Der Markt für Solid State Drives bleibt nicht stehen. Nachdem sich Indilinx und Samsung neben Intel als Controller-Hersteller im MLC-Markt etabliert haben und es fast jede Woche neue Modelle auf Basis der ersten beiden Controller gab, bietet auch Intel neue SSDs mit der Bezeichnung „Postville“ an.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die SSDs mit den neuen NAND-Chips auf Basis der 34nm-Fertigung bestückt sein. Ob auch ein aktualisierter Controller zum Einsatz kommt, ist bisher unbekannt. Das Erstaunliche an der neuen Serie ist wohl der Preis, der sich durch die günstiger herzustellenden 34-nm-Chips erklärt. Die 80 GB Version ist bereits für 207 Euro gelistet, obwohl die Postville SSDs noch nicht verfügbar sind. In den nächsten Wochen sollte der Preis also auf unter 200 Euro fallen. Damit sinkt der Preis pro GB für Intel SSDs auf etwa 2,50 Euro. Durch diese Änderung geraten die Indilinx- und Samsung-Produkte stark unter Druck, da diese pro Gigabyte etwa genauso viel Kosten, aber den Intel SSDs, außer bei den sequentiellen Schreibraten, etwas in der Leistung unterlegen sind. Außerdem leiden Intel SSDs kaum unter Leistungsverlust über die Zeit, da die Firmware sehr aggressiv eine „Selbstreinigung“ vornimmt.
Der Konkurrenzkampf nimmt also weiter zu. Die hohe Anzahl an Neuigkeiten und Themen wie „TRIM“ oder „Random Write Performance“ mögen den einen oder anderen verunsichern. Eigentlich ist es aber gar nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Prinzip gibt es momentan nur drei SSDs mit MLC-Speicher, die empfehlenswert sind:
Die Leistung dieser SSDs (mit gleichem Controller) ist mit der gleichen Firmware nahezu identisch. In der Realität sind sie alle sehr schnell, lautlos, kühl und (beinahe) schockresistent. Die Leistungsunterschiede zwischen Solid State Drives mit verschiedenen Controllern sind bei normalem Einsatz als Systemplatte gering. Jede der drei SSDs hat natürlich bestimmte Vor- und Nachteile, wobei die Intel-SSDs am ausgereiftesten sind, wenn man von den niedrigen sequentiellen Schreibraten der X25-M absieht.
9. Feb 2010 Mit der Savvio 10K.4 hat Seagate neue Enterprise-Festplatten für den professionellen Einsatz vorgestellt, die auf kleinem Raum große Kapazitäten und ordentlich Tempo bieten sollen. Die kleinen Festplatten bieten dabei wahlweise auch ein Fibre-Channel-Interface und damit ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Artgenossen. Weiter...
soll am 28.7 Lieferbar sein steht mal so drin und das ca zu einem Preis von den 200-220€
Bin ja mal gespannt
Feichti
Leider dauern SSD-Test z.T. sehr lange und da es sehr viel zu beachten gibt (Performance-Verlust etc.), muss man teilweise mehrmals die ganzen Testreihen vornehmen, damit die Ergebnisse richtig und vergleichbar sind. Außerdem stehen nächste und übernächste Woche Klausuren an und dann noch eine Seminararbeit.
Ich werde mich bemühen bis August noch mindestens einen weiteren Artikel zu bringen. Da das mein erster Artikel für CB wird, muss man sich aber erstmal etwas einfuchsen, weshalb es momentan etwas länger dauert.
In 2009 wird sich noch viel tun im SSD-Bereich und ihr könnt euch darauf verlassen, dass ich mir größte Mühe gebe, euch auf dem neuesten Stand zu halten und gute Tests zu liefern :)