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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Counterstrike - Befremden


Zimtziege
03.05.2002, 09:36
Ich möchte mir ein Verständnis für Counterstrike und seine Spieler erwerben - bisher komme ich über eine Mischung von Befremden und Abscheu nicht heraus - was gefährlich ist, weil diese Haltung ja auf Menschen überschwappen könnte.
Ich habe U. und M. einige Zeit beobachtet, kenne das Spiel vom Sehen, kenne seine Akkustik, ich weiss nicht...
M. und U. sind auch nette Jungs, freundlich, bißchen maulfaul und wenig kreativ, dafür gut eingebunden im Handballverein und dauernd aufParty. Aber zu Hause, in ihren eigenen Zimmern: Hinsetzten, einschalten, spielen . ganze Nachmittage, Abende, Wochenenden - ungelogen.
Kann mir jemand von Euch eine sinnvollen Gedanken geben, eine Hilfe, eine weiterführende Argumentation??
Ist meine Frage klar geworden: die Ablehnung für das Spiel überträgt sich leicht auf Menschen.
Und: weite Teile der Gesellschaft haben keinen Zugagn zu solchen Spielen. Da treten Verwerfungen im Sozialen Bereich auf.
Danke.
Zimtziege

niz
03.05.2002, 09:50
Na ich weiss nicht ... Da ich mit CS seit der ersten Beta dabei war dachte ich mir auch, dass das einfach nur ein gutes (zu der Zeit ja) Spiel ist. Schliesslich war die Beta 7. irgendwas die letzte, die ich gespielt hatte und ich hab den ganzen CS-zoggern nur ein ... wie kann man denn nur ... vorgehalten. Aber das ist jetzt leidergottes wieder anders. Mit Ver. 1.4 bin ihc wieder dabei. Zwar nicht mehr der ruler, wies mal war, aber mit wachsender Begeisterung häng auch ich leider wieder davor. Ich seh das so ... es gibt Leute, die spielen halt eher sowas, wie CS & Co. und andere würden das im Leben nicht mal versuchen. Es gibt ja durchaus auch Clans mit weiblichen Membern ... oder gar weibliche Clan ... (F2) Davon mal ab ... ich denke an der Sache Männlein vs Weiblein hängts nicht ... Ich hatte eine Abneigung gegen dieses Spiel, weil ichs zu dem Zeitpunkt einfach sche*sse fand und meine Zeit lieber in was anderes investiert hatte. Jedem das Seine.

John Doe
03.05.2002, 10:00
Mal eine Gegenfrage:
Gibt es in deiner Freizeit nichts, was dich so enorm fesselt/fesseln kann? Wenn es da etwas gibt, dann wird es auch da Leute geben, die dort mit Befremdung drauf reagieren. Ich für meine Person, kann es zum Beispiel nicht nachvollziehen, dass jemand stundenlang liest (Ich bin dafür zu zappellich, kann nicht 3 Stunden lang auf der Couch liegen und mit einem steifen Handgelenk auf ein Buch starren.) Auch wenn nun der Vergleich zwischen CS und dem Lesen eines Buches nicht anmutet, so ist doch beides ein Zeitvertreib bzw. Hobby. Und auch ein Buch kann "brutal" und "blutrünstig" sein. Hier ist doch sogar noch eine größere Gefahr: Ein Buch regt die menschliche Fantasie an und bei einem kranken Menschen kann das noch schlimmere Folgen haben, wenn es sich um einen Horrorthriller o.ä. handelt.
Warum du und andere Leute hierauf mit Befremdung reagieren, kann ich aber eigentlich nicht erklären. Wenn du aber deine Ablehnung gegenüber dieses Spiels auf den Spieler (in dem Fall deine Freunde) überträgst, glaube ich, dass das Problem eher bei Dir liegt. Ich mein das nicht böse!

MfG

MarcDK
03.05.2002, 10:49
Ich sehe genau so wie John Doe.

Unregistered
03.05.2002, 12:17
Nein, meine ich nicht, daß das mein Problem ist - schließlich will ich doch von Euch MEHR über die Faszination erfahren.
Meine Freunde können mir einfach keine Antwort geben, die mich befriedigt. Der Vergleich mit Lesen hinkt vollkommen, weil beim Lesen die inneren Bilder erst von mir geschaffen werden, und zwar ganz genau so, wie meine Seele (ich hab nämlich eine und ihr auch....) das zuläßt. Bei einem Spiel kommt alles auf mich zu, meine Innenwelt bleibt passiv - oder?
Bitte stell mich nicht in eine blöde Eso-Ecke, ich will auch niemand in die Spiele-Ecke stecken.
Faszinierend ist für mich zurzeit mein gesamter alltag, der mir viel Freude macht. Daa will ich gar nicht raus. Ab und zu Kino find ich toll. Ich lerne gern, hab viele Kontakte, Anrufe, Faxe, halt echte Leute, und keinen PC.
Tja. Schaun mer mal weiter. Schönen Tag miteinander
Zimtziege

PuppetMaster
03.05.2002, 14:22
Original erstellt von Unregistered
Der Vergleich mit Lesen hinkt vollkommen, weil beim Lesen die inneren Bilder erst von mir geschaffen werden, und zwar ganz genau so, wie meine Seele (ich hab nämlich eine und ihr auch....) das zuläßt. Bei einem Spiel kommt alles auf mich zu, meine Innenwelt bleibt passiv - oder?


Du willst wissen, was bei CS und anderen Shootern so fesselnd ist?
Wie wärs mit permanenter Anspannung, Adrenalinausschüttung, ständigem taktieren und überlegen, blitzschnelle Reflexe antrainieren...
Die Spieler schaffen sich ihre eigene Innenwelt, genauso wie beim Konsumieren eines Buches, mit dem Unterschied, dass gerade der Kontakt mit den Mitspielern (zum abstimmen der Taktiken,...) wichtig ist. Dieser Punkt unterscheidet auch im wesentlichen Singleplayer-Kampagnen von Mulitplayer-Spielen.

Unregistered
03.05.2002, 15:57
Counterstrike ist ein Suchtspiel was einfach nur Spass macht...denn an irgendwas muss es ja liegen, das ich es fast täglich zocke seit dem es herausgekommen ist.

Wie ich es sehe:

-es ist ein reines Multiplayer-Game, was bedeutet das man gegen richtige Menschen gamt...halt nicht gegen blöde programmierte Bots oder Figuren wie in Singleplayer-Games....das macht es spannend und sehr abwechslungsreich, weil jeder anders spielt und auch jeder mehr oder weniger gut ist....es reizt schon immer ganz oben in der Liste zu stehen.. :)

-das dabei die Reflexe sehr stark trainiert werden, brauch ich wohl nicht weiter zu erwähnen...den das ist mit das wichtigste bei dem Game

-das Zweitwichtigste ist die Taktik, die sich in jedem Level und Team komplett ändert...ausserdem ist diese noch abhängig davon wie der Gegner spielt, wie lange ein Map noch geht, was zu jedem Zeitpunkt grade aktuell ist...also wer denkt einfach hirnlos drauflosballern liegt falsch und wird wohl immer der schlechteste sein....

-sieh mal nicht nur das Game selber, sondern betrachte mal das Drumherum und was alles damit verbunden ist.... man betritt meistens einen Clan und lernt so viele Leutz kennen....dazu zählt tägliche Unterhaltung über IRC,ICQ, Clanhomepage usw....desweiteren treffen sich die meisten bei LANs wieder....

-man kann sich im Game mit Microfon mit seinem Clanleuten unterhalten...und als Team macht es nochmal soviel Spass...



Ich selber game kein anderes Game....ist halt mein Hobby...so wie andere Spieler, andere Spiele spielen(Diablo2) oder wiederum andere Leutz Bücher lesen....oder....

Den gesamten Unfug wie gewaltverherrlichend dieses Game doch ist, ist meiner Meinung nach total überzogen...da gibts viel härtere Games...wo richtig Körperteile wegfliegen usw....

Ich selber halte von Gewalt überhaupt nichts....und muss jedesmal den Kopf schütteln wen irgendwelche Leute auf den Strassen sich Strassenschlachten mit der Polizei liefern(1.Mai) ...wegsperren müsste man solche Leute...gleich für ein paar Wochen....den sollte man mal Counterstrike in die Hand drücken, damit die sich dabei abreagieren können und erst gar nicht auf solche Gedanken kommen ....


ALCx

[SoE]tvzwirner
03.05.2002, 16:39
Ich versuchs mal auf den Punkt zu bringen:

HAVE FUN ! - das ist das Motto wonach ich große Teile meines Lebens/meiner Freizeit nach ausrichte. Was Spaß macht wird auch gemacht, natürlich solange alles in seinen Grenzen bleibt.

Ich kann Dir nicht die Faszination des Spieles XYZ oder eines meiner Hobbies erklären, entweder man ist von einer Sache gefesselt oder eben nicht - genau so, wie sich über Geschmack nunmal nicht streiten lässt.

Ich könnte und würde nie jemandem erklären wollen warum jetzt - beispielsweise - Counterstrike mir so viel Spaß macht, denn Fakt ist: ICH habe FUN am zocken dieses Games - das ist doch das einzige was zählt...

In diesem Sinne...
Gruss,
TVZ

John Doe
03.05.2002, 17:17
Original erstellt von Unregistered
(...) Der Vergleich mit Lesen hinkt vollkommen, weil beim Lesen die inneren Bilder erst von mir geschaffen werden, und zwar ganz genau so, wie meine Seele (ich hab nämlich eine und ihr auch....) das zuläßt. Bei einem Spiel kommt alles auf mich zu, meine Innenwelt bleibt passiv - oder?
Bitte stell mich nicht in eine blöde Eso-Ecke, ich will auch niemand in die Spiele-Ecke stecken. (...)
Zimtziege

Ich hätte vielleicht mehr betonen sollen, dass ich das nicht böse meinte. Und in irgendeine "Ecke" wollte ich dich mit Sicherheit nicht stellen, dass mag ich persönlich genauso wenig.
Der Vergleich mit dem Buch ist meines Erachtens nach völlig zulässig, denn ein Stephen King-Roman wird in der Fantasie garantiert Blutrünstiger, als jedes PC Game. Ich wollte dich lediglich darauf aufmerksam machen, so wie hier ja schon ausreichend getan wurde, dass es halt ein Spiel ist, welches enorm fesseln kann - eben genauso wie ein Buch. Es ist ein Zeitvertreib, der Geschick, Taktik, Überlegung und Teamfähigkeit fordert. So kann es schnell mal passieren, dass man seine Umwelt nicht sofort wahrnimmt. Dass es vielleicht nicht deinem Geschmack entspricht oder Dir nicht den Spaß bringt, sei dahingestellt. Jeder andere Mensch wird bei anderen Dingen die ihm Spaß machen genauso fixiert darauf sein, wie ein Spieler beim zocken.

MfG

Fairy
03.05.2002, 17:30
Original erstellt von Zimtziege
weite Teile der Gesellschaft haben keinen Zugagn zu solchen Spielen. Da treten Verwerfungen im Sozialen Bereich auf.


Ich glaube ganz gewiss nicht, das da Verwerfungen auftreten, denn zeig mir einen Jugendlichen nur, der CS nicht kennt ? Die einzigsten die keinen Plan von all dem haben, scheinen die sog. Erwachsenen zu sein, die meinen, Computer brauch man nicht, frueher ging es auch ohne, sowas nennt man Zeitgeist. Ich hatte das schon wiederholt in anderen Treads gesagt, wenn Ignorante Erwachsene nicht an dem Leben Ihr Kinder teilhaben, dann kommen unweigerlich solche Kommentare, wie von Dir, damit mein ich "Abscheu & Entsetzen" , hat einer von Euch "Entsetzten" mal Abscheu bei Bildern aus Afganistan, Sarajevo, oder sonst wo geaeussert ? nee, davon hab ich nichts gelesen. Wo ist der Abscheu vor aufgeblasenen Frauen Bruesten, die unseren Kids staendig im TV serviert werden, jede Talkshow hat viel tiefer gehende negative psychologische Folgen, als wenn Jugendliche in einem Spiel miteinander wetteifern. Warum kapiert das niemand, wenn bei CS oder anderen Shootern, Blut fliesst, dann sitzt der Spieler nich davor und weidet sich an der roten Sousse, sondern sieht zu das er reaktionschnell aus dem Gefahrenbereich zu verschwindet, da bleibt garkeine Zeit sich das Blut oder sonstwas lange anzusehen, anders als in der Tagesshow, wo genussvoll Minutenlang die Kamera auf Leichenberge gerichtet ist. Aber so ist das, wer was nicht kennt, fuer den ist alles Unbekannte, Teufelszeug. Wenn ich diesen Faden weiterspinne, komme ich auch zu der Erkenntnis, das grad aus dieser Haltung "Angst vor Unbekannt" die Auslaenderfeindlichkeit entspringt. Man sollte sich wirklich erstmal mit de Materie intensiv befassen, bervor man urteilt. Was bei Dir Abscheu erregt, nehmen andere garnicht war, weil Sie sich mehr mit der Spieltaktik beschaeftigen, als das Spiel nur auf ein paar Szenen zu reduzieren, wie es eben von Leuten gemacht wird, die einen Grund suchen, Ihre politischen Fantasien durchzusetzen.

MfG Fairy

Fairy
03.05.2002, 17:39
Original erstellt von Unregistered
Faszinierend ist für mich zurzeit mein gesamter alltag, der mir viel Freude macht. Daa will ich gar nicht raus. Ab und zu Kino find ich toll. Ich lerne gern, hab viele Kontakte, Anrufe, Faxe, halt echte Leute, und keinen PC.


Wieso bist Du der Meinung, das Andere das nicht auch haben und das Ihnen Ihr Alltag nicht auch Freude bereitet ?

Woher nimmst Du das Wissen, das andere nicht auch Kontakte, Anrufe, Faxe, Buecher und echte Freunde haben ?

Wieso keinen PC, Du hast doch einen und beteiligst Dich doch auch hier recht fleissig ;)

MfG Fairy

Crazy_Bon
03.05.2002, 17:42
Dann ist wohl die 1. Mai Demostration ein riesiges Team-Deathmatch, jo jetzt kennen wir die Ursachen. ;)

Passt nicht so ganz zu der Sache, ja ich weiss..
Wenn wir gerade über Faszinationen reden, was ist mit Autos, Hifi-Anlagen, Filmen, Bücher, Kinos, Frauen, Sport, Geld, Beruf usw.. das alles finden Männer faszinierend und können furchtbar vernarrt drauf sein.
Wenn ich mich etwas zurück erinnere, jeder der seinen Führerschein gemacht hatte wollte gleich einen Auto haben der nicht unter 100PS haben darf. Damit man umso schneller in den ersten Unfall fahren kann? ;)
Dann der wöchentliche Gang zum Mediamarkt und Autoradios beglotzen usw...
Das ganze und noch mehr würde einem Anti-Autofan auch befremdend klingen, für jeden Autonarr die natürlichste Sache der Welt.

Kwuteg
04.05.2002, 04:49
Ich denke, daß einige von euch, speziell Fairy, Zimtziege ein wenig mißverstanden haben (ich maße mir an, sie verstanden haben zu wollen :)). Sie sucht den Zugang zu den CSlern, was Fairy z.B. ja von Eltern sowieso fordert. Und auch das große Verständnisproblem ist mir nicht fremd.
Vor einiger Zeit hielt mir mal jemand vor, ich würde "nur" am Computer hängen. Das stimmt so nicht, aber ich verbringe viel Zeit am PC, einen beträchtlichen Teil davon auf ForumBase. Es gelang mir aber nicht, der betreffenden Person klarzumachen, was ein online-Forum ist und wie es funktioniert. Überraschend genug, es handelte sich nicht um einen alten Menschen, wohl aber um eine Frau. Sie ist neunzehn oder zwanzig (Schande, genau weiß ich es nicht) und eine Freundin meiner Schwester.
Daß ich völlig darin versagt habe, ihr das Konzept online-Forum klarzumachen, hat mich nachdenklich gemacht. Schriftkommunikation per Chat und SMS hat sie verstanden, aber sie konnte absolut nicht nachvollziehen, wie man sich hier im digitalen Briefstil mit Intervallen verständigt - und warum man es tut.
Mit dem Thema hat das insofern zu tun, daß Zimtzieges Problem vergleichbar ist.
Du möchtest die CSler verstehen. Das ist ehrenwert, aber wie bist du es denn bisher angegangen? Fairy ist Vorreiter auf diesem Gebiet (imho auch Vorbild), er hat einfach mitgespielt - wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe. :)
CSler beim Zocken zu beobachten ist für mich auch befremdend, die ganze Haltung ist merkwürdig und was in ihren Köpfen gerade vorgeht, kann man an ihren Eingaben auch nicht unbedingt ablesen. Man hat nur dann Kontakt zu ihnen, wenn man selbst an einem Rechner sitzt und auf der gleichen Ebene wie sie am Spiel teilnimmt. Du mußt selbst wissen, ob du das versuchen möchtest oder ob das Prinzip Shooter deiner friedlichen Natur zuviel abverlangt. Ich persönlich glaube, daß du es kannst, du hast ja schließlich auch Mut genug, an das Thema heranzugehen und uns danach zu fragen. ;)
Was CS ihnen gibt, haben die bekennenden Zocker hier ja schon erklärt, aber ich will darauf hinaus, daß man sich CS als Außenstehender nicht erklären lassen kann, man muß es erfahren (ups, das war eine Matrix-Anleihe :p).
Darum verzichte ich jetzt auch auf einen eigenen CS-Erfahrungsbericht. Ich selbst spiele es aus technischen Gründen nicht so gerne, dafür verbringe ich auch schonmal 24 Stunden am Stück mit einem guten Rollenspiel. Der Effekt ist vergleichbar. :)

Crazy_Bon
04.05.2002, 04:53
Ich glaube Lord Kwuteg hat es auf dem Punkt gebracht, anschauen ist befremdend, selber spielen das bringt´s!! :p

Fairy
04.05.2002, 10:15
Original erstellt von Lord Kwuteg
Ich denke, daß einige von euch, speziell Fairy, Zimtziege ein wenig mißverstanden haben (ich maße mir an, sie verstanden haben zu wollen :)).

Siehste, da kommen wieder die 60% bei mir durch ;)



wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe. :)


Nee, diesmal nicht :)

MfG Fairy

Taxi Driver
04.05.2002, 10:42
Hallo alle zusammen.

Auch ich bin mit meinen 41 Jahren ein begeisteter CS Spieler. Ich habe schon viele andere games ausprobiert, aber ich komme immer wieder zu CS zurück.
Wie schon einige von Euch sagten. Die Taktik im Spiel, das Chaten mit anderen aus dem Team, die guten Maps oder auch die Reaktion die man haben muß.
Es ist nicht nur ballern und metzeln. Mich intressiert auch nicht das Blut ( in der dt. Version ist das Blut gelb). Teamgeist ist gefragt und schnelle Reaktionen.
Ich spiele jeden Tag CS im Internet. Mal 1, 2 oder auch mal 3 Stunden.
Auch mein Sohn zockt CS (fast 16 J.)
Der Mörder von Erfurt war im Schützenverein, glaub ich und hatte eine Waffenbesitzkarte. Da liegt das Problem und micht im CS zocken.

MfG Anarki

Zimtziege
06.05.2002, 09:22
Bis hierhin kristallisiert sich für mich eindeutig heraus, das das
Spiel komplexer und interessanter ist, als ich annahm - was noch nicht bedeutet, daß auch ich jetzt damit beginnen werde.
Der Lord hat mich ein bißchen gerettet, weil er gemerkt hat, daß ich mir über Euch ja einen Zugang und eine vorureilsfreiere Haltung aneignen möchte. Das war gut zu lesen und hat sicher dem Thread eine offenere Basis wiedergegeben.
Fairy mit seinen 60% hat ja einen handgemachten feinen Triumph in der Tasche...den Beitrag find ich nützlich wegen der neuen Aspekte.
Die Perversion und Obszönitäten "echter" Gewalt in den Bildmedien ist ganz klar zersetztender und gefährlicher, als allgemein zugegeben wird. Das sehe ich auch ganz drastisch, aber ich denke nicht im Traum, daß ich daran etwas verändern könnte.
Bis bald wieder
Zimtziege

Fairy
06.05.2002, 09:44
Original erstellt von Zimtziege
Die Perversion und Obszönitäten "echter" Gewalt in den Bildmedien ist ganz klar zersetztender und gefährlicher, als allgemein zugegeben wird. Das sehe ich auch ganz drastisch, aber ich denke nicht im Traum, daß ich daran etwas verändern könnte.


Tja, ich tendiere eindeutig dazu, die Eltern in die Verantwortung zu nehmen, denn Sie bestimmen noch immer, was ein Kind sehen oder spielen kann, natuerlich im begrenztem Mass. Ein Kind muss nich 24 h vor der Glotze sitzen zB. Wenn sich Eltern mehr mit den Interessen Ihrer Kinder beschaeftigen wuerde, waere es ein leichtes, zu erkennen, wo die Schwachstellen liegen. Die Aengste und Befremdungen vor zB.Counterstrike kommen doch nur daher, das niemand der Erziehungsberechtigten/Lehrer/Politiker wissen, WARUM das Kind der Jugendliche Spass daran hat.Ist es denn nicht so, das in der heutigen Zeit der absolute Kick schon gang und gebe ist, hoeher, weiter, schneller. Sei es Bungeespringen, oder Extremklettern, es wird doch staendig propagiert.

MfG Fairy

Motorsense
06.05.2002, 19:02
Also ich bin anscheinend durch die öffentliche Diskussion stark beeinflusst. Ich hab seit dem Amoklauf gar kein Cs mehr gezockt, und das obwohl ich in nem Clan bin.
Liegt vielleicht auch am 1.4:D aber ich hab so langsam auch meine Probleme mit Gewalt in den Medien.

tinneff
07.05.2002, 19:30
@fairy
auch wenn der lord festgestellt hat, daß dein post am thema vorbei war, bin ich schon wieder deiner meinung, weia:D
die cs diskussion ist doch eh hirnrissig
ich persönlich mag´s nicht(nein ich habe nicht gesagt, daß es scheiße sei:D )
ich spiele ganz gerne tribes 2, find ich einfach besser
grafik,fahrzeuge,spieltiefe,offence/defence/midfield,etc
habe auch kein problem mit gewaltdarstellungen egal ob buch,film,spiel
andererseits finde ich gewalt nur um ihrer selbstwillen abstoßend
z.b. im buch DerAzteke,splatterfilme(den ersten zombiefilm, der im Kaufhaus, hingegen, fand ich gut )
das thema ist zu vielschichtig , um es an einigen wenigen dingen,
wie z.b. CS festzumachen, als ich jung war(da kamen gerade
naziskins auf) wurde die schuld bei heavymetal und tom&jerry
gesucht, ist doch alles albern,populistisch,polemisch, etc und
dient nur dazu wählerstimmen zu fangen
beim kommiß hieß es immer bei hilflosigkeit:
operative hektik ersetzt geistige windstille
da ist was dran
ersma tin
______________________________________
die 60%er rulen/ownen oder wie auch immer das heißen mag

Zimtziege
08.05.2002, 01:42
@Fairy
Als meine Söhne klein waren, habe ich genauso plädiert wie Du.
Seither hat sich für viele Familien oder Erziehende das Lebensumfeld drastisch verändert. So furchtbar viel gemeinsam verlebte Zeit haben die oft nicht mehr. Und der tägliche durchschnittliche Fernsehkonsum für Schulkinder liegt nach neuesten Zahlen von Frau Bergmann bei 6 Stunden. Wie gehtn das? offensichtlich stellen Erwachsene ihre Kinder über die Glotze ruhig. Früher sagten wir manchmal im Brass, daß es einen Elternführerschein geben müßte. War ja anmaßend, ist es auch noch , aber wie soll denn die Verantwortung von Eltern wachgekitzelt werden, Deiner Meinung nach?


@tinneff
Hättest Du mal eine idee, in welche richtung man denken könnte?

Unregistered
08.05.2002, 08:26
Original erstellt von Zimtziege
Früher sagten wir manchmal im Brass, daß es einen Elternführerschein geben müßte. War ja anmaßend, ist es auch noch , aber wie soll denn die Verantwortung von Eltern wachgekitzelt werden, Deiner Meinung nach?


So einen Elternfuehrerschein finde ich eigentlich nicht anmassend, nur der Titel desselben ist etwas ungluecklich gewaehlt. Es waere vielleicht moeglich, Eltern dazu zu verpflichten, Seminare zu besuchen, in dem Sie sich auf ein Kind vorbereiten und Ihre Verantwortung erkennen und erlernen.

Meine Meinung, wie die Verantwortung der Eltern wachgekitzelt werden soll, naja der Moeglichkeiten gibt es viele. Als Erstes, sollte man den Begriff, Familie wieder neu definieren und deren Wichtigkeit gegenueber einem bevorzugtem SingleAlleinerziehungsdasein betonen.Desweiteren bin ich der Meinung, das Es einfach nicht mehr so leicht sein darf, sich Scheiden zu lassen ( bei schwerwiegenden Gruenden natuerlich), es kann nicht angehen, das Eltern auf einmal, nach einem Jahr oder so keinen Bock mehr auf Ehe haben und den Kindern die Lebensbasis entzogen wird, nur weil man meint, das es allein doch mehr Spass macht und man ja genug finanzielle Hilfe vom Staat bekommt. Ausserdem sollte in einer Familie, die Mutter in den ersten 6 Lebensjahren des Kindes Daheim bleiben Muessen um sich intensiv um die Erziehung des Kindes zu kuemmern. Im Gegensatz zur langlaeufigen Meinung, ist meine etwas anders, denn ich denke, das eine Mutter dem Kind mehr Toleranz/Liebe/Verstaendnis mit auf den Lebensweg geben kann, als ein Mann, auch wenn Er sich noch so bemueht.Das duerfte sich natuerlich nicht negativ auf das Leben der Frau auswirken.

1. Der Mann muesste steuerlich soweit entlastet werden, um das fehlende Gehalt der erziehenden Frau aufzufangen.

2. Der erziehende Frau muessten fuer die 6 Jahre volle Rentenansprueche angerechnet werden, so als ob Sie arbeiten wuerde, denn Kindererziehung ist elementar viel aufwendiger und wichtiger als ein Tipsenjob.

3, Ein gesetzlich geforderter und bezahlter Uralubsanspruch fuer die Frau wuerde ich auch befuerworten.

4. die Erziehende muesste in die Pflicht genommen werden, sich schulisch und freizeitmaessig auf dem Niveau des Kindes befinden, eventuell nachweislich Teilnahme an bezahlten Bildungsmassnahmen ( PC usw) und regelmaessige teilnahme an Elternversammlungen.

Das sollen nur Anregungen sein, aber ich denke mir, das es ein Weg waere, aber es gibt sicher noch mehr Ideen.

MfG Fairy

Fairy
08.05.2002, 08:39
:( nein ich habe nicht vergessen mich anzumelden, nur meine liebe Firewall hat wieder meine Cookies nich zugelassen.

@Zimtziege

Sorry, muss nun hier weitermachen...Warum ist die Kindererziehung so wichtig?

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Ein Kind zu erziehen ist eine der verantwortungsvollsten und schwierigsten Aufgaben, die einem als Erwachsenem gestellt werden kann.

Gleichzeitig ist es die Aufgabe, in der wir am wenigsten formellen Unterricht erhalten haben. Das, was die meisten über Erziehung wissen, haben sie durch ihre Umgebung und ihre eigene Erziehung erfahren. Dies wiederum kann zur Folge haben, dass alte Muster aus der eigenen Kindheit leicht auf die eigenen Kinder übertragen werden können.

Für die optimale Erziehung sollten Sie im Voraus mit Ihrem Partner diskutieren und festlegen, welche Pläne Sie beide für ihr Kind haben, welche Grenzen in ihrer Familie gelten, und welche Methoden Sie anwenden wollen, um diese Vorstellungen zu erreichen. Bücher über dieses Thema bieten Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit Erziehungsfragen zu beschäftigen.



Warum ist Disziplin notwendig?

Disziplin in der Kindererziehung kann man leider nicht vermeiden. Sie ist ein akzeptables Mittel, um soziales Verhalten zu vermitteln.

Grenzen zeigen dem Kind auf, wie es sich adäquat in der Gesellschaft benimmt. Sie zeigen dem Kind, welche Anforderungen eine Gesellschaft an es hat, und bringen ihrem Kind gleichzeitig Selbstdisziplin bei. Das alles ist notwendig, damit aus Ihrem Kind ein verantwortungsbewusster Mensch wird.

Disziplin ist eine schwierige Angelegenheit, da sie sehr viel Konsequenz erfordert. Die Kindererziehung ist sinnlos, wenn an einem Tag bestimmte Regeln herrschen, die am darauffolgenden Tag plötzlich nicht mehr gelten. Inkonsequenz und fehlende Disziplin vermitteln dem Kind ein Gefühl der Unsicherheit. Es wird also versuchen, die eigenen Grenzen auszuloten und seinen Platz in der Gesellschaft zu bestimmen.

Konsequenz kann Sie sehr in Anspruch nehmen. Besonders dann, wenn Sie selbst etwas müde sind und einfach keine Lust dazu haben, bei jeder "Kleinigkeit" einzugreifen. Dem kann man nur hinzufügen, dass Eltern zu sein eine 24-stündige Arbeit ist und nicht weniger. Haben Sie aber schon vorher "Erziehungswege" festgelegt, dann können Sie sich gegenseitig in denjenigen Situationen unterstützen, in denen Sie in Versuchung geraten, um der lieben Ruhe willen, nachzugeben.



Wie geben Sie ihrem Kind Selbstvertrauen?

Die Selbstauffassung des Kindes wird bereits vom ersten Tag an gebildet. Mit allen Sinnen sieht das Kind sich selbst durch Sie. Es hört den Tonfall Ihrer Stimme. Es sieht und kennt Ihre Körpersprache besser als die einer anderen Person. Es schaut aufmerksam auf Ihren Gesichtsausdruck. Es hört jedes einzelne Wort, das Sie zu ihm sagen. Aus allem heraus, was Sie sagen oder tun, bildet sich das Kind ein Bild von sich selbst. Wie Sie selber sind und mit dem Kind sprechen, hat einen enormen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes.

Ein Kind zu loben, es mit Stolz zu erfüllen, das Erlebnis zu vermitteln etwas Besonderes zu sein und etwas zu können, was von anderen wertgeschätzt wird, ist enorm wichtig. Indem das Kind so viel wie möglich selbst ausprobieren darf, findet es heraus, was es kann. Das bestärkt das Kind auch darin, unabhängig zu werden.

In der Erziehung kann man als Eltern die Tendenz dazu haben, das schlechte Benehmen des Kindes zu fokussieren. Die Eltern üben dann ständig Kritik am Kind. Wenn Sie oft wütend auf Ihr Kind sind und es ständig kritisieren, wird das Selbstbewusstsein untergraben. Das gute Benehmen zu loben hat einen weitaus positiveren Effekt, als ständig zu kritisieren.

Das Kind zu umarmen, ihm Komplimente zu geben wenn es sich gut benimmt, unterstützt ein gutes Benehmen und stärkt das Selbstbewusstsein. Vergessen Sie nicht, dass es für ein Kind lebensnotwendig ist, geliebt zu werden, Sicherheit und Geborgenheit zu bekommen.

Wenn sich Ihr Kind schlecht benommen hat, dann sollten Sie ausschließlich das Benehmen des Kindes kritisieren und ansprechen und nicht das Kind persönlich als einen schlechten Menschen darstellen. Alle Menschen machen Fehler. Sagen Sie dem Kind, dass das Benehmen schlecht gewesen ist und dass Sie das nicht noch einmal erleben möchten. Aber erzählen Sie dem Kind auch, dass Sie es lieben.



Haben wir jemals genug Zeit füreinander in der Familie?

Heutzutage kann es ein Problem sein, überhaupt genügend Zeit füreinander zu haben. Die Eltern arbeiten, die Kinder gehen zur Schule und Freizeitaktivitäten nach.

Eine gute Idee ist es, die Familienzeiten so zu koordinieren, dass die ganze Familie zusammen morgens und abends isst. Alle Familienmitglieder schätzen es sehr, Zeit miteinander zu verbringen und miteinander zu sprechen. Für Kinder ist es auch sehr wichtig, feste Tagesabläufe und feste Termine zu haben. Die Mahlzeiten bieten ein gutes Forum, über die täglichen Begebenheiten und Erlebnisse zu sprechen. Versuchen Sie, alle zu Wort kommen zu lassen

Kinder legen auch Wert darauf, besondere Tage zu haben, die für bestimmte Aktivitäten reserviert sind. Zum Beispiel: Donnerstag nachmittags zusammen mit dem Vater in die Bücherei zu gehen, oder Freitagabend zusammen mit der Mutter in die Schwimmhalle zu gehen. Machen Sie die Pläne zusammen mit dem Kind.

Wenn Ihr Kind zu Ihnen kommt und etwas fragt oder über etwas sprechen möchte, dann nehmen Sie sich Zeit dafür. Wenn es immer zu hören kriegt: "Jetzt nicht, ich hab im Augenblick keine Zeit", dann verliert es die Lust, seine Gedanken mit Ihnen zu teilen.

Es stärkt den Zusammenhalt der Familie Dinge gemeinsam zu unternehmen. Das kann zum Beispiel Folgendes sein: zusammen spielen, zum Konzert gehen, ins Kino oder ins Theater gehen usw.



Was lernt Ihr Kind durch Kommunikation?

Nehmen Sie sich Zeit, Zusammenhänge zu erklären. Ihr Kind wird Ihr Verhalten in den verschiedenen Situationen hinterfragen. Halten Sie immer eine Erklärung für Ihr Verhalten parat, wenn das Kind warum?, weshalb?, wieso? fragt. Sie erfüllen Vorbildfunktion für Ihr Kind. Von Ihrem Verhalten und den logischen Erklärungen für Ihr Verhalten lernt Ihr Kind sozial adäquates Verhalten.

Wenn Sie immer zum Ausdruck bringen, welche Erwartungen und Gefühle Sie haben, lernt das Kind, dass es erlaubt und richtig ist, über solche Dinge zu sprechen. Es lernt Offenheit und auch, dass man Anforderungen an andere stellen darf.

Wenn Sie in der Familie ein Problem haben, das das Kind betrifft, dann stellen Sie das Thema zur Diskussion. Versuchen Sie, zusammen mit dem Kind mögliche Lösungen zu finden. Aber sprechen Sie auch über die Konsequenzen der verschiedenen Lösungsansätze. Die Diskussion unter Einbeziehung des Kindes bedeutet nicht, dass das Kind selbst die Lösung bestimmen soll, sondern dass Sie zusammen die beste Lösung finden.

Falls es sich um ein Problem handelt, bei dem Sie im Voraus mögliche Entscheidungen beschlossen haben, dann präsentieren Sie dem Kind die möglichen Vorschläge und Wahlmöglichkeiten. Beziehen Sie aber Ihr Kind in die Entscheidung mit ein.

Ein Kind, das ein solches offenes Kommunikationsverhalten gelernt hat, erlangt größere Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein. Es lernt innerhalb der Familie die Spielregeln einer guten Kommunikation.



Wie groß ist Ihre Vorbildfunktion fürs Kind?

Sie sind von Anfang an die engsten Bezugspersonen für Ihr Kind. Von Ihnen lernt es durch Ihr Verhalten, wie es sich in der Gesellschaft bewegt und wie es in verschiedenen Situationen reagiert. Sie werden erleben, eines Tages genau die gleichen Wörter aus dem Mund Ihres Kindes zu hören, die Sie selbst schon einmal geäußert haben. Ihr Kind wird Ihr eigenes Benehmen adaptieren.

Sie haben eine enorme Bedeutung für Ihr Kind als Vorbild. Wenn Sie dem Kind Respekt entgegenbringen, Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Wärme und Großzügigkeit leben, bestehen gute Möglichkeiten, dass sich Ihr Kind positiv entwickeln wird.

Sie haben die Verantwortung für die Entwicklung des Kindes, und Sie können viel dazu beitragen. Es aufzumuntern, zu ermutigen, seine Leistungen wahrzunehmen, und klare Botschaften zu vermitteln sind wichtige Bausteine in der Erziehung Ihres Kindes zu einem wertvollen Mitglied der Gemeinschaft.

Das ist nicht von mir, sondern von einer erziehenden Mutter.

MfG Fairy

Zimtziege
08.05.2002, 15:07
@Fairy
Mensch, Fairy, ich bin total platt!
Mit so einer differenzierten Stellungname auf meinen flotten Einwurf hatte ich nicht gerechnet. Hoffentlich klingt das jetzt nicht doof - es ist ja immer überraschend, welches Echo das Board zurückwirft.
Ich finde die Forderung auf 6 Jahre mütterlicher Erziehung nebst sozialer Absicherung fantastisch gut. Wäre parteipolitisch bei den Grünen unter Umständen zu lancieren.
Das Statement über Erziehungsinhalte ist ziemlich allgemeiner Konsens bei bewußten Eltern/ Erziehern. Es liest sich ein bißchen wie aus einem KITA- Prospekt, weißt Du, was ich meine? Aber es ist einwandfrei gut.
Wir haben hier bei uns im Landkreis in privater Runde schon öfter darüber nachgedacht, welche Kurse, Unterrichtseinheiten oder Seminare man anbieten müßte, um diese Inhalte weiter zu geben. Ob z. B. neben den Hebammen auch Erziehunglehrer tätig werden sollten, oder das gute alte Schulziel Hauswirtschaft und Kinderpflege wieder flächendeckend eingeführt werden müsste.
Da sehe ich jede Menge Handlungsbedarf, es müssen ja nicht alle so wie ich an ihrer eigenen glücklichen Kindheit kleben und davon träumen, sie wieder herzustellen. Das ist vorbei. Aber heute glückliche, stabile, geborgene Kinder aufwachsen zu lassen, das ist eine tolle, riesige Aufgabe.
Ob wir dazu nen eigenen Thread aufmachen? ich sammele nämlich Ideen für Projekte, die eventuell durch öffentliche Mittel Gefördert werden könnten und die genau an diesen Zukunftsthemen ansetzen.
Erstmal merci, Fairy!
Zimtziege

Fairy
08.05.2002, 18:42
Original erstellt von Zimtziege
Ob wir dazu nen eigenen Thread aufmachen? ich sammele nämlich Ideen für Projekte, die eventuell durch öffentliche Mittel Gefördert werden könnten und die genau an diesen Zukunftsthemen ansetzen.


Ich denk mal, das wir da wohl besser keinen neuen Tread aufmachen sollten, wenn es Dir damit wirklich so richtig ernst ist, sollte man IRC oder ICQ besser nehmen, da kann sich auch jeder mit seinen Ideen einbringen, hier ist irgendwie nicht der richtige Platz dafuer, denn in erster Linie gehts hier ums Computern ;)

MfG Fairy

Unregistered
08.05.2002, 20:41
@Fairy
o.k., mach ich.
tschüss erst mal, bin ab jetzt im Examen bis Ende Mai. Zimtziege

Fairy
08.05.2002, 21:49
Original erstellt von Unregistered
@Fairy
o.k., mach ich.
tschüss erst mal, bin ab jetzt im Examen bis Ende Mai. Zimtziege

Viel Glueck :)

MfG Fairy

tinneff
09.05.2002, 00:51
Original erstellt von Zimtziege
...
@tinneff
Hättest Du mal eine idee, in welche richtung man denken könnte?
?wie jetzt?
meinst du jetzt diesen thread oder den anderen?
check ich jetzt nicht
erklär mal
viel erfolg im examen, sei schön fleissig;)
ersma tin