Noch vor dem Start der ersten Accelerated Processing Unit (APU), wie AMD seine Verschmelzung aus Prozessor und Grafikeinheit nennt, hatte der Konzern im Jahr 2010 umfangreiche Pläne dargelegt, wie die Zukunft aussehen soll. Dabei fiel auch erstmals der Codename „Trinity“ für kommende APUs, die hier und heute ihr Debüt feiern.
Die ersten Modelle der neuen „Trinity“ gehen dabei komplett in das Notebook-Segment, dem laut AMD priorisierten Markt. Alle Hersteller in den Top10 der OEM-Liste wollen die neuen APUs von AMD verbauen, weshalb AMD fünf Modelle für unterschiedlichste Konstellationen vorstellt.
Asus K75D
Unser Dank geht vorab an Asus Deutschland [1], die uns drei Arbeitstage vor Ablauf des NDA mit einem Testmodell versorgt haben, mit dem sich neben der neuen „Trinity“-APU auch die viel beworbene Funktion der Dual Graphic testen lässt, da zusätzlich eine Radeon HD 7670M verbaut ist. Da es sich bei dem Asus K75D um ein Vorserienmodell handelt, welches nur in entsprechend angepasster Form in den Handel kommen wird, liegt der Fokus in diesem Test auf dem neuen AMD-Prozessor und dem Zusammenspiel mit der Grafikkarte.
Software
Auf dem Asus K75D ist Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Ausgabe inklusive Service Pack 1 vorinstalliert. Für die Benchmarks wurde neben einem Treiber von Asus (Catalyst 12.1-basiert) der offizielle AMD-Launch-Treiber (Catalyst 12.3-basiert (8.94.5)) sowie eine Beta-Version des Catalyst-Treibers 12.5 (8.97) verwendet, zudem wurden die Catalyst Application Profiles 12.4 CAP 1 installiert.
Überblick
Hohe Erwartungen
Nach anfänglicher Zurückhaltung hat AMD seit Jahresbeginn die Erwartungen für „Trinity“ wieder hochgeschraubt. Auf Messen wie der CES Anfang Januar 2012 in Las Vegas und auch der CeBIT im März dieses Jahres wurden seitens des Herstellers Zahlen veröffentlicht, die große Dinge versprachen. Denn eine Leistungssteigerung von bis zu 25 Prozent im Prozessorbereich und satte 50 Prozent bei der Grafik [2] war dort dargelegt worden.
AMDs vermittelte Erwartungen
Anspruch und Wirklichkeit
Problem an diesen Präsentationsfolien ist jedoch immer, dass man die Umstände, unter denen die Ergebnisse erzielt wurden, nicht kennt und der Hersteller diese auch nicht preisgibt. Und so sind es oft die kuriosesten Benchmarks in praxisfernen Auflösungen und Konstellationen, die am Ende solch ein Ergebnis zutage fördern. Das Ergebnis ist dann zwar nicht falsch, hat mit dem Einsatz in realen Umgebungen aber überhaupt nichts gemein. Manchmal müssen auch Hochrechnungen und Annahmen des Herstellers ausreichen, um die Leistungsfähigkeit des kommenden Produkts auszudrücken. Darüber war seinerzeit bereits AMDs „Bulldozer“ gestolpert, als ebenfalls sehr hohe Vorab-Ergebnisse gezeigt wurden, dann aber sehr wenig Leistung abgeliefert wurde.
In den Präsentationsfolien zum offiziellen Launch werden diverse dieser ausgesuchten Zahlenwerte dann entlarvt. So vergleicht AMD das „Trinity“-Flaggschiff der Notebook-Serie, den A10-4600M mit 2,3 GHz, fast in jedem eigenen Test mit dem A8-3500M, dem fünftschnellsten Modell der „Llano“-Notebook-Serie [3]. Allein durch diese Konstellation werden massive Unterschiede sichtbar, denn das Flaggschiff der „Llano“ würde nicht nur 500 MHz mehr Prozessortakt in der Basis bieten (2,0 statt 1,5 GHz wie beim A8-3500M), natürlich würde auch der Turbo mitziehen. Die präsentierten Unterschiede würden beim Vergleich von Top-Modell gegen Top-Modell deutlich geringer ausfallen, wenn nicht gar umgekehrt werden. Denn „Llano“ basiert auf den bewährten „Stars“-Kernen, während „Trinity“ auf dem optimierten „Bulldozer“-Design beruht – der Vorgänger benötigte 700 MHz mehr Takt, um mit „Llano“ mithalten zu können [4].
Wie sieht es also bei AMDs Neuling fernab der Präsentation aus? Die kommenden Seiten werden es verraten. Dabei vergleichen wir den A8-4500M mit dem echten Vorgänger, dem A8-3500M, und analysieren, wie es um die hohe Erwartungshaltung bestellt ist.
Vorgänger und Nachfolger
Start in Wellen
Mit dem heutigen 15. Mai werden die ersten „Trinity“ im Handel verfügbar sein. Dies betrifft jedoch erst einmal ausschließlich die Notebook-Prozessoren und dort wiederum auch nur das OEM-Geschäft. Zur Computex Anfang Juni sollen dann die ersten Desktop-Rechner aus dem OEM-Segment mit den neuen APUs folgen, der richtige Start im Retail-Handel wird erst im dritten Quartal erfolgen – die Gerüchte vorab über einen August-Launch [5] könnten sich damit bewahrheiten.
Modellpalette
Fünf Prozessoren wird AMD mit dem heutigen Tage ins Notebook-Segment entlassen. Das Flaggschiff der neuen Modelle ist wie bereits seit längerer Zeit vermutet der A10-4600M. Herzstück sind zwei „Piledriver“-Module, die jeweils zwei Integer-Kerne und 2 MByte L2-Cache bieten. Diese werden mit einer Grafikeinheit verbunden, die aus der Generation „Northern Island“ stammt.
Nach unten abgerundet wird die Palette mit entsprechend geringer taktenden Varianten und Modellen, die nur noch auf ein Modul setzen. Anpassungen gibt es neben dem Prozessorbereich aber auch bei der jeweiligen Grafiklösung, die sowohl bei der Shader-Bestückung als auch im Takt variiert.
In AMDs Modellpalette gab es dabei einige Anpassungen. APUs mit einer TDP von 45 Watt gibt es anders als beim Vorgänger gar nicht mehr, dafür wird die Palette um ein 17-Watt-Design erweitert. Dieses wird wie üblich durch eine Halbierung der Kerne und geringere Taktraten sowohl für den CPU- als auch GPU-Teil realisiert.
„Trinity“-Notebook-Prozessoren
Modell
Module / Threads
Takt / mit Turbo
L2-Cache
Grafik
Shader
Grafiktakt / mit Turbo
TDP
A10-4600M
2 / 4
2,3 / 3,2 GHz
4 MB
HD 7660G
384
497 / 686 MHz
35 W
A8-4500M
2 / 4
1,9 / 2,8 GHz
4 MB
HD 7640G
256
497 / 655 MHz
35 W
A6-4400M
1 / 2
2,7 / 3,2 GHz
1 MB
HD 7520G
192
497 / 686 MHz
35 W
A10-4655M
2 / 4
2,0 / 2,8 GHz
4 MB
HD 7620G
384
360 / 497 MHz
25 W
A6-4455M
1 / 2
2,1 / 2,6 GHz
2 MB
HD 7500G
256
327 / 424 MHz
17 W
Bei den Bezeichnungen gibt es wieder reichlich Spielraum für Verwirrungen – hier folgt AMD Intels negativem Vorbild, die dies seit „Sandy Bridge“ in hohem Maße vor allem im Notebook-Segment vollführen. Und so werden beispielsweise geringer taktende und schlechter ausgestattete Modelle wie der A10-4655M in der Bezeichnung über das eigentliche Flaggschiff A10-4600M gestellt. Gleiches setzt sich dann auch bei der Bezeichnung der integrierten Grafik fort, die Mischung aus gewisser Anzahl an Shadern mit einem bestimmten Takt führt zu einer entsprechend hohen Bezeichnung.
AMDs Ultrathin-Defition
Apropos Definition: „Ultrathin“ war vor dem Start eines der Schlagworte von AMD. Dies wurde jedoch immer nur mit den 17-Watt-Modellen in Verbindung gebracht. Dem ist jedoch nicht so. AMD sieht unterm Strich alle fünf neuen „Trinity“ als Kandidaten fürs Ultrathin-Segment, auch die 35-Watt-Varianten. Von den OEM-Herstellern sollen dort primär die Versionen A4 bis A8 verbaut werden. Exakt diesen stärksten A8 mit zusätzlicher diskreter Grafikkarte für das OEM-Segment sehen wir uns heute genauer an.
Zielgruppen
Alles neu macht der Mai
„Trinity“ hat mit dem Vorgänger „Llano“ eigentlich nicht mehr viel gemein, mit Ausnahme, dass es weiterhin eine APU ist. Denn während „Llano“ auf das über Jahre hinweg optimierte Design rund um die „Stars“-Kerne [6] setzt, die zuletzt richtig schnell waren, wird „Trinity“ die Modulbauweise der „Bulldozer“ [7] beherbergen. Dabei wird man jedoch nicht mehr auf den Ursprungs-Bulldozer setzen, sondern auf die zweite Generation, die bei AMD unter dem Codenamen „Piledriver“ geführt wird.
Damit einhergehend ändert sich natürlich der Aufbau des gesamten Prozessors. Bereits auf den ersten Blick wird klar, dass der Grafikeinheit in „Trinity“ ein leicht größerer Teil zugesprochen wird als noch mit „Llano“. Im Prozessorbereich ändert sich der Aufbau drastisch, da die zwei mal zwei gegenüberliegenden, klassischen Prozessorkerne mit jeweiligem L2-Cache des Vorgängers zwei Modulen mit jeweils zwei integrierten Integer-Kernen und einem gemeinsam genutzten L2-Cache weichen.
Auch auf dem Papier werden diese Unterschiede sichtbar. Mit 1,303 Milliarden Transistoren belegt „Trinity“ eine etwas größere Fläche von insgesamt 246 mm², der Vorgänger „Llano“ brachte 1,45 Milliarden Transistoren auf 228 mm² unter. Als Auftragsfertiger kommt weiterhin Globalfoundries zum Einsatz, bei denen die „Trinity“-Wafer in 32-nm-SOI-Fertigung inklusive HKMG-Technologie vom Band laufen.
Die ersten „Trinity“ werden dabei ins Notebook-Segment wandern, wo sie in zwei unterschiedlichen Typen Verwendung finden können. Die schnelleren Modelle werden weiterhin auf das klassische „Pin Grid Array“ (PGA) setzen und dort auf einer Fläche von 35 × 35 mm² 722 Pins belegen – der sogenannten Sockel FS1r2. Alternativ gibt es die Version für stromsparende Notebooks, in der wie üblich die Prozessoren fest mit der Hautplatine verlötet werden. In diesem, sogenannten „Ball Grid Array“-Format (BGA) belegen die Prozessoren inklusive Package mit 827 Kontaktpunkten eine Fläche von 27 × 31 mm² – der Sockel FP2 ward geboren.
Für den Desktop-Teil der „Trinity“-Fraktion wird ebenfalls eine neue Infrastruktur fällig. Diese schart sich um den neuen Sockel FM 2 – doch dazu an anderer Stelle mehr.
Prozessor
Gegenüber dem „Bulldozer“ soll sich bei „Piledriver“ aber so Einiges ändern – natürlich im positiven Sinne. Eine verbesserte Sprungvorhersage, ein vergrößerter L1 TLB bis hin zu einem optimierten L2-Cache sollen jedem der Module helfen, gegenüber dem Vorgänger zu punkten. Vergleichbar wird die Performance zwischen „Bulldozer“ und „Piledriver“ aber nur schwerlich, denn alle „Bulldozer“-basierten Prozessoren im Handel, Codename „Zambezi“, können auf einen bis zu 8 MByte großen L3-Cache als schnellen Zwischenspeicher setzen, den Trinity mit den ersten „Piledriver“-Kernen fehlt dieser. Einen Teil der gewonnen Verbesserungen dürfte man dadurch wieder einbüßen – wie viel, wird jedoch erst im dritten Quartal beim Vergleich von „Vishera“ (Piledriver mit L3-Cache) mit „Trinity“ (Piledriver) und „Zambezi“ (Bulldozer mit L3-Cache) klar.
beschrifteter Die von „Trinity“
Die „Bulldozer“ von AMD waren auf hohe Taktraten angewiesen und gleiches dürfte auch bei den „Piledriver“ passieren, da die Änderungen so umfangreich nicht ausfallen. Folglich schickt man die Notebook-Modelle direkt mit einem Turbo von bis zu 3,2 GHz ins Rennen, die Desktop-Versionen von „Trinity“ werden mit bis zu 3,8 GHz ausgestattet. Problematisch könnte dies jedoch werden, wenn man die Modelle sehr aufs Stromsparen trimmt und entsprechend den Takt stark beschneiden muss. Dann wird man im Notebook auch mit 1,9 GHz in der Basis bei einer TDP von 35 Watt gegen 1,5 GHz des Vorgängers „Llano“, ebenfalls bei 35 Watt, antreten müssen. Ob diese zusätzlichen 400 Megahertz ausreichen, ist trotz des Architekturupdates eine große Frage, denn ein „Bulldozer“ mit zwei Modulen bei 3,6 GHz und 8 MByte L3-Cache schaffte es seinerzeit nicht, einen 2,9 GHz taktenden „Llano“ zu übertreffen [3]. 700 MHz mehr und 8 MByte L3-Cache stehen auf dem Papier gegen 400 „neue“ MHz und kein L3-Cache – man darf gespannt sein. AMD verbreitete hinsichtlich der CPU-Leistung und dem Stromverbrauch im Rahmen eines Pressebriefings vorab auch nur noch bedingten Optimismus, denn es handle sich eben nur um Optimierungen und nicht gleich um ein „Effizienz-Monster“.
Neben den Optimierungen der Module will man gegenüber dem Vorgänger „Llano“ vor allem auch durch die neuen Befehlssätze punkten. „Llano“ auf Basis der altbewährten Architektur hatte in dieser Hinsicht nicht viel vorzuweisen, „Trinity“ kann unter anderem mit AES, AVX und FMA auftrumpfen. Auch wenn diese Funktionen noch nicht großflächig unterstützt werden, gibt es bereits die ein oder andere Anwendung, die sich eine dieser neuen Instruktionen zunutze macht.
Hinsichtlich des in die APU integrierten Speichercontrollers gibt es keine gravierenden Änderungen. Im Notebook bot auch „Llano“ bereits DDR3-1600 als maximal mögliche Taktfrequenz, dies bleibt auch bei „Trinity“ erhalten. Nach unten wird das Portfolio etwas in Richtung Stromsparen optimiert, denn es werden neben Low-Voltage-Modulen (DDR3L mit 1,35 Volt) auch Ultra-Low-Voltage-Ableger (DDR3U mit 1,25 Volt) unterstützt.
Grafik
Bei der Grafikeinheit vertraut „Trinity“ auf die „Northern Island“-Generation, während der Vorgänger auf der „Evergreen“-Generation rund um die HD 5000 basierte. Vereinfacht ausgedrückt wird also eine HD 6000 integriert, doch es gibt noch einen Haken. Denn die in den „Trinity“ verbauten Shader basieren auf der VLIW4-Technik, die nur in der AMD Radeon HD 6900 zum Einsatz kommt, während bei allen anderen Lösungen VLIW5 genutzt wird. Die Grafikeinheit in „Trinity“ ist deshalb nicht mit bisherigen diskreten Lösungen vergleichbar, da die bis zu 384 Shader effizienter arbeiten als beispielsweise eine ähnliche Anzahl VLIW5-Shader, wie sie die HD 6500/6600-Serie [8] nutzt. Die genauen Unterschiede zwischen VLIW4 und VLIW5 [9] zeigt unser Technik-Teil zum damaligen Grafik-Flaggschiff von AMD.
Unterm Strich kommt die Anpassung der Shader von maximal 400 bei „Llano“ zu maximal 384 bei „Trinity“ nur auf dem Papier einer Absenkung gleich. Denn nicht nur die effizienteren Shader werden vom Neuling genutzt, auch werden diese im Gesamtpaket in der Regel deutlich höher takten und in optimalen Fällen auf einen Turbo-Modus zurückgreifen können. Am Ende sollen deshalb gerade in diesem Segment deutlich Vorteile entstehen.
VCE in „Trinity“
Jedoch hat AMD den UVD 3.0 sowie die „Video Codec Engine“, kurz VCE, die eigentlich exklusive Features der Radeon-HD-7000-Serie sind, in „Trinity“ integriert. Im Gegensatz zum UVD 2 auf „Llano“ kann der UVD 3 zusätzlich den MPEG-4/DivX-Codec sowie den Multi-View-Codec (MVC) beschleunigen und zwei HD-Streams gleichzeitig berechnen.
Interessanter ist die „Video Codec Engine“, kurz VCE. Dabei handelt es sich um einen eigenständigen Video-Hardwareblock („Fixed-Function“), der langsamer aber energieeffizienter als die Shadereinheiten auf der GPU arbeitet. Mit dem VCE können FullHD-Videos mit 60 FPS kodiert werden, unabhängig davon, ob es sich um eine normale Transcodierung eines bereits vorhandenen Videos oder einer Videokonferenz handelt.
UVD 3.0
Da die VCE nicht annähernd so schnell arbeitet wie die GPU theoretisch könnte (obwohl nach eigenen Angaben deutlich schneller als eine CPU), gibt es einen „Hybrid-Mode“, der die Leistungsaufnahme nach oben schnellen lässt, dafür aber die Geschwindigkeit mittels der ALUs auf der GPU verbessert. Die Video Codec Engine wird in dem Modus weiterhin benutzt, jedoch nur für Aufgaben, die sich nicht gut parallelisieren lassen, wie dem eigentlichen Encoding. Um die VCE benutzen zu können, muss die eingesetzte Software dafür angepasst sein – die bis jetzt noch fehlt.
Ein weiteres Steckenpferd von AMD, das bereits mit den „Llano“ eingeführt wurde, ist Dual Graphic. Diese erlaubt es, dass die in den Prozessor integrierte Grafikeinheit mit einer zusätzlichen diskreten Lösung nicht nur einfach zusammenarbeiten kann, sondern einen CrossFire-Verbund bildet, um die Performance des Gesamtsystems noch deutlicher zu steigern. Maximal möglich ist für die Konstellation im neuen Jahr eine Radeon HD 7670M, die eine umbenannte HD 6670M aus dem Vorjahr ist. Neuere Karten sind laut AMD nicht möglich, da man lediglich VLIW-basierte Grafikkarten zusammenarbeiten lassen kann, die echten Neulinge auf Basis der GCN-Architektur fallen deshalb allesamt heraus.
Mögliche Grafik-Kombinationen
Auf dem Papier sieht diese Technik wie im Vorjahr recht vielversprechend aus. Doch damals war man im realen Einsatz geplagt von Kinderkrankheiten und vor allem massiven Mikrorucklern [10], die den ganzen theoretischen Vorteil zunichte machten. Da sich AMD bei der Mikroruckler-Angelegenheit seit dem letzten Jahr fast nicht bewegt hat, ist das Problem auch für die neue Generation womöglich wieder hausgemacht.
„Trinity“ beherrscht darüber hinaus auch Eyefinity, wobei dies im Notebook kaum zum Tragen kommen dürfte, da dort drei Grafikausgänge quasi nie anzutreffen sind. Im späteren Test des Desktop-Modells, der auf klassischen Mainboards mit entsprechend vielen Grafikanschlüssen sitzt, wird dieses näher beleuchtet. Neu ist darüber hinaus auch die Unterstützung des DisplayPort-1.2-Standards.
Turbo 3.0 & Chipsatz
Eine weitere Neuerung hält mit den „Trinity“ Einzug in das Notebook-Segment. Denn mit dem Turbo 3.0 entwickelt man das Konzept weiter, das bisher zumeist auf die Grafikeinheit oder den Prozessor beschränkt war. Mit dem Turbo 3.0 wird ein Modus zum Einsatz kommen, der die Ressourcen je nach Bedarf verteilt. AMD erklärt die am Beispiel des A10-4600, der mit 2,3 GHz in der Basis agiert.
Turbo 3.0
Wie bereits aus vorherigen Generationen bekannt, kommt der maximale Turbo im Prozessorteil nur dann zum Einsatz, wenn ein Kern voll ausgelastet ist und die Grafik nicht belastet wird. Auf der anderen Seite funktioniert das System identisch: Hohe Grafiklast und geringer Bedarf an CPU-Leistung für zum Hochtakten der GPU-Taktfrequenz. Wird beides benötigt, verharrt die Grafikleistung auf dem Standardniveau, der Prozessor kann jedoch mit etwas höherem Takt punkten. Mit unserem Testmodell A8-4500 funktioniert dies auch, bei Belastung von einem Kern werden statt 1,9 GHz Basistakt 2,8 GHz angelegt:
Auslastung 1 Kern: Turbo mit 2,8 GHz
Neben den üblichen Stromspar-Funktionalitäten wie das Power Gating der Prozessorkerne sowie das Absenken der Taktfrequenzen auch für den Grafikteil, soll der Turbo helfen, letztlich die Effizienz der Modelle insgesamt zu steigern.
Chipsatz
Keine Neuerungen gibt es beim Chipsatz zu vermelden. Hier kommt die mit „Llano“ eingeführte Southbridge, die seit dem letzten Jahr Fusion Controller Hub (FCH) heißt, A70M (Codename „Hudson-M3“) zum Einsatz. Diese bietet neben maximal sechs SATA-Ports mit 6 GBit/s auch Unterstützung für vier USB-3.0-Ports. Weiterhin gibt es vier zusätzliche PCI-Express-2.0-Lanes für zusätzliche Steckkarten, die Anbindung an den Prozessor erfolgt über ein UMI-Interface mit der Geschwindigkeit von vier Lanes im Standard PCI Express 1. Die TDP dieses 23 × 23 mm² großen und 605 Kontaktflächen fassenden BGA-Chipsatzes in 65-nm-Fertigung liegt bei typischen 2,7 bis 4,7 Watt.
Erste Hinweise [11] zum Asus K75, der hier verwendeten Testplattform, gab es schon Mitte April 2012. Da es sich bei dieser wie eingangs erwähnt noch um ein Vorserienmodell handelt, gehen wir in diesem Fall nicht näher auf Display, Tastatur und die anderen, nicht unmittelbar die Leistung beeinflussenden Komponenten ein.
Asus K75D Asus K75D: HDD und RAM Asus K75D: Zwei USB-3.0-Ports
Die technische Basis bildet das gleichnamige Mainboard K75DE, auf dem AMDs Chipsatz A70M „Hudson-M3“ verbaut ist. Dieser bietet unter anderem vier USB-3.0-Ports, von denen im Falle des K75 allerdings nur zwei Verwendung finden. Ebenfalls nur zur Hälfte genutzt werden die Speicherbänke. Während im Geräte in Summe zwei Riegel verbaut werden können, ist lediglich einer vorhanden. Dabei handelt es sich um ein Vier-Gigabyte-DDR3-1600-Modul. Wo Kritiker nun entgegnen werden, dass man ähnlich wie beim Vorgänger „Llano“ so nicht vom Dual-Channel-Modus profitieren kann, muss man sich aber vor Augen halten, dass die überwältigende Anzahl an „Llano“-Notebooks im Handel ebenfalls nur mit einem Riegel bestückt ist. Die Testkonfiguration ist in diesem Punkt demnach dicht an der Realität.
Auslastung aller Kerne CPU-Z: Speicher Bad Company 2 mit HD 7640G
Gleiches gilt auch für die Bestückung in puncto GPU. Zwar konnte schon die in „Llano“ integrierte Lösung überzeugen – „Trinity“ legt hier sogar teilweise noch sehr deutlich zu, dennoch wird vermutlich die Mehrheit der in den Handel kommenden Notebooks mit den neuen APU ähnlich wie das Testsystem mit einem zweiten, dedizierten Chip versehen werden. In diesem Fall handelt es sich um das Modell Radeon HD 7670M mit einem ein Gigabyte großen eigenen Grafikspeicher. Dabei handelt es sich zwar „nur“ um eine umgelabelte Radeon HD 6670M, für viele Anwendungen reicht diese Leistung aber dennoch vollkommen aus. Am ehesten vergleichbar ist diese mit der einer Nvidia GeForce GT 630M oder GT 640M. Somit steht auch dem ein oder anderen Spiel nichts im Wege, sofern weder die Auflösung noch der Detailgrad zu hoch gewählt werden.
Testeindrücke
Getrübt werden alle Testeindrücke von teils massiven Treiberproblemen. Nicht nur, dass im CrossFireX-Modus nur sehr vereinzelt plausible Resultate erzielt wurden; oftmals quittierte auch das Control Center den Dienst. Dabei traten die Fehler und Unstimmigkeiten mit insgesamt drei verschiedenen Treiberversionen (12.1, 12.3, 12.5 Beta) auf. Blendet man dies soweit es möglich ist aus, erhält man ein sehr undifferenziertes Bild und fühlt sich an „Llano“ erinnert.
Denn während die CPU-Leistung alles in allem enttäuschend ausfällt – die Cinebench-Ergebnisse sprechen hier Bände –, kann sich die integrierte Grafikeinheit durchaus sehen lassen. Zwar verwässert die Gesamtleistung der APU das Bild ein wenig, für die typischen Anwendungen und weniger anspruchsvolle Spiele reicht es aber in Summe vollkommen aus. Mehr ermöglicht hier die dedizierte GPU. Mit dieser können auch aktuelle Titel wie „Battlefield 3“ in Angriff genommen werden; vorausgesetzt man verzichtet auf hohe Details- und Qualitätseinstellungen. Das Zusammenspiel beider GPUs über die CrossFireX-Technik soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. Nur in sehr wenigen Fällen funktionierte dies annähernd reibungslos. Dann allerdings stieg die Leistung spürbar an. Auf einen Mikrorucklertest haben wir aufgrund der Probleme an dieser Stelle verzichtet.
Mit Vorsicht zu genießen, da möglicherweise von den Treiberproblemen ebenfalls beeinflusst, sind die Verbrauchs- und Temperaturmessungen. Im Leerlauf mit einer Display-Helligkeit von ungefähr 140 Candela pro Quadratmeter begnügt sich das 17-Zoll-Notebook mit seinen 1.600 × 900 Pixeln mit gut 20 Watt. Die APU-Temperatur lag in diesem Fall bei 37 Grad Celsius, ebenfalls ein guter Wert. Unter Volllast stieg der Verbrauch dann auf rund 62 (CrossFireX) und knapp 69 Watt (HD 7670M), die Prozessortemperatur auf maximal 68 Grad Celsius.
Nicht zuletzt anhand des auf den ersten Blick widersprüchlichen Energiebedarfs der verschiedenen Grafikmodi zeigen sich Schwierigkeiten mit der Software. Beim Blick auf den AMD System Monitor offenbart sich jedoch, dass die dedizierte GPU im CrossFireX-Betrieb laut Tool oftmals mit nicht einmal 50 Prozent Last betrieben wird. Dies erklärt zumindest teilweise die Messwerte.
Ein abschließendes Fazit lässt sich nach zwei Tagen mit der neuen Plattform noch nicht ziehen. Kinderkrankheiten an vielen Stellen hinterlassen zunächst einen negativen Eindruck. Einige Probleme können jedoch auch mit besseren Treibern nicht behoben werden, zum Beispiel die Prozessorleistung.
Die ersten verbauten „Piledriver“-Kerne enttäuschen. Wie beim Vorgänger „Bulldozer“ ist man der alten K10-Architektur bei gleichem Takt nicht ansatzweise gewachsen. Der fehlende L3-Cache, wie ihn die Desktop-Prozessoren auf Basis des „Bulldozer“ vorweisen konnten, macht wahrscheinlich einige Optimierungen im „Piledriver“-Design zunichte. Im Single- und Multi-CPU-Test von Cinebench erreicht man mit dem A8-4500M mit 1,9 GHz noch nicht einmal das Ergebnis des 1,5 GHz schnellen Vorgängers A8-3500M auf Basis des „Llano“ – hier werden die Parallelen zu „Bulldozer“ deutlich, denn bereits dieser benötigte seinerzeit 700 MHz mehr, um die gleiche Leistung wie „Llano“ zu erbringen [3]. Hier und da blitzt es auf, wenn beispielsweise wie in TrueCrypt die neue AES-Unterstützung greift und ein mehr als dreifach so hohes Ergebnis liefert. Doch am Ende ist dies im Gesamtpaket für „Trinity“ immer noch deutlich zu wenig.
„Trinity“-Die
Unterm Strich ist es dann doch irgendwie so, wie es AMD auf den PowerPoint-Folien gezeigt hatte – dort hatte man das 2,3 GHz schnelle Modell gegen einen 1,5 GHz taktenden Vorgänger ins Feld geschickt. In den theoretischen Benchmarks wie 3DMark läuft es zunächst gut, auch die Grafik skaliert nahezu perfekt, CrossFireX eingeschlossen. Würde man nur diesen Test betrachten, hätte man eine sehr potente Plattform gefunden – dies versprach auch die Präsentation hinsichtlich des PCMark- und 3DMark-Ergebnisses. Doch die Realität sieht in weiteren Tests anders aus. Der Prozessor ist langsam und bei CrossFireX gibt es noch einige Treiberprobleme, die jedoch in Kürze behoben sein sollen. Die Grafikeinheit an sich ist aber ohnehin nicht das Sorgenkind – erneut eine Parallele zu „Llano“.
OEM-Partner werden zudem in den günstigen Notebooks – und exakt dort sind die „Trinity“ bisher angekündigt – Speicherkonstellationen verbauen, die unvorteilhaft sind, sei es mit zu geringem Takt oder die Nutzung von nur einer Speicherbank. Dies war bereits beim Vorgänger mehr die Regel denn die Ausnahme und wird auch heute noch plattformübergreifend so gehandhabt, wie unser Preisvergleich bei Notebooks bis 1.000 Euro [12] zeigt, bei dem vier von fünf Modellen lediglich einen Speicherriegel nutzen. Letztlich zeigt unser Testmodell also genau das, was man auch im Handel bekommt – keine idealisierte Testplattform mit schnellster CPU, SSD und schnellem Speicher, sondern eben nur das zweitbeste CPU-Modell mit einer HDD und typischem Notebook-RAM. Mehr sollte man in Anbetracht dessen vielleicht gar nicht erwarten.
In den kommenden Wochen werden wir uns – aufgrund des Starts seitens AMD in mehreren Wellen – noch einige Notebooks sowie die Desktop-Vertreter von „Trinity“ ansehen, um ein endgültiges Fazit zu „Trinity“ ziehen zu können. Am Ende dürfte sich am bisherigen, vorläufigen Fazit jedoch kaum etwas ändern: Während die Grafikleistung überzeugt, ist der Prozessor leistungsschwach.
Anhang
Synthetische Benchmarks
Truecrypt 7.0a, Geekbench, x264 HD Benchmark 4.0, Windows 7 Leistungsindex
TrueCrypt ist ein Open-Source-Verschlüsselungstool, mit dem sich auch spezielle CPU-Fähigkeiten wie AES-Befehlssätze oder mehrere Prozessorkerne gut testen lassen. Prozessoren, die dieses Merkmal aufweisen, erreichen im Schnitt vier- bis achtmal so hohe Werte. Zu den CPUs mit AES gehören unter anderem fast alle „Sandy Bridge“-Prozessoren der i5- und i7-Familie.
Geekbench ist ein plattformübergreifender Benchmark, die Prozessorleistung und Geschwindigkeit des Speichers berücksichtigt. Ein mit 1,6 Gigahertz getakteter PowerMac G5 würde eine Wertung von 1.000 erreichen.
Geekbench
Score:
Apple MacBook Pro 17" 2011 (Core i7-2720QM, HD 6750M, HDD)
10.064
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
9.543
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
9.420
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
9.195
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
8.960
Apple MacBook Pro 15" 2011 (Core i7-2635QM, HD 6490M, HDD)
8.824
Dell XPS 15z (Core i7-2620M, Nvidia GT 525M, HDD)
6.127
Sony Vaio Z21 (Core i7-2620M, Intel HD 3000, SSD)
6.053
Dell XPS 15z (Core i7-2620M, Intel HD 3000, HDD)
5.829
Schenker XMG P501 Pro (Core i5-2410M, GeForce 485M, HDD)
5.458
Dell XPS 14z (Core i5-2430M, Intel HD 3000, HDD)
5.449
Apple Mac Mini 2011 (Core i5-2410M, Intel HD 3000, HDD)
5.428
LG P430 (Core i5-2520M, Intel HD 3000, HDD)
5.262
Asus X53SK (Core i5-2450M, HD 7610M, HDD)
5.085
Dell XPS 13 (Core i7-2637M, Intel HD 3000, SSD)
5.017
Lenovo X1 (Core i5-2520M, Intel HD 3000, HDD)
4.990
Asus Zenbook UX31E (Core i7-2667M, Intel HD 3000, SSD)
4.934
Sony Vaio SB (Core i5-2410M, HD 6470M, HDD)
4.777
Lenovo X220 (Core i5-2520M, Intel HD 3000, HDD)
4.768
Apple MacBook Air 2011 (Core i5-2467M, Intel HD 3000 SSD)
4.560
Asus X53SK (Core i5-2450M, Intel HD 3000, HDD)
4.491
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, GT 640M, HDD)
4.194
Asus Zenbook UX21E (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
4.131
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
4.122
Samsung 200B5B (Core i3-2310M, Intel HD 3000, HDD)
4.027
Toshiba Satellite Z830 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
4.009
HP Folio 13 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
3.829
Sony Vaio EH (Core i3-2310M, Intel HD 3000, HDD)
3.824
HP Envy 14 Spectre (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
3.775
Samsung 530U3B (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
3.760
Samsung T700T1A (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
3.743
Acer Aspire S3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
3.737
HP Pavilion dv6-6110sg (A6-3410MX, HD 6520G, HDD)
3.538
Samsung 900X3A (Core i5-2537M, Intel HD 3000, SSD)
3.509
Dell Vostro 3555 (A8-3500M, HD 6620G, HDD)
3.325
Lenovo ThinkPad Edge E525 (A8-3500M, HD 6620G, HDD)
3.002
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G & HD 7670M, HDD)
2.754
Asus K75D (A8-4500M, HD 7670M, HDD)
2.748
Apple MacBook Air 2010 (C2D SL9400, GeForce 320M, SSD)
Mit dem x264 HD Benchmark lässt sich Encoding-Leistung einer CPU ermitteln. Dabei wird ein kurzes HD-Video in das x264-Format umgewandelt. Dabei werden sowohl mehrere CPU-Kerne als auch Hyper-Threading genutzt.
x264 HD Benchmark 4.0
Test 1:
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
154,57
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
137,14
HP Envy 14 Spectre (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
58,43
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G, HDD)
50,16
Test 2:
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
38,81
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
35,05
HP Envy 14 Spectre (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
Bereits seit Windows Vista verfügt Microsofts Betriebssystem über eine integrierte Leistungsanzeige, die anhand verschiedener Kriterien die verschiedenen Komponenten bewertet. Ausschlaggebend für die Gesamtwertung ist dabei die jeweils schwächste im System verbaute Komponente.
Windows 7 Leistungsindex
Gesamtwertung:
Sony Vaio Z21 (Core i7-2620M, HD 6650M, SSD)
6,8
Sony Vaio Z21 (Core i7-2620M, Intel HD 3000, SSD)
6,3
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
6,0
Dell Vostro 3555 (A8-3500M, HD 6620G, HDD)
5,9
Dell XPS 14z (Core i5-2430M, Intel HD 3000, HDD)
5,9
Asus X53SK (Core i5-2450M, HD 7610M, HDD)
5,9
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
5,9
Dell XPS 13 (Core i7-2637M, Intel HD 3000, SSD)
5,8
Toshiba Satellite Z830 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
5,7
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
5,7
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G, HDD)
5,6
Asus Zenbook UX31E (Core i7-2667M, Intel HD 3000, SSD)
5,5
Asus Zenbook UX21E (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
5,4
Asus X53SK (Core i5-2450M, Intel HD 3000, HDD)
5,4
Samsung 200B5B (Core i3-2310M, Intel HD 3000, HDD)
5,3
HP Folio 13 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
4,7
HP Envy 14 Spectre (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
4,7
Acer Aspire S3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
4,6
Samsung T700T1A (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
4,6
Samsung 530U3B (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
Mit dem PCMark Vantage und PCMark 7 soll in erster Linie die Leistung im Produktiv-Einsatz getestet werden. Neben der CPU sind hier vor allem Arbeitsspeicher und Festplatte gefragt. Letzterer Leistung wird durch den HDD-Score gesondert erfasst.
Der zweite bekannte Benchmark aus dem Hause Futuremark hat einen anderen Schwerpunkt. Hier geht es vor allem um die Spieleleistung, neben einer schnellen CPU ist hier besonders eine leistungsstarke Grafikkarte wichtig. In der 2008 vorgestellten Version „Vantage“ werden unter anderem die DirectX10-Fähigkeiten der für die Grafik zuständigen Komponenten bewertet.
Lenovo ThinkPad Edge E525 (A8-3500M, HD 6620G, HDD)
487
LG P430 (Core i5-2520M, Nvidia GT 520M, HDD)
461
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G, HDD)
423
Acer Aspire one 522 (C-60, HD 6290, HDD)
208
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
0
Hinweis: Abbruch durch Fehler
Angaben in Punkten
Cinebench 11.5
Mit Cinebench lassen sich sowohl die Leistung eines einzelnen Prozessor-Kerns als auch die des ganzen Prozessors testen. Zusätzlich wird auch die Geschwindigkeit der Grafikkarte in einem separaten Test gemessen. Als Basis des Testprogramms dient Maxons 3D-Software Cinema 4D.
Mit StarCraft 2 hat Blizzard einen Klassiker der Echtzeitstrategie neu aufgelegt. Dabei zeigt sich die verwendete Engine als sehr anpassungsfähig. Durch zahlreiche Optionen kann die Grafik auch an schwächere Systeme angepasst werden. Gerade bei vielen Einheiten werden dann aber schnellere Komponenten gefordert. Zur Ermittlung der Leistung wurde die erste Mission der Kampagne ausgewählt.
StarCraft 2 – 1.366 x 768
Minimale Details:
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
209
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
207
Asus N53SV (Core i7-2720QM, GeForce 540M, HDD)
196
Schenker XMG P501 Pro (Core i5-2410M, GeForce 485M, HDD)
163
Dell XPS 15z (Core i7-2620M, Nvidia GT 525M, HDD)
147
Asus X53SK (Core i5-2450M, HD 7610M, HDD)
141
Acer Aspire Timeline X 5820TG (Core i5-480M, HD 6550M, HDD)
Zum Ermitteln der Systemleistung wird in „Battlefield: Bad Company 2“ der Anfang der dritten Mission des Einzelspieler-Modus verwendet, mit vielen Bäumen, Wasser und dem Ausblick auf ein großes Tal ist dieser Abschnitt – in Bezug auf die Leistung des Systems – einer der fordernsten Abschnitte des Spiels.
Battlefield: Bad Company 2 – 1.366 x 768
Minimale Details, 1xAA/1xAF:
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
122
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
120
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, GT 640M, HDD)
71
HP Pavilion dv6-6110sg (A6-3410MX, HD 6755G2, HDD)
50
HP Pavilion dv6-6110sg (A6-3410MX, HD 6750M, HDD)
45
Dell XPS 15z (Core i7-2620M, Nvidia GT 525M, HDD)
42
Asus X53SK (Core i5-2450M, HD 7610M, HDD)
40
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
38
Asus K75D (A8-4500M, HD 7670M, HDD)
38
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
37
Sony Vaio Z21 (Core i7-2620M, HD 6650M, SSD)
35
Sony Vaio SB (Core i5-2410M, HD 6470M, HDD)
32
Dell XPS 15z (Core i7-2620M, Intel HD 3000, HDD)
32
HP Pavilion dv6-6110sg (A6-3410MX, HD 6520G, HDD)
32
Sony Vaio Z21 (Core i7-2620M, Intel HD 3000, SSD)
31
Asus X53SK (Core i5-2450M, Intel HD 3000, HDD)
31
Lenovo ThinkPad Edge E525 (A8-3500M, HD 6620G, HDD)
In „Battlefield 3“ wird wie im inoffiziellen Vorgänger „Battlefield: Bad Company 2“ eine Sequenz aus der Singleplayer-Kampagne zur Ermittlung der Bildwiederholrate verwendet. Berücksichtigt werden hier neben kurzen Außensequenzen auch Abschnitte in Gebäuden sowie verschiedene Beleuchtungseffekte.
Battlefield 3 – 1.366 x 768
Minimale Details:
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
71
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
70
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, GT 640M, HDD)
44
Asus K75D (A8-4500M, HD 7670M, HDD)
30
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G & HD 7670M, HDD)
26
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
25
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
18
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
12
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G, HDD)
10
Hohe Details:
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
50
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
49
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, GT 640M, HDD)
28
Asus K75D (A8-4500M, HD 7670M, HDD)
22
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G & HD 7670M, HDD)
20
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
18
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
11
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
8
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G, HDD)
6
Hohe Details, 2AA, 16AF:
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
42
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
41
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, GT 640M, HDD)
24
Asus K75D (A8-4500M, HD 7670M, HDD)
18
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G & HD 7670M, HDD)
18
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
12
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
8
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
6
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G, HDD)
4
Hohe Details, 4AA, 16AF:
One M56-2N (Core i7-3820QM, GTX 670M, SSD/HDD)
37
One M56-2N (Core i7-2960XM, GTX 670M, SSD/HDD)
36
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, GT 640M, HDD)
22
Asus K75D (A8-4500M, HD 7670M, HDD)
15
Asus K75D (A8-4500M, HD 7640G & HD 7670M, HDD)
14
One M56-2N (Core i7-3820QM, Intel HD 4000, SSD/HDD)
11
One M56-2N (Core i7-2960XM, Intel HD 3000, SSD/HDD)
7
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
Ermittelt wird der Verbrauch mit einem entsprechenden Messgerät. Dieses erfasst Verbräuche ab 0,05 Watt, die Abweichung beträgt +/- fünf Prozent. Gemessen wird im Standby, im Leerlaufbetrieb (Desktop) und unter Volllast. In letzterem Fall wird die gleiche Situation genutzt, die auch bei der Messung der Temperaturen unter Last verwendet wird. Die Werte stellen aber lediglich die Spitzen in der jeweiligen Situation dar.
Verbrauch Notebooks
Standby:
Acer Aspire one 522 (C-60, HD 6290, HDD)
0,4
Samsung 530U3B (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
0,4
Sony Vaio Z21 (Core i7-2620M, Intel HD 3000, SSD)
0,4
Samsung 200B5B (Core i3-2310M, Intel HD 3000, HDD)
0,4
Acer Aspire M3 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, HDD)
0,4
Asus X53SK (Core i5-2450M, Intel HD 3000, HDD)
0,5
Asus Zenbook UX31E (Core i7-2667M, Intel HD 3000, SSD)
0,5
Asus Zenbook UX21E (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
0,6
Dell Vostro 3555 (A8-3500M, HD 6620G, HDD)
0,6
HP Folio 13 (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)
0,6
Samsung NC-110 (Atom N455, Intel GMA 3150, HDD)
0,7
Samsung T700T1A (Core i5-2467M, Intel HD 3000, SSD)