Deutsche Telekom nennt erste Preise für ungedrosseltes DSL

Patrick Bellmer
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Erstmals nach Beginn der kontroversen Diskussion rund um die Drosselungspläne der Deutschen Telekom, die ihren bisherigen Höhepunkt in einer Abmahnung der Verbraucherzentrale gefunden hat, sind erste mögliche Aufpreise für „Intensivnutzer“ genannt worden.

Im Rahmen einer Telefonkonferenz anlässlich der Vorstellung der jüngsten Quartalsbilanz erklärte Telekom-Chef René Obermann, dass man bei den Preisen künftig klar differenzieren werde, es werde dann „Angebote für Durchschnittsnutzer und Angebote für Intensivnutzer“ geben. Aus seiner Sicht würden Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen dann 10 bis 20 Euro pro Monat teurer als bislang werden. Allerdings werde man die Entwicklung der Nutzung und des Marktes bis 2016 „genau ansehen“.

Gleichzeitig verteidigte auch Obermann erneut die Pläne zur Bandbreiten-Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeiten nach dem Erreichen eines bestimmten Volumens. Man ignoriere die Kritik nicht, die Telekom-Tarife würden auch 2016 „marktgerecht“ ausfallen und „ihren Preis wert“ sein.

Zusammenfassung der Aussagen zur Drosselung
Zusammenfassung der Aussagen zur Drosselung (Bild: twitter.com)
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