Sollte ich in meinem neuen PC eine SSD einbauen?

Dan Kirpan

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Hallo,

also ich wollte mir in den nächsten Monaten einen neuen PC zusammenbauen, mit aktueller Hardware ( Core i5 2500k etc.)
Als Festplatte wollte ich eine Samsung F4 Eco Green 2 TB einbauen. Allerdings lese ich inzwischen ständig von den SSDs, doch mir ist einfach schleierhaft wo die praktischen Vorteile liegen? Vieleicht startet Windows ein paar Sekunden schneller?!

Also ich frage mich halt einfach, brauche ich überhaupt eine SSD? Oder laufen damit Spiele schneller? Z.b. WoW oder CS:S/ DoD:S
Und wenn ich mal Daten verschiebe ist es mir relativ egal ob das mit 100 M/bit oder 400 M/bit geschieht. Also ich rätsel einfach warum man eine SSD wirklich braucht?! Hoffe ihr könnt mir da helfen ;)

Gruß Dan Kirpan
 
Moin.
Windows an und aus geht wesentlich schneller. Ebenso Programmaufrufe.
Das ganze System wird einfach geschmeidiger.
 
hehe, habe mir genau die gleiche Frage auch gestellt;)
Und was soll ich sagen: in meinem PC werkeln eine Corsair F60 und ne Samsung Ecogreen 1,5Tb :D
also die ganzen Programme starten deutlich schneller (zB Word) aber auch das Antivirus läuft 10mal schneller;) Es bootet auch ziemlich schnell aber naja...
Ich habe es gemacht weil ich was leies haben wollte und würde das Geld wieder ausgeben...aber beim Zocken bringts nix..!
LG Ph1psL
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das Booten geht um einiges schneller und Spiele werden schneller geladen(Level,Maps,usw.) aber mehr Performance wirt du dadurch nicht erreichen.
 
cartridge_case schrieb:
dazu gibts doch hier genügend threads...

ne greenplatte als systemhdd wird aber auf jeden fall nicht toll!

Wo liegt da denn das Problem? Die Zugriffszeiten?!

Wie groß ist denn der Unterschied zu einer 7200er Platte?

Das heißt aber nur das die Programme sich einfach schneller öffnen, ansonsten hat man keine Vorteile. Ist das so viel Geld wert? Mhm....
 
Dan Kirpan schrieb:
Und wenn ich mal Daten verschiebe ist es mir relativ egal ob das mit 100 M/bit oder 400 M/bit geschieht. Also ich rätsel einfach warum man eine SSD wirklich braucht?!
Starte mal gleichzeitig Firefox und Outlook oder Winamp während der Virenscanner aktiv ist.
Das sind keine künstlichen Beispiele, sondern alltägliche Sachen.

Da schafft eine Festplatte dann nämlich keine "100MB/s" mehr, sondern eher sowas wie 1MB/s.
Naja, und eine SSD locker 20MB/s...

DAS ist der Unterschied zwischen SSD und HDD: Die SSD bricht nicht ein, egal, wie Du sie bombardierst (im Alltag jedenfalls).

Ich habe auch besagte Ecogreen (500GB) und die meiste Spiele dort drauf.
Trotzdem ist Windows und andere Programme auf einer SSD (Vertex 2 in meinem Fall) und das ist auch gut so... ^^
 
Dan Kirpan schrieb:
Wo liegt da denn das Problem? Die Zugriffszeiten?!

damit hast du den nagel auf den kopf getroffen. wenn eine festplatte mit der zeit zugemüllt wird, wird sie langsam (fragmentierung). einer ssd ist das sch**** egal, weil die 0,1-0,4ms zugriffszeit haben und da kein lesekopf herumkratzen muss um sie die files wieder zusammenzubauen ;)
 
Naja, es ist nunmal so, dass dadurch das GANZE System beschleunigt wird. Was nützt dir eine sauschnelle aktuelle CPU mit 8GB Ram, wenn dann doch wieder die HDD der Flaschenhals ist? Eine vernünftig dimensionierte SSD mit ~60GB gibt es für ungefähr 100,-€, die dir neben einem schönen smoothen System einige Stunden deines Lebens schenken, weil du diese Zeit nicht mit warten verbringen musst^^

Hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, wieoft und lange du deinen PC nutzt. Sitzt du fast die ganze Freizeit dran, dann lohnt es sich noch eher, als wenn du nur alle paar Tage mal kurz am Gerät sitzt - wenn du verstehst. Der Unterschied ist auch zu 7200er Platten teilweise riesig. Einfach mal CB durchsuchen oder googlen.
 
Am besten informierst (liest) Du gründlich hier im Forum und/oder die CB Tests zu dem Thema.
Mein OS jedenfalls wird nie wieder auf einer konventionellen hdd landen.

Oder probiers aus, nach dem Fernabsatzgesetz hast du ein 14 tägiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen.
Also Online kaufen und in Ruhe testen.
 
@ guggiro:

Naja, warten und dann einbauen macht halt unnötige Arbeit ;)

Also bringen tut es eigentlich nix, manches fühlt sich halt einfach flüssiger an... Thema "Schwuppdizität".
Wenn du nur zockst, kannst du sicher auch gut daruf verzichten.

Hab hier ne Intel 320 160GB in mein Notebook eingebaut. Da ist das Notebook halt zusätzlich auch total still, wenn der Lüfter nicht läuft. Ist bei nem Deskto-PC natürlich was anderes.

Eine 7200er Platte würde ich aber schon empfehlen.
 
Habe in mein MBP Noch eine SSD eingebaut und via Optibay noch eine Datenplatte.
Würde es nie mehr missen wollen. Keinerlei Wartezeiten mehr. Wenn ich in ein 50 Seiten Word Dokument vorher noch Bilder eingefügt hatte, ging das große ruckeln nunmal los. Jetzt alles sofort, jedes Programm, jedes ach einfach ratz fatz :D
 
@ supastar

Kommt hald drauf an um wieviel die Dinger tatsächlich billiger werden. Für den halben
Preis würd ich das in Kauf nehmen ;)
 
Naja, viel billiger wird der Einstieg wohl kaum werden. Liegt ja jetzt schon bei schlappen 70€ für 40GB und 90€ für 60GB.
Die Frage ist nur, kann man mit dem Platz umgehen?

Wenn man es kann, hat man ein superschnelles System.
System + I/O-intensive Programme auf SSD, alles andere auf langsame HDDs (5400rpm) = subjektiv superschnell.

Man muss halt nur von der Idee weg, dass man EINEN riesigen Speicher hat auf den man einfach alles draufklatscht wie bei HDDs. Diese Idee ist der Grund, warum ständig die Leier kommt mit "ich brauche 250GB, drunter geht nix".
Stattdessen muss man die Resourcen intelligent nutzen.

Beispiel:
Einer mp3 ist es wurscht, mit welcher Datenrate ich sie lade. Winamp dagegen profitiert von der SSD. Deshalb ist es subjektiv genauso schnell, wenn Winamp von der SSD und die mp3 von der HDD startet im Vergleich dazu, dass beides von der SSD startet.
 
guggiro: Oportunitätskosten, wenn du die Vorteile sofort nutzen willst. Grade bei ner 64GB Platte für aktuelle um die 100€ ist die Investition nicht soo groß. Die hast du in dem Jahr, dass du die Platte dann schon nutzen kannst, allein wieder durch den schnelleren Systemstart und die SOFORT verfügbaren Officeprogramme wieder drin.

@über mir: So mache ich das schon seit Anbeginn meiner PC-Zeit. System in die eine Partition, Daten auf die andere. Mittlerweile sind die Partitionen halt reale Platten, die dann nicht mehr extra partitioniert werden müssen. Aus diesem Grund verstehe ich das - mit Verlaub - Geheule mancher nicht, das es soo wenig Platz sei. Habe ne 60GB SSD. WIN7, Office, Bildbearbeitung und div. kleinere Programme (wie Browser, EMail-Programm, Winamp etc.) sind da drauf und trotzdem noch 15GB frei. Ui, viel zu klein das Ding^^
 
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Der PC fühlt sich einfach schneller an mit einer SSD.

Nimm eine kleine SSD als Bootplatte und alle großen Daten vor allem Spiele, Videos und MP3-Sammlung packst Du auf die große Platte.

Ich würde die große Platte so Partitionieren das Du die Spiele auf der ersten Partition hast (z.B. 300GB wenn es reicht) und den Rest auf die Zweite Partition packen,
dadurch nutzt Du das sogenannte "short stroking", das heißt, die hohen Latenzen der HDD relativieren sich etwas,
weil sich der Kopf, in der ersten (schnelleren weil außen) Partition, kaum mehr bewegen muss.

Siehe auch Bericht auf tomshardware, der ist zwar von 2009 aber immer noch gültig!

Eine SSD als Bootplatte beschleunigt auch Programme bzw. Spiele auf einer langsameren Platte, weil diese gerade beim Start,
massiv auf die Registry (lesend und schreibend) und Programmbibliotheken (z.B. dlls usw.) zugreifen, die sich ja auf der Bootplatte (SSD) befinden.
 
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Wenn man einmal eine hat, kann man nicht mehr ohne ;)
 
Ihr habt ja Recht, aber: wäre das Preisniveau einer SSD bei dem einer entsprechenden
HDD (behält der Artikel Recht kommen wir dem sehr nahe) dann wird keiner mehr ne HDD
verbauen und die ganzen Fragen sind unnötig.
 
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