Elpida, einer der größter Hersteller von Speicherchips, hat heute angekündigt, dass man die eigene 65-nm-Fertigung so weit optimieren konnte, dass kleinere Gigabit-Chips im DDR2-Standard herauskommen. Dies hat natürlich zur Folge, dass mehr Speicherchips von einem 300-mm-Wafer bezogen werden können.
Elpida spricht von etwa 20 Prozent mehr Speicherchips, die damit auf einem Wafer Platz finden. Gegenüber der älteren 70-nm-Fertigung entspricht dies sogar einer Steigerung von 60 Prozent. Die kleinere Fertigung soll vor allem Kosten sparen und die Flexibilität des Unternehmens erhöhen, was in den schweren Zeiten für alle Speicherhersteller ein Vorteil sein dürfte.
Gleichzeitig ist die Optimierung des bestehende Prozesses ein weiterer Pflasterstein des Weges hin zur 50-nm-Fertigung, die bereits im Dezember starten soll. Ein 1-Gigabit-Chip für DDR3 besitzt dann eine Größe von 40 mm² und soll auf dem Papier eine bis zu 50 Prozent höhere Produktivität als die bisherigen 65-nm-Chips ermöglichen.
22. Jun 2009 Nachdem es zum Start der ersten AMD-Prozessoren mit der Unterstützung von DDR3-Speicher im Februar 2009 noch hieß, dieser sei zu teuer und man könne auf die alte Plattform bauen, hat sich in den letzten Monaten viel getan. Der DDR3-Speicher ist auf dem besten Weg, den Preis von DDR2 einzunehmen. Weiter...