Zum Informatik studieren geeignet?

JustAnotherTux

Lt. Commander
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Hallo, ich interessiere mich schon seit jahren für Informatik allgemein und seit einem Jahr Programmiere ich Hobbymäsig. (Programmieren interessiert mich am meisten)

Nun müssen alle Studenten in Badenwürttemberg einen Interessenstest und einen Test für Geschicklichkeit in Mathe , Sprachen und Räumliches vorstellungsvermögen durchführen. (wegen den vielen Studienabbrechern)

Allerdings habe ich in Mathe (setzet sich aus Logischem denken, Textaufgaben , Prozentrechnung und der Merkfähigkeit von Zahlen und Zahlenpaaren zusammen.)
nur 30% bekommen und im Räumlichen vorstellungsvermögen 90%.
( die Prozentzahl bezieht sich auf alle die den Test schlechter abgeschlossen haben. )

Im bereich des logischen denkens z.b Zahlenketten & Vergleiche war ich gut , auch die Mathematik in der Schuhle kann ich gut anwenden und Algorithmen verstehe ich und kann sie nachvollziehen.

Allgemein interessiert mich nichts mehr als Informatik/bzw.Programmieren.

.......meine Frage also ist , bin ich wegen dem schlechtem ergebnis von 30% ungeeignet als Informatiker? :(


Mit großem Interesse "GTX480"
 
Dir ist klar das ein Informatik Studium eher wenig mit Programmieren zu tun hat? Schau doch mal ob du nicht was spezifischeres in die Richtung findest, zb gibts Softwaretechnik als eigenständigen Studiengang in Stuttgart.
 
Wenn Dir das Programmieren mehr liegt, warum machst Du keine Ausbildung als Anwendungsentwickler? Mit der Ausbildung wirste zwar nicht ins Management vorstossen können, aber wenn Dir das praktische mehr liegt, würde ich eher den Weg gehen... Oder halt eine Fachhochschule, die mehr Praxis enthält.
 
Können die Testauswerter Dir das nicht viel besser beantworten? Wenn Du in der Schule in Mathe keine absolute Nulpe bist und Dich ein bisschen hinsetzt dann schaffst Du auch die gehobene Mathematik an einer Uni.

Evtl. solltest Du Dich auch an einer FH umschaun. Evtl. liegt Dir das Praktische etwas mehr.
 
Man ist nur ungeeignet wenn man sich so fühlt!

Ich finde man kann mit einem Test nicht behaupten ob jemand dafür geeignet ist oder nicht!

Ich selber spiele mit dem Gedanken Informatik zu studieren und wenn man etwas schaffen will kann man das auch!
 
Informatik ist am Anfang 90% Mathe und 10% Computer!

Und das sieht (z.B. an einer Fachhochschule) so aus:
Mathematik 1. Vorlesung: Mathe Klasse 11
Mathematik 2. Vorlesung: Mathe Klasse 12
Mathematik 3. Vorlesung: Mathe Klasse 13
Mathematik 4. Vorlesung: Wie? Du kommst nicht mehr mit? Dann biste hier falsch!

Und bis zu dem Punkt warst Du etwa 2 Wochen an der Uni...

Informatik hat mit Programmieren nicht viel gemeinsam.
Ja und nein, wie es an einer Hochschule/Universität aussieht weiß ich nicht, aber z.B. an der Fachhochschule Aachen gibt es in den ersten Semestern C++, Assembler, VisualBasic, Matlab usw...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich selber bin nicht Fan vom Informatikstudium und habe deshalb eine "normale" Ausbildung gewählt, die 4 Jahre dauert und man noch im Betrieb arbeitet.

Aber falls du den Durchaltewillen hast, und in die Schule reinkommst, dann mach es!
Du musst einfach unter Umständen gewaltig Gas geben, aber zu schaffen ist dies sicherlich!

ich bin selber der Computer - Freak (nebst vielen anderen Hobbys ;-) ) und mir fällt es in der Schule leicht den Stoff zu verstehen. Aber wir haben z.b. eine Frau in der Klasse, die ist von der Intelligenz her (Mathematik, usw) sicherlich mir ebenbürdig, aber hat dieses "Freakhafte, Hobbymässige" nicht, die muss büffeln büffeln und sich einen abrackern.

Fazit:
Wenn dus gerne machst, dann tu es ;-)
 
Es kommt auch ein wenig auf die Uni/FH an. Manche haben mehr Mathe im Plan, andere weniger.
An den paar Vorlesungen soll's aber nicht scheitern, wenn du es wirklich möchtest. Muss man sich halt hinsetzen und den Stoff lernen.

Programmieren ist aber nicht alles und m.E. sogar ein eher geringer Anteil am gesamten Studium.
Nimm am besten die Studienordnung / Studienverlaufsplan (oder wie das dann heißt) deiner gewünschten Hochschule und schau dir an, welche Themen das Studium insgesamt beinhaltet.
 
Ich würde auch sagen das du ehe eine Ausbildung anstreben solltest, bist du danach immer noch nicht zufrieden kannst du ja ein Studium dranhängen.

Informatik studium wirst du zwar programmieren, aber das ist wohl ein gerinere Anteil du musst dich mit viel mehr Theoretischen Sachen beschäftigen. Ich studiere nicht direkt Informatik aber sowas mit Informatik u.a. habe ich Softwaretechnik, datenbanksysteme, enterprise und und und
 
Ist das mit dem Interessenstest neu? Als ich vor 2 Jahren angefangen habe Info zu studieren (BaWü) gabs sowas nicht.

Programmieren tust du im normalen Informatik Studiengang nicht all zu viel, aber das heißt nicht dass es nicht auch ins Gewicht fällt.
Wegen einem einmaligen Test würd ich nicht groß darüber nachdenken. Viel mehr solltest du dir die Frage stellen ob du den Willen hast dich lange genug hinzuhocken und zu lernen.
Weil wenn du nciht ganz aufn Kopf gefallen bist und dich hinhockst schaffst du das auch.

Gruß
 
Also ich kann von meinem Bachelorstudium an einer Hochschule sagen, dass im Gegensatz zu meinem Master an der Uni die Programmierung an der Hochschule weitaus mehr im Fokus stand als Mathe und theoretische Informatik.

Lass dich davon nicht verjagen, es gibt so viele Informatiker hier die meinen sie würden ungerne programmieren... wenn du dich dann noch durch Mathe und theoretische Informatik quälst (kann etwas langweilig werden, ist aber mit genügend Vorbereitung und Lernwille auch mit Mathematikschwäche zu schaffen) bist du trotzdem den meisten einen Schritt voraus.

Gruß
 
Meine Erfahrung: Uni: sehr viel Mathe und Theorie.
FH: Grundstudium viel Mathe, Hauptstudium wenig Mathe. Bei uns sind damals 60% im Grundstudium auf der Strecke geblieben, Mathe war das Sieb. An der FH hatte ich noch einiges mit Programmieren zu tun, allerdings ist mein Studium auch schon ein paar Jahre her.

Gruß

Martin
 
Krass das immer noch so viele glauben das Informatik viel mit Programmieren zu tun hat....

Hast du schonmal nach alternativen geschaut? z.b Medieninformatik? Oder ne Ausbildung als Softwareentwickler?
 
Hier mal ein kleines Resume aus meiner noch nicht beendeten Studienzeit als Informatiker. Also ich studiere Informatik noch auf Diplom. Hatte bereits in der Schule Informatik als Leistungskurs in der Oberstufe und schon eigentlich einen guten Einblick bekommen ins Studium (Lehrer war selbst Dipl. Informatiker). Jedoch ist gerade der Bereich der Mathematik ein ganz anderer als in der Schule. Höhere Mathematik und Lineare Algebra sind um einiges anspruchsvoller. Zudem ist es einfach leider so, dass vorallem theoretische Apsekte angesprochen werden. Nur in den wenigen Praktikas oder als HiWi (bei mir der Fall) lernt man richtig programmieren. Das Feld des Informatikers ist um einiges größer als nur reines Programmieren.

Falls irgendwelche konkreten Fragen sind kannst dich gerne melden. (Studiere in BW)
 
Lass dich nicht abschrecken - meine Interessen lagen ähnlich wie bei dir!

Ich empfehle Dir ein duales Studium für Wirtschaftsinformtik :) Ohne Mist - wenn du Interesse hast / Fragen, schreib mir eine PM...

Es ist nicht soo schlimm - du musst dich auf den Arsch setzen und Pauken, dann wirst du auch ein Inf. Studium schaffen...
 
Ich war in Mathe in der Schule auch immer eher so Mittelmaß (außer Geometrie und Stochastik, da war ich bei den Besten), aber ich hab es trotzdem gepackt. Wenn du ein gutes Räumliches Vorstellungsvermögen hast, dann hast du zB schonmal einen Bonus für Lineare Algebra, weil du dir das gut vorstellen kannst (Vektorräume aufspannen, etc.). Wichtig ist, dass du daran interessiert bist, dir Problemlösungsstrategien anzueignen, und Spaß daran hast, Probleme selbst mit Hilfe von Wikipedia, google und Büchern zu lösen, und das du keinen brauchst, der dir immer alles vor kaut.

Ich sag mal, der Wille zählt. Uni ist halt bockschwer und fordert viel Selbstorganisation. Uni gibt einem meisten überhaupt keine Vorschriften, alles was zu tun ist, ist am Ende die Klausuren zu bestehen und während des Studium geforderte Praktika und Seminare zu bestehen, zu FH kann ich nicht so viel sagen, ich habe aber den Eindruck, das es leichter ist und einem mehr bei der Organisation geholfen wird.

Ich bin jetzt fast fertig mit meinem Info-Studium, habe allerdings mein Erststudium Maschinenbau in den Sand gesetzt! Uni heißt vor allem, Niederlagen wegzustecken und mit Frust umgehen zu lernen. An der FH ist es bei weitem ungewöhnlicher, eine Klausur nicht zu bestehen, an der Uni ist es dagegen sehr häufig, ich würde sogar sagen 1x im Semester ist eigentlich Standard in den ersten Semestern, eher mehr.
 
Ich habe auch ein informatikverwandtes (die ersten 4 Semester = Informatikstudium + X) Studium hinter mir. Die ersten 4 Semster gabs immer Mathe, was bei uns (kein NC) absolutes Siebfach war.

Programmiert habe ich nur einen sehr geringen Teil des Studiums (Assembler, C, Java).

In den 2,5 Jahren, die ich jetzt berufstaetig bin, habe ich mehr uebers Programmieren gelernt, als in der gesamten Studienzeit zusammen.
 
Informatik studium bedeutet jedenfalls auf meiner Uni, dass nach ein paar Semester einfach erwartet wird das du Programmieren kannst. Nur immer neue erweiterte dinge lernst.

Da gehts nicht um die Sprache an sich sondern um wie macht man etwas, verteiltes ausführen, orm mappings rest full services etc. Hab die Erfahrung gemacht das es Welten zwischen studierten Informatikern gibt und welchen die es nicht studiert haben. (Ich weis es gibt Ausnahmen)
Mathe ist in der Regel nicht so problematisch Logik ist halt wichtig und das man sich durch die Gruppenarbeiten mit teils dermaßen inkompetenten leuten durchquält.

Wenn du mehr werden willst als code monkey studiere. Ansonsten lehrberuf.
 
SaxnPaule schrieb:
In den 2,5 Jahren, die ich jetzt berufstaetig bin, habe ich mehr uebers Programmieren gelernt, als in der gesamten Studienzeit zusammen.

So lange ist mein Studium noch nicht her, aber auch ich kann das so unterschreiben, dass ich ab Ende meines Studiums im Alleingang erheblich mehr in Richtung Programmieren gelernt habe, als während des Studiums. Mein Studium war allerdings auch eher sowas wie Medieninformatik.

Ich würde sagen, erwarte nicht zu viel Programmierung im Studium. Wenn du aber trotzdem gern studiert haben möchtest und eine Ausbildung nicht reicht, dann solltest du etwas studieren, was dich bei deinem Ziel unterstützt. Informatik ist da natürlich die erste Wahl, allerdings ist das hartes Brot und wenn dir Mathe nicht so liegt, wäre vielleicht wirklich ein Studiengang wie x-Informatik (Medien, Wirtschafts, ...) besser für dich.
Während des Studiums und auch vorher, solltest du dich einfach "hobbymäßig" (das heißt nicht, dass man nur sinnlos rumblödelt) in der Programmierung betätigen und entweder eigene Projekte stemmen oder dich an welchen beteiligen.
 
Kann mich den Posts anschließen, Mathe finde ich sehr sehr sehr übel. (3x sehr ist auch so gemeint!)
Fliegen auch grundsätzlich im Schnitt 1/3-1/2 bei den ersten Klausuren immer durch.

Programmieren war eher Grundlagenvermittlung und solche Dinge.
 
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