Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Worin steckt die Wurzel der heutigen Kriminalität?
Warum Kriminalität bekämpfen wenn wir das Problem (Freiheit des Menschen) direkt an der Wurzel packen können.
Worin liegt die Wurzel? Hier mal ein paar Gedanken von mir:
- Zuviel Freiheit!
Jawohl! Wenn kleine Kinder alles dürfen, werden sie nie lernen, wo die Grenzen sind. Auch Erwachsene brauchen geregelte Bahnen. Schließlich leben wir miteinander im gleichen Staat und nutzen die gleichen öffentlichen Dinge wie Straßen, Schulen etc. Der Mensch braucht eine Aufgabe. Hat er keine, beschafft er sich eine. Manche nennen das auch "Auf Dumme Gedanken Kommen"
- Vereinsamung
Immer mehr Singles, weil es heutzutage keine Notwendigkeit des Zusammenlebens mehr gibt. Das fördert Egoismus. Dieser Egoismus geht einher mit
- Gleichgültigkeit anderen gegenüber.
Niemand fühlt sich mehr Fremden gegenüber verantwortlich. Sieht man einen 10-Jährigen auf der Straße Rauchen, geht doch keiner mehr hin, und nimmt ihm die Zichte weg! Warum? Er könnte ein Messer dabei haben oder anderweitig gewalttätig werden. Würde man ihn überwältigen, hätte man vielleicht mit einer Klage wegen Kindesmißbrauchs zu rechnen (Finger weg von meinem Kind!).
Finanziell gesehen brauchen wir niemand anderen. Emotional ist es aber eine Katastrophe. Glücklich ist kein Single oder Eremit. Ihm ist es nur lieber, nicht teilen zu müssen, weil er so Kompromisse umgeht. Ähnlich wie die Übergewichtigen, die behaupten, sie seien glücklich mit ihrem Körper. Das ist Selbstbetrug - nichts anderes (P.S.: hab selbst mal 120 kg gewogen!).
"It's easier to walk away, than to look it in the eye"
Zum besseren Verständnis, warum tux73 die Textpassage von Blutschlumpf zitiert:
Dieser Beitrag wurde aus diesem Thema (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=84975) "seziert" und nach Absprache mit tux73 unter dem Titel, "Worin steckt die Wurzel der heutigen Kriminalität?" als neuer Thread erstellt. ;)
@ Tux
Ein genialer Beitrag, den ich zu 100% unterschreibe.
Man hört die Alten oft von der guten alten zeit jammern, die aber, hätten sie sie zurück, ziemliche Probleme schaffen würde. Aber nicht alles, was einmal war und verdrängt wurde, wurde von etwas besserem verdrängt.
Müll, Respektlosigkeit, Gleichgültigkeit, Spaßgesellschaft, Stumpfsinn, Verdummung, Egoismus, Familienbrüche, Geldgeilheit, Faulheit, mangelnde Erziehung, Gewaltverherrlichung, ... man könnte lange so weitermachen. Was ist daran besser als in der alten Zeit, oder in der älteren jungen Zeit?
Gangster ist das Lieblingswort der Kiddies... Über gewaltverherrlichende Texte in Liedern regt man sich nur auf, wenn sie von Nazis gespielt werden, aber Gewalt von Ghetto-Rappern ist "Kultur" und cool...
Die Wurzel der Kriminalität besteht im zunemhenden Verfall von Sitten, Gebräuchen, Respekt und Anstand, Familie usw. Von klein auf lernen die kinder nicht mehr, was es heißt, sich zu benehmen, weil die Eltern genauso dumm sind. Wen haben wir denn in die Regierungen gewählt? Die gleichen nutzlosen Possenreißer, die man tagtäglich im TV "genießen" kann. Wo sind Werte?
Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.
Man kann doch wenigestens den Versuch wagen, etwas von guten alten mit dem guten Neuen zu kombinieren. Aber es wird nicht einmal versucht.
Die Zahl der jugendlichen Kriminellen steigt jedes Jahr, auch die der Wiederholnungstäter. Irgendwann sollte man mal das nachdenken anfangen und zwar ganz oben: Familienförderung, Bildung... für jeden Scheiß ist Geld da (Schürmann-Bau, Klohäuschen mitten in der Pampa, die keiner benutzt...), das Schwarzbuch ist voll von Löchern, in die jedes Jahr Geld gepumpt wird, das man anderswo dringend bräuchte. Schreit jemand? Nein. Es wird in den Nachrichten mit einem verschmitzten Lächeln serviert.
Es ist angerichtet, Euer Volkschaft.
@ Tux und Blutrichter
Ich stimme euch in allem zu.
Heute ist es wirklich so dass die Kinder keinen Respekt mehr gegenüber den Erwachsenen haben. Warum? Sie lernen es nicht mehr von Ihren Eltern. Dazu gehören auch die Tischmanieren. Ich habe ja selber 2 Kinder und beide sind im Teeny-Alter und meine Frau und ich versuchen Ihnen das zu lehren was wir von unseren Eltern gelernt haben. Was für mich auch noch eine wichtige Rolle spielt ist der Druck welcher aus dem Kreis der Freunde kommt. Macht man nicht das was die anderen wollen so ist man sehr schnell draussen aus dem Freundeskreis. Anstatt dann zu den Eltern gehen macht man lieber was die Freunde wollen, auch wenn es Kriminell sein sollte. Wenn wir uns nicht bald zurück besinnen wird die Jugenkriminalität immer höher und höher und zum Schluss gar nicht mehr in den Griff zubekommen.Es verfällt alles auf was wir mal Stolz waren. (Sitte,Anstand,Familie,Gebräuche,Respekt und Anstand.)
Edit:Blutrichter hat den letzten Satz schon erwähnt. SRY
erstmal 1000% ACK Euch beiden!
Aber ich stelle eine Trennung fest. Und zwar sehe ich vermehrt Jugendlich und Kinder, die:
- hilfsbereit
- freundlich
- manierlich
sind.
Und im krassen Gegensatz dazu, Kiddies die sich um 180° gedreht verhalten. Ich glaube, daß die "antiautoritäre Erziehung" total versagt hat (lange Leine bzw. keine Leine). Genau wie das Gegenteil dazu, die erzkonservative Erziehung (kurze Leine).
Erziehung muß meiner Meinung nach dynamisch sein. Oder wie jemand mal gesagt hat: Alle gleich zu behandeln ist nicht gerecht, sondern Gleichmacherei. Jeder der Kinder hat weiß, daß Kinder nicht nur ein Produkt der Erziehung sind, und auch nicht nur ein Produkt der eigenen Gene. Der Mix machts! Klar, es ist immer einfacher die Kinder anderer Leute zu erziehen. Einen Leitfaden gibt es (Gottseidank!) nicht. Einer der Gründe, warum ich Bücher über Erziehung nicht für gut heiße. Hundeerziehung ja, damit ich um deren instinktiven Rudelverhalten weiß. Aber das ist eine ganz andere Sache. Ein Handbuch für einen Menschen? Was für eine absurde Idee.
Kinder machen automatisch das nach, was einem die Eltern oder Bezugspersonen vormachen. Ist z.B. der Vater ein fleißiger Handwerker im Haus, und spannt er seinen Sohnemann immer fleißig mit ein, ist die wahrscheinlichkeit hoch, daß der Kleine auch mal ein fleißiger Handwerker wird.
Aber Kriminalität liegt nicht nur an der Erziehung. Wär schön einfach. Immer nur auf das schlechte Elternhaus zu schieben. Verminderte Straffähigkeit weil, "kann ja nichts dafür".
Ein Produkt der Gesellschaft?
Was ist die Gesellschaft?
Unsere jedenfalls hat so gut wie keine Ehrenämter mehr. Obwohl, die Ämter wären schon da. Nur sind sie nicht besetzt! Warum nicht? "Keine Zeit"? Wir haben soviele Arbeitslose! Da stimmt doch was nicht. Klar ist es einfach zu sagen: "He, Du hast doch nichts zu tun! Mach mal was Gescheites!". Der Zug ist, glaube ich abgefahren, daß man den Menschen wieder "für nix" hilft. Da muß "schon was bei rumkommen". Und da kommen die 1-2 Eurojobs ins Spiel.
Es muß sich lohnen! Daß der Lohn der Dank der Menschen ist, das zählt nicht mehr. Werteverfall. Einen Schuldigen zu suchen ist müßig und typisch deutsch.
Ich sage immer: Nicht ärgern! Ändern!
Weiter gehts:
Ich schalte den Fernseher ein, weil mich Bilder besser abschalten lassen, als Töne (nerviges Radio-Gedudel, immer das gleiche, wär auch mal 'n Thread wert :D). Alle paar Minuten wird die Werbung von einer Real-Live-Soap unterbrochen. Lästig. Endlich wieder Werbung. Tolle Kurzfilme über Produkte die ich auch haben will. Will immer mehr. Will alles! Mein Kumpel hats auch! Ich auch! Ich auch! Ich! Ich! Ich!
Jetzt hab ich aber ein Problem. Nach der mengenlehre habe ich nicht genug Penunzen, um sie gegen das alles auszutauschen. Aber ich bekomme (dank Marktwirtschaft) schon viel mehr als meine Eltern im gleichen Alter. Damals hat ein Videorekorder noch einen Monatslohn gekostet. Ach, mehr noch! Jetzt bekommt man einen DVD-Spieler für weniger als eine Tankfüllung! Da steckt viel Sprengstoff drin. Ich bin zu allem Übel Raucher. Wollte ja nicht auf meine Eltern hören (selbst Raucher). Die Zichten kosten gegenüber vor 5 Jahren das Doppelte. Der Sprit kostet gegnüber vor 5 Jahren das Doppelte. Milchschnitte ist billiger geworden.
Ich stelle also fest, daß ich für die Sachen, für die ich keine Alternative habe, immer mehr ausgeben muß, dafür aber die Dinge, die niemand wirklich braucht, immer weniger. Schön. Wenn es sich denn die Waage halten würde. Tut es aber nicht. Nach Ablauf eines Monats bleiben nach Abzug der Fixkosten wesentlich weniger über, als noch vor ein paar Jahren. Damals mußte man auf den DVD-Spieler noch sparen! Auf viele Dinge muß man heutzutage nicht mehr sparen. Man geht einfach los und kauft es sich. Daran gewöhnt man sich schnell. Und wenn man erstmal im Kaufrausch ist (angefüttert), ist es doppelt bitter, wenn die Fixkosten noch weiter steigen, und man sich eben nicht mehr einfach so alles kaufen kann. Aber am allerschlimmsten ist es, wenn das Einkommen zusammenbricht. Da kann man sich auf einmal nicht mal mehr das leisten! Das frustriert. Und Frust ist ein Motor, der gewaltig sein kann. Schöne bunte Fernsehwelt.
Die Menschen sind schön!
Die Menschen sind gesund!
Die Menschen können sich alles leisten!
Und ich?
Mir nimmt man immer mehr weg!
Ich bin nicht schön! Trotz der ganzen Produkte, die ich extra dafür kaufe!
Ich bin nicht gesund! jedesmal 'n 10'er beim Zahnarzt, weil er eine Mikroperforation im Zahn entdeckt hat, die erstmal ausgebohrt werden mußte: "Macht 10 Euro Praxisgebühr". Die jährliche Untersuchung wäre kostenlos gewesen.
Ich kann mir nicht alles leisten, weil ich immer höhere Fixkosten habe.
Da schiebt jemand Wut. Und die muß raus! Wie leicht ist es doch da, dem schnellen Geld zu verfallen. "Der Gesellschaft habe ich gar nichts zu verdanken! Früher gings mir schlecht. Jetzt nicht mehr!"
Ich [tux73] könnte mir schon vorstellen, daß es Menschen gibt, die so denken.
stummerwinter
27.08.2004, 17:49
Gangster ist das Lieblingswort der Kiddies... Über gewaltverherrlichende Texte in Liedern regt man sich nur auf, wenn sie von Nazis gespielt werden, aber Gewalt von Ghetto-Rappern ist "Kultur" und cool...
Da kann ich dir nur zustimmen. Zugegeben, ich hab früher (und immer noch) auch echt finstere Mucke gehört, zB Slayer - Hell Awaits (...just kill and kill again, survie my brutal thrashing, I´ll hunt you till the end...). Aber mit dem entsprechen Umfeld ist aus mir und allen meinen Kumpels von damals "was geworden", wie man so schön sagt. Und auch so manch finsteres Gamehaben wir (auf nem 64er) zezockt.
Letztendlich hatten wir aber alle Respekt vor unseren Eltern, Mitmenschen und anderen Lebewesen!
Es ist nicht immer nur eine "Sache", also zB Musik. Es sind alle Umstände die dazu beitragen. Die Eltern schieben es auf die Schule, die Schule auf den Staat, der Staat auf die Eltern, Reihenfolge ist hier beliebig und austauschbar...
Kriminalität gibt es seit es den Menschen gibt. Die Gründe sind: Armut, Neid und Missgunst. Kriminalität zu bekämpfen bedeutet Aufklärung von Delikten (passiv) und Bekämpfung der Armut (aktiv). Gegen Neid und Missgunst ist jedoch kein Kraut gewachsen! :rolleyes
RonnySteele
27.08.2004, 17:57
Tja, genau hier ist das Problem. Es fehlt an Respekt, und an der Bereitschaft,
auch mal für lau jemandem zu helfen. Gerade die heutige Jugend läßt sowas
leider häufig vermissen.
Das Problem ist: Wie kann man die Sache effektiv angehen? Einzelmaßnahmen
ziehen da einfach nicht. Ein paar Idealisten werden die Welt nicht bewegen.
Mein Vorschlag wäre ein verpflichtender Sozialdienst für alle Kids, nach Abschluß
der Schulausbildung. Schafft den Wehrdienst ab, da wird sowieso kaum noch
jemand eingezogen. Und macht den Zivildienst zur Pflicht. Geschlechtsunabhängig,
12 Monate. Im sozialen Bereich. Irgendwo in der Alten- oder Krankenpflege.
Offene Stellen gibt's genug, das Pflegesystem in Deutschland ist am Boden,
da werden Leute dringend GEBRAUCHT! Aber voll bezahlte Stellen kann man
sich net leisten, und Zivis gibt's kaum noch.
Und bei so 'nem Job lernt man sehr gut, Verantwortung zu übernehmen, und
Respekt vor anderen zu haben.
-Ronny
Das Ganze hat wohl auch damit zu tun das wir in der Praxis eigentlich schon eine 2-Klassengesellschaft haben.
Wie tux73 bereits meinte, nicht alle Kinder sind pöbelnde Rüpel ohne Achtung und Manieren. Es gibt auch ganz "normale" Kinder, die zumindest schon mal gehört haben, was Anstand eigentlich ist.
Die Kinder die das aber nicht wissen, gehen dafür aber um so krasser ab. 13 jährige die rauchen, sich prügeln, stehlen und weiß der Teufel was sonst noch.
Dieses "früher war alles besser -Gelaber" nervt auch, außerdem bin ich dafür auch selbst noch zu jung. Aber Kinder brauchen Regeln, und auch wenn das Elternhaus nicht der einzige mitbestimmtende Faktor für den späteren Werdegeangs des Kindes ist - es ist wohl immer noch der Hauptfaktor.
Dort liegt auch wieder, wie so oft, der Hund begraben. Die Kinder haben keine Möglichkeiten respektvollen Umgang mit anderen zu praktizieren wenn sie das selbst nicht kennen.
Oft ist es aber auch einfach das Umfeld in dem das Kind aufwächst - und dafür sind wohl oder übel die Eltern verantwortlich, und zwar allein die Eltern.
Kriminalität gibt es seit es den Menschen gibt. Die Gründe sind: Armut, Neid und Missgunst. Kriminalität zu bekämpfen bedeutet Aufklärung von Delikten (passiv) und Bekämpfung der Armut (aktiv). Gegen Neid und Missgunst ist jedoch kein Kraut gewachsen! :rolleyes
Stimmt! Aber wenn ich so an die Aufbaujahre nach dem Krieg denke, da hatten die Menschen ganz andere Sorgen. Und das meine ich mit "jeder braucht eine Aufgabe". Damals gab es natürlich auch Kriminalität, aber das Miteinander war ein ganz anderes. Da war es selbstverständlich dem Nachbarn etwas auzuborgen, weil man vor kurzem selber noch dankbar und glücklich war, wenn man etwas geborgt bekommen hat.
Ein Freund von mir ist LKW-Fahrer. Seitdem er das erste Mal liegen geblieben war, und ihm keiner half, hat er sich geschworen, daß er helfen würde. Seitdem hält er (nach Möglichkeit) immer an, um einem anderen LKW-Fahrer zu helfen, wenn dieser liegengeblieben ist. Einzige Voraussetzung: "Er muß versprechen dem nächsten auch zu helfen, den er am Straßenrand stehen sieht!" DAS nenne ich mal eine gesunde Einstellung! Im übrigen fand ich die Idee so gut, daß ich als PKW-Fahrer nun auch viel öfter frage, ob ich helfen kann, wenn ich jemandem am Straßenrand sehe.
Und da ist wieder dieses mulmige Gefühl im Bauch: Was ist, wenn das eine Falle ist? In Zeiten von Handys sollte es ja kein Problem sein, für jemande auch alleine Hilfe zu rufen. Was ist, wenn das Handy (nach Murphy sogar wahrscheinlich) im Funkloch ist oder sogar der Akku leer ist?
bitfunker
27.08.2004, 18:55
Gutes Thema, aber schade, dass gleich wieder die Jugendlichen in den Vordergund rücken.
Dabei gibt es doch auch reichlich sehr dreiste Erwachsene, die nicht mehr wissen (oder so tun als ob), was Eigentum, Mittagsruhe, Vorfahrt oder Anstand ist!
Dass diese das im Falle eine Darwin'schen Versagens auch auf die Kids übertragen wird, ist doch nur die logische Folge!
stummerwinter
27.08.2004, 19:04
@b-runner: Du hast leider völig recht, womit wir wieder beim Thema Egoismus wären...
FreddyMercury
27.08.2004, 19:18
Nuja, ich hatte damals kaum Freunde ;) , weil man mir mit 5 Jahren einen C64 geschenkt hatte :D Soviel zum Thema mit falschen Freunden rumhängen.
Ich bin grade selber 20, aber wenn ich mal zurückdenke und dann mal so überlege, was Kinder alles beeinflusst. Der Nachbar braucht nur leicht Asozial sein (schlechtes Elternhaus, kriminell und so weiter) und wenn man dann mit dem Abhängt (so wie ich) kommt man schon zu so einigen Sachen die nicht ganz gut sind.
Als meine Eltern mir dann den Kontakt mit ihm verboten und mit "Gewalt" verhinderten, das ich mit ihm in Kontakt kam, legte sich das wieder.
Ja, ich bin noch mit schlägen großgezogen worden. Ab und an kann ne Ohrfeige oder ein leichter Klaps auf den Hintern nicht schaden. Aber nicht in dem Maße, wie es bei mir passiert ist, das ich teilweise schon geschlagen wurde, wenn ich meine Hausaufgaben falsch hatte. Mein Vater hatte zu der Zeit getrunken und das nimmt einen ganz schön mit. Vor allem als Kind, wenn man das alles nicht versteht.
Es ist schon ein sehr großer Anteil der Eltern dabei, wie der/die Jugendlichen später sind. Grenzen sollten schon gesetzt werden. Aber nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch bei den Eltern. Damals wurde auch vorgeschrieben vom Staat, das nach dem Christlichen Glauben zu Erziehen sei (siehe 10 Gebote). In NRW steht dieses Gesetz glaube ich immer noch.
Und es muss dringend was gemacht werden, damit die Kriminalitätsrate bei den Jugendlichen weggeht. Vor 10 - 15 Jahren hätte man sich als 16 Jähriger noch in die Hosen geschissen, wenn ein Polizist vor dir gestanden und dich zur Sau gemacht hätte. Heute geben die dann direkt wiederworte und kacken dann rum auf Teufel komm raus, das der Polizist denen nichts zu sagen hätte und gefälligst noch ein A****loch sei.
Gutes Thema, aber schade, dass gleich wieder die Jugendlichen in den Vordergund rücken.
Dabei gibt es doch auch reichlich sehr dreiste Erwachsene, die nicht mehr wissen (oder so tun als ob), was Eigentum, Mittagsruhe, Vorfahrt oder Anstand ist!
Dass diese das im Falle eine Darwin'schen Versagens auch auf die Kids übertragen wird, ist doch nur die logische Folge!
Wie stummerwinter schon schrieb, EGOISMUS. Was fördert diesen? Ich glaube, es liegt hier eine Art Spirale vor. Einer fängt an, der andere nimmt sich ein Beispiel. Aber kann so eine ganze Gesellschaft (und in anderen Ländern dürfte es ähnlich sein) dieses Verhalten annehmen?
Es muß da einen Katalysator geben. Etwas, was dem ganzen Vorschub gibt. Möglicherweise sind es die Medien. Nie kamen so schnell, so viele Informationen (vor allem die sensationslüsterenen schlechten Nachrichten) in unsere Wohnstuben. Wir preisen das als einen riesigen Vorteil, und ich bin der Letzte, der etwas gegen die freie Presse sagen wird. Aber der Pressekodex wird mehr und mehr mit Füßen getreten. Aus einem einfachen Grund: Auflage/Einschaltquoten/Umsatz. Ist doch ganz verständlich, wenn ein Presseorgan der freien Marktwirtschaft unterliegt. Aber es ist nicht selbstverständlich, wenn die Presse ihre eigenen Regeln verletzt und ungeschoren davon kommt. Mit gutem Beispiel geht ein Blog voran, der sich im speziellen der Bild-Zeitung angenommen (www.bildblog.de (http://www.bildblog.de)) hat.
stummerwinter
27.08.2004, 19:30
@Harrold: Ich bin überhaupt nicht gläubig, gehöre auch keiner Religionsgemeinschaft an, aber: lest euch mal die 10 Gebote durch!
1 Ich bin der Herr dein Gott; du sollst keine anderen Götter neben mir haben
2 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis von Gott machen, um ihn damit zu verehren
3 Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen
4 Du sollst den Feiertag heiligen
5 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
6 Du sollst nicht töten
7 Du sollst nicht ehebrechen
8 Du sollst nicht stehlen
9 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten
10 Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört
nach: Evangelischer Katechismus, Herausgeber: Ev. Kirche 1962
Vergessen wir mal 1 bis 4, den Rest, naja, wenn sich alle daran halten würden, wäre dieser Thread nicht nötig!
Vergessen wir mal 1 bis 4, den Rest, naja, wenn sich alle daran halten würden, wäre dieser Thread nicht nötig!
Geht mir genauso. Und ganz ehrlich: Ich halte mich daran, und erziehe auch meinen Sohn danach. Möchte jetzt nicht in die Religion abtauchen, und deswegen schreibe ich auch nicht mehr darüber.
Aber leider hast Du Recht. Würden sich alle daran halten, wäre vieles einfacher.
FreddyMercury
27.08.2004, 19:45
Hehe, ja für mich persönlich zählen halt alle 10, aber das ist was anderes.
Ich wollte halt auch damit ausdrücken, was Stummerwinter gesagt hat, mit 5 - 10 zu beachten.
Wenn sich _alle_ dadran halten würden, dann wäre hier einiges anders. Dann würde alles anders ablaufen, wie es jetzt ist. In der Politik, sowie auch in der Freizeit und was weiß ich sonst noch alles.
Cerberus
27.08.2004, 19:45
Recht haste!
Und weil sich wahrscheinlich schon damals, als die Gebote erlassen wurden keiner daran gehalten hat, wurden sie erlassen. Aber nicht von Gott, sondern von Menschen. Lest mal Platon, wie er biiterböse über die Jugend von Athen klagt. Also, nüscht neues.
Cerberus
EGOISMUS.
Das ist für sich genommen ja nichts schlechtes, solange da ein moralischer Dämpfer drauf liegt. :) Die zitierten §§ 5 bis 10 lassen sich doch ohne allzu großen Informationsverlust auf eine Regel zusammenfassen: Was Du nicht willst, was man Dir tu´, das füg´ auch keinem andren zu! :D Wenn man, um selbst keinen Schaden zu erleiden, anderen keinen Schaden zufügt, ist das imho ein egoistisches Handlungsmotiv.
Ich denke aber, das dieser Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in vielen Fällen gar nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Der moralische Dämpfer ist dann natürlich nicht mehr vorhanden, und es beginnt der Selbstbedienungsanspruch. Die sich nicht nur in Kriminalität äußert, sondern generell in unserer Neidgesellschaft mit Vollkasko-Mentalität.
Unsere Kinder und Jugendlichen würde ich von dieser Kritik gerne ausnehmen. Zum einen, weil ich dort hoffnungsvolle Änsätze sehe, die andere hier auch schon angesprochen haben. Zum anderen, weil dieses Verhalten imho gerade bei der etwas älteren Erwachsenen-Generation am stärksten ausgeprägt ist.
Ciao, Tiguar
FreddyMercury
27.08.2004, 19:52
Eigentlich könnte man an diesem Punkt behaupten, dass der Mensch dumm ist. Aber da er sich nichts vorschreiben lässt.... das Ergebnis sieht man ja
Für mich gelten auch alle 10 Gebote, nur 5 bis 10 sind ganz wichtig. Meine Frau und ich, versuchen auch unseren zwei Kinder (Tochter+Sohn) diese Gebote beizubringen. Wie sie diese dann Umsetzen können wie nur solange beeinflussen solange die Kinder zu Hause wohnen.
@ Tux
Auch ich habe schon Kinder erlebt welche
-hilfsbereit
- freundlich
- manierlich
sind. Das zeigt mir auch dass es wieder Aufwärts geht, wenn auch langsam.
FreddyMercury
27.08.2004, 19:56
Es sind aber nicht nur die Eltern daran schuld. Man muss auch mal das Umfeld von den Kinder/Jugendlichen betrachten. Ich würde sogar noch sagen, das die Musik auch eine kleine, aber vielleicht auch entscheidende Rolle spielen kann
stummerwinter
27.08.2004, 19:57
Also BASEler, das muß ich jetzt mal loswerden: So wie es hier auf dem Board zugeht, da können sich manche in der realen Welt eine Scheibe abschneiden!
Ok, es knallt auch hier manchmal, aber wenn ich mir im großen und ganzen die Posts so anschaue: RESPEKT und *denhutzieh*
Gilt auch für die Arbeit der Admins/Mods (falls das noch niemand erwähnt haben sollte, hust). :)
---
Edit@Orca: stimmt durchaus, es bleiben aber im Allgemeinen halt nur die negativen Nachrichten/Erinnerungen hängen... :(
FreddyMercury
27.08.2004, 20:02
Naja, ab und an findet man schon mal nen netten Jugendlichen. Aber wenn man sich mal genauer umschaut, sind schon 10 Jährige am rauchen und mit 12 shcon das erste mal besoffen und mit 14 oftmals schon schwanger....
Den Thread mal einem Abgeordneten zeigen ;)
Blutschlumpf
27.08.2004, 20:18
Och, die bösen Jugendlichen.
Wenn ich spazieren geh und jemanden (den ich nicht kenne) grüße (Mit einem gut verständlichen Guten Morgen/Abend wie beim Bund gelernt oder einem kurzen, prägnanten Moin), dann wird man angeguckt als wär man ein Alien. Zurückgrüßen ist da eher Ausnahme. Überraschungseffekt halt. Und das ist nicht auf unter 30jährige beschränkt.
Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, dann seh ich keinen Unterschied zwischen jung und alt. Die Zugtür geht auf und alles drängt sich mitten davor statt von den Seiten her ne Schneise zu bilden. Und meist ist es dann ne alte Frau, die sich mit Unmengen von Gepäck mitten in den Strom aussteigender Leute wirft um ja zuerst im Zug zu sein. Aber als Rentner darf man ja alles.
btw: Ich (22) steh im Zug nicht auf um nem 80-jährigen den Platz anzubieten. Ich hab aber auch sonst noch niemanden von den ganzen tollen und höflichen Generationen vor mir gesehen, der es getan hätte. Nicht, dass ich keinen anderen Platz finden würde (der neben den männlichen Farbigen ist für gewöhnlich relativ selten besetzt), aber ich pass mich im Verhalten der Übermacht deutscher Arschlöcher jeglichen Alters einfach an.
habe hier eine interessante seite zu diesem thema gefunden.
http://members.aol.com/fathermove/vaterlos.htm
gruß serge
habe hier eine interessante seite zu diesem thema gefunden.
http://members.aol.com/fathermove/vaterlos.htm
gruß serge
Ich habe es gerade gelesen. Einige Ansätze finde ich nachvollziehbar. Allerdings finde ich die Schlußfolgerungen, gerade im Bezug auf die "Geschlechtertrennung" zumindest für deutsche Verhältnisse nicht zutreffend. Der Unterton im Text klingt von Absatz zu Absatz aggresiver. Als würde sich der Autor für etwas rächen wollen; einen Groll hegen.
Aber sehr interessant finde ich seine Feststellung, daß die Väter in einer Familie für die Strenge und Regeln stehen, die Mütter für die Versorgung und Emotionen stehen. Und, daß gerade das Verhalten der Eltern untereinander dafür ausschlaggebend sein soll, wie sich die Kinder später gegenüber dem anderen Geschlecht verhalten.
Aber ganz zu Anfang wird komplett verschwiegen, aus welchem sozialen Umfeld die Täter kommen. Das 60% der Vergewaltiger ohne Vater aufwuchsen, soll ein Zeichen dafür sein, daß es hier einen direkten Zusammenhang gibt. Besser wäre es gewesen, wenn man hier das soziale Umfeld ("Bronx","Großstadt",Dorf") berücksichtigt hätte. Denn später schreibt der Autor, daß das Verhalten des Vaters gegenüber der Mutter ausschlaggebend sein soll, wie sich der Sohnemann später anderen Frauen gegenüber verhält. Nun, was ist mit den ganzen alkoholsüchtigen Schläger-Vätern? Dort ist ein Vater vorhanden (die restlichen 40%).
Aber wenn ich das mal beiseite lege, sind wir wieder bei einer funktionierenden Familie, die dem Nachwuchs ein geborgenes Zuhause (safe heaven) geben, in dem sie sich wohlfühlen.
Ich denke jetzt mal an die klassischen Mafia-Filme. Dort wird die Familie als das höchste Gut betrachtet. Aber mit den 10 Geboten ist es dort nicht weit her.
Verlassen wir doch mal die Familie und gehen weiter zu den Erwachsenen. Wir befinden uns in einer Ellenbogen-Gesellschaft. Einen Ausdruck, den ich schon in meiner Kindheit gehört habe. Es gilt der alte Grundsatz: "Das eine das ich will - das andere das ich muß". Nimmst Du dir nicht den Platz in der S-Bahn (Blutschlumpf), nimmt ihn jemand anderes - ganz egal des Alters oder der Herkunft. Das Gesetz des Stärkeren. Jetzt spinne ich mal: Gäbe es genug Plätze, hätten wir das Problem nicht. Und trotzdem würden wir Stänkerer haben, die uns unseren Fensterplatz madig machen wollen. Die ewig Unzufriedenen. Sie bringen ihre Unzufriedenheit von woanders mit. Und in der S-Bahn lassen sie das Ventil auf. Respekt - das ist das, was fehlt. Der Polizist ist für viele kaum noch eine Respektsperson. Der Pfarrer? Eine Witzfigur - immer den Finger oben, aber wir wissen doch, daß seine Haushälterin nicht nur seine "Haushälterin" ist.
Einsicht? Ich habe mal eine Flashanimation gesehen, wie "angesch....." die sind, die sich im Straßenverkehr richtig verhalten. Der ehrliche ist der Dumme. So ein Buch hat mal ein Tagesschaumoderator geschrieben, kurz bevor er der Steuerhinterziehung überführt wurde. Was sind unsere Vorbilder? Wer ist Vorbild und Warum? Der, der viel erreicht hat! Und wie hat er das erreicht? Das wollen wir gar nicht wissen. Und wenn doch, beißen wir die Zähne zusammen und machen es auch so. Eben:"Das eine das ich will - das andere das ich muß".
FreddyMercury
28.08.2004, 17:59
Ich hab mal 6 Wochen Urlaub in Kanada gemacht und ich muss sagen, das die Leute da ganz anders sind wie hier. Ich hab ausversehen in einem Einkaufszentrum einen aus meinem Alter angerempelt und der hat sich dann noch bei mir dafür entschuldigt, ich mich natürlich auch bei ihm. Die sind da auch viel netter und hilfsbereiter.
bitfunker
29.08.2004, 22:01
Zu "http://members.aol.com/fathermove/vaterlos.htm"
Was ein Schrott! Das www ist geduldig und so ein Text fällt nicht weiter auf, aber ich halte ihn für ziemlichen Blödsinn.
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst hinterfragt hast.
@all
einen Ansatz gibt in Bezug auf die Persönlichkeit auch S. Freud, der sagt(e) daß sich die Persönlichkeit des Meschen im Wesentlichen in den ersten drei Lebensjahren entwickelt.
Kriminalität ist imo das Ergebnis aus dem (sozialen) Umfeld + Persönlichkeit (welches sich früh entwickelt).
Der-Heudler
29.08.2004, 23:40
@ Tux
Auch ich habe schon Kinder erlebt welche
-hilfsbereit
- freundlich
- manierlich
sind. Das zeigt mir auch dass es wieder Aufwärts geht, wenn auch langsam.
das sind aber nur wenige. ich (18) erschreck mich morgens immer was da für gestalten in den bus laufen. 1.kein morgen oder hallo zum busfahrer 2. kappe ins gesicht 3. musik auf vollgas (mit 45 wohl höhrgerät träger)
oder wenn eine frau mit kinderwagen im bus ist dann steht keiner der jungen 16-17 jährigen die eh am ausgang sitzen auf und hilft ihr den kinderwagen hinaus zu tragen, nein! dann muss ich von ganz hinten nach vorne laufen um ihr zu helfen, was ich dann auch gerne mache. ich hab auch schon erlebt das der busfahrer dann aufstehen muss um ihr zu helfen :o, wie gesagt ich helf solchen damen dann gerne auch ich will einmal das man meiner späteren frau vll mal hilft.
FreddyMercury
30.08.2004, 00:05
oder wenn eine frau mit kinderwagen im bus ist dann steht keiner der jungen 16-17 jährigen die eh am ausgang sitzen auf und hilft ihr den kinderwagen hinaus zu tragen, nein! dann muss ich von ganz hinten nach vorne laufen um ihr zu helfen, was ich dann auch gerne mache. ich hab auch schon erlebt das der busfahrer dann aufstehen muss um ihr zu helfen :o, wie gesagt ich helf solchen damen dann gerne auch ich will einmal das man meiner späteren frau vll mal hilft.
Das kenne ich. Hab ich auch schon erlebt. Und meine Mutter auch schon *lach* wenn ich daran denke.
Meine Mutter wollte in einen Bus einsteigen und hatte meine Schwester im Kinderwagen und der Busfahrer wollte die nicht mitfahren lassen. Es waren aber auch 2 Stadtbekannte Jugendliche im Bus, die schon allerhand Straftaten auf sich liegen hatten. Die 2 Jungs sind zum Busfahrer gegangen und haben dem gesagt: "Die Frau fährt mit samt Kinderwagen und wenn nicht, gibts ein aufs Maul!"
In der Zeit hatte der andere meiner Mutter in den Bus geholfen und Mutter ist gratis Busgefahren :D
Naja, es gibt aber wirklich nur sehr wenige Leute die helfen. Aber nicht nur von den Jugendlichen, auch erwachsene helfen sehr sehr wenig.
@all
einen Ansatz gibt in Bezug auf die Persönlichkeit auch S. Freud, der sagt(e) daß sich die Persönlichkeit des Meschen im Wesentlichen in den ersten drei Lebensjahren entwickelt.
Da ist mir am Samstag in der Innenstadt was trauriges passiert. Freundin und ich
gehen ganz normal durch die Stadt und - selten aber wahr - es gibt auch Leute,
die noch mit einem Lachen durch die Straßen gehen, wozu wir uns auch gezählt
hatten. Irgenwann kam von hinten ein ca. 16 - 19 Jähriger Türke an meinte "Hey
kleiner W****er, was lachst du über mich?" Rechts und links neben uns überall
Menschen gewesen (wir standen vor einem Café, wo auch draußen jedem menge
Leute saßen), da meint er seinen Gürtel abnehmen zu müssen und mir mit der
Schnalle ins Gesicht zu schlagen. Ich war mir keiner Schuld bewusst, aber reagiert
hab ich auch nicht. Im ersten Moment tat es auch nicht weh, weil ich noch
überlegt hatte, mich zu wehren, aber ich habs dann gelassen.
Irgendwann nach etlichem antäuschen und androhen von starken Brüdern und
bösen, harten Schlägen, ist er dann von dannen, aber trotzdem... Ich meine dafür
habe ich damals vorrangig Kampfsport betrieben, um mich in einer solchen
Situation zu verteidigen, aber ich habs nicht getan; hab mich auch hinterher
sowas von geärgert, wo es doch ein leichtes gewesen wäre, ihn um zu knipsen.
Im nachhinein denke ich, dass bei dem Jungen einfach nur was falsch gemach
worden ist. Wer sonst kommt sonst auf die Feige Idee, jmd. völlig fremdes in der
Stadt mit dem Gürtel zu schlagen?! Ich denke er hat seinen Part schon in seiner
Kindheit (wenn die denn schon zuende war/ist) bekommen.
Obwohl ich vielleicht äußerlich wie ein Luftkottlet wirke, und er größer war, hätte
er, ohne mich selbst zu überschätzen, weit hinter mir den kürzeren gezogen, aber
ich hatte sowas, wie ne richtige Kindheit und ne Erziehung - Ich überleg zwei mal,
ob mein Gegenüber es verdient hat geschlagen zu werden.
Kriminalität ist imo das Ergebnis aus dem (sozialen) Umfeld + Persönlichkeit (welches sich früh entwickelt).
Nicht nur deiner Meinung nach, sondern irgendwie all unserer, denn genau das ist
der Punkt. Das soziale Umfeld prägt die eigene Persönlichkeit und wer weiss ...
Ich schätze unter seinen Leuten ist er der loser, weshalb er sich in der Stadt so
aufgespielt hat.
Ich reagiere bei sowas anders... nun, wenn die Mannen oder Männlein in Überzahl sind, läßt sich da wenig machen; aber ich bezweifle, daß ich mich einfach mit einem Gürtel hätte schlagen lassen. Je nach Ort und Gelgenheit, hätt ich den Rotzlöffel a) vertrimmt und b) ihn bei der Polizei abgeliefert und c) ihm das Leben vor Gericht zur Hölle gemacht. Denn aus dem von Dir beschriebenen Vorgang hat er sicher keine Lehren gezogen, sonder eher die Wiederhobarkeit seines Tuns erkannt.
Ich hab für so ein Verhalten überhaupt und gar kein Verständnis.
Ich auch nicht. Hinterher im Auto war ich auch schon etwas fertig deswegen.
Nicht weil - ahhh ich blute, sondern weil ich nichts gemacht habe. Aber ich hatte
so gute Laune, mit meiner Süßen durch die Stadt zu laufen und dann das. Wie
gesagt wäre es wirklich kein Problem gewesen, ihn auf dem Boden zu verweisen,
aber ein wenig Angst hab ich schon, jmd. damit zu schaden, was ich kann und
gelernt habe.
Aber ich habe nicht nur gelernt, jmd. auf den Asphalt zu befördern, sondern auch
Disziplin. Da gehört mehr zu, als wahllos drauf ein zu dreschen. Aber man sieht
sich immer zwei mal im Leben.
Shiro <Kamui>
30.08.2004, 08:44
Naa das ist alles nicht so einfach...was wäre passiert,wenn man ihn verdrescht hätte? Am Ende wäre man selber noch vor Gericht gelandet...also sorry aber ich habe null vertrauen in die deutsche Justiz.Am Ende bekommt er garnix...steht aber mit 20 Leuten vor der Tür,weil Du ihm Ärger gemacht hast.
-Alles schon erlebt^^
Genau das ist es. Um mich herum standen noch ältere, und gleichalte ... Er war
aber allein gewesen, was mich stark wundert, weil allein sind die doch recht feige,
deshalb wohl der Gürtel. Viele haben die komplette Situation genauso beobachtet,
wie meine Freundin und ihn dann als Schaumschläger bezeichnet.
Ich hatte damals das "Glück", viel Spaß mit solchen Leuten zu haben. Da ist man
aus Erfahrung freiwillig der Klügere, auch wenn sie es verdient hätten, mal richtig
den A***** versohlt zu bekommen ;)
@ DunkelAngst
na, Du kannst Dich doch aber angemessen verteidigen. Das ist Dein gutes Recht! Klar, Du brauchst ihn deshalb nicht krankenhausreif zu schlagen, das wäre wohl auch kaum verhältnismäßig, aber ich hätte dem Kerl eine Lektion erteilt. Er hat sie offenbar von sonst noch niemandem bekommen und hat eine nötig.
@ Shiro <Kamui>
Doch, Du darfst Dich angemessen verteidigen. Wäre in diesem Moment Notwehr gewesen und absolut gerechtfertigt, ist demnach jede Handlung, die geeignet ist den gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff sofort zu beenden. Dabei muß aber beachtet werden, daß Du nicht zB mit einem Gewehr auf Zwetschgendieb schießt.
Sicher: es gibt Städte und Gegenden, in denen man den betreffenden Personen wieder über den laufen kann, die natürlich nur im Rudel Stärke zeigen können und alleine laufen wie die Hasen. Und dann hat man villeicht Angst. Aber genau da ist der Ansatz, an dem ich von der Politik Veränderungen fordere! Die Polizei braucht mehr Macht! Klar: sowas kann man in Deutschland schwer fordern wegen der NS-Zeit. Aber sowas kann einfach sein, daß sich so ein Pack rumtreibt und unbescholtenen Bürgern einfach mal so einen Gürtel ins Gesicht schlägt! Wo leben wir denn?!
Aber sowas kann einfach sein, daß sich so ein Pack rumtreibt und unbescholtenen Bürgern einfach mal so einen Gürtel ins Gesicht schlägt! Wo leben wir denn?!
Zum Glück noch in einem Rechtsstaat, wo Versammlungsfreiheit herrscht.
Wie willste gegen so etwas vorgehen? Muss dann ein Gesetz geschaffen werden, das die Gruppierung von Jugendlichen, denen der Arsch in den Kniekehlen hängt und "ch" als "sch" aussprechen, verbieten? Das kanns nicht sein.
@Topic:
ich glaube, ein großer Teil der Kriminalität beruht bei den Deliquenten auf dem Gedanken, es genauso zu machen wie "die da oben". Die bereichern sich auch auf Kosten anderer, warum das also nicht selber machen?
Da sind sie wieder, die fehlenden Werte. Werte werden von der Spitze der Gesellschaft vorgegeben. Dort fehlen sie, warum soll der kleine Mann (oder Frau) sich dann an die Werte von früher halten?
Jeder einzelne, ob mit oder ohne Geld, muss wieder seiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst werden. Anders wird das nichts, sonst wandelt sich langsam alles hin zur Anarchie.
Gruß
Morgoth
Ähm, das hat mit der Versammlungsfreiheit nicht allzuviel zu tun. Und darüber hinaus gibt es ein Versammlungsgesetzt, das dieses Grundrecht weiter einschränkt. Es muß auch kein Gesetz her, das eine bestimmte Personengruppe verbietet, das ist doch Käse! Du müßtest eigentlich wissen, daß ich für sowas kaum stehe.
Aber ist doch wohl ein Unterschied, ob sich eine Gruppe Jugendlicher zusammen im Park trollt o.ä, oder eine Gruppe Jugendlicher umherzieht und einfach Leute verletzt! Und es häuft sich eben. Das ist nicht abzustreiten. Und ich meine eben, daß man der Polizei zumindest die Möglichkeit geben sollte, besser auf sowas zu reagieren.
Und vor allem sollte man sich wieder interfamiliär und in der Schule und an anderen Orten bewegen und wieder mehr in die soziale Ausbildung investieren. Denn dann passiert sowas nicht.
Natürlich ist es so, daß ein juveniler Delinquent meistens das tut, was er entw. von zuhause oder eben der Gruppe mit bekommen hat, die seine Familie bildet oder ersetzt. Dort sind Ansatzpunkte. Mir geht vieles heutzutage zu liederlich zu.
Keiner redet davon, krass Freiheiten einzuschränken. Wir können uauf unseren Freiheitsstaat mit recht stolz sein. Aber die Grenzen zum Erträglichen, respektive Erlaubten werden immer dünner und verschieben sich immer mehr. Vielleicht wird schon zu viel toleriert in der einen oder anderen Beziehung.
Aber ist doch wohl ein Unterschied, ob sich eine Gruppe Jugendlicher zusammen im Park trollt o.ä, oder eine Gruppe Jugendlicher umherzieht und einfach Leute verletzt! Und es häuft sich eben. Das ist nicht abzustreiten. Und ich meine eben, daß man der Polizei zumindest die Möglichkeit geben sollte, besser auf sowas zu reagieren.
Kann die Polizei das nicht? Es sollte doch wohl kein Problem sein, mit den entsprechenden Klienten mal auf die etwas härtere Art Tacheles zu reden. Oder werden die einfach laufen gelassen?
Gruß
Morgoth
Oft schon. Das ist ja das Problem! Bisweilen gibt es keine handhabe wegen Minderjährigkeit etc.
Natürlich haben wir auch ein Jugendstrafrecht und Jugendgerichte etc. Aber wenn eine Gruppe schon so verkorkst ist, finden die eine Nacht im Gefängnis wahrscheinlich auch noch cool.
Sicher kann die Polizei auch etwas rüder die Leute zur Rede stellen, aber wir sehen, daß das insgesamt wenig Erfolg hat.
Es ist aber auch eine Zwickmühle...
Auf der einen Seite bringt es nix, jugendliche Straftäter ins Gefängnis zu noch mehr krimineller Energie zu stecken, auf der anderen Seite gibt es hoffnungslose Fälle (Stichwort: Mehmet).
Ich weiß, ich widerspreche mir da auch gelgentlich, aber so langsam sollten wir uns in Bezug auf unsere gesellschaftliche Entwicklung ein paar Gedanken machen; mit Gewalt und Pönalisierung ist sicher nicht jedes Problem zu lösen (siehe USA).
FreddyMercury
30.08.2004, 11:23
Naja die Jugend ist echt verkorkst. Ich hab grade ziemliche scheiß Laune! Warum? Ich war grade einkaufen und auf einmal stehen so 3 Spacken vor mir im Alter von 16 Jahren ca.. Ich hab die noch nie gesehen, aber die kennen mich irgendwoher. Kannten nämlich meinen Namen. Dann haben die mich auf offener Straße angepöbelt und niemand macht irgendetwas.
Ja super, wie DunkelAngst habe ich Kampfsport betrieben und betreibe es immer noch. Habe ich dementsprechend auch angewandt und den dreien ordentlich mal eine auf die Moppen gehauen. Ich hoffe mal die haben daraus gelernt. Aber so was regt mich auf.
Es muss sich hier schnell was ändern. Von heute auf morgen eigentlich. Denn wenn das nicht passiert, dann laufen irgendwann 80% so rum wie die 3 Kaputten von eben.
@Blutrichter
Ein alter Klassenkamerad von mir war Nazi. Dem wurde nach einer Schlägerei die Auswahl gegeben. 1 Woche Knast oder _mal_wieder_ 200 Stunden sozialarbeit. Er hat den Knast vorgezogen. Fand er auch gar nicht mal so schlecht dadrin. Er hat gutes Essen bekommen, leckeres Trinken und ein eigenes Klo im ZImmer. Natürlich einzelzimmer. Er fands da ganz gut, so wie er es mir sagte.
@ Harrold
Das mit dem Knast ist eine Sache für sich... ich sag nur: Weiterstadt.
zu Deinen Jugendlichen:
Ich weiß nicht wie alt Du bist. Aber ich sehe das so: wenn so ein paar Knirpse mich anmachen (29), dann gehe ich hin und frag sie erstmal, ob sie wirklich Schmerzen haben wollen. Meistens erledigt sich das Thema dann von alleine. Wenn ich angegriffen werde, verteidige ich mich natürlich... obwohl ich heutzutage wohl oft den kürzeren ziehen würde, es macht ja jeder Taekwanduckdich oder sowas... ein ehrlicher Faustkampf ist ja nicht mehr drin. ;)
Aber nur wegen einer Pöbelei gleich die Fäuste auszupacken... ich finde, da läßt man sich genau auf das Niveau der Kriminalität herab... auch wenn ich es durchaus verstehen kann. Wie oft muß ich mich zusammenreißen, um nicht so einem kleinen Rotzer einfach mal eine zu schallern! UNd gerade, wenn man diese Kampfsportarten beherrscht, hat man eine besondere Verantwortung, denn diese Fähigkeiten sind, korriert mich, wenn ich mich irre, nur zu Verteidigungszwecken da.
Und da macht man es so einem kleinen Pöbler/Schläger ja auch recht, indem man ihm zeigt: Gewalt zahlt sich aus. da sis aber nicht Weg. Versteh mich nicht falsch: wenn einer kommt, und sei er nur 16, und will mir ans Leder, hau ich ihm die Mütze voll! Das ist dann vll sog. eine Lehre.
Ich könnt bei dem Thema ehrlich gesagt ziemlich verzweifeln.
Ein Mensch ist heutzutage für viele nix mehr wert.
Die Leute werden immer bequemer. Nicht egoistischer, aber dreister.
Es gibt fast keine hemmschwellen mehr, weil man sich in einer so offenen Gesellschaft wie unserer sich ja fast alles erlauben kann.
Warum ist Kriminalität unter Jugendlichen eigentlich "in"?
Wenn man sie mal einzeln - und nicht in gruppen - antrifft, sind sie ganz normale Kinder, mit denen man reden kann, die Einsicht zeigen und vernünftig sein können.
Aber sobald sie in Gruppen auftreten, wird randaliert und rumgepöbelt, weil es ja so cool ist und man dazugehören muss.
Und dann werden die kleinen "unschuldigen" Randalierer auch noch von ihren Eltern in Schutz genommen und man bekommt bitterböse Beschwerden, weil man es gewagt hat, am Heiligenschein ihres kleinen Engelchens zu zweifeln...
Ich wurde noch eher "konservativ" erzogen...
zumindest von meinem Vater.
Meine Mutter war mehr ein Ort der geborgenheit, um sich sicher zu fühlen und zu wissen, dass wer da is, der sich um einen kümmert.
Gut, ich hab diese Erziehung gehasst, wie die Pest, aber ich bin froh drüber, weil mir damit Werte vermittelt worden sind.
Gut, das Fernsehn hat mich auch erzogen. Aber da waren es Sachen, wie die Prinzipien der Jedi aus Starwars oder von StarTrek und viele "ältere" Filme.
Solche halt wie "Der kleine Lord" oder "die verflixte 7b", "das fliegende Klassenzimmer" und "MacGyver"...
Gut, etwas Kirche und so kam auch dazu und alles in allem hab ich eine wirklich konservative Erziehung "genossen", aber ich bin trotzdem ein - denke ich zumindest - ziemlich normaler, moderner Mensch geworden.
Gut, ich geb nichts auf Statussymbole wie Handys oder Autos, aber ich denk ned, dass ich deswegen "altmodisch" bin, oder?
Wichtiger ist, dass ich gelernt hab, dass man andere Menschen respektiren soll und Gewalt etwas ist, auf das man möglichst verzichten sollte, dass andere Menschen andere Meinungen haben und man diese auch dann Respektieren muss, wenn man sie nicht versteht.
Aber heute ist das durchsetzen der eigenen Meinung wichtiger geworden als die Gesundheit des anderen.
Und die Gesellschaft lässt den Leuten viel zu viel durchgehen. Diese "Die anderen werden schon machen"-Mentalität ist dann natürlich auch noch die beste Grundlage, damit man sich mit seinem Egozentrischen, rücksichtslosen Verhalten durchsetzen kann.
Was man dagegen machen kann? Ich weiss es einfach ned. Die Gesellschaft hat sich schon viel zu sehr daran gewöhnt und sich mit ihrer Ohnmacht abgefunden.
Es fehlt einfach der Wille, selbst etwas ändern zu wollen.
Wir sind viel zu bequem geworden...
Der-Heudler
30.08.2004, 13:42
was mir aber auch auffällt ist das die kinder immer frecher werden. z.b. ich mach ne kleine fahrradtour und radel an so spielenden kindern vorbei da kommt auf einmal einer der kleinen bengel (11-12) und schmeißt mir sand ins gesicht. da ich ihn bei namen kannt und auch wo er wohnt hab ich ihn eben am shirt gepackt und gefragt was das denn soll und das er sowas lassen soll. also hab ich ihn a bissle erzogen ;) (aber ohne gewalt!)
so am nächsten tag steht seine mutter bei mir vor der tür und fragt mich was ich mir dabei denke so mit ihrem sohn zu reden. :mad ich hab die dann erstmal an der tür runterlaufen lassen, die hat vll gekuckt. tzzzz
Das ist leider oft so, daß die Eltern noch dümmer sind als die Kinder... Anstatt denen zu sagen: "Geschieht Dir ganz recht. Laß es das nächste Mal bleiben" wird rumgejammert.
Das ist leider oft so, daß die Eltern noch dümmer sind als die Kinder... Anstatt denen zu sagen: "Geschieht Dir ganz recht. Laß es das nächste Mal bleiben" wird rumgejammert.
Das was blutrichter sagt finde ich auch. Wenn Du heute die Kinder nur ein bisschen schief anschaust kommen schon die Eltern zu Dir. Solltest Du das Kinder aber am T-Shirt packen oder auch am Arm kann es Dir passieren dass Du plötzlich eine Vorladung der Polizei am Hals hast.
Ich denke, dass vieles auch an der Freiheit und Freizeit liegt die die Kids heutzutage haben. Man müßte sie viel mehr in die Pflicht nehmen damit sie erst gar nicht auf dumme Gedanken kommen.
Ich denke auch, daß zB Ganztagsschulen vieles bewirken könnten, zumal ja Frauen heutzutage keine Hausmütter mehr sein wollen, aber gerade Kinder viel Aufmerksamkeit und Anleitung benötigen.
Der-Heudler
30.08.2004, 15:39
Das was blutrichter sagt finde ich auch. Wenn Du heute die Kinder nur ein bisschen schief anschaust kommen schon die Eltern zu Dir. Solltest Du das Kinder aber am T-Shirt packen oder auch am Arm kann es Dir passieren dass Du plötzlich eine Vorladung der Polizei am Hals hast.
ja toll wegen so nem scheiß ne vorladung. das sind so gründe warum gewaltverbrecher frei rumlaufen, weil die polizei/gerichte sich um so kleinigkeiten kümmern müssen! tzz schwachsinn!
FreddyMercury
30.08.2004, 16:14
Zu den Gewaltverbrechern: Es wurde letztens ein Vergewaltiger vor Gericht freigesprochen, weil der Knast für ihn zu Hart wäre. Ich hatte da so eine Wut im Bauch, ich hätte den Richter und den Verteidiger in den Knast stecken können. Und zwar 120948908 mal Lebenslänglich.
@Blutrichter
Als ich mich verbal wehrte, haben die 3 mir Schläge angedroht. Dann sag ich mal, sieht es ein bischen anders aus.
Ganztagsschule wäre eine Super Idee. Wenn die Kinder/Jugendlichen ihre Eltern nicht in ihrer Freizeit haben können, dann doch wenigstens Abends mal ein bischen.
ja toll wegen so nem scheiß ne vorladung. das sind so gründe warum gewaltverbrecher frei rumlaufen, weil die polizei/gerichte sich um so kleinigkeiten kümmern müssen! tzz schwachsinn!
Tja das ist leider so. Habe das selber bei einem Bekannten erlebt. Es kann aber sehr gut sein, dass es umgekehrt läuft. Als Beispiel haben 3 Knaben mit Wasserballonen gespielt und diese auf den Garagenplatz eines Mannes geworfen. Was macht nun dieser Mann? Er rennt erstens den Kindern nach und zweitens geht er zur Polizei und zeigt diese Kinder an. Da muss ich mich fragen sind jetzt diese Kinder schon Kriminell nur weil sie gespielt haben? Ich sage nein, denn sie haben ja nichts verbrochen sondern nur gespielt.
Gut, einem direkt bevorstehenden Angriff darf man natürlich entgegentreten.
Daß mit den Fehlurteilen geht mir auch auf die Nerven. Leider gibt es solche Fälle immer noch, und nicht so selten. Aber dafür haben wir hier auch einen Thread. :) - kann ich wärmstens empfehlen. :D (*Klick* (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=66996))
Ich bin der Meinung, daß Kriminalität hauptsächlich die Folge von schlechter/falscher (An-)Erziehung ist, solange nicht ein pathologischer Defekt vorliegt.