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    Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Hier gibt es eine Zusammenfassung zum Thema "spiegellose Systemkameras", welche viele Unklarheiten beseitigen sollte.

    Wer sich mit digitalen Kameras noch nicht all zu intensiv befasst hat, sollte zunächstst diesen Artikel lesen und dann hierauf zurück kommen.


    Warum spiegellose Systemkameras?

    Die Idee hinter den spiegellosen Systemkameras, im Folgenden nur "Systemkamera" oder "EVIL" (Electronic Viewfinder Interchangeable Lens) genannt, ist, einen Fotoapparat mit geringerem Gewicht und kompakterer Bauweise, aber gleich hoher Bildqualität einer DSLR für den Consumer Markt im Programm zu haben.
    Außerdem sollen sie als Sprungbrett für Aufsteiger aus dem Kompaktkamera-Segment dienen.
    Viele Nutzer von Kompakt- oder Bridgekamers wünschen sich oft eine bessere Bildqualität, was jedoch einen größeren Sensor bedingt, als er idR. in Kompakten und Bridge-Modellen zu finden ist.
    Die größeren Sensoren waren bis zum Jahr 2008 fast ausschließlich in digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR - digital single-lens reflex) zu finden. DSLRs bauen jedoch ziemlich groß. Ihre Objektive sind, je nach Modell, ebenfalls nicht immer kompakt. Man war also gezwungen deutlich mehr Gewicht und Volumen mit sich herum zu tragen, wollte man bis dato eine bessere Bildqualität haben.
    Bei Kompakt- und Bridgekameras sind wiederum die Objektive nicht austauschbar, weshalb man relativ unflexibel ist. Lediglich durch teure Zusatzaufsätze konnte man dieses Problem bei manchen Kameras, zu Lasten der Lichtstärke, etwas entschärfen.


    Was ist eine spiegellose Systemkamera?

    Die Größe einer digitalen Spiegelreflex Kamera (DSLR) liegt in ihrem im Prinzip verankert: In einer DSLR Kamera befindet sich ein Schwingspiegel, welcher das analoge Bild des Objektivs über ein Prisma zum Sucher überträgt. Dort sieht der Fotograf also analog, was später auf den Sensor gelangt. Löst der Fotograf aus, klappt der Spiegel idR. nach Oben weg und gibt den Weg für das Licht, durch den dahinter liegenden Verschluss, auf den Sensor frei. Das benötigt natürlich einen gewissen Platz im Kameragehäuse, damit der Spiegel bewegt werden kann.

    Im Jahr 2008 stellten Olympus und Panasonic nun ein Kameraformat vor, in dem genau dieser Schwingspiegel fehlte. Genannt wurde es -analog zum bereits existierendem "FourThirds" Format- microFourThirds.
    Durch das Nichtvorhandensein des Schwingspiegels bauen diese "spiegellosen Systemkameras" deutlich schmaler als eine DSLR. Das sogenannte Auflagemaß, das Maß zwischen Befestigungsfläche des Objektivs und dem Sensor, wurde deutlich verkleinert. Dadurch konnten fortan erheblich kleinere Bauformen bei den Objektiven erzielt werden. Da es aber kein analoges Bild mehr gibt, welches über einen Spiegel zu einem Sucher geleitet wird, sieht der Fotograf nun auf einem Disaplay, dem elektronischem Sucher, eine Momentaufnahme des Sensors.



    Nun unterscheidet man bei den Systemkameras zwischen zwei Bauformen: Kameras mit und ohne zusätzlichem elektronischem Sucher (EVF - Electronic Viefinder). Während erstere Kategorie einer Kompaktkamera sehr ähneln, da sie idR. nur ein großes Display auf der Rückseite haben, auf dem der Fotograf das Live-Motiv sieht, erinnert die zweite Art oftmals an verkleinerte DSLRs. Über dem Display, bei einigen Modellen auch versetzt, befindet sich ein hochauflösender elektonischer Sucher. Er ist eine miniaturisierte Version des Displays und zeigt die gleichen Informationen an.
    Neben dem digitalen Live-Bild also auch alle Informationen zu Blende und Belichtung, ein Histogramm, auf Wunsch Hilfslinien und vieles mehr. In der Regel sind diese Sucher mit mehr als 1 MPx ausgestattet und somit hochauflösend. Wie das Display zeigen sie einen 100% Bildausschnitt. Das machen übrigens die wenigsten DSLRs, welche meist einen kleineren Bildausschnitt darstellen, als er am Ende auf dem fertigen Bild zu sehen ist.

    Mittels des Displays und Suchers lässt sich bereits eine Vorschau des Motivs nebst Tiefenschärfe, Weißabgleich, Effekten und Filter anzeigen, noch bevor das eigentliche Foto gemacht wird, was die Bildkomposition dramatisch vereinfacht. Digitale Sucher funktionieren durch diese Technik auch noch bei Dämmerung gut und können dem Fotografen auch dann noch ein brauchbares Bild anzeigen, da sie das Motiv elektronisch langzeitbelichtet darstellen können. DSLR Nutzer müssen mit dem Licht auskommen, das durch das Objektiv fällt.



    Und der elektronische Sucher bzw. das Display kann noch mehr: Für den manuellen Fokus, oder die Fokuskontrolle, vergrößern die meisten Systeme den Bildauschnitt um das 5 bis 10-Fache und bieten somit eine extrem genaue Möglichkeit den Fokus einzustellen, bzw. zu überwachen.

    Viele Aufsteiger von Kompaktkameras kaufen in der Regel eine Systemkamera ohne Sucher, da sie zum einen günstiger sind, zum anderen kennen sie die Bedienung mittels Displays von den Kompakten und sind diese Art gewohnt. Besitzer einer Bridgekamera werden wohl in jedem Fall sofort zu einem Modell mit Sucher greifen, da sie diesen bereits von ihren Kameras kennen. Wer Sport-, oder Aktionfotografie betreiben will, sollte sich möglichst um einen Sucher bemühen. Bei manchen Modellen der "kompakten" Kategorie kann ein elektronischer Sucher über einen entsprechenden Anschluß nachgerüstet werden. Olympus und Panasonic bieten beispielsweise elektronische Aufstecksucher, welche sogar stufenlos im Winkel verstellt werden können. Ein von Olympus zeitweise vertriebener rein optischen Sucher kann vernachlässigt werden, da er zu speziell war.

    Es wird in diesem Zusammenhang gerne angeführt, dass das Sensor-Bild (Live-View) verzögert angezeigt wird, was bei Modellen der ersten Generationen aus den Jahren 2008 und 2009 auffällt, aber auf heutige Generationen nicht mehr zutrifft.




    Thermisches Rauschen und Live-View

    Sensoren werden durch lange Benutzung warm, was zu erhöhtem Bildrauschen führt. Dies gilt natürlich ebenso für Kompaktkameras und die Live-View funktion von DSLRs. Dort war dieses Verhalten zuerst auffällig, denn lange Zeit wurden in DSLRs nur CCD Sensoren eingesetzt, welche deutlich anfälliger für thermisches Rauschen sind.
    In den heutigen Systemkameras und ebenso bei vielen DSLRs kommen inzwischen CMOS und BSI CMOS Sensoren zum Einsatz, welche weniger anfällig für diesen Effekt sind. Gleiches gilt für Kompaktkameras die ja auch einen permanenten Live-View nutzen. Deren sehr kleine Sensoren müssten dafür noch deutlich empfänglicher sein.
    Da viele Kameras inzwischen auch eine Videofunktion beinhalten und Aufnahmen von bis zu 29 Minuten ermöglichen, kann davon ausgegangen werden, dass sich dieser Effekt kaum noch auf die Bildqualität auswirkt.
    Ebenfalls haben sich die modernen Rauschfilter weiter entwickelt. Lediglich bei hohen ISO Werten und sehr langen Belichtungen um 30 Sekunden tritt dieser Effekt noch auf, dabei aber unerheblich, ob es sich um eine DSLR oder EVIL handelt. Bei hohen Lichtempfindlichkeiten werden die Rauschfilter stark zurück genommen und die Empfindlichkeit für Störungen steigt stark an. Wer auf "Nummer Sicher" gehen will, z.B. in der Makro-Fotografie, welche oft sehr lange Einstellungszeiten benötigt, kann aber einfach die Kamera einige Minuten ruhen lassen, bevor er das Foto aufnimmt, denn dabei kommt es idR. nicht auf ein paar Minuten an.
    Moderne Kameras arbeiten bei Langzeitbelichtungen nach dem Foto noch einmal über die gleiche Belichtungszeit den Sensor ab, um das Rauschen zu identifizieren und aus der Langzeitbelichtung heraus zu rechnen. Für die Langzeit-Sternenfotografie sollte diese Funktion abgeschaltet werden um Wartezeiten und somit Unterbrechungen der Sternenbahnen zu vermeiden.
    Außerdem haben Kameras heutzutage idR. auch eine Auto-Off-Funktion, mit der Sensor und Displays nach einer bestimmten Zeit abgeschaltet werden, um Batteriestrom zu sparen. Beim antippen des Auslösers wird der Sensor dann wieder aktiviert. Es ist davon aus zu gehen, dass die wenigsten Consumer mit durchgehend eingeschalteter Kamera umherlaufen und dabei permanent auf das Display, oder durch den Sucher blicken.


    Bildqualität

    Ebenso, wie es bei den DSLRs Einsteiger-, Amateur-, Semi-Pro- und Profi-Modelle gibt, sind eine Vielzahl verschiedener Systemkameras mit unterschiedlichen Ansprüchen erhältlich. Die meisten Modelle positionieren sich im Consumer Markt. Ihre Bildqualität ist im Grunde vergleichbar mit Consumer DSLRs.
    In den Systemkameras von Samsung, Sony und neuerdings auch Canon arbeiten z.B. die gleichen APS Sensoren, wie sie in den Consumer DSLRs zu finden sind.
    Olympus und Panasonic vertrauen auf den bereits bei Olympus lange Zeit sehr erfolgreich eingesetzten 4/3" Sensor im Format von ca. 17,5x13mm.
    Lediglich Nikon setzt bei den "1" Modellen auf das relativ kleine Format 13,2 x 8,8mm und nennt dies dann CX. Diesem muss man leichte Abstriche bei der Bildqualität gegenüber den größeren Sensoren bescheiningen. Aber nur weil ein Sensor etwas kleiner ausfällt, heißt dies nicht, dass die Bildqualität eklatant schlechter sein muss. Andere Faktoren, wie die Pixeldichete (Pixelpitch), der Signalprozessor, die Güte des Sensors, als auch des eingesetzten Objektivs spielen allesamt eine Rolle.

    Von einer schlechteren Bildqualität gegenüber DSLRs kann also nicht gesprochen werden, zumal die Auswahl an Semiprofessionellen Modellen steigt. Beispiele sind hier die Olympus OM-D E-M5, als auch die Panasonic Lumix GH3. Eine Endgültige Aussage über die Bldqualität kann also nur der Bildvergleich in einem Portal, wie z.B dpreview.com, oder der Selbstversuch bieten.

    In diesem Zusammenhang sollte sich ein jeder Fotograf bewusst werden, wie er seine Bilder weiterverabreiten und ausgeben möchte.


    Objektive und Adapter

    Jedes noch nicht etablierte System kämpft in der ersten Zeit mit einer recht geringen Anzahl verfügbarer Objektive. Jedoch sind Systemkameras inzwischen voll am Markt angekommen und den Herstellern ist bewusst, dass sich der Benutzer nicht mit einem Standard Objektiv zufrieden gibt. Die Pioniere der EVIL-Generation bieten inzwischen eine Fülle an Objektiven zu ihren Systemen an.
    Während Panasonic und Olympus zusammen für ihr mFT System 31 hauseigene Objektive anbieten (stand Februar 2013), sind es bei Sony für die NEX Modelle derzeit 13 (März 2013) und bei Nikon 8 (März 2013).
    Die Zahl wächst stetig und der Dritthersteller Markt kommt auch allmählich in Fahrt. Voigtländer, Sigma, Walimex, SLR Magic und Tokina bieten 11 weitere Objektive für das mFT System an (März 2013).

    Aber es gibt noch eine Besonderheit, welche Systemkameras letztendlich außerordentlich attraktiv macht: Durch das geringe Auflagmaß gibt es reichlich Platz um einen Objektiv-Adapter zu benutzen - und damit ist die Wahl von Objektiven nahezu grenzenlos! Allein für das mFT System gibt es u.a. folgende Adapter, um die Objekive der genannten Systme zu benutzen: FT, OM, Canon, Nikon, Pentax K, M42, M39 Leica, T2, Minolta-AF, uvm. Bei Verwendung eines Adapters muss der Benutzer allerdings je nach Kombination von Objektiv und Adapter Abstriche beim Komfort hinnehmen. Nicht immer werden alle Funktionen, wie z.B. der Auto-Fokus, unterstützt.
    Olympus bietet in seinen Kameras einen stabilisierten Sensor (Sensor-Shift), was einen Schutz vor Verwackeln für jedes angesetzte Objektiv mit sich bringt. Dadurch werden Linsen kleiner, leichter und es kann jede beliebige Linse an der Kamera verwendet werden, ohne auf die Bildstabilisierung verzichten zu müssen.

    Zur Güte der Objektive sei angemerkt, dass die meisten DSLR Kameras im Consumer Markt genau so mit günstigen KIT-Linsen angeboten werden, wie Systemkameras. Deren Qualität schwankt von unterem Durchschnitt, bis gut nutzbar. Während Olympus mit dem 14-42 II eine sehr gelungene Linse auf dem Markt hat, die durchgehend brauchbare Ergebnisse liefert und dem normalen Nutzer sicherlich vollauf genügen wird, kann man dies nicht von jedem KIT-Objektiv im DSLR Markt behaupten. Auch hier hilft wieder nur die gezielte Information im Vorfeld. Hochkarätige, besonders Lichtstarke Objektive sind aber auch hier am Markt vorhanden.




    Tiefenschärfe

    Der Bereich vor und hinter dem Schärfepunkt eines Motivs möglichst unscharf abzubilden ist eine Kunstform der Fotografie. Die verschwimmende Unschärfe nennt sich Bokeh.
    Neben anderen Faktoren, ist es mit einem größeren Sensor einfacher und effektiver möglich ist, ein solches Bokeh zu erzeugen. Wie oben bereits erläutert nutzen manche Hersteller ebenso große Sensoren, wie in DSLRs, zum anderen sind die mFT Sensoren nicht wesentlich kleiner, als dass kein schöner Unschärfeeffekt erzielt werden könnte.
    Die Tiefenschärfe ist außerdem von weiteren Faktoren abhängig: Insebesondere von dem verwendetem Objektiv. Einen besonders schönen Bokeh-Effekt erzielt man mit hohen Brennweiten und großen Lichtstärken bei entsprechend geöffneter Blende (kleine Blendenzahl).
    Durch den kleineren Sensor bei Olympus und Panasonic Modellen, ist der Bokeh-Effekt bei gleicher Brennweite und Lichtstärke zwar etwas geringer ausgeprägt, als bei den größeren APS-C Sensoren, aber noch immer sehr deutlich und als Stilmittel problemlos einsetzbar. Diesen "Nachteil" kann man durch eine größere Brennweite und/oder größere Lichtstärke wieder ausgleichen. Einzig bei Nikons "1" Modellen ist es durch den in relation zu den anderen Sensoren eher kleinen Sensor schwieriger, den gewünschten Effekt entsprechend ausgeprägt zu erzielen. Vorhanden und sichtbar ist er aber auch hier.




    Akkus und Stromverbrauch

    Bei einer DSLR braucht man für die Motivfindung über den Sucher die Kamera nicht einzuschalten. Und auch während des operativen Betriebs kann sehr Stromsparend agiert werden. Der Sensor und die Displays der Systemkameras benötigen hingegen Strom in Zeiten, wo eine DSLR keinen, oder nur sehr wenig verbraucht. Das Kräfteverhältnis liegt im reinen Sucherbetrieb daher bei ungefähr 5:1 für die DSLRs. Sobald man aber das Display der DSLR hinzu schaltet, verringert sich der Abstand und bei Live-View oder Videoaufnahmen tun sich beide Varianten am Ende nichts mehr. Ersatzakkus sind je nach Hersteller sehr unterschiedlich zu betrachten und die Kosten variieren deutlich. Während es für Olympus preiswerten Ersatz an jeder Ecke gibt, verbauen Hersteller wie Panasonic und Sony Chips in Ihre Akkus und Kameras, um ihre teuren Originalakkus an den Mann zu bringen. Es dauert meist einige Monate, dann sind auch die ersten günstigen Alternativen auf dem Markt. Für einen Drittherstell-Akku für eine Lumix GF2/GF3,G2,G3 zahlt man derzeit etwa 15 Euro.


    Autofokus und Auslösezeiten

    Systemkameras unterscheiden sich von DSLRs durch zwei unterschiedliche Messverfahren. Während die spiegellosen Systemkameras den Fokus per Kontrastmessung einstellen, nutzen DSLRs den Phasenvergleich.

    Bei der Kontrastmessung wird bei jedem Niederdrücken des Auslösers eine defokussierung und anschließend zwei, oder mehrere fokussierungen vorgenommen, bis der Sensor den maximalen Kontrast des Fokuspunktes erreicht hat. Dies hat viel Motorarbeit und einen hohen Rechenaufwand zur Folge. Sich auf der Objektivachse bewegende Objekte stellen ein Problem bei dieser Methode dar. Kommen Objekte auf den Fotografen zu, oder bewegen sich von ihm weg, ist eine fehlerhafte Fokussierung nicht selten. Bei sich seitlich bewegenden Objekten funktioniert diese Technik dafür ausgesprochen gut. Gibt es keinerlei Kontrast, wird auch kein Fokus gefunden. Gerade wenn es dunkler wird, versagt die Kontrastmessung schnell und es muss mit einem Hilfslicht gearbeitet werden, welches moderne Systemkameras allerdings in Form einer roten LED, Laser, oder durch auslösen von Messblitzen realisieren.

    Beim Phasenvergleich von DSLRs triangulieren zwei Sensoren die Lage zweier Halbbilder zueinander. Schon in analogen SLR Kameras wurde dies über sogenannte Schnittbildindikatoren vom Fotografen erledigt. Zwei auseinander liegende Bildteile werden übereinander geschoben. Ist das Bild des anvisierten Motivs komplett, stimmt der Fokus. Heute können Sensoren dies schnell und mit einer einmaligen Messung vornehmen. Die Methode ist schneller als die Kontrastmessung. Vorteril: ist der Fokus einmal vorgenommen, muss die fokussierung nicht bei jedem Niederdrücken das Auslösers erneut von vorn beginnen. Gerade bei sich auf die Kamera zu bewegenden Objekten ist diese Methode der Kontrastmessung überlegen. Jedoch werden für diese Methode immer zwei Sensoren benötigt.

    Bei der Geschwindigkeit gibt es im Comnsumer-Bereich nur wenig Unterschiede. So haben die Kontrastmessungen der Systemkameras ein ein ähnlich schnelles Niveau, wie der Phasenvergleich der DSLRs erreicht bzw. mit der Olympus OM-D E-M5 sogar übertroffen. Es werden aber noch immer mehrere Messungen benötigt und in extremsituationen liegen Systemkameras auch weiterhin öfters daneben.

    Als Olympus im Jahr 2008 die PEN E-P1 vorstellte, war diese sehr langsam und nicht besonders Treffsicher. Der Autofokus brauchte bis zu 1,25s bis das Bild erstellt wurde. Mehr als 3 Bilder/s waren ebenfalls nicht machbar. Das dies nicht sonderlich tauglich für Sportfotografie ist, erklärt sich quasi von selbst. Eine Hilfs-LED für Dämmerlicht fehlte ebenfalls.

    Eine moderne Olympus OM-D E-M5 aus dem Jahr 2012 hingegen löst nach 0,2s scharf fokussiert aus und steht einer modernen DSLR mit gleichwertigem Objektiv somit in nichts nach. Bei Dämmerung sind es noch immer sehr gute 0,32s. 8 Bilder/s sind bei voller Auflösung möglich. Inkl. AF-Verfolgung immerhin noch 4/s. 15 Stück davon direkt hintereinander, bis eine Pause eingelegt werden muss, um den internen Pufferspeicher zu leeren.

    Einen anderen Ansatz verfolgt die Nikon 1 J1, welche bereits anfängt Bilder in voller Auflösung zu verarbeiten, während der Fotograf den Auslöser zum fokussieren herunter drückt. Die Auslöseverzögerung beträgt somit 0s. Die schnellste Bildfolge beträgt 60 Bilder/s. Dazu sei aber angemerkt, dass bei dieser Geschwindigkeit nur 12 Bilder gespeichert werden, danach muss der Pufferspeicher auf die Speicherkarte geschrieben werden.

    Die Einschaltzeiten von Systemkameras liegt heutzutage bei etwa 1 Sekunde. Die Panasonic Lumix G3 z.B. benötigt 0,8s. Bis zum fertigen Bild sind es samt Fokus damit insgesamt 1,1s Sekunden.


    Zusammenfassung:

    Systemkameras können fast alles genau so gut, wie die Consumer DSLRs. Je nach Modell können sie Manches sogar besser, bei Manchem haben sie aber auch das Nachsehen.
    Dies ist besonders vom Modell abhängig. Gute Recherche und Vorabinformation hilft, hier die richtige Wahl zu treffen.
    Dabei bleiben Systemkameras aber stets handlicher und oftmals auch leichter, als DSLRs. Die Mitnahmebereitschaft steigt deutlich. Klein wie eine Bridge, je nach Modell sogar so klein wie eine Kompaktkamera, dabei dennoch eine sehr ansprechende, den Consumer DSLRs meist ebenbürtige Bildqualität, je nach System. In einigen Fällen können Systemkameras auch Semiprofessionelen DSLRs das Wasser mit nur geringen Abstrichen reichen. (Olympus OM-D, Panasonic Lumix GH3). Durch Adapter steht eine fast unausschöpfliche Quelle von Objektiven zur Wahl. Aber auch passende Linsen stehen in immer breiterer Palette zur Verfügung.


    Fazit:

    Wer den Gedanken scheut, sich eine DSLR zuzulegen, sei es auf Grund der Größe, oder des Gewichts, oder weil er einfach lieber über ein Display fotografiert, weil er es von seiner Kompaktkamera her gewohnt ist und diese Art zu fotografieren beherrscht, ist mit einer Systemkamera gut aufgehoben.
    Geändert von Megamind (28.03.2013 um 00:23 Uhr) Grund: Aktualisierung, Typo

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  3. #2
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Durch Adapter steht eine fast unausschöpfliche Quelle von Objektiven zur Wahl
    Welche Objektive denn? Die besagten Adapter bringen nicht viel, da kein Kontakt zur Kamera hergestellt werden kann.

    Wie gesagt, ganz nett - aber begrenzt. Eine DSLR zeichnet sich vorallem durch seine Objektivauswahl aus. Hier punkten noch immer Canon und Nikon weit voraus. Und die Qualität des Objektivs macht sicherlich 50% des Bildes aus.

    Ich halte die Systemkamera für eine nette Spielerei wenn man zuviel Geld über hat und etwas für die Reise braucht - wobei man auch hier allein in der Brennweite beschränkt bleibt. Ansonsten würde ich dennoch weiterhin jedem eine DSLR empfehlen. Damit biste einfach flexibler und das Ganze ist dank Kompatiblität auch langfristig nutzbar. Wer weiß, ob sich alleine das gekaufte Objektiv später an einem Nachfolger nutzen lassen wird?

    Trotzdem super ausführlicher Artikel!! Hut ab!
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  4. #3
    Commander
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Zitat Zitat von Akula Beitrag anzeigen
    Welche Objektive denn? Die besagten Adapter bringen nicht viel, da kein Kontakt zur Kamera hergestellt werden kann.
    Dann bist Du an diesem Punkt nicht ausreichend informiert:

    Zum einen werden alle FT Objektive voll unterstützt. Da sind allein von Olympus und Sigma 38 verschiedene Verfügbar.

    Dann bietet z.B. die Firma Kipon seit kurzem einen full featured Canon EF - mFT Adapter an. http://www.dl-kipon.com/en/articledetail.asp?id=56

    Und warum sollen die Objektive nichts bringen? Kann man heutzutage nicht mehr Blende und Fokus von Hand einstellen? ^^ Also, wenn es nicht schnell gehen muss, denke ich, ist das doch keine Hindernis auch alte, gute Linsen für verschiedene Zwecke zu nutzen?!

    Olympus bietet derzeit von 18-600mm Brennweite für das mFT System an und die Kompatibilität ist seit 4 Jahren gegeben. Länger gibt es das System ja noch nicht. Unflexibel ist man damit sicherlich nicht.
    Geändert von Megamind (02.09.2012 um 02:10 Uhr)

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  5. #4
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    @Megamind

    Oh das mit dem Kipon-Adapter wusste ich noch nicht. Gibt es dazu auch schon Testberichte? Denn das wäre sehr interessant.
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  6. #5
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Testberichte habe ich noch nicht gesehen, der Adapter wurde ja erst vor einem Monat angekündigt, dennoch zeigt es ja schon mal, wohin die Reise gehen wird.

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  7. #6
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    Sony bietet für die NEX Serie auch nen Adapter an der alle Funktionen zu Verfügung stellt.

    Das die Bildqualität nicht immer an die einer DSLR heranreicht ist denk ich auch jedem klar, aber sie ist immer noch deutlich besser als die von allem anderen in der Größe und darauf kommt es an. Nicht jeder will im Urlaub einen 5kg Rucksack mitschleppen um gute Fotos zu machen.

    Eine NEX inkl 18-200 und dem 16er pancake ist in den Ausmaßen kleiner als meine 600D, für die brauche ich dann aber noch einen BG (ohne ist das handling grausam) und eben 1~3 objektive, da geht nichts mehr ohne große Fototasche oder Rucksack.
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  8. #7
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Zitat Zitat von Pandora Beitrag anzeigen
    Sony bietet für die NEX Serie auch nen Adapter an der alle Funktionen zu Verfügung stellt.

    Das die Bildqualität nicht immer an die einer DSLR heranreicht ist denk ich auch jedem klar,
    Nein, mir ist das nicht klar. Grad die Nex hat den aps-c Sensor, da stellt sich doch die Frage, wo der Unterschied zur DSLR mit vergleichbarem Sensor (also die aktuellen Bodys, beispielsweise von Nikon oder Pentax) sein soll. Auch die Bildwirkung ist mit vergleichbaren Objektiven gleich.
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    Review zum Lian Li V354B uATX

  9. #8
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    Dieser Teil war ja auch allgemein auf die EVILs bezogen, aber ich denke auch bei den NEX Kameras gibt es einige Szenarien in denen die Aufnahmequalität denen der DSLRs gleicher Preisklasse unterlegen ist.
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  10. #9
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Warum sollte das bei vergleichbarem Sensor und vergleichbarer Optik der Fall sein?
    Die Logik dahinter erschließt sich mir nicht.
    Schau Dir doch mal ein paar Vergleiche auf dpreview.com an.

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  11. #10
    Lt. Commander
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Ich denke es kommt hier immer auf einen direkten Vergleich zwischen den einzelnen Modellen und zusätzlich Objektiven an. Eine pauschale Aussage ist nicht möglich, trotz z.B. eventuellem gleichem Sensor.

    Letztlich muss jeder für sich entscheiden, welchem System er den Vorzug für seine Nutzung gibt.

    Die Zukunft bleibt jedoch spannend und die Frage ist, ob Systemkameras auf Dauer die DSLRs auch im Profibereich ablösen können.
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  12. #11
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Zitat Zitat von Akula Beitrag anzeigen
    Eine pauschale Aussage ist nicht möglich, trotz z.B. eventuellem gleichem Sensor.
    So schaut es nämlich aus. Erst der direkte Vergleich zwischen Wunschmodellen schafft einem klarheit. EVILs sind technisch gesehen sicherlich nicht schlechter, nur weil ihnen der Spiegel fehlt.

    Ich kann mir für die Zukunft sehr gut vorstellen, dass die spiegellosen Systeme den Spiegelsystemen auf Dauer einen sehr großen Marktanteil weg nehmen werden. Ganz vom Markt verdrängen, so wie es bei den Bridgemodellen der Fall ist, kann ich mir auch (noch) nicht vorstellen. Aber auch in der gehobenen Klasse greift z.B. die Olympus Pen E-P5 OM-D bereits an. Und Olympus stand von je her für sehr gute Objektive.

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  13. #12
    Lieutenant
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Zitat Zitat von Akula Beitrag anzeigen
    Eine pauschale Aussage ist nicht möglich, trotz z.B. eventuellem gleichem Sensor.
    Aha. Beispiele bitte, wo bei gleichem Sensor die (technische, denn nur davon reden wir hier ja wohl) die Bildqualität sich grundlegend unterscheidet.

    Wenn du den gleichen Sensor und die gleiche Optik hast, kommen hinterrum die gleichen Ergebnisse raus, die el. Aufbereitung umgeht eh fast jeder mit raw. Ok, du kannst noch den Fotografen wechseln, dann werden meist viele Bilder besser .

    Spiegellose haben ggü DSLRs andere Vorzüge und es gibt immer noch Gründe, warum viele zur DSLR greifen. Die Bildqualität ist aber sicher keiner dieser Gründe (wenn man Oly, Panas und die Nex als Maßstab nimmt).
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  14. #13
    Commander
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    Ich denke er meint damit Pauschal "alles". Und dem sitmme ich zu. Natürlich sollten bei gleichem Sensor und gleicher Linse gleiche Ergebnisse heraus kommen ^^

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  15. #14
    Ensign
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Die BQ der spiegellosen mit APS-C Sensoren sind im Prinzip auf selbem Niveau wie die DSLRs die den selben Sensor nutzen.
    Die Sony APS-C Sensoren sitzen praktisch auch in Kamerax wie der D7000, D5100, K5, K30 usw. Was hier hin und wieder den Unterschied macht ist die JPEG Engine.
    Icb habe mir erst kürzlich eine Samsung NX1000 (20MP APS-C) mit 20-50mmII Kitobjektiv gekauft (580,-€).
    Die BQ kann locker mit einer gut doppelt so teuren D7000 mithalten wobei besonders das wirklich gute Kitobjektiv hervor zu heben ist.
    Der Unterschied liegt hier eher am Sucher und an der besseren Bedienbarkeit durch die Rädchen an einer DSLR.
    Wer auf Schnickschnack verzichten kann und kein Gewicht schleppen möchte, muss von der Bildqualität keine Abstriche fürchten wenn er zu einer spiegellosen mit vergleichbarer Auflösung (MP) greift.
    Auch fällt der Unterschied zwischen 16 MP MFT und 16 MP APS-C überhaupt nicht mehr ins Gewicht wie die OM-D eindrucksvoll zeigt.
    Wer mehr MP will greift zur NEX7, NX20, NX210 oder NX1000. Die nehmen es locker mit den 24 MP DSLRs auf.
    Wer Zweifel hat kann sich im DSLR Forum genügend Beispielbilder reinziehen.

  16. #15
    Commodore
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Also wenn es wirklich so ist um so besser, ich dachte nur das es aufgrund der umfangreicheren Technik/Einstellmöglichkeiten der DSLRs eben trotzdem noch Szenarien gibt in denen diese trotz gleichem Sensor den EVILs überlegen sind.
    .
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  17. #16
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    @Pandora:

    Die Unterschiede sind minimal. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen gleichen Sensoren: Sony und Nikon (Ich glaube auch Fuji) verbauen die gleichen Sensoren, aber Nikon holt viel mehr aus den Sensoren raus als Sony selbst.

    Die Vorteile einer DSLR liegen an anderer Hand, nicht bei der Bildqualität alleine.
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  18. #17
    Commander
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    Ich denke mal an vorderster Stelle steht der geringe Strombedarf einer DSLR gegenüber einer EVIL, selbst, wenn diese "nur" mit einem EVF arbeitet.
    Andererseits, bis auf wenige Ausnahmen (z.B: lange Serien), was macht es schon, mal drei Akkus mehr einzupacken? Und teuer sind diese idR. auch nicht.

    Along with 'Antimatter' and 'Dark Matter', we've recently discovered the existence of 'Doesn't Matter', which appears to have no effect on the universe whatsoever.

  19. #18
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    Zitat Zitat von Akula Beitrag anzeigen

    So schaut es nämlich aus. Erst der direkte Vergleich zwischen Wunschmodellen schafft einem klarheit. EVILs sind technisch gesehen sicherlich nicht schlechter, nur weil ihnen der Spiegel fehlt.
    Doch ! Für mich irgendwie schon. .....
    Da bin ich wohl altbacken :-).

    Durch Handhabung und Bedienung komme ich - meiner Meinung nach - viel schlechter zum gleichen Ergenbis. Schnellzugriffe fehlen, die Haptik ist (für mich) Mist vor allem wenn größere Optiken zum Einsatz kommen und das Fotografieren über Monitor ist überhaupt nichts für mich.

  20. #19
    Commander
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    AW: Spiegellose Systemkameras - Infos und Übersicht

    Dann sind die Panasonic GH3 und die Olympus E-M5 doch genau das Richtige... Formgebung wie gewohnt, Akkuadapter für 90° Bedienung und jede Menge Direktwahltasten. Hochauflösende Sucher ...
    Nicht falsch verstehen, wer lieber mit der DSLR fotografiert soll das unbedingt weiterhin tun, aber es ist eben nicht so, dass die spiegellosen nicht die Ansprüche erfüllen könnten, was Haptik und Professionalität angeht.
    Geändert von Megamind (04.11.2012 um 11:34 Uhr)

    Along with 'Antimatter' and 'Dark Matter', we've recently discovered the existence of 'Doesn't Matter', which appears to have no effect on the universe whatsoever.

  21. #20
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    Zitat Zitat von Megamind Beitrag anzeigen
    Dann sind die Panasonic GH3 und die Olympus E-M5 doch genau das Richtige... Formgebung wie gewohnt, Akkuadapter für 90° Bedienung und jede Menge Direktwahltasten. Hochauflösende Sucher ...
    Nicht falsch verstehen, wer lieber mit der DSLR fotografiert soll das unbedingt weiterhin tun, aber es ist eben nicht so, dass die spiegellosen nicht die Ansprüche erfüllen könnten, was Haptik und Professionalität angeht.

    Versteh dich schon, bin auch nicht böse ;-).
    Aaaber.....auch die sind nicht so wie ich es mir vorstelle.Die M5 ist schon nicht schlecht,
    für mich aber immer noch "schlechter" als 'ne DSLR.
    Der Sucher, die Haptik, teilweise der Sensor, dies und jenes....

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