Erste Quake 4-Benchmarks

Quake 4 ist mittlerweile fast überall erhältlich und so verwundert es nicht, dass die ersten Websites ihre Benchmarks zu dem Spiel veröffentlichen. Da das Spiel auf der (weiterentwickelten) Grafik-Engine von Doom 3 basiert, ging die Angst um, das Spiel würde auf vielen Systemen nicht mehr flüssig spielbar sein.

Bloody, der Administrator der Seite HWspirit.com hat in seinem Forum nun erste Ergebnisse auf Basis seines eigenen Systems, bestückt mit einem AMD Athlon 64 3200+ (Venice E3-Stepping), 2 x 512 MB DDR400-Arbeitsspeicher von Kingston und einem nicht näher benannten Crossfire-fähigen Mainboard, veröffentlicht. Als getestete Grafikkarten kamen eine MSI NX7800GTX sowie eine MSI NX7800GT zu Einsatz. Alle Komponenten liefen bei Standard-Einstellungen und wurden nicht übertaktet, so Bloody.

Getestet wurde das System mit einer selbst-erstellten Timedemo, da Quake 4 keinerlei Demos mitliefert. Diese Demo hat der Administrator dann in verschiedenen Auflösungen und Qualitätseinstellungen getestet. Hier die Ergebnisse:

1280 x 1024, High Quality

 Kein Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
85
GeForce 7800 GT
81
 2x Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
79
GeForce 7800 GT
71
 4 x Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
62
GeForce 7800 GT
54
 8x Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
22
GeForce 7800 GT
19

1600 x 1200, High Quality

 kein Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
72
GeForce 7800 GT
67
 2x Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
63
GeForce 7800 GT
55
 4x Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
46
GeForce 7800 GT
40
 8x Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
14
GeForce 7800 GT
12

Selbst mit der aktuell stärksten Grafikkarte von nVidia, der GeForce 7800 GTX, ist ein flüssiges Spielen bei einer Auflösung von 1600 x 1200 und achtfachem Anti Aliasing scheinbar nicht möglich. Hier muss der geneigte Spieler wohl oder übel auf eine SLI-Lösung setzen.

1280 x 1024, Ultra Quality

 kein Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
65
GeForce 7800 GT
65

1600 x 1200, Ultra Quality

 kein Anti Aliasing:
GeForce 7800 GTX
52
GeForce 7800 GT
52

Bei diesen Benchmarks wurde das Spiel auf Ultra Quality geschaltet. Hierbei werden die Texturen unkomprimiert in den Grafikspeicher geladen, so dass hier nach Möglichkeit eine Grafikkarte mit 512 MB Speicher eingesetzt werden sollte, da ansonsten viele Dateien auf die Festplatte ausgelagert werden, was sich in Performance-Einbrüchen oder sogar mit Abstürzen des Spiels äußert. Bei diesen Tests verzichtete man außerdem auf den Einsatz aktiver Kantenglättung. Auffällig ist dabei, wie nahe die beiden aktuellen Top-Karten aus dem Hause nVidia beieinander liegen. Abschließend kündigte Bloody an, später Benchmarks von ATis X850 XT im Crossfire-Betrieb nachzureichen.

Autor: Pierre Wisnia  Quelle: HWspirit.com

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