2/3 Core i7-5960X in Spielen : Haswell-E mit 1/2/3/4 GPUs vs. Ivy Bridge-E

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Benchmarks

Für alle Benchmarks wurde als Treiber der Catalyst 14.7 RC unter Windows 8.1 (64 Bit) installiert. Durch zusätzliche externe Lüfter wurde gewährleistet, dass alle vier Grafikkarten ihren Takt auch unter Last halten.

Benchmarks in 1.920 × 1.080

Intels Haswell-E-Flaggschiff kann sich in der Standardeinstellungen 1.920 × 1.080 inklusive Kantenglättung und anisotrope Texturfilterung nicht von Ivy Bridge-E absetzen. Bei nur einer Grafikkarte ist der Core i7-4960X im Schnitt über die sechs Testspiele gar schneller als der neue Core i7-5960X. Selbst übertaktet hat die neue Plattform das Nachsehen gegen den nicht übertakteten Vorgänger. Der Grund ist, dass einige Spiele mit acht aktiven Kernen Probleme bereiten und langsamer laufen als mit sechs.

Schon die Wahl der Grafikkarte macht dabei allerdings einen Unterschied. Wie im Artikel „Intel Core i7-5820K und i7-5960X im Test“ gezeigt, behauptet Haswell-E unter Einsatz einer GeForce GTX Titan knapp die Führung. Offensichtlich arbeitet der Treiber von Nvidia mit mehr als sechs Kernen besser zusammen als der von AMD.

Bei zwei Radeon-R9-290X-Grafikkarten erzielt der Core i7-5960X einen Ausgleich, kann sich aber nicht von der alten CPU absetzen. Bei drei 3D-Beschleuniger liegt der Core i7-5960X minimal vor dem Core i7-4960X, aber nur bei den Standardtaktraten. Übertaktet ist der Core i7-4960X wieder vorn. Das ist ein interessantes Ergebnis, da der Core i7-5960X prozentual stärker übertaktet ist als der Core i7-4960X. Offensichtlich haben auch dort die acht CPU-Kerne einen negativen Einfluss.

Rating – 1.920 × 1.080
Angaben in Prozent
    • 4960X @ 4,5 GHz @ 3 × 290X
      123,2
    • 5960X @ 4,3 GHz @ 3 × 290X
      120,5
    • 5960X @ 4,3 GHz @ 4 × 290X
      119,8
    • 5960X @ 3,3 GHz @ 3 × 290X
      116,8
    • 4960X @ 3,7 GHz @ 3 × 290X
      115,9
    • 5960X @ 3,3 GHz @ 4 × 290X
      114,9
    • 4960X @ 4,5 GHz @ 2 × 290X
      105,5
    • 5960X @ 4,3 GHz @ 2 × 290X
      104,5
    • 5960X @ 3,3 GHz @ 2 × 290X
      100,0
    • 4960X @ 3,7 GHz @ 2 × 290X
      99,7
    • 4960X @ 4,5 GHz @ 1 × 290X
      63,3
    • 4960X @ 3,7 GHz @ 1 × 290X
      62,7
    • 5960X @ 4,3 GHz @ 1 × 290X
      61,5
    • 4770K @ 4,4 GHz @ 1 × 290X
      61,1
    • 5960X @ 3,3 GHz @ 1 × 290X
      59,7

Beim Einsatz von vier Grafikkarten, der nur auf Haswell-E möglich war, liegt die Durchschnittsleistung unter der mit drei GPUs. Das liegt allerdings nicht an der CPU sondern an AMDs CrossFire. In einigen Spielen funktionieren die Multi-GPU-Profile bei dieser Anzahl nicht mehr. So sind vier Grafikkarten beispielsweise in Battlefield (Mantle), CoD: Ghosts oder Watch Dogs deutlich langsamer als drei. Nur Crysis 3 und Tomb Raider laufen schneller.

In den Einzeltests lässt sich schnell erkennen, dass der Core i7-5960X nur in Metro: Last Light beim Einsatz von zwei GPUs punkten kann. In anderen Szenarien erzielen die CPUs entweder einen Gleichstand oder der Core i7-4960X hat den Haswell-E-Prozessor um eine handvoll Prozentpunkte im Griff.

Benchmarks in 3.840 × 2.160

Unter Ultra HD (3.840 × 2.160, „4K“) rücken die Prozessoren näher zusammen. Auch hier muss der ältere Core i7-4960X keine Angst vor dem Core i7-5960X haben – obwohl die PCIe-Lane-Verteilung schlechter ist.

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