TMPFS bei shutdown speicher, bei Start laden

Überkinger

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Hallo,

benötige für ein Projekt, das ich von Windows auf Linux umziehe, eine speicherbare Ramdisk. Unter Windows sind speicherbare Ramdisks ja kein Problem.

Jetzt brauche ich eine Linux-Lösung. Eingesetzt wird CentosOS 6.4 x64. Eine Ramdisk wird beim runterfahren gespeichert und beim Systemstart wieder in tmpfs gestartet.

Wie geht man am besten vor? Speichern und laden mittels dd oder rsync? Und dann ist noch die Frage, wann etwa die tmpfs geladen und gespeichert werden soll.
 
Überkinger schrieb:

Einfach einen Dienst machen, der beim Hochfahren und Stoppen das Ding laedt und speichert, ich wuerde eher ein tar archiv machen, aber das ist Geschmackssache.

Die andere Frage ist: Braucht es das wirklich? Ist Buffer Cache nicht evtl gut genug? Wenn die Maschine genug Speicher hat kann man auch die Filesystem Settings sehr aggressiv setzen. Bringt evtl Probleme beim Crash - aber dann waere das tmpfs auch weg.
Und mit ext4 Mount Optionen wie noatime,barrier=0,data=writeback sollte das Filesystem recht wenig IO auf die Platte machen, solange es nicht sein muss.
Wer genug Speicher fuer eine Ramdisk hat hat eigentlich auch genug Speicher seine Daten zu cachen...
 
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Du könntest ein eigenes Script schreiben und dich dabei an Tools wie dem Profile Sync Daemon (Browser-Profil in der Ramdisk) orientieren.
 
Sehe das wie 'leboh'. Ein x-beliebiges Filesystem mit optimistisch(hinsichtlich crashs) konfiguriertem Schreibcache ist quasi eine Ramdisk, die beim Shutdown auf die Platte gesichert wird. Das klappt natürlich nur, solange der Rechner nicht nebenbei woanders irre auf der Platte rumrödelt oder viel RAM für Programme brauch und damit die ""Ramdisk""-Daten aus dem Buffercache verdrängt.

Wenn nach Restart die Daten vor der ersten Nutzung wirklich schon im RAM sein müssen, einfach vor Programmstart schon einmal lesen.

Wenns das aus irgendwelchen Gründen nicht tut, kennt Linux auch eine richtige Ramdisk via ramfs. Tmpfs ist u.U. nicht was man von einer Ramdisk erwartet, weil darin enthaltene Daten ggf. auf die Platte ausgelagert werden (swap). Mit ramfs passiert das nicht. Zum sichern/wiederherstellen sind dann Skripte nötig.
 
Ihr könnt einfach nicht lesen. Die Fragestellung ist doch 1A formuliert, was ich möchte, nicht?

Aber nein, wiedermal wird einem ne Mauer um die Fragestellung herum gebaut!
 
Speichern und Laden erfolgen gar nicht via rsync oder dd. Du arbeitest ganz einfach mit cp/mv und ln -s.
 
Überkinger schrieb:
Ihr könnt einfach nicht lesen. Die Fragestellung ist doch 1A formuliert, was ich möchte, nicht?

Aber nein, wiedermal wird einem ne Mauer um die Fragestellung herum gebaut!

Es hat keiner die Absicht eine Mauer zu bauen.

Aber: Mach doch einfach einen Performance Test, Ramdisk gegen Platte. Und wenn Du genug RAM hast um eine Ramdisk zu machen,
in die die Daten passen, wirst Du keinen Unterschied feststellen, wenn das FS richtig konfiguriert ist.
Reisse die Mauer in Deinem Kopf ab, die sagt "Ramdisk ist ne ganz tolle Sache".
Beweise das Gegenteil und ich poste die Scripte um die Ramdisk zu sichern :-)

Du schreibst: "Du kannst bei Fragestellungen mit Lösungsansätzen helfen, hast praktische Tipps oder kennst Dich mit der Thematik aus? Prima, dann freue ich mich sehr von Dir zu hören!"
Alles drei trifft zu, ich habe einen Loesungsansatz (mach es anders), ich habe praktische Tipps (welche Optionen zu nutzen sind, und ich kenne mich aus, glaube mir ;-) Also freu Dich!
 
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