Wieder einmal Tipps, die die Welt nicht braucht.
Defragmentierung abschalten
Defragmentieren ist absolut unssinig. Da unnötige Lese- und Schreibzugriffe erfolgen schadet es der SSD sogar!
Toller Tipp. Windows 7 defragmentiert SSDs nicht. Dafür werden auch die anderen HDDs nicht mehr defragmentiert und man kann keine Partitionen mehr in der Datenträgerverwaltung verkleinern.
Prefetch deaktivieren
Analysiert den Bootvorgang und den Start von Programmen und legt die Ergebnisse in sogenannten Trace-Dateien ab, welche den nächsten Start beschleunigen sollen. Bei einer SSD überflüssig.
Das mag nicht viel bringen, verlangsamt den Start aber auch nicht.
Superfetch deaktivieren
Lädt nach dem Start häufig genutzte Programme in den Arbeitsspeicher vor. Bei der Geschwindigkeit einer SSD überflüssig.
Arbeitsspeicher ist normalerweise im Übermaß vorhanden und der Vorteil ist im Vergleich zu einer HDD geringer, jedoch weiterhin vorhanden.
Indizierung / Indexdienst abschalten
Indiziert die Festplatte für eine schnellere Dateisuche.
Eine SSD mag ja deutlich schneller suchen, aber so instantan, wie man z.B. lockere 1,5GB indizierte Officedateien nach Stichworten durchsuchen kann, ist es bei weitem nicht. Und der Schreibaufwand hält sich sehr in Grenzen. Ein extrem dämlicher Tipp.
Energieoptionen anpassen
Energieoptionen, Energiesparplaneinstellungen des aktuellen Energiesparplans ändern, Erweiterte Energieeinstellungen ändern, Festplatte, Festplatte ausschalten nach 0 Minuten bzw. nie
Kann man machen, ich würde jedoch eine ziemlich lange Zeit von z.B. 1 Stunde einstellen.
Ruhezustand abschalten
Da das System sehr schnell startet, kann man den Ruhezustand abschalten. Dadurch wird auf der SSD – entsprechend der Größe des Arbeitsspeichers – mehr Platz frei.
Das macht sogar Sinn. Es dauert länger, die Daten auf SSD zu schreiben, als man beim Start damit sparen kann. Und bei einer SSD sind 4-16GB mehr Platz immer gern gesehen.
Systemwiederherstellung deaktivieren
Kann abgeschaltet werden, um Speicherplatz zu gewinnen und unnötige Festplattenzugriffe zu vermeiden.
Und dafür bei jedem installierten Treiber die Gefahr laufen, dass man bei einem Fehler das hoffentlich vorhandene Backup einspielen darf. Super Idee!
Firefox optimieren
Cache-Dateien können von der Festplatte in den RAM verlagert werden. Vermindert deutlich die Schreibzugriffe.
Klar, und diese Unmengen an Schreibzugriffen machen eine SSD ganz bestimmt kaputt.
Möglichst immer genug Speicher (ca. 20 %) auf der SSD freihalten (Stichwort Wear-Levelling)
Bei neuen SSDs ist dies nicht mehr notwendig (Dezember 2010).
Wenigstens das hat der Blog schon gemerkt.