„Cities in Motion“-Spielreihe erhält Linux-Unterstützung

Andreas Schnäpp
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Wie die schwedische Spiele-Schmiede Paradox Interactive verkündet, wird die neueste Erweiterung der Verkehrsplanungs-Simulation „Cities in Motion 2“ den Titel „Marvellous Monorails“ tragen und Spielern den Bau neuer Monorail-Verkehrsnetze ermöglichen. Am Erscheinungstag der Erweiterung erhält das Spiel zudem Linux-Unterstützung.

„Wir glauben an Linux als Plattform der Gaming-Zukunft“, so Fredrik Wester, Geschäftsführer von Paradox Interactive. In diesem Zuge hat sich das Entwicklerstudio dazu entschlossen, die komplette Spielreihe Linux-tauglich zu machen. Wester fährt fort: „Spieler, die aktuell auf Linux setzen sind ein smarter und fordernder Haufen und sie erwarten Vielseitigkeit und eine [Spiel-] Erfahrung, die zu ihren persönlichen Präferenzen passt [...]. Wir bringen Cities in Motion zu Linux, weil wir glauben, dass es genau die Art Spiel ist, mit denen Linux-Nutzer Spaß haben.“

Cities in Motion 2: Marvellous Monorails

2011 konnte Cities in Motion durch eine gute Balance zwischen Komplexität und Spielspaß im Test überzeugen. „Cities in Motion 2“ hat den Kritikpunkt eines fehlenden Mehrspieler-Modus des Vorgängers ausgebessert und bietet Spielern eine Umgebung sowohl zur kompetitiven als auch kooperativen Verkehrsplanung. Die bisher veröffentlichten Erweiterungen zum Simulationsspiel bewegten sich in einem preislichen Rahmen zwischen 2,99 Euro und 4,99 Euro. Nutzer, die beim jüngsten Humble Jumbo Bundle zugeschlagen und mehr als den Durchschnittspreis bezahlt haben, sollten einen Blick in ihre Spielesammlung bei HumbleBundle werfen – Cities in Motion 2 wurde als einer von drei Bonustiteln nachträglich kostenlos hinzugefügt.

Einen festen Veröffentlichungstermin hat Paradox Interactive bisher nicht genannt. Laut der Ankündigung auf Facebook und Twitter soll es jedoch „bald“ sein.