Nicht ganz so bombastisch und medienwirksam wie bei Firefox präsentieren die Programmierer um den Email-Client Thunderbird den finalen Release 1.0 ihrer Software. Historisch hat Thunderbird mit der Mozilla-Suite die gleichen Wurzeln wie Firefox, welche aus Netscape hervorging.
Aufgrund des als kompliziert und schwer zu warten geltenden Codes wurde seinerzeit die Browserfunktionalität und der Email-Client aus der Suite „herausgebrochen“ und als eigenständige Programme neu erstellt. Herausgekommen sind dabei Firefox und Thunderbird. Ursprünglich sollten die Programme die Suite komplett ersetzen. Dies wurde dann später aber wieder verworfen.
Als jüngster Spross der Releases ist nun Thunderbird 1.0 an den Start gegangen, um User von Outlook Express & Co. zu gewinnen. Die Freigabe der Version 1.0 erfolgte bereits fünf Tage nach dem letzten Release-Kandidaten. Die Liste der Funktionen wurde seit der letzten Veröffentlichung wieder verbessert und umfasst nun folgende Highlights:
Thunderbird gilt gemeinhin als sicherere Alternative zu den Microsoft-Mailern a là Outlook-Express. Das Mehr an Sicherheit kommt durch Eigenschaften wie S/MIME, die digitale Unterschrift, Unterstützung von Zertifikaten, Nachrichten-Verschlüsselung (mit Hilfe der Erweiterung Enigmail) und einigen weiteren Features zustande.
Thunderbird ist auf den verschiedensten Plattformen wie Windows, Linux und MacOS lauffähig und ist bereits als deutsche Version in unserem Downloadarchiv verfügbar.
Wir danken Loopo und BSDDaemon für den Hinweis!