Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dummes Deutschland!
Hi,
lt. TAZ versackt Deutschland in der Dummheit. :( Geahnt haben wir es ja schon länger und die EM 2004 machte es dann offentsichtlich. Mit der nachwachsenden Generation ist kein Staat, aber vor allem keine Wirtschaft, kein Wohlstand und siehe Athen, nur wenige Sporterfolge zu erringen.
Normal ist, Daß jede nachfolgende Generation "klüger" als die vorhergehende ist. Die Anteile erfolgreicher Schulabsolventen/innen und der Hochschulzugangsberechtigten stieg scheinbar ständig an. Gleichzeitig sank der Anteil jener in einem Altersjahrgang, die über keinen Abschluß verfügen.
Auch bei Berufsabschlüssen tritt dieses Phänomen auf. Berufsvorbereitung und Berufsgrundbildung führen ins berufliche Nichts. Die jungen Menschen schätzen die Situation richtig ein und schwänzen solche Maßnahmen in erheblichem Maße. Solche Bildung lohnt sich nicht. Sie führt doch nur in die Arbeitslosigkeit. Hierbei wird natürlich auch eigene Unzulänglichkeit kaschiert ;)
40% eines Altersjahrgangs sind Abiturienten. Das hat allerdings nicht zu einem Anstieg an Akademikern geführt, sondern zu gestiegenen Zahlen an Studienabbrechern. Versäumte Schul-und Berufsabschlüsse sind kaum mehr aufzuholen, weil die Förderung solcher Personen eingestellt ist.
Es ist also nicht nur "Pisa", das die Verdummung belegt. Es handelt sich um einen langfristigen Trend, der z.Zt. Helmut Kohls begann.
Der hat den Bildungsetat drastisch gekürzt. Er schaffte das Schüler-Bafög ab und stellte die Förderung für Studierende auf Darlehen um.
Dies führte zu einem Rückgang Studierender (besonders der nicht priviligierten Schichten).
Die Politik zeigte damit ihre Nicht-Werschätzung von Bildung als Zukunftinvestition. Alle anderen europäischen Staaten verfolgen seit 20 Jahren eine entgegengesetzte Bildungspolitik.
Nunmehr hat auch die Bundesregierung begriffen, daß Bildung für die Gesellschaft lebensnotwendig ist. Allerdings kommt man auf keinen gemeinsamen Nenner mit den Bundesländern und den Arbeitgebern. Das zeigt der gescheiterte Ausbildungspakt. Die Folgen werden in ca. 15 Jahren zutage treten. Solange würde es übrigens dauern, die Versäumnisse der letzten 20 Jahre aufzuarbeiten.
Dagegen würde es sich lohnen auf die Straße zu gehen. Das macht eher Sinn, als was zur Zeit da abläuft. Aber vielleicht wollen die uns ja dumm halten :p
Gründe kann sich jeder selbst zusammenreimen.
Ob das ein "grundsätzlicher" Fehler der Politik ist, möchte ich dann doch eher bezweifeln. Ich sehe den "grundsätzlichen" Fehler eher in der 68er Generation!
Mal ehrlich, dass Abitur einiger Bundesländer von heute ist doch kaum noch mit dem Abitur der 60er / 70er Jahre zu vergleichen. Selbst mein Vater der nur 8 Jahre Hauptschule zu besuchen brauchte sagt einen AUSWENDIG aus dem Kopf heraus "Das Lied von der Glocke" auf. Viele Abiturienten haben ja schon schwierigkeiten ohne Google herauszufinden wer überhaupt der Verfasser dieser Dichtung ist. Es wird einfach nicht mehr gelehrt.
Weiter geht es dann bei der oft viel zu unsinnigen Berufsausbildung.
Warum muß ein Schlosser "PRÜFUNGSRELEVANT" eine Deckenkostruktion / Brückenkonstruktion ausrechnen können? Oder die physikalischen / chemischen Eigenschaften der verschiedenen Stähle wissen? Warum wird ein Bäcker / Koch zu einem halben Lebensmittelchemiker ausgebildet? Schmeckt das Brot besser wenn der Bäcker jeden einzelnen Hefepilz in seinem Teig mit Vornamen kennt?
In den Schulen wurde das Niveau herabgesenkt während es gleichzeitig in der Berufsausbildung (unsinnigerweise) viel zu hochgeschraubt wurde. Dies ist auch gleichzeitig ein Grund dafür, warum ein Hauptschüler kaum noch Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhält.
Wir Deutschen unterscheiden uns im Schnitt von den in der Vergangenheit (unter dem Einfluss von Vorurteilen) so oft verlachten Amis nur noch dadurch, dass wir noch nicht ganz so fett sind. Aber den Mißstand holen die dafür zuständigen Bevölkerungsschichten in den nächsten Jahren gewiß noch auf - ich bin zuversichtlich.
Die Politik ist sicherlich einer der wesentlichen Faktoren für so eine "Verdummung", da sie ja schließlich die Mittel hat, und mehr oder weniger auch bestimmt was denn gelehrt wird.
Trotzdem hat jeder natürlich auch eine gewisse Eigenverantwortung, die aber sehr starkt von der Erziehung und seinem Umfeld abhängt - dass ich hier niemandem etwas neues erzähle, ist mir klar. Ich frage mich lediglich wieso die Politik das nicht erkennen kann, oder besser gesagt warum nichts dagegen unternommen wird?
Sogar das belächelte Osteuropa hat höhere Bildungsansprüche als Deutschland, und mit "Abi in Deutschland" wird man heute mehr belächelt als respektiert.
Die deutschen Fachkräfte werden, wenn man mal alle in einen Topf wirft, auf dem europäischem und internationalem Markt immter uninteressanter da selbst die Hochschulen nur noch Mitelmaß sind.
Was zu einer guten Bildung in Deutschland fehlt, ist schlicht und einfach Geld. Es ist mittlerweile wieder soweit, das sich viele nicht leisten könnten eine akademische Laufbahn einzuschlagen da sie schon früher arbeiten müssen, was eigentlich sehr schade ist.
RonnySteele
19.08.2004, 14:10
Tja, leider muß ich hier meinen Vorrednern rechtgeben. Der Bildungsstandart
in Deutschland ist in den letzten Jahren leider entscheidend gesunken. Unsere
Gesellschaft wurde 'ver-Bohlen-isiert'. Spätestens wenn man sich mal diese
ganzen 'Superstar'-Shows oder Big Brother reinzieht, weiß man was ich meine.
Das Schlimme daran ist wohl, daß derartiger Müll heute offensichtlich wichtiger
ist als die Bildung.
Andererseits geht die Bildung in Deutschland gerade auf dem zweiten/dritten
Bildungsweg viiiiiel zu weit von der Praxis weg. Da wird Theorie gepaukt bis
zum Abwinken, obwohl man 90% des Erlernten nie für seinen späteren Job
brauchen wird. Hier wäre eine praxisbezogenere Ausbildung äußerst
wünschenswert.
-Ronny
Wann oder wo ist das denn bitte nicht so, dass ein Großteil, der in der Schule
gemacht wird, für den späteren Beruf nicht mehr gebraucht wird? Ich denke
darüber kann jeder von uns ein Lied singen, dass er sich selbst mal in der
Schulzeit gefragt hat, wofür er diesen Mist denn jetzt schon wieder braucht,
wenn er was nicht verstanden hat ...
Aber ich denke die Bildung an sich sackt nicht nur durch die geistig unterfordernden
TV-Shows ab, sondern durch den allgemeinen technischen Fortschritt und der
Scheiss-Egal-Mentalität, die Kiddies oft zutage legen. Da wird zocken am
Elefantenohr-Nokia wichtiger, als sich mal Mathe an zu sehen, da geht das
Blagentum Nachmittags nur nach Hause um rechtzeitig im Chat oder im lang
geplanten U14 Clanwar zu zocken usw. usw.
Für den Rest brauchen sie sich ja noch keine Gedanken zu machen. Eltern bezahlen
Roller, Handy, PC, Konsole, TV, Disco und Co ... Also wenn ich mir dann als Jungkiddie
jetzt noch keine Gedanken um meine Zukunft machen brauche, weil ich soooo viel
Zeit habe, bis es "ernst" wird, brauch ich doch auch nicht zu lernen - könnte ja
Arbeit bedeuten.
13thAngel
19.08.2004, 14:31
Andererseits geht die Bildung in Deutschland gerade auf dem zweiten/dritten
Bildungsweg viiiiiel zu weit von der Praxis weg. Da wird Theorie gepaukt bis
zum Abwinken, obwohl man 90% des Erlernten nie für seinen späteren Job
brauchen wird. Hier wäre eine praxisbezogenere Ausbildung äußerst
wünschenswert.
Du meinst auf dem ersten Bildungsweg geht es viel zu weit von der Praxis weg. Dabei stellt sich die Frage was du als 1. Bildungsweg, und was du als 2. Bildungsweg siehst!?
Ein großes Problem sehe ich jedoch nicht nur in der Schulausbildung, sondern in der begleitenden Ausbildung durch die Eltern.
Ich glaube nicht, daß sich viele Eltern noch die Zeit nehmen und mit ihren Sprößlingen die Hausaufgaben machen, Vokabeln, Mathematik usw. üben.
Nein, alles wird auf die Schule abgewälzt.
Kinder ja, aber kommt mir bitte nicht mir euren Problemen. Der Arbeitstag war ja so anstrengend.
Die Lehrer sind nicht in der Lage diese Diskrepanzen in der Vorbildung zu kompensieren.
Das Ergebnis: Einfachste Grundrechenarten können von den meisten Berufsschülern ohne Taschenrechner nicht mehr gelöst werden.
Wenn sie denn wissen damit umzugehen, ist ja keine Maus dran.
Deswegen möchte ich an die zukünftigen Eltern appellieren, sich auch hierzu Gedanken zu machen. Essen, Taschengeld, PC und Handy reichen nicht aus.
honkitonk
19.08.2004, 14:39
Deutschland und dumm? Richtig. Das Niveau sämtlicher Bildungseinrichtungen sinkt in den Keller. Warum? Grundschulklassen sind zu groß. Die Eltern können (hier in MeckPom) die Entscheidung über den Bildungsweg des Kindes treffen(falscher Ehrgeiz). Die Lehrer geben nur noch Empfehlungen. Dann hat man in den Gymnasien massenhaft eigentliche Realschüler. Die drücken das Gesamtniveau. Früher war es so, dass wer nicht mehr im Unterricht mitgekommen ist, die Schulform wechseln musste. Heute wird der Unterrichtsstoff den schlechteren Schülern angepasst. Alles wird verlangsamt. Und die "eigentlichen Gymnasiasten" bleiben ohne Förderung auf der Strecke. genauso zieht sich dieser Missstand durch die anderen Schulformen.
Ich hab Abitur und schäme mich für meinen Bildungsstand. Ich möchte mich jetzt nicht als dumm oder intelligent hinstellen, aber ich habe auf dem Weg zum Abi geistig massiv abgebaut. Und warum? Weil die 5er und 6er Kandidaten bis zum Abi mitgeschleift werden mussten. Ich finds ehrlich nicht so toll dass es reicht, dass man 3 Tage vor der Abi-Prüfung anfängt zu lernen und man trotzdem ohne Probleme besteht.
Und nebenbei: es ist ne Frechheit, dass es Lehreran unserem Gymnasium gab, die eigentlich gar keine Zulassung hatten. Aber das Ding wird ja glücklicherweise geschlossen. Und ich hab jetzt mächtig Bammel vorm Studium.
über meine Sprachkünste braucht ihr euch gar nicht erst aufregen. Ich bin Deutscher und hab Deutsch als Prüfungsfach abgewählt?!?
gegrüßt honkitonk
Nicht zu unterschätzen ist auch wieviel der Qualifizierende Hauptschulabschluss wert ist. Ein Freund von mir machte ihn etwa vor einem Jahr und wusste nicht was eine Wurzel ist. 9 Jahre Schule! Was machen die in der Zeit?
@honkitonk
sag mal, deine schule war nicht zufällig das gymnasium neukoster in nordwestmecklenburg?
da geh ich nämlich zur schule (jetzt elfte klasse), und da siehts ganz genauso aus. viele "dumme" werden mitgeschleift, teilweise sogar leute, die nur sechsen schreiben und kein wort rausbringen, wenn sie mal ergebnisse vortragen sollen usw.
nicht-pädagogen und nicht-gymnasiallehrer hatten wir hier auch schon. wir hatten sogar mal einen musiklehrer, der rechtsradikal war und neonazis benzin gegeben hat, um in der nächstgrößeren stadt (wismar) nen asia-imbiss anzuzünden. vielleicht hast du (honkitonk) davon gehört, der fall hat sich in der presse ganz gut verkauft.
aber du hast dich auch beschwert, dass die eltern hier (ist das nicht auch überall sonst so? :confused) über den bildungsweg entscheiden können. ich finde das sogar sehr gut, denn fast alle wirklich guten schüler in unserer klasse haben nur eine realschulempfehlung gehabt. es gibt auch ausnahmen, ich hatte z.b. eine gymnasialempfehlung, aber diese empfehlungen kommen imho so früh, dass zu dem zeitpunkt noch gar nicht klar sein kann, wie sich der kandidat am gymnasium durchschlagen würde, und dann lieber realschule gegeben wird, wenn man in der grundschule auch nur ein wenig von der norm abweicht.
edit
Was machen die in der Zeit?
die schule schwänzen und mit der bierpulle in der bushaltestelle sitzen. so machen das jedenfalls bei uns die meisten hauptschüler.
und wurzelziehen haben wir auch erst ende klasse neun gelernt glaub ich. aber dadurch, dass wir ein halbes jahr lang binomische formeln hatten (weil unser lehrer eigentlich "umweltingenieur" war und kein "richtiger" lehrer), hat unsere klasse eh ein mathedefizit. who cares, das abi schaffen wir auch so, ist ja recht anspruchslos :rolleyes
bitfunker
19.08.2004, 15:24
Verdummung der deutschen Jugend – Gründe? : http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=62218
Das Fernsehen verblödet... wir verblöden.: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=70136
Sollen wir das ganze nochmal durchkauen?
Davon abgesehen: Lehrkräfte ohne zweites Staatsexamen dürfen eigentlich keinen Fachunterricht in Kernfächern wie Mathematik machen. Vll. gibt es für die NBL Ausnahmeregelungen, aber an sich geht das nicht. Ohne 2. Ex gehen nur Hausaufgabenbetreuung, Workshops, Förderunterricht, ...!
honkitonk
19.08.2004, 15:53
Eigentlich rege ich mich ja nur über die Eltern auf, die ihr Kind unbedingt auf dem Gymnasium haben wollen. Nichts gegen Ehrgeiz, aber irgendwo sind auch Grenzen. Auf jeden Fall sind Leistungstendenzen erkennbar. Wenn man nicht in der 4. Klasse über den Bildungsweg entscheiden kann, dann soll man ebend noch bis in die 7./8. Klasse warten. Aber spätestens dann gehören alle Schüler mit nem Durchschnitt unter 2.5 aussortiert.
Ein Realschulabschluss ist auch nicht das Schlechteste. Der hat doch erst durch die fehlenden Leistungsspitzen (die jetzt die "Schlusslichter" auf dem Gymi bilden) den schlechten Ruf bekommen. Wie gesagt zieht sich dieses Problem durch alle Schulformen.
Und die Kompetenz einiger Lehrer müsste auch mal dringend überprüft werden!!
Bin im Gymi in Grabow (bei Ludwigslust) zur Schule gegangen.
@ AMGodlike: lern mal fleißig fürs Abi. Die Idioten aus dem Kultus sind nach Pisa der Meinung, dass man anstatt das Niveau zu verbessern lieber alle Prüfungen erschweren sollte. Aber mit dem billigen Punktesystem sollte eigentlich jeder halbwegs intelligente Schüler das Abi schaffen. (bei uns gabs Leute die haben das Abi schon vorher bestanden, weil sie die Pkt-Zahl schon geschafft hatten. durften also nur nicht durch die Püfungen durchfallenv - der Rest war egal)
gegrüßt
@ b-runner: durchkauen bringt nix - lasst uns demonstrieren ;)
Shiro <Kamui>
19.08.2004, 17:10
Leider ist die ganze Diskussion nen alter Hut...schließlich wissen wir das alles seit Jahren,nur dagegen unternommen wird nichts!
Ich kann auch nur wieder für mich sprechen und muss sagen,dass das Abitur jegliche Ansprüche verloren hat^^
Ich war nach bestandenem Abitur nichtmal fähig feiern zu gehn ( was hätte ich auch feiern sollen?).
Die Grundproblematik ist ,dass das Niveau viel zu niedrig ist! Ich bin der Meinung, dass sehr viele Schüler zu viel mehr inner Lage sind und auch an ihre Grenzen getrieben werden sollten,nebenbei müssen Unterrichtsthemen verändert werden.
Wenn ich mich zurückerinnere was ich auf dem Weg zum Abitur gelernt habe wird mir Angst und Bange und heute kann/bzw. muss ich erschreckenderweise sagen das ich durchs Abitur eher dümmer wurde-also mein Leistungsstand nach der Realschule|mittl.Reife ( so schlimm es klingt!) war höher :p ,außer natürlich in den Leistungskursen die wohl als einziges vernünftig unterrichtet wurden.
Ein weiteres Problem ist die Vermittlung des Unterrichtsstoffs...mir werden erst heute (gut ein Jahr nach dem Abi) grundlegende Dinge in Bezug für was brauch ich das und das klar nachdem ich mich seit ca. 2 Monaten auf das Studium vorbereite,da ich genauso Panik davor habe wie Honki.
Nebenbei ging ich auf ein sehr gutes Gym in BaWü,welches einen sehr guten Ruf und für eine gute Ausbildung bekannt ist und Nein *g* leider hab ich keinen IQ von 500 und bin einfach nur sooooo schlau.
Muss mich wohl ganz normal einstufen und daher bleibt nurnoch die Schule!
Heute hoffe ich nur,dass ich zumindest dann auf mein Diplom stolz sein kann (wenn ich es schaffe!).
PuppetMaster
19.08.2004, 19:18
Mal den Artikel verlinken, mit dem diese Diskussion begonnen hat:
http://www.taz.de/pt/2004/08/18/a0214.nf/text
bitfunker
19.08.2004, 20:46
Is' ja doll, dass das Abi für einige hier schon zu leicht ist. Ich habe mir mein Abi vor 8 Jahren mühsam erkämpft und hatte nach der 13. ein Wissen um dass ich mich heute selbst beneide, weil ich inzwischen schon wideer so viel vergessen habe.Auch bei Berufsabschlüssen tritt dieses Phänomen auf. Berufsvorbereitung und Berufsgrundbildung führen ins berufliche Nichts. Die jungen Menschen schätzen die Situation richtig ein und schwänzen solche Maßnahmen in erheblichem Maße. Solche Bildung lohnt sich nicht. Sie führt doch nur in die Arbeitslosigkeit. Hierbei wird natürlich auch eigene Unzulänglichkeit kaschiert 100% Quatsch! Aber um dass zu wissen, muss man es gesehen & gemacht haben! Klar, ein paar Fallen auch durch dieses Raster, andere schleichen sich durch, aber diese Maßnahmen zur Sinnlosigkeit zu verdammen ist mehr als vermessen!
Aber diese Arroganz ist unter den Regierenden sein Clement in und es springen immer mehr auf den Zug auf!
Hi,
wer von den Jugendlichen nicht nach der Haupt-oder Realschule einen Ausbildungsplatz hat, geht meistens -oder wird gegangen- in ein sogenanntes Berugsvorbereitungsjahr. Damit sollen sie von der Straße weggeholt werden. Das ist für viele dieser Schüler ganz offentsichtlich.
Und so war es auch gemeint: sie erkennen und wissen, daß sie nur aufgrund schlechter bis miserabeler Schulleistungen in diese Maßnahmen einmünden und keinen Ausbildungsplatz bekommen haben.
Und so werden diese eigentlich sinnvollen Maßnahmen nur als ein Abschiebeplatz gesehen. Daraus folgt, daß hier viele -nicht alle- permament diese Maßnahmen
schwänzen und nichts für sich tun.
Wer hat Schuld?? Wie im Eingangsthread geschrieben sind die Gründe vielfältiger Art.
Wie einige geschrieben haben, ist es das Schulsystem mit zu großen Klassen und damit auch mit großen Leistungsunterschieden. Die guten Schüler bleiben auf der Strecke, da sich in diesen Klassen immer an den Schwächsten orientiert wird. Dadurch sinkt das Gesamtniveau rapide abwärts.
Hier müßte doch selektiert werden, damit die Begabteren gezielt gefördert werden. Die Schwächeren hätten in einem eigenen Verband dann mehr Chancen und wären nicht desillusioniert, ob ihrer eigenen Mängel. Sie hätten auch wieder einen Anreiz zu lernen, da sie nicht ständig durch die besseren Schüler vorgeführt würden.
Aber unser starres System taugt dazu nichts. Jedes Bundesland braut sein eigenes Süppchen. Hier ist Macht wichtig, weniger der Mensch. Leider ist es so und kein Ende in Sicht :(
paebulteki
22.08.2004, 18:28
Vielleicht liegt die Ursache ja gar nicht an unsem Bildungssystem, sondern an der allgemeinen Einstellung zum Lernen, vielleicht auch ein Ergebnis so mancher anti- autoritären Erziehung.
Mir ist vor Kurzem aus einem Schulfenster ohne Grund (stieg gerade in mein Auto ein) ein kleiner Stinkefinger gezeigt worden, lustig, aber auch bedenklich.
Ich habe einige Jahre in Korea gelebt und dort auch schon mal eine Schule besucht. Die Schüler sitzen dort wie die Mäuschen und versuchen, soviel wie möglich mitzubekommen, solche Bilder sieht man in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr so sehr.
Das Problem ist, daß uns die Asiaten im Bildungsniveau mit steigender Tendenz überholen, und da wir nicht auf einer Insel leben, werden wir das früher oder später auch in der Verschiebung der wirtschaftlichen Kräfte zu spüren bekommen.
:(
FreddyMercury
23.08.2004, 01:24
Vielleicht liegt die Ursache ja gar nicht an unsem Bildungssystem, sondern an der allgemeinen Einstellung zum Lernen, vielleicht auch ein Ergebnis so mancher anti- autoritären Erziehung.
Mir ist vor Kurzem aus einem Schulfenster ohne Grund (stieg gerade in mein Auto ein) ein kleiner Stinkefinger gezeigt worden, lustig, aber auch bedenklich.
Ich habe einige Jahre in Korea gelebt und dort auch schon mal eine Schule besucht. Die Schüler sitzen dort wie die Mäuschen und versuchen, soviel wie möglich mitzubekommen, solche Bilder sieht man in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr so sehr.
Das Problem ist, daß uns die Asiaten im Bildungsniveau mit steigender Tendenz überholen, und da wir nicht auf einer Insel leben, werden wir das früher oder später auch in der Verschiebung der wirtschaftlichen Kräfte zu spüren bekommen.
:(
Ja. Zudem arbeiten die Asiaten auch billiger :D
Naja, wie dem auch sei, es ist das Bildungssystem, aber auch die Erziehung und die Einstellung zum lernen. Wenn man sich heute in den Schulen rumguckt, sieht man schon oftmals, wie in den Schulen gekifft wird. Und an sehr vielen Grundschulen sieht man die Kinder teilweise auch schon rauchen. Das ist auch extrem, wenn die mit 10 Jahren schon am rauchen sind.
Die Erziehung heutzutage ist fürn A**** und die Lehrer können dann auch nicht mehr viel machen. Wir suchen die Fehler auch immer bei anderen, aber wir sollten mal anfangen die Fehler bei uns selber zu suchen
bitfunker
23.08.2004, 08:59
Daraus folgt, daß hier viele -nicht alle- permament diese Maßnahmen schwänzen und nichts für sich tun. Nur der Vollständigkeit halber: Wer innerhalb eine solchen Maßnahme zweimal ohne AuB fehlt, fliegt meist raus!
Klar, der "gelbe Urlaubsschein" ist bei einschlägigen "Ärzten" leichter zu bekommen als eine Zeitschrift im Wartezimmer, aber Anarchie herrscht hier auch nicht!
Ansonsten möchte ich doch nochmals daruf hinweisen, dass wir die "Verdummung der Jugend" bereits ausführlich und aus verschiedenene Perspektiven (Erziehung, eltern, Konsum, Medien, Lehrer, Schulsystem, ...)diskutiert haben: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=62218
Ich denke, wenn man den Bogen zum allgemeinen Niveauverlust in der Gesellschaft bekäme, würde der Thread mehr Sinn machen als die Diskussion zu wiederholen, die oben verlinkt ist.
40% eines Altersjahrgangs sind Abiturienten. Das hat allerdings nicht zu einem Anstieg an Akademikern geführt, sondern zu gestiegenen Zahlen an Studienabbrechern. Versäumte Schul-und Berufsabschlüsse sind kaum mehr aufzuholen, weil die Förderung solcher Personen eingestellt ist.
Es ist also nicht nur "Pisa", das die Verdummung belegt. Es handelt sich um einen langfristigen Trend, der z.Zt. Helmut Kohls begann.
Der hat den Bildungsetat drastisch gekürzt. Er schaffte das Schüler-Bafög ab und stellte die Förderung für Studierende auf Darlehen um.
Dies führte zu einem Rückgang Studierender (besonders der nicht priviligierten Schichten).
Ähm, davon merke ich an unserer Uni aber nix... wir haben mE viel zu viele Akademiker. Wer soll die denn alle einstellen? Vor allem im Bereich Jura ist das krass. Es gibt ohnehin schon zuviele Anwälte und jedes Jahr kommen tausende Juristen dazu. Wo sollen die denn hin?
Ich schließe nicht aus, daß es im einen oder anderen Fachbereich Lücken gibt. Aber es studieren einfach zu viele. Der Plan: Mehr Studis, mehr Betriebsgründungen, mehr Arbeitsplätze ist ja nu gar nicht aufgegangen. Das Ende von dem Lied ist, daß man jetzt sogar für eine Aushilfstätigkeit als Tippse gefragt wird, ob man Auslandserfahrung hat und mindestens perfekt Englisch kann. Und das bei einem Studi-Nebenjob!
Dafür fehlen uns gut ausgebildete Lehrlinge. Die Handwerksbetriebe müssen größtenteils mit unausbildbaren Halbidioten vorlieb nehmen. Das kann es doch nicht sein!
Die Anforderungen in den Schulen müssen einfach wieder höher sein. Auch da ist eine Grundreform des Systems nötig. Ganztagsschulen, weniger Abiturienten usw.
honkitonk
24.08.2004, 10:54
konkret fetter beitrag ;)
Ne Reform des Bildungswesens in allen Bereichen wäre nötig!
Wenn ich mein Leben so hinkriege wie ich es hoffe bin ich nach dem Studium aus Dtl verschwunden. Ich guck doch nicht zu wie meine Kinder in Dtl in der 10 Klasse die Malfolgen lernen oder was (Übertreibung)?
klar, ganztags schulen beim derzeitigen schulsystem.. LOL
weißt du wieviele kidz es gibt die schwänzen weil der unterricht einfach zu derbe langweilig und mittelalterlich gestaltet wird? auf bänken oder stühlen zu sitzen die n holzfäller oder schlumpf passend finden würde?
handwerksberufe will keiner mehr annehmen weil sie zu schlecht bezahlt werden und man sich den körper kaputt schuftet für nichts und wieder nichts, zumal immer mehr betriebe automatisieren und somit keine zukunft gesichert ist.
und realistisch betrachtet isses sogar verständlich das soviele anwälte werden wollen wenn man die steigende kriminalitätsrate betrachtet ist sowas gut durchdacht :p
soviel mal zu dem thema der andere seiten des ganzen kennt :p
:D
FreddyMercury
24.08.2004, 12:45
Ich bin eher dagegen, dass die Anforderungen steigen. Ich finde es nämlich richtig krass, dass man für eine Krankenschwester Ausbildung mindestens ein Fachabitur braucht, wofür man damals noch mit einem Realschulabschluss auskam.
Ganztagsschulen wären schon gut (siehe Gesamtschulen). Natürlich muss ein ausgeglichenes Programm da sein und der Unterricht nicht zu langweilig, wie bei mir an der Höheren Handelsschule.
Aber nicht nur in den unteren Klassen muss man was machen, sondern auch in den Oberstufen. In meiner Klasse waren von den Jungs nur Chaoten drin. Die haben sich verhalten wie 13 und 14 Jährige Jugendliche im Alter von 18 - 20 Jahre. Und von 18 - 20 Jährigen kann man mehr Verstand verlangen.
Wir sollten uns echt mal Ausländische Schulsysteme angucken und dann mal Ordentlich was zusammenstellen. Aber unsere Herren Politiker haben ja wichtigere Sachen zu tun, als sich um die Bildung zu kümmern.
Ich bin eher dagegen, dass die Anforderungen steigen. Ich finde es nämlich richtig krass, dass man für eine Krankenschwester Ausbildung mindestens ein Fachabitur braucht, wofür man damals noch mit einem Realschulabschluss auskam.
Tja, genau das habe ich gemeint! Klar, daß die Anforderungen an die Jobs steigen, wenn die Bildung immer schlechter wird.
@ KL0k
Tja, nun, ich sagte doch: Schulsystem ändern.
Zur Kriminalitätsrate: die steigt a) mit zunehmendem Ausländeranteil (ist so), und b) werden nicht nur Strafverteidiger gebraucht. Das sind die wenigsten, denn unsere Kriminalitätsrate hält sich durchaus in Grenzen. Die meisten machen Zivilrecht (Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftrecht, usw usw usw).
GaBBa-Gandalf
24.08.2004, 14:07
ich finde die gesellschaft ist der größte Krebsschaden.
Vergleicht nur mal früher DDR und jetzt BRD, seit der wende sind die schüler regelrecht dümmer geworden !
FreddyMercury
24.08.2004, 16:52
@Viper
Dann schieben wir jetzt alles auf die Leute aus dem Osten :D
Es bringt aber nichts, wenn man mit fallender Bildung die Anforderungen steigen lässt. Man sollte lieber mal was _für_ die Bildung machen. In der nächsten Pisa sind wir auf dem letzten Platz
Mit "Anforderungen" meinte ich die Bildung. ;)
Zur Kriminalitätsrate: die steigt a) mit zunehmendem Ausländeranteil (ist so), und b) werden nicht nur Strafverteidiger gebraucht. Das sind die wenigsten, denn unsere Kriminalitätsrate hält sich durchaus in Grenzen. Die meisten machen Zivilrecht (Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftrecht, usw usw usw).
zu a)das ist nicht wirklich der fall, denn die art der kidz verändert sich immer mehr und auch die hemmschwelle ist nich mehr so wie früher, die rennen teilweise bewafnet in die schule um sich zu schützen mitunter, habs oft genug gesehen :rolleyes
zu b) ob sich die kriminalitätsrate in grenzen hält und vor allem wie lange noch is ein punkt über den sich streiten läßt, denn in manchen gebieten ist die dunkelziffer an delikten ziemlich hoch.
a) klar, das ist auch Grund. Es gibt keine Alleinursache. Alleine, wenn ich mir vorstelle, daß das Lieblingsword der Jugend "Gangster" ist... ich weiß nicht, ob ich über dieses Gemüse lachen oder weinen soll. Ist sowieso zum Schießen, wenn ich diese mords gefährlichen Racker rumlaufen sehe... die können töten! Wenn ich einen Lachanfall bekomme und mich totlache! :D
b) Die Dunkelziffer ist bei den nicht angezeigten Delikten hoch. Sicherlich steigt die Rate, so wie immer, aber punktuell sinkt sie auch. Müßte jetzt wieder meine Statistiken auskramen... liegen aber ganz oben im Schrank. ;) - Aber die allgemeine Entwicklung kann man durchaus mit einem gewissen Grad an berechtigter Sorge betrachten.
unter jugend versteh ich das alter 15 bis 21, alles davor is vorpubretärer blödsinn ;) :D wobei man wirklich leider sagen muss, das auch die gewaltbereitschaft gestiegen is... wer einmal messerstechereien oder schiessereien miterlebt hat oder mitansehen musste... undn das hat nix mit herkunft zu tun... aber naja, sprechen wir nich weiter drüber das wird zu offtopic.
kannst mir gerne mit deinen statistiken kommen, ich weiß das meine stadt mal platz1 war auf die einwohnerzahl gerechnet bei überfällen
:D
Bildung und Intelligenz sind meiner Meinung nicht dasselbe. In Schulen werden die Kinder in D vernachlässigt. Großteil von meinen nützlichen Mathematikkenntnissen habe ich in der vierten Klasse in Russland gelernt. :p
Das ist klar! Es gbt Schüler in den Haupt- und Realschulen, die eine Föderung bräuchten, aber aufgrund von Familienstrukturen bspw. nie über die Niedrigschulen rauskommen. Auf der anderen Seite gibt es Schüler, die an einem Gymnasium rein gar nichts verloren haben, weil sie schlicht nicht intelligent genug sind und die ganze Zeit mitgeschleift werden.
[Chefkoch]
01.09.2004, 15:00
Auf der anderen Seite gibt es Schüler, die an einem Gymnasium rein gar nichts verloren haben, weil sie schlicht nicht intelligent genug sind und die ganze Zeit mitgeschleift werden.
-> und davon immer mehr! Dadurch sinkt das gesamte Level ab und so weiter und so weiter! (Mein Schwiegervater ist Oberstudiendirektor - ich bekomme die Info´s aus erster Hand!)
Die Gymnasien können haben viel zu wenig Möglichkeiten, diese Schüler "loszuwerden"! Mittlerweile sind in einer 30er-Klasse bis zu 50% Schüler, die gar nicht die Qualifikation für´s Gymnasium haben...bitter!
Zum Thema Akademiker: In meinem Bekanntenkreis sind 2 Betriebswirte mit ausgezeichneten Diplomen (Noten 1,3 und 1,6) und mit wirklich sinnvollen Schwerpunkten (nicht Personalwesen und Marketing ;))! Keiner bekommt nen Job, noch nicht mal ne Trainee-Anstellung! Beide sitzen seit Anfang Mai zu Hause und schreiben Bewerbungen.
-> Der Markt ist einfach übersättigt!
']Die Gymnasien können haben viel zu wenig Möglichkeiten, diese Schüler "loszuwerden"! Mittlerweile sind in einer 30er-Klasse bis zu 50% Schüler, die gar nicht die Qualifikation für´s Gymnasium haben...bitter!
^^warum kann man hier ned einfach die Anforderungen an die Schüler wieder erhöhen und betreffende Schüler mehrfach durchrasseln lassen?
Dann müssen sie runter vom Gymmi.
Ich versteh eh ned, warum die Anforderungen imemr weiter zurückgeschraubt werden.
Die Schulabgänger sind der Wirtschaft ja sogar jezz schon nimemr qualifiziert genug...
Eben, und für Lehrberufe bekommst Du nur noch Trottel, die nicht mal wissen, wo links und rechts ist.
Eben, und für Lehrberufe bekommst Du nur noch Trottel, die nicht mal wissen, wo links und rechts ist.
So pauschalisieren würde ich das nicht, sondern nach Fachrichtung aufteilen.
Ein Bekannter von mir macht gerade seine Ausbildung zum Fachinformatiker - nach 2 Jahren Mechatronik Studium.
In seiner Klasse ist keiner unter 18, keiner ohne mittlere Reife. Die meisten haben ABI und 10 von 30 sind Studienabbrecher.
Klar sind da sicher auch ein paar Pflaumen dabei, aber das Niveau, zumindest in diesem Beruf, scheint ziemlich hoch zu sein.
Na ja, die die das Studium abgebrochen haben, hätten vielleicht schon vorher diese Lehre machen sollen. ;)
olly3052
01.09.2004, 18:19
Ich bin schon ein Weilchen weg von der Schulbank.
Doch wenn es wirklich so verheerend ist, wie ihr es teilweise beschreibt, dann mal gute Nacht Deutschland!
Ist es wirklich so oder ist es das gleiche Lied, wie es zwischen allen Generationen war:
Damal war alles besser. Was soll bloß aus der Jugend von heute werden.
Ich erinnere gerne an die No Future Generation oder an die Punkbewegung.
Da standem einem ja die Haare zu Berge.
Ich sehe dem ziemlich gelassen entgegen.
Das einzige, was mich übermäßig nervt, ist diese Gangstarappageneration!
Doch selbst aus denen wird noch was oder Aldda?
In diesem Sinne
johh
ich weiß ja nicht, wie es bei den punks oder den no futures war, aber ich denke "diesmal" wir es schlimmer, denn mitlerweile kotzt es uns schüler nämlich selbst schon so richtig an was in sachen bildung abgeht.
das ist bei vielen, einschließlich mir und vielen meiner freunde, nicht bloßes gegen-alles-sein, sondern tatsächliche angst um die eigenen chancen im späteren leben. zum beispiel das in meinem ersten post angesprochene mathedefizit: ich halte mich für intelligent genug, das ausgleichen und nachholen zu können, aber bei einigen anderen sehe ich da schwarz.
btw, was findet ihr denn an (möchtegern-)gangstarappern so schlimm? wenn man so jemanden sieht hat man wenigstens was zum lachen :evillol
mal im ernst, die meisten von denen sind so hirnfrei, dass die kein wort rausbringen, wenn man mal im vorbeigehen andeutet dass sie vom verhalten und "stil" her recht peinlich aussehen :p
der großteil dieser leute ist also völlig harmlos.
FreddyMercury
01.09.2004, 20:08
Was mittlerweile auch öfter mal eine große Rolle spielt sind die Finanziellen verhältnisse zu Hause. Oftmals ist es so, dass die Schüler die mehr Geld haben, auch die besseren in der Schule sind, weil die halt gefördert werden können.
@Harold
Kannst du das mal etwas genauer erklären. Irgendwie sehe ich den Zusammenhang bei deiner Aussage nicht.
bitfunker
01.09.2004, 21:52
Hm, Harrold meint wohl - und das leider nicht ganz zu Unrecht - dass die unteren Gesellschafts- und Vermögenschichten auch Kern der unteren Bildungsschichten sind.
In reicheren Häusern kann man dem Nachwuchs, auch wenn er nicht gerade der hellste ist, noch mit Nachhilfestunden usw. auf die Beine helfen.
Aber: Hohles Brot bleibt hohles Brot! Da helfen auch keine gehobenen Vermögensverhältnisse.
Btw.: Ich habe grade eine neuen Schwung berufsvorbeitende Maßnahmen begonnen. Der Anteil derer, die als Lieblingsmusik Hip Hop angeben, ist bei ca. 90%... Jo, Alder, fett!
FreddyMercury
02.09.2004, 09:15
@Harold
Kannst du das mal etwas genauer erklären. Irgendwie sehe ich den Zusammenhang bei deiner Aussage nicht.
Ja genau so wie B-Runner es sagt, mein ich es.
perfekt!57
02.09.2004, 10:37
"Aber: Hohles Brot bleibt hohles Brot! Da helfen auch keine gehobenen Vermögensverhältnisse"
Falsch. Die "helfen" eben doch. Zumeist über das unbewußt eben doch erlernte, erworbene andere ("bessere") Sozialverhalten. Ein gewisses Wissen wie man sich bewegt, wie man sich verhält, was man fragt, was nicht nicht, wo man gesehen wird (Oper, Konzert, St.Moritz, Ski laufen, Davos, Kitzbühl, surfen, Insel Sylt, "Delikatessengeschäft", Anprobe, Herrenausstatter, Probefahrt, Mercedes Benz-Händler) wo nicht, "oder wenn dann ironisch akzentuiert (und für die Eingeweihten aus der selben Schicht klar erkennbar) durch Kleidung und Haltung eben doch deutlich nach unten abgegrenzt" (Hip-Hop-Konzert)
Allemal wird aus dem Sohn eines Unternehmensberaters oder (Gemälde-)Auktionators oder alteingessenen Hoteliers oder Antiquitätenhändlers zu Baden-Baden mit IQ 105 etwas anderes als "aus dem Säuferssohn vom Prollstadtviertel" mit denselben 105.
Etwas anderes anzunehmen wäre falsch, fahrlässig und/oder Selbstbetrug - "kleine Gnadennarkose fürs (Spießer/Unterprivilegierten-) Ich". Meine Meinung halt.
Politik/Soziologie wissen/wussten das schon lange - und handelten früher auch entsprechend.
[Chefkoch]
02.09.2004, 10:53
btw, was findet ihr denn an (möchtegern-)gangstarappern so schlimm? wenn man so jemanden sieht hat man wenigstens was zum lachen :evillol
mal im ernst, die meisten von denen sind so hirnfrei, dass die kein wort rausbringen, wenn man mal im vorbeigehen andeutet dass sie vom verhalten und "stil" her recht peinlich aussehen :p
der großteil dieser leute ist also völlig harmlos.
Leider sind deren Gehirnwindungen auch sehr harmlos! :(
-> Das sollen die Leute sein, die meine Rente bezahlen sollen?! ;) :D
(ich weiss, dass ich sowieso nichts von der Rentenkasse erwarten kann, also nicht drauf los schlagen!) ;)
[Chefkoch]
02.09.2004, 11:01
Um die Aussage von Perfekt!57 zu unterstützen:
An dem Gymnasium, wo mein Schwiegervater unterrichtet, ist eine sog. "Turbo-Klasse" eingerichtet worden! Ein Projekt, bei dem Schüler die Klasse 11 überspringen und den gesamten Stoff der Oberstufe in 2 Jahren erlernen müssen!
Mit diesem Projekt soll getestet werden, ob in NRW die Verkürzung von 13 auf 12 Schuljahre realisiert werden kann.
Diese Turbo-Klasse besteht zu 90% aus Schülern, die Kinder von Ärzten, Rechtsanwälten, Notaren etc. sind.........
Edit: Uuuh, ich bitte darum, mir diesen Doppelpost zu verzeihen! SORRY! ;)
THE DEPUDEE
02.09.2004, 11:10
@ [Chefkoch]
Das mag sein, aber:
In MeckPomm (und einigen anderen Bundesländern sicher auch) gibs schon immer nur 12 Schuljahre und da sind Schüler vertreten dessen Eltern sowohl Ärzte, Angestellte, Arbeiter oder sogar Arbeitslose sind. Und die schaffen zu 95% auch Ihr Abitur.
Also von daher glaube ich die Theorie nicht so ganz.
Und die schaffen zu 95% auch Ihr Abitur.
Das soll ja auch nicht mehr all zu schwer sein heutzutage. ;)
Eben, so isses.
Ich gebe es offen zu: ich hätte mit dem von mir betriebenen Aufwand eigentlich nie Abitur machen dürfen. Ich hab während der Schulzeit fast nie gelernt und fürs Abitur, wenn's hoch kommt, 2 Wochen. Das kann es nicht sein. Und genial begabt bin ich nicht, das müßt ich wissen. :D
In MeckPomm (und einigen anderen Bundesländern sicher auch) gibs schon immer nur 12 Schuljahre
kleiner fachlicher fehler: ich wohne in mcpomm und bin so ziemlich der letzte jahrgang, der noch 13 jahre abitur macht. meine sechs und acht jahre alten schwestern haben 12 jahre gemacht, alle die zwei jahre nach mir kommen werden auch wieder in den genuss beschleunigter bildung kommen.
wobei ich sagen muss, dass ich das sogar recht gut finde, dass ich 13 jahre mache. wenn ich sehe, dass wir bis zur 10. klasse nur max. sechs stunden pro tag hatten, aber teilweise schon sechstklässler zweimal die woche acht stunden haben, weiß ich nicht, ob ich das überstanden hätte.
mit dem abitur ist es hier so:
ich gehöre zum ersten jahrgang, bei dem das kurswahlsystem eingeschränkt wird, d.h. bestimmte fächer können wir nicht mehr abwählen, ich glaube das betrifft deutsch, geschichte usw., und ich denke auch dass dadurch wenigstens die mtigeschleiften aussortiert werden oder sich gewaltig anstrengen müssen.
aber statt was für den unterricht zu tun, werden wieder mal nur die prüfungen erschwert. das ist erneute bekämpfung der symptome (dumme studenten), aber nicht der ursachen (schlechte bildung).
bitfunker
02.09.2004, 18:10
Ob 12 oder 13 Jahre Schule bis zum Abi ist doch fast wurscht, wenn man es von Anfang an richtig plant. Interessant ist allerdings, dass, obwohl das Abi anscheinend immer leichter wird, im europäischen Vergleich rel. wenige Schüler in D die Prüfung erfolgreich ablegen.
Nochmal zu niedrigem IQ und viel Geld:
Klar, auch die eher unterbelicheteten unter den Wohlhabenden werden in den allermeisten Fällen nicht meine Kundschaft von morgen sein, da die finanziellen Mittel andere Möglichkeiten eröffnen. Es gibt so z.B. in Mannheim das "Kurpfalz-Gymnasium", da kann man sich das Abi schon fast kaufen. Aber in bezug auf das Topic soll das heißen:
Dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen - und eben auch kein Geld. So gesehen...
Aber ich möchte nochmal versuchen, das Steuer ein wenig vom der Jugend und dem Bildungssystem wegzureißen.
Denn woher kommen "dumme" Kinder? Jap, meisten von auch nicht besonders hellen Elternhäusern bzw. aus eher ungünstigen soz. Verhältnissen. Ist nun nicht nett, so eine Aussage in die Welt zu setzen, aber sollte sich sicherlich statistisch korrelierend nachweisen lassen.
Man muss also in diesem Zusammenhang auch wieder Fragen: Was ist schief gelaufen, dass sich die Erwachsenen nicht um eine gescheite Erziehung bemühen und - damit direkt verbunden - nicht die gravierenden Folgen für die Zukunft wahrnehmen?
Shiro <Kamui>
02.09.2004, 22:05
Schlussendlich ist das Problem an der Bildung das es kein eindeutiges Problem ist! Man kann nicht sagen,dass die Eltern,die Lehrer oder die Schüler Schuld sind...nichtmal die Politik ist schuld.
Es ist eine Kombination aus allen und genau deshalb wird uns dieses Problem noch Jahrzehnte begleiten,da es nunmal viel zu Komplex ist.
Die einzelnen Punkte im Versagen von Politik,Lehrern,Eltern,Schülern muss ich ja nichtmehr erwähnen,da sie im Threat öfters bereits besprochen wurden.
Nen paar schnelle Verbesserungsvorschläge:
Zentralisierung: Abitur,mittl.Reife usw. muss überall das selbe bedeuten mit AUsnahme bestimmter spez.Fälle,z.b. Unterschiede zwischen norm.Gyms und Wirtschaftsgyms sind ja klar,aber es kann nicht angehn das nen Realschüler in BAyern mehr kann als einer in Weii der Kuckuck wo.Diese Zentralisierung sollte sich allerdings nur auf die Grundlagen beziehen...ansonsten sollten viel mehr Freiheiten eingeführt weren,damit Lehrer und Schüler den Lernstoff zum Teil selbst festlegen sollten.
Mehr Macht für die Schule: Lehrer müssen eindeutig mehr Macht haben,allerdings muss im Gegenzug stärkere Kontrolle eingeführt werden damit Schulen sich von Lehrern trennen können -> kein Beamtenstatus.
*argh* hab leider keine Lust mehr zum weiterschrieben ;-) Naja will eh erstmal hören was ihr denkt.
Der-Heudler
02.09.2004, 22:50
Eben, so isses.
Ich gebe es offen zu: ich hätte mit dem von mir betriebenen Aufwand eigentlich nie Abitur machen dürfen. Ich hab während der Schulzeit fast nie gelernt und fürs Abitur, wenn's hoch kommt, 2 Wochen. Das kann es nicht sein. Und genial begabt bin ich nicht, das müßt ich wissen. :D
hmm so in etwa geht mir auch, zumindest in der realschule schon, ich habe nichts aber auch gar nichts gelernt und hab die rea schule locker gepackt und bin nun auf dem gymnasium (technisches gymnasium in BaWü) und hier mach ich im prinzip gleichviel wie zu rea zeiten, und meine noten halten sich relativ 9-10 punkte im schnitt. also alzu stressig ist es nicht und teilweise auch langweilig weshalb viele in meiner klasse mit den tollen neuen taschenrechnern im unterricht sitzen und mit den teilen spielen anstatt aufzupassen. :rolleyes
und einfache themen werden ewig durchgekaut und etwas schwerere werden ruck zuck durchgenommen, wobei das auch eine subjektive meinung von mir sein kann.
hab mir mal den thread durchgelesen und wollte mich jetz auch mal zu wort melden.
zu den lehrern, es gibt viel zu viele alte säcke (ich sags wie's ist), es kommt so gut wie nichts nach (auf Gymnasien hier in sachsen bezogen, über andere bundesländer kann und will ich nicht urteilen) und die die Eingestellt werden kommen lediglich in Hilf oder max. Mittelschulen, d.h. Realschulen. mein Bruder hatte dieses Jahr sein Studium inkl. Referendariat abgeschlossen. Letztenendlich hatte er für dieses Jahr einen Job gesucht (man muss dazusagen, dass er mit 1,3 abgeschlossen hat) und keine anstellung bekommen hat. und warum? nicht wegen seines durchschnittes oder wegen sonst irgendwas, nein schlichtweg seine Fächerkombination von Geo und Ethik will keiner mehr so recht, da es verhältnismäßig viele geo-lehrer gibt allerdings ist ethik recht gefragt. was logischerweise doch zu einer anstellung hätte führen müssen - falsch gedacht heutzutage entscheidet so ziehmlich auschließlich die Fächerkombination über einstellung oder nicht! d.h. kommt an irgendeine schule ein typ der grade so bestanden hat und eben die 2 Fächer hat die gebraucht werden dann wird der genommen scheiß egal welchen durchschnitt der hat noch wie der mit schülern umgehen kann und das sagt doch alles ...
ich hab auch erst diesen jahres mein abi gemacht, bin mehr oder weniger stolz drauf (da ich mich auf die prüfung recht konsequent vorbereitet hab und dann auch über 200 der nötigen 100 punkte im prüfungsbereich erreicht hab, aber stolz ist vieleicht doch nicht das richtige gefühl, bin wohl eher froh den mist hinter mir zu haben, den noch einmal den ganzen mist, nein danke) ich fang jetzt ein 3 jähriges ba-studium an und hoffe dass danach eine ordentlich anstellung irgendwo in der biotechnik winkt . ich bin immer meinem weg treu geblieben und das wars wahrscheinlich was mich in gewissen maßen von der allg. verdummung an unsrer schule abgrenzen, esw war an sich erschrecken, was in diversen fächern gefordert wurde. es kamen teilweise leute aus der mündl. prüfung mit 2 punkten und die hats nicht interessiert. unser bio-leistungskurs war lachhaft, keinerlei anspruch, aber naja wir werden ja sehn was in den nächsten jahren mit der schulbildung wird, ich bin lediglich froh drüber den mist hinter mir zu haben.
aber letztenendlich ist der abschluss doch nur ein winkelement.... und bedeutet im grunde nichts
Ich weiß ja, man sollte den Sender eigentlich komplett boykottieren, aber hat eben jemand zufällig "Explosiv" auf RTL gesehen? Ich meine im besonderen die Allgemeinbildung-Fragen an unsere Promis...
Der blöde Wowereit, immerhin Politiker, wußte nicht einmal, von wann bis wann der Zweite Weltkrieg ging. Irgendso eine überflüssige Tussi meinte, die Hauptstadt von NRW sei Helsinki... Die Rechnung "3+8*2" hat auch keiner hinbekommen. Den aktuellen Bundespräsident kannte auch nur einer; diesmal lag Wowereit sogar richtig... Was SPD bedeutet, wußte auch nur einer. - Und da reden die Leute über PISA. Ich fall vom Glauben ab!
:kotz
13thAngel
12.12.2004, 20:34
Leider musste ich in den letzten Wochen vereinzelt auch in meinem Freundes- bzw. Bekanntenkreis feststellen das es bei manchen mit der Allgmeinbildung nicht sehr weit her ist. U.a. bei einer Runde "Wer wird Millionär" auf der PS2 wurde mir das bewusst. So "einfache" Fragen wie "wer ist der aktuelle deutsche Bundeskanzler?" oder die Frage nach dem aktuellen Bundespräsidenten konnten nicht oder nur nach eine paar Tipps beantwortet werden.
Schon irgendwie beängstigend.....
Ich hoffe ich kann die Diskussion mit meinem Post nochmal anheizen.
Gebt euch mal dass.
http://streamer6.streaming.szm.de/Sat1/09_TV_Magazine/blitz/videos/1204/missost201204mid.wmv
GevatterTod
08.02.2005, 18:21
:lol
Dazu sag ich nur "dumm f***t gut".
Das schlimme ist, die werden es wahrscheinlich sogar zu etwas bringen dank ihres Aussehens. "Die Burg" & Co. ruft. Traurig aber wahr :rolleyes
P.S.: Dies ist aber nur in Deutschland so. Noch trauriger und genauso wahr ...
PuppetMaster
08.02.2005, 18:36
Ich hoffe ich kann die Diskussion mit meinem Post nochmal anheizen.
Gebt euch mal dass.
http://streamer6.streaming.szm.de/Sat1/09_TV_Magazine/blitz/videos/1204/missost201204mid.wmv
Ach du shice... :eek: :freak
Also wenns nach mir ginge, dann müsste man solchen Leuten echt den Deutschen Pass entziehen und sie irgendwo hinschicken.
Sorry, aber wer NIchmal Deutschlands Hauptstadt auf ner Karte zeigen kann und denkt Polen ist IN Deutschland.......also da fehlen mir die Worte.
FreddyMercury
08.02.2005, 19:13
Ja. Manche Leute werden warscheinlich schon dumm geboren oder die Typen die die Mädels zu irgendwelchem Missen auswählen, suchen gezielt DUMME raus.
olly3052
08.02.2005, 19:20
Man muß immer wieder auch mal sehen, daß es wichtigeres im Leben gibt.
Wen interessiert schon die geografische Lage Polens, wenn man die gesamte Farbpalette von Margaret Astors Lippenstiften drauf hat.
Das nenne ich Prioritätenentscheidung.
Gruß
olly3052
Simple Man
09.02.2005, 00:50
hehe, sowas tut wirklich gut für das Selbstbewusstsein :D ich hab ja schon immer vermutet, dass wir den Atlas früher in der Schule falsch gehalten haben
wenn die so mies in geographie sind, dann will ich garnicht wissen wieviel Ahnung sie über Geschichte haben...
Ich hoffe ich kann die Diskussion mit meinem Post nochmal anheizen.
Gebt euch mal dass.
http://streamer6.streaming.szm.de/Sat1/09_TV_Magazine/blitz/videos/1204/missost201204mid.wmv
Und das schlimme ist... das ist tatsächlich so! Eigentlich sollten wir mal einen Quizchannel aufmachen und die Allgemeinbildung abfragen. Ich glaube, auch dabei gäbe es einige Überraschungen...
Das is nicht zum aushalten. Wie kann man denn so granatenblöd sein?
Cerberus
09.02.2005, 09:18
Aua aua, das tut weh. :hammer
Was hat der Typ gesagt?
Ostdeutsche Schüler haben in der Pisastudie überdurchschnittlich gut abgeschnitten.!? :freak
Da stellt sich doch die Frage, wie mag es um den Rest (West) der Republik bestellt sein. :eek:
Cerberus
Der etwas anspruchsvollere Test von Mamba! :D :D
tja, solange wir eine gesellschaft haben in der man mit gutem aussehen mehr erreicht als mit gutem wissen, solange wird es auch diese art menschen geben.
wenigstens kann man sie gut ansehen ohne dass es weh tut...aber bitte mund halten.
FreddyMercury
09.02.2005, 10:02
Theo du weißt doch: Gut aussehen + dumm = f**** gut. So kann man sich auch hochschlafen, obwohl man von nichts eine Ahnung hat...
Green Mamba
09.02.2005, 10:05
Jungs, macht ihr doch mal den etwas anspruchsvolleren Test! (http://wetter.rtl.de/redaktion/gamechannel/dart/) :D
DaveStar
09.02.2005, 10:49
Hey, was soll das miese Smilie hinter 'etwas anspruchsvoller' :D
Für mich als Schweizer war dieser Deutsche-Geogrpahie Test ja ne Tortur.. mal im ernst? Wer weiss schon was 'Hitzacker' ist? Fehlt nur noch dass uns diese RTLer einreden wollen, dass es Bielefeld wirklich gibt -.-
Im Anhang mien Glanzresultat ^^
schweiger1983
09.02.2005, 13:21
Der Test ist ja nicht schlecht. Hatte gedacht, ich würde mich halbwegs in Deutschland auskennen, aber das ein oder andere mal hab ich mich auch total verhauen....bzw geraten wie bei Hitzacker!
Ich finde die so Städte auf der Karte zu finden ist ziemlich schwierig, da man nur die größten Flüsse als Hilfe hat, aber mit einwenig nachdenken sollte man es doch ganz gut hinbekommen.
mfg
schweiger
HolyDude02
10.02.2005, 01:52
Der Test ist ja fieser als der von früher! Ohne Ländergrenzen etc. ist das gar nicht so einfach sich zu orientieren. Davon abgesehen hab' ich bei Wiesbaden und Magdeburg keine Ahnung gehabt...peinlich peinlich...Mainz war auch schlecht - aber das weil ich (kein Scheiss...) husten musste :lol
Das Video ist ja wirklich erschreckend, dass ein paar die Karte nicht mal definitionstreu in Ost und West unterteilen konnte. Aua...Die das falsch herum aufgehängt hatte war auch geil :D
Im Allgemeinwissen hapert's aber auch oft bei Leuten von denen man das nicht erwarten würde. Klar, manchmal weiss man irgendwas nicht, ist ja kein Beinbruch, aber welche Abgründe sich da manchmal auftun ist wirklich sensationell.
Ich plädiere dafür, dass alle die nächste Wissenlücke von irgendjemandem in seinem Umfeld sofort in diesen Thread stellt :p
P.S.: Gott war ich scheisse bei dem Test :D
GevatterTod
10.02.2005, 10:47
Hihi, boah, bin ich gut :D
Die Wahrheit ist, das mir der Firefox kurz Ende abgenippelt ist. Also musste ich auf ein neues ran und dann wusste ich ja exakt, wo welche Stadt liegt. Beim ersten Durchlauf war ich aber auch nicht schlecht. Nur die Weltstadt Hitzacker hat meine Quote nach unten gezogen.
Green Mamba
10.02.2005, 10:52
Oh Gott, ich lag ~2500km daneben! :daumen
Diesen Test haben wir hier schonmal gemacht, interessanterweise war da kaum einer so gut wie ihr. Ist es denkbar dass das nicht eure ersten Versuche sind? *duckundweg* :D
GevatterTod
10.02.2005, 10:57
@Mamba
Ich hab ja gesagt, das ich einen zweiten anlauf hatte dank Browsercrash. Schwerin, Erfurt und vor Hitzacker hätte meine Quote ganz schön nach oben getrieben. Nach dem Brwosercrash war es nur eine Zielübung ... ... .... ok, alles gelogen. Hier ist mein richtiges Ergebnis :D (Spaß)