Welche SSD ist besser?

Wirf ne Münze, nehmen sich in der Praxis beide nichts.

Bei der Intel ist btw noch ein Einbauadapter (2.5" auf 3.5") sowie SATA und Stromadapterkabel bei.
 
Wenn dein Freund weitere Festplatten verbaut und ein wenig Daten schiebt, machen sich die 70MB/s bei der Intel schon bemerkbar, ich würde zu der Extrememory greifen.
 
Der Sandforce-Controller der XLR8 ist dem Controller von Intel besonders in der Schreibleistung deutlich überlegen. In der aktuellen PCGH wurden übrigens beide getestet. Ich würde zur XLR8 greifen.

PS: Nutze die baugleiche Corsair Force F60 und bin mit dieser sehr zufrieden.
 
digitalangel18 schrieb:
Bei der Intel ist btw noch ein Einbauadapter (2.5" auf 3.5") sowie SATA und Stromadapterkabel bei.

Daran solls nicht scheitern, Sandforce + Einbaurahmen gibts ja auch in Form der Vertex2.
 
Jo, wollte es nur erwähnt haben :)
 
Ich würde zu Intel greifen der Controller ist besser meiner Meinung nach und verlieht nicht so schnell Leistung

@Heen
Schreib leistung ist egal 70MB/s reichen völlig zu dem mal es 80-90 sind
 
Heen schrieb:
Wenn dein Freund weitere Festplatten verbaut und ein wenig Daten schiebt, machen sich die 70MB/s bei der Intel schon bemerkbar, ich würde zu der Extrememory greifen.
Unsinn, die reale Schreibleistung mit nicht komprimierbaren Daten ist bei der Sandforce auch nicht so viel höher. Außerdem verwendet man SSDs in erster Linie als Systemlaufwerk und darauf schreibt man ehr selten so große Dateien aus so schnellen Quellen, daß diese ein echtes Argument wäre.


Blutschlumpf schrieb:
Daran solls nicht scheitern, Sandforce + Einbaurahmen gibts ja auch in Form der Vertex2.
Keine Vertex 2, die könnte 25nm Flashs mit nur 1000 Löschzyklen enthalten. 34nm NAND schafft 5000 und 50nm 10.000 (MLC). Man erwartet die 2xnm NANDs auf 3000 Zyklen zu bekommen, weshalb wohl auch bisher keine der neuen SSDs auf dem Markt sind. OCZ kauft aber wohl die Chips der frühen Produktion und verbaut sie trotzdem, ohne es dem Kunden mitzuteilen.
Die Frage ist doch ehr: Was für einen Rechner (Mainboard) und welche Betriebssystem verwendet Dein Kumpel?
Hat er einen SATA3 Controller, dann ist eine Crucial C300 die beste Wahl.
Hat er keine Windows 7 sondern XP oder Vista, dann die Intel.
Bei einigen Boards (wohl vor allem Gigabyte) macht SF mehr Probleme, dann auch Intel, die machen einfach am wenigsten Ärger und es gibt eine Toolbox zum manuellen TRIM.
 
@stoeggich

Die Intel verliert genauso Leistung, wenn alle Zellen einmal beschrieben wurden.

Nur dass der SandForce einfach erst alle Zellen vollschreibt (was die Lebensdauer extrem erhöht), wonach die Schreibleistung um 20MB/s sinkt, sieht es so aus, als äwre die Intel für den Dauergebrauch besser. Ist sie aber nicht. ;)

€:
Probleme mit Gigabyte und SF kann ich bestätigen, an meinem 770TA braucht das BIOS ungefähr 15 sec zum initialisieren.
 
Also er hat das ASRock Extreme 4 (so wie ich) und sein Betriebssystem ist Win 7.
 
Die Intel verliert genauso Leistung, wenn alle Zellen einmal beschrieben wurden.

Wenn Du den einmaligen Schreibeinbruch meinst,dann nein.Zumindest bei mir und ich hab noch nirgendwo eine Postville gesehen die wie die Vertex 2 einen einmaligen,aber massiven Einbruch hat.
Sobald alle Zellen einmal beschrieben wurden,kackt nur ein SSD bei mir ab.Die Vertex 2 100GB.(Von insgesamt vier SSDs).Die Intel X25-M G2 Postville mit 160GB verliert bei mir auch nach Monaten kein Stück an Leistung.Die geringen schwankungen sind als messungenauigkeit zu verbuchen.Die Werte sind stets wie in Stein gemeisselt.Die Vertex 2 (oder sonstige Sandforce SSD) ist aber dennoch sehr gut.Wie schon gesagt wurde,vom empfinden her wird man dort kaum einen Unterschied bzw gar keinen Unterschied bemerken.
 
FrittenFett schrieb:
@stoeggich

Die Intel verliert genauso Leistung, wenn alle Zellen einmal beschrieben wurden.

Nur dass der SandForce einfach erst alle Zellen vollschreibt (was die Lebensdauer extrem erhöht), wonach die Schreibleistung um 20MB/s sinkt, sieht es so aus, als äwre die Intel für den Dauergebrauch besser. Ist sie aber nicht. ;)

Stimmt doch garnicht. Es ist eine Eigenart des Sandforce Controllers. Klar, wenn eine SSD randvoll ist, also wirklich mit Daten gefülllt, dann wird sie langsamer beim Schreiben, denn die Zellen können ja erst unmittelbar vor dem überschreiben gelöscht werden. Normalerweise hat man aber TRIM und löscht Dateien nicht erst unmittelbar bevor man sie überschreibt, so daß GC für freien Platz zum Schreiben sorgen kann. Sandforce hat das aber irgendwie so implementiert, dass die SSD nach dem ersten Beschreiben der Zellen nie wieder die volle Schreibgeschwindigkeit erreicht, was bei Intel und auch eigentlich allen anderen SSD NICHT SO IST. Die kann man wieder auf die Neuwerte bekommen, darüber gibt es auch genug Tests im Internet.
 
Ich würde die Extrememory wählen, da der Sandforce Controller dem Intel Controller überlegen ist, zudem die Extrememory preisgünstiger. Würde aber einen anderen Shop wählen (klick), da dort günstiger.
 
@FrittenFett
Genau, mit dem HDDErase Tool. :)

Am Ende nehmen sich alle aktuellen SSDs im Alltag nichts. Sie nutzen alle nur die aktuell verfügbaren MLC-Chips und können daher nicht zaubern. Die Analysetools sind zudem ungenau. Keiner weiß so wirklich genau, was auf den Teilen intern abgeht. ^^ Am Ende hilft nur die gute alte Stoppuhr. Und da werdet ihr keine gravierenden Unterschiede feststellen.
 
Dem ist nichts hinzuzufügen :)
 
Relict schrieb:
@FrittenFett
Genau, mit dem HDDErase Tool. :)
Vorsicht, damit kann man seine SSD auch himmeln, außerdem löscht man damit alles und darf also neu installieren. Bei anderen SSDs bringt TRIM das automatisch im Betrieb. Aber egal, der Unterschied ist zwar mess- nicht aber spürbar.
Relict schrieb:
Am Ende nehmen sich alle aktuellen SSDs im Alltag nichts. Sie nutzen alle nur die aktuell verfügbaren MLC-Chips und können daher nicht zaubern.
Auch nicht richtig, OCZ setzt bei einigen Vertex 2 Ex die ersten Exemplare von 25nm Chips ein, ohne dass der Kunde dies erfährt oder erkennen kann. Diese Chips haben aber noch ein echtes Problem: Sie schaffen bisher nur 1000 Löschzyklen, 3000 sollten es eigentlich werden, bisher schafft man das aber noch nicht. Deshalb hat wohl auch Intel das Postville Refresh noch nicht rausgebracht. Zum Vergleich: 34nm MLC können typischerweise 5000, die alten 50nm 10.000 Löschzyklen vertragen. Wer Pach hat, bekommt also eine SSD mit einem Fünftel der Lebensdauer und obendrein schlechterer Performance fürs gleiche Geld.
 
Holt schrieb:
Vorsicht, damit kann man seine SSD auch himmeln, außerdem löscht man damit alles und darf also neu installieren.
Darum heißt das Tool ja auch HDDErase Tool. :) Backup ist sowieso bei einer SSD notwendig und nicht nur dort.

Holt schrieb:
Sie schaffen bisher nur 1000 Löschzyklen, 3000 sollten es eigentlich werden, bisher schafft man das aber noch nicht.
Ja wenn man die blanken Zahlen vergleicht mag das ja auch richtig sein. Doch da ist auch viel Panikmache und Fehlinterpretation im Spiel.
Viele setzen ihre SSD als Systemplatte ein. Da finden sehr viel mehr völlig unschädliche Lesevorgänge statt, als Schreibvorgänge.

Die blanken Zahlenangaben sollte man also auch in den richtigen Interpretations-Kontext einordnen können.
Selbst bei "nur" 1000 Zyklen x 120GB sind es immer noch 120 TB an Schreibdaten, bis die SSD theoretisch am Ende ist. analog 60GB SSD = 60 TB
Das will erst mal auf die "kleine" SSD geschrieben sein. Das sind bei normaler Nutzung immer noch etliche Jahre.

Hinzu kommt der jeweilige Controller und seine interne Logik, um die zu verbrauchenden Schreibzyklen noch weiter bzw. die Lebensdauer noch weiter hinauszuzögern.
Da bei Nand-Speicher ein Löschzyklus einem Block entspricht, sorgen Funktionen wie TRIM/Wear Leveling dafür, dass die Blöcke immer komplett gefüllt werden, bevor neue Daten auf die SSD gespeichert werden.

Gerade hierauf ist der Sandforce nunmal noch besonders optimiert ggü. anderen Controllern.

Die allermeisten werden sowieso schon nach -sagen wir- 5 Jahren was neues, größeres, schnelleres pipapo im System haben.
Auch ihr Windows während dieser Zeit schon einmal geplättet haben, unabhängig der SSD und ihren ach so "geringen" Löschzyklen. ^^

Selbst wenn die Schreibzyklen irgendwann mal erschöpft sein sollten, hat man immer noch für etliche Zeit den vollen Lesezugriff (quasi CD-ROM Mode), um seine Daten zu sichern und das LW auszutauschen. (Retention-Zeit)
Das sollte man sowieso rechtzeitig machen, falls die SSD die Systemplatte ist, da Windows ja ab dann nicht mehr auf die Platte schreiben kann.
Der bedeutsame Punkt worauf ich hinaus will ist, es geht nichts an Daten verloren, selbst wenn die Löschzyklen erschöpft sind. Man wird es merken und muss reagieren.
 
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