OCZ Vertex mit ASUS P8P67

querido

Cadet 1st Year
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Liebe Spezialisten -

gestern baute ich meine OCZ Vertex II in mein ASUS P8P67 ein. Nach ein wenig probieren wurde die Platte erkannt und ich konnte Windows installieren. In Partitionen habe ich erst einmal nicht aufgeteilt, das wollte ich im Anschluss von Windows aus erledigen. Zuvor natürlich die aktuelle Firmware auf die Platte gespielt.

Mir standen nach der Win7x64 installation 144 von 167 GB zur Verfügung, d.h. Windows hat samt nachträglicher SP1 23 GB belegt. Windows läuft.

Jetzt kommt der Knackpunkt: Möchte nun in der Datenträgerverwalrtung das Volume verkleinern, und bietet mir dazu 85 GB an. bedeutet, dass C danach 86 GB groß wäre, und für D bliebe dann ca. 82 GB.
Frage mich also warum nicht mehr Verkleinerung geht, eigentlich wollte ich der C-Partition 50 GB bereitstellen.

Deshalb wieder mit dem thema "alignment" befasst, obwohl Win7 das angeblich beherrscht und richtig einstellt. Also AS SSD benchmark geladen und der zeigt mir an 103424 K - OK. Ist das ein reeller Wert?

Wie gehe ich vor, muss ich mir eine professionelle Partitionierungssoftware besorgen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme PaDattDaRein? zu, partitionieren macht eigentlich keinen Sinn bei kleinen SSDs. Bei Festplatten ist das wieder was anderes.
 
okay, ist mir völlig neu, dass partitionieren keinen Sinn macht. habe das bei meinen HDDs stets so durchgeführt, damit ich mein System von der installierten Software und den Daten trennen konnte. Die SSD hat immerhin 180 GB.
Zudem habe ich sämtliche Tutorials durchgearbeitet und die schädigenden Automatismen für SSDs in Windows deaktiviert. Wäre also gar nicht schlecht, das Ganze jetzt noch zu sichern. Aber gut, das kann ich ja ohne partitionieren auch.
Gibt es einen plausiblen Grund, weshalb ich nicht partitionieren soll, hängt das mit der Trim Funktion zusammen bzw. der Tatsache, dass jede Speicherzelle möglichst gleich oft beschrieben werden sollen?
 
ist macht keinen Sinn. Deshalb. Es bringt einfach nichts.

Genauso wie viele der obsoleten Tuning Tipps, welche u.U. nur die Usabilty Windows' beschneiden.
 
Windows 7 kann eine bestehende Partition nur um deren logisch freien Bereich verkleinern. In diesem Fall geht es nicht kleiner, weil eben bei 85 GByte Daten liegen. Das Alignment hat damit gar nichts zu tun. Und ja, Windows 7 erstellt Partitionen korrekt aligned auf SSDs.

Windows 7 erkennt selbst, ob SSDs im System sind, viel einstellen muss man da nicht mehr. Letztlich hat man nicht mehr Aufwand als mit einer herkömmlichen Festplatte.

Ob man mehrere Partitionen wirklich benötigt, muss man wohl selbst entscheiden. Abgesehen vom unnötigen Overhead (mehrere Laufwerksbuchstaben, File Table je Partition, etc.) bieten Partitionen auch sonst keinen nennenswerten Vorteil im geschilderten Szenario. Daten kann man auch trennen, in dem man Ordner anlegt, und Backups macht man ohnehin auf externe Datenträger. Man kann also getrost darauf verzichten.

ps: Bei einer Vertex 2 sollte man auf den Standby-Modus verzichten; zumindest ist das meine persönliche Erfahrung - trotz aktueller Firmware. Und regelmäßig Backups anfertigen... ;)
 
Danke für die Beiträge; noch fehlen mir ein paar Puzzleteile:

Es liegen also Daten bei 85 GB, scheinbar willkürlich? Wenn ich das richtig verstanden habe, könnten auch Daten bei 150 GB liegen und ich hätte so gut wie nichts mehr zu verkleinern?
Folgedessen hätte ich tatsächlich vor oder zumindest während der Win7 installation partitionieren müssen?

Gut. Dann werde ich mir zumindest künftig das nachkonfigurieren von Windows sein lassen, wenn das so wenig Sinn macht, um die SSD zu schonen. Ist ja in der Tat viel Arbeit gewesen.

Sollte ich Win7 also nochmals jungfräulich installieren wollen, um zu partitionieren, ist dann das Löschen der Platte mit einem Eraser erforderlich, um die Platte in den Auslieferungszustand zu setzen?
Vergleichsweise habe ich bei meinen HDDs immer den MBR gelöscht, und so von vorn begonnen. Wie gehe ich also bei der SSD vor?
 
querido schrieb:
Danke für die Beiträge; noch fehlen mir ein paar Puzzleteile:

Es liegen also Daten bei 85 GB, scheinbar willkürlich? Wenn ich das richtig verstanden habe, könnten auch Daten bei 150 GB liegen und ich hätte so gut wie nichts mehr zu verkleinern?
Folgedessen hätte ich tatsächlich vor oder zumindest während der Win7 installation partitionieren müssen?

Acronis Disk Director zum Beispiel könnte auch nachträglich die Partition verkleinern, auch ohne Datenverlust. Wohlgemerkt: Kann. Backup vorher wäre nicht verkehrt ;)

querido schrieb:
Gut. Dann werde ich mir zumindest künftig das nachkonfigurieren von Windows sein lassen, wenn das so wenig Sinn macht, um die SSD zu schonen. Ist ja in der Tat viel Arbeit gewesen.

Du kannst ja mal auflisten, welche Tweaks du ungewandt hast.

querido schrieb:
Sollte ich Win7 also nochmals jungfräulich installieren wollen, um zu partitionieren, ist dann das Löschen der Platte mit einem Eraser erforderlich, um die Platte in den Auslieferungszustand zu setzen?

Ja, aber nicht mit einem herkömmlichen Eraser, der die SSD überschreibt (was nur unnötige Writes verursachen würde), sondern mit einem Secure Erase. Anleitungen gibbet bei Google.

querido schrieb:
Vergleichsweise habe ich bei meinen HDDs immer den MBR gelöscht, und so von vorn begonnen. Wie gehe ich also bei der SSD vor?

Bei einer MBR-Löschung bleiben alle Daten auf der HDD/SSD erhalten. Formatiert man die SSD unter Windows komplett neu, werden alle Daten als ungültig markiert (TRIM). Das führt aber im Fall deiner Vertex 2 nicht zum löschen der Daten, da Sandforce SSDs Daten erst löschen, wenn neue Daten dazugeschrieben werden. Im Windows-Setup igibt es TRIM möglicherweise nicht, deswegen Secure Erase vor der Neuinstallation. Dieser versetzt die SSD in den Ursprungszustand, kostet aber eben auch einen kompletten PE-Zyklus, wovon du 1000-5000 hast. Einen Secure Erase kann man aber mal machen, das fällt nicht ins Gewicht ;)
 
Alternate 1
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