Vorwort
Im Wettrennen um den schnellsten Rechenknecht im Arbeits- oder Kinderzimmer gehen die ewigen Kontrahenten Intel und AMD in die nächste Runde und ein Ende des Wettkampfes scheint so schnell nicht in Sicht zu sein. Doch das Rennen ist langweilig geworden und entsprechend licht sind die Publikumsreihen gefüllt - die aktuellen Läufer sind mittlerweile beinahe Greise des Halbleitergeschäftes und stoßen allmählich an ihre physikalischen Grenzen. Die Architekturen sind alt geworden. Doch heute, am 23. Juni, einem denkwürdigen Datum, ist es voller als sonst im Stadium - denn der Fanblock der Athlon-Architektur ist voll besetzt! Der Grund? Heute vor genau vier Jahren [1] ging AMD mit eben dieser Architektur an den Start und hat seitdem den Staffelstab an kontinuierlich schnellere Läufer übergeben. Anlässlich dieser Feierlichkeiten hat auch Intel ein Präsentpäckchen geschnürt - der letzte Pentium 4 mit Northwood-Kern und der inzwischen beinahe drei Jahre alten Architektur übernimmt mit einem Takt von 3,2 GHz den Stab, um ihn in ein paar Monaten glamourös der nächste Generation zu übergeben.



So heißt es vorerst also Intel Pentium 4 3,2 GHz gegen AMD Athlon XP 3200+. Ein Vergleich, der nur unfair sein kann, nachdem bereits der Pentium 4 3,0 GHz dem Athlon-Rechner gehörig eingeheizt hat. Mit einer Modellnummer von 3200+ suggeriert ein damit ausgestatteter Computer dem Käufer zweifelsohne die Leistung des neuen Pentium 4 zu besitzen - ein Patt ist jedoch fast auszuschließen. Zu verschiedenen sind die Architekturen. Während sich der neue Pentium 4 mit realen 3,2 GHz brüsten kann, die in der heutigen Zeit zugegeben vielleicht nicht mehr so viel Wert sind wie noch vor ein paar Jahren, muss sich der schnellste Athlon XP mit 1 GHz weniger begnügen. Leistungsparität für die beiden Kontrahenten kann da fast schon ausgeschlossen werden - und dennoch wird der Athlon XP ob des 30 Prozent niedrigeren Prozessortaktes mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht um diesen Prozentsatz langsamere Runden laufen. Oder doch? Wir haben Intels neuem Läufer auf den Zahn gefühlt.


Lesezeichen
Da es möglich ist, dass in diesem Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Prozessortests zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas "mehr" wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte (Ausschnitt) zu werfen.
- (Rating) Intel Pentium 4 2,40C GHz schlägt Athlon XP 2800+ - Die kleinen Pentium 4 mit FSB800 und HT-Support [2]
(AthlonXP 2700+ bis 3200+, Pentium 4 2,40C bis 3,06 GHz) - (Rating) AMD kontert mit Athlon XP 3000+ und 3200+ - Jetzt auch mit 400 MHz FSB [3]
(AthlonXP 2700+ bis 3200+, Pentium 4 2,40C bis 3,06 GHz) - (Rating) Pentium 4 mit 3,0 GHz und 800 MHz Frontside-Bus - Was bringt der höhere Bus? [4]
(AthlonXP 2400+ bis 3000+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Was leistet der Athlon XP 3000+? - Der neue Kern mit 2500+, 2800+ und 3000+ im Test [5]
(AthlonXP 2400+ bis 3000+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Intel Pentium 4 3066 MHz im Test - HyperThreading-Support für den Desktop [6]
(AthlonXP 2400+ bis 2800+, Pentium 4 2,53 bis 3,06 GHz) - (Rating) Celeron mit 2.0 GHz im Test - Übertaktet auf 3.0 GHz ein Pentium 4 Konkurrent? [7]
(Athlon 1600+ bis 1700+ , Pentium 4 2,53 bis 2,8 GHz) - (Rating) Der Athlon XP 2700+ und 2800+ im Test - Zurück an die Spitze dank FSB166? [8]
(Athlon 2200+ bis 2800+ , Pentium 4 2,4 bis 2,8 GHz)
Wer darüber hinaus noch an der Prozessoren-Geschichte von AMD und Intel interessiert ist, wird an den Artikeln „Intels Prozessor History - Der Weg vom Intel 4004 bis zum Pentium 4 [9]“ und „AMD Prozessor History - Ein Überblick vom K5 bis zum Athlon XP [10]“ seine wahre Freude haben.
Übersicht
Für alle Freunde der schnörkellosen Theorie wollen wir, bevor es ans Eingemachte geht, nochmals einen Blick auf die Eckdaten der Kontrahenten werfen.
| Merkmale | Pentium 4 | Celeron | Athlon XP | Athlon XP |
|---|---|---|---|---|
| Kern | Northwood | Northwood-128 | Thoroughbred "A/B" | Barton |
| Frontside-Bus | 400 MHz QDR 533 MHz QDR 800 MHz QDR |
400 MHz QDR | 266 MHz DDR 333 MHz DDR |
333 MHz DDR 400 MHz DDR |
| Fertigung | 0,13µm | 0,13µm | 0,13µm | 0,13µm |
| Sockel | Sockel 478 | Sockel 478 | Sockel A | Sockel A |
| Taktrate o. Modellnummer |
400 MHz QDR 1600 MHz A 1800 MHz A 2000 MHz A 2200 MHz 2400 MHz 2500 MHz 2600 MHz 533 MHz QDR 2266 MHz 2400 MHz B 2533 MHz 2666 MHz 2800 MHz 3066 MHz HT 800 MHz QDR 2400 MHz C HT 2600 MHz C HT 2800 MHz C HT 3000 MHz HT 3200 MHz HT HT: Hyper-Threading |
400 MHz QDR 2000 MHz 2100 MHz 2200 MHz 2300 MHz 2400 MHz |
266 MHz DDR 1800+ 1900+ 2000+ 2100+ 2200+ 2400+ 2600+ 333 MHz DDR 2600+ 2700+ 2800+ |
333 MHz DDR 2500+ 2800+ 3000+ 400 MHz DDR 3000+ 3200+ |
| Transistoren | 55 Millionen | unbekannt | 37,5 Millionen | 54,3 Millionen |
| DIE-Size | 146mm² (nB0 Step) 131mm² (nC1 Step) 131mm² (nD1 Step) |
unbekannt | 80 mm² ("A") 84 mm² ("B") |
101 mm² |
| L1-Execution-Cache | 12.000 µ-Ops | 12.000 µ-Ops | 64 kB | 64 kB |
| L1-Daten-Cache | 8 KB | 8 KB | 64 kB | 64 kB |
| L1-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Cache | 512kB | 128kB | 256kB | 512kB |
| L2-Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 64 Bit | 64 Bit |
| L2-Cache-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Modus | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 exclusive | L1 exclusive |
| HW Data Prefetching | Ja | Ja | Ja | Ja |
| VCore | 1,475V 1,500V 1,525V 1,550V |
1,475V 1,500V 1,525V |
1,50V 1,60V 1,65V |
1,65V |
| Befehlssätze | MMX SSE / SSE2 |
MMX SSE / SSE2 |
MMX / 3DNow! 3DNow!+ / SSE |
MMX / 3DNow! 3DNow!+ / SSE |
| Temperatur Diode | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Multiprozessor-fähig | Nein | Nein | Nein | Nein |
| CPU-Architektur | 20-stufige Pipeline | 20-stufige Pipeline | 15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |
15-stufige (FPU) 10-stufige (ALU) Pipeline |



Mit dem neuen 3,2 GHz Pentium 4 hebt Prozessorhersteller Intel nach über einem halben Jahr Pause seit der Vorstellung des 3,066 GHz schnellen Pentium 4 den Takt seiner Boliden wieder deutlich an. Wie unsere stetigen Leser sicherlich wissen, war der Chiphersteller in diesen zwei Quartalen jedoch nicht tatenlos. Mit den neuen Chipsätzen i875P [11] und i865PE [12] und den hierzu passenden Pentium 4 Prozessoren mit einem auf effektiv 800 MHz (real 200 MHz) beschleunigten Fronside-Bus konnte trotz des um 66 MHz auf 3,00 GHz leicht gesenkten Prozessortaktes ein klares "Mehr" an Performance geboten werden. Doch ob 3,20 GHz oder 3,00 GHz - unter der Haube sind die Unterschiede hinter der Taktfassade verschwindend gering. Die Architektur selbst hat sich seit dem ersten 1,5 GHz Pentium 4 nicht mehr grundlegend geändert.
Somit basiert auch der neue Pentium 4 auf Netburst-Architektur, die mit folgenden Grundelementen umrissen werden kann.
- Hyper Pipelined Technology [13]
- Rapid Execution Engine [14]
- Advanced Dynamic Execution [15]
- Execution Trace Cache [16]
- Quadspeed System Bus [17]
- Streaming SIMD Extensions 2 (SSE2) [18]
Da alle diese Punkte bereits in einem älteren Artikel ausgiebig behandelt wurden, möchten wir an dieser Stelle nicht noch einmal näher darauf eingehen.
Der letzte "Northwood"
Das soll es also gewesen sein. Mit dem 3,20 GHz Pentium 4 geht der letzte Prozessor aus dem Hause Intel an den Start, welcher auf dem in 0,13 µm gefertigten "Northwood"-Kern basiert und bei insgesamt 18 Prozessoren zum Einsatz kam. Als unser Report "Intels Prozessor History - Der Weg vom Intel 4004 bis zum Pentium 4 [8]" verfasst wurde, war der Northwood-Kern gerade erst geboren und dabei hatte Intel bereits zu diesem Zeitpunkt seit mehr als 30 Jahren Mikroprozessoren gefertigt. Das Prozessorgeschäft ist schnelllebig geworden - während zwischen 80386 mit 16 MHz am 17. Oktober 1985 und dem Modell mit 20 MHz deutlich mehr als ein Jahr vergingen - letzterer erschien erst am 16. Februar 1987 - hat man heutzutage einen ganz anderen Produktzyklus zu bewältigen, wie die folgende Tabelle eindrucksvoll unter Beweis stellt:
| Bezeichnung | Frontside-Bus | Vorstellung |
|---|---|---|
| Willamette, 0,18µm, 12.000 µ-Ops + 8 kB L1 + 256kB L2 Cache | ||
| Pentium 4 1,40 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 20.11.2000 |
| Pentium 4 1,50 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 20.11.2000 |
| Pentium 4 1,60 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 02.07.2001 |
| Pentium 4 1,70 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 23.04.2001 |
| Pentium 4 1,80 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 02.07.2001 |
| Pentium 4 1,90 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 27.08.2001 |
| Pentium 4 2,00 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 27.08.2001 |
| Northwood, 0,13µm, 12.000 µ-Ops + 8 kB L1 + 512kB L2 Cache | ||
| Pentium 4 1,60 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | unbekannt |
| Pentium 4 1,80 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | unbekannt |
| Pentium 4 2,00 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 07.01.2002 |
| Pentium 4 2,20 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 07.01.2002 |
| Pentium 4 2,40 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 02.04.2002 |
| Pentium 4 2,50 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 26.08.2002 |
| Pentium 4 2,60 GHz | 400 MHz (100 MHz QDR) | 26.08.2002 |
| Northwood, 0,13µm, 12.000 µ-Ops + 8 kB L1 + 512kB L2 Cache | ||
| Pentium 4 2,26 GHz | 533 MHz (133 MHz QDR) | 06.05.2002 |
| Pentium 4 2,40 GHz | 533 MHz (133 MHz QDR) | 06.05.2002 |
| Pentium 4 2,53 GHz | 533 MHz (133 MHz QDR) | 06.05.2002 |
| Pentium 4 2,66 GHz | 533 MHz (133 MHz QDR) | 26.08.2002 |
| Pentium 4 2,80 GHz | 533 MHz (133 MHz QDR) | 26.08.2002 |
| Northwood, 0,13µm, HT, 12.000 µ-Ops + 8 kB L1 + 512kB L2 Cache | ||
| Pentium 4 3,06 GHz | 533 MHz (133 MHz QDR) | 14.11.2002 |
| Northwood, 0,13µm, HT, 12.000 µ-Ops + 8 kB L1 + 512kB L2 Cache | ||
| Pentium 4 2,40 GHz | 800 MHz (200 MHz QDR) | 21.04.2003 |
| Pentium 4 2,60 GHz | 800 MHz (200 MHz QDR) | 21.04.2003 |
| Pentium 4 2,80 GHz | 800 MHz (200 MHz QDR) | 21.04.2003 |
| Pentium 4 3,00 GHz | 800 MHz (200 MHz QDR) | 14.04.2003 |
| Pentium 4 3,20 GHz | 800 MHz (200 MHz QDR) | 23.05.2003 |
Alle 25 Mitglieder der Netburst-Architektur-Familie sind innerhalb von weniger als drei Jahren erscheinen, wobei neben dem Takt selbst auch die Größe des L2-Cache verdoppelt werden konnte. Wie mag die Entwicklung nur weiter gehen? Vor 25 Jahren waren wir noch bei 20 MHz, jetzt sind wir bei 3200 MHz - was werden die nächsten zwei Dekaden bringen? 10 GHz, 20 GHz oder gar 100 GHz Prozessoren? Eine Prognose ist hier sicherlich mehr als schwierig. Ende des Jahres wird Intel mit dem "Prescott" einen neuen Prozessorkern vorstellen, der ebenfalls auf der Netburst-Architektur basieren wird, aber neben einem höheren Takt auch viele weitere Neuerungen bieten wird. Die Zukunft wird de facto interessiert werden, zumal auch die Konkurrenz nicht nur Däumchen drehen wird.
Der neue Boxed Kühler
Damit der neue Pentium 4 auch im Sommer einen kühlen Kopf bewahrt, hat Intel mit diesem Prozessor das Kühlerdesign leicht modifiziert. Das neue Intel Referenz-Design besteht hierbei aus radial zu einem massiven Kupferkern angeordneten Lamellen. Aufgrund des besseren Wärmeleitkoeffizienten von Kupfer wird die Wärme schneller vom Heat-Spreader des Pentium 4 abgeführt und anschließend über die Kühlrippen verteilt. Ein darüberliegender Lüfter sorgt für genügend Frischluft. Allerdings war dieser Referenzkühler, der in dieser Form von EKL und Sunon angeboten wird, alles andere als leise. Erst bei 50 Prozent der ursprunglichen Lüfterdrehzahl war ein einigermaßen angenehmes Arbeiten möglich.











Vermutlich legt Intel gerade deshalb seinen Boxed-Prozessoren andere Kühler bei. Aktuell gilt es her zwei Modelle zu unterscheiden, welche nur aus großer Entfernung betrachtet eine große Ähnlichkeit besitzen.
Beim ersten Boxed-Kühler, der erstmalig den 3,06 GHz Pentium 4 kühlen durfte, kommt im Vergleich zum alten voll aus Aluminium bestehenden Boxed-Kühler für Prozessoren bis einschließlich 2,8 GHz eine Kombination aus Kupfer-Grundplatte und deutlich feineren Aluminium-Kühlrippen zum Einsatz. Insgesamt hat sich die Oberfläche der Kühlrippen nahezu verdoppelt. Eine Eigenschaft, die der Neue mit dem alten Boxed-Kühler übrigens noch teilt, ist die Laufruhe des Lüfters. Insofern gibt es hier trotz der gestiegenen Verlustleistung keine negative Entwicklung zu beobachten. Schon beim ersten Betrachten fällt auf, dass es sich hierbei nicht um Billig-Ware handeln kann.
Mit dem 3,20 GHz Pentium 4 erreichte uns nun ein neuer Boxed-Kühler, der alles in allem lange nicht so edel drein blickt, wie das Modell, welches wir erstmalig mit dem 3,06 GHz Pentium 4 begutachten konnte. Die massive Kupfergrundplatte musste einem Zylinder aus Kupfer weichen. Auch die Anzahl der Lamellen und somit die Oberfläche des Kühlers insgesamt hat sich reduziert. Dies senkt vielleicht die Produktionskosten, doch die Kühlleistung kann so nur durch höhere Lüfterdrehzahlen erreicht werden. Im Vergleich zum alternativen Kupfer-Boxed-Kühler macht das neue Modell subjektiv betrachtet mehr Lärm in einem recht unangenehmen Frequenzbereich.
Der Neue mit Hyper-Threading
Durch die HyperThreading-Technologie, die beim 3,0C GHz Pentium 4 nun ein zweites Mal im Bereich der Desktop-Prozessoren von Intel aktiviert wurde, ist der Prozessor nun in der Lage, auf zwei virtuellen Prozessoren effektiv zwei Aufgaben (Threads) parallel zu bearbeiten. Als Betriebssystem ist hierbei Windows XP Professional oder Home Edition sowie Windows 2000 oder Linux ab Kernel-Version 2.4.18 geeignet. Da wir uns an dieser Stelle nicht in den Tiefen der komplizierten Prozessor-Theorie verlieren wollen, soll eine kleine Grafik an dieser Stelle verdeutlichen, wie bei ein- und demselben Prozessortakt ohne Hyper-Threading ein bzw. mit Hyper-Threading zwei Threads verarbeitet werden. Näheres HyperThreading gibt es in unserem Grundlagen-Artikel über HyperThreading [19].
Beide CPUs haben dieselbe Aufgabe: Thread 1 (blau) und Thread 2 (ocker) sollen berechnet werden. Während eine CPU ohne Hyper-Threading in der angegebenen Anzahl an Arbeitschritten nur einen Thread abarbeiten kann, ist der Prozessor mit Hyper-Threading in der Lage, einen zweiten Thread durch die von Thread 1 nicht ausgelasteten Bauteile der CPU zu jagen. Beide Threads werden (in diesem optimalen) Beispiel somit exakt genauso schnell berechnet, wie der erste auf dem herkömmlichen Prozessor.
In der Theorie scheint HyperThreading also die Technologie zu sein, die die Leistung in ungeahnte Höhen treiben könnte, doch in der Realität sieht es derzeit etwas anders aus. Es steht hierbei außer Frage, dass HyperThreading in der Praxis etwas bringen kann - dies haben wir bereits in unserem Artikel "Intel Pentium 4 im Hyperthreading Spezial - Benchmarks über die pure Theorie hinaus [20]" verdeutlichen können. Insbesondere beim Multitasking kann ein HyperThreading-Prozessor seine Stärken ausspielen. Ist dagegen nur eine Anwendung aktiv, sind neue Geschwindigkeitsrekorde nicht immer vorprogrammiert. Dafür gibt es derzeit einfach noch zu viele Anwendungen am Markt, die nicht sinnvoll in mehrere Threads zerlegt werden können. Bei neuen Projekten ist HyperThreading-Support dagegen immer häufiger auf der "ToDo-List" zu finden.
Wie stark man letztendlich durch den Einsatz von HyperThreading profitiert bzw. an Performance einbüßt, wird allerdings nicht nur von Applikationen bestimmt. Auch das Betriebssystem spricht hier ein entscheidendes Wörtchen mit. Laut Intel wird HyperThreading erst mit Microsoft Windows XP unterstützt - tatsächlich kann jedoch auch Windows 2000 Professional mit zwei physischen oder auch logischen Prozessoren umgehen. Die Grundlagen sind also definitiv da, warum ist also für Intel nur Windows XP Trumpf? Dies haben auch wir uns gefragt, und ließen beide Betriebssystem aus Interesse gegeneinander antreten. Die Ergebnisse haben wir im Report "Hyper-Threading: Windows XP vs. Windows 2000 - Wie groß sind die Leistungsunterschiede? [21]" veröffentlich, in dem ganz klar hervorgeht, dass Windows 2000 insbesondere dann Probleme hat, wenn eine Nicht-HyperThreading-fähige Anwendung zum Einsatz kommt. Hier gibt es stellenweise erhebliche Leistungseinbrüche.
WinACE 2.11 - HyperThreading
Angaben in Sekunden
|
Quake 3 Arena - HyperThreading
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Aktives HyperThreading bei Anwendungen, die diese Technologie nicht voll unterstützten, führen in Windows 2000 zu einer leicht verminderten Performance. Mit einer HyperThreading fähigen CPU sollte man also ohne lange zu zögern auf Windows XP umsteigen.
Geringfügig höhere Leistungsaufnahme
Höhere Taktraten sind ja schön und gut, wenn da nur nicht das Problem mit der ebenfalls zunehmenden Leistungsaufnahme wäre. Denn was die Prozessoren an Strom durch ihre Schaltkreise laufen lassen, wird unweigerlich in Wärme umgewandelt. Wäre die Welt nicht schön, wenn es keine Verlustleistung (hervorgerufen durch den ohmschen Widerstand der Leitungen) gäbe? Leider sind wir noch nicht so weit und so müssen die Prozessor-Hersteller mit allen Mitteln verhindern, dass ihr nächster Bolide ein 100 Watt fressendes Monster wird. Wie sieht es mit dem neuen Produkt aus dem Hause Intel aus?
Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
|
Keine Frage, Intels neuester Pentium 4 gehört keinesfalls zu den sparsamsten Vertreten des aktuellen Produktportfolios. Allerdings spiegelt die als "Thermal Design Power" (TDP) veröffentlichte Angabe nicht den maximalen Stromverbrauch wider. Bei Intel ergibt sich dieser Wert aus aufwendigen Betriebstests, aus denen der durchschnittliche Verbrauch hervorgeht und anhand derer festgelegt wird, welche Leistung eine Kühllösung kontinuierlich abführen muss. Daher sind die TDPs von Intel und AMD auch nicht ohne weiteres miteinander vergleichbar.
Bei normaler Büroarbeit verbraucht der Prozessor daher deutlich weniger Strom. Auch hier sind es insbesondere die Computer-Spiele, die dem Prozessor alles abverlangen. Doch auch Bildbearbeitungs-, Encoding- oder Renderprogramme verlangen der CPU in etwa die TDP ab. Übrigens existieren auch Bildschirmschoner, die den Prozessor zum Schwitzen bringen. Dazu zählt beispielsweise der "Fishes" Bildschirmschoner aus dem Windows XP Plus Paket. Doch dass es kein Problem ist, mehr als die TDP aus dem Prozessor zu quetschen, zeigt ein kleines Programm namens Burn P6 [22]. Hier verschlingt die CPU ganz schnell 100 Watt.
Doch etwas ist besonders am neuen Pentium 4 mit 3,2 GHz. Die Erhöhung des Prozessortakts von 2,8C GHz auf 3,00 GHz lässt die Thermal Design Power um 12,2 Watt steigen, die nochmalige Erhöhung soll sich nun mit lediglich 0,1 Watt mehr begnügen? Intel scheint für den neuen Prozessorkern nur die Filet-Stücke auf den Wafern zu verwenden, die insbesondere aufgrund ihrer Reinheit im Mittel weniger Abwärme zu produzieren scheinen.
Performance
Unser Performance-Rating hat sich in der Vergangenheit mehr als bewährt und dies ist auch der Grund dafür, weshalb wir seit der Vorstellung des neuen Pentium 4 mit 3,00 GHz und einem 800 MHz schnellen Frontside-Bus [3] verstärkt darauf setzen. Wir haben das Performance-Rating in Anwendungs-, Spiele- und Gesamtleistung unterteilt.
Alle Einzelergebnisse sind im Anhang dieses Artikels [23] in voller Ausführung und ohne Einschränkung einsehbar.
Spieleleistung
Bei Spielen sind folgende Ergebnisse für die Berechnung in die Endbewertung eingeflossen:
- Spiele 1024x768x32
- 3DMark2001 SE
- 3DMark03
- Comanche 4
- Quake 3 Arena
- Unreal Tournament
- Unreal Tournament 2003 (Botmatch)
Spieleleistung
Angaben in Prozent
|
Im Vergleich zum 3,00 GHz Pentium 4 kann das neue 3,20 GHz schnelle Modell einen um mehr als 6 Prozent gestiegenen Prozessortakt vorweisen. In Spielen kann der neue Bolide so 2,3 Prozent höhere Frameraten liefern - hier zeigt sich, dass nicht nur der Prozessor für die Performance alleine verantwortlich ist. Die Grafikkarte stößt an die Grenzen und verhindert unter anderem ein besseres Abschneiden des neuen Pentium 4. Verglichen mit dem Athlon XP 3200+ steht der Neue mit 8,8 Prozent mehr Performance dagegen gut da. Allerdings hat diese Architektur auch ein Jahr mehr auf dem Buckel.
Zur Vorstellung des Athlon mit 500 MHz musste Intel stark rudern, um in der Performance mithalten zu können - am Ende wurden man gar gezwungen einen Pentium III aufgrund von Stabilitätsproblemen zurückziehen. Mit der Vorstellung des ersten Pentium 4 konnte Intel den Prozessortakt schnell steigern und ist nun an einem Punkt angelangt, an dem es AMD so geht, wie Intel vor vier Jahren. In Spielen hat Intel klar die Performance-Krone inne.
Anwendungsleistung
Für die Berechnung der Anwendungsperformance wurden folgende Ergebnisse heran gezogen:
- Anwendungen 1024x768x32
- FlaskMPEG
- Lame 3.91
- MP3 Maker Platinum
- PCMark2002 (CPU)
- Seti@Home (1WU)
- Sysmark 2002
- WinACE 2.11
- WinRAR 3.11
Anwendungsleistung
Angaben in Prozent
|
In Anwendungen wird es mit dem neuen Pentium 4 nur 2,3 Prozent schneller, bei Applikationen steigt die Performance um gute 5,1 Prozent. Hier wirkt die Grafikkarte nicht limitierend. Insbesondere FlaskMPEG kann mit dem neuen Prozessor deutlich zulegen. Alles in allem scheint sich das 3,2 GHz Modell auf dem i875P Chipsatz und DDR400 Speicher sehr wohl zu fühlen. Der Abstand zum schnellen Athlon XP ist mit etwas mehr als 15 Prozent recht deutlich - je nach Anwendung sind es mal mehr und mal weniger. Zum Tippen von simplen Texten sind sie jedoch alle schnell, ja fast zu schnell.
Gesamtleistung
Die Gesamtleistung errechnet sich aus allen Ergebnissen, die für die Berechnung der Leistung in Spielen und Anwendungen herangezogen wurden. Nur der Prozessor, der sowohl in Spielen als auch in Anwendungen die beste Leistung liefert, erreicht auch in der Gesamtleistung eine Bewertung von 100 Prozent.
Gesamtleistung
Angaben in Prozent
|
Spiele laufen 2,3 Prozent schneller, Anwendungen legen um 5,1 Prozent zu. Insgesamt ist die Performance um 3,9 Prozent gestiegen - ein Ergebnis, welches nicht überrascht und die wenigstens vom Hocker hauen dürfte. Zweifelsohne hat Intel derzeit den schnellsten x86 Prozessor zu bieten dem voraussichtlich auch kein Athlon XP 3400+ mit einem realen Prozessortakt von 2,30 GHz gefährlich werden dürfte, sofern dieser überhaupt noch von AMD ins Rennen geschickt werden sollte.
Preisfrage
Ein entscheidendes Kriterium für den Kauf eines neuen Prozessors ist neben der Leistung sicherlich der Preis. Hierbei muss man natürlich zwischen den Großhandelspreisen und den Preisen im Laden um die Ecke unterscheiden. In der Vergangenheit konnten Intels Prozessoren zwar auf der Preisliste für Großkunden mit den Preisen für AMDs Boliden konkurrieren, im Einzelhandel schockte den gewillten Käufer jedoch ein gänzlich anderes Bild. Während Athlon XP Prozessoren zumeist unter Listenpreis unter's Volk geworfen wurden, musste man beim Pentium 4 allein schon für den Namen und seinen Ruf als "teure CPU" deutlich mehr bezahlen.
| Intel Pentium 4 | AMD Athlon XP | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Takt | Preis | Modelnr. | Preis | ||
| Seit 21.5.03 | Ab 23.6.03 | Seit 13.5.03 | Seit 26.5.03 | ||
| 3,20 GHz | - | $637 | 3200+ | $464 | $464 |
| 3,00 GHz | $417 | $417 | 3000+ | $325 | $265 |
| 3,06 GHz | $401 | $401 | 2800+ | $225 | $180 |
| 2,80C GHz | $278 | $278 | 2700+ | $180 | $137 |
| 2,80 GHz | $262 | $262 | 2600+ | $151 | $103 |
| 2,66 GHz | $193 | $193 | 2500+ | $124 | $89 |
| 2,60C GHz | $218 | $218 | 2400+ | $103 | $84 |
| 2,60 GHz | $193 | $193 | 2200+ | $81 | $74 |
| 2,53 GHz | $193 | $193 | |||
| 2,40C GHz | $178 | $178 | |||
| 2,40B GHz | $163 | $163 | |||
| 2,26 GHz | $163 | $163 | |||
| - Nicht gelistet | |||||
Das Preisdumping bei Intel scheint ein Ende zu haben. Nachdem der 3,00 GHz Pentium 4 zur Vorstellung bei der Abnahme von 1000 Stück mit 417 US-Dollar vergleichsweise "günstig" war, startet das neue Modell mit 3,20 GHz beim üblichen Großhandelspreis in 600 US-Dollar Regionen. Die bestehenden Prozessoren wurden anlässlich des neuen Modells leider nicht im Preis gesenkt. Da es der 2,6C GHz Pentium 4 jedoch mit dem im Einkauf deutlich teuren Athlon XP 3200+ leistungsmäßig aufnehmen kann, ist dieser Sachverhalt sicherlich zu verkraften. Letztendlich zählen jedoch nicht die Preise im Großhandel sondern die, welche im Laden um die Ecke verlangt werden.
Die folgenden Preise haben wir hierbei aus der Preisliste vom 21. Juni 2003 eines Computerladens entnommen und mit denen vom 23. Mai dieses Jahres (kurz vor der Vorstellung der kleinen Pentium 4 mit 800 MHz FSB) verglichen. Da wir uns auf einen Anbieter beschränkt haben, wird es unter Garantie Anbieter geben, bei denen einige Prozessoren, die sich vielleicht gerade im Angebot befinden, etwas günstiger zu haben sind.
| Intel Pentium 4 | AMD Athlon XP | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Takt | Preis | Modelnr. | Preis | ||
| 18. Mai 2003 | 21. Juni 2003 | 18. Mai 2003 | 21. Juni 2003 | ||
| 3.20C GHz | - | - | 3200+ | - | €479/€499* |
| 3.00 GHz | €459/€499* | €449/€469* | 3000+ | €389/€399* | €269*/€289* |
| 3,06 GHz | €409 | €399/€419* | 2800+ | €269/€279* | €184/€194* |
| 2,80C GHz | €329* | €309* | 2700+ | €209/€219* | €139/€149* |
| 2,80 GHz | €289/€299* | €289* | 2600+ | €184* | €104/€114* |
| 2,60C GHz | €259* | €249* | 2500+ | €149/€159 | €94/€99* |
| 2,66 GHz | €214/€229* | €209/€219* | 2400+ | €129* | €84/€94* |
| 2,53 GHz | €204/€214* | €214* | 2200+ | €109* | €74/€84* |
| 2,40C GHz | €219* | €199* | 2000+ | €84* | €64/€74* |
| 2,40B GHz | €199* | €174/€184* | |||
| 2,26 GHz | - | - | |||
| 2,00 GHz | €194* | €179* | |||
| - Nicht im Angebot * inkl. Kühler | |||||
AMD oder Intel? Die ist vermutlich die Glaubensfrage schlechthin und eine klare Antwort kann hier nicht gegeben werden. Wer richtig sparen möchte, für den ist nach wie vor AMD die erste Wahl. Bei der Frage ob 2,00 GHz Intel Pentium 4 oder Athlon XP 2000+ kann die Antwort mit der Leistung im Hinterkopf nur AMD lauten. Im mittleren Preissegment leisten und kosten Pentium 4 2,4C GHz und Athlon XP 2800+ in etwa das gleiche, allerdings muss für die Intel-Plattform bestehend aus i875P/i865PE Platine und DDR400 Speicher mehr auf den Tisch gelegt werden.
Wer bereit ist noch 50 Euro mehr in den Prozessor zu investieren, erhält mit dem derzeit 250 Euro teuren 2,60C GHz Pentium 4 eine CPU, die so schnell wie AMDs 3200+ ist, allerdings nur die Hälfte kostet. In beiden Fällen kommt DDR400 Speicher zum Einsatz, hier hat weder Intel noch AMD Vorteile. Das Mainboard selbst ist bei AMD unbedeutend billiger. Alles in allem fährt man in der oberen Preisklasse mit Intel derzeit deutlich besser, im Niedrig-Preis-Segement geht dagegen nach wie vor nichts über AMD.
Fazit
Mit dem 3,20 GHz Pentium 4 Prozessor auf Basis des in 0,13µm gefertigten Northwood-Kerns mit einem 512 kB großen L2-Cache, HyperThreading-Support und einem 800 MHz schnellen Frontside-Bus hat Intel ohne Zweifel einen guten Ausklang für den derzeitigen Pentium 4 Kern gefunden. Durch weitere Optimierungen bei der Fertigung ist es Intel gelungen, die Thermal Design Power mit 82 Watt in voll erträglichem Rahmen zu halten. Im Normalfall hätte die Leistungsaufnahme durch den um 200 MHz gestiegenen Prozessortakt um nicht weniger als 10 Watt steigen müssen. Tatsächlich ging es von 81,9 Watt beim 3,00 GHz Pentium 4 auf 82,0 Watt beim neuen Modell - somit sollten auch keine neuen thermischen Probleme heraufbeschworen werden.
Letztendlich stellt sich nur die Frage, für wen sich die Investition in den 3,20 GHz Pentium 4 lohnt. Er ist zwar schnell, aber auch - weil neu - besonders teuer. Somit ist er für den preisbewussten Käufer kaum von Interesse. Was man für das 3,20 GHz Modell gegenüber der 3,00 GHz schnellen Variante mehr investieren müsste, ist zum jetzigen Zeitpunkt wohl besser in mehr Arbeitsspeicher, eine schnellere Grafikkarte oder eine größere Festplatte investiert. Oder wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem neuen 5.1/6.1 Soundsystem [24]? Eine 3,20 oder 3,00 GHz CPU ist heutzutage nicht mehr alles.



Daher können wir jeden, der sich zum Aufrüsten entschieden hat, zum Kauf eines Intel Pentium 4 mit 2,4C GHz oder 2,6C GHz sowie wahlweise eines AMD Athlon 2800+ (Barton) mit aktuellem Dual-Channel-Mainboard raten. Beim Pentium 4 kommt man beispielsweise mit dem SiS648FX Chipsatz recht günstig zu einem Mainboard mit HyperThreading- und FSB800-Support, muss dafür aber einen Leistungseinbruch [25] von 10 Prozent hinnehmen. Mit dem 3,00 GHz Pentium 4 und einem SiS648FX Mainboard wäre man in diesem Fall nicht schneller als ein Athlon XP 3200+ - dabei könnte der Pentium 4 mit der richtigen Hauptplatine deutlich mehr. Also nicht am Mainboard sparen! Lieber zu einem kleineren Prozessor greifen und diesem dann ein ordentliches Mainboard [11] zur Seite stellen.
Wer meint, noch etwas länger warten zu können, müssen oder wollen, den erwartet im September dieses Jahres mit dem Athlon 64 der erste 64 bit Prozessor aus dem Hause AMD für den Desktop-Markt, der aufgrund eines neuen Sockels und einer völlig anderen Architektur zwingend ein neues Mainboard und gegebenenfalls sogar neuen Arbeitsspeicher verlangen wird. Im vierten Quartal soll Intels Prescott Prozessor an den Start gehen, der mit vielen Neuerungen, unter anderem einer besseren Fertigungstechnologie und einem auf 1 MB verdoppelten L2-Cache, daher kommen wird. Alle Platinen mit den aktuellen i875P und i865PE/G Chipsätzen werden diesen unterstützen. Er wird - wie der Athlon 64 - aber zur Markteinführung entsprechend teuer sein. Irgendwann im nächsten Jahr wird sich dann nochmals einiges ändern. Es wird neue Chipsätze, neue Speichertechnologien und auch einen neuen Prozessorsockel für Intel geben. Aber bis dahin kann noch gut ein Jahr vergehen.
Anhang
Testsystem
Als Betriebssystem kam, wie bei uns üblich, Windows XP Professional mit Service Pack1 in der englischen Original-Version zum Einsatz, welche auf den jeweiligen Plattformen nach der Installation aktiviert wurde. Als Grafikkarte kam unsere sehr zuverlässige Asus V8460 mit GeForce4 Ti4600 zum Einsatz.
Um etwaigen Fragen vorzubeugen, hier eine komplette Auflistung unseres Testsystems:
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,20 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,00 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 3,06 GHz (FSB533) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,80 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,8C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,66 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,6C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Intel Pentium 4 2,53 GHz (FSB533)
- Intel Pentium 4 2,4C GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- AMD Athlon XP 3200+ FSB400 Barton
- AMD Athlon XP 3000+ FSB400 Barton
- AMD Athlon XP 3000+ FSB333 Barton
- AMD Athlon XP 2800+ FSB333 Barton
- AMD Athlon XP 2700+ FSB333
- Motherboard
- AMD Plattform FSB333: EPoX 8RDA+ Rev. 1.0 (nForce 2) - Bios 17.1.03 [26]
- AMD Plattform FSB400: Asus A7N8X Deluxe Rev. 2.0 (nForce 2 400 Ultra) - Bios 1004
- Intel Plattform FSB533: Asus P4T533 (i850E) [27]
- Intel Plattform FSB800: Asus P4C800 (i875P) [10]
- Arbeitsspeicher
- 2x256MB DDR400 Corsair Twinx512 3200 C2
- 1x512MB RIMM4200 Samsung Rambus
- Grafikkarte
- Asus V8460 Ultra (GeForce4 Ti4600)
- Peripherie
- Asus CRW 4012A
- IBM IC35LC040
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 41.09
- nVidia nForce Treiberpaket 2.03 (AMD)
- Intel Inf-Treiber 5.00.1009 (Intel)
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft DirectX 9.0
Benchmarks
Auch bei diesem Test haben wir keine Mühen gescheut, um die Leistung der neuen Prozessoren von möglichst vielen Seiten zu beleuchten.
Nachfolgend eine kleine Übersicht:
- Synthetische Benchmarks
- Sisoft Sandra 2003 Pro
- Futuremark PCMark2002
- Futuremark 3DMark 2001 SE
- Futuremark 3DMark 2003
- Games
- Epic Games Unreal Tournament
- Epic Games Unreal Tournament 2003
- NovaLogic Comanche 4
- id Software Quake 3 Arena
- Anwendungen
- BAPCo Sysmark 2002
- WinACE 2.11
- WinRAR 3.11
- Lame 3.91
- Magix MP3 Maker Platinum 3.04
- FlaskMPEG 0.78.39 mit DiVX 5.03
- Seti@Home
- 3D Render Performance
- Maxon Cinema 4D XL R8
- Newtek Lightwave 7.5
Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion [28].
Synthetische Benchmarks
Sandra 2003 Pro
- SiSoft Sandra bietet Informationen über das System in Hülle und Fülle und ist zudem in der Lage, die wichtigsten Bestandteile des PCs auf ihre Geschwindigkeit hin zu überprüfen. Für unseren Prozessorvergleich sind jedoch drei Messungen besonders interessant:
- Sandra Prozessor-Test
Hierbei kommt zum einen der Dhrystone Benchmark zum Einsatz, der ursprünglich von Siemens entwickelt wurde, um die Leistung des Hauptprozessors zu messen. Zum anderen wird über den Whetstone Benchmark die Leistung des Co-Prozessors bestimmt. Beide Tests erfolgen ohne die Berücksichtigung der erweiterten Multimedia-Befehlssätze. - Sandra Multimedia-Test
Beim Multimedia-Test von Sandra 2002 wird ein Algorithmus eingesetzt, der unter anderem auch beim Generieren von realistischen Naturobjekten wie Bergen oder Wolken zum Einsatz kommt. Die Rede ist hier von der Chaostheorie, die von Mandelbrot aufgestellt wurde. Bei diesem Benchmark werden auch die erweiterten Befehlssätze des Pentium 4 oder die des Athlon XP berücksichtigt. Da die Implementierung von SSE1 in diesem Teiltest besser als die von 3DNow! ist, haben wir den Athlon XP mit seiner SSE1 Einheit (d.h. 3DNow! Professional) arbeiten lassen. Beim Pentium 4 kam dagegen SSE2 zum Einsatz. - Sandra Speicher-Test
Der Memory-Benchmark bietet einen perfekten Überblick über das Zusammenspiel von CPU, Frontside Bus, Northbridge und Speicher. Da die Daten nicht nur vom Speicher zur Northbridge sondern darüber hinaus auch zum Prozessor geschickt werden, sind beide Bus-Systeme für die Performance von entscheidender Rolle. Ein alter Athlon XP, der zwar mit DDR333 (166MHz) theoretisch 2,7GB Daten aus dem RAM erhalten kann, wird hier durch seinen FSB von nur 133MHz auf 2,1GB/s limitiert.
- Sandra Prozessor-Test
- Weitere Informationen: SiSoftware.demon.co.uk [29]
- Download: ComputerBase.de [30]
Sandra 2003 Arithmetic
Angaben in Punkten
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Sandra 2003 Multimedia
Angaben in Punkten
|
Sandra 2003 Speicherdurchsatz
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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PCMark2002
- Der PCMark 2002 ist ein vergleichsweise neuer Benchmark, der, wie der Name schon sagt, zur Messung der gesamten Systemleistung entwickelt wurde. Hierfür führt er eine Reihe von Tests durch, die primär den Prozessor und den Arbeitsspeicher fordern. Auch die Festplatte wird auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft. Auf die Veröffentlichung des Teilergebnisses haben wir jedoch verzichtet. Somit liefert uns der PCMark 2002 lediglich eine Punktzahl für die Prozessorleistung und den Arbeitspeicher.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [31]
- Download: Futuremark.com [32]
PCMark 2002
Angaben in Punkten
|
3DMark2001 SE
- Der 3DMark 2001SE ist ohne Frage das beliebteste Programm zur Bewertung eines "Gamer-PCs". In einer Reihe synthetischer, aber recht praxisnaher Einzeltests (zum Teil basierend auf der Max Payne Engine) wird vor allem der Grafikkarte alles abverlangt. Neben der Grafikkarte werden hier CPU und Speicher bzw. deren reibungslose Kooperation besonders in den Vordergrund gestellt. Allerdings ist der Benchmark in den letzten Monaten immer öfter in die Kritik geraten, weil man ihm parteiische Messungen zu Gunsten nVidia oder andere Manipulationen zu Gunsten eines Hersteller nachweisen konnte.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [33]
- Download: ComputerBase.de [34]
3DMark 2001 SE
Angaben in Punkten
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3DMark 2001 SE Detail
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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3DMark03
- Der 3DMark03, der neueste Spross der 3DMark-Familie, ist auf dem besten Wege, das beliebteste Programm zur Bewertung eines "Gamer-PCs" zu werden. In einer Reihe synthetischer, aber recht praxisnaher Einzeltests wird vor allem der Grafikkarte alles abverlangt. Im 3DMark03 CPU Mark dürfen sich im Anschluss an den Haupttest der Prozessor samt Arbeitsspeicher voll austoben. Näheres zum 3DMark03 gibt es in unserer 3DMark03 Performance Analyse [35].
- Weitere Informationen: Futuremark.com [36]
- Download: ComputerBase.de [37]
3DMark03
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPU Mark
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPU Mark Detail
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Games
Unreal Tournament
- Wie Quake3 Arena oder der 3DMark 2000 gehört auch Unreal Tournament sicherlich nicht mehr zu den taufrischen Programmen. Da es uns hier jedoch nicht um die Bewertung einer aktuellen Grafikkarte geht, können wir von diesem Umstand nur profitieren, denn CPU und Speicherauslastung sind auch bei UT nicht zu verachten. Der sog. UTBench setzt hier noch einen drauf. Die Demo, die international als Grundlage für Benchmarks genutzt wird, simuliert ein Deathmatch gegen 16 Bots und ist enorm Prozessorlimitiert, d.h., die Grafikkarte spielt (fast) keine Rolle.
- Weitere Informationen: 3DCenter.de [38]
- Download: UTBench [37] (3DCenter.de)
Unreal Tournament
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unreal Tournament 2003
- In einem Report [39] hatten wir uns bereits den Hardwareanforderungen der Demo angenommen und ein fast perfektes Umfeld für einen CPU-Test vorgefunden. Denn wie schon UT (1) ist auch UT2003 stark von Prozessor und Speicher-Anbindung, also auch dem FSB, abghängig.
- Weitere Informationen: ComputerBase.de [38]
- Download: UnrealTournament2003.com (Demoversion) [40]
Unreal Tournament 2003
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Comanche 4
- Comanche 4 ist ein recht neues Spiel, welches exzessiven Einsatz von den Pixelshadern moderner Grafikkarten zur Darstellung der detaillierten Landschaft, sowie des schön animierten Wassers und reflektierender Flächen macht. Bei durchschnittlichen 30 fps beträgt der Polygondurchsatz runde 6 Millionen pro Sekunde. Bei uns im Test konnten teilweise über 10 Millionen Polygone pro Sekunde dargestellt werden, was natürlich auf die starke Unterstützung der Grafikkarte durch den Prozessor zurückzuführen ist.
- Weitere Informationen: Novalogic.com [41]
- Download: Novalogic.com [42]
Comanche 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Quake 3 Arena
- Quake3Arena und auf dieser Engine basierende Programme gelten als die speicherabhängigsten Spiele überhaupt. Neben den Latenzzeiten spielt hier vor allem die reine Bandbreite eine entscheidende Rolle, weshalb Rambus mit seinen bis zu 4,2 GB/s hier zumeist die Führung übernimmt. Ein nützliches Tool, dass das Benchmarken mit dieser Software enorm erleichtert, ist der Q3Bench. Hier können vordefinierte Configs sowie die gewünschten Auflösungen und Detailsstufen gewählt werden. Das Protokollieren der Ergebnisse übernimmt der fleißige Helfer ebenfalls.
- Weitere Informationen: guru3d.com [43]
- Download: G256.com [44]
Quake 3 Arena
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Anwendungen
Sysmark 2002
- Auch die neue Version des Benchmarks gliedert sich in zwei Bereiche auf. Im ersten Bereich wird die Arbeitsumgebung eines "Webmasters" bzw. "Webdesigners" simuliert, der den Namen Internet Content Creation trägt. In diesem Testabschnitt werden folgende reale Anwendungen mit einer Scriptsprache gesteuert:
- Macromedia Dreamweaver 5
- Adobe Photoshop 6.0.1
- Adobe Premiere 6.0
- Microsoft Windows Media Encoder 7.1
- Macromedia Flash 5.0
Im zweiten Bereich von Sysmark 2002 wird der Büroalltag (Office Content Creation) mit einer ganzen Reihe von Anwendungen gemessen, die parallel zueinander via Multitasking angesprochen werden. Zu diesen Anwendungen gehören Microsoft Office 2002, Dragon Naturally Speaking, Netscape Communicator 6.0, WinZip 8.0 und McAfee VirusScan 5.13. Die jeweiligen Teilergebnisse, die sich aus der Internet Content Creation und Office Content Creationen ergeben, gehen jeweils zu 50 Prozent in das Endergebnis ein.
Kritker werfen dem Sysmark ab der Version 2002 ein parteiisches Verhalten zu Gunsten Intel vor. Die Veränderung der Gewichtung der Einzeltest habe gegenüber der Version 2001 den Schwerpunkt auf CPUs dieses Herstellers gelegt. Wir werden den Test jedoch weiterhin unter Vorbehalt in unserem Parcours belassen.
- Weitere Informationen: Futuremark.com [45]
- Download: - keine Demo verfügbar -
Sysmark 2002
Angaben in Punkten
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Sysmark 2002 Detail
Angaben in Punkten
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WinACE 2.11
- Neben dem wohl verbreitetsten Packformat *.zip dürfte das *.ace-Format sicherlich das beliebteste sein. Erstellt wird es in erster Linie durch den grafisch übersichtlichen und recht flinken Packer WinACE. Neben der Performance der Festplatte spielt auch beim Encoden einer gepackten Datei die Rechenleistung der CPU und erneut das Zusammenspiel aus Speicher und CPU eine wichtige Rolle. In unserem Test gilt es, mit WinACE 2.11 eine Wave-Datei (200MB) bei maximaler Kompressionsstufe zu komprimieren.
- Weitere Informationen: WinAce.com [46]
- Download: ComputerBase.de [47]
WinACE 2.11
Angaben in Minuten, Sekunden
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WinRAR 3.11
- Bereits in Zeiten von Dos konnte sich RAR einen ausgezeichneten Namen erarbeiten. Mit dem Wechsel zu Windows hat auch RAR ein neues Gewandt bekommen. Neben der Performance der Festplatte spielt auch beim Komprimieren einer Datei die Rechenleistung der CPU und erneut das Zusammenspiel aus Speicher und CPU eine wichtige Rolle. In diesem Test gilt es, mit WinRAR 3.11 eine Wave-Datei (200MB) bei maximaler Kompressionsstufe zu komprimieren. Im Vergleich zu WinACE ist WinRAR deutlich schneller, da es unter anderem auch von SSE1 oder SSE2 gebaucht macht. Allerdings ist die gepackte Datei auch ein wenig größer.
- Weitere Informationen: Rarsoft.com [48]
- Download: ComputerBase.de [49]
WinRAR 3.11
Angaben in Minuten, Sekunden
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LAME 3.91
- Die zweite Disziplin, die beim Encoding anstand, war das dynamische Umwandeln einer 100 MB WAV-Datei in das MP3 Audioformat. Hierfür kam das Programm Lame 3.91 zum Einsatz, das lediglich MMX unterstützt. Das Programm wurde mit den Parametern -v -V 0 gestartet. Dadurch wird eine MP3-Datei mit variabler Bitrate zwischen 160 kbps und 320 kbps erstellt.
- Weitere Informationen: mp3dev.org [50]
- Download: riphelp.com [51]
Lame 3.91
Angaben in Minuten, Sekunden
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MP3 Maker Platinum 3.04
- Um das Audio-Encoden nicht zu einseitig zu betrachten, kam in diesem Vergleichstest noch der Magic Music Maker zum Einsatz. Zum Glück des Pentium 4 bietet dieser volle SS2 Unterstützung. Wir haben auch hier die 100 MB WAV-Datei gewählt, die bereits bei Lame zum Einsatz kam.
- Weitere Informationen: Magix.com [52]
- Download: Magix.com [53] (eingeschränkte Demoversion)
Magix MP3 Maker Platinum
Angaben in Punkten
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FlaskMPEG mit DiVX
- Natürlich durften die Prozessoren auch zeigen, was beim Encoden von Videos in ihnen steckt. Hierfür durfte jeder der Kontrahenten ein 451MB großes MPEG1 Video mittels Flask in das DiVX (MPEG4) Format bringen. Die im Durchschnitt erreichte Framerate wurde auf Papier festgehalten. Es wurde mit High Quality Bikubischer Filterung gearbeitet, wobei lediglich der Video-Stream bearbeitet wurde. Der Audiostream blieb dagegen unverarbeitet. Als iDCT kam DVD2AVI SSE/MMX zum Einsatz, da alle Testkandidaten diese Multimedia Befehlserweiterung voll unterstützen.
- Weitere Informationen: FlaskMPEG.net [54]
- Download: FlaskMPEG.net [55]
Flask - MPEG4 Encoding
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Seti@Home
- Besonders stolz bei unserem Vergleichtest sind wir natürlich auf die Einbeziehung des Textclienten von Seti@Home (3.03). Aufgrund der langen Laufzeit sollte sich hier ein klares Bild über die Leistung der einzelnen Prozessoren ergeben. Um die Ergebnisse vergleichbar zu halten, kam immer die gleiche Work Unit mit einer Angle Range von 0,417 zum Einsatz.
- Weitere Informationen: ComputerBaseTeam.de [56]
- Download: berkeley.edu [57]
Seti@Home
Angaben in Stunden, Minuten
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Intels Prozessoren mit HyperThreading-Support wurden darüber hinaus mit zwei Seti-Workunits gefüttert und durften diese parallel bearbeiten. Die Hälfte der Zeit, die die HyperThreading-Pentium 4 für zwei Workunits benötigt haben, ist zusätzlich im Diagramm angetragen.
3D Rendering
Cinema 4D XL R8
- Cinema 4D XL8 gehört zu den ausgewachsenen Rendering-Programmen à la 3D Studio Max. Für den Privatanwender praktisch unerschwinglich, bietet es dem Profi unendliche Möglichkeiten in den Welten des 3D-Renderings und der Animation. Auch hier spielt das Zusammenspiel zwischen Prozessor, Northbridge (Chipsatz) und Speicher erneut eine übergeordnete Rolle.
- Weitere Informationen: Maxon.de [58]
- Download: Maxon.de [57] (eingeschränkte Demoversion)
Cinema4D XL R8 - 3DRendering
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lightwave 7.5
- LightWave in der Version 7.5 schlägt in dieselbe Bresche wie Cinema 4D XL8. Allerdings haben die Entwickler den Kernel um den Befehlssatz SSE2 erweitert und somit für den Intel Pentium 4 optimiert. Neben Cinema 4D ermöglicht uns LightWave also eine zweite, aussagekräftige Benchmarkplattform.
- Weitere Informationen: LightWave3D.com [59]
- Download: - keine Demo verfügbar -
Lightwave 7.5 - 3DRendering
Angaben in Sekunden
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