15.09.2005 18:57

Broadwater-Chipsatz wird zur i965-Serie

Intels kommender Desktop-Chipsatz, Codename „Broadwater“, hat in der letzten Roadmap des Halbleiterriesen seinen Codenamen abgelegt und wird nun – wenig überraschend – als i965-Serie auf den Markt kommen. Die i965-Serie wird die aktuelle i945-Familie (Codename Lakeport) im zweiten Quartal 2006 ablösen.

Wie wir bereits im August ausführlich zu berichten wussten, wird der Broadwater in vier verschiedenen Versionen erscheinen. So wird es die Varianten i965P, i965G, i965GC und i965GF geben, die jeweils auf eigene Zielgruppen abzielen. Je nach Memory-Controller-Hub (MCH) werden die Chipsätze zusammen mit dem neuen Input/Output-Controller Hub 8 (ICH8) in den möglichen Versionen ICH8 (alle), ICH8-R, ICH8-DO (Digital Office, nur G) und ICH8-DH (Digital Home, nur GC oder P) ausgeliefert.

Für die neuen MCHs müssen bei der Abnahme von 10.000 Stück 38 (P), 42 (G), 42 (GC) oder 39 (GF) US-Dollar berappt werden. Im Standardpaket ist das ICH8 ohne Extras enthalten. Für das ICH8-R werden 3 US-Dollar extra fällig, beim ICH8-D0 sind es 5 und beim ICH8-DH fürs Digital Home ganze 10 US-Dollar.

Der aktuelle High-End-Chipsatz i955X (Glendwood) wird vom i975X abgelöst werden. Dieser wird mit 50 US-Dollar bei der Abnahme von Großhandelsstückzahlen zu Buche schlagen und soll, wie bereits berichtet, Support für nVidias SLi und ATis Crossfire bieten. Der i975X soll bereits Anfang 2006 zusammen mit dem neuen Pentium Extreme Edition 955 auf den Markt kommen. Er wird noch mit dem ICH7 kombiniert und bietet lediglich Support für DDR2-667 Speicher – das kann die komplette i965-Chipsatzserie besser.

Darüber hinaus wird der i975X den kommenden Conroe-Prozessor auf Basis der neuen Intel Microarchitektur allem Anschein nach noch nicht unterstützen – beim Broadwater wurde dagegen für diesen von Anfang an Support eingeplant. Womöglich erwartet uns im zweiten Quartal bereits ein i975XE oder dergleichen, mit dem auch die High-End-Plattform auf das Feature-Niveau des i965 gehoben wird.

Autor: Thomas Hübner  Quelle: ComputerBase

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