Gaming-PC mit „Sandy Bridge“-CPUs von Acer

Nach den Notebook-Familien stellt Acer nach und nach auch seine Desktop-PCs auf die neuen „Sandy Bridge“-Prozessoren von Intel um. Mit dem Aspire G5910 Predator hat der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller nun ein insbesondere für Spieler gedachtes System präsentiert.

Im Inneren des überwiegend schwarzen und 190 × 524 × 459 Millimeter großen Midi-Towers kommen je nach Modell ein Intel Core i5 oder i7 der zweiten Generation auf einem Mainboard mit Intels P67-Chipsatz zum Einsatz. Neben maximal acht Gigabyte DDR3-Speicher bestückt Acer das System mit bis zu vier zwei Terabyte großen Festplatten. Zwei davon können über den „Easy Swap“-Rahmen als Wechsel-Festplatten genutzt werden.

Auch bei den optischen Laufwerken gibt es verschiedene Ausbau-Varianten, angefangen bei einem Double-Layer-tauglichen DVD-Brenner über ein Combo Laufwerk (Blu-ray lesen, DVD schreiben) bis hin zu einem Blu-ray-Brenner. An Grafikkarten sollen verschiedene Modelle von AMD und Nvidia zur Verfügung stehen.

Die Schnittstellen verteilt Acer auf die Vorder- und Rückseite des Gehäuses. Frontseitig befinden sich vier USB-2.0-Schnittstellen, ein Audio-Ein- und ein Audio-Ausgang sowie ein Kartenleser. Auf der Rückseite stehen acht USB-Ports (2.0), drei Audio-Anschlüsse, ein Netzwerk-Anschluss sowie je nach Konfiguration diverse Video-Ausgänge (DVI, VGA, HDM, TV-out) zur Verfügung. Optional können zwei der USB-2.0-Ports gegen die aktuelle Generation 3.0 getauscht werden.

Auf dem Mainboard stehe ein PCIe-2.0-×16- und drei PCIe-2.0×1-Slots bereit. Das Netzteil liefert – abhängig von der gewählten Konfiguration – mindestens 500 Watt. Ebenfalls modellabhängig ist das WLAN-Modul, im schnellsten Falle unterstützt es den „n“-Standard.

Zum weiteren Lieferumfang gehören eine Tastatur und Maus sowie diverse vorinstallierte Programme und eine OEM-Lizenz von Windows 7 (Home Premium 64 Bit). Inklusive einer zweijährigen „Pick-Up and Return“-Garantie beträgt die unverbindliche Preisempfehlung für die Einstiegskonfiguration 999 Euro. Für knapp 1.200 Euro erhält man einen i7-2600, acht Gigabyte Arbeits- und 1.000 Gigabyte Festplattenspeicher sowie eine AMD Radeon HD 6870.

Laut Acer soll der Aspire G5910 Predator ab sofort verfügbar sein. Unklar ist allerdings, ob dieser Termin angesichts des Auslieferungstopps von „Sandy Bridge“-Mainboards Bestand hat.

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