie mit urchristlichen Ansichten. Deshalb hat die Kirche auch keine Moralvorstellungen aus dem Mittelalter mehr (behaupte ich). Die Aufklärer berufen sich dabei auf den Verstand des Menschen, die Christen weiterhin auf Gott/Jesus. Das gilt, denke ich, auch für jede andere Religion, und die Gut/Böse Thematik ist sehr auf das Christentum bezogen, sie gehört nicht zwingend zu einer Religion dazu.
Das jede Ethik eine Religion nach sich zieht, ist natürlich nur eine Behauptung von mir, die ich nicht beweisen kann :). Das kommt auch auf die Definition von "Religion" an. Denn wie peacer sagte, auch wer an nichts glaubt, glaubt an etwas, also auch die Aufklärer und Philosophen, nämlich an ihre eigenen Weltbilder, die sie entwickelt haben. Die Nichtexistenz eines Gottes kann der Aufklärer so wenig beweisen wie die Herrschaft des Verstandes über das Leben des Menschen, also kann er auch nicht wissen, sondern nur glauben. Was für mich auch eine Form von Religion ist (nach meiner persönlichen Betrachtungsweise).
Das mag man jetzt in Teilbereichen sehen wie man will.
Die ersten 5 Gebote sind ausschließlich Gebote zwischen Gott und den Menschen. Erst die Gebote 6-10 regelt die Gemeinschaft unter den Menschen. Aber man hatte sicherlich auch vor diesen 10 Geboten regeln!
Moral selbst lehne ich für mich ab, schon alleine deshalb damit ich keiner Doppelmoral unterlegen bin. Ich kann nicht hergehen und sagen das die Würde des Menschen unantastbar ist und gleichzeitig fordern das man Pädophilen die Eier abschneidet. Solche und ähnliche Beispiele laufen uns Tag täglich zigfach über den Weg. Dir genauso wie mir.
Klar hat die Kirche noch viele Moralvorstellungen aus dem Mittelalter. Sie selbst hat sogar eine Wissenschaft (intern) die sie Moraltheologie nennt. Warum wurde z.B. Gallileo erst in den 90er rehabilitiert? Wieviele andere werden nie rehabilitiert werden, weil die kath. Kirche immer noch der Ansicht ist das es so i.O. sei?
Klar waren auch die Philosophen und Denker der Aufklärung christlich geprägt. Keiner kann seine Erziehung, Ausbildung und Erfahrungen aus seinem sozialem Umfeld einfach abstreifen wie ein Hemd. Dennoch waren viele dieser Menschen keine "Christen" mehr, sondern eher Pantheisten (z.B. Goethe) bzw. Agnostiker (z.B. Darwin).
Dennoch lohnt es sich das "christliche" Gewand abzulegen und zu hinterfragen. Ohne Angst und ohne Scheu.
Es lohnt sich zu hinterfragen,
- warum die Religion eines orientalischen Nomadenvolkes die einzige Wahrheit sein soll?
- wieso sich im 1. Buch Mose (Genesis) wesentliche Elemente der babylonischen Mythologie wiederfinden?
- warum das alte und neue Testament unvereinbar sind?
- warum das alte Testament wesentliche inhalte polytheistischen Glaubensvorstellungen entspricht?
- warum das alte Testament andere Götter anerkennt (Psalm 82 und x andere Stellen)?
- Wieso das alte Testament ausschließlich vom Gott des Volkes Israel, Abrahams bzw. Davids redet, aber nie davon das er ein Gott ALLER Menschen ist, sondern erst im neuen Testament? Sind alle anderen Götter auf einmal verstorben?
Ich will den Gott nicht, der den Frieden gibt,
ich will den Gott nicht, der in Mauern wohnt,
ich will den Gott nicht, der unsichtbar thront,
ich will den Gott nicht, der das Recht verschiebt.
Ich will den Gott nicht, der die Demut lohnt,
ich will den Gott nicht, der den Sklaven liebt,
denn ich bin Herr, vor meiner Faust zerstiebt
alles, was seine falsche Milde schont!
Ich will den Gott im grünen Eichenkleid,
ich will den Gott, der dumpf im Donner schreit,
ich will den Gott, der lichten Lenz mir bürgt,
und will den Eisgott, der die Sonne würgt,
ich will den Gott, der Blitzes Peitsche schwingt,
der meines heil’gen Waldes Sturmlied singt.
[R. Hohlbaum, ’Wittekind’]
:D :cool
Gott ist die Erfindung von Menschen, die jemand brauchen um zu existieren, da sie selber nicht genug Selbstbewusstsein besitzen um zu "leben".
Die Kirche gibt es um die Leute auszubeuten, ihnen das zu verzapfen was sie hören wollen, meiner Meinung ist und war das immer Kommerz (bsp Ablassbrief... 'wenn ich jemand verletzt habe, geh ich zum Pfarrer und hol mir nen Brief, anstatt das ganze wieder in Ordung zu bringen')
.
.
.
to be continued
BlackBox
30.10.2004, 12:46
@Graka:
1. dass sich das Christentum in vielen Punkten selbst wiederspricht, ist völlig richtig. Ich habe hier auch nie den Versuch gemacht, das Christentum inhaltlich zu verteidigen oder als die einzig wahre Religion darzustellen. Wie ich bereits sagte, habe ich u.A. aus deinen genannten Gründen selbst Zweifel an dieser Religion.
2. Ich bin evangelisch :D Darauf bezog ich eigentlich die nicht-mittelalterlichen Moralvorstellungen (hab ich nicht so geschrieben, sorry)
3. Mir ging es einfach um den Nutzen einer Religion oder eines Gottes an sich. Und die 10 (5) Gebote wurden vor der Zeit Moses denke ich nirgendwo niedergeschrieben oder zum erklärten Mittelpunkt einer Gemeinschaft gemacht (aber wie gesagt, dass war ja nur eine These von mir).
4. Das mit der Moral ist jedem selbst überlassen, aber auch ein Pädophiler müsste sein Handeln zunächst mit seinen Moralvorstellungen übereinbringen (so er denn welche hat). Ich halte Moral jedenfalls für wichtig, aber ich fordere von niemandem, dass ihm die Eier abgeschnitten werden. Natürlich ist die Einteilung in Gut und Böse oder Richtig und Falsch immer subjektiv und objektiv gesehen unsinnig. Aber an irgendwelchen Leitlinien muss der Mensch schließlich sein Handeln ausrichten, sonst funktioniert gesellschaftliches Zusammenleben doch nicht.
Moin,
Ich glaube nicht an Gott und gehöre auch keiner Glaubensrichtung an. :cool
Wenn man bedenkt aus welchen Zeiten der glaube an Götter stammt, wird schnell klarr, dass man in der heutigen Zeit nur noch schwer an soetwas wie Gott glauben kann, die enstehung von Blitz under Donner oder auch eine Sonnenfinsterniss sind uns heutzutage ja schließlich bekannt :)
Ich stehe lieber neutral da, als mich dem Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus, Taoismus usw. zu verschreiben, die Gewalt und zerstörung die durch feindschaften unterschiedlicher glaubenrichtungen ensteht regt mich schon genug auf, der Glaube an ein höheres wesen kann ich ja verstehen, geborgenheit, schutz durch eine höhere macht usw. aber wenn ich dann von hartnäckigen verträtern ihrer glaubensrichtung abgrundtiefe äußerungen über andere Glaubenrichtungen oder anderes (bsp. Homosexuele) höre, wird mir klarr, denen möchte ich nicht angehören.
Ich vertrete eh die meinung, dass man nicht so hartnäkig einer glaubenrichtung verfallen sollte (ist ja wie eine Sekte) sondern frei sein sollte und lieber dem Planeten Erde helfen sollte, als sich auf die kleinen probleme des Menschen zu beschrenken, ohne falsche interpretationen, alte sich teilw. wiedersprechende Sprüche (Bibel) und böse vorurteile ;)
So jetzt ist aber schluss :D
nichts für ungut, aber die Frage nach Gott ist schon gerechtfertigt, schließlich widerspricht die Theorie des Urknalls den physikalischen Gesetzen, simples Bsp: E=mc², nunja, wenn nichts da ist, wäre die Energie = 0
wer hat dann die Energie erzeugt :rolleyes
nichts für ungut, aber die Frage nach Gott ist schon gerechtfertigt, schließlich widerspricht die Theorie des Urknalls den physikalischen Gesetzen, simples Bsp: E=mc², nunja, wenn nichts da ist, wäre die Energie = 0
wer hat dann die Energie erzeugt :rolleyes
Nein, sie widerspricht sich nicht.
Wir als Mensch können lediglich Messungen innerhalb von Raum & Zeit vornehmen. Alles was VOR dem Urknall war, hatte weder Raum noch Zeit. Folglich also für UNS nicht messbar bzw. erklärbar. ;)
die frage ist halt nur, wenn es nicht an raum und zeit gebunden war, existiert ist nicht dann schon ewig? kann das wirklich sein?
und so schnell wie mit dem Spruch, würde ich persönlich Einstein nicht von der Welt schaffen!
*oh das klang jetzt aber doppeldeutig :eek: :rolleyes *
Außerdem verschiebst du damit die Problematik ja nur durch Raum und Zeit, die Frage bleibt die selbe, denn wir wir mal den Urknall beweisen könnten und die Relation zwischen Energie und Raum/Zeit hätten, wäre da das Problem wieder....
man sagt ja mitlerweile z.B. auch, dass die Schwerkraft evtl. deswegen die schwächste ist, weil sie über mehrere Dimensionen sich verbreitet....
achja, CB hatte dazu mal nen netten link http://www.pbs.org/wgbh/nova/elegant/program.html
Außerdem verschiebst du damit die Problematik ja nur durch Raum und Zeit, die Frage bleibt die selbe, denn wir wir mal den Urknall beweisen könnten und die Relation zwischen Energie und Raum/Zeit hätten, wäre da das Problem wieder....
Ich sehe da keine Problematik.
Bisweilen fügt sich doch alles wunderbar nahtlos zusammen.
Ok, man hat immer noch das Problem alle Grundkräfte miteinander zu koppeln (fehlt aber glaube nur noch eine), jedoch sieht es so aus, dass alles wunderbar funktioniert!
Der ganze elektronik Kram ist doch auch bloß eine Theorie, noch nie hat jemand ein Elektron gesehen. Trotzdem stecke ich den Stecker in die Steckdose und die Sachen funktionieren genau so wie es die Mathematiker und Physiker vorausberechnet haben.
Das Problem fängt bei vielen mit dem Zweifeln erst an der Stelle an, wo sie es nicht mehr kapieren (Formeln, Größe, Kleinstheit etc.) bzw. sie nicht mehr sehen und nachvollziehen können warum das so sein sollte. Das ein Röntgengerät funktioniert zweifelt niemand an, aber das alle Materie / Energie etc. einmal auf einem Punkt konzentriert gewesen sein muß, dass wollen oder können viele nicht glauben bzw. nachvollziehen oder gar als Faktum stehen lassen.
Das alles liegt aber eher an unserer dreidimensionalen Raum und eindimensionalen Zeitbeschränkung der wir unterworfen sind! :p
THE DEPUDEE
30.10.2004, 23:01
ACHTUNG SPASS:
öhm und was ist mit der Schöpfung von Michelangelo? (keine ahnung wie der Dom/Kirche oder was auch immer heißt)
soweit ich weiß ist da Gott abgebildet, als alter Mann mit rausche Bart
Meinst du den ?
LOL
aber man könnte ihn als sprachrohr der moslems sehen, wenn man das schon ins spiel bringt ;)
Buttlegboy
05.11.2004, 19:41
also ich finde gott is ne schwarze frau.... wie bei matrix das orakel so .. schgeil :cool
im ernst -> alles besoffenes geschwätz meiner meinung nach!
jemand hats erfunden nen anderer hat dazugelogen und der dritte hats geglaubt und verbreitet... hab darüber bestimmt schon nen jahr jetzt nachgedacht über dieses gott gelabere und mich auch mit christlichen kumpel unterhalten der total überzeugt ist dass es jesus gibt und was auch immer... muss schon nen hammer kommen und die schwarze frau mit dreizack vor mir stehen um mich zu überzeugen...
*punkt*
ps: sorry hab den ganzen thread nicht durchgelesen, is bischl viel ;)
bevor mir jemand weiß macht das es ein allwissendes mächtiges wesen gibt das in den wolken wohnt und sich als gott der schöpfung erhebt, halte ich das eher fürn alien oder n stinknormalen menschen der sich in sein kämmerlein zurückzieht und alles beobachtet wie bei der truman show :p
und vielleicht gabs ja einen der jesus hieß, aber mal im ernst, wenn das heute einer behaupten würde (er selbst wäre gottes sohn oder sich für jesus hält oder so), der wär schneller inner klappse als er leute bekehren kann, von daher... sag ich da mal nichts weiter zu, sondern zeig den leuten einen vogel :D
[zynik an]...wir haben leider in der nacht vom 2ten zum 3ten november den beweis erhalten dass es gott tatsächlich gibt. und zwar dahingehend, als dass er seinen lieblingshirten wieder zum mächtigsten "mann" der welt gekürt hat...damit dieser "mann" gottes fürchterlich "gute" doktrin auf der welt verbreitet. [zynik aus]
In Freund von mir hat immer gesagt:
... Wenn es Gott geben sollte ist , er ein böser Mensch!. Denn wer sonst würde
das ganze Leid auf der Erde sonst zulassen ! ...
Edit: passt auch zu dem was mein Vorredner gesagt hat ;-)
So langsam ist es gut.
Alle paar Wochen wird dieser Thread ausgegraben und irgendeiner muß seinen Senf dazugeben.
Dabei wird Kirche, Religion, Glaube usw. bunt vermischt.
(Neue) Erkenntnisse über eine halbwegs objektive Gottesvorstellung sind auch nicht anzutreffen.
Hauptsächlich wird über etwas gelästert woran kaum einer glaubt. :freak