Elpida entwickelt 2 Gbit DDR3-DRAM in 25 nm

Parwez Farsan
21 Kommentare

Der japanische Speicherhersteller Elpida hat als erstes Unternehmen einen 2 Gbit großen DDR3-DRAM-Chip entwickelt, der in einem 25-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Erst in der vergangenen Woche hatte Elpida den Beginn der 30-nm-Massenproduktion im vollen Maßstab für Mai angekündigt, nachdem man im Januar den Anfang machte.

Im Vergleich zum 30-nm-Prozess braucht der neue 25-nm-DRAM-Chip pro Bit 30 Prozent weniger Platz, woraus auch rund 30 Prozent mehr Chips pro Wafer resultieren. Weitere Vorteile ergeben sich bei der Leistungsaufnahme: Im Betrieb ist die Stromstärke der neuen Chips 15 Prozent niedriger, im Standby sogar 20 Prozent. Die Betriebsspannung beträgt dabei 1,5 Volt (DDR3-1866 und höher) bzw. 1,35 Volt (DDR3L-1600). Mit der Auslieferung von Mustern und der Massenproduktion plant Elpida gleichermaßen im Juli zu beginnen. Gegen Ende des Jahres soll zusätzlich ein 4-Gbit-Chip im neuen 25-nm-Prozess gefertigt werden. Pro Wafer soll die Zahl der Chips, verglichen mit dem aktuellen 30-nm-Prozess, hier sogar um 44 Prozent steigen.

Zudem wird der neue Fertigungsprozess auch in zukünftigen Mobile-RAM-Produkten zum Einsatz kommen. In diesem Marktsegment steht für Juni der Beginn der Massenproduktion eines 4 Gbit großen, in 30 nm gefertigten LPDDR2-Chips auf dem Programm. Elpidas Fabrik in Hiroshima wird im zweiten Quartal 20 Prozent seiner Kapazität für den 30-nm-Prozess nutzen und den Anteil im dritten Quartal auf 30 Prozent steigern, wenn praktisch alle Produktionslinien auf 30 bzw. 40 nm umgestellt werden. Bei Rexchip soll die 30-nm-Produktion im dritten Quartal beginnen und nach anfangs 50 Prozent der Kapazität im vierten Quartal möglicher Weise bereits 100 Prozent ausmachen.

Asus.de und Acer.de nicht erreichbar? So kommt ihr trotzdem an neue Treiber und BIOS-Dateien!