Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dürfen Homosexuelle in einer Ehe Kinder adoptieren?
BlackSavage
02.10.2005, 14:13
Hallo ForumBaser!
Aus persönlichem aktuellen Anlaß bin ich auf diese Frage gekommen. Wir haben ein schwules Nachbarpärchen, die neulich geheiratet haben. Nun wollen sie sich ein Kind adoptieren und das Gerede in der Straße macht die Runde. Die Geister scheiden sich hier natürlich entschieden. Mich würde interessieren, wie das die Forum Baser sehen.
Sollten Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen oder nicht?
Was spricht dafür, was dagegen?
Es sind doch auch nur Menschen !
Dann hat das Kind halt 2 Väter und fedisch.
Und es gibt dann weniger Kinder ohne Eltern und das adoptierte Kind führt ein besseres Leben.
Also, warum nicht ?
XxOdin85xX
02.10.2005, 14:32
Also, warum nicht ?
Wenn die Kinder in die Schule kommen, haben sie sicherlich mit Hänseleien zu kämpfen, da es für die anderen Kinder eben nicht normal ist, sie kennen nur Mutter und Vater. Ich glaube nicht das das für die Kinder dann angenehm ist!
MfG Andy
[...]haben sie sicherlich mit Hänseleien zu kämpfen[...]
[...]Ich glaube nicht das das für die Kinder dann angenehm ist![...]
Aber dafür soll das Kind lieber ohne Eltern aufwachsen und in einem Heim
sein halbes leben verbringen ?
Würdest du gern dein ganzes Leben ohne Eltern verbringen?
XxOdin85xX
02.10.2005, 14:45
Ich hab ja nicht gesagt, dass es ihnen verboten sein sollte! Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es auch negative Aspekte gibt, die man berücksichtigen muss!
MfG Andy
Ich bin dafür.
Man sieht ja was häufig aus Heimkindern wird... :(
Sicherlich gibt es sowohl positive als auch negative aspekte darin.
Aber ich sehe das wie maxxer, lieber in einer Famillie mit zwei Müttern oder Vätern als gar keine Familie.
Ich denke das positive, für das Kind, wiegt da größer als das negative.
So geht das nicht.
Mann und Frau sollen Kinder kriegen, und dann gemeinsam es erziehen, so ist das von der Natur gedacht.
Auch sollte immer eine Frau mit in einer Erziehung sein, auch wenns nur die Heimbetreuerin ist.
Ausserdem können 2 Väter nicht das geben, was eine Mutter geben kann.
Eine Tochter geht mit Problemen zur Mutter, doch was wenn keine da ist?
Das Kind wird übrigens auch gehänselt werden, und nicht akzeptiert, was für mich der wichtigste Grund ist
Ein ganz dickes NEIN
SpecialEd
02.10.2005, 14:48
Wenn die Kinder in die Schule kommen, haben sie sicherlich mit Hänseleien zu kämpfen, da es für die anderen Kinder eben nicht normal ist, sie kennen nur Mutter und Vater. Ich glaube nicht das das für die Kinder dann angenehm ist!
MfG Andy
Zustimmung!
Ich finde es in Ordnung, wenn homosexuelle Paare Kinder adoptieren! Sehe das wie Maxxer!
Andererseits hab ich 2 Mütter! Eine ist meine leibliche die andere ihre Freundin die wir liebevoll "Paps" rufen. Ich bin grundsätzlich dafür! Aber unsere Gesellschafft die nicht so tollerant ist zerreist sich immer das Maul über sowas. Das finde ich einfach zum :kotz ! Leben und leben lassen ist mein Motto!
GreetZ cox
Finde nur das solche Kinder (in der Schule) bestimmt oft diskriminiert werden könnten, da es manchen nicht passt. Jedenfalls sollte man es so machen, wie bei normalen Pärchen, die ein Kind adoptieren wollen. Sind die Lebensverhältnisse für Kinder in Ordnung - Adoption gewährden :)
BlackSavage
02.10.2005, 15:12
Also ich bin ehrlich und lese mir eure Meinungen aufmerksam durch, da ich so ziemlich in der Mitte stehe. Ich denke, und daher habe ich diese Frage gestellt, daß es ein schwieriges Thema ist. Ich finde, beide Seiten haben gute Argumente. Sicherlich mag es besser sein, bei einem Homopärchen aufzuwachsen als in einem Heim, aber wie sieht es mit der Schule aus? Ich glaube viele Jahre aufs Übelste gehänselt zu werden hinterläßt bei vielen bleibende Schäden. Zumindest bei denen, die labile Wesen sind.
Schwierig wird auch sein, irgendwann wirklich eine Grenze zu ziehen und zu sagen, okay hier ist nun Schluß.
Was ich meine ist, was ist, wenn nun ein Bauer kommt:D und seine Kuh heiraten will? Ist das dann nicht auch sein Recht? Jetzt mögen viele hier lachen und sagen, "der BlackSavage" hat einen Knall.
Aber war es nicht so, daß dieses Thema (Homoehe) in Deutschland auch mal belächelt wurde und diese Menschen (Homosexuelle) für "krank" erklärt wurden?
Mittlerweile gehört es wie alles andere dazu.
Aber wer sagt jetzt dem Bauer, daß er das nicht darf? Womit rechtfertigt man das dann? So lächerlich es auch klingen mag, aber er wird seine Kuh auch lieben und ehren bis an deren Lebensende (es ist jetzt bewußt ein etwas spaßiges Beispiel).
Was würde nun DAGEGEN sprechen? Wo setzen wir wann Grenzen?
Toleranz ist ja eine schöne Sache und auch ich probiere oft in vielen Lebenslagen tolrant zu sein, was mir zugegeben nicht immer gelingt. Aber eben dann frage ich mich, wo irgendwann mal Schluß ist?
Aber vielleicht bin ich auch noch nicht soweit für so etwas...das mag sein!
red-ultra
02.10.2005, 15:18
Hallo ForumBaser!
Aus persönlichem aktuellen Anlaß bin ich auf diese Frage gekommen. Wir haben ein schwules Nachbarpärchen, die neulich geheiratet haben. Nun wollen sie sich ein Kind adoptieren und das Gerede in der Straße macht die Runde. Die Geister scheiden sich hier natürlich entschieden. Mich würde interessieren, wie das die Forum Baser sehen.
Sollten Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen oder nicht?
Was spricht dafür, was dagegen?
Ich frage mich, wenn ich das so lese, warum spricht darüber die ganze Straße? Das ist doch nicht eure Angelegenheit! Man muss sich nicht nicht immer in Dinge einmischen, die die Privatsphäre von anderen betreffen!
Ich bin ganz klar für ein Adoptivrecht für Homosexuelle. Von der Natur ist auch nicht gedacht, dass der Mensch sich hier ausbreitet und die Natur zerstört! Da kann ich überhaupt nicht verstehen, wie jemand dann darauf kommt, damit zu argumentieren.
Gegenseitig Freihalten lassen!
BlackSavage
02.10.2005, 15:21
Warum darüber die ganze Straße spricht? Beantworte dir doch die Frage selber. Wohl weil das in der Natur des Menschen zu liegen scheint. Was glaubst du, tun wir hier alle tagtäglich in einem Forum?
Aber wie gesagt, Freiheiten geben ist eine Sache, aber wie weit?
olly3052
02.10.2005, 15:23
In diesem thread (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=110940&highlight=Homosexuelle) haben wir das Thema schon mal angerissen.
Wenn sich also ähnliche Aussetzer in diesem ergeben sollten oder gegen das topic geschrieben wird, ist hier ziemlich schnell Schluß.
Gruß
olly3052
Toleranz - Aber eben dann frage ich mich, wo irgendwann mal Schluß ist?!Ich hoffe ich weiche nicht zu sehr vom Thema ab, aber Toleranz geht bei mir einfach zu weit, wenn nun "diese" Leute - seien es Schwule, Schwarze oder eben der Bauer mit der Kuh - besser behandelt werden als "normale" Leute. In Deutschland sollte mal ein Gesetz eingeführt werden, dass wenn ein Schwarzer und ein Weisser um eine Arbeitsstelle kämpfen, der Schwarze immer bevorzugt werden sollte. Das finde ich geht eindeutig zu weit. Hat der Schwarze Abitur und der Weisse nicht, soll er die Arbeit kriegen, ist es umgedreht, geht an den Weissen der Zuschlag. Das ist keineswegs rassistisch, auch wenn es von vielen so aufgenommen wird.
Ich hoffe ihr seht mich nicht als Rassisten, aber ist es nicht die Toleranz, die alle Menschen gleichstellen soll und keinen Schwulen/Hetero, Schwarzen/Weissen, bevorzugen soll ? Wenn nicht, bin ich eben intolerant.
EDIT :
@ olly3052
Habe meinen Beitrag geschrieben, wo deiner noch nicht zu sehen war. Hoffe ich verstoße gegen nichts :)
BlackSavage
02.10.2005, 15:28
Ich appelliere hier an alle, sich doch bitte vernünftig zu benehmen. Es ist nicht meine absicht, hier einen Streit der ausartet zu entfachen.
Ich habe diese Frage wirklich gestellt, weil ich mir über dieses Thema unschlüssig bin, und mir gerne Meinungen, besonders hier, einhole. Aber bitte mit der nötigen Netiquette. Will nicht, das man den Thread hier schließt.
Danke.
@Shagger:
Wie red-ultra schon meinte. War es von der Natur vorgesehen, dass wir Menschen Tierarten ausrotten? Dass wir die Umwelt verschmutzen, anpassen, umkrämpeln, bis sie sich langsam aber sicher rächt?
Eine kleine Bemerkung nebenbei: Wenn dieses Diskussionsthema angesprochen wird, z.B. in der Schule, sind es die Moslems die schreien "geht nicht!" "unnatürlich!" ect.
Dann überleg doch nochmal, warum die Türkei nicht in die EU passt. Ihr denkt einfach viel zu konservativ. Die Religion ist in diesen Punkten (eigentlich in allen) schon lange überholt!
(wirklich nur nebenbei bemerkt, die Antwort/der Kommentar von Shagger kann gerne per Zitat im passenden Thread erscheinen)
@BlackSavage:
Ein ziemliches Armutszeugnis, für eure "Straße", dass man sich so das Maul darüber zerreist. Dabei sind es doch meist die Menschen, die lieber über die Lösung ihrer eigenen Probleme nachdenken sollten. In dem Falle direkt auch über die Frage: "Was geht mich die Lebensweise meiner Nachbarn an?"
Eben absolut nichts.
@Topic:
Solch eine Frage sollte eigendlich keine Frage mehr in einer solch offenen Gesellschaft sein.
Selbst in der Bibel steht (auch, wenn ich den Briefbeschwerer nicht mag): "Vor Gott ist jeder Mensch gleich!"
Wenn Menschen ihre Kinder so erziehen, dass diese "wissen": Vater und Vater oder Mutter und Mutter ist unnormal, schlecht und man kann sich darüber lustig machen, können homosexuelle Paare absolut nichts dafür. Wenn ich selber mein Kind dabei erwischen würde oder gesagt bekommen würde, dass es sich über eine Kind aus einer Homo-Ehe so lustig macht würde es mächtig Ärger mit mir bekommen.
Aber ich denke, dass Homosexuelle erst ihre Freiheiten voll genießen können, wenn diese Erz-Konservative Generation (die Leute, von 55 und aufwärts) und die Generation danach "ausgestorben" sind und sich deren überholtes Denken, dank Akzeptanz und Toleranz nicht zuletzt durch die Tatsache, dass die "Gesetze" der Bibel langsam aber sicher keinerlei Bedeutung mehr haben, in Luft aufgelösen wird.
aber natürlich sollte es erlaubt sein!
es ist erlaubt dass schwule und lesben heiraten, also sollte man sie jetzt nicht dafür bestrafen dass die natur es mit ihnen nicht so gemeint hat wie mit "normalen" männern und frauen die auf die klassische art und weise ein kind bekommen können.
es ist nicht am staat und nicht an der kirche und noch weniger an verwirrten erzkonservativen traditionen-reitern über menschen zu urteilen die sich nichts zu schulden haben kommen lassen ausser dass sie eine andere sexuelle orientierung haben. wie abartig und perfide muss eine gesellschaft sein in der sowas von belang ist und dass dann grundrechte einfach mit füßen getreten werden.
das ist einfach nur rückschrittliches denken und kleinbürgertum! nieder damit!
Prinzipiell wüsste ich jetzt keinen Grund dagegen, warum Homo-Eltern ein Kind nicht mindestens genauso gut erziehen können wie Hetero-Paare.
Allerdings ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Kinder aufgrund Intoleranzen oder Unwissenheit ihrer sozialen Umgebung (Kindergarten, Schule, etc.) eventuell Probleme bekommen und ausgegrenzt/gemobbt/gehänselt werden.
Das muss nicht der Fall sein, kann aber.
Daran sind aber nicht die Homo-Eltern Schuld, sondern die Gesellschaft selbst. Und ich halte es für Bedenklich, dass die Unfähigkeit der toleranten Erziehung von Hetero-Paaren zu Lasten der Homo-Ehen geschoben wird.
mfg Simon
Mr. Snoot
02.10.2005, 16:25
Mann und Frau sollen Kinder kriegen, und dann gemeinsam es erziehen, so ist das von der Natur gedacht.Also muss man auch die Adoption abschaffen. Und wenn Mann/Frau keine Kinder kriegen kann, hat man halt Pech gehabt :rolleyes
DeathMonkey
02.10.2005, 16:28
Ich bin sicher alles andere als konservativ eingestellt und auch sehr tolerrant! Ich habe auch nichts gegen Homosexuelle! Aber ich bin absolut dagegen, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürfen! Ein Kind braucht eine Mutter und einen Vater wie Shagger das bereits sehr richtig angemerkt hat! Ich würde aber nicht damit argumentieren, dass es ja schon immer so war und weil es irgendweine Religion vorschreibt! Vielmehr weil ich einfach der Überzeugung bin, dass ein Kind ganz einfach einen Vater und eine Mutter, als ich sags mal so "leibliche" Bezugsperson braucht! Und wenn einem Paar aus meinem Bekanntenkreis, das mitte vierzig ist eine Adoption verweigert wird mit der Begründung man sei zu alt...dann soll mir bitte keiner kommen und Adoptionen für gleichgeschlechtliche Paare fordern oder gar durchsetzen!
Mr. Snoot
02.10.2005, 16:31
Ein Kind braucht eine Mutter und einen Vater wie Shagger das bereits sehr richtig angemerkt hat!Naja, man hört auch des öfteren, dass die Kinder keine Probleme mit 2 Vätern/Müttern haben.
Und was ist mit Kinder die ohne Vater oder Mutter aufwachsen, nur mit einem Elternteil? :rolleyes
Intoleranz und verbohrtheit klingt hier aus den meisten der ablehnenden Posts. :(
@DeathMonkey
Wenn sie ein Baby adoptieren wollten kann ich es sogar ein bisschen verstehen, die Eltern wären dann schon über 60 bis das Kind erwachsen wird und wer weiss wie es bis dahin um die Eltern steht, Gesundheitsmässig u.s.w.
Hätten die ein schon älteres Kind adoptieren wollen hätte es wahrscheinlich geklappt.
Ist jetzt natürlich nur ne vermutung. ;)
Und was hat dein vergleich alter der Adoptiveltern mit schwul/lesbisch zu tun? :freak
Ich bin dafür, wieso sollten diese auch nicht. Sie können doch ebenso gute Eltern sein Dazu gibt es an sich nicht mehr viel zu sagen. Worin sollten die Probleme liegen? Für ein Kind ist es natürlich etwas anderes ob es bei 2 Männern aufwächst anstatt bei einer Mutter. Trotzdem ist es für ein Kind natürlich generell wichtig bei Eltern aufzuwachsen.
FreddyMercury
02.10.2005, 17:01
Nuja ich möchte ehrlich gesagt nicht 2 Väter oder 2 Mütter als Kinder haben. Das wäre mir extrem Peinlich und wie kommt das für das Kind rüber? Es sieht überall das Mann/Frau zusammen sind und in den meisten Familien Mutter UND Vater verheiratet sind und bei mir sinds 2 Väter. Wie gesagt, ich bin froh dass das bei mir nicht so ist.
Da ich in der Schule damals immer der Sündenbock war, kann ich mir ziemilch gut vorstellen, wie das für das Kind ist.
Das andere ist die Bewerbung. Was schreibe ich denn in den Lebenslauf? Eltern: Hans-Josef Maier und Franz Gerhard Maier ?
Ich als Arbeitgeber würde da ziemlich schmunzeln.
Brigitta
02.10.2005, 17:09
Sätze die beinhalten: "Ich bin ja wirklich sehr tolerant, aber...", oder: "Ich bin alles andere als konservativ eingestellt aber..." sind doch sehr entlarvend und sagen mehr über die Einstellung des Schreibers aus als davor oder danach steht.
Dann auch noch der Neidfaktor: "Wenn die das nicht dürfen, dann Homopaare erst recht nicht." Schreiende Ungerechtigkeiten. Nur bitte zuerst bei den "Guten" mit der Gerechtigkeit anfangen. Dann dürfen andere vielleicht auch. Aber erst dann, und auch nur vielleicht. Und es wird nur geduldet weil es opportun ist..
Zu Sätzen wie: "Von der Natur nicht vorgesehen..." fällt mir eigentlich nix mehr ein. Außer vielleicht: Merkt derjenige der das schreibt eigentlich nicht, daß alles was es gibt von der Natur auch vorgesehen ist, es kommt nur darauf an wie in der Gesellschaft damit umgegangen wird und vor allem wie der einzelne Mensch damit umgeht?
Und dann noch das Thema männliche, - weibliche Bezugspersonen. Kinder suchen sich die schon selbst aus. Bezugspersonen müssen nicht nur die Eltern sein. Und es gibt doch tatsächlich auch in Homopartnerschaften den normalen Umgang mit dem anderen Geschlecht. Kaum zu glauben.
Ach so, meine Meinung zum Thema.
Ja klar sollen Homopaare - männliche wie weibliche - Kinder adoptieren dürfen. Gute Eltern werden immer gebraucht.
Zu Sätzen wie: "Von der Natur nicht vorgesehen..." fällt mir eigentlich nix mehr ein. Außer vielleicht: Merkt derjenige der das schreibt eigentlich nicht, daß alles was es gibt von der Natur auch vorgesehen ist
Stimmt...da auch der Mensch nur ein teil der Natur ist kann es nichts geben das ein Mensch tut was unnatürlich ist.
Meiner Menung nach sollen Homosexuelle genau so behandelt werden wie heteros. In ALLEN Bereichen. Leider sind große teile der Menschheit ignorrant, verbohrt und leben mit völlig überholten Moralvorstellungen....aber das is wohl auch natürlich.
also gegen homo-ehe hab ich überhaupt nichts. warum denn auch.
aber ein kind adoptieren halte ich für nicht möglich. Ein kind braucht unbedingt eine mutter, es ist eben nicht das gleiche 2 väter zu haben wie 1 mutter und 1 vater.
meiner meinung wäre damit nur das kind bestraft....
Das andere ist die Bewerbung. Was schreibe ich denn in den Lebenslauf? Eltern: Hans-Josef Maier und Franz Gerhard Maier ?
Ich als Arbeitgeber würde da ziemlich schmunzeln.
Was ist das den für eine Einstellung ?
Nur weil seine/ihre Eltern Schwul sind wird die Person nicht eingestellt ?
Wer das macht der sollte überlegen aus welchem Zoo er ausgebrochen ist !
Einige Beiträge hier sind wirklich :kotz
BlackSavage
02.10.2005, 17:56
@BlackSavage:
Ein ziemliches Armutszeugnis, für eure "Straße", dass man sich so das Maul darüber zerreist. Dabei sind es doch meist die Menschen, die lieber über die Lösung ihrer eigenen Probleme nachdenken sollten. In dem Falle direkt auch über die Frage: "Was geht mich die Lebensweise meiner Nachbarn an?"
Eben absolut nichts.
Erstmal hierzu etwas. Du brauchst jetzt nicht die gesamte Straße anzugreifen, denn DAS ist nämlich nciht DEIN Recht. Du tust eben gerade so, als wäre die Straße die Einzige auf der Welt. Wenn du das im Allgemeinen auf die Gesellschaft beziehst ist das okay und richtig. Aber das ist für euch nur ein Beispiel. Da sind die Menschen genauso wie überall.
@Topic
Also ich muß sagen, ich bin erschüttert von so ziemlich allen hier. Ich habe den Thread wirklich geschrieben, da stand ich absolut in der Mitte wohlgemerkt. Klar ich habe auf der einen Seite Dinge gesehen und auf der anderen Seite.
Aber viel erschreckender finde ich eines. Viele reden hier von "modern" oder andere sind altmodisch und was weiß ich nciht alles.
Aber nicht nur die Contraseite ist Intolerant und wie ihr sie noch bezeichnen wollt.
Die Proseite ist keinen Deut besser. Okay nun gibt es Leute, die damit nicht einverstanden sind. Es ist nach wie vor ihre Meinung und die habt ihr genauos zu akzeptieren.
Die Begründungen und Erklärungen finde ich auf beiden Seiten eher schwach, weil sie fast immer im Zusammenhang mit Beleidigungen oder zumindest Angriffen sind. Das ist eure "moderne" und kultivierte Art euch auszudrücken? Es gibt hier wenige, die es geschafft haben, ihren Standpunkt zu vertreten ohne dabei jemanden anzugreifen oder zu beleidigen. Auch wenn ich mir damit hier keine Freunde machen, aber da können sich die meisten hier an die Hand nehmen.
Natürlich ist der eine dafür, der andere dagegen. Das macht aber auch eine Gesellschaft aus. Das Einzige, was ich bisher gelernt habe, ist, sich eine Umfrage über solch ein heikles Thema zu verkneifen.
Warum kann man nicht in der Lage sein, seinen Standpunkt zu vertreten, ohne dabei auf die andere Seite zu schauen und zu probieren seine Schwächen aufzudecken.
Argumente wie "solche Menschen sind primitiv oder arrogant oder noch weitaus schlimmeres machen den Menschen der das sagt auch nicht gerade intelligenter.
Von mir aus können die Mods das hier schließen, weil es anscheinend tatsächlich nicht geht ohne sich gegenseitig anzugreifen.
Schade!
Ganz klar ja ... Warum sollten sie es nicht dürfen. Ich verstehe nicht wie man über das Thema groß diskutieren kann. Will gar nicht auf die anderen eingehen. Von mir ein eindeutiges JA.
mfg Denis
jsowieso
02.10.2005, 19:22
Ich würde das af jeden Fall verbieten. Mir würden die armen Kinder leid tuen. Kann sowas nicht das ganze Leben ZERSTÖREN? Außerdem, wenn man schon homosexuell ist, dann muss man auch damit leben können, keine Kinder zu haben. Das schreibt sogar die Natur vor.
Erstmal hierzu etwas. Du brauchst jetzt nicht die gesamte Straße anzugreifen, denn DAS ist nämlich nciht DEIN Recht. Du tust eben gerade so, als wäre die Straße die Einzige auf der Welt. Wenn du das im Allgemeinen auf die Gesellschaft beziehst ist das okay und richtig. Aber das ist für euch nur ein Beispiel. Da sind die Menschen genauso wie überall.
Du hast deine Straße aber als Beispiel genannt, darauf habe ich mich bezogen. Und eine Gruppe von Leuten zu kritisieren ist sehr wohl mein Recht. Das ist nämlich das typische Läster und "hinter dem Rücken"-Getratsche und das kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Natürlich verstehe ich alle anderen Menschen die so denken ebenfalls nicht.
Was den Rest (@Topic: ...) angeht. Also bitte, Meinungen akzeptieren gehört dazu, aber nicht in allen Bereichen. Nicht in Bereichen, in denen es zur Diskusion steht, ob bestimmte Personen oder Gruppen diskriminiert oder benachteiligt werden können/sollen.
Da könnte man ja direkt sagen: "Lasst die Neonazis doch denken/machen was sie wollen!"
Man muss nicht jede andere Meinung akzeptieren oder tollerieren, denn manche sind so daneben, dass man sich fragen muss, mit welchen "Leuten" (ich verkneif mir mal jegliche Beleidigungen) man es zu tun hat.
Und was diese "Beleidigungen" angeht, lese ich hier nicht sehr viel von "Idiot" oder so ähnlich. Weiß ja nicht, ob eine Kritisierung einer Meinung in deinen Augen eine Beleidigung ist.
Ich bin, was dieses Thema angeht sehr leicht auf die Palme zu bringen, da ich es, genauso wie wohl auch die anderen mit der etwas "härteren Kritik", absolut nicht verstehen kann, wie man solch eine Einstellung noch heutzutage haben kann. Tut mir leid, aber bestimmte Dinge wollen nicht in meinen Kopf und in den vieler anderer ebenso!
@Shagger:
Dann überleg doch nochmal, warum die Türkei nicht in die EU passt. Ihr denkt einfach viel zu .
Ich find Schwule und Lesben abstossend, ganz einfach.
Man sollte ihnen nicht allzuviel Rechte geben.
Klingt hart, ist aber meine Meinung.
Das schreibt sogar die Natur vor.
Was habt ihr als mit der Natur? :freak
Sind wir in der Inquisition stehengeblieben oder wollen wir eine moderne, weltoffene Gesellschaft sein?
Schwul/Lesbisch zu sein ist weder abnormal, gegen die Natur noch krank oder sonst was.
Mir tun Kinder die im Heim leben müssen wesentlich mehr leid als Kinder die in einer Gleichgeschlechtlichen Familie aufwachsen.
Im Heim bekommen die sicherlich nicht die Liebe und aufmerksamkeit geschenkt wie in einer Familie.
Ich habe persönlich gelernt das diese Leute wesentlich offener, toleranter gegenüber vielem sind als die meisten "normalen".
Entsprechend wird diese toleranz auch in die Erziehung einfliessen und dem Kind ganz sicherlich nicht schaden.
Und es liegt doch an der intoleranten, konservativen Gesellschaft das diese falschen vorurteile überhaupt noch bestehen.
Aber die frage heute ist auch, was ist heute noch "normal" oder "unnormal"?
Klar perverse Kinderschänder sind unnormal aber Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind heute schon so normal wie "normale".
Ich find Schwule und Lesben abstossend, ganz einfach.
Man sollte ihnen nicht allzuviel Rechte geben.Sorry aber du tust mir leid.
Es sind ganz normale Menschen wie du und ich und jeder hier.
Erinnert mich irgendwie an Nazideutschland, gebt ihnen keine Rechte. :(
@Shagger:
Und warum bitteschön? Das sind Menschen wie du und ich, nur dass sie gleichgeschlechtliche Partner bevorzugen. Überleg mal bitte, wegen welcher Freiheit, die sie sich nehmen, du sie so abwertest. :rolleyes
Ich find Schwule und Lesben abstossend, ganz einfach.
Man sollte ihnen nicht allzuviel Rechte geben.
Klingt hart, ist aber meine Meinung.
ich zum Beispiel hatte einen schwulen Arbeitskollegen gewohnheitsbedürftig aber nett. Nur was ich meine viele lassen ihr schwulsein viel zu viel heraus hängen.
BlackSavage
02.10.2005, 19:50
@ Holodan
Also bischen sehr weit hergeholt, dein Beispiel mit den Neonazis. Hier will wohl niemand jemanden anderen töten oder was weiß ich. selbstverständlich ist es der Rede wert darüber zu diksutieren. denn deine meinung ist nicht gleich recht, oder?
wenn die contra seite schlecht diskutioert ist das was anderes, aber die pro seite diskutiert auch in vielen dingen sehr schwach. aber egal, dazu äußer ich mich nicht weiter.
Und wie bereits erwähnt, die "härtere Kritik" da gebe ich durchaus recht, das diese fehl am platze ist, aber, und das habe ich auch bereits gesagt, wenn du dir diese argumente hier anschaust, sind sie auf beiden seiten sehr hart. und nur weil jemand dagegen ist, das homosexuelle kinder haben können, ist es noch lange kein recht beleidigend zu werden. wenn du diese beleidigungen nicht siehst, okay dein ding.
nimm es doch hin, wenn andere dieser meinung sind. dann hast du eben deine und die anderen haben ihre meinung. willst du sie zwingen?
aber dann beantworte mir doch mal wo du die grenzen setzen würdest? wann würdest du sagen "jetzt reicht es".
dürfte bei dir auch der bauer seine kuh heiraten?
wenn nicht, warum nicht? nur mal so eine frage.
dürfte bei dir auch der bauer seine kuh heiraten?
wenn nicht, warum nicht? nur mal so eine frage.Die frage ist ja mal so was von überflüssig oder?
Schwule und Lesben gab es schon immer.
Im alten Griechenland und Rom war das schon normal.
Und das sind die Wiegen der modernen Zivilisation.
Also hat sich die Gesellschaft mit zunahme der Christianisierung eigentlich zurück entwickelt.
Zitat von Shagger
Mann und Frau sollen Kinder kriegen, und dann gemeinsam es erziehen, so ist das von der Natur gedacht.
looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool
das hat auch georg bush gesagt bei dem thema in der usa
WAS KANN MAN BITTE dafür wenn man schwul oder lesbisch ist ?
Und was soll man machen wenn man einen partner dann hat und auch ein kind haben möchte ?
Sollen die kriminell werden damit die dann denn wünsch erfühlen
las doch mal die menschen leben tut doch niemanden weh
lieber zwei schwule gute väter als ein schlechten meine meinung
Also bischen sehr weit hergeholt, dein Beispiel mit den Neonazis.
...
aber dann beantworte mir doch mal wo du die grenzen setzen würdest? wann würdest du sagen "jetzt reicht es".
dürfte bei dir auch der bauer seine kuh heiraten?
wenn nicht, warum nicht? nur mal so eine frage.
Ich erinnere dich an dein Beispiel. :p
Also das mit der Kuh ist ja wohl was ganz anderes. Hier gehts es schließlich um innerhumane Beziehungen. Die kann man doch wohl in keinster Form mit Tierliebe in diesem, äußerst...naja unrealistischen Sinn vergleichen.
Hier geht es um zwei Menschen, die ein Kind adoptieren wollen. Wohlgemerkt um 2 Menschen, die, unabhängig welchen Geschlechts sie sind, sehr gute Eltern oder eben schlechte sein können.
Da dies aber wie gesagt wohl kaum auf das Geschlecht zu beziehen ist, stellt sich die Frage vor jeder Adoption. Und beide Arten sollen gleich geprüft werden.
nimm es doch hin, wenn andere dieser meinung sind. dann hast du eben deine und die anderen haben ihre meinung. willst du sie zwingen?
Zwingen, wie könnte ich das. Ich drücke hier lediglich mein Unverständnis aus. Jetzt geh mal bitte tief in dich und behaupte, dass die Leute, die eine solche Adoption aufgrund des gleichgeschlechtlichen Paares, verbieten lassen würden, diese nicht mutwillig in der Gesellschaft benachteiligen und diskriminieren wollen.
Wenn du dieser Ansicht bist, steht für mich noch fester, auf welcher Seite du stehst und unter welchem Mangel an Gehirnzellen bestimmte Personen leiden.
Klingt hart, ist aber so. Ich habe das Gefühl die Leute denken nicht darüber nach, was sie bewirken würden, wenn sie entscheiden könnten, dass eine solche Adoption nicht stattfinden kann.
Ich find Schwule und Lesben abstossend, ganz einfach.
Man sollte ihnen nicht allzuviel Rechte geben.
Klingt hart, ist aber meine Meinung.
Da du für diese Einstellung keinerlei Begründung oder Argumente anführst, hoffe ich doch du kannst auch mit meiner nächsten Aussagen leben:
Ich finde Türken abstossend, ganz einfach.
Man sollte ihnen nicht allzuviel Rechte geben.
//ACHTUNG:
Ich bin weder rassistisch noch sonstwie extrem veranlagt. Leute die mich in diesem Forum kennen wissen das ich stets einen neutralen und logischen/rationalen Standpunkt versuche zu vertreten. Die obige Aussage ist lediglich eine Veranschaulichung und nicht meine tatsächliche Auffassung.
red-ultra
02.10.2005, 20:06
aber dann beantworte mir doch mal wo du die grenzen setzen würdest? wann würdest du sagen "jetzt reicht es".
dürfte bei dir auch der bauer seine kuh heiraten?
wenn nicht, warum nicht? nur mal so eine frage.
Ich verstehe hier auch nicht im geringsten, wie man jetzt auf Kühe kommt. Mal ganz davon ab, dass das eine Beleidigung für homsexuelle ist, wie kann man den jetzt "primitive" Tiere mit Menschen vergleichen? Das finde ich irgendwie abscheulich-
Ich würde pauschal sagen das alle die christlich hier sind und so an kirche etc glauben sind dagegen...........denn laut kirche ist sowas ja unnormal und die katholische kirche sagt sogar das es sowas wie HOME garnicht gibt
teufels werk ...............
arme welt...
daher bin ich unchristlich
das ist genau so hohl wie manch eine einstellung hier....
Ermittlungen: Wie der Papst Schwule aus US-Kirchen vertreiben lässt
Der massenhafte Missbrauch von Kindern durch katholische Priester erschütterte vor drei Jahren die USA. Jetzt sollen Ermittler des Vatikans den Sumpf ausheben. Im Visier haben sie Homosexuelle - denn wo es keine Schwulen gibt, gibt es nach der Logik des Vatikans auch keine Kinderschänder. mehr...
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,375583,00.html
Erschütternd... und in der Bibel steht: Alle Menschen sind gleich. :rolleyes
Aber die Katholische Kirche ist gleicher. :p
Eben, ein Grund mehr für mich vorallem die großen Glaubensformen, das "Christentum" und den "Islam" als überholt, unnütz und gar schädlich für moderne Gesellschaften anzusehen.
Naja ein Armutszeugnis, für einen großen Teil der Gesellschaft. Ich hoffe für alle Homosexuellen, dass sich das in nächster Zeit ändert.
Vor ein paar Hundert Jahren wurde die Ansicht das die Erde nicht das Zentrum des Universums ist genauso als "unnatürlich" von der Kirche angesehn.
Jeder Mensch ist gleich geboren; mit den gleichen Rechten. Lasst die Leute doch also in Ruhe. Wenn sie ein Kind adoptieren wollen dann fallen sie unter diesselben, sehr strengen Richtlinien wie Hetero-Paare.
Ein großer Teil der Gesellschaft muss leider immer noch lernen endlich die Zwangsjacke der verordneten Moralvorstellungen a.k.a. Religion abzulegen, den eigenen Kopf endlich zum Ausarbeiten eigener Ansichten zu benutzen und sich generell aus den Angelegenheiten anderer Leute rauszuhalten.
BlackSavage
02.10.2005, 20:25
Ich erinnere dich an dein Beispiel. :p
Also das mit der Kuh ist ja wohl was ganz anderes. Hier gehts es schließlich um innerhumane Beziehungen. Die kann man doch wohl in keinster Form mit Tierliebe in diesem, äußerst...naja unrealistischen Sinn vergleichen.
@ Holodan
Nun war ich gerade dabei, deine argumentation gut zu finden. um das mal klarzustellen. ich stehe nach wie vor auf keiner seite. ich kann es nur nicht verstehen, wie ihr euch so derart gegenseitig angreifen könnt.
doch nun bringst du ein argument, welches ich auch gut finde (Hier geht es um zwei Menschen, die ein Kind adoptieren wollen. Wohlgemerkt um 2 Menschen, die, unabhängig welchen Geschlechts sie sind, sehr gute Eltern oder eben schlechte sein können.)
aber dann kommst du wieder, ohne meine antwort abzuwarten mit einer beleidigung (Wenn du dieser Ansicht bist, steht für mich noch fester, auf welcher Seite du stehst und unter welchem Mangel an Gehirnzellen bestimmte Personen leiden. ).
sorry, dann habe ich keine lust, weiter mit dir darüber zu reden. bringe mir deine argumente, die ich wie gesagt gut finde. aber du selbst zeigst, aus welchem holz du geschnitzt bist. darauf lasse ich mich nicht ein.
ich habe extra eingangs erwähnt, daß ich vielleicht selbst noch nicht soweit bin, sowas zu verstehen, was aber nicht heisst, das ich es nicht tolerieren würde.
ich wollte lediglich beide seiten einmal lesen. aber argumente wie die oben beschriebenen, lassen mich nur den kopf schütteln. ich distanziere mich nach wie vor von irgendwelchen aussagen, die homosexuelle diskriminieren würden. ich habe lediglich eine frage gestellt.
Ok, ich hab es nur so aufgefasst, weil du bisher nur mich wirklich zitiert hast und auf meine Aussagen negativ eingegangen bist.
Hast auch recht, bin vielleicht etwas zu schroff in der Argumentation. Aber wenn man einige Schwule kennt, davon auch 2 im engeren Freundeskreis, dann fasst man schnell mal etwas abwertend auf. Ich möchte niemanden persönlich angreifen, nur das sagen, was ich von solchen Leuten halte.
Um so besser, dass du nicht auf der dunklen Seite der Macht stehst. Friede? :)
BlackSavage
02.10.2005, 20:43
Na klar Friede...grins.
Ich habe auch einen schwulen SEHR guten Freund. ich bin lediglich so unschlüssig, weil er selber sagt, schwule sollten keine kinder haben. warum, daß begründet er nicht.
olly3052
02.10.2005, 20:55
na gut Junx.
Ihr beide habt schön die Kurve zurück gefunden:)
Zu so einem kontroversen Thema hat wohl jeder eine Meinung.
Was ich aber mit Bedauern schon vorweg geahnt habe, ist diese Art der Kontinuität, daß man die Gegenseite nicht nur mit Argumenten überzeugen möchte, sondern leider auch mit Beleidigungen auf die Intelligenz der Gegenseite reagiert.
Da ich aber genug gute Denkansätze und Argumente in diesem Thema sehe, bleibt es vorerst offen.
Bei der nächsten Beleidigung, bzw. Herabsetzung des Andersdenkenden ist definitiv Schluß.
Btw., finde ich das Bsp. mit der Kuh wirklich unpassend, auch wenn es eine Minderheit geben mag, die auf Sodomie stehen mag, ist das hier nicht Bestandteil des Themas!
Oder will der Bauer und die Kuh ein Kind adoptieren?;)
Also, weiter gehts mit der Kontroverse...
Gruß
olly3052
BlackSavage
02.10.2005, 21:01
Tja, da können sich andere ein beispiel nehmen.
aber wie gesagt, ich finde auch es bleibt einfach eine ansichtssache.
trotzdem weiß ich nicht so recht, was richtig und was falsch ist...grübel!
DeathMonkey
02.10.2005, 21:11
Sätze die beinhalten: "Ich bin ja wirklich sehr tolerant, aber...", oder: "Ich bin alles andere als konservativ eingestellt aber..." sind doch sehr entlarvend und sagen mehr über die Einstellung des Schreibers aus als davor oder danach steht.
Wenn Du meinst das beurteilen zu können, meinetwegen!? Ist Dein gutes Recht!:rolleyes
Dann auch noch der Neidfaktor: "Wenn die das nicht dürfen, dann Homopaare erst recht nicht." Schreiende Ungerechtigkeiten. Nur bitte zuerst bei den "Guten" mit der Gerechtigkeit anfangen. Dann dürfen andere vielleicht auch. Aber erst dann, und auch nur vielleicht. Und es wird nur geduldet weil es opportun ist..
Ich vermute Du beziehst Dich auch hier auf meinen vorangegangenen Post! Wie kommst Du bitteschön darauf, dass das etwas mit Neid zu tun hat!? Ich kann/könnte es nur nun wirklich beim besten Willen nicht verstehen warum man einem gleichgeschlechtlichen Paar eine Adoption freiräumen soll, einem Ehepaar mitte vierzig widerum nicht! Das mit hohem Alter zieht bei mir nicht! Ich habe Freunde, deren Eltern ebenfalls bereits weit über sechzig sind!
Also nochmal eine geordnete Aufzählung meiner Argumente, vielleicht hilft dir das, zusammengefasst ja weiter:
Ich halte die Adoption eines Kindes durch ein homosexuelles Paar für unbedenklich. Wir sprechen hier schließlich von zwei Menschen. Kinder, die keine Eltern haben sehnen sich nach einem "Ersatz" für sie. Meine Mutter ist selber ein Heimkind und wurde nicht adoptiert, daher weiß ich aus Erzählungen, wie schlimm sich solche Kinder fühlen.
Wärme, Obhut, Erziehung und das Beibringen von moralischen und ethischen Grundsätzen ist das, was Eltern ihren Kindern bieten müssen.
Und ich denke homosexuelle Paare können dies genauso gut bieten wie heterosexuelle.
Die Tatsache der Ausgrenzung/Hänselung der Kinder wäre der "einzige Schwachpunkt". Aber...soll ein homosexuelles Paar darunter leiden müssen, dass ein Teil der Bevölkerung nicht mit diesem Lebensweg zurecht kommt bzw. ihn akzeptiert?
Ich denke nicht!
Hänseleien gibt es zudem in jedem Bereich. Kinder die dick, behindert oder gar einfach nur Brillenträger sind werden gehänselt. Somit sind Kinder aus heterosexuellen Partnerschaften keineswegs immun gegen Hänseleien.
Zudem kennen homosexuelle Paare leider selber Diskriminierung und Ausgrenzung. Also können sie ihren Kindern selber beibringen bzw. zeigen, wie man mit solchen Hänseleien umgehen muss.
Also alles in allem sollte man, was Adoptionen angeht nur nach dem Kriterium entscheiden, ob das Paar bereit und geeignet für ein Kind ist. Da sollte Homo- bzw. Heterosexualität keine Rolle spielen und kein Kriterium sein!
EDIT:
Ich kann/könnte es nur nun wirklich beim besten Willen nicht verstehen warum man einem gleichgeschlechtlichen Paar eine Adoption freiräumen soll, einem Ehepaar mitte vierzig widerum nicht! Das mit hohem Alter zieht bei mir nicht! Ich habe Freunde, deren Eltern ebenfalls bereits weit über sechzig sind!
Es geht sich darum: Wenn die Partner des homosexuellen Paares genauso alt sind, sollten auch sie keine Erlaubnis für die Adoption bekommen. Hier geht es, so wie Brigitta es aber wohl meint, um eine junges homosexuelles Paar, dass genauso eine Erlaubnis für die Adoption bekommen sollte, wie ein heterosexuelles Paar gleichen Alters, das die Kriterien auch erfüllt.
platineye
02.10.2005, 21:35
Hmm, irgendwie habe ich nicht hier keine einzige Aussage gelesen, die psychologische Entwicklung des Kindes berücksichtigt. :rolleyes Das Fehlen von Figuren wie Mutter stellt schon eine erhebliche Belastung für das Kind dar, daher wäre ein normales Paar im Falle einer Adoption einem homosexuellem Paar ceteris paribus vorzuziehen. Bitte keine Aussagen mehr wie "die neue Mutter könnte eine Schlägerin sein" oder ähnliches, denn es geht hier nicht darum alle möglichen Szenarios durchzuspielen... :)
Habe nichts gegen Schwule, alles rein theoretische Überlegungen!
PS. Ach ja, zu der eigentlichen Frage: Dürfen schon, aber nur wenn es keine bessere Lösung gibt, wie von mir oben erläutert.
Naja nenn mir eine Langzeitstudie, oder einen Fall, womit du solch eine Aussage begründen könntest. Aber ich denke die Kinder suchen sich einen der homosexuellen Partner als Mutter bzw. Vaterfigur. Jedoch weiß wohl niemand wie es in einem Kind aus eines solchen Beziehung aussieht.
platineye
02.10.2005, 21:47
Ich glaube mich erinnern zu können, dass Freud was zu dem Thema gesagt hat, leider habe ich jetzt direkt keinen Link dazu! :) Stichwort in diesem Zusammenhang wäre wohl auch der Ödipuskomplex. Viel wichtiger wäre eine (noch nicht existierende) Langzeitstudie, die Unbedenklichkeit (bei der psychischen Entwicklung) im Falle einer solchen Adoption bescheinigen könnte! Bis dahin bleibts bei meiner Aussage...
Dann nenne einen wirklich guten und plausiblen grund, weshalb 2 Männer oder 2 Frauen ein Kind nicht genau so gut aufziehen und erziehen können sollen wie ein zweigeschlechtliches " normales" Paar.
Das Kind hat ja bisher so oder so schon keine normale Familie gehabt, Mutter und Vater.
Da es ja im Heim aufgezogen wird und eigentlich nur die Erzieherinen kennt.
Und auch hier kann man wieder die gleiche frage stellen.
Was ist mit allein Erziehenden Vätern/Müttern?
Bekommen die Kinder da auch automatisch nen psychologischen knacks weil ein Elternteil fehlt?
platineye
02.10.2005, 22:04
Die Bewältigung des Ödipuskomplexes könnte ein solch plausibler Grund sein.
In der Psyche ist nichts automatisch, jedoch vieles möglich.
Und auch hier kann man wieder die gleiche frage stellen.
Was ist mit allein Erziehenden Vätern/Müttern?
Bekommen die Kinder da auch automatisch nen psychologischen knacks weil ein Elternteil fehlt?
Kinder mit nur einem Elternteil haben es schwer, weil sie keine Mutter(Weibliche Ansprechperson) oder Vater (Männliche Ansprechperson) haben
Aber warum denn erlauben das noch mehr Kinder in solch eine Lage gebracht werden?
Im übrigen würde KEIN Kind ein "Kind" von Schwulen sein wollen
sowas menschenverachtendes wie hier geschrieben wird kann man nicht mehr mit anhören. Es kommt mir so vor als leben hier viele noch hinter dem viel besagten Mond :(
Es ist natürlich viel besser wennKinder im Heim aufwachsen, als wenn sie die Liebe von 2 erwachsenen Menschen bekommen. Woher kommen den die Vorurteile in den Schulen gegenüber schwulen Eltern, wo die Kinder gehänselt werden könnten? - Von intoleranten Eltern! Ich krieg so einen Hals wenn ich manche Posts hier lese. Am besten wir kehren gleich ins Mittelaltern zurück ...
mfg
Aber warum denn erlauben das noch mehr Kinder in solch eine Lage gebracht werden?
Vielleicht noch mal ein Hinweis: Bei Adoptionen geht es um Kinder, die überhaupt keinen Elternteil mehr haben. Damit habe ich echte Probleme, Deine Argumentation nachzuvollziehen.
Nur ein Elternteil - als die Du homosexuelle Paare ja offenbar ansiehst - würde ich immer noch als Verbesserung gegenüber völliger Elternlosigkeit betrachten.
Viele Grüße, Tiguar
Kinder mit nur einem Elternteil haben es schwer, weil sie keine Mutter(Weibliche Ansprechperson) oder Vater (Männliche Ansprechperson) haben
Aber warum denn erlauben das noch mehr Kinder in solch eine Lage gebracht werden? Aha, ich habe einige Kumpels die mit mir in der Schule waren und als Scheidungskind aufgewachsen sind.
Keiner von denen hatte es wirklich schwerer als z.b. ich.
Haben sich alle normal entwickelt und keine probleme.
Sicherlich gibt es da auch andere beispiele aber genau so gut können es Kinder schwerer haben wenn beide Elternteile berufstätig sind und kaum zeit für sie haben.
Die haben genau so ihre probleme.
Im übrigen würde KEIN Kind ein "Kind" von Schwulen sein wollenUnd woher nimmst du dieses wissen? Alle Kinder gefragt? :rolleyes
Du komst nur mit verallgemeinerungen aber kannst kein einziges fundiertes Argument bringen.
Wintermute
02.10.2005, 23:03
Für dieses Kind wäre es völlig normal das seine Eltern "anders" sind ...
Von meiner Seite aus:
Klar sollte es erlaubt sein. Warum auch nicht. Homosexualität ist weit verbreitet, auch im Tierreich. Nix da mit "widernatürlich".
Genug Kinder leben in total kaputten "normalen" Familien die vornerum auf heile Welt machen und hintenrum total kaputt sind. Aus den meisten wird dann wider erwartens doch etwas. In meinen Augen macht die sexuelle Orientierung keinen Meter etwas aus, eher der gesunde Menschenverstand und die Offenheit + Bildung der Eltern.
@Shagger:
Ein Kind das vorher NIEMANDEN hatte wird sich in einem geregelten Umfeld mit 2xVater/2xMutter besser entwickeln als ohne jegliche Elternfigur.
Dieses "Tochter geht zu Mutter", "Sohn geht zu Vater" ist auch nicht zu verallgemeinern. Ist alles im Lot, die Verständigung gut und die Weltanschauung eine konsequent offene, dann hat auch der Sohn keine Probleme mit seinem Stress zur Mutter zu gehen.
Ich halte den "heroischen Vater", der mit seinem Sohn nur Holzhacken und Radfahren geht und ihm erzählt das man als Mann nicht weint genauso überholt wie die immer verständnisvolle Mutter die immer nur zurücksteckt. Darüber sind wir meines erachtens hinaus ... aber ich kann auch falsch liegen. Auch wenn ich die wahrscheinlichkeit dazu gering einschätze.
Kinder mit nur einem Elternteil haben es schwer, weil sie keine Mutter(Weibliche Ansprechperson) oder Vater (Männliche Ansprechperson) haben
Ja?! Meine Eltern haben sich getrennt, als ich 6 war und ich würde von mir behaupten, dass ich mich recht normal entwickelt habe. Und zudem hatte und habe ich immer sowohl Mutter als auch Vater als Ansprechperson.
Du solltest dir eventuell ein bischen mehr Mühe mit der Argumentation geben, sonst wird dat nix.
BlackSavage
03.10.2005, 00:01
Dieses "Tochter geht zu Mutter", "Sohn geht zu Vater" ist auch nicht zu verallgemeinern. Ist alles im Lot, die Verständigung gut und die Weltanschauung eine konsequent offene, dann hat auch der Sohn keine Probleme mit seinem Stress zur Mutter zu gehen.
Ich halte den "heroischen Vater", der mit seinem Sohn nur Holzhacken und Radfahren geht und ihm erzählt das man als Mann nicht weint genauso überholt wie die immer verständnisvolle Mutter die immer nur zurücksteckt. Darüber sind wir meines erachtens hinaus ... aber ich kann auch falsch liegen. Auch wenn ich die wahrscheinlichkeit dazu gering einschätze.
Das kann ich absolut nur bestätigen. Ich war vaterlos seit ich 3 jahre alt bin. Ich halte mich für völlig normal, oder zumindest so unnormal wie alle hier:D .
Meine Mutter war Vater und Mutter zugleich und hat ihren Job bestens gemacht.
Also ich denke das Argument, daß diese Kinder dann schwächer, kaputter oder sonstwas, sind hinfällig.
Heisst nicht, dass ein Kind niemanden hat wenns im Heim aufwächst. Da gibts viele Freunde, und Betreuer, die auch schon als Elternfigur zählen.
Du wiedersprichst dir...wieso können die Partner aus der Homo-Ehe das nicht besser? :rolleyes
FreddyMercury
03.10.2005, 00:24
Hmm das mit dem Vaterlos sein kann aber auch ins Auge gehen. Ein Klassenkamerad hat mit 16 das erste mal in Jugendhaft gesessen. Sein Vater ist 2 Jahre vorher verstorben. Wir hams in der Klasse richtig mitbekommen, wie der sich verändert hat... leider ins Negative
Vater + Vater und Mutter + Mutter ist halt was anderes als Vater + Mutter. Man wächst in einem ganz anderen Mileu auf und lernt die Dinge von anfang an anders kennen. Ich selber ziehe Vater + Mutter vor, was aber nicht heissen muss, dass Vater + Vater oder Mutter + Mutter daneben geht.
Wintermute
03.10.2005, 00:51
Klar ist der input ein anderer. Vater + Mutter ist sicherlich allem anderen vorzuziehen. Was aber nicht heissen sollte das man eben eine Adoption wie hier angesprochen verbieten sollte.
@Shagger:
Aber niemanden der tagtäglich sich nur um dieses eine Kind kümmert, sondern um zig andere mit. Ausserdem ist ein Heim kein richtiges Zuhause, sondern eine Notlösung. Ich denke das sich ein fehlendes "Daheim" schon mehr auswirkt als ein fehlender/gleichgeschlechtlicher Elternteil. Ohne Homebase geht fast jeder über kurz oder lang drauf. Der sichere Rückzugsort.
Man sollte nicht immer allzu sehr danach schauen, was etwas demoliert sondern eher was es zu bieten hat (eben auch über sich selbst heraus. In diesem Falle bekommt ein Kind nicht nur Eltern, sondern auch noch ein richtiges Zuhause).
Mir selber widersprechen tu ich nicht, im Heim gibts "Vater" und "Mutter"
Wintermute
03.10.2005, 01:37
Das beantwortet aber nicht die "darüber-hinaus-frage" ;)
TomCat911
03.10.2005, 06:30
Hmm ein sehr Interessantes und Sensibles Thema, welches mir auch sehr am Herzen liegt.
Zuerst: Ich stimmte für NEIN
Zweitens: Sehe ich mich als Moderner Mensch an, der die Natur und dessen Gesetzte versucht zu verstehen und zu akzeptieren. Daher kommt für mich schon mal ne Religion in keinster Weise in Frage.
Jedoch stört mich dieses "allgemeine Modern sein" der Gesellschaft sehr, wenn es darum geht, wichtige Werte, Ethik und Moral über den Haufen zu werfen, als wären sie NIX.
Eine Gesellschaft bzw. Gemeinschaft braucht nun mal diese "Richtlinien", um ihren Vortbestand zu sichern, egal ob Mensch und Tier. Ich finde es äußerst bedenktlich, dass viele dieser Gesellschaftlichen Richtlinien auf Basis der Moderne aufgeweicht, um später von der Gesellschaft gar ganz Verdrängt zu werden.
Und eines dieser Naturgesetzte besagt nun mal: Eine Homosexzuelle Gesellschaft zeugt keine Kinder, welche die weiterexistenz dieser Gesellschaft sichert.
Von daher ist es nun mal nicht "normal", sondern eine "annormalität", dass es dennoch Homosexuelle in der Natur gibt. Auch kann es die Natur verkraften, das ein gringer Teil einer Gesellschaft Homosexuell ist.
Aber!
Dieses darf auf keinem Fall Normal werden!
In Bezug auf eine "Moderne" Gesellschaft müsste das Bedeuten:
Homosexuelle sollten in keinster Weise Normalisiert werden, aber müssten von den Mitmenschen als solche akzeptiert werden.
Und da liegt für mich der Knackpunkt.
Man würde die Homosexualität extrem "Normalisieren", würde man sie mit Heteros in allen Punkten gleich stellen. In meinen Augen würde das eine starke gefährdung der Gesellschaftlichen Ornung darstellen. Und der wichtigste Punkt der Gleichstellung ist nun mal das bekommen von Kindern.
Jenes würde sicher das Gleichgewicht zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen stark in richtung Homosexualität verschieben, da ja dann jenes in keinster Weise mehr "annormalisiert" wird und als "natürliche und normale" Gesellschaftsform akzeptiert werden würde.
Die Folgen einer stärker werdenden Homosexualisierten Gesellschaft würden sicher erst spät in erscheinung treten, wenn die "natürlichen" Kindeszeugungen immer weiter Rückläufig werden. Die Künstlichen Befruchtungen der Lesbischen Paare würden sich sicher aufheben auf Grund der Rückgängigen Familienbildung und Kinderwünsche einer "Modernen Industrualisierten Gesellschaft", was schon heute bei Akademischen und Oberen Bevölkerungsschichten mehrkbar ist.
Jene Gesellschaft hat es deutlich schwerer seinen Vorbestand zu sichern, als eine Dominierte Heterosexualle Gesellschaft.
Dieses ist für mich ein wichtiger Grund, gegen eine Normalisierung der Homosexualität zu sein.
Ein weiterer ist, das es in mir ein hohes Maß an Unbehagen hervorruft, ohne richtige Mutter oder Vater in einer Familie zu leben, welche aus zwei selbigen besteht.
Für mich ist es nun mal Normal und auch ein Bedürfnis, eine eindeutige Mutter und einen Vater zu haben. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Kind das innere Bedürfnis nach beiden in sich so Unterschiedlichen Elternteilen ganz aufgeben kann. Auch wenn es eines dieser Personen in seiner Erziehung nicht hat, oder sich in einer Homofamilie wohl fühlt. Dieser doch innere drang nach einer Mutter oder eines Vaters besteht dennoch in jedem Kind und ich bin der festen Überzeugung, dass man dieses achten sollte.
Es ist zwar Richtig, dass ein Kind aus einer Homofamilie oder ein Kind aus einer ein Elternfamilie ebenso gut und fürsorglich erzogen wird wie ein Kind in einer Heterofamilie.
Aber dennoch, sollte man diesen natürlichen inneren Drang und Wunsch nach beiden Elternteilen achten und verfolgen und nicht achtlos einem Kind verweigern.
Natürlich würde sich ein Kind in einer jeden Liebevollen Familie (egal welcher Art) wohl fühlen und sich nach einer innigst Sehnen, wenn es diese nicht hat. Doch den natürlichen Drang nach einem Vater und einer Mutter ist damit sicher nicht gestillt. Und jenem innerem Natürlichem Wunsch sollte einem jedem Kind gewährt bleiben und dies geschieht in meinen Augen nur, wenn das Kind auch nur die Möglichkeit hat in dieser Familienart zu kommen.
Jene beiden Gründe sind für mich nun mal Ausschlaggeben, für eine starke Abneigung der Homoadaption.
Und es hat nix mit untollerant sein zu tun, wenn man Homosexuellen den Kinderwunsch verweigert, aber die Gesellschaftliche Ordnung und eine natürliche Familienkonstellation für ein Kind sind für mich wichtiger.
Mr. Snoot
03.10.2005, 07:00
Aber dennoch, sollte man diesen natürlichen inneren Drang und Wunsch nach beiden Elternteilen achten und verfolgen und nicht achtlos einem Kind verweigern.Und wer sagt, dass sich jedes Kind von vornherein Vater und Mutter wünscht oder braucht? Wenn ein Kind mit zwei Müttern oder Vätern aufwächst, dann wird es sich imo auch nicht nach einer Mutter und einem Vater sehnen. Wenn es normal auwachsen und sich entwickeln kann, muss die Natur - oder wer auch immer - nichts daran ändern.
TomCat911
03.10.2005, 07:17
Weils nun mal ein Natürlicher Instinkt ist.
Und so etwas ist in einem stärker und im anderem schwächer, aber da ist der immer und man kann noch in keinem Hineinschauen, ob der nun ohne beide Elternteile großwerden will oder nicht.
Für mich aber steht fest, dass man diesen natürlichen Willen und Wunsch schützen muss.
Egal obs ohne diesen Schutz auch gut geht oder nicht.
Für ein Kind muss und will man doch das Beste und das ist nun mal die natürliche Elternumgebung und keine gezwungende Unnatürliche.
Mr. Snoot
03.10.2005, 07:25
Naja .. das ein Kind mit Mutter und Vater aufwachsen muss ist immer natürlich, aber Homsexualität und der Wunsch von Homosexuellen auch Kinder zu haben ist nicht natürlich :rolleyes
TomCat911
03.10.2005, 08:06
Der Wunsch eines Kindes ist sicher der Natürlichste der Welt.
Doch man sollte seinem Wunsch nicht über das natürliche Wohl und Recht eines Kindes hinweg sein eigenes Verlangen stillen.
Wenn lediglich der Wunsch eines Kindes einem das Recht gibt ein Kind bekommen zu dürfen, hätten sicher viele Kinder, die lieber keins haben sollten oder einem Kind nicht das geben könnten was es bräuchte.
Wie viele wünschten sich einen "Kinderführerschein" für alle, damit nicht jeder X Beliebige ein Kind bekommen darf. Jene wollen nicht den Wunsch jemanden eines Kindes verwähren, sondern Sie wollen das Wohl des Kindes schützen.
Und das ist nun mal einer von den zwei großen Knackpunkten.
Welches Recht hat das Kind?
Hat ein Kind das Recht auf eine Natürliche Elterliche Umgebung?
Ich denke ein Kind ist nix was man sich so eben mal Wünschen kann.
Man sollte viele Faktoren berücksichtigen, die man erfüllen sollte um ein Kind bekommen zu dürfen.
Und der Faktor Eltern gehört genauso dazu wie Liebe, Geborgenheit, Schutz, Zukunft ....
Sicher gibt es Situation, in dem auch ich einer Adoption eines Kindes von einem Homopaar zustimmen würde. Aber nicht weil ich will, sondern weil es in dieser Situation dem Kind vom direktem Nachteil wäre. Aber diese Ausnahmesituation würde mich nie dazu veranlassen jenen Faktor generell fallen zu lassen bei einer Kindesadoption.
BlackSavage
03.10.2005, 09:25
Ich will auch mal noch etwas dazwischenschmeissen, ohne daß sich irgendjemand angegriffen fühlt oder dergleichen. Es ist erneut nur eine völlig neutrale Frage.
Mir ist aufgefallen, daß die Pro Seite immer wieder argumentiert, daß die Heimkinder lieber in einer Homoehe aufwachsen als in einem Heim. Bis dahin finde ich die Argumente sehr stark und ich finde, es ist auch schwer dagegen zu reden, denn das sehe ich mittlerweiel genauso.
Was aber wäre, wenn nun die Homosexuellen sagen, daß sie plötzlich alle selbst Kinder wollen, sprich zwei Männer, die sich dann doch eine Frau aussuchen, die ihnen ein Kind gebährt?
Dann würde ja so nach und nach das Argument mit den Kindern im Heim hinfällig?
Bevor sich einige jetzt beschweren, daß das nicht die Frage ist. Dann mache ich da eben einen Extrathread auf, aber ich halte es sinnvoller, hier weiter zu diskutieren, weil wir hier bereits in der Materie drin sind. Mich würde einfach brennend interessieren, wo bei der Pro Seite im Allgemeinen die Grenze wäre?
Falls es sie gibt.
Seht mich bitte nach wie vor eher als Neutral. Es sind nur Fragen die bei mir aufkommen, wenn ich das ganze gespannt hier verfolge.
Aber da sich viele auch auf die Tierwelt beziehen. Da mag es auch Affenmännchen geben, die sich zueinander hingezogen fühlen. Aber adoptieren die ein Kind? Es geht doch da nicht so weit, oder (habe wirklich keine Ahnung)?
Was mir noch auffällt, daß hin und wieder davon gesprochen wird, daß wir uns nicht mit den primitiven Tieren vergleichen können, jedoch wird es in dieser Sache hier trotzdem getan (in der Natur kommt es auch vor, daß sich gleichgeschlechtliche zusammentun).
Aber da sind es meines Erachtens lediglich Instinkte. Ich denke mal, und da recherchiere ich noch, das, wenn ein Affe mit einem anderen Männchen zusammen ist, es nicht heisst, das er es mit keinem Weibchen mehr "treibt".
Also ich denke mal, so ganz ist der Vergleich nicht anzubringen. Ich kann natürlich falsch liegen. Aber das werdet ihr mir schon mit gesunden Argumenten sagen.
Ich will hier KEINE Seite angreifen, diffamieren oder ähnliches. Ich bin Neutral und stelle nur meine Fragen;)
platineye
03.10.2005, 09:42
Die Affenart, die hier angesprochen wird, unterhält homosexuelle Kontakte nicht zur Lustbefriedigung, sondern weil es zu ihrer gesellschaftlichen Unterwerfung ggü. dem stärkeren AlphaMännchen gehört! Die Unterworfenen sind jedoch keinesfalls homosexuell und suchen Kontakt mit Weibchen um sich weiter zu vermehren! Daher hinkt der Vergleich mit der Tierwelt völlig. Wolte ich nur klarstellen...
BlackSavage
03.10.2005, 09:43
Danke schön, das war meine Frage.
Was aber wäre, wenn nun die Homosexuellen sagen, daß sie plötzlich alle selbst Kinder wollen, sprich zwei Männer, die sich dann doch eine Frau aussuchen, die ihnen ein Kind gebährt?
Also eigentlich sollte jetzt die Contra Seite dafür sein !?
Ein Man(einer der Männer spendet seinen Samen) und eine Frau(sie wird befruchtet) bekommen ein Kind !
Ist doch das natürlichste auf der Welt !
Aber da das Kind von den Homosexuellen erzogen wird passt dass natürlich nicht !
Also wird das ganze verworfen !
Ich bin der Meinung die Homosexuellen Paare sollten die gleichen Rechte haben wie alle
anderen Menschen auf der Welt !
D.h. in diesen Punkt stimme auch mit "Ja" !
BlackSavage
03.10.2005, 10:42
Also eigentlich sollte jetzt die Contra Seite dafür sein !?
Ein Man(einer der Männer spendet seinen Samen) und eine Frau(sie wird befruchtet) bekommen ein Kind !
Ist doch das natürlichste auf der Welt !
Ja" !
Okay, da stimme ich absolut nicht zu.
Es ist mittlerweile gängig, das stimmt. Und von mir aus können das kinderlose Eltern machen.
Aber rede nicht davon, daß es das natürlichste auf der Welt ist, denn das ist es nicht. Es ist vom Menschen geschaffen und nicht von der Natur vorgesehen, daß wir künstlich Menschen schaffen,a lso alles andere als natürlich.
Mr. Snoot
03.10.2005, 10:44
Aber die Natur hat vorgesehen, dass wir hier an PCs sitzen und in einem Forum über das Thema Homosexualität diskutieren.
@Maxxer: Da stimme ich dir voll zu.
@BlackSavage: Auch hier sehe ich es als Gleichberechtigung an. Ich rede nicht davon den Homosexuellen Vorzüge vor den Heterosexuellen zu gewähren. Wenn ein heterosexuelles Paar sich jemanden sucht, der ihr Kind gebähren soll, bspw. weil die Frau unfähig ist ein Kind zu gebähren, dann sollen dies die homosexuellen auch dürfen.
@TomCat911: Wir sprechen hier doch ganz klar von einer Minderheit. Das Ansehen der Homosexualität als "normal" bringt doch nicht alle Welt durcheinander. Du tust gerade so, als müsse man sie so einigermaßen tollerieren, weil Homosexualität dann, wenn sie als normal angesehen wird, ansteckend ist. :freak
Ich denke nicht, dass sich die Gesellschaft so entwickeln wird, dass der Großteil homosexuell ist. Wenn die Geburtenraten sinken, dann aufgrund von Karrieregeilheit oder der Angst dem Kind in diesem Lande nichts bieten zu können.
Es ist vom Menschen geschaffen und nicht von der Natur vorgesehen, daß wir künstlich Menschen schaffen,a lso alles andere als natürlich.
Die Natur, ... Die Natur, ...bla bla..
Die Natur hat vieles nicht vorgesehen und trozdem passiert es, kommt mal von der Natur weg!
Die Natur hat es auch vorgesehen das Menschen sterben, also wozu retten wir sie dann ?
Ich schmeise mal ein Wort einfach rein : Ausgrenzung
bin dafür das man alle religionen abschaft dann wäre diese disskusion überflüssig und jeder würde jedem respektieren so wie er ist
natur und gott..
für mich ist es unbewiesen das es denn spinner gab genauso wenig glaube ich daran das er mit der erschaffung eines menschen und der welt zutun hat
aber bitte ..lebt nach der moral weiter...
falls es eine wiedergeburt gibt ( nach manch einer vorstellung durch gott möglich :D ) wünsche ich euch allen " homo gegnern" das ihr im nächsten leben schwul / lesbisch werdet und mal schauen wie das dann so ist
SheepShaver
03.10.2005, 11:09
Bevor hier dicht gemacht wird, noch schnell mein Senf. :D
Man kann hier nur mutmaßen, da es noch nicht gerade viele Fallbeispiele gibt, mein Gefühl sagt mir aber, dass solche Kinder einen erheblichen Knacks davon tragen könnten.
Ich will niemandem das Recht auf Kinder absprechen, aber trotz allem sehe ich eine solche Situation nicht als optimal für ein Kind an. Dem Kind fehlt auf alle Fälle eine männliche bzw. weibliche Bezugsperson in der Familie.
Man hat machmal das Gefühl, dass die Homosexuellen auf Teufel komm raus ihr Recht bekommen sollen und die Folgen für die Kinder völlig in den Hintergrund rücken.
Ich bin kein Psychologe, aber meine Bedenken werde ich ja wohl trotzdem aussprechen können, oder?
Im übrigen halte ich den Verfall jeglicher Werte in unserer Gesellschaft für höchst alarmierend.
Unterstützt man jemanden oder etwas nicht aktiv, wird man sofort als dessen Feind abgestempelt? Das ist für mich eine extremst verbohrte Denkweise, Gutmensch lässt grüßen.
Aber rede nicht davon, daß es das natürlichste auf der Welt ist, denn das ist es nicht. Es ist vom Menschen geschaffen und nicht von der Natur vorgesehen, daß wir künstlich Menschen schaffen,a lso alles andere als natürlich.
Ein Kind das durch eine künstliche Befruchtung entstanden ist, ist bestimmt kein Künstlicher Mensch. :freak
Überlegt bevor ihr wahllos auf die Tasten hämmert. :rolleyes
Ein Künstlich erschaffener Mensch wäre Frankensteins Monster, ein Robotor oder ein Klon.
In-vitro-Fertilisation, auch künstliche Befruchtung, Fortpflanzungstechnologie, bei der Eizellen außerhalb des weiblichen Körpers befruchtet und dann in die Gebärmutter implantiert werden.
Eine künstliche Befruchtung wird durchgeführt, wenn eine Befruchtung auf natürlichem Weg nicht möglich ist (etwa weil die Verbindung zwischen Eierstock und Gebärmutter blockiert ist).
Am 25. Juli 1978 kam in England die als erstes „Retortenbaby” gezeugte Louise Brown zur Welt.
Seither wurden auf diese Weise weltweit über eine Million Kinder gezeugt. In-vitro-Fertilisation wird auch bei Tieren angewendet.
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BlackSavage
03.10.2005, 12:42
Ein Kind das durch eine künstliche Befruchtung entstanden ist, ist bestimmt kein Künstlicher Mensch. :freak
Überlegt bevor ihr wahllos auf die Tasten hämmert. :rolleyes
Ein Künstlich erschaffener Mensch wäre Frankensteins Monster, ein Robotor oder ein Klon.
Also da solltest du dir überlegen was du da sagst. diesmal werde ich den teufel tun zurückzustecken. selbstverständlich ist er künstlich erschaffen. lies du mal diesmal richtig. ich habe nicht gesagt das der entstandene mensch künstlich ist, sondern die art wie er entsteht, oder wollt ihr das jetzt auch als natürlich ansehen? also nun ist mal gut.
viele von euch haben hier einfach probleme damit, auch mal etwas einzusehen. und sorry gonzo. ich bin nicht der typ für solch eine art, aber diesmal hast du nicht überlegt.
also tu du bitte genau das selbe und überlege, bevor DU auf die tasten haust.
das was sheepshaver gesagt hat, ist für mich treffend.
ganz besonders den letzten satz, solltet ihr euch mal hinter die ohren schreiben.
2 schwule = 1 kind mädchen oder junge?
2 lebsen = 1 kind mädchen oder junge?
es war immer so das ein kind,
ein leben von einem weiblichen menshcne geboren wurde.
wer wird in der rolle des schwulen und lesben paares welchen teil spielen?
es heisst immer papi und mami,
was wird es den jetzt heissen schwuli und schwulinchen?
lesbos und lesbinchen?
wenn man ein schlagerstar paar ist, ein schwules,
bekommt man ohne weiteres ein kind zur adoption frei
es gibt etliche pärchen die keine eigenen kinder bekommen
aber es wird ihn verboten warum?
solange es schwule und lebsen gab, war alles ok,
solange man seine sexuellen fantasien ausleben konnte.
aber in der öffentlichkeit war es und ist es ein tabu.
ich habe kein problem damit schwule und lesben,
ich stehe eher auf lesben :D
ich kenne selber viele und es gibt da auch solche und solche
aber um das thema erziehung
hmm
ein mann lebt allein
eine frau lebt allein
ein pärchen
zwei schwule
zwei lesben
und alle wollen ein kind adoptieren
einen jungen?
eine mädchen?
oder beides.
mann sollte immer zum wohle des kindes entscheiden.
die kindeheit prägt ihn, die schule , die freunde, seine gefühle.
und es gibt genug steinigungen in der schule die sau schwer sind.
dazu kommen die medien ich finde es zum kotzen,
wenn man mit aller macht versucht schwule und
lesben in den vordergrund zu stellen anhand irgendwelcher shows
es ist etwas normales, schwul zu sein oder lesbisch.
ausserdem sind, glaube ich auch sehr strenge regeln,
was die adoption angillt für schule und lesben.
keine ständigen partner wechsel ect..
naja ich persönlich sage nein,
es gibt sehr vieles was dem kind fehlen wird,
und da die gesellschaft immer noch Dumm ist´
wird er es sehr schwehr haben.
dazu kommt die religion, die kirche wird da ihre hetzen und
ihre wahrliches gesicht schon offenbaren.
das berufsleben und und und.....
und in jeder nationalität gibt es schwule und lesben,
und es gibt länder da werden heute noch dafür-deswegen hingerichtet
oder aber als nicht normal gesehen.
ich errinere mich wie es früher hiess oder heute noch schwule klatschen,
was würde den mit dem kind passieren?
nur weil die medien sich heute überall ein mischen,
sieht man was passiert anhand der foto handys,
was wird geschehen wenn es den schulekinderklatschen gibt?
hexenjagt stirbt nicht aus was?!
junge, junge.
Künstliche Befruchtung ist einfach ein Medizinischer vorgang.
Ob das Kind nun durch Sex oder künstliche Befruchtung erschaffen wurde ist doch vollkommen egal.
Für ein Hetero Paar ist es für dich ok aber für ein Schwules Paar unnatürlich, also sind es Menschen zweiter klasse oder wie?
Entweder etwas ist unnatürlich oder nicht.
Viele sehen das einfach nur unter dem Aspekt: Schwul = bääh, unnormal, eklig, abartig.
Siehe Shagger.
Es sind aber auch einfach nur Menschen, wie jeder von uns!
Und jeder Mensch hat die selben rechte, egal welche Farbe oder Sexuelle Orientierung er haben mag.
Ich meine ein Paar das keine Kinder bekommen kann und das recht auf Künstliche Befruchtung haben soll, dann kann das ein Lesbisches oder Schwules Paar genau so haben.
Bei einem Schwulen Paar sieht die sache schon etwas anderst aus, logisch.
Und wenn sich eine Leihmutter da zu bereit erklärt, was solls.
Ist doch schön für das Paar, es kann sich dadurch den Wunsch erfüllen.
Natürlich hat da jeder seine eigene Meinung dazu, ist ja auch sein gutes Recht!
Aber man kann nicht einfach sagen das Schwule/Lesben Menschen zweiter Klasse sind und weniger Rechte haben sollen wie Heteros.
Einfach mal unter dem Aspekt sehen es sind Menschen und nicht es sind Schwule.
Schwule sind auch einfach nur Menschen.
Was für euch unnatürlich erscheint ist für diese Menschen ganz ormal.
BlackSavage
03.10.2005, 13:34
@Gonzo
okay ich nehme mal nicht an, daß du mit deinen aussagen mich meinst, denn ich habe hier in KEINEM post etwas derartiges gesagt (menschen zweiter klasse etc.)
im gegenteil. in einem post hab ich gesagt, daß einer meiner besten freunde schwul ist.
ich habe mich ausdrücklich von solch abartigen aussagen distanziert.
naja das mit der künstlichen befruchtung ist wohl jeder anderer meinung. wie eben der name schon sagt künstlich. ihr interpretiert immer irgendwas rein, was so gar nicht zur debatte stand.
ich habe nicht gesagt, daß es schlecht ist eine künstliche befruchtung. und ich habe auch nciht gesagt, das sie homosexuellen nicht zusteht.
sondern es ging lediglich darum, das es, wie es von einem user behauptet wurde, eben kein natürlicher, sondern ein künstlicher vorgang ist, genau wie in dem beispiel deines herzinfarkt patienten. es ist toll das es so etwas gibt, dennoch ist es ein künstlicher vorgang. eben genua wie mit der künstlichen befruchtung. das steht schon allein in dem namen.
und schon plärren mich hier wieder einige an.
mensch kinder lest doch erstmal, was andere meinen. und nicht gleich zurückschiessen.
ich sage es ein drittes mal.
ich will keine homosexuellen diskriminieren, noch will ich alte leute sterben lassen. nun ist mal gut mit euren beispielen.
trotzdem sind es künstlich hervorgerufene vorgänge.
was ja nicht gleich bedeutet, daß ich es schlecht finde.
Ich denke, was die im Topic stehende Frage angeht, sollte man nicht nach Meinungen oder Gefühlen antworten.
Ein Blick in die Verfassung oder von mir aus auch die Bibel werfen. Da steht alles weitere drin, nicht?! ;)
So wie homosexuelle die selben Pflichten haben wie heterosexuelle sollten sie auch die selben Rechte bekommen.
TomCat911
03.10.2005, 16:33
Ich lese andauernd etwas von den Rechten und der Gleichbehandelung von jedem Menschen.
Um jeden Preis? Auch wenn damit die Rechte anderer dadurch unterdrückt werden?
Ihr sagt ständig, dass die Homos ein Recht haben auf ein Kind. Und das ist Falsch!
Niemand hat das recht auf den Besitz eines Kindes, nur leider können nun mal Mann und Frau eins bekommen wann sie wollen und Heutzutage können schon gar Frauen alleine eins bekommen wann sie wollen.
Doch keiner fragt sich mal:
Hat das Kind nicht auch Rechte?
Ein Recht auf einer Mutter und einem Vater?
Dieses Grundlegende Recht soll nun noch weiter beschnitten werden?
Nur weils Modern scheint? Nur weil Menschen selbstsüchtig etwas haben wollen? :kotz
Dieses Recht eines Kindes steht doch jetzt schon ständig im Hintergrund!
Und ich fndes es verwerflich, dass dieses von einer Gesellschaft so tolleriert wird. Nur weils Modern ist.
Frauen die sich mal ebend nen Typ suchen, nur um Schwanger werden zu können, um ihr Kinderwunsch zu erfüllen. Doch wo bleibt das Recht des Kindes auf ein Vater?
Pah, der wille der Mutter nach einem Kind steht nun mal im Vordergrund.
Die Mutter sieht sich im Recht das Kind allein groß zu ziehen, doch nach dem Grundrecht eines Kindes auf beide Natürlichen Elternteile eines Menschenkindes frag keiner!
Sorry Leute, aber ich kann dem in keinster Weise zustimmen, dass dieses Recht eines jedem Kindes noch weiter aus der Gesellschaft verwiesen wird. So wie mit den Kindern um sich geworfen wird, finde ich es jetzt schon abstoßend.
Einem Modernen Menschen sollte eines ausmachen:
Nicht das er ein Kind bekommen kann wann er will, sondern das er erst dann ein Kind bekommt, wenn er die Bedürfnisse eines Kindes auch stillen kann.
Und dazu zählt nun mal das Bedürfniss und das Recht eines Kindes auf einem Vater und einer Mutter.
Zu dem muss ich noch eins über die Homos sagen.
Ich finde es Abstoßend, das Homosexzualität als das Normalste eines Menschen abgestuft wird und es modern und schick sei Schmul zu sein. :kotz
Das ist keine Beleidigung, sondern meine Besorgniss, wie damit umgegangen wird.
Ich stehe zwar den Kirchen recht Feindlich gegenüber, aber diese Gleichstellungsmache der Gesellschaft sehe ich genauso mit unwohlbehagen und abstoßung gegenüber.
Wer Schwul ist, soll es ruhig sein, aber dann sollte der sich auch damit abfinden, dass ihm einige Natürliche Rechte abhanden kommen. Und zwar jene des Kindergriegens!
Da hier das Recht und der Schutz des Kindes im Vordergrund stehen sollte und nicht das verlangen nach etwas von jedemannden.
Zu dem muss ich noch eins über die Homos sagen.
Ich finde es Abstoßend, das Homosexzualität als das Normalste eines Menschen abgestuft wird und es modern und schick sei Schmul zu sein. :kotz
was hast du gegen schmule?
es ist aber normal weil es das schon immer gab,
vor 234937 Jahren während jesus am kreuz hing,
nach dem er auferstanden war... etliche priester sind es
die in gottes namen partys feirén und
es wird auch so sein nach dem du tod bist.
nur weil es manche nicht verstehen,
was andere essen was andere rammeln,
was andere für eine neigung haben muss es doch nicht unnormal sein oder?
was machst du , wen dein bruder schwul ist? oder dein kind?
töten? verkaufen? verachten?
man muss nicht so engstirnig denken,
es gibt viel mehr als nur den pc der eine die welt offenlegt.
es ist normal das es das alles gibt den sonnst würde es nicht existieren.
Die Kinder lernen es doch aber so kennen. Ich denke sie werden sich ihre Mutter- und Vaterfigur in einem der beiden Partner suchen.
Denn was kann eine Mutter/ein Vater einem Kind geben (adoptiertes Kind), was nicht eine Person aus der Homoehe auch kann?
Zu dem muss ich noch eins über die Homos sagen.
Ich finde es Abstoßend, das Homosexzualität als das Normalste eines Menschen abgestuft wird und es modern und schick sei Schmul zu sein.
Es ist nunmal, für die Leute, die dies akzeptieren und tollerieren normal, da es das überall gab und gibt. Für Frauen ist es auch normal braun zu sein. Das war früher auch ein Tabu für Frauen.
Schade, dass du wohl in der Zeit hängen geblieben bist. Gesellschaften entwickeln sich durch die Menschen. Nur weil das "homosexuell sein" wieder so offen gezeigt wird, eben weil es Menschen gibt, die dies tollerieren und akzeptieren ist es nicht schlechter, als wenn es die Menschheit in Zukunft durch Zunahme akzeptieren muss.
TomCat911
03.10.2005, 17:01
Es geht mir nicht darum jemannden der Schwul ist zu verachten, nur weil er so ist, es geht mir darum, wie sehr dieses Thema in der Gesellschaft als Modern und Schick dargestellt wird.
Man hat manchmal nämlich echt den Eindruck von den Homos, dass Hetero sein etwas abnormales sei. Und diese Verharmlosung finde ich nun mal abstoßend.
Und ich bin sicher in keiner Zeit hängengeblieben, im gegenteil, einige meinen, nur weil die Zeit voranschreitet, kann man jegliche Grundwerte der Menschheit über Board werfen.
Und für mich ist nun mal das Thema Homos und Kinder ein Punkt, wo man übers Ziel hinaus schiessen will.
Gleichstellung der Rechte im Gesetzbuch ist eins, aber das Natürliche Recht auf ein Kind hat nun mal nur ein Heterosexuelles Paar und kein Homosexuelles.
@tomcat
ich bin erstmal auf dein profil gegangen weil ich dachte es mit einem 16 jährigen zu tun zu haben, dem ich dann wohl oder übel solch eine "meinung" sofern man von einer solchen sprechen kann ohne es durch das wort "diffamierung" zu erstezen, gelassen hätte.
dann sah ich aber dass du 24 bist und mehr schlecht als recht über deine wörter stolperst und die rechte des kindes beschwörst als tarnung für deine offensichtliche unfähigkeit zur anerkennung menschlicher bedürfnisse, egal ob schwul, lesbisch oder wie auch immer geartet.
ein fallbeispiel ohne gruppen zu diskreditieren:
deiner argumentation nach wäre es um einiges besser wenn ein mann, der seine frau mindestens einmal pro woche schlägt, sich jeden zweiten abend betrinkt und nicht daran denkt zu arbeiten, es seiner frau am besten sogar mitverbietet...dass dieses paar EHER ein kind bekommt als beispielsweise zwei in der öffentlichkeit nicht auffalende lesben oder schwule welche ihrer geordneten tätigkeit nachgehen, vielleicht auch akademische titel etc besitzen?
da hier sooo ausschweifend von den rechten des kindes gesprochen wird: wie schön dass ihr euch anmaßt dem kind bevor er auch nur mündig ist rechte zu- oder abzusprechen. wie wäre es wenn man sich freuen würde, dass es in zukunft auch kinder geben wird die, eben weil sie in einer solchen familie aufgewachsen sind, ein höchstmaß an toleranz und akzeptanz an den tag legen werden?...statt immer nur zu sagen "es wird doch in der schule gehänselt"...in der schule werden auch andere gehänselt und ich glaube jeder von uns wurde schon mal gehänselt, scheissegal ob wir jetzt 2 männer, 2 frauen, mann/frau oder siamesische zwillinge als erziehungsberechtigte hatten!
meinst du, tomcat, etwa dass ein kind welches eine nase entsprechend pinnochio hat, weniger gehänselt wird als jemand der von gleichgeschlechtlichen menschen erzogen wird? und inwiefern hast du bitte das recht zu beurteilen was besser und schlechter ist? du argumentierst absolut nicht aus deiner sicht sonder aus der dir von aussen getragenen durch die gesellschaft durch die du dich wahllos prägen läßt und nicht fähig bist DEINEN weg zu einsichten/ansichten zu entdecken...denn wenn du dazu in der lage wärst würdest du hier nicht so einen quatsch von dir geben.
edit:
jetzt sprichst du von grundwerten der menschheit.
hast du noch mehr solcher kalauer auf lager? wer bestimmt diese "grundwerte"? seit wann sind "grundwerte" allgemein gültig? wer sagt dass du sie dir zu eigen zu machen HAST?
beantworte dir erstmal diese fragen bevor du wahllos gegen andere schiesst
Frauen die sich mal ebend nen Typ suchen, nur um Schwanger werden zu können, um ihr Kinderwunsch zu erfüllen. Doch wo bleibt das Recht des Kindes auf ein Vater?
Pah, der wille der Mutter nach einem Kind steht nun mal im Vordergrund.
Die Mutter sieht sich im Recht das Kind allein groß zu ziehen, doch nach dem Grundrecht eines Kindes auf beide Natürlichen Elternteile eines Menschenkindes frag keiner!Liest du auch durch was du da schreibst? :freak
Dazu muss sich eine Frau keinen Typen suchen, siehe weiter oben Künstliche Befruchtung.
Willst du alleinstehenden verbieten Kinder zu haben? :rolleyes
Was ist mit Frauen die von ihren Typen verlassen wurden weil sie ein Kind bekommen haben?
Willst du denen die Kinder abnehmen oder zwangs verheiraten damit das Kind einen Vater hat?
Das Kind wird einen Vater gar nicht vermissen, weil es nicht mit einem aufwächst.
Es wird vielleicht später wenn es älter ist danach fragen.
Bei einigen glaub ich langsam sie sind so streng Katholisch erzogen und wissens nicht anderst oder sind irgendwo im Mittelalter stehen geblieben.
BlackSavage
03.10.2005, 17:14
@Gonzo71
Siehst du und genau von solchen Aussagen wie der von TomCat distanziere ich mich...:D
Mir is es ja generell egal - wer mit wem, warum ...
Aber ich denk mir halt: Die armen Kinder
Bringst du morgen deinen Dad und deine Mum mit?
Tut mir leid - ich hab nur 2 Dads:freak :D
Ich finds halt komisch.
Aber wiegesagt - wers will;)
@UTM:
Jap, schade, dass die Gesellschaft das einzige Problem bzgl. dieser Angelegenheit und dem ungestörten Leben von homosexuellen ist.
Aber wenn das unter Freunden ist...welcher "Freund" ist es wert "Freund" genannt zu werden, wenn er dann nicht sagt...
Bringst du morgen deinen Dad und deine Mum mit?
Tut mir leid - ich hab nur 2 Dads
..."Oh na dann eben die beiden :)!"
BlackSavage
03.10.2005, 17:20
Aber ich denke auch es ist komisch, weil unsere Gesellschaft es für komisch befindet. Wenn wir es als "normal" sehen würden, warum sollte es dann komisch sein?
Was hier angesprochen wurde, wäre es mir lieber, Dad und Dad mitzubringen, die sich aufrichtig um mich kümmern, als Dad der mich schlägt und Mutter der alles scheißegal ist.
@Holodan
Da haste natürlich auch wieder recht.
Ich bin ja nur der Meinung, dass ich es mir bei mir selbst nicht vorstellen könnte. Mir wärs ja egal, wenn ein kumpel 2 dads hat - hat vielleicht auch vorteile.
Solage die beiden einen jungen adoptieren is es ja in ordnung.:D
Solage die beiden einen jungen adoptieren is es ja in ordnung.:DUnd was willst du damit aussagen?
Das Männer nicht fähig wären ein Mädchen aufzuziehen?
Oder hast du angst die könnten sich an dem Mädchen vergehen? Bedenke, sie sind Schwul und stehen nicht auf Mädels. ;)
TomCat911
03.10.2005, 17:36
@th3o
Zuerst: Ich sagte nie, dass das Kind später Diskriminiert wird.
2. Sagte ich nicht etwas von einem Kinderführerschein, da Eltern Kinderbekommen, die keines bekommen sollten?
Sagte ich nicht etwas davon, das ich es auch abstoßend finde, wenn Frauen alleine nur des Kindeswunsches willen sich Schwängern lassen.
Sagte ich nicht etwas davon, dass ein Mensch dann Kinder bekommen sollte, wenn der die Bedürfnisse eines Kindes stillen kann.
Kam das wirklich so rüber, als würde ich jeder Heterofamilie ein Kind zu gestehen?
@Gonzo71
Das was du zitierst ist ein Gesellschaftliches Beispiel, was ich ebenso verachte, da hier dem Kind schon von vorn herrein die Vaterfigur entzogen wird.
Ich halte es nun mal für Falsch, dass einem Kind schon von Anfang an mit Absicht ein Elternteil entzogen wird. Egal ob es damit später irgendwie klarr kommt oder nicht.
Man hat dem Kind nun mal etwas genommen was ihm zusteht.
Die Argumente dass es später doch "normal" wird, zählen wohl nicht oder?
(Denn dieses Argument, kann ungewollte Wellen schlagen, die man in keinster weise will)
Es wird ihm nun mal etwas genommen und das kann man nicht wegreden.
Doch warum das Argument: Alleinerziehende, wo der Vater oder die Mutter auf irgend eine Art und Weise verloren ging. ?
Es ist doch ein Unterschied, ob einem Kind mit Absicht von vorn herrein eine Elternfigur entzogen wird, oder ob es später durch bestimmte Umstände eins verliert.
Vielleicht noch mal ein Hinweis: Bei Adoptionen geht es um Kinder, die überhaupt keinen Elternteil mehr haben.
Dann eben nochmal! :D
@ TomCat911: Sorry, Deine Argumentation greift nur dann, wenn man unterstellt, dass die Kinder ihren Eltern weggenommen werden, um sie von homosexuellen Paaren adoptieren zu lassen.
Der einzige, der das - entfernt - andeutet, bist allerdings Du:
Kam das wirklich so rüber, als würde ich jeder Heterofamilie ein Kind zu gestehen?
Daher frage ich mich gerade, ob Du Dich vielleicht nur mit Dir selber streitest. ;)
Viele Grüße, Tiguar
Ich halte es nun mal für Falsch, dass einem Kind schon von Anfang an mit Absicht ein Elternteil entzogen wird. Egal ob es damit später irgendwie klarr kommt oder nicht.
Man hat dem Kind nun mal etwas genommen was ihm zusteht.Kann es sein, dass du einen wesentlichen Aspekt aus den Augen verloren hast?
I.d.R. handelt es sich bei Adoptivkindern um solche, die entweder keine Eltern mehr haben (Waisen) oder deren Eltern sich aus unterschiedlichsten Gründen aus der Verantwortung gezogen haben.
Wie auch immer, diese Kinder haben neben ihren Betreuern/Mitbetroffenen niemanden zu denen sie soziale Kontakte aufbauen könnten. Ist das allein nicht schon Grund genug, auch homosexuellen Paaren die Adoption zu gestatten?Zu dem muss ich noch eins über die Homos sagen.
Ich finde es Abstoßend, das Homosexzualität als das Normalste eines Menschen abgestuft wird und es modern und schick sei Schmul zu sein.Es ist doch wohl eher so, dass das sexuelle Bedürfnis gleichgeschlechlich orientierter Menschen über hunderte von Jahren als abnorm gewertet und totgeschwiegen wurde.
Eine im steten Wandel befindliche Gesellschaft sollte aber imo befähigt sein, ihre überlieferten Ethik-/Moralvorstellungen zur Disposition zu stellen. Und genau das geschieht seit einigen Jahren auch im Bezug auf gleichgeschlechtliche Lebensformen.
Das hat imo überhaupt nichts mit Modernität zu tun, sondern sollte eigentlich als selbstverständlich gelten.
[EDIT]
Ja Tiguar - wieder ein wenig zu spät - aber man kann es offensichtlich nicht oft genug schreiben...;)
Wintermute
03.10.2005, 19:11
Das Grundproblem hier ist die Unterscheidung zwischen natürlich und unnatürlich.
Die Menschheit ist schon lange über dieses Thema hinweggeschossen, es wil bloß noch keiner so ganz wahrhaben.
Bevor jetzt hier die Diskussion natürlich/unnatürlich weitergeht mal eine kleine zusammenfassung:
- Kind kommt aus Heim, hat niemanden der sich in elterlichen Sinne Bezugsperson nennen könnte
- Bekommt 2xVater, 2xMutter + hoffentlich stabiles Umfeld
Also:
Wem fällt jetzt ein zacken aus der Krone wenn das zugelassen wird?
Die einzigen Probleme auf die dieses Kind (solange Erziehung glattläuft) stoßen wird, ist die unakzeptanz der Gesellschaft, eben "andere Eltern" zu haben.
Eine Gesellschaft lebt von Erneuerung. Auch die der moralischen Werte. Sonst würden wir immer noch Gladiatoren beobachten die sich gegenseitig die Birne spalten (obwohl das ja immer noch im übertragenen Sinne getan wird, aber dies sei ein anderer Thread ... ;) ).
Wie bereits erwähnt wurde, sollten moralische Werte auch wieder alle paar Jahre unter die Lupe genommen und neu validiert werden. Vielleicht lag man ja falsch/änderten sich die Umstände? <- (anm.: soll manchmal vorkommen wie ich einmal hörte).
Irgendwann muss jemand damit anfangen die gegebenen Umstände zu ändern. Man kann es nicht allen rechtmachen, das geht nie. Sowas nennt sich "time for ugly questions" und wie es bei allem neuen ist: Es wird schlechtgeredet und als schwachsinn (unsinn, unmoralisch, ... je nach wahl) abgestemeplt, da keiner zugeben will nicht soweit gedacht zu haben oder einfach nur zu faul/ignorant/selbstverliebt/egozentrisch/etc. (<- wieder nach wahl) ist, seine eigenen Wertvorstellung offenzulegen und zu reorganisieren.
Oft kommt dabei raus das lange Diskussionen und Gegendarstellungen nur in der Angst vor Veränderungen oder der simplem Abneigung gegenüber dem "Abnormalen" beruhen.
Natürlich nicht immer, aber oft ...
Noch eine Überlegung:
Homosexuelle haben ihr Leben lang mit Diskriminierung und Abneigung Leben und Kämpfen müssen. Das mussten wenige Heteros (ich gehe von Deutschland aus) auf dieser generellen Ebene, eher in anderen Lebenslagen die aber Homosexuelle genauso betreffen.
Man könnte also nun im Gegenzug behaupten, das ein homosexuelles Paar aus Erfahrung besser auf grundlegende gesellschaftliche Probleme des Sprösslings eingehen kann als ein heterosexuelles.
Solche Thesen könnte man noch zuhunderten aufstellen, aber kann man sie auch belegen? Ich denke Nein ... macht´s klick? :)
@Tomcat:
Ich glaube zu verstehen was du mit sagen möchtest. In meiner Umgebung sind vor ein paar Jahren auch auf einmal alle Bi und Schwul und was weiss ich nicht was geworden. Die meisten sind nu wieder hetero ;) Ich habe das Gefühl das war echt eine kurzzeitige Modeerscheinung ...
diskordier
03.10.2005, 19:48
Hallo,
beim überblicken eurer antworten könnt ich teilweise das Kotzen bekommen. Über zehn Jahre Aufklärung und 51 % der Leute in diesem Forum haben davon nichts mitbekommen.
Immer dieselben Vorurteile!
Ich bin eher für eine Befähigungsbescheinigung der Erziehung für Mann und Frau (selbstverständlich ist das nicht möglich).
Ob Homo oder nicht, es gibt bereits Homo´s die Kinder schon seit Jahren groß ziehen, ja in Deutschland. Und ? Nicht´s und ? Ungewöhnlich, aber daran gewöhnt man sich.
Hier ließt man Ängste, Faschismus und Christianismus heraus, aber eins will ich loswerden, in der Volkskunde beobachtet man "Familien", die im klassischen euröpäischen Sinne nicht entsprechen. Die Wissentschaft hat festgestellt, dass die abendländliche Familie, im unseren Sinne, eine Erfindung der christlichen Glaubensgemeinschaft ist. Fazit, unser Bild einer Familie ist nicht Natürlich oder so ähnlich.
Es sollte nicht die Frage gestellt werden ob oder ob nicht, viel mehr sollte man fragen, warum überhaupt noch danach gefragt wird !
Mit freundlichen Grüßen
:freak2
BlackSavage
04.10.2005, 01:01
Wie bereits erwähnt wurde, sollten moralische Werte auch wieder alle paar Jahre unter die Lupe genommen und neu validiert werden. Vielleicht lag man ja falsch/änderten sich die Umstände? <- (anm.: soll manchmal vorkommen wie ich einmal hörte).
Irgendwann muss jemand damit anfangen die gegebenen Umstände zu ändern. Man kann es nicht allen rechtmachen, das geht nie. Sowas nennt sich "time for ugly questions" und wie es bei allem neuen ist: Es wird schlechtgeredet und als schwachsinn (unsinn, unmoralisch, ... je nach wahl) abgestemeplt, da keiner zugeben will nicht soweit gedacht zu haben oder einfach nur zu faul/ignorant/selbstverliebt/egozentrisch/etc. (<- wieder nach wahl) ist, seine eigenen Wertvorstellung offenzulegen und zu reorganisieren.
Da sprichst du etwas an, was mich (der bisher der Sache Neutral gegenüber stand) sehr beeindruckt.
Es ist wohl wahr, das wir anfangen sollten, mal gründlich die Alten Wertvorstellungen zu überdenken? Wer sagt denn, daß sie richtig sind?
Schließlich gab es auch mal Menschen, die aus der Gesellschaft verbannt oder gar getötet wurden, weil sie behaupteten, die Erde sei eine Kugel;) . Also wir sind durchaus imstande, uns zu Irren.
Toller Beitrag Wintermute, danke!
Wintermute
04.10.2005, 01:01
[FONT="Comic Sans MS"]Hallo,
Es sollte nicht die Frage gestellt werden ob oder ob nicht, viel mehr sollte man fragen, warum überhaupt noch danach gefragt wird !
schöner Satz. Warum schreibe ich eingetlich so einen Roman wenn´s so einfach geht. ;)
@Blacksavage:
Danke. :)
Das Grundproblem hier ist die Unterscheidung zwischen natürlich und unnatürlich.
Was ist denn natürlich?
Ist Homosexualität nicht *natürlich*?
Hm, in der Antike war sowohl bei den Griechen als auch bei den Römern Gleichgeschlechtlicherverkehr "normal" und nichts abartiges oder gar verwerfliches.
Bei den Germanen allerdings wurde man ins Moor geworfen wenn man sich dessen bediente.
Wir haben hier also 2 Dinge einmal zu bewerten.
1.) Wenn also schon bei den Germanen so etwas "verwerflich" war aber bei anderen Völkern durchaus normal ist bzw. war, ist dies bei uns schon einmal ein kulturelles Problem das aus der Tradition heraus gewachsen ist aber immer noch nichts mit *natürlich* oder *unnatürlich* zu tun hat.
2.) Betrachten wir nun einmal die Religionszugehörigkeit der Masse und auch die der letzen 1200 Jahren hier, so müssen wir im *angeblichen* Buch der Bücher lesen, dass Homosexualität eine "Todsünde" darstellt. Aber auch das hat nichts mit natürlich oder gar unnatürlich zu tun, sondern mit Werten, Traditionen, Moral, Ethik etc.
Wenn wir unsere nächsten Verwandten betrachten, so bedienen sich auch Schimpansen der Homosexualität, ist also vollkommen natürlich bei denen.;)
Warum denn dann nicht auch bei uns?
Ist der Ekel den wir Heterosexuelle dabei empfinden anerzogen oder angeboren?
Welcher Mann hätte nicht gerne einmal Verkehr mit 2 Frauen welche lesbische Neigungen haben?:D :sex
Ok, der ist "etwas" daneben.
Wintermute
04.10.2005, 03:09
Genau diese Fragen geisterten mir im Kopf rum. Wollte nur keine Diskussion über natürlich und unnatürlich vom Zaune brechen.
Kann deiner Ausführung aber nur Zustimmen.
btw: Ich denke es ist anerzogen.
BlackSavage
04.10.2005, 10:12
Ich denke es ist anerzogen. Wenn es angeboren wäre, würden es nicht so viele Menschen tolerieren und akzeptieren.
Es ist in den Köpfen der Menschen einfach etwas "abartiges".
Aber es ist nicht überall so. Tatsächlich in Griechenland sieht man das (größtenteils) ganz anders. Da gibt es zwar auchdie verbohrten Christen, aber mir ist aufgefallen, daß es da nicht so extra erwähnenswert ist wie hier.
Der Besitzer der kleinen Pension war stockschwul und niemand bemerkte es, weil es niemand erwähnte. Er war eben Homo, so wie ich Hetero.
Er hatte es eines abends selbst erzählt. Und von den Leuten dort hat es niemanden interessiert. Es ist da für viele Leute etwas, was dazugehört.
Vielleicht war es nur in der Ecke, in der ich war, aber ich bin davon überzeugt, daß wir "modernen" Europäer neben den Amerikanern die Schlimmsten sind.
Sicherlich kann ich mich täuschen, aber der Eindruck entstand mir.
energy626
06.10.2005, 02:01
Ich bin klar dafür. Warum denn auch net? Ist doch nix bei. Es spricht bei vielen Leuten immer noch die konservative Verklemmheit dagegen. Ich finde es unfair, wenn Leute sich gegen etwas stellen, weil sie damit net umgehen können.
gruß
energy626
RockmauZz
15.11.2005, 16:15
also damit zu argumentieren dass homosexuelle abstossend sind ist ja absoluter schwachsinn... sie sind auch nur menschen und sie finden vieleicht heteros abstossend! ich bin absolut dafür.. sie können doch auch nixhts an ihrengefühle ändern, solen sie etwa ein leben lang eine lügeleben nur weil sie anders fühlen als die meisen aneen menschen?
ich habe auch nix gegen schwule aber ein kind?
ich denke das wird für das kind später eventuell problematisch
find ich ehrlich gesagt nich gut :/
da real shit
15.11.2005, 18:42
warum nicht, ich kenn jemanden der schwul ist und der ist voll ok, ich mein was soll da bitte schön das Problem sein?
Ja und?
Sind dann die Homosexuellen oder das Kind dran schuld?
Nein, die Gesellschaft ist schuldig und nur sie selber muss sich langsam mal "updaten" ! :)
Justin_Sane
15.11.2005, 19:20
Also wenn ich von mir ausgehen würde, ob ich ales Kind in einer Schwulen-/Lesbenehe aufwachsen wollte: Ich wollte es nicht!
Ich habe nichts gegen Homo...nur ich kann's net nachvollziehen.
ich kanns auch nicht nachvollziehen, allerdings ist es den homosexuellen unfair gegenüber, da sie natürlicherweise
keine kinder bekommen können...
man kann sich aber auch vorstellen, dass das kind ziehmlich gehänselt wird: "deine eltern sind zwei männer!" usw...
-> also so gesehen, ist es schädlich für das kind!
ich habe mal für "ja" gestimmt. die homos. sollten nur wissen worauf sie sich einlassen...
:skull
Justin_Sane
15.11.2005, 19:31
Wie hoch ist die Chance eigentlich, dass das Kind in einer Homo Ehe selbst Homo wird? :rolleyes
Also mir kann keiner erzählen, das wäre egal. Eltern sind nunmal Vorbilder und werden/wollen nachgeeifert werden.
Und was heisst unfair?
hat sie ja keiner gezwungen, schwul zu werden. Somit war es ihre freie Entscheidung, keine Kinder auf zumindest natürlichen Wege zu bekommen.
Also nun wirds ja bunt. Homosexualität ist nicht anerziehbar, sonst könnte man Dich ja auch zum schwulen umpolen oder jeder Schwule/ Lesbe hetero werden. ;)
Ausserdem gilt Homosexualität nach ausgiebigen Studien nicht mehr als Krankheit.
SheepShaver
15.11.2005, 20:21
ich kanns auch nicht nachvollziehen, allerdings ist es den homosexuellen unfair gegenüber, da sie natürlicherweise
keine kinder bekommen können...
Wie oft muss denn noch wiedeholt werde, dass es nicht darum geht, was fair gegenüber den Homosexuellen ist, sondern was gut für das Kind ist? Und da kann man durchaus geteilter Meinung sein.
@NBB: Homosexualität ist ansteckend, nicht? Und ein Impfmittel gibt es natürlich nicht. :rolleyes
Sag mir mal bitte, warum es überhaupt Homosexuelle gibt, wenn Kinder sich an den Eltern orientieren!?
aLuckyGuy
17.11.2005, 08:52
Natürlich sollten Schwule und Lesben Kinder adoptieren können, ja auch Lesben denn an denen denken ja die wenigsten. Zugegeben haben es Lesben einfacher, die müssen nicht erst um Adoption kämpfen wenn sie ein Kind wollen aber darum machen sich ja die wenigsten Gedanken.
Das ein Kind unbedingt eine Mutter braucht um normal aufwachsen zu können halte ich für Unsinn. Es gibt jede Menge alleinerziehender Väter in diesen Land und deren Kinder entwickeln sich durchaus normal. Auch die Sache mit den Hänseleien halte ich für falsch. Das ist doch eine vollkommen verdrehte Sichtweise. Das wäre ja so als ob man Homosexualität wieder verbieten würde weil die Schwulen ja sonst gehänselt werden. Also wirklich...
Und was das Argument "wieder der Natur" betrifft - also bei mehr als 400 Tierarten ist inzwischen homosexuelles Verhalten wissenschaftlich belegt. Viele Tiere gehen nicht nur langjährige homosexuelle Beziehungen ein, nein sie ziehen sogar Jungtiere selbst auf oder helfen in ihren Tierfamilien mit bei der Aufzucht. Man muss einfach mal die Augen aufmachen. Warum sollte es ausgerechnet beim Menschen anders sein?
Für alle die es interessiert, einfach mal bei Google eingeben: "Homosexualität im Tierreich"
@sheepshaver
ach komm schon, warum tust du so auf halbwegs scheinheilig? von wegen "es geht um die kinder". es geht dir doch die ganze zeit nur darum dass du schwule schon AN SICH als abnormal betrachtest...also political correctness einhalten trotz anderer sichtweise finde ich nicht ok ;)...dann steh doch auch ordentlich dazu.
so wie ich die leute toleriere die eine andere homosexualität haben, genau so toleriere ich auch diejenigen die diese leute nicht tolerieren :D
ich halte zwei punkte der adoptionsgegner für ziemlich hirnrissig. dazu zählen
1) "das kind wird selbst homosexuell und dadurch wider die natur."
dazu kann man sagen: ja, bestimmt, und es gibt ja auch so viele empirische nachweise für solche behaupteungen und das kind hat auch niemals einen eigenen willen und es sieht auch niemals verschiedengeschlechtliche paare auf der strasse etc....nein, das alles hat und sieht das kind nicht. *sarkasmus*
2) "das kind wird in der schule gehänselt"
welches kind wird im kindergarten, schule etc nicht gehänselt bis zu einem bestimmten alter?! tut nicht so scheinheilig.
[QUOTE=Simon]Prinzipiell wüsste ich jetzt keinen Grund dagegen, warum Homo-Eltern ein Kind nicht mindestens genauso gut erziehen können wie Hetero-Paare.
Also ich kann mich erinnern, das meine Mutter einen anderen Part bei meiner Erziehung gehabt hat als mein Vater. Das war auch sicher gut so. Man muß nicht zwangsläufig was gegen Homosexuelle haben, um gegen die Kindererziehung zu sein. Zwei Mütter für einen Sohn – au Backe!
Justin_Sane
17.11.2005, 12:38
@th3o
Ich hatte schon aus gutem Grund nach einer Zahl gefragt. Denn alles was ihr/wir/ich/du hier aufzählst, sind persönliche Meinungen.
Mich interessieren da eher wissenschaftliche Fakten. Denn nur damit kann ich was anfangen. Mit einer persönlichen Meinung dagegen relativ wenig. Okay..sie ist zwar schön zu lesen, aber das war's dann leider auch schon.
Also: Hast du Beweise/Zahlen/Studien, dass es so und nicht anderst ist?
Meine Meinung ( :lol ) ist aber dennoch die, dass Eltern Vorbild Funktion haben! Bei wem ist das bitte nicht so?
Und aus diesem Grund würde es mich interessieren, inwieweit dies Einfluss auf spätere soziale/sexuelle/gesellschaftliche Auswirkungen hat?
@nbb
dann bitte ich dich mir zu begründen warum kinder zu homosexuellen neigungen geraten obwohl sie ein "normales" elternhaus haben.
denn irgendwoher müssen ja die aktuellen homosexuellen jenseits 20 etc kommen. die sind nicht auf einmal in der welt aufgetaucht...
und ich wette du kannst es mir eben NICHT begründen eben weil das jeder mensch für sich selbst entdeckt. die sexualität ist wohl kaum erziehung denn viel mehr ein trieb.
Justin_Sane
17.11.2005, 13:09
Japp...ist mir schon klar, dass das nicht funktoniert: Die 'Eltern' sagen: "Hey, du wirst jetzt schwul!" und das Kind macht es dann auch! :D
Hehe...das wäre ja auch schon ziemlich arg!
Natürlich handelt es sich um eine freie Entscheidung, hat ich aber auch schon unten geschrieben, nur in einem anderen Zusammenhang:
'hat sie ja keiner gezwungen, schwul zu werden. Somit war es ihre freie Entscheidung, keine Kinder auf zumindest natürlichen Wege zu bekommen.'
Dennoch würde es mich interessieren, ob und falls ja, Kinder aus schwulen Ehen, eher zu hetero- oder homosexualität neigen.
Das ist 'ne ganz legitime Frage! (Ich meine das wirklich nicht böse oder gar diskriminierend)
@nbb
aber es klingt auch jetzt wieder so als ob du denkst dass ein homosexuelles paar einem kind keine freie entscheidung lassen würde was es werden will....
Hi!
Na dann geb ich auch mal meinen Senf dazu :)
Ich hab nichts gegen homosexuelle, kenne sogar einige die homo sind. Weiblich genauso wie männliche.
Adoptieren sollten sie schon dürfen denn sie tun etwas gutes also warum nicht?
Leider hab ich irgendwie den falschen Button beim Vote angeklickt *g* naja egal...
Ich würde nie homo werden da mich meine Lüste auf mein anderes Geschlecht ziehen...
Gruß
SheepShaver
17.11.2005, 16:21
@sheepshaver
ach komm schon, warum tust du so auf halbwegs scheinheilig? von wegen "es geht um die kinder". es geht dir doch die ganze zeit nur darum dass du schwule schon AN SICH als abnormal betrachtest...also political correctness einhalten trotz anderer sichtweise finde ich nicht ok ;)...dann steh doch auch ordentlich dazu.
so wie ich die leute toleriere die eine andere homosexualität haben, genau so toleriere ich auch diejenigen die diese leute nicht tolerieren :D
Hab ich eigentlich nie so behauptet. :) Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich Homosexuelle nicht verstehe, aber tolerieren tue ich sie durchaus. Jedoch heißt diese Toleranz nicht gleich, dass ich sie auch aktiv unterstützen muss. ;)
Zu Deinen Einwänden gegenüber den zwei Kontrapunkten, die Du zitiert hast, gebe ich Dir Recht... was aber passiert, wenn sich das Kind zum Schwulenhasser entwickelt? :evillol
Natürlich handelt es sich um eine freie Entscheidung, hat ich aber auch schon unten geschrieben, nur in einem anderen Zusammenhang:
'hat sie ja keiner gezwungen, schwul zu werden. Somit war es ihre freie Entscheidung, keine Kinder auf zumindest natürlichen Wege zu bekommen.'
Ist zwar nicht das eigentliche Thema, aber was macht Dich so sicher, dass es "natürlich eine freie Entscheidung" sei, homosexuell zu werden? Eine Veranlagung muss - denke ich - schon vorhanden sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese Neigung irgendwie durch äußere Einflüsse hervorrufen bzw. verhindern kann.
Machen wir uns nichts vor: man ist nicht schwul, weil man es "will", sondern weil man es "ist".
und aufgrund deines letzten satzes sheepshaver verstehe ich erst recht nicht warum du dann gegen eine adoption bist.
das kind würde sich genau so entfalten können wie in einer "normalen" familie...ja sogar bestimmt besser als ein kind welches ein scheidungskind zb. ist.
die größte sorge der adoptions-gegner hier ist doch bisher gewesen, dass das kind a) sich "seltsam" entwickeln würde oder b) kurzzeitig gehänselt würde...was an sich nicht anders ist als bei anderen kiddys im kindergarten.
der eine wird wegen seiner nase gehänselt, der andere wegen seinen eltern...da fällt mir grade ein: kinder im kindergartenalter...haben doch soweit ich das mitbekomme null plan von beziehungskisten. ich glaube die nehmen dasgar nicht wahr dass kind xy keine mutter oder keinen vater hat. das kümmert die doch gar nicht. die spielen lieber mit der rassel oder ziehen über äusserliche merkmale der anderen kinder her.
Also wenn ich von mir ausgehen würde, ob ich ales Kind in einer Schwulen-/Lesbenehe aufwachsen wollte: Ich wollte es nicht!
Ich habe nichts gegen Homo...nur ich kann's net nachvollziehen.
und was ist wenn du davon ausgehst, dass du dir als homosexueller ein kind wünscht? wegen mir können die ruhig kinder adoptieren, solang sie die kids ordentlich aufziehen!
gruß
aLuckyGuy
17.11.2005, 17:56
Natürlich handelt es sich um eine freie Entscheidung, hat ich aber auch schon unten geschrieben, nur in einem anderen Zusammenhang:
'hat sie ja keiner gezwungen, schwul zu werden. Somit war es ihre freie Entscheidung, keine Kinder auf zumindest natürlichen Wege zu bekommen.'
Dennoch würde es mich interessieren, ob und falls ja, Kinder aus schwulen Ehen, eher zu hetero- oder homosexualität neigen.
Das ist 'ne ganz legitime Frage! (Ich meine das wirklich nicht böse oder gar diskriminierend)
Na sag mal, ist das wirklich dein voller Ernst? Ich meine, du kannst doch wohl nicht wirklich der Meinung sein das alle Schwulen irgendwann in ihren Leben sich einfach mal vorgenommen haben schwul zu werden, einfach so.
Was deine Frage betrifft, wieso stellst du sie nicht einfach umgekehrt. Wieso werden so viele Schwule und Lesben in heterosexuellen Ehen geboren?
Wieso stellt ein junger Mensch fest das er homosexuell ist obwohl sein gesamtes Umfeld, seine Familie, Schule, seine Freunde und Bekannte, Arbeit, das Fernsehen, etwas ganz anderes predigen. Doch wohl ganz bestimmt nicht weil man sich so etwas aussuchen kann.
Wieso muss man das überhaupt ständig hinterfragen. Wieso kann man die Frage nach der sexuellen Orientierung nicht einfach akzeptieren und fertig.
Offenbar ist die Natur der Meinung das es noch mehr gibt als die pure Fortpflanzung und offensichtlich muss es ein gutes Konzept sein denn sonst hätte sich die Homosexualität nicht über Millionen von Jahren behaupten können.
klasse post @luckyguy
genau das meine ich. da stellt sich irgendein, im herzen ohnehin schon, homo-gegner hin und macht eine völlige abstraktion von allen bisherigen schwulen und lesbischen menschen und behauptet, dass man ja doch mal bitte an das kind denken sollte.
warum hat man denn bloss nicht an die kinder gedacht die in total kaputten familien aufwachsen wo der vater die mutter schlägt? wo das kind jetzt ein fall für den jugendrichter und später evtl ein notorischer verbrecher wird?...da macht man ja lieber die augen zu weil es ja eine "von der natur aus so vorgesehene familie" war.
Ich bin absolut dagegen. Ich habe zwar nichts gegen Homosexuelle allerdings sollte man auch an das kind denken, das sieht immer Vater und Mutter bei Freunden (wenn es überhaupt Freunde bekommt bei unserer oberflächigen Jugend) und zuhause hat es dann 2 Mütter oder 2 Väter.?. Das kind kann ja nur gestört enden!
Das kind kann ja nur gestört enden!
Fragt sich nur welche Kind gestört endet.
Eines welches asoziale normale Eltern hat, welche das Kind vernachlässigen, prügeln oder sonst was..
Eines das gar keine Eltern hat und in einem Heim aufwächst und gar keine elterliche liebe erfährt oder ein Kind das mit zwei liebevollen Vätern/Müttern aufwächst.
Darüber sollte man vielleicht mal nachdenken bevor man solche äußerungen tätigt.
Aber schön den anderen nachgeplappert, damit erzählst du uns nichts neues von der Scheuklappenfront. :rolleyes
Wie will man den Müttern bloß danken?
Wenn man nicht selbst eine Familie hat, wird man dies auch nicht verstehen?
Es gibt auf der Welt jedoch immer noch ein paar Gehirnamputierte, die meinten sie wären allein und selbstständig aufgewachsen.
Was empfindet eine Mutter, wenn sie unerträgliche Qualen der Geburt ertragen musste oder was für eine Verantwortung trägt man als Vater?
Darüber denkt man nicht, weil sie wegen ihrer Krankheit nicht in der Lage dazu sind.
Diese, die gelenkt von Trieben sind, haben keine Ahnung und sind wirklich krank, auch wenn sie meinen sie würden klar denken können.
Deshalb dürfen wir es nicht zulassen, dass unschuldige Kinder von solchen Opportunisten vedorben werden.
Um gleich mal mit einer provokanten Bemerkung zu beginnen: Ich persönlich betrachte Homosexualität als eine Art „genetischen Defekt“, ähnlich wie Kurzsichtigkeit. Dabei wähle ich das Wort Defekt deshalb, weil ich darin eine Abweichung von der Natürlichkeit/Normalität sehe. Warum? Wenn alle Menschen dieser Welt strikt homosexuell wären und sich entsprechend verhalten würden, dann gäbe es in 120 Jahren keine Menschen mehr. Daher kann Homosexualität nicht dem natürlichen/genetischen Bauplan entsprechen.
Aber das macht nichts. Die Menschheit geht ja nicht zugrunde, weil ein gewisser Prozentsatz homosexuell ist. Es ist eben eine Laune der Natur und man wird dadurch nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen.
Ich als Mann kann mit einer schwulen Gesinnung zwar absolut nichts anfangen, weil ich sie nicht so richtig nachvollziehen kann. Aber das hindert mich nicht daran, schwule und lesbische Menschen als gegeben hinzunehmen, zu tolerieren und zu akzeptieren. Ihre Sexualität ist schließlich deren Sache, nicht meine.
Wenn ein schwules oder lesbisches Paar nun ein Kind haben möchte, dann läuft das ja nicht so wie auf dem Basar. Das gilt für die anderen Paare genauso. Kinder muss man sich in der Regel selbst anschaffen, es gibt sie nicht im Katalog zu kaufen.
Wenn man die Möglichkeit der Adoption grundsätzlich einräumt, dann frage ich mich, mit welchen Argumenten man dieses Recht den gleichgeschlechtlichen Paaren absprechen will. Da könnte man wohl nur mit dem grundgesetzlichen Schutz der „Familie“ kommen und dem Hinweis, dass die Homo-Ehe nicht denselben Schutz genießt wie die Ehe zwischen Mann und Frau.
Allerdings glaube ich nicht, dass sich das auf Dauer durchhalten ließe. Die Adoption wird kommen. Ob ich das gut finden soll oder nicht, kann ich im Moment noch gar nicht sagen. Zwingende Gründe, die dagegen sprechen, fallen mir spontan nicht ein.
contrapunctus
10.03.2008, 15:02
Du bist also ein Mann mit hetero Gesinnung.
Bei mir liegt das irgendwie anders, ich habe mir meine sexuelle Neigung nicht als Gesinnung angeeignet, sondern ich bin hetero veranlagt. Mein Kater ist übrigens schwul, es ist mir neu, dass Tiere eine Gesinnung haben könnten. Ist also auch veranlagt.
Nunja, zum Thema gleichgeschlechtliche Ehe und Kind adoptieren. Da gilt für mich die gleiche Regel wie für alle Eltern. Wenn sie sich bemühen dem Kind das zu geben was es braucht, Liebe, Bildung, Vermittlung von Selbstwert, Erfahrungen ermöglichen usw., es begleiten ins Erwachsenenleben, dann gerne.
Ich habe "Gesinnung" geschrieben, aber "Veranlagung" gemeint. Das liegt an meinem Schreibstil, der manchmal etwas flapsig ist.
evtl. liege ich falsch, aber gibt`s in diesem Land überhaupt rechtlich gesehen reguläre Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen ?
Ob ja oder nein ist auch nicht wichtig, ob gleiches Geschlecht oder Mann&Frau
Wichtiger ist doch die Frage warum ist der Wunsch da ist ein Kind zu haben?
Viele die das "normal" hinbekommen, werden nicht so intensiv überprüft, wie welche, die adoptieren müssen!
Ich selber kenne kaum Homosexuelle - und ich selber finde diese Art der "Veranlagung" irgendwie als Luxus der menschlichen Spezies, weil in der Natur kein Art ohne Befruchtung sich fortpflanzen kann.
Nun denn - wir haben ja die Genetik - wie ich mal gehört habe kann man aus XY > XX machen. aber aus XX nicht XY - soll heißen - aus zwei Frauen kann man Leben zeugen aus zwei Männer nicht.
zum Thema
Ein Kind was adoptiert werden muss
wünscht sich doch sicher Geborgenheit - da ist doch die Konstellation der Eltern ein Frage des Hineinwachsens
Yin Yang gibt es überall
dersil
Die gesetzliche Grundlage für die sog. "Homo-Ehe" findest Du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenspartnerschaftsgesetz
oemer_1991
11.03.2008, 21:43
Das ist doch der größte Schwachsinn im Leben.
Sodurch werden bestimmt viele Probleme in die Welt hereingebracht.
Ich bin dagegen.
Die armen Kinder die müssen dann später mit hänseleien rechnen.
mfg
contrapunctus
11.03.2008, 21:46
...ich selber finde diese Art der "Veranlagung" irgendwie als Luxus der menschlichen Spezies,
"Homosexualität ist im Tierreich genauso verbreitet wie bei den Menschen." (http://http://www.geo.de/GEO/natur/tiere/287.html)
amdandre
11.03.2008, 22:29
Das "Argument" mit der Hänselei kann ich nicht nachvollziehen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Kind, dass im Heim lebt genauso gehänselt wird, wie eins, dass zwei Väter/Mütter hat. Außerdem ist das nur ne Phase und wenn das Kind "Glück" hat, hat es einen übergewichtigen Klassenkameraden, dann hat sichs mit der Hänselei. Und das die Mutterliebe fehlt..., also das glaube ich auch nicht, denn die kann garantiert auch nicht von ner Erzieherin ersetzt werden , die sich noch um 100 andere Kinder kümmert und zwei Männer/Frauen die sich ein Kind wünschen werden sich auch sehr gut drum kümmern. Außerdem werden die ja vorher sehr genau geprüft, was man sich bei manchen Eltern (inklusive liebespendender Mutter) manchmal nur wünschen könnte und zwar bevor sie Kindern in die Welt setzen.
Also ich bin ganz klar dafür, denn es sind auch nur Menschen, und sie können nichts dafür, dass sie so sind wie sie sind also warum ihnen das Recht auf Kinder absprechen?
Wenn man ein adoptiertes Kind fragen würde wo es ihm besser gefällt im Heim oder in einem geregeltem Zuhause, würde sich das IMO bestätigen.
Herrlich, ein altes Thema =)
Ich bin gegen die Möglichkeit, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen.
Einerseits steht jedem Menschen das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit zu und das wird zumindest inzwischen oberflächlich dadurch gewährleistet, dass wir in Deutschland keine Homosexuellen mehr wegsperren oder umerziehen.
Aber die die Entfaltung hört immer da auf, wo die Rechte und Freiheiten des anderen beginnen. Ein Kind ist in den Frühjahren sehr abhängig von der Erziehung seiner Eltern und wird dementsprechend auch stark geprägt. Dinge wie Bildung, Benehmen, soziale Bindungsfähigkeiten und tausend weitere Dinge werden direkt von den Eltern abgeguckt und bis zu einem gewissen Alter nicht hinterfragt.
Ich sehe Probleme, wenn homosexuelle Menschen diese Rolle einnehmen sollen. Es wäre sehr schwierig für das Kind, die Position der Eltern gegenüber der Gesellschaft richtig zu erkennen. Soweit ich weiß, gilt Homosexualität heute als genetische Veranlagung, aber ich habe auch schon Menschen kennengelernt, die ihre sexuellen Präferenzen im Laufe der Jahre mehr als zweimal gewechselt haben.
Das Kind hätte nicht nur Schwierigkeiten die Rollen innerhalb der Familie korrekt zu interpretieren, sondern wäre auch spätestens ab der Grundschule dem Hass der anderen Kinder ausgesetzt.
Drittens besteht die Gefahr, dass das Kind ebenso homosexuell werden kann oder Homosexualität gegenüber Heterosexualität vorzieht. Dazu kommt noch das ständige Wir-sind-anders-Vorleben der Eltern, dass auch auf das Kind übergreift und es so zu Schwierigkeiten bei der Integration kommen kann. Ich habe dafür weder Quellen noch Belege, es ist eine persönliche Vermutung.
Odium, solche Beiträge wie den von Dir finde ich höchst amüsant: "Drittens besteht die Gefahr, dass das Kind ebenso homosexuell werden kann oder Homosexualität gegenüber Heterosexualität vorzieht". Schöner kann man ein latentes Vorurteil kaum darbieten. Nun muss man Homosexuelle nicht besonders lieben. . Aber die Einschätzung einer "Gefahr", dass sich die Kinder von "Homo-Eltern" etwas abgucken könnten, zeigt doch deutlich, dass diese Veranlagung ein biisschen als "bäh" empfunden wird - in Richtung schädlich, krank oder so.
Ja, ich hab Vorurteile gegen Homosexuelle. Und auch noch gegen ganz andere Sachen, wie dieser Test (https://implicit.harvard.edu/implicit/germany/selectatest.jsp) gezeigt hat ^^ Obwohl ich liebend gern etwas dagegen tun würde, muss ich das hinnehmen.
Ansonsten sind immer zuerst Kinder das Produkt ihrer Eltern - eigener Charakter kommt erst später dazu, und der baut dann auch nur darauf auf. Natürlich ist das eine Gefahr, wenn Kinder sich sowas abgucken. Wie schon gesagt ist Homosexualität die Ausprägung der eigenen Vorliebe, aber rational gesehen eine Abweichung von der Natur, die nicht wirklich sinnvoll ist und schon gar nicht Ideal für unser Gesellschaft.
Ich finde es eben gefährlich, weil das Kind stark verunsichert ist, wenn die Gesellschaft etwas anderes vorlebt als es die eigenen Eltern tun und gar nicht das Selbstbewusstsein und den Überblick hat, sich zwischen diesen Fronten sicher zu bewegen. Für mich kommen Kinder immer zuerst, und erst dann das Wohl der Eltern - so sieht es glaube ich auch der Staat.
Ähnliches Beispiel sind die Kinder von Zwerkwüchsigen, bei denen das Wachstumshormon normal wirkt und die ihre Eltern binnen kürzester Zeit auf den Kopf schauen können. Die haben auch starke Probleme die Vorurteile und das exotische Auftreten ihrer Eltern richtig zu interpretieren. Wenn die Eltern dann nicht in der Lage sind, richtig zu vermitteln, ist die Entwicklung beeinträchtigt.
Die mögliche Verunsicherung der Kinder kommt aber weniger daher, dass die Gesellschaft etwas anderes vorlebt. Denn Kinder orientieren sich zunächst einmal sehr stark an ihren Eltern. Abweichende Ansichten und Meinungen kommen zumindest bei Kleinkindern kaum an.
Die Schwierigkeiten sehe ich darin, dass Homosexuelle immer noch häufiger gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Hier stellt sich die Frage, wer sich umstellen muss: Die Schwulen und Lesben oder die Gesellschaft.
Das wiederum hängt in der Gesellschaft davon ab, wie man Homosexualität einstuft. Wenn man es als „Laune der Natur“ auffasst, dann sollte man sie tolerieren können. Wenn man dagegen der Meinung ist, Schwule und Lesben müssten medizinisch behandelt, therapiert oder weggeschlossen werden, dann sieht die Sache natürlich anders aus.
amdandre
12.03.2008, 13:47
Also erstens, homosexuell kann man nicht werden, entweder man ist es oder man ist es nicht. Und ich glaube nicht, dass Kinder, die bei Homosexuellen aufwachsen einen Knacks bekommen und wenn, dann ist der garantiert nicht größer als der, den sie im Heim bekommen würden. Und ich sag's nochmal, ich garantiere dir, dass Kinder die bei Homosexuellen oder Kleinwüchsigen oder sonst wie "ander gearteten" Menschen aufwachsen, genauso glücklich werden und genauso ein Leben leben wie alle anderen Kinder auch. Man muss Kinder nicht in watte einpacken, die kommen mit sowas schon klar. Außerdem könnte ich mir vortsellen, dass sie sogar gestärkt aus so einer Beziehung in die Welt entlassen werden, weil sie schon während der Kindheit mitbekommen haben, dass die Welt nicht aus Watte besteht, dass Menschen naiv und dumm sein können (-->mögliche Hänseleien), und ich stelle mir vor, dass sie so vielleicht sogar schneller und besser mit der Welt zurecht kommen als "normal" aufgewachsene Kinder.
EDIT: Zustimmung an keshkau
Und ich glaube nicht, dass Kinder, die bei Homosexuellen aufwachsen einen Knacks bekommen und wenn, dann ist der garantiert nicht größer als der, den sie im Heim bekommen würden. Und ich sag's nochmal, ich garantiere dir, dass Kinder die bei Homosexuellen oder Kleinwüchsigen oder sonst wie "ander gearteten" Menschen aufwachsen, genauso glücklich werden und genauso ein Leben leben wie alle anderen Kinder auch.
Tatsache ist aber, dass keiner so genau weiß, wie es in der Praxis aussieht. Kinder kommen zwar besser mit Scheidungen klar als allgemein hin angenommen, wichtig ist ihnen aber, dass sich jemand um sie kümmert, und nicht das sie am Ende in einen Streit reingezogen werden.
Übrigens: Kinder die ohnen einen Vater aufwachsen, haben später häufiger mit Folgen (http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/935/38897/) wie Ängstlichkeit oder Müdigkeit zu kämpfen und werden häufiger das Opfer von Gewalttaten oder begehen häufiger Suizid. Daher kann man schnell behaupten, dass ein Kind eingeschlechtliche Eltern locker wegsteckt, die langfristigen Folgen halte ich jedoch für nicht absehbar.
amdandre
12.03.2008, 17:55
Ich kann es nur immer wiederholen. Es ist meiner Meinung nach unbestreitbar besser für ein Kind in einer Familie aufzuwachsen als in einem Heim, egal ob die Eltern nun homosexuell, kleinwüchsig oder sonst was sind. So sehe ich das zumindest. Ich habe einen Cousin (was weiß ich wievielten Grades), dessen Mutter seit ein paar Jahren mit einer Frau zusammenlebt und er jetzt also zwei Mütter hat. Natürlich war die trennung vom Vater schwierig, nur wüsste ich nicht, dass er unter Hänseleien leidet oder sonstige Probleme hat. Ihm geht es gut, auch mit zwei Müttern.
Nicht-Natan
12.03.2008, 18:08
Hm... ein Einmalposter pusht ein 3 Jahre altes Thema. *kopfkratz*
Naja, dann werde ich auch mal meine Meinung kundtun:
Ich bin dagegen. Warum? Nicht, weil ich homosexuelle für schlechte Menschen halte, meine besten Freunde sind schwul oder lesbisch, sondern weil Kinderkriegen durch das Zusammensein von Mann und Frau erst ermöglicht wird.
Das "beste" Kindesumfeld wäre also eine funktionierende Familie mit Vater und Mutter. Selbst der Wegfall eines Elternteiles durch Scheidung bsp. ist meiner Meinung nach immer noch besser (im SInne von natürlicher) als das "2 Väter" oder "2 Mütter" Modell.
Ich kann den Kopf vor soviel Konservatismus nur schütteln. Es kann keiner wirklich abschätzen was es für Folgen haben wird und doch scheinen sich hier viele einig zu sein, dass sie eine Adoption ablehnen. Argumente? Mangelware. Es wird stattdessen auf irgendein Verstoß gegen Natürlichkeit verwiesen und selbstverständlich versucht man sich zugleich auch sofort von Leuten abzugrenzen, die eventuell die Adoption ablehnen weil sie homophob sind. Die Leute die das hier ablehnen sind es natürlich überhaupt nicht, sondern sehen das ganze eher pragmatisch. Na, soviel Heuchelei in einem Thread...Gratulation.
Ich verzichte darauf für meine Position zu argumentieren weil ich bereits die Frage um die es sich dreht, nämlich ob jemand irgendwas darf oder nicht, bereits für hammer pervers halte. Wer die Frage stellt ob jemand was "darf", dann scheint diese Person sich bereits in einer Position zu befinden die als "normal" gilt. Diese Normalität die erstmal selber zu reflektieren wäre scheint dann auch die Legitimation dafür zu sein, dass man anderen (die einfach anders sind, nicht-identisch, nicht-angepasst) irgendwas verbietet weil man selber im Besitz des Urteilsvermögens zu sein scheint. Eine Farce sondergleichen im Grunde.
Nicht-Natan
12.03.2008, 18:56
Willst du diesen Versuchsballon auf den Rücken unschuldiger Kinder austragen, die mit Verhaltensstörungen und Psychosen aufwachsen könnten. Der Preis ist zu hoch..
Wer Kinder will, sollte eine traditionalle Bindung eingehen,m in der Kinder überhaupt erst naturgemäßg möglich sind.
Beispiel: Zu meinem Bekanntenkreis gehören - wie schon erwähnt - doch einige homosexuelle Menschen aus gehobener Gesellschaftsschicht. Ein Lesben-Päärchen hat sich ein Kind gewünscht - jeweils. Was haben sie gemacht? Sie haben nach einem Mann gesucht, der bereit war, sie zu schwängern und ziehen jetzt ihre Kinder "traditionell" auf. (D.h. abwehcselnd Vater und Mutter sind jeweils da.)
P.S.: Den Vergleich zum Dritten Reich finde ich denkbar unanbegracht, zumal du hier auch noch flsche Tatsachen hinstellst. Selbst blauäugige und blonde Juden wurden umgebracht, wichtig war für die Nazis nur, daß es sich um "Juden" handelte. Aber das ist OT.)
Wintermute
12.03.2008, 18:58
Danke Th3o. Nur mach den Nazivergleich wieder raus, das ist ein Totschlag-Stil. Ich fand den Beitrag vorher ohne den Anhang besser. :)
@Natan:
Da leben Kinder im Heim, die keiner haben will bzw. gäbe es genug "normale" Paare, wären sie längst ausm Heim draussen. Wachsen sie bei 2 Menschen in einem stabilen Umfeld auf, haben sie es tausendmal besser als dort. Und über natürlich wie unnatürlich braucht man gar nicht zu reden. Das kratzt ein Kind recht wenig. Die Abneigung kommt seltsamerweise erst im Jugendalter. Man fragt sich jetzt nur woher ... ;)
//edit:
Die Schwängerei ist ja ne nette Idee, nur leider haben da 2 Männer ein Problem damit.
amdandre
12.03.2008, 19:05
Volle Zustimmung.
Ich bin einigen Empfehlungen nachgekommen und habe den Zusatz rausgenommen. Der Inhalt hat allerdings nachwievor Gültigkeit für mich. Ganz besonders und vor allem sobald es sich um Minderheitengruppen handelt wie es nun mal Homosexuelle nachwievor sind.
Nicht-Natan
12.03.2008, 19:09
//edit:
Die Schwängerei ist ja ne nette Idee, nur leider haben da 2 Männer ein Problem damit.
Tja, hatten sie nicht. Naja, sehen auch nicht allzu häßlich aus, meine Freundinnen. ;)
Ich weiß nicht... wer "a" sagt, muß eben auch "b" sagen. Die meisten männlichen homosexuellen Päärchen, die ich kenne, wollen gar keine Kinder. Merkwürdigerweise ist das bei den Lesbenpärchen eben anders.
Ich glaube an die Prägung im frühesten Kindesalter. Es ist erwiesen, daß sich der Charakter nicht mehr sonderlich ändert nach dem 12ten Lebensjahr. Und in dieser zeit sollten Kinder in einem möglichst natürlichen Umfeld aufwachsen. Das ist meine Meinung.
Wer weiß, ob man ansonsten nicht einen Haufen bindungsunfähiger Sozialinvalider schafft? Man sieht die Psychosen von Kindern ja schon in schlecht laufend Ehen und bei Scheidungskindern. - > Beziehungsunfähigkeit. Das sind auch keine neuen Erkentnissen, diese sind ja shcon jahrzehntelang bekannt.
$co®pion
12.03.2008, 19:13
Homosexuelle sollte man weder tolerieren noch bekämpfen.
Man sollte ihnen Helfen, denn sie brauchen psychologische Hilfe!
Man sollte diesen Menschen weder erlauben zu Heiraten noch Kinder zu adoptieren.
Erstens weil man diesen Menschen noch weniger hilft wenn man sie akzeptiert statt toleriert.
Zweitens weil es für diese Kinder sicherlich nicht gut ist wenn sie bei Homosexuellen aufwachsen.
Wie sollen sich diese Kinder jemals normal entwickeln ohne einen psychologischen Schaden davonzutragen?
Immerhin ist es für die meisten Kinder schon schlimm genug und stört deren Entwicklung wenn sie bei nur einem Elternteil aufwachsen.
Nicht-Natan
12.03.2008, 19:15
@th30: Bloß weil es sich um eine Minderheit handelt, sollte man dieser keinen Freifahrtschein geben. Weißt du überhaupt, durch was für Quereleien ein heterosexuelles Paar gehen muß, um ein Kind zu adoptieren? Was dort alles in Erfahrung gebracht wird, nachgewiesen werden muß, welche psychologischen Bedingungen an die Eltern gestellt werden etc?
Längst nicht jedes heterosexuelles Paar bekommt ein Kind zur Adoption, wenn die äußeren Rahmenbedingungen nicht stimmen. (Umfeld etc...)
Warum sollte das für homosexuelle nun anders sein?
xxJVLxx65
12.03.2008, 19:21
Ganz klares NEIN von meinerseits!
Wenn ich mir vorstellen müsste das meine Eltern Schwul wären...
Wie soll das Kind später mal eine normale Beziehung haben? Von wen sollte es das denn gelernt haben? Ein Kind braucht meiner Ansicht nach Vater und Mutter um sich zu entwickeln.
Wenn die Natur, Gläubige Menschen, zu denen ich mich nicht zähle würden Gott sagen, es so gewollt hätte würden Schwule Kinder bekommen können...
3 Jahre alt und immer noch nicht Schnee von gestern?
Homosexuelle können in der Regel auch ohne Adoption eigene Kinder haben, denn sie sind ja normalerweise nicht unfruchtbar. Eine lesbische Frau kann also sehr wohl ein Kind empfangen und austragen, gegebenenfalls durch künstliche Befruchtung uvm. und ein schwuler Mann kann dadurch ebenfalls ein Kind zeugen und anerkannter Vater werden, ohne daß er mit einer Frau sexuellen Verkehr gehabt haben muss. Zudem dürfen auch homosexuelle einzelpersonen einen Antrag auf Adoption stellen.
Das eigentliche Problem für diese Randgruppe ist ein ganz anderes: Auf jedes adoptierbare Kind kommen 7 sieben adoptionswillige Erwachsene und die Jugendämter geben öfter "üblich sexuell orientierten" Ehepaaren den Vorzug.
Der Rest ist eigentlich nur die unangenehme Vorstellung einiger am eigenen Leib (in Persona des Kindes), die mögliche Angst vorm Hänseln (aus eigener Erfahrung?).
Doch diese Bedenken und Vorurteile wurden dann gesellschaftlich anerzogen, sogar als Problem jeden Tag erneut geschürt. Übrigens auch mit solcher Art Threads.
Und wenn wir noch so weitermachen, wird sich das auch nie ändern, nie Normalität und Gewohnheit.
Ein Kind braucht Liebe. Punkt. Alles weitere ist peripher. Mensch, es ist nur eine sexuelle Orientierung, die sind nicht dümmer, ärmer, inkompetenter, erfolgloser, kranker als alle anderen. Deshalb ist die Unterteilung in Hetero- und homosexuell nicht nur lächerlich, sondern eine diskriminierende Farce.
Oder stellen wir demnächst die Frage: Dürfen Religiöse (zb. Muslime) Kinder adoptieren? Wie siehts da mit der Wahrscheinlichkeit eines Abfärbens aus? Oder dürfen Behinderte Kinder adoptieren? Vielleicht ja auch ein unnormaler Einfluss? Oder doch nicht?
*Sarkasmus*
So in etwa wirkt die Überschrift dieses Threads auf mich. Überflüssig wie ein Kropf, und erschreckend genug, dass wir uns in 1000en Jahren immer noch nicht weiterentwickelt haben. Schon bei einigen Posts hier alleine, fragt man sich, ob man vllt. diesen Leuten nicht besser gleich das Recht zur Adoption absprechen sollte? Schade um die Kinder. Echt mal.
Lost_Byte
12.03.2008, 20:05
Ich bin dagegen, da die Erziehung schienbar massiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder hat.
Ich kenne einen Homosexuellen, der eine Lesbische Schwester, 1nen schwulen Bruder und einen "normalen" Bruder hat. Eine solche Häufung sehe ich nicht als Zufall an, zumal sie bei ihrem Homosexuellen Vater aufgewachsen sind.
Man sollte Kindern aber eine nbormale Erziehung ermöglichen. Ich will damit nicht sagen, dass Homosexuelle grundsätzlich flasch sind, aber ich finde es schon unnormal.
Das liegt vielleicht daran, dass sich Normal und Unnormal durch das Umfeld bildet. Normal ist immer das, was man aus der Umgebung gewohnt ist. Wenn ein Kind nun bei Homosexuellen Eltern aufwächst kann es passieren, dass das Kind die Homosexualität als etwas normales auffasst und sich entsprechend entwickelt.
Es darf natürlich jeder Homosexuell sein, aber man sollte Kinder schon nicht in die Richtung erziehen.
Nicht-Natan
12.03.2008, 20:08
Ein Kind braucht Liebe. Punkt. Alles weitere ist peripher. Mensch, es ist nur eine sexuelle Orientierung, die sind nicht dümmer, ärmer, inkompetenter, erfolgloser, kranker als alle anderen. Deshalb ist die Unterteilung in Hetero- und homosexuell nicht nur lächerlich, sondern eine diskriminierende Farce.
Oder stellen wir demnächst die Frage: Dürfen Religiöse (zb. Muslime) Kinder adoptieren? Wie siehts da mit der Wahrscheinlichkeit eines Abfärbens aus? Oder dürfen Behinderte Kinder adoptieren? Vielleicht ja auch ein unnormaler Einfluss? Oder doch nicht?
*Sarkasmus*
Mann, darum geht es doch überhaupt nicht. Klar braucht ein Kind liebe. Stell dir bitte aber mal vor, was mit einem Kind passiert, wenn zwei Männer abwechselnd "ei dei dei ei, tu kleiner süsser ei pei fei, waddebüschen" machen und sich dann in ihre Schlafzimmer zurückziehen. Wenn das Kind das mitbekommt hat es doch einen Schaden fürs Leben und ist schon vorgeprägt.
Ein Kind braucht Liebe von Frau *und* Mann.
Die Erziehung hat Einfluss, nicht die sexuelle Orientierung der Eltern oder deren sexuelle Vorlieben und Praktiken!
Außerdem werden Kinder doch nicht immer anders als ihre Eltern? Übrigens auch ein Vorurteil wie eben wie viele. ;)
Viele Teile der Gesellschaft haben doch eher ein Problem damit, es ist für sie ungewöhnlich und deshalb unmöglich. Das Kind hätte kein Problem, hätte es seine Umgebung nicht. Also will man doch in Wahrheit der Gesellschaft was gutes tun und denkt weniger nur ans Kind, wie vorgeheuchelt?
Lieber lässt man die Kinder überwiegend aus den doch so "normalen" (gewohnten) Konstellationen im Heim verrotten, statt sie zu adoptieren. Die Heime sind voll.
Da werden sie bestimmt bessere Menschen und sich toll entwickeln, alles besser als ungewöhnliches zur Gewohnheit werden zu lassen. :freak;
Wintermute
12.03.2008, 20:18
Ein Kind braucht Liebe. Punkt. Alles weitere ist peripher. Mensch, es ist nur eine sexuelle Orientierung, die sind nicht dümmer, ärmer, inkompetenter, erfolgloser, kranker als alle anderen. Deshalb ist die Unterteilung in Hetero- und homosexuell nicht nur lächerlich, sondern eine diskriminierende Farce.
Oder stellen wir demnächst die Frage: Dürfen Religiöse (zb. Muslime) Kinder adoptieren? Wie siehts da mit der Wahrscheinlichkeit eines Abfärbens aus? Oder dürfen Behinderte Kinder adoptieren? Vielleicht ja auch ein unnormaler Einfluss? Oder doch nicht?
*Sarkasmus*
Auch Danke. Alles kulturell bedingt, aber über diesen Tellerrand schaut kaum einer drüber. Was normal und nicht normal ist, definiert unsere Kultur und nicht die Natur. Es ist auch ziemlich normal, als "Solariumneger" rumzulaufen und sich jeden Abend einen an die Krone zu löten. Sehe ich mir dazu noch an, wie derb im Arsch jede 2te Familie hinter der Hochglanzfassade ist, relativiert sich für mich das "Problem" der Eingangsfrage von selbst. Ich kenne genug "Normale", die ordentlich einen an der Klatsche und trotzdem Kinder haben. Nur haben sie halt einen kulturell akzeptierten Schaden, das ist der einzige Unterschied.
Nicht-Natan
12.03.2008, 20:20
Die Erziehung hat Einfluss, nicht die sexuelle Orientierung der Eltern oder deren sexuelle Vorlieben und Praktiken!
Es ist erwiesen, daß Kinder ein Trauma davontragen, sollten sie ungeschickt mit sexuellen Handlungen ihrer Eltern konfrontiert werden. Dazu gibt es eine erkleckliche Reihe von Studien.
Das hat nichts mit "Teilen Der gesellschaft zu tun", die Homosexualität generell ablehnen.
Bezüglich "die Heime sind voll":
Eltern, die gerne Kinder adoptieren wollen, suchen sich natürlich möglichst junge aus. Um ein Kind zu adoptieren muß man etlichen Prüfungen und Ansprüchen standhalten. Nicht jedes adoptierwillige Paar bekommt auch ein Kind zugeordnet, wenn die sozialen Umstände nicht stimmen. (Beispielweise wenn beide Elternteil berufstätig sind gibts Probleme...)
Warum sollte das für Homosexuelle wegfallen?
Die Heime sind voll von pubertärenden Bälgern, nicht von zur Adoption freigegebenen Neugeborenen, Relict...
Ich kenne genug "Normale", die ordentlich einen an der Klatsche und trotzdem Kinder haben. Nur haben sie halt einen kulturell akzeptierten Schaden, das ist der einzige Unterschied.
Niemand hindert Homosexuelle daran auf "natürlichem" Wege selbst Kinder zu bekommen. Wo ist das Problem?
Wintermute
12.03.2008, 20:23
Nach dieser Argumentation sollte man auch zum Beispiel dem SM zugeneigten Teil der Bevölkerung das Recht entziehen, Kinder zu bekommen. Sie könnten ja ungeschickt damit konfrontiert werden. Was passiert, wenn ein Kind den Vater mit der Sekretärin im Bett erwischt? Wohl ein ähnliches Trauma.
Mal ehrlich: Ein Homosexuelles Paar wird kaum auf dem Küchentisch nageln, damit der Nachwuchs hoffentlich auch nen dicken Schaden davonträgt. ;)
Natürlicher Weg: Klar sicher. Aber wenn sie das dürfen, was unterscheidet sie dann von anderen Eltern, was eine Adoption angeht?
Alle sind gleich, manche gleicher. Alles klar. :rolleyes
Nicht-Natan
12.03.2008, 20:25
Unterschwellig bekommmen Kinder immer so etwas mit, WIntermute. "Der Papi küßt den Papi und spricht so komisch durch die Nase..."
Klar haben viele Kinder einen Schaden aufgrund der Umstände in denen die Eltern miteinander Leben und verkehren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein homosexuelles Umfeld das besser macht...
Bitte stell dir mal das kleine Kind vor, daß mit 3 Jahren ins Bett der Eltern möchte am Morgen... Dann geht der Sohn zu den beiden VÄtern, die miteinander im bett kuscheln und die Tochter zu den beiden Müttern, die Arm in Arm im Bett liegen...
Psychose vorprogrammiert.
Mann, darum geht es doch überhaupt nicht. Klar braucht ein Kind liebe. Stell dir bitte aber mal vor, was mit einem Kind passiert, wenn zwei Männer abwechselnd "ei dei dei ei, tu kleiner süsser ei pei fei, waddebüschen" machen und sich dann in ihre Schlafzimmer zurückziehen. Wenn das Kind das mitbekommt hat es doch einen Schaden fürs Leben und ist schon vorgeprägt.
Völliger Käse. Dein Post strotzt nur so von Voruteilen und Klischees. Als wenn alle schwulen Tunten und alle Lesben mit Kurzhaarschnitt im Holzfällerhemd herumlaufen. :rolleyes.
Eher die wenigsten, nur in den Medien zur Belustigung des Heteropublikums leider viel zu oft.
Und aus all diesen Vorurteilen kommt es dann nicht selten vor, dass sich 40 jähre Familienväter plötzlich outen. Tolle Gesellschaft.
Genauso wenig färben SM-Eltern oder Swinger auf die Entwicklung des Kindes ab, wenn sie ins Schlafzimmer gehen. ^^ Wobei auch das keine Schande wäre.
Das Kind sieht diese als Eltern. Nicht als homo- oder Heteros. Auch verantwortungsvolle Heteroeltern werden nicht ihre Praktiken vor dem Kind ausleben. Warum sollte das bei Homoeltern anders sein?
Und wenn die sich mal knutschen, na und? Es ist ungewohnt. Das wars aber auch schon wieder. Das ist doch nicht das Problem der Homosexuellen, wenns einer komisch empfindet.
Ich verstehe nicht wieso man immer soviel in derartige Themen hinein interpetieren muß? Macht man das auch bei allen anderen Lebenseinstellungen, Religionen und Traditionen?
Die Heime sind voll von pubertärenden Bälgern, nicht von zur Adoption freigegebenen Neugeborenen, Relict...
Falsch, von gescheiterten Familienverhältnissen.
Meiner Meinung nach sind die Adoptionskriterien generell viel zu hoch gesteckt. Könnten viel mehr adoptiert werden.
Nobody is perfect.
Und viele Kinder kommen erst durch die Ämter ins Heim und werden aus Familien gerissen.
Nicht-Natan
12.03.2008, 20:29
@ Relict:
Siehe meinen vorherrigen Beitrag.
Gleicheschlechtliche zärtliche Bekundungen, die das Kind in jedem Falle mitbekommen wird, sind nichts für eine zarte Kinderseele. Punkt.
Es gibt schon genügend andere Faktoren, die ein Kind negativ beeinflußen, da muß man nicht noch künstlich für weitere Anomalien sorgen.
Und bezüglich des SM-Unsinns-Argument:
Solange das Kind die SM-Praktiken nicht mitbekommt ("Papi, warum schlägst du eigentlich Mami im Bett?") ist das völlig ok. Denn der Papi wird die Mami auch lieb in den Arm nehmen am Frühstückstisch.
Du sprichst andere Religionen und Traditionen an:
Laß dir gesagt sein, daß in jeglicher anderer Tradition und Religion immer die Familie und das Verhältnis zwischen Mann und Frau im Mittelpunkt steht. Ohne Familie, keine Gesellschaft, keine Religion.
xxJVLxx65
12.03.2008, 20:32
Als wenn alle schwulen Tunten und alle Lesben mit Kurzhaarschnitt im Holzfällerhemd herumlaufen
du hast hosenanzug vergessen...
für kleine kinder mag das vll nicht so schlimm sein, aber für jugendliche, die von ihren klassenkameraden gehänselt werden schon.
Nicht-Natan
12.03.2008, 20:36
Ich stelle mir das gerade so vor... der 15-jährige pubertierende bringt seine erste Freundin nach Hause...
Oder die Tochter mit dem Freund...
@xxJVLxx65
Dann liegts doch an der Gesellschaft, den Klassenkameraden und ihren prüden vorurteilsbeladenen und vorallem unaufgeklärten Eltern. Daher kommt deren negativer Einfluss und die Erziehung zur Intoleranz, ja Abneigung, auch durch Totschweigen.
Glaub mir auch daran würde man sich ganz schnell gewöhnen.
Ich hab mich schließlich auch an verschleierte Frauen gewöhnt. Als DDR-Bürger totales Neuland. Vorallem in dem Ausmaß. Schwule und Lesben gabs auch schon in der DDR;)
@Natan
Gleicheschlechtliche zärtliche Bekundungen, die das Kind in jedem Falle mitbekommen wird, sind nichts für eine zarte Kinderseele. Punkt.
Du kannst ja bei Deiner Meinung bleiben, ich eben bei meiner.
Nicht-Natan
12.03.2008, 20:43
Ich hab mich schließlich auch an verschleierte Frauen gewöhnt. Als DDR-Bürger totales Neuland. Vorallem in dem Ausmaß. Schwule und Lesben gabs auch schon in der DDR;)
Errm. wie alt warst du als du dich an "verschleierte Frauen" gewöhnt hattest? Was für Auswirkungen hatte das denn auf deine Beziehung zu deinen Eltern? :freak
Ich glaube kaum daß die Kleiderordnung mit einer sexuellen 24/h Orientierung gleichzusetzen ist. Da greifen ganz andere Atavismen, eben das Bedürfnis nach der Mutter und dem Vater. Ob die Mutter verschleiert ist und ob der Vater grüne Haare trägt ist dabei unrelevant.
Das ist so, als ob du harte Sex-Spiele mit dem tragen von weißen Turnschuhen gleichsetzen würdest. :rolleyes
Ich bitte dich... dein Vergleich war wirklich sehr unpassend. WIe sagt der Engländer so schön? "Apples and Oranges"...
@Natan
17.
Und ich bin mit meiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsen. Da sie alles ganz ohne Männerhilfe bei mir und im Haus gemeistert hat, hatte das sogar einen nachhaltig positiven Effekt über emanzipierte Frauen. ;)
Und Kleiderordnung ist gut. Mir gings mehr um die ausgelebten Traditionen dahinter bis hin in den Schulunterricht. Geniessen diese Kinder denn eine bessere Erziehung als bei Homosexuellen oder Fanatikern, Ignoranten aller Coleur und lernen mehr fürs Leben?
Es bleibt eine sexuelle Orientierung DER ELTERN. auf das Kind nimmt es maximal in Sachen Toleranz Einfluss und in Sachen gesellschaftliche Mißverhältnisse, Voruteile und Heuchelei selbiger.
Und nein es wird seine Eltern nicht deswegen ablehnen oder verstoßen oder freiwillig ins Heim gehen. Es wird diese Erfahrung an seine Kinder weitergeben, diese nicht homophob erziehen.
Ansonsten lief was ganz anderes falsch.
Ich stelle mir das gerade so vor... der 15-jährige pubertierende bringt seine erste Freundin nach Hause...
Oder die Tochter mit dem Freund...
Und wo wäre das Problem? Davon abgesehen, dass das kind auch auf solche VoruteilsFreunde verzichten kann, will der FreundIN schließlich nicht mit den Eltern ins Bett, genauso wenig wie bei Heteroeltern.
Homosexuelle sollte man weder tolerieren noch bekämpfen.
Man sollte ihnen Helfen, denn sie brauchen psychologische Hilfe!Weshalb brauchen die psychologische hilfe?
Man sollte diesen Menschen weder erlauben zu Heiraten noch Kinder zu adoptieren.Aha, alle Menschen sind gleich nur einige sind halt gleicher.
Erstens weil man diesen Menschen noch weniger hilft wenn man sie akzeptiert statt toleriert.Welche hilfe benötigen den Homosexuelle?
Zweitens weil es für diese Kinder sicherlich nicht gut ist wenn sie bei Homosexuellen aufwachsen.Irgendwelche beweise, zahlen für deine vermutungen?
Wie sollen sich diese Kinder jemals normal entwickeln ohne einen psychologischen Schaden davonzutragen?Warum sollten sie sich nicht normal entwickeln?
Immerhin ist es für die meisten Kinder schon schlimm genug und stört deren Entwicklung wenn sie bei nur einem Elternteil aufwachsen.Bei Scheidungskindern würde ich dir recht geben, das diese eher einen mentalen knacks bekommen können aber wenn von vornherein nur ein Elternteil da ist, sehe ich da keine probleme.
Gibt aber auch genügend Kinder in einer "vermeintlich" intaken Familie die probleme haben.
Weil die Eltern versagen.
Nicht-Natan
12.03.2008, 21:01
Das mag ja sein, Relict. Viele Kinder wachsen nur mit einem ELternteil auf. ABer ich gehe davon aus, daß du zumindest gelegentlich Kontakt zu deinem Vater hattest bzw zu den Freunden deiner Mutter (als Kind).
Es geht auch nicht darum wie die Eltern ihre Kinder erziehen und ob komosexuelle Eltern ihre Kinder homophon erziehen würden.
Es geht um Psychosen, um den "Abfärbeffekt" umd Bindungsunfähigkeit, um Probleme in der Pubertät und mit den Freunden/Klassenkameraden.
HIer sind ganz unbewußt agierende Mechanismen am Werk, da können die beiden Homos sich noch so sehr bemühen. Das Kind wird immer ahnen, daß seine Eltern "anders" sind.
Laß dir gesagt sein, daß in jeglicher anderer Tradition und Religion immer die Familie und das Verhältnis zwischen Mann und Frau im Mittelpunkt steht. Ohne Familie, keine Gesellschaft, keine Religion
Und? Ist das heute noch tatsächlich aktuell? Was ist Familie?
Ohne unfruchtbare keine Gesellschaft, nicht ohne oder mit Homosexuellen.
Es geht um Psychosen, um den "Abfärbeffekt" umd Bindungsunfähigkeit, um Probleme in der Pubertät und mit den Freunden/Klassenkameraden.
Es färbt nichts ab, was nicht abfärben kann. Sexuelle Orientierung ist nicht freiwillig auswählbar, sie ist nur freiwillig unterdrückbar.
Und warum sollen Kinder von homosexuellen Eltern bindungsunfähiger sein, als die von Heteros? die leben ihr Leben, ihre Sexualität. Und wissen ganz genau selber was sie wollen. Spätestens in der Pubertät. Ich sehe keinen Unterschied. Auch werden homosexuelle Eltern diese nicht zur Homosexualität bekehren, sie würden ihr Kind aber deswegen auch nicht verachten.
Denk doch nicht dauernd an die anderen, was die womöglich denken oder sagen. Die geilen sich auch wieder ab und regen sich übers nächste auf.
Ach nochwas.
Haben Kinder von Homosexuellen denn keinen Kontakt zum anderen Geschlecht oder anderen sexuellen Orientierungen? Leben die etwa in einer Sekte?
HappyMutant
12.03.2008, 21:21
Das Kind wird immer ahnen, daß seine Eltern "anders" sind.
Das Problem scheint hier ja für viele eher zu sein, dass das Kind dies für normal halten könnte und "auch so wird". So auch bei dir. Also was ist jetzt das Problem? Das "anders sein" der Eltern oder dass das Kind falsche Vorstellungen vom "richtigen" bzw. "gottgewollten" Zusammenleben bekommt? "Liebe" bekommt es unter Umständen von beiden oder in einer "normalen" Familie von keinem. Alles nicht regelbar und voraussagbar. Es geht hier also letztendlich doch nur um die sexuelle Orientierung und weniger um die Erziehung.
Und wird ein Junge bei zwei Müttern nun eher "normal" oder "homo". Oder nur noch verkorkst? Und was passiert bei einer künstlichen Befruchtung, wo das Kind seinen Vater gar nicht kennenlernt? Oder ist vielleicht das ja alles der Grund warum die Jugend nur noch "aus Primaten" besteht, Natan. ;)
Nicht-Natan
12.03.2008, 21:22
Und? Ist das heute noch tatsächlich aktuell? Was ist Familie?
Ohne unfruchtbare keine Gesellschaft, nicht ohne oder mit Homosexuellen.
Die Homosexueollen trtagen nun wirklcih herzlich wenig zur Arterhaltung bei, oder? :rolleyes
Es färbt nichts ab, was nicht abfärben kann. Sexuelle Orientierung ist nicht freiwillig auswählbar, sie ist nur freiwillig unterdrückbar.
Hypothere. Absolut unbewiesen.
Ach nochwas.
Haben Kinder von Homosexuellen denn keinen Kontakt zum anderen Geschlecht oder anderen sexuellen Orientierungen?
Nicht im Kindesalter, wenn sie sehen wie Mami und Mami oder Papi und Papi rummachen und dann wahrscheinlich noch der ganze komosexuelle Freundeskreis dazukommt.
Und wird ein Junge bei zwei Müttern nun eher "normal" oder "homo". Oder nur noch verkorkst?
Das ist unbekannt. Aber wenn wir uns anschauen, was kleinste Störungen im regulären elterlichen Miteinander schon an Psychosen in Kleinkindern auslösen, die zu gewaltigen Schwiriegkeiten später in der Pubertät und noch später im Erwachsenenalter führen können, dann ist es wohl relativ sicher anzunehmen, daß noch ungewöhnlichere Lebensumstände der homosexuellen Adoptiv-"Eltern" nicht für eine positive Entwicklung der kindlichen Psyche beitragen.
Die Homosexueollen trtagen nun wirklcih herzlich wenig zur Arterhaltung bei, oder?
Sag das mal nicht. Ich kenne etlich Lesben, die sich von ihrem schwulen Freund nen Kiond machen lassen. Auf die ein oder andere Art. Vielleicht mehr als manch andere ;)
Bei diesem Thema gehts aber nicht ums Kindermachen oder-kriegen, sondern ums Adoptieren bereits vorhandener und noch dazu in einer Ehe oder eheähnlichen Gemeinschaft, was ja ansich schon Streitthema ist. Da haben ja nicht wenige auch recht überholte Ansichten, nicht nur Homoehe, auch ganz allgemein bzgl. Kinder ohne Ehe -> noway.
Hypothere. Absolut unbewiesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Wissenschaft_und_Homosexualit.C3.A4t
Nicht im Kindesalter, wenn sie sehen wie Mami und Mami oder Papi und Papi rummachen und dann wahrscheinlich noch der ganze komosexuelle Freundeskreis dazukommt.
Na und? du kennst doch selber Homosexuelle. Würde ein Kontakt Deiner Kinder mit diesen Schaden?
Sag jetzt nicht, dass Du sie strikt fern hälst oder halten würdest?
Nee das Kind sieht und vorallem den Freundeskreis, das Homosexuelle daran ist ja nix mehr aussergewöhnliches für das Kind.
Aber davon abgesehen, habe ich von meiner Mutter ihrem Freundeskreis auch nicht allzuviel mitbekommen bzw. es tangierte mich eher. Elternliche Interessen waren nicht überwiegend die meinen, ich höre zb. auch keinen Schlager (ganz im Gegenteil)^^, auch wollte ich schon in jungen Jahren nicht dauernd an Mamas, Papas oder Omis Hand ständig überall mitrennen, so wie sies gern hätten oder sie überall dabei haben.
Fand ich ab gewissem Alter in der Öffentlichkeit und unter meinesgleichen peinlich. ;)
Geschweige, dass ich deren konservative oder teils unaufgeklärten und prüden Ansichten teile.
Warum soll es bei Kindern von Homoeltern anders sein? Warum sollen ausgerechnet diese Mutter- oder Vatersöhnchen werden?
Auch diese Kinder haben Privatleben und werden von der Gesellschaft miterzogen und geprägt. Und es sind eigene Persönlichkeiten.
Psychische Defekte bekommt man u.U., wenn vllt. das Elternhaus zerbricht oder das Kind missachtet wird oder eben das Umfeld bei schwachen Naturen schlechten Einfluss nimmt. Dann sollte man aber zuerst daran arbeiten. Denn das wird immer weit häufiger und gravierender vorkommen, als homosexuelle Adoptiveltern.
Nicht-Natan
12.03.2008, 22:03
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Wissenschaft_und_Homosexualit.C3.A4t
Wikipedia. Dilletantisch. Ich glaube eher den widersprechenden Fachartikeln. SIe sind leicht über Google zu finden (besonders interessant sind die englischsprachigen), daher verlinke ich jetzt nicht.
Na und? du kennst doch selber Homosexuelle. Würde ein Kontakt Deiner Kinder mit diesen Schaden?
Sag jetzt nicht, dass Du sie strikt fern hälst oder halten würdest?
Meine Kinder haben aber nunmal Mami und Papi. Und ich feiere auch zuhause kein "Schwulenstelldichein". Mein Bekanntenkreis setzt sich größtenteils aus heterosexuellen Menschen zusammen, ich kenne aber wahrscheinlich überdurchschnittlich viele homosexuelle.
Mein bester Freund ist schwul. Bei ihm ist es aber genau andersherum. Er bewegt sich ständig in Schwulenkreisen, auch zuhause. Heteros sind bei ihm in der absoluten Minderheit. Überleg mal den Druck, den das auf ein Kind ausübt. "Du muß schwul werden, deine Papis sind es ja auch..."
Überleg mal den Druck, den das auf ein Kind ausübt. "Du muß schwul werden, deine Papis sind es ja auch..."Mein Papi sitzt den ganzen Tag zuhause faul rum, trinkt Bier und seine faulen, saufenden Kumpels hängen auch immer bei uns rum, deshalb werd ich auch ein Arbeitsloser Säufer. Jawoll! :rolleyes
$co®pion
12.03.2008, 22:12
Hier scheinen sich ja viele von der hippen, coolen und toleranten Seite zu zeigen...:rolleyes
@ Gonzo71
Tja die Antworten auf deine Fragen stehen schon alle in meinem Post.
Mußt ihn nur wieder zusammensetzen, aber bitte richtig rum.
Oder du liest ihn in Ruhe in seiner Urform durch.
Außer vielleicht die Frage, warum psychologische Hilfe:
Wenn du Homosexuelle als normal ansiehst, kann das natürlich nicht in deine Birne gehen.
Er bewegt sich ständig in Schwulenkreisen, auch zuhause. Heteros sind bei ihm in der absoluten Minderheit. Überleg mal den Druck, den das auf ein Kind ausübt. "Du muß schwul werden, deine Papis sind es ja auch..."
Naja das Dein Freund sich überwiegend unter seinesgleichen aufhält, könnte durchaus von seiner Orientierung abhängen. Du verkehrst ja auch seltener in Schwulenkreisen, wenn du auf der Jagt bist. Es kann aber auch daher rühren, dass er dort als Mensch wie er ist akzeptiert und eben nicht nur toleriert, beobachtet oder belächelt wird?
Desweiteren entsteht für das kind kein Druck, weil ein Kind nicht in sexuellen Kategorien denkt. Erst in der Pubertät und dann ist es alt genug, zu wissen was es will und kann es selber aktiv herausfinden. Da helfen dann auch keine Eltern mehr.
Druck und Verwirrung entstünden eher, wenn es seine sexuelle Neigung krampfhaft verbergen müsste, nicht sein Leben leben dürfte.
Aber das kommt glaube häufiger bei Heteroeltern vor mit homosexuellen Kindern oder gar spät geouteten Müttern und Vätern, die allen und dem Kind ein halbes Leben lang etwas vorgetäuscht haben. Ob dass dann besser für alle Beteiligten war bezweifle ich.
Ich glaube eher den widersprechenden Fachartikeln.
Das ist mir shcon klar. Schonmal was von kognitiver Dissonanz (http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz)gehört?
Keine Panik, haben wir alle, aber bei manchem und manchen Themen eben stärker ausgeprägt. ;)
Hier scheinen sich ja viele von der hippen, coolen und toleranten Seite zu zeigenSchwule oder Lesben zu akzeptieren, wie sie sind, normale Menschen mit einer anderen sexuellen neigung, hat weder was mit hip oder cool sein zu tun.
Eher mit Aufgeklärtheit und toleranz gegenüber dem "anders" sein.
Außer vielleicht die Frage, warum psychologische Hilfe:
Wenn du Homosexuelle als normal ansiehst, kann das natürlich nicht in deine Birne gehen.Ist immer noch keine antwort warum homosexuelle psychologische Hilfe benötigen sollten?
Das sind genau so Menschen wie du und ich, nur das sie einer anderen sexuellen neigung nachgehen.
Und? Was ist daran abnormal? Sind die deshalb irre oder gestört? Nein, ganz sicherlich nicht.
Schwul oder Lesbisch sein ist nicht heilbar, weil es keine Krankheit ist.
Aber hier sind halt einige in der Steinzeit stehen geblieben.
Wobei ich vermute das der Steinzeitmensch dahingehend toleranter war als der "moderne" Mensch heute. :p
$co®pion
12.03.2008, 22:35
Schwule oder Lesben zu akzeptieren, wie sie sind, normale Menschen mit einer anderen sexuellen neigung, hat weder was mit hip oder cool sein zu tun.
Widerspricht sich damit:
Aber hier sind halt einige in der Steinzeit stehen geblieben.
Wobei ich vermute das der Steinzeitmensch dahingehend toleranter war als der "moderne" Mensch heute. :p
Naja irgendwie wären wir ausgestorben wenn damals alle schwul gewesen wären...
Wenn drei Wünsche frei hätte, dann wäre mein erster:
Ich möchte bitte nur einen Tag lang so cool und modern sein wie Gonzo71
Naja irgendwie wären wir ausgestorben wenn damals alle schwul gewesen wären...
Sind denn jetzt alle schwul, tragen jetzt alle eine Brille, hören jetzt alle hiphop? ;)
Evolutionstheoretischer und sozialer Nutzen der Homosexualität
In der Wissenschaft gibt es inzwischen Vorstellungen, dass Homosexualität der Gesamtfitness der Sippe dient, also auch im Sinn der Evolutionstheorie einen Nutzen hat, da sie dafür sorgt, dass sich eine größere Anzahl von Menschen um ein neugeborenes Kind kümmern kann. Berücksichtigt wird hierbei, dass homosexuell Veranlagte trotz biologischer Möglichkeit durchschnittlich weniger eigene Kinder zeugen als Heterosexuelle, dadurch jedoch ihre genetisch nah verwandten Neffen und Nichten mitversorgen können. Damit hätten letztlich auch ihre Gene eine Chance auf Fortbestand (siehe auch Das egoistische Gen).
Wissenschaftler der Universität Padua konnten darüber hinaus in einer Studie[54] zeigen, dass dieselbe genetische Veranlagung, die bei männlichen Homosexuellen für deren sexuelle Orientierung verantwortlich ist, gleichzeitig auch deren weibliche Verwandte mütterlicherseits fruchtbarer macht. Der dadurch bei weiblichen Verwandten entstehende evolutionäre Vorteil könnte so die Durchsetzungsfähigkeit der genetischen Veranlagung für Homosexualität erhöhen.
Ein anderer Zugang zur Sexualitätsthematik ist die Frage, warum es überhaupt die Norm der Heterosexualität gibt und alles andere als Abweichung gesehen wird. In bestimmten Gender Studies wird analysiert, dass der Heterosexismus und Heteronormativität Grundpfeiler unserer Gesellschaft sind und die Homosexualität eine soziokulturelle Konstruktion darstellt.
Sorry da müssen schon mehr Argumente kommen, als "Da ja eine Randgruppe, kann es ja nur unnormal und falsch sein, Was die Mehrheit macht ist normal".
HappyMutant
12.03.2008, 22:46
Sex ist eben einzig und allein Mittel zur Fortpflanzung. Wer also nicht mehr der Fortpflanzung dient muss dementsprechend pervers/gestört sein oder wenigstens unnormal, weil er wider der Natur handelt. Und bei solchen Leuten weiß man ja nie, was sie öffentlich sonst noch so tun, wenn sie ihre Triebe schon nicht im Griff haben. Aber wenn sie es dann noch vor den Kindern machen. Das geht einfach nicht. Und dann erst die Homosexuellen. Ich mein was noch vor 50 Jahren stimmte, kann ja nicht plötzlich falsch sein. ;)
Aber wir hippen, progressiven Gutmenschen haben das einfach noch nicht verstanden. Deswegen glauben wir auch Wikipedia sammelt neutrale Informationen und misstrauen Leuten die ganz tolle Studien kennen, diese aber lieber nicht verlinken.
Und Natan, wenn wir uns kurz vor Augen halten, dass Kinder die man adoptieren kann, möglicherweise schon gar vorher "Störungen im regulären elterlichen Miteinander" erlebt haben könnten, dann frage ich mich natürlich, meinst du das es noch schlimmer wird? Und glaubst du das die Auswahl der Adoptiveltern dann noch weniger gründlich ausfällt als bei Heteropaaren? :rolleyes
Nicht-Natan
12.03.2008, 22:47
Das ist mir shcon klar. Schonmal was von kognitiver Dissonanz (http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz)gehört?
Keine Panik, haben wir alle, aber bei manchem und manchen Themen eben stärker ausgeprägt. ;)
Weißt du eigentlich von wem "deine" Wikipedia-Artikel geschrieben werden?
Im ersten Fall von der Schwulen- und Lesben-Organisation Deutschlands.... sehr objektivierend, wenn du mich fragst. :rolleyes
Zu deiner Aussage, "das Kind nehme erst sexueklle AKtivitäten im pubertären Alter wahr:
Bewußte Wahrnehmung ist etwas anderes als unbewußte Wahrnehmung oder gar eine Prägung. Die Veranlagung des menschlichen Charakterbildes ist mit dem 12ten Lebensjahr weitgehend abgeschlossen. Inklusive sexueller und sozialer Präferenzen und Kompetenzen.
Und das, obwohl das Kind davon noch gar nichts weiß ;)
Kinder bekommen sehr wohl mit, wenn Mami und Papi sich streiten und wenn sie ein Brüderlein oder Schwesterlein bekommen und Mamis Brauch dick wird. Mit allen Problemen wie Eifersucht und Futterneid.
Du glaubst doch nicht, daß das bei homosexuellen Beziehungen bei den Kindern im Kleinkindalter anders ist?
$co®pion
12.03.2008, 22:56
@ Relict
Ne hab nur kurz dumm gestellt wie er es auch tut.
...Achso ich bins ja wirklich weil ich Homosexualität als abnormal ansehe.
@Natan
Weißt du eigentlich von wem "deine" Wikipedia-Artikel geschrieben werden?
Im ersten Fall von der Schwulen- und Lesben-Organisation Deutschlands.... sehr objektivierend, wenn du mich fragst.
Davon abgesehen, dass ich den Wiki-Beitrag sehr sachlich, ehrlich und neutral finde, glaube ich kaum, dass ein Beitrag aus Deiner "Randgruppe" sachlicher und neutraler ausfallen würde. ^^
Die Veranlagung des menschlichen Charakterbildes ist mit dem 12ten Lebensjahr weitgehend abgeschlossen. Inklusive sexueller und sozialer Präferenzen und Kompetenzen.
Und warum kommen dann homosexuelle Neigungen auich oder vorallem bei Kindern in und aus Heterobeziehungen vor? Wer prägte deren sexuelle und soziale Präferenzen? Böse Schwule Missionare auf dem Spielplatz/ Schulweg hinterm Busch?
Du glaubst doch nicht, daß das bei homosexuellen Beziehungen bei den Kindern im Kleinkindalter anders ist?
Ein kleines Kind fragt und wird aufgeklärt. Wie jedes andere ja hoffentlich auch und auch hoffentlich ausreichend und sachlich.
Was das Kind stattdessen lernt und prägt (ob will oder nicht) ist, das Homosexualität Teufelswerk ist und ausgetrieben und verachtet gehört, leider. Toll.
Die Meinung darüber darf es sich aber zum Glück auf Wunsch noch selber bilden, wenn auch nicht vor jedem äussern.
Nicht-Natan
12.03.2008, 23:09
Davon abgesehen, dass ich den Wiki-Beitrag sehr sachlich, ehrlich und neutral finde, glaube ich kaum, dass ein Beitrag aus Deiner "Randgruppe" sachlicher und neutraler ausfallen würde. ^^
Ich glaube kaum, daß man bei wissenschaftlichen Langzeitstudien, die im gros zum selben Ergebnis führen von "Randgruppen" sprechen kann und ich glaube auch nicht, daß man diese empirischen großangelegten Feldversuche mit irgendwelchen "Homo-Ev"-Statements gleichsetzen kann... :rolleyes
Und warum kommen dann homosexuelle Neigungen auich oder vorallem bei Kindern in und aus Heterobeziehungen vor? Wer prägte deren sexuelle und soziale Präferenzen? Böse Schwule Missionare auf dem Spielplatz/ Schulweg hinterm Busch?
Nein. Störungen in der Kindheit. Vielleicht unbewußt erlebte sexuelle Begebenheiten. Deswegen sagte ich ja: Das Umfeld ist für ein "Normal" aufwachsendes Kind schon schwer genug und störungsanfällig genug. Man muß es mit Homo-Beziehungen nicht noch weiter potenzieren.
Ein kleines Kind fragt und wird aufgeklärt. Wie jedes andere ja hoffentlich auch und auch hoffentlich ausreichend und sachlich.
Aufklärung ist hier nicht da Thema. Unbewußte Vorgänge (vgl. Freud und C.G. Jung) sind es.
mal abgesehn davon wie wann wo oder bewusst unterbewusst ein kind irgendwas aufnimmt und es angebliche auswirkungen auf das spätere sexual leben hat !
es gibt hier doch keinen der bezweifeln wird das ein kind mit homosexuelen eltern, nicht genauso glücklich sein kann wie ein kind mit hetero eltern!
MightyGrave
12.03.2008, 23:24
Wenn ich mir diesen Thread durchlesen, gibt es so einige User die ich am liebsten an die Wand stellen würde. Alle die keine sehr sehr guten Freunde haben die homosexuell sind oder solche Leute nicht kennen, sollten erst garnicht in diesen Thread schreiben dürfen.
Also ich kenne viele Homosexuelle. Und nya diese Menschen sind wesentlich, weltoffner, stilvoller, intelligenter, netter etc. als viele Heten. (damit sind auch Frauen gemeint, und hier gehts natürlich wieder um schwule).
Ich verstehe nicht wieso Homosexuelle keine Kinder adoptieren dürfen.
Es sind doch auch nur Menschen und ein Mensch bzw. Eltern sollten nicht über das Geschlecht oder die Neigung definiert werden, bzw. verboten werden ein Kind zu adoptieren.
Menschen/Eltern egal welchen Geschlechtes solltem nach dem Wesen beurteilt werden und nicht nach dem optischen oder der Abnormalie.
Nur verdammt beschrenkte, konservative, evtl. faschistische Menschen denken so.
Einfach nur zum kotzen.
Zudem sieht das Kind die Eltern als Eltern, egal welche Neigung sie haben.
Außerdem können kinder genau so glücklich sein. Und wieso sollte die Sexuelle Neigung der Kinder gestört sein. - wenn es seine Erfahrung selbst sammeln kann?
Komisch das homosexuelle Menschen hetero sexuelle Eltern haben
ps: bin hete.!
Nicht-Natan
12.03.2008, 23:32
Komisch das homosexuelle Menschen hetero sexuelle Eltern haben
Erklärung? ---> Freud, C. G. Jung
MightyGrave
12.03.2008, 23:35
also sollte man nicht gleich sagen das kinder die Homosexuelle Eltern haben in der Sexuellen Neigung gestört werden.
Nicht-Natan
12.03.2008, 23:38
???
Hast du überhaupt mal wenigestens Auszüge aus den Werken obiger Psychoanaklytiker gelesen? Sexuelle Präferenzen, Psychosen und Neurosen werden in der Kindheit gebildet, aufgrund von Erfahrungen, Erlebnissen, Umgang und Umfeld.
Natürlich haben homosexuelle Eltern zumindest keinen günstigen Einfluß auf die sexuelle und psychische Entwicklung von Kindern. Zumindest wird die Trauma-Gefahr deutlich erhöht.
@Natan
"Homo-Ev"-Statements ?
Die zahlreichen wissenschaftlichen Quellenangaben auf der wiki-Seite sind Dir aber nicht entgangen oder?
Bleibt die Frage wer wohin genau forscht? Ich kann auch als homophober tolle wissenschaftliche Langzeitstudien absolvieren und natürlich meine wahren Beweggründe vereiteln, alles im Dienste der wissanschaft. Glaub mir, ich komme immer aufs gewünschte Ergebnis.
Neutralität wird man wohl auf keiner Seite hineinbekommen, zu sehr vorbelastet ist das Thema, von der Muttermilch an. Und es bessert sich einfach nichts.
Immernoch werden auf dieser Welt Schwule verfolgt, teils deswegen umgebracht oder ihnen aus fadenscheinigen Begründungen bürgerliche Rechte verwehrt und aberkannt.
Seit wann haben Frauen nochmal das Wahlrecht? War ein harter Kampf. Heute ists normal emanzipierte Frau zu sein, welche dem Mann gleich aufschliessen darf.
Nein. Störungen in der Kindheit. Vielleicht unbewußt erlebte sexuelle Begebenheiten. Deswegen sagte ich ja: Das Umfeld ist für ein "Normal" aufwachsendes Kind schon schwer genug und störungsanfällig genug. Man muß es mit Homo-Beziehungen nicht noch weiter potenzieren.
Ich kann diese Besorgnis wegen der sexuellen Orientierung der Eltern echt nicht nachvollziehen?
Aufklärung ist hier nicht da Thema. Unbewußte Vorgänge (vgl. Freud und C.G. Jung) sind es.
Das Kind geht aber neutral daran. Erst die Umwelt (außerhalb seiner Familie) prägt es positiv oder negativ oder verunsichert es. Selbst wenn es der Sexualität seiner Eltern persönlich nix sonderliches abgewinnen kann, so bleiben es dennoch seine Eltern, die es lieben und erziehen (als künftiges Mitglied der Gesellschaft, nicht als Homo).
Man ist als Kind auch eher neugierig und nicht bewußt sexuell orientiert. Ich spielte als kleines Kind sehr unbekümmert mit Jungen und Mädchen und sie mit mir. :) Die Sexualität meiner Eltern oder Verwandschaft spielte da die kleinste Rolle.
Man könnte genauso behaupten, lieber 2 Mütter und/oder 2 Väter, als keinen.
Wenns danach geht, müsste man wegen der schlechten Welt das Kind hermetisch abschotten und in Watte packen. Was völlig falsch wäre, leider immer häufiger anzutreffen ist. Oder eben gleich der Extremfall: Verhungernde Kinder & co..
Überhaupt werden sich meiner Meinung nach über das ganze Thema (Kindererziehung und Wohl) viel zu sehr Gedanken gemacht. Das machte man sich auch in den 60ern mit der antiautoritären Erziehung. Und was hats gebracht?
Wir worden bei weit weniger Diskussionen und mindestens genauso viel - wenn nicht mehr Faktoren auch "nur" groß. Oder sind wir alle gestört, verblödet und fehlentwickelt?
Es gibt soviele Arten von Sexualitäten bis hin zur ASexualität.
Ich sehe da kein Abfärben auf die eigene Sexualität und somit auch keine negative Beeinflussung des Kindes. Eltern bringe ich mit Eltern in Beziehung und nicht mit deren Sex.
Ich fände es sogar interessant, wäre ich noch Kind.
Es ist doch nur die Abscheu einiger Erwachsenen, jahrelang und weiterhin eingetrichtert und ins Absurde verzerrt durch Medien und konservativen Teilen der Gesellschaft. (gerade, die oft besser kleinlauter sein sollten)
Nicht diese Kinder haben ein Problem. Die Gesellschaft macht erst eines daraus.
Also muß sich die Gesellschaft erstmal entsprechend entwickeln, ehe man dies vom Kind abverlangt bzw. es auf bestimmte Muster und Normen trimmt.
umso mehr solcherlei Möglichkeiten Verbreitung finden, umso schneller findets Akzeptanz und wird gewohnter Alltag. Wie vieles anderes inzwischen auch.
Nicht-Natan
12.03.2008, 23:49
OK, ganz einfach dann. Mal angenommen:
Fall 1)
Perfektes Familienleben mit Mami und Papi, die sich gut verstehen und 1 Kind. Familienfrieden gewahrt, harmonisches Zusammenleben.
Fall 2)
Leben mit Papi und Papi, die sich gut verstehen und 1 Kind. Famillienfrienden gewahrt, harmonisches Zusammenleben.
Welcher Fall ist vorzuziehen? Was ist natürlicher? Womit wird das Kind leichter durch Kleindkindalter, Pubertät und Schulzeit kommen? Welcher Fall weist die Möglichkeit der geringsten Neurosenbildung auf?
Welcher Fall ist vorzuziehen? Was ist natürlicher? Womit wird das Kind leichter durch Kleindkindalter, Pubertät und Schulzeit kommen?
Was willst du hören? Den perfekten, aber höchst seltenen Fall von problemloser perfekter Familie in Idylle?
Beide Fälle sind gleich. Es ist nur die Ungewohntheit und Vorurteile, die es für einige absurd machen.
Denk doch mal wirklich darüber nach über Deine Ansichten.
Welcher Fall weist die Möglichkeit der geringsten Neurosenbildung auf?
Kann in beiden Fällen vorkommen. Die wenigsten Kinds-Neurosen kommen von der Sexualität der Eltern oder Konstellation der Familie grundsätzlich. Aber von irgendwas müssen ja die Heime voll sein oder Kinder verkommen?
Das eigentliche Problem ist, dass diese Adoptivkinder eben kein intaktes Elterhaus haben, weder homo noch hetero.
Das Heim mit deren Erziehern ist deren "Elternhaus", und sie sind durch ihre vorausgegangen (negativen) Erfahrungen ab gewissem Alter bereits viel stärker geprägt und sensibilisiert. Kleinkinder sind eher neutral und integrieren sich von vornherein in dieses Elternhaus. Ein anderes haben und hatten sie nicht.
Pubertät und Schulzeit sind wie gesagt nicht Problem oder Schuld des Kindes oder seiner Eltern, sondern der Gesellschaft, andere Kinder inkl. deren Elternhäuser und deren "genossenen Erziehung".
Also mein Kind dürfte nicht unbesprochen Deine Argumente in den Raum stellen. Und wenn ich herausbekommen würde, dass es andere (auch deswegen) fertig macht gäbs aber was. (zur Aufklärung und Beseitigung von Vorurteilen gleich einen Besuch bei den Homoeltern) ;)
Nicht-Natan
13.03.2008, 00:14
Relict, abgesehen davon, daß *unbestreitbar* die Familie mit heterosexuellen Eltern das natürlichste (und somit "beste") für das Kind ist, fällt es mir "etwas" schwer zu glauben, daß der allmächtige Relict in ganz Deutschland, besser noch in ganz Europa, für vorurteilsfreie Mitschüler Sorge tragen kann... Es würde also von daher natürlich zu Konflikten kommen, unabhängig davon was du hier auf diesem niedlichen Forum schreibst oder nicht.
Du redest über Kleinkinder und "Integration": Kleinkinder sind allerlei Einflüssen und Impressionen weitaus sensibiliserter als größere Kinder. Die meisten Psychosen sind nachweislich und nach Freud im Kleinkindalter besiegelt und eine Therapie baut immer auf die Ursachenforschung in der Kindeheit und die Beziehung zu den Eltern auf.
Du kannst Freud, den EInstein der Psychoanalyse, nicht einfach wegreden. Selbst du kannst es nicht, Relict.
@Natan
Bei Dir klingt das so, als ob alle Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern (bzw. bei ungeschlechtlichen Ersatzeltern) aufwachsen, einen Schaden davontragen müssten. Ich kenne da z. B. eine Familie mit zwei Söhnen und drei Töchtern, von denen die jüngste Tochter lesbisch ist. Ihr Verhalten unterscheidet sich von dem ihrer Eltern oder ihrer Geschwister allein dadurch, was sie unter der Bettdecke macht. Und das willst Du zum alleinigen Kriterium heranziehen?
Ich denke, dass diese einseitige Auswahl dem Anliegen überhaupt nicht gerecht werden kann. Anders gefragt: Warum wird die sexuelle Ausrichtung zum Maßstab erhoben, aber z. B. nicht die Augenfarbe, die Haarfarbe, der Body-Mass-Index, eine Rot-Grün-Blindheit oder ein anderes Kriterium?
Du räumst der Sexualität mit aller Selbstverständlichkeit eine Bedeutung ein, die in dieser Form nicht belegt ist.
Nicht-Natan
13.03.2008, 00:45
Du räumst der Sexualität mit aller Selbstverständlichkeit eine Bedeutung ein, die in dieser Form nicht belegt ist.
Sie ist belegt. Darf ich mal wieder auf S. Freud und C. G. Jung verweisen?
HappyMutant
13.03.2008, 00:51
Darf ich darauf verweisen, dass beide durchaus nicht absolut unumstritten in der Fachwelt sind und das viele der Thesen als überholt gelten? Also nichts gegen die Arbeit die vorallem Freud gleistet hat, aber die Forschung ist da ja nun nicht stehen geblieben.
Nicht-Natan
13.03.2008, 01:05
Soweit mir bekannt uns insofern die Forschung der letzten 10 Jahre nichts Neueres ergeben haben, wird Freuds Kernwerk von keinem Wissenschaftler angezweifelt.
(Verfälschungen der nachfolgenden "Freudianer" natürlich ausgenommen. Ich bitte das nicht zu verwechseln.)
Ich emfpehle http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=4651&ausgabe=200202, ein guter Allgemeinbüberblick über das Leben und Werk S. Freuds.
Ich verweise auf "Das Unbewußte" (http://www.amazon.de/Psychologie-Unbewu%C3%9Ften-Studienausgabe-Bd-3-Erg-Bd/dp/3108227238/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1205366466&sr=8-3] "Traumdeutung" (http://www.amazon.de/Die-Traumdeutung-Sigmund-Freud/dp/359610436X/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1205366530&sr=8-1). Lediglich die "Traumdeutung" wird heute von einigen WIssenschaftlern angezweifelt und kritisiert.
Ich verweise weiterhin auf das "Drei-Instanzen-Modell", was bis heute von keinem ernszunehmen Wissenschaftler angezweifelt ist und in seinen Grundzügen auf die Erfahrungen im Kleinkindalter aufbaut. DIese Prinzipen bilden immer noch die Standards der modernen Psychoanakllyse. In weitem Umfange haben sich bisher keine Änderungen zu Freuds Erkentnissen ergeben.
Wintermute
13.03.2008, 05:02
Bei uns an der Uni sieht das anders aus. Frag´ mal die Dozenten da nach Freud. Die gehen genauso kritisch an den Kerl ran, wie an das Geschreibsel von Adorno. Du Argumentierst mit einer vehemenz, als ob es um dein eigenes Leben gehen würde. Wenn das mal nicht abfäbt. ;) Also entspannen und das ganze Thema nochmal aus der Distanz angehen. Mit weniger Feindbildern bekommt man einen klareren Blick auf die Geschehnisse.
FreddyMercury
13.03.2008, 06:46
Gehen wir mal vom Wissenschaftlichen kurz weg.
Findet ihr das denn nicht peinlich?
Folgende Namen sind alle frei erfunden!
Situation Schule: Fritzchen :D wie heissen denn deine Eltern? Thomas und Eberhard.
Schon liegt die Klasse am Boden vor lachen und der arme kerl muss sich einen Psychoterror antun, der mit sicherheit schlimmer ist, als wenn man es einmal monatlich auf die fre*** bekommt. Und das nicht nur von der ganzen Klasse, sondern das wird sich innerhalb von 2h in der ganzen Schule ausgebreitet haben. Aber dazu gibt es ja Psychologen und Psychiater, die buegeln das schon wieder aus. Treibt auch die Konjunktur etwas an.
Oder Kind steht in der Ecke: Vaeter knutschen beide rum vorm Kind und der ganze Ort guckt zu.
Ich find das eher ekelhaft und ziemlich peinlich dem Jungen/Maedchen gegenueber. Diese Kinder tun mir richtig leid. Auch wenn ich zugeben muss, dass es da einige Ausnahmen geben wird, da es bei manchen Eltern warscheinlich nicht so stark rueber kommt oder der Lehrer so sozial ist und es fuer sich behaelt (oder der schueler).
Es ist zwar in den meisten faellen positiv wenn ein Kind adoptiert wird und goenne es wirklich jedem einzelnen Kind, bin mir aber sehr sehr unsicher ob man es den Schwulen erlauben sollte dies zu tun.
Kurz zur Wissenschaft: Allein schon die Wiki-Artikel über Freund und Jung enthalten jeweils ein Kapitel zum Thema Kritik, an dem auch der thematisch unbeleckte Leser ablesen kann, dass die originalen Theorien nicht stehen geblieben sind und durchaus weit reichende Weiterentwicklungen erfahren haben.
Ferner möchte ich daran erinnern, dass wir in Europa, nämlich im Verlauf des 2. Weltkriegs und teilweise in der Nachkriegszeit, bereits die Erfahrung gemacht haben, dass Kinder in großem Stil zwischen Frauen aufgewachsen sind. Die Männer waren in der Armee und fern der Heimat, sie sind dort gestorben oder gerieten in Kriegsgefangenschaft. Für nicht weniger Kinder gab es damals keine Spur von einem Vater. Allerdings ist mir nicht aufgefallen, dass sich dieser „Feldversuch“ negativ auf die Entwicklung dieser Generation ausgewirkt hätte.
@FreddyMercury
Das von Dir angeführte Beispiel kannst Du auch durch andere Fälle ersetzen, etwa wenn Kinder von Asylanten in Wohncontainern hausen müssen, wenn die Eltern arbeitslos sind, wenn ein Kind stottert oder körperlich behindert ist. Kaum vorstellbar, dass die Lehrer hier nicht beschwichtigend auf die Schüler einwirken sollen, sondern als Scharfmacher.
Außerdem ist mir nicht bewusst, in den letzten Jahren auch nur ein einziges Schwulenpärchen gesehen habe, dass sich in der Öffentlichkeit geküsst hat. Die werden damit nicht gerade auf den Schulhof anfangen, denke ich.
Naja, ich denke, dass wenn man schon auf Freud verweist, dass man dann auch noch sagen sollte (sagen könnte), dass die Vaterimago bei Freud zwar seinerzeit natürlich männlichen Geschlechts war, dass aber die Vaterimago auch ganz klar durch das Rollenverhältnis zwischen den beiden Elternteilen vermittelt ist. Rollenverhältnisse gibt es auch bei gleichgeschlechtlichen Partnern. Wer denkt, dass ein Kind bei zwei Frauen dann auch zwei Mütter hätte...der irrt. Und erst recht irrt derjenige der die Vaterimago am männlichen Geschlecht festmacht. Da würde ich mal Freuds Theorie ein wenig öffnen...
offtopic:
@wintermute
nichts gegen Teddie Adorno ja :D
Nicht-Natan
13.03.2008, 10:03
Ferner möchte ich daran erinnern, dass wir in Europa, nämlich im Verlauf des 2. Weltkriegs und teilweise in der Nachkriegszeit, bereits im großen Maßstab die Erfahrung gemacht haben, dass Kinder in großem Stil zwischen Frauen aufgewachsen sind. Die Männer waren in der Armee und fern der Heimat, sie sind dort gestorben oder gerieten in Kriegsgefangenschaft. Für nicht weniger Kinder gab es damals keine Spur von einem Vater. Allerdings ist mir nicht aufgefallen, dass sich dieser „Feldversuch“ negativ auf die Entwicklung dieser Generation ausgewirkt hätte.
a) Erst einmal sind diese Kinder nicht bei schwulen oder lesbenpärchen aufgewachsen. Es fehlte "nur" ein Elternteil, was schon schlimm genug ist.
b) Haben sehr viele Kinder dieser Generation einen "Schaden" davon getragen und in ihrer Jugend und Erziehung sind große Fehler passiert, die sie traumatisiert haben. Ein berühmtes Beispiel ist Elke Heidenreich.
Rollenverhältnisse gibt es auch bei gleichgeschlechtlichen Partnern. Wer denkt, dass ein Kind bei zwei Frauen dann auch zwei Mütter hätte...der irrt. Und erst recht irrt derjenige der die Vaterimago am männlichen Geschlecht festmacht. Da würde ich mal Freuds Theorie ein wenig öffnen...
Rollenverhältnisse bei Homosexuellen? Oh ja, davon kann ich ein Lied singen. Der webilcihe Part ist fast immer ( - ich habe es noch nie anders erlebt - ) ein näselndes "Eih tuuuu, ich bin die Maaaammmmiiii, gutzi guztzziiii".
Nein, Freud spielt hier gerade auf die heterosexcuelle Umgebung an, in der Kinder aufwachsen. Eine berühmte Anti-Fallstudio ist zum Beispiel die Familie T. Mann. Es gibt dort kein einziges Kind, was nicht traumatisiert und psychotisiert wäre. Inklusive Golo Mann, der in einem späten Artikel darüber geschrieben hat. (Im Spiegel.)
Nachtrag: Adorno ist tot, zumindest was die Musikphilosophie angeht. Wenn du Adorno kennst, solltest du das wiossen. Ich empfehle Metzlers Aufsatz "Über das Altern der Philosophie der Neuen Musik".
Ich für meinen Teil verabschiede mich aus dieser Diskussion. Erstens habe ich meine Meinung bereits formuliert, zweitens lese ich hier nur Behauptungen/Theorien, die einen negativen Einfluss auf das adoptierte Kind unterstellen. Empirische Belege sehe ich keine, weshalb es im Zweifelsfall einfach auf einen Versuch ankäme, um das zu untermauern.
Die Heimunterbringung ist nämlich keine prickelnde Alternative. Hinzu kommt ein Punkt, der hier auch schon erwähnt wurde. Die Zahl der adoptierwilligen Ehepaare (Mann und Frau) ist immer noch sehr hoch. Da stellt sich die Frage, ob Homo-Paare überhaupt zum Zuge kämen. Auf breiter Front würde das ohnehin nicht der Fall sein.
HappyMutant
13.03.2008, 15:02
Wir sind ja hier echt nicht im Kindergarten. Wer mit Förmchen schmeißen will, tut das bitte in einem anderen Forum. Die gesamte letzte Episode befindet sich jetzt im Aquarium.
Ich möchte zu dem Thema mal ein paar Anmerkungen machen:
a) warum sind bis jetzt alle davon ausgegangen, dass bei einem schwulen Paar das Kind ein Junge ist und bei einem lesbischen Paar das Kind ein Mädl?
Was zB sollte sich bitte eine Tochter von ihren 2 schwulen Vätern abguggen?
b) ich bin jetzt 23 und habe noch nie gesehen, dass meine Eltern sich geküsst hätten. Bin ich jetzt auch geschädigt oder potentiell asexuell? Was ist denn mit Pärchen, die ihre Sexualität tatsächlich nur im Schlafzimmer ausleben? Hierwird ja grade so getan, als würden homosexuelle Pärchen den ganzen Tag nichts andres zu tun haben als rumzuknustchen und -fummeln. Ehm hallo?
Homosexualität ist nicht natürlich und darf deswegen nicht der Heterosexualität gleichgestellt behandelt werden? Was ist das für ein Argument? Es ist auch nicht natürlich, dass körperlich und geistig behinderte Menschen derart stark gestützt werden oder Leute mit Organschäden (zB defekten Nieren) weiterleben können. Dafür haben wir unsere Gesellschaft, die diesen Menschen trotzdem ein halbwegs normales Leben ermöglicht. Was spricht also dagegen die Mittel zu nutzen, die unsere Gesellschaft bietet und auch homosexuellen Pärchen dies zu ermöglichen?
Schön, vielleicht sind die Verhältnisse, in denen das Kind dann aufwächst aus sozialgesellschaftlichen Standpunkten nicht optimal. Aber würde sich hier irgendwer trauen zu einem aufgrund eines genetischen Defekts behinderten gehen und ihm verbieten Kinder zu bekommen, weil sie evtl auch diesen Defekt tragen könnten und deswegen in der Schule gehänselt werden würden?
Und überhaupt, wenn Homosexualität nichts schlimmes is, wie hier so oft gesagt wurde, was ist das das Problem daran, wenn das Kind evtl auch homosexuell wird. Ich mein das ist doch Sache des Kindes. Und wenn es sich damit wohl fühlt. Immernoch um längen besser als 40 jahre lang vorzugeben hetero zu sein, weil es von der Gesellschaft so erwartet wird und dabei nie wirklich glücklich zu werden, bevor man sich dann outet und von einem Tag auf den anderen evtl das jahrelang aufgebaute soziale Umfeld verliert.
Ich hab ehrlich gesagt noch nie von Homo-Pärchen gehört, die anderen ihre Gesinnung aufschwatzen wollten. Andersherum gibt es aber genug unverbesserliche, die der Meinung sind, Homosexuelle wären umerziehbar oder heilbar. Meine Güte, wo ist das Problem daran, die Leute so leben zu lassen, wie sie glücklich sind?
Zu Punkt a) kann ich nichts sagen. Mir ist nicht aufgefallen, dass dies bisher so unterstellt worden ist. Spielt allerdings auch keine Rolle.
Einen anderen von Dir genannten Aspekt möchte ich allerdings noch einmal herausstellen.
wenn Homosexualität nichts schlimmes is, wie hier so oft gesagt wurde, was ist das das Problem daran, wenn das Kind evtl auch homosexuell wird. Ich mein das ist doch Sache des Kindes. Und wenn es sich damit wohl fühlt.
Das ist doch die Kernfrage! Wenn man Homosexuelle nicht als abartig, pervers, krank usw. betitelt, sondern einfach als gegeben akzeptieren kann, dann darf das Kind doch auch homosexuell werden. Wobei ich ja nicht glaube, dass so etwas anerzogen werden kann.
Die Gegenargumente, die hier stellenweise gebracht werden, klingen dagegen eher so, als sei Homosexualität eine gefährliche, ansteckende Krankheit, vor der man Reißaus nehmen müsste.
Nicht-Natan
13.03.2008, 17:02
Es geht eben darum, was für das Kind "besser" ist:
Aufwachsen und Behütung durch ein heterosexuelles Paar oder durch ein homosexuelles Paar...
Die Frage stellt sich, weil es gar nicht genug Kinder zur ADoption gibt. (Außer den vielleicht eh schon fast erwachsenen Jugendlichen, die ohnehin niemand mehr adoptieren möchte.)
Gegen die Möglichkeit der Anerziehung von Homosexualität spricht zum einen die Tatsache, dass doch wohl diejenigen, die homosexuell ausgerichtet sind, heterosexuelle Eltern gehabt haben. Ich habe zB in meinem näheren Freundeskreis 4 Leute die homosexuell ausgerichtet sind und alle entstammen normalen bürgerlichen Elternhäusern mit Mann und Frau als Elternteile.
Weiter wurde hier angeführt, dass das Kind ja vielleicht denken könnte, dass Homosexualität normal sei. Falsch, schließlich gibt es ja auch noch eine Welt in der sich das Kind bewegt und da ist Homosexualität alles andere als "normal" angesehen und es werden Werte und Einstellungen auch durch die verschiedenen Institutionen der Gesellschaft vermittelt. Das Elternhaus ist seinerseits auch nur ein Teil innerhalb eines größeren Ganzen.
Ohnehin muss man sich mal auch bewußt machen, dass die Kritierien zur Adoption so oder so streng sind und dass es so oder so auch nicht Millionen Kinder gibt die einfach mal freigegeben sind zur Adoption. Wir sprechen hier nachwievor von nicht gerade großen Zahlen. Eine Vorstellung, dass die Welt auf einmal total homosexuell würde, halte ich für überzogen und peinlich. Und am besten kommt das dann auch noch von den Leuten die auf ihr Aufgeklärtsein sich soviel zugute halten. Argumentieren dann aber mit Ansichten, die maximal im tiefsten Spießbürgertum der 50er Jahre "in" gewesen sind.
Nicht-Natan
13.03.2008, 17:43
Gegen die Möglichkeit der Anerziehung von Homosexualität spricht zum einen die Tatsache, dass doch wohl diejenigen, die homosexuell ausgerichtet sind, heterosexuelle Eltern gehabt haben.
Traumatisierungen können durch Erlebnisse in der Kleinkindalter hervorgerufen werden. Ich bin der Meinung, daß ein homosexuelles Umfeld auf jeden Fall zumindest "traumaverdächtig" ist und zwar in erhöhten Maße gegenüber einem heterosexuellen Umfeld.
D.h. "Anerzogen" kann eine Homosexualität auch in einem heterosexuellen Umfeld werden (zuviel Mutterliebe, Sohn schläft bei der Mutter im Bett bis ins pubertäre Alter hinein, etc.), jedoch halte ich die "Gefahr" bei einem homosexuelles Umfeld für ungleich größer.
Weiter wurde hier angeführt, dass das Kind ja vielleicht denken könnte, dass Homosexualität normal sei. Falsch, schließlich gibt es ja auch noch eine Welt in der sich das Kind bewegt und da ist Homosexualität alles andere als "normal" angesehen und es werden Werte und Einstellungen auch durch die verschiedenen Institutionen der Gesellschaft vermittelt.
Und genau das, genau diesen Konflikt zwischen der "Familie" des Kindes und den anderen Famlien, der Gesellschaft dort draussen, kann für ein Kind eine unglaubliche Belastung sein. Besonders im Grundschulalter. Was wird dort gehänselt...
Ohnehin muss man sich mal auch bewußt machen, dass die Kritierien zur Adoption so oder so streng sind und dass es so oder so auch nicht Millionen Kinder gibt die einfach mal freigegeben sind zur Adoption.
Richtig. Es ist schon schwer genug für ein heterosexuelles Paar ein Kind zu adoptieren. Bei Ablehnung wird häufig auf ein "ungeeignetes Umfeld" verwiesen. Soll das Umfeld bei homosexuellen auf einmal ideal sein?
Nach wie vor bin ich gegen ein Herumexperimentieren mit kleinen Menschen, nur weil es auf CB gerade "cool" ist, sich offen zu geben.
Bei mir ist es zumindest keine Frage von Coolness sondern von einer Überzeugung, dass bestimmte Probleme auch und zunächst in erster Linie gesellschaftlich vermittelt sind. Das schließt Psychosen und Neurosen gleichermaßen mit ein. Eine Psychose oder Neurose ergibt sich auch dann, wenn heterosexuelle Eltern auf eine bestimmte Art und Weise mit dem Kind umgehen. Also ist es im Umkehrschluss, platt gesagt, zunächst vollkommen egal woher das Kind die Psychosen bekommt (sofern man auf dieser Ebene von Argumenatation bleiben möchte).
Weiter habe ich mit keinem Wort gesagt, dass die Kriterien die für eine Adoption gelten, die dann wohl auch Einkommen, eine gewisse Schulbildung etc. beinhalten dürften, dass diese dann für homosexuelle Paare nicht mehr gelten sollen. Dieses Abwägen der materiellen Beschaffenheit des Umfeldes gilt für ausnahmslos jedes Adoptivelternpaar.
Dass in Kindergärten gehänselt wird steht außer Frage. Dass aber insbesondere diejenigen gehänselt werden, die homosexuelle Eltern haben...das sehe ich nicht. Ich für meinen Teil habe mir im Kindergarten garantiert solche Gedanken über die je anderen Elternteile nicht gemacht. Es ist im Grunde dann auch vollkommen egal weshalb gehänselt wird. Der eine wird gehänselt weil er X-Beine hat, der andere weil er ständig nach Schweiß stinkt, der andere weil er im Verhältniss zu anderen zu klein ist etc. pp...die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Die Tatsache dass nun gehänselt wird weil das Kind homosexuelle Eltern hat...meine Güte dann ist das halt so. Dann lernt das Kind wenigstens von früh an in was für einer intoleranten Gesellschaft es lebt und wird später hoffentlich ein guter Systemkritiker.
Es ist garantiert nicht die Aufgabe der Erziehung das Kind frei von Widersprüchen und Konflikten mit seiner Lebenswelt zu halten. Die Dynamik der Lebenswelt ist in sich und per se widerspruchsvoll und schreitet über Widersprüche fort. Wie und wo diese sich nun äußern ist doch nun total egal.
Edit:
Im Übrigen scheint es mir, dass diejenigen, die "dagegen" argumentieren, es nicht in erster Linie deshalb tun, weil sie sooo besorgt um "die Kinder" (wird übrigens in der Diskussion auch arg instrumentalisiert der Begriff) sind, sondern weil sie schlicht Angst haben in ihre Weltvorstellung Umstände reinzulassen, die diese Vorstellung, aus ihrer Sicht, vielleicht ein wenig verändern würden. Das ist der eigentliche Grund der Argumentation und nicht die Sorge um die Kinder. Dann aber sollte man doch auch so ehrlich sein und das offen aussprechen und nicht sich verbergen hinter irgendeiner abstrusen Moralkeule.
Nicht-Natan
13.03.2008, 23:10
Im Übrigen scheint es mir, dass diejenigen, die "dagegen" argumentieren, es nicht in erster Linie deshalb tun, weil sie sooo besorgt um "die Kinder" (wird übrigens in der Diskussion auch arg instrumentalisiert der Begriff) sind, sondern weil sie schlicht Angst haben in ihre Weltvorstellung Umstände reinzulassen, die diese Vorstellung, aus ihrer Sicht, vielleicht ein wenig verändern würden. Das ist der eigentliche Grund der Argumentation und nicht die Sorge um die Kinder. Dann aber sollte man doch auch so ehrlich sein und das offen aussprechen und nicht sich verbergen hinter irgendeiner abstrusen Moralkeule.
Entschuldige, aber das sind reine Unterstellungen. Den Begriff Kinder und Babies kann man nicht Instrumentalisieren meiner Meinung nach. Oder befürwortest du Experimente mit PSychopharmaka an Babies und Kleinkindern?
BessenOlli
14.03.2008, 02:43
Jeder hat das Recht, seine Sexuelität auch entgegen der biologischen Logik auszuleben. Aber dann muss man auch die Konsequnz tragen, dass man auf die Art nicht zu Nachwuchs kommt. Trotzdem Nachwuchs wollen und es dabei in Kauf zu nehmen, dass dieser dann unter der Situation leidet und vielleicht sogar dauerhaft psychischen Schaden nimmt, das finde ich falsch.
Dagegen.
Es geht eben darum, was für das Kind "besser" ist:
Aufwachsen und Behütung durch ein heterosexuelles Paar oder durch ein homosexuelles Paar...
Die Frage stellt sich, weil es gar nicht genug Kinder zur ADoption gibt. (Außer den vielleicht eh schon fast erwachsenen Jugendlichen, die ohnehin niemand mehr adoptieren möchte.)
Was wäre so schlimm daran, wenn das Kind datsächlich homosexuell werden würde? Bzw warum sollte hetero besser für das Kind sein?
Ich würde mal stark behaupten, dass du hier ganz stark auf Basis deiner eigenen Präferenzen urteilst und nicht neutral sachlich an die Sache rangehst.
Was wäre so schlimm daran, wenn das Kind datsächlich homosexuell werden würde? Bzw warum sollte hetero besser für das Kind sein?
Das ist einfach zu beantworten. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die eigene Zeit als Kind, wenn man gehänselt wird weil man zu dick, zu dünn, zu schlau oder zu dumm ist. Weil man halt nicht normal ist. Jetzt multipliziere diese Hänselei mit dem Faktor 10, wenn die anderen Kinder in der Grundschule mitkriegen, dass deine Eltern dich adoptiert haben und darüberhinaus auch noch homosexuell sind. Wenn das die Runde macht, ist das eine Art Hypergau für das Kind. Es befindet sich ab da in permanenter Verteidigungsstellung, muss sich rechtfertigen für das, was die Eltern getan haben oder sind. Vielleicht gibt es Gewalt von anderen Kindern, vielleicht wird es auch 'nur' subtil ausgegrenzt. Leute, das prägt. Da hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man rechtfertigt sich für seine Eltern und man verliert die Bindung zu ihnen.
Heutzutage outen sich noch immer sehr wenig Menschen. Man macht eben gerne Witze über Schwule und Lesben - sogar Lehrer lachen manchmal mit, schwul ist ein gängiges Schimpfwort.
Es geht gar nicht darum, dass das Kind keine Liebe bekommt, es geht darum, dass die Gesellschaft mit brachialer Gewalt Homosexuelle auf subtile Weise wie Kranke behandelt. Ich finde das unverantwortlich, ein Kind in diese Lage zu bringen. Das ist mieser Start in unsere Gesellschaft.
Wenn daher zwei Menschen sich entscheiden, die Wahrheit öffentlich zu machen, heiraten etc. ist das eine Sache, weil das zwei Erwachsene Menschen sind, die die Konsequenzen abschätzen können.
Wenn sie aber ein Kind in diese Situation hineinziehen, ist das eine andere.
Und jetzt bitte keine Kommentare im Sinne von die Gesellschaft müsse sich ändern. Schon im alten Griechenland hat man Witze über Homosexuelle gemacht und solange Sex und Balzen für uns so zentral bleibt, wird das auch so bleiben.
Das ist alles eine Sache der Aufklärung.
"Früher" waren "Jude" oder "Neger" auch Schimpfworte....
Helios co.
14.03.2008, 11:48
Der Punkt ist doch, dass hier eine doppelte Moral vorliegt!
Einerseits will JEDER ja so weltoffen und tollerant sein, andererseits will keiner zu Ende denken.
Was haben sich denn die Leute gedacht, als die Homoehe diskutiert wurde?
Im Prinzip wollten doch alle ein gutes Gewissen, aber die bestehneden Zustände sollten sich nicht ändern.
Aber plötzlich laufen viele homosequellen doch tatsächlich Händchenhaltend durch die Stadt, und zig Leute (hier nehme ich mich nicht raus) drehen sich um, und haben zu mindest ein "komisches" Gefühl dabei.
Und jetzt stellt euch vor: Sie wollen KINDER adoptieren; Und das ist doch schädlich für die Kinder, weil sie doch dann in der Schule gemobbt werden.
Warum werden denn die Kinder von anderen Kindern gemobbt.
Welchem Kind ist der Unterschied überhaupt klar?
Na denen, denen die Eltern diesen Unterschied "erklärt" haben.
Rein logisch gesehen kann man nicht ernsthaft behaupten, dass die Homosexualität beim Menschen normal ist. Auf Gefühlsebene kann man Homosexualität zwar rechtfertigen, aber nicht auf sexueller Ebene.
Auf der anderen Seite: Was diverse Heteros so im Bett machen ist nicht weit davon entfernt, da beschweren sich aber höchstens diverse Sittenwächter.
;)
Der Punkt ist doch, wenn man sich als zivilisierte Gesellschaft dafür entschieden hat, dass die Gleichstellung der Homosexualität moralisch eine Notwendigkeit ist, dann sollte man auch den Schritt weiter gehen und Adoptionen erlauben.
Das Wort Gleichstellung enthält als Teilwort GLEICH!
Ihr wisst schon: Das Gegenteil von UNgleichheit, und die wollten wir doch abschaffen. Daher verstehe ich eigentlich die Diskussion hier nicht.
Und wenn, dann hätt eman sie deutlich früher halten müssen.
soulpain
14.03.2008, 12:14
Homosexualität ist sehr wohl etwas völlig normales und auch natürliches. Forscher konnten das diverse mal auch in der Tierwelt bestätigen, zumal ein gewisser prozentualer Anteil nicht überschritten wird. Gerade im Jugendalter in einer experimentellen Phase wird derartiges oftmals betrieben und das gehört durchaus sogar zu einer gesunden Entwicklung dazu. Homosexualität ist keine Krankheit, nicht verachtenswert und das Kinder deshalb automatisch gemobbt werden halte ich doch für etwas weit hergeholt. Klar schaut man sich um und guckt unter Umständen etwas komisch, wenn ein solches Paar an einem vorbeiläuft, weil es einen gewissen Seltenheitswert hat. Manch einer wird das sicher auch mit einem kindischen kichern betonen, aber letzten Endes sind diese Leute ein Teil unserer Gesellschaft und werden als solche auch akzeptiert. Und offensichtlich haben nicht wenige ein falsches Bild, denn das sind keinesfalls nur rosa Hemd tragende Personen, sondern ganz bodenständige und durchschnittliche Bürger wie jeder andere auch. Ich bin wirklich überrascht, wie wenige dafür Verständnis haben. Ich sage mal so, beinahe jeder hat doch eine sexuelle Vorliebe, die einem anderen vielleicht weniger gefällt aber akzeptiert wird, warum sollte man dann auch nicht dieser Art der Zuneigung mit Toleranz entgegentreten?
Nicht-Natan
14.03.2008, 12:15
Was wäre so schlimm daran, wenn das Kind datsächlich homosexuell werden würde? Bzw warum sollte hetero besser für das Kind sein?
Ich würde mal stark behaupten, dass du hier ganz stark auf Basis deiner eigenen Präferenzen urteilst und nicht neutral sachlich an die Sache rangehst.
Du hats absolut nichts verstanden. Ich stimme Odiums' läbgerem Beitrag hier 100% zu.
Es geht nicht um die sexuellen Präferenzen, die ich habe oder um die des Kindes. Es geht darum, wie sehr die Psyche des Kindes in diesem Umfeld kaputtgemacht wird.
Du redest von "Aufklärung". Es wird eine lange lange Zeit dauern, bis auch 4-jährige (und ja, die können sehr gemein sein) akzeptieren, daß ein Papi+Papi-Verhältnis "Normal" ist. Bis das geschehen ist, bis man also auch Kindergartenkindern erklärt hat, daß es schwuleund lesben gibt und das das total normal ist, sollten Experimente mit Adoptiv-Babies nichts unternommen werden.
Ich bn gegen Tierversuche, und ich bin erst recht gegen Versuche mit jungen Menschlein. Das Kind wird von seinem ersten Tag an bei "Papi und Papi" in einer 100Tigen Defensivhaltung sein.
Dies wird solange andauern, bis er einen Job hat, denn auch in seinem Lebenslauf wird es heißen: "Sohn/Tochter von Dieter und Detlef" und der Personalchef wird ihn zumindest schräg anschauen.
Es gibt einen natürlichen Weg, Kinder zu bekommen. Der steht auch gesunden Homosexuellen zu Verfügung.
Du bist Optimist, soulpain. Und du hattest wahrscheinlich ne schönere Grundschul-Zeit als ich ;)
Hier gibt's ganz frisch vom Stern einen Artikel (http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Studie--Schon-Grundsch%FCler/614139.html?nv=rss) darüber, dass Grundschulkinder schon anfangen mit Mobbing und wie komplex die Ganze Geschichte wird, wenn die restliche Klasse reingezogen wird.
Toleranz ist in diesem Alter eben noch ein Fremdwort.
soulpain
14.03.2008, 12:29
Gut, dass ich SPIEGEL und nicht Sternleser bin. Das es derartiges bereits in der Grundschule gibt, dazu brauche ich jedenfalls keine theoretische Studie, die mir das sagt. Und falls es Dich interessiert, die Schulzeit war der schrecklichste Lebensabschnitt für mich. Dazu hatte ich vor langem auch mal einen entsprechenden Thread eröffnet. Wenn Du willst, lese ihn Dir durch.
Und selbst wenn es wenig Toleranz gibt, dann macht man eben etwas dagegen. Indem man mit den Kindern direkt spricht und das Thema im Unterricht aufgreift. Das ewige Schweigen, das Lehrer nicht eingreifen und Schüler sich nicht trauen zum Lehrer zu gehen muss aufhören. Mobbing hat eher andere Hintergründe, oft gewählt vor allem das Aussehen, das äußere Erscheinungsbild. Das konnte ich schon diverse Male beobachten, dass es aber jemals um Homosexualität ging, habe ich noch nie festgestellt.
Nicht-Natan
14.03.2008, 12:36
@soulpain: Total am Thema vorbei. Es geht nicht darum. ob Homosexualität etwas natürliches ist oder nicht, es geht darum, ob es für ein Kind "natürlich" ist als Eltern ein homosexuelles Pärchen zu haben. Daß es homophile Entwicklungsphasen in der psychischen Entwicklung eines Kindes gibt ist doch total unrelevant in diesem Fall.
Ich bin als Kind jahrelang gehänselt worden, weil ich Klavierunterricht bekommen habe. Stell dir doch bitte mal vor, wie es bei Kindern ist, die von "Dieter und Detlef" abgeholt werden.
soulpain
14.03.2008, 12:44
Weshalb ist das am Thema vorbei?
Als Grundlage muss doch zunächst einmal geklärt werden, welchen Status Homosexualität allgemein hat, da heraus kann man das dann weiter spezifizieren. Ich sehe da überhaupt kein Problem, wenn Kinder von einem rein männlichen oder weiblichen Paar erzogen werden. Andersgeschlechtliche Vorbilder suchen sich ohnehin nicht wenige in dem Alter extern, es gibt ja noch Oma und Opa als Zufluchtsort. Eine oft unterschätzte Verbindung.
Und ich glaube kaum, dass da Kinder einen Verdacht schöpfen, wenn der Tischnachbar von zwei Männern abgeholt wird. Es könnten ja Vater und Onkel sein. Die werden sich wohl kaum dort intensiv küssen oder dergleichen. Alles eine Frage des Umgangs.
Achso, homosexuelle Paare dürfen keine Kidner adoptieren, weil "wie heißen deine eltern" "Monika und Celine" beschissener klingt als "tut mir leid, ich habe keine eltern"/"Ich wohn im heim, meine Eltern wollten mich nicht"?
Warum verbietest du diesen Leuten dann nicht auch gleich noch Kinder via künstlicher Befruchtung zu bekommen oder nimmst ihnen ihre leiblichen Kinder weg, wenn sie sich für einen gleichgeschlechtlichen Partner entscheiden. Sag mal wo sind wir denn hier?
Hast du überhaupt schon mal mit einem Kind im Kindergartenalter über das Thema geredet? Ist dir evtl bewusst, dass es im grunde keinen aufgeschlosseneren Geist gibt als den einen lernwilligen Kindes?
Was glaubst du, warum man teilweise körperlich und geistig behinderte Kinder absichtlich in völlig normale Grundschulklassen steckt? Ganz bestimmt, damit sie da gehänselt werden und einen psychischen Knacks erleiden, der sie den Rest ihres Lebens nicht mehr froh werden lässt.
Ich habe sehr wohl verstanden. Aber deine gesamte Argumentationsstuktur beruht auf 2 Säulen.
1. willst du auf teufel komm raus verhindern, dass sich das Kind evtl bei den Eltern irgendwas abschauen könnte, weil du es nicht in deinen Kopf bekommst zu akzeptieren, dass Homosexualität völlig normal und keinesfalls zu bekämpfen ist.
2. bist du der felsenfesten Überzeugung, dass die Gesellschaft ein Kind homosexueller Eltern lieber psychisch zerstören als akzeptieren würde.
Natürlich wäre es besonders in der Schulzeit eine besondere Situation. Aber auch sowas lässt sich regeln. Zum Beispiel indem die Lehrer entsprechend aufgeklärt reagieren und ggf. mit den Eltern der (aller) Kinder reden.
Das wäre nebenbei übrigens ein richtiger und wichtiger Schritt hin zu einer offenen und aufgeklärten Gesellschaft, in der Homosexuelle tatsächlich akzeptiert werden und nicht nur so getan wird als ob.
Aber wenn du dermaßen viel Angst hat, dass Kinder einen psychischen Knacks bekommen, weil sie gehänselt werden, dann bitte kümmer dich doch auch um dicke, Brille tragende, behinderte, lernschwache und anderweitig außergewöhnliche Kinder.
Wir leben heutzutage nunmal in einer multikulturellen Gesellschaft. Und diese hat halt mehr Facetten als Religion, Hautfarbe, Muttersprache etc...
Und wo wir sowieso grade dabei sind. Warum verbietest du nicht auch, dass Eltern ein Kind anderer Hautfarbe adoptieren. Deswegen würden sie bestimmt auch gehänselt werden, weil Kinder ja soo schrecklich sein können.
Wenn du also keine anderen Argumente anbringen kannst, als deine Homophobie und dass du nicht willst, dass diese Kinder (eventuell) das gleiche durchmachen, wie ein Großteil der Schulkinder heute schon, dann würde ich an deiner Stelle nochmal meine Meinung überdenken.
Ach ja, lass doch einfach homo-pärchen nur kinder adoptieren, die eh wegen irgendwas anderem gehänselt werden würden. Dann hast du das Problem auch nicht bzw sie hätten es eh.
Sorry, aber ich find das so lächerlich...
Nicht-Natan
14.03.2008, 12:54
Weshalb ist das am Thema vorbei?
Das habe ich oben ausführlich erläutert. Ob in der menschlich-kindlichen ENtwicklungsphase homophile Momente bestehen oder nicht ist hier genauso irrelevant wie die "anale Phase".
Ich sehe da überhaupt kein Problem, wenn Kinder von einem rein männlichen oder weiblichen Paar erzogen werden. Andersgeschlechtliche Vorbilder suchen sich ohnehin nicht wenige in dem Alter extern, es gibt ja noch Oma und Opa als Zufluchtsort. Eine oft unterschätzte Verbindung.
Nunja ich sehe da schon ein Problem. ABgesehen von den Entwicklungsstörungen, die das meiner Überzeugung nach hervorruft, gibt es da eben noch die gesellschaftlichen ASpekte ("Hänseln"). Oma und Opa treten in diesem Fall nicht als Eltern auf und werden am ELternsprechtag nicht in Erscheinung treten.
Und ich glaube kaum, dass da Kinder einen Verdacht schöpfen, wenn der Tischnachbar von zwei Männern abgeholt wird.
Du untershätzt die Sensibilität der Kinder. Ich spreche da aus Erfahrung (10 Jahre pädagogische Arbeit mit 4-12 jährigen...)
Warum verbietest du diesen Leuten dann nicht auch gleich noch Kinder via künstlicher Befruchtung zu bekommen oder nimmst ihnen ihre leiblichen Kinder weg, wenn sie sich für einen gleichgeschlechtlichen Partner entscheiden. Sag mal wo sind wir denn hier?
Wir sind hier auf dem CB Forum und wenn du endlich mal sorgfältig lesen würdest, dann wüßtest du, daß ich genau das etliche Male vorgeschlagen habe:
Homosexuelle sollen - wenn sie kinder wollen - sie sich auf natürlichem Wege zuölegen. (Dazu muß es nicht einmal zum Beischlaf kommen). ALso hör mit deinen Unterstellungen auf (Zwang-Sterilisierung etc...).
Der Unterschied zur Adoption würde bedeuten, daß es hier zwei verschiedentlich geschlechtliche Erzeuger gibt, die mit größter Wahrscheinlichkeit eine natürliche Bindung zum Kind aufbauen.
Hast du überhaupt schon mal mit einem Kind im Kindergartenalter über das Thema geredet?
Ja. Ich betreute jahrelang eine EInrichtung, die sich Kinderoper nennt. Dabei sind solche Themen - zur Erklärug von Handlungssträngen - manchmal auf der Tagesordnung der pädagogischen Abteilung. Lachen und Lästern ist dabei immer zwangsläufig garantiert.
Darf ich dir nun die Frage zurückgeben: Hast *du* schonmal mit Kleinkindern über das Thema gesprochen?
soulpain
14.03.2008, 13:08
Ich warte nach wie vor noch auf einen Beweis, dass es Entwicklungsstörungen gibt. Schon mal ein homosexuelles Paar bei der Erziehung gesehen? Gibt es nicht auch entwicklungsgestörte Kinder durch "normale" Ehen bzw. wenn diese auseinander gehen? Wärst Du lieber im Heim aufgewachsen, anstatt bei 2 homosexuellen Elternteilen, die sich liebevoll um Dich kümmern?
Es ist schön, dass Du pädagogische Arbeiten vollführt hast, nur war ich selbst bis vor kurzem noch Schüler und sogar freiwilliger Pate von Fünftklässlern. Deshalb schätze ich, dass ich die Lage nicht minder gut oder schlecht einschätzen kann. Meine Feststellung war keinesfalls, dass es in dem Alter schon um Sexualität geht, die Jungen und Mädchen haben ganz andere Interessen. Und in der Hinsicht habe ich wie gesagt noch keinerlei Mobbingansätze feststellen können.
Nicht-Natan
14.03.2008, 13:19
Ich warte nach wie vo auf einen Beweise, daß es keine Entwicklungsstörungen geben wird.
Und nach wie vor sage ich: Keine Experimente mit Babies und Kleinkindern.
Einen "empririschen" Beweis kann ich dir nicht geben (da so eine Versuch eben noch nie unternommen wurde oder zumindest nicht psychologisch medizinisch betreut und dokumentiert wurde). Aber wie du selbst so schön sagst: Das Kind selbst ist äußerst sensibilisiert, was das Umfeld und die Eltern betrifft. Es gibt genug gestörte Kinder, die allein schon durch den Umgang der "NOrmalen" Hetero-Eltern Schaden erleiden.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß das bei Homo-Eltern besser verlaufen würde. "Du, der Diiter lebt jetzt nicht mehr mit uns, der lebt mit dem Hansi zusammen... aber ich bin ja noch da und bald hast du auch wieder einen zweiten Papi..."
Es ist schön, dass Du pädagogische Arbeiten vollführt hast, nur war ich selbst bis vor kurzem noch Schüler und sogar freiwilliger Pate von Fünftklässlern.
Errrm... ich maße mir an, als zweifacher Vater, und als jemand, der nicht nur als Schüler "Fünftklässler in der Schule in der großen Pause betreut" da doch ein etwas anderes und kompetenteres Bild zu haben. Letzlich geht es hier um kinder, die eben noch agr nicht in der FÜnften Klasse sind: um 4-12 jährige.
pampelmuse
14.03.2008, 13:28
Ich hab eine Freundin, die seit sie 2 ist, bei ihrer leiblichen Mutter und deren Partnerin aufwächst.
Es geht ihr sehr gut, überhaupt sind diese beiden Frauen fähiger Kinder zu erziehen, als ein Großteil der anderen Menschen.
Ich finde das Recht zu adoptieren, sollte nicht davon abhänig gemacht werden, welches Geschlecht die Adoptierenden haben.
Viel wichtiger ist, dass es vernünftige Leute sind und sie sich um das Kind kümmern können.
E: Als Vater sollte man schon wissen, dass man mit 12 sogar schon in der 6 Klasse ist...
Aber mehr Praxiserfahrung hast du wohl.
soulpain
14.03.2008, 13:36
Und nach wie vor sage ich: Keine Experimente mit Babies und Kleinkindern.
Das ist doch keine Experiment, liebevolle Eltern sind liebevolle Eltern. Ob es nun Du bist oder ob es ein homosexueller Vater, kann dem Kind doch egal sein, wenn es gut umsorgt ist.
Und gerde letzteren Satz von pampelmuse finde ich so entscheident, gute Eltern werden nicht danach klassifiziert, welche sexuelle Ausrichtung sie haben. Auch "normale" Paare können schlechte Eltern sein, dann geht es dem Kind wohl wesentlich schlechter als bei einem harmonischen Ehepaar homosexueller Natur.
Wenn Du meinst, einen professionelleren Blick zu haben bezüglich Kindern, dann akzeptiere ich das. Ebenso möchte ich Dich bitten zu akzeptieren, dass ich augenscheinlich das professionellere soziale empfinden habe für Gerechtigkeit.
Nicht-Natan
14.03.2008, 13:42
E: Als Vater sollte man schon wissen, dass man mit 12 sogar schon in der 6 Klasse ist...
Aber mehr Praxiserfahrung hast du wohl.
Ich habe geschrieben: 4-12 jährige. Ich wüßte nicht, daß ein 4-jähriges schon in die sechste Klasse geht. Mein Fehler. Ich leben wohl auf einem anderen Planeten. Oder könnte es sich hierbei um semantische Unzulänglichkeiten handeln?
Ich mag es, wenn man mich absichtlich mißversteht.
MR.FReeZe
14.03.2008, 13:43
[...]
Homosexuelle sollen - wenn sie kinder wollen - sie sich auf natürlichem Wege zuölegen. (Dazu muß es nicht einmal zum Beischlaf kommen).
[...]
Der Unterschied zur Adoption würde bedeuten, daß es hier zwei verschiedentlich geschlechtliche Erzeuger gibt, die mit größter Wahrscheinlichkeit eine natürliche Bindung zum Kind aufbauen.
[...]
Jetzt nicht boes gemeint: Aber ich verstehe nicht was du damit meinst bzw. wie du das meinst.:freak
Was verstehst du denn konkret unter "natuerlichem Wege"? Also der rein natuerliche Weg ueber Sex ein Kind zu zeugen stell ich mir bei homosexuellen Paaren sehr schwierig vor:freak2...und unter "natuerlich" faellt fuer mich kuenstliche Befruchtung auch nicht. Oder schwebt dir sowas wie Leihmutter/Leihvater vor?
soulpain
14.03.2008, 13:49
Natan, ich würde Dich mal bitten, zu diesen beiden Fragen Stellung zu nehmen, einerseits der bereits gestellten meinerseits:
Wärst Du lieber im Heim aufgewachsen, anstatt bei 2 homosexuellen Elternteilen, die sich liebevoll um Dich kümmern?
Und als zweite Frage:
Was würdest Du machen, wenn Dein Sohn oder Deine Tochter egal welchen Alters zu Dir kommen würde und sagt:
Ich habe einen gleichgeschlechtlichen Partner gefunden, mit dem ich mein Leben verbringen möchte und wir wollen gemeinsam ein Kind adoptieren. Würdest Du über Deinen eigenen Schatten springen und eigene Grunsätze hinter Dir lassen, um Deinen Kindern ein toleranter Vater zu sein?
Nicht-Natan
14.03.2008, 13:54
In meiner Umgebung gibt es diverse homoxesuelle Pärchen, die sich in der Vergangenheit Nachwuchs gewünscht haben. Meistens waren es Frauen.
Einen hat sich einen Mann gesucht und auf ganz "Natürlichem" Wege ein Kind mit ihm gezeugt. (Darauf ging ihre lesbische Beziehung in die Brüche auf lange Sicht gesehen....)
Eine andere hat sich küntlich befruchten lassen mit dem Samen eines homosexuellen Freundes. (Ergebnis: die beiden hängen jetzt mehr zusammen denn jeh und kümmern sich gemeinsam um ihr Kind. mehr als um den Partner.)
Was ich damit sagen will ist: Eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau ändert sich, sobald es zu Kindern kommt. Die Beziehung wird ... "anders". Schwer zu beschreiben und wahrscheinlich nicht nachzuvollziehen, wenn man keine Kinder hat.
Meine Erfahrung sagt mir, daß auch Homosesduelle sich in ihrer Partnerschaft ändern, sobald sie auf "natürlichem" Wege Eltern werden (eben nicht durch Adoption... sondern durch Beischlaf oder Befruchtung...)
Und das ist nur gut für das Kind und natürlich. Ein Pärchen, welches sich ein kind adoptiert wird diese Veränderung nicht erfahren, bzw. nicht in diesem Umfang erfahren. Zum einen ändern sich bei der Frau, der Mutter, dei Hormone. Das Kind wird in den ersten Tagen gleich auf die Mami geprägt, erklennt sie am Geruch und an der Stimme, etc etc...
Das alles fällt bei Adoptionen ja weg.
@soulpain:
Frage 1 beantwotee ich mit einer Gegenfrage:
Was ist "natürlicher" für das Kind, was sieht es bei anderen Kindern und anderen Familien? Wenn es sich bei den Eltern um ein heterosexuelles Pärchen handelt oder um ein homosexuelles Pärchen?
Ansonsten ist dein Frage rein hypothetischer Natiur, denn es gibt viel zu viele Adoptisuchende, als es zur Adoption freigegebene Kinder gibt. Daher wird diese Frage/dein Fall *nie* eintreten. Heißt: Bevor sich 2 homosexuelle Menschen um micht kümmern, würden es 10 heterosexuelle Pärchen tun.
Zweite Frage: Ich hätte kein prpoblem damit, wenn meine Kinder homosexuelle Beziehungen bevorzugen. Ich arbeite in einem Berufsfeld, in dem homosexuelle Beziehungen eine alltägliche Erscheinung sind. ALlerdings würde ich bei der Kinderfrage genauso antworten wie hier: Macht es euch auf natürlichem Wge /laßt es euch machen/befruchten/spenden...
Das hat übrigens nichts mit "toleranter" vater zu tun. Danke, für die unterschwellige Beeinflußung. Ich bin alleine dadurch tolerant, daß ich mit Homosexuellen und Farbigen kein Problem habe.
soulpain
14.03.2008, 14:10
Ich will Dich keinesfalls als Vater kritisieren, das liegt mir fern. Aber Deine Meinung wirkt irgendwie sehr zweischneidig. Zumindest nach meinem empfinden.
Einerseits hast Du kein Problem mit Homosexuellen, willst ihnen aber vorschreiben oder gemildert ausgedrückt empfehlen, was sie zu tun oder zu lassen haben? Eine eingeschränkte Toleranz gibt es nicht, entweder heißt es Toleranz oder eben nicht.
Gehen wir doch mal davon aus, dass Deine Kinder Deinen Rat nicht befolgen würden, ein Kind adoptieren und möglicherweise alle damit glücklich sind. Das adoptierte Kind wird erwachsen, ist erfolgreich und ein völlig normaler Mensch. Wäre ein solches Szenario wirklich so unrealistisch?
Du basierst deine Argumentation der Verweigerung des Adoptionsrechts darauf, dass die Kidner aufgrund der Konstellation der (Adoptiv-)Eltern möglicherweise gehänselt werden könnten udn dadurch psychische Schäden davontragen können.
Wenn sich jetzt zB ein homo-Pärchen via natürlicher oder künstlicher Befruchtung ein Kind "zulegt", dürfte dieses Kind unter den gleichen Verhältnisses aufwachsen wie ein Adoptivkind.
Dazu meine Fragen:
- Warum sollte dieses Kind die Hänseleien etc erdulten müssen, ein anderes Kind aber (durch Verweigerung der Adoption) davor geschützt werden?
- Warum sind Kinder, die wegen anderer Dinge gehänselt werden könnten nicht auch davor zu schützen? Ich meine, wenn es derart drastische Auswirkungen haben könnte, wie du hier (beweislos) unterstellst.
- Warum habe ich den Eindruck, dass du bei deinen Ausführungen, wenn du negativ üebr homosexuelle redest, wenn dann nur die männliche Version in deinen Formulierungen gebrauchst, aber nie nie nur die weibliche?
Warum unterstellst du mir, ich würde dir unterstellen von "Zwangssterilisation" zu reden? Ich habe lediglich gesagt, dass du, wenn du wem auch immer verbietest, Kinder zu bekommen, weil es die Kinder schädigen könnte, du dann auch so konsequent sein solltest, andere Wege auch zu verbeiten.
Ich geh ja auch nicht zu dir hin und sag "Ich kann dir leider keine Waffe verkaufen, weil du damit jemanden umbringen könntest, aber hey, hier ist der Bauplan, bau dir doch eine".
Und einem homosexuellem Pärchen vorzuschlagen auf natürlichem Wege Kinder zu bekommen grenzt an Diskriminierung.
Geh mal zu nem querschnittsgelähmten und schlag ihm vor sich auf natürlichem Weg fortzubewegen.
Oder bitte einen Moslem darum sich wie jeder andere auch ganz natürlich von Dingen wie Schweinefleisch zu ernähren.
Es gibt leute, die haben sich mehr oder minder freiwillig zu einem Leben nach bestimmten Regeln entschieden. Und da kannst du ihnen nicht andere aufzwingen wollen.
Ehrlich gesagt hast du eine derbst konservative, homophobe Haltung udn schiebst nur fadenscheinige Gründe vor. Angeblich liegt dir das Wohl des Kindes am Herzen. Aber dass ich ein Kind auch mit homosexuellen Eltern wohl fühlen könnte, ziehst du nicht einmal in betracht.
Stattdessen unterstellst du einfach, dass die Gesellschaft genauso homophob ist wie du und verlangst, dass alles was mit Homosexualität zu tun hat tunlichst von Kindern verzuhalten ist.
Und wenn das nicht hilft geht es weiter mit eventuellen psychischen Auswirkungen. Wenn man nicht beweisen kann ,dass es keine gibt, dann besser nicht, schließlich ist und das Kind wichtig.
Also solang du mir nicht beweisen kannst, dass Handys und Funknetze keinen EInfluss auf die Gesundheit von Kindern hat, schalten wir sie besser ab.
Solange nicht bewiesen ist, dass das Tragen einer Brille nicht zu ähnlichen Hänseleien führt wie ein gleichgeschlechtliches Elternpaar, bekommen Kinder besser nurnoch Kontaktlinsen.
Und solange Kinder ihre übergewichtigen Altersgenossen hänseln, verordnen wir besser ein bestimmtes Mindest- und Maximalgewicht für Kinder.
...Schließlich will ich ja nicht, dass die armen kleinen wegen der Hänseleien in der Schulzeit bleibende Schäden davontragen...
Wie du siehst lässt sich deine ach so unumstößliche Argumentation also auf zig andere Dinge übertragen, die nichteinmal berücksichtigt bzw allgemeinhin hingenommen werden. Warum also nicht auch ein gleichgeschlechtliches Elternpaar?