Samsung liefert deutlich mehr Prozessoren an Apple

Einem Bericht der Korea Times zufolge hat Apple seine Prozessorbestellungen bei Samsung deutlich aufgestockt. Statt wie im letzten Jahr 5.000 Sheets pro Monat, soll der koreanische Konzern nun monatlich 20.000 an Apple ausliefern.

Da die Anzahl der Prozessoren pro Sheet unbekannt ist, herrscht Unklarheit über die genaue Stückzahl. Bekannt ist aber, dass Samsung damit die Hälfte der Produktion an den iPad- und iPhone-Hersteller verkauft, wodurch die ehemals eher schlechte Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Firmen weiter ausgebaut werden würde.

Um der steigenden Nachfrage Herr zu werden, plant der weltweit zweitgrößte Halbleiterhersteller derzeit den Bau eines weiteren Chipwerks im texanischen Austin. Die Kosten dafür sollen sich auf rund 3,6 Milliarden US-Dollar belaufen. Damit wäre Samsung dann auch in der Lage, für andere Unternehmen zu fertigen. Gerüchten zufolge fertigen die Koreaner auch für den Mitbewerber Texas Instruments Prozessoren.

Aus Kreisen der Industrie heißt es, dass Samsung auf diesem Wege seinen Schwerpunkt weg von Speicherkomponenten hin zu anderen Bereichen verlagern kann. Durch den in den vergangenen Wochen und Monaten gefallenen Speicherpreis wird die Fertigung immer unlukrativer.

Durch den neuen Vertrag – so die Berichte sich denn als wahr erweisen – würde Samsung mehr Prozessoren an Apple liefern als man selbst für die Smartphones der „Galaxy S“-Familie und das „Galaxy Tab“ benötigt. Zu den zu liefernden Prozessoren dürfte auch der „A5“ gehören, der angeblich im iPad 2 und iPhone 5 zum Einsatz kommen soll.

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