Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Amerika Wahl: Wer hat die Nase vorn? Wen würdet ihr wählen?
Vulture_Culture
23.04.2008, 20:09
Hi ihr CBler,
Ich habe mal eine kleine Frage an euch: In Amerika wird gewählt und es sind 2 kanidaten aufgestellt, die sich ein starkes Kopf an Kopf rennen liefern. Zum ersten mal in der geschichte Amerikas gibt es eine Frau und einen Scharzen als Präsident zu wählen.
Meine Frage nun an euch: Wen würdet ihr wählen? Obama oder Clinton?:lol
Ich hoff mal den Threat gibts nicht schon hab auf jedenfall vergebens nach gesucht (!)
Drachton
23.04.2008, 20:14
Sagen wirs so: Obama hat in Deutschland sehr viele Fans, aber Deutschland wählt keinen amerikanischen Präsidenten - von daher ist deine Umfrage sinnlos, weil wir eh keine Stimme haben.
Außerdem: Wo ist John McCain?
Lies mal das hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,547918,00.html
Die Demokraten machen sich nun schon länger den eigenen Wahlkampf kaputt - wenn sich zwei streiten freut sich der dritte.
Daywalker
23.04.2008, 20:20
Ich denke auch das die Amis, die ja eh ein wenig komisch sind bestimmt so denken:
Ein schwarzen - niemals!
eine Frau - niemals!
Deswegen gewinnt John McCain!
Ich wär allerdings für Obama!
PC Sweeper
23.04.2008, 20:26
Ich würde Clinton wählen.
Für mich wirkt Clinton einfach erfahrener, Obama dagegen fast schon naiv.
Auch gefallen mir ihre Verbesserungsvorschläge besser, letztendlich hab ich mich aber nicht genug befasst um wirklich sagen zu können, wen ich wählen würde.
Das wichtigste ist doch das dieser Trottel Bush endlich geht...
P.S.: Wo ist John McCain?
Du weißt schon, dass das die Vorwahlen sind, nicht die richtigen?
Ich wäre für Obama.. von den beiden..
Aber bei der Komplettwahl.. McCain wirkt für mich ehrlicher.
royal1904
23.04.2008, 20:41
@PC Sweeper,
wird Vulture_Culture wohl kaum wissen, sonst wäre die Frage blödsinnig.
Drachton
23.04.2008, 20:44
@PC Sweeper ... jop klar ;)
Zum ersten mal in der geschichte Amerikas gibt es eine Frau und einen Scharzen als Präsident zu wählen
--> nur der Spitzenkandidat für die Demokraten [denke Jace hat Recht mit der Vermutung ^^]
Ich bin gegen Clinton, weil sie wie ich finde in der Vergangenheit zu viel "Ungereimtheiten" erzählt hat. Da war doch was mit dem Sniperangriff im Kosovo [glaub da war das?!] auf Sie, dass nachher von nem Sprecher dementiert werden musste, weil man eindeutig nachgewiesen hat das da nix war. Davon gibts noch mehr Sachen ;)
Außerdem sieht Obama besser aus, um das nochmal zu begründen :love (späßche^^)
Hier passt der Fred besser rein.
dOM89DoM
23.04.2008, 21:40
Ich denke, Obama wird der demokratische Kandidat sein. Meiner Meinung nach ist die USA aber noch nicht gerade reif für einen schwarzen jungen Präsidenten. Eine weisse Frau würde wohl eher akzeptiert. Ich prophezeie eine knappe Entscheidung - ob die Elefanten wieder einen Präsidenten stellen oder die Esel ins weisse Haus einziehen steht in den Sternen.
Der Wahlkampf in den USA ist eine Medien(schlamm)schlacht sondergleichen und die Art und Weise wie man sich dort um das höchste Amt streitet ist in meinen Augen ein trauriges Zeugnis für die amerikanische Gesellschaft. Wenn an die Stelle der politischen Inhalte ein Personenkult tritt, dann verabschiedet sich gleich wieder mein Interesse an der Politik und jegliche Sympathiekeime für Wahlteilnehmer sterben sofort ab.
abulafia
23.04.2008, 21:50
Erst gewinnt Obama. Dann verliert er.
W33D3RCH3N
23.04.2008, 22:45
Also ich bin für die Clinton,schon allein weil ihr Mann echt gut war und ich denke mal ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.
lg
Hm, ich würde die Clinton wählen, der Obama ist mir total unsympathisch. Aber auch die Clinton ist nicht unbedingt mein Wunschkandidat.
McCain kommt mir zwar sehr sympathisch rüber, ist aber leider schon zu alt, dort wäre mein Wunschkandidat der Giuliani gewesen.
dir is schon klar das die clinton grad vor kurzem ne verbale bombe abgelassen hat von wegen "wenn ich präsidentin wird der iran angegriffen"?
Keiner von beiden bzw. den insgesamt drei ist mein Favorit.
Zwar liegt Obama vorne, doch es bleibt nicht zuletzt wegen der Super-Delegierten bis zum Schluss ungewiss. Es geht ja schließlich nur darum, wer sich gegen McCain behaupten kann und nicht wirklich, wer von den beiden Demokraten der "bessere" ist. Zumal die Wahlprogramme der beiden ziemlich ähnlich sind. Da gab es unter den Demokraten weit demokratischere Kandidaten mit mehr Fokus auf bilateralen Beziehungen zur Welt und keinem Herrschaftsverhältnis. Leider längst nicht mehr im Rennen.
Unter dem Gesichtspunkt, dass die Super-Delegierten sich für einen Kandidaten entscheiden, der gegen McCain gewinnt, tippe ich auf Hillary.
Nominieren sie Obama, wandern durch rassistische Bedenken in den Hinterköpfen der Menschen meiner Meinung nach eher Stimmen ins republikanische Lager, als im anderen Fall durch eine Frau.
Zudem hat Obama durch sein Image viele junge Wähler, die hinter dem Wechsel um jeden Preis stehen. Deshalb ja auch in jedem zweiten Satz das Wort "Change".
Diese jungen Wähler dürften ohne zu zögern auch Hillary wählen, da sie genauso einen "Change" bedeuten würde. Hauptsache kein Republikaner.
Umgekehrt versucht Hillary ja über ihren großen Erfahrungsschatz zu punkten, für den Obama aber nicht einstehen kann. Ein nicht unerheblicher Teil der Wähler könnte in dem Fall in Richtung McCain rudern.
Meine Prognose: McCain tritt im November gegen Clinton an, da Hillary meiner Einschätzung nach mehr Chancen gegen den republikanischen Kandidaten hat.
McCain wird die Wahl gewinnen, da die Demokraten derzeit, durch die Ungewissheit wer nun eigentlich nominiert wird, sowas von gespalten sind.
(Iran wird das nächste Ziel.)
im grunde haste schon recht, allerdings stell ich mir die frage ob die staaten nicht langsam tatsächlich mal n schwarzen president brauchen könnten. ich glaub die schwarzen im land sehnen sich danach seit malcolm x. abseits davon strahlt er schon ne gewisse souveränität und kompetenz aus. also, von daher würd ich seine chancen nich so unterschätzen. klar wird die gefahr der rassistischen protestwähler größer, aber.. ich weiss nich.. mich gruselts irgendwie wenn ich die hilary und den mc cain im tv seh - als wenn ich ne böse vorahnung hätte oder sowas.
dir is schon klar das die clinton grad vor kurzem ne verbale bombe abgelassen hat von wegen "wenn ich präsidentin wird der iran angegriffen"?
Wie ich das mitbekommen habe wird das passieren falls der Iran Israel angreift, dann würde ich das auf jeden Fall unterstützen.
Wie ich das mitbekommen habe wird das passieren falls der Iran Israel angreift, dann würde ich das auf jeden Fall unterstützen.
darüber hab ich grad schon innem andern forum erst dick diskutiert.
ich halte es in der jetzigen zeit für einen fehler, die ganze zeit im nahen osten rumzuwüten. ich kanns verstehen, das man da nicht tatenlos dann zusehen kann. aber schau dir mal die meldungen der letzten zeit an. angefangen bei aufständen im derzeitigen besatzungsgebiet (wo eh schon die hälfte einen hass auf die USA hat), über die tests vom nordkoreaner, über ein angepisstes russland (wg. der raketen abfangstation in unserem nachbargebiet), über china die momentan überall feinde zu sehen scheinen. wenn die USA mitm mal im wildwest-style anfangen überall den sherriff zu spielen, kann das derzeit böse nach hinten losgehen, weils auf andere wirken könnte wie der versuch einer übernahme der weltherrschaft und dessen rohstoffreserven (und dann als bündnispartner die EU - gute nacht). wenn man n dritten weltkrieg herraufbeschwören will, ist das sicher die richtige entscheidung. anderenfalls würd ich mal langsam aber sicher global n etwas diplomatischeren weg einschlagen.
Da magst du Recht haben, momentan bin ich auch gegen einen Krieg gegen den Iran. Aber sollte der Iran halt Israel angreifen (Ahmadinedschad trau ich das zu) steh ich auf jeden Fall hinter den USA bzw Israel. Für mich keine Frage.
Und mehr hat die Clinton doch auch nich gesagt oder hab ich was verpasst?
US-Senatorin Hillary Clinton hat dem Iran mit militärischer „Auslöschung“ gedroht, sollte er während ihrer Präsidentschaft einen Atomangriff auf Israel starten.
http://www.welt.de/politik/article1927911/Hillary_Clinton_droht_Iran_mit_Auslschung.html
das ding is.. ich halte es für ne "typische" (auf die region bezogen) drohgebärde, das man sie halt "ernst nehmen soll". ich kann die reaktion auch durchaus nachvollziehen, immerhin ist n atomarer angriff ziemlich verheerend. aber dem ganzen staat mit auslöschung drohen, wegen nem irren an der spitze..?
wie gesagt, ich kanns verstehen wenn man nicht tatenlos zusehen kann, aber die wortwahl war dann doch ziemlich heftig.
Bullayer
24.04.2008, 09:56
US-Senatorin Hillary Clinton hat dem Iran mit militärischer „Auslöschung“ gedroht, sollte er während ihrer Präsidentschaft einen Atomangriff auf Israel starten.
Und so ne Frau soll die "mächtigste Nation der Erde" regieren?
@Basti87
Ein wenig OT aber wenn mit der nuklearen Vernichtung eines anderen Landes gedroht wird, stehe ich hinter gar niemand. Egal was möglicherweise der Grund sein sollte.
Solche Drohungen gibt es normal nur von den "Schurkenstaaten" auf der "Achse des Böse" wie z.B. N. Korea gegen Südkorea und werden von der internationalen Staatengemeinschaft normalerweise auf das schärfste verurteilt. Andererseits haben aber auch schon Israel und die USA die Auslöschung des Iran angedroht. Allein schon so etwas zu denken bedeutet ein politischer Rückschritt von ca. 70 Jahren.
@KL0k
Ich bin auch der Meinung, dass Obama allein durch den Titel erster schwarzer Präsident in der Gesellschaft und im Denken der US-Bürger mehr verändern kann, als Clinton mit dem Titel erste Mrs. President. Über Integration und Gleichheit zu reden und darüber aufzuklären bzw. Verstöße zu bestrafen erreicht nie so einen Wandel, als wenn man es erlebt. Das wäre mit Obama sicherlich der Fall.
Ist er nicht auch Moslem? Oder war auf einer muslimischen Schule? Ich meine irgend etwas habe ich in der Richtung gehört. Er würde sicher in vielerlei Hinsicht für Toleranz und Akzeptanz sorgen können, wie es anderen nicht möglich wäre.
Dennoch glaube ich Clinton wird letztendlich über die Super-Delegierten nominiert. Ich gebe ihr einfach ein höhere Potential die Obama-Wähler auf sich zu vereinen, als andersrum. Also bessere Chancen gegen McCain.
genau das denke ich nämlich auch.
das einzige problem was ich bei obama seh ist, das er so n bisschen "kalt und distanziert" wirkt und die clinton in dem punkt wohl punkten wollen wird, sprich als "toughe frau die etwas bewegen will".
Vulture_Culture
24.04.2008, 12:15
Wie kann man den Die Umfrage ändern? Könnt ihr mir helfen? Ich würde gern den Dritten noch hinzufügen :D
ObServer88
24.04.2008, 14:33
Ich glaube Frauen könnens einfach besser drum bin ich für Hillary. Sie ist imo zumindest das kleinste Übel von den drei Mitbewerbern!
in wiefern das kleinste übel? okay, ich würd nichmal mit ner pistole auf der brust fürn republikaner stimmen, aber ne genauere ausführung würd mich da schon interessieren
olly3052
24.04.2008, 16:19
Wie kann man den Die Umfrage ändern? Könnt ihr mir helfen? Ich würde gern den Dritten noch hinzufügen :D
Hab ich mal für dich gemacht.
Da die Abstimmung so keinen Wert mehr hat, habe ich sie auf Null zurückgesetzt.
Also auf eine neues...
beim zurücksetzen muss aber was schief gegangen sein, denn wenn ich abstimmen will, erzählt mir die forensoftware das ich bereits abgestimmt hab, narf :lol
olly3052
24.04.2008, 16:33
nun nicht mehr ;)
CPat.. Obama ein Moslem?
Das ist unterstes Bildniveau und es gibt derzeit keinen Grund das zu glauben.
Btw.. warum sieht jeder McCain als den "bösen" Republikaner?
Der hat imho weniger Dreck am Stecken als Clinton.
Als alter Vietnamveteran hat er sich außerdem schon seit Anfang an gegen Folter ausgesprochen.
Vulture_Culture
24.04.2008, 16:45
Obama ist ein Christ
gegenfrage; wem würdest du eher den stuhl im weissen anbieten (und somit eine weltmacht führen lassen) - einem demokraten der sich um dinge kümmern will im inland oder einem ehemaligen soldaten von einer partei die wohl eher pro rechts is?
CPat.. Obama ein Moslem?
Das ist unterstes Bildniveau und es gibt derzeit keinen Grund das zu glauben.
Keine Ahnung, ob er das ist. Vulture_Culture meint eben er wäre Christ.
Aber wieso wäre es denn unterstes Bild Niveau, wenn er Moslem wäre?
Ich denke es wäre für die Völkerverständigung eher förderlich gewesen als US-Präsident (aber nicht um von US-Bürgern gewählt zu werden).
Eben genauso, wie es förderlich wäre, der erste schwarze Präsident der USA zu sein.
Dürfen in den Staaten überhaupt nicht Christen bzw. nicht Gläubige als Präsident kandidieren?
Ein Christlich-Zwang würde mich im Land wo es sogar eine "Church of Satan" gibt wundern. Ob er gewählt werden würde, wäre jedoch eine andere Frage.
@CPat
Nein nein.
Ich hab mich absolut undeutlich ausgedrückt.. mein Fehler.
Das sind gezielt gestreute Gerüchte, dass der Kerl ein Moslem ist. Es gibt nichtmal Indizien dafür.
Glaube, das fing an mit einem Bild, wo er in Kenia war und einen Turban getragen hat. Dieses Bild wurde soweit ich weiß von Clintons Wahlhelfern an die Presse gegeben.
Danach kam der Vorwurf er habe eine muslimische Schule besucht.
Soweit ich das beurteilen kann, also eine einzige große Schmutzkampagne um Barack Obama mit Muslimen in Verbindung zu bringen, die in den USA ja sogar einen schlechteren Ruf genießen als hier die Türken.
Und trotz Richtigstellungen in der Presse sind die Umfragewerte eingeknickt.
Einen Religionszwang gibt und darf es nicht geben für das Amt des Präsidenten. Aber die Chancen für einen Nichtchristen sind imho = 0 in den USA..
@Kl0K Du hast nicht ganz Unrecht.. Aber Clinton und OBama sind in meinen Augen nicht integer genug für den Job. Die eine lügt und der andere verspricht zuviel.
McCain ist in meinen Augen ein ehrlicher Mensch. Das einzige was ich an ihm auszuetzen habe, ist dass er für den Irakkrieg ist und dass er Republikaner ist.
Aber naja.. der US Wahlkampf interessiert mich jetzt nicht so sehr, als dass ich mehr Zeit da investiere als Zeitung lesen. Wobei das wohl sogar mehr ist, als so manch anderer "USA Spezialist" tut.
hummerfisch
24.04.2008, 20:01
Es wird Zeit, für den ersten "farbigen" Präsident in den USA, und Obama hat das Zeug dazu, finde ich zumindest. Ich wünsche mir, dass er Präsident wird. Also ich würde ihn wählen.
ja ich denke auch Amerika hat mal wieder einen jungen dynamischen Präsidenten verdient.
Dehalb Obama der reißt die Massen besser mit als seine Konkurrentin.
dOM89DoM
24.04.2008, 22:45
Btw.. warum sieht jeder McCain als den "bösen" Republikaner?
Der hat imho weniger Dreck am Stecken als Clinton.
Als alter Vietnamveteran hat er sich außerdem schon seit Anfang an gegen Folter ausgesprochen.
Der Lebenslauf von McCain ist definitiv bemerkenswert. Die Folter verurteilt er wohl weil er am eigenen Leib zu spüren bekommen hat was dies für den Gefangenen bedeutet. Wenn man bleibende Behinderungen von der Folter davonträgt ist man wohl so etwas wie ein gebranntes Kind. Ich persönlich würde einem Vietnam-Veteran definitiv nicht die Führung über ein Land übergeben - McCain hat garantiert psychische Schäden davongetragen.
ich finds generell sowieso komisch.. auf der einen seite wird auf seinen heldenhaften leidensweg im krieg hingewiesen und wie sehr er gegen folter sei, auf der andern seite gibts guantanamo immernoch........... :freak
ich denke für Hillary Clinton (http://de.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton)
ist diese Wahl ein eher Unternehmerisches auf Gewinn angelegtes Vorhaben Mrs. Präsidentin zu werden.
Ich kann es nicht anders nachvollziehen - als das eine ehemalige First Lady nun selber den abgedienten Stuhl Ihres Ehegatten "erben" möchte.
Und dann noch die Botschaft - "... ich wäre die erste Frau ..." wie wäre das > Obama wäre der erste Schwarze und Schwarzenegger der erste Ausländer...
Ich finde Obama am sympatischsten
ob er hält was er verspricht ist NIE GEWISS BEI POLITIKERN...
Obama würde sicher etwas frischen Wind ins Capitol bringen. Die Frage ist einfach ist Amerika schon soweit? McCain finde ich schon zu alt. Hillary würde sicher einen guten Job machen aber mit gewissen Äusserungen hat sie sich disqualifiziert. Also in dieser Situation würde ich den Stimmzettel leer in die Urne werfen.
Im Gegesatz zu Obama ist doch die Clinton eine katlschnäuziger Zickenalarm, der unbedingt zurück ins Weiße Haus will, komme was wolle.
Obama ist für mich die Reinkarnation von Martin Luther King. Er verkörpert auf jedne Fall mehr Freiheitsdenken als Bush oder mehr Demokratie als Clinton. Ich bin gespannt.
Bullayer
25.04.2008, 13:10
@Mosla: Als Reinkarnation von M.L.King dürfte Obama dann kurz vorm Ableben sein oder wie soll ich das verstehen?
Vulture_Culture
25.04.2008, 14:47
Mein dad meint auch, dass man lieber Obama nicht wählen sollte, da er dann nach ein zwei Jahren erschossen werden würde
HappyMutant
25.04.2008, 16:30
Müsst ihr echt jedes mal beweisen, dass ein Diskussion ohne ordentliche Eröffnung zum scheitern verurteilt ist. Ein ganz klein wenig mehr Tiefe und weniger Spekulation wär toll. Sonst ist der Sinn oder das Fortbestehen des Threads echt gefährdet.
Einige sollten sich ein bisschen mehr an Fakten halten, wie z.B. Lebenslauf, Bildung, Erfahrung und vor allem Wahlprogramm der Kandidaten.
Dieses Image was die Medien rüber bringen und von Wahlkampf-Strategen zusammen gebastelt wird, ist definitiv nichts, worauf man seine Entscheidung stützen sollte. Das ist alles Marketing und Psychologie.
Ich will, dass du mein Waschmittel kaufst? Ich schicke ein kleines Kind Tränen in den Augen und Hundewelpe auf dem Arm und du kaufst es. Das meiste im Wahlkampf, was in den Medien erwähnt wird ist genau sowas (übrigens nicht nur in den USA).
Die Internet-Seiten der Kandidaten sind recht umfangreich und es gibt auch eine Liste mit klaren Absichten, was geändert werden soll, wenn derjenige gewinnt. Auf Wikipedia gibt es auch entsprechend ausführliche Lebensläufe.
Über solche Daten kann man sich ein viel besseres Bild über den Charakter und die Werte des Kandidaten machen, als über an die Medien verfütterte Propaganda-Videos zugeschnitten auf einzelne Bevölkerungsgruppen, die zu dem Zeitpunkt gerade interessant sind.
Also ich finde diese Wahl viel spannender als den politischen Müll den wir hier in Deutschland haben.
Ich persönlich würde Hillary Clinton wählen, sie scheint mir die Beste für den Job zu sein. Sie ist eine kluge Frau, die weiß, was sie in diesem Amt zu tun hat. Sie hat soviel Erfahrung gesammelt währen den 8 Jahren Amtzeits ihres Gatten. In meinem Geschichtskurs haben wir natürlich auch über diese Wahl gesprochen und der Lehrer hat einen wirklich guten Gesichtspunkt erklärt.
Da Obama jung und frisch ist, leider aber noch absolut keine Erfahrung hat, würde ich ihm den Posten des Vize geben. Er hat 4 (oder 8) Jahre Zeit sich mit der Situation vertraut zu machen und kann dann gestärkt und mit Erfahung dann denn Posten des Präsidenten zu bekleiden. Natürlich gibt es die Zeit zwischen Wahl und Amtsantritt wo ein Präsident in seinen Beruf geführt wird, aber Obama würde niemals soviel Erfahrung sammeln wie Hillary Clinton. Und da Obama so jungs ist, seh ich da kein Problem wenn er erst nach 1ner (oder 2) Amtsperioden Präsident wird.
Zu McCain kann ich nur sagen, dass er mir viel zu alt ist und Republikaner würde ich sowieso nicht wählen (:lol)!!!
Bleibt mir nur zu sagen: Hillary vor, nochn Tor!
PS: In der Politik sind sie übrigens alle hinterlistig, wärs noch nicht mitbekommen hat.
Ich frage mich nur, wie sie das alles finanzieren wollen. Die einen wollen Krieg. Und Obama möchte etwas fürs Volk tun. Wo ist das Geld dafür? Wenn ich mir überlege, dass sich die Tageszinsen des Irak-Kriegs bereits auf eine Million U$-Dollar belaufen.
Und ich finde, das Alter hat rein gar nichts mit Wissen zu tun. Ich denke, der Obama wäre der Richtige. Vor allem wäre es endlich eine Stärkung auch für ärmere Menschen. Arbeit uns Soziales. Ich bin auch bis heute noch davon überzeugt, dass die letzte Wahl nicht ganz sauber verlief. Allerdings ist das immer eine Glaubensfrage.
Gruß Andy
Hillary Clinton...
...Sie ist eine kluge Frau, die weiß, was sie in diesem Amt zu tun hat. Sie hat soviel Erfahrung gesammelt währen den 8 Jahren Amtzeits ihres Gatten.
Sie mag klug sein. Aber die Erfahrungen hat ihr Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, gesammelt.
Gelernt hat sie evtl. aus der Distanz; als Beobachterin.
Da Obama jung und frisch ist, leider aber noch absolut keine Erfahrung hat...
Als Bill Clinton 1991 ins Rennen um das Weisse Haus einstieg, war er auch jung, frisch und hatte wenig Erfahrungen (international).
Wo ist der Unterschied zu Obama ?
National gesehen, ist keiner der Kandidaten ein Neuling auf der politischen Bühne.
Uns (Nicht-Amerikaner) interessieren jedoch mehr die internationalen Erfahrungen bzw. Ziele, da sie uns mehr betreffen.
Deswegen sind wir wohl auch so am Ausgang interessiert. ;)
BessenOlli
26.04.2008, 15:44
Ich denke, der Obama wäre der Richtige. Vor allem wäre es endlich eine Stärkung auch für ärmere Menschen. Arbeit uns Soziales.
Ich denke die Chance jemanden zu finden, der davon wirklich etwas versteht, ist 50x größer, wenn jeder Bundesstaat (bzw. dessen Bevölkerung) sein Konzept - im Wettbewerb mit den anderen Staaten - selber bestimmt.
Es hat keine Kyoto-Ratifizierung oder Bonzen in Washington gebraucht, damit Kalifornien sich entscheidet, drastisch den Umweltschutz zu verschärfen und sich mit neuen Energien zu befassen. Und das braucht es auch nicht, um gegen Armut und Perspektivenlosigkeit vorzugehen. Sobald ein Staat dazu etwas umsetzt, was besser funktioniert, als bestehende amerikanische und europäische(!) Systeme (die langsam kollabieren), dann setzt sich das auch durch.
Die USA sind so gross, dass die einzelnen Bundesstaaten ganz verschieden sind. Anderes Klima, andere Wirtschaftszweige usw. - Dass Konzept der Democrats, verstärkt auf zentrale Lösungen für die ganze Republik zu setzen, halte ich deshalb für absolut schlecht.
Sie mag klug sein. Aber die Erfahrungen hat ihr Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, gesammelt.
Gelernt hat sie evtl. aus der Distanz; als Beobachterin.
Die First Lady wird meistens auch in die wichtigsten Dinge eingeführt und sie ist nicht grad die unwissenste. Sie ist diejenige die den meisten Einfluss auf den Präsidenten hat, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben (nur halt vielleicht umgedreht Präsidenten und "First Man"). Deshalb wurde bis jetzt auch noch kein Single zum Präsident gewählt, die Frau und Kinder sind immer das wichtigste Mittel, damit kommt man bei den Wählern an. Und vorallem kennt sich Hillary Clinton in dem Job schon aus, zu mal ihr Mann eine gewisse Affaire hatte und Hillary sicherlich unterrichtet wurde, was zu tun ist. Ich glaube, sie hat einfach mehr Erfahrung als Obama. Obama ist 47 Jahre alt und wurde erst 2004 erstmals Senator im Staate Illinois. Er kennt vielleicht die Regeln, aber das richtige Gefühl dafür hat er noch nicht. Frau Clinton ist z.B. schon durch ihren Mann mit dem Amt vertraut und bekleidet auch das Amt einer Senatorin seit 2000.
Die USA sind so gross, dass die einzelnen Bundesstaaten ganz verschieden sind. Anderes Klima, andere Wirtschaftszweige usw. - Dass Konzept der Democrats, verstärkt auf zentrale Lösungen für die ganze Republik zu setzen, halte ich deshalb für absolut schlecht.
Soll das heißen du unterstüzt die Republikaner oder bist du für niemanden? Den die Republikaner werden auch eine zentrale Lösung für die ganze USA einsetzten.
Edit:
Es hat keine Kyoto-Ratifizierung oder Bonzen in Washington gebraucht, damit Kalifornien sich entscheidet, drastisch den Umweltschutz zu verschärfen und sich mit neuen Energien zu befassen
Hätte der Herr Bush nicht den unterschriebenen Kyoto-Vertrag für ungültig erklärt hätte Kalifornien gar nicht entscheiden müssen. Dann hätten nämlich alle Bundesstaaten dem Kyoto-Protokoll folgen müssen und das wäre ja wohl eindeutig besser als nur ein einziger Staat. Die anderen Staaten werden dies aber vorläufig nicht machen, also bin ich mir nicht so sicher ob es so positiv ist.
PS: Glückwunsch -oSi- zum Moderator. :)
Warum sollen sie das denn auch machen? Ob man dieses komische Protokoll unterzeichnet oder nicht, macht doch eh keinen Unterschied...
Aber ich bin wirklich gespannt wer Präsident wird. Wenn Clinton die Vorwahl gewinnt seh ich bei ihr gute Chancen, gewinnt Obama glaub ich das es für die Demokraten schwieriger wird.
Warum sollen sie das denn auch machen? Ob man dieses komische Protokoll unterzeichnet oder nicht, macht doch eh keinen Unterschied...
Kennst du das Protokoll? das Protkoll ist nicht komisch sondern notwendig! USA ist nicht umsonst der größte Umweltverschmutzer der Welt. Wer das Protokoll so durchgebracht worden, hätten die Staaten die Vorgaben durch ziehen müssen und ein versagen gibts nicht.
BessenOlli
26.04.2008, 17:09
Soll das heißen du unterstüzt die Republikaner oder bist du für niemanden? Den die Republikaner werden auch eine zentrale Lösung für die ganze USA einsetzten.
Welche Lösung soll das konkret sein? Es ist seit jeher der Haupt-Unterschied zwischen Repulikanern und Demokraten, dass erstere eher auf Autonomie der Staaten setzen und zweitere eher auf zentrale Lösungen von Washington aus. Ich bevorzuge für Washington die Republikaner. Auf lokaler Ebene würde ich in den USA aber vieleicht sogar die Libertarian Party (http://de.wikipedia.org/wiki/Libertarian_Party) wählen.
Über Kyoto werde ich hier nicht diskutieren. Ich halte es für Unsinn. Meiner Meinung nach muss die Gesellschaft von unten nach oben effizienter und ökologischer werden - nicht von oben herab durch staatliche Gewalt(!). Und so lange keine wirklich überzeugenden Lösungen da sind, solange ziehen da auch nicht gleich alle Staaten mit. Ich finde das gut. Bei uns zwingt man dem Durchschnittsbürger mal fix Windräder auf, eben ohne(!) dass die Lösungen bisher überzeugend wären. Ich will aber nicht dass der Staat meine Steuergelder für Unsinn verballert. Das wäre mein Standpunkt. Finde ich logisch.
Gut, sach das mal den Österreichern oder Spaniern. Oder von mir aus China oder Indien...
Aber ne, zuerst auf die Amerikaner rumhacken :rolleyes
BessenOlli
26.04.2008, 17:14
Kennst du das Protokoll? das Protkoll ist nicht komisch sondern notwendig! USA ist nicht umsonst der größte Umweltverschmutzer der Welt.
Nein, das sind sie wirklich nicht "umsonst". Sie sind nämlich die größte Volkswirtschaft der Welt - konkret stemmen die USA alleine ein Viertel der Weltwirtschaft. Und wenn du Google benutzt, oder deutsche SUVs made in the USA kaufst, verursachst du CO2-Emissionen in den USA.
Gut, sach das mal den Österreichern oder Spaniern. Oder von mir aus China oder Indien...
Aber ne, zuerst auf die Amerikaner rumhacken
Es ist nun mal so das die USA der größte Umweltverschmutzer ist und wir sind hier in einem Thread über die USA, also ist das ja wohl gerechtfertigt. Also ist der Kommentar ziemlich überflüssig. Übrigens hat Indien unterschrieben.
Nein, das sind sie wirklich nicht "umsonst". Sie sind nämlich die größte Volkswirtschaft der Welt - konkret stemmen die USA alleine ein Viertel der Weltwirtschaft.
Und dass soll die USA jetzt berechtigen, seinen CO2 Ausstoß nicht zu kontrollieren? Sie stemmen ein Viertel der Weltwirtschaft, also ist es auch okay und gar kein problem wenn sie ein Viertel der weltweiten CO2-Ausstöße haben. Das ist genauso als würdest du sagen die Einen haben die größte Armee, also ist doch auch okay wenn sie die meisten Menschen abschlachten.
Und was würde anders sein wenn die USA das unterschreibt? Nix!
Es ist ja vorbildlich wenn sehr viele Länder das Protokoll unterschreiben. Aber wenn man die Vorgaben dann nicht einhalten kann (Spanien, Österreich), nur einhalten kann weil man alte Startwerte nimmt (Deutschland, Russland) oder Sonderkonditionen macht (China, Indien) dann kann man das doch wirklich nicht Ernst nehmen.
Und wenn dann auf andere Energien zurückgegriffen wird isses es den Herren auch nicht genehm. Erst wird rumgemosert weil die USA die Luft verpesten, dann wird auf Ethanol umgestiegen und dann wird sich wieder aufgeregt weil man ja Nahrungsmittel dadruch verschwendet...
HappyMutant
26.04.2008, 18:31
Worum gings hier eigentlich nochmal? Ach ja: Wen würdet ihr wählen. Naja Thema ging schon nicht gut los und wird nun nach und nach off-topic. Closed.