Wärmeleitpaste nachträglich kontrollieren ?

pix

Cadet 4th Year
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Jan. 2010
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Hallo zusammen,

ich habe am WE meinen Rechner zusammengebaut.
Zur Kühlung der CPU (i5 760) verwende ich den Scythe Mugen 2 rev.b zusammen mit der mitgelieferten WLP (grau).

Beim Einbau habe ich die WLP unüblich auf der Kontaktfläche des Kühlkörpers mit Pappe dünn verteilt. Da das in dem Moment günstiger schien, als nicht zu wissen, wie weit die WLP bei einem Klecks in der Mitte der CPU "ausstrahlen" würde.
Der Rechner läuft und unter prime bekomme ich max. 54 °C. Soweit also ok.
Nun ist mein Zweifel, ob ich das lieber nochmal nachkontrollieren sollte, da für mich nicht ganz klar ist, wie weit die WLP über den Heatspreader der CPU "reicht".
Zu meiner Verteidigung. Ich habe das zum ersten Mal gemacht. :D Zuvor hatte ich einen Kühler mit Pad.

Was meint ihr? Welches ist mein größtes Risiko?

Danke. :)
 
wenn die temperaturen okay sind, dann brauchste da auch nix kontrollieren. passt also :)
 
54° unter prime sind absolut ok.

Wenn du vorher nen Kühler mit Pad hattest, konntest du ja in etwa auch abschätzen, wieviel drauf muß. Außer dem schaltet sich deine CPU ab, wenn ihr der Hintern brennt. ;)
 
Wenn Du das kontrollieren möchtest und den Kühlkörper abnimmst, dann kannst Du nochmal von vorne anfangen, Also beide Flächen von der Paste befreien, neu einstreichen, wieder aufsetzten.
Las es einfach so wie es ist, Aber wenn es Dir besser geht wenn Du es noch mal machst und Du noch Leitpaste hast, kannst es ja wieder holen.
Wenn Du es noch mal machst schaue einfach mal wie sich die Paste auf den Flächen verteilt hat.
 
Lass es einfach so sein. Solange deine Temperaturen in diesem Bereich bleiben ist ja alles bestens. Die steigen auch nicht von Heute auf Morgen.
 
Danke euch.
Ich mache mir höchstens Sorgen, ob da nochwas auf die Elektronik kommen oder gekommen sein kann und ich das erst merke, wenn es zu spät ist. Bspw. Kurzschluss, sofern die WLP leitfähig ist.
 
wenn du noch wlp übrig hast und kannst du es ja zur übung machen vieleicht bekommst du ja nacher bessere werte, kaputt machen kannst du damit sowieso nichts
 
Als ich meinen Rechner aus der Sig zusammengebaut habe, war es das erste Mal für mich. In einem YT-Video hab ich gesehen das einer verschiedene "Streich- und Tropftechniken" testete und dies mithilfe eines transparenten Plastikteils oder so machte.

Da ich die Viskosität der Noctua Paste testen wollte nahm ich eine alte CPU und nen planes durchsichtiges Lineal, Tropfen in die Mitte auf CPU und wie Hölle auf das Lineal gedrückt. Als dann die CPU dran war vertraute ich meinem goldenen Händchen und alles läuft seitdem ohne Probleme.

Aber ich muss Dir rechtgeben, für einen der es das erste Mal macht ist dies der einzige Schritt beim Zusammenbau wo man das Resultat nicht unmittelbar sehen kann. (Es sei denn es ist zuviel und quillt an den Seiten raus...)
 
Es gibt beides. Die einen Leitpasten basieren auf einer Metalllegierung und sind somit elektronisch leitfähig, andere basieren auf Silikon wo es nahezu unwahrscheinlich ist, dass damit ein Kurzschluss zu Stande kommt.

Wie schon meine Vorredner gesagt haben: Zur Sicherheit einfach nochmals durchführen. Bevor du aber die neue Paste aufträgst unbedingt alles gut von der Alten säubern!
 
Selbst wenn die komplette Fläche nicht mit WLP bedeckt ist macht das nicht wirklich was, denn die "Haupthitze" entsteht direkt in Zentrum genau über der Recheneinheit. Deshalb ist es nicht tragisch, wenn die Fläche nicht perfekt bedeckt ist oder ne Ecke fehlt oder soetwas...
 
das ist genau so als ob man den Kühlschrank aufmachen würde um zu schauen ob das licht auch wirklich aus ist ;D ein Teufelskreis
 
ich frag mich echt manchmal, ob ich das damals in der Lehre falsch verstanden habe .... aber ich hab die WLP immer mitn Finger aufgetragen, bis die CPU / Heatspreader hauchzart mit nen Schleier der WLP bedeckt war.
Denn die WLP soll ja nur die Unebenheiten von Kühlkörper und CPU / Heatspreader ausgleichen, die normalerweise nur wenige hunderstel mm betragen ...
 
@sebbi: also ich mach das genauso, also wirklich nur hauchdünn und auch mitm finger
wichtig dabei ist dass man sich vorher gut die hände wäscht damit man keinen allzu großen fettfilm hinterlässt
das klappt find ich am besten mit der arctic silver 5, die ist nicht so zäh wie die meisten anderen..
 
Ich nehm immer son Wattestäbchen - mit der einen Seite auftragen und mit der anderen Seite die überschüssige WLP abnehmen + am Rand der CPU noch nen Millimeter frei machen... ;)
 
mein Tipp fürs nexte Mal (auch fürs entfernen): ich mache immer ein Stück Frischhalte-Plastik-dingens (diese dünne, durchsichtige, elastische Küchendingens halt, womit man Teller abdeckt ;-)), quasi wie ein Kondom über meinen Zeigefinger. Das geht perfekt damit, und man bekommt einen schönen, dünnen, gleichmäßigen Film zustande ohne dass was daneber geht !

Pappe oder Tuch würd ich ned nehmen. Selbst kleinste Kratzer am Heatspreader beeinträchtigen die Wärmeleitfähigkeit empfindlich ! immer was weiches nehmen !!! Das gilt nat. doppelt und dreifach zum runtermachen der WLP !

und keine Angst: So leicht kommt nix an die Elektronik , selbst wenns an der Seite bissl raus"quatscherlt". Da sind keine kritischen Teile sondern eiglt. nur der CPU-Heatspreader bzw der Sockelrand bzw die Blechabdeckung
 
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Finger? wie soll man denn damit eine gleichmäßige Schichtdicke zusammenbringen.

Tropfen@Mitte, und dann Kreisen. Wie bei der Clit^^

wichtig is halt das Plastik, weil sonst macht man quasi seine Fingerabdrücke als Rillen rein, was keine optimale Wärmeleitung bringt

EDIT: manche Pasten muss man aber vorher auf die Heizung nehmen für ein paar min, sonst geht es nicht so gut
 
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