Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Fahrrad - eine vielseitige Alternative?
Verkehrsplaner stellen fest: In verstopften Innenstädten läuft das Fahrrad als Verkehrsmittel dem Auto mühelos den Rang ab. Hol's Rad aus dem Keller (http://www.heise.de/tp/blogs/2/135551).
Die Fahrt direkt zum Zielart, eine überfällige Parkplatzssuche, der Gang zum Parkautomat (und entsprechende finanzielle Belastungen) werden überflüssig, das sind ua. die Gründe warum man in der Innenstadt mit dem Rad flexibler und schneller unterwegs ist.
Der Faktor Wetter kann einem mit entsprechender Kleidung gestohlen bleiben.
Durch Gepäckträger und Taschen kann man auch so einige Dinge transportieren, z.B. den Einkauf vom Edeka um die Ecke.
Da hört es nicht auf: um mit eigener Kraft nach A zu B zu gelangen wird natürlich automatisch Sport getrieben, Radfahren ist mit die gesündeste Sportart für den Kreislauf, befreit den Geist und schüttet Glückhormone aus. Sitzt man auch noch richtig, ist es sehr Gesund für den Rücken (eine Empfehlung des Orthopäden als ich durch einen Unfall im Schulsportunterricht Probleme mit dem Nacken hatte).
Fährt man regelmäßig wirkt es vorbeugend für die Gesundheit.
Jene die mit dem Rad zur Arbeit/Schule oder wo anders fahren - und teilweise bis zu 30 km so am Tag strampeln, können dies nur bestätigen.
Ihm Rahmen des Plädoyes (http://www.geo.de/GEO/reisen/staedtereisen/61137.html) eines GEO Journalistes, möchte ich eine gesellschaftliche Diskussion anstoßen.
Wird das Rad zu sehr unterschätzt?
Kann es gesellschaftlich in den Städten eine echte Chance sein?
Ist es gar möglich, dass das Rad für uns entdecken während China/Indien genau umgekehrt verfahren?
Es gibt Entwicklungen zu autofreien Städten bzw. Wohngebieten (Vauban-Viertel in Freiburg), mit Wertlegung auf das Fahrrad, wo sogar die Mehrheit freiwillig ihr Auto verkauft(!) - kein Einzelfall, denn es funktioniert.
Das mit Radfahren kein CO2 ausgestoßen wird und auch die Herstellung eines Rades eine andere Kategorie als das Auto ist (folglich auch erheblich günstiger), ist ein weiterer Vorteil.
Ist es der "innere Schweinehund" warum man das Rad im Keller lässt?
Ich bin einer von den täglichen Radfahrern.
Um zu meinem Studiumsplatz zu kommen brauche ich mit dem Rad 11 Minuten (inkl. abschließen), muss zwei Straßenzüge überqueren und eine große Ampel/Kreuzung hinter mir bringen, eine Strecke von 3,7 km. Ob es gerade zur Berufsverkehrszeit ist spielt keine Rolle.
Ich fahre seit 3 Jahren ausschließlich nur mit dem Rad von A nach B und nur im Wintergestöber muss ich es stehen lassen.Erfreulich für mich (und sicherlich auch für die Krankenkasse), in der ganzen Zeit war ich kein einziges mal mehr nennenswert erkältet.
Hier muss aber noch gesagt werden das mir der Weg zum Studium/Einkaufen mit dem Rad nicht genug ist, ich fahre auch noch in der Freizeit sehr häufig. So sind 30 km am Tag nicht selten.
Brigitta
20.07.2009, 23:22
Das ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger Thema. Die Möglichkeit war schon immer da. Die Berücksichtigung im Straßen- und Städtebau wurde schon immer torpediert - wenn nicht argumentativ, so doch spätestens bei möglichen Ausführungen - und vor einem tatsächlichen Verkehrskollaps wird das auch so bleiben.
PS: Ich fahre seit Ewigkeiten mit dem Rad, fast überall hin. Auch im Winter bei Schnee.
Im Beruf selbst benötige ich aber das Auto.
Hat mehrere Gründe warum das Fahrrad das Auto nicht in dem Maße ersetzt wie es gewünscht wäre:
a) Wetterschutz ist auf dem Fahrrad praktisch nicht vorhanden
b) transportier mal Deinen Rechner zur LAN aufm Fahrrad
c) mehr als einer passt nicht aufs Fahrrad
d) beim Unfall wesentlich gefährdeter
e) praktisch nur für kurze Strecken tauglich (nicht jeder wohnt da wo er arbeitet)
Ist mir jetzt mal spontan eingefallen, wenn ich mehr drüber nachdenken würde, dann fielen mir sicherlich einige Gründe mehr ein.
Trackballfan
20.07.2009, 23:27
Ich fahre auch gerne mit dem Rad, nur leider gibte es immer noch viel zuwenig Radwege bei uns in der Stadt, daran müss sich was ändern.
Und wenn es aus Eimern regnet möchte ich dich mal auf dem Rad sehen.
Ernie123
20.07.2009, 23:28
Wie du schon geschrieben hast, musst du bei Winterwetter das Rad stehenlassen. Womit der Faktor Wetter doch wieder eine Rolle spielt.
Ferner gibt es Leute, die nicht in der direkten Umgebung ihres Arbeitsplatzes wohnen. Die Entfernung die du beschreibst ist ja noch human, doch haben Pendler es da deutlich schwerer.
Zum sportlichen, gesundheitlichen Aspekt: Stimmt.
Ich wohne nicht wirklich in einer Großstadt mit unseren ca. 8.000 Einwohnern, aber grad im Sommer sind da so viele Touristen unterwegs, dass man mit dem Fahrrad NIE langsamer als mit dem Auto ist. Sofern Radwege vorhanden sind, ist man sogar in jedem Fall schneller als auf der Straße unterwegs.
Edit:
d) beim Unfall wesentlich gefährdeter Das trifft nur soweit zu, wie du dich auf Fahrradfahren auf der Straße (sprich, mit vielen Autos drumherum) beziehst. Wenn man extra Radwege hat, sind die meisten Unfälle wesentlich harmloser, als Autounfälle (und zudem auch deutlich seltener).
Der komplette Verzicht auf das Auto ist wohl in den wenigsten Fällen möglich, aber fast jeder könnte meiner Meinung nach einen Großteil der (vor allem innerstädtischen) Fahrten aufs Fahrrad verlegen, wenn er wollte.
Browny-te quila
20.07.2009, 23:32
Naja wenn ich an Amsterdam denke ...
da gibts genug Radfahrer.
Revolution
20.07.2009, 23:46
Na ja das geht aber auch nur in der Stadt aufm land bist und bleibst du ohne Auto aufgeschmissen ich fahre jeden Tag 60 km richtung München das fahre ich mit sicherheit nicht mit dem Rad ^^.
Das nächste ist das es einfach zu gefährlich ist z.B. nachts auf ner Bundestraße mit dem Rad zu fahren. Auch schon Tags würde ich die straßen hier nicht fahren da sie relativ schmal gebaut sind zwei LKW nutzen die Straße schon zu 101% aus. Und ich nehms ungern mit zwei 40 tonnern auf.
Dann hab ich oft was zum Transportieren einkäufe usw das kannst du auch ned mit dem Fahrad machen.
Das Zeitliche kommt natürlich noch dazu ich hab einfach nicht die Zeit für 5 km 20 minuten unterwegs zu sein.
Wenn es eine alternative gibt dann nur mit Öffentlichen verkehsmittel aber die kannst auf dem Land auch vergesesn bei mir fährt alle 4 Stunden ein Buss in die nächste größere Stadt.
depart0183
20.07.2009, 23:47
Ich fahre auch, sofern dies wettertechnisch möglich ist, mit dem Rad auf Arbeit. Sind jeweils 20km hin und auch wieder zurück. Wobei ich sagen muss, dass Leipzig Fahrradwegtechnisch wohl eine Klasse für sich ist. Mitm Rad brauch ich ungefähr 10minuten länger als mitm Auto. Das nehm ich sogar gern in Kauf.
Auch sonst bin ich viel mit dem Rad unterwegs. Ich sehe es als Sport. Trotzdemmöchte ich mein Auto nicht missen. In manchen situationen kommt man einfahc ncht drumrum.
Zum Thema Unfälle möchte ich sagen, dass ich letztes Jahr mitm Rad nen recht schweren hatte, der glimpflich ausging. Mir hat eine andere Radfahrerin die Vorfahrt auf ne "beampelten" Straßenüberquerung genommen. Es ist also nicht pauschal zu sagen, dass Radwege das Unfallrisiko mindern.
Warum nicht ne kleine Crossmaschine? Damit kommt man auch überall schnell hin, Parkplätze wie beim Fahrrad, genialer Spaßfaktor und Treppen gehn eindeutig schneller als mit dem Fahrrad :daumen
someoneatsome
20.07.2009, 23:55
Ich persönlich sehe das Problem an folgender Stelle:
Wenn ich eine längere Strecke mit dem Fahrrad effektiv fahren will, muss der Radweg sehr gut ausgebaut sein, sprich keine 10cm Absätze, wenn man eine abbiegende Straße quert oder grauenhaft geflickte Asphaltdecken. Denn sonst ist eine schnelle Fahrweise (25+ km/h) nicht komfortabel und kraftschonend möglich.
Trotzdem fahre ich auch täglich zwischen 5 und 15km mit meinem Fahrrad.
Gegen das komplette Ersetzen des Autos spricht in meinem Fall auch der Kraftaufwand. Wenn ich beispielsweise zu einem wichtigen Gespräch muss, oder zu einem sonstigen mehr oder weniger stilvollen Anlass, kann ich nicht Fahrrad fahren, da ich egal bei welcher Fahrweise nach Wegfallen des Fahrtwindes sprich nach Abstellen zu Transpirieren beginne. Selbstverständlich ist das auch ein wenig von der Witterung abhängig.
Dazu kommt, dass der Straßendreck, den man beim Fahrradfahren zwangsläufig aufsammelt, nicht unbedingt zur Qualität der eleganten Kleidung beiträgt.
Ich denke daher:
Alles, was irgendwie sinnvoll mit dem Fahrrad zu erreichen ist, sollte auch auf diesem Wege erreicht werden. Für Ausnahmefälle gibt es das Auto.
Jene die mit dem Rad zur Arbeit/Schule oder wo anders fahren - und teilweise bis zu 30 km so am Tag strampeln, können dies nur bestätigen.
So ist es! Ich fahre unter der Woche täglich mit dem Rad zur Schule. 16km hin und 16km zurück. Ich finde es einafch besser und es macht sogar Spaß. Ich bin sogar früher als mit dem Bus wieder zu Hause, da ich auf ihn warten müsste. Ich finde es einfach genial. Gehe auch mit dem Rad Einkaufen mit 'nem Anhänger aus dem Baumarkt für 40€
Hat mehrere Gründe warum das Fahrrad das Auto nicht in dem Maße ersetzt wie es gewünscht wäre:
a) Wetterschutz ist auf dem Fahrrad praktisch nicht vorhanden
b) transportier mal Deinen Rechner zur LAN aufm Fahrrad
c) mehr als einer passt nicht aufs Fahrrad
d) beim Unfall wesentlich gefährdeter
e) praktisch nur für kurze Strecken tauglich (nicht jeder wohnt da wo er arbeitet)
Ist mir jetzt mal spontan eingefallen, wenn ich mehr drüber nachdenken würde, dann fielen mir sicherlich einige Gründe mehr ein.
a) Wie wärs mit 'ner Regenjacke? Bei extremen Windgeschwindigkeiten gebe ich dir recht. Da macht es kein Spaß. Da kann man halt das Auto benutzen. Es geht aber darum, dass Rad so oft wie möglich zu benutzen und nicht darum das Auto zu ersetzen...
b) Kein Problem! Habe ich früher sogar ohne Anhänger gemacht. mein µATX PC ging problemlos auf den Gepäckträger! :D Rest im Rucksack. Mit dem Anhänger ist das aber 'gar kein Problem mehr! Und sieht auch noch cool aus, wenn man seinen Rechner mit nem Fahrrad durch die Gegend kutschiert find' ich :D
c) Wie wärs mit zwei Fahrräder? oh man...
d) Was? Mit dem Auto fährst du wesentlich schneller. Die Gefahren bei einem autounfall sind viel höher! Bin zwar letztens mit einem Mountainbike bei 40km/h richtig kacke gestürzt und hab' mir das rechte Schlüsselbein gebrochen, aber mit Helm passiert da nicht viel mehr und schneller als 40km/h wird man wohl kaum fahren...
e) ich wohne auch 16km entfernt von der Schule. Ist aber echt kein problem, wie bereits beschrieben. Einige Lehrer an unserer Schule fahren sogar 30km zur Schule und zurück.
Keiner deiner Gründe sind in meinen Augen haltsam! Man sieht, dass dir die "Gründe" spontan eingefallen sind, da du offensichtlich nicht näher drüber nachgedacht hast... Für mich ist das Fahrrad jedenfalls das ultimative Fortbewegungsmittel.
II n II d II
21.07.2009, 08:10
Also ich habe das Fahrrad für mich neu entdeckt.
Nicht nur das ich früh nicht mehr ewig im Stau stehe, auch die lästige Parkplatzsuche entfällt. So bin ich trotz der 10 km zur Uni mit dem Fahrrad - zumindestens zu den Stoßzeiten - schneller als mit dem Auto.
Und im Winter kommt mein Fahhrad hinten in meinen Kombi und ich mache dann sowas wie Park'n'Ride, d.h. ich stelle mein Auto am Stadtrand ab und fahre mit dem Rad in die Innenstadt.
Ich habe auch das Gefühl, dass ich munterer und ausgeglichener bin seitdem ich wieder mehr Fahrrad fahre.
In diesem Sinne kann ich mich nur meinem Vorredner anschließen:
Für mich ist das Fahrrad jedenfalls das ultimative Fortbewegungsmittel.
Stormtrooper85
21.07.2009, 08:54
Da ich aus einer ländlichen Gegend komme, ist das Auto für mich unverzichtbar. Dazu kommt noch, dass es einige Höhenunterschiede gibt, die man mit dem Rad nur als gut durchtrainierter Fahrer schaffen kann.
In der Stadt mag das Fahrrad aber sich eine gute Alternative sein. Allerdings denke ich, dass es mitunter doch Recht gefährlich ist, im Stadtverkehr mit dem Fahrrad zu fahren, besonders im Hinblick auf die Wahnsinnigen, die dort teilweise hinter dem Lenkrad sitzen. ;)
Zumal ich hier mit dem Auto auch schneller bin, da die meisten Strecken hier Landstraßen sind, so dass man flott vorankommt.
Und natürlich komm ich damit auch viel bequemer zum Ziel. :D
Das Fahrrad mag zwar eine Alternative sein, aber eben keine, die das Auto komplett ersetzen kann. Es gibt einfach zu viele Situationen wo man ohne Auto nicht auskommt.
Als Bewohner der quasi Fahrradhauptstadt Deutschlands (nämlich Münster) bewege ich mich hier nur mit dem Fahrrad fort - trotz vorhandenem Auto und dem Semesterticket. Allerdings ist Münster bekanntlich auch gut ausgebaut, so dass man es hier sicher leichter hat als in anderen Großstädten. Schlechtes Wetter ist als Argument imho vorgeschoben, es sei denn man will im Anzug zu einer Besprechung.
Das fahrrad mag zwar eine Alternative sein, aber eben keine, die das Fahrrad komplett ersetzen kann
Aha... :lol
Green Mamba
21.07.2009, 09:32
Auto? Das hab ich kurz nach meinem Umzug nach Köln abgeschafft, da es sowieso nur herumstand. :D
Seit dem fahre ich, so oft es geht, mit dem Rad überall hin. Wenn das Wetter nicht passt, fahre ich mit der Bahn. Wenn ich was zu transportieren habe, hol ich mir für ein paar Euronen einen Mietwagen beim Carsharing. So spart man nicht nur Geld, sondern wird auch kaum krank.
Allerdings sehe ich die Sache mit dem Wetterschutz durch Regenkleidung nicht so einfach wie du. Ich bin Brillenträger, daher fahre ich ungern bei Regen. Oder gibts da einen guten Wetterschutz den ich noch nicht kenne? Wenns dazu auch noch dunkel ist, fahre ich praktisch im Blindflug mit tropfnasser Brille.
Es sollte auch klar sein, dass es nirgends so einfach ohne Auto ist, wie in einer Großstadt. Früher hab ich in einer ländlichen Gegend gewohnt, da wäre ich ohne Auto nicht lebensfähig gewesen. :D
Das nächste ist das es einfach zu gefährlich ist z.B. nachts auf ner Bundestraße mit dem Rad zu fahren. Auch schon Tags würde ich die straßen hier nicht fahren da sie relativ schmal gebaut sind zwei LKW nutzen die Straße schon zu 101% aus. Und ich nehms ungern mit zwei 40 tonnern auf.
Klasse, mal wieder einer mehr ders begriffen hat:).
Wenn es nun noch möglich ist neben einer ordentlichen Infrastruktur für Fahrradfahrer die Möglichkeit einer fahrerischen Schulung zu schaffen und die Kontrolle und Durchsetzung dir STvO , die auch für Fahrradfahrer gilt zu intensivieren wirds ne runde Sache.
Green Mamba
21.07.2009, 09:44
Wie bitte was gilt auch für Radfahrer? Hier in Köln bleibt kaum jemand wegen irgendwelcher Lichtzeichen oder Schildern an Kreuzungen oder sonst wo stehen. :D
...besonders im Hinblick auf die Wahnsinnigen, die dort teilweise hinter dem Lenkrad sitzen. ;)
Das Lenkrad kann man auch super durch Fahrradlenker ersetzen. Viele Fahrradfahrer denken nämlich das für sie keine Verkehrsordnung gilt, das fängt bei Rotlichtverstoß an, geht über fehlende Abbiegzeichen und Missachtung von rechts-vor-links und endet bei fahren ohne Licht. Für mich unverständlich da man als Fahrradfahrer doch garnicht geschützt ist.
a) Wetterschutz ist auf dem Fahrrad praktisch nicht vorhanden
b) transportier mal Deinen Rechner zur LAN aufm Fahrrad
c) mehr als einer passt nicht aufs Fahrrad
d) beim Unfall wesentlich gefährdeter
e) praktisch nur für kurze Strecken tauglich (nicht jeder wohnt da wo er arbeitet)
Wie schon erwähnt gibt es für einen Radfahrer für jede Witterung entsprechende Kleidungsstücke.
Ok, wenn der starke Wind gegen ein pfeift muss man halt mehr in die Pedale treten, die hilt keine Kleidung. :D
Und beim Winterfall (wenn relativ viel Schnee (10cm+) und Eis) ist es mit dem Rad kein wahres Vergnügen mehr aber man muss es auch da nicht stehen lassen. Man kann selbst da fahren, nur nicht so schnell und muss sehr aufmerksam sein.
Ich seh selbst bei den Winterwitterungen in der Stadt noch Studenten die das Rad nicht stehen lassen. ;)
Ferner gibt es Leute, die nicht in der direkten Umgebung ihres Arbeitsplatzes wohnen. Die Entfernung die du beschreibst ist ja noch human, doch haben Pendler es da deutlich schwerer.
Für Pendler (ab über 20 km für die Hin- und Rückfahrt) ist das Rad natürlich keine Alternative, da hört der Spaß auf. Aber das Rad als Alternative ist auch nur ein vielseitiger Vorschlag für die Umgebung, eben in der Stadt, für den Einkauf ect.
Auf dem puren Land ist man ohne Auto aufgeschmissen, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Bei Anlässen wo man schön gekleidet ankommen sollte, (Vorstellungsgespräche) ist auch das Rad nur begrenzt eine Alternative. Ist es in direkter Nähe, ok - man könnte den Anzug auch in der Tasche haben und sich umziehen. Ist es dazu noch sommerlich heiß, ist es natürlich nicht das Wahre - man schwitzt schon ziemlich beim Radfahrern, auch bei kurzen Strecken.
Es sei denn der Arbeitgeber legt viel Wert auf ökologische Aspekte, sozusagen ein Grüner "Freak". ^^
Das nächste ist das es einfach zu gefährlich ist z.B. nachts auf ner Bundestraße mit dem Rad zu fahren. Auch schon Tags würde ich die straßen hier nicht fahren da sie relativ schmal gebaut sind zwei LKW nutzen die Straße schon zu 101% aus. Und ich nehms ungern mit zwei 40 tonnern auf.
Oft gibt es "Schleichwege" wo man sowas umgehen kann, aus eigener Erfahrung kann ich aber auch sagen, nicht immer. Ich vermeide so oft es geht auch solche Straßen, nicht nur weil man als Radfahrer weiß man nervt den Autofahrern aufs Ganze sondern es auch als Radfahrer belastend ist eine Autoschlange hinter sich zu haben.
Das Problem sind an dieser Stelle fehlende Ausweichwege, es muss kein Radweg sein sondern ein Pfad reicht auch schon. Stellenweise aber muss man als Radfahrer auf die vielbefahrene Straße, wenn der markierte Radweg/Weg so lang führt ...
Ich bin aber auch schon einmal quer übers Feld gefahren um das zu vermeiden. Ich war einem Radweg gefolgt der mich zu einer stark befahrenen Bundesstraße führte. Da denkt man sich auch "Klasse" aber ich sah etwas Abseits der Bundesstraße einen "LBG-Weg" der parallel zu ihr verlief (der in der Radwegkarte nicht eingezeichnet war), hatte aber keine Wegmöglichkeit gesehen der mich zu ihm geführt hätte - also übers Feld, um die Autofahrer nicht zu belasten und sich selbst den Druck zu ersparen.
Dann hab ich oft was zum Transportieren einkäufe usw das kannst du auch ned mit dem Fahrad machen.
Dafür gibt es Radfahrtaschen bzw. Anhänger, für den Einkauf um die Ecke ausreichend.
Ich bin damit (Radfahrtaschen) auch schon zu einem Kumpel gefahren (war ne 48 km Tour) um für 4 Tage bei ihm zu bleiben.
Zwei Autofahrer waren sogar so nett und hatten angehalten und mich gefragt ob sie mir helfen könnten (ich hatte da gerade in meine Radwegkarte nach den Weg geguckt). :)
Das Lenkrad kann man auch super durch Fahrradlenker ersetzen. Viele Fahrradfahrer denken nämlich das für sie keine Verkehrsordnung gilt, das fängt bei Rotlichtverstoß an, geht über fehlende Abbiegzeichen und Missachtung von rechts-vor-links und endet bei fahren ohne Licht. Für mich unverständlich da man als Fahrradfahrer doch garnicht geschützt ist.
Das ist mit eine Schattenseite das manche Radfahrer wirklich meinen es gibt keine Regeln für sie. Abbiegezeichen gehören dazu wie auch die anderen Verkehrsordnungen (rechts-vor-links etc.) aber ich glaub der liebste Verstoß eines Radfahrers ist in der Tat der Rotlichtverstoß (bei Fahrradwegampeln, bei einer Autokreuzung unvorstellbar für mich).
Das ein oder andere mal hab auch ich das gemacht, wenn der Radweg über eine Straß führt, betätigt die "Anforderungsampel" und soll 5 min Warten, wenn kein Verkehr ist verleitet es einem manchmal dazu dagegen zu Verstoßen - das trifft jedoch mehrheitlich nur für Sonntags zu oder in der Nacht.
Wenn Verkehr ist, hat man sich an die Ordnung und wartet halt.
Ich weiß auch hier das es für Autofahrer der Hass ist, beachtet ein Radfahrer nicht die rote Ampel, gibt keine Zeichen fürs Abbiegen und beachtet die anderen Regeln auch nicht.
Grüßt euch!
Prinzipiell geb ich euch Recht, vor allem Green Mambas Vorschlag mit dem Leihwagen ist eine top Idee. Auf Dauer wird sich das Rad dennoch niemals gegen das Auto profilieren, da bin ich mir sicher - sobald ein Mensch wohlhabender ist, kauft er sich dafür irgendwas, was ihm sein Leben erleichtert - ein schnellerer PC, ein besserer TV/Radio oder eben ein Auto - zumindest im Regelfall.
Ausnahmen sind natürlich soziale Sondergruppen wie Studenten (wie z.B. ich), wo Wohlstand oder gar Auto ziemliche Fremdwörter sind und andere Gruppen, welche aus finanziellen/ideologischen/sonstigen Gründen ein Auto nicht zur Verfügung steht. Die werden aber wohl niemals die Mehrheit sein.
Und gerade bei der aktuellen Entwicklung hin zu immer umweltschonenderen Autowagen wird der Fahrrad-Vorteil der Umweltverträglichkeit immer weniger. Bleibt auf Dauer nur die enorme Wendigkeit - und die wird dann, falls Geld vorhanden, irgendwann von Segway-ähnlichen Gefährten abgenommen.
Aber wo wir gerade beim Thema sind:
Es kommt nicht zufällig jemand aus Regensburg und kann mir mal eine Info geben, wie die Stadt (vor allem die Gegend um Uni und FH) radtechnisch ausgebaut sind?
Da es eine Studentenstadt ist, hoffe ich mal auf eine vernünftige Verkehrssituation.
Gruß,
[sauba]
GrambleX
21.07.2009, 11:43
Ich mach auch möglichst viel mit dem Rad, aber besonderen Spaß verspüre ich jetzt nicht. :D
Wenns richtig regnet fahre ich eher mim Auto. Ich könnt mir natürlich vorher Regenjacke und alles anfriemeln (bes. im Sommer nett :freak) und dann mit komplett nassen Jeans und alles ankommen. Beim Auto kann ich schnell reinspringen und mich entspannen.
Wind ist auch nicht so nett. Leider ist im Dorf der Widn meistens sehr schwach und wenn man dann auf das Feld raus fährt denkt man nur - scheisse. :lol Teilweise habe ich da früher schonmal doppelt so lange für den Schulweg gebraucht.
Größere Steigungen können auch sehr ätzend sein - zum Glück hier eher selten.
In der Stadt sehe ich zusätzlich das hohe Unfallrisiko. Erstens sind Radwege doch eher selten und zweitens kommt man spätestens an der nächsten Kreuzung mit dem Verkehr in Kontakt. Und wenn es halt zum Duell zwischen Fahrrad und Auto kommt, hat das Fahrrad keine Chance.
Am wichtigsten beim Radfahren ist für mich allerdings ein gut funktionierendes Rad. Wenn ich teilweise sehe, wie eierförmig andere Fahrräder rollen oder wie schwerfällig das Treten auf so Rostlauben teilweise ist - da würde mir Radfahren nicht so viel Spaß machen.
In meinen Augen lohnt es sich etwas mehr in sein Fahrrad zu investieren und es auch mehr zu nutzen als es der Durchschnitt tut. Auf das Auto verzichten würde ich jedoch nur ungern.
@Green Mamba: Ich bin au Brillenträger. Ehrlich gesagt lass ich sie beim Fahrrad fahren immer weg, weil sie mich total nervt. Bei -3,25/-2,75 kann man das noch machen ;) Man kanna ber auch Kontaktlinsen nehmen, oder? Oder man bräuchte so eine wasserabweisende Folie oder der Gleichen, die ma draufklebt...
Zum Straßenverkehr kann ich sagen, dass man wirklich aufpassen muss, da viele Autofahrer es nämlich nicht tun und gar' keine Acht auf Radfahrer nehmen. So bin ich 'mal aus einer Stadt heraus auf einer, langen, geraden Strecke 'mal wieder mit ziemlich schnell unterwegs gewesen und sehe, wie vor mir ein Auto aus einer Straße links von mir hernaus will (ich fuhr links, da es rechts kein Weg gibt).
Es stand noch kurz bevor ich ankam und sehe dann, wie der Fahrer in die entgegengesetzte Richtung schaut (von ihm aus links, ich kam ja rechts von ihm) und während er den Kopf wieder nach vorne dreht, nicht etwa in meine richtung, fährt er einfach los: CRASH! ;) Ich fahr dem voll in die Karre und flieg auf die Motorhaube und reiß seinen rechten Spiegel noch mit - Mir gings gut, aber meinem Fahrrad leider nicht :( Klar hat er es bezahlt und irgendwie wusste ich kurz vorher auch schon, dass dies passieren würde, aber ich habe es drauf ankommen lassn.
Man sollte in solchen Situationen aber lieber langsam fahren und zur Not bremsen, da man nicht davon ausgehen kann, dass die Autofahrer auf Fahrradfahrer in irgendeiner Form achten.
Edit:
;6365134']sobald ein Mensch wohlhabender ist, kauft er sich dafür irgendwas, was ihm sein Leben erleichtert - ein schnellerer PC, ein besserer TV/Radio oder eben ein Auto - zumindest im Regelfall.[sauba]
Naja, wenn ich wohlhabend wäre, würde ich mir auch ein Auto kaufen, um längere Fahrten mit Kumpels nach Wacken oder in den Urlaub zu unternehmen, weils im auto oder 'gar Wohnmobil viel mehr fun macht, als Zug oder Flieger ;)
Trotzdem würde ich weiterhin, überwiegend das Rad nutzen.
Ich mach auch möglichst viel mit dem Rad, aber besonderen Spaß verspüre ich jetzt nicht. :D
Wenns richtig regnet fahre ich eher mim Auto. Ich könnt mir natürlich vorher Regenjacke und alles anfriemeln (bes. im Sommer nett :freak) und dann mit komplett nassen Jeans und alles ankommen. Beim Auto kann ich schnell reinspringen und mich entspannen.
Wind ist auch nicht so nett. Leider ist im Dorf der Widn meistens sehr schwach und wenn man dann auf das Feld raus fährt denkt man nur - scheisse. :lol Teilweise habe ich da früher schonmal doppelt so lange für den Schulweg gebraucht.
Größere Steigungen können auch sehr ätzend sein - zum Glück hier eher selten.
Gerade bei solchem Wetter machts doch Spaß :D Die ganze Zeit Sonne und Windstille ist doch langweilig ;) Die meisten Leute sind einfach zu sehr verweichlicht ;) Soll jetzt jkeine Beleidung oder sowas sein...
Am wichtigsten beim Radfahren ist für mich allerdings ein gut funktionierendes Rad. Wenn ich teilweise sehe, wie eierförmig andere Fahrräder rollen oder wie schwerfällig das Treten auf so Rostlauben teilweise ist - da würde mir Radfahren nicht so viel Spaß machen.
In meinen Augen lohnt es sich etwas mehr in sein Fahrrad zu investieren und es auch mehr zu nutzen als es der Durchschnitt tut. Auf das Auto verzichten würde ich jedoch nur ungern.
Absolut richtig! Habe in den letzten zwei Jahren vier verschiedene Räder gehabt... Mir sind die Teile nach ein paar Monatem intensiven Fahrens einfach schrott gegangen. Ich habe mir vor kurzem ein richtig gutes, vollgefedertes Mountanibike geholt. Das sollte um Einiges länger halten!
In Berlin nutze ich das Fahrrad nicht als Verkehrsmittel. Da der öffentliche Nahverkehr (ausser jetzt;)) ganz gut funktioniert, kommt man immer und überall sehr gut hin.
Ein Ausflug mit dem Rad im Sommer ins Umland, lasse ich mir trotzdem nicht nehmen.
Wenn ich mal Auto fahren möchte, tuts ein nettes Cabrio von Sixt, Avis und Co oder ein Transporter auch. Autofahren in Berlin ist nicht wirklich entspannend (daran sind einige Rad(kurier)fahrer auch nicht ganz unschuldig).
Eine vollwertige Alternative ist das Fahrrad für mich nicht.
MFG
Green Mamba
21.07.2009, 12:01
@Green Mamba: Ich bin au Brillenträger. Ehrlich gesagt lass ich sie beim Fahrrad fahren immer weg, weil sie mich total nervt. Bei -3,25/-2,75 kann man das noch machen ;)
Ich denke, damit ist dann auch die letzte Chance auf Versicherungs-Schutz wech. Vorrausgesetzt man fährt mal bei grün über ne Ampel und es knallt dann. Ist eine Vermutung, wissen tu ich es nicht. Beim Autofahren ist man ja verpflichtet, die Brille zu tragen. Kontaktlinsen nur für den Weg zur Arbeit ist auch keine praktikable Lösung. Am Monitor brauch ich dann doch wieder die Brille.
Versicherungsschutz ist mir ziemlich egal. Trotz meinre Unfälle, die ich bisher hatte, hatte ich nie Probleme, da ich immer alles ohne Polizei geregelt bekomme und mein fharrad bsher auch bezahlt bekommen habe. Es ist es mir aber auch Wert, weil mich die Brille einfach total nervt, besonders bei wind. Beim autofahren ist das 'was anderes. Da ist man den Naturgewalten nicht ausgesetzt, da stört mich die Brille nicht.
Ja, kontaktlinsen sind da wohl auch eher nicht optimal in dem Falle. Eine andere Lösung fällt mir bei Regen auch nicht ein. Kleine, akkubetriebene Schebenwischer sehen ja albern aus,auch wenns ziemlich cool wäre ;)
Für mich ist das Fahrrad jedenfalls das ultimative Fortbewegungsmittel.
Und nur weil alle faul sind, fahren mehr mit dem Auto als mit dem Fahrrad ?
Mir gefällt das Offensive in Deiner Argumentation nicht.
Übrigens kannst Du ganz schnell Deinen Führerschein verlieren, wenn Du eine Brille brauchst, die im Führerschein drinsteht und Du sie nicht aufhast.
Und "Versicherungsschutz" ist mir egal. Fahr mal jemand über den Haufen, der nachher lebenslang irgendnen Schaden hat, da wirst Du Deinen jugendlichen Leichtsinn noch bereuen !
Fred Fredburger
21.07.2009, 12:47
Aber wo wir gerade beim Thema sind:
Es kommt nicht zufällig jemand aus Regensburg und kann mir mal eine Info geben, wie die Stadt (vor allem die Gegend um Uni und FH) radtechnisch ausgebaut sind?
Da es eine Studentenstadt ist, hoffe ich mal auf eine vernünftige Verkehrssituation.
Gruß,
[sauba]
Doch zufälligerweise kann ich dir das sagen, da ich seit 8Jahren zur Schule und dann auch zur Uni fahre. Es gibt überall um die Uni/FH Radwege da im Sommer doch recht viele mit dem Rad unterwegs sind. Das einzige Problem ist halt die Uni liegt am Berg und es kommt darauf an wo du wohnst, denn der Berg nervt manchmal schon ziemlich.
Ich fahre das ganze Jahr über ca 10km einfach und das ist kein Problem, im Winter bau ich mir Spikes drauf und somit ist Eis auch kein Problem mehr.
Und nur weil alle faul sind, fahren mehr mit dem Auto als mit dem Fahrrad ?
Mir gefällt das Offensive in Deiner Argumentation nicht.
Übrigens kannst Du ganz schnell Deinen Führerschein verlieren, wenn Du eine Brille brauchst, die im Führerschein drinsteht und Du sie nicht aufhast.
Und "Versicherungsschutz" ist mir egal. Fahr mal jemand über den Haufen, der nachher lebenslang irgendnen Schaden hat, da wirst Du Deinen jugendlichen Leichtsinn noch bereuen !
- Ich denke mal du meinst mich, auch wenn bei deinem Zitat "Anub1s" steht.
- Ich habe keinen Führerschein. Ich würde aber mal etwas genauer lesen, bevor ich losschreie...
- Ich sagte bereits, dass Autofahren etwas anderes ist, und ich dort (bis jetzt in den Fahrstunden) eine Brille trage. Auf dem Fahrrad muss ich dies nicht.
Zum Thema Versicherungsschutz: Ich glaube nicht, dass es zu einer Situation kommen wird, dass ich mit dem Fahrrad Jemanden über den Haufen fahren werde.
Immer diese sinnlosen, unbedachten Warnungen, die auf nichts aufbauen. Sry, aber ich hab echt genug davon. Die höre ich mein ganzes Leben schon "Da wirst nochmal auf die Schnauze mit fallen!" "Das wirst du später ganz sicher bereuen" usw. Ich will nicht erläutern, woher diese Sprüche rühren und was ihr eigentlicher Hintergrund ist, ich für meinen Teil interessiere mich jedoch keineswegs für diese leeren Sprüche und werde weiterhin Spaß am Leben und an der Freiheit haben. Zumal ich schon öfters, im wahrsten Sinne des Wortes, auf die "Schnauze" gefallen bin (wie bereits beschrieben), jedoch stört mich das einfach nicht. Es ist ja nicht so, dass es das Fahren eines Fahrrads ohne Brille oder das Egalisieren von Versicherungsschutz das größte Risiko im Leben wäre. Ich denke, wenn man sich und seinen Körper unter Kontrolle hat und situationen gut genug einschätzen kann, ist das Risiko relativ gering. Das Risiko Herzkrank zu werden oder bei einem autounfall zu sterben, ist wesentlich höher, als ähnlich schlimme Folgen bei den Risiken, die ich eingehe, zu erleiden.
Aber es geht auch nicht um risikofreudige Jugendliche und Leute, die versuchen, sie davon abzuhalten, es geht darum, sich und die Umgebung zu respektieren, in dem man sich und ihr durch das vernünftige Verwenden von Fortbewegungsmitteln Etwas gutes tut. Ich denke, bei der Entscheidung, womit man sich fortbewegt, ist die Vernunft viel besser aufgehoben ;)
Und nur weil alle faul sind, fahren mehr mit dem Auto als mit dem Fahrrad ?
Ich habe nichts anderes erwartet, als dass du meine Aussagen einfach so drehst, wie es dir gefällt, nur um dich und andere Autofahrer zu verteidigen... Ich werde mich dazu nicht äußern, da du genau weißt, wie ich meine Aussage gemeint habe.
P.S.: Ja, meine Argumentation ist offensiv und das muss sie auch sein, um etwas zu bewegen. Natürlich wird das hier nicht funktionieren, aber trotzdem ist das mein Argumentationsstil ;) Und wenn man mir Sachen unterstellt, die auf Unwahrheiten beruht und nur zu eigenen vorteilen dient, dann werde ich ich nicht nur offensiv, sondern aggressiv... Soll keineswegs einer Drohung sein, das wäre lächerlich. Es soll lediglich meinen Aussagestil begründen.
Johnny McEuter
21.07.2009, 14:07
Moin!
Ich find's Rad fahren auch sehr angenehemn, fahre auch jeden Tag mit dem Rad in die Uni sofern mir nicht jemand mein Rad aus Spaß an der Freude kaputt haut oder mal wieder jemand die Reifen aufschlitzt.
Da wäre ich auch bei meinem nächsten Problem: Wollte eigentlich später, sobald nach dem Studentenleben irgendwann das Geld verdienen beginnt, so früh wie möglich ein gescheites Rennrad kaufen, mit dem ich dann auch einigermaßen schnell größere Entfernungen (also 20-25 km hin und und dann zurück zum Arbeitsplatz würde ich in kauf nehmen) zurücklegen kann. Allerdings hätte ich da häufig noch einige Probleme:
1. Ich schwitze auch recht schnell, bräuchte also nach Möglichkeit schon 'ne Dusche am Arbeitsplatz um mich da wieder frisch zu machen (war vor einiger Zeit mal 'n bericht im Focus oder so, wo sie einige Leute (u. a. auch 'n Manager) vorgestellt haben, die vom Rad aufs Auto umgestiegen sind und teilw. 50, 60, 70 km pro Tag zum Arbeitsplatz mit dem Rad fahren; fand ich sehr cool)
2. Die Sicherheit. Also neben der schon angesprochenen eigenen auch die des Fahrrads. Ich sehe häufig das Problem, das es häufig kaum Möglichkeiten gibt, sein Fahrrad festzuschließen und nicht nur abzuschließen. Und ich sehe nicht, dass ich mein 1000+ €-Rad einfach zu abstellen soll und es rein theoretisch jeder mitnehmen kann.
Kottenpipel
21.07.2009, 14:09
Das blöde am Fahrrad ist, dass sich viele Autofahrer für was besseres halten, wenn man z.B. eigentlich Vorfahrt hätte, oder gar nicht erst auf einen achten. Natürlich, die meisten halten sich stets an die Regeln, aber oft fühle ich mich einfach übergangen. Da ich als Schüler keine Alternative zum Fahrrad habe, kann ich da einige Geschichtchen zum Besten geben :freak
It's never too late to reinvent the bicycle, a smile brings forth energy or life givin' you force.
:evillol
@ Johnny: Das sind wirklich zwei Probleme, die gelöst werden müssten. Ich selber fahre mit einem ganz normalen fahrrad (blad mountainbike) mit 30km/h und schneller 16km zur Schule, mit Sportbekleidung. Ich schwitze dabei auch viel und es ist wirlich unangenehm. mich selber störts kaum, die anderen dafür mehr ;)
Mehr als Trockendusche ist momentan nicht drin, aber davon halte ich sowieso nichts. Andere Möglichkeit, zumindest in der Schule, wäre, zu fragen, ob man die duschen von der Sporthalle benutzen darf (bei mri direkt im Schulgebäude). Muss man halt 15min vorher los fahren. Das wäre doch 'mal 'ne coole Sache. Noch eine Möglichkeit: Gesund ernähren, dann stinkt der Schweiß kaum und ist nicht so beißend ;)
@Kottenpipel: Meine Reden ^^ Ich fahr im straßenverkehr (also in städten und wo viel los ist, nicht aber auf Bundesstraßen) einfach immer "gechillt" aber auch provokant. Die autofahrer werden dann auf ein em selbst aufmerksamn, bei mir sowieso, weil ich sehr auffällig aussehe ;)
Ich sitze ganz aufrecht, fahre langsam und lasse mir niemals die Vorfahrt nehmen ;) Da fahr ich dann auch mal in so ein auto rein. Da bin ich aber auch wirklich schnell gefahren. Also im Sraßenvehrkehr immer langsam, "majestätisch wirkend" und aufrecht fahren! Dann wird man gesehn und verursacht Respekt. Klappt wirklich. Man sollte es, wie ich, aber dennoch nicht drauf ankommen lassen. Sowas will ich nicht empfehlen!
Der Unfall jedenfalls hatte aber nur zum Ergebnis dass der Autofahrer mir ein neues Fahrrad kaufen musste und er eine verdellte Motorhaube und einen kaputten Spiegel hatte ;) Trotzdem würde ich es nicht nachmachen...
someoneatsome
21.07.2009, 15:01
@Green Mamba: Ich bin au Brillenträger. Ehrlich gesagt lass ich sie beim Fahrrad fahren immer weg, weil sie mich total nervt. Bei -3,25/-2,75 kann man das noch machen ;) Man kanna ber auch Kontaktlinsen nehmen, oder?
oO Ich hoffe du meinst das nicht ernst!
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei -3 Diop. schon nach 4-5m Entfernung ernste Probleme auch bei größerer Schrift entstehen. Und beim Fahrradfahren, sprich im Verkehr, kommt es viel mehr als woanders drauf an, alles so früh wie möglich zu erkennen.
Ich sehe als Lösung für dieses Dilemma auch Kontaktlinsen an. Funktioniert wunderbar. Wenn Freunde von mir mit Tropfen auf der Brille kämpfen, habe ich klare und vor allem scharfe Sicht, auch bei Dunkelheit. Und so übertrieben teuer sind Kontaktlinsen auch nicht.
Angenommen, ihr würdet ein gebrauchtes Rad für möglichst wenig Geld suchen, zum Hin- und Herfahren zwischen Hochschule und Wohnung, wo würdet ihr suchen? Oder habt ihr sogar schonmal auf diese Art und Weise ein Fahrrad erstanden? Wäre über Erfahrungen sehr erfreut :)
Gruß,
[sauba]
Green Mamba
21.07.2009, 15:14
@Johnny McEuter
Ich hab aufgrund des Diebstahl-Problems mein Fahrrad einfach mit in die Hausrat genommen. So ist es versichert wenns abgeschlossen ist (muss nicht festgeschlossen sein). Kostet nicht wirklich viel mehr. ;)
Fred Fredburger
21.07.2009, 15:23
Also mit -3 würde ich beim besten Willen nicht ohne Sehhilfe fahren, du erkennst keine Schilder und kannst auch nicht auf sehen was zB Autofahrer gerade machen.
@[sauba]
Polizeiauktionen oder die sonstiger Behörden oder mal in die Zeitung schauen.
GrambleX
21.07.2009, 15:39
Gerade bei solchem Wetter machts doch Spaß :D Die ganze Zeit Sonne und Windstille ist doch langweilig ;) Die meisten Leute sind einfach zu sehr verweichlicht ;) Soll jetzt jkeine Beleidung oder sowas sein...
Wenn ich joggen geh oder zum Spaß rad fahre, kann es meinetwegen regnen oder stürmen wie es will. Da hab ich Zeit und danach ne Dusche. Ich habe allerdings weder Lust irgendwo mit ner durchtränken Hose rumzusitzen oder völlig außer Atem oder verschwitzt bei der Arbeit anzukommen. Wenn ich in die Schule gefahren bin, habe ich auch immer langsam gemacht, um nicht ins schwitzen zu kommen.
Und bei einer so starken Sehschwäche ohne Brille zu fahren finde ich absolut indiskutabel. Tut mir leid, aber wer sich dann noch über rücksichtslose Autofahrer aufregt, sollte lieber mal bei sich anfangen. Und dann noch stolz darauf zu sein offensiv zu fahren ... das ist schon blöd.
Das blöde am Fahrrad ist, dass sich viele Autofahrer für was besseres halten, wenn man z.B. eigentlich Vorfahrt hätte, oder gar nicht erst auf einen achten. Natürlich, die meisten halten sich stets an die Regeln, aber oft fühle ich mich einfach übergangen. Da ich als Schüler keine Alternative zum Fahrrad habe, kann ich da einige Geschichtchen zum Besten geben :freak
:evillol
Wie einige Radfahrer sich an "eigene" Regeln halten, so auch Autofahrer.
Ich erlebe es quasi jeden Tag, das bei einem markierten (roten) Fahrradstreifen am Straßenrand die Autofahrer die aus Ausfahrten rausfahren den Radweg nicht beachten, einfach drauf - auf den Straßenverkehr achten, raus fahren. Dann wundern die sich auch noch wo der Radfahrer erkommt - ist mir auch schon zwei mal passiert, an ein und der selben Stelle.
Moin!
2 Die Sicherheit. Also neben der schon angesprochenen eigenen auch die des Fahrrads. Ich sehe häufig das Problem, das es häufig kaum Möglichkeiten gibt, sein Fahrrad festzuschließen und nicht nur abzuschließen. Und ich sehe nicht, dass ich mein 1000+ €-Rad einfach zu abstellen soll und es rein theoretisch jeder mitnehmen kann.
Die Hausratversicherung kann für sowas aufkommen. Da ich in der Familie kürzlich so ein Fall hatte: Das Rad muss immer abgeschlossen sein, selbst im eigenen Keller - nur dann wird Diebstahl oder dergleichen bezahlt.
Ist einem das Rad richtig viel Wert, einen richtig dickes Schloss ist das Beste - unknackbar! Und immer an einem geschlossenen externen Träger festschließen, nie nur um den Reifen (Räder sind ja mitunter leicht wegtragbar).
Gegen "Vandalismus" (Reifen aufschlitzen) hilfts aber auch nicht. Ich musste zum Glück noch nie so etwas erleben das man mein Rad bewusst beschädigt hat.
Wurde jedoch drei mal durch Glasscherben auf Radwegen überrascht ... wie ich die Leute hasse meinen zu müssen Bierflaschen und dergleichen auf Radwegen zu zerstören.
Es scheint, dass die Pedelec noch gar nicht erwähnt wurden. Sie sind strombetrieben, man kann mit ihnen locker 25 km/h fahren und die Betriebskosten sind vernachlässigbar. Reichweite etwa 80 km, 24 kg und kostet im Moment etwa 1300 € aufwärts. Im Moment sind sie noch etwas teuer aber ich sage Ihnen einen großen Markt voraus, sobald der Preis sinkt.
Fred Fredburger
21.07.2009, 16:47
Es scheint, dass die Pedelec noch gar nicht erwähnt wurden. Sie sind strombetrieben, man kann mit ihnen locker 25 km/h fahren und die Betriebskosten sind vernachlässigbar. Reichweite etwa 80 km, 24 kg und kostet im Moment etwa 1300 € aufwärts. Im Moment sind sie noch etwas teuer aber ich sage Ihnen einen großen Markt voraus, sobald der Preis sinkt.
Pah Fahrräder für Weicheier :D
oO Ich hoffe du meinst das nicht ernst!
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei -3 Diop. schon nach 4-5m Entfernung ernste Probleme auch bei größerer Schrift entstehen. Und beim Fahrradfahren, sprich im Verkehr, kommt es viel mehr als woanders drauf an, alles so früh wie möglich zu erkennen.
Ich sehe als Lösung für dieses Dilemma auch Kontaktlinsen an. Funktioniert wunderbar. Wenn Freunde von mir mit Tropfen auf der Brille kämpfen, habe ich klare und vor allem scharfe Sicht, auch bei Dunkelheit. Und so übertrieben teuer sind Kontaktlinsen auch nicht.
Doch ich meine es ernst. Ehrlich gesagt, habe ich jetzt gerade auch keine Brille auf. Ich trage sie so wenig wie möglich, damit meine Sehkraft nicht noch weiter schwindet, da die Muskulatur bei aufgesetzter Brille nicht beansprucht wird und verkümmert. Ich strenge mich lieber an, Dinge zu erkennen und gebe mehr Obacht, als das die Augen immer schlechter werden. Ich schreibe aus Erfahrung. Ich trug 12 Jahre lang täglich eine Brille und bei jeder Kontrolluntersuchung hat man festgestellt, dass die Augen zunehmend schlechter wurden. Seit 3 Jahren (Seit ich 16 bin) trage ich Sie nur noch manchmal am PC und eben beim autofahren, aber nicht 'mal in der Schule brauche ich sie. Bei den letzten zwei Kontrolluntersuchung sind meine Augen fast nicht mehr schlechter geworden.
;6366386']Angenommen, ihr würdet ein gebrauchtes Rad für möglichst wenig Geld suchen, zum Hin- und Herfahren zwischen Hochschule und Wohnung, wo würdet ihr suchen? Oder habt ihr sogar schonmal auf diese Art und Weise ein Fahrrad erstanden? Wäre über Erfahrungen sehr erfreut :)
Gruß,
[sauba]
eBay. Aber nimm' ein Markenrad! Ich habe mir vor einer Woche ein sehr gutes Mountainbike (NP: 1200€) für 250€ + 45€Versand durch iloxx ersteigert. Müsste Ende dieser Woche ankommen. Ma schaun, ob es 'was taugt. Ich würde mich jedenfalls mal informieren,w elche Fahrradmarken vernünftige Räder herstellen und dann bei eBay nach ihnen suchen. Momentan habe ich ein Holland-Rad vom Händler für 200€ und das Teil muss ständig repariert werden... Ich würde sowieso immer ein Mountainbike nehmen, da sie einfach robuster sind.
Wenn ich joggen geh oder zum Spaß rad fahre, kann es meinetwegen regnen oder stürmen wie es will. Da hab ich Zeit und danach ne Dusche. Ich habe allerdings weder Lust irgendwo mit ner durchtränken Hose rumzusitzen oder völlig außer Atem oder verschwitzt bei der Arbeit anzukommen. Wenn ich in die Schule gefahren bin, habe ich auch immer langsam gemacht, um nicht ins schwitzen zu kommen.
Und bei einer so starken Sehschwäche ohne Brille zu fahren finde ich absolut indiskutabel. Tut mir leid, aber wer sich dann noch über rücksichtslose Autofahrer aufregt, sollte lieber mal bei sich anfangen. Und dann noch stolz darauf zu sein offensiv zu fahren ... das ist schon blöd.
Wenn man zur Arbeit muss, würde ich auch nicht bei starkem Regen und Sturm mit Fahrrad fahren.
Sarke Sehschwäche? [Edit: hab grad nochmal nachgeuckt; ich habe 2,25 und 2,75 dioptrin, nicht -3,25/-2,75. Bei dem plus oder minus bin ich mir nicht sicher. Es steht zwar kein Vorzeichen, aber das könnte sich mti der zeit abgelöst haben. Überprüfen bringt nichts, da ich weit und nah sehr gut sehen kann. Nur mittig siehts irgendwie nicht so gut aus. Ich hab davon aber auch nicht die Ahnung. Bei Hornhautverkrümmung ist das etwas anders) Da merk' ich ehrlich gesagt nichts von. Klar sieht man nicht so viele Details, aber ich kann auf Entfernung alles super sehen. Bei mir ist die Sehscwäche auch durch eine Hornhautverkrümmung bedingt, nicht durch schlechte Augen.
Warum sollte ich bei mir selber anfangen? Hallo? Meine, angeblich starke Sehschwäche, die du ja so gut beurteilen kannst, hat noch nie dazu beigetragen, irgendjemanden zu gefährden. Ich kann guten Gewissens von mir sagen, dass ich mehr aufpasse, als die meisten Radfahrer. Ich guck imemr überall hin und erfasse alles in meiner Umgebung. Wenn ich andere Radfahrer so sehe - Die gucken die ganze Zeit nur geradeaus und alles Andere interessiert sie gar nicht.
Aber klar, ich bin blöd. Ohne irgendetwas über die Leute zu wissen, außer oberflächliche Dinge, die auch unr oberflächiges über Personen aussagen, einfach 'mal wieder so einen sinnlosen Spruch 'raushauen, weil es einfach so schön einfach ist. Also das finde ich blöd.
Offensives Fahren heißt ja nicht, dass ich rücksichtslos in jedes Auto reinfahre, aber anders Lernen die Autofahrer ja nicht, wenn es nicht wirklich zu einem Unfall kommt. Sie sind meiner Meinung nach selbst dran Schuld. Warum sollte ich nicht stolz darauf sein? Ich gefährde dabei Niemanden, als mich selbst. Wenn es anders wäre, würde ich es nicht machen. Die autofahrer hingegen gefährden sehrwohl das Leben anderer!
Ich werde von nun an einfach nicht mehr auf diese unüberlegten Sprüche reagieren...
Naja, ältere Mensche oder kranke Menschen können von einem solchen Pedelec schon ordentlich profitieren. Das hat ja nichts mit "Weichei" zu tun.
Meins wär es jetzt auch nicht, aber manche Menschen, welche körperliche Probleme haben, für die ist dieser Markt besonders da. Zumal diese ja nicht reine Stromer sind, sondern der eMotor ja quasi hauptsächlich unterstützend arbeitet.
Ich denke auch, dass Pedelecs eine große Zukunft haben.
Gruß,
[sauba]
ich sehe hier viele, ältere Menschen mit diesen Pedelecs herumfahren, solange sie nicht mehr fähig sind aus eigener Kraft zu treten oder nicht die ausdauer für weite Entfernungen haben, finde ich es für diese Menschen auch völlig in Ordnung.
GrambleX
21.07.2009, 19:20
Wegen der Hornhautverkrümmung, da kann ich schlecht was zu sagen, aber das ändert ja nichts an den Dioptrien. Macht das ganze eher noch schlimmer. Ich hatte ja mal die gleiche Sehschwäche (mittlerweile ein bisschen höher) und kann durchaus verstehen, dass man sagt ich erkenne noch alles. Aber du erkennst es nicht mehr scharf. Das ist so. Da nützt auch kein angestrengtes gucken. Es hat auch gute Gründe, warum man vor dem Führerschein einen Sehtest vorweisen muss und auch dazu angehalten ist diese zu tragen. Du siehst vllt. noch sehr gut wo ein Auto lang fährt, wo ein Auto ausschert, wo Fußgänger lang laufen usw. - Aber du kannst mir nicht erzählen, dass du ohne Brille deutlich sehen kannst, wo z.B. die Autofahrer hingucken. Du widersprichst dir ja selbst - du kannst auf Entfernung super sehen aber keine Details? Das nennt man Weitsichtig. Deine Wahrnehmung wird auf jeden Fall beeinträchtigt und du wirst ohne Brille nie so gut gucken können wie mit. Ansonsten würde ich mal den Augenarzt wechseln - dann hast du nämlich keine Sehschwäche. Du kannst mit deiner Sehschwäche so viel aufpassen wie du willst - mti Brille wirst du sicherer unterwegs sein.
Auf was ich hinaus möchte:
Und im Straßenverkehr auf solche Sicherheiten zu verzichten ist für mich völlig unverständlich. Du kannst das gerne für dich persönlich für dich so entscheiden. Genau wie die meisten entscheiden auf den Fahrradhelm zu verzichten. Aber dass das auf Kosten der eigenen Sicherheit geht, sollte doch total klar sein. Bei der Brille geht dies sogar noch auf Kosten der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer, sprich Fußgänger. (wenn auch eher wenig)
Ich fahr auch ohne Helm - dadurch büße ich einiges an Sicherheit ein, die ich auch durch besonders aufmerksames Fahren nicht zurückhohlen kann und ich würde nie behaupten, dass das gut ist was ich mache! Du kannst gerne ohne Brille fahren - aber auch das wird nie richtig sein, egal wie vorbildlich du fährst. Da braucht man aus meiner Sicht nicht drüber zu diskutieren. Blöd bist du deswegen nicht, habe ich auch nie gesagt.
Bei meiner Aussage, dass es blöd ist durch eine offensive Fahrweise Unfälle zu provozieren bleibe ich. Du sagst ja selber, dass du dich dabei gefährdest. Ich weiß wie schlimm die Folgen von einem Fahrradsturz sein können - hier in der Umgebung gab es in diesem Jahr zwei Unfälle bei denen die Folgen von einem Sturz viel größer waren als ich es je für möglich gehalten hätte (einer kam mit Helm vom Radweg ab und ist so gestürzt, dass er in die Intensivstation musste). Wenn du also so berechnend bist, wie du hier den Eindruck erweckst, ist dir ja bewusst, dass du dich bei einem Duell mit einem Auto auch schon in Situationen bringen kannst, in denen du bleibende Folgen davon trägst - denn den Unfallablauf kannst du nicht kontrollieren.
Sich selbst wissentlich in solche Gefahren zu bringen um anderen Verkehrsteilnehmern seine Rechte aufzuzeigen ist für mich Blödheit. - Egal wer auf dem Fahrrad sitzt.
Keine sorge. Ich komme mit meinen etwas sehschwächeren Augen dennoch besser zurecht als die meisten anderen Leute mit normalsehenden Augen. Falls mich diese im Stich lassen und das haben sie noch nie, dann wird es mein Reaktionsvermögen und besonders meine Vorsicht (im sinne von vorrausschauendem Fahren) nicht tun. Die Brille würde mich die ganze Zeit nerven und ich könnte nicht so gut aufpassen. Kontaktlinsen sind mir zu teuer. Kontaktlinsen für Hornhaautverkrümmung sind schweineteuer.
Außerdem schreibst du so, als würde ich es in jedem Falle auf mein Vorfahrt srecht bestehen. Wenn die situation gefährlich ist, dann tue ich dies natürlich nicht. Dann brüll ich dem auto nur hinterher ;)
Aber in meinem Fall, als ich den Unfall provoziert hatte, stand das Auto und ist gerade erst angefahren und ich habe mich schon darauf vorbereitet und sogar stark gebremst. Einfach kurz vorher loslassen und über die Motorhaube rollen. Man ist ja sportlich... Ich habe in der Situation kein Problem gesehen. Ich finde da überhaupt nichts blödes dran. Bei fahrenden Autos wäre das lebensmüde, das ist klar. Eine Gefahr in meinem Fall war einfach nicht vorhanden. Aber natürlich hast du nicht vor Augen, wie genau die Situation aussah. Ich habe Erfahrung mit Unfällen und ich wusste von vornerein, dass bei diesem nicht weiter Schlimmes passieren würde, sonst hätte ich es nicht getan. So war es dann auch. Ich würde es dennoch nicht empfehlen, ich selbst halte mich dennoch nicht zu Schade für soetwas!
Edit: Mist, während ich hier schrieb, hab ich vergessen bei ebay zu bieten. Und gerade jetzt geht das teil für 80€ weniger als üblich weg :D War ja klar ;)
Revolution
21.07.2009, 23:51
Oft gibt es "Schleichwege" wo man sowas umgehen kann, aus eigener Erfahrung kann ich aber auch sagen, nicht immer. Ich vermeide so oft es geht auch solche Straßen, nicht nur weil man als Radfahrer weiß man nervt den Autofahrern aufs Ganze sondern es auch als Radfahrer belastend ist eine Autoschlange hinter sich zu haben.
Das Problem sind an dieser Stelle fehlende Ausweichwege, es muss kein Radweg sein sondern ein Pfad reicht auch schon. Stellenweise aber muss man als Radfahrer auf die vielbefahrene Straße, wenn der markierte Radweg/Weg so lang führt ...
Ich bin aber auch schon einmal quer übers Feld gefahren um das zu vermeiden. Ich war einem Radweg gefolgt der mich zu einer stark befahrenen Bundesstraße führte. Da denkt man sich auch "Klasse" aber ich sah etwas Abseits der Bundesstraße einen "LBG-Weg" der parallel zu ihr verlief (der in der Radwegkarte nicht eingezeichnet war), hatte aber keine Wegmöglichkeit gesehen der mich zu ihm geführt hätte - also übers Feld, um die Autofahrer nicht zu belasten und sich selbst den Druck zu ersparen.
Das wärn bei mir dann locker 2 km m extrem beschissene Feldwege und extreme berg und Talfad
Dafür gibt es Radfahrtaschen bzw. Anhänger, für den Einkauf um die Ecke ausreichend.
Ich bin damit (Radfahrtaschen) auch schon zu einem Kumpel gefahren (war ne 48 km Tour) um für 4 Tage bei ihm zu bleiben.
Zwei Autofahrer waren sogar so nett und hatten angehalten und mich gefragt ob sie mir helfen könnten (ich hatte da gerade in meine Radwegkarte nach den Weg geguckt).
Dann Tansportier mal nen Bigtower und ne komplette PC + Netzwerk ausrüstung in Fahradtaschen ^^. Ich hab einfach zu oft dinge die etwas sperrig sind zu transportieren...
wie gesagt, fahrradäanhänger. bekomme da problemlos alles rein
Die letzte Pedelec-Generation ist noch auf schwächere Fahrradfahrer, nämlich Senioren und Frauen, zugeschnitten. Jetzt werden aber die ersten Räder entwickelt, die aggressiv aussehen, noch leichter sind und die richtig Power haben.
Zwei Artikel bei Spiegel-Online: Vorfahrt für Akku-Flitzer (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,586754,00.html) und Elektro-Moped Elmoto (http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,626309,00.html).
Während es immer weniger Motorradfahrer gibt, bin ich sicher, dass der Anteil der Pedelecs bald steigen wird. Für die Stadt sind sie jedenfalls ideal. Hohes Anfahrtsdrehmoment hilft bei den häufigen Stopps an den Ampeln. Für den Mountainbike-Bereich oder Rennradsektor sehe ich indes keine Chancen, weil man da mehr auf Robustheit bzw. Gewicht wert legen muss.
Zum Göück hab' ich so ein Teil nicht nötig :D Denke aber auch, dass die Dinger eine Zukunft haben, aber Motorrad-Fahrer werden weiterhin beim Motorrad bleiben und ich als Fahrrad-Faher werde weiterhin beim Fahrrad bleiben.
GrambleX
22.07.2009, 17:08
Ein junger Verkäufer im Fahrradgeschäft meinte letztens auch schon, dass er ein E-Bike nutzt, da er damit auch den weiten Weg zur Arbeit bewältigen kann ohne ins schwitzen zu kommen. Da der Motor in jedem Fall nur unterstützt kann er damit wohl genauso sportlich fahren wie mit einem herkömmlichen Rad, nur dass er in diesem Fall dann mit 50km/h+ unterwegs ist.
An sich finde ich E-Bikes in diesem Zusammenhang nicht schlecht. Also um zur Arbeit zu fahren, anstatt mim Mopped oder so. Ansonsten wäre mir das zu teuer.
Mal gucken, wie sie sich entwickeln werden. für 400€ könnte ich mir so ein E-Bike als 2t-Rad schon vorstellen. Es gab' öfters Situationen, wo ich einfach keinen Schlaf gekricht hab' und dann um 7uhr morgens mit dem Fahrrad 16km fahren überaus anstrengend und zermürbend war und ich nicht nur zu spät gekommen bin, sondern auch ziemlich unterzuckert war (Frühstück war nicht mehr drin).
Für sowas ist ein E-Bike als 2t-Rad sicher eine gute Alternative, auf die man zur Not zurückgreifen kann.
Ja, ich denke in 20 Jahren kann sowas das Erstrad werden, das man ständig nutzt und man sich auch daran gewöhnt, dass man mit einem leichten Tritt auf über 20 km/h kommt. Für mich wäre es interessant, weil ich Langstreckenfahrer bin und dann mit 20kg Zuladung eine 10%ige Steigung nicht mehr der Rede wert wäre. Um Energie zu sparen auf solchen Touren, müsste man den Antrieb am Lenker zu- und abschalten können.
Das wärn bei mir dann locker 2 km m extrem beschissene Feldwege und extreme berg und Talfad
Ja es kommt natürlich auf die Gegegebenheiten und Situation drauf an.
Wenn ich in meiner Freizeit fahre, nehme ich Umwege gern in Kauf.
Für den Weg zum Studium nimm ich auch lieber den direkten Weg, der zu 70% über Schleichwege führt.
Die Sache mit den E-Bikes ist mir auch in letzter Zeit in die Augen gesprungen.
Ist eine tolle Entwicklung, die dazu beitragen könnte, dass das Rad in Deutschland an Gewichtung gewinnt.
Es ist nicht nur für ältere Meschen Ideal sondern eben auch für jene die eben bequemer mit dem Rad unterwegs sein wollen - man könnte sagen, halt auch für die fauleren Menschen.
Bei starken Gegenwind und Bergauf würde ich es auch nutzen, aber aus Gewichtsgründen, denn wenn man das Rad Tag aus und in den Keller tragen muss, merkt man jedes Kilo mehr und natürlich auch preislich ist es (noch) keine Option.
Also zum Erstrad würde ein E-bike bei mir jedenfalls sicher nicht werden. Keine Entwicklung wird dazu beitragen, dass ich längere Strecken nicht allein durch Körperkraft überwinden werde. Da kann noch so viel Zeit vergehen ;)
Diese Elektroräder sind sicher ne klasse Sache, aber für mich viel zu teuer. Da kauf ich mir für das Geld lieber ein richtig gutes Rad, anstatt mit einem Billig-Elektrorad zumzukutschen - zumal ich auch ohne Unterstützung locker dauerhaft 25-30km/h schaffe, falls die Strecke halbwegs eben ist.
Zur Arbeit wären mir 20km schon zu viel, da ich zwanghaft schnell fahre und dementsprechend schnell schwitze. :D
ist bei mir auch so. Fahre die 16km zur Schule auch dauerhaft mit 25-30km/h und bin demnach auch ein bisschen schwitzig, aber mit kurzer hose und luftdurclässigem Achselshirt, welches sich nicht mit flüssigkeit vollsaugen kann, und dem fahrtwind geht das einigermaßen.
Brigitta
23.07.2009, 01:00
Jetzt kommt mal weg vom persönlich verschwitzten Hemd, hin zu den ganzen anderen Aspekten wie z.B wie schafft man adäquate Infrastruktureinrichtungen, attraktive, gut verknüpfte Radverkehrsnetze, geeignete Fahrradabstellanlagen. evtl. Radverleihstationen usw.
Was für Möglichkeiten gibt es heute, nachdem Jahrzehntelang die Radfahrnetze weitgehend nur Alibistrecken sind.
Ich musste bei meinem früheren Arbeitgeber sage und schreibe über 5 Jahre warten und drängen, bis z.B, für uns Fahrradfahrer ein überdachter Abstellplatz geschaffen wurde. Bis dahin war u.a. das Tretlager durch Streusalz und Wasser zerstört..
Ja an der Infrastruktur mangelt es, hängt aber auch sicherlich am Bedarf zusammen.
In meiner Stadt Chemnitz sei der Radfahreranteil von 1994 bis heute von 2 auf 6% gestiegen - nicht also eine große Masse auf die man zukommen müsste.
Und meistens können sich nur Studentenstädte damit rühmen ein halbwegs ordentliches Netz fürs Rad zu besitzen und ein öffentliches Radverleihservice zu besitzen. Wie in meiner Stadt Chemnitz das "Chemnitzer Stadtfahrrad" Angebot aber auch hier gibt es Baustellen, die Zustände mancher Streckenabschnitte sind für ein Rennrad nicht zumutbar, es mangelt an Beschilderungen, Abschnitte auf starkbefahrenen Straßen ...
Den Umstand das es an Fahrradabstellanlagen teilweise mangelt find ich aber nicht so gravierend.
Meistens hört der Spaß außerhalb der Stadt auf, für Fahrrad beschriebene Strecken entpuppen sich als ein von der Waldforstwirtschaft zerrammelten Schlammkloaken, oder sind total zugewachsen, oder haben gewaltige Wasserrinnen und sind extrem grobsteinig.
Der Blick auf "Entwicklung des ÖPNV und des Fußgänger- und Radverkehrs" offenbart das man diese Kritikpunkte angehen möchte - mal schauen.
Chemnitz hat sich das Ziel gesteckt den Radfahranteil bis 2015 über 8% zu bringen ... hmm.
Ich denke mal, dass es für viele Städte einfach zu risikohaft ist. Wenn Sie nun alles ausbauen und Fahrradfreundlich gestalten und dafür zichmillionen ausgeben und dadurch vielleicht ein- bis zweitausend Leute mehr dadurch Radfahren, hat es sich einfach nicht gelohnt. Man müsste sich sicher sein, dass sehr viele Leute aufs Fahhrad oder E-bike umsteigen.
Ich denke, dass erst die Menschen selbst sich dazu bewegen müssen, viel mehr mit dem Fahrrad zu fahren, sodass die Politiker usw. sehen, dass es sinnvoll ist, die starßen dementsprechend zu gestalten. Also wenn wir nichts tun, tun sie auch nichts.
Wenn Jemand jetzt sagen würde "Ich fahre nciht mit dem Fahrrad, weil die Straßen total sch**** sind und weil es keine Duschmöglichkeiten gibt" usw., so ist das kein Argument, da die Straßen und diverse Einrichtung auch niemals (aus)gebaut werden, wenn jeder so denkt und nichts tut.
Sehe ich genauso. Die 6% von Chemnitz sind ja fast schockierend. Ich hätte in einer Durchschnittsstadt eher mit 60-70% gerechnet. Ich mein... jeder hat doch wohl ein Rad, oder? :freak
Jeder hat ein Rad, aber nur ein Bruchteil dieser Masse nutzt es auch aktiv.
Es gilt hier mehr zu sensibilisieren, Argumente wurden schon genannt das man mit dem Rad viele alltägliche Fahrten in der Stadt locker bewältigen kann.
Es ist aus meiner Sichtweise auch sehr bequem, man spart sich das Suchen eines Parkplatzes, kein Stau, keine sonderbar hohen Folgekosten geg. einem Auto.
Viele scheinen nicht bereit zu sein sich mit der Alternative Fahrrad auseinanderzusetzen.
Ich höre aber fast immer das man das Auto benutzt aus Bequemlichkeit - die Bereitschaft fürs Rad ist sehr gering.
In meinem Freundeskreis bin ich der Einzige der konsequent aufs Rad setzt, und mir auch schon mal Anmerkungen wie "Verrückt" oder "Wahnsinnig" anhöre das ich von Chemnitz über Flöha nach Marienberg mit dem Rad fahre.
Schaut man sich im Internet um ist das noch normal, ich hab von einem gehört der studiert in Zittau und fährt mit dem Rad von Chemnitz nach Zittau, mit seinen ganzen Sachen und bleibt ueber die Studienzeit dort und kommt zurück und ist Stolz darauf das er jede Erhebung unterwegs mitnimmt, mit dem Rad wohlgemerkt(!).
DeathAngel03
23.07.2009, 16:17
@Shader
Ich nutze mein (recht teures MTB) auch nicht wirklich um damit "Erledigungen" in der Stadt zu machen (nur in absoluten Ausnahmefällen)... warum ? Ein solches MTB musst du mit 5 KG Stahl absichern oder es ist in 5min weg...traurig aber wahr. Und mit eine klappernden Büchse (auch Liebevoll "Stadtschlampe" genannt) macht mir das fahren kein Spass... ;)
In meiner "Freizeit" wird es dagegen viele km pro Woche bewegt... ;)
Das ist eines der großen Probleme - Die Diebstahlgefahr aktueller Autos ist viele Male kleiner als die von teuren Fahrrädern. Da hilft nur, ein sehr günstiges (gebrauchtes) Alltagsfahrrad zu haben, bei dem ein Diebstahl im Notfall nicht so gravierend ist, und für den Freizeitsport ein teures Fahrrad. Oder aber man schließt es in die Hausratversicherung mit rein - was dann jedoch wieder Streitereien mit der Versicherung mitziehen wird.
Ich denke, das "Schwitzproblem" wird überbewertet. Sicher, bei vielen Firmen ist dies ein gewaltiges Problem, dass zu lösen wäre. Allerdings gibt es auch genug Firmen, die beispielsweise für Monteure oder andere körperlich arbeitenden Menschen Umzugsräume bereitstellen. Diese sind im Regelfall auch mit Duschen ausgestattet, sodass diese nur freigegeben und genutzt werden müssten.
Das größere Problem ist sicher die Infrastruktur der Stadt. Aber es ist nunmal schlecht lösbar, die heutigen Städte sind auf den Kfz-Verkehr zugeschnitten (außer in den großen Studentenstädten vllt.), also mit breiten Straßen, schmalen Gehwegen und nur äußerst dürftigen Radwegen. Oftmals ist nicht der Platz da, Radwege nachzurüsten, die Gehwege sind dafür zu schmal (diese sind ja oftmals bereits vom Fußgängervekehr überfüllt) und wenn nun die Radfahrer die Straße mitnutzen, gibt es massig Streit zwischen Radlern und Autofahrern - wie die Vergangenheit beweist.
Anstoß, etwas in die Radinfrastrukturverbesserung zu investieren, gäbe es ja höchstens, wenn die Zahl der Radfahrer außergewöhnlich steigen würde. Und die Zahl der Radfahrer steigt nur, wenn die Infrastruktur vorhanden ist. ein Teufelskreis.
Gruß,
[sauba]
Warum sollte das mit der Hausratversicherung Probleme geben, wenn Fahrräder mit abgesichert sind zahlen die bei Diebstahl, ganz einfach. Es ist höchstens die Frage ob Zeitwert oder Neuwert/Wiederbeschaffungswert aber das steht im Vertrag.
Mir hat die Versicherung bisher 3 Räder ersetzt (jeweils den Neuwert/Wiederbeschaffungswert), bei meinen Eltern waren es auch so 3-4 Räder (alles im Laufe der letzten 25 Jahre wohlgemerkt).
Da gabs nie Probleme, Kopie der Anzeige von der Polizei abgeben und das Geld wurde überwiesen, die letzten paar Male haben se nicht mal gewartet bis die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Unbekannt eingestellt hat.
@Shader
Ich nutze mein (recht teures MTB) auch nicht wirklich um damit "Erledigungen" in der Stadt zu machen (nur in absoluten Ausnahmefällen)... warum ? Ein solches MTB musst du mit 5 KG Stahl absichern oder es ist in 5min weg...traurig aber wahr. Und mit eine klappernden Büchse (auch Liebevoll "Stadtschlampe" genannt) macht mir das fahren kein Spass... ;)
In meiner "Freizeit" wird es dagegen viele km pro Woche bewegt... ;)
Ich bin seit heute auch stolzer besitzer eines guten MTB's! Hab gerdade eine Testfahrt hinter mir und das Teil ist echt genial. Viel besser, als mein stählener Drahtesel.
Mit dem Mountainbike kann man aber auch Erledigungen machen. Ich rate zu einem Anhänger! Braucht man bei größeren Einkäufen (Kasten Bier :D) sowieso. Ich mache das so, dass ich das Fahrrad an einen Ständer abschließe und den Anhänger neben das Fahrrad drehe und ihn ans Fahrrad schließe. Glaube nicht, dass Jemand soetwas klauen wird. Am Besten noch ein paar schwere Stein reinlegen. Erstens ist die Gefahr dann weg, dass der ungeladene Anhänger umkippt und zum Anderen senkt es nochmals die Diebstahl-Gefahr. Denn tragen kann er das Ganze nicht und sollte er die Steine Herausnehmen, liegen lassen und dann Fahrrad mit Anhänger wegtragen ist das schon viel zu auffällig und da sucht sich so ein Dieb llieber ein anderes Fahrrad ;)
Leute, es gibt für alles eine Lösung! ^^
Ja, und es gibt für jedes Sicherheitsmaßnahme einen Dieb, der dreist genug ist, sie auszuhebeln. :D Das Risiko ist mir zu hoch.
Ich lass mein Fully jedenfalls nirgendwo unbeaufsichtigt herumstehen, auch und erst recht nicht an der Schule. Da muss dann das 10 Jahre alte, rostige "Mountainbike" herhalten, auch wenn das Radfahren damit wenig Spaß macht.
Schade eigentlich, man könnte auf dem Schulweg im Waldstück richtig Spaß mit nem Fully haben... :(
@Shader
Ich nutze mein (recht teures MTB) auch nicht wirklich um damit "Erledigungen" in der Stadt zu machen (nur in absoluten Ausnahmefällen)... warum ? Ein solches MTB musst du mit 5 KG Stahl absichern oder es ist in 5min weg...traurig aber wahr. Und mit eine klappernden Büchse (auch Liebevoll "Stadtschlampe" genannt) macht mir das fahren kein Spass... ;)
In meiner "Freizeit" wird es dagegen viele km pro Woche bewegt... ;)
Ob ich mit einem 1000€+ Rad auch konsequent aufs Rad setzen würde, schwierig zu sagen. Aber mein 500€ Mountainbike ist ja auch nicht ohne, immer gepflegt (wird in der Woche 2 mal geputzt, Kette geölt etc.) und fährt sich wunderbar. Dan hat nie niemand sich die Hände vergriffen und so ein dickes 25€+ Fahrradschloss hab ich nicht dran. Hat schon über 4 Jahre fantastische Dienste geleistet. Ich kenne also nicht das Gefühl das es gleich weg sein könnte, kommt aber wohl auf den Ort drauf an wo man wohnt. Ich weiß zwar nicht ob Chemnitz eine sichere Stadt ist, eine Studentin die ich mal kannte und 1 Jahr in Chemnitz verbrachte meinte die Stadt sei dunkel und unsicher ...
Aber mit einem Zweitrad produktiv zu fahren ist schwierig, kenn ich auch. Ich muss nur bei meinem Elternhaus sein, mit den dortigen verfügbaren Rädern kann ich nicht fahren - einfach zu anders.
Kommt natürlich darauf an, was man als "gutes" MTB bezeichnet. Wenn es neu 500€ kostet, gehört es für mich nicht ansatzweise dazu.
Naja, aber auch für 500 € kriegt man solide Qualität - kann sich eben nicht jeder ein Top-Rad für mehrere Tausend € leisten. Auch wenn das Rad für 5.000 € natürlich besser verarbeitet ist usw.
Ich hab vor mir ein altes Gebrauchtrad zuzulegen in Regensburg - da sind 50 - 100 € die maximale Obergrenze. Da braucht man sich auch keine Gedanken um Diebstahl zu machen, wenn man es mal irgendwo abschließt. Und man kommt von A nach B.
Wenn man radfahren hobbymäßig als Sport betreibt, dann investiert man dort natürlich mehr Geld. Wenn es jedoch nur ein reines "Von-A-nach-B-fahr"-Fahrrad ist, ist so ein teures Rad übertrieben.
Gruß,
[sauba]
Ja, und es gibt für jedes Sicherheitsmaßnahme einen Dieb, der dreist genug ist, sie auszuhebeln. :D Das Risiko ist mir zu hoch.
Ich lass mein Fully jedenfalls nirgendwo unbeaufsichtigt herumstehen, auch und erst recht nicht an der Schule. Da muss dann das 10 Jahre alte, rostige "Mountainbike" herhalten, auch wenn das Radfahren damit wenig Spaß macht.
Schade eigentlich, man könnte auf dem Schulweg im Waldstück richtig Spaß mit nem Fully haben... :(
Zur Schule würde ich mit meinem fully auch nie im leben fahren ^^. mir wurde übrigens schon 3 mal ein fahrrad geklaut/zerstört, aber entweder nicht abgeschlossen (als ich nur kurz bei nem freund war) oder an nem "dörflichen" Zugbahnhof abgestellt.
Aber für eben anch Aldi gehen würd ich das MTB schon benutzen. Da hängen auch nicht so viele Jugendliche herum und in solchen Läden halt' ich mich eh nicht lange auf ;)
Habe zum Schulweg auch ein Waldstück... :/ Aber das Fahrrad müsste man irgendwo einschließen. 'ne garage mieten oder so :D
;6379065']Naja, aber auch für 500 € kriegt man solide Qualität - kann sich eben nicht jeder ein Top-Rad für mehrere Tausend € leisten. Auch wenn das Rad für 5.000 € natürlich besser verarbeitet ist usw.
So ist es, mein Mountainbike hat keine einzige Roststelle (das Versprechen des Herstellers das alle Teil rostsicher sind, scheint also wohl wahr zu sein) trotz das es schon vier Jahre alt ist und einige male in Regen stand. Shimano Deore LX Schaltung die noch immer Top funktioniert, gut die Federung ist vielleicht für Bergabfahrten nicht die Beste aber ich kann für 500€ nicht von schlechter Qualität sprechen. Es ist Top um von A nach B zu kommen und auch fürs Freizeitfahren gut geeignet. Hat einen Alurahmen - alles sehr solide und für meine Bedürfnisse ausreichend.
Ich bin eh eher der schnellere Fahrer, ein Art Rennrad wäre für mich eigentlich besser aber bei den Straßen hier ist so ein Ding ungeeignet - auch ist ein zweites Rad eine Kostenfrage.
Als Student hat man es nicht locker.
ich bin seit bestimmt 2 jahren kein rad mehr gefahren. warum auch?
wo ich lebe ist der öffentliche nahverkehr gut ausgebaut (ubahn, sbahn, straßenbahn, bus) und ist deshalb das mittel meiner wahl. genau aus diesem grund habe ich auch kein auto, mehr als 1x die woche würde ich es wohl nicht benutzen und dafür ist es mir, zumindest aktuell, zu teuer.
kürzere strecken (bis 5km) kann man auch noch ohne probleme laufen, wenn der öpnv grade mal nicht will. so lange dauert das nicht und wenn sich grade auf dem heimweg befindet, kann man ja auch joggen (ja, das geht mit jeder kleidung, nicht nur mit einer montur bei der auch jeder merkt, dass man ein toller sportler ist!).
rad fahren mag ich überhaupt nicht ;)
edit: achja. als student kann man mit dem studentenausweis natürlich auch öpnv benutzen, von daher auch preislich unschlagbar.
Also,
ich wohne in der Fahrrad Hauptstadt Deutschlands - Münster ^^
Es ist alles sehr Fahrradfreundlich hier, haben sogar unsere eigenen Fahrrad-Highway, der sich einmal um den Kern der Stadt zieht.
Ich komm überall mit dem Fahrrad gut voran, brauche mit meinem Fahrrad nicht so lange wie mit dem Auto zur Schule, bin mit dem Fahrrad auch schneller bei meiner Freundin :D
Alle wichtige Dinge erledige ich mit dem Fahrrad, außer ich muss ausm Baumarkt eine 2m² große OSB-Platte holen...
Es kommt halt drauf an wo genau du lebst. In Berlin oder einer anderen Großstadt würde ich es mir auch überlegen. Doch in einer normalen Stadt ohne wirklich brauchbaren ÖPNV ist das Fahrrad das beste was du haben kannst. In 10, 15 Minuten bist du überall, Ampeln lassen sich geschickt umfahren so dass du quasi nie anhalten musst - ok ich fahr auch wie ein Raudi^^ Meistens braucht einer mit Auto aber deshalb mindestens die gleiche Zeit.
In 10, 15 Minuten bist du überall, Ampeln lassen sich geschickt umfahren so dass du quasi nie anhalten musst - ok ich fahr auch wie ein Raudi^^ Meistens braucht einer mit Auto aber deshalb mindestens die gleiche Zeit.
das is noch so nen punkt. wenn ich mal in der stadt am auto fahren bin, was recht selten vorkommt, dann sind das größte ärgernis die radfahrer. also was heißt ärgernis, aber radfahrer empfinde ich doch als sehr unangenehm für die autofahrer, da man sie oft einfach nicht einschätzen kann.
biegt der jetzt ab oder nicht? legt er sich gleich auf die schnauze? mach er sonst nen mist?
mit handzeichen, verkehrsregeln und sonstigen sachen halten die meisten radfahrer es nämlich nicht so genau oder kennen sie nicht... :rolleyes
Das scheinen die Autofahrer aber auch langsam zu verlernen... seit n paar Jahren ist es zur absoluten Seuche geworden das die Autofahrer anscheinend zu blöd sind den Blinker zu bedienen. Da reg ich mich jeden Tag drüber auf.
@lufkin
Jupp, das stört mich auch immer auf der Autobahn.:p
MFG
edit:
@omaole
Die habe ich auch nicht gemeint. ;)
Jupp, das stört mich auch immer auf der Autobahn.:p
MFG
wobei man da seltener auf Fahrradfahrer trifft.:freak
stört mich auch. passiert täglich und niemand weiß, in welche richtung es abbiegen will. in dem fall fahr ich einfach imemr zuerst ;)
So ist es, mein Mountainbike hat keine einzige Roststelle (das Versprechen des Herstellers das alle Teil rostsicher sind, scheint also wohl wahr zu sein) trotz das es schon vier Jahre alt ist und einige male in Regen stand. Shimano Deore LX Schaltung die noch immer Top funktioniert, gut die Federung ist vielleicht für Bergabfahrten nicht die Beste aber ich kann für 500€ nicht von schlechter Qualität sprechen. Es ist Top um von A nach B zu kommen und auch fürs Freizeitfahren gut geeignet. Hat einen Alurahmen - alles sehr solide und für meine Bedürfnisse ausreichend.
Ich bin eh eher der schnellere Fahrer, ein Art Rennrad wäre für mich eigentlich besser aber bei den Straßen hier ist so ein Ding ungeeignet - auch ist ein zweites Rad eine Kostenfrage.
Als Student hat man es nicht locker.
Habe mein Mountainbike für 250€ + 45€ versand bekommen. Das Teil ist 8 jahre alt und hat auch keine einzige roststelle, obwohl es im originalzustand ist. Die Shimano Deore XT Schaltung funktioniert auch noch wunderbar ;) Federung vorne 15cm. Hinten funktioniert auch noch :)
Also man bekommt ein gebrauchtes, sehr gutes Rad wirklich für wenig geld...
Leider ist meins aber silbern :D nachm Urlaub ersteinmal schwarz spritzen.
Zu der Sitation in Großstädten kann ich nicht viel sagen, da ich ländlich lebe und mich nur kleinere Städte umgeben. die nächste Großstadt ist Moers ^^
Aber ich weiß von meinem Bruder, der in Aachen studiert, dass es auch dort, wie in vielen Großstädten nicht optimal ist, mit dem Fahrrad zu fahren. Denn besonders dort geht es nur bergauf, bergab, bergauf, bergab... Von daher hat er sich ein Roller angeschafft... Er ist aber auch so nicht der Sportmensch.
Naja... so schlimm ist Aachen auch nicht.
Es gibt zwar n paar Hügel aber nix was man mit 5 Gängen nicht bewältigen kann (ich hab sogar nur 3 ;)).
Mein Bruder wiegt 55kg - Der, und ähnlich "schwache" Leute, schaffen soetwas einfach nicht oder nur unter enormer, körperlicher Anstrengung.
Direkt vor der haustür erstmal eine heftige Steigung...
Ich wieg 135kg...und halte es wie Churchill, Sport ist Mord. ;)
Das schafft man.
hm weiß nicht. er hat nahezukeine muskelmasse, nur haut und knochen. 55kg bei 1,8m ist nicht optimal ^^
naja egal, um einzelfälle geht es eh nicht :D
Wobei man sagen muss, dass die Beinmuskeln sich durch viel Eigengewicht natürlich auch weiterentwickeln. Wenns keine kilometerlangen Anstiege sind, kannst Du da durchaus nen Vorteil haben, wenn Du in einem relativ hohen Gang hochfahren kannst.
athlonforever
24.07.2009, 14:57
Da muss dann das 10 Jahre alte, rostige "Mountainbike" herhalten...
(
Mein RAD ist auch 10 Jahre alt, habe demletzt die Rechnung gefunden :)
;6379065']Naja, aber auch für 500 € kriegt man solide Qualität - kann sich eben nicht jeder ein Top-Rad für mehrere Tausend € leisten.
Meins hat damals 350 Euro gekostet. Wollte mir eigentlich ein neues kaufen, aber hab mir dann lieber für 50 Euro neue Reifen + Schläuche geholt, die Kette mal gefettet/geölt oder wie auch immer man das nennt. ^^
Da das ein MTB ist, habe ich mir direkt mal dünnere Reifen draugemacht, fährt sich viel leichter, reicht auch noch für Feldwege. Meistens fahr ich Radwege, sind bei uns gut ausgebaut.
Mache das ganze aber eher als Hobby und das RAD fährt jetzt wieder wie neu. Wenn ich unterwegs bin, auch immer relativ schnell, werde fast nie von anderen überholt, außer es fahren irgendwelche Freaks mit ihren Rennrädern und in den Rennanzügen, wie bei der Tour de France, wahrscheinlich sind die auch noch gedoppt :D
Die Gangschaltung funktioniert nicht mehr richtig, man will hochschalten, passiert nichts. Schaltet weiter hoch, irgendwann schaltet das Rad dann hoch und man ist einfach im letzten Gang. :evillol
Zur Arbeit nehme ich lieber mein Auto, 120km machen nicht soo viel Spaß mit dem RAD :)
wegen der Schaltung: Das hatte ich bei meinem hollandrad auch. musste die Schaltung wieder richtig einstellen. ist abr nicht so einfach.
Eigentlich braucht man keine dünnen reifen. Bei meinen Reifen ist das so, dass nur außen diese Noppen sind, aber sonst ist der komplette Reifen "glatt". KAnn man echt schnell mit fahren und wenn man mal über nen ast oder nen stein fährt, merkt man trotzdem rein gar nichts :D
Ich finds immer lustig, wenn da diese rennfahrer mit ihren ultra dünnen rennrädern ankommen (find ich übrigens total häßlich und sinnlos) und ihrer teuren Sportbkleidung und ich dann mit meinem dicken MTB in ganz normaler Kleidung ankomm' und die ganz gechillt überhole :D:D Ich liebe das ^^
athlonforever
24.07.2009, 15:46
Hatte vorher auch die normalen MTB Reifen drauf, waren auch total glatt, aber dann irgendwann, waren die so glatt, dass ich nen Platten hatte. Mussten neue her. Sind nicht ganz Dünne, etwas dünner als vorher, macht eine Menge aus.
Wenn die Rennradler richtig Gas geben, haste keine Chance, die meisten fahren aber einfach nur langsam und haben vor jeder Bodenwelle Angst.
Bin mal einem hinterher, bei ca 55km/h auf ebener Strecke, schaltet der hoch und zieht weg ... ich war halt am Limit, ging nicht schneller, trotz 27 Gänge ...
Radfahren macht schon Fun, vor allem enddeckt man mal etwas die Natur, habe schon einige Waldseen entdeckt nur durchs Radfahren.
Bei sonem dünnen Rad hätte ich auch vor jeden noch so kleinen Steinchen Angst. Deswegen finde ich die Teile auch ungeeignet. schneller als 55km/h schaff ich auf ebener Fläche auch nicht. Die meisten fahren aber nur 35km/h
Mich reizt Radfahren jedenfalls aus den selben Gründen, die du genannt hast.
55km/h? :lol
Aber nur als Spitzengeschwindigkeit, oder?
[EyeLesS]
24.07.2009, 17:19
Also 55km/h halte ich - abseits von Höchstgeschwindigkeit - doch für ein wenig hoch gegriffen. Haben einen ewig langen geteerten Weg in der Nähe, so auf 50 bin ich mal gekommen und ich halte mich für durchaus sportlich. Tacho vllt. falsch eingestellt? :)
mfg [EyeLesS]
GrambleX
24.07.2009, 17:30
Kommt denke ich auch auf den Wind an, den merkt man beim Radfahren auf offener Strecke bei Geschwindigkeiten ab 30 doch extrem.
Ich bevorzuge übrigens eher Trekking-Räder. Die Begeisterung für Mountainbikes hier kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen. Problem bei meiner Trekkingrad sind zwar schon die Belastungen durch Bordsteine, wo man nie falsch drauf fahren darf ohne sich den Reifen zu verbiegen, jedoch konnte ich auf keinem Mountainbike so angenehm und leicht fahren wie auf nem Trekking-Rad. Abgesehen davon, dass ich bei meiner Größe schon sehr wenig MTB gefunden habe auf denen ich bequem sitzen konnte, geschweige denn eine gesundheitlich korrekte Haltung hatte.
Abgesehen davon habe ich kein einziges mit vernünftiger, straßentauglicher Ausstattung gefunden - sprich vernünftiger Dynamo und Schutzblech.
Tz 50 km/h oder mehr .. wir wollen mal nicht übertreiben. Klar mit Rückenwind und so Geschichten :D
das is noch so nen punkt. wenn ich mal in der stadt am auto fahren bin, was recht selten vorkommt, dann sind das größte ärgernis die radfahrer. also was heißt ärgernis, aber radfahrer empfinde ich doch als sehr unangenehm für die autofahrer, da man sie oft einfach nicht einschätzen kann.
biegt der jetzt ab oder nicht? legt er sich gleich auf die schnauze? mach er sonst nen mist?
mit handzeichen, verkehrsregeln und sonstigen sachen halten die meisten radfahrer es nämlich nicht so genau oder kennen sie nicht... :rolleyes
Tja umgekehrt ist es wohl ähnlich. Als Radfahrer trifft man immer genau auf die, die das Stopschild eben nicht als jenes ansehen, sondern an einer nicht einsehbaren Ecke einfach drüber fahren. Und wenn man da mitm Rennrad oder auch normalem, flinken Rad angerauscht kommt, macht es echt Spass, sich vor den hinter einem fahrenden LKW zu werfen oder über die Motorhaube abzusteigen^^
Oder aber auch auch Radwege, am besten ein Radweg, dann aber für beide Seiten auch offiziell freigegeben. Da sind Autofahrer generell immer überfordert und du bist als Radfahrer immer noch der, der angemault wird, obwohl der Autofahrer ganz klar verkackt hat.
Und ich könnte hier noch zig Geschichten erzählen^^
Kommt denke ich auch auf den Wind an, den merkt man beim Radfahren auf offener Strecke bei Geschwindigkeiten ab 30 doch extrem.
Ich bevorzuge übrigens eher Trekking-Räder. Die Begeisterung für Mountainbikes hier kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen. Problem bei meiner Trekkingrad sind zwar schon die Belastungen durch Bordsteine, wo man nie falsch drauf fahren darf ohne sich den Reifen zu verbiegen, jedoch konnte ich auf keinem Mountainbike so angenehm und leicht fahren wie auf nem Trekking-Rad. Abgesehen davon, dass ich bei meiner Größe schon sehr wenig MTB gefunden habe auf denen ich bequem sitzen konnte, geschweige denn eine gesundheitlich korrekte Haltung hatte.
Abgesehen davon habe ich kein einziges mit vernünftiger, straßentauglicher Ausstattung gefunden - sprich vernünftiger Dynamo und Schutzblech.
Dann hattest du noch nie ein richtiges MTB. Von welcher Marke war es denn? Meines lässt sich jedenfalls extrem leichtgängig fahren, eben wegen edn glatten Reifen und dem sehr geringem Gewicht von 11kg. Hatte noch nie ein Fahrrad, welches so leicht zu fahren ist.
55km/h habe ich schon geschafft, bergab kommen nochmal 10 dazu, aber natürlich absolute spitzengeschwindigkeit und länger als ein paar Sekunden hält man das auch net durch :D Wenn man shr sportlich ist, schafft man das.
Ich kann jetzt nichts persönliches dazu sagen, wie ich als Autofahrer, Radfahrer empfinde, da ich kein Autofahrer bin, aber ich sehe öfters Radfahrer die einfach unachtsam sind und, gerade wie sie lustig sind, abbiegen, hne zu gucken, geschwige denn, es per Hand anzuzeigen. Gibt natürlich auch solche, die mit 12km/h rumgurken und der Autofahrer kann gerade nicht überholen.
Ich versuche im Straßenvehrker so wenig Behinderung, wie nur möglich zu verursachen, solange die Auofahrer das mir gegenüber auch tuen. Es müssen natürlich beide Partien achtsam fahren
edit: ich hab keine Lust mehr, tausend mal wegen Rechtschreibfehlern zu editieren. So eine laptop tastatur is schon extrem klein. Konnte damit noch nie umgehen :D Als sry wegen den Fehlern...
GrambleX
24.07.2009, 18:42
Dann hattest du noch nie ein richtiges MTB. Von welcher Marke war es denn? Meines lässt sich jedenfalls extrem leichtgängig fahren, eben wegen edn glatten Reifen und dem sehr geringem Gewicht von 11kg. Hatte noch nie ein Fahrrad, welches so leicht zu fahren ist.
Naja, angeblich muss ich doch in der Preiskategorie um 600€ was vernünftiges finden? Und in dieser Preisklasse habe ich einiges durchprobiert. 2-3 große Fahrradläden und einige Fachhändler. Da haben die Trekkingräder eben immer viel besser abgeschnitten als irgendein MTB. Trekkingräder haben auch relativ glatte Reifen. 11kg sind natürlich schon extrem wenig, in meiner Größe, zu meinem Preisrahmen und zu meinen Qualitätsansprüchen gab es da nichts. Deshalb hab ich jetzt ca. 3kg mehr drauf. War aber vergleichsweise leicht.
ich habe mir ein gebrauchtes bei ebay geholt. 300€. NP ist 900€ und war einst 1700€. Es ist wirklich ein sehr gutes bike. bei ebay gibt es laufend solcher bikes, wo man maximal 500€ hinblättern muss.
Ich kann MTB's auch nix abgewinnen, n Rad muss mich täglich schnell von A nach B bringen und in der Lage sein noch meine Einkäufe zu tragen, ohne Gepäckträger geht also gar nix. Dazu muss es robust, langlebig und in nem erträglichen Preisrahmen sein (bis 1000€). Da werden es dann meist Hollandräder (Gazelle etc.).
Hier in der Stadt verlaufen die Fahrradwege zu einem nicht unerheblichen Teil als schmale Spur zwischen den Auto-Spuren.
Das habe ich exakt einmal mitgemacht und dann nie wieder . . .
Von der Gefährlichkeit mal abgesehen -- wer hat schon Lust, eine Halbe Stunde oder mehr in den Abgaswolken rumzudümpeln?
Ich liebe Radfahren, aber nur im Grünen. Hier macht das irgendwie keinen Spaß.
aber ich sehe öfters Radfahrer die einfach unachtsam sind und, gerade wie sie lustig sind, abbiegen, hne zu gucken, geschwige denn, es per Hand anzuzeigen.
Jepp. Wozu nach hinten gucken vorm Abbiegen? Die Anderen werden schon aufpassen.
Ausserdem scheint man nichts mehr von Beleuchtung und Reflektoren zu halten heutzutage.
Egal ob ältere Damen/Herren oder Jugendliche, locker 3/4 der Radfahrer hier hat nicht richtig funktionierendes oder gar kein Licht und auch keine Reflektoren in den Speichen oder gar Pedalen. Dazu noch ne schöne schwarze Jacke, und man ist bereit für die Fahrt nachts oder im Nebel.
Es wundert mich wirklich, dass nicht viel mehr von den Idioten umgenagelt werden ...
Ich versuche im Straßenvehrker so wenig Behinderung, wie nur möglich zu verursachen, solange die Auofahrer das mir gegenüber auch tuen.
Löblich. Aber leider machen Autofahrer es einem auch nicht immer leicht.
Was ist schon Sicherheitsabstand beim Überholen?
Es gibt scheinbar zu wenig Auto- und Zweiradfahrer die Beide Seiten kennen.
Ich meine, ein Radfahrer, der im toten Winkel eines rangierenden Autos hält und sich dann wundert, dass er fast angefahren wird, ist ein Idiot. (selbst gesehen)
Ein Autofahrer der so dicht neben einem Fährt dass man ihm in die Tür treten kann aber auch. (selbst getreten :D. Die ältere Dame hat nichtmal drauf reagiert oO)
Ich kann MTB's auch nix abgewinnen
Och, da gibts schon Nette.
Nur grobstollige Bereifung ist nichts für Asphalt. Viel zu wenig Haftung bei Regen, und leichter fahren lässt´s sich damit auch nicht grad.
Aber mit straßentauglichen Mänteln - warum nicht? Gepäckträger muss dann u.U. nachgerüstet werden.
Gruß,
David
Ja, wenn man nur auf der Straße fährt, mag ein großes Hollandrad besser sein. ;)
Richtige MTBs sind aber nicht für Einkäufe gedacht. :p
Nunja, das ist ja der Unterschied zwischen einem Rad als Sportgerät und einem Rad als Alltags-Transportmittel. Deswegen ist die Diskussion, ob MTB oder Hollandrad auch etwas müßig - mit'm Hollandrad einen unbefestigten Berg runter ist sicherlich genauso "fehl am Platze" wie sich ein MTB nur zum in-der-Stadt-herumfahren zu besorgen.
Kommt halt immer drauf an, was man nun genau damit anstellen will.
Nochmal zum Thema eBay-Gebrauchtrad-Kauf:
Und wenn die Grenze doch eher bei 100 € liegt ? :D Kann man da noch was erwarten, was einem nicht sofort auseinanderfällt? Rost etc. wäre kein Thema, solange es noch hält :D
Ist nur dafür gedacht, mich früh zur FH und Abends wieder nach Hause zu bringen. Also wenn da jemand was dazu sagen kann, wär ich ihm sehr verbunden.
Gruß,
[sauba]
@[sauba]: funktioniert auch! ;) Man muss nur nach guten Marken filtern nud die ganzen "nicht angegeben", also markenlosen dinger rausschmeißen!
Von der Ausstattung wirds dann natürlich nicht so mega, aber ein solides, gebrauchtes MTB bekommst du auch in dem Preissegment! Habe dir dazu 'mal 'was zusammengebastelt (http://completed.shop.ebay.de/items/Fahrrader_?Radtyp=Mountainbikes%2520hardt%252E|Mountainbikes%2520vollg%252E&Geschlecht=Unisex|!&Marke=Bergamont|Cannondale|Canyon|Centurion|Corratec|Cube|Fusion|Gazelle|Ghost|G iant|Hawk|KTM|Merida|Rocky%2520Mountain|Scott|Specialized|Stevens|Univega|Wheele r|Winora&LH_Complete=1&_catref=1&_dmpt=Sport_Radsport_Fahrr%C3%A4der&_fln=1&_sacat=33502&_sop=12&_ssov=1&_trksid=p3286.c0.m282&_mPrRngCbx=1&_udlo=50&_udhi=100)!
Zum Beispiel ein vollgefedertes MTB von einer guten Marke und Shimano Deore LX Schaltung für 130€ (http://cgi.ebay.de/Vollgefedertes-Mountainbike-Merida-Dominator-silber_W0QQitemZ200363327105QQcmdZViewItemQQptZSport_Radsport_Fahrr%C3%A4der?has h=item2ea695be81&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=65%3A13|66%3A2|39%3A1|293%3A1|294%3A50)! das ist doch 'mal was. Oder sowas (http://cgi.ebay.de/Mountainbike-Giant-Terrago-RH-60_W0QQitemZ280370582074QQcmdZViewItemQQptZSport_Radsport_Fahrr%C3%A4der?hash=it em414763923a&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=65%3A13|66%3A2|39%3A1|293%3A1|294%3A50) für 100€. Dort verstcken sich echt gute angebote! Wenn zu wenig infos beistehen, einfach den namen googlen und nach den spezifikationen/Meinungen/Testberichten suchen! :)
Übrigens: Ich kann es nur wiederholen: Kauft euch einen Anhänger! Ein Gepäckträger/Korb wird dadurch überflüssig! Habe mein Anhänger heute am MTB dran gebastelt und keine Probleme! Trotzdem hab ich hier noch 'ne gazelle stehn ;)
Mit dem MTB bin ich aber deutlich schneller unterwegs, da es einfach leichter ist (19kg vs. 11-12kg) und das fahrgefühl von meinem fully ist um längen besser. Einkaufen geht damit suoer, auf asphalt bin ich mitdem ding auch schneller als mit der gazelle. Also kein Problem.
@lufkin: MTB ist schneller als Gazelle (ich habe beide Räder und es ist so ;)), mit dem MTB kannst du, wie beschrieben, ganz einfach Einkäufe erledigen (Stichwort Anhänger). MTB ist vieeel robuster und langlebiger. Wie gesagt, meines ist 8 jahre alt und hat keine einzige Stelle, die auch nur irgendein Anzeichen von einem Defekt besitzt, außer einem kleinen Ris in der Reifenummantelung, sind halt noch originalreifen. Für einen Preis bis 1000€ kannst du dir direkt 3 bikes anschaffen!
Meine Gazalle ist 20 Jahre alt... und ich kenn viele von der Sorte.
Und Anhänger is definitiv keine Alternative. Viel zu umständlich, platzraubend und einfach unpraktisch wenn man keine große Garage, Garten oder Keller hat um den abzustellen.
Oder aber auch auch Radwege, am besten ein Radweg, dann aber für beide Seiten auch offiziell freigegeben. Da sind Autofahrer generell immer überfordert und du bist als Radfahrer immer noch der, der angemault wird, obwohl der Autofahrer ganz klar verkackt hat.
Und ich könnte hier noch zig Geschichten erzählen^^
Das können gerade LKW Fahrer mit Sicherheit auch.;)
Oder warum halten sich Fahrradfahrer an der roten Ampel am LKW fest, möglichst noch im toten Winkel?
Meine Gazalle ist 20 Jahre alt... und ich kenn viele von der Sorte.
Und Anhänger is definitiv keine Alternative. Viel zu umständlich, platzraubend und einfach unpraktisch wenn man keine große Garage, Garten oder Keller hat um den abzustellen.
Deine Gazelle ist also 20 Jahre alt...
Wo stellst du dann dein Fahrrad ab? Da, wo du es abstellst, stellst/schließt du einfach auch den Anhänger ab. Finde es ohnehin komisch, dass man keinen Keller hat - kein Garten und/oder Garage kann ich gut verstehen, besonders als Student.
Du kannst mir aber doch nicht erzählen, dass er "umständlich" und plazraubend sei. Diese Anhänger wiegen 5kg und haben ein geringeres Volumen, als ein Fahrrad selbst. Umständlich ist da jedoch 'gar nichts dran. Ich finde ihn sehr praktisch, da man auch ganz normale Einkäufe mit zwei Packen Wasser und so ein Zeugs, erledigen kann.
Naja, ich kann da dann auch nich mehr weiterhelfen ;)
Das Rad steht vorm Haus im überfüllten Fahrradständer... mehr gibts hier im Wohnheim nicht. N Anhänger hat weder da noch in meinem 13m² Zimmer Platz.
Fu Manchu
25.07.2009, 12:10
...Trekkingräder haben auch relativ glatte Reifen...
Und bei MTBs sind die Reifen fest verbunden und können nicht ausgetauscht werden ;). Einmal Profilreifen, immer Profilreifen.
Es gibt für MTB großartige glatte und halbglatte Reifen.
GrambleX
25.07.2009, 12:42
@Fu Manchu: Was willst du mir damit sagen? :rolleyes
Zum Thema Fahrrad vs. Autofahrer:
Als ich noch keinen Führerschein hatte, habe ich mich oft über bestimmte Situationen aufgeregt, welche ich jetzt als Autofahrer besser verstehen kann. Es ist halt etwas anderes ob man auf dem Fahrrad oder im Auto fährt und teilweise fehlt den Menschen einfach das Wissen, wie es auf der jeweils anderen Seite ist. Da ich oft mit dem Rad unterwegs bin, verhalte ich mich im Auto (denke ich mal) doch sehr respektvoll gegenüber Fahrradfahrern. Andersherum habe ich als ich meinen Führerschein gemacht habe auch mein Verhalten auf dem Fahrrad etwas geändert.
Fu Manchu
25.07.2009, 21:20
@Fu Manchu: Was willst du mir damit sagen?....
Das du nicht auf MTB verzichten musst, weil du die glatten Reigen der Treckingbikes magst ;) :D. Das war doch deine Kritik am MTB. Es geht alles an allem! Sogar Schutzbleche und Lampen an MTBs.
Hässliche Vorstellung. :D
Im Prinzip gehts aber, ja. Mir gefällt die Sitzposition auf nem MTB einfach viel besser, als auf nem Standardrad. Wobei so ein Hollandrad mit grooooßen Reifen auch was hat (also wesentlich größer als die weit verbreiteten Gazelleräder).
gute Idee. Ich besorg' mir für meine Gazelle 'mal dickere Reifen. Aber die Sitzposition ist bei mir jedenfalls ein Kritikpunkt am MTB. Ich hasse es, die ganze Zeit nach vorne gebeugt zu sitzen. Ich fahr lieber aufrecht und mit geradem Rücken. Ich muss mir 'mal für den Lenker so Zusatz-Teile holen, womit man dann "höher anpacken" kann (Ich weiß grad' nicht, wie die Dinger heißen ;) ), sodass man gerade sitzen kann
Fu Manchu
25.07.2009, 22:09
Ich habe für mein MTB auch einen Rennradsatz. So kann ich MTB im Gelände fahren und für die Straße den Rennradsatz montieren. Das sieht völlig geil aus, ein Fully Votec M6 mit schmalen Rennrädern :D
Wie oft montierst Du im Monat um? Wäre mir viel zu viel Arbeit, jedesmal die Schaltung wieder reinzuwurschteln. :D
Fred Fredburger
25.07.2009, 22:21
Ein Radwechsel dauert nur Minuten, also wenn du an der Schaltung rumwurschtelst machst du was falsch ;)
Vorne dauerts ne Minute, ja. Aber hinten? :confused
Zugegeben, es ist Jahre her, dass ich hinten wechseln musste, meine Erinnerung ist verblichen. :D
In 10, 15 Minuten bist du überall, Ampeln lassen sich geschickt umfahren so dass du quasi nie anhalten musst - ok ich fahr auch wie ein Raudi^^
Da ich mit Rad weitaus weniger schaden anrichten kann als mit einem Fahrzeug, ignorier ich grundsätzlich die Lichtschaltung, wenn keine Kinder in der Nähe sind und das ist auch ein Grund dafür, warum es soviele Verletzte und Tote im Zusammenhang mit Fahrradfahrern gibt. Jetzt nicht durch mich verursacht, sondern allgemein ;)
Bei mir fehlt auch irgendwo das Verständnis für eine rote Ampel anzuhalten, wenn die Straßen frei sind.
Osmodium
26.07.2009, 09:15
Ich habe für mein MTB auch einen Rennradsatz. So kann ich MTB im Gelände fahren und für die Straße den Rennradsatz montieren. Das sieht völlig geil aus, ein Fully Votec M6 mit schmalen Rennrädern :D
Ich glaube, das sieht eher völlig bescheuert aus. :D
In etwa so, als würde ich auf einen Geländewagen 165er Reifen aufziehen.
Ich hatte auch einen zweiten Laufradsatz für mein MTB mit Schwalbe Marathon, jedoch ist mir das Wechseln mit der Zeit auf den Keks gegangen.
Hinten dauert es ohnehin etwas länger gegen dem Schaltwerk und die V-Bremsen musste ich auch jedesmal aus- und wieder einhängen.
Abgesehen davon fehlt einem MTB ein fest montiertes Licht und sämtliche Reflektoren, um überhaupt für den Straßenverkehr zugelassen zu sein.
Oder hast Du auch einen Dynamo an Deinem Fully? ;)
ChristophNRW
26.07.2009, 09:31
Ich höre aber fast immer das man das Auto benutzt aus Bequemlichkeit - die Bereitschaft fürs Rad ist sehr gering.
In meinem Freundeskreis bin ich der Einzige der konsequent aufs Rad setzt, und mir auch schon mal Anmerkungen wie "Verrückt" oder "Wahnsinnig" anhöre das ich von Chemnitz über Flöha nach Marienberg mit dem Rad fahre.
In meinem engen Freundeskreis haben jetzt auch fast alle seit einigen Monaten den Führerschein und nutzen dementsprechend oft das Auto. Anfangs kann ich es ja absolut verstehen, dass man sehr oft das Auto benutzt und teilweise auch sinnlose Strecken fährt, weil es eben noch etwas Neues ist. Außerdem benötigt man unbedingt Fahrpraxis.
So ging es mir natürlich auch, jetzt hat sich das wieder beruhigt und fahre wieder häufiger mit den Rad. Wörter wie "verrückt" oder "wahnsinnig" sind bei mir auch gefallen, was ich aber absolut nicht verstehen kann. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer du von Chemnitz nach Marienberg zurücklegen musst, aber bei mir sind es von meinem Dörfchen bis zur nächsten Stadt, wo ich auch noch zur Schule gehe, gerade einmal vier (!!) Kilometer!
Einer überlegt jetzt auch ernsthaft, sein Fahrrad zu verkaufen, da er ja schließlich ein eigenes Auto hat.
Irgendwie konnte auch niemand meine Aktion verstehen, dass ich mir vor zwei Wochen bei eBay ein neues Fahrrad ersteigerte, da mein Altes nach einem Gott sei Dank glimpflich verlaufenen Unfall reif für den Schrottplatz geworden ist.
Bis jetzt konnte ich mit meinem Fahrrad fast alle Aufgaben erledigen. Im Gepäckträger ist Platz für bis zu drei Six-Pack Bier, bis jetzt haben dort auch alle Pakete reingepasst, die ich bei der Post abliefern musste, für Kleineinkäufe ist genug Platz geboten. :D
GrambleX
26.07.2009, 10:36
@Fu Manchu:
Nein, das war nicht meine Kritik. Das nächste Mal besser lesen.
Fu Manchu
26.07.2009, 10:50
@Fu Manchu:
Nein, das war nicht meine Kritik. Das nächste Mal besser lesen.
Dann muss diese von dir geübte Kritik wohl von jemand anderem stammen :D ;).
...... Die Begeisterung für Mountainbikes hier kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen. ... jedoch konnte ich auf keinem Mountainbike so angenehm und leicht fahren wie auf nem Trekking-Rad. Abgesehen davon, dass ich bei meiner Größe schon sehr wenig MTB gefunden habe auf denen ich bequem sitzen konnte, geschweige denn eine gesundheitlich korrekte Haltung hatte.
Abgesehen davon habe ich kein einziges mit vernünftiger, straßentauglicher Ausstattung gefunden - sprich vernünftiger Dynamo und Schutzblech...Da haben die Trekkingräder eben immer viel besser abgeschnitten als irgendein MTB. Trekkingräder haben auch relativ glatte Reifen.
Ich glaube, das sieht eher völlig bescheuert aus. :D
In etwa so, als würde ich auf einen Geländewagen 165er Reifen aufziehen.
Das sieht am Votec eigentlich echt genial aus, weil der Rrennradsatz einen größeren Durchmesser hat und das dem Bike echt gut steht. Das gleicht die dickeren MTB Reifen mehr als aus.
Hinten dauert es ohnehin etwas länger gegen dem Schaltwerk und die V-Bremsen musste ich auch jedesmal aus- und wieder einhängen.
Keine V-Brakes, sondern Scheibenbremsen, dann ist nämlich der Felgendurchmesser egal. Wenn man dann die gleichen Naben und das gleiche Ritzelpaket verwendet, dauert das Wechseln wenige Minuten, Einstellungen sind dann nicht notwendig.
Abgesehen davon fehlt einem MTB ein fest montiertes Licht u...
Akkubetriebene Leuchten.
GrambleX
26.07.2009, 11:05
Trekkingräder haben auch relativ glatte Reifen.
Bezog sich auf die Beiträge vor mir. In einer Diskussion sollte man immer alle Beiträge lesen, denn es handelt sich immer um Antworten. Es wurde andauernd geschrieben wie toll das MTB läuft, nachdem man glatte Reifen drauf gemacht hat. Deshalb habe ich ganz am Ende, in einem kurzen Satz erwähnt, dass ein Trekkingrad auch glatte Reifen drauf hat. Ich weiß also nicht, wo ich hier die Reifen von MTB's kritisiert haben soll. :freak
Akkubetriebene Leuchten.
Ich zitier mal aus der StVZO § 67 Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern
(1) Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlußleuchte mit einer Lichtmaschine ausgerüstet sein, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt (Fahrbeleuchtung). Für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlußleuchte darf zusätzlich eine Batterie mit einer Nennspannung von 6 V verwendet werden (Batterie-Dauerbeleuchtung). Die beiden Betriebsarten dürfen sich gegenseitig nicht beeinflussen.
Abgesehen von Sinn oder Unsinn dieser Regelung werde ich persönlich nie auf einen Dynamo verzichten, da man nie wissen kann wann der Akku oder die Batterie mal leer sind. Besonders mit einem Nabendynamo genießt man einen höheren Komfort.
Fu Manchu
26.07.2009, 11:30
...Abgesehen von Sinn oder Unsinn dieser Regelung werde ich persönlich nie auf einen Dynamo verzichten, da man nie wissen kann wann der Akku oder die Batterie mal leer sind. Besonders mit einem Nabendynamo genießt man einen höheren Komfort.
Da stimme ich zu. Aber mit Rücksichtnahme auf die Akkutechnik und etwas Pflege kann man die Akkulaufzeit bestimmen (immer vollgeladene Akkus mitnehmen, die halten dann mehrere Stunden) oder man nimmt einen Satz Ersatzakkus mit. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile, ich würde z.B. nie wieder mit Dynamo fahren, wobei mein Bike auch eher sportlichen Ansprüchen entspricht denn den alltäglichen.
Für Rennräder gibt es auch eine Ausnahme dieser Regel:
(11) Für Rennräder, deren Gewicht nicht mehr als 11 kg beträgt, gilt abweichend folgendes:
für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlußleuchte brauchen anstelle der Lichtmaschine nur eine oder mehrere Batterien entsprechend Absatz 1 Satz 2 mitgeführt werden;
der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlußleuchte brauchen nicht fest am Fahrrad angebracht zu sein; sie sind jedoch mitzuführen und unter den in § 17 Abs. 1 der Straßenverkehrs-Ordnung beschriebenen Verhältnissen vorschriftsmäßig am Fahrrad anzubringen und zu benutzen
Bei kleineren Rädern sind akkubetriebene Leuchten erlaubt... Die haben dann auch schon automatisch einen Reflektor dran.
GrambleX
26.07.2009, 11:59
Für Rennräder wie Joshua schon sagte. Ansonsten ist mir da nichts bekannt.
Aber es wird ja auch nicht wirklich kontrolliert oder bestraft, für mich ist der Dynamo aber trotzdem unverzichtbar.
Habe keine Lust, bei meinem Pack einen Dynamo anzubringen. Ist mir zu kompliziert. Habe eh nicht vor, MTB im Dunkeln zu fahren ;)
Fred Fredburger
26.07.2009, 19:03
Für leichte MTBs sollte die Steckbeleuchtung doch auch irgendwann mal erlaubt werden, habe allerdings nichts weiter gehört.
Fu Manchu
26.07.2009, 19:24
Gibt es eigentlich eine juristische Definition für Rennräder? Was ist, wenn mein MTB 11 kg wiegt, gilt dann auch die Akkulampenerlaubnis? Wer unterscheidet zwischen Rennrad und MTB mit Rennradsatz? Es gibt auch MTB-Rennen mit leichten MTBs, die eigentlich kein echtes Gelände mehr vertragen und wahre Rennmaschinen sind. Oder gilt generell nur die 11kg Regel bei Sportbikes?
walter09
26.07.2009, 20:51
diese Stirnlampen sind eh viel besser, leuchten immer dahin, wo man hinschaut, und da die lichtquelle so nah am auge ist, sieht man keinen schatten - echt n seltsamer effekt!
für nachts durchn wald radeln auf jeden fall die sicherere varinate
Dann hattest du noch nie ein richtiges MTB. Von welcher Marke war es denn? Meines lässt sich jedenfalls extrem leichtgängig fahren, eben wegen edn glatten Reifen und dem sehr geringem Gewicht von 11kg. Hatte noch nie ein Fahrrad, welches so leicht zu fahren ist.
55km/h habe ich schon geschafft, bergab kommen nochmal 10 dazu, aber natürlich absolute spitzengeschwindigkeit und länger als ein paar Sekunden hält man das auch net durch :D Wenn man shr sportlich ist, schafft man das.
Ja ein MTB auf vollen Touren bei einer geraden Strecke zu fahren bedarf einiges an Leistung und Kondition.
Aber solche Momente mit einem MTB bei einem Rennradfahrer vorbei zu fahren ist schon toll, hab auch einige mal sowas erlebt. Genau so wie zufällige "ich leiste mir ein rennen mit dir" fahrten, meist passiert das mit anderen MTB Fahrern, das treibt ordentlich an.
Mein Rad lässt sich auf jedenfall auch leicht fahren.
Respekt hab ich vor jenen die mit einem MTB in den Alpen bei solchen Hochalpenstraßen hoch machen (wie beim Großglockner). Da gehört schon was dazu.
;6383656']Nunja, das ist ja der Unterschied zwischen einem Rad als Sportgerät und einem Rad als Alltags-Transportmittel. Deswegen ist die Diskussion, ob MTB oder Hollandrad auch etwas müßig - mit'm Hollandrad einen unbefestigten Berg runter ist sicherlich genauso "fehl am Platze" wie sich ein MTB nur zum in-der-Stadt-herumfahren zu besorgen.
Kommt halt immer drauf an, was man nun genau damit anstellen will.
Richtig, will man exakt sein müsste man mehrere Räder im Keller stehen haben.
Ich benutze mein MTB gern in der Stadt, ich kann nicht gerade sagen das die Reifen bremsend wirken außerdem gibt es auch in Städten Abschnitte da ist man mit einem robusteren Rad wesentlich besser dran.
So ging es mir natürlich auch, jetzt hat sich das wieder beruhigt und fahre wieder häufiger mit den Rad. Wörter wie "verrückt" oder "wahnsinnig" sind bei mir auch gefallen, was ich aber absolut nicht verstehen kann. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer du von Chemnitz nach Marienberg zurücklegen musst, aber bei mir sind es von meinem Dörfchen bis zur nächsten Stadt, wo ich auch noch zur Schule gehe, gerade einmal vier (!!) Kilometer!
Am Freitag war ich erst wieder erneut von Chemnitz nach Marienberg gefahren, 34.2 Kilometer mit einer AVS von 17,2 waren es. Also knapp 2 Stunden gebraucht. Lästig ist daran nur das "Hinauf", ich muss zum einem den ersten Erzgebirgszug überwinden (von 350 auf ca 500 m hoch) und dann muss ich wieder ins Zschopautal (ca. 400 m) runter um von da an auf den zweiten Erzgebirgszug wieder hoch, in eine Höhe bis 640 m.
2 Stunden find ich trotzdem Spitze, mit dem Bus (mit Warten, Umsteigen) würde ich 1 Stunde und 20 Minuten brauchen - also mit den Rad "nur" 40 Minuten länger gebraucht.
Heute gings zurück, da fuhr ich aber eine andere Strecke (Marienberg - Flöha - Chemnitz), waren 38,4 Kilometer mit einer AVS von 20,3 km/h. Ist auch eine Auf-Ab Strecke aber nicht so, wie hinzu.
GrambleX
26.07.2009, 23:08
Gibt es eigentlich eine juristische Definition für Rennräder?
In Deutschland nein. In Österreich sieht die Definition so aus:
§ 4 (1) Als Rennfahrrad gilt ein Fahrrad mit folgenden technischen Merkmalen:
1. Eigengewicht des fahrbereiten Fahrrades höchstens 12 kg;
2. Rennlenker (dieser ist jedoch nicht genau definiert);
3. äußerer Felgendurchmesser mindestens 630 mm und
4. äußere Felgenbreite höchstens 23 mm.
Ein MTB ist ja aber das komplette Gegenteil von einem Rennrad. Die Unterscheidung dürfte da nicht schwer fallen.
Übrigens frage ich mich immer mehr, warum ihr MTB's kauft, wenn ihr die eh zu einem Rennrad umbaut?
Auch wenn mein Arbeitgeber an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" teilnimmt und sich auch einige meiner daran beteiligen, ist das Fahrrad für mich nur eine bedingte Alternative.
Nachdem ich einmal mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin, musste ich doch erstmal folgendes Fazit ziehen:
Der Mehraufwand an Zeit ist schon spürbar. Zum einen ist die Strecke mit ca. 13,5 km (kürzester Weg) schon recht ordentlich, zum anderen muss ich einmal quer durch Hannover. Es gibt zwar schon einige Teilstücke, wo man recht bequem mal ohne Ampeln langdüsen kann, insgesamt brauch ich dennoch rund 50 Minuten bei vernünftiger Fahrweise und optimalen Wetterbedingungen. Mit dem Auto brauche ich lediglich rund 25 Minuten, da ich Schnellstraßen benutzen kann. Gerade wenn der Arbeitstag unerwartet erst später als normal endet, ist man doch über jede Minute Freizeit froh.
Wenn man morgens auf der Arbeit angekommen ist, bin ich bei etwas höheren Temperaturen obenrum komplett durchgeschwitzt. Ohne Ersatzkleidung hole ich mir bei den Klimaanlagen im Büro garantiert den Tod. Dies ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass mein Rucksack samt 17 Zoll Firmennotebook und dem Rest locker 6-7 Kilogramm wiegt und auf dem Rücken schon zu einer erhöhten Belastung bei Fahren führt.
Positiv ist hauptsächlich der Kostenfaktor. Ein Tag mit dem Auto zur Arbeit kostet mich rund sechs Euro. Jeden Tag, den ich also mit dem Fahrrad fahre, ist direkt im Geldbeutel spürbar. Aktuell überwiegen für mich jedoch die Nachteile, weshalb ich vermutlich aktuell eher auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen werden, bevor ich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahre.
In der Freizeit benutze ich das Fahrrad kaum. Zum Einkaufen sind es nur ein paar Meter und sonst ist der Zeitfaktor meistens der entscheidende Faktor, der mich am Auto hält.
mfg Simon
@Gramblex: Danke für die Infos!
Naja, die MTB's werden ja nur zeitweise zum "Rennrad umgebaut", wenn man öfters auf Asphalt fährt. Will man 'mal wieder in den Wald, kommen die dicken Reifen drauf ;) Ich habe zwar erst einige Tage ein MTB bin aber seitdem jeden Tag gefahren. Ich persönlich brauche auch keine Rennrad-Reifen, jedoch bräuchte ich für den Wald vor meiner Haustür vernünftige MTB-Reifen. Die Jetzigen Sind komplett glatt, nur an den äußersten Seiten befinden sich Noppen - Ich bin heute 2x durch den Wald gefahren und für den rutschigen Kiesel, Sand und Matsch ist das einfach nix... Dafür braucht man Reifen, an denen komplett Noppen dran sind...
Was außerdem doof ist: Jedes mal den Luftdruck anzupassen; für Wald einen geringeren (3 bar) und Asphalt einen hohen, um schneller vorran zu kommen (4,6 bar). Ich fahre aber grundsätzlich Asphalt und Waldweg an einem Stück...
@walter09: Nachts nutze ich auch meine Stirnlampe, die ich normalerweise auf Trekking-Touren verwende. Sind wirklich genial, die Teile! :D
Man kann sie auch Abends tragen, denn in Kombination mit einem Helm sehen die Teile 'gar nicht mal so bescheuert aus . Obwohl ich nur einen Helm trage, wenn ich schnell durch den Wald fahre...
@Shader: Ja, auf dem Weg zur Schule (16km) muss ich auch zwei Berge erklimmen. Ich weiß gerade nicht, wie hoch sie sind, aber so hoch wie bei dir sicherlich nicht ;)
meine AVS liegt jedoch 10km/h drüber *angeb'* ;P
@[sauba]: Ich sehe ein MTB nicht als Sportgerät, sondern als Allrounder, weil ICH zumindest alles damit machen kann. Biken im Wald (Sport), Strecken überwinden (Irgendwo hinfahren, wo ich es nicht lange stehen lassen muss, wegen Diebstahl-/Zerstörungsgefahr), Einkaufen (mit Anhänger), PC zur LAN transportieren und so weiter. Ich kann damit alles anstellen... Wenn nicht, hab' ich imemrnoch mein Holland-Rad ;)
Bumbelbee
27.07.2009, 07:44
Also ich fahre auch viel innerorts mit dem Rad! Als echte alternative zu meinem Auto sehe ich es aber nicht! Hauptsächlich liegt es an dem doch sehr großen Verkehrsaufkommen und den Kamikaze Autofahrern, die einem Radfahrer die Vorfahrt nehmen, schneiden, Ausbremsen achja was hab ich da schon erlebt!
Gab wirklich schon viele brenzlige Situationen!
Der Mehraufwand an Zeit ist schon spürbar. Zum einen ist die Strecke mit ca. 13,5 km (kürzester Weg) schon recht ordentlich, zum anderen muss ich einmal quer durch Hannover. Es gibt zwar schon einige Teilstücke, wo man recht bequem mal ohne Ampeln langdüsen kann, insgesamt brauch ich dennoch rund 50 Minuten bei vernünftiger Fahrweise und optimalen Wetterbedingungen. Mit dem Auto brauche ich lediglich rund 25 Minuten, da ich Schnellstraßen benutzen kann. Gerade wenn der Arbeitstag unerwartet erst später als normal endet, ist man doch über jede Minute Freizeit froh.
Wenn man morgens auf der Arbeit angekommen ist, bin ich bei etwas höheren Temperaturen obenrum komplett durchgeschwitzt. Ohne Ersatzkleidung hole ich mir bei den Klimaanlagen im Büro garantiert den Tod. Dies ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass mein Rucksack samt 17 Zoll Firmennotebook und dem Rest locker 6-7 Kilogramm wiegt und auf dem Rücken schon zu einer erhöhten Belastung bei Fahren führt.
Ich habs bis zur Schule 16km (ich schreib' es nochmal, obwohl bereits 10x erwähnt). Mein Rucksack wiegt an die 10kg mit den ganzen Büchern - Den kann man ganz simepl auf dem Gepäckträger festbinden...
Ich brauche für die Strecke 30 Minuten, aber ich brauch die 16km, einer Bundesstraße nebenher, auch einfach nur geradeaus fahren ;)
Wenn viel Gegenwind und Regen da ist, dann sind es 45 Minuten... Trotzdem bin ich um einiges schneller, als der Bus, auf den ich nach der Schule eine halbe Stunde warten müsste (Da bin ich dann meist' schon zu Hause :D).
Ich spar' damit zwar kein Geld, weil ich eh kein Auto habe, trotzdem habe ich persönlich sogar Vorteile den öffentlichen Vehrkehrsmitteln gegenüber.
Der wirklich einzige Nachteil ist, dass man morgens manchmal ohne Schlaf aufwacht, dann auch noch verspätet (Bus schon weg), nichtmal die Zeit für ein Frühstück hat und sich dann wirklich tot trampelt und trotzdem nicht rechzeitig ankommt... Mir erging es zweimal so und ich bin ganz unterzuckert, zitternt und total erschöpft (war auch noch Gegenwind und kam deshalb nicht vorran) angekommen. Seitdem hab ich hier immer Reserve-Schokoriegel für unterwegs, falls sowas nochmal vorkommen sollte :D
Zum Thema schwitzen: Ich schwitze schnell und viel, aber ich nehm' mir die Freiheit, und komme in Sportbekleidung zur Schule und binde meinen Rucksack, wie gesagt, auf den Geoäckträger. Wenn man dann gemütlich fährt (Diese Geschwindigkeit ist bei Jedem unterschiedlich), schwitzt man null und das bisschen Wasser, welches man verliert, wird direkt durchs Sport-shirt an die Umgebung weitergegeben. Man kann sich aber auch au den Toiletten notfalls kurz umziehen und im Härtefall auch waschen und abtrocknen. Das geht alles...
Fred Fredburger
27.07.2009, 11:51
diese Stirnlampen sind eh viel besser, leuchten immer dahin, wo man hinschaut, und da die lichtquelle so nah am auge ist, sieht man keinen schatten - echt n seltsamer effekt!
für nachts durchn wald radeln auf jeden fall die sicherere varinate
Aber zum gesehen werden in der Stadt sind diese Stirnlampen komplett ungeeignet, für den Wald ja aber ansonsten ists schon richtig das sowas nicht zugelassen ist.
inKombination mit Fahrradhelm, sofern man denn einen trägt, siehts in der Abenddämmerung nicht "fehl am Platze" aus, finde ich, Ich finde es "cool". Steht aber nicht jedem :D
athlonforever
27.07.2009, 15:34
Noch mal zu den 55 km/h ... dass war bei mir auf einer ebenen geteerten Strecke. Wind weiß ich nicht mehr, relativ ruhig und evtl. sogar Rückenwind.
Rad war ein Trekkingrad mit 27Gängen. Wenn man böse reintritt ist das kein Problem auf 55 km/h zu kommen, aber nach ca 300 Meter bei der Geschwindigket war ich am Ende. Der Typ mit dem Rennrad, hatte dann noch hochgeschaltet und ist mir dann weggefahren... Tacho waren es zwischen 53-55 km/h. Tacho ist auch genau, verglichen mit GPS.
Bergab schaff ich mit dem Rad nicht mehr als 67-68 km/h. Dann ist man nur am durchtreten.
Auf der ebengenannten ebenen Strecke, kann ICH ohne problem konstant ca 30 km/h fahren, wenn der Wind nicht zu stark ist.
Im Schnitt bewegen sich meine Radtouren, zwischen 18-21 km/h. Steigungen sind schon ca. 300 Höhenmeter zwischen dem höchsten in niedrigsten Punkt. Bei Entfernungen zwischen 40-60km, eh nach Lust :)
Unter der Woche, dann mal ein paar Sprints oder "Bergtraining" :D:D
MTB sind für normale Straßen nichts, viel zu breite Reifen, kostet nur an Geschwindigkeit und Kraft. Dafür sind die Federungen sehr geil :)
Crossräder sind die perfekte Mischungen für meine Touren, da manche Radwege nur aus Schottersteinen bestehen oder sogar Feldwege sind ...
MTB lohnt sich meiner Meinung nur, wenn fast nur durch den Wald fährt oder "richtiges" Mountainbiking macht. Was mir persönlich zu hart ist. Mit richtig meine ich sowas KLICK MICH (http://www.mountainbike-magazin.de/reise/touren/amerika/moab-%E2%80%93-bike-mekka-im-wilden-westen.36713.2.htm)
Mit meinem MTB kann ich auf Straßen, mit den glatten Reifen, schneller fahren, als mit meinem Hollandrad. Einfach wegen dem Gewicht und der Verarbeitung (Hollandrad hat einen Stahlrahmen). Hatte noch nie ein Trekking- oder Crossrad. Vll geht es mit denen ja sogar noch besser... weiß nicht.
Konstant 30km/h fahren kann ich auch auf ungeteerten Straßen... 55km/h schaff ich hingegen keine 10sekunden, also nichtmal 150m...
athlonforever
27.07.2009, 16:13
Das liegt an deinem MTB, dass du nicht schneller fahren kannst. Mit meinem MTB, komm ich auch nicht über 45 km/h raus. Gut hat auch nur 21 Gänge. Jetzt mit neuen dünneren/glatteren Reifen habe ich es noch nicht getestet.
Mit dem ich 55 km/h gefahren bin, war das Trekkingrad vom Vater :D Mit Rennrädern sind ja locker über 60 km/h drin.
MTB lohnt sich meiner Meinung nur, wenn fast nur durch den Wald fährt oder "richtiges" Mountainbiking macht. Was mir persönlich zu hart ist. Mit richtig meine ich sowas KLICK MICH (http://www.mountainbike-magazin.de/reise/touren/amerika/moab-%E2%80%93-bike-mekka-im-wilden-westen.36713.2.htm)
Aus den Infos dort ist leider nicht ganz ersichtlich, wie hart für Dich "richtig hart" ist. :(
Das liegt an deinem MTB, dass du nicht schneller fahren kannst.
Nee, hab das MTB ja erst drei Tage ^^ Als ich 55km/h gefahren bin, war das mit 'nem HollandRad xD
LOSTBOYS
27.07.2009, 18:13
Beim Radfahren muss man schwitzen. Insbesondere im Sommer (aber durch dicke Kleidung ebenso im Winter). Kann mir vorstellen das es ziemlich unbequem ist ständig mit verschwitzten Klamotten zum “Arbeitsort” zu gelangen. Auch find´s ziemlich unbequem mit gesättigtem Magen zu radeln :rolleyes
walter09
27.07.2009, 19:42
auf jeden fall gehört an jedes fahrrad eine klingel.
Oder jemanden, der anstatt zu klingeln jedesmal "Klingeling!" ruft. :lol
walter09
27.07.2009, 21:19
schon oft passiert, das sich leute bedankt haben fürs klingeln, kein witz.
nervt ja auch, wenn man so spaziern geht und plötzlich zischt son irrer vorbei, muss nich sein ;)
Beim Radfahren muss man schwitzen. Insbesondere im Sommer (aber durch dicke Kleidung ebenso im Winter). Kann mir vorstellen das es ziemlich unbequem ist ständig mit verschwitzten Klamotten zum “Arbeitsort” zu gelangen. Auch find´s ziemlich unbequem mit gesättigtem Magen zu radeln :rolleyes
Man kann das teilweise etwas kompensieren in dem man sich luftiger anzieht, ich halte Kurzärmlich bis 14°C aus.
Dann habe ich verschiedene Pullovertypen (jedoch gehört dazu kein richtiger Winterpulli), so kann ich mit Pullover zwischen 14 bis 0°C Lufttemperatur abdecken. Die dickere Jacke kommt erst unter 0 zum Einsatz (wie man sich denken kann, eher selten).
Bei angenehmeren/frischeren Temperaturen hält sich das Schwitzen in Grenzen, macht sich kaum bemerkbar.
Im Sommer siehts anders aus, bei schwüler Luft reichen schon 20°C um es etwas unangenehmer wirken zu lassen. Bei trockener warmer Luft wird es ab 25°C unangenehmer, ab 30°C kann es Wetter noch so fantastisch sein, ist für mich als Radfahrer ein No-Go! Glücklicherweise sind hier 30° die Ausnahme.
Kurze Distanzen gehen auch im Sommer (trifft für den Weg zu meinem Studiumplatz ja zu) aber für längere Strecken bräuchte ich definitiv Wechselklamotten.
tjo walter, das Problem ist nur, dass der Schall die Fussgänger nicht rechtzeitig erreicht, wenn man zügig unterwegs ist...
Osmodium
28.07.2009, 06:39
Jetzt wird es wirklich absurd.
Sehr unwahrscheinlich, dass du schneller bist als der Schall.
GrambleX
28.07.2009, 08:36
tjo walter, das Problem ist nur, dass der Schall die Fussgänger nicht rechtzeitig erreicht, wenn man zügig unterwegs ist...
Fragt sich wem sein Problem das dann ist :D
Denn auf Radwegen und Fußwegen gelten in meinen Augen sehr sehr strenge Geschwindigkeitsbegrenzungen. (http://fahrrad.wikia.com/wiki/Geschwindigkeitsbegrenzung)
Wenn man die nicht einhält (also der Normalfall) und man Pech hat, passiert einem so ein Mist:
http://www.rad-spannerei.de/blog/2005/09/17/tempolimit-fur-radfahrer/
Jetzt wird es wirklich absurd.
Sehr unwahrscheinlich, dass du schneller bist als der Schall.
Lol, das meinte er sicherlich nicht so explizit, wie er es schrieb. Die Leute, besonders ältere, haben einfach eine gewisse Reaktionszeit und gehen dann auch nicht direkt zur Seite, wie sie es sollten, sondern gucken erstmal nach hinten oder zur Seite. Wenn an schneller fährt,dann sind die Leute echt zu langsam. Man muss bremsen und das nervt.
Ich weiche deshalb grundsätzlich immer auf die Straße aus, weil ich genau weiß, dass die Leute zu "doof" sind, um zügig aus dem Weg zu gehen und sich lieber erstmal umgucken...
Auch ganz schön dreißt: Gestern erst fuhr mir eine Familie, auf Fahrrädern und mit zwei Kindern entgegen. Fuhren natürlich alle nebeneinander, soweit es ging. Jedenfalls wars ein großer unkoordinierter Haufen, der mir entgegen kam ^^ Ich fahr mir 25 in ihre Richtung, die starren mich alle an und fahren weiter. Wie wärs mit in einer Linie fahren, damit ich vorbeikomm? Neee, lieber weiterstarren und nebeneinander fahren! Oh man, musste ich wirklich anhalten, wegen diesen Idioten... Das Anbrüllen habe ich in diesem Fall jedoch unterlassen und den zumindest böse zurück-angestarrt ;)
Oh man, SOWAS regt echt auf.
S!lent Death
28.07.2009, 10:41
Also früher bin ich auch mit dem Fahrrad öfters zur Schule gefahren. Das hab ich dann aber irgendwann in der 10. oder so eingestellt, nachdem mir irgendein Witzbold die Bremsdrähte ausgehebelt hat. (Die Schule ist auf einem großen Hang). Naja hatte Glück dass ich nicht schon auf dem Weg bergab war, sonst wäre das noch böse geendet ...
Hatte mir inzwischen sogar überlegt, ob ich das Fahrrad mit zur Uni nehme, aber das Diebstahlrisiko ist mir dann doch zu groß (und die öffentlichen Verkehrsunternehmen fahren gut), habe zwar ein ordentliches Schloss, aber einem Kommilitonen wurden trotzdem schon 2 Fahrräder geklaut(der hatte auch ein gutes Schloss), bzw letztens am Freibad einfach nur demoliert O.o.
Vorallem schwitze ich extrem stark, da hilft fast gar nix, bin ja meistens schon klatschnass, wenn ich einfach nur mit der Bahn fahre. Ich persönlich find des absolut unangenehm, und ich glaube das meine Kommilitonen das nicht gerade besser finden werden.
Also für mich persönlich ist das Fahrrad keine wirkliche Alternative mehr.
Auch ganz schön dreißt: Gestern erst fuhr mir eine Familie, auf Fahrrädern und mit zwei Kindern entgegen. Fuhren natürlich alle nebeneinander, soweit es ging. Jedenfalls wars ein großer unkoordinierter Haufen, der mir entgegen kam ^^ Ich fahr mir 25 in ihre Richtung, die starren mich alle an und fahren weiter. Wie wärs mit in einer Linie fahren, damit ich vorbeikomm? Neee, lieber weiterstarren und nebeneinander fahren! Oh man, musste ich wirklich anhalten, wegen diesen Idioten... Das Anbrüllen habe ich in diesem Fall jedoch unterlassen und den zumindest böse zurück-angestarrt ;)
Oh man, SOWAS regt echt auf.
Das erlebe ich quasi jeden Tag, mal andere Radfahrer (eher Sonntags - da nur hier die "Sonntagsradfahrer" unterwegs sind), Inlineskater die den ganzen breiten Weg einnehmen, Rentner, oder Walking-Gruppen.
@Geschwindigkeitsbegrenzung für Radfahrer
Ui da gehören ja dann bei mir jeden Tag Verstoße dazu.
Ein schneller Fahrradfahrer, der auf der Fahrbahn mit dem Verkehr mitfahren könnte, wird auf dem Radweg regelrecht ausgebremst.
Oh ja, ich bin ja auch ein schnellerer Fahrer, auf geraden Strecken 27 - 30 km/h, und man kennt es ja dann bei solchen Radwegen wenn man vor einem einen hat der mit 14 herumdümpelt.
Wenn ich die Sachlage ernst nehmen sollte bliebe aus Ausweichmöglichkeit nur die Straße, Viel Vergnügen Autofahrer. :evillol
Ja Osmodium, genau so, wie rager es beschreibt, ist es. Die gemischten Wege, wo Fussgänger und Fahrradfahrer unterwegs sind, sind eher nicht das Problem, weil dort die Verkehrsdichte gering ist. Gerade bei längeren Strecken bremst man dann nicht so häufig ab, aber in der Stadt...
Obwohl es getrennte Rad- und Gehwege gibt, ist die Gefahr extrem. Da der Radweg und Gehweg für sich genommen zu schmal sind (etwa 1,6m), überholen sich Radfahrer gegenseitig über den Gehweg, der rechts liegt. Bei einer Gruppe Fussgänger, die einem den Rücken zuwendet, muss man immer davon ausgehen, dass einer plötzlich ausschert und auf den Radweg wechselt. Ein- oder aussteigende Busfahrgäste sind sowieso der Meinung, dass man während der Prozedur überall langlaufen kann, kein Grund Rücksicht zu nehmen.
All diese Sachen haben dazu geführt, dass man inzwischen kaum noch klingelt, sondern sich angewöhnt, die Bewegung des Fussgängers oder Radfahrers abzuschätzen und dann daran vorbeizieht. Hinterlässt sicher häufig einen Schrecken, aber wenn ich wegen so einer Sache jedesmal auf 15 km/h abbremsen müsste, bräuchte ich doppelt so lange.
LOSTBOYS
28.07.2009, 14:42
Ohne Radweg fahre öfters auf dem Füßgeängerasphalt. Die Straße ist ne Zumutung mit all diesen ständig auf der 1 und 2 Reihe Parkern. Auch ist der Mindestabstand von 150cm so gut wie niemals in Berlin für ein Radler gewährt ! Ach ja und ne Klingel habe nie gebraucht. Schlechte Radfahrer sollten jedoch mindestens 1 immer bei sich tragen !
GrambleX
28.07.2009, 16:28
Langsam bekomme ich das Gefühl, dass hier auch einige von den Radfahrern vorhanden sind, die ich als Autofahrer am liebsten in den nächsten Graben befördern würde.
Oder aus Fußgängersicht am besten einmal auf die Fresse fliegen lassen würde.
:freak
Kommt mal wieder runter. Im Straßenverkehr muss jeder auf jeden Rücksicht nehmen und der Radfahrer ist nicht immer das Unschuldslamm. Klar haben es Radfahrer oft besonders schwer, aber damit muss man halt leben.
Z.B. die Sache mit den Bussen:
http://www.n-tv.de/auto/Autofahrer-muss-haften-article195719.html
Ihr könnt euch sicher sein, dass auch ein Radfahrer ziemlich sicher haften muss wenn er mit 25km/h oder schneller da vorbeifährt.
Edit: Ich bin übrigens ein ganz besonders grausiger Radfahrer. Ich habe nicht nur immer eine Fahrradklingel dabei (was ja schon schlimm genug wäre), nein - sie ist auch immer am Fahrrad angebracht. Unglaublich oder? Mal sehen was die Polizei dazu sagt wenn sie das sieht. Es ist ja erwiesen, dass eine Fahrradklingel ein großes Sicherheitsrisiko darstellt.
Kein Grund für Sarkasmus. Es geht ja bloß darum, dass man als Fahrradfahrer fast überall beschränkt ist. Man stelle sich vor, die Hauptstraße in der Stadt wäre 2,0m breit, eine Spur und links und rechts marschierende Fußgänger/Radfahrer, die gerne einfach mal die Straße kreuzen. Stattdessen ist die Fahrbahn zweispurig, breit, frei und mit Ampeln versehen.
Natürlich muss man Rücksicht nehmen, aber weil man als Fahrradfahrer weitaus weniger Schaden anrichten kann als in einem 1200kg schweren Metallboliden mit 100 kw, kann man für sich selbst auch eher entscheiden, wie hoch das Risiko durch die eigene Fahrweise ist. Deshalb juckt es auch keinen Polizisten, wenn man auf der falschen Straßenseite fährt oder die StVO-Beleuchtung nicht korrekt ist.
Als Autofahrer hat man diese Freiheit nicht und darf sie auch nicht haben, weil man nicht abschätzen kann, wie hoch die Gefahr für die anderen ist. Am Steuer bin ich sehr defensiv und zurückhaltend, auf dem Rad nicht.
GrambleX
28.07.2009, 17:09
Deshalb juckt es auch keinen Polizisten, wenn man auf der falschen Straßenseite fährt oder die StVO-Beleuchtung nicht korrekt ist.
Da kenne ich andere Fälle.
Als Autofahrer hat man diese Freiheit nicht und darf sie auch nicht haben, weil man nicht abschätzen kann, wie hoch die Gefahr für die anderen ist.
Diese Einstellung finde ich ziemlich vermessen. Gerade wenn wie beschrieben von links und rechts Fußgänger kreuzen kann ich doch nicht behaupten in der Lage zu sein die Situation so gut abschätzen zu können, dass ich mich nicht an Verkehrsregeln halten brauch.
Natürlich verstehe ich deine Position voll und ganz, ist ja nicht so, dass ich mein Rad nur Sonntags raushohle - jedoch ist es doch nicht richtig mit so einer Grundeinstellung in den Straßenverkehr zu gehen. Wie sollen die anderen Verkehrsteilnehmer sich denn bitte auf dich als Radfahrer einstellen, wenn du dich nicht an die Regeln hälst? Man kann doch nicht erwarten, dass die Fußgänger beim ersten Klingel direkt wissen was los ist und in den nächsten Graben springen. Oder noch besser finde ich ja die Version gar nicht erst zu klingeln und sich dann über die Fußgänger zu amüsieren, die sich dann erschrecken.
Wenn man schneller fährt,dann sind die Leute echt zu langsam. Man muss bremsen und das nervt.
Das könnte ein Autofahrer so umformulieren:
Wenn man normal fährt, dann sind die Radfahrer echt zu langsam. Man muss bremsen und das nervt.
Ich glaube diesen Satz würde jeder quittieren mit "Ja dann muss er halt bremsen - Pech gehabt"
Ich finde, dass hier MANCHE schon TEILWEISE eine gewisse Doppelmoral an den Tag legen. Fußgänger und Autofahrer sind die unliebsamen Verkehrsteilnehmer über die man sich aufregen muss, Radfahrer (weil sie mit dem Rad fahren) brauchen sich aber nicht an Regeln zu halten.
Natürlich ist das eine Doppelmoral und sie ist ganz sicher auch nicht richtig, aber es werden auch verschiedene Maßstäbe an Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer gelegt. Erster braucht einen Führerschein, eine Versicherung für das Fahrzeug, eine regelmäßige Kontrolle durch den TÜV und eine Menge Platz, die anderen nicht.
Auch für Radfahrer gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Stadt und ich halte 30 km/h auf einem Radweg für angemessen, wenn die Situation es zulässt. Falls sich Pedelecs stärker verbreiten und wir in Zukunft Modelle sehen, die mit 35 km/h an Fussgängern vorbeipflügen, müsste man darüber nachdenken, die StVO anzupassen.
Ein Fahrradfahrer hat viel Freiheit bei seiner Fahrweise, zwar nicht gesetzlich, aber im praktischen Leben. Die hohen Unfallzahlen zwischen Auto/Rad deuten darauf hin, dass die Polizei hier verstärkt aktiv werden müsste, aber das ist nicht so leicht: Kein Nummernschild und wenn die Beamten denjenigen verfolgen müssten und mit dem Fahrzeug nicht folgen können, alles schon erlebt.
Ich würde sagen, die Gefahr durch aggressive Radfahrer wird in der Öffentlichkeit unterschätzt, vielleicht vergleichbar mit der Überschätzung von Flugzeugunfällen oder den Auswirkungen von Übergewicht auf das Herz-Kreislauf-System.
feuerfuchs
28.07.2009, 18:35
a) Wetterschutz ist auf dem Fahrrad praktisch nicht vorhanden
Es gibt s.g. Velomobile (http://de.wikipedia.org/wiki/Velomobil), leider sind sie noch recht teuer.
b) transportier mal Deinen Rechner zur LAN aufm Fahrrad
c) mehr als einer passt nicht aufs Fahrrad
Es gibt Anhänger fürs Fahrrad. Ansonsten haben auch die Velomobile größeren Stauraum als nur ein Fahrrad (ohne Anhänger).
d) beim Unfall wesentlich gefährdeter
Bei Autobahnen kann ma scih darüber streiten, ansonsten stimmt das.
Aber hast du Angst auf's Fahrrad zu steigen, weil du glaubst, einen Unfall zu bauen?
MfG feuerfuchs
im Hochsommer halte ich es nur auf dem Fahrrad aus.. bei 30-40km/h der Fahrtwind kühlt besser als jede Autoklimaanlage und man wird schön braun :D am besten fängt man früh damit an.. bevor es richtig drückt.. so gewöhnt sich der Stoffwechsel besser an die Umgebungstemperaturen und man ist fit in der Hitze. Wichtig ist viel zu Trinken mitnehmen, am besten eine 1,5l Volvic in den Flaschenhalter stopfen und gut!
ich sehe das Rad als Freizeitsportgerät, für den täglichen weg zur Arbeit wäre es mir zu gefährlich, ich wohne hier in Leipzig
dort sind Unmengen an ekelhaften Straßenbahnschienen mit denen ich auch schon Bekanntschaft gemacht habe und mir meinen linken Meniskus angeschrabbelt hab und mir einen Muskelfaserriss mit Einblutung in der linken Wade zugezogen hab :(
also wenn man damit auf Arbeit fährt.. schön chillig und vorsichtig, stvo beachten ;)
walter09
28.07.2009, 21:06
autofahn macht mich echt n bissel aggressiv.
rote ampeln, drängler, gestank, lärm, kein parkplatz, noch mehr rote ampeln, boah!
Da kenne ich andere Fälle.
Stimme ich dir überein, ich kenne am Meisten Fälle "Ohne Licht", zurecht drückt hier die Polizei nicht so oft das Auge zu.
Vor drei Jahren, da war ich in einem Jugendclob in einem Dorf. Musste nur 1 km fahren (Rad ohne Licht), 800 m davon in einer Nebenstraße, den Rest entlang einer Hauptstraße die einen über 2 m breiten Weg hat für Fußgänger und Radfahrer.
Tjo ich bieg in den Weg ein und seh auf der Seite gegenüber die Polizei - ich hab richtig gespürt wie die abgewogen haben mich anzuhalten - einer hatte auch seine Festellung "Ohne Licht" hörbar ausgedrückt. Die Polizei hart es es wohl deswegen sein gelassen da ich angenehm auf den Radweg fuhr und dann nach 200 m ins Häuschen eingebogen bin.
In Chemnitz fahr ich, wenn es später ist, stets mit Licht - einfach weil es eine ganz andere Dimension ist, und man es nicht so leicht abwiegen kann wie im Dorf, wo Nachts totenstille herrscht.
Natürlich verstehe ich deine Position voll und ganz, ist ja nicht so, dass ich mein Rad nur Sonntags raushohle - jedoch ist es doch nicht richtig mit so einer Grundeinstellung in den Straßenverkehr zu gehen. Wie sollen die anderen Verkehrsteilnehmer sich denn bitte auf dich als Radfahrer einstellen, wenn du dich nicht an die Regeln hälst? Man kann doch nicht erwarten, dass die Fußgänger beim ersten Klingel direkt wissen was los ist und in den nächsten Graben springen. Oder noch besser finde ich ja die Version gar nicht erst zu klingeln und sich dann über die Fußgänger zu amüsieren, die sich dann erschrecken.
Natürlich hält man sich an Regeln - wenn Autos im Spiel sind erst Recht.
Aber wenn man auf einen breiten Weg fährt, der für Fußgänger und Radfahrer ausgewiesen ist sollte ein bisschen Verständnis für ankommende und überholende Radfahrer da sein. Für mich ist es unverständlich, wenn man sieht das ein Radfahrer von Vorn ankommt, man aber trotzdem kein Platz macht oder in Zeitlupe reagiert - das wohlgemerkt auf einsehbaren, geraden Strecken.
Ich musst mir von eine Oma schon mal anhören was das soll, das ich etwas schneller von Vorn kommend vorbeifahre (wohl gemerkt, es war ein für das Rad markierter Weg). Das treibt Adrenalin in die Venen.
Bei S-Kurven (da meistens schön mit Gebüsch, also nie einsehbar) fahr ich sehr langsam - da lass ich mir nicht sagen das ich nicht entsprechend der Situation fahre. Nicht nur wegen möglichen Fußgängern sondern vor allem auch wegen den anderen Radfahrern - die gerne mal auf der falschen Fahrbahn entgegen kommen (Kurve schnellstmöglich nehmen/schneiden). Wegen solchen Situationen hätte es schon zwei mal heftigst geknallt, hätte sowohl ich als auch der entgegenkommende nicht sofort reagiert.
Fu Manchu
28.07.2009, 23:03
...Übrigens frage ich mich immer mehr, warum ihr MTB's kauft, wenn ihr die eh zu einem Rennrad umbaut?
Weil es geht. Und es wird ja nicht umgebaut, sondern der Radsatz gewechselt - alles andere bleibt, Bremsen, Schaltung, Übersetzung.
Man kann halt beides haben, für die Straße einen schnelle Satz Reifen und fürs Gelände das grobe. Ein Rennrad kann man aber nicht fürs Gelände umbauen ;).
@ walter09:
Gibt sich doch nicht viel zum Radfahren? Bis auf den Parkplatz vllt.
Generell eine eher unsinnige Aussage...
Gruß,
[sauba]
@Fu Manchu:
Genau. Vor allen Dingen gibts MTBs, bei denen die Federung fixierbar ist. Somit also optimal für die Straße.
Bei Spiegel gibt es einen passenden Artikel zum Thema: Schneller durch den Stau - London verliebt sich ins Fahrrad (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,638733,00.html).
...
Zum ersten Mal sei Radfahren "eine Inspiration für Mode und Künstler", schrieb die Sonntagszeitung "Observer" in einem mehrseitigen "Radfahr-Spezial". Titel der Beilage: "Großbritanniens Easy Riders - Warum wir uns alle ins Fahrrad verlieben".
...
Bürgermeister Johnson redet großspurig davon, London "zur besten Stadt für Radfahrer in Europa" zu machen. Dieses Jahr will der Konservative 111 Millionen Pfund für Radwege und Fahrradständer ausgeben. Unter anderem sind zwölf "Super-Highways" für Radler quer durch die Stadt geplant.
...
Den nächsten Schub erhofft er sich kommenden Mai, wenn London nach dem Vorbild von Paris 6000 Leihräder über die ganze Innenstadt verteilt. Alle 300 Meter sollen Londoner und Touristen an eigens eingerichteten Leihstationen aufs Rad steigen können. Es solle so einfach werden wie ein Taxi anzuhalten, verspricht der Bürgermeister.
Ein netter Bürgermeister, er fährt ja auch selbst mit den Rad - kein Wunder das er sich dafür mehr einsetzt.
ich studier architektur, bald fertig und meine diplomarbeit wird sich (natürlich) mitunter mit diesem thema befassen, auch welche -postiven- folgen eine fahrradfreundliche stadt mit sicher bringt.
besonders absurd finde ich zum einen, dass der großteil des innterstädtischen verkehrs von den bewohnern selbst verursacht wird diese aber die schuld den pendlern zuschieben zu versuchen andererseit die stadt im (fein)staub versinkt.
noch viel abartiger ist aber der "fitnessverkehr" der nur durch das fahren zu fitnesscentern u.ä. verursacht wird anstatt gleich mit dem rad hinzufahren.
das ganze würde man sich ersparen wenn man gleich mit dem rad erledigungen durchführt anstatt sich mit dem auto zu stressen um danach freizeit zu opfern um ins studio zu fahren dadurch noch mehr stress zu erfahren um sich ev. schlussendlich in behandlung zu begeben dafür noch mehr zeit aufwenden muss usw usw usw.
m.e. ein teufelskreis der durch eine einfache tat durchbrochen werden kann.
athlonforever
29.07.2009, 13:42
Aus den Infos dort ist leider nicht ganz ersichtlich, wie hart für Dich "richtig hart" ist. :(
Wie wäre es mit dieser Seite? (http://www.discovermoab.com/biking.htm)
Oder hier, meine Bilder als ich da war. Sieht nicht ganz so extrem aus. Aber die Sonne und die Hohe Temperatur macht das ganze sehr hart ;) (http://alexwerner.de/main.php?g2_itemId=351)
im Hochsommer halte ich es nur auf dem Fahrrad aus.. bei 30-40km/h der Fahrtwind kühlt besser als jede Autoklimaanlage und man wird schön braun :D
Wenn man eine Strecke hat, die nur eben ist, geht da ... aber wenn man Berg fahren muss ... dann bleib ich doch lieber bei meiner Klimaanlage im Auto/Büro/Home :D:D:D
Ja, sowas macht Laune. :daumen
Das mit der Hitze kenn ich, bin vorletztes Jahr im Sommer durch Italien gekurvt, bei 43°C.
Ich hab pro Tag ~8-9l getrunken.^^
Wenn man eine Strecke hat, die nur eben ist, geht da ... aber wenn man Berg fahren muss ... dann bleib ich doch lieber bei meiner Klimaanlage im Auto/Büro/Home :D:D:D
berg? ich tippe auf 7% :D mit etwas besser kondition keine schwierigkeit. wer nicht/wenig schwitzen will fährt eben etwas langsamer.
athlonforever
29.07.2009, 18:36
Steigung in % kann ich dir jetzt gar nicht beantworten. Aber da fahr ich schon langsam hoch und bin nur am schwitzen :D
Aber man ist dann Stolz, es hoch geschafft zu haben.
Denke morgen werde ich wieder fahren, habe jetzt 2 Tage Zwangsfrei ... :lol:rolleyes
7%? Ist ja noch ganz human, meinerseits bin ich schon Steigerungen zwischen 11 und 14% gefahren, da merk ich das die Übersetzung meines Rades zu groß ist, glücklicherweise sind die jedoch nicht ganze Kilometer lang so kann ich die stets meistern, weiß aber auch die Touren die ich getreten bin.
Mehr Fahrräder und weniger Autos in der Stadt find ich schon gut.
Trotzdem meiner Meinung nach sicherlich kaum komplett umsetzbar.
Ich fahre jeden Tag 100KM zur Arbeit und 100KM wieder zurück, das macht in der Woche 1000KM, diese kann ich nicht mit dem Bike fahren.
Habe auch keine Möglichkeit mit der Bahn dort hinzukommen.
Also ist das für die meisten Pendler nichts.
Des weiteren finde ich, sollten die Großstädte erstmal mehr Parkplätze außerhalb von Großstädtenbauen damit man sein Auto auch wirklich außerhalb stehen lassen kann.
Teilweise hat man in den Vororten keine großen Sammelplätze.
Dann sollte auch die Anbindung in die City perfekt sein.
Denn ich möchte nicht noch zwei Stunden im Bus sitzen um zum shoppen zu gelangen.
Und als allererstes sollten die Leute die in der Stadt wohnen einfach mal mehr mit dem Bus oder dem Bike fahrewn, schon hat man ein paar Autos weniger.
Fahrrad mit Hilfsmotor würde ich noch befürworten, mit nem normalen bike im bergischen? bin doch nicht bescheuert :D
Radfahren ist ne tolle Sache und macht auch spaß, auf ebener strecke natürlich. Allerdings bekomme ich absolute hassausbrüche wenn ich in städten wie münster unterwegs bin wo jeder zweite meint aufm bike rumzugurken. Echt eine plage, als autofahrer so extrem auf radfahrer achten zu müssen die nur auf sich selbst achten...
Fahrrad mit Hilfsmotor würde ich noch befürworten, mit nem normalen bike im bergischen? bin doch nicht bescheuert :D
ich bin für ein verbot von diesen **** "rädern" die benutzer verwenden sie zu 99% nur als kfz und treten keine sekunde.
alles bis 15% ist bei kürzeren distanzen m.e. kein thema solange man nicht jahrenlang auf dem sofa verottet ist :evillol
mein opa war übrigens städteplaner in stockholm und bei einem neuen "arbeiter"bezirk bekamen sie die order diesen EXTRA auf der anderen seite der stadt zu bauen damit diese durch sie hindurchfahren müssen...ist hier nicht anders.
DeathAngel03
03.08.2009, 15:10
Naja, aber auch für 500 € kriegt man solide Qualität - kann sich eben nicht jeder ein Top-Rad für mehrere Tausend € leisten. Auch wenn das Rad für 5.000 € natürlich besser verarbeitet ist usw.
Das kommt auf die Ansprüche an... als "Stadtgurke" sicherlich ausreichend -> Aber ein richtigen Trail würde ich nicht mit einem 500€ Bike machen.... ab und an schliessen sich da mal Leute mit ihren "Baumarkträdern" an -> Vom verbogenen Lenker / zickige Schaltung über Heisslaufende (bllig) Scheibenbremsen bis zum Rahmenbruch war da schon alles dabei. Solche Räder sollte man halt nur in der Stadt fahren (wo sie sicher für Jahre ihren Dienst treu verrichten).
Auch ganz schön dreißt: Gestern erst fuhr mir eine Familie, auf Fahrrädern und mit zwei Kindern entgegen. Fuhren natürlich alle nebeneinander, soweit es ging. Jedenfalls wars ein großer unkoordinierter Haufen, der mir entgegen kam ^^ Ich fahr mir 25 in ihre Richtung, die starren mich alle an und fahren weiter. Wie wärs mit in einer Linie fahren, damit ich vorbeikomm? Neee, lieber weiterstarren und nebeneinander fahren! Oh man, musste ich wirklich anhalten, wegen diesen Idioten...
Das Problem kenn ich...meistens halte ich noch bei einen Erwachsenden mal ein wenig den Ellenbogen aus ;) Der merkt sich das ^^ Und wenn du wirklich merkst das keine Platz macht -> richtig! provokativ in der Mitte des Weges stehen bleiben :)
Davon abgesehen habe ich recht wenig Probleme mit Fußgängern / Stockenten (NordigWalkern) & Inlinern... bei uns können die eigentlich alle ganz gut "miteinander" leben.... und das Rentner (die einzige Gattung bei der ich eine Klingel benötige) sich erstmal laaaaangsaaam umdrehen und dann erstmal 5sek abwägen auf welche Seite sie "ausweichen" sollen - habe ich mich auch gewöhnt...kurz runterbremsen und weiter gehts.
Mich als "Autofahrer" nerven Radfahrer auf Fahrbahnen übrigens auch ungemein.... das liegt eigentlich nicht daran das sie auf der Fahrbahn fahren sondern weil (gefühlte) 90% zu dumm sind einem geraden Straßenverlauf zu folgen, und zwar ohne alle 20m mal nen linksschlenker mitten auf die Fahrbahn zu machen -.- -> Wie schon festgestellt wurde sind in einer Großstadt nunmal keine "vorgeschriebenen" 150cm Abstand einzuhalten... naja...irgendein "Feindbild" brauchen wir ja alle :P
was dabei aber nur allzu oft vergessen wird ist, dass die straßen KEIN eigentum der autofarher ist sondern allen gehört und auch von fast allen finanziert wird (siehe artikel "sanfte mobilität" oder auch 'shared space') das meist recht rücksichtslose verhalten von autofahren mit dem jeweiligen feindbild stellt also lediglich die spitze extrem egoistischen verhaltens dar.
das heißt selbstverständlich nicht, dass (komplett vertrottelte) fahrradfahrer alles machen dürfen, aber ihnen gehört die straße ebenso und solange kein radweg daneben führt dürfen sie die straße auch benutzen. ob sie dabei alle 20m einen schlenker machen oder nicht ist dabei IHRE sache und aus diesem grund gibt es auch genügend richtungsweisende urteile zum abstand.
besonders toll sind übrigens autofahrer die in der 30er zone einen 40-50km schnell fahrenden radfahrer überhohlen müssen...es scheint als ob das ego einiger zu sehr leidet wenn sie hinter einem ohnehin schon zu schnell fahrenden radfahrer fahren müssen.
bin erst kürzlich von einer wahnsinnigen in der 30er zone mit ~ 50km/h überhohlt worden, dabei mit dem unglaublichen sicherheitsabstand von 20-30cm... aus dem grund werde ich mir auf anregung eines freundes nach möglichkeit einige videokameras auf dem rad installieren; damit ich oder meine angehörigen nach einem unfall einen beweis haben bzw. ich all jene 'spezialisten' verklagen kann (und werde).
auch wenn man es nicht annehmen würde, ich fahre auch mit dem auto und lästere ebenso über so manchen radfahrer ;) besonders jene selbstmörder die zu schnell irgendwo raus'schießen' ohne einmal nach rechts zu blicken.
am meisten aber über andere autofahrer die längst den bezug zur realität verloren haben und um ein paar sekunden zu sparen ihr, vorallem aber das leben anderer aufs spiel setzten.
besonders hilfreich das ganze im stau wo man durch solche manöver gar keine zeit spart --> im gegensatz zu den radfahrern auf dem radweg daneben die gefülte 100 mal so schnell vorwärts kommen.
Wintermute
03.08.2009, 16:50
@fjimi:
Videokameras am Fahrrad? Tief durchatmen, einmal neben sich stellen und dann schauen, ob man nicht ein wenig übers Ziel hinausschießt. Abgesehen davon, dass die Dinger sofort gestohlen werden ... oder eben das ganze Fahrrad.
Ansonsten das alte Thema:
Jeder der "Anderen" ist immer scheiße ... würden einfach mal alle aufeinander achtgeben, dann hätten wir diese Diskussion erst gar nicht. Mensch ist ein Egotier, das Ergebnis ist egozentrisches Verhalten, mal mehr mal weniger. Da braucht man auch keine Videokameras um das jeden Tag aufs Neue zu bestätigen. ;)
die werden gar nicht gestohlen, ev. stellst du dir das falsch vor ;)
es gibt auch ganz kleine die man ins lenkerrohr montieren könnte.
auch wären die sehr hilfreich wenn man eben einen unfall hat und keine stichhaltigen beweise liefern kann. leider war ich schon einmal in der lage, glücklicherweise bekam ich recht, aber was wenn nicht? was wenn ich dabei sterbe? usw usw. auch einige autofahrer machen das, ich sehe darin kaum nachteile und so minikameras sind auch gar nicht teuer.
Naja die Straße mag "allen" gehören aber die Erlaubnis des Radfahrers die Straße zu benutzen hört vor Schnellstraßen und der Autobahn auf. ^^
Einer Bekannter von mir war in Italien in den südlichen Alpen im Urlaub, der hatte es tatsächlich erlebt das Radfahrer mit durch den Autobahntunnel fahren mussten weil es einfach keine einzige Alternative gab. Er war selbt mit den Rad unten doch das war ihm auch einfach zu viel des guten. :freak
ich denke, dass die meisten nicht freiwillig auf autobahnen/schnellstraßen fahren ;)
wobei hier gabs erst kürzlich ein "spezialisten" der durch einen langen schlecht belüfteten autobahntunnel geradelt ist... :freak
speedyjoe
04.08.2009, 02:51
ist radfahren auf autostrassen und autobahnen nicht verboten? in der schweiz ist dies zumindest so.
ist radfahren auf autostrassen und autobahnen nicht verboten? in der schweiz ist dies zumindest so.
In Deutschland ja, dort in Italien scheinbar nicht denn es gab wirklich einige die sind mit dem Rad durch den Autobahntunnel gefahren. Das scheint auch den Autofahrern bekannt zu sein bzw. nicht groß zu stören.
Ist das Land nicht ohnehin für etwas seltsame Verkehrsweisen bekannt? :D
MountWalker
04.08.2009, 12:42
...
besonders toll sind übrigens autofahrer die in der 30er zone einen 40-50km schnell fahrenden radfahrer überhohlen müssen.....Hast du die 40-50 km/h wirklich mit Tempometer gemessen oder ist das nur ein subjektiver Eindruck? Fahrradkuriere fahren so schnell, aber die meisten Freizeitfahrer fahren vielleicht gerademal 25, wenns hochkommt, weil sie keine Lust haben aus ihren Klamotten den Schweiß auswringen zu müssen, wenn sie am Ziel ankommen. Ansonsten kann ich (und ich bin reiner radfahrer, denn ich habe keinen Führerschein) solche Autofahrer sehr gut verstehen. Letzte Woche Tour de France hat doch sehr gut gezeigt, dass auch nen Profi bei Volltempo mal ausversehen den Lenker verreißen kann und auf gerader Strecke voll auf die Schnauze fliegt - mir sind auch schon drei solche Unfälle passiert, hab einfach kurz geträumt, war aber zum Glück auf Schotterwegen. Autofahrer haben vor allen Zweiradlern Angst, weil die eins zwei fix tot sind, wenn man sie ausversehen anfährt, anders als andere Autofahrer. Ich würde als Autofahrer auch zusehen, dass ich auf keinen Fall einen Radfahrer dauerhaft vor mir habe - da kann man einfach viel zu schnell unverschuldet zum fahrlässigen Töter werden.
die werden gar nicht gestohlen, ev. stellst du dir das falsch vor ;)...Vo welchem Dorf kommst du denn? Stell in Berlin ein Fahrrad, irgendeins, und seis ein totales Billigfahrad, mal am falschen S-Bahnhof an den Radständer und keine zehn Minuten ist das Rad weg. Nachts muss es nictmal ein bestimmter S-bahnhof sein, da reicht schon, wenn da überhaupt Leute vorbei kommen. ;) Wer in berlin mit nem Fahrrad, das mehr als 100 Euro wert ist, durch die Stadt fährt, macht was falsch. ;)
P.S.
Ich hatte vor einem Monat oder so einen Fahrradunfall mit einem Auto, mit Krankenhaus und alles, der Fahrradrahmen war vermutlich verzogen - kann ja bei Zusammenstoß mit Auto kaum anders sein - die Polizei hat das Fahrrad dann am Unfallort angeschlossen und am nächsten Tag wars weg - in Berlin werden selbst kaputte Fahräder geklaut!
motorisierte Fahhräder kommen ja jetzt sehr in Trend, nicht nur für Senioren,
Ich versteht nicht warum Leute, in Fitnesscenter gehen und danach immer mit dem Auto fahren. Sie können sich doch die Kosten für den Fitnesscenter sparen und Fahhrad fahren.
MountWalker
04.08.2009, 13:43
Fahrradfahren ist gut für die Pumpe und für die Muskel, die das Bein strecken, aber abgesehen davon machst du dabei nen krummen Rücken und das wars. Wer ins Fitnessstudio geht, geht da jan nicht hin, um seine Pumpe auf Ausdauer zu traiunieren und das Arterienwachstum anzuregen - denn das bekommt man ja auch kostenlos (radfahren/joggen), sondern um die dort vorhandenen Gerätschaften für Muskeltraining zu nutzen. Und im Fitnesstudio kannst du nicht totgefahren werden. ;)
P.S.
Ein Leutnant aus meiner Wehrdienstzeit hatte mal gesagt: "Wer ins Fitnessstudio geht, braucht nen Ausgleichsport, also entweder joggen oder radfahren". ;)
Hast du die 40-50 km/h wirklich mit Tempometer gemessen oder ist das nur ein subjektiver Eindruck? subjektiv wäre dann doch sehr subjektiv ;) --> natürlich mit einem richtig eingestellten tachometer -fahrradkuriere fahren im normal nicht so schnell weil sie den ganzen (oder halben, oder kürzer, je nach schicht) tag faren müssen und da wärs ungut wenn sie nach 1,5h fix und fertig sind.
Ansonsten kann ich (und ich bin reiner radfahrer, denn ich habe keinen Führerschein) solche Autofahrer sehr gut verstehen. Letzte Woche Tour de France hat doch sehr gut gezeigt, dass auch nen Profi bei Volltempo mal ausversehen den Lenker verreißen kann und auf gerader Strecke voll auf die Schnauze fliegt - mir sind auch schon drei solche Unfälle passiert, hab einfach kurz geträumt, war aber zum Glück auf Schotterwegen. Autofahrer haben vor allen Zweiradlern Angst, weil die eins zwei fix tot sind, wenn man sie ausversehen anfährt, anders als andere Autofahrer. ist mir noch nie passiert - irgendwas muss ich falsch machen :rolleyes klar das mag passieren, und natürlich bin ich auch nicht immer bei der sache und auch schon oft genug den boden auf mich zukommen gesehen, aber das ist mir noch nie passiert.
Ich würde als Autofahrer auch zusehen, dass ich auf keinen Fall einen Radfahrer dauerhaft vor mir habe - da kann man einfach viel zu schnell unverschuldet zum fahrlässigen Töter werden. sagmal wieviel unfälle mit autos hattest schon so ohne führerschein? ich schon mehrere -leider immer mit dem rad unterwegs und so schnell stirbt man nicht. pech gibts immer aber wenn man gleich mal so tot wäre wären wir schon längst ausgestorben.
ich fahre wie schon erwähnt auch mit dem auto (habe auch einen führerschein ;) ) und sehe das nicht so, besonders in der stadt macht es oft -in unserer zumindest- keinen sinn fahrradfahrer zu überhohlen weil man an der nächsten ampel ohnehin von denen überhohlt wird. dann haben wir noch extrem enge straßen -warum sollte ich wegen den paar sekunden vermeintlicher zeitersparniss mein leben und das des radfahrer aufs spiel setzten bei riskanten überhohlmanövern? --> mach mal deinen führerschein, fahre ein paar 10.000km mit dem auto und lies deinen beitrag nochmal durch :)
Vo welchem Dorf kommst du denn? Stell in Berlin nur weil in berlin ein rad vlt. gleich mal weg ist, ist das auf anderen orten der welt noch lange nicht der fall? :freak deine 'dorf'kommentare kannst du dir wo auch immer hinstecken nur nicht in deinen beitrag.
ein Fahrrad, irgendeins, und seis ein totales Billigfahrad, mal am falschen S-Bahnhof an den Radständer und keine zehn Minuten ist das Rad weg. Nachts muss es nictmal ein bestimmter S-bahnhof sein, da reicht schon, wenn da überhaupt Leute vorbei kommen. ;) Wer in berlin mit nem Fahrrad, das mehr als 100 Euro wert ist, durch die Stadt fährt, macht was falsch. ;) meines ist mehr als 1000€ wert, VERSICHERT und immer an unbewegliche dinge angesperrt, klar kann man das auch stehlen, wäre mir egal, habe ich dann eben ein neues von der versicherungssumme geht sich das auch gut aus.
P.S.
Ich hatte vor einem Monat oder so einen Fahrradunfall mit einem Auto, mit Krankenhaus und alles, der Fahrradrahmen war vermutlich verzogen - kann ja bei Zusammenstoß mit Auto kaum anders sein - die Polizei hat das Fahrrad dann am Unfallort angeschlossen und am nächsten Tag wars weg - in Berlin werden selbst kaputte Fahräder geklaut! ein grund mehr es zu versichern ;)
nach dem schweren unfall war mein rahmen nicht nur vermutlcih verzogen sondern so schlimm, dass man weder treten noch die reifen drehen konnte, mir gings auch nicht besser :heul
ein grund mehr gegen raserei und unbedachte überhohlmanöver die ohnehin oft nicht erlaubt sind.
p.s. wie wir sehen lebst du auch noch, trotz unfall wurde der autofahrer kein mörder. (totschläger)
MountWalker
05.08.2009, 16:58
Ein Überholmaneuver kann sehr kontrolliert sein - ich hab sicherlich schon hunderttausende Fahrradkilometer hinter mir und weiß, dass geradeausfahren mit gleichbleibender Geschwindigkeit am ehesten zu Fehlern verleitet. Still halten ist etwas, das uns Menschen einfach nicht liegt, auch wenn in der Fahrschule vermutlich das gegenteil gelehrt wird - auf geraden Straßen fährst du schneller zickzack, als in Kurven.
Ob ein Überholmaneuver riskant ist, kann man nicht pauschal damit definieren, dass die geschwindigkeit nicht der Straßenvorgabe entspricht und der Abstand keine vollen 1,5m beträgt (die sowieso nirgends existieren). Naja, als reiner radfahrer bin ich sowieso komischerweise ganz kontramodisch davon überzeugt, dass Fahrräder nicht auf die Straße gehören - die Beschleunigungsunterschiede sind größer als zwischen Propeller und Düsenantriebflugzeugen und bei Flugzeugen wurde aus Sicherheitsgründen die Regel eingeführt, dass Düsenjets nur noch von düsenangetriebenen Tankern betankt werden, dass Fahrrad und Automobile auf der selben Fahrbahn fahren halte ich für deutlich gefährlicher, als Fahräder auf dem Fußweg - der Fahradweg gehört auch nicht an der kreuzung direkt neben die Autofahrbahn gepackt, weil da nunmal Unfälle vorprogrammiert sind - die Praxis mit ich weiß nicht wie vielen Unfällen an solchen Stellen pro Jahr dürfte eigentlich klarmachen dass die StVO mit "ihr müsst die Fahrradfahrer eben sehen oder dürft nicht fahren" ganz einfach Schwachsinn ist, weil sie nict eingehalten werden kann - oder man entzieht 80% aller Menschen die Fahrerlaubnis - lol.
P.S.
Überall, wo ein Abbieger die Radfahrbahn kreuzt, gehört letztere von der Kreuzung entfernt, damit der Autofahrer nicht mehr nach hinten kucken muss, um den ankommenden Radfahrer zu sehn - nicht durchführbar? Ist aber in den Niederlanden standard! ;)
aber nicht ernsthaft? meinst du fahrradfaher mit geschwindigkeiten zwischen 15 und 50 gehörten zu fußgängern mit 2-4km/h ???
an kreuzungen hänge ich so gut wie immer alle autos ab, bei engen gassen bleibt das auch so wegen meiner geringen breite (rennrad) bin ich allgemein sehr flexibel, durch extrastabile speichen kann ich auch über alles mögliche fahren ohne, dass mich mein rad überhohlt.
da ich auch mit dem auto unterwegs bin muss ich mir selbst leider auch eingestehen, dass man zu normalen zeiten deutlich (!) langsamer unterwegs ist als mit dem fahrrad.
habe schon öfter durchschnittsgeschwindikeiten ermittelt - auto als auch rad- und mit dem rad war ich zumindest gleich schnell, je nach strecke deutlich schneller.
ausgenommen davon sind tageszeiten/tage wo man so etwas wie eine grüne welle vernimmt, dann ist man mit dem auto schneller, also zu zeiten die den wenigsten verkehr mit sich bringen und folglich gesamtwirtschaftlich schnuppe sind.
mich wundert es ja wie weise du bist ohne einen führerschein zu haben? woher hast du deine Autoerfahrungen?
zum p.s. wenn der radfahrer AUF der straße fährt musst du dich keine sekunde umdrehen, praktisch oder?
übrigens ein grund warum ich nicht mehr auf radwegen fahre,viel zu selbstmörderisch.
sagmal was ist eigentlich mit mopets und mopedautos die legal nicht schneller als 45 fahren dürfen? und jene die nur 25 oder so fahren (roller?) sollen die auch von der straße geschoben werden für den 'lieben' autofahrer?
die fußgänger auch an den rand dort wohin sie gehören, nur das auto darf in der mitte tronen und dabei den großteil aller flächen einer stadt verstellen, versauen, verunstalten.
was ist eigentlich mit gleichberechtigung? ich sage als radfahrer bin ich ebenso ein mensch wie ein fußgänger und autofahrer, warum steht dann der mehrheit! nicht auch der meiste platz zur verfügung? eine 200m straße voller autos in denen nur einer sitzt lässt sich auf ein paar meter fußweg zusammenfassen...
ganz zu schweigen von der kostenersparnis OHNE autos, dazu noch
http://de.wikipedia.org/wiki/Sanfte_Mobilit%C3%A4t#Fehlende_Kostenwahrheit
sowie
http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space
gibt auch inzwischen ein studie der eu (?) in der belegt wurde, dass autobahnen die regionale wirtschaft schwächen.
dazu noch ein bild:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/09/Berlin_Mitte_Bruederstrasse_19th_century_detail.jpg
bei uns liegt die durschnittsgeschwindikeit mit dem auto übrigens bei 20-25km/h!!! ist schon mit dem rad zu schaffen oder? mit dem fahre ich meist durchschnitte von über 25km/h.
wie wenig platz unserer welt das auto doch in anspruch nimmt:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8d/Bundesarchiv_Bild_183-W0512-0316%2C_Leipzig%2C_Friedrich-Engels-Platz%2C_Fu%C3%9Fg%C3%A4ngerbr%C3%BCcke.jpg
sieth dir mal eine luftaufnahme deiner stadt an -autos+parkplätze vergeuden dermaßen viel platz, das wurde schon bei der moderene von zb corbusier berücksichtigt, ganz im gegenteil zu dem derzeitigen planern.
Delta 47
05.08.2009, 20:36
Auch ich finde, dass das Rad eine gute Alternative sein kann aber nicht sein muss, denn es hängt eig immer von den Einflüssen, Ansprüchen ab.
So findet der eine Fahrrad fahren langweilig für den anderen bringts aber Bock .
So gesehen an meinem vorletzten Schultag, Wandertag mit dem Rad 15km an Strand.
Hat schon Bock gebracht mit dem Damenrad meiner Mutter am Berg an den anderen vorbeizusprinten und aus dem Sattel zu gehen.
Hatte ein gefühltes 3 m breites Grinsen im Gesicht und dann noch ein kleines Rennen gegen ein Mountainbike, welches ich aber leider knapp verloren hab.
Na ja die meisten waren fix und alle als wir ankamen, ich zwar auch, dafür hats ordentlich Laune gemacht, vor allem mit ein paar Kumpels ist ne Radtour echt ne super Sache !
Ich pers. finde Rad fahren in der Stadt etwas zu "kompliziert" für immer und überall, denn bei uns in der Stadt gibt es kaum Radwege und mitm Fahrrad hat man immer die A....karte motorisierten Verkehrsteilnehmern gegenüber.
Also für mich ist das Rad über Land super, in der Stadt eher suboptimal, obwohl das auch wieder ortsabhängig ist.
mfg Jan
MountWalker
05.08.2009, 21:00
aber nicht ernsthaft? meinst du fahrradfaher mit geschwindigkeiten zwischen 15 und 50 gehörten zu fußgängern mit 2-4km/h ???Fußgänger stehen fast, das sind so statische Verkehrsteilnehmer, dass icch als Radfahrer viel einfacher mit denen umgehen kann. Ich fahre deswegen meisten auf Schotterwegen, die von Fußgängern zum Naturflanieren genutzt werden.
an kreuzungen hänge ich so gut wie immer alle autos abWeuil du nicht anhältst oder weil dein Oberschenkelumfang zwei meter beträgt? Dass du anfangs schneller weg kommst liegt einzig und allein an der Ampelschaltung, die für Fahrräder eben 3 Sekunden früher auf Grün schaltet - noch bevor ich die andere Straßenseite erreiche haben mich die Autos dann aber schon wieder überholt. ;)
da ich auch mit dem auto unterwegs bin muss ich mir selbst leider auch eingestehen, dass man zu normalen zeiten deutlich (!) langsamer unterwegs ist als mit dem fahrrad.Wie bereits gesagt, fährt nicht jeder Radfahrer so, dass er nach zehn Minuten total schweißüberströmt ist - zu meiner alten Arbeitsstelle habe ich es mit Schweiß je nach Windrichtung in 30 Minuten geschafft, mit dem Auto bräuchte ich eine Viertelstunde bis zwanzig Minuten - ich war auf der Strecke oft genug Beifahrer um das genau zu wissen. Ich glaube nicht, dass ich an die 50 km/h herankam, weil mich jedes Auto locker überholt hat und das ist ne 50 Strecke, aber ich habe da auch nie einen fahrradfahrer gesehen, der schneller gefahren wäre als ich. (war ein 7-Gang-Narbenschaltung-CityBike)
mich wundert es ja wie weise du bist ohne einen führerschein zu haben? woher hast du deine Autoerfahrungen?Ich bin 28 - da hat man schon zehntausende Kilometer als "Navigator" auf dem Beifahrersitz gesessen. ;)
zum p.s. wenn der radfahrer AUF der straße fährt musst du dich keine sekunde umdrehen, praktisch oder?Und wenn der Radfahrer nicht so ein Leistungsportler wie du ist und die Straße nicht vierspurig ist bedeutet das Schneckentempo für jedes Auto.
was ist eigentlich mit gleichberechtigung? ich sage als radfahrer bin ich ebenso ein mensch wie ein fußgänger und autofahrer, warum steht dann der mehrheit! nicht auch der meiste platz zur verfügung? ...Steht doch, die absolute Mehrheit der deutschen Erwachsenen fährt Automobil oder Motorad. Außerdem habe ich mich in keinster Weise gegen mehr Platz für Radfahrer ausgesprochen - du sprichst dich doch dagegen aus, wenn du gegen echte Fahrradstraßen bist. Ich will, dass Auto und Fahrrad getrennt werden, weil das einfach nicht zusammen passt. Jeder Smart hat zehn mal so schnelle Beschleunigung wie der Durchschnitts-Citybike-Fahrer - die gehören genauso wenig zusammen, wie 40 km/h Autos und Autobahn.
P.S.
Und weiträumig freier Platz ohne Hinderniosse sorgt für Winddurchlässigkeit die für die Entlüftung einer Stadt gut ist. Auf deinem Bild nehmen die Öffentlichen Verkehrsmittel auch einiges an Platz weg. Und ich werde den ÖPNV so oft meiden, wie ich nur kann, weil ich einfach zu oft in einer überfüllten bahn oder einem überfüllten Bus gestanden habe - obwohl ich schon ziemlich grün angehaucht bin, bin ich Gegner einer Individualverkehrfeindschaft. Mit dem ÖPNV irgendwas einkaufen gehen ist der Horror und mit dem Fahrrad ist das auch schwer möglich.
P.P.S.
Dass Städteplaner heutzutage Städte so eng wie möglich bauen wollen, liegt imho nur an antistalinistischer Panik - in allen staatskommunistischen hauptstädten wurden breite Straßen gebaut, die eben schön groß aussahen, wo man weit blicken konnte, heute finden das viele "größenwahnmäßig" oder "faschistisch" - ich finds einfach nur albern. Wer glaubt, dass eine "stalinistische Prunkalle" antivolkstümloch wäre, war noch nie auf der Biermeile in Berlin - die wäre ohne die "stalinistischneoklassizistisch-faschistische Protzalle" gar nicht möglich. Der moderne Engstbau führt dazu, dass sich das Volk nicht mehr auf der Straße treffen kann - also ich weiß ja nicht, warum das volkstümlicher sein soll.
da ich keine lust habe lang umsonst zu schreiben, wieviele leute passen nochmal in ein öffentliches verkehrsmittel? und wieviel platz benötigt es dann?
was ist mit den (versteckten) kosten?
gerade eben schreibe ich die durchschnittsgeschwindigkeit von autofahrern liegt in unserer stadt zwischen 20 und 25 km/h - wieso soll das plöztlich kein radfahrer schaffen?
warum funktioniert london mit sowenigen autos ? alles idioten?
zum lesen
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,638733,00.html
http://www.heise.de/tp/blogs/2/135551
bei einer stadt mir kurzen wegen (70% unseres verkehrs sind innerstädtisch, insgesammt ca. 30% radfahrer die nichtmal 1% des budgets bekommen!) sind 7-8 km für den großteil aller tätigkeiten ausreichend. und laut dieser erfassung ist man bis dahin SCHNELLER mit dem rad.
solange du keinen einzigen quellen/studien/kostenrechnungen für deine teilweise absurden behauptungen (Straßen als durchlüftung - wofür? für den dreck den die autos selbst verursachen?) bringst ist alles weitere auch zwecklos.
übrigens kann man auch breite straßen ohne autos haben.....kaum zu glauben aber wahr.
deine "antistalinistischer Panik" ist wohl ziemlich seltsam. 'zufälligerweise' habe ich relativ viel mit städtebau zu tun, aber von deinem 'these' habe ich noch nie etwas mitbekommen... worauf stützt sich die eigentlich?
übrigens ist der 'geniale' ansatz einer epoche/zeit oft die bausünde der nächsten.
Wintermute
06.08.2009, 04:21
Regen.
Ist echt n Problem. Da helfen keine Radwege etc. blub.
Auch bei einem Job bei dem ich mehr mitnehmen muss, als in einen Rucksack passt.
Die Straßen an sich werden wir wohl (leider?) nicht abschaffen können.
Außerdem tu ich mich beim Fahrrad fahren immer so schwer gleichzeitig nen Podcast zu hören und nen Kaffee zu trinken. ;)
MountWalker
06.08.2009, 10:02
Danke Wintermute, das sind genau die Punkte, weswegen ich irgendwann mal ein Auto anschaffen werde.
@ fjmi
Städtebau wird von Städteregierungen entschieden - dass bspw. die volle B1 zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz, obwohl sie voll ist, verschmälert werden soll, ist eine Senatsentscheidung mit Absegnung vom Abgeordnetenhaus, bei der allein die Fraktion der Linken dagegen war. Sowohl in der Regierung als auch im Abgeordnetenhaus waren sie in der Minderheit und was mich zu meiner "absurden These" führt: in der Abgeordnetenhausdebatte zu diesem Thema fiel das Wort "stalinistische Prachtalle" von einem Befürworter der Verschlankung.
Ich habe nichts dagegen dann, wenn es sinnvoll ist, mit dem Fahrrad zu fahren - ich mache das bereits seit 10 Jahren.
Auch habe ich nicht gesagt, ÖPNV wäre nicht energieschonender als dicke Autos, sondern ich habe gesagt, dass es für mich ganz einfach unerträglich ist mit ihnen zu fahren und meine persönlliche Gesundheit durch Stressvermeidung ist mir eben auch noch eine ganze Menge wert. Einige Menschen haben im Straßenverkehr vielleicht mehr Stress, als im ÖPNV, aber mir geht das anders - Zeitdruck ist mir gleichgültig (ich bin so arrogant einfach zu spät zu kommen, wenn ich zu spät los bin), aber enge Menschenmengen gehen mir auf die Nerven. Auch finde ich es lustig, dass tagsüber auch mal kleinere Busse zwischendrin fahren, die maßlos überfüllt sind und auf der selben Strecke dann ab 22 Uhr bis zum letzten Bus dieser Linie vor der Nachtbuszeit große Schlenkbusse zwei Passagiere transportieren, nur damit sie am nächsten morgen am richtigen Ort stehen - jeden Tag, die Linie ist so geplant.
Und wie verlässlich die S-Bahn ist - das aktuelle Chaos, das jetzt mal ganz Deutschland mitbekommen hat, ist ja nur die Spitze des Eisbergs - bei jedem Frosteinbruch kommt die S-Bahn Berlin GmbH immer erst zum Start des Berufsverkehrs auf die Idee die Gleise aufzutauen - in Sibirien macht man das immer so, dass die Schienen warm sind, wenn der erste Zug auf dem Plan steht, in berlin schafft man das immer erst bis um 10 und alle, die mit der S-Bahn zur Arbeit fahren, kommen zu spät - das ist seit zehn Jahren immer das selbe Spiel.
Und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Hauptstraßen in Berlin ist schneller, als Fahrräder, als Berliner Fahrradfahrer habe ich einfach zu viele Autos an mir vorbeiziehen sehen. Wie das in deiner Kleinstadt ist, ist mir ziemlich egal, weil ich in deine Kleinstadt eh nicht mit dem ÖPNV komme und ich beim Zugverkehr mit der bahn immer Probleme mit meinem Gepäck habe - hätte ich sicherlich nicht, wenn ich es bei der Bahn als fracht verschicken würde, aber dann müsste ich das Gepäck auch wesentlich früher abgeben, obendrein ist die Bahn idR. teurer, als ein Auto mit zweim oder drei Personen - wenn man die Anschaffungskosten rausrechnet, was man aber muss, da mir niemand erzählen kann, dass er sich nen Fernseher mit dem ÖPNV kaufen fährt - man braucht also eh ein verfügbares Auto, und sei es nur für wenige Tage im Jahr.
Und auch mit nem kleinen Motorroller kommt man schneller vorran, als mit nem Fahrrad, wenn man nicht schweißübertrieft auf Arbeit ankommen will - und der wird nicht so oft geklaut, wie ein Fahrrad. (in jeder Stadt, in der es Junkies gibt, ist alltägliches Fahrradklauen eine wichtige Einnahmequelle für viele Junkies) Stell dir mal vor deine Friseuse würde so zur Arbeit fahren wie du, die steigt ab und kurz nach dem absteigen kommt der Schweißausbruch - die darf dann erstmal zehn Minuten den Kreislauf ausschwitzen lassen und sich anschließend nochmal duschen... (Fahrradschlösser sind einfacher zu knacken, als Motorroller)
Und auch mit nem kleinen Motorroller kommt man schneller vorran, als mit nem Fahrrad, wenn man nicht schweißübertrieft auf Arbeit ankommen will - und der wird nicht so oft geklaut, wie ein Fahrrad. (in jeder Stadt, in der es Junkies gibt, ist alltägliches Fahrradklauen eine wichtige Einnahmequelle für viele Junkies)quellen?
du schreibst ja tolle polemische texte aber hast du dir überhaupt mal einen meiner verlinkten artikel durchgelessen oder schreibst du gleich arrogant weiter wie zuvor genausp wie du zu spät kommst?
ich nehme mal an du bist schüler, ansonsten hätte dich jeder vernünftige betrieb schon längst rausgeworfen.
regen ist nicht ganz einfach, allerdings noch lange kein grund für ein eigenens auto, das wären schon eher der transport von großen/schweren dingen. aber das macht man ja täglich.... --> stell dich an eine straße und zähle die autos die mit MEHR als einer person befüllt sind... und wieviele ingesammt voll beladen sind, das ist ein bruchteil. ganz abgesehen davon, dass es bereits städte, stadtteile gibt in denen entsprechende konzepte FUNKTIONIEREN! egal wie schlecht du schreiben willst, sie funktionieren und werden größtenteils positiv von der bevölkerung aufgenommen, vorallem 'shared space' modelle.
Und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Hauptstraßen in Berlin ist schneller, als Fahrräder, als Berliner Fahrradfahrer habe ich einfach zu viele Autos an mir vorbeiziehen sehen.
QUELLEN? messungen? dein subjektives gefühl auf HAUPSTRASSEN ist nichtmal die erwähnung wert. an mir rasen auch oft autos vorbei, an der nächsten ampel habe ich sie dan wieder eingeholt...
und wie siehts auf den nebenstraßen aus?
was ist mit meiner quelle? schon angesehen? dort kommen autos nicht so gut weg wie in deiner quellenlosen schilderung.
ich weiß es ist schwer verständlich, aber stell dir vor, außerhalbBERLIN gibt es auch noch eine welt... auch wenn es dir schwer fällt zu akzeptieren aber der größte teil der weltbevölkerung lebt eben nicht dort. ein blick in noch größere indische städte wäre ev. ganz gut, dort fahren viele mit dem rad.
noch ein zitat "Der ADAC hat ausgerechnet, dass an verkaufsoffenen Samstagen allein der Parkplatzsuchverkehr bis zu 75 Prozent des gesamten innerstädtischen Straßenverkehrs ausmachen kann."
toll! und die zeit dafür ist auch nicht unerheblich.
Auch bei einem Job bei dem ich mehr mitnehmen muss, als in einen Rucksack passt. beispiele? oft ist das nur eine organisatorische sache, die dinge bei der arbeit verstauen zu können anstatt jedesmal nach hause mitzunehmen.
Die Straßen an sich werden wir wohl (leider?) nicht abschaffen können. na hoffentlich nicht! zumindest mir gehts nicht ums abschaffen von straßen sondern um eine sinvolle nutzung des beschränkten platzes und autos vergeuden ziemlich viel davon sowohl beim fahren als auch parken.
MountWalker
06.08.2009, 12:51
LOL, man kann keine Arbeit finden, wenn man nicht alles, was man sagt mit generalisierten Statistiken belegt? Wie viele Meter glaubst du wohl, fahre ich auf Nebenstraßen, wenn ich von Charlottenburg zum Stadtrand und umgekehrt fahre? Und was glaubst du wohl, durch wie viele Ampeln deine Durchschnittsgeschwindigkeit gesenkt wird - auch mit dem Fahrrad habe ich schon sehr sehr häufig an Ampeln gestanden. Dass du eion leistungssportler bist, der bei roten Ampeln schnell ne andere Abkürzung über Nebenstraßen nimmt, ist schön für dich, aber 99% aller städtischen Fahrradfahrer fahren anders. Selbst ich lahme krücke muss sehr häufig auf dem Fahrradweg klingeln, um den Durchschnittsfahradfahrer dazu zu bewegen, mir Platz zum überholen zu geben.
Wie gesagt, mein alter nArbeitsweg war mit Fahrrad mit Schweiß eine halbe Stunde, mit Auto viertel Stunde bis zwanzig Minuten - das ist das, was für mich gilt. Nicht irgendwelche generalisierten Statistiken, die gar nicht untersuchen, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit des Durchschnitts-City-Bikers ist.
P.S.
Und Autoverkehr am verkaufsoffenen Sonntag ist nicht unsinnig -. denn die Leute kaufen etwas ein und das kann man nunmal nicht mit dem Fahrrad und mit ÖPNV transportiere ich auch nichts mehr. Als ich Schulkind war, bin ich oft mit S- und U-Bahn Klamotten einkaufen gefahren, aber ich hab keine Lust mehr mir bei sowas die Beine in den Bauch zu stehen. Stehen ist nicht gesund. (siehe Krampfaderthematik in stehenden berufstätigkeiten - ach halt, ich kann dir nicht sofort aus dem ff einen Link als Beleg für Krampfaderprobleme bei stehenden berufstätigkeiten liefern und hab auch keine Zeit das jetzt hier so nebenbei zu tun, deswegen existiert das also ganz bestimmt überhaupt gar nicht)
P.P.S.
Und hör doch mal damit auf mir vorzuhalten, dass viele Autofahrer mit dicken Limousinen alleine zur Arbeit fahren - wie ich bereits sagte, fahre ich seit zehn Jahren immer Fahhrrad, wenn Radfahren sinnvoll ist, also wozu bitte willst du mich überzeuigen? Dass ich nicht mit einer dicken Limousine allein ohne Transportanforderungen bei Sonnenschein durch die Gegend fahre? Das hätte ich sowieso nie getan und stand auch seit meinem Einstieg in diesen Thread fest, also komm mal runter...
LOL, man kann keine Arbeit finden, wenn man nicht alles, was man sagt mit generalisierten Statistiken belegt? wo schreibe ich das denn?
wenn du meine texte lesen und zitieren würdest, dann müsstest du nicht mutmaßen oder unterstellen.
Selbst ich lahme krücke muss sehr häufig auf dem Fahrradweg klingeln, um den Durchschnittsfahradfahrer dazu zu bewegen, mir Platz zum überholen zu geben. heißt ja auch nur, dass die wege zu schmal sind :evillol ich bin auch leistungssportler, aber zumindest in unserer stadt begegnen mir ziemlich oft ähnlich schnell fahrende. ich würde die mehrheit der radfahrer zweiteilen, in langsame und schnelle ;)
entsrpechend bin ich auch für breitere wege, die schnellen fahren dann eher links während die langsamen rechts fahren, was bei uns ohnehin der fall ist bei den wenigen breiten wegen.
Wie gesagt, mein alter nArbeitsweg war mit Fahrrad mit Schweiß eine halbe Stunde, mit Auto viertel Stunde bis zwanzig Minuten - das ist das, was für mich gilt. gefühlt oder gemssen? inkl. parkplatz? ist deine arbeit nun schüler oder etwas anderes? weil wenn jemand zur schule oder sonstwohin gebracht wird (was ohne fürherschein wohl der fall ist) DANN entfällt nämlich dieser zeitraubende akt der parkplatzsuche. was bei manchen regionen ev. kein thema ist, auch nicht bei firmen, für einen großen teil (mich inkl) leider schon.
einer der gründe warum ich hier fast ausschließlich mit dem rad unterwegs bin, weil ich keine lust auf 15-20 minutnen parkplatzsuche habe - und das ist leider keine übertreibung :(
Nicht irgendwelche generalisierten Statistiken, die gar nicht untersuchen, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit des Durchschnitts-City-Bikers ist. der durchschnitt ist nunmal der durschnitt? darin enthalten sind die schnellen auch als die langsamen, generalisiert ist dort nichts. wer langsam fährt braucht etwas länger wer schnell fährt kürzer, jemand der durschnittlich schnell fährt braucht genausolang wies dort steht.
ebenso wenn wenig verkehr ist werden autos schneller sein, wenn viel ist langsamer, bei den ampeln stehen ebenso.
P.S.
Und Autoverkehr am verkaufsoffenen Sonntag ist nicht unsinnig -. denn die Leute kaufen etwas ein und das kann man nunmal nicht mit dem Fahrrad demnach dürfte ich garnichts haben weil ich das meiste mit meinem rad transportiere - kleider zb, dafür fahren viele einkaufen - bei uns mit dem auto zum größten EKZ, die ÖV anbindung ist schlecht mit der folge eines regionalen verkehrsinfarktes, ständig riesen staus, schlechte luft, lärmbelästigung,...
übrigens gibts bei uns in der weihnachtszeit von vielen geschäften (in zusammenarbeit mit der stadt zur minderung des verkehrscaos) gratiszustellungen innerhalb der stadt! bzw. so günstige zustellungen, dass verbunden mit den gartis ÖV fahrkarten sehr viele ihre einkäufe stressärmer ohne auto erledigen.
lt DEINER verallgemeinerungen dürfte das nicht möglich sein, ist es aber.
Und hör doch mal damit auf mir vorzuhalten, dass viele Autofahrer mit dicken Limousinen alleine zur Arbeit fahren KEIN zitat aber unterstellen? wo schreibe ich von dicken limousinen?
was du alles daherdichtest ist sagenhaft. unterscheide bitte zwischen deiner vorstellung und meinem text-> nochmal, ZITATE von mir verwenden!
p.s. schonmal daran gedacht, dass ampeln nicht nur für den ÖV voranging geschaltet werden können sondern auch für fußgänger und radfahrer?
dann müsste nur wenige an ampeln warten. bei uns bei einigen straßen tollerweise der fall. als mittelschneller radfahrer wartet man so gut wie nie :) dann gibt es wiederum (zu) viele wo man als fußgänger/radfahrer für eine strecke von 20m mehere minuten warten muss...
Wintermute
06.08.2009, 15:10
@fjmi:
Fahr mal mit 2 Notebooks im Rucksack im Anzug zu 3 verschiedenen Kunden. Da wirds dann mit dem kniftterfreien, frischen Look etwas schwierig. Zwei Gitarren bringen auch dezente Probleme mit sich ... das machen hier viele, da sie ihre Sachen nicht im gemeinsam genutzten Raum stehenlassen wollen. Der Stauraum schwankt zu sehr von der Temperatur her und wird leicht feucht, also auch nicht gut. =/
Ich sing mich auch gerne warm auf dem Weg zur Probe, unterstützt aus dem Radio. Das geht auf dem Fahrrad auch nicht. Oder sieht sehr behämmert aus, wenn wer mit Stöpseln im Ohr Keuch-singend an der Ampel steht. ^^ Bestimmt auch nicht so gut für die Verkehrssicherheit.
Versteh´ mich nicht falsch: Ich bin auch dafür, dass man das Zweirädelein so oft wie es geht nutzt. Man ist meist schneller, das auch ohne zu schwitzen und nachher zu stinken wie Aas. Auch sollte man sich nicht ohne nachzudenken gleich in die Karre werfen und sagen: Es geht ja nicht anders. In 80% der Fälle geht es schon, man muß aber etwas nachdenken und das Ergebnis ist oft unterhalb der Toleranzschwelle für das deutsche Gemütlichkeitsempfinden. ;)
Ich nutze mein Auto so gut wie nie. Sehr kurze Strecken laufe ich, Mittlere (also die ganze Stadt) fahre ich mir dem Fahrrad. Wirkliche Transporte mache ich auch selten, da ich mir die Sachen lieber liefern lassen, auch Möbel. Wenn ich da Zeit, Stress und Sprit rechne, dann ist der Aufschlag mehr als drin.
kein problem, sehe ich öfters, rucksack + notebooks im gepackträger und ab gehts.
natürlich wirds immer ausnahmen geben -etwa wenn man keinen gepäckträger hat :freak - bzw. personen die das eben nicht können aber das sein beiweitem nicht die anzahl der derzeitgen autofahrer. ich bin ja nicht für ein verbot oder so, sondern für das bewusstwerden wie oft man aus gewohnheit ins auto steigt obwohl es unnötig ist.
viel meinen es sei bequemlichkeit, aber ist es das wirklich? ich finde nicht. wenn man danach noch ins fitnessstudio mit dem auto hetzt, spätestens dann frage ich mich schon wo unsere verbundeheit zur natur geblieben ist. anstatt im studio mit klimaanlage zu schwitzen geniese ich lieber die briese dir mir entgegenkommt :)
man möchte es kaum glauben aber es gibt tatsächlich leute die auch am rad singen -ich käme mir peinlich vor :D - alleredings sieht das genauso peinlich aus wie im auto. und hören tut man beides, kannst ja mal testen.
ich lasse mir bei sperrigen dingen übrigens auch soviel liefern wie möglich obowhl ich sie mit dem auto abhohlen könnte. aber dafür jeweils 0,5-1h für hin und rückfahrt +aufladen aufwenden ists mir nicht wert.
MountWalker
06.08.2009, 18:03
Ja, und bei der Lieferung heißts dann "wir kommen so irgendwann zwischen 08:00 und 14:00" - "keiner zu hause? Wie, Sie müssen arbeiten? Wochenendliefrung kostet extra" und dann muss ich einen tag vom Wochenende auch zu hause sein, um die Lieferung abzuwarten.
Wie gesacht, ich bestreite nicht, dass es zu viele Leute gibt, die von Finsterwalde aus alleine mit einer dicken Limousine zu ihrem Büroarbeitsplatz in Berlin Mitte fahren - das ist in höchstem Maße unsinnig (und weil diese Leute im Prinzip auch noch Steuerflüchtlnge sind, in berlin groß Geld verdienen, aber nur die Billigsteuern in Brandenburg zahlen, kann ich mich sogar richtig darüber aufregen) - aber diese Leute bin ich nicht. ;)
P.S.
Ich kenne kaum einen Berliner, der nur 5 km oder weniger zu seiner Arbeit hat - diese Stadt verlangt vielleicht mehr Mobilität, als man sich anderswo vorstellen kann und ich kann mir vielleciht zu wenig vorstellen, wie das an Orten ist, wo jeder nur bis zu 5 km zur Arbeit fährt. Wenn ich zum Potsdamer Platz will, sind das für mich von zu hause vermutlich ca. 20 km - das sind übliche Wege für mich. ;)
P.P.S.
Hab grad in Map24 nachgemessen, sinddoch weniger als 15km - zu meiner alten Arbeitsstelle sind 9,11 km
P.P.P.S.
Wenns von mir zum Potsdamer platz weniger als 15km sind, könnts doch sein, dass ich Leute kenne, die weniger als 5 km zu ihrer Arbeit haben.
kapierst du es nicht? berlin ist nicht die welt, falls du noch nicht hinaus gekommen bist wärs vlt. zeit dafür.
wieviel möbellieferungen u.ä. hast du eigentlich schon bekommen? bei gls, tnt u.ä. sagen die mir je nach verkehr bis auf 10min genau wann die kommen....von wegen 8-14 uhr...
der verkehr von ausserhalb in die stadt ist übrigens viel begründetetr als jener innerhalb der stadt.
p.s. 5km? brechen dann alle tot zusammen ?
p.p.s sieh an sieh an, finde ich toll, dass du nachmisst, aus 20km wurden also 9,11? erstaunlich ;)
p.p.p.s davon gehe ich aus ;) ;) die entfernungen in einer stadt -auch in berlin- werden oft überschätzt weil man, vorallem mit dem auto so langsam vorankommt.
p.p.p.p.s bin heute mit zwei unsportlichen freundinnen (eine davon meine ;) ) 2*12km mit 19,5 km/h durschschn. gefahren, keine der beiden war scheißüberströmt oder dergleichen trotz schwülwarmen wetter.
und zu guter letzt - wie wärs wenn du auf meine einzelnen punkte eingehst?
MountWalker
06.08.2009, 21:27
Nur mal kurz Nachtrag: Eine Ex-Arbeitsstelle ist keine Schule ;)
Wann sagt dir TNT GLS UPS und Co. auf wenige Minuten genau wann sie kommen? Am Liefertag? Ich bin bei diesen leuten immer froh, wenn die mir sagen können, an welchem Tag sie kommen. Und bei 9,11 km, die ich in 30 min gefahren bin (bei nem Arbeitsweg muss ich das schon wissen und nicht nur glauben, damit ich weiß, wann ich losfahren muss um pünktlich zu sein ;)), stieg ich im Sommer i9mmer vom Rad und fing dann sofort an zu schwitzen. Ich weiß allerdings auch nicht, ob map24 dabei die Höhenunterschiede berücksichtigt, oder die Strecke nur zeidimensional berechnet - wenn sie nur zweidimensional berechnet wurde ist die Map24-Angabe kleiner, als die Realität. (ich konnte jedenfalls nicht im 7ten durchfahren, schon gar nicht bei Gegenwind - und die Schaltvorgänge von der Narbenschaltung haben auch genervt, ich hatte die bei dem fahrrad schon dreimal kaputt gekriegt)
P.S.
Um meine Haltung zu dem Thema mal in einen Satz zu fassen: Optimal wäre meiner meinung Fahrrad+Motoroller+Auto in der Gharage stehen zu haben. (oder wenn man keine garage hat, Fahrrad im Fahrradabstellraum und Roller und am Straßenrand) ;)
Andi Macht
06.08.2009, 21:39
Das Fahrrad - eine vielseitige Alternative?
Zu 90 % definitiv Nein.
Wenn man beruflich um die Ecke wohnt, vielleicht ja. Ansonsten kann man schlecht über die Autobahn laufen oder mitm Rad fahren.
Bahn ist meist keine Alternative, da auch nicht in der Nähe zum Arbeitsplatz anliegend.
Selbst beim Einkaufen ist man sehr oft auf das Auto angewiesen.
Ins Kino mit dem Fahrrad fahren? Soll man dann die Freundin auf den Schoß nehmen?
Mal ehrlich, wer hat heutzutage einen nahegelegenen Arbeitsplatz, wo man gut verdient? Das sind die wenigsten. Zudem muss man auch heutzutage oft beruflich reisen bzw. sehr flexibel sein.
Meiner Meinung nach wird das Fahrrad nicht unterschätzt, sondern überschätzt.
Ich persönlich ziehe immer das Auto vor, aus zwei Gründen:
1. Ich glaube an keine Klimaverschmutzung/Klimaänderung durch Autoabgase
2. Komfort/Schnelligkeit. Zeit ist nicht Geld. Zeit ist Leben.
und du glaubst ernsthaft in der stadt immer optimal mit dem auto vorwärts zu kommen?
bzw. WARUM sollte man heutzutage weit reisen bzw. flexibel sein? warum alles weit entfernt von den arbeitsplätzen? welchen profit haben die vielen pendler in den USA eigentlich von den großen distanzen die sie zurücklegen?
wenn zeit leben ist und ein auto in etwa zwei monatsgehälter kostet, meinst du nicht, man könnte da ziemlich viel zeit -eben die zwei monate- einsparen?
Weil hier einige male Berlin gefallen ist, ich war heute mit einem Kollegen in Berlin.
Ich war Beifahrer, er durfte fahren und ich hab eines festgestellt - müsste ich im innerstädtischen Berlin jeden Tag mit dem Auto fahren, ich würde durchdrehen.
Der ganze Autoverkehr ist richtig zäh, ich hatte viele Radfahrer gesehen und die waren schneller - selbst die einfacheren Radfahrer!
Noch besser, nicht nur das Parkmöglichkeiten in Berlin eher kanpp sind, nein die Parkgebühren sind obendrauf auch noch Wucher, 0,50€ für 15 Minuten plus 0,05€ pro 1,5 Minuten? :freak
Dann wieder 0,50€ bis 1,00€ für 30 Minuten, dann wieder 1,00€ bis 3,00€ für eine Stunde - was soll das?
9 km mit dem Rad sind kein Problem, vor zwei Jahren als ich noch anders wohnte bin ich zum Studium Platz auch jeden Tag hin 7,6 km und das selbe natürlich wieder zurück gefahren.
Berlin ist ja auch in Hinsicht "bergig" nicht die Welt - und ja es gibt Erhebungen, aber nicht wirklich schlimme. Ein bisschen einfahren und es läuft richtig gut.
Thema Schwitzen, man darf es nicht Verallgemeinern, jeder Mensch reagiert anders auf Bewegung und der Umgebungstemperatur, manche schwitzen vielleicht nicht so - für diese ist es kein Problem längere Strecken mit dem Rad zu fahren aber manche schwitzen eben schneller, sollte man berücksichtigen. Jeder Mensch ist hier verschieden.
MountWalker
06.08.2009, 22:48
Portland, Oregon: Ende der Achtziger kommen die Grünen an die Macht (Mehrheitswahlrecht) und reißen als erste Maßnahme die Stadtautobahn ersatzlos ab, machen dafür den ÖPNV komplett steuerfinanziert, so dass niemand Tickets braucht und peppeln den so auf dass er läuft - die Folge? Die Grünen werden wiedergewählt und regieren noch heute und ganz nebenbei wurde auch ein Grundproblem unserer Städte gelöst: Dadurch dass die "Banker" und Konsorten nicht nur ihre Reichengehälter in der Stadt verdienen, sondern auch direkt dort wohnen, geben sie ihre Freizeitausgaben auch in der Stadt aus und deshalb ist Portland, oregon, die einzige Stadt in der westlichen Zivilisation, die keine Sozialghettos mehr hat.
@ Shader
Berlin ist nicht an jeder Ecke gleich, gerade im Osten mit seinen stalinistischen Prachtalleen ist der Verkehr nicht zäh. Nur in der Dorfecke (Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf) ist die B1 jeden morgen verstopft, aber das ist auch gut so, damit nicht noch mehr Berlin-Mitte-Manager allmorgendlich nach Brandenburg pendeln. ;)
Wintermute
07.08.2009, 02:02
@fjmi:
Ich hätte Angst meine Notebooks aufn Gepäckträger zu spannen...
Finde dich etwas radikal in deinen Ansichten. Sicher geht alles irgendwie mit dem Fahrrad ... es klingt aber erzwungen. =/
Hab´ glaube ich alles gesagt, was ich sagen wollte und klink mich nun aus + lebe weiter meine ausgewogene Fortbewegung mit Auto und Fahrrad.
@MountWalker
hm...klingt prüfenswert ;) (auch wenn es mich extrem überaschen würde, wenn das wirklich funtkionieren sollte) übrigens ist diese vorgehensweise - mehr geld durch weniger ausgaben = mehr regionalität=mehr geld m.e. eine gute um dem ständig wachsenden druck der globalisierung -auch unseres lebens, entgegen zu wirken.
@Wintermute
das war auch mehr trotzig als ernst gemeint :freak2 mit dem zwei notebooks am sattel.
einerseits deshalb weil ich die aufgabe 'zwei notebooks' schon eher unalltäglich finde und andererseits weil ich damit vermitteln wollte 'wo ein wille, da ist meist auch ein weg'.
das klingt vlt. er/gewzungen.
aber ist die parkplatzsuche nicht auch erzwungen? oder die unverschämten parkgebühren bei denen das auto nichtmal gegen dachlawinen usw. versichert ist?
unterwerfen wir uns durch gewohnheit nicht ständig zwängen die uns oft gar nicht mehr bewusst sind?
freizeitstress? wie Shader schreibt, verkehrsstress.
immer wenn ich zur stoßzeit durch unsere stadt mit dem auto muss bin ich richtig froh wieder durch zu radeln. ist zwar auch stress und bei schlechtem wetter nicht immer lustig und keinesfalls für jeden gangbar, man denke nur an schöne anzüge und so weiter.
ABER für all jene die sich das nicht nur zumuten könnten sondern es sich zumuten, kann es eine deutliche steigerung der lebensqualität mit sich bringen.
etwa als beispiel das mir spontan einfällt, maler nach ihrer arbeit.
einmal in den verschwitzten klammotten ab nach hause, entweder im auto (und meist im stau, da seltener gleitzeit) oder mit den ÖV, durchaus seltsame blicke da noch in arbeitskleidung.
oder aber, wie teilw. zb in skandinavien schon umgesetzt, im betrieb umziehen, nach wunsch auch gleich duschen, danach -etwa sportkleidung- mit dem rad nach hause, manche "freaks" nehmen sicher auch strecken über 10km, zb 20 in kauf. kitschiges idealbild, am besten mit arbeitskollegen bei wunderschönem wetter :evillol und was ist bei schlechtem wetter wie etwa regen? warum nicht das selbe? was ist schlimm daran nass zu werden usw.? klar man könnte auch vom vollklimatisierten büro ins klimatisierte auto um dann am besten ins klimatisierte haus zu gelangen...aber warum?
wer sich daran stört kann einerseits immer noch mit dem auto fahren oder aber mit dem günstigeren ÖV.
der natürlich wirklich DEUTLICH günstiger sein muss als das auto.
dabei hilfreich wäre sicher wenn es mehr kampagnen zum auto und den damit verbundenen kosten für den einzelnen aber auch für den staat, die allgemeinheit gäbe.
weiters eine nochmalige steuererhöhung für treibstoff, kfz, versicherung,...
warum? um diese ZWECKgebundenen gelder zur deckung der tatsächlichen kosten aufwenden zu können ohne dafür steuern beanspruchen zu müssen.
ich sehe es nicht ein warum mit meinen steuern so gut wie nur autostraßen anstatt anteillig am verkehrsaufkommen auch andere wege/straßen/ÖV,.... gefördert, finanziert wird.
man denke nur an mamutprojekte wie tunnels, umfahrungen, spangen, autobahnausbauten usw usw. die milliarden an euros verschlingen und das für ein konzept das in den usa schon längst nicht mehr funktioniert - erweiterung der verkehrsfläche mit wenig begleitenden maßnahmen.
was bringen mir 7 spuren wenn dadurch kein stau vermieden wird?
kürzlich las ich über die südosttangente(eines dieser riesenprojekte) in wien die eigenlich das zentrum entlasten sollte. anfangs war das auch teilweise der fall nach einiger zeit längst nicht mehr und so nahm NICHT nur der verkehr auf der tangente sondern in ganz wien zu, in der innenstadt aber auch in aneren bezirken. der eigentliche entlastungsautobahnzubringer hat also nicht entlastet sondern einen anstieg des verkehrs mit sich gebracht.
wäre ein ausbau des ÖV und alternative (nicht zwingend schlechte!) verkehrskonzepte kein gedanke wert?
um nochmals auf meine 'extremen' standpunkte zurückzukommen; ich habe nichts gegen autos, schwerverkehr oder sonst irgendeine form von kfz (mit ausnahme von mopeds :D ) aber ich finde einen sorgsamen umgang damit unumgänglich. für uns und unsere nachkommen.
das unbedachte 'ich steige ins auto und fahre 400m' oder unreflektierte tätigkeiten aus gewohnheit sollten überdacht werden und extreme einstellungen hin oder her, ich versuche immer zum nachdenken (meist durch konfrontation-was aufregt/abstoßt beschäftig meist) anzuregen.
und vlt. denkt sich eines tages irgendwer -unbewusst- beim starten seines autos ...warum?
MountWalker
07.08.2009, 13:27
Die Ansätze, im Wesentlichen ja das Portland-Konzapt, kann man überdenken, aber man würde mit sehr viel weniger auch schon eine ganze Menge erreichen: Einfach die Pendlerpauschale komplett abschaffen. Es ist absolut absurd, dass - hier in Berlin wird das besonders deutlich - Leute, die sich ein Eigenheim leisten, wenn sie in Bradenburg bauen nicht nur sehr viel weniger Steuern zahlen, sondern auch noch ihre Wegekosten, die sie abhalten könnten diese Steuerflucht zu betreiben, von jedem anderen Steuerzahler subventioniert bekommen. Und was mir am Portland-Konzept besonders gefällt: Das Auto wird nicht teurer gemacht, sondern es wird vor allem damit gespart, dass Manager und Banker nicht mehr 20km in die Suburbans pendeln, sondern weniger als 5 km von ihrer Arbeit entfernt wohnen. Ob ich mich selbst danach richten kann, näher als 5km an die Arbeitstelle heranzuziehen, weiß ich nicht, denn die Stadtwohnungen sind mir allesamt viel zu hellhörig (ich denke da auch an meine Nachbarn, die ich nicht damit auf die Palme bringen will, dass ich zu Informationszwecken auch mal nachts Informationsfernsehen bei tageslautstärke über HiFi-Lautsprecher kucke bzw. höre oder falls ich mal wieder von 7 bis 19 Uhr mit ausgedehnter Mittagspause arbeiten sollte erst nach 21 Uhr eine Waschmaschine anschalte uä. - hier im Stadtrand gibts Fußbodenheizung bei Fertigteilbauweise und die macht nen deutlichen Unterschied bei der Schallübertragung zum Nachbarn unter einem)
ich fand spät aber doch heraus, dass münster ein hervorangendes beispiel (fahrradstadt deutschlands) ist :)
http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradstadt_M%C3%BCnster
Andi Macht
08.08.2009, 12:09
@ fjmi
"bzw. WARUM sollte man heutzutage weit reisen bzw. flexibel sein? warum alles weit entfernt von den arbeitsplätzen? welchen profit haben die vielen pendler in den USA eigentlich von den großen distanzen die sie zurücklegen?"
1. Weil nicht jeder das Glück besitzt eine nahegelegenen Arbeitsplatz zu haben und der Arbeitstag vielleicht bei manchen bereits um 6 Uhr morgens anfängt und um 18 Uhr endet.
Nicht jeder hat vielleicht Glück wie du.
Ich möchte dich sehen, wie du Nachts um 4 Uhr Morgens mit dem Fahrrad losradelst, damit du um 6 pünktlich da bist. Und das am Besten noch bei Regen und im Herbst bei kühlen Temperaturen und dann nochmal nach 12 Stunden Arbeit 30 - 40 km zurückfahren.
Also bis zur Rente möchte ichs noch schaffen. :lol
2. Es gibt auch Berufe, wo verlangt wird, dass man flexibel ist. Ja sowas gibts auch.
Nicht nur im Büro die Sessel durchfurzen. :evillol
3. Die Fahrkosten zum Arbeitsplatz kannst du ab 20 km zum Großteil steurlich absetzen.
Warum sollte ich da noch mit dem Fahrrad fahren? Der Umwelt zuliebe? Nein, danke.
Ich habe nicht davon gesprochen, dass ich das Auto zur Post für die 400 m benutze oder fürs Shopping in der Innenstadt, da kann ich genauso gut laufen, da wäre mir das Fahrrad sogar zu lästig.
Im Sommer und Frühling magst du recht haben, dass man in der Innenstadt kurzzeitig mit dem Fahrrad fahren könnte.
Aber nicht, wie es klingt, dass es eine Alternative wäre und das Auto ersetzen könnte. Für manche Menschen wird es nie das Auto ersetzen können.
Deshalb sollte man nicht so engstirnig Diskussionen führen und sich mal in die Lage von anderen versetzen.
1. diese personen tragen aber NICHT zum innerstädtischen ziel-quelverkehr bei, der meist den mit abstand größten teil ausmacht.
2. siehe 1
3. höchste zeit diese förderung einzustellen bzw. unter 20km -innerstädtisch also- ist das ganze offensichtlich nicht der fall
4. keiner spricht von ersetzten, nur jene die von vornerhein dagegen sind -wie du.
zum vorigen post von mir, bevor wieder der einwand kommt
"aber münster hat nur ~270.00 EW, berlin doch viel mehr, nämlich ~3,4mio"
all jene sehen sich die liste der großstädte deutschlands an und sehen, dass nur 22 städte größer als münster sind.
bleiben also 2050 Städte in deutschland die kleiner sind...
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gro%C3%9Fst%C3%A4dte_in_Deutschland
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%A4dte_in_Deutschland
Für manche Menschen wird es nie das Auto ersetzen können.
man beachte 'manche' für einen großen teil gäbe es sehr wohl alternativen zum eigenen auto. ob ÖV, gemeinschaftsautos (schreck las nach), fahrräder,...was auch immer, es gibt genügend länder wo der verkehr auch ohne dermaßen viele autos funktioniert.
sogar in deutschland gibts beispiele.
eben las ich von 10-11% anteil der fahrradfahrer am ges. städtischen verkehrsaufkommen -> bekommen diese 10% des budgets, der fläche? autos benötigen gemessen an ihrem aufkommen immer die größte fläche, zum bewegen und zum stehen. gerade bei immer mehr platzproblemen in städten vlt. nicht ganz der richtige weg?
Andi Macht
08.08.2009, 12:19
Ich verstehe irgendwie nicht, was du mit deinem Post aussagen möchtest?
Der Thread heißt doch "Das Fahrrad - eine vielseitige Alternative?".
Was kommst du mir jetzt plötzlich mitm "innerstädtischen ziel-quelverkehr" daher?
@ 3 Danke, dann kannst du dich auf einpaar mehr Arbeitslose freuen, weil sich das Arbeiten nach deiner Forderung garnicht mehr lohnt.
Ich spreche von meinem Standpunkt aus, dass für mich das Fahrrad keine Alternative ist und fertig.
falls deine meinungen nur ja/nein enthalten sag das gleich, weil dann ist jedes wort umsonst.
MountWalker hat es mit seinem beitrag doch ziemlich gut auf den punkt gebracht.
wenn du dir meine beiträge mal durchlesen würdest (ich gehe davon aus, du hast nicht alle gelesen) so schreibe ich ständig davon weil DIESER verkehr den größten anteil hat gleicheitig aber die besten alternativen vorhanden sind.
wogegen es bei 70km autofahren nicht mehr so viele gibt, vorallem die zeit teilw. enorm ansteigt mit ÖV o.ä.
Ich spreche von meinem Standpunkt aus, dass für mich das Fahrrad keine Alternative ist und fertig.
toll das du dann für die allgemeinheit sprichst...naja zum glück gibts ignorelisten....und fertig.
.....
Ich fahre selbst Fahrrad wieder, seit seit 4 Jahren im Ruhrgebiet.
Ich kann nur jeden davon abraten im Ruhgebiet zu fahren.
Es soll Autofahrer geben, die regelrecht jagt auf Radfahrer machen...:eek:
.....
GrambleX
08.08.2009, 12:41
Wenn ich mir das Verkehrschaos rund um Köln angucke (und zwar die Autobahnen die ins Umland führen) und dann in Köln morgens im Berufsverkehr auf die Nummernschilder gucke, kann der innerstädtische Verkehr eigentlich nicht den "mit Abstand größten Teil" ausmachen. Ich kann da natürlich nur für Köln sprechen, wo ich mich auskenne. Und ich kenne auch einige Menschen die innerstädtisch beruflich das Auto nutzen und die an sich keine attraktive Alternative haben.
Wenn man mal auf den Threadtitel eingeht, würde ich sogar sagen, dass für 95% der Leute die ich kenne das Fahrrad auf gar keinen Fall eine Alternative ist.
Fatal!ty Str!ke
08.08.2009, 12:46
Meine Meinung zum Thema ist, dass das Fahrrad keine Alternative ist.
Für was braucht man ein Auto unbedingt:
- Zur Arbeit fahren. Das dürfte für die Meisten zutreffen.
- Einkaufen und Getränke holen. Auf ein Fahrad bekommt man nichtmal eine Getränkekiste.
- Reisen und Urlaub machen
- Mit freunden abends weg fahren
- längere Strecken fahren
- Einfach spaß haben, gas geben und AUTO fahren!
Für was braucht man ein Fahrrad.
- zum "um die ecke fahren"
- 1-5 Km fahren.
- gemütliche Fahrradtouren
Ohne Auto geht bei mir GAR NICHTS.
entscheidend
Für was braucht man ein Auto unbedingt: wofür DU DEIN auto benötigst...
- Zur Arbeit fahren. Das dürfte für die Meisten zutreffen. wenn 88% aller deutschen in städten und ballungszetren leben gibt es auf jeden fall genügend ausbaupotential in diese richtung.
- Einkaufen und Getränke holen. Auf ein Fahrad bekommt man nichtmal eine Getränkekiste. in der tat, abgesehen davon, dass es angeblich menschen gibt die auch wasser trinken benutze ich dafür auch ein auto, ist vlt. 1% meiner wegstrecken
- Reisen und Urlaub machen mache ich täglich.
- Mit freunden abends weg fahrenwohin denn? wir fahren meist mit einem taxi oder gehen zu fuß.
- längere Strecken fahren gäbe zwar noch so etwas wie busse und züge, aber die MUSS man auch nicht nutzen, verlangt m.e. auch keiner.
- Einfach spaß haben, gas geben und AUTO fahren! ich weiß nicht wo du wohnst aber ich kenne keinen dem es IN unserer stadt werktags spaß macht zu fahren. stressiger gehts kaum noch, engste straßen, kaum parkplatz (da suchen macht dir auch spaß?)
andere frage, bist du eigentlich einer jenen die sich aufregen wegen der "abzocke" der notorischen raser?
- gemütliche Fahrradtouren stellt dich in der früh an einen radweg und beobachte den 'berufsverkehr' - dort fahren nur wenige gemütlich bzw. langsam.
edit: weil es mir eben eingefallen ist, ich weiß zwar nicht wie groß die dichte von nahversorgern in deutschland ist -wohl geringer als bei uns (AUT) aber wenn man zum nächsten geht und dafür vlt. 20cent mehr für eine kiste/6er tray ausgibt könnte man das bei uns auch zu fuß abhohlen/einkaufen. das geht natürlich nur bei kleineren strecken, ich sage mal unter 500m.
wenn übrigens nicht jeder wie ein bekloppter quer durch die stadt zum friseur fährt oder zum einkaufszentrum bei dem die produkte nahezu gleich teuer wie in näheren geschäften sind, gäbe es zum einen mehr lokale arbeitsplätze und weniger verkehr.
abgesehen davon, dass meist der zeitaufwand und die kosten (treibstoff, versicherung, anschaffung,..) in keiner relation zur ersparniss liegt.
MountWalker
08.08.2009, 13:13
...
3. Die Fahrkosten zum Arbeitsplatz kannst du ab 20 km zum Großteil steurlich absetzen.
...genau das ist das größte Umweltverbrechen überhaupt in diesem Land - les dir durch, was ich über Portland, Oregon, gesagt habe. Flexibel sein kann auch bedeuten umziehen. (Dank Internet können aber Büroarbeitsplätze auch nach hause verlegt werden - die OpenSource-Bewegung ist da bspw. den Closed-Source-Software-Konzernen vorraus)
P.S.
Eine Entschädigung für Arbeitsplätze, die an unterschiedlichen orten gleichzeitig arbeiten, wäre ganz einfach: In solchen Fällen sollte der Arbeitnehmer die Pendelzeit als Arbeitszeit sehen, denn nur so kann der dafür zur Rechenschaft gezogen werden, der vom Pendeln profitiert - das jeweilige Unternehmen, für das gearbeitet wird. Klar werden die Preise, die diese Unternehmen dann verlangen, dann teurer, weil sie dann ja mehr Lohnkosten haben, auf der anderen Seite müssen diese Preise dann aber auch nur die Kunden zahlen, die deren produkte erwerben, und nicht auch die stuerpflichtige Kasiererin bei Aldi. ;)
Fatal!ty Str!ke
08.08.2009, 13:39
@ fjmi (http://www.computerbase.de/forum/member.php?u=198516)
Bist wohl ein totaler Stadtmensch. Dann ist das natürlich nachvollziehbar....
Aber wenn du 20km außerhalb einer Stadt lebst, in ner "gemütlichen" Gemeinde, dann wirst du das anders sehen. Hier gibts keinen (lärmenden) Zug neben dem Haus, der dich zur Arbeit fährt. Es gibt nur busse, die für die 20 km ne Stunde brauchen, weil alle Ortschaften auf dem Weg abgefahren werden müssen.
Züge gibts erst wieder in der Stadt. Und die meisten Züge gehen dann auch nur von Stadt zu Stadt.... Und wenn ich in die Stadt fahre, um zum Arbeitsplatz zu kommen, brauch ich nicht in den Zug steigen, der nur in der Stadt ist. ;)
Fahr du mal vom Land 20 km in die Stadt. Du würdest nicht im Leben dran denken, das Fahrrad zu nutzen.
Ja, und zum Auto fahren und Spaß.
Klar, in der Stadt hat man keinen Spaß beim Autofahren. Aber wenn du am Land lebst, wirst du merken, wie viel spaß das machen kann, wenn du mal richtig schön gas geben kannst und durch breite ausgebaute Landstraßen fahren kannst. Berg auf, berg ab, überholen und wenig Autos auf der Straße. Das ist Auto fahren!
Allein Schon die Tatsache, dass du, wenn du am Land lebst sehr sehr oft mit 100-120 km/h fahren kannst und in der Stadt nur 50-60 incl. halten an Ampeln, macht den Unterschied deutlich. Trotzdem ist das Auto schneller, als das Fahrrad. Ausser vielleicht in Großstädten im Berufsverkehr wie München, Berlin, Frankfurt etc.
(und nein, ich bin kein rücksichtloßer Raser ;) ich beachte jede Geschwindigkeitsbegrenzung)
Allein schon wegen diesen Umständen würde ich nicht in ner Stadt leben wollen. Hoher lärmpegel, schlechte Luft, dichter Verkehr, hoher Stressfaktor, meistens kein Eigenes Haus usw. Für mich sind städte Ansammlungen von Geschäften zum einkaufen und shoppen und Industrie zum Arbeiten. Und kein Wohnort.
Aber lassen wir das. Das wird sonst eine ewige Grundsatzdiskussion.
MountWalker
08.08.2009, 14:11
...
Aber wenn du 20km außerhalb einer Stadt lebst, in ner "gemütlichen" Gemeinde, dann wirst du das anders sehen. Hier gibts keinen (lärmenden) Zug neben dem Haus, der dich zur Arbeit fährt. Es gibt nur busse, die für die 20 km ne Stunde brauchen,...Es muss ganz einfach abgeschafft werden, dass Leute so weit von ihrer Arbeitsstelle entfernt wohnen - Portland, Oregon. Diese zersiedelung, die in Süddeutschland aber auch im Berliner Speckgürtel leider normal ist, ist ein Umweltverbrechen. Auch die damit einhergehende Entghettoisierung der Städte ist sehr wünschenswert.
GrambleX
08.08.2009, 17:00
Ist ja schön, dass ihr euch so ein schönes Utopia schafft: Nur noch Städte, die komplett auf ÖPNV setzen und Personen die so viel wie möglich mit dem Rad machen.
Zudem eine Industrie die auf LKW verzichtet und für die Fahrtkosten der Mitarbeiter aufkommt.
Natürlich ist das sehr schön und an sich nicht zu bemängeln, jedoch bleibt es eine unrealistische Utopie. Sollte man versuchen diese in den nächsten 50 Jahren aktiv durchzusetzen wird man sich viele Probleme einhandeln.
MountWalker
08.08.2009, 18:42
Öhm, diese utopie habe ich nirgends - wie du hättest lesen können, habe ich mich gerade gegen das Abschaffen des Autos in der Stadt ausgesprochen, das hat aber nichts damit zu tun, dass tägliches Arbeitspendeln von 20km und mehr einfach ein Umweltverbrechen ist, wenn man täglich zur selben Arbeitsstelle fährt.
GrambleX
08.08.2009, 19:31
Meine Statement hat sich unter anderem auf dich bezogen, MountWalker - aber auch auf fimj.
Dass das tägliche Pendeln ein Umweltverbrechen ist, ist schon klar, aber wie möchtest du dieses Problem lösen? Und zwar ohne, dass du weitere Probleme schaffst.
MountWalker
08.08.2009, 19:43
Man kann das Problem nicht für die gegenwart lösen, sondern nur für die Zukunft - keine Angst ich werde die bestehende "Schwäbische Altersversicherung" jetzt nicht enteignen wollen, aber ich will, dass junge Leute nicht mehr anfangen solchen Eigenheimschwachsinn zu machen - wer kein Wohneigentum hat ist in seinem Wohnort flexibel und was der Arbeitsmarkt an Flexibilität verlangt ist sowieso die Wohnortflexibilität - wenn ich keien Arbeit in Berlin finde, aber vielleicht eine in Frankfurt, kann ich sowieso nicht pendeln. Neues Wohneigentum (zur Eigennutzung) sollte nicht geschaffen werden.
P.S.
Das gute an hartz IV ist, dass ein schwäbischer Finanzberater seinen schwäbischen jungen Kunden vom Eigenheim als Altersvorsorge abraten muss, weil das Wohneigentum wenigstens dort nicht als Rentenversicherung zählt.
GrambleX
08.08.2009, 19:45
Wie ist das denn mit der Freundin? Muss ich mir dann auch jedes mal eine neue suchen, wenn ich umziehe? Oder muss ich ihr verbieten arbeiten zu gehen?
Das hab ich mich auch gerade gefragt. Und das Kind am Besten auch immer die Schule wechseln lassen, mal NRW, dann Sachsen und am Ende vielleicht noch Bayern...
MountWalker
08.08.2009, 19:48
Beziehung heißt Kompromisse machen, man zieht dort hin, wo das kombinierte Einkommen am höchsten ist - dass der mitziehende Partner, egal welcher von beiden das nun ist, am Zielort gar keine Arbeit erhalten würde, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
You have to give a little,
take a little,
let your poor heart break a little,
that's the story of,
that's the glory of Love
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass du wirklich glaubst, dass in einem Paar wirklich mal einer in Berlin und einer in Luckenwalde arbeiten muss - in diesen Suburbans gibts nur für 5 Leute Arbeit, vom Rest pendeln beide Partner in die selbe Stadt: nach Berlin. ;)
Und wie gesacht, wenn einer Arbeit in Frankfurt und der andere in Berlin, Stuttgart oder München bekommt, ist mit Beziehungspendeln sowieso nichts. ;)
GrambleX
08.08.2009, 20:34
Einmal gibt es noch das Problem das Basti87 beschreibt, welches man auch nicht unterschätzen sollte. Ein Schulwechsel geht nie ohne Probleme von statten, bes. zwischen Bindesländern. 2-3 Mal wechseln ist vertretbar. Darüber hinaus ist aber schon kritisch zu sehen.
Und immer einen Kompromiss zu finden zwischen beiden Partnern ist auch mehr als schwierig. Bes. wenn die Arbeit wie von dir gefordert für beide im Umkreis von 20km liegen soll. Auch der Beruf spielt da eine Rolle. Eine Verkäuferin findet in jeder Stadt was. Ein Maschinenbauingenieur findet nur selten IN der Stadt eine Arbeit.
wie schon geschrieben der größte teil der deutschen wohnt in städten... und nicht 20km davon entfernt.
abgesehen davon, soll das auto NICHT abgeschafft werden sondern alternativen schmackhaft gemacht werden indem das auto nicht hinten und vorne gefördert wird sondern jene in einen sauren apfel beissen müssen.
oder wer bezahlt die folgekosten von umweltverschmutzung zb durch autoabgase/verschmutzung durch autoproduktion? alle! mit ihrer gesundheit bw. ihrem geld.
ständiges umziehen finde ich auch nicht erstrebenswert, viel mehr sollte man sich fragen ob es einem wert ist für höhere kosten (auto+zeit) einen besser bezahlten beruf fern vom wohnort anzunehmen.
Andi Macht
08.08.2009, 22:10
@ fjmi
Hab ich für die Allgemeinheit gesprochen? Nein. Ich habe geschrieben, dass das meine Meinung für mich ist. Ich akzeptiere deine Meinung, dass für dich das Fahrrad eine Alternative zum Auto darstellt. Für mich selber ist es keine.
Vielleicht hattest du es falsch augefasst.
Aber danke, dass ich auf deiner Ignoreliste Platz finden darf. Eine Ehre. ;)
@ MountWalker
"Es muss ganz einfach abgeschafft werden, dass Leute so weit von ihrer Arbeitsstelle entfernt wohnen - Portland, Oregon."
Wenn das so einfach wäre, hätte man dies vielleicht schon längst getan. Beobachtet ihr den Arbeitsmarkt in der heutigen Zeit?
Man kann heutzutage überhaupt froh sein, wenn man nen guten Job hat. Soll ich stattdessen lieber als Kellner mich irgendwo anstellen und nichtmal die Hälfte verdienen, damit ich bloß keinen langen Weg zum Arbeitsplatz habe, weil ich als bsp. Bauingineur nicht in einem Industriegebiet arbeiten kann? Das der Umwelt zuliebe oder lieber nicht, meiner Familie zuliebe?
So, dass war mein letzter Post hier im Thread. Denn die Diskussion läuft langsam ins Leere, da beide Parteien hier auf ihren Seiten verharren.
Nungut, jedem soll aber seine freie Meinung gelassen werden.
Edit: Btw. wie kommt ihr immer wieder auf die Umweltverschmutzung durch Autos usw?
Habt ihr wirklich handfeste (ungefälschte) Statistiken vom Umweltschutzverband oder werdet ihr von der Industrie so manipuliert?
Nunja, zum Glück gibts ja seit Neustem Fahrzeuge mit Elektroantriebsmotoren, gänzlich oder nahezu ohne Abgase.
GrambleX
09.08.2009, 10:16
Und der Rest der nicht in Städten wohnt? Naja, Hauptsache du wohnst in der Stadt und bist als Arbeitsnehmer komplett unflexibel (das kommt nicht nur bei der Jobsuche schlecht). Das trifft leider nicht auf alle zu.
Und die Alternativen wie Fahrrad und ÖPNV werden garantiert nicht attraktiver, indem man das Autofahren unattraktiver macht.
Wie schon gesagt, die Leute so dermaßen in die Städte zu drängen ist schon eine Utopie die beim ersten Umsetzungsversuch gnadenlos scheitern würde.
Und deine Forderung als Arbeitsnehmer total unflexibel zu werden und auch sonst die Industrie zu schwächen ist echt gut - dann kann sich nach einiger Zeit eh keiner mehr ein Auto leisten. Toll.
Öhm, diese utopie habe ich nirgends - wie du hättest lesen können, habe ich mich gerade gegen das Abschaffen des Autos in der Stadt ausgesprochen, das hat aber nichts damit zu tun, dass tägliches Arbeitspendeln von 20km und mehr einfach ein Umweltverbrechen ist, wenn man täglich zur selben Arbeitsstelle fährt.
Dann bin auch ich ein Umweltverbrecher, da ich 50km bis zur Dienststelle fahre und ich stehe dazu.:evillol
MountWalker
09.08.2009, 10:44
Und deine Frau/Freundin hat was für einen Beruf, welches Verhältnis hat euer beider Einkommen zu einander?
P.S.
Wenn ein Ingenieur in Adlershof arbeitet, müsste er schon am nordwestlichsten Rand von Spandau wohnen um über 20km zu kommen... Naja, wie gesacht, Ingenieure bekommen manchmal in ihrem Umkreis auch keine Arbeit mehr und müssen dann ggf. auch das Bundesland wechseln - soll dann eine solche Ingenieurin, weil in Berlin keine Ingenieure mehr gebracuht werden, täglich von Berlin nach Frankfurt am Main pedneln, damit ihr Freund/Mann seine Arbeitsstelle nicht wechseln muss? Klar doch, wenn der typische Suburban-Innenstadt-Pendler tglich weit zu seiner Arbeit oendelt, macht er das ganz bestimmt, damit seine Frau in so Arbitsplatzreichen Orten wie Luckenwalde oder reinen Häuslebauersiedlungen (welche oft ganz und gar eine Geschäfte oder Betriebe haben) eine Arbeitsstelle hätte. :lol
P.P.S.
Und von wegen "wenns so einfach wäre, hätte mans längst gemacht" - was eine Änderung verhindert seid ihr, ihr Wähler, die ihr jede artei, die sich das trauen würde, euren Kindern das Recht auf in Luckenwalde wohnen und Berlin Mitte arbeiten abzusprechen, abwählen würdet.
P.P.P.S.
Und nochmal als Klarstellung: Unflexibel ist nicht, wer sich des ewigen Pendelns verweigert und bereit ist umzuziehen, weil er zur Miete wohnt, sondern wer sich bis an sein Lebensende an ein Eigenheim kettet - denn nur ersterer kann auch mal in ein anderes Bundesland migrieren, der Eigenheimgeknechtete nicht.
GrambleX
09.08.2009, 11:12
Das ist doch eine maßlose Übertreibung. Es gibt auch noch Entfernungen zwischen 20km und 500km.
Und es gibt auch gute Gründe, warum solche Vorschläge in den Parteien noch nichtmal diskutiert werden.
MountWalker
09.08.2009, 11:17
Öhm, nicht mal diskutiert werden? Wie bereits gesagt hat die green party in Portland Oregon Ende der Achtziger diesen Vorschlag nicht nur diskutiert sondern die Stadtautobahn der Pendler ganz einfach gesprengt und ersatzlos gestrichen - bis heute wurde sie nicht wieder aufgebaut, weil sie bis heute wiedergewählt wurden. Dass das in Deutschland nicht gemacht wird, liegt einzig und allein an den Wählern. Und bei CDU/CSU/SPD/FDP auch daran, dass diese Leute alle selbst bei dem Thema nicht rational denken, sondern nur eine rationale Rechtfertigung für ihr eigenes ständiges Pendeln denken - wo wohnt Herr Seehofer, obwohl Herr Seehofer eine Festanstellung für Jahre in der Bayerischen Staatskanzlei hat usw. ... Häuslebauen ist halt kulturell verwurzelt, also mit einem anderen Wort kulturell borniert.
P.S.
Die Politik mit einer Konservativen Mehrheit (jawohl, das, was CDU ist) in EU-Parlament und auch mit vielen Konservativen im Euroäischen Ministerrat und konservativer Mehrheit im Europäischen Rat hat beschlossen, dass wir alle statt Vakuum-Glühbirnen nur noch Halogen-Glühbirne, Leuchtstofflampen und LED verwenden - eine komplette Wohnung mit Vakuumbirnen ausleuchten verbraucht im Jahr weniger, als ein Automobilpendler an einem Tag. Aber hauptsache wir tun voll was für die Umwelt, wo es uns nichts kostet, dafür aber auch nichts bringt...
P.P.S.
Ich bin froh, dass wenigstens der Bundespräsident offiziell da wohnt, wo seine Hauptarbeitsstelle ist.
Und deine Frau/Freundin hat was für einen Beruf, welches Verhältnis hat euer beider Einkommen zu einander?
Die ist Disponentin in einer Spedition und fährt ca. 15km ins Gebirge, auch mit dem Auto. Einkommensverhältnis ca. 35/65.
P.P.P.S.
Und nochmal als Klarstellung: Unflexibel ist nicht, wer sich des ewigen Pendelns verweigert und bereit ist umzuziehen, weil er zur Miete wohnt, sondern wer sich bis an sein Lebensende an ein Eigenheim kettet - denn nur ersterer kann auch mal in ein anderes Bundesland migrieren, der Eigenheimgeknechtete nicht.
Das trifft auf uns zu 100% zu, da wir ein Eigenheim besitzen(die Bank denkt da anders:freak) und ich als Kommunalbeamter kaum in die Verlegenheit kommen werde "immigrieren" zu müssen. Leider sind die Grundstückspreise in der Nähe meines Arbeitgebers aber für mich nicht erschwinglich, so dass ich mich gezwungen sah einen solchen Schritt zu gehen.
MountWalker
09.08.2009, 18:06
Flexibel sein bedeutet nicht durch Wohneigentum angekettet zu sein - ich kann das nur wiederholen, auch wenns Häuslebauer vielleicht sowieso nicht verstehen werden, weil sie sich nicht eingestehen können, dass der Hauskredit den sie da an der Hacke haben nicht unbedingt eine gute Sache ist.
In anderen Ländern ist das übrigens nicht anders: Briten haben zwar vorwiegend Wohn"eigentum" aber deren Home-Loans-Banken gestatten sehr große flexibilität beim Wechsel des Wohneigentums, sodass die Briten häufiger umziehen, als deutsche Mieter.
Fahr du mal vom Land 20 km in die Stadt. Du würdest nicht im Leben dran denken, das Fahrrad zu nutzen.
Es kommt darauf an was man machen möchte.
Ist das Wetter schön fahre ich mit dem Rad 38 km von der Stadt zu meinen Freundeskreis um dort das Wochenende zu verbringen und bewältige da um die 500 Höhenmeter.
Macht das mich zu einem Außerirdischen (so schauen mich nämlich viele Autofahrer an)?
Ja, und zum Auto fahren und Spaß.
Klar, in der Stadt hat man keinen Spaß beim Autofahren. Aber wenn du am Land lebst, wirst du merken, wie viel spaß das machen kann, wenn du mal richtig schön gas geben kannst und durch breite ausgebaute Landstraßen fahren kannst. Berg auf, berg ab, überholen und wenig Autos auf der Straße. Das ist Auto fahren!
Ist mit dem Rad kein bisschen anders, es macht auch viel Spaß Gas zu geben, andere Radfahrer zu überholen, gemütlich den Berg runter zu düsen. ^^
Und man kann am Ende voller Stolz sagen ich bin die Strecke aus eigener Kraft gefahren, das wirkt fast wie eine Droge.
Geistig/körperlich gesehen macht Radfahren sogar richtig Viel Spaß, es werden nämlich Glückshormone ausgeschüttet und man fühlt sich nach der Tour befriedet. Wurde medizinisch alles bewiesen.
Ist ja schön, dass ihr euch so ein schönes Utopia schafft: Nur noch Städte, die komplett auf ÖPNV setzen und Personen die so viel wie möglich mit dem Rad machen.
Die Utopie gab es im Grunde in Deutschland mal, nicht direkt im Westen sondern im Osten.
Hier war der ÖPNV auch auf dem arbeitendem Volke zugeschnitten.
Not (natürlich war dies notwendig weil erstens es Automangel gab und zweitens die Straßen der DDR ein großes Autoaufkommen gar nicht verkraftet hätten) macht erfinderisch und brachte ein Umdenken und es hat funktioniert.
Im Westen gab es dies aber auch, wie in Bonn. Da fuhren Linien für die Arbeitenden von den Siedlungen außerhalb der Stadt zum Arbeitsplatz.
Es wäre heute auch möglich, Industriebetriebe befinden sich konzentriert in Gewerbegebieten, meistens sind die Arbeitszeiten zwischen den Betrieben nicht anders.
Gift dafür ist das kommerzielle Denken und was in den Köpfen in den Menschen drin ist.
Es braucht dafür Bereitschaft einfach mal etwas anders zu machen.
Genau dies braucht es auch um gemeinsam Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu bewirken, bei Bildung, Politik usw. usw.
Es wäre heute auch möglich, Industriebetriebe befinden sich konzentriert in Gewerbegebieten, meistens sind die Arbeitszeiten zwischen den Betrieben nicht anders.
Mit dem Nahverkehr ist das in Sachsen zumindest kein Problem, da werden alle Gewerbegebiete zu den entsprechenden Zeiten angefahren und sind auch gut genutzt.
Probleme haben wieder die, welche von weiterweg kommen.
Und der Rest der nicht in Städten wohnt? der fährt mit den ÖVM oder mit dem eigenen auto?? DIFFERENZIEREN, schonmal daran gedacht? den restlichen schmarn an persönlichen unterstellungen lasse ich mal unkommentiert.
Mit dem Nahverkehr ist das in Sachsen zumindest kein Problem, da werden alle Gewerbegebiete zu den entsprechenden Zeiten angefahren und sind auch gut genutzt.
Probleme haben wieder die, welche von weiterweg kommen.
genau! deshalb fahren die wie gerade geschrieben, mit övm oder mit dem eigenen/geteilten pkw.
durch eine entsprechende politik lassen sich solche fälle aber minimieren, ohne, dass einzelne draufzahlen.
wenn ich an erhaltungskosten/betriebstkosten von entsprechenden verkehrsmitteln denke, so kann ich mir nicht vorstellen, dass sich alle bewusst gemacht haben was ihnen das auto wirklich kostet sondern dies mit dem vermeintlichen (und auch tatsächlichen) komfortgewinn überspielen, verdrängen. ganz zu schweigen von den volkswirtschaftlichen folgekosten.
was anderes noch zum thema helme -welches mir ebenso wichtig ist-
http://wiki.radlobby.at/Helmpflicht
was anderes noch zum thema helme -welches mir ebenso wichtig ist-
http://wiki.radlobby.at/Helmpflicht
Äh ja fjmi, was willst Du damit sagen, nach dem Artikel wäre eine Helmpflicht für Radfahrer eher contraproduktiv. Nach dem Motto wer ohne Helm einen tödlichen Unfall hat... Pech, Warscheinlichkeit sagt da ein eher geringes Risiko aus n schweren Unfall zu erleiden und Helme verhindern den auch nicht.
Kann man nur hoffen, dass es einen nicht erwischt toi, toi, toi.
Ich bin dann doch für den Helm, aber ich fahre auch nur selten, dann schon eher im Keller ohne Fahrtwind und nem Ziel das einfach nicht näher kommt.
Und nochmal als Klarstellung: Unflexibel ist nicht, wer sich des ewigen Pendelns verweigert und bereit ist umzuziehen, weil er zur Miete wohnt, sondern wer sich bis an sein Lebensende an ein Eigenheim kettet - denn nur ersterer kann auch mal in ein anderes Bundesland migrieren, der Eigenheimgeknechtete nicht.
Nur, dass du, wenn du zur Miete wohnst, anderen ihr Haus bezahlst, während du Kapital aufbaust, wenn du ein Eigenheim tilgst. Und vermieten / nach zehn Jahren weiterverkaufen (Spekulationssteuer anyone? :freak) ist auch kein Problem.
Hohe Tilgungsraten sind natürlich ratsam, damit das ganze wirtschaftlich bleibt ;)
Aber ich freu mich über jeden, der gern mietet, ehrlich - zahl mir mein Haus :evillol
zum Thema (was ich hier irgendwie kaum noch wiederfinde):
Fahrrad fahren ist einfach das beste. Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur die falsche Kleidung - allerdings lasse ich mein bike bei Regen auch gern mal stehen, weil ich meistens keine Lust hab, wieder die Kette zu fetten und die Ritzel zu putzen.
Die öffentliche Verkehrsanbindung ist im Ruhrgebiet einfach unglaublich gut, vor allem mit einem NRW Semesterticket :D
Aber ich gebe zu, dass ich im Moment hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen kein Auto habe - wer schonmal 20kg Katzenstreu und einen Reiserucksack voll mit Saft, Mineralwasser, Milch und anderem Mist von Aldi nach Hause schleppen musste, weiß, wieso ein Fahrrad das Auto nicht in allen Bereichen ersetzen kann.
Aber ich gebe zu, dass ich im Moment hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen kein Auto habe - wer schonmal 20kg Katzenstreu und einen Reiserucksack voll mit Saft, Mineralwasser, Milch und anderem Mist von Aldi nach Hause schleppen musste, weiß, wieso ein Fahrrad das Auto nicht in allen Bereichen ersetzen kann.
muss es ja auch gar nicht, auf das gesunde Mittelmaß kommt es an.:freak
Ja, da stimme ich dir voll und ganz zu. Wir haben Nachbarn, die fahren allen Ernstes morgens die 500 meter zum Bäcker mit dem Auto :freak
edit: Das Fahrrad als vielseitige Alternative, ja, definitiv.
Aber Aussagen wie "das ultimative Fortbewegungsmittel" oder "Auto braucht man eigentlich nicht" kann ich so nicht unterschreiben :)
Äh ja fjmi, was willst Du damit sagen, nach dem Artikel wäre eine Helmpflicht für Radfahrer eher contraproduktiv.
sage ich das? es ist ein link in dem viele arguemnte angeführt wurden, mit einem sehr geringen anteil an 'pros'.
Nach dem Motto wer ohne Helm einen tödlichen Unfall hat... lies dir einfach einige durch und überdenke deine aussage danach. ich hab noch no nie von einem unfall gehört bei dem man sich (nur) die oberseite (!) des kopfes verletzte. wie auch immer dazu gibts endlose diskussionen in radforen die meist von einseiter polarisierung gerpägt sind.
Aber Aussagen wie "das ultimative Fortbewegungsmittel" oder "Auto braucht man eigentlich nicht" kann ich so nicht unterschreiben :) das tun hier doch auch die wenigsten, vorallem unterstellen es jene die ohnehin nicht bereit sind auch nur ein paar 100m mit dem rad zu fahren (also nicht du!)
das tun hier doch auch die wenigsten, vorallem unterstellen es jene die ohnehin nicht bereit sind auch nur ein paar 100m mit dem rad zu fahren (also nicht du!)
Ja, ich wollte auch niemanden angreifen damit, sondern nur meine Position beziehen :)
Alles mit dem Rad ist genauso bescheuert wie 500m zum Bäcker mit dem Auto. Trotzdem kann man viel mehr mit dem Rad machen als der gemeine Autofahrer vermutet. Ich glaube, dafür ist der Thread auch irgendwie da, um den Leuten eben zu zeigen "hey, probier's doch auch mal, tut gar nicht weh und macht Spaß" :)
lies dir einfach einige durch und überdenke deine aussage danach. ich hab noch no nie von einem unfall gehört bei dem man sich (nur) die oberseite (!) des kopfes verletzte.
sicher gibt es solche Unfälle eher selten, aber ich erlebe oft das es die Kopfverletzungen sind die am Ende tragisch sind, leider.
tragisch auch die kopfverletzungen im auto, wie wärs mit einer hemlpflicht? dank klima auch nicht so schlimm ??
Es ist meistens eh leider das Gesicht und/oder die Zähne, selbst mit Helm, falls dieser zu locker sitzt. Da bräuchte man schon einen Integralhelm, ums ich optimal zu schützen.
Aber trotz allem gilt: mit Helm ist immer noch besser als ohne, weil er immerhin einen gewissen Schutz bietet.
Man sagt bei Sicherheitsgurten ja auch nicht , dass man bei >100km/h vor einen Baum sowieso stirbt, deswegen schnallt man sich gar nicht mehr an.
Es bleibt halt eine "Kosten/Nutzen Rechnung", die ich mir jetzt hier aber nicht anmaße :)
imo ist es gut, so wie es jetzt ist. Wer mag, nimmt den Helm, wer nicht, nicht. Jeder ist seines Glückes Schmied, so einfach ist das :)
GrambleX
11.08.2009, 14:37
der fährt mit den ÖVM oder mit dem eigenen auto?? DIFFERENZIEREN, schonmal daran gedacht? den restlichen schmarn an persönlichen unterstellungen lasse ich mal unkommentiert.
ÖVM -> von mir aus sehr gerne - hier an meinem Wohnort leider keine Alternative und auch in Zukunft sehe ich da schwarz, weil einfach kein Geld da ist (leider) und der Trend eher in die andere Richtung geht. ÖVM äußerst unattraktiv -> dadurch steigen mehr aufs Auto (im Idealfall oft Fahrgemeinschaften) um und die ÖVM rentieren sich immer weniger. Um hier eine Kehrtwende zu erreichen müssten sehr sehr große Investitionen (vielleich unrealistisch hoch) getätigt werden und da sehe ich leider schwarz.
Auto -> deine Forderungen im Bezug auf Autos erscheinen mir so einschneidend, dass es nicht mehr lohnenswert sein soll auf das Auto zu setzen. Dies ist imo der falsche Weg, da man dadurch nicht die Attraktivität der Alternativen steigern kann, da sie in meinen Augen (zumindestens momentan, aber auch in absehbarer Zeit) nicht gegeben sind.
Differenzieren tue ich sehr wohl. Meine Kritik ist ja nicht allgemein gemeint, sondern soll nur zeigen, dass einige deiner Forderungen aus meiner Sicht eben nicht für die Allgemeinheit taugen. Natürlich bist du nicht komplett gegen das Auto, aber du möchtest es zumindestens sehr stark zurückdrängen - zu stark imho.
Der Rest sollten keine Unterstellungen sein, sondern nur meine Auffassung, warum du wahrscheinlich die Dinge etwas anders siehst als ich und gleichzeitig eine Aufforderung mal zu überlegen ob man nichtmal aus anderen Perspektiven einen Blick auf die Sache wagen solltest. Du hast auch jeden Fall sehr eindeutige Andeutungen gamacht, dass du in einer Stadt wohnst - da sehe ich keine Unterstellung. Wenn ich den flaschen Eindruck bekommen habe, stell das doch einfach richtig. Dess du als Arbeitnehmer unflexibel bist mag eine Unterstellung sein, aber meine feste Überzeugung, nach deinen Aussagen. Die Arbeitgeber die ich kenne würden deine Einstellung als unflexibel ansehen. Deine Einstellung kann jedoch trotzdem gut sein. Größtenteils sehe ich das ja genauso. Aber man muss sehen, dass der Arbeitsmarkt einfach sehr oft ein flexibleres Handeln vorraussetzt und da können die Arbeitnehmer ja auch nichts dafür. Ich halte es deshalb für fragwürdig ob man vor diesem Hintergrund aum Verhalten der Arbeitnehmer was ändern muss/darf.
was anderes noch zum thema helme -welches mir ebenso wichtig ist-
http://wiki.radlobby.at/Helmpflicht
Einige interessante Artikel, allerdings darf man hier nicht durch die hohe Zahl der Kontraargumente darauf schließen, dass es die aussagt, dass Helme in irgendeiner Form nicht richtig sind.
Es kommt ersten nicht auf die Quantität der Belege an und zum anderen sind die meisten Kontraargumente auch einfach nur gegen die HelmPFLICHT, aber trotzdem FÜR den Helm.
Bevor hier Missverständnisse auftreten: Ich wollte da nur drauf hinweisen, da man aus meiner Sicht schnell zum Schluss verleitet wird zu sagen, dass diese Seite aussagt, dass Helme negativ zu sehen sind. Ich beziehe mich hiermit auf keinen Post!