SSD Upgrade jetzt sinnvoll?

Elfriede69

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Servuz!

Zur Zeit betreibe ich erfolgreich und fehlerlos seit 2,5 Jahren eine UltraDirve GX mit 64 GB bei mir im System.

Inzwischen ist ja einige Zeit ins Land gegangen und es gibt so einige schicke neue Modelle die (fast) allesamt schneller sind. Zumindest was die maximalen Datendurchsatz in IOPS angeht. Daher meine Frage: denkt ihr, es lohnt sich auf z.B. die Crucial M4 oder Samsung 830 mit 128 GB umzusteigen? Ist dieses Plus an Leistung irgendwo deutlich zu spüren?

Wenn ich mir die Reviews so betrachte - auch hier bei Computerbase - kann meine GX mit den Startzeiten von Windows und Programmen noch mithalten: Windowsstart bis zum Login: 22 Sekunden. Und ob nun Photoshop in 4 oder 6 Sekunden öffnet, ist mir Wurscht! Schneller als 'ne HDD allemal ;)
 
Also habe wegen Platzmangel meine Intel 80GB Postville gegen eine Crucial M4 128Gb ausgetauscht und muss sagen, dass der Unterschied absolut nicht zu spüren ist. Klar in Benchmarks ist er vorhanden, aber subjektiv würde ich zwischen den beiden nicht unterscheiden können.

Ich denke da macht es nur Sinn aufgrund von Platz zwischen den SSDs zu tauschen bzw. wenn man sich für sein Geld etwas neues kaufen will und alles andere schon Up-to-date ist.
 
Lohnt nicht!
 
Danke für eure fixen Antworten!

Ja ja, der Platz. Da hab ich auch so meine Problemchen mit gehabt... Muss aber sagen, dank Aktivierung der NTFS-Kompression geht's jetzt wieder.
 
Mit UEFI dauert es mit einer Vertex 2 120Gb lediglich 18s bis der Desktop angezeigt wird und alle Treiber geladen haben.

@topic
Ich würde mir wahrscheinlich keine neue kaufen. Hauptsache SSD, welche dürfte ziemlich egal sein.
 
Am deutlichsten dürfest Du das Mehr an Platz spüren und nicht so sehr das mehr an Leistung, vor allem auf einer Hardware die schon 2.5 Jahre alt ist. Jetzt würde ich ohne Not aber noch nicht kaufen, warte lieber ab bis die Preise nach Weihnachten wieder fallen. Es war letztes Jahr auch so, dass sich bald nach Weihnachten die Preise deutlich nach unten bewegt haben und sie vorher für ein paar Monate recht stabil geblieben waren. Schau also mal so in 6 bis 8 Wochen nach, wie der Markt sich entwickelt.
 
Okay, dann schau ich mal. Danke für den Tipp!
 
Elfriede69 schrieb:
Wenn ich mir die Reviews so betrachte - auch hier bei Computerbase - kann meine GX mit den Startzeiten von Windows und Programmen noch mithalten: Windowsstart bis zum Login: 22 Sekunden. Und ob nun Photoshop in 4 oder 6 Sekunden öffnet, ist mir Wurscht! Schneller als 'ne HDD allemal ;)

Windows 7: Der Bootvorgang vom Drücken der Einschalttaste bis zum Anmeldebildschirm beträgt bei mir 26sek. Öffnen von Photoshop CS5 max. 3 Sekuden. Habe ein Notebook der Mittelklasse (248€) mit HDD . :rolleyes:

Entschuldigung für meinen themenfremden Beitrag.
 
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Tersus schrieb:
Windows 7: Der Bootvorgang vom Drücken der Einschalttaste bis zum Anmeldebildschirm beträgt bei mir 26sek. Öffnen von Photoshop CS5 max. 3 Sekuden. Habe ein Notebook der Mittelklasse (248€) mit HDD . :rolleyes:

Man kann nicht von System zu System vergleichen - Notebooks haben oft eine Quickboot Funktion, die den ganzen Bios Post überpringt und die Geräteinitialisierung beschleunigt.
Ein Desktop mit viel Hardware hat dagegen nie eine Chance, aber das liegt nicht an der HDD/SSD.

Wegen der Bootzeit kauft man auch keine SSD, denn wie gesagt, Wunder kann sie beim Windows Bootvorgang nicht bewirken - der Rest der Hardware entscheidet hier maßgeblich.
 
Eben, außerdem kann man sowieso nur die Zeit vergleichen, die Windows selbst braucht und nicht die für das BIOS (auch wenn wegen Extra Treibern/Einstellungen für die SSD wie AHCI ggf. länger ist). Für Notebooks bringt eine SSD aber eben auch Vorteile die im Desktop kaum eine Rolle spielen: Mechanische Unempfindlichkeit, Laufruhe und i.d.R. geringer Leistungsaufnahme. Klar gibt es auch Notebooks bei denen der Lüfter die HDD ständig übertönt und sogar SSDs die mehr Strom ziehen als HDDs, weshalb man eben nicht alle Notebooks und nicht alle SSDs gleichsetzen kann.
 
@etheReal

Mein Notebook verfügt leider über keine Quickboot-Funktion und der BIOS-Splashscreen erscheint bei jedem Boot.

SSD ist einerseits robuster und andererseits stromsparender, gut. Aber was spielt das für eine Rolle in einem Standrechner? Jemand mit Desktop, dem ist der Stromverbrauch recht egal ist, da sowieso alle Besitzer von Desktops auf brachiale Rechenleistung (und meist auch Grafikleistung) aus sind. Im Notebook ist die SSD - jedenfalls bezüglich der zwei oben genannten Eigenschaften - sicher sinnvoller, wobei, wenn es (das Notebook) denn herunterfällt, die SSD zwar übersteht, aber dann andere Hardwareelemente den Geist aufgeben. Aber gut, die Daten sind dann wenigstens nicht defekt.
 
Wer im Desktop den Unterschied zwischen einer HDD und einer SSD nicht spürt, der hat offenbar keine Anwendung die sehr intensiv auf die Disk zugreift oder ausreichend Geduld. Mich stört es jedenfallls gewaltig, wenn ein Programm auf der Platte runrödelt und ich auf ein anderes deswegen ewig warten muss. Bootzeiten alleine sind jedenfalls kaum ein Grund für eine SSD, da stimme ich Dir zu.
 
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