Schnellerer Speicher wird von vielen Lesern gerne genutzt, um dem eigenen Rechner den letzten Feinschliff zu verpassen. Wenn dieser höher getaktet ist und zudem noch niedrigere Frequenzen bietet, wird besonders gerne zugegriffen. Etwas außen vor blieb dabei jedoch immer die Notebook-Vertreters des flüchtigen Arbeitsspeichers.
Kingston sieht zumindest für dieses Segment eine große Nachfrage und bietet somit ab sofort auch Low-Latency-Speicher für Notebooks an. Dieser trägt die etwas kryptische Bezeichnung „KHX5300S2LLK2/2G“ sowie „KHX5300S2LLK2/4G“, wodurch deutlich gemacht wird, ob es sich um insgesamt zwei Gigabyte (2x 1024 MB) oder vier Gigabyte (2x 2048 MB) handelt. Der RAM basiert auf dem DDR2-Standard und wird logischerweise im Notebook-üblichen SO-DIMM-Formfaktor gefertigt.
Die Taktraten des Speichers betragen jeweils 333 MHz (DDR2-667). Bei einer Spannung von den üblichen 1,8 Volt erreichen die beiden Speicherkits Timings von 4-4-4-12, womit man der erste Hersteller sein möchte, der diese Latenzen für Notebook-Speicher anbieten kann. Die Kosten für das 2-GB-Kit betragen etwa 60 Euro, während das 4-GB-Kit mit knapp 100 Euro zu Buche schlagen wird.
Damit soll aber noch nicht Schluss sein, da Kingston weiteres Notebook-Speicher der HyperX-Reihe angekündigt hat. Neben einem 3-GB-Kit soll es darüber hinaus in Zukunft noch Speicher mit anderen Spezifikationen geben. Wann es so weit sein wird, lässt man aber offen.
22. Jun 2009 Nachdem es zum Start der ersten AMD-Prozessoren mit der Unterstützung von DDR3-Speicher im Februar 2009 noch hieß, dieser sei zu teuer und man könne auf die alte Plattform bauen, hat sich in den letzten Monaten viel getan. Der DDR3-Speicher ist auf dem besten Weg, den Preis von DDR2 einzunehmen. Weiter...