Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erneuerbare Energien - Eine Alternative!?
Hab gestern eine sehr interessante Diskussion auf NDR gesehen "Talk vor Mitternacht" dabei ging es um das Thema "Wie decken wir unseren Energiebedarf?".
Gäste waren:
Klaus Müller, B´90/Die Grünen,
Dr.Klaus W.Lippold
Johannes Altmeppen
Dr.Fritz Vahrenholt
Prof.Dr.Claudia Kemfert
Prof.Luigi Colani, Designer
Es wurde heftigst der Austieg aus der Kernenergie bis 2020 diskutiert und Alternativen schön und schlecht geredet. Her Lippold wollte gar keinen Austieg aus der Kernenergie da sie ja im Prinzip sehr sauber ist. Herr Müller könnte der Austieg gar nicht schnell genug gehen?
Wie steht ihr zu dem Thema Atomausstieg? Findet ihr das gut oder eher schlecht? Was haltet ihr von erneuerbaren Energien wie Biomasse, Geothermie, Photovoltaik, Solare Wärme, Windenergie?
Luigi Colani war ausser sich da er eine Lösung auf fast alle Probleme schon seit Jahren hätte nur wäre er bisher nie richtig beachtet worden. Er hätte z.B. schon 1977 einen LKW entwickelt mit dem es möglich gewesen wäre den Diesel Verbrauch bis auf 20% zu reduzieren. Die Industrie wäre aber nie dran interessiert gewesen. Zur Zeit baut er in der Nähe von Shanghai auf einer Insel seine "Bio-City". Diese Stadt versorgt sich mit benötigter Energie komplett selber und produzieren über das gebrauchte noch hinaus und das auf Ökologische Art und Weise durch erneuerbare Energien. In Deutschland interessierte auch das niemand weshalb er das Projekt vor ein paar Jahren im Ausland verwirklichte. Im Jahr 2006 soll die Stadt fertig gestellt sein! Der Designer hat auch schon ein Auto entwickelt das mit max. 2 Liter auf 100km auskommt aber auch daran hat die Industrie kein Interesse.
Link zum Thema erneuerbare Energien (http://www.bine.info/templ_main.php/erneuerbare_energien/)
Bilder von 2 Colani Showtrucks (http://www.lkw-infos.de/spitzer-colani-showtruck.htm)
Falls ihr Link habt zur Bio-City oder zum 2-Liter Auto könnt ihr die ja mal posten. Hab leider nichts gefunden.
Herrmann
15.06.2004, 12:29
Was ist Photovoltaik?
Die anderen sagen mir was.
Atomenergie ist einfach zu unsicher. (Aber sie ist wohl die energiereichste Art von allen.)
Wenn da nicht der Atommüll wäre. Man hat jetzt Energie aber der Müll hält sich Jahrhunderte. Das muss nicht sein.
ALSO: Weg mit Atomenergie!
Flipstar
15.06.2004, 12:31
Na, ich denke mal ein großes Problem bei der Durchsetzung erneuerbarer Energie ist die Öl-lobby, die natürlich an einem konstantem oder wachsendem Ölverbrauch interessiert ist.
Persönlich haben wir auf unserem Dach einen Sonnencollector, mit dem wir warmes Wasser bekommen.
Leider wird so etwas noch ungenügend gefördert, d..h. im Endeffekt müssen wir doch draufzahlen aufgrund der hohen Anschaffungskosten.
Aber anfangen muss man!
Ähnlicher Meinung bin ich auch! Atomenergie wäre ganz okay wenn der Atommüll nicht wäre! Und ob die Brennstäbe in Gorleben wirklich sicher liegen werden wir wohl erst merken wenn es zu spät ist! Ingenieure tüfteln an CO2 freien Kohlekraftwerkenm dabei entsteht bei der Verbrennung aber trotzdem CO2 nur dies wird irgendwo gelagert das es nicht in die Atmosphäre kommt, eigentlich das selbe wie mit dem Atommüll! ICh bin der Meinung das man um erneuerbare Energien nicht drumherum kommen wird, den spätestens wenn das Öl und Gas knapp wird (~50-100JAhren) wird der Strom unbezahlbar. Traurig ist das Deutschland eines der wenigen Länder ist die versuchen diese Energiegewinnung zu erforschen und Marktreif zu machen während die USA immer noch Autos produziert die 40l/100km verbrauchen!
Sollte ich in den nächsten 10 Jahren mir ein Haus bauen werde ich darauf achten das ich die benötigte Energie zum größten Teil selber gewinnen kann, eben durch erneuerbare Energien.
Photovoltaik ist die Bezeichnung für Energiegewinnung durch Solarzellen, also elektrische Energie aus Sonnenlicht!
Vom Atommüll her sehe ich keinen Grund zu alternativen Energiequellen zu wechseln. Der Müll liegt tief unter der Erde, da wird es mich in 100 Jahren bestimmt auch nicht stören (und dass ich dieses Alter erreiche ist rellativ sicher).
In Deutschland sind die AKWs imo sehr sicher - klar, verbessern kann man sie immer noch. Was mich nur etwas bedrückt ist dass so ziemlich jeder Landstrich ein AKW besitzt. Die Chance dass mal ein Unfall passier ist auch gering, aber der Faktor Zeit tut sein übliches.....
Solarzellen sollen ja auch bei der Herrstellung imens viel Strom benötigen (1/3 des Stromes die eine Solarzelle in ihrem ganzen Leben abgiebt, doch die Zahl kann ich nicht belegen).
Letztens hatte ich auch eine Sendung über Windkrafträder gesehen, dort hat ein findiger Erfinder sehr viele attraktive Windräder entwickelt und sie so "Stadtreif" gemacht. Diese Windräder hatten mir sehr gut gefallen... und außerdem wird dann der Strom genau dort produziert wo er auch gebraucht wird
Herrmann
15.06.2004, 12:47
Photovoltaik ist die Bezeichnung für Energiegewinnung durch Solarzellen, also elektrische Energie aus Sonnenlicht!
Jetzt wo du es schreibst klinkt es logisch. Hätte mir auch einfallen können.
Photo (Licht) Volt(Strom) aik(was weis ich)
Also ich würde mich auf die Photovoltaik konzentrieren, weil
Biomasse> war doch das Gas was stinkt oder?
Geothermie und Solare Wärme >Erdwärme im Winter OK
Windenergie > Gabs schon Ärger wegen Lärmentwicklung.
Photovoltaik >Sonnenenergie kann man immer gebrauchen. Von Januar bis Dezember.
Atomenergie und Alternativen: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=71898&highlight=Atomenergie
Viel Spaß beim Lesen! ;)
Dope4you
15.06.2004, 13:11
Hallo
Ausstieg aus der Atomenergie, ist ein recht netter Vorschlag der Grünen, nur wenn momentan jeder Arbeitsplatz in der Alternativen-Energiewirtschaft mit rund 150.000 Euro pro Jahr gefördert werden muß ist die Sache etwas unrentabel. (Auch wenn mir die Eiszeitfreaks jetzt wieder schlechtes Karma geben!) Ich kann einen alternative Energie nicht fördern wenn sie erst dadurch finanzierbar wird wenn sie durch Geld, was ja auch mit Energie aus Atomkraftwerken(indirekt) erwirtschaftet wird, gefördert wird.
Ausserdem sind wir jetz zur Zeit in einer wirtschaftlichen Lage wo man evtl. erst daran denken sollte den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, und sich den Luxus Erneuerbare Energie erst wieder leisten kann (Wieder schlechtes Karma...)
Wenn ich die ganzen Forderungen jetzt wieder hör, wie Öl wird knapp und Autofreier Sonntag, muß ich mich echt wundern. Benzin ist billig, nur 72 % Steuer auf den Liter Benzin (war ein Wert der mit allen Steuern berechnet wurde) sind etwas zuviel.
Wenn die Grünen jetzt einen Autofreien Sonntag fordern, wird weniger Benzin verbraucht ergo weniger Steuer eingenommen, daraus folgt eine Erhöhung einer anderen Steuer oder wieder des Benzins. Und so wird das NIX mit dem Ausstieg aus der Atomenergie.
Wenn ein Ausstieg aus der Atomenergie gefordert wird sollte man auch ein Verbot für die Einfuhr von STrom aus dem Ausland überdenken. Kann ja nicht sein das wir die Atomkraftwerke im Ausland unterstützen, mit unserem Geld. Das ganze Solarzellenprinzip ist noch nicht rentabel und das ist der springende Punkt. Ich kauf mir doch keine solche Anlage auf mein Dach (Nicht nur weils hässlich aussieht) und habe erst nach 25-30 Jahren einen nutzen davon.
Dope4you
PS: Bitte schreibt beim schlechten Karma wenigstens euren Namen, ich hab den Mut meine Meinung offen zu schreiben dann habt wenigstens soviel ANSTAND euren Namen zu schreiben wenn Ihr anderer Meinung seit. Nicht so wie der letzte Feigling der zwar ne große Klappe in der Bemerkung hatte aber scheinbar Schwierigkeiten hatte sich an seinen Namen zu errinnern.
Dope4you ich gebe dir kein negatives Karma aber dennoch habe ich Kritik an deinem Post!
Umweltschutz und Wirtschaft haben nur bedingt was miteinander zu tun! Noch haben wir die Chance was zu tun um unseren Kindern und Kindeskindern ein Leben auf unserem Planeten zu ermöglichen, was sind 10.000 Arbeitslose gegen eine Zukunft die keine ist? Wo die Arbeitsplätze verloren gehen entstehen ausserdem auch wieder neue! Deutschland ist marktführend bei Techniken die sich mit erneuerbaren Technologien beschäftigen, daran gilt es anzuknöpfen und diesen Punkt zu festigen. Und das Kohle und Öl irgendwann zu Ende gehen dürfte jedem klar sein, also sind langfristig sie Arbeitsplätze sowieso verloren und statt nur diese Betriebe zu subventionieren ist es wirtschaftlicher in neue Technologien zu investieren. Man hat schon genung in die Kernenergietechnologie gesteckt ohne das jemals wieder rausholen zu können!
@Allo:
Ich finden dein Post sehr Egoistisch! Auch wenn du in 100 Jahren nicht mehr lebst kann es dir doch nicht egal sein was dann mit unsere Erde passiert! Denk mal dran du bekommst ein Kind und das kann nur noch mit Sauerstoffgerät und Lichtschutzfaktor 500 auf die Straße (übertrieben dargestellt), das ist dir echt egal?
ALSO: Weg mit Atomenergie!
Und dann? Weltgrößte Hamsterzucht? Für die Laufräder haben wir bestimmt genug Know-How...
Gruß
Morgoth
porn()pole
15.06.2004, 14:24
Letztens hatte ich auch eine Sendung über Windkrafträder gesehen, dort hat ein findiger Erfinder sehr viele attraktive Windräder entwickelt und sie so "Stadtreif" gemacht. Diese Windräder hatten mir sehr gut gefallen... und außerdem wird dann der Strom genau dort produziert wo er auch gebraucht wird
Das Problem an Windrädern ist die penetrante Drehbewegung! Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die in Sichweite eines Windkraftrades gewohnt haben, durch die permanente Drehung und den Schattenwurf irgendwann total durchgedreht sind!
Und ich wüsste nicht, wie man diesen Faktor abstellen kann...
Fazit: Windkraft JA, aber nicht in der Stadt :freak
Herrmann
15.06.2004, 14:36
@Morgoth
Also weg> und dann?
Wenn die Atomenergie weg ist wird die Regierung vielleicht mal wach und nutzt alternative Energiequellen.
Deine Frage läßt in mir eine andere Frage aufkommen. Du magst wohl Atomenergie?
Wie ich in#2 schrieb der Atommüll ist einfach zu unsicher.
(Nebenbei surft du mit dem Internet Explorer? Der ist auch unsicher. Oder bist du klug (soll jetzt nicht heissen das du doof wärst wenn du denn IE nutz) und nutzt Alternative Browser?)
Wenn die Atomenergie weg ist wird die Regierung vielleicht mal wach und nutzt alternative Energiequellen.
Und welche? Es gibt aktuell noch keine gleichwertige Alternative.
Deine Frage läßt in mir eine andere Frage aufkommen. Du magst wohl Atomenergie?
Nein, mag ich nicht. Ich sehe es bloß realistisch, weil es ohne noch nicht geht.
Wie ich in#2 schrieb der Atommüll ist einfach zu unsicher.
Woher weißt Du das? Wegen der Halbwertszeit? Um gefährlich zu werden, müsste er erstmal wieder ausgebuddelt werden. Aber das werden ja ein paar radikale, militante Umweltschützer beizeiten erledigen, um zu zeigen, wie gefährlich er ist. :D
(Nebenbei surft du mit dem Internet Explorer? Der ist auch unsicher. Oder bist du klug (soll jetzt nicht heissen das du doof wärst wenn du denn IE nutz) und nutzt Alternative Browser?)
Kein Vergleich. Es gibt zum IE sicherere, gleich- oder sogar höherwertigere Alternativen. Die nutze ich. Denn die sind vorhanden und müssen nicht erst erfunden werden.
Gruß
Morgoth
Herrmann
15.06.2004, 15:03
Oben schrieb ich schon: Aber sie ist wohl die energiereichste Art von allen.
"Und welche? Es gibt aktuell noch keine gleichwertige Alternative. "
Was hälst du von Stromsparen? (Centrinotechnologie, Energiesparlampen z.B.)
Unsicher ist er deshalb wegen den Gefahren des auslaufens von Kühlflüssigkeit usw.
Wenn dein ungeborenes Kind dann Fehlbildungen hat weißt du was ich mit unsicher meine.
Un wenn jetzt eine sich lohnende Alternative entwickelt werden würde.
Sicherlich wird man irgendwann Erneuerbare Resourcen zur Energiegewinnung nutzen müssen, weil fossile Brennstoffe einfach alle sind, aber bis jetzt ist der Preis/Leistung Faktor noch nicht rentabel.
Warum Atomenergie in Deutschland ganz schlecht und unsicher ist, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen - aber zum Glück können wir jetzt ja Atomenergie aus dem Ausland kaufen :rolleyes
Ich denke eher, daß Kernfusion die Zukunft der Energiegewinnung sein wird/muss und Alternative Methoden nur nebenbei laufen um loakl genutzt zu werden.
Alles mit Windrädern zuzupflastern ist auch keine Alternative.
Viel wichtiger finde ich ist die Frage, wo unser Benzin in Zukunft herkommt.
Man kann synthetischen Diesel ja ohne Porbleme herstellen aber im Moment hat da niemand Intresse drann (Ölverkauf lohnt sich halt mehr)...
Nein, Uran ist genau wie Öl sehr sehr begrenzt auf diesem Planeten und weit davon entfert die Energiereichste zu sein.
Da sind Erdwärme und Wasserstoff um Lichtjahre besser vertreten auf unserem Planeten!
porn()pole
15.06.2004, 15:09
Viel wichtiger finde ich ist die Frage, wo unser Benzin in Zukunft herkommt.
Man kann synthetischen Diesel ja ohne Porbleme herstellen aber im Moment hat da niemand Intresse drann (Ölverkauf lohnt sich halt mehr)...
Wie meinen? :freak
Herrmann
15.06.2004, 15:10
Kernfusion
Ich hab's nicht gewagt zu schreiben.
Wie stehen die "Aktien"?
Was hälst du von Stromsparen? (Centrinotechnologie, Energiesparlampen z.B.)
Scherzkeks. Unsere Schwerindustrie soll also Strom sparen? Die braucht die meiste Energie, nicht die Haushalte. Vor allem braucht sie häufig kurzfristig eine große Menge Energie, und die kann nur Atomkraft liefern.
Unsicher ist er deshalb wegen den Gefahren des auslaufens von Kühlflüssigkeit usw.
?
Un wenn jetzt eine sich lohnende Alternative entwickelt werden würde.
Sofort aufbauen, danach Atomreaktoren abreißen.
Aber ich werde das wohl nicht mehr erleben.
Gruß
Morgoth
Ich hab's nicht gewagt zu schreiben.
Wie stehen die "Aktien"?
Seit etwa 1960 sagen sie dass sie in 20 Jahren verfügbar sein wird! ;)
Herrmann
15.06.2004, 15:38
@Morgoth
dein Fragezeichen: Die Brennstäbe werden ja gekühlt.
Und das Wasser ist danach auch "schwer" .Wieoft gibt es Leks? Verstanden was ich meine?
Jetzt weiß ich was Du meinst.
Bei Müllkippen ist ein riesiger Aufwand getrieben worden, damit kein verschmutztes Wasser ins Erdreich sickern kann. Das funktioniert ganz gut.
Da mache ich mir keine großen Sorgen drum.
Gruß
Morgoth
Grundsätzlich sehe ich die Atomenergie an sich z.Zt. auch nicht all zu negativ - zumindest hier in Deutschland! Sicher wären alternative Energien wünschenswert und sollten stärker vorangetrieben werden, leider werden auch hier - wie so oft - andere Interessen voran gestellt. Das Drei-Liter-Auto könnte es auch schon lange geben, aber ...
Was mir mehr Sorgen bereitet ist der Umgang mit Atomenergie in Länder mit niedrigeren technologischen Standards - oder wo einfach nicht das Geld da ist so eine Anlage sachgemäß zu betreiben. Der Export der Atomanlage in Hanau nach China ist z.B. so etwas! oder Tschernobyl ein Beispiel aus der Vergangenheit!
Ein weiteres, größeres Problem ist die Endlagerung des kontaminierten Materials. Das Zeug strahlt noch ein paar hundert Jahre! Sicher hat man da sich gute Verstecke für den Chrams ausgesucht, aber hat schon jemand mal getestet, ob die Behältnisse über solch einen Zeitraum dicht bleiben? So ein Salzbergwerksstollen ist z.Zt. noch sicher - aber was ist mit tektonischen Bewegungen in 200 Jahren? Das sind Dinge die sind kaum vorhersehbar und kalkulierbar! Aber auch hier gilt wieder: Wir leben auf Kosten späterer Generationen!
Regards,
@porn()pole:
Du darfst dir die Windkrafträder die in der Sendung gezeigt wurden nicht als stinknormale 3blättrige Windräder vorstellen. Der erfinder hat z.B. auch einblättrige Windräder entwickelt.. oder das "altmodische" Dreieckige so modifiziert (mit Hilfe von ua. neuen Materrialien) dass sie bei gleicher drehzahl doppelt so viel Strom erzeugen und das bei der hälfte der Geräuschentwicklung. In den Windrädern steckt schon noch sehr viel potenzial, nur kümmert sich niemand darum.
@LittleJackAss:
Möglcherweiße hast du mich missverstanden. Ich WERDE in 100 Jahren noch leben. Also muss ich eure "schwarz gemahlte" Zukunft noch ertragen. Wenn die Kastorbehälter direckt neben meinem Fenster stehen würden, dann wäre es sicherlich völlig anders,doch die Kastorbehälter und Tonnen und sonsiges Zeug werden tief under der Erde eingemauert. Und die Erde ist doch schon recht groß, im Vergleich zu der größe der Mienen in denen das Zeug lagert. Imo noch sehr viel platz für meine Kinder und Enkelkinder.
@porn()pole ich meinen, daß: ;)
Ein Großteil der Erdölreservern dafür verpulvert wird, um daraus Benzin zu destilieren.
Und genau das muss nicht sein, da man Diesel mitlerweile aus so ziemlich allem herstellen kann, was Kohlenstoff enthält (halt alles organische). Das hat dann zB den vorteil, das so ein Diesel komplett Schwefelfrei ist und nur noch minimal Rußteile ber der Verbrennung erzeugt.
Die Herstellung ist nicht mal unbedingt teurer, wenn die Anlage erstmal steht. Leider hat an dieser Technologie noch niemand im großen Maßstab intresse, weil es viel gewinnbringender ist Öl zu verkaufen, als erstmal irgendwelchen Biomüll anzukaufen und dann zu verarbeiten.
Ich hoffe das war jetzt verständlich *schwitz*.....
Zur Zeit gibt es tatsächlich keine noch keine Alternative aber da ist der geplante Austieg bis 2020 doch ein gutes Druckmittel um andere Zweige zu puschen!
Ich finde die Kernernergie unverantwortlich, man kann nämlich nur versuchnen ein Unglück zu verhindern, wenn aber wirklich was passiert ist der Schaden sehr irreparabel! Ein Kohlekraftwerk das expodiert ist da weit weniger schlimm.
Letztes Jahr im Sommer mussten z.B. viele AKW vom Netz da sie zu überhitzen drohten, nun war zwar letztes JAhr richtig heiß aber dies wird in den kommenden Jahren auch zunehmen und somit ist die Kernenergie auch am Ende.
Wie Allo schon schrieb gibt es mittlerweile Windräder die nicht mehr mit den zu vergleichen sind die Leute verrückt machen :) Im Wind steckt wirklich sehr viel Potenzial, genau wie in Erdwärme und Sonnenenergie aber ein ganz wichtiger Faktor wird auch sein unseren Energiebedarf zu senken. So wie wir zur Zeit Energie verschwenden kann es nicht weitergehen!
Auweia, ich höre mich schon an wie ein Grüner.
Mordhorst
15.06.2004, 19:46
Windräder und potenzial? naja das ist ein echt zweischneidiges schwert, denn wenn du in der nähe eines solchen propellers wohnst gehts dir im winter auf den keks (der rotierende schatten) und im sommer der krach. Mann muss auch wissen das etliche windräder strom fressen, nämlich dann, wenn kein wind weht und die dinger eventuell elektrisch angetrieben werden, da bei einer flaute die (ca 1min oder ähnlich lange) viel mehr energie vernichten und somit mehr verlust eingefahren wird, als wenn man die dinger ne zeit als ventilator betreibt. An meiner hochschule haben wir da ein projekt zu gehabt und ich sag euch wind is was für ökospinner, da die teile einfach nicht genug für unsere "energiegeile gesellschaft" abwerfen. Besser fände ich erdwärmekraftwerke wie zb in Neustadt-Glewe in meckpomm, sauber, leise und kontinuierlich energie. Das ist auch ein nachteil von windkrafträdern der relativ hohe aufwand um die ans netz zu koppeln.
Windräder und potenzial?
Man darf die zukünftigen Windräder nicht mit aktuellen Vergleichen, auch dort schreitet die Technologie voran, aber ich gebe dir Recht Windkraft kann nur ein Additiv sein!
Was ist eigentlich mit der Brennstoffzelle, könnte man die nicht optimieren um ein "Brennstoffzellenkraftwerk" zu bauen das rentabel ist?
Um die Colani-Sache (Diesel-Verbrauch auf 20% senken) mal genauer zu betrachten: ich halte es für unmöglich, den Verbrauch eines LKWs auf 20% zu senken. Das würde bedeuten, dass ein 38-Tonner (anno 1977) mit 14 Liter Hubraum statt 35 Liter bloss noch 7 Liter braucht? Hmmm...7 Liter verbrauch bei 14 Liter Hubraum erscheint mir recht komisch...ich denke darum, dass das wohl ein Missverständnis ist und wohl eher 20% Minderverbrauch gemeint ist. Das ist durchaus realistisch. MAN hat beispielsweise vor einigen Jahren einen 40-Tonner von England nach Italien geschickt, der 25 Liter verbrauchte. Das war ein normaler Koffersattelzug, der einfach aerodynamisch optimiert war.
Aber Colanis LKWs haben also echt gar nix mit Praxis zu tun. Ich hab da mal einen Testbericht gelesen...katastrophal...der Fahrerplatz ist Menschenunwürdig (man sitzt in einer Glaskuppel) und das Fahrzeug ist so konstuiert, dass bei voller Auslastung die Räder beim lenken die Kotflügel touchieren...nur so als Beispiel. Bei diesen LKWs gehts wirklich nur ums Design...
Der Verbrauch des Colani Trucks lag bei 18l/100km mit Anhänger versteht sich. Und das war 1977!
Da niemand interesse hat kann ich es verstehen das der Truck nicht weiter optimiert wurde, hätte ein Hersteller eine Serie gebaut wäre das mit der Sitzposition das kleinste Problem gewesen.
Am 2Liter Auto hat auch keiner interesse. Wir könnte mit dem Umweltschutz schon sehr weit sein wenn nicht die Öl-Multis den Ton angeben würden!
[Offtopic]
Aber mal was anderes, meine ich das nur oder sieht der Truck aus wie aus einer TV-Serie aus den 90ern? Da war irgendwie ein Heli drin versteckt oder so..
Man darf die zukünftigen Windräder nicht mit aktuellen Vergleichen, auch dort schreitet die Technologie voran
Öhm, nö. Das einzige, was sich daran optimieren ließe, sind die Form der Flügel und der Wirkungsgrad des Generators.
Beides ist ausgereift, da lassen sich nur noch wenige Promille Mehrleistung erzielen.
Gruß
Morgoth
@LittleJackAss: ja genau, so Ähnlich sieht der aus. Hier (http://www.lkw-infos.de/spitzer-colani-showtruck.htm) gibt es Bilder...
Na ja, also 21 Liter (beim Aktuellen) sind schon nicht schlecht, nur eben: ein serienmässiger MAN-Sattelzug (der Auflieger war aerodynamisch sehr stark optimiert; und zwar wars ein Koffer, kein Silo (wie bei Colanis 21l-Modell)) schaffte im normalen Alltag 25 Liter.
Aber generell mag das wirklich stimmen: super Erfindungen werden von der Industrie geblockt. Zum Beispiel gibts ja da einen Ölfilter (eines deutschen Unternehmers), der Ölwechsel überflüssig macht! Ein serienmässiger Einsatz desselben würde tausende Tonnen Altöl pro Jahr sparen...aber die Autohersteller stellen sich (offiziell) quer, weil damit Profit ausbleibt. Das ist sehr schade, aber verständlich...
Herrmann
16.06.2004, 17:35
Zum Beispiel gibts ja da einen Ölfilter (eines deutschen Unternehmers), der Ölwechsel überflüssig macht! Ein serienmässiger Einsatz desselben würde tausende Tonnen Altöl pro Jahr sparen...aber die Autohersteller stellen sich (offiziell) quer, weil damit Profit ausbleibt. Das ist sehr schade, aber verständlich...
Jetzt glaub ich meinen Lehrer,der damels meinete es gäbe eine ewig brennende Glühlampe
@LittleJackAss
[Offtopic]
Aber mal was anderes, meine ich das nur oder sieht der Truck aus wie aus einer TV-Serie aus den 90ern? Da war irgendwie ein Heli drin versteckt oder so..
>Highwayman<
Zum Beispiel gibts ja da einen Ölfilter (eines deutschen Unternehmers), der Ölwechsel überflüssig macht!
Links, Beweise. Und nichts von einer kruden Webseite.
Genauso wie das mit der ewig brennenden Glühlampe.
Das sind Mittelstufen-Ökofritzen-Gerüchte.
Gruß
Morgoth
Über den Typ mit dem Ölfilter hab ich erst vor ein paar Tagen ein Bericht im TV gesehen! Der schrieb die Autoindustrie an und sagten er solle erstmal durch Tests beweisen das dies funktioniert. Danach hat er etliche Institute beauftragt die alle beweisen konnten das das Öl nach 150.000km immer die gleiche Zusammensetzung und Eigenschaften hatte wie ganz frisches Öl.
Danach meldet er sich nochmal bei einem Automobilhersteller und die schrieben das es ne tolle Erfindung sei aber sie kein Interesse dran hätten.
LOOSER13
16.06.2004, 21:57
hey bekannte von uns ham nen windrad :rolleyes :rolleyes die sind bauern in NRW (da wohne ich auch ) und damit ihr wisst wo genau ihr die Atombombe hinschicken müsst falls ich mal wieder nerve wie so oft... das is die stadt bielefeld... direkt neben dem teutoburgerwald am rand von bielefeld wohne ich :rolleyes ich watre :D :rolleyes
Links, Beweise.
AutoBild (http://www.autobild.de/suche/artikel.php?artikel_id=5438&artikel_seite=0), Hersteller (http://www.uni-filter.de/).
Zugegeben, die Hersteller-Seite sieht nicht sehr seriös aus, aber das Produkt gibts schon lange (über 10 Jahre, glaube ich) und es haben wirklich jenste Tests stattgefunden. So wie jetzt AutoBild zum Beispiel einen Dauertest macht...
Zugegeben, die Hersteller-Seite sieht nicht sehr seriös aus...
Ich habe, wie manche schon bemerkt haben, viel mit mit HiFi und HighEnd zu tun. Was einem da teilweise versucht wird, unterzujubeln, ist wirklich grauenvoll.
Die Webseiten solcher Hersteller haben exakt den gleichen Stil wie diese.
Was soll ich also davon halten?
Gruß
Morgoth
Die Webseiten solcher Hersteller haben exakt den gleichen Stil wie diese.
Was meinsten Jetzt? Die Seite von AutoBild? :volllol
Das wird aber jetzt doch etwas Offtopic! Es ist leider so das, solange die Industrie mit Öl genug Geld verdient solche Erfindungen für die Katz sind, leider! Vieleicht sollte man ein Gesetz erlassen das sie min. 40% ihres Gewinns in die Forschung alternativer umweltschonender Techniken investieren müssen :)
Was soll ich also davon halten?
Nun ja, die Firma hat ihre Erfindung, produziert sie teuer in Kleinserie und kaum einer kauft sie. Da bleibt dann halt nicht mehr so viel Geld für die Webseite. Aber eben: das sind seriöse Firmen/Institute, die das getestet haben...
Zudem ist es doch nicht abwegig, dass so ein Filter tatsächlich funktioniert, oder? Man muss natürlich auch den Haken sehen: der Filter selbst muss alle 30'000km (glaube ich) gewechselt werden, wobei ein Wenig Öl nachgefüllt werden muss (da ein Teil im Filter hängenbleibt). Der Filter ist einfach sehr fein, sodass kein verschmutzes Öl durchkommt, mehr ist da nicht dahinter...einfache Sache, hoher ökologischer Nutzwert...nur eben ökonomisch nützt nur ganz Wenigen...
bitfunker
17.06.2004, 13:35
Sorry, will nicht auf dem Ölfilter-Thema unnötig rumrutschen, aber: Alle 30.000 Kilometer kommen 55 Euro für den Filterwechsel inklusive Booster hinzu.Kosten ggü. dem normalen Ölwechsel spart man also schon mal keine, toll! Man sollte bedenken, das alleine Anschaffung und Einbau bei über 400 Euro liegen!
Kommt es zum Motorschaden mit einem UNI-Filter an Bord, lehnen die Autohersteller Garantieleistungen ab.aus dem AutoBild-Artikel widerspricht doch ein wenig der Aussage der Website Durch den Einbau des Uni-Filter verlieren Neufahrzeuge nicht ihre Garantie!!Soviel dazu... :rolleyes
Nun ja, der Einbau wäre bei Serienfertigung natürlich massiv tiefer. Nur die laufenden Kosten sind tatsächlich recht hoch. Aber eben: ökologisch gesehen wäre es eine tolle Sache...
Aber trotzdem: ich gebe mich geschlagen ;-) Das Beispiel war u. U. nicht so optimal...
Hab heute in der Zeitung gelesen das ca. 40km weg von uns ein Biomasse Kraftwerk gebaut wird.
Mit 18 MW Leistung ist es leider wirlich keine Alternative zu den z.B. 2500 MW des AKW Biblis. Aber immerhin 6mal mehr als ein Windgenerator.
Wind- und Solarenergie können als direkte Stromerzeuger die Kernenergie wohl nicht ersetzten, denn was machen wir denn dann in einer Windstillen Winternacht? Dann sitzen wir alle im dunkeln und müssen frieren. Das zwischenspeichern in großen Akkus, um solchen ausfällen vorzubeugen, ist mit hohen Verlusten verbunden und absolut unrentabel.
Kohle- und Gaskreftwerke sind mit ihrer CO2 Emmission ja wohl auch keine umweltfreundlichere Alternative.
Biogas ist nur begrenzt verfügbar und kann den hohen Energieausstoß von Kernkraftwerken, der alleine in Deutschland immerhin im 3stelligen TW/h bereich pro Jahr liegt, wohl nicht ersetzen.
Wie es mit Erdwärme aussieht weiß ich leider nicht.
Was aber theoretisch machbar wäre:
Nehmen wir einmal an wir bauen große solarthermische Kraftwerke in Sonnenverwöhnten Gebieten (z.B. in Äquatornähe) und Produzieren mit dem dadurch erzeugten Strom Wasserstoff. Diesen Wasserstoff Importieren wir dann und erzeugen daraus durch Brennstoffzellen wiederum Strom und Wärme. Auch Autos können heutztage schon mit Wasserstoff betrieben werden.
Es gibt schon tausende Kilometer an Wasserstoffleitungen in der chemischen Industrie in Deutschland, ohne dass etwas passiert. Es fahren schon Wasserstoffautos im Probelauf, ohne dass sie explodieren. Der Bau von Wasserstofftanks und -leitungen ist daher grundsätzlich machbar, auch hinsichtlich der Sicherheit.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
- einziges Abfallprodukt: Wasser
- hohe Verfügbarkeit
- unabhängigkeit von der Ölindustrie
- die dafür erforderliche Technik ist bereits entwickelt und recht ausgereift
Allerdings ist die Frage, ob sowas heutzutage schon rentabel machbar ist.
Ich bezweifle das es rentabel ist den Wasserstoff vom Äquator aus um die ganze Welt zu schippern. Der Wirkungsgrad wird einfach nicht ausreichend sein um daraus eine ökologisch-ökonomisch rentable Lösung zu erstellen.
Sehen wir dem Thema mal ins Auge, die Welt im allgemeinen und die westliche Welt im besonderen hat ein Energie-Problem, und das wird nicht in den nächsten 20 Jahren durch Solar/Wind/Etc. lösbar sein. Der Zug ist abgefahrn, da hätte man 1960 schon mit anfangen müssen. Für die kurzfristige und mittelfristige Lösung werden wir an den AKW's nicht vorbeikommen, obs den Öko's passt oder nicht.
Meiner Meinung nach muss das Energieproblem langfristig angepackt werden und es sollte nicht weiter Geld für Zwischen-Lösungen wie Solarzellen, Wasserstoff oder Biogas/Erdwärme rausgeschossen werden. Stattdessen muss massive Forschung betrieben werden für wirkliche Alternative die in 30-40 Jahren einsatzbereit sind. Das wären z.b. Fusions-Kraftwerke oder weltraumgestützte Mikrowellen-Kraftwerke.
Ach ja da fällt mir noch was zum Thema Solar/Windenergie ein. Ein Argument das gerne gebracht wird ist das bei entsprechend massiver Verbreitung diese Energien auch wesentlich mehr Prozent des Gesamtenergiehaushalts stellen können. Nun will aber keiner einen ganzen Windpark in seiner direkten Nachbarschaft haben noch wollen die Leute Solarzellen auf jedem Fleck. Deswegen werfen die Befürworter dann Argumente ein wie in etwa die Lösung am Äquator massiv Solarzellen zu bauen (= in der Wüste) oder die Windkraftwerke aufs Meer zu verfrachten. Jedoch wird dabei oft übersehen das dieses einen erheblichen Eingriff in das Ökosystem oder schlimmsten falls das Weltklima bedeuten kann. Und ich glaube nicht das das erstrebenswert ist, weil sowas findet man meistens dann raus wenn's bereit zu spät ist. Deswegen nochmal mein Argument das man lieber den Teufel nimmt den man kennt (=AKW) als ohne Rücksicht auf Verluste Windräder, Solarzellen und Erdwärme-Kraftwerke zu bauen.
antifa2004
21.06.2004, 13:01
Es ist sehr wohl möglich mit einem Mix aus erneuerbaren Energien den gesamten Energiebedarf Deutschlands zu decken und auch sicher zustellen.
Ebenfalls zieht das Clichee nicht, dass erneuerbare Energien zu wenig ergiebig sind und sich nicht rentieren.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis hat am Freitag den Energiebericht für ihr Land vorgelegt. Danach erzeugt Schleswig-Holstein heute bereits 25% (!!!) des Strombedarfs aus Windenergie. Um Windkraft besser und effizienter nutzen zu können sollen nun Offshore-Parks gebaut werden, welche neben einem höheren Wirkungsgrad durch modernere Technik, auf dem Meer auch stärkere und andauerndere Winde vorfinden. Bis 2010 soll das Windland Nummer eins durch eben diese Parks den Strombedarf zur Hälfte (!!!!!!!!) abdecken können.
Zudem hat Schleswig-Holstein 2003 bundesweit den günstigsten Strompreis für Tarifkunden verzeichnet.
--- Soviel dazu, dass Windenergie nicht ergiebig und viel zu teuer sei.
Dezentrale Biomassekraftwerke gewinnen ebenso immer mehr an Bedeutung.
Auf jedem mittelgroßen Bauernhof ist es möglich diese wirtschaftlich zu betreiben.
Strom aus Photovoltaik halte ich dennoch für die wohl wichtigste Energiequelle des neuen Jahrtausends. Neulich kam in einem TV-Bericht bei Phoentix das Solarzellen eine Auslastung von sage-und-schreibe 5% bei einer wolkenfreien Vollmondnacht aufweisen.
Das Argument vieler, dass Solarenergie keine Grundlast erzeuge ist ebenfalls falsch. Da am Tage immer mehr (ca. 3/4 der Tagestrommenge) Strom benötigt wird als in der Nacht (ca. 1/4 der Tagesstrommenge) ist mit Solarenergie am Tage immer Grundlast vorhanden. Auch bei Wolken, Regen, o. ä. liefern Solarzellen einen gewissen sogar relativ hohen Grundlaststrom.
Auch Erdwärmekraftwerke leisten beständig Energie.
Die Speicherung des Stroms, die die Atomlobby gern ins lächerliche zieht ist ja keine Erfindung der Neuzeit. Seit eh und je wird Strom über Pump-Speicher-Kraftwerke für die Nacht gespeichert.
Dennoch will ich nicht sagen das Strom aus erneuerbaren Energien heutzutage besonders günstig ist.
Aber sie wird günstig wenn sie in Massen produziert wird. Ohne diese oft kritisíerten Subventionen können keine technisch hochentwickelten Techniken erforscht werden. Auch die Atomlobby hatte Jahrzehnte lang von diesen Subventionen gezehrt.
Im übrigen wäre der Atomstrom heute nicht der billigste, würde man für die Atomlobby nicht mit zweierlei Maß messen.
Alle Betreiber von Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken sind verpflichtet riesige Versicherungen abzuschließen um Umwelt- und Gesundheitsschäden ausgleichen zu können. Müßten auch Kernkraftwerke sich gegen die schlimmst anzunehmendsten Folgen ihrer Arbeit versichern, also gegen einen Super-GAU, und müßte die Atomlobby die Transport von Castoren sowie Endlagerungen selbst bezahlen - und nicht wie es jetzt ist der Steuerzahler - wäre der Atomstrom der teuerste überhaupt. - Er ist es auch. Nur zahlen wir dafür nicht als Energiekosten sondern mit unseren Steuergeldern.
Um einen Vorsprung vor den anderen Ländern zu haben, wenn in den nächsten 50-75 Jahren das Öl ausgeht, müssen wir jetzt investieren. Wir haben eine riesige Chance Amerika den Rang abzulaufen wenn wir jetzt alternative Energien entwickeln!
bitfunker
21.06.2004, 14:10
Ich bin durchaus für die nutzung umweltfreundlicher Energien, aber in Hinsicht auf Windenergie den Blick lediglich auf Windland Nr. 1 zu richten ist wohl etwas kurzsichtig. Ich gaube nicht, das man das 1:1 auf alle Bundesländer übertragen kann. Hier in der Pfalz könntest Du mit einem Windkraftwerk wahrscheinlich nicht einmal den Strom für's Licht im Umspannwerk erzeugen.
Ich untersützte die Förderung sog. "neuer Energien" (wobei das ja eigentich die ältesten Energiequellen der Welt sind) sicherlich, aber die Modell zur Ablösung der Kernenergie müsen Hand & Fuß haben, bevor(!) sie umgesetzt werden.
Stellt Euch mal einen Atomausstieg a la "Toll Collect" vor... *graus*
antifa2004
21.06.2004, 14:52
Das nicht jedes Land seinen Energiebedarf aus Windkraft decken kann ist klar. Deshalb sprach ich auch von einem Energiemix.
Beispielsweise wird es in Norddeutschland allem vorran die Windkraft sein, während es im bayrischen Ausland die Biomasse ist.
Dadurch das wir aber ein Verbundnetz haben, nutzt auch du in der Pfalz (wo vielleicht Sonnen- oder Wasserkraft die beste Möglichkeit ist) bayrischen Biomassestrom und norddeutschen Windstrom.
Im Hinblick auf den europäischen Stromverbund ist es natürlich zwingend erforderlich das es auch zu einem europaweitem Ausstieg aus der Kernkraft kommt. Da Deutschland nicht sonderlich wenig Einfluss auf die EU hat stehen die Chancen viel besser als manch einer zu glauben vermag. :)
bonestorm333
21.06.2004, 14:57
also ich bin der meinung, dass kernfusion die einzige wirkliche alternative ist. nur wer weiß, wann diese serienreif ist. angeblich in 50 jahren. man sollte nur wissen, dass dabei auch radioaktiver müll entseht( welche menge und wie stark strahlend weiß ich nich). mit kernfusionskraftwerken wäre es uns möglich wieder organische stoffe herzustellen sprich öl etc. oder auch wasserstoff. das wird sich zeigen.
heutzutage ist es energetisch völlig schwachsinnig wasserstoff herzustellen, deshalb sollte man zB wasserstoffautos etc. nicht zu hochspielen, da der wasserstoff mit hilfe von kohle- oder kernkraftwerken hergestellt wird.
man muss auch sagen, dass nicht wirklich effektiv mit öl umgegangen wird. so könnten wir schon seit mehreren jahren 3 liter autos haben. auch neue motoren verbrauchen wesentlich weniger sprit als noch vor 10 jahren. nur wird viel sprit einfach nur durch klimaanlagen, soundsysteme oder ähnlichem verpulvert...aber wer mag sowas schon nicht :D
Antifa nimmst du mein Argument das massive Windräder-Parks auf dem Land und auf dem Meer einen großen Eingriff in das Ökosystem/Klima darstellen eigentlich wahr? Oder blendest du das komplett aus?
Ach ja nochwas: Es wäre vielleicht mit Ach und Krach und viel Zerren und Stemmen möglich den heutigen Energiebedarf aus erneuerbaren Ressourcen zu decken, sagen wir mal über die nächsten 10-15 Jahre. Der Haken ist das sich der Energiebedarf nicht auf dem heutigen Level halten wird sondern höchstwahrscheinlich ansteigt und ich bezweifle das die "alternativen" Energien bei einem starken Wachstum des Energiebedarfs (was nicht so unwahrscheinlich ist) mithalten können.
Des weitern ist das Argument das Deutschland mit gutem Beispiel voran gehen muss völlig lächerlich. Deutschland besitzt die Arroganz und Langeweile in dieser Zeit mit völlig unrentablen und ineffizienten Energiequellen herumzuspielen. Andere Länder sind dabei sehr viel radikaler, siehe USA, China, Japan. Diese Länder werden den Teufel tun und auf eine andere Energieform wechseln wenn diese nicht wirtschaftlich effizienter ist. Und auf dieser Skala liegen AKW's nunmal noch uneinholbar vorne. Es ist also damit zu rechnen das wir eher mehr AKW's in der Zukunft sehen werden (in Skandinavien wird momentan bereits ein neues gebaut)...bis auf Deutschland natürlich, was sich selbst energiepolitisch zum Krüppel macht. Aber ich bin mir sicher die radioaktive Wolke von einem GAU im Ausland können wir mit diesen Argumenten überzeugen an der Grenze halt zu machen.
antifa2004
21.06.2004, 15:34
Windräder stellen sicherlich einen Eingriff in das Ökosystem dar, wie auch jedes Haus, jede Straße oder jedes Flugzeug was irgendwo in die Natur gesetzt wird.
Nur sollten wir es lieber in Kauf nehmen 100 Windräder im Meer zu platzieren, welche ja noch nicht einmal in sichtweite des Festlandes aufgebaut werden, als radioaktiven Müll quer durch die Bundesrepublik zu karren um dann festzustellen das es ja überhaupt keine endlagerungsmöglichkeit gibt.
Eingriffe ins Weltklima geschehen im übrigen am wenigsten durch irgendwelche Kraftwerke (seien es KKWs, Kohle- oder Ölkraftwerke, oder gar Windräder) sondern durch die großindustrielle Schwerindustrie.
Wenn die derzeit aufgebauten Windräder durch neue Anlagen ersetzt würden und noch einige hinzukämen ist es durchaus realistisch 50-75% des Strombedarfs Schleswig-Holsteins zu decken.
Dein Einwand das du Solarzellen nicht sonderlich schön findest und du sie nicht auf jedem Dach sehen möchtest ist aber arg populistisch.
Ob ich nun auf dem Dach Dachpappe angucke oder ne Solarzelle, das bleibt sich doch gleich, oda?
Im übrigen ist die Idee, die von anderen User angesprochen wurde, Solarzellen in der Wüste zu platzieren nicht sonderlich schlau.
Bei hohen Temperaturen liefern Photovoltaikanlagen weniger Strom als an einem klaren Wintertag.
Zu guterletzt möchte ich dich Fragen wie Energien effizient werden sollen, wenn man sie nicht einsetzt??? Nur dadurch das Reaktoren gebaut wurden mit Millionenschweren Subventionen ist Kernkraft heute rentabel. Ebenfalls besitzt die Atomkraft noch heute Privilegien die sie überhaupt erst wirtchaftlich arbeiten läßt.
Das die USA radikal vorgehen ist nicht neu. Allerdings möchte ich auch nicht im Mief ersticken, wie es die Amis tun werden. Wenn wir alle so radikal vorgehen würden wie z.b. die amis bräuchten wir uns auch keine Gedanken mehr über unsere Zukunft machen...
PS: Selbst Greenpeace setzt sich nach zähen Diskussionen und Untersuchungen in den eigenen Reihen für die Einführung von Offshore-Parks ein, da diese einen wesentlich geringeren Eingriff in die Natur vornehmen als oft angenommen wurde. :)
Du mit einem Windkraftwerk wahrscheinlich nicht einmal den Strom für's Licht im Umspannwerk erzeugen.
Hunsrück und Eifel sind doch zwei sehr gute Gebiete! Dort stehen ja auch schon einige Windräder!
Ich kaum auch aus der Pfalz und denke bei uns gibt es reichlich Gebiete wo es sich lohnen würde.
...völlig schwachsinnig wasserstoff herzustellen, deshalb sollte man zB wasserstoffautos etc. nicht zu hochspielen, da der wasserstoff mit hilfe von kohle- oder kernkraftwerken hergestellt wird
Dieser Meinung war ich auch, bis ich an einem Vortrag eines Opel-Ingenieurs zum Thema Wasserstoff war.
Und zwar sieht die Problematik so aus:
1) die Ölreserven halten nicht ewig.
2) Derzeit scheint Wasserstoff der einzig sinnvolle Ersatz zu sein (laut Opel; ich kenne ehrlich gesagt auch nix Besseres).
3) dass man Wasserstoff energetisch nicht sinnvoll herstellen kann, stimmt, aber...
...das ist zum einen nicht das Problem der Autoentwickler (wie gesagt: es scheint keine Alternative zu Wasserstoff zu geben) und zum anderen lässt sich das Problem kurzfristig, bzw. während der Einführung der Autos, lösen, da die chemische Industrie soviel Wasserstoff als Nebenprodukt (Abfall) herstellt, dass sich damit 3 Mio. Autos bewegen liessen.
Bleibt also zu hoffen, dass bis in einigen Jahrzehnten das Energieherstellungsproblem gelöst ist...
Ich bezweifle das es rentabel ist den Wasserstoff vom Äquator aus um die ganze Welt zu schippern. Der Wirkungsgrad wird einfach nicht ausreichend sein um daraus eine ökologisch-ökonomisch rentable Lösung zu erstellen.
Wenn es schon seit Jahrzehnten rentabel ist Öl quer durch die 7 Weltmeere zu schippern, warum sollte das bei Wasserstoff nicht auch so sein?
Und was den Wirkungsgrad betrifft: Brennstoffzellen können mit einem Wirkungsgrad >90% arbeiten!
Nun will aber keiner einen ganzen Windpark in seiner direkten Nachbarschaft haben noch wollen die Leute Solarzellen auf jedem Fleck.
Lieber Solarzellen auf dem Dach und ein Windrad in Nachbars Garten als ein Kern-, Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerk in der Nachbarschaft. (Meine persönliche Meinung.)
Deswegen werfen die Befürworter dann Argumente ein wie in etwa die Lösung am Äquator massiv Solarzellen zu bauen (= in der Wüste) oder die Windkraftwerke aufs Meer zu verfrachten. Jedoch wird dabei oft übersehen das dieses einen erheblichen Eingriff in das Ökosystem oder schlimmsten falls das Weltklima bedeuten kann.
Gegenargument: Und wie sieht es mit dem Ökosystem rund um Tschernobyl aus? Und wenn man sich mal die alten KKWs im Osten anguckt, da ist es nur eine Frage der Zeit bis soetwas wieder passiert.
heutzutage ist es energetisch völlig schwachsinnig wasserstoff herzustellen, deshalb sollte man zB wasserstoffautos etc. nicht zu hochspielen, da der wasserstoff mit hilfe von kohle- oder kernkraftwerken hergestellt wird.
Aber man kann ja auch Wasserstoff mit Hilfe von Solar- oder Windkraftanlagen herstellen, und dann ist das garnichtmehr so schwachsinnig.
Ich bin immernoch der Meinung: Die Zukunft gehört dem Wasserstoff (und die ferne Zukunft der Kernfusion).
bonestorm333
22.06.2004, 18:50
natürlich könnte man wasserstoff mit wasser-, wind- oder sonnenenergie herstellen. allerdings ist das zur zeit nicht in ausreichender menge nötig.
ich kann mich wage daran erinnern gelesen zu haben, dass zb. die USA zur ausreichenden produktion von wasserstoff bis zu 300!!! neue AKW benötigten. das wäre bei weitem übertrieben und würde den umweltfreundlichen wasserstoffantrieb den gar ausmachen. schwachsinn!!!
außerdem bin ich mal gespannt wie sich die länder im fernen osten entwickeln. china hat zB. jetzt schon den zweit höchsten ernergiebedarf der welt, welcher immer weiter stiegt. so eine nation mit H2 zu versorgen mit heutigen herstellungsmöglichkeiten wäre nicht zu gewährleisten.
übrigens FH16 was sind schon 3 mio autos. es gibt rund 500 mio. aber ein anfang wäre es.
Irgendwann ist dann Energieaufwand höher und teuerer, als die Energie, die man rausbekommt...
Aber man könnte Kollektoren an Deutschlands Feldern aufstellen, die das Methan sammeln... bei der ganzen Gülle :D
antifa2004
25.06.2004, 15:48
Nur mal ne kleine Anmerkung: Der Energieaufwand kann niemals höher sein als die Energie die man rausbekommt. Physikalisches Gesetz.
Denn nach dem Energieerhaltungssatz gilt: Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden!
Klick hier! (http://www.fgs.snbh.schule-bw.de/intel/projekte/maxbat/enauto/wandlung/wandlung.htm)
h3@d1355_h0r53
12.07.2004, 01:15
öl lobby wurde hier ja schon genannt.
geld regelt da das meiste. wer viel geld hat und in atommeiler investiert, der forscht nicht mehr als nötig nach erneuerbaren energien.
patenthandel. schon in den 70ern haben schweizer ne maschine erfunden die aus erdmagnetismus ein einfamilienhaus mit strom versorgen konnte, brauchte nen kleinen raum das teil. wurden die patente aufgekauft und die liegen gut verstaut in ner schublade in irgendem atommeiler.
habe ma bei der autofirma mitm stern in der motorenentwicklung zeitweise gearbeitet. die bringen jedes jahr oder so neue motoren raus. klar machte es mir spaß mit ner 500 ps s-klasse rumzuheizen (hehe noch mehr spaß mit der neuen s-klasse, die nächstes jahr rauskommt, die hatte noch keine elektronik/drosselung). aber auf dem ganzen gelände waren lediglich 2 autos mit wasserstoffmotoren die rumfuhren. die restlichen ca. 800 waren halt benziner oder z.t. diesel.
schaut man sich an wem daimler überhaupt gehört kommt man schnell bei ölmultis in saudiarabien an, die taktisch kluge anteile der firma besitzen.
geld regiert die welt.
was bringt solarenergie, was bringt magnetismus, was bringt was weiß ich solange es den verbraucher net an eine firma bindet ists fürn a*****. is doch besser man zahlt schön brav immer seine stromrechnung und zahlt immer mehr da es teurer wird als daß man sich einmal ne solaranlage o.ä. kauft und unabhängig ist für ne zeit.
TomCat911
13.07.2004, 23:37
Also ich Persönlich wäre für eine Stärkere nutzung der Solar Energie.
Was sauberes gibt es ned.
Die 1/3 Energie zur erzeugung jener, kann man wiederrum auch mit Solarenergie erzeugen. Solarzellen in bedingten Maße schaden der Umwelt wärend der Betriebsdauer in keinster weise! Ist doch egal, ob Solarzellen oder Dachziegel das Dach schmücken!
Sicher kann man kaum den Weltbedarf damit decken, aber wenn jedes Haus mit Solarwärme und Stromerzeugung ausgestattet wäre, würde der Energiebedarf durch Fremderzeuger sicher stark sinken und man bräuchte keine Häßlichen Landschaftsschänder wie Windräder. Jeder könnte sein Warmwasser selbst erzeugen. Dafür ist die Technik schon vollkommen ausgereift. Das spart schon einiges an Strom, wenn die Heizung nur im Winter durch Strom unterstützt werden muss.
Zu dem könnte man den Täglichen Lichtstrom auch locker durch ne Solarzelle erzeugen. Energiesparlampen sollten man dann schon drin haben.
Also wenn man die Gelder für die Windanlagen in Private Solaranlagen hineingesteckt hätte, hätte man heute sicher keine Verunschandeten Landschaften. Auch tut der sehr kurze Stromtranzportweg selbst Energie Sparen, da dann der doch große Leitungswiederstand einfach wegfällt bei einem Teil der Energie, welche im Haus selbst erzeugt wird.
In Großen Stadt Wohnblöcken ist die Solarfläche sicher zu gering, wenn man nur das Dach nähme, aber einen Teil der Außenwände könnte man sicher auch mit Solaranlagen versehen.
Aber eins Sollte der Politik klarr werden.
Eine Leihe wie wir, wird nie genau wissen, welche Energieform und Erzeugung die Effektivste ist und am Umweltfreundlichsten, denn man muss sehr viele Fakroren berücksichtigen.
Ich weiss z.B. nicht, wie Solarzellen nach ihrem Leben entsorgt werden und ob dieses die Umwelt belastet oder wieder einen großen Teil der Energie aufbraucht, welche die Solarzellen selbst erzeugt haben im Leben.
Jedoch gibt es einfach Techniken, die die Sonnenwärme nutzen.
Diese sind jedoch für Camper oder 3. Länder und deren Minidörferinteressant.
Z.B. Kochen mittels Sonnenspiegel und deren Technik die Töpfe heiß zu machen.
Ist doch ausreichend und sauber, da nicht mal Feuer benötigt wird.
Auch hier reichen kleine Solarzellen aus, um Warmwasser und Strom zu erzeugen.
Dieses tut den Lebensstandart der Leute enorm erhöhen und ist vollkommen Umweltfreundlich für die.
Bei der Industrie schauts natürlich anders aus.
Da müssen die Wissenschaftler sagen, ob es sich lohnt in Landgebieten Solaranlagen zu bauen, um Wasserstoff zu erzeugen.
Da bin ich überfragt und kenne die Daten nicht.
Aber die Sonne liefert genug Energie, um die Strombedarf zu decken, wir müssen jedoch einen Weg finden, diese Energie so efizient wie möglich umzuwandeln, um Sie dort einzusezten, wo sie benötigt wird.
In Zukunft könnte man ja Riesige Solaranlagen auf den Mond bauen, da die so volle Sonnenlichtanstrahlung haben und druch keine Atmosphähre gestört werden. Jedoch benötigt man dann einen Transportweg, welcher die erzeugte Energie zur Erde bringt.
Jedoch sind jetzt Solaranlagen in den Wüsten sicher ne gute Alternative.
Sie könnten durch Wasserdampf Turbienen antreiben, die für die Städte und Industrien in deren Umgebung die benötigte Energie erzegen könnten.
So könnte man den Faktor umgehen, das Solarzellen bei hitze weniger Leitung bringen. Und man hat den Vorteil, dass das Wasser durch die hohen Temperaturen schneller zu dampf erzeugt wird und dadurch mehr Energie liefern kann als in Kalten Regionen, wo man wieder auf reine Solaranlagen in abgelegenen und Kargen Gegenden setzen kann, wie z.B. in Gebirgen, wo ab einer bestimmten höhe eh nix mehr wächst und es niemanden stört und es kalt genug ist und die Sonneneinstrahlung noch hoch genug.
Z.B. Afgahnistan. Dort könnte man sicher Solarenergie und Solarwärme erzeugen.
Die USA haben auch genug Wüste, um einen großen Teil der Energie von Solaranlagen erzeugen zu lassen.
Nur Europa und Südost Asien hätten in meinen Augen schlechte Karten in Sachen Solaranlagen und Industriestrombedarf.
Die Wissenschaftler müssten da sagen, ob halt Wasserstoff import sinnvoll wäre oder ned.
Zum Schluß möchte ich eins sagen.
Die nutzung von Solareniergie ist die Einzige art der Energieform, die Sauber ist und keine häßlichen Windräder hat. Man kann Solaranlagen bedenkenlos in Bewohnten und Gebieten einsetzen, ohne das man Windanlagen bauen muss.
In entlegenen Gebieten, wo es der Natur und dem Menschen nicht stört, kann man bauen, was die meiste Energie erzeugt, bei gleichem Platzbedarf.
Egal ob Wind oder Sonne.
Man sollte aber den Wissenschaftlern die Frage stellen, was bringt den größten Nutzen und was ist notwendig.
Ist Solar-Wind nutzung zur Wasserstofferzeugung für eine Weltwirtschaft sinnvoll, oder nur ein bedingten Regionen. Oder ist es für hoch entwickelte Gebiete mit hohem Energiebedarf.
Man sollte den Wissenschaftlern fragen, welche Art der Energieerzeugung und nutzung für die Zukunft das wahre ist und in welcher Richtung wir Forschen müssen.
Es ist klarr, das es einiges Immer geben wird, bis ans Ende der Erdzeit und einiges wird in naher Zukunft zu ende gehen.
Wenn die Wissenschaftler sagen, Wir haben da was, was dann kommen kann, wenn das Erdoil leer ist, dann sollte man dieses Erforschen. Bis dahin sollte man ruhig das nutzen, was jetzt! efizient ist und sicher. Und zwar die AKWs. Einem Endlager ist es sicher egal, ob es fast leer oder voll verziegelt wird. Das Problem haben wir eh schon mit den Endlagern!
Das Letzte: Die gute alte Wasserkraft ist ja auch ein toller Energieerzeuger, jedoch muss man hier wieder Ökosysteme zerstören oder belasten, um diese efizient nutzen zu können. Unter den Stauseen liegen so manche Feuchtbiotope. ;) :D