Nikon stellt DSLR D7000 und neue Objektive vor

Wie es sich bereits kürzlich bei der D3100 abgezeichnet hat, verweigert sich Nikon offenbar dem Megapixel-Rennen nicht weiter: Die neu vorgestellte DSLR namens D7000 bewegt sich mit 16,2 Millionen Bildpunkten wieder auf dem Niveau der Konkurrenz, nachdem im Bereich des DX-Sensorformates lange bei 12 Megapixeln Schluss war.

Bis auf ein Klappdisplay verfügt die D7000 dabei über alle Features, die heutzutage üblich sind: Abgesehen von der hohen Auflösung verfügt die Kamera über ein Autofokus-Modul mit 39 Messpunkten, davon neun Kreuzsensoren, eine Videofunktion mit der Unterstützung von 1080p24, ein 3,0"-Display mit 921.000 Subpixeln sowie eine Serienbildgeschwindigkeit von sechs Bildern pro Sekunde. Durch ein Magnesiumgehäuse, eine typische Verschlusslebensdauer von 150.000 Auslösungen sowie einen Sucher mit 0,94-facher Vergrößerung und 100 Prozent Bildabdeckung hebt sich die D7000 auch deutlich vom Amateurbereich ab – allerdings auch durch den Preis: Im Kit mit dem AF-S 18-105 mm VR wird die Kamera für knapp 1.400 Euro ab Oktober zu haben sein, ohne Objektiv sind es 1.189 Euro.

Wie die Gerüchteküche bereits seit einiger Zeit vermutete, hat Nikon auch zwei neue Objektive sowie einen neuen Aufsteckblitz vorgestellt. Das AF-S Nikkor 200 mm 1:2G ist dabei nur eine überarbeitete Version des alten Objektivs mit den gleichen Kenndaten und bietet einen überarbeiteten Bildstabilisator, bessere Vergütungen sowie einen zusätzlichen AF-Modus – die Linsenkonstruktion bleibt unverändert. Wie schon der Vorgänger ist auch das neue 200mm 1:2 nicht gerade preiswert: Die unverbindliche Preisempfehlung für das ebenfalls ab Oktober erhältliche Objektiv liegt bei 5.899 Euro. Das komplett neue AF-S Nikkor 35 mm 1:1.4G erscheint im Vergleich mit 1.879 Euro geradezu günstig und führt die Anstrengungen Nikons fort, dem bisherigen Platzhirsch auf dem Gebiet der lichtstarken Festbrennweiten, Canon, ernsthaft Konkurrenz zu machen. Das Objektiv wird ab Ende November in den Regalen stehen.

Ebenso im November kommt ein neuer Aufsteckblitz in den Handel: Das Nikon Speedlight SB-700 bietet für 339 Euro eine Leitzahl von 38 bei ISO 100 und 120 mm Zoomreflektorstellung. Der Bereich der Brennweitenabdeckung ist mit 24 bis 120 mm recht groß. Zusätzlich bietet der Blitz verschiedene Beleuchtungsprofile um die Lichtleistung im Bild zu verteilen. Weiteren Einfluss auf die Ausleuchtung kann der geneigte Käufer mit den Farbfiltern nehmen, die sich im Lieferumfang befinden.