Fernwartung per Chrome-Browser

Chrome Remote Desktop veröffentlicht

Google hatte im Oktober 2011 seine Fernwartungssoftware „Remote Desktop“ als Beta-Version veröffentlicht. Jetzt wurde die Beta-Phase beendet und das Tool, das sich in den hauseigenen Browser Chrome integriert, mit zusätzlicher Funktionalität freigegeben.

Mit Chrome Remote Desktop kann man eigene oder zu Support-Zwecken auch fremde Rechner fernsteuern. Voraussetzung dafür ist lediglich ein installierter Chrome-Browser und die App Remote Desktop. Um sich mit einem entfernten Computer zu verbinden, generiert Google über die Software einen Authentifizierungscode, der es erlaubt, auf den fremden Rechner zuzugreifen. Die Kommunikation zwischen beiden Rechnern läuft verschlüsselt ab.

Chrome Remote Desktop arbeitet plattformunabhängig. Das heißt, überall wo Chrome als Browser läuft, wird Remote Desktop funktionieren. Das gilt auch für den Zugriff beispielsweise von einem Android-Smartphone auf einen Windows-PC. Es bietet sich auch an, per Remote-Steuerung von einem Chromebook aus auf den PC zu Hause zuzugreifen.

In der jetzt veröffentlichten Version hat Google einige neue Funktionen integriert. So kann man jetzt Musik vom entfernten Computer lokal abspielen. Darüber hinaus funktioniert nun „Copy & Paste“ zwischen den verbundenen Rechnern, was im Support-Fall sehr hilfreich sein kann. Laut Produktmanager Stephen Konig sind weitere neue Funktionen bereits in Arbeit.

Chrome Remote Desktop kann als Vollversion aus dem Google Web Store heraus installiert werden.

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