Es existierten bereits diverse Performance-Optimierungen für Mozilla, Mozilla Firebird und Netscape. Unsere Eigenentwicklung führt diese Änderungen nun automatisch durch und beschleunigt den Seitenaufbau spürbar. Bereits existierende Anpassungen bleiben dabei unangetastet.
Es war unser Besucher mapel110, der uns mit seinem Kommentar zu der News Zukunftspläne des Mozilla-Projekts auf diese Idee gebracht hat. Anstatt die Änderungen manuell durchführen zu müssen, geht dies mit dem Mozilla Optimizer nun komplett automatisch vonstatten, nachdem man den oder die zu optimierenden Browser ausgewählt hat. Neben Mozilla und Mozilla Firebird wird auch Netscape in den Versionen 6 und 7 unterstützt.
Optimiert wird die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus unter anderem durch das Aktivieren von Pipelining, sodass über eine einzige bestehende Verbindung zum Webserver direkt mehrere Dateien, wie zum Beispiel zahlreiche Bilder, angefordert werden können. Hinzu kommt, dass der Browser nach den Optimierungen versucht, die Seite schneller darzustellen, auch wenn sie noch nicht komplett zu Ende geladen ist. Das kann eventuell dazu führen, dass die Darstellung der Seite während des Ladens öfters angepasst werden muss. Da jedoch immer mehr Seiten auf ein CSS-Layout umstellen, wo das Aussehen der Website durch eine einzige CSS-Datei festgelegt ist und der Browser nicht ständig durch immer tiefer verschachtelte Tabellen im HTML-Code zum Umdenken gezwungen wird, tritt dieser Effekt jedoch nicht mehr allzu häufig auf.
Bei sehr alten Browser-Versionen kann es unter Umständen zu Problemen kommen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, lassen sich die Änderungen mit dem Tool jedoch genauso einfach zurücknehmen, wie sie durchgeführt worden sind. Ausprobieren kann also nicht schaden!
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