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Erwartet uns eine Revolution ???
Vor einigen Jahrzehnten am beginn der Industriealliesierung arbeiteten Menschen immer mehr für immer weniger Geld ohne soziale Absicherungen.
Nun im Jahre 2005 arbeiten Menschen immer mehr für immer weniger Geld und verzichten auf Urlaub Weinachtsgelde (neustes Beispiel Opel).
Durch Politik der Verzweiflung werden immer mehr soziale Leistungen zusammengestrichen. (Hartz 4)
Vor etwas mehr als 100 Jahren führte das zur Gründung der ersten Arbeiterpartei die durch Verhandlungen und dem druck das die Arbeiter auch sich auflehnen könnten, zu einer umfangreichen Verbesserung in Deutschland.
Doch wie sieht unsere Zukunft aus wird unsere anhaltende (Wirtschafts-)Krise auf politischem weg oder dem der Revolution und des Gewaltsamen aufstandst.
//Edit by Green Mamba
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PuppetMaster
10.03.2005, 22:24
Nein.
Warum: weil fast überall woanders auf der Welt Menschen bereit sind, für wesentlich weniger als wir zu arbeiten, und größere Firmen sich somit ihre Mitarbeiter mit Wahl des entsprechenden Standortes aussuchen können. Dass damit allerdings auch potentielle Käufer abgesägt werden, ist ein anderes Thema...
crux2003
10.03.2005, 22:31
Reichtum entsteht durch Ausbeuten von armen Menschen! Keiner wird reich wenn er nicht irgendjemand ausbeutet.
Die Allgemeinheit wird immer ärmer und die paar Manager und Vorstandsmitglieder haben mehr Geld.
Ich finds nur traurich wie man trotz guter Zahlen keine Leute mehr einstellst oder gar Leute entlässt.
wenigahnung
10.03.2005, 23:22
Killerkapitalismus.Börse und Kapital bestimmen wo es lang geht,welche Gesetze wie gemacht werden.
Gesetze werden nicht mehr von der Politik gemacht sondern vom Kapital.
Politiker hängen an den Fäden des Kapitals und werden gesteuert.
siehe aktuelle Fälle in denen Politiker von Großkonzernen "gesponsert"werden.
Ich denke Politiker sollten wesentlich mehr verdienen,im Gegenzug dürfen sie keinerlei Nebeneinkünfte beziehen .
Ich kann nur hoffen das es zur nächsten Bundestagswahl eine Alternative zu CDU/CSU ,FDP,SPD,GRÜNE und PDS gibt.
Rechte Parteien sehe ich natürlich nicht als Alternative an,diese ewig gestrigen sollen in ihren Löchern bleiben und da verrotten.
Nein.
Warum: weil fast überall woanders auf der Welt Menschen bereit sind, für wesentlich weniger als wir zu arbeiten, und größere Firmen sich somit ihre Mitarbeiter mit Wahl des entsprechenden Standortes aussuchen können. Dass damit allerdings auch potentielle Käufer abgesägt werden, ist ein anderes Thema...
die mögen vielleicht weniger verdienen aber die haben auch meistens nich soviel kohle zu zahlen für nebenkosten und sowas. und wo soll das hinführen wenn sich das fortsetzt? müssen die leute hier wirklich erst am hungertuch nagen damit sich was ändert?
das gesamte prinzip der wirtschaft (bzw des kapitalismus) wird entweder irgendwann aussterben oder der grund dafür sein warum die menschheit ausstirbt. glaubs oder glaubs nicht, aber ich bin davon fest überzeugt.
der kapitalismus wird nicht austerben, der mensch hat dieses prinzip in sich.
wer was zu verteilen hat bestimmt wo es langgeht.
gruß serge
der mensch hier vielleicht... wer den nahen osten kennt weiß dasses auch anders geht..
das gesamte prinzip der wirtschaft (bzw des kapitalismus) wird entweder irgendwann aussterben oder der grund dafür sein warum die menschheit ausstirbt. glaubs oder glaubs nicht, aber ich bin davon fest überzeugt.
du sagst es: "irgendwann"
Da es aber keine bessere Lösung gibt, die mit den realen Verhältnissen der Ressourcenknappheit zurechtkommt, als die Marktwirtschaft wirst du warten müssen, bis diese Ressourcenknappheit überwunden ist. Das wird das Ende der Marktwirtschaft darstellen.
Die andere Möglichkeit die Ressourcenallokation vorzunehmen in einer Volkswirtschaft wäre die Planwirtschaft; diese scheitert aber nicht nur in der Praxis, sondern bereits theoretisch, da aus der Top-Down-Perspektive der Planwirtschaft bereits die unüberwindbare Komplexität des Problems (der Ressourcenverteilung) ersichtlich wird. Und wenn man jetzt nicht mehr von der Top-Down-Perspektive sondern lieber von Bottom-Up ausgehen möchte, so ist man bereits bei der Marktwirtschaft, da Individuen in der Realität eigeninteressiert handeln und nicht primär im Sinne der Gesamtperspektive (schon alleine weil für jedes Individuum garnicht ersichtlich ist, was für das Gesamtsystem optimal wäre aufgrund des o.g. Komplexitätsproblems).
Gruß
Jens
ich hab mich nie so mit dem thema beschäftigt wenn ich ehrlich bin, da ich ganz andere sorgen hab. aber das was ich mitkrieg zeigt mir ne stetige entwicklung in die falsche richtung. und bei genauerer betrachtung is das jetzige system zum scheitern verurteilt. denn man kann es einfach nicht bei konstant steigender population mit arbeitsplätzen und ressourcen im gleichgewicht halten. das ist ne spirale die sich immer höher schraubt bis sie irgendwann wie ein kartenhaus in sich zusammenfällt, weil entweder irgendwann die ressourcen komplett verbraucht sind (das wird heftig werden) oder aber die leute aussterben.. was man wohl 'ausdünnen in der evolution' nennen könnte (wenn man so makaber veranlagt ist und das so sachlich betrachten kann).
aber in vielerlei hinsicht steht die ganze welt vor nem wandel. das betrifft nicht nur dieses land... genau genommen ist das bloße festhalten wollen an einem system stillstand, da man an etwas altbewährtem festhalten will. und das is das paradoxe an der ganzen kiste, denn das wird irgendwann der untergang des selben sein. :lol
wenigahnung
11.03.2005, 01:44
Hab mal in einer Studie (schlag mich ich weiß nicht mehr welche und wo, glaube Wirtschaftswoche)von einem Wirtschaftwissenschaftler gelesen, das in 50 Jahren die Menschheit soweit ist mit 20% der Bevolkerung alle benötigten Waren herzustellen.
Ich frag mich was passiert dann mit dem Rest - kommen die alle ins Ghetto wo einmal am Tag die Suppenküche kommt.
Wenn das wirklich möglich ist, wird es auch umgesetzt?Technologisch gesehen kann ich mir das schon vorstellen das es möglich ist .
Ach Quark, derartige Studien habe ich auch schon reichlich gelesen, und sie hatten als Gemeinsamkeit alle den Kardinalfehler, heutige Produkte mit prognostizierten künftigen Produktionsverfahren zu vergleichen. Als würde man unterstellen, dass ein Trabi heute bei BMW oder Audi gebaut werden würde. Also letztlich ein Vergleich von Äpfel mit Birnen. ;)
Nichtsdestotrotz werden sich natürlich Veränderungen ergeben. Weg von der reinen Produktionsgesellschaft, hin zur Dienstleistungsgesellschaft, was in anderen Ländern auch schon durchaus erfolgreich funktioniert. So gesehen erwartet uns schon eine Revolution. :D Denn was anderen Ländern als evolutionärer Anpassungsprozess gelungen ist, werden wir dank jahrzehntelangem Verharren in alten Strukturen in wesentlich kürzerer Zeit über die Bühne bringen müssen.
Solange man aber in Deutschland dank Steuern, Abgaben, Bürokratie und sonstiger Hemmnissse einen halben Tag arbeiten muss, um jemand anderen für eine Dienstleistung eine Stunde lang bezahlen zu können, fällt diese Anpassung allerdings sehr schwer. Zumindest im offiziellen Bereich; als Schwarzarbeit funktioniert das schon sehr gut. :evillol
Viele Grüße, Tiguar
-NachtschatteN-
11.03.2005, 09:38
Nun im Jahre 2005 arbeiten Menschen immer mehr für immer weniger Geld und verzichten auf Urlaub Weinachtsgelde (neustes Beispiel Opel).
Als "Ossi" muss ich ganz ehrlich sagen: 40 Stunden Arbeit? Kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld mehr? Oooch, die Armen. Sowas gibt's bei uns gar nicht. ;)
(zumindest größtenteils; wenn dann nur in Betrieben mit tariflicher Bindung, also in größeren "West-Firmen")
Mir kommt jedes Jahr auf's neue das Kotz**, wenn ich die Leute von der IGM oder Verdi in Berlin mit ihren roten Mützen durch die Straßen ziehen sehe während sie Schilder mit Aufschriften wie "5% mehr Lohn, 5% weniger Arbeit" in die Höhe recken und Gregor Gysi für seine populistischen "Hassreden" zujubeln. Das ist das Problem. Die Leute haben die Situation nicht realisiert. Deutschland, Wirtschaftsweltmacht, zugegeben immer noch "Exportweltmeister", geht's so schlecht wie Jahrzehnte nicht mehr. Und mit solchen Forderungen wird es sicher nicht besser.
Die Leute sollen endlich aufhören zu jammern. Und begreifen, das Sie jahrelang über ihren Verhältnisse gelebt haben (und entsprechend bezahlt wurden). Die Zeit des Feierns ist vorbei!
Sicher tragen die Unternehmen eine große Schuld daran, doch wie will man Kapital zur Verantwortung ziehen. Le monnaie konzentriert sich auf eine immer kleiner werdende Schicht der Bevölkerung. Und die wollen Mehrung sehen. Wozu 1 Milliarde in die AG oder direkt in neue Arbeitsplätze stecken? Dafür etwa riskieren, das die Dividende um 5 Cent fällt und somit Anleger verprellen? Um Gottes Willen!
Aber das ist wie gesagt ein anderes Thema...
PS: Hartz4 ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur an der Umsetzung kann wohl noch gearbeitet werden.
Ne Revolution wirds wohl net werden.
Aber die Katastrophe bahnt sich schon den Weg.
Ich arbeite in einer Wohnungsbaugesellschaft und hier hagelt es ohne Ende Kündigungen
für Mieter die Dank Hartz 4 net mehr zahlen können.
Und wenn erstmal so nen paar Tausend auf der Strasse sitzen deswegen, denke ich schon das es nen grossen Knall geben wird. :mad
Mir kommt jedes Jahr auf's neue das Kotz**, wenn ich die Leute von der IGM oder Verdi in Berlin mit ihren roten Mützen durch die Straßen ziehen sehe während sie Schilder mit Aufschriften wie "5% mehr Lohn, 5% weniger Arbeit" in die Höhe recken und Gregor Gysi für seine populistischen "Hassreden" zujubeln. Das ist das Problem. Die Leute haben die Situation nicht realisiert. Deutschland, Wirtschaftsweltmacht, zugegeben immer noch "Exportweltmeister", geht's so schlecht wie Jahrzehnte nicht mehr. Und mit solchen Forderungen wird es sicher nicht besser.
Du darfst andererseits auch nicht verkennen, dass die Bündelung der Lohnverhandlungen in gemeinsamen Tarifen für die Unternehmen auch Vorteile bietet. Dieses "collective bargaining" spart den Unternehmen nämlich jede Menge Arbeit bei den Lohnverhandlungen und somit Geld. Deswegen gibt es in den USA z.B. closed-shop-Regelungen, dass man in manchen Unternehmen nur arbeiten darf, wenn man Mitglied in einer Gewerkschaft ist, damit das Unternehmen keinen individuellen Lohn aushandeln muss (wobei man mit den Vergleichen der Gewerkschaften in Deutschland und den USA sehr deutlich trennen muss aufgrund insbesondere der unterschiedlichen Mitbestimmungsansichten in beiden Wirtschaftsräumen).
Gruß
Jens
N.o.L.i.m.i.t.
11.03.2005, 11:46
Hab mal in einer Studie (schlag mich ich weiß nicht mehr welche und wo, glaube Wirtschaftswoche)von einem Wirtschaftwissenschaftler gelesen, das in 50 Jahren die Menschheit soweit ist mit 20% der Bevolkerung alle benötigten Waren herzustellen.
Ich frag mich was passiert dann mit dem Rest - kommen die alle ins Ghetto wo einmal am Tag die Suppenküche kommt.
Wenn das wirklich möglich ist, wird es auch umgesetzt?Technologisch gesehen kann ich mir das schon vorstellen das es möglich ist .
... ich erinnere mich an ein Buch in den 70er-Jahren, das damals prophezeit hatte, daß uns allen im Jahr 2000 das "Goldene Zeitalter" bevorstünde - jeder könne arbeiten oder auch nicht, die technologische Entwicklung sei bis dahin soweit fortgeschritten, daß alles, aber wirklich alles, von Maschinen hergestellt werde, Arbeit sei dann (im Jahr 2000) zur reinen Freizeitbeschäftigung mutiert, der man nachgehen könne aber nicht müsse ...
... soviel zu solchen Prognosen
-NachtschatteN-
11.03.2005, 12:30
Ich wette der Autor sog seine Visionen aus dem Genuss von LSD. Anders ist das nicht erklärbar. :D
ja und selbst wenn? 20% wovon? du darfst auch die kinder und alten leute nicht vergessen, außerdem muss ja auch nicht jeder arbeiten, reicht ja in den famlien dann viell., wenn nur einer in der famlie arbeitet? aber so zukunftsstudien sind eh, wie schon gesagt, meistens für die tonne.
udn als ob es in deutschland je eine revolution geben wird? das hats doch noch nie gegeben, 1848 war mal ne richtige und die ist gescheitert. der rest wurde doch mehr oder weniger von oben oktroyiert.
-NachtschatteN-
11.03.2005, 13:20
Eine Revolution in Deutschland ist ausgeschlossen, denn:
a) jeder denkt eh nur an sich und sein persönliches Wohlergehen
b) die Leute ihren Arsch nicht hochkriegen würden um auf die Straße zu gehen
c) keiner weiß wie das revolutionierte System denn auszusehen hätte
d) und aus diesem Grund keine Einigkeit entstehen könnte. Die wäre aber nötig, da eine Revolution von der breiten Masse getragen werden muss.
Nehmen wir es hin und fügen wir uns unserem Schicksal. Der Kapitalismus wird noch den letzen Rest Menschlichkeit aus uns "heraussaugen".
Es wird uns suggeriert, selbst die unwichtigsten Dinge besitzen zu müssen. Jeder will besser sein, größer, schneller als der Nachbar. Finanzierung? Ist doch egal. Wird schon irgendwie. Schwimm mit dem Strom oder geh unter.
bitfunker
11.03.2005, 15:37
Nun im Jahre 2005 arbeiten Menschen immer mehr für immer weniger Geld und verzichten auf Urlaub Weinachtsgelde (neustes Beispiel Opel).
Durch Politik der Verzweiflung werden immer mehr soziale Leistungen zusammengestrichen. (Hartz 4)
Ich glaube nicht, dass es angebracht ist, wegen der Kürzung übertariflicher(!) Leistungen einen Aufstand zu proben. Und immerhin sind die Arbietsplätze gesichert!
Hartz IV hat zumindest für eine gewisse Bewegung in der Bevölkerung gesorgt (Demos); für eine Revolution hat es auch hier offensichtlich nicht gereicht...
Aber sehen wir's doch mal andersrum: Jeder der hier postet, hat vermutlich einen PC, einen Internetanschluß und die nötigen Euronen für die Verbindungsgebühren. Das ist doch schon mal was. Man sollte nicht die ganze Zeit rummeckern und jammern, ach wie schlecht doch alles ist, wenn es einem selbst doch gar nicht mal so schlecht geht.
Ein wenig positives Denken und eine gesunder Realismus würde uns alllen nicht Schaden. Pessimismus und Schwarzmalerei sind bestimmt nicht die geeigneten Antriebskräfte, um die offensichtliche Krise zu bewältigen!
Ein wenig positives Denken und eine gesunder Realismus würde uns alllen nicht Schaden. Pessimismus und Schwarzmalerei sind bestimmt nicht die geeigneten Antriebskräfte, um die offensichtliche Krise zu bewältigen!
Ich denke, da hast Du den Nagel genau auf den Kopf getroffen. :daumen
Wesentliche Ursachen der augenblicklichen Krise - wenn man das überhaupt als Krise bezeichnen möchte, die Generation meiner Großeltern würde darüber wahrscheinlich nur müde lächeln angesichts der Krisen, die sie erlebt haben - ist das weitgehende Fehlen jeglicher Antriebskräfte, mit denen wir uns optimistisch und zupackend den anstehenden Herausforderungen stellen könnten. Stattdessen Stagnation und Resignation - das berühmte Jammern auf hohem Niveau. Eine Einstellung, die als German angst sogar international zu zweifelhaftem Ruhm gekommen ist.
Eine Revolution, die das Ziel hat, den Hintern eben nicht hochbekommen zu müssen, muss mir allerdings erst einmal jemand zeigen. Für mich ist das der klassische Widerspruch in sich. :D ;)
Viele Grüße, Tiguar
-NachtschatteN-
11.03.2005, 16:01
für eine Revolution hat es auch hier offensichtlich nicht gereicht...
Was hast Du erwartet? Immerhin haben die Leute diverse "Verbesserungen" erreicht.
Ich finde ihr solltet mal genauer definieren, wie diese Revolution (und vor allem ihr Ergebnis)eigentlich aussehen sollte.
Ich denke, da hast Du den Nagel genau auf den Kopf getroffen. :daumen
Wesentliche Ursachen der augenblicklichen Krise - wenn man das überhaupt als Krise bezeichnen möchte, die Generation meiner Großeltern würde darüber wahrscheinlich nur müde lächeln angesichts der Krisen, die sie erlebt haben - ist das weitgehende Fehlen jeglicher Antriebskräfte, mit denen wir uns optimistisch und zupackend den anstehenden Herausforderungen stellen könnten. Stattdessen Stagnation und Resignation - das berühmte Jammern auf hohem Niveau. Eine Einstellung, die als German angst sogar international zu zweifelhaftem Ruhm gekommen ist.
Eine Revolution, die das Ziel hat, den Hintern eben nicht hochbekommen zu müssen, muss mir allerdings erst einmal jemand zeigen. Für mich ist das der klassische Widerspruch in sich. :D ;)
Viele Grüße, Tiguar
ich denke die generation meiner großeltern würde genauso weiter motzen darüber das ständig die renten gekürzt werden und die im bundestag nur scheisse labern. zumindest ist das das was mir immer zu ohren kommt. was ja auch kein wunder ist denn die sehen sich das schauspiel schon seit jahrzehnten an und immer wird nur um den brei gelabert nur um dann am ende als bürger weniger in der tasche zu haben als vorher. überlegt mal allein wieviele steuern eingeführt wurden in den letzten 10 jahren die angeblich dazu dienen sollten das loch in der haushaltskasse zu stopfen. das loch ist immernoch genauso groß, wenn nicht sogar größer geworden. wo ist also das gezahlte geld hin? firmen haben mehr abgebaut als in den jahren davor. und wenn man das allein hochrechnet endet das im desaster und wer davor die augen schließt und sagt 'optimismus ist gefragt' sieht entweder die fehler nicht oder spielt das spiel mit. :rolleyes
@ KL0k: Jetzt lass uns hier bitte keine Nebendiskussion aufmachen. Aber meine Großeltern, die die NS-Zeit, den zweiten Weltkrieg und natürlich auch die Nachkriegszeit mitgemacht haben, waren sich zeitlebens bewusst, wie unsagbar gut es ihnen die letzten Jahrzehnte ging, abgesehen von allen Problemen und Problemchen des tägliches Lebens. Und um der Frage vorzubeugen: Nein, meine Großeltern waren nicht reich. Ganz normale Arbeiter und Handwerker.
Wenn Deine Großeltern oder andere ältere Menschen in die allgemeine Nörgelorgie einstimmen, dann haben sie offensichtlich auch die Perspektive verloren. Gerade diese Generation sollte zwischen existenzbedrohenden Krisen und lösbaren Problemen zu unterscheiden gelernt haben.
Und: Vielleicht haben die Firmen ja abgebaut, weil und nicht obwohl die steuerlichen Belastungen gestiegen sind. Und warum wurden die Steuern und Abgaben erhöht? Weil nicht mehr finanzierbare Systeme weiter finanziert werden mussten, um dem Wahlvolk Veränderungen zu ersparen.
Diejenigen, die glauben, es könne so weitergehen wie bisher, sehen die Fehler nicht. Auch nicht diejenigen, die glauben, durch z.B. Änderungen der Gesellschaftsordnung letztlich doch dafür sorgen zu können, dass es weitergeht wie bisher.
Der Änderungsbedarf ist offensichtlich, aber dadurch, dass wir lange vor uns hingeträumt haben und das vielfach auch immer noch tun, kommen viele Änderungen in sehr kurzer Zeit auf uns zu. Die Chance, diese Veränderungen in längeren Zeiträumen und damit in abgemilderter Form vollziehen zu können, ist nunmal leider verschlafen worden.
Wenn man aber die Notwendigkeit zu Veränderungen erkennt, mit welcher Einstellung als Optimismus soll man sich denn bitte diesen Veränderungen stellen? Aus einem verzagten Arsch kam bekanntlich noch nie ein fröhlicher Furz. ;)
Viele Grüße, Tiguar
Alphamenpower61
11.03.2005, 18:05
PS: Hartz4 ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur an der Umsetzung kann wohl noch gearbeitet werden.[/QUOTE]
Hartz 4 in die Richtige Richtung ?
Hast du schon mal versucht, von 320 € im Monat zu leben ?
Mann bedenke, das die Arbeitlosen nicht Schuld sind an Ihren Entlassungen.
Hartz 4 ist weitere Armut per Gesetz.
Das ist die falsche Richtung.
Während dieses Jahr die "Reichen" noch reicher geworden sind und immer mehr Kapital in den Händen halten, wird das restliche Volk in die Armut getrieben.
So schlecht geht es uns gar nicht. Ein Übel ist, daß bei einer Wirtschaftskrise immer erst das arme Volk drunter leiden soll, gewisse Wirtschaftskreise nachwievor Ihre horrenden Gewinne ohne Rücksicht auf die Bevölkerung einfahren will. Und das geht nur auf Kosten der Bevölkerung. Siehe Deutsche Bank, Telecom, IBM.
Da wird trotz riesigen Gewinne weiter Entlassen,nur um noch mehr zusammenzugrabchen.
Killerkapitalismus.Börse und Kapital bestimmen wo es lang geht,welche Gesetze wie gemacht werden.
Gesetze werden nicht mehr von der Politik gemacht sondern vom Kapital.
Politiker hängen an den Fäden des Kapitals und werden gesteuert.
siehe aktuelle Fälle in denen Politiker von Großkonzernen "gesponsert"werden.
Ich denke Politiker sollten wesentlich mehr verdienen,im Gegenzug dürfen sie keinerlei Nebeneinkünfte beziehen .
Ich kann nur hoffen das es zur nächsten Bundestagswahl eine Alternative zu CDU/CSU ,FDP,SPD,GRÜNE und PDS gibt.
Rechte Parteien sehe ich natürlich nicht als Alternative an,diese ewig gestrigen sollen in ihren Löchern bleiben und da verrotten.
Wie wärs hiermit ?
www.asg-wahlalternative.de/ (http://www.asg-wahlalternative.de/)
die wahlalternative haben wir schonmal in einem anderen thread behandelt:
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=105925&highlight=wahl+alternative
und ich finde die einfach keine alternative, da werden unfinanzierbare sachen gefordert bzw. erscheint in deren wahlprogramm die finanzierung allzu einfach. wenn das alles so einfach wäre, wieso haben das die jetzigen großen parteien noch nicht gemacht?
btw: hat die WASG eigentl. genug stimmen zusammen bekommen, um bei der landtagswahl antreten zu dürfen?
-NachtschatteN-
11.03.2005, 19:34
Hartz 4 in die Richtige Richtung ?
Der Sozialstaat, wie wir ihn hier kennen, ist in Zeiten der Globalisierung einfach nicht mehr zu finanzieren. Fakt ist, es musste etwas passieren. Und dafür zolle ich der Regierungsfraktion schon einen gewissen Respekt. Ich möchte nicht wissen wie die CDU/CSU das gehandled hätte. Reformen, besonders tief eingreifende, waren schon immer hart, besonders in Zeiten wie diesen. Doch sie sind nötig. Wir müssen weg vom Denken, "Papa Staat passt schon auf das nix schlimmes passiert...". In der Beziehung wurde man wohl zu lange "verhätschelt". Schau rüber in die USA. Entweder Du kannst Dir ne KV leisten oder musst halt selbst für Deinen Zahnarztbesuch (der dringend nötig war) aufkommen. Wir haben hier immer noch die soziale Marktwirtschaft. Mit Auffangmechanismen die einzigartig sind auf der Welt. Doch die müssen auch finanzierbar sein und bleiben.
Hast du schon mal versucht, von 320 € im Monat zu leben ?
Mir geht's momentan ganz gut. ;)
Alphamenpower61
11.03.2005, 20:03
die wahlalternative haben wir schonmal in einem anderen thread behandelt:
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=105925&highlight=wahl+alternative
und ich finde die einfach keine alternative, da werden unfinanzierbare sachen gefordert bzw. erscheint in deren wahlprogramm die finanzierung allzu einfach. wenn das alles so einfach wäre, wieso haben das die jetzigen großen parteien noch nicht gemacht?
btw: hat die WASG eigentl. genug stimmen zusammen bekommen, um bei der landtagswahl antreten zu dürfen?
Um bei einer Landtagswahl anzutreten, muß man noch keine "Stimmen" haben.
Hier genügt es, eine Partei zu gründen und sich für die Landtagswahl anzumelden.
Keine Partei hat zur Zeit ideale Lösungsansätze. Vielleicht erreichen wir dadurch, daß die anderen Vorschläge einmal diskutiert werden oder auch nur teilweise Berücksichtigung finden.
Die SPD hat es ja geschafft, alle anderen Lösungswege und Argumente abzublocken und noch nicht einmal den Mut bewiesen, diese zu Diskutieren, weil man dann ja hätte feststellen können, daß es vielleicht bessere und andere Lösungswege gibt.
Es wurden einfach nur deren Neo-Liberale Ideen als die Optimalen ohne Alternativen dargestellt um sich bewußt den anderen Lösungswegen zu verschließen.
Es muß schnellstens eine gesetzliche Lösung gefunden werden, um Entlassungen nur aus "Provitgier" und ohne Unternehmerische Not zu unterbinden. Dann hätten wir schon einmal viel gewonnen. Ich könnte mir ein Bundesamt vorstellen, wo Entlassungen erstmal vom Staat genehmigt werden müssen, und diese nach genau festgelegten Kriterien bewertet werden.
Es muß schnellstens eine gesetzliche Lösung gefunden werden, um Entlassungen nur aus "Provitgier" und ohne Unternehmerische Not zu unterbinden. Dann hätten wir schon einmal viel gewonnen. Ich könnte mir ein Bundesamt vorstellen, wo Entlassungen erstmal vom Staat genehmigt werden müssen, und diese nach genau festgelegten Kriterien bewertet werden.
und damit würdest du endgültig den letzten unternehmer abschrecken, noch irgendwie in deutschland zu investieren. wer bestimmt denn, was "profitgier" ist und was "unternehmerische not".
willst du den unternehmer künstlich "arm" halten? der will einen hohen lebensstandard haben und nicht wie seine angestellten leben. und das ist durchaus verständlich. oder würdest du gerne (wenn du denn könntest) einfach mal die hälfte deines lohnes abgeben, weil man damit ja viell. auch auskommen würde?
und genau an dem punkt wird sich die viel zitierte katze in den eigenen schwanz beissen.
denn man kann nem nackten nich inne taschen greifen. wenn ich das richtig mitbekommen hab, leben schon 3von 10 haushalten am existenzminimum. was die mittelschichtkinder nur nicht sehen wollen oder können. und es wird aller vorraussicht nach so ablaufen das es ins desaster rennt und die sich nachher umsehen mit den worten 'hey wir hams immerhin versucht'. solche leute und worte werden aber auch keine menschen oder ne wirtschaft am leben halten. :freak
Edit: ich glaub einige müssen hier mal 'wachgerüttelt' werden denn es geht der masse nicht 'gut'. fahrt doch mal durch ne großstadt. überall hängen kidz auf den straßen rum. in betonklotz-viertel. und wenn sich das mit der wirtschaft nicht einränkt dann wird auch das mehr werden und das einheitliche bild werden. und dann haben wir wirklich zustände wie in den USA denn dann is das 'vielgelobte und oft dennoch versagende' auffangnetz des staates absolut nicht mehr tragbar und es wird lauter ghettos geben in wohl dann nahezu jeder stadt.
Alphamenpower61
11.03.2005, 20:39
und damit würdest du endgültig den letzten unternehmer abschrecken, noch irgendwie in deutschland zu investieren. wer bestimmt denn, was "profitgier" ist und was "unternehmerische not".
willst du den unternehmer künstlich "arm" halten? der will einen hohen lebensstandard haben und nicht wie seine angestellten leben. und das ist durchaus verständlich. oder würdest du gerne (wenn du denn könntest) einfach mal die hälfte deines lohnes abgeben, weil man damit ja viell. auch auskommen würde?
Wenn z.B. eine Firma 4 Mrd. € ÜBerschuß macht, und Ihm verboten wird, weiter Personal zu entlassen, um dann z.B. 6 Mrd Überschuß zu machen, wo ist der dann Arm ?
Nicht der Unternehmer ist "Arm", die Leute welche entlassen werden, werden arm.
Wie würdest du denn diese momentane Entwicklung stoppen wollen ?
Sorry. Ich merke gerade, daß wir Gefahr laufen langsam von dem eigentlichen Thread abweichen.
Obwohl, wenn diese Entwicklung so weitergeht, ist wirklich die Frage, ob es dann nicht doch irgendwann zu einer Revolution kommen könnte. Im Prinzip haben wir hier einige Ursachen die bestimmte Entwicklungen fördern könnten.
Habe hier noch einen interessanten aktuellen Zeitungsbericht bei der Kölnischen Rundschau gefunden bezüglich La Fontaine, Linkspartei etc. Da könnte sich was tun
http://www.rundschau-online.de/kr/KrCachedContentServer?ksArtikel.id=1110351988204&listID=1037966282302&openMenu=1037966276803&calledPageId=1037966276803
Ist eine neue Partei nicht auch schon eine kleine friedliche Revolution ?, auf die momentan von der SPD fehlgeleitete soziale Entwicklung ? Es fehlen jetzt nur noch die "Wähler" als Teilnehmer dieser.
perfekt!57
11.03.2005, 22:32
Da ja Spanien zur EU gehört, und damit Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, Mallorca und Menorca auch, erwartet uns in den nächsten 40-60 Jahren (geschätzt) noch keine Revolution:
Der allgm. Sozialabbau (im Rahmen eines globalen Trends der Angleichung von Lebensverhältnissen) kann nämlich noch lange weitergehen: für erfolgreichen Selbstbetrug und prima funktionierende Ausweichstrategien ist somit gesorgt:
Diese Inseln könnten/können (werden?!) für uns werden, was für die USA Florida ist.
Dahin können wir unsere Rentner "entsorgen" - bzw. sie machen das selbst "aus eigenem, freiwilligen Entschluss", "gehen von alleine da runter, weil es im Winter warm und parktisch ist";) . (Die große Mehrzahl der Deutschen, die bald auch keine Rente/Altersversorgung mehr haben wird, ganz nach US-Vorbild, weil wir auch diesen Einkommensanteil "Rente/Vorsorge" bei sehr vielen auch noch "dem Kapitalismus verfügbar/nutzbar gemacht haben werden".)
Wenn Revolution, dann erst dann und von da ausgehend: erst wenn auch dort unten keine (nur) 400 bis 500,- Euro Rente pro Monat mehr ausreichen werden, dann wird mit größeren Unruhen/größerer Unruhe zurechnen sein. (... davon 30,- bis 40,- für den Stellplatz fürs Mobile Home, den guten alten Wohnwagen, KV ist einfach nicht, oder wenn, dann nur rudimentär)
Bis dahin aber wird es noch anders gehen, nämlich genau weiter so: mit solcherart individuellen/individualistischen Ausweichstrategien. Und erst wenn die soweit erschöpft sind, kommt/käme ein kollektives Aufbegehren, wie es eine Revolution darstellt/te.
Und wo begönne da die Satire? Ist/wäre auch ökologisch praktisch, wenn die deutschen Renter größtenteils ins Mobile Home in den Süden ziehen/zögen: müssen wir hier laufend weniger Wohnraum neu bauen usw... (Landschafts- u. Energie- und Umweltverbrauch). Und löst private Rückstellungen auf, wenn die das alles aus Erspartem, Lebensversicherungen und Reihenhausverkauf (soweit vorhanden) selber finanzieren:
Ist auch ökologisch praktisch. Denn pro 1.000.000 Renter mehr hier oben im teils wintereisigen Germanien lebend - oder dort unten im Süden: umgerechnet in CO2-, Primärenergieverbrauch- u. Umweltäquivalente müssten wir direkt heute schon mit Werbeaktionen anfangen für den Lebensabend in der Süd-EU. Schon aus wirklicher Verantwortung. Für die Enkel. Und für die Umwelt.;)
wenigahnung
11.03.2005, 23:18
Mir geht's momentan ganz gut. ;)
Und wenn du dann jahrelang in die Arbeislosenversicherung eingezahlt hast und nach einem Jahr Arbeitslosigkeit nichts gefunden hast,hoffe ich das du dieser Regierung weiterhin Respekt zollst und Harz4 für einen Schritt in die richtige Richtung hälst.
Versteh mich nicht falsch ich wünsche es dir nicht.
Aber wenn einer der aus dem Osten kommt solche Ansichten vertritt ist er entweder gefühlskalt oder einfach nur schon vollkommen ausgesaugt.
@shadow
Nehmen wir es hin und fügen wir uns unserem Schicksal. Der Kapitalismus wird noch den letzen Rest Menschlichkeit aus uns "heraussaugen".
Fühle dich nicht angegriffen ist nicht meine Absicht
Aber wenn einer der aus dem Osten kommt solche Ansichten vertritt ist er entweder gefühlskalt oder einfach nur schon vollkommen ausgesaugt.
Es wäre gut, wenn Du künftig auf derartige Platitüden verzichten würdest. Wenn Du Dich mit den Aussagen anderer Boardies argumentativ nicht auseinandersetzen willst, ist das eine Sache. Mit solchen Totschlag-Behauptungen zu arbeiten, die auch noch hart an der Grenze eines persönlichen Angriffs liegen, aber eine ganz andere.
Normalerweise geht man hier anders miteinander um.
Der Kapitalismus wird noch den letzen Rest Menschlichkeit aus uns "heraussaugen". Wie wäre es denn auch hier statt gebetsmühlenartiger Wiederholung mal mit Argumenten? Und wie sieht Deine Alternative aus?
Hast du schon mal versucht, von 320 € im Monat zu leben ?
Warum fragst Du das denn nicht mal die Leute, die von ihrem Arbeitseinkommen nach allen Abzügen und Fixkosten auch nicht mehr zur freien Verfügung haben?
Ciao, Tiguar
[focusbiker]
11.03.2005, 23:55
Servus!
Meine Meinung bezieht sich jetzt mal auf den eigentlichen Thread, das heisst, also nur auf die Fragestellung vom Threadersteller!
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Warum sollten wir vor einer Revolution stehen?
Uns ging es nie so gut wie heute. Klar die Wirtschaft läuft nicht so gut, aber im Vergleich sind wir immer noch weltweite Spitze, was den Export angeht, sind wir im Vergleich - auf den pro-Kopf-Export - Weltmeister. Wir haben eine exzellente Infrarstruktur, unsere Verfassung wird global als vorbildlich gesehen, deutsche Produkte genießen immer noch einen sehr hohen Marktwert (Beispiele: Porsche, Mercedes, Audi, Volkswagen, Adidas, Puma, Siemens, Bosch, Continental...), quasi ist das Motto "Made in Germany" immer noch Gold wert. Die Welt wundert sich darüber, dass bei uns alles so schwarz gesehen wird. Klar, andere Länder in Europa und der Welt haben ein weitaus höheres Wirtschaftswachstum, aber auf welchem Niveau? Ganz sicher nicht auf der Basis unseres BIPs. China hat ein höheres Wachstum, Indien, Russland, meinetwegen auch die Niederlande, Portugal und noch viele mehr, aber das dauert noch eine ganze Weile, bis diese Länder zu uns aufgeschlossen haben, wenn sie dies überhaupt schaffen.
Klar, man soll nie das Negative außer Acht lassen, sicherlich befinden wir uns schon seit der Wiedervereinigung und eigentlich schon seit ein paar Jahren davor in einer wirtschaftlichen Schieflage, man sollte aber auch berücksichtigen, dass das Wirtschaftsgefälle zwischen Ost und West derart hoch war, dass man dies nicht innerhalb von 15 Jahren bewältigen kann, der Helmut hat da wohl mit seinen "blühenden Landschaften" ein Wenig weit in die Zukunft geblickt. Es wird noch viele Jahre dauern, bis hier ein Gleichgewicht herrscht.
Soziale Einschnitte müssen einfach sein. Anders geht es nicht. Klar, ich kann es nachvollziehen, dass, sollte jemand 30 Jahre in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, es schwer verständlich ist, wenn er nur 12 Monate ALG I bekommt und anschließend unter Hartz IV fällt. Befriedigend ist das sicher nicht. Auch die Aussichten auf einen neuen Job sind in diesem Alter eher gering. Dabei ist das übrigens egal, ob es sich um einen Ossi oder Wessi handelt. Arm dran sind beide!
Ich denke aber, dass es zu einer gewaltsamen Revolution in unseren Breitengraden nie kommen wird. Wir sind geschichtlich in dieser Hinsicht gebrandmarkt. Die Demokratie und deren Ordnung ist bei uns so tief verankert, dass daran niemand rütteln wird.
Was mich aber viel mehr ankotzt, dass niemand mal aufsteht und sagt: "Das haben wir innerhalb von 50 Jahren geschafft, das ist eine gute Basis, darauf können wir aufbauen!" Denn das können wir. Das Umfeld, was wir haben, ist nahezu exzellent. Positiv denken ist angesagt. Dazu sollte es langsam mal Politiker geben, die mal die Wahrheit sagen, auf den Tisch hauen und sagen: "So ist es!" Unabhängig von irgendeiner Lobby und vor allem willig etwas zu verändern. Bürokratieüberschuss, steife Steuersysteme, Pronvizialismus, Kleinkariertheit und vor allem das Ringen um die eigene Machtposition müssen beseitigt werden. Was bringen uns Gewerkschaften, wenn sie uns mehr im Wege stehen und nur darauf bedacht sind, sich zu profilieren? Das Handeln im Sinne des Arbeitnehmers ist doch schon lange mehr als drittrangig. Was bringt mir ein Gerhard Schröder, der sich auf Hartz IV ausruht und die Sachlage bis zur nächsten Wahl aussitzt? Was bringt mir eine CDU die in ihrer eigenen Lethargie festsitzt? Was bringen mir deutsche Unternehmen, die nur noch ihre Verwaltung hier haben und schon längst von Kinderhänden in Indien produzieren lassen? Nichts!
Bewegung muss ins Spiel. Keine Revolution.
Alphamenpower61
11.03.2005, 23:55
Warum fragst Du das denn nicht mal die Leute, die von ihrem Arbeitseinkommen nach allen Abzügen und Fixkosten auch nicht mehr zur freien Verfügung haben?
Ciao, Tiguar[/QUOTE]
Wenn ich ein Einkommen habe durch Arbeit, meine Unkosten gedeckt sind, meine Freizeitausgaben ebenfalls und ich dann noch Geld zur Verfügung habe geht es mir doch gut ?
Wenn aber ein Arbeitsloser von 320 € noch nicht mal seine Unkosten abgedeckt bekommt, sich verschuldet, mittlererweile noch nicht mal seine Miete mehr bezahlen kann, sind wir arm dran in Deutschland. Und das nennt sich Exportnation Nr. 1
An Perfekt!57
Ob wir in 20 Jahren überhaupt noch Rentner in Deutschland haben ? Diese dann nicht schon bereits ausgewandert sind nämlich dorthin, wo die Lebenshaltungskosten geringer sind als dann in Deutschland, um überhaupt noch Leben zu können.
@ Chaser: Die Miete wird aber gesondert gezahlt, daher passt Dein Vergleich nicht so ganz. Oder wir haben uns missverstanden. Mit "zur freien Verfügung" meine ich kein Geld, das verjubelt werden kann, sondern das Geld, das nach Abzug aller festen Kosten übrigbleibt.
Die 320 € nach Hartz IV sind für den Lebensunterhalt, und ich kenne eine Menge Leute, die in niedrigen Einkommensgruppen arbeiten oder sich als kleine Gewerbetreibende durchschlagen, und die auch nicht mehr ausgeben können.
Gruß, Tiguar
praktisches beispiel auch wenn ichs erst nich zugeben wollte:
ich krieg auch nicht mehr kohle als die angegebenen 320€... und kann froh sein das ich keine großen kosten hab da ich mit family zusammen wohn, sonst würd ich über kopp gehen. :rolleyes
gogoland2002
12.03.2005, 00:51
Mach Dich mal mit diversen Zukunfstanalysen vertraut.... (hier nur ein paar Stichworte)..
* Resourcenknappheit (Öl) wahrscheinlich schon ab 2050/2070. Und das betrifft in der zivilisierten Welt ca. 95% unseres Alltages!
* "Abwanderung" der großen Unternehmen aus den "reichen" Ländern in die armen Länder. Ausnutzung dortiger (Arbeits-)Verhältnisse.
* Immer weiter Verarmung der "breiten Masse". Ansammlung der Gelder bei wenigen "SuperReichen" - Prognosen sprechen bis 2050/2060 von ersten *Billionären*!
* (Wie schon seit Jahren im Trend:) Abkehr der breiten Masse von der Politik. "politische Verblödung". Abkehr von Lösung der Probleme durch rechtstaatliche Mittel / Politik (erste Anzeichen in den Metropolen der USA schon seit Jahren erkennbar).
* Weltweite Überbevölkerung.
* Lebensmittelknappheit.
*(weiter) Steigende Anzahl an Naturkatastrophen (glonale Erwärmung und ihre Folgen - extremere Klimaschwankungen)
und, und, und.....
Da sag ich nur:
Eine Revolution kommt definitiv!
Aber eine sinnvolle wäre sie nur, wenn sie länderübergreifend, im besten Fall weltumspannend, wäre und eine Masse grundlegender Prinzipien, die heute bestehen, umkehren würde...
(Die heutige Form des Kapitalismus; Rücksicht auf die Umwelt etc...)
schöne Aussichten!
greets. gogoland2002
wenigahnung
12.03.2005, 07:41
Es wäre gut, wenn Du künftig auf derartige Platitüden verzichten würdest. Wenn Du Dich mit den Aussagen anderer Boardies argumentativ nicht auseinandersetzen willst, ist das eine Sache. Mit solchen Totschlag-Behauptungen zu arbeiten, die auch noch hart an der Grenze eines persönlichen Angriffs liegen, aber eine ganz andere.
Normalerweise geht man hier anders miteinander um.
Wie wäre es denn auch hier statt gebetsmühlenartiger Wiederholung mal mit Argumenten? Und wie sieht Deine Alternative aus?
Ciao, Tiguar
Ich werde doch wohl einem der wie ich aus dem Osten kommt sagen dürfen das ich seine Ansicht nicht verstehen kann.Wenn es wie ein Angriff rüber kam dann sorry.
Hatte aber schon gesagt das ich ihn nicht angreifen wollte.
Und welche Alternative meinst du? Eine Alternative zur Revolution?
Die gibt es meiner Meinung nach nicht.
Wenn du mich fragst "wird es eine Revolution geben" - NEIN ganz klar nicht.
Die die an der Macht sind werden dafür sorgen das es der breiten Masse einigermaßen gut geht.(sonst hätten sie ja nichts dazu gelernt)
Somit gibt es für Ottonormal keinen Grund, sein bescheidenes Dasein durch eine Revolution zu verschlechtern.
Erst wenn die MASSE das Gefühl bekommt es kann nicht mehr schlimmer werden,stehen wir am Vorabend einer großen Veränderung.Aber da sind wir noch lange nicht.
Ich werde doch wohl einem der wie ich aus dem Osten kommt sagen dürfen das ich seine Ansicht nicht verstehen kann.
Ja, das schon. Aber eben ohne den anderen in irgendwelche Schubladen einzusortieren oder sonstwie anzumachen. ;)
Und welche Alternative meinst du? Eine Alternative zur Revolution?
Eine Alternative zum von Dir in Frage gestellten Kapitalismus. Das Du ihn für unmenschlich hälst, ist klar. Aus welchen Gründen allerdings nicht.
Wenn Du Dir eine Revolution wünscht, wäre es auch interessant zu wissen, für welche Ziele diese Revolution stehen soll. Nicht nur, wogegen sie sich richten soll.
Viele Grüße, Tiguar
-NachtschatteN-
12.03.2005, 15:50
@ wenigahnung
Ich glaube Du hast mich falsch verstanden.
Ich bin 23, befinde mich derzeit noch in der Ausbildung. Momentan verdiene ich 325€ monatlich. Das ist sicher nicht viel (verglichen mit dem was Telekom und Konsorten zahlen), aber ich komm über die Runden. Sicher könnt's mir (finanziell) besser gehen. Doch was bringt es mir zu jammern? Nichts. Ich versuche die positiven Dinge im Leben wahrzunehmen. Und die haben nichts mit Geld zu tun. Irgendwann werde auch ich mehr verdienen. Ich bin ja schließlich nicht blöd, nur teilweise vielleicht etwas "behäbig". ;)
Ich lebe noch im Haus meiner Eltern. Doch ich könnte mir auch ne Wohnung leisten, wenn ich Berufsausbildungsbeihilfe beantragen würde. Die würde gesondert gezahlt werden und für die Miete locker ausreichen. Ich seh aber momentan noch keinen Sinn darin, auszuziehen, da ich so wie bisher eigentlich ganz gut fahre.
Tja, und zum Thema Kapitalismus im Allgemeinen:
Es ist nun mal leider das einzig bekannte praktikable Wirtschaftssystem. Planwirtschaft im Verbund mit einem sozialistischen System wäre was wirklich feines. In der Theorie. Doch leider scheiterte sie in der Praxis am Individuum Mensch. Der Mensch ist von Natur aus nur auf sich allein bedacht. Es würde immer so sein, das die Leute an der Spitze, die Administration, sich selbst bedient, obwohl es im Widerspruch zu den Idealen des Sozialismus steht.
Ich sehe mich als Teil unseres kapitalistischen Systems. Ich heiße es nicht gut. Ehrlich gesagt empfinde ich eine tiefe Abneigung ihm gegenüber. Doch das bringt nichts. Wie gesagt: schwimme mit dem Strom oder gehe unter. Sicher klingt da eine gewisse Resignation mit. Weil man als Einzelner nichts dran ändern kann. Es werden bereits heute genügend Nahrungsmittel hergestellt, um die gesamte Menschheit ausreichend zu versorgen. Leider hat nur ein Bruchteil Zugang (in Form von Kapital) zu diesen Ressourcen.
@ gogoland
Zum Thema "Peak-Oil" gibt's ne Menge interessanter Theorien im Internet. Einfach mal googeln.
Allerdings ist Deine Angabe (2050) SEHR otimistisch. Fast schon naiv.
In der Regel datiert man den "Peak-Oil", den Zeitpunkt, an dem die weltweite Ölförderung ihr Maximum erreicht hat und von da an rückläufig ist, auf das Jahr 2012-2015.
http://www.peakoil.org/images/peak_oil_small.jpg
Alphamenpower61
12.03.2005, 16:46
@ Chaser: Die Miete wird aber gesondert gezahlt, daher passt Dein Vergleich nicht so ganz. Oder wir haben uns missverstanden. Mit "zur freien Verfügung" meine ich kein Geld, das verjubelt werden kann, sondern das Geld, das nach Abzug aller festen Kosten übrigbleibt.
Die 320 € nach Hartz IV sind für den Lebensunterhalt, und ich kenne eine Menge Leute, die in niedrigen Einkommensgruppen arbeiten oder sich als kleine Gewerbetreibende durchschlagen, und die auch nicht mehr ausgeben können.
Gruß, Tiguar
Hallo Tiguar,
hast du letzt den Bericht im Fernsehen gesehen ?
Das Geld für die Miete, wird nicht mehr wie früher, an den Vermieter überwiesen, sondern dem Arbeitslosen/Sozialempfänger mit den 320 € ausgezahlt. Nur, da dieser mit den 320 € nicht klarkommt kann, wird das Geld der Miete für den Lebensunterhalt mit verwendet.
Ich denke mal, daß es kaum möglich ist, mit dem Geld auszukommen. Das sind 64 € die Woche (meistens haben wir ja 4-5 Wochen je Monat). Für Kleidung, Lebensmittel, absolut notwendige Versicherungen, KFZ-Versicherung, Benzin, (Auto darft du ja behalten), Telefon, Internet, usw. Und alles ist ja extrem Teuer geworden in den letzten Jahren.
Gruß
Chaser
wenigahnung
12.03.2005, 19:53
@Shadow
Bleib bei deinen Elis wohnen so lange es geht.Was besseres kann dir nicht passieren,wenn du eine eigene Wohnung hast mußt du dich um alles selber kümmern und was viel schlimmer ist, alles selber bezahlen. :p
Da bin ich ja froh das du dich n i c h t angegriffen gefühlt hast.
@Tiguar
Keine Ahnung was du für ein Problem hast mit mir.
Ich habe lediglich gemutmaßt er sei gefühlskalt was das mit Schubladen stecken zu tun hat wirst du mir sicher noch erklären.
Außer das du von deinen Großeltern berichtet hast und andere Schreiber darauf hinweist das jammern nix bringt und Optimismus anscheinend für dich das Allheilmittel ist hab ich von dir auch keinen Beitrag gefunden der sich auf die Frage des Startes bezieht.
Ich, haltes allerdings eine Gesellschaftordnung die auf Ausbeutung fußt für unmenschlich.
Eine Alternative zum Kapitalismus .... evtl. eine Gesellschaft die auf Menschlichkeit und Toleranz angelegt ist.Geld ist genug da.Zumindest für die 10% in Deutschland die 50% des gesamt Vermögens besitzen.
Wie genau so eine Gesellschaft aussehen soll :( ...... mmh werde mal drüber nachdenken.
Wenn ich dann die Zauberformel gefunden habe und den Nobelpreis bekomme lade ich dich zur Afterparty ein. :D
Ich habe lediglich gemutmaßt er sei gefühlskalt was das mit Schubladen stecken zu tun hat wirst du mir sicher noch erklären.
Gerne! Der Trick besteht darin, eine sachliche Diskussion auf eine emotionale Ebene zu verlagern. Und damit habe ich ein Problem, nicht mit Dir. Ich denke, wir kennen uns hier alle viel zu wenig, um irgendwelche persönlichen Aussagen zu anderen treffen zu können. Sei es nun Gefühlskälte oder besondere Herzenswärme, oder was auch immer. ;)
Abgesehen davon: Sagt Dir mein Avatar irgend etwas? :D Falls nein, dann sieh mal in die Liste der Moderatoren dieses Boards. :) Leider sind hier schon viele Diskussionen daran gescheitert, dass sich Boardies persönlich in die Haare gekommen sind. Gerade bei Streitthemen achten wir daher ganz besonders darauf, dass genau das eben nicht passiert, und versuchen schon die Ansätze zu unterbinden. Ansätze, die Du imho leider geliefert hast.
Das Geld für die Miete, wird nicht mehr wie früher, an den Vermieter überwiesen, sondern dem Arbeitslosen/Sozialempfänger mit den 320 € ausgezahlt. Nur, da dieser mit den 320 € nicht klarkommt kann, wird das Geld der Miete für den Lebensunterhalt mit verwendet.
Sorry, aber muss denn nicht jeder mit seinem Geld haushalten? Für jeden Lohn- und Gehaltsempfänger ist das das normalste von der Welt. Um diesen Punkt sogar noch etwas zu verschärfen: Das bisherige System ging doch davon aus, dass Sozialhilfeempfänger per se nicht in der Lage sind, mit Geld umzugehen. Und die daher zwangsweise zwar bemuttert, damit aber auch in diesem Bereich entmündigt worden sind.
Rechne Dir bitte einmal aus, was Leuten in niedrigen Einkommensgruppen mit sagen wir mal 1200 € brutto im Monat netto ausgezahlt wird. Davon noch die Warmmiete runter, und schon bist Du in vergleichbaren finanziellen Regionen für den Lebensunterhalt.
Für Kleidung, Lebensmittel, absolut notwendige Versicherungen, KFZ-Versicherung, Benzin, (Auto darft du ja behalten), Telefon, Internet, usw. Und alles ist ja extrem Teuer geworden in den letzten Jahren.
Für alle. Aber mal ganz ehrlich, es kann doch nicht sein, dass Geringverdiener z.B. nicht in der Lage sind, sich ein Auto zu halten, oder nur sehr wenig für Telefon und Internet ausgeben können, andererseits aber Empfänger von staatlichen Leistungen - für die auch wiederum die Geringverdiener einen zwar kleinen, aber dennoch vorhandenen Beitrag abdrücken müssen - zu all dem in der Lage sein sollen.
Viele Grüße, Tiguar
So jetzt habe ich mir meine ganz persönliche Meinung gebildet,
und ich denke und hoffe das es in den nächsten Jahren ein Revolution geben wird eine Stille Revolution ohne Blut vergießen, aber eine wirklich grundlegende Veränderung der Gesellschaft , denn viele Menschen unter anderem auch ich wünschen sich eine bessere Welt.
Ich selber weiß das es noch viele Reserven gibt die man ausspielen könnte um die Wirtschaftliege Lage in Deutschland zu verbessern wir alle könnte mehr arbeit für weniger Lohn und würden das weitgehend unbeschadet überstehen. DOCH wollen wir das den muss es uns erst richtig mies gehen damit wir sehen dass sich etwas ändern muss, ich denke Nein.
Ist eine neue Partei nicht auch schon eine kleine friedliche Revolution?
So sehe ich die Zukunft das Volk wird sich neu formieren vielleicht in Form einer Partei die einen Revolutionären Gedanken vertritt nur welchen weiß ich auch nicht.
Wann und wie sie kommt weiß ich nicht, aber sie wird kommen.
Wer?
Die Revolution
bitfunker
14.03.2005, 09:15
Schade, dass wir von dem an sich neuen Thema ganz fix wieder bei einer der leidigen H IV-Diskussionen gelandet sind. Im Prinzip geht es doch nicht nur darum, oder?
Ich rolle das nochmal anders herum auf: den meisten unter uns geht es gut. Wir haben eine fahrbaren Untersatz, einen PC, gehen aus, konsumieren wie die Blöden (man sehe sich mal die Kaufberatungsforen an!), fahren in Urlaub usw.
Nun sind wir nicht mehr im Jahre 1999, wo der New-Economy-Boom und die Freude auf 2k für eine regelrechte Euporie sorgten. Wir sind im Jahre 2005, und die Depression hat uns als Gesellschaft voll erwischt. Es gibt kaum noch gesamtgesellschaftliche positive Anreize, stattdessen saugen wir die täglichen negativen Inputs auf wie ein nasser Schwamm. Es wird allenthalben geklagt und gejammert, doch das Leben geht für die Meisten (nein, nicht für alle, is klar!) weiter wie bisher.
Ist ja schön und gut, dass es noch Menschen gibt, die sich mit der Lage anderer auseinander setzen, aber man sollte doch zwischen dem armen Mütterchen drei Stockwerke höher, das von 300 Euro leben muss, und sich selbst noch differenzieren können! Kritik und Protest meinetwegen, aber nicht wegen allem und jedem!
Doch ist das die Grundlage für eine Revolution? Nee!
Hmmm das ist ein heikles Thema wo man sich mit 2 Meinungen trennen kann.Zum einen denke ich dass es eine Revolution kommen wird und zum einen nicht.
Zum erst mal die Revolution.Eine Revolution muss soweit kommen dass es wirklich nicht mehr geht,Dass dem Menschen an nahrung und Gesundheitlicher Pflege fehlt und er wirklich 3Monate arbeitet und fast kein Lohn bekommt.Wie es in Russland oder in Restjugoslawien passiert.Und wenn alle finanziellen Mitteln des Staates ausgeschöpft sind.
Da aber Deutschland ein soziales Land ist werden die Menschen hier mit dem leben müssen was sie haben,und auf einige Sachen verzichten.Was ich aber nicht verstehe:Warum steht das Deutsche Volk nicht auf?Mich erinnert das ganze an Hitlers zeiten!Die Deutschen Bürger haben ,wie auch heute, brav auf die Regierung gehört was man ihnen gesagt hat und haben den Frust unter sich ausgelassen wenn man es konnte(Okay bei Hitler konnte man das nicht machen).Wenn man sieht dass es wirklich so dreckig abwärts geht,warum geht man nicht auf die Barrikaden wie es die Österreicher machen?Für mich ist sowas unbegreiflich!Ich find der grund liegt in einigen Sachen dass es die leute verwöhnt sind vom Leben und auf jeden Fall Angst haben etwas zu sagen.Die Politiker können tun was sie wollen,lachen sich einen ab,und die Leute tun schön weiter und dulden es,anstatt richtig zu demonstrieren(Firmen zu schliessen usw...).Daher wird nie in Deutschland eine Revolution ausbrechen weil die Menschheit vielleicht nicht in der Lage ist.Was vielleicht kommt ist eine grössere Gruppe an Nationalistischer Beliebheit.Weil diese schon von den Steuergelder finanziert wird und auch schön grösser wird..