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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit dem Fahrstuhl abgestürzt, hilft dieser Trick?


r0Xus
11.08.2004, 14:52
Hi,

wundert euch nicht über meinen komischen Einfall aber er geht mir nicht mehr aus dem Kopf.

Diese Frage hat mit Physik zu tun, und ich bin der Meinung es wäre möglich.
(bin keine Niete in Physik falls das jemand behaupten möchte :) )

Also nehmen wir an ein Fahrstuhl hat aus irgeneinem Grund einen Defekt und stürtz in die Tiefe hinab, außerdem nehmen wir an das dieser teils aus Glas oder Plexiglas besteht so das wir hinaus sehen können.......ihr ahnt es vielleicht schon.

Wenn nun dieser Fahrstuhl in die tiefe stürtz und die sich darin befindene Person kurz vor dem Aufschlag auf den Boden abspringt, könnte sie dann dieses Unglück ohne verletzungen überstehen.


Ich bin mir im klaren darüber das diese Vorstellung etwas schwachsinnig ist aber ich bitte euch trotzdem darum euch das einmal vorzustellen und eure meinug hier einmal zu posten.

thx rixxx

RauschGoldEngel
11.08.2004, 14:58
Die Person kann es auch dann nicht überleben, weil der gesamte Fahrstuhl nach dem Sturz platt wie ne Flunder ist. Selbst wenn der Fahrstuhl stabil genug wäre, würde die Person trotzdem mit einer zu hohen Geschwindigkeit aufprallen..
Also keine Chance..

Tiu
11.08.2004, 14:59
Geht nicht, da durch die Fallgeschwindigkeit die Personen an der Decke kleben.

Also doch eine Niete in Physik?

Punica79
11.08.2004, 15:00
Hmmm, der Absprung müsste aber doch so kräftig sein um die kinetische Energie des Körpers aufzuheben...
Die Einwirkungen auf den Körper dürften dann die selben bleiben, ob er jetzt durch den Aufschlag verletzt wird oder durch die radikale Beschleunigung durch den Absprung...

Hmm... vielleicht denk ich da ja jetzt in die vollkommen falsche Richtung... ;)

EDIT: Es ist mir klar, dass solch ein Absprung praktisch nicht möglich ist, ist nur ne theoretische Überlegung

Burschi1620
11.08.2004, 15:05
Also wenn das glas is dann geht es auf jeden fall zu bruch
aber ich denke es ist entscheident wieviele leute in aufzug sind
denn wenn der aufzug angenommen stabil ist und beim aufprall nicht zerschellt müste das mit dem springen klappen denn die erdgravitation bleibt ja gleich
aber ich kann mich niechtmehr so genau daran erinnern wie das mit der fallgeschwindigkeit is.

devil55
11.08.2004, 15:06
also, dieperson hat doch schon die geschwindigkeit des fahrstuhles, sagen wir mal 60 kmh, weil der nicht so doll hoch war...

wenn die person jetzt kurz vor dem aufschlag springt, hat sie dann viellecith nicht mehr die 60 kmh sondern nur noch 50 kmh, fliegt ja dann aber trotzdem auf den boden...

keiner springt imho so stark, das er die gesamte bewegungsenergie von dem lift ausradieren kann

13thAngel
11.08.2004, 15:08
Naja, also ich würde sagen es geht nicht, weil, rein theoretisch, der Absprung so stark sein müsste das er der Fallgeschwindigkeit (Gewicht des Fahrstuhls + eigenes Gewicht *9,81 (Erdanziehungskraft) wiedersteht. Dies dürfte sich allerdings sehr unvorteilhaft auf den Körper auswirken, bzw. ich glaube nciht das man sich auch nur einen Millimeter vom Boden des Fahrstuhls entfernt.

MfG

Matthias

Tiu
11.08.2004, 15:08
Nochmal, wenn sich der Fahrstuhl im freien Fall befindet, kleben die Leute an der Decke. Da ist nix mehr mit springen.

Green Mamba
11.08.2004, 15:10
Wenn der Fahrstuhl im freien Fall ist, herrscht im inneren nahezu Schwerelosigkeit. Beim Absprung würde er gegen die Decke krachen, und beim Aufprall ... äh aufprallen eben. :)
Also, no chance. :evillol

Burschi1620
11.08.2004, 15:16
also, dieperson hat doch schon die geschwindigkeit des fahrstuhles, sagen wir mal 60 kmh, weil der nicht so doll hoch war...

wenn die person jetzt kurz vor dem aufschlag springt, hat sie dann viellecith nicht mehr die 60 kmh sondern nur noch 50 kmh, fliegt ja dann aber trotzdem auf den boden...

keiner springt imho so stark, das er die gesamte bewegungsenergie von dem lift ausradieren kann

ich glaube des is die lösung!
na klar kann ein mensch nicht so viel geschwindigkeit wegmachen durch einen sprung

r0Xus
11.08.2004, 15:20
Nochmal, wenn sich der Fahrstuhl im freien Fall befindet, kleben die Leute an der Decke. Da ist nix mehr mit springen.

da bin ich nicht der Meinung!

wenn du einen kleinen runden Stein fallen lässt und daneben einen sehr großen fallen sie beide gleich schnell runter.

Eher schweben die insassen meine ich.

Green Mamba
11.08.2004, 15:21
Sie schweben definitiv, wenn man den Luftwiderstand der Fahrstuhlkabine außer acht lässt.

Tiu
11.08.2004, 15:43
da bin ich nicht der Meinung!

wenn du einen kleinen runden Stein fallen lässt und daneben einen sehr großen fallen sie beide gleich schnell runter.


Im luftleeren Raum, ja. Aber nicht in einem Raum mit Luft.
Da die Masse des Fahrstuhls erheblich größer ist als die einer Person, beschleunigt der Fahrstuhl im freien Fall schneller als die Person selbst.
Daher sind die Personen auch an der Decke, da der Fahrstuhl durch die schnellere Beschleinigung sie mit hinunterreist

Green Mamba
11.08.2004, 15:46
Falsch!
Die Erdbeschleunigung ist unabhängig von der Masse! ;)
Die Fallgeschwindigkeit wird nur durch den Luftwiderstand gebremst. Der Fahrstuhl wird dementsprechend gebremst, die Person nicht. Daher ist die Person fast schwerelos, kann aber noch leichtfüßig am Fahrstuhlboden stehen während dem Fall.

devil55
11.08.2004, 15:47
Im luftleeren Raum, ja. Aber nicht in einem Raum mit Luft.
Da die Masse des Fahrstuhls erheblich größer ist als die einer Person, beschleunigt der Fahrstuhl im freien Fall schneller als die Person selbst.
Daher sind die Personen auch an der Decke, da der Fahrstuhl durch die schnellere Beschleinigung sie mit hinunterreist
aber du hast den luftwiderstand nicht berücksichtigt. bei sonem lift is der ganz schön groß, zumal auf den seiten wenig platz zum entweichen ist... die person hat aber keinen luftwiderstand, weil sie sich in einem abgeschlossenem system befindet (lift)

schlagt mich nciht, wenn ich da grad nen blödsinn geschrieben habe, sondern belehrt mich eines besseren ;)

ok, green mamba war etwas schneller...

LaNa19
11.08.2004, 16:30
kurz und knapp meine Meinung.Alles was Green Mamba stimmt und wenn man kurz vorm Boden abspringt kann man das ganze locker überleben...allerdings muss man eben die Fallgeschwindigkeit neutralisieren...also unmöglich.

ABer theoretisch ist das kein Ding...meine Meinung!Wenn man nen Kräftegleichgewicht schafft passiert einem nichtmal was wegen der Fahrstuhl decke ( sofern der Fahrstuhl unzerstörbar ist!).

Also meine Meinung...in der theoretischen Physikwelt.

firexs
11.08.2004, 17:55
ok, ich will auch mal: wenn man ein glas mit wasser flott nach unten zieht, dann kommt das wasser kurz danach hinterher und es platsch, auf die restliche wassermasse.
wenn man die richtung ändert (nach oben), dann geht das wasser genauso hoch und bleibt ein kurzen augenblick stehen (erdanziehung gegen beschleunigte masse). jedoch wird das wasser danach auch wieder ins glas knallen.
als mensch könnte man nun durch springen halt aufprallen an boden/decke versuchen zu verhindern, jedoch bringt es wohl eher mehr, die beschleunigte körpermasse durch in die knie gehen abzufangen, oder von der hocke aus sich nach oben zu schleudern um der fliehkraft entgegen zu wirken. springen hat nur den effekt, das man seine eigene fallgeschwindigkeit kurz abbremst und man das gefühl hat im fahrstuhl zu schweben. jedoch bewegt man sich immernoch nach unten, so das der aufprall nur etwas geringer ist, als die des fahrstuhls.


mfg firexs

Burschi1620
11.08.2004, 18:20
ich probier des mal für euch au mir is eh fad :)

wop
11.08.2004, 18:39
Ein Fahrstuhl kann nicht abstürzen.
Ähnlich wie bei einem Benzinrasenmäher - wo die Drehzahl mittels Fliehgewicht immer konstant gehalten wird - ist auch am Fahrkorb eine Fliehkraftregelung, die bei überschreiten einer vorgegebenen Geschwindigkeit eine Notbremsung auslöst.
Sollte an dieser Sicherheitseinrichtung manipuliert werden, läst sich der Fahrstuhl wg. der elektr. Überwachung garnicht erst Starten.

wop

devil55
11.08.2004, 18:43
@wop: von dem haben wir ja jetzt mal abgesehen ;)

Tiu
11.08.2004, 18:55
Falsch!
Die Erdbeschleunigung ist unabhängig von der Masse! ;)
Die Fallgeschwindigkeit wird nur durch den Luftwiderstand gebremst. Der Fahrstuhl wird dementsprechend gebremst, die Person nicht. Daher ist die Person fast schwerelos, kann aber noch leichtfüßig am Fahrstuhlboden stehen während dem Fall.
Das haben die mal bei Galileo oder so gebracht. Die Leute klebten an der Decke, zumindest für eine gewisse Zeit. Dies kann man evtl. auch durch einen "Zeitvorteil" den der Fahrstuhl selber hat evtl. erklären!

Rockzentrale
11.08.2004, 19:15
Also nehmen wir an ein Fahrstuhl hat aus irgeneinem Grund einen Defekt und stürtz in die Tiefe hinab, außerdem nehmen wir an das dieser teils aus Glas oder Plexiglas besteht so das wir hinaus sehen können.......ihr ahnt es vielleicht schon.

Ich muss da mal den Spielverderber spielen ;)

Es kaum eine Möglichkeit, dass ein Aufzug in die Tiefe stürtz wie einem immer in diesen Hollywood-Filmen sugerriet wird.

Da bei einem Seilaufzug der vollbesetzte aufzug an einem Seil hängen kann, aber in der Regel mit einer 5-10 fachen Sicherung daranhänt, was soviel heißt, dass der Aufzug an 5-10 Drahtseilen hängt. Sollten alle Seie reisen, besitz der Aufzug eine Kontrolle der Geschwindigkeit, welche dann den Aufzug ausbremst. Sollte dieses Sicherheitssystem versagen, besitz der Aufzu an der unterseite noch 4 Krallen die sich bei zu hoher Geschwindihkeit, dann in den Führungsschienen dann verkeilen.

Und zu Zuverlässigkeit der Aufzüge:

Es gab in Europa noch keine Tote durch einen Aufzugabsturzes, was den Aufzug zu dem sichersten Vorbewegungs mittel macht :D

@Topic

Ich denke, dass es auf die zurück gelegte Strecke des Aufzuge ankommt da:

Masse hat ja die Eigenschaft, dass sie ihren mometanen Zustand beibahlten möchte: keine Bewegung oder eine bestimmte Bewegung.

Durch die Beschleunigung durch den Fall des Aufzuges wir die Masse (Mensch) immer mehr beschleunigt.

Um nun bei Aufschlag nach oben hüpfen zu können, muss der Kraft, welche durch die Fallbeschleunigung entstanden ist, mit einer höheren Kraft entgegen gewirkt werden, als durch den Fall entstanden ist.

Beispiel:

Ein Mann mit einem Gewicht von 80kg hat eine Erdanziehung von ~800N
Durch einen Fall vom 1 Meter erhöt sich die Kraft um den Faktor 10.

Nehmen wir an, dass der Fall des Aufzuges 50m beträgt. Durch diese 50m wurde der Mann mit seinen 80kg auf eine Energie von 800x10x50 beschleunigt. Was dann 400KN sind, welche 40Tonnen entsprechen.

Und ein Mensch kann mit einem Sprung keine 40T Kraft erzeugen.

Mit dem blabla von oben bin ich mir zwar nicht ganz so sicher, aber ich denke, dass es stimmen sollte.

Wenn mir jemand beweisen kann, dass ich falsch liege, dann soller er es tun. (Karma folgt :))

CU Rockzentrale

Hamsterlilly
11.08.2004, 19:19
Ich würde sagen: theoretisch wie auch praktisch würde man sich hinterher solche Gedanken nicht mehr machen, bzw. kann sich solche Gedanken nicht mehr machen.
Da die eigene Masse dann = der Fahrstuhlmasse = Matsch!

Ich war noch nie gut in Physik und im Hochsprung auch nicht, also könnte ich weder theoretisch noch praktisch überleben. :freak

LaNa19
11.08.2004, 19:42
nochmal:

theroretisch kann man durch hochspringen überleben...klar gibt es die Einschränkungen,dass die Fahlstuhldecke usw. runterkommt blabla und das man die Gegenkraft nicht aufbringen kann ist auch klar...man Jungs aber es ist theoretisch nunmal möglich!

Oder kann jemand jetzt mal nen physikalischen grund bringen warum es nicht möglich ist? anstatt hier rumzulabern?

Hamsterlilly
11.08.2004, 19:48
@Topic

Ich denke, dass es auf die zurück gelegte Strecke des Aufzuge ankommt da:

Masse hat ja die Eigenschaft, dass sie ihren mometanen Zustand beibahlten möchte: keine Bewegung oder eine bestimmte Bewegung.

Durch die Beschleunigung durch den Fall des Aufzuges wir die Masse (Mensch) immer mehr beschleunigt.

Um nun bei Aufschlag nach oben hüpfen zu können, muss der Kraft, welche durch die Fallbeschleunigung entstanden ist, mit einer höheren Kraft entgegen gewirkt werden, als durch den Fall entstanden ist.

Beispiel:

Ein Mann mit einem Gewicht von 80kg hat eine Erdanziehung von ~800N
Durch einen Fall vom 1 Meter erhöt sich die Kraft um den Faktor 10.

Nehmen wir an, dass der Fall des Aufzuges 50m beträgt. Durch diese 50m wurde der Mann mit seinen 80kg auf eine Energie von 800x10x50 beschleunigt. Was dann 400KN sind, welche 40Tonnen entsprechen.

Und ein Mensch kann mit einem Sprung keine 40T Kraft erzeugen.

CU Rockzentrale

Weiß zwar auch nicht, ob es stimmt, aber hört sich nach ner recht guten physikalischen Begründung an.

Selbst wenn es nicht im Detail stimmen sollte, ist es vom Prinzip her doch einleuchtend.

(oder war ich doch so schlecht in Physik?)

LeChris
11.08.2004, 19:52
Man könnte auch die Treppe nehmen, dann ist sogar egal ob der Fahrstuhl aus Glas oder sonstwas ist :D...

ok ok, der war schlecht...

Selbst wenn man abspringen könnte, die Absprunggeschwindigkeit wäre wohl um einiges langsamer als die Fallgeschwindigkeit*. Sicherer wäre es, sich auf den Boden zu legen, da dann zumindest der Aufprall mit diesem einen nicht schon sämtliche Knochen brechen würde. Aber auch das wäre im Fall schwierig, wenn man nicht gerade Raumfahrer ist.

(Würde alledings gerne mal wissen, wie die Personen im Fahrstuhl dessen Masse annehmen sollten...:freak)

*EDIT: sehe gerade, daß sich Rockzentrale schon darüber Gedanken gemacht hat: ergo, die Absprungkraft müßte so hoch sein, daß man sich dadurch schon die Knochen brechen würde...

Hamsterlilly
11.08.2004, 20:00
Ich versteh nicht so ganz, was es in diesem Fall für eine Rolle spielen soll, dass der Fahrstuhl aus Glas ist.

Ist es nicht auch so, dass je härter und widerstandsfähiger das Material des Fahrstuhls ist, desto größer wirkt sich die Kraft des Aufpralls sich auf den Innenraum aus?!

Ist doch zumindest auch bei Autos so.

Burschi1620
11.08.2004, 20:00
"Beispiel:

Ein Mann mit einem Gewicht von 80kg hat eine Erdanziehung von ~800N
Durch einen Fall vom 1 Meter erhöt sich die Kraft um den Faktor 10.

Nehmen wir an, dass der Fall des Aufzuges 50m beträgt. Durch diese 50m wurde der Mann mit seinen 80kg auf eine Energie von 800x10x50 beschleunigt. Was dann 400KN sind, welche 40Tonnen entsprechen.

Und ein Mensch kann mit einem Sprung keine 40T Kraft erzeugen."

warum 800 und dann mal 10?
F=m*g kraft = masse * gravitation
80*10 ist 800
dann mal 50 kommt 40000N heraus das sind 40kN
aber wenn ich das richtig verstanden habe wendest du dann F/g an um die dimension gewicht zu errechnen
Das währen aber dann 4t weil sich eine 0 kürzt durch dividieren durch 10 und die 3 fallen weg weil die grunddimension kilo sind

PS: Ich musste schon einige zeit über die formeln nachdenken also nicht wundern wenns falsch sien könnte :)

LeChris
11.08.2004, 20:06
Na wenigstens einer auf meinen Schwachfug reingefallen, oder lasgo? Glas bewirkt nur, daß wir als Außenstehende uns den Vorfall genüßlich angucken können (und sehen, wie r!xXx bei seinem Versuch zerschellt) :D.

Na toll Burschi, ob du nun von 4 oder 40 Tonnen geplättet wirst, ist doch mal nun richtig Latte...(nein, ich rechne jetzt nicht nach :D)

phil.
11.08.2004, 20:08
Erdbeschleunigung: 9.81 m/s²
Das heißt ohne Luftwiderstand und Reibung erreicht eine Masse nach einer Sekunde die Geschwindigkeit von 35.32 km/h. Das entspricht einer Fallhöhe von ca. 5m.
Da dürfte selbst ein guter Hochspringer Probleme bekommen diese Beschleunigung im Bruchteil einer Sekunde zu erreichen. :D

Hamsterlilly
11.08.2004, 20:10
Physik ist doch das Buch mit den 7 Siegeln, oder??

Du kennst den Spruch "Selbstsicheres Auftreten, trotz absoluter Ahnungslosigkeit!" bestimmt auch, oder? :rolleyes

Aber es heißt doch auch "Learning by doing", also rein in den Fahrstuhl und ab damit! :evillol

Burschi1620
11.08.2004, 20:13
mein Physikbuch hat keine 7 siegel, ja das weiß ich auch wenn ich nie reinschaue :D

Tiguar
11.08.2004, 20:14
Ich versuche es mal anders: Wie hoch kann ein Mensch springen? Der Hochsprung-Weltrekord liegt afaik irgendwo bei knapp 2,50 Meter, allerdings mit Anlauf. Das sollte im Aufzug Probleme bereiten, also sage ich mal 1,50 Sprunghöhe aus dem Stand können maximal erreicht werden.

Da der Mensch im Aufzug mit der gleichen Geschwindigkeit fällt wie die Kabine, und diese Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Fallhöhe zunimmt, kann der Mensch in der Kabine daher den Aufprall nur soweit verringern, wie er einer um 1,5 Meter reduzierten Fallhöhe entsprechen würde.

Selbst, wenn er den absolut richtigen Zeitpunkt des Absprungs erwischt, die Aufzugkabine nicht zermatscht wird, und was man auch sonst noch an Rahmenbedingungen braucht, spielt das jenseits von 10 Metern Fallhöhe irgendwie keine Rolle mehr. ;)

Viele Grüße, Tiguar

LaNa19
11.08.2004, 20:16
Naja da ja keine gescheiten EInräge kommen schreibe ich halt mal ausführlich meine Gedanken die ich in vorhrigen Beiträgen versucht zu erwähnen habe...allerdings wohl bei keinem ankam!

Also es ist wohl klar das die Erdanziehung 9,81m/s² sind und das als Beschleiunigung und nicht als gleichmässige Geschwindigkeit...also z.b nach 4 s hätte man eine Geschwindigkeit von >100 km/h, ein Mensch wird kaum mit derselben Geschwindigkeit nach oben springen können, könnte er es, würde er sich sein Hirn ziemlich beschädigen, wegen der Trägheit der Masse! Nun Theoretisch ist ein sich retten aber trotdem möglich...klar würden auch alle Knochen etc. von so nem Sprung brechen...aber wir sind inner THEORIE!

2.Mäglichkeit:

Im Fahrstuhl besteht ein "geschlossenes System",d.h.es ist vollkommen egal was man macht...da man die Bewegung des System machen muss!

Nen Beispiel:Ne Fliege die in nem 100km/h fahrenden Auto 10km/h fliegt kann ja auch nicht 110km/h fliegen^^Trotzdem würde ne Fliege wenn das Auto nen Unfall hat und gerade nach hinten Richtung Kofferraum fliegt ( Unfall ist Vorne || Auto fährt 100km/h) mit 100km/h nach Vorne prallen...

in diesem Fall wäre nen überleben nicht möglich^^

Edit.

@b-runner ich weiss dass das patzig war *g*,aber wir drehten und drehten uns hier im Kreis und da ist Patzigkeit manchmal ganz gut...man wird nimmer ignoriert^^Musst mich halt a bissl aufspielen :)

Burschi1620
11.08.2004, 20:17
ich denke man muss nocheinmal ovn vorne beginnen, wenn der springer noch im fluge springt dürfte er es aber schaffen, denn wie oben schon wer gesagt hat ist er in der zeit des fluges nahezu schwerelos.

edit zu dem der über mir steht
die fliege legt für sich selber 10km/h zurück aber im effektiven legt sie 110km/h zurück
Das is so als würdest du mit der Straßenbahn fahren.

Ich denke weniger das die fliege nach vorne fliegt weil sich ja in der luft in der sie fliegt nicht so viel ändert.

bitfunker
11.08.2004, 20:55
@LaNa19: Schon reichlich patzig, sowas: Naja da ja keine gescheiten EInräge kommen schreibe ich halt mal ausführlich meine Gedanken die ich in vorhrigen Beiträgen versucht zu erwähnen habe...allerdings wohl bei keinem ankam! :rolleyes

@Topic: Das sollte man diejenigen fragen, die den Absturz eines Aufzugs überlebt haben und vorher hochgesprungen sind - wenn weltweit niemand zu finden sein sollte, hätten wir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch eine Antwort...

Tiguar
11.08.2004, 20:58
@ Burschi1620: Aber was bedeutet denn Schwerelosigkeit? Entweder ist keine Gravitation vorhanden, was nicht möglich ist. Oder man fällt in einem geschlossenen Bezugssystem genauso schnell wie seine Umgebung. Wie z.B. an Board eines Parabelflugs, und auch in der ISS ist das nicht anders. ;)

Diesen Moment der relativen Schwerelosigkeit hat der Mensch in der Kabine aber nur im Scheitelpunkt seines Sprungs; vorher fällt er langsamer, nachher sogar schneller als die Kabine. Wobei hier immer unterstellt werden muss, das die Kabine nicht mit 1 g nach unten beschleunigt wird, sondern wegen der Reibung von Luft und Führungsschienen langsamer fällt.

Daher kann der Mensch im Aufzug zwar durch seinen Sprung relativ langsamer fallen als die Aufzugskabine selbst, er kann aber - von geringen Fallgeschwindigkeiten bzw. geringen Fallhöhen mal abgesehen - nie hinreichend stark abspringen, um die Fallgeschwindigkeit des Aufzugs komplett auszugleichen.

Das geschlossene Bezugssystem Mensch - Aufzugskabine wird übrigens imho durch den Aufprall aufgelöst, im wahrsten Sinne des Wortes. :evillol Dann zählen nur die Relativgeschwindigkeiten der aufprallenden Gegenstände und Menschen zum feststehenden Boden des Aufzugsschachtes.

CU, Tiguar

Rockzentrale
11.08.2004, 23:22
Mir kommt da noch ein Gedanke in den Sinn, welcher schon ansatzweise schon genannt wurde:

Falls man doch in der Lage wäre die Karft die durch die Beschleunigung des Aufzuges entsteht zu über winden, käme es noch auf die Sprunggeschwindigkeit.

Angenommen der Aufzug bewegt sich im Moment des Absprunges mit 20km/h und man spring ab, dass man 20km/h erreicht so steht man dann praktisch von ausen (auserhalb des Aufzuges z.B. auf einem Stockwerk) betrachtet in der Luft für einen kurzen Moment.
Durch die weitere Abwärts bewegung des Aufzuges müsste man dann an der Decke hängen.

Um aber nicht an der Decke zu hängen müsste das sich in der Luft befinden so kurz wie möglich sein.

Bei 20km/h bewegt sich der Aufzug in 0,5s (Sprungzeit: vom Boden abspringen bis zum wieder aufkommen) ~2,7m

Wenn man nun 0,5m hoch springt selber eine Körperhöhe (im Sprung) von ca. 1,2m hat befindet man sich am höchsten Punkt des Sprunes bei 1,7m.

Den höchsten Punkt des Sprunges hat man dann bei ca. 0,25s

In dieser Zeit kommt einem die Aufzugsdecke dann bei 20km/h ~1,4m, entgegen.

also müsste der Aufzug schon mal 3,1m hoch sein. Damit wir uns den Kopf nicht an der Decke anschlagen rechnen wir nochmals 10cm hinzu, was dann mal eine Höhe von 3,2m Aufzugshöhe ergibt.

Da wir aber nach dem Errichen des höchsten Punkt des Aufzuges nicht gleich wieder mit 20km/s nach unten fallen, benötigen wir eine Beschleunigungsstecke um wieder auf 20km/h zu kommen. Hierbei ergibt sich ja dann da Problem, dass sich der Aufzug durch sein Eigengewicht selber auch weiterbeschleunigt.

Um aber schneller zu beschleunigen wie der Aufzug müsste man schwerer sein.

Da aber dieser Fall nicht eintritt, dass die zu befördernde Person schwerer ist wie der Aufzug, so kann die Person nicht wieder schneller nach unten beschleunigen wie der Aufzug und deshalb sollte, dann die Person wie schon erwähnt dann an der Decke kleben. :D

Und dies wäre dann auch ein Grund weshalb die Höhe des Aufzuges egal ist, da man dann sowieso an der Decke hängt:

Edit:

Mir fällt ja ein, dass der Aufzug dann steht wenn man wieder aufkommt:

Daher stimmt die letzt vermutung nur dann wenn sich der Aufzug weiter nach unten bewegt.

Und nach der Rechnung oben müsste der Aufzug wenn er in dem Moment zu stehen kommt wie die Person den höchsten Punkt erreicht, dann der Aufzug bei 20km/h 3,2m hoch sein.

Wenn aber die Person zu früh abspring keblt sie an der Decke, weil der Aufzug einem eine größere Strecke entgegen kommt.

@Burschi1620

Auch wenn es nur 4T Wären die zu überwinden wären wäre es egal, da man so eine Kraft nicht als Mensch aufbringen kann in einem Sprung.

Also ich hoffe, dass auch diese Gedanken einen richtigen Ansatz bilden :D

Cu Rockzentrale

Burschi1620
12.08.2004, 00:32
schön er klärt von tiguar und rockzentrale und ich denke ich ziehe mich jetzt mal mit meinen physik kenntnissen zurück, hab zwar alles verstanden aber trotzdem hab ich erst ein jahr hinter mir wo ich in physik wirklich aufgepasst habe :D

Klar kann ein mensch nicht einen sprungkraft von 4t bewirken, aber es is doch shcon ein unterschied zwischen 40t und 4t ;)

Rockzentrale
12.08.2004, 00:44
schön er klärt von tibuar

Es heißt Tiguar :D

Klar kann ein mensch nicht einen sprungkraft von 4t bewirken, aber es is doch shcon ein unterschied zwischen 40t und 4t ;)

Und weil er auch keine Sprungkraft von 4t bewirken kann ist es gerade hier egal ob es 4 oder 40t sind ;)

Cu Rockzentrale

Burschi1620
12.08.2004, 00:53
ja sorry ich habs da so mit den g und b's oder mit den d und g's ich vertausch die manchmal :(

phil.
12.08.2004, 01:00
Mensch, Computer und Wissenschaft
Hier geht es um die Privatsphäre, insbesondere TCPA, die Umwelt, etc.
Viel sehe ich davon nicht. Mit den Physikkenntnissen ist es bei den meisten auch nicht weit her. :(

Das ganze gehört also ins OT.

Rockzentrale
12.08.2004, 01:05
Viel sehe ich davon nicht. Mit den Physikkenntnissen ist es bei den meisten auch nicht weit her. :(

Das ganze gehört also ins OT.

Hier ist es auch sicher gut aufgehoben!

@phil.

Wie wäre es mit Spamhunter statt Spamjäger :D

Cu Rockzentrale

phil.
12.08.2004, 01:10
Ganz schön gefährlich was du machst.
Jäger ist schon richtig. Wir sind ja auch ein deutsches Forum.

Allerdings sehe ich den Thread bald im Aquarium.

Blutschlumpf
12.08.2004, 01:23
Uh, ich hab nur die ersten paar Beiträge gelesen, da wurd mir ja schon bange.
Leute, mit euch bau ich kein Flugzeug :D

Im Fahrstuhl hat man selber keinen Luftwiderstand, also wirkt dort nur die Erdanziehungskraft.
Der Fahrstuhl selber dürfte einen (von der Größe des Fahrstuhlschachtes abhängigen) sehr hohen Luftwiderstand haben, also dürfte sich die Fallgeschwindigkeit bei einem "relativ kleinen" Wert einpendeln, ich würde mal aus dem Bauch raus auf ca. 100km/h bei einem engen Schacht tippen.

Ich bezweifel, dass irgendjemand an der Decke kleben wird, da der Mensch im Fahrstuhl mangels Luftwiderstand immer mehr Kraft nach unten erfahren wird als der Fahrstuhl selber.

Zum Aufprall: Selbst wenn der Aufzug nicht zerschellt, dann müsste man in besagtem Beispiel schon in der Lage sein sich mit idealerweise ca 50km/h nach oben zu wuchten, um die kinetische Energie gleichmäßig bei Absprung und Landung zu kompensieren. Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde versteht sich.

Wer probierts ? ;)

ToXiD
12.08.2004, 10:59
Beim Lesen dieses Threads habe ich beschlossen, in nächster Zeit jegliche Fahrstühle zu meiden. Es könnten ja versuchsfreudige FB-Member in der Nähe sein... :volllol

XXYYZZ
12.08.2004, 21:54
Neuer Lösungsansatz für die Aufgabe, ist wahrscheinlich falsch, aber was solls.

Wir nehmen an Fahrstuhl und Insasse sind gleichschnell, so ungefähr kommts hin.
Als Absprungsort nehmen wir an, dass es direkt vor dem Aufprall stattfindet, weiterhin nehmen wir an, dass die Kabine stabil bleibt.
Tatsächlich müsste die Person direkt beim Aufprall hochspringen, da vorher eine vernünftige Umsetzung der Sprungkraft schlechter möglich wäre (actio -> reactio, solange der Fahrstuhl nicht auf dem Boden ist, Tritt man sich nicht nur hoch, sondern beschleunigt den Fahrstuhl auch). Damit ist auch das Problem der Kollision mit der Fahrstuhldecke erstmal im abseits. Allerdings ist dieser Zeitpunkt wohl kaum genau zu treffen.

Nehmen wir an, das Gespann Fahrstuhl-Insasse fällt 30m. Der Insasse wiegt 80 kg
Zwecks einfacher Rechnung: g=10 m/s²
Sprich: Der Insasse hat die Energie W=1/2*m*v² = 1/2*80*v²
v=a*t --> s=1/2*g*t² --> t=Wurzel(2*30m/10)=2,449... s
v=10*2,449.. s = 24,49.. m/s
Ich hoffe ich bin noch richtig ...
Also ist w=1/2*80*(24,49...)² = 24000 J Bewegungsenergie.
Alternativ kann man auch sagen: W=F*s, also 800N*30m = 24000N

Nehmen wir an, der Insasse spingt nich in dem Sinne sondern fängt sich durch Beugung der Beine bei Krafteinfluss ab bzw. richtet sich aus gebeugten Knien, was sich leichter rechnen lässt und woran man doch Größenordnungen erkennen kann. So kann man halt vernachlässigen, dass beim Absprung vorher der Fahrstuhl beschleunigt würde, weshalb folglich dabei noch mehr Kraft aufgewendet werden müsste, wenn ich mich nicht irre.
Sagen wir, die Person hat also 50 cm "Beugungsspielraum", in der er Kraft aufwenden kann. Wenn die komplette Bewegungsenergie abgebaut ist, steht dann ja der Oberkörper still.
Wenn W=F*s, dann muss die Kraft um auf 50cm alle Energie abzubauen sein:
F=W/s = 24.000/0,5=48000N
Also, wer kann schon 48000N aufbringen? Und welche Gelenke halten das aus?
(Übrigens kommen nochmal die 800N Körpergewicht drauf, denen ja auch entgegengewirkt werden muss, ist aber unerheblich).
Generll gilt zu berücksichtigen, dass auch diese Rechnung nicht ganz zutrifft, da ja die untersten Körperteile nicht mehr "gebremst" werden müssen, da sie ja, wie oben bestimmt, schon festen Kontakt haben.
Alles in allem ist die Rechnung halt nutzlos und falsch, aber trotzdem interessant zum Einordnen der Kräfte.
Falls jemand gröbste Fehler entdeckt ruhig sagen, aber ich kann die nächsten Wochen wegen Abwesenheit nicht reagieren, danach guck ich mal ^^.

13thAngel
12.08.2004, 22:15
Es gab in Europa noch keine Tote durch einen Aufzugabsturzes, was den Aufzug zu dem sichersten Vorbewegungs mittel macht :D


goil ich glaub ich fahr nur noch Aufzug! ;) Weiß jemand ob zwischen Krefeld und Düsseldorf einer verkehrt??? :lol

steveh
12.08.2004, 22:24
Jetzt macht euch doch bitte keine Gedanken über einen Fahrstuhlabsturz.
Alle Geräte haben, zumindest in Deutschland, EU und USA, Antifall-Bremsen die bei überhöhter Sinkgeschwindigkeit der Kabine eine unbequeme weil brutale, aber dennoch relativ sichere Vollbremsung machen.

Wenn überhaupt, ist das Risiko eines Absturzes am grössten während Wartungsarbeiten, wobei gelegentlich die Motor- und Magnet-bremse abgeschaltet wird, um die Fallbremse zu prüfen. Aber dann sollten eigenlich Ballastgewichte in der Kabine stehen, und NICHT ein Mensch, auch nicht der Techniker.

Gefährlicher als Fahrstühle sind automatische Drehtüren. Beachtliche Geschwindigkeiten und schwergewichtige bewegliche Massen reichen aus für schwere Knochbrüche wenn plötzlich Hände oder -Beine in den Spalt hineingehalten werden, z.B unachtsame Klein-Kinder...
Ehe die Tür dann aufgrund des Alarmsignals von Lichtschranke oder Abstandsmelder zum Stillstand gekommen ist, sind die Körperteile manchmal schon zerquetscht.

Herr Vorragend
12.08.2004, 22:53
Und für den Fall das ein Seil reisst registriert das sie Bremse und bremst den Fahrstuhl noch in seiner Aufwärtsbewegung (sofern er die hat) ab. Das ganze geschieht in Zehntelsekunden, sodass der Fahrstuhl gar nicht ins Fallen kommt.

Tiguar
12.08.2004, 23:06
Immer diese Realisten! ;)

Leute, das hier ist ein Gedankenexperiment, um die kleinen grauen Zellen mal wieder etwas in Rotation zu versetzen. :D

Dass ein Aufzug nach menschlichem Ermessen gar nicht abstürzen kann, ist zwar richtig, aber für dieses Spielchen völlig egal. ;)

Also back to topic, please, auch wenn das im OT wiederum etwas paradox klingen mag. :lol

Viele Grüße, Tiguar

r0Xus
29.08.2004, 13:36
Nehmen wir an, das Gespann Fahrstuhl-Insasse fällt 30m. Der Insasse wiegt 80 kg
Zwecks einfacher Rechnung: g=10 m/s²
Sprich: Der Insasse hat die Energie W=1/2*m*v² = 1/2*80*v²
v=a*t --> s=1/2*g*t² --> t=Wurzel(2*30m/10)=2,449... s
v=10*2,449.. s = 24,49.. m/s
Ich hoffe ich bin noch richtig ...
Also ist w=1/2*80*(24,49...)² = 24000 J Bewegungsenergie.
Alternativ kann man auch sagen: W=F*s, also 800N*30m = 24000N

Wo hast du den sowas gelernt?
Ich habe gerade meinen realschulabschluss hinter mir und in Physik haben wir sowas nie durchgenommen. Mit euren Formeln kann ich schon nicht mehr mithalten.
Ich kann nur weiter lesen und lernen :) .

Oli|TB
29.08.2004, 14:55
Das war mal bei Bugs Bunny glaube ich da hats Funktioniert :)

Da sieht mans wieder Real Life sucks :D

HolyDude02
29.08.2004, 16:42
Angenommen Fahrstühle könnten im Normalbetrieb abstürzen, und angenommen zufällig stände just in diesem Moment jemand im Fahrstul, wäre meiner Meinung nach nicht die Möglichkeit gegeben durch einen Sprung den sicheren Tod zu verhindern - zumindest realistisch gesehen.

Theoretisch bin ich mir nach dem lesen sämtlicher Beiträge nicht mehr ganz sicher.
Dass du den Sprung die Fahrstuhlkabine ebenfalls beschleunigt wird, hat hier auch irnendwie noch niemand gesagt. Zumindest solange sie noch im Fallen ist - wenn sie am Boden wäre, wäre aber auch der Moment zum Springen verpasst. ;)
Das müsste mal in irgendne Rechnung gepackt werden - also das man noch zusätzlich einrechnet, dass die Sprungkraft der Person auch ne Beschleunigung des Fahrstuhls zur Folge hat.

M3phist0
29.08.2004, 17:34
Du als person und der aufzug fallen in gleicher geschwindigkeit. Du kannst dich nicht von etwas hoch drücken, also von etwas hoch springen was selbst fällt.

Wenn du mit nem snowboard n berg runterspringst, in der zeit des sprung probier dich mal von deinem snowboard während du in er luft schwebst, dich davon weg zu drücken, sprich halt hochzuspringen.....das geht nicht.

XXYYZZ
29.08.2004, 20:09
Doch, man kann sich rein theoretisch schon von dem "fallenden" abstoßen. Das ist ähnlich wie das klassische Beispiel mit dem Boot und den Steinen. Allerdings ist solch eine "Bewegungsrezeugung" in der Regel nicht besonders effizient. (siehe Rakete).
Beim Snowboard ist es beispielsweise besonders schwer, weil dessen Masse extrem groß ist. Bei einem sich bewegenden Zug ist es beispielsweise einfacher, nach hinten wegzuspringen, auch wenn man es nicht probieren sollte.

WarPig
31.08.2004, 13:15
Ja ist genau so, wie follgendes Beispiel:

Du Springst hoch na oben, und landest 3 Meterweiter weil
die Erde ist ja eine Kugel die sich dreht

Msp2601
03.09.2004, 18:14
Das sicherste is du läufst einfach die Treppe runter dann kann dir der Fahrstuhl egal sein. :)

Ne Spaß bei Seite da bist du platt da hilft auch kein springen. :hammer

th3o
03.09.2004, 18:31
dieser gedanken kam mit das erste mal mit 5 jahren...da saß ich im zimmer und hatte fern geguckt und einen ballon am himmel gesehen und mir vorgestellt ob die insassen überleben würden wenn sie kurz vor dem aufprall hochspringen. allerdings wie schon erwähnt...fallgeschwindigkeit ist um einiges höher als das was du dann fähig bist zu springen ^^, und selbst wenn du hochspringst ( glaubst zumindest dass du springst) so ist es in wirklichkeit nur eine minimale abschwächung deiner eigenen fallgeschwindigkeit von beispielsweise 100km/h auf 90km/h

Krebsnebelwesen
20.02.2006, 18:22
AHA! Heute kam die Lösung im TV. Und zwar in der Sendung "Mythbusters" auf RTL2.

Sie haben eine Fahrstuhlkabine 8 Etagen fallen lassen und darin eine Dummypuppe 2 Meter vor dem Aufprall hochspringen lassen.
Die Puppe hat den Kopf verloren :freak
Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 81,6 km/h ist das wohl auch kein Wunder...

-eraz-
20.02.2006, 18:39
Nochmal, wenn sich der Fahrstuhl im freien Fall befindet, kleben die Leute an der Decke. Da ist nix mehr mit springen.
So ein blödsinn, die Leute würden einfach Schwerelos in der Kabine rumschweben.

Klar wäre das ganze Theoretisch möglich, die Leute da drin müssten nur auf die Millisekunde genau vor dem Aufprall springen, das setzt aber vorraus das sie sich dabei mit mehr als 9,81 Meter in der Sekunde fortbewegen und das auch nur für den Bruchteil einer Sekunde, da sie sonst gegen die Decke hüpfen und dann war die Sache wieder umsonst. :D
Von dem mal ganz abgesehen gibt es aber keinen einzigen Menschen (und wird es auch nie geben) der sich mit so einer Geschwindigkeit abstossen kann.

/edit
Verdammt der Thread ist ja uralt. :D

@Intruder
Theoretisch ist es trotzdem möglich, nur lässt sich das ganze unmöglich richtig timen.

Green Mamba
20.02.2006, 18:42
So ein blödsinn, die Leute würden einfach Schwerelos in der Kabine rumschweben.
Falsch, wenn man bedenkt dass die Kabine einem gewissen Luftwiderstand ausgesetzt ist, ganz im Gegensatz zu der Person darin, schwebt sie nicht, sondern kann nach kurzer Zeit wieder ganz normal in der Kabine stehen. Genau ab dem Zeitpunkt wo die Kabine durch die Schwerkraft nicht mehr beschleunigt wird, da sich Luftwiderstand und Erdbeschleunigung gegenseitig aufheben.

-eraz-
20.02.2006, 18:43
@GM
Jo stimmt, da haste recht. :)

micha`
20.02.2006, 21:46
das ist defintiv nicht möglich. man kann zwar abspringen, jedoch bringt das nix. ihr könnt es ja so sehen: ihr fallt mit , sagen wir mal, 70km/h und springt dann ab.
jetzt ganz grob angenommen ihr springt mit ein paar kmh in die höhe.
so.
was ist mit dem rest? richtig! ihr habt immernoch die restgeschwindigkeit drauf. Jetzt erzählt mir bloss nicht, dass ihr mit 70kmh nach oben springen könnt um die komplette fallgeschwindigkeit auszugleichen, mal abgeshen davon was für kräfte von nöten wären um eine solche geschwindigkeit in einer so kurzen zeit aufzubringen! :lol

insofern: geht nicht. ausserdem stürzen fahrstühle nicht ab. das gibts vielleicht 3 mal auf der welt und in filmen. sonst nicht :)


mfg micha`

Krebsnebelwesen
20.02.2006, 22:23
Verdammt der Thread ist ja uralt. :D

@Intruder
Theoretisch ist es trotzdem möglich, nur lässt sich das ganze unmöglich richtig timen.
Ja und, bisher hat ja keiner die praktische Erfahrung hier einbringen können. Alle redeten nur über die Theorie. Das sind nun mal zwei unterschiedliche Sachen.

Sie haben den "Sprungmechanismus" 2 Meter vor dem Aufprall ausgelöst. Ich denke, besser kann man es nicht timen... :rolleyes

Die Jungs sind zwar ziemlich bescheuert, aber was sie machen, machen sie professionell bescheuert :D

-eraz-
21.02.2006, 08:08
Sie haben den "Sprungmechanismus" 2 Meter vor dem Aufprall ausgelöst. Ich denke, besser kann man es nicht timen... :rolleyes
Nein man kann es einfach nicht richtig timen, zumindest die "Mythbusters" nicht. Ich kenn die Sendung und das was die da manchmal abziehen könnte wohl jeder zweite hier im Forum auf die Beine stellen. :rolleyes 2 Meter ist sowieso viel zu früh... wenn dann muss das ein paar Zentimeter vor dem Aufprall auf den Boden passieren, das "Objekt" im fahrstuhl müsste dann innerhalb von millisekunden auf 1-2 Km/h mehr als die Fallgeschwindigkeit beschleunigt werden. Davon abgesehen das einem die Beschleunigung nach oben auch umbringen würde, ist das ganze ohnehin nie Praktisch umsetzbar.

@Green Mamba
Ich hab gestern nochmal darüber nachgedacht und muss nochmal widersprechen. ^^ Die Personen im Fahrstuhl würden garnicht anfangen zu schweben, da wie du schon sagtest der Fahrstuhl vom Luftwiederstand etwas gebremst wird, die Personen in der Kabine allerdings nicht, wodurch sie schneller fallen können als die Kabine an sich.

Krebsnebelwesen
21.02.2006, 09:21
Die Personen würden kurzzeitig etwas abheben. Der Grund ist die Massenträgheit.

Wenn einen, Deiner Meinung nach, der Sprung selbst umbringen würde, dann ist doch die Frage geklärt, daß einen ein Sprung nach oben (egal wie gut getimt) nicht retten wird...

Blutschlumpf
21.02.2006, 13:26
Nein, die Personen würden nicht kurzzeitig abheben. Das mit der Massenträgheit ist hier nonsens.
Wenn der Fahrstuhl nur mit der Erdanziehung beschleunigt wird und nicht irgendwie anders künstliche Beschleunigung nach unten erfährt, dann kann die Beschleunigung des Fahrstuhls nie größer sein als die des Menschen im Fahrstuhl, der ebenfalls der Eranziehung ausgesetzt ist.
Im Gegensatz zum Menschen wirkt auf den Fahrstuhl aber durch den Luftwiederstand bedingt eine Kraft entgegen der Erdanziehung.
Ergo: Man spürt zwar, dass die gedachte Anziehungskraft Richtung Bezugspunkt Fahrstuhlboden während der Fahrstuhbeschleunigungsphase abnimmt (dürfte sich dann evtl. anfühlen wie die Schwerkraft auf dem Mond), aber man bleibt die ganze Zeit stehen, knallt unten auf und ist hin.

Krebsnebelwesen
21.02.2006, 18:16
AAAAARGH!

So, ich habe gerade eine Zitrone auf einen Teller gelegt und den dann aus Augenhöhe (ca. 1,80m) fallen lassen. Leider gibt die Zitrone keine Rückmeldung, ich weiß also nicht, ob sie den "Ruck" des Loslassens gespürt hat, jedenfalls kamen beide sehr zeitgleich unten auf dem Bett an. Ist also wahrscheinlich nonsens mit der Massenträgheit. :freak :freak2 :rolleyes :stock

Das war aber zum Glück auch nicht die Frage, sondern ob einen ein Sprung nach oben kurz vor dem Aufprall rettet.

Und wenn die Frage nicht bald 100%ig geklärt ist, dann schreibe ich Stephen Hawkins eine E-Mail und der soll sich mal darum kümmern...

Blutschlumpf
21.02.2006, 18:30
Stephen Hawkins wird mit dem Absprung aber so seine Probleme haben ;)

Dilandau
21.02.2006, 18:46
Ich muss mich Blutschlumpf anschließen. Ist das nicht das Gleiche wie mit der Geschichte: Ich fahre in einem Zug mit 120km/h und hüpfe. Lande ich dann ein paar Meter weiter hinten? Nein!

Die Person wird genauso wie der Fahrstuhl beschleunigt! Beide habe die gleiche Beschleunigung! Der Raum (Fahrstuhl) wird beschleunigt ergo erfährt auch alles in dem Raum die gleiche Beschleunigung. Schlägt der Raum auf - schlägt auch der Rauminnhalt auf. Also hüpfen hilft hier reichlich wenig. :D

Liebe Grüße,
Dilandau

onlyJR
21.02.2006, 20:37
Ich erinner mich düster an eine Sendung im Fernsehen wo dieses Thema behandelt wurde. Der Sprung im Fahrstuhl macht die Sache wohl eher noch schlimmer. Man fällt dann nicht nur die Absturzhöhe vom Fahrstuhl herunter sondern noch zusätzlich die Höhe die man hochgesprungen ist (und ist damit noch schneller).
Kann ich soweit auch nachvollziehen. Mal angenommen der Fahrstuhl steckt auf 50m fest. Ich springe 1,5m hoch und in dem Moment fällt er herunter. Also fall ich aus 51,5m.
Müßte sich so eigentlich auch auf "erst fallen und dann springen" übertragen lassen, blos schwerer vorzustellen. :)

Keine Ahnung obs richtig ist. Das ist es mir jetzt nicht wert mit Formeln um mich zu werfen. :D

Banamarama
09.03.2006, 16:15
Es geht definitiv nicht. Ich sags euch, egal wie theoretisch das geht, ich denke wenn das mal jemanden passiert, is dem das sowas von egal ob das in der theorie geht solang es praktisch unmöglich ist. ich glaub damit wär die diskussion beendet ^^

Mr. Incredible
10.03.2006, 18:10
Die Mythbusters müssen das mitbekommen haben was hier abgeht, denn das werden sie gleich jetzt in ihrer Sendung testen. :)
Schaut jetzt zufällig auch wer RTL2?

F!o
10.03.2006, 18:14
ich schaus gerade an, ja

EDIT:
Hat wohl doch net geklappt :D
Arme Buster :D

Banamarama
10.03.2006, 19:23
ich habs heut schon das 2te mal gesehn :D deswegen wusste ich, als ich den thread hier gesehn hab, das es unmöglich is ^^

th3o
10.03.2006, 19:31
vor allem stelle ich es mir auch eher unwahrscheinlich vor, dass wenn ein ahrstuhl in die tiefe stürzt, dass man dann noch an das hochspringen denkt. ich denke da ist einzig blanke panik im hirn und sonst nichts. vor allem sprechen schon 2 tatsachen gegen das praktische hochspringen selbst wenn es was bringen würde

1) woher will man denn wissen wann genau man abspringen muss? man kann ja nicht sehen wie lange es noch bis zum boden dauert :)

2) in der regel sind fahrstühle wenn überhaupt nur 2m hoch. ergo: man würde an die decke springen und sich wahrscheinlich schon ne gehirnerschütterung einfangen bevor man überhaupt wirklich unten aufknallt.

aber man klebt ja eh an der decke soweit ich das bisher verstanden habe...

F!o
10.03.2006, 19:40
@th3o

Zum Punkt 2:

Beim Versuch der Mythbusters war der Kopf unter anderem ab :D
Der Aufprall an der Decke hat den Dummy zerfetzt. :D

Hast also noch untertrieben :D

Banamarama
10.03.2006, 22:40
ja im schlimmsten fall is man einfach tot kann man nix machen. im besten fall is man sehr sehr schwer verletzt aber da muss man wirklich viel glück haben ^^

lalas
10.03.2006, 23:57
übrigens mal noch eine anmerkung zum thema:

wenn das wirklich ginge, dann könnte ich ja auch mich auf ein brett stellen und aus einem flugzeug springen.
und so etwa 2 meter vor dem aufschlag würde einfach vom brett hochspringen und würde sanft auf dem boden landen....:D

das timing wäre natürlich wichtig da es sehr schwer wird mit einer fallgeschwindigkeit von 150 km/h den genauen absprungzeitpunkt zu treffen LOL

Banamarama
11.03.2006, 12:29
übrigens mal noch eine anmerkung zum thema:

wenn das wirklich ginge, dann könnte ich ja auch mich auf ein brett stellen und aus einem flugzeug springen.
und so etwa 2 meter vor dem aufschlag würde einfach vom brett hochspringen und würde sanft auf dem boden landen....:D

das timing wäre natürlich wichtig da es sehr schwer wird mit einer fallgeschwindigkeit von 150 km/h den genauen absprungzeitpunkt zu treffen LOL

das is ein argument :p

Ralf B.
13.05.2006, 21:11
Die Lösung dazu kam heute gerade auf Sat1 in Mega-Clever. "Nein" es ist nicht möglich.

reiskocher83
14.05.2006, 19:20
Hi,
die Mythbusters haben es bewiesen dass dies nicht möglich ist, ich aber finde, dass es sehr wohl gehen würde!

Man müsste erstens wissen, wann sich der Fahrstuhl dem Boden nährt. Dann müsste der fahrstuhl noch etwas höher sein als die Standardhöhe, sonst kracht einem die Decke auf dem Kopf.
Das sind zwei Dinge die ein Problem darstellen, weil man eben NICHT weiss, wie nahe der Fahrstuhl dem Boden ist. DIe höherere Höhe ist dazu notwendig, um wirklich auch in der Luft zu wenn dieser unten aufprallt. Aer da es eben schon an den beiden Dingen scheitert, geht man wohl doch drauf, aber es WÄRE möglich nur unter anderen umständen eben, wenn die Bodenplatte zB aus Glas wäre.

Hochachtungsvoll
Jan

EDIT:
Ups habe da eben eine Sache vergessen. Man fällt ja selbst auch zu Boden, und man müsste mit dem Sprung nicht nur abheben sonden man müsste zsätzlich auch noch die...Dingens..die kinetische Energie (heisst es glaub ich) aufheben damit einem nichts passiert.

lalas
14.05.2006, 23:53
EDIT:
Ups habe da eben eine Sache vergessen. Man fällt ja selbst auch zu Boden, und man müsste mit dem Sprung nicht nur abheben sonden man müsste zsätzlich auch noch die...Dingens..die kinetische Energie (heisst es glaub ich) aufheben damit einem nichts passiert.

und genau das wird kein mensch schaffen. wir reden ja nicht von einem fall aus ein paar meter höhe sonder aus einer x.ten etage, also 10+ m. die fallgeschwindigkeit beträgt da ja locker mal 50km/h aufwärts und mit der gleichen geschwindigkeit müsste die person im fahrstuhl hochspringen.
und ich behaupte das keine person mit einer geschwindigkeit von 50 km/h hochspringen kann.

und je nach fallhöhe ist man ja ggf. wesentlich schneller...

buwwel
15.05.2006, 00:23
kam doch gestern abend auf SAT1 bei CLEVER. ist für einen menschen unmöglich. ein perfekt ausgebildetes Kängeruh (Sprungkraft) könnte es rein theoretisch schaffen, aber auch nur wenn der Fahrstuhl nach oben offen ist. aber so einen kenne ich auch nciht

Nukleareswinterkind
15.05.2006, 10:33
Weiß jetzt nicht ob das schon kam, aber meiner Meinung nach geht das nicht.
Wenn man den Luftwiderstand berücksichtigt, dann könnte er zwar abspringen, da der Fahrstuhl (aufgrund des Widerstandes) weniger beschleunigt wird, als die Person darin. Aber die Person kann nur ganz kurz den Boden des Fahrstuhls verlassen (würde also nicht höher als 10 cm springen können, abhängig von der Sprungkraft). Wenn der Fahrstuhl im Vakuum fallen würde (also kein Widerstand), dann würden beide Objekte (Fahrstuhl und Person) gleich beschleunigt werden (nämlich mit 9,81 m/s²), und somit hätte der Boden für die Person kein Widerstand mehr, d.h. er könnte gar nicht abspringen, weil er sich am Fahrstuhlboden gar nicht abstoßen kann ;)

y33H@
15.05.2006, 10:44
kann ein leistungsportler zB ein hochspringer sowas net?
also so kraftvoll abspringen ...
dann ises eben ein fetter lastenaufzug mi8t platz zum anlauf :D

Ralf B.
15.05.2006, 10:49
Wenn Aufzug und Mensch sich im freien Fall befinden kann man gar nicht abspringen, weil man in dieser Zeit schwerelos ist und du keinen Boden mehr unter den Füßen hast zum abstoßen. So wurde das bei Mega-Clever siehe posting #82 :D erklärt.

Sollte somit geklärt sein.

sketromi
15.05.2006, 10:54
Also ihr meint alle das mann schweben müsste!(wird)
Aber was ist mit Flugzeug?Wenn man da springt müsste man doch auch gegen die wand prallen oder nicht? :freak Ist aber nicht der fall!:D

MacII
15.05.2006, 10:56
@RalfB

Genau, gegen welchen Widerstand soll man sich denn abdrücken können.
Wer das schafft, könnte auch über Wasser gehen ;)

y33H@
15.05.2006, 11:03
gut seh ich ein war ja nur theoretisch
also praktisch geht bei sowas jeder mensch drauf es sei denn
er war vorher schon nich mehr unter den lebenden :D

eigentlich schade :(

lalas
15.05.2006, 11:21
was ich schonmal schrieb....wenn es so einfach wäre müsste man keinen fallschirm benutzen sondern auf einem brett stehend aus dem flugzeug springen und im rechtzeitigen moment vom brett hochspringen um sanft zu landen ;)

phil.
15.05.2006, 11:51
Seit ihr immer noch nicht durch? Das wie und warum der Trick nicht funktioniert, wurde
doch schon auf den ersten beiden Seiten gelöst.

*FullFlex*
15.05.2006, 11:53
Wenn Aufzug und Mensch sich im freien Fall befinden kann man gar nicht abspringen, weil man in dieser Zeit schwerelos ist und du keinen Boden mehr unter den Füßen hast zum abstoßen. So wurde das bei Mega-Clever siehe posting #82 :D erklärt.

Sollte somit geklärt sein.

hättest du alle beiträge gelesen haben, würdest du deine antwort so nicht schreiben, und zwar hat der fahrstuhl nen luftwiederstand den du nciht hast, also schneller bist, somit "boden" unter den füssen hast, und dich minimal abstoßen könntest. :rolleyes

naja ich glaube das thema kann nun beendet werden, komme eh nur noch wiederholungen.:D siehe mich

Ralf B.
15.05.2006, 12:09
Das ist nicht meine Antwort, sondern die Erklärung von Mega-Clever auf SAT1 :D Da sind Profis dran beteiligt. :D

Punica79
15.05.2006, 14:38
was ich schonmal schrieb....wenn es so einfach wäre müsste man keinen fallschirm benutzen sondern auf einem brett stehend aus dem flugzeug springen und im rechtzeitigen moment vom brett hochspringen um sanft zu landen ;)
Schon mal was von Masseträgheit gehört? ;)

Versuch mal in einem kleinen Ruderboot hochzuspringen (bei dem Versuch aber bitte nicht kentern) und dann das Gleiche auf einem Fährschiff. Bei zweiterem wird der Effekt auf das Schiff wohl gegen Null tendieren... :D
Der Aufzug wird in dem Gedankenspiel durch den Absprung natürlich auch noch zusätzlich nach unten beschleunigt, aber das dürfte wohl zu vernachlässigen sein. :)
Das Brett aus deinem Beispiel wird aber wohl kaum genug Masse besitzen um sich davon effektiv abstoßen zu können, es sei denn du springst mit nem ganzen Baum aus dem Flugzeug. :D
Welche Kräfte notwendig währen um einen solchen Sturz auszugleichen und welche Auswirkungen das auf den Springer hätte wurde ja ausreichend erläutert.