Privatkundengeschäft schrumpft weiter

Dell startet schwach in neues Geschäftsjahr

Das neue Geschäftsjahr 2013 beginnt für Dell so, wie das vorherige geendet hat. In seiner am späten gestrigen Abend vorgelegten Bilanz für das erste Fiskalquartal hat der PC-Hersteller erneut einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen müssen.

Der Nettoüberschuss ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33 Prozent von 945 auf 635 Millionen US-Dollar zurück. Gleichzeitig schrumpfte der Umsatz leicht um vier Prozent auf 14,422 Milliarden US-Dollar. Zurückzuführen ist dieser Rückgang auf nahezu alle Unternehmensbereiche. Einzig im Geschäft mit kleinen und mittelgroßen Geschäftskunden konnten die Einnahmen leicht um vier Prozent gesteigert werden. Dagegen schrumpften die Umsätze im Großkundensektor sowie im Geschäft mit öffentlichen Einrichtungen und Privatkunden – bei letzteren um zwölf Prozent.

Verteilt nach Regionen konnte Dell einzig in China sowie den anderen sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien) zulegen. Sowohl in Europa als auch in Amerika und dem asiatisch-pazifischen Raum gingen die Umsätze zurück. Laut Michael Dell soll der Konzernumbau weiter vorangetrieben werden, um wieder wachsen zu können. Ziel sei es, ein „End-to-End“-Anbieter von IT-Lösungen zu werden. Eine wesentliche Rolle dabei sollen die Server- und Netzwerklösungen sowie die Servicesparte einnehmen. Für das laufende zweite Fiskalquartal rechnet das Unternehmen mit einer Umsatzsteigerung von zwei bis vier Prozent im Vergleich zu den vorgelegten Zahlen.

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