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Geschwindigkeitsvergleiche Distris

Michael

Re-aktions-Pinguin
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Okt. 2002
Beiträge
3.213
Mal ne Frage an die Cracks hier unter Euch, die es selbst ausprobiert haben (bitte keine "ich hab gelesen, daß" oder "mein Kumpel hat erzählt, daß" Antworten! Danke ;) ):

Welche Distri ist die schnellste und um wieviel schneller ist sie bei welchen Sachen wirklich! Hand aufs Herz! Und wieviel Zeit brauchst Du, um sie zu warten bzw. einzurichten?

Nu mal los! Bekommen wir einen echten Eindruck von den verschiedenen Geschwindigkeiten der Distris oder (wieder einmal nur) ein Glaubensbekenntnis des einzelnen Boardies...
 
Die schnellste Distri wofür ?
Webserver, KDE, Dateien kopieren, Seti ?

Ich haupte mal, dass sich die nahezu nix geben, bei nem ausgelasteten System geht doch höchstens 1-2% der Leistung fürs System selber drauf.
Und beim Rest wirds auf das verwendete Programm ankommen.

KDE und so nen Shit benutz ich nicht, auf der Konsole rult Debian, da apt-get.
Bei der reinen Programmlaufzeit tippe ich mal, dass Gentoo kleine Vorteile hat, da alles für den jeweiligen Prozessor kompiliert wird, nur ist da die installation was zeitaufwendiger (Hey, ich nehm ne Woche Urlaub, Gentoo insten ;))
 
von der logik her musst gentoo am besten laufen, da es wie gesagt optimiert ist ohne ende ;)
ich selber kann auf jeden fall sagen, dass fedora core2 sehr rund läuft und mir besser gefällt als SuSE 9.1. beim booten ist suse sehr lahm, da wirklich jeder erdenkliche kram mitgeladen wird, den man aber nie brauchen wird. das wird sich dann im weiteren betrieb auch auf die auslastung des arbeitsspeichers auswirken.

also:
fedora schneller als suse
 
naja, ne woche braucht man net, aber es dauert schon ne weile.
habs auf nem notebook installiert mit -march=athlon-xp und des hat mit kde nur eine nacht gedauert...
 
karuso schrieb:
naja, ne woche braucht man net, aber es dauert schon ne weile.
habs auf nem notebook installiert mit -march=athlon-xp und des hat mit kde nur eine nacht gedauert...
Die Antwort bezog sich jetzt aber wohl auf diesen Thread . Aber paßt thematisch besser hierher. :D
 
Blutschlumpf schrieb:
Die schnellste Distri wofür ?
Webserver, KDE, Dateien kopieren, Seti ?

Ich haupte mal, dass sich die nahezu nix geben, bei nem ausgelasteten System geht doch höchstens 1-2% der Leistung fürs System selber drauf.
Und beim Rest wirds auf das verwendete Programm ankommen.

KDE und so nen Shit benutz ich nicht, auf der Konsole rult Debian, da apt-get.
Bei der reinen Programmlaufzeit tippe ich mal, dass Gentoo kleine Vorteile hat, da alles für den jeweiligen Prozessor kompiliert wird, nur ist da die installation was zeitaufwendiger (Hey, ich nehm ne Woche Urlaub, Gentoo insten ;))
Hmm @ Eine Woche.. O_o.. Nutzt du noch einen alten 133er ? *G* Also auf einem relativ neuem System geht das recht Flott.. Ich brauch auf meinem 1,3GHz, 1GB RAM PC ~3 stunden um X + Fluxbox zu bauen. ;)
Ja, ich schliess mich die anderen an, Gentoo, da optimierung hat die meisten vorteile und Fedora ist auch schoen schnell, weil es wegen der guten hardwareerkennung nicht so viel Treiber, wie SuSE mitlaed. ;)

mfg
 
Sorry, aber wer benutzt denn noch die mitgelieferten Treiber ?
Sowas wird schön schlank ohne überflüssige Treiber und ohne Module kompiliert. ;)
 
also ich kann bis jetzt nur Debian und Suse vergleichen und ich finde Debian läuft schneller und braucht zum booten nicht so lange wie Suse!
Hab aber trotzdem Suse da es leichter zu konfigurieren ist!
Werd aber Fedora mal testen!
 
Leider hat Debian keine Hardwareerkennung und installierten deshalb einen vollgepackten Kernel. Das nervt auf die dauer und deswegen muss man sich immer einen selber bauen..

mfg
 
Mein letzter direkter Vergleich war Mandrake 8.2 und SuSE 7.3. Beides waren Standardinstallationen ohne irgendwelchen Firlefanz.
Dabei war Mandrake im Allem deutlich schneller, sowohl bei den Startzeiten (Runlevel 5, also X Window System sofort starten), als auch bei der alltäglichen Arbeit (Programme starten, beenden, uvm.).

Neuere Vergleiche fehlen mir leider.
 
Slackware ist sehr schlank (vor allem die Initskripts) und schnell (Die Pakete sind nicht gepatcht (außer es gibt einen guten Grund, wie z.B. Sicherheitslöcher) und mit -O2 -march=i486 -mcpu=i686 auf i686 optimiert), dann wäre da noch Crux, wo das Basis-System auf i686 kompiliert ist (-march=i686).
 
also ich hab da irgendwas im hinterkopf, dass heise mal nen newspost dazu gebracht hatte und da gabs immer felder, wo die eine distri schneller war als die andere und dann doch wieder andersrum... grundsätzlich ist das eigentlich ****** egal, hauptsache halbwegs an der arch., also i386 find ich persönlich bissl doof bei debian, aber naja...

ansonsten stand in dem text noch drinne, das yoper das schnellste ist, nur das hatte ich mal drauf und naja, emerge + apt-get? das glaub ich geht einfach net :)
 
Throx schrieb:
ansonsten stand in dem text noch drinne, das yoper das schnellste ist, nur das hatte ich mal drauf und naja, emerge + apt-get? das glaub ich geht einfach net :)
Yoper ist auch nicht sehr schnell. - Laed auch ein haufen unnoetigen Mist mit.

mfg
 
server schrieb:
Yoper ist auch nicht sehr schnell. - Laed auch ein haufen unnoetigen Mist mit.

mfg
Hi,
bei mir läuft Yoper am Schnellsten habe alle Disris ausprobiert.
Und ich finde es gut das ich alles von Suse, Debian und Redhat installieren kan .
emerge und apt-get läuft super bei mir.

Thomas
 
Nichts für ungut, aber ich glaube nicht, dass emerge + apt-get gut läuft, ich selbst hatte yoper nur ne woche drauf, aber das lag auch da dran, dass ich via apt-get kde installiert hatte (oder war doch automatisch sogar drauf) und wenn du dann nen kde-packet emergen willst, fehlen dem die sourcen, woher nehmen? er greift halt net auf apt-get da zurück sondern versucht selbst zu emerge und das dauert dann halt mal 3h :D
 
Throx schrieb:
Nichts für ungut, aber ich glaube nicht, dass emerge + apt-get gut läuft, ich selbst hatte yoper nur ne woche drauf, aber das lag auch da dran, dass ich via apt-get kde installiert hatte (oder war doch automatisch sogar drauf) und wenn du dann nen kde-packet emergen willst, fehlen dem die sourcen, woher nehmen? er greift halt net auf apt-get da zurück sondern versucht selbst zu emerge und das dauert dann halt mal 3h :D
Ja, das gefaellt mir daran auch nicht so gut, dieser Misch Masch aus 2 verschiedenen Paketmanagementsystems. :|

mfg
 
Throx schrieb:
Nichts für ungut, aber ich glaube nicht, dass emerge + apt-get gut läuft, ich selbst hatte yoper nur ne woche drauf, aber das lag auch da dran, dass ich via apt-get kde installiert hatte (oder war doch automatisch sogar drauf) und wenn du dann nen kde-packet emergen willst, fehlen dem die sourcen, woher nehmen? er greift halt net auf apt-get da zurück sondern versucht selbst zu emerge und das dauert dann halt mal 3h :D

Hi,
stimmt mit emerge, deswegen nehme ich SuSE, Redhat FC2 und Yoper RPM's. Da leider bei allen nicht immer alles da ist was ich brauche, kann bei Yoper es sich zusammen bauen ohne das gleich ergendwelche Abhänigkeiten schreien. Und bei glxgears und Spielen habe ich bei Yoper die grösste Framerate. Jeder hat halt seinen eigenen Vorlieben. ;)
SuSE und Redhat FC2 sind aber in einigen dingen einfacher zubedienen, das muss ich aber eingestehen.
Thomas
 
naja, schlussendlich kannst du dir jede distribution so zurecht machen, dass sie fast wie ein gentoo ist. packete selber kompilieren und den kernel selber konfigurieren, dann prelinking usw. sollte eigentlich mit den meisten distris auch drin liegen.

das gentoo merklich schneller ist, als vorkompilierte distributionen wage ich jetzt mal zu bezweifeln. das macht vielleicht nicht einmal ein paar % aus.

übrigens kann man auch unter gentoo das packagesystem von debian einrichten, ich weiss also nicht, für was das yoper (<- noch nie gehört) genau gut sein soll :confused_alt:

ganto
 
Ganto schrieb:
naja, schlussendlich kannst du dir jede distribution so zurecht machen, dass sie fast wie ein gentoo ist. packete selber kompilieren und den kernel selber konfigurieren, dann prelinking usw. sollte eigentlich mit den meisten distris auch drin liegen.
Nicht wirklich, du kriegst SuSE oder Mandrake oder oder sicherlich nicht so entschlackt wie Gentoo, Debian oder Slackware, aber das sagte ich oben bereits. Selbst wenn, du alles entfernen wuerdest und neuaufbaust, liegen immernoch diese Suseeigenen Manpages und anderen Dinge auf der Platte. - Selbst die ganzen Module die bei SuSE gestartet werden hast du bei Gentoo nicht.. _DA_ ist es wirklich einfacher, Gentoo zu installieren anstatt SuSE zu entschlanken.

das gentoo merklich schneller ist, als vorkompilierte distributionen wage ich jetzt mal zu bezweifeln. das macht vielleicht nicht einmal ein paar % aus.
Ist es, s. Geschwindigkeitsvergleiche von tux73.

übrigens kann man auch unter gentoo das packagesystem von debian einrichten, ich weiss also nicht, für was das yoper (<- noch nie gehört)
Wer will das schon? emerge ist genial und wenn du das dann mit apt vermischst.. das gibt keinen Sinn...spaetestens nach paar Tagen hast du ein geschrottestes System.

mfg
 
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