CES 2014

Displays mit Nvidias G-Sync kommen später

Update 2 Volker Rißka
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Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang hat in der 90-minütigen Pressekonferenz im Rahmen der CES 2014 auch die Bedeutung des PC-Systems als Spieleplattform herausgestellt. Dabei wurden allerdings keine echten Neuerungen benannt, vielmehr kam eine Verschiebung der für G-Sync notwendigen Displays zum Vorschein.

Die Werbetrommel für G-Sync wurde zwar erneut äußerst umfangreich gerührt, neu war allerdings nur die aktualisierten Terminpläne: Frühestens im zweiten Quartal sollen Displays, die G-Sync unterstützen, verfügbar sein. Die Ausnahme macht das bereits von uns begutachtete Asus-Display, das bereits in Kürze im Handel stehen soll. Zu den weiteren Anbietern entsprechender Monitore im zweiten Quartal 2014 gehören BenQ mit zwei verschiedenen Displays sowie Philips, AOC und ViewSonic mit jeweils einer Variante.

Displays mit Nvidias G-Sync
Update

AOC hat den Nachfolger des Gaming-Monitors g2460Pqu angekündigt. Dieser soll erstmals über G-Sync-Unterstützung verfügen. Wie der Vorgänger besitzt der Bildschirm eine hohe Bildwiederholrate von 144 Hertz, was allein bereits zu einer flüssigeren Darstellung gegenüber 60-Hertz-Monitoren sorgt.

Wie wir selbst festgestellt haben, liefert die Kombination aus 144 Hertz und G-Sync die in unseren Augen stabilsten und flüssigsten Bilder. Der Anteil, den G-Sync an der Verbesserung hat, fällt dabei allerdings deutlich geringer aus als bei Monitoren mit 60 Hertz.

Update

Die G-Sync-Edition des Asus VG248QE wird inzwischen von diversen Händlern gelistet. Der Preis liegt durchweg bei 529 Euro, wobei es sich vermutlich um die Preisempfehlung des Herstellers handelt. Sollte dies zutreffen, müssten Käufer für die G-Sync-Unterstützung zum Marktstart einen erheblichen Aufpreis zahlen. Die „normale“ Version des 144-Hz-Monitors mit 24 Zoll kostet aktuell weniger als 300 Euro, die UVP lag zur Markteinführung bei 350 Euro. Entsprechend würde Asus einen Aufpreis von 179 Euro für G-Sync verlangen.

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