Fireplace April 2026
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Passiver HTPC

romisco

Cadet 3rd Year
Registriert
Jan. 2009
Beiträge
60
Hallo,
ich bin gerade am zusammenstellen eines HTPCs. Diesen will ich am Fernseher als Mediacenter benutzen. Zum Beispiel mit XBMC. Im Moment benutze ich einen Raspberyr Pi als Mediacenter. Jedoch hätte ich jetzt gerne mehr Leistung und ein Windows System. Da ich vom Raspberry Passivität gewohnt bin, würde ich es gerne auch in meinen HTPC übernehmen.
Aufgrund des 24p Bug von Intel würde ich gerne auf ein AMD System setzen. Als Budget habe ich ca. 450€ eingeplant
Allerdings habe ich noch Probleme beim auffinden des richtigen Gehäuses, das auch passiv funktionieren würde. Das Gehäuse sollte den Formfaktor micro ITX oder mATX haben. Es sollte ein Laufwerkschacht und einen Infrarot-Empfänger haben.
Habt ihr da eine Idee was ich nehmen könnte?

Meine bisherige Zusammenstellung:
Gehäuse: ?
Kühler: ?
Cpu: AMD A6
Mainboard: ASRock FM2A75M-ITX
RAM: 4GB Patriot DDR3-1600 DIMM CL11 Dual Kit
Netzteil: PicoPSU 90 Watt mit externem Netzteil
Laufwerk: erstmal optional
 
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Passiv ist unnötig. Mit einem CPU Lüfter auf 5 oder 7 V ist das Ding auch unhörbar...
im übrigen würde ich noch auf Hasswell warten um den 24p Bug (den ich absolut überbewertet halte) auszuschließen,
 
Vergiss es, dass du irgendeinen AMD Prozessor abseits eines Zacate mit einem PicoPSU 90W versorgen kannst - das Teil ist jenseits eines Atoms unbrauchbar (und selbst beim Atom hatte ich Abstürze, wenn eine TV-Karte verbaut wird). Außerdem ist eine 65W CPU in einem kleinen Gehäuse nicht passiv kühlbar - die Grenze dürfte irgendwo zwischen 15W und 30W liegen. Von daher wäre ein Mobile Trinity interessant - leider versteht AMD in letzter Zeit sehr gut, was Kunden nicht wollen und bietet speziell solche Produkte an (wer um alles in der Welt braucht einen 100W Trinity, CPU-Leistung gibt es bei Intel und Grafikleistung bietet eine Grafikkarte), daher gibt es entsprechende Mainboards nur in Fertigrechnern und diese haben meist auch noch einen speziellen Formfaktor.
 
Die PicoPSU bieten alle katastrophale Werte - man muss die Dinger nur ausreichend überdimensionieren. Während ein stabiler Betrieb meines Atoms mit einem 90W PicoPSU nicht möglich war, habe ich keine Probleme mit der 160W Version und einer 35W Intel CPU. Das Gehäuse schafft es wirklich, 95W CPUs passiv zu betreiben - beim Anfassen des Gehäuses kann man aber mit Verbrennungen eines höheren Grades rechnen.
 
@Simpson474

Ich versorge einen Pentium G640, eine GT520, eine Xonar DX2, 2x 120mm Lüfter, einen 5 1/4" DVD-Brenner und eine Kingston SSD mit der PicoPSU90. Völlig problemlos.

Die Streacom Pico ist katastrophal. An der PicoPSU konnte ich keiner der Mängel feststellen.
Vllt lag es an deinem Schaltnetzteil? Das Ding ist von einer sauberen 12V Versorgung abhängig.
 
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Hast du die 12V Spannung schon mal gemessen? Es gibt Mainboards die laufen auch noch unter 11V - meins hat jedoch bei 11.3V aufgegeben. Die Spannung war noch dazu extrem temperaturabhängig - bei kaltem PicoPSU war diese stabil über 12V, je wärmer das Teil wurde desto geringer die Spannung. Der maximaler Stromverbrauch am Netzstecker war 48W bei meinem System.

EDIT: Mein PicoPSU war ein Original aus Kalifornien. Die 12V Eingangspannung war stabil bei 12.4V, auch ein Seasonic S12 430W als 12V-Versorgung brachte keine Besserung - im Gegenteil, da die Eingangsspannung dort nur ca. 12.2V betrug, gab es häufiger Ausfälle.
 
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Persönlich nutze ich in meinem HTPC auch ne Pico. Und zwar ne Originale nicht irgendeinen Nachbau (das Streacom Teil ist wirklich Müll) Ich betreibe nen i5 mit Dual Tuner Sat Karte damit und es läuft absolut Problemlos. Wichtig ist aber auch ein gutes Externes Netzteil...
 
Viel wichtiger als die externe Versorgung scheint das Mainboard - dieses muss mit 11V zurecht kommen (Zotac ist da eher nicht zu empfehlen, die gehen wirklich nicht unter die ATX-Norm) oder man verwendet ein extrem überdimensioniertes PicoPSU.

EDIT: Kann von euch jemand die 12V-Spannung mal nachmessen - würde mich nämlich wirklich interessieren, wo diese liegt (vor allem wenn das Teil warm ist). Der Test von Computerbase bestätigt so ziemlich meine Werte - das Teil ist bezüglich Spannungsstabilität auf dem Niveau eines LC-Power Netzteil.
 
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48W? Woher kamen die denn bei einem Atom-system?
Schaltnetzteile stehen nicht auf Spitzenlasten von mechanischen Festplatten. Falls du die Pico damit belastest hast, könnte das die instabilität erklären.

Eine Verbrauchsmessung ist bei meinem HTPC gegenwärtig etwas schwierig, da mein Labornetzteil defekt ist und ich keinen Verbrauchsmesser habe, jedoch sollte sich mein System beim decodieren von 10Bit Material (nur per Software über Prozessor möglich) deutlich über 50Watt bewegen, ist aber weiterhin stabil, und das seit nunmehr Monatelangem Dauereinsatz. Die 12V Spannung sinkt hierbei nie unter 11,7V.

Warm wird meine PicoPSU90 bei derartigen Lasten übrigens kaum. 47°C ist laut Laserthermometer die wärmste Stelle unter der größten Belastung, die ich gegenwärtig auf meinem HTPC erzeugen kann.
 
Eine mechanische HDD war verbaut, jedoch nur eine 5400RPM - möglicherweise war diese auch das Problem, da selbst ohne TV-Karte nach mehreren Stunden Betrieb immer wieder Abstürze auftraten. Die 48W waren mit TV-Karte und HDD - ohne TV-Karte waren es über 10W weniger. Wirklich warm warm es bei mir auch nicht - man konnte es problemlos anfassen. Allerdings sah man jedes Grad über 25 durch eine abfallende 12V Spannung.
 
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Also das passive Streacom ST-FC8B EVO Gehäuse hatte ich auch schon gesichtet, das mir allerdings für 170€ (incl. IR-Receiver) zu teuer erscheint.
100% passiv bei Mini-ITX hatte ich mir schon gedacht, dass das schwierig wird. Nur ist in den Gehäusen auch nicht so viel Platz für große Lüfter mit niedriger Drehzahl. Deswegen habe ich die Befürchtung, dass die kleinen CPU-Kühler zu laut werden.
 
Verbaut ist bei mir übrigens ein GIGABYTE GA-H61M-DS2.

Verbaut habe ich selbige PSU mit einem Leike 5A Netzteil außerdem in einem Office PC mit ASUS P8H61-I LX R2.0 und dem Celeron G550. Hierbei war der Betrieb auf 4,6A unter 11,8V auch völlig stabil.
Entweder gibt es extreme Fertigungsschwankungen und ich hatte bis jetzt immer Glück, oder das Problem liegt irgendwo anders. Jedenfalls konnte ich bis jetzt keins dieser Probleme reproduzieren.
Umso schockierender fand ich den Test der Streacom-PSU. Die hielte ich eigentlich aufgrund der hohen Qualität der Gehäuse und des Preises für ein einwandfreies Produkt.

@romisco: günstiger bekommt man es aber passiv (keine Bastellösung) in dem Format nicht hin. µATX und viel Platz sind da ein anderes Thema.
 
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Deswegen habe ich auch ein µATX in Erwägung gezogen. Ein Cube wäre aufgrund der Höhe auch noch denkbar
 
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