Neue Displays und Ableger mit zweitem Grafikchip

Asus stellt zweite Zenbook-Generation vor

Am gestrigen Tag hat Asus in München offiziell die zweite Generation seiner Zenbooks vorgestellt, über die wir bereits Mitte April berichteten. Dabei wird man die beiden bisherigen Modelle UX21 und UX31 nicht nur auffrischen, sondern die Produktpalette weiter ausbauen.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann vorerst insgesamt drei Zenbooks erhältlich sein. Asus selbst unterteilt diese allerdings in die „Marken“ Zenbook und Zenbook Prime. Während die aktualisierten Modelle UX21A und UX31A als Zenbook Prime vermarktet werden, wird das UX32VD als gewöhnliches Zenbook erscheinen. Dabei wird es sowohl in der Optik als auch der Ausstattung Unterschiede geben. Während ein Zenbook Prime künftig immer über SSDs und ein Full-HD-Display verfügen muss und soll, sind in den Zenbooks auch Anzeigen mit geringerer Auflösung sowie Kombinationen aus HDDs und Flash-Speicher möglich. Erreicht wird dies durch ein neues Gehäuse, welches aufgrund einer abweichenden inneren Struktur und Größe mehr Platz und somit den Einsatz größerer und weiterer Komponenten bietet.

Denn während beim UX21A und UX31A wie bisher auf einen Aluminium-Unibody gesetzt wird, kommt beim UX32VD ein aus Kunststoff gefertigtes Gehäuse zum Einsatz, das aber von Aluminium ummantelt ist. Zugleich fällt auch die Höhe der Handballenablage dicker aus, was den notwendigen Raum für die HDD sowie die dedizierte GPU vom Typ Nvidia GeForce GT 620M schafft – das Zenbook ist damit das erste offizielle Ultrabook mit dedizierter Grafiklösung. Durch diese Lösung soll mehr Grafikleistung als bislang in Ultrabooks vorhanden zur Verfügung stehen. Allerdings handelt es sich beim Chip noch um einen Vertreter der Fermi-Generation, der allerdings in 28 Nanometern gefertigt wird. Die Leistung dürfte aufgrund der bislang zur Verfügung stehenden Informationen in etwa auf dem Niveau einer GeForce GT 525M stehen.

Weiterhin mit der integrierten Grafik auskommen müssen die Modelle UX21A und UX31A. Neu sind hingegen die Displays, die in beiden Modellen mit 1.920 × 1.080 Pixeln auflösen und über ein IPS-Panel sowie eine matte Oberfläche verfügen. Die maximale Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung gibt Asus mit 350 Candela pro Quadratmeter an, den Kontrast mit 800:1. Weitere Neuerungen sind das verbaute Dual-Band-WLAN-Modul mit seinen zwei Antennen und die beleuchtete und überarbeitete Tastatur – beides ebenfalls im UX32VD verfügbar. An USB-Ports werden wie bislang zwei – beim UX32VD drei – Stück geboten, allerdings beide entsprechend dem USB-3.0-Standard. Hinzu kommen je ein DisplayPort-, HDMI- und Audio-Ausgang. Das UX31A und UX32VD bietet darüber hinaus auch einen integrierten Kartenleser.

Weitere Ausstattungsdetails sowie Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit dürfen erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Technische Details
Zenbook Prime UX21A Zenbook Prime UX31A Zenbook UX32VD
Display 11,6", IPS-Panel, matt 13,3", IPS-Panel, matt 13,3", IPS- oder TN-Panel, matt
Auflösung 1.920 × 1.080 Pixel bis zu 1.920 × 1.080 Pixel
Massenspeicher verschiedene SSDs verschiedene HDDs in Kombination mit 24 GB Flash-Speicher
Verbindungen WLAN (802.11 a/g/n, 2,4 & 5,0 GHz ), Bluetooth 4.0
Schnittstellen 2× USB 3.0, 1× HDMI, 1× DisplayPort, 1× Audio-Out 3× USB 3.0, 1× HDMI, 1× DisplayPort, 1× Audio-Out
Erstes Ultrabook mit dGPU
Erstes Ultrabook mit dGPU
Definition Zenbook Prime
Definition Zenbook Prime
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