Microsofts Internet Explorer, in verschiedenen Versionen fester Bestandteil der Windows Betriebssysteme, ist der am weitesten verbreitete Webbrowser. In Sachen Funktionsumfang und Sicherheit konnte der fünf Jahre alte IE 6 jedoch nicht mal mehr ansatzweise mit der Konkurrenz mithalten.
Ab der Version 7 knüpfte Microsoft an die Entwicklungen im Browsermarkt seit Erscheinen der Version 6 an und adaptierte verbreitete Fähigkeiten von anderen Browsern. Gerade bisherige Nutzer des Internet Explorers 6 sollten ein Update auf die neue Version vornehmen, da viele Sicherheitsprobleme gelöst werden und neue Features zur Verfügung stehen.
Eine der wichtigsten Neuerungen des Internet Explorer 9 ist die Kompilierung von Javascript durch den Grafikprozessor (GPU), wodurch der eigentliche Prozessor (CPU) entlastet wird und das Browsen deutlich schneller wird.
Zu den Highlights des IE9 zählen u. a. der neue „Tracking-Schutz“, ein besserer Schutz mit dem SmartScreen-Filter, die beschleunigte Darstellung von Webseiten mit Hilfe des Grafikprozessors, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, ein größerer Platz für die Darstellung von Webseiten und der Download-Manager, um die Downloads (einschließlich aller Aktionen vom Herunterladen oder Öffnen von Dateien bis hin zum Anhalten oder Abbrechen von Downloads) zu verwalten.
Mit dem Internet Explorer 10 profitieren nun auch Windows 7 (mit Service Pack 1)-Nutzer von den Vorteilen des Microsoft Browsers: – schnellere Performance auf Websites im Vergleich zum IE9 (New Relic Blog), – schnellerer Seitenaufruf bei geringerer CPU-Auslastung (bessere Batterielaufzeit), – erhöhter Privatsphären-Schutz durch voreingestelltes „Do Not Track“ (nicht nachverfolgen), – neue Features: Rechtschreibprüfung mit Auto-Korrektur-Funktion und schnelles Schließen von Registrierkarten mit der Maus.


