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SDD in Verbindung mit HDD'S ?

Tockra

Lt. Commander
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Dez. 2008
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1.063
Hallo Leute,
Ich habe mir vor ca. 2 Jahren einen neuen Computergekauft (Siehe Signatur).
Im Augenblick habe ich als Hauptfestplatte eine Datenträger
"Laufwerk #1 - WDC WD6400AAKS-00H2B0 ATA Device (596 GB)" und als Nebenfestplatte ( Speicher für Downlods, Musik und Filme ) eine Datenträger
Laufwerk #2 - SAMSUNG HD103SI ATA Device (931 GB).
Nun kennt das Problem das sich die Geschwindigkeit sehr senkt sobald die Platten etwas voller werden sicher jeder. Da ich insg. noch 30 GB (auf beiden Platten zusammen) frei habe, denke ich gerade über einen Kauf einer neuen Festplatte nach.
Da die SSD's ja sehr schnell sein sollen dachte ich an einen Kauf einer SSD im Bereich von 100 - 150 € ... Nun würde ich gerne wissen, ob sich ein Kauf für diesen Betrag lohnt?
Könnte ich dann meine beiden anderen Festplatten immer noch behalten, oder würden die das System aus bremsen?
Ich habe mir das so vorgestellt, dass ich dann ne ~60 GB SSD habe, auf der ich Windows installiere und alle Programme / Spiele die ich atm nutze, sobald ich mit einem Spiel aufhöre kommt es auf die 2te oder 3te Festplatte und nen neues wird auf die SSD geschoben...
Bringt es das?
Was haltet ihr davon?
Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen!

MfG. T
 
Tockra schrieb:
Da die SSD's ja sehr schnell sein sollen dachte ich an einen Kauf einer SSD im Bereich von 100 - 150 € ... Nun würde ich gerne wissen, ob sich ein Kauf für diesen Betrag lohnt?

Watt sich lohnt und was nicht, entscheidest immer Du. Wir können nicht in Deinen Kopf sehen.
Und es ist doch ganz einfach. Was auf den SSDs liegt wird schnell geladen/gespeichert und das was auf den HDDs liegt wird lahm geladen/geschrieben (relativ). Wenn jetzt also irgendwas "ausbremst", dann liegt es daran dass Du es auf dem lahmen Datenträger gespeichert hast und nicht an der Kombination per se.
 
Einfach eine SSD als System Platte.
Spiele und Programme kannst du auf einer normalen HDD installieren.
Ich habe am Anfang alles auf die SSD installiert, aber es hat nicht wirklich einen Vorteil gebracht.
Nur bei Programmen, die extrem lange zu starten brauchen.
Normale Programme kannst du ruhig auf eine normale geben.
 
60 Gig sidn fürs System wohl gerade noch ausreichend, dann aber nichts anderes mehr drauf. Sobald die Dinger einmal ganz beschrieben wurden, werden sie auch einmalig langsamer und 60 Gig sind auch nicht gerade viel.
Wenn du es so machen willst, wie du sagst, dann nimm ne 120 bzw 128 z.B. die von Crucial C300, die ist top, hab ich selbst.
Da kannst du dann auch unbesorgt das ein oder andere Spiel draufladen...
 
Hi, klar bringt dir eine SSD was. Spiele profitieren meist aber nicht davon, höchstens bei den Ladezeiten. Ich hab auf meiner System-SSD Windows und alle Programme sowie die wichtigsten Spiele und die restlichen Spiele auf ner Festplatte, klappt ohne Probleme und du musst nicht dauernd Spiele installieren und deinstallieren.
 
Lohnt sich eine SSD für 100-150 Euro? -> Ja!
Kann man die SSD parallel zu den HDDs nutzen, ohne Performanceeinbußen in Kauf zu nehmen? -> Ja!
Bringt es was, wenn man SPiele auf eine SSD installiert? -> Nein, nicht wirklich.

Auch das hin- und herschieben von SPielen zwischen SSD und HDD ist weder sinnvoll noch praktikabel.
Ich empfehle dir jene SSD: http://geizhals.at/deutschland/a626631.html
Da kommt dann nur das Betriebssystem und die wichtigsten Anwendungen drauf, sowas wie Browser und Office usw.
Der ganze Rest verbleibt auf den Festplatten.
 
Was habt ihr immer mit eurem "ausbremsen"? Baut das ein was ihr braucht und nicht danach, ob irgendwas dadurch langsamer wird.

Zur Frage:

Nein, wie auch? Die Geräte arbeiten separat. Du kannst auch 20 Festplatten neben einer SSD als Systemplatte betreiben.

Spiele auf einer SSD bringen überhaupt nichts, außer du machst mit deinen Freunden "Benchmarks" à la "Wer ist am schnellsten beim Ladescreen?".
 
Dass es garnichts bringt, Spiele auf die SSD zu speichern, ist zwar ein Irrglaube, aber die meißten Spiele würden nur von etwas besseren Ladezeiten profitieren.

Es gibt aber auch Ausnahmen. WoW beispielsweise profitiert von einer SSD während dem Spielen durch das Ausmerzen von Nachladerucklern und dem sofortigen Anzeigen aller Modells.
 
naja aber mit 60GB wirst nicht weit kommen. also so wie ich sehe bist du schon so ziemlich verschwenderisch mit daten (sorry aber ich kann mir nicht vorstellen das man soviel kapazität braucht)
dazu kommt das du windows, die gängigsten programme UND das/ die aktuellen spiele auf die ssd packen willst, bis du sie/es durch hast. das wird bei 60GB sehr sehr eng.

aber wie du in meiner sig siehst, ne hdd neben einer ssd ist völlig unkompliziert und bremst das system nicht aus. einfach alles was mit windows und systemstart zu tun hat auf die ssd packen, alles andere auf die hdd.
dann brauchst du nichts befürchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nach einer Woche nur noch 72,5GB von 111GB auf der Vertex 3 frei. Und das größte zu Win7 ist SC2, das installiert worden ist. Wenn du wirklich nur Win, Office, vielleicht noch ein Spiel installiert und die SSD wirklich pflegt kommst du vielleicht mit 60GB hin... SC2 z.B. ist auf einer SSD schon ganz nett, im Gegensatz zu einer normalen HDD...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man Hybernate und Swap von der SSD verbannt, die eigenen Dateien verschiebt und den Computer-Restore deaktiviert kommt man auch mit 14GB hin bei einem Win7 nach der Installation. Etwa 20GB reichen dann (für mich) bei allen installierten Programmen, wenn man nicht gerade 10.000 Software-Pakete auf den Rechner batschen muss (solls ja geben).

Ist alles eine Frage der Mühe die man sich gibt, wie man selbst arbeitet und was man für Software benutzt.

Wobei es natürlich fragwürdig ist alles von der SSD weg zu schieben, schließlich bringt sie ja die Geschwindigkeit^^

HisN der mehrere Jahre mit einer 32GB DDR2-SSD gearbeitet hat.

 
Zuletzt bearbeitet:
HisN schrieb:
Wenn man Hybernate und Swap von der SSD verbannt, die eigenen Dateien verschiebt und den Computer-Restore deaktiviert kommt man auch mit 14GB hin bei einem Win7 nach der Installation. Etwa 20GB reichen dann (für mich) bei allen installierten Programmen, wenn man nicht gerade 10.000 Software-Pakete auf den Rechner batschen muss (solls ja geben).

Voll deiner Meinung.

Anbei die Systeminfo der c: Platte meines Multimedia-Rechners. Ich habe nicht besonders darauf geachtet, Platz zu sparen. Klar sind natürlich die Eigenen Dateien nicht auf c:, und statt ständiger Systemwiederherstellung verwende ich sowieso wöchentliche Backups. Das war's aber auch.
Die User Files und Temp und pagefile sind alle auf dem SSD!

Ansonsten habe ich auf dem Rechner alles installiert, was ich für Internet, Office, Musikhören und Video schauen brauche, ohne auf den Platz zu achten. Die meisten Programme brauchen doch gar nicht viel Platz, mit 60GB kommt man eigentlich ganz lässig aus, mit 120GB können dann durchaus noch ein paar Spiele und größere Programm-Suiten dazu, dann reicht das immer noch!
Ergänzung ()

Tockra schrieb:
Könnte ich dann meine beiden anderen Festplatten immer noch behalten, oder würden die das System aus bremsen?

Natürlich! Wohl kaum jemand hat nur ein SSD im Rechner (ausser im Laptop).
Als großer Datenspeicher ist eine HDD immer noch unschlagbar günstig und auch gut, fast alle SSD Besitzer nutzen die SSD nur für System und Programme.
 

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Das aus meiner Sicht Beste, was man aktuell mit einer SSD machen kann (und was wohl auch einige hier machen) ist:

1. Betriebssystem auf SSD
2. Kleinere Programme, die regelmäßig benutzt werden auf SSD (Office, Photoshop, Eclipse, SPSS)
[Hängt stark vom Benutzer ab, was in der (Klammer) steht]
3. Spiele, die stark streamen und Multiplayer-Spiele auf SSD (BFBC2, WOW, in meinem Fall bald Diablo 3)
[Da ist man dann schneller im Spiel bzw. wie gesagt sind die Objekte der streamenden Welt schneller da und man wird nicht durch nervige Nachladeruckler gestört]
4. Ruhezustand abschalten (falls möglich. Bei Notebooks macht es meist mehr Sinn, die xGB zu opfern für den RZ - der RZ bei 8GB RAM benötigt knapp 5,9GB (bei mir) und skaliert mit dem installierten RAM)
5. Auslagerungsdatei auf ein Minimum reduzieren (512MB) - im Zweifelsfall mehr RAM installieren
6. Wiederherstellungspunkte deaktivieren (erfordert dann aber mehr Eigeninitiative, wie regelmäßiges Backup)

-> Ergebnis ist ein System, das sich genauso anfühlt wie eines mit 600GB SSD. Für einen Bruchteil des Preises. Mehr als 60GB SSD werden dazu nicht benötigt.

"Nachteil": Intelligentes Management erforderlich und die Einsicht, welches Programm wie sehr profitiert von einer SSD (testen!)
 
Sagt auch immer noch nicht wie viel mehr Geld als 150Euro Du anlegen willst.
 
Alternate 1
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